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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers aus Offenbarung 2:17b „Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben“ eingehend beleuchtet. Die Referentin erklärt die symbolische Bedeutung des Mannas als Brot des Himmels und seine Parallelen zum Wort Gottes. Es wird diskutiert, wie das Manna in der Bundeslade aufbewahrt wurde und welche tiefere Bedeutung dies für die Gläubigen hat, insbesondere im Hinblick auf die ewige Versorgung durch Jesus Christus.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und ein herzliches Willkommen zu unserem Offenbarungs-Seminar. Schön, dass ihr heute da seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de oder auch, wenn ihr euch das Video später anschaut, dann hoffen wir, dass ihr sehr viel daraus mitnehmen könnt.

[1:07] Wir wollen weiter studieren, bzw. uns noch einmal den Vers jetzt im Gesamtpaket anschauen, den wir das letzte Mal schon so angeschnitten hatten: Offenbarung 2, Vers 17. Und bevor wir da reinschauen, lasst uns gemeinsam, wo es möglich ist, niederknien zum Gebet.

[1:37] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt Offenbarungs-Seminar haben können. Danke, Herr, für Offenbarung 2, Vers 17, was auch wieder ein Liebesbeweis von dir uns gegenüber ist. Du wünschst dir, uns so viel Segen zu geben, und ich bitte dich um Vergebung, weil wir das oft nicht so begreifen und oft nicht sehen, wie gut du es mit uns meinst. Herr, wenn wir jetzt dein Wort aufschlagen, dann lass unsere Herzen mit Liebe zu dir gefüllt werden. Dann lass uns freudig neue Erkenntnisse aufnehmen und lass uns neue Entscheidungen für unser Leben treffen. Ich bitte dich jetzt um den Heiligen Geist, dass er uns die Gedanken leitet und auch alles Störende von hier fernhält. Vater, du kannst das tun, und wir danken dir jetzt schon im Voraus dafür. Namen Jesu. Amen.

[2:46] Schlagt mit mir auf Offenbarung 2 und wir lesen noch einmal den Vers 17. Offenbarung 2, Vers 17: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben, und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt, außer der, der ihn empfängt." Danke schön.

[3:25] Wir hatten schon ausführlich darüber gesprochen, was es bedeutet zu überwinden. Welches griechische Wort hat dahinter gesteckt? Nikao, oder und Nikao heißt auch so viel wie siegen. Wer siegt? Wir hatten auch schon gesehen, das war in einer der anderen Folgen, wo wir über die Gemeinde Ephesos noch gesprochen hatten, dass wir nur durch den Glauben und nur durch Jesus wirklich überwinden können. Wir müssen die Sünde überwinden, aber wir dürfen sie auch überwinden, und wir können sie überwinden, weil Gott das für uns möglich gemacht hat.

[4:07] Und jetzt heißt es hier wieder: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Wohlgemerkt, vielleicht liest man so eine Floskel, wenn sie wieder immer wieder vorkommt, und man macht sich nicht so viel Gedanken darüber. Aber hier spricht der Geist durch Jesus, könnte man sagen, zu den Gemeinden. Der Geist durch Jesus zu den Engeln der Gemeinden, auch irgendwo, weil die Sendbriefe an sie gerichtet sind, und dann aber zu den Gemeinden und natürlich auch zu jedem einzelnen, der in dieser Gemeinde ist.

[4:49] So, jetzt geht es hier aber weiter: "Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben." Und wir hatten das letzte Mal schon wiederholt, was wird dem Überwinder bisher in der Offenbarung alles verheißen? Wir haben verborgenes Manna, und dann kommen noch der weiße Stein. Was hatten wir noch bisher? Ja, vom Baum des Lebens essen und noch eine Sache. Ja, kein zweiter Tod. Und hier können wir noch mal aufrollen, was wir das letzte Mal schon aufgeschrieben hatten: Essen vom Baum des Lebens, kein zweiter Tod. Jetzt kommt Essen vom verborgenen Manna, schauen wir uns heute an, und den weißen Stein mit einem neuen Namen.

[5:45] Das zeigt uns auch, wenn wir jetzt diese Liste vor uns haben, Jesus möchte den Menschen etwas schenken. Hier ist es, hat sich selbst eigentlich schon der Menschheit geschenkt, als er auf diese Erde kam und bis ans Kreuz für uns gegangen ist. Aber er möchte uns noch darüber hinaus segnen, indem er sagt: "Wenn ihr bereit seid, das anzunehmen, dann will ich euch das und das und das und das alles geben."

[6:12] Er ist sehr, sehr großzügig, könnte man sagen. So, jetzt zu dem Manna. Was ist Manna? Bei Null an Brot des Himmels. Aha, gibt es auch eine Bibelstelle, die uns das klar macht? Ja, genau. Weißt du auch, welches Kapitel? Was? Ja, sehr gut. Dann schlag mal 2. Mose 16 auf und vielleicht findest du noch den Vers.

[7:00] Lasst uns mal 2. Mose 16 gerne mal vorlesen. Zweite Mose 16, Vers 12: "Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: 'Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen bekommen, und morgens sollt ihr Brot in Fülle erhalten. Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der Herr, euer Gott, bin.'" Lies auch mal...

[7:32] Da sprach der Herr zu Mose: "Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Dann soll das Volk hinausgehen und täglich sammeln, was es braucht, damit ich es prüfe, ob es in meinen Geboten wandelt oder nicht."

[7:48] Also, wir haben diesen Versen jetzt schon entnommen, es ist Brot, das Gott wem gibt? Dem Volk Israel. Oder und auf welche Art und Weise? Macht Gottes, er lässt das regnen. Auch da können wir wieder sehen, wenn Jesus gibt, dann gibt er nicht so töpfchenweise. Er hat das Manna buchstäblich haufenweise gegeben, dass sie es richtig einsammeln konnten und Genüge für alle da war.

[8:23] Das kommt davon, die sind aus den Zelten gegangen, also diese Überraschungseffekt. Ja, also das, was ist das? Und ich glaube, das fällt auch interessant für Offenbarung mitzunehmen und diese Überraschung ist auch etwas, muss ich sagen. Was ist das eigentlich genau? Ja, Alter, steckt diese Namen schon drin? Ja, auch schon das letzte Mal so ein bisschen in die Richtung gedacht, dass hier auch geheimnisvolle Sachen irgendwie dabei sind. Gerade in Offenbarung 2, Vers 17, wo dann ein Name da ist, den nur der Löser und Gott kennt.

[9:01] Lasst uns mal noch 2. Mose 16 in dem gleichen Kapitel, Vers 15 lesen und Vers 31.

[9:32] "Manhu" – den sie wusste nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: "Es ist das Brot, das euch der Herr zu essen gegeben hat." 31: "Und das Haus Israel nannte es Manna; und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig."

[10:02] Dankeschön. Da haben wir dann auch seine Vorstellung von dem Manna, wie weißer Koriandersamen. Koriandersamen sind eigentlich eher so billig, aber es muss auch süßlich gewesen sein und ja, durchaus gut geschmeckt haben. Es ist eine Nahrung, die Gott ihnen gegeben hat.

[10:25] Jetzt kommt Manna ja bei der Wüstenwanderung vor, und wir wissen auch, dass die Israeliten wie lange Manna gegessen haben? 40 Jahre, während der gesamten Wüstenwanderung, nicht davor und nicht danach. Sie haben das Manna gegessen, weil sie es auch gebraucht haben, und das war eine Abhängigkeit von Gott.

[10:55] Hat dieses Manna auch gewissermaßen eine symbolische Bedeutung oder irgendwie eine Bedeutung, die da noch drin verborgen ist?

[11:16] Da steht ein 5. Mose 8. Lass uns mal zusammen hingehen. 5. Mose 8, Vers 2 und 3. Ja.

[11:28] Jesus wiederum in der Wüste zitierte Matthäus 4, und zwar sagte Mose 8 ab Vers 2: "Und du sollst dann den ganzen Weg bedenken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang in der Wüste, und dich zu demütigen und dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das du noch deine Väter nicht gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von all dem lebt, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht."

[12:04] Also, die kleine Idee ist, dass Manna ein Symbol eigentlich für das Wort Gottes. Ja, genau. Wir hatten das ja das letzte Mal, hatten wir diesen Vers in einem anderen Zusammenhang, als wir uns die Versuchung von Jesus angeschaut haben.

[12:20] Und hier ist jetzt dieser Text, auf den sich Jesus später beziehen wird, wo Gott ihnen erklärt, warum er ihnen Manna gegeben hat. Er hatte ja eigentlich, Gott als der Schöpfer, hätte theoretisch die ganze Wüste grün machen können. Er hätte es überall Getreide wachsen lassen können. Gut, sie sind auch noch Nomaden gewesen, aber sei jetzt mal dahingestellt. Gott hat eine besondere Art und Weise benutzt, um sein Volk zu ernähren, um für sein Volk zu sorgen, und das war, dass er Manna gegeben hat.

[12:55] Und was wollte er ihnen damit beibringen? Steht hier im Vers...

[13:08] Eigentlich sind von ihm ja das Leben. Wenn wir ein 4. Mose lesen, dann stellen wir fest, Gott hat ihnen nicht das, also das war kein fertiges Brot, was er hat, kein Kuchen. Es waren diese kleinen Stücke sozusagen, die mussten aufgesammelt werden. Also die Idee dahinter ist, also sie mussten jeden Morgen aufwachen, also sie sind aufgewacht, mussten aufstehen, mussten sich das zusammensammeln. Sie mussten auch früh sammeln, weil irgendwann war's dann weg. Ich glaube, das ist eine Lektion für uns, dass wir jeden Morgen uns Zeit nehmen sollten, das Wort Gottes aufzusammeln. Ja, das sind dann Vers und dann Vers und das zusammen mussten das Stampfen und mörsern, und dann wurde da so ein Kuchen raus, und der hat süß geschmeckt.

[13:49] Ja, und die Bibel sagt dann, das ist Psalm 119, Vers 103: "Wie süß ist dein Wort meinem Gaumen, mehr als Honig meinem Mund." Ja. Wenn wir also jeden Morgen aufstehen und das ist Psalm 119, Vers 103.

[14:09] Wenn wir jeden Morgen aufstehen und uns die einzelnen Verse zu einem Thema zusammen suchen, sozusagen, dann können wir auch so einen süßen Geschmack haben, sozusagen. Ja, das ist sehr gut. Jetzt habe ich jetzt gar nicht so hier mit einbezogen, aber ist gut, dass du es beschreibst, was sie damit machen sollten. Sie sollten es einmal sammeln, so wie wir auch Erkenntnis lernen aus der Bibel sammeln sollen oder auch irgendwo verarbeiten. Das ist auch wichtig, dass wir nicht einfach nur lesen und dann tschüss sagen zu unserer Bibel, sondern es wirklich auch etwas in uns arbeitet.

[14:51] Und dann war es noch dieser süße Geschmack, und der kommt dann, wenn man sich wirklich mit dem Wort Gottes beschäftigt. Also du hast schon richtig aufgeschlüsselt, dass Manna ist eigentlich ein Sinnbild für das Wort Gottes.

[15:04] Auch, lass uns auch mal Johannes 6 lesen, wo dann dieses Bild wieder übertragen wird. Johannes 6.

[15:34] "Eure Väter haben das Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit, wer davon isst, nicht stirbt."

[15:45] Da kommt auch Brot aus dem Himmel herab. Aber wo, also was meint Jesus mit diesem Brot? Wenn man sich selbst oder...

[15:55] Du meinst dich selbst, und damit zeigt er eigentlich so, wie die Israeliten damals auf der Wüstenwanderung, wo es nichts gab, von dem Brot abhängig waren. So brauchen wir Jesus.

[16:11] Ja, lies 51 nach vor.

[16:17] "Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt."

[16:30] Ja, ist immer besser, wenn die Bibel etwas sagt. Okay, lass uns aber mal noch einen Schritt weitergehen. Wir waren jetzt bei Manna, aber es war jetzt vom versteckten Manna die Rede in Offenbarung 2, Vers 17.

[16:41] Und was, warum versteckt das Manna? Warum will Jesus Überwindern versteckt es Manna geben?

[17:06] Ja, wofür könnte versteckt das Manna noch stehen? Also es gab ja viele Manna um das Lager herum, das war für jeden offen. Und jeder konnte den. Es gab aber auch Manna, da konnte man nicht so einfach hin. Und wahrscheinlich willst du darauf hinaus. Ja, genau. Es gab Manna, das hat das lag nicht überall, wie du gesagt hast, sondern das war von etwas verdeckt oder in etwas drin.

[17:39] In der Bundeslade. In der Bundeslade. Lasst uns erstmal noch, bevor das Manna in die Bundeslade kam, zu 2. Mose 16, Vers 33 gehen.

[17:53] Zweite Mose 16, Vers 33.

[18:01] Da bekommt der Aaron einen Auftrag. Wer den hat, darf man lesen.

[18:14] Mose sprach zu Aaron: "Nimm einen Krug und fülle einen Gommer voll Manna hinein und stelle es vor den Herrn zur Aufbewahrung für eure Nachkommen."

[18:24] Ja, danke schön. Da wird jetzt erstmal Manna auf Seite getan für wann? Für später, oder? Dass wenn man dann später auch anderen erzählt hat, den Kindern erzählt hat, es gab mal Manna, dass man immer noch so etwas aufbewahrt hatte.

[18:43] Ja, ein Wunder in sich, denn wir wissen aus demselben Kapitel, dass eigentlich das Manna am nächsten Tag schon verdorben war. Das heißt, dass das über Generationen dann, also das war ja, die haben ja jeden Tag erlebt, wenn ich etwas auf den nächsten Tag noch aufbewahre, verdorben. Wenn dieses Manna also über Generationen immer noch sichtbar ist, das ist ein beständiges Wunder, dass er dieses Brot quasi am Leben hält, aber sozusagen immer noch frisch hält.

[19:08] Ja, das können wir uns heutzutage auch noch gut vorstellen, denn wenn wir Brot aufbewahren, dann hält das auch keine zwei, drei Wochen, sondern das geht auch kaputt. Und so ist es eigentlich mit jedem Lebensmittel, früher oder später geht das kaputt. Aber dieses Manna, obwohl es ja...

[19:38] Ja, das ist gut, das ist wirklich interessant.

[19:40] Lass uns mal weitergehen, dass wir überhaupt klären, wie dieses Manna in die Bundeslade gekommen ist, weil das hatten wir jetzt noch nicht biblisch gesagt.

[19:49] Aber es ist interessant. Also dieses Manna wurde von Gott durch ein übernatürliches Wunder bewahrt. Woher wissen wir jetzt, dass das Manna in der Bundeslade war?

[20:08] Das ist so, was man gelernt bekommt, oder? Was war denn noch in der Bundeslade drin?

[20:14] Aaronstab. Und die Zehn Gebote. Aaronstab auch so etwas, was Gott bewahrt oder was Gott frisch erhält.

[20:42] Am Ort am Jordan dann aufgestellt die Steine. Wir schauen uns einen Text jetzt an, wo drin steht, was in der Bundeslade zu finden ist. Und diesen Text finden wir im Neuen Testament in Hebräer 9, Hebräer 9, und dort Vers 4.

[21:11] Ja, das hat das Lesen gehört. Der goldene...

[21:18] Überall mit Gold überzogen. Und in dieser war der goldene Krug mit dem Manna und dem Stab Aarons, der gesprosst hatte, und die Tafeln des Bundes.

[21:31] Okay, jetzt lass uns das auch noch mal durchgehen. Das Manna war in dem Krug. Stand jetzt der goldene Krug. Ja, wo war der Krug drin?

[21:46] Okay, wir haben, sagen wir mal, okay, schlecht gezeichnet, ein Krug mit Manna drin, und der ist in der Bundeslade. Und wo ist die Bundeslade?

[21:56] Im Allerheiligsten. Und wusste es... Allerheiligste.

[22:05] Stiftshütte. Ja, das ist ein Teil vom Heiligtum, aber das sehen wir schon mal, das ist, ich habe es jetzt nur bis zur Bundeslade gemacht, aber wir sehen schon, da gibt es eigentlich sehr viele Abteilungen, die man durchziehen, durchschreiten muss, bis man an dieses Brot herankommt. Das ist ganz schön gut versteckt.

[22:30] Ja, genau. Es ist alles so verschachtelt. Ja, eingepackt und noch mal eingepackt und noch mal eingepackt.

[22:37] Ja, und dadurch, dass dieses Manna halt beständig frisch geblieben ist, dass der Stab Aarons aus dem toten Stabholz geblüht hat, und dass die Bundeslade, als die die Zehn Gebote waren, von denen Gott sagt, wer sie hält, der lebt, seine dreifache Bestätigung des Lebens. Und deswegen, weil die Bundeslade ist ja der Ton Gottes, und deswegen direkt verbunden mit der Idee des ewigen Lebens. Und das ist ja das, was jetzt auch für die Offenbarung so entscheidend wird.

[23:10] Ja, ja, genau. Also wir haben jetzt dieses versteckte Manna. Es ist nicht irgendwo, es ist so ganz besonders aufbewahrt, aber es ist ja haltbar.

[23:25] Vielleicht noch ganz kurz zu der Sache mit der Bundeslade. Ich glaube, es hat nicht nur dieses Leben inne, sondern das hat mehrere Komponenten, was in der Bundeslade eigentlich drin ist. Ich hatte mal, ich wollte eine Kinderpredigt halten über das Heiligtum. Und das, das kann man doch alles ganz gut erklären, wofür welcher Gegenstand im Heiligtum brauchbar ist. Aber wie erklärt man Kindern, wofür man die Bundeslade braucht?

[23:56] Und als ich mir so Gedanken darüber gemacht habe, habe ich mir gedacht, ein Stück weit ist es auch so, jeder dieser Gegenstände in der Bundeslade zeigt von einem Wunder, dass Gott getan hat, und auch von einem großen Erlebnis, dass Menschen mit Gott hatten. Ich habe mir dann gedacht, ich könnte die Predigt leider nicht halten, weil ich krank war, aber ich wollte den Kindern die Frage stellen: Was wäre bei dir in der Bundeslade drin? Was erinnert dich an ein großes Erlebnis mit Gott? Und diese Frage können wir uns heute auch schon stellen.

[24:40] Haben wir vielleicht in Verbindung mit diesem Brot, mit dem Brot des Lebens, mit diesem Brot, das Gott uns auch gibt zur geistlichen Speise, haben wir da große Erfahrungen gemacht, die aufbewahrt werden sollen, die lebendig bleiben sollen in unserer Erinnerung? Das ist sehr, sehr wichtig. Und dann gilt auch, dass wir es anderen wieder weiter erzählen können. Wie, erinnert euch, die Generationen, die später kommen...

[25:18] Wenn wir, wir wollen noch weiterkommen, aber lasst uns doch gerne Gedanken, eine Idee. Und zwar...

[25:28] Ein Gedanke und zwar die Manna, wo nach einem Tag kaputt gegangen ist. Kommen wir jetzt der Gedanke, neben Gott, wenn man bei Gott ist, da geht nichts kaputt. Da wird nichts sterben, nicht mal die Manna.

[25:46] Ja, ja, das stimmt. Und das ist eben, weil bei Gott, wenn etwas kaputt ist, das ist ja so dieses Zeichen von Vergänglichkeit, eigentlich. Was ist Sünde mit sich gebracht hat. Und bei Gott sprüht einfach nur so von Leben.

[26:05] Wenn wir auf der neuen Erde sein werden, dann werden wir erstmal merken, wie viel Lebenskraft bei Gott da ist und wie viel man da mitnehmen kann. Lasst uns auch mal kurz zu Offenbarung 7 gehen. Das fand ich ganz schön in dem Zusammenhang.

[26:42] Ja. Ab Vers 14.

[26:47] Und ich sprach zu ihm: "Herr, du weißt es." Und er sprach: "Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen. Sie haben ihre Kleider gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt aufschlagen über ihnen. Sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, auch wird sie die Sonne nicht treffen, noch irgendeine Hitze."

[27:19] "Denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."

[27:31] Also hier sehen wir auch, wenn die Erlösten bei Jesus sein können, auch wenn wir diese Welt hinter uns lassen konnten, dann wird Jesus immer noch für die Erlösten sorgen. Das hört nicht auf, dass Jesus, dass Jesus uns etwas zu essen geben möchte. Und vor allem geistlich gesehen hat das große Bedeutung, denn manchmal denkt man ja so, ja, ich muss jetzt bis zum Weltenende gut sein und dann bin ich heilig genug, dass ich in den Himmel gehen kann und dass ich hier so sozusagen nicht mehr brauche, weil ich bin ja sündlos und dann habe ich es geschafft.

[28:14] Aber es stimmt nicht. Diese Abhängigkeit von Jesus haben wir später auch in Millionen Jahren in der Ewigkeit immer noch genauso, wie wir sie heute haben. Wenn wir morgens aufstehen und von ihm gespeist werden.

[28:41] Das hängt mit deiner ersten Frage zusammen.

[28:48] Ja, das ist eine sehr gute Frage, und es gibt ja nicht an Versuchen gemangelt, sie zu lokalisieren. Es ist so, dass in der Zeit kurz vor der babylonischen, also der Wegführung nach Babylon, kurz bevor der Nebukadnezar alles mitgenommen hat, ist ein paar treue, eine weniger von den wenigen Träumern in Israel gegeben hat, diese Bundeslade versteckt haben, irgendwo in den Bergen. Und sie ist seitdem nie wieder gefunden worden.

[29:14] Das heißt, sie, also ich würde davon ausgehen, sie ist da immer noch irgendwo. Ich vermute, dass Gott seine Hand drüber hält, aber genau da ist sie irgendwo. Keiner weiß wo.

[29:30] Von Jeremia kurz vor der, vor der Wegführung des das Bestätigung. Soweit kann man sagen, aber jetzt genaue...

[29:37] soweit kann man sagen, aber jetzt genaue Geographen oder sowas kennen wir nicht.

[29:52] Das Lade im Himmel sichtbar sein wird.

[30:20] Zurück zu dieser Fürsorge von Jesus. Ich möchte noch mal Akzent drauflegen, denn wir dürfen jetzt schon uns darin üben, Jesus das Sorgerecht sozusagen von uns zu überlassen. Wir dürfen jetzt schon sagen: "Wie ist das? Du möchtest meinen geistlichen Hunger stillen, lass liegen, es ist gut hier. Ist es, du möchtest meinen geistlichen Hunger stillen? Also werde ich das auch annehmen. Ich werde morgens aufstehen, dein Wort zur Hand nehmen, dass du mich ernähren kannst."

[30:57] Ja, du möchtest mir Leben schenken. Das hatten wir auch das letzte Mal eben, das letzte Mal, als wir uns das angeschaut haben, mit dem zweiten Tod. Ja, du möchtest mir wirklich geistliches Leben schenken. Dann bitte ich dich um den Heiligen Geist, dass er mir dieses Leben gibt.

[31:21] Das ist, was wir jetzt schon tun können, dass wir auch später dann das buchstäblich erlangen können.

[31:30] So, jetzt wollen wir aber noch die Zeit rennt. Wir wollen nach Offenbarung 2, Vers 17 fertig machen, und da ist noch ganz interessant von einem weißen Stein die Rede. Ich lese noch mal kurz, was heißt ab dem zweiten Teil: "Und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt, außer der ihn empfängt."

[32:01] Gibt es in der Bibel schon mal irgendwo Steine mit Namen drauf? Ist euch da schon mal was untergekommen?

[32:17] Also, es ist tatsächlich so, dass auf den Steinen, wir können da vielleicht kurz schauen in 2. Mose 28, Vers 9. Da heißt es: "Und du sollst zwei Onyxsteine nehmen und die Namen der Söhne Israels darauf eingravieren." Also, da sind schon mal eingravierte Namen auf Steinen, und die finden wir wo?

[33:04] Beim Hohepriester, oder? Genau, da gibt es noch mehrere Verse. Und was können wir denn daraus schließen, wenn sie eine Verbindung zwischen dem Priester gibt und den Überwindern?

[33:25] Ja, Gott richtet doch auch seine geistliche Priesterschaft auf, oder? Er gehören auch Überwinder dazu. Priester der Überwinder wird mit einem Priester verglichen.

[33:37] Allerdings, wenn wir jetzt diesen Vers nehmen, das waren Onyxsteine. Hat jemand eine Ahnung? Kennt sich jemand aus, welche Farbe Onyx hat?

[33:48] Schwarz. Ganz genau. Das ist das komplette Gegenteil von Weiß. Oder, also, das kann es jetzt nicht sein, dass das können nicht diese weißen Steine sein.

[34:01] Ich habe mir dazu, hast du wirklich Gedanken gemacht und habe mal auch alle Steine rausgekramt, die es im neuen Jerusalem geben wird. Aber keiner davon ist weiß. Höchstens ist da noch der Chalzedon, der ist hellblau, aber der ist auch eindeutig hellblau und nicht weiß. Ähm, falsche Fährte. Also, hat jemand eine Idee? Du weißt es vielleicht?

[34:28] Eines der Probleme, die wir dabei haben, ist, dass bei etlichen Edelsteinen wird manchmal gar nicht genau wissen, welche Edelsteine gemeint ist. Was vibriert schon nicht so klar ist, oder sag mal, die Begriffe heute haben dann nicht immer die gleichen. Also, wir können das mal gar nicht so genau zuordnen, welche Edelstein welcher ist. Und deswegen ist es sowieso unbedingt fahren müssen und klarstellen: Ja, aber der schwarze Onyx wird wohl nicht sein.

[34:53] Es gibt trotzdem eine Erklärung für den weißen Stein, und ich möchte jetzt nicht mehr zu viel Zeit darauf verwenden, als vielleicht bei dem Namen noch interessanter wird. Aber manches sagen, dass der weiße Stein zu der Zeit von Pergamon Menschen gegeben wurde als Zeichen der Anerkennung, zum Beispiel nach Wettkämpfen, oder ja, auch bei großen Gastmählern wurde den Ehrengästen ein weißer Stein gereicht.

[35:27] Ja, lassen wir mal so stehen. Aber jetzt wird es noch spannender, und zwar, wenn es um den Namen geht. Hier heißt es: Was, was für ein Name steht auf dem Stein?

[35:42] Ein neuer Name. Ein neuer Name. Von wem?

[35:54] Jetzt mal so gefragt: Warum gibt man jemandem einen neuen Namen? Was macht das für einen Sinn, wenn ich jemanden, der schon einen Namen hat, einen Namen gebe?

[36:25] Jakob. Aha. Gleich noch mehr Beispiele.

[36:32] Ja, Josef, du wolltest noch was sagen? Auch okay.

[36:46] Ja, bist du da schon in Offenbarung 19? Offenbarung 19, Vers 12 heißt es von Jesus, dass er einen neuen Namen hat. Okay.

[37:12] Jakob wird zu Israel. Oder lasst uns noch mal mehr Beispiele sammeln. Okay, eins nach dem anderen.

[37:36] Ja, genau, genau. Simon. So hat es das auch gesagt. Entschuldigung, ich habe jetzt einen Denkfehler gehabt. Letzte Petrus. Okay. Abram.

[38:02] Sarai, genau zu Sarah. Muss man ganz schön mitdenken, ja.

[38:20] Noch andere, die neuen Namen. Ja, wenn was Neues beginnt, okay, dann gibt es neue Namen, ein neuer Abschnitt sozusagen.

[38:35] Ein neuer Abschnitt, der dann von Gott geführt ist. Ja.

[38:48] Ich schreibe mal: Neuer Abschnitt mit Gott. Oder.

[38:58] Spannend, was da rauskommt. Ja, ein Beispiel. Du scheinst aber eigentlich einen guten Schlüssel zu liefern. Ist Daniel 1, deine Freunde bekommen neue Namen von Gott, aber von Nebukadnezar. Ja, ja. Und warum? Weil Nebukadnezar sagt: Ihr seid jetzt meine Untertanen, ich bin euer König. Und ich glaube, vor einer zwei Wochen schon gesagt: Wenn ich einen Namen gebe, dann bin ich Vater. Ja, ich als Vater gebe meinem Kind einen Namen. Wenn Könige Untertanen neue Namen geben, dann sagen sie: Du bist mir jetzt verantwortlich, du bist jetzt abhängig von mir. Und dass diese Idee steckt eigentlich hinterher in all diesen Namen. Wenn Gott neue Namen gibt, sagte bei Abraham: Wir machen jetzt einen Bund. Ich bin dein König, ich gebe dir einen Namen. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Das ist dieses: Ich habe dich geschaffen.

[39:40] Lass mich das vielleicht so zusammenfassen. Es geht ja um Beziehung.

[39:46] Der neue Name drückt eine Beziehung aus. Entweder König-Untertan oder Vater-Sohn.

[39:55] Ist aber die Beziehung dadurch wird deutlich. Ich habe das auch so selbst erlebt, oder tut das meistens. Also öfters bei mir bekommen auch in der Familie, meine Eltern, mein Bruder, wir bekommen ab und zu neue Namen von mir. Manch einer ist Fan davon, manche einer nicht. Und als ich das so nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, mein Bruder, der hat schon unzählige neue Namen von mir bekommen. Und so, wie ich ihn jetzt nenne, das hat null und nichts mit seinem ursprünglichen Namen Jonathan zu tun. Nicht im Anklang, nicht im Gedanken. Aber es drückt aus, wie ich ihn sehe.

[40:49] Und so ist es auch, wenn Gott einen Menschen einen neuen Namen gibt, dann sagt er auch, ich glaube bei Abraham ist es: Abraham bedeutet viele Völker oder große Nationen oder Vater, Vater vieler Völker. Genau, dann ist das das, was Gott in dem Abraham sieht.

[41:10] Ja, und so dürfen auch wir wissen, wenn Gott uns einen neuen Namen gibt, dann nicht, weil er sagt: Der alte, der ist nicht schön genug, gefällt mir nicht. Sondern Gott hat noch einen Plan. Er hat etwas, ja, mit dem er weiterhin vorhat.

[41:30] Also, es kann einmal mit der Beziehung zu tun haben.

[41:49] Zugehörigkeit. Ja, Zugehörigkeit, Beziehung.

[41:56] Ja, genau, in Charakter oder ein Charakterzug. Das ist auch.

[42:11] Ja, genau, die Beschreibung von jemandem. Zum Beispiel sehen wir das auch, wenn Menschen Gott einen Namen gegeben haben, dann sagt zum Beispiel Hagar: Gott ist der Gott, der mich sieht. Das hat auch wieder schon mit der Beziehung zu tun, aber auch mit dem, was Gott tut.

[42:28] So, und jetzt lass uns noch ganz ermutigend Jesaja 56, Verse 54 lesen.

[42:44] Jesaja 56, Verse 4 und 5. Ist ein langsam zum Ende kommen, leider. Okay.

[43:04] Das hat darf dir sei ja 56, Verse 54 lesen.

[43:11] "Der so spricht der Herr: Den Verschiedenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohl gefällt und an meinen Bund festhalten, denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern eine Denkmal und einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter, einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll."

[43:43] Danke schön. Das sehen wir, nach welchen Kriterien Gott einen Namen gibt. Denn bei uns sind ja gerade Nachnamen, die beziehen sich entweder auf die Herkunft, auf den Beruf, auf vielleicht den gesellschaftlichen Stand. Aber Gott sagt hier auch, wenn ein Eunuch, also Fremder, einer, der halt eigentlich ja als Heilig gezählt werden könnte, trotzdem zu mir kommt, sich bekehrt, dem will ich einen Namen geben, der nicht ausgelöscht werden kann.

[44:20] Und dann sehen wir auch, das hat auch etwas mit Erbe zu tun.

[44:32] Erbe. Deswegen, als ich gerade hier in dem Zusammenhang, ist es ja eigentlich so, dass Gott sagt: Ich mache ein Wunder. Der Eunuch, der hat keine Nachkommen und bin er heute Besitz hat, dann eine nächste Generation gibt es nicht. Aber Gott sagt: Ich verschaffe dem Gläubigen ein Erbe, das nicht vergeht. Einen Namen, der kann ewig bleiben, der muss nicht mehr geändert werden.

[45:00] Das sehen wir, wie groß Gott ist. Mein Name, der ja, der trotzdem ein Geheimnis zwischen Gott und diesen Menschen ist, einfach, weil Geistliches auch geistlich beurteilt werden muss.

[45:18] Okay, die Zeit ist weit vorangeschritten. Lasst uns jetzt noch zum Schluss niederknien und Gott Danke sagen.

[45:38] Unser Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir aus deinem Wort, das so voll Leben sprudelt und uns zum Leben dient, heute lesen durften. Danke, Herr, für die Beziehung, die du zwischen uns und dir aufbauen möchtest. Danke, Herr, dass du uns so gerne hast und uns auch zu neuen Menschen machen möchtest, uns einen neuen, edlen Charakter nach deiner Ähnlichkeit geben möchtest.

[46:14] Vater, wir wollen das auch. Wir wollen Überwinder sein, aber wir können es nicht aus uns heraus. Und deswegen bitte ich für mich und aber auch für jeden, der heute hier ist, für jeden, der das Video schaut, dass du uns Überwinder sein lässt, dass wir all das erben können, was du uns schenken möchtest. Danke, dass du so gütig und großzügig bist. Das beten wir im Namen Jesus. Amen.


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