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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Mirjam Giebfried wird der Vers Offenbarung 2,16c.17a beleuchtet. Die Sprecherin erklärt die Bedeutung des „Schwertes des Mundes“ Jesu als sein Wort und wie er es in Versuchungssituationen einsetzt. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Bibel nicht nur zu kennen, sondern sie im Glauben anzuwenden und Zusammenhänge zu verstehen, um sich gegen Täuschungen und Anfechtungen zu wappnen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute gekommen seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wie ihr sehen könnt, habe ich noch einmal Offenbarung 2 Vers 16 aufgeschrieben. Obwohl wir das letzte Mal schon so gut wie durch waren, glaube ich, gibt es noch einen wichtigen praktischen Aspekt, den wir aus diesem Bild von Jesus mit dem Schwert lernen können. Und bevor wir gleich wieder in diesen Vers einsteigen, lasst uns gemeinsam um den Heiligen Geist beten.

[1:28] Unser Vater im Himmel, wir beugen uns jetzt vor dir und wollen dich bitten, dass du uns den Heiligen Geist gibst, dass er auch deine Liebe zu uns in unsere Herzen ausgießt und wir dich zurück lieben können. Vater, schenke uns jetzt Freude am Bibelstudium, schenke uns Erkenntnis, die uns zum Leben dient, die uns Kraft schenkt und schenke du uns auch den Wunsch, umzusetzen, was wir heute lesen werden. Ich bitte dich, dass du unsere Herzen ganz aufs Neue berührst und dein Wort wie frisches Manna für uns ist, wie frisches Brot vom Baum des Lebens, dass wir genießen dürfen. Danke dir für diese Gelegenheit, die du uns schenkst, es zu studieren. Im Namen Jesu, Amen.

[2:26] Lasst uns den Vers noch einmal aufschlagen in Offenbarung 2 Vers 16. Und wer ihn hat, darf gerne lesen.

[2:45] Sonst komme ich rasch über dich und werde gegen sie Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes. Dankeschön. Wir haben uns diesen Vers das letzte Mal schon angeschaut. Und was kommt euch da noch in Erinnerung?

[3:00] Wir hatten ja genau, das hatten wir auch schon das vorletzte Mal, ein bisschen Buße tun im Zusammenhang mit dem, was schon vorher stand, dass wir kein ihr leeren folgen sollen, sondern dass wir der Wahrheit folgen sollen. Ja, was geht euch dennoch, was kommt euch da noch in den Sinn, wenn ihr diesen Vers lest?

[3:37] Es wird meines Mundes, das heißt also sein Wort. Genau, genau. Wir hatten das schon herausgefunden oder aufgelöst, dass das Schwert aus dem Mund Jesu eigentlich für sein Wort steht.

[3:50] Und das macht die sehr deutlich, dass Gott einen Krieg führt und er führt ein Krieg gegen die Sünde und gegen den Teufel. Das kann man in der ganzen Bibel sehen und das zeigt dir sehr deutlich, von uns bei der Buße geht, wir müssen durch Gottes Gnade und von der Sünde trennen. Weil wenn wir es nicht tun, dann führt Gott den Krieg gegen die Sünde auch irgendwann gegen uns, weil wir uns mit der Sünde so sehr identifizieren. Genau, das ist dann quasi untrennbar. Gott führt eigentlich nicht den Krieg gegen den Sünder, sondern gegen die Sünde. Aber weil es ineinander behaftet ist, muss er auch Krieg gegen den Menschen führen. Ja.

[4:31] Es steht auch, er führt Krieg mit dem Schwert meines Mundes. Also er führt mit seinem Wort Krieg. Nicht mehr so, ja, sehr gut. Und daran wollen wir heute noch mal anknüpfen.

[4:40] Jesus sagt, er führt Krieg mit dem Schwert seines Mundes. Und das bedeutet auch, dass er Profi ist in dieser Sache. Wir hatten das letzte Mal schon gesehen in Offenbarung 1, wo es dann heißt, eben, dass dieses zweischneidige Schwert in seinem Mund ist. Es ist also Teil von Jesus, könnte man sagen, es gehört zu ihm.

[5:11] Und jetzt ist die Frage: Können wir in der Bibel irgendwo sehen, wie Jesus Krieg mit dem Schwert seines Mundes führt? Wie benutzt Jesus dieses bildlich gesehene Schwert?

[5:44] Ja, ja, Jesus bringt kein Kuschelevangelium, sondern er bringt wirklich die Wahrheit, die auch teilen kann. Ja, er hat ja selber so gekämpft. Er hat ja selber so, es steht geschrieben, wenn er von Satan versucht war, hat er gesagt: "Es steht geschrieben."

[5:59] Es steht geschrieben. Ja, und ich denke, diese Passage in Matthäus 4 macht ganz deutlich, wie Jesus dieses Schwert benutzt. Weil die Bibel zu haben ist das eine, aber jetzt mal so, ganz banal gesagt, wenn ich die Bibel nur in den Schrank stelle, dann benutze ich sie nicht. Dann kann ich damit auch keinen Krieg gewinnen. Ja, aber Jesus hat es uns vorgemacht, wie man das Wort Gottes benutzt. Und deswegen lasst uns zu Matthäus 4 gehen. Und wer hat, darf gleich mal anfangen zu lesen.

[6:36] So, die ersten Verse von Matthäus 4.

[6:44] Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: "Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden." Er aber antwortete und sprach: "Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht." Danke schön mal bis dahin.

[7:14] Was können wir jetzt hier praktisch den Versen entnehmen, wie benutzt Jesus das Wort Gottes?

[7:36] Wer kontert mit dem geschriebenen Wort. Genau. Also es ist so, so ungefähr. Satan sagt etwas und Jesus antwortet, aber die Antwort kommt nicht von ihm selbst, sondern sie ist aus dem Wort Gottes. Wolltest du noch was sagen?

[8:01] Es ist interessant zu sehen, er nimmt einen Bibelvers, der wirklich zum Thema passt. Und das hat er nicht gemacht, indem er den Bibelserver aufgemacht hat und gesucht hat. Er kannte eine Bibelstelle zum Thema. Nun, das heißt nicht, dass wir sozusagen Bibelverse zu jedem Thema auswendig können müssen, aber wir müssen bei uns die Bibel uns mit dem so sehr beschäftigen, dass der Heilige Geist uns auch im entscheidenden Moment an die richtigen Bibelverse erinnert, die wir brauchen.

[8:30] Ja, wenn man das noch mal ganz runterbricht, kann man auch sagen, erstmal schlecht und ergreifend, wie es hier steht. Er zitiert einen Bibelvers auswendig. Und das ist, glaube ich, schon mal das erste, was wir für uns mitnehmen können. Es ist sehr hilfreich, Bibelverse auswendig zu können.

[8:50] Denn in dem Fall kann Jesus scheinbar hier nicht die Schriftrollen rausholen und lange vorlesen, sondern er weiß es. Und meine Erfahrung zeigt auch, dass das miteinander verbunden ist, dass man Bibelverse zum richtigen Thema kennt und Bibelverse auswendig kennt. Denn wenn man den Vers auswendig lernt, dann muss man ihn richtig durchdringen und dann denkt man öfters darüber nach und dann versteht man ihn auch besser.

[9:24] Interessant ist, ich hatte diese Woche eine Begegnung, da habe ich mit zwei Freundinnen gelernt, und wir sollten in Mathe so einen Satz beweisen. Dann stand da: "Bitte beweisen Sie Satz 9." Und wir waren so: "Aber was war das jetzt noch gleich für ein Satz?" Und eine Freundin hat gemeint: "Ich kenne den, ich weiß den." Und hat ihr Heft genommen, Moment, und nachgeschlagen. Dann habe ich so gesagt: "Ja, ja, klar, du weißt ihn, du weißt, wo er steht." Das ist auch gut, wenn man weiß, wo die Sachen stehen. Noch besser ist, wenn man sie wirklich im Kopf hat.

[10:03] Okay. Das zum einen, wisst ihr, welchen Vers Jesus hier zitiert?

[10:21] Aus 5. Mose und zwar 5. Mose 8, wo es um die Wüstenwanderung geht, wo die Israeliten 40 Jahre in der Wüste gewesen sind und Gott sie durch das Manna ernährt hat. Ja, und das heißt also, der Vers passt jetzt nicht nur sozusagen diese Worte des Verses, passt nicht auf die Situation, sondern der Vers kommt aus einem ganzen Kapitel, aus einem Abschnitt, der genau sozusagen in die Lebenssituation von Jesus reingesprochen hat. Ja, der Vers hat eine Geschichte, oder?

[10:44] In er steht in diesem Kontext, wie du gesagt hast, von der Wüstenwanderung. Und wenn man die ganze Geschichte kennt, dann weiß man, dass die Israeliten es nicht so leicht hatten auf dieser Wüstenwanderung. Es hat mal an Wasser gefehlt, mal hat das sein Essen gefehlt, oder auch einfach an dem, was sie gerne gerade wollten. Und Gott hat ihnen dieses Manna gegeben.

[11:12] Und Jesus kennt die Geschichte. Und auch wenn es sich 5. Mose 8 Vers 3 jetzt erst einmal in dem Kontext an das Volk, des historische Volk Israel wendet, dann weiß Jesus, es ist doch, es ist ein für ihn gedacht.

[11:28] Und so sollten wir auch die Bibel lesen. Wir sollten die Bibel auf uns projizieren, sage ich jetzt mal. Was hat das mir zu sagen? Es nützt nicht ganz so viel, wenn wir das alles theoretisch wissen und sagen können, wann welcher König da aufgestanden ist und so weiter, wenn wir keine persönliche Botschaft für uns daraus mitnehmen.

[12:00] Ich schreibe jetzt mal persönlich angewendet.

[12:09] Genau. Jetzt lesen wir mal weiter in Matthäus 4 und dort bis Vers 7.

[13:02] Ja, genau, lies mal ab Vers 5 und dann bis Vers 7.

[13:06] Nur hier schon fünf dafür in der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: "Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab, denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engel deinetwegen Befehl geben und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßt."

[13:42] Da sprach Jesus zu ihm: "Wiederum steht auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen." Danke schön. Was können wir jetzt aus dieser zweiten Versuchung mitnehmen, praktisch?

[14:00] Also, der Satan geht hier einen Schritt weiter und jetzt zitiert er ein Bibelvers. Und man könnte fast meinen, naja, jetzt kriegt er doch Jesus, weil was will Jesus schon gegen das eigene Wort Gottes sagen? Aber was ist die Lösung? Ja, das ist ja sehr interessant, wie der Satan das macht. Er zitiert nicht einfach nur die Bibel, sondern er zitiert einen Bibelvers, der scheinbar auf das jetzt mit oder und und und und zitiert auf eine Art und Weise, um Jesus in eine Irre zu führen.

[14:33] Jesus hatte vorher gesagt: "Der Mensch lebt aus sie jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht." Das heißt, er hat gesagt: "Was immer Gottes Wort sagt, das tue ich und dadurch lebe ich." Und jetzt kommt der Satan, sagt: "Okay, klar, stimmt." Und Ellen White beschreibt es, sie sagt: "Er, ja, das war nur ein Test." Da kann man als Engel des Lichts, er sagt, voll nur testen, ob du wirklich glaube ich bist. Ja, und weil das so ist, weil du ja aus jedem Wort lebst, zeig doch, dass du das machst. Jetzt zeig doch nur, hier steht doch, der wird dich auffangen. Also wirf dich hinab.

[15:03] Und es ist was beschreibt als Anmaßung, welchen Bibelvers nicht die verstehe und sozusagen eine extreme Bedeutung darauf lege. Also in der ersten Versuchung geht es darum, an dem Wort Gottes zu zweifeln. Das ist sozusagen das, was quasi die liberale gefasst. In diesem Versuch geht es darum, das Wort Gottes fanatisch und extrem auszulegen, was genau so eine satanische Täuschung ist auch in der heutigen Zeit. Er wird sozusagen das übertreibt und dann eine eine extreme Bedeutung der Bibeltext klickt, legt den er gar nicht gehabt hat. Und das darf man nicht vergessen.

[15:38] Ja, das ist vielleicht ja, das Wichtigste, wenn sagen wir jetzt, das ist unser Bibelvers. Und man könnte sowohl in die eine Richtung, wie du gerade beschrieben hast, als auch in die andere Richtung davon abweichen. Wichtig ist aber, was uns dieser Vers jetzt lernt, bei der Bibel zu bleiben.

[16:00] Und was uns der Vers auch zeigt, ist die ganze Bibel zu sehen, nicht nur einen Vers. Das heißt ja auch immer gut, zwei und drei Zeugen. Und ich glaube, dieses Prinzip ist wichtig, denn wenn man einen Vers gerade auch noch aus dem Kontext herausreißt, obwohl das jetzt hier bei Satan nicht mal so das Problem gewesen wäre, dann läuft man Gefahr, ihn einfach falsch zu interpretieren.

[16:32] Kurz darauf Bezug nehmen, weil wenn man sich natürlich jetzt den Psalmtext anschaut, dann stellt man natürlich fest, er lässt einen Mittelsatz aus. Er lässt mich den Satz aus: "Auf allen deinen Wegen." Und vor allem hört er genau dort auf, wo es danach heißt: "Und du wirst dein Fuß auf die Schlange, auf den den Drachen setzen." Ja, wollte deutlich wird, das sieht ja nicht, weil das wäre gegen ihn gewesen. Aber jetzt kommt, das ist sehr wichtig, dass du es gesagt hast. Ich glaube, fast alle von uns, und insbesondere, wenn wir uns irgendwie mit der Bibel viel beschäftigt haben, wir hätten wahrscheinlich versucht, den Satan zu zeigen: "Nee, was du hier sagst, ich kann nicht sein, weil du hast diesen Satz noch vergessen." Ja, wir hätten sozusagen versucht, an dem Text hin und her zu arbeiten. Aber hier ist am Ende viel einfachere Methode. Und das, glaube ich, sollte uns allen Hoffnung geben. Jesus kannte einen anderen Bibeltext.

[17:17] Der offensichtlich gezeigt hat, dass diese Interpretation, die der Satan gegeben hat, falsch gewesen ist. Das heißt, manchmal werden wir konfrontiert mit Interpretation und das Gefühl haben, das kann irgendwie nicht sein. Also wir können auch nicht genau begründen, warum sie falsch ist, weil wir vielleicht jetzt die Ursprache nicht kennen oder nicht genau begründen können, wie das ist. Aber wenn wir einen anderen Bibeltext finden, einen anderen schon, der das offensichtliche Gegenteil sagt, dann muss ich nicht mal sozusagen immer hin und her stechen, was jetzt diesen einen Vers betrifft. Ich kann durch diesen anderen deutlich zeigen, deine Interpretation muss falsch sein, sie widerspricht diesem anderen Vers. Und noch lass den Einsatz sagen, das beweist, dass die ganze Bibel inspiriert ist. Denn wenn sie es nicht wäre, dann werde ich dieses Prinzip nicht anwenden. Du hättest keine Kraft gab, dann können wir ja, aber meins ist inspiriert und deins nicht. Falls dieses hier macht, er beweist damit, dass sie jedes einzelne Wort Bibel für die weiteren gezogen werden muss und kann.

[18:08] Danke schön.

[18:14] Und es zeigt auch ganz deutlich, dass Satan ganz genau die Bibel kennt.

[18:21] Genau, die ganze Situation zeigt uns ja auch schon, dass Satan uns auch kennt, dass Satan uns studiert. Denn Satan nutzt ja nicht nur irgendeine, ja, irgendeine Lebenslage von Jesus, sondern die, in der gerade körperlich vor allem geschwächt ist, geistlich schon auch gestärkt durch den Geist Gottes, aber trotzdem ist es hier. Also es geht wirklich um viel, denn hier ist für Jesus keine einfache Sache, hier den Satan zu besiegen, wenn er nicht wirklich bis ja, mit seiner ganzen Kraft auch kämpfen würde und mit dem Wort Gottes.

[19:02] Ja, also wir sehen hier, es ist zwar auch gut vorbereitet. Jesus kennt die ganze Bibel, Jesus kennt die Verse und weiß, welcher zu welchem passt, bzw. welche auch falsche Ansichten widerlegt.

[19:21] Eine Sache, die du vorhin auch noch so ein bisschen angeschnitten hattest, war, wir dürfen die Bibel nicht aus Vermessenheit benutzen. Und da möchte ich auch noch einen Punkt draus machen, denn was sollen wir denn stattdessen tun?

[19:36] Den Wald beschreibt es Vermessenheit oder Anmaßung ist die Täuschung von, ist die Fälschung von glauben. Ganz genau. Es sollen die Bibel im Glauben lesen.

[19:59] Und das wirft an uns die Frage auf: Warum lese ich die Bibel? Lese ich die Bibel, um andere damit zu beeindrucken, was ich hier rausgefunden habe? Oder lese ich die Bibel, um vielleicht meine eigene Meinung damit zu unterstützen? Oder einfach irgendwie, weil ein schöner Spruch auf eine Postkarte passt? Das alles sollte uns nicht dazu bewegen, Gottes Wort aufzuschlagen, sondern der Glaube ist es, der auch das Bibellesen wirksam macht und uns hilft, es richtig zu verstehen.

[20:32] Okay. Was ist das noch?

[20:44] Jetzt lesen wir noch weiter bis Vers 10. Verse 8 bis 10.

[20:58] Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: "Die ist alles will ich dir geben, denn du niederfällst und mich anbetest." Da spricht Jesus zu ihm: "Weiche, Satan, denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm alleine dienen."

[21:24] Und da verlässt der Teufel Jesus. Was können wir auch hier lernen? Es waren ja drei verschiedene Versuchungen. Einmal ging es ums Essen, einmal ging es um dieses sich herunterwerfen, also um diese falsche Auslegung vom Wort Gottes. Jetzt geht es hier um Weltherrschaft.

[21:54] Ja, ja, genau. Es geht sicherlich um Anbetung. Aber was wir Satan Jesus verheißt, ist ja hier, dass ihm etwas von seiner Macht abgibt. Und was, was können wir hier noch lernen, wie wir mit dem Wort Gottes umgehen können?

[22:18] Eine Beobachtung ist sicherlich auch, das fällt einem nicht auf den ersten Blick auf, dass alle drei Passagen nicht nur aus dem 5. Mose kommen, sondern auch einem zusammenhängenden Abschnitt aus 5. Mose. Das ist in 5. Mose natürlich durch die Kapiteleinteilung, aber nicht ganz deutlich, aber das ist ein zusammenhängender Abschnitt. Das heißt, ich würde jetzt vielleicht sogar wagen zu schlussfolgern, dass wenn ich sozusagen einen bestimmten Abschnitt der Bibel wirklich gut kenne, nämlich das Buch Daniel sehr gut kenne, oder wenn ich sage mal Römer 1 bis 18 gut kenne, oder die Bergpredigt sehr gut kenne, dann habe ich oft schon sehr viel Munition in Anführungsstrichen für die Herausforderung. Ja, statt dass ich immer nur hier und da immer mal im Psalm bol zum Teppich. Es ist wichtig, Zusammenhänge in der Bibel, Zusammenhänge der Abschnitte zu kennen.

[23:02] Und das scheint auch eine Stärkung dieses hier gewesen zu sein, weil man hätte sicherlich auch noch andere Verse aus dem Psalm oder so nehmen können, aber er war gerade so, vielleicht hat er gerade an dem Morgen über 5. Mose nachgedacht. Wer weiß, ja, er war das dabei. Es war gerade präsent für ihn auch. Und das hat ihm geholfen.

[23:15] Ja, ja. Ich dachte, wertvoll. Eben, was man hier auch sehen kann, ist in Vers 10 sagt dir Jesus: "Weiche, Satan." Das heißt, wenn Jesus diese Aussage treffen kann, dann muss er auch glauben, dass er in dem Fall mit dem Wort Gottes den Satan überwinden kann.

[23:39] Wisst ihr, warum ich das sage? Es gibt manchmal Menschen, die meinen, diese Sünde werde ich nie überwinden. Das ist einfach zu groß, das ist ein ständiger Kampf, ich werde da nicht drumherum nicht durchkommen. Oder diese Herausforderung ist zu groß für mich. Aber Jesus weiß, dass Satan kann kommen mit was er möchte. Wenn ich das Wort Gottes ihm bringe, wenn ich dieses Schwert zum Einsatz bringe, dann hat das Satan keine Chance.

[24:16] Ja, und ich glaube, das sind so wichtige Punkte. Zum einen, dass wenn wir uns an das Wort Gottes halten, wir mit dem Wort Gottes die Sünde überwinden, also die Gottes Kraft, die sind überwinden können. Zum anderen zeigt es auch uns, wenn der Satan uns attackiert und Versuchung mit, ja, manche Leute haben Dämonen versuchen uns vielleicht irgendwie etwas anzutun oder so. Ja, und irgendwie vom Weg abzubringen. Dann gibt es viele manchmal unter uns, den Eindruck haben, jetzt, wenn es irgendwie um okkulte Sachen geht, da braucht man Spezialisten, ja, da muss man irgendwie besondere Dinge tun, das ist irgendwie besonders aufwendig oder so. Oder manche glauben vielleicht sogar, dass selbst wenn man mit der Bibel lebt, dass man trotzdem immer wieder von von von von von von bösen Engeln dann irgendwie gequält wird. Aber wie gesagt, sehr deutlich hier, ganz offensichtlich, dass wer aus dem Wort Gottes lebt, da wird der Satan vielleicht mal kommen, angreifen oder wird wieder fliehen.

[25:11] Kein Mensch lebt unter dauernder dämonischer Verfolgung, sozusagen, der mit dem Wort Gottes.

[25:22] Dann, dass man da nicht mehr so richtig klar sieht, durch das simple Wort des Glaubens, durch das simple Wort der Bibel, flieht der Satan. Er fliegt wirklich.

[25:29] Ja, ja. Mir gefällt auch immer dieser eine Vers. Ich glaube, es ist erste Thessalonicher 2 Vers 13, wo es heißt: "Das Wort Gottes, das auch Kraft hat, euch zu eurer Erstlösung zu schaffen." Ja, also wir müssen nicht in unserem.

[25:44] Also, wir müssen nicht in unserem sündigen Zustand bleiben. Wir müssen nicht so schwach bleiben, wie wir es sind. Das hat mehr Potenzial, als wir denken. Und so traurig ist es, dass wir das manchmal wenig in Anspruch nehmen.

[26:05] Ja, so weit zu Jesus, dem Kämpfer mit dem Schwert seines Mundes. All das können wir uns von ihm abschauen. Er ist der Profi darin, wie gesagt, und er kann uns das auch beibringen, mit dem Wort Gottes richtig umzugehen.

[26:21] So, jetzt wollen wir mal noch weiter schauen in Offenbarung 2, denn für heute ist auch noch der Vers 17 angedacht. Wir werden, wie es aussieht, nicht alles schaffen, weil es doch einiges in sich wirkt, aber wir wollen mal anfangen. Offenbarung 2 und dort Vers 17: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist der Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben, und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt, außer dem Empfangenden.“

[27:03] Okay, also ihr merkt, dass einiges drin, aber wir haben auch schon das ein oder andere behandelt. Und zwar fängt der Vers an mit: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Es ist uns bisher schon zweimal untergekommen. Was bedeutet diese Aussage? Wenn wir auch wieder so auf ganz einfache Ebene anfangen, können wir doch sehen: Ist das „Wer ein Ohr hat, der höre“ ein Fragesatz, ein Aussagesatz oder ein Ausrufezeichen?

[27:55] Ist bei dir ein Ausrufezeichen. Okay, super. Das ist doch ein Appell, oder? „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Also Jesus, wenn man einen Appell hört, was soll darauf kommen?

[28:13] Ja, eine Antwort, eine Reaktion. Oder Jesus sagt hier etwas, und dementsprechend sollen wir handeln. Wir sollen hinhören, okay?

[28:25] Wir haben auch schon gesehen, dass Jesus diesen Satz oft am Ende von einer Botschaft benutzt, entweder am Ende von dem Gleichnis oder auch am Ende von den Sendschreiben von Ephesus hatten wir bisher uns.

[28:42] Okay, wo haben wir denn den Satz schon mal gelesen? Findet ihr die Verse? 2:7: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist.“ Und 2:11: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen vom zweiten Tod.“

[29:19] Danke schön. Die sind ja jetzt sehr ähnlich aufgebaut wie Offenbarung 2, Vers 17. Aber es gibt Unterschiede. Was wird als es geht beides Mal darum zu hinhören. Auch es heißt immer wieder „Wer überwindet“. Und was wird dem Überwindern mit 2:7 und in Offenbarung 2:11 verheißen?

[29:56] Ja, sagt laut das Leben, das Leben im Paradies. Also, dass er das Baum des Lebens, der ist ja oben bei Gott im Himmel. Und genauso ist der zweite Tod. Ja, sag es ganz konkret.

[30:13] Also, ähm, beim ersten verheißen, dass er vom Baum des Lebens in der Mitte vom Paradies Gottes ist, kriegt und Essen vom Baum des Lebens. Und das zweite, er wird, es wird kein Leid geschehen vom zweiten Tod.

[30:42] So, Frage: Ist dieses vom Baum des Lebens essen bildlich oder buchstäblich gemeint?

[30:53] Buchstäblich. Sowohl als auch. Also im Wald benutzt es einmal, zumindest ja, sicherlich buchstäblich. Ihr habt Recht. Aber sie sagt auch, wir können jetzt auch schon vom Baum des Lebens kosten, wenn wir in Gottes Wort studieren. Also auch ein bisschen bildlich, aber letztendlich dann doch buchstäblich.

[31:18] Buchstäblich. Das ist kein, das derjenige, der überwindet, nicht den zweiten Tod erleiden wird, bildlich oder buchstäblich?

[31:30] Buchstäblich. Oder der zweite Tod ist kein Bild, sondern das ist der Tod nach den tausend Jahren und den wird es wirklich geben.

[31:39] Okay, das können wir schon mal im Hinterkopf behalten. Bisher war es buchstäblich gemeint.

[31:46] Jetzt ist in Offenbarung 2, Vers 17 von was die Rede? Wir sollten aber auf jeden Fall auch im Hinterkopf schon mal behalten, dass wir später in Offenbarung 3 auch eindeutige Fälle haben, wo symbolische Dinge verheißen werden. Genau, also zum Beispiel heißt es dann in Vers 12: „Wer überwindet, dem will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen.“ Also, ich hoffe sehr, dass das symbolisch ist.

[32:12] Also, das ist einfach ganz wichtig, dass man, das sind alles Verse sozusagen, die vom ewigen Leben sprechen und zum Teil buchstäblich Dinge ganz deutlich sagen, zum Teil auch in Bildsprache, das dann ausdrücken. Ja, genau. Scheiße, nicht falsch verstehen. Ich habe das jetzt mit euch gemacht, um einfach mal so darauf zu sensibilisieren, dass wir uns das bewusst machen müssen. Es gibt in der Offenbarung Dinge, die es sind buchstäblich und Dinge, die sind symbolisch.

[32:38] Was ist jetzt, was jetzt hier gemeint ist, das lassen wir mal noch ganz offen. Das haben wir noch nicht studiert. Ja, okay.

[32:48] Also, was wird jetzt in Offenbarung 2, Vers 17 verheißen?

[33:10] Da steht noch was spezielles dabei, den jemand kennt. Aha. Was steht bei den anderen? Ist da noch ein bisschen was anders?

[33:40] Okay, mal zu dem Namen. Du hast jetzt gesagt, einen Namen, den niemand kennt. Kennt den wirklich niemand?

[33:48] Jesus kennt ihn, und wer kennt ihn noch? Derjenige, der ihn bekommt, oder? Das ist schon mal interessant. Wie könnte man das denn so beschreiben?

[34:05] Ein Geheimnis. Oder das ist ein Geheimnis. Zwischen wem?

[34:08] Zwischen Gott und dem Menschen.

[34:10] [Musik] Wir gehen das nächste Mal tiefer da hinein, wenn wir auch dann noch mehr Zeit haben. Aber worauf weist uns das denn schon hin? Hier gibt es ein Geheimnis, wohl, dass Gott mit dem Erlösten teilt.

[34:36] Warum? Wir müssen uns immer Fragen stellen, wenn wir, wenn wir was lesen, dann kann Gott sie uns beantworten. Ja.

[34:42] Dann das Ringen, wo Jakob mit Gott gerungen hat und wo er dann einen neuen Namen bekommen hat. Oder Abraham hat einen neuen Namen, Sarah hat einen neuen Namen. Immer, wenn sie berufen wurden, bzw. wenn sie, ich kann nicht sagen, die Prüfung bestanden haben, aber dann bekam sie einen neuen Namen. Ja, und auch das war auch immer ein großes Erlebnis mit Gott. Oder ja, die Idee, einen neuen Namen zu geben. Das ist interessant. Gibt es nicht nur in der Bibel. Das ist im Alten Orient recht verbreitet. Und die Idee ist auch, die Völker um Israel rum wussten irgendwie noch so, dass die Welt durch entstanden ist, dass Gott gesprochen hat. Daher da gibt es nur die Idee, wenn man etwas benennt, dann entsteht es. Das hat sich dann leider auch die Magie entwickelt, weil man in der Magie das Gleiche ist, weil dann der Mensch denkt, dass sie auch an dem etwas sagen, etwas entstehen lassen können. Aber die Idee bleibt sozusagen: Indem ich etwas bei seinem Namen rufe, erschaffe ich sozusagen. Wenn ich Gott bin, das ist der Grund, warum Jesus sagt: „Ich bin dann Erlöser, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ Das bedeutet nicht so, ich weiß, wie du heißt. Ja, ich habe sogar gemerkt, so, ich habe dich bei deinem Namen, ich habe dir den Namen gegeben.

[35:48] Und der zweite Punkt ist, was oft auch passiert ist, wenn ein Herrscher einen anderen Herrscher besiegt hat, da gibt ihm einen neuen Namen. Das sieht man zum Beispiel, wenn er derzeit kommt, da gibt's dann einen König und dann nennt er den Namen und ändert ihn, installiert z.B. Ja, oder oder der der Nebukadnezar ändert den Namen von Elia Kim in Jojakim. Der Grund ist, wer gibt normalerweise einen Namen? Das sind die Eltern ja dem Kind. Ja, ich habe meinem Sohn den Namen Titus gegeben. Ja, indem ich jetzt einen, also, wenn mir jemand einen neuen Namen gibt, dann sagte damit, ich bin quasi dein Vater, du bist mein Kind. Das bringt einen, eine nee, aber auch einen ein Verhältnis zueinander zum Ausdruck. Das glaube ich, eine große Rolle.

[36:31] Weißt du, wie gesagt, wir werden auch noch darauf zurückkommen. Aber bleiben wir mal stehen, eigentlich bei diesem Geheimnis. Es ist eine Sache zwischen Gott und dem Menschen. Oder es ist eine persönliche Sache, eben, was du auch gesagt hattest, auch als Beispiele genannt hat, das waren immer Begebenheiten, wo die Menschen Gott noch mal ganz anders erlebt haben. Und bei Gott ist es anders. Oder Gott kann man keinen wirklichen neuen Namen geben, denn Gott besteht ja von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und doch ist es so, dass Menschen Gott auch bei unterschiedlichen Namen genannt haben, einfach um ihn zu beschreiben, wie er eigentlich ist.

[37:16] Okay, es gibt also dieses Geheimnis zwischen Gott und dem Menschen. Und was drückt das aus, wenn man ein Geheimnis miteinander teilt? Mit wem teilt man denn ein Geheimnis?

[37:31] Dann Freund, oder mit, okay, jemanden, dem wir uns vertraut, jemanden, zu dem man sehr nahe steht. Und warum?

[37:43] Könnt ihr es in Worte fassen? Verbindet das, verbindet. Okay. Warum sage ich meine tiefsten Geheimnisse nicht laut auf der Straße hier heraus?

[38:03] Warum sage ich das nicht jedem? Was ist so besonders daran? Es gibt ja Dinge, die guten Tag, kann ich jedem sagen. Ja.

[38:11] Ja, es versöhnlich ist tief. Ihr merkt schon, ist gar nicht so leicht, das zu formulieren. Oder jeder von uns kennt Geheimnisse. Und trotzdem dürfen wir uns fragen, warum ist das so?

[38:28] Weil wir wissen, dass bei Gott unsere Geheimnisse, sage ich mal, gut für geborgen sind, verborgen sind. Das ist nicht weiter erzählt wird und alles. Ja.

[38:39] Ja, das ist richtig. Wir können Gott auch unsere Geheimnisse sagen. Dann können wir das nächste Mal darauf zurückgreifen.

[38:51] Jesus hat auch bestimmte Dinge bestimmten Menschen deutlicher gesagt. Matthäus 13 und dort Vers 11 bis 13: „Er antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches des Himmels zu verstehen, jenen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird Überfluss haben. Der aber nicht hat, von dem wird auch das genommen, was er hat. Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen.“

[39:59] Also, wir haben das jetzt zwar im Zusammenhang mit diesem Geheimnis gesehen, aber ich denke, das passt auch, was es meiner angeht, es passt auch überhaupt dazu, dass Jesus ja nur Überwindern diese ganze Liste von Dingen gibt, nicht jedem einfach frei heraus, sondern demjenigen, der überwindet.

[40:19] Was haben wir jetzt hier gelesen in Matthäus 13, 11 bis 13? Da kommen die Jünger zu Jesus und sie fragen ihn: „Herr, warum redest du zu denen den Gleichnissen?“ Und Jesus antwortet ihnen und sagt, wie es hier steht: „Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen, jenen aber nicht.“

[40:41] Was sagt denn in diesem Moment? Ja, ja, die Jünger kommen und fragen, und scheinbar gibt es dann hier doch zwei Gruppen. Es gibt diejenigen, die es verstehen, und diejenigen, die es nicht verstehen.

[41:00] Oder denn interessant, die Jünger sagen: „Warum erzählst du ihnen Gleichnisse?“ Dabei hat Jesus vorher ein Gleichnis für alle erzählt, oder?

[41:12] Jesus hat zu allen gepredigt, und für manche bleibt es dann Gleichnis, und manche, die können Nachfragen, manche, die können mehr verstehen als andere.

[41:30] Ja, denke ich, hätte den alle danach gefragt, hätte jeder zu Jesus hingekommen. Ich glaube, Jesus erzählt allen, aber so war, sage ich mal, denn mit den beiden anderen das Interesse damit zu Ende, und die anderen wollten es tief. Oder ist genauso, wie wenn wir tiefer in die Bibel gehen und nicht das oberflächliche damit zufrieden sind. Ja.

[41:50] Ja, nicht alle verstehen Jesu Botschaft gleich. Aber es liegt nicht daran, dass Jesus zu in einredet und zu den anderen gar nicht, sondern es liegt daran, wie bereit bin ich, Gottes Wort aufzunehmen?

[42:11] Wie lese ich das Buch, das Buch die Bibel? Oder das passt auch wieder zu dem, was wir jetzt fahren nach hatten, mit dem Schwert.

[42:46] Wie, wie verwendet Jesus das Wort Gottes? Indem er es auswendig lernt, darüber nachdenkt, natürlich auch, indem er die Bibel im Zusammenhang sieht, indem er die Verse wirklich gut kennt. All das, was wir jetzt da herausgefunden haben. Und das andere ist, auch Jesus spricht, aber er hat eine besonders hörbare Botschaft für diejenigen, die auch hören wollen.

[43:14] „Wer die Ohren hat, der höre.“ So, lasst uns für heute diesen, ja, das Seminar abschließen, auch mit einem Gebet.

[43:34] Unser Vater im Himmel, wir haben uns heute verschiedenes angeschaut, aber ich bitte dich, dass dein Eindruck in uns drin Herzen bleibt. Vater, du hast uns ein ganzes Buch gegeben, aus dem wir so viel lernen können. Und ich bitte dich um Vergebung, dass wir es oft nicht tun. Danke, Herr, dass wir dein Wort haben können, dass wir es in Freiheit lesen und studieren dürfen. Und Vater, dass du eine persönliche Botschaft darin für uns hast. Du möchtest eine Beziehung zu uns haben, dass wir deine Freunde sein können. Du möchtest uns den Sieg geben und uns zu Überwindern machen, dass du uns noch reicher beschenken kannst, es bisher schon ohnehin getan hast.

[44:26] Ja, lass uns bei all diesen Dingen nichts verpassen. Lass uns noch eine innigere Beziehung zu dir pflegen und deine Freundschaft erwidern. Ich bitte dich im Namen Jesu. Darum Amen.


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