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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 21, Vers 7b, beleuchtet Christopher Kramp die tiefgreifende Bedeutung der Beziehung zu Gott als unserem Vater. Er erklärt, dass das Überwinden im Glauben nicht nur zu materiellen Segnungen führt, sondern vor allem zu einer innigen, persönlichen Verbindung mit Gott. Anhand biblischer Beispiele wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, Gott als liebevollen Vater zu erkennen und ihm zu vertrauen, besonders in schwierigen Zeiten. Die Predigt ermutigt dazu, den Geist der Sohnschaft anzunehmen und diese Beziehung durch den Heiligen Geist zu leben.

In dieser Predigt über Offenbarung 21, Vers 7, beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung des Erbes, das den Überwindern zuteilwird. Neben materiellen Segnungen steht die intime Beziehung zu Gott als unserem Vater im Mittelpunkt. Anhand biblischer Beispiele wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, Gott als liebevollen Vater zu erkennen und ihm zu vertrauen, besonders in schwierigen Zeiten. Die Predigt ermutigt dazu, den Geist der Sohnschaft anzunehmen und sich von der Angst der Knechtschaft zu befreien.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de zur letzten Offenbarungsfolge im Jahr 2019. Wir wollen heute mit Vers 7 in Offenbarung 21 enden. Wir haben letztes Mal den angefangen, die erste Hälfte gemacht und heute nochmal ein bisschen eine sehr interessante Idee uns hinein vertiefen und das studieren. Und bevor wir damit beginnen, wollen wir natürlich mit einem Gebet starten. Ich lade euch ein, wo es möglich ist, niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, es ist ein Vorrecht, dass wir so selten wirklich schätzen, dass wir zu dir kommen können, dass wir mit dir reden dürfen und dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Und Herr, wir sind jetzt hier, damit du durch dein Wort uns belehrst, dass wir dich besser kennenlernen, dass wir in unserer Beziehung zu dir wachsen. Wir möchten dich bitten, dass du durch deinen heiligen Geist unsere Herzen ansprichst und dass wir erfüllt mit deinem Geist verstehen, wie du uns siehst und in welcher Beziehung zu dir wir leben können. Gib, dass uns dieses Studium stärkt und kräftigt und dass wir ganz nah an deinem Vaterherz gezogen werden. Das bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

[2:09] Lass uns aufschlagen, Offenbarung 21 und dort Vers 7. Offenbarung 21 und dort Vers 7. Vor zwei Wochen haben wir den ersten Teil des Verses gemacht. Offenbarung 21, Vers 7 und dort haben wir gelesen: Wer überwindet, der wird alles erben. Und wir haben darüber gesprochen, was das Überwinden ist und wir haben darüber gesprochen, was geerbt werden soll. Könnt ihr euch erinnern? Was bedeutet überwinden? Kurz die Wiederholung. Überwinden bedeutet, Sieger zu sein. Genau, Sieger zu sein in diesem großen Konflikt durch Jesus, der der Sieger ist. Und was gibt es zu erben? Könnt ihr euch daran noch erinnern, was wir gesagt haben? Was ist alles auf der Liste dessen, was wir erben werden? Ein paar Dinge, die wir genannt haben. Das heißt ja, er wird überwindet, der wird alles erben. Was soll geerbt werden oder was werden wir erben? Ewiges Leben. Was noch? Das sagt Matthäus, dass wir ewiges Leben erben werden. Was noch? Wir werden keinen zweiten Tod sterben. Was werden wir erben? Wir erben das ewige Leben. Und? Ja, das ist das ewige Leben, genau. Die Bibel sagt, wir erben Ehre und das Reich Gottes. Und auf dem Thron zu sitzen, genau. Wir erben Segen, wird uns gesagt. Und wir erben ein unvergängliches, unverwüstliches Erbe im Himmel. Also das ist der Ausblick. Das ist die Zusammenfassung von dem, was allen sieben Gemeinden gesagt ist. Denn wir haben gesehen, alle sieben Gemeinden haben diese Botschaft an sich gerichtet. Wer überwindet, der wird von dem Baum des Lebens essen. Ich war, der wird auf meinem Thron sitzen, wie ich mit meinem Vater auf meinem Thron sitze in Offenbarung 3, Vers 21.

[4:41] Und jetzt heißt es hier in Vers 7b, also im zweiten Teil des Verses, also wer überwindet, der wird alles erben und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Das ist eine so schöne und so wichtige Idee. Gott sagt, wer überwindet. Also wir haben ja quasi das Überwinden. Und es gibt dann sozusagen zwei Folgen vom Überwinden. Das Überwinden führt dazu, dass wir alles erben. Wir erben alles. Das ist ja schon mal schön. Das ist alles, was wir bekommen. Das Reich und den Segen und die Ehre und das ewige Leben. Aber es gibt noch etwas anderes. Es gibt nicht nur goldene Kronen und goldene Häuser und all diese Dinge zu erben. Es gibt noch etwas anderes. Nämlich was gilt es noch zu bekommen durch das Überwinden? Ja genau, was ist das? Ja, es geht um den Vater. Also hier bekommen wir sozusagen materielle Dinge. Wir bekommen eine Krone, einen weißen Mantel. Wir bekommen Häuser, die wir uns bauen können. Das ist alles, was wir erben. Aber was, das ist materiell sozusagen, auch wenn es dann auf der neuen Erde ist. Aber was bekommen wir hier? Genau, wie nennt man das? Ja, es geht um eine Beziehung. Eine Beziehung mit Gott. Zwei Dinge. Eine Beziehung mit Gott und das Erbe aller Dinge. Und diese Beziehung wird sehr interessant beschrieben. Es wird gesagt, Gott ist unser Gott und wir sind seine was? Seine Söhne und Töchter. Das heißt, Gott ist dann zu mir, wenn ich ein Sohn bin, ist er mein Vater. Und diese Idee hier, ich will ihr Gott sein, sie sollen mein Volk sein, sie sollen meine Kinder sein, die kommt in der Bibel ziemlich oft vor. Nun, haben wir die schon mal gelesen hier in diesem Abschnitt, in diesem Kapitel? Dass Gott sagt, ich will ihr Gott sein. Oder das heißt, dass er unser Gott sein wird. In Vers 3, da haben wir das schon mal länger studiert, nicht wahr? Und sie werden seine Völker sein und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Das ist diese Idee. Sie werden seine Völker sein, er wird ihr Gott sein. Aber hier ist das jetzt, wenn man das jetzt mit Vers 3 vergleicht, Vers 7 und Vers 3, das ist offensichtlich derselbe Gedanke. Aber was ist der Unterschied in der Formulierung? Wenn man jetzt Vers 7 und Vers 3 vergleicht, wie ist das anders formuliert? In Bezug auf diesen Gedanken hier mit der Beziehung zu Gott.

[7:54] Genau, also in Vers 3 ist es, sie werden seine Völker sein und er wird ihr Gott sein. Ja, das ist quasi aus der dritten Person geschrieben, während hier Gott selbst spricht. Ja, das ist also mal ein Stück näher, intimer sozusagen. Gott selbst sagt das. Was ist noch der Unterschied? Also einmal ist es in der dritten Person, einmal in der ersten. Ja, genau, er wird bei ihnen wohnen. Genau, stimmt, in Vers 3. Was ist noch der Unterschied zwischen dem Vers 3, also die Beziehung mit Gott, ist ja in Vers 3 schon angesprochen. Ja, und dann nochmal in Vers 7. Also du hast es richtig, ja. Es ist noch persönlicher, genau, es ist persönlicher, einmal durch Völker, Sohn, also durch. Ja, genau, genau, also wir haben ja das mit dem Überwinden sowieso schon, genau. Mir geht es jetzt nur um diesen Gedanken mit der Beziehung. Die Beziehung wird hier dargestellt in Vers 3 kollektiv. Sie werden seine Völker sein und er wird ihr Gott sein. Ja, das ist quasi Gott zu den Erlösten, kollektiv als Gruppe. Aber in Vers 7 ist es auch kollektiv, persönlich. Könnt ihr es sehen? Wer überwindet? Der Einzelne. Jeder Einzelne kann sagen, das ist mein Gott und ich bin sein Kind. Ja, Ellen White hat mal einen schönen Satz gesagt. Sie hat gesagt, ich paraphrasiere, jeder wahrhaft bekehrte Mensch, jeder wahrhaft bekehrte Mensch kann sagen, ich bin nur ein Kind, aber ich bin Gottes Kind. I am but a child, but I am God's child. Also die Bibel sagt ja, wir sollen werden wie die Kinder, ja und sie sagt, jeder wahrhaft bekehrte Mensch, also jeder wahrhaft bekehrte Mensch wird sagen, ich bin eigentlich nur ein Kind. Ich bin nur ein Kind, aber ich bin Gottes Kind. Ja und das ist genau diese persönliche Idee, ja. Das was so, es gibt diese Ebene, dass Gott hat ein Volk, aber Gott hat einzelne Erlöste und Vers 7 spricht jetzt davon, wenn wir überwinden, ja, durch die Dinge, wir haben ja darüber gesprochen, wie wir überwinden, ich war durch das Blut des Lammes, durch das Wort ihres Zeugnisses, ja, indem sie ihr Leben nicht geliebt haben, kommen wir in eine Beziehung zu Gott, die so eng ist.

[10:27] Genau, diese Idee, dass Gott wie ein Vater zu uns ist, wo finden wir die denn sonst, so in der Bibel? Das ist ja jetzt nicht eine Idee, die erst auf der letzten, vorletzten Seite der Bibel kürzlich kommt, sondern die ist ja ziemlich oft, kennt jeder andere Stellen, die uns deutlich machen, Gott ist unser Vater, er will unser Vater sein, er will, dass wir verstehen, dass er unser Vater ist. Wir finden diesen Begriff mit dem Vater oft im Jesaja, aber ich weiß nicht, welches Kapitel jetzt. Ja, wir sammeln mal ein bisschen, du sagst Jesaja bei den Propheten, ja. Noch andere Ideen, wo kommt diese Idee, dass Gott unser Vater ist, vielleicht auch ganz bekannterweise vor. Also vielleicht die bekannteste Stelle, die ist so bekannt, das fällt euch gar nicht ein. Jesus hat darüber gesprochen, er hat nämlich ein Gebet den Menschen gegeben, das geht nämlich wie los, Vater unser, der du bist im Himmel, ja, weil er ihn deutlich machen wollte, die Menschen hatten alle möglichen Ideen von Gott, aber Gott ist wie ein Vater, Vater unser. Nun, schauen wir mal ein bisschen früher in die Bibel schon und wir gehen mal zu 5. Mose. In 5. Mose Kapitel 1 haben wir so eine interessante Idee. 5. Mose 1 ist das Kapitel, weiß jemand von euch, worum es in 5. Mose 1 geht? 5. Mose Kapitel 1, was ist da so der Hauptinhalt? 5. Mose lohnt sich zu studieren, ist ein ganz großartiges Buch. 5. Mose 1, worum geht es da so ganz allgemein?

[12:37] Ja genau, es geht um die Wanderung in die Wüste, aber es geht eigentlich um ein Ereignis in der Wüstenwanderung, ganz speziell, nämlich es geht um Kadespanea, es geht um den Moment, als sie an der Grenze stehen, ja, sie kommen vom Sinai, gehen elf Tagesreisen bis zur Grenze des gelobten Landes und dann kommen die Spione, bringen einen Bericht und dann sagt das Volk, als die Spione kommen, ihren Bericht geben, was sagt das Volk? Sie sagen, jetzt gehen wir zu Landkanern, oder? Nein, was sagt das Volk? Was sagt das Volk? Wir wollen da nicht hineingehen. Schaut mal in den Vers, nachdem die Spione kommen, nachdem die Spione zurückkommen, was sagt das Volk? Schaut mal in Vers 26, aber ihr wolltet nicht hinaufziehen, sondern lehntet euch auf gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes und ihr murdet in euren Zelten und spracht, wie geht es weiter? Weil der Herr uns hasste, hat er uns aus dem Land Ägypten geführt, um uns in die Hände der Amorita zu geben, um uns zu vertilgen. Wohin sollen wir ziehen? Sie sagen jetzt quasi, wir müssen zurück nach Ägypten, sie wählen sich dann noch beinahe einen Anführer, ja, sie wollen wieder, sie stehen an der Grenze zum gelobten Land und wollen zurück. Was ist der Grund, warum wollen sie zurück? Sie hatten, ja das stimmt, sie hatten Angst, aber die zweite Generation hat später auch Angst. Ellenweitz sagt, als die zweite Generation auf die Riesen trifft, der Og von Bashan und der den Berg darunter kommt, da zittern ihnen auch die Knie, aber sie gehen trotzdem vorwärts. Das Problem ist nicht die Angst, das Problem ist eigentlich nicht die Angst. Schaut mal in den Text nochmal, Vers 27, was ist das Problem? Warum wollen sie nicht hineingehen? Sie denken, Gott hasst sie.

[14:27] Jetzt was sagt die Bibel über Gott und seine Beziehung zu uns? Er ist die Liebe, er lebt uns, ja. Das ist doch eigentlich so die einfachste Wahrheit, die es gibt. Das ist die eine Wahrheit, die alle Christen, egal welcher Denomination, die alle Adventisten, egal ob konservativ, liberal, die niemand anzweifelt, oder? Niemand sagt, ich glaube an Gott, aber ich glaube, er ist nicht die Liebe. Aber in Wirklichkeit ist das hier das Problem. Die Israeliten gehen nicht hinein, weil sie, als sie plötzlich in einer Krise sind, sich nicht mehr sicher sind, ob Gott sie überhaupt mag, ob er wirklich es gut mit ihnen meint. Ja gut, aber ich glaube, da ist der Faktor, was wir wissen, dass die Kundschaft, die haben eine schlechte Nachricht, einen schlechten Bericht, und ich meine, das hat sie entmutigt, da steht später geschrieben, dass unsere Brüder haben unsere Herzen verzagt. Ja, genau, aber wenn sie Glauben an Gott gehabt hätten, wenn sie Gott geliebt hätten, hätten die zehn Kundschaften das geschafft, zwei Millionen Israeliten davon abzubringen? Die Kundschaften sind natürlich die Ursache, der Anlass sozusagen, die stoßen diese Ablehnung an, aber das Grundproblem ist nicht die Kundschaften, das Grundproblem ist im Herzen. Sie wissen nicht, dass Gott sie liebt.

[16:16] Ja genau, das Volk ist nicht vorbereitet. Aber noch ein Faktor spielt eine Rolle, es ging um Leitung, und wir gerade studieren Nehemiah und Ezra, wenn die Leitung nicht in Ordnung ist und bringt so eine Botschaft, die meisten schaffen, wenn die Leitung sagt so, dann ist es wahrscheinlich so. Genau, und was ist also das Problem? Das Volk, das auf die Leitung schaut und nicht Gott vertraut. Also es ist gut, auf die Leitung zu schauen, aber wisst ihr, was ich meine? Das Problem ist das Volk, das nicht weiß, dass Gott sie liebt. Wenn sie gewusst hätten, dass Gott sie liebt, hätten diese 20 Spione sagen können, wir schaffen es nicht, sie hätten die Erfahrung mit Gott gehabt, Gott liebt uns, er wird uns hineinbringen, und sie hatten diese Erfahrung nicht. Schaut mal, was ist denn, man sieht das sehr deutlich, dass das das Problem ist. An der Antwort von Mose, der sagt jetzt Pferd 29, schaut mal, versucht mal das Argument von Mose zu verstehen. Sagt Mose, oh die Spione, die Spione sind das Problem, lasst uns die Spione irgendwie nochmal neu bewerten oder so. Schaut mal, was er sagt in Pferd 29. Wer mag mal Pferd 29 und 30 lesen?

[17:27] Und ich sprach zu euch, entsetzt euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen. Der Herr, euer Gott, zieht vor euch hin und wird für euch streiten, wie er es mit euch getan hat in Ägypten vor euren Augen. Genau, und jetzt kommt Pferd 31, und in der Wüste, wo du gesehen hast, wie der Herr, wie geht es weiter, dein Gott dich getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Weg, den ihr zurückgelegt habt, bis ihr an diesen Ort gekommen seid. Er sagt, Gott hat dich getragen, wie ein Mann seinen Sohn trägt, wie nennt man jemanden, der einen Sohn hat? Vater. Mose sagt, schau doch zurück und sieh, wie Gott ein Vater gewesen ist.

[18:12] Und zwar, wann trägt eigentlich ein Vater seinen Sohn? Wenn er nicht mehr kann, oder? Also man geht mit dem Sohn spazieren vielleicht, ja, und irgendwann ist er müde und sagt, Papa, ich kann nicht mehr, auf den Arm, auf den Arm, ja. Okay, alles klar, die letzten 300 Meter nehme ich auf den Arm. Wie lange hat Gott sich auf dem Arm getragen hier? Die ganze Zeit. Also er sagt, die ganze Wüstenwanderung war wie ein quengeliges Kind, und Gott hat euch als euren Vater auf dem Arm getragen, bis hierhin. Aber bis hierhin haben sie nicht gelernt, ihm zu vertrauen. Und deswegen können sie nicht hinein, denn das absolute Minimum wäre ja, dass man Gott vertraut, dass man ihn gern hat, weil man weiß, er hat mich gern. Wenn ich das nicht glaube, kann ich nicht hineingehen. Wie man sagt, ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu wohlgefallen, denn wer glaubt, also muss glauben, dass Gott ist und dass er denen ein Belohner derer ist, die ihn suchen, nicht wahr?

[19:16] Ganz genau. Also wir sehen sozusagen, diese Idee ist eigentlich von Anfang an im Alten Testament verankert. Gott möchte eigentlich, dass wir ihn als einen Vater wahrnehmen. Könnt ihr euch überlegen, warum die Israeliten das nicht verstanden haben, dass Gott ihr Vater ist? Wo hat das eigentlich angefangen? Oder warum haben sie das nicht verstanden, als sie in Kadesh Barnea waren? Weil offensichtlich ist das etwas ganz Entscheidendes für die Überwinder, nicht wahr? Sie wollten einen König und nicht mehr Gott als den König. Genau. Wo hat das angefangen, dass sie diese Liebe, die Gott zu ihnen hat, irgendwie nicht verstanden haben? Denn die haben sie ja nicht verstanden offensichtlich, ja?

[19:57] Ja, womöglich am Sinai. Am Sinai, nicht wahr? Am Sinai hat mich Gott was offenbart? Ich bin der Herr, dein Gott, den sie aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Kretschmann herausgeführt haben. Und dann sagt er ihnen sein Gesetz. Sein Gesetz, Paulus sagt, die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes, ja? Er beschreibt, wie er ist und die Israeliten, das kennt ihr natürlich jetzt schon sehr gut. Was sagen die Israeliten, als sie hören, wie Gott ist? Stopp, ja? Hör auf zu reden. Schreib es uns auf, ja? Aber sie wollten nicht zu nahe an Gott. Sie dachten, Regeln sind ausreichend. Wenn sie die Regeln haben und die Regeln einhalten, dann sind sie auf die Endzeit der Wüstenwanderung gut vorbereitet. Aber die Regeln ohne die Beziehung zu Gott hat nicht ausgereicht, ja? Sie wollten, dass Gott da hinten bleibt, in seinem Heiligtum näher und der Priester dann hin und her geht, nicht wahr? Mose oder so und Aaron dann, die vermitteln. Hauptsache, sie haben die Regeln, die sie einhalten können und dann würden sie schon folgen. Und sie sind auch gefolgt, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie sich auf Gott verlassen mussten und hatten sie kein Vertrauen. Das zeigt uns, die Überwinder sind nicht diejenigen, die einfach zu Gott sagen, sag mir alles, was ich tun soll. Sag mir, was ich essen soll, was ich trinken soll, was ich anziehen soll, sag mir, wie ich Missionen machen soll, sag mir alles und ich tue es. Das wird nicht reichen für die Endzeit. Nicht, dass es unwichtig ist, aber es wird nicht reichen. Denn in der Endzeit kommen wir in Situationen, wo wir davon ausgehen müssen, dass Gott uns liebt, ansonsten gehen wir keinen Schritt weiter. Situationen, die so schwierig sein werden oder so viel Vertrauen erfordern, dass wir jetzt sagen, okay, so wie Petrus, ich steige aus dem Boot, ich gehe vorwärts, obwohl ich nicht den Weg sehe. Und dann muss man aus Erfahrung wissen, dass Gott mich wirklich liebt, dass er ein Vater ist.

[21:47] Also die ganze Endzeit-Vorbereitung aus Gottes Sicht besteht eigentlich letztlich darin, seinen Kindern wirklich diese Idee zu vermitteln, dass er ihr Vater ist, dass er sie hindurch trägt. Und da schauen wir uns mal ein paar Texte an. Schauen wir mal in Zacharias vorletztes Buch im Alten Testament, Kapitel 8.

[21:57] Zacharias, Kapitel 8, und dort Vers 7 und 8, wer mag mal lesen?

[22:36] Zacharias 8, Vers 7 und 8, hat jemand? So spricht der Herr, der Herr Scharen. Siehe, ich rette mein Volk aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne. Und ich will sie herbeibringen, dass sie mitten in Jerusalem wohnen sollen. Und sie werden mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein, in Wahrheit und Gerechtigkeit.

[23:02] Gott sagt, ich werde mein Volk holen. Von wo wird er es holen? Vom Aufgang der Sonne, das ist welche Himmelsrichtung? Osten und vom Westen, also quasi von überall wird er sein Volk holen. Und zwar, wo soll es sein, wo soll es wohnen? In Jerusalem. Und in Offenbarung 21 haben wir natürlich das neue Jerusalem. Und woher kommen die Erlösten, die in Neu-Jerusalem leben? Woher kommen die? Von Osten oder von Westen? Von überall, nicht wahr? Osten, Westen, Norden, Süden, die kommen aus allen Himmelsrichtungen, aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen. Und er sagt, ich will ihr Gott sein.

[24:42] Und woher kommen sie? Von Osten oder von Westen? Von überall, nicht wahr? Osten, Westen, Süden, Nationen, Stämmen und Sprachen. Und woher kommen sie? Von überall, nicht wahr? Osten, Westen, Norden, Süden, Stämmen und Sprachen.

[25:00] Und die Frage ist, wie sehen wir Gott, den Vater, als unseren Vater sehen? Für den einen oder anderen ist es gar nicht so einfach, weil man vielleicht auch einen schwierigen Vater gehabt hat. Also wenn Menschen irgendwie einen schlechten Vater gehabt haben, braucht es ein bisschen Zeit, ein bisschen Einwirken des Heiligen Geistes. Aber jeder hat eigentlich, denke ich, auch irgendwie einen, selbst wenn wir einen schlechten Vater gehabt haben, wissen wir ja intuitiv irgendwie, was er verkehrt gemacht hat, wie er hätte sein sollen. Wenn wir trotzdem irgendwie ein Bild, was wir uns eigentlich von Eltern, von einem Vater, von einer Mutter erwünschen und Gott sagt eigentlich so das, was eigentlich idealerweise Eltern für ihre Kinder sind, in einer viel größeren Skala, das sind, das bin ich für euch. Und also ich denke, wenn man Eltern fragt, wie viel würden die für ihre Kinder geben? Also wenn sie einigermaßen normale, richtige Eltern sind und nicht so völlig verrückt sind, dann würden die so gut wie alles geben, oder? Und so ist Gott zu uns.

[26:07] Jetzt schauen wir mal in Römer 8, ein bisschen praktisch, wie sieht das dann jetzt in meinem praktischen Glaubensleben aus, diese Beziehung zu Gott? Also, wir gehen in Römer 8, und dort ab Vers 15.

[26:26] Römer 8, Vers, ah wir lesen ab Vers 14. Also Römer 8, Vers 14, dort steht, wer mag das lesen? Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.

[26:39] Also, wodurch kommt diese Beziehung? Durch den Geist. Es ist der Geist Gottes, der zu einer Beziehung mit Gott führt. Ohne Heiligen Geist, keine echte Beziehung mit Gott. Man kann zwar sagen, ich bin ein Kind Gottes, aber ich bin ein Kind Gottes, wenn der Geist Gottes in mir lebt. Und zwar nicht nur, wenn ich von ihm rede, sondern was macht der Geist Gottes mit einem Kind Gottes? Was macht der Geist Gottes? Er führt und leitet ihn. Das heißt, dann entscheidet der Mensch nicht mehr alleine, sondern er folgt der Führung des Heiligen Geistes.

[27:20] Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen, Abba, Vater. Genau, Abba ist Aramäisch und heißt einfach Papa, Vater. Und Paulus ist jetzt sehr explizit. Wovor warnt er in diesem Vers? Was sagt er, dass wir nicht haben? Oder ja, nicht haben sollten. Wir sollten keine Knechtschaft, keine Furcht haben.

[27:50] Wie würde sich denn ein Geist der Knechtschaft zeigen gegenüber Gott, wenn man jetzt so einen Geist der Knechtschaft hat? Wie würde man sich dann gegenüber Gott verhalten? Er hat den Geist der Knechtschaft gezeigt. Er hat alles gemacht, die ganze Zeit. Mir heißt es immer, dass ich gehe. Also so die Erwartung, ich tue was für Gott. Dann muss doch irgendwas heraus springen, oder? Was ist noch so Teil dieses Geistes der Knechtschaft? Angst. Angst wann, wie, wo? Wenn ich einen Fehler mache, habe ich plötzlich Angst, dass Gott mich vielleicht zerstoßen würde. Wenn ich diese Angst habe grundsätzlich, hoffentlich darf ich keinen Fehler machen. Weil wenn ich einen Fehler mache, dann ist Gott gleich gegen mich. Er will mich wahrscheinlich sowieso am liebsten nicht dabei haben und sucht nach Fehlern oder so. Und das würden wir natürlich nie zugeben. Aber ganz oft hat auch ein Gläubiger damit zu kämpfen, dass er in seiner Beziehung zu Gott hier nicht ganz wirklich frei ist. Dass man so irgendwo unterbewusst vielleicht oder auch bewusst irgendwie glaubt, ich bin vielleicht nicht gut genug für Gott. Aber ist ja hier auch eine Knechtschaft der Sünde in diesem Kapitel 8 von Paulus.

[29:12] Ja, genau. Klar, natürlich, die Knechtschaft der Sünde kommt sowieso. Aber hier in diesem Vers geht es jetzt darum, dass wenn wir mit Gott leben, wir uns nicht fürchten müssen vor ihm. Wir sollen natürlich Gott fürchten im Sinne von 2. Mose 20, dass ihr nicht sündigt, die Gottesfurcht. Aber wir sind nicht seine Knechte. Jesus sagt, ich nenne euch nicht meine Knechte, sondern ich nenne euch meine Freunde. In dem Falle Freunde, Söhne, Kinder, Freunde. Er sagt, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet.

[29:46] Also die Idee ist sozusagen, in der Sünde muss ich mich fürchten. In der Sünde weiß ich nicht, was die Zukunft bringt. Das Leben ist irgendwie unsicher. Und er sagt, wenn ich jetzt zu Gott komme und dann wieder so lebe, als ob ich Angst haben muss ständig. Im Heidentum haben die Menschen oft furchtbare Angst. Weil die Götter ihnen Angst machen und sie nicht genau wissen, ob sie jetzt angenommen sind oder nicht. Der Martin Luther hat ja lange damit gekämpft. Der hat nie ganz gewusst, bin ich jetzt angenommen bei Gott oder nicht. Das ist der Geist der Knechtschaft. Und der Heilige Geist gibt uns etwas anderes. Der Heilige Geist gibt uns diesen Geist der Sohnschaft.

[30:33] Wir alle sind ja Kinder, oder? Ihr habt alle Eltern. Habt ihr mal etwas getan, das euren Eltern nicht gefallen hat? Oh ja, oder? Haben eure Eltern euch jedes Mal gleich die Elternschaft aufgekündigt? Also dann bin ich nicht mehr deine Eltern. Da muss schon ganz schön viel geschehen. Also richtig viel. Damit Eltern sagen, du bist nicht mehr mein Kind.

[31:03] Was muss denn geschehen, damit Eltern sagen, du bist nicht mehr mein Kind? Das gibt es nicht. Ja, das gibt es manchmal schon. Aber jetzt mal so in der zwischenmenschlichen Beziehung. Also es kann tatsächlich passieren, dass Kinder so sehr gegen die Eltern rebellieren, dass die Kinder nichts mehr von den Eltern wissen wollen. Und dass die Liebe der Eltern ihnen einfach nichts nützt. Weil sie sich völlig von ihnen entfernt haben. Aber ich glaube, Eltern, also natürlich, die Sünde macht krank. Und es gibt auch kranke Gegenbeispiele. Aber so in der Idee, wie Gott es gedacht hat, sind Eltern grundsätzlich immer an ihren Kindern interessiert. Unabhängig davon, ob die gerade das tun, was sie sich wünschen oder nicht. Oder? Also wenn ihr mal Leute fragt, die mehrere Kinder haben, dann beschäftigen sie sich meistens sogar mit dem Kind, das am meisten irgendwie am Weglaufen ist oder so. Nicht, dass sie die anderen nicht mögen, aber das ist da, wo sie vielleicht sogar die meiste Zeit investieren, weil es am meisten braucht. Und so ist Gott auch.

[32:32] Jetzt gehen wir mal noch einen Vers weiter. In Vers 16 und Vers 17. Wer mag mal Vers 16 und 17 lesen? Eben dieser Geist bezeugt samt unserem Geiste, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben. Nämlich Erben Gottes und Miterben Christi. Wenn anders, wir mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.

[33:03] An welchen Vers musstet ihr gerade denken? Weil wenn wir Kinder sind, so sind wir auch Erben. Auf Mark 21, Vers 7. Wer überwindet, der wird alles erben. Und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Das heißt auf Mark 21, 7 ist nichts weiter als das, was hier in Römer steht. Auf der neuen Erde erfüllt sich vollends das, was hier im Evangelium uns versprochen wird. Wenn wir Kinder sind, so sind wir auch Erben.

[33:33] Also was ist die Garantie? Wann kann ich wissen, dass ich ewiges Leben habe? Kann ich wissen, dass ich Erbe bin? Wann bin ich Erbe? Wenn ich Kind bin. Und woher kann ich jetzt wissen, ob ich ein Kind Gottes bin oder es mir nicht nur einbilde? Woher kann ich es wissen? Was sagt der Text? Ja genau, aber woher weiß ich? Der Geist selbst bezeugt es. Ich muss mich nicht selbst überzeugen. Aber ich bin nicht sein Kind Gottes, oder? Wenn ich mich selbst überzeuge, werde ich mir nie ganz sicher sein. Solange der Luther versucht hat, sich einzureden, er ist Christ, weiß ich nie ganz sicher, ob er wirklich Christ ist. Aber als er das Evangelium verstanden hat, was Gott für ihn tut und er das Gott geglaubt hat, hat der Heilige Geist sein Herz durchgeflutet. Jetzt wusste er, ich bin ein Kind Gottes. Ich bin es wirklich, ja. Ich Christe aber noch mit unserem Geist. Und das bedeutet, dass nicht nur er lebt, sondern auch ich. Ja genau, der Geist bezeugt mit unserem Geist. Und das ist jetzt ein wichtiger Punkt. Wie sagt mir das denn der Geist Gottes? Er kommuniziert ja mit meinem Geist. Also ich kann ja den Geist Gottes nur verstehen, wenn ich auch selbst denke und über ihn nachdenke und mit ihm kommuniziere. Also der Geist Gottes kann ja nur zu unserem Geist sprechen. Deswegen muss unser Geist wach sein. Wenn wir unseren Geist verklumpen mit Alkohol oder mit Unterhaltungsschwachsinn oder so, dann ist der Heilige Geist völlig wach. Aber er kann nicht reden, er kann uns nicht Zeugnis geben, er kann uns nicht helfen, er kann uns nicht verändern, er kann nicht etwas in unser Herz schreiben. Deswegen ist es ganz wichtig. Der Heilige Geist kann ja nur mit uns zusammenarbeiten, wenn wir unsere Herzenstür öffnen. Jetzt.

[35:48] Wenn wir wirklich mit ihm leiden, müssen wir auch mit ihm verherrlicht werden. Wenn wir mit ihm verherrlicht werden, müssen wir auch mit ihm verherrlicht werden. Wenn wir mit ihm verherrlicht werden, müssen wir auch mit ihm verherrlicht werden. Hat Gott die Idee, dass wir erst leiden müssen, bevor wir errettet werden? Nein. Warum werden alle Erretteten leiden? Weil Jesus uns gelitten hat. Und woher kommt die Sünde? Wegen dem Satan. Jeder, der Jesus nachfolgt, geht gegen den Satan. Gegen die Sünde. Und das bringt Widerstand. Was die Bibel sagt, ist nicht, dass wir leiden müssen, um uns das zu verdienen. Sie sagt auch nicht, dass wir leiden müssen, damit wir auch ein bisschen so werden wie Jesus. Wenn wir Jesus folgen, werden wir das Gleiche erleben wie Jesus. Hat Jesus das Leid gesucht? Das Leid kam automatisch, weil er gerecht war. Weil er liebevoll war. Weil er die Wahrheit gesagt hat. Hat der Satan ihn attackiert. Und jetzt kommt es darauf an, dass ich ein Kind Gottes bleibe. Auch wenn das negative Konsequenzen haben könnte. Er sagt, wenn ihr mitleidet. Wenn ihr Kind Gottes bleibt, wenn das eurem Ruf schadet. Wenn das eurer Gesundheit schadet. Wenn ihr daran festhaltet, weil ihr in jeder Situation glaubt, dass Gott es gut mit euch meint. Und der Verbleibste vom Präsidenten. Der Gesetze. Er wird also nie schuldig gewesen sein. Er hat die Glory geschafft. So würde er deswegen verrückt werden. Und das ist auch neu für Jesus. Wir wollen nicht, dass es schäden wir, weil es die Welt sowieso macht. Aber es ist ein Gesetz, der etwas in unserem Geist tut.

[38:13] Und jetzt schauen wir mal in Hebräer 8, Vers 10. Das kennt ihr ganz gut. Und da haben wir auch diese Verheißung. Hebräer 8, Vers 10. Magst du das Mikro nehmen? Bitte? Das Mikro. Denn das ist der Bund, das ist das Geist. Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn. Und in ihr Herz will ich es schreiben. Und will ihr Gott sein. Und sie sollen mein Volk sein. Ich will ihr Gott sein. Und sie sollen mein Volk sein.

[39:01] Wodurch? Durch das Gesetz. Der Geist ist hier. Wo ist das Gesetz? Im Herzen. Dort wo der Geist ist, ist auch das Gesetz. Der Geist Gottes schreibt das Gesetz in unser Herz. Das ist die Beziehung. Was ist die Grundemotion in einer Beziehung? Liebe. Und die perfekte Liebe wird wie ausgedrückt? Ja. Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote. Und es ist sehr wichtig, weil es gibt einen Gehorsam, der ist nicht der Geist der Sohnschaft. Das ist der Sohn der Knechtschaft. Das muss ich alles halten, das ist das, was hier gemeint ist. Denn das ist das, was die Israeliten gemacht haben. Alle 10 Gebote, ohne Pepsi-Veränderung, alle 10 Gebote plus Sabbat wollen wir halten. Und dann kamen sie nach Kadesh-Banea und haben gesagt, weil Gott uns hasst, wollen wir zurück. Es geht nicht darum, die Gebote zu halten, es geht darum, die Gebote zu halten. Es geht darum, die Gebote zu halten. Wir müssen von Herzen. Gott wünscht sich, was muss ich tun? Ich muss auf die Missionen verzichten. Ich muss noch leiden. Was wünscht sich Gott? Er wünscht sich, dass wir nicht von Gott ablassen. Das ist das, was die 3 Freunde im Feuerhof gesagt haben. Die haben nicht gesagt, wir hoffen, dass wir gerettet werden. Egal, ob wir gerettet werden oder nicht, das sagst du nur, wenn du weißt, dass Gott gut ist. Wir wollen unter gar keinen Umständen Gott traurig machen.

[41:22] Ich möchte etwas ansprechen, was zu dem Thema passt. In Johannes 8 waren viele Menschen, die haben gesagt, Gott ist unser Vater. Warum ich das sage? Alle haben geglaubt, wir haben einen Vater. 5 sagt Jesus, ich kenne euch nicht. Was ist die Täuschung? In Johannes 8 sagen die Pharisäer, wir haben Abraham zum Vater. Jesus sagt, ihr habt den Teufel zum Vater. Er tut die Werke eures Vaters. Was sind die Werke des Teufels, die er aufzählt? Er war ein Lügner und ein Menschenmörder. Die Pharisäer haben Jesus gehasst. Und sie haben Menschen wie die Ehebrecherin vor Jesus gebracht und gesagt, die hat gesündigt. Menschen können zu allen 10 Geboten äußerlich stehen. Die Pharisäer haben gesagt, du sollst nicht töten. Die Pharisäer haben die 10 Gebote nicht gehalten. Sie waren so unfreundlich. So eigensinnig. So egoistisch. Dass sie die Gesetze kannten. Die werden mit dem Schwert in den Krieg gezogen. Aber sie hatten die Gebote nicht im Herzen. Das ist die größte Selbsttäuschung. Die Pharisäer haben gesagt, wir töten nicht. Aber jede Unfreundlichkeit, jedes schlechte Wort, jedes schlechte Gedanke über andere Menschen, ist ein Bruch des Gesetzes.

[43:25] Was Gott sich wünscht, ist, dass wir Jesus so sehr lieben, dass wir wie Josef sagen, viele Menschen, viele Christen glauben, wir haben so einen Gott, der uns liebt, egal was wir tun. Ich habe viele Menschen getroffen, die sich nicht vorstellen können, dass Gott sie irgendwann wegwirft. Das ist auch eine Gefahr. Dass man sich so verliebt in die Idee, dass man sich erlauben kann, dass man nicht so lange weint wie Jesus. Jesus hat auch nicht mehr gebeten, dass er zurückkommt. Er hat nicht mehr die Reue, die Gott für ihn verliebt hat. Jesus hat ihn noch geliebt. Aber er konnte nicht mehr bereuen. Das war nicht das Problem Gottes, das war das Problem Satans. Die Liebe ist unverändert. Die Liebe hört nie auf. 1.Johannes 3.

[45:33] 1.Johnen 3. 1.Johannes 3.


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