[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungs-Seminar. Schön, dass ihr heute hier seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir haben uns das letzte Mal Offenbarung 2, Vers 18 angeschaut. Heute soll es mit Offenbarung 2, Vers 19 weitergehen mit der Gemeinde. Auch diese Gemeinde braucht Gott besonders, und auch die heutige Gemeinde braucht den Heiligen Geist besonders. Und deswegen lade ich euch ein, dass wir jetzt gemeinsam niederknien zum Gebet.
[1:29] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir heute zum Bibelstudium zusammenkommen können. Danke, Herr, dass du uns die Wahrheit gegeben hast und wir uns nicht mit Betrügereien oder Täuschungen beschäftigen müssen. Herr, du bist der Kenner der Herzen, und ich danke dir dafür, denn du kennst unsere Beweggründe, unsere Hintergründe, die Umstände. Und doch hast du uns jetzt versammelt, um auf dich zu hören. Bitte, Herr, fülle unsere Herzen mit deiner Liebe, schenke uns den Heiligen Geist, schenke du uns auch das richtige Verständnis von deinem Wort. Und um all das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:20] Lasst uns den Vers von heute aufschlagen: Offenbarung 2, Vers 19. Das letzte Mal hat Jesus sich sozusagen vorgestellt für die Gemeinde Thiatira. Es ist derjenige mit den feurigen Augen, ihr erinnert euch, der Sohn Gottes. Und jetzt geht es weiter mit Offenbarung 2, Vers 19.
[2:45] Offenbarung 2, Vers 19: „Und ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren. Und ich weiß, dass deine letzten Werke mehr sind als die ersten.“ Danke schön. Da steckt ganz schön viel drin, viele einzelne Elemente in diesem kurzen Text. Aber der Anfang ist uns schon bekannt: „kenne deine Werke“. Was hat das zu bedeuten?
[3:21] Was Besonderes tun? Es ist das, was auch Gott auffällt. Ja, Gott achtet auf uns Menschen. Das heißt, auch Gott achtet auf die Wege der Menschen. Wir haben das jetzt schon öfters gelesen und immer wieder finde ich auffällig, dass Jesus sagt: „Ich kenne deine Werke.“ Wir definieren das Christentum oft über das, was wir bekennen, aber Gott weiß, was wir tun. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt.
[3:56] In jeder Gemeinde fängt er damit an: „Ich kenne deine Werke“ und gibt er dann Ratschläge, was sie tun sollen, was sie nicht tun sollen, weil er nämlich möchte, dass wir nicht einfach nur etwas sagen, sondern dass unser Leben und unser Sagen, auch unser Reden, unser Tun übereinstimmt.
[4:08] Okay, lasst uns das mal aufschreiben. Und es hat auch damit zu tun, dass Gott uns Aufmerksamkeit schenkt, weil wir durch das Tun, was wir im Leben machen, Gott alle Ehre geben.
[4:56] Genau. Also Werke. Wir können auch ein bisschen allgemeiner sagen: Werke haben Folgen oder Werke bewirken ja etwas. In der Bibel ist auch immer wieder diese Frage von Glauben und Werken. Habt ihr bestimmt auch schon oft in Sabbat-Schul-Diskussionen gehört. Und es heißt, dass wir nach unseren Werken gerichtet werden. Das finden wir zum Beispiel ganz klar auch in Offenbarung 20, und dort die Verse 12 und 13.
[5:29] Dann hatten wir gesagt, das hat, denke ich, mit dem Leben auch zu tun. Werke.
[5:39] Ja, wie hängen Glaube und Werke zusammen? Was würdet ihr sagen? Weil so ganz einfach erklärt, wie hängen Glaube und Werke zusammen?
[6:01] Ja, okay. Es hat was mit der Beziehung zu Jesus zu tun, welche Werke dann daraus folgen. Ja, sehr gut. Du wolltest noch was sagen? Ich wollte sagen, wenn wir das tun, was wenn Jesus lieben, dann tun wir auch die Werke, die ihm gefallen. Ja.
[6:23] Noch andere Gedanken? Ich glaube, und Werke miteinander vergleichen. Es ist, glaube und Bibel sagt, dass der Mensch aus dem Glauben lebt. Und Jesus sagt: „Der Mensch lebt aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“ Das heißt, Glaube ist, wenn es ein Wort Gottes gibt, dann nehme ich es als das, also ich lebe aus dem Wort heraus. Zum Beispiel, wenn das Wort Gottes für mich eine Verheißung ist, dann nehme ich den Anspruch und lebe so, als ob das passieren wird. Wenn das Wort Gottes eine Geschichte in der Vergangenheit ist, dann gehe ich davon aus, dass sie so passiert ist und lerne daraus. Wenn das Wort Gottes ein Psalm ist, dann singe ich ihn. Wenn das Wort Gottes ein Gebot ist, damit Gehorsam. Also ist eigentlich Gehorsam so eine Art Anwendung, eine Unterfunktion sozusagen von Glaube.
[7:06] Ja, ich finde sehr gut, du hast diesen einen Vers auch zitiert. Was heißt: „Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ Ja, das heißt, das Leben ist ja, eigentlich sind ja die Werke oder das, was man tut, und die ja gleich die Taten entspringen doch dem Glauben, oder?
[7:27] Was wolltest du sagen?
[7:27] Diese Diskussion: Glaube oder Werke? Oder Johannes? Eigentlich eine sehr theoretische. Ich frage noch mal die Leute: Hast du es mal geschafft, zehn Sekunden kein Werk zu tun? Weil biblisch gesehen ist alles, was zu tun, ein Werk. Also selbst wenn ich jetzt nichts tue und dann ist immer noch eine Meditation oder so oder ein Ausruhen ist auch ein Werk. Das heißt, die Frage ist nicht: Werk oder nicht Werke? Die Frage ist immer in der Bibel: Wessen Werke denn?
[7:54] Der Paulus sagt in der Vier, Kapitel 2, dass sie ein Geschäft Gottes sind und geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln. Die Frage habe ich gesagt, zwei.
[8:04] Ja, also ja, genau. Danke schön. Genau. Das heißt, der Glaube bewirkt, dass ich nicht mehr meine eigenen Werke tue, sondern dass Gottes Werke mir getan werden. Kann das ist letztendlich der Unterschied.
[8:20] Lasst uns dazu vielleicht mal kurz aufschlagen Johannes 5, Vers 36. Dort finden wir eine Aussage von Jesus über Jesus, aber wir können das auch auf uns übertragen.
[8:33] Johannes 5, 36. Das passt ganz gut zu dieser Frage: Wessen Werke?
[8:47] Ich aber habe ein Zeugnis, dass das groß ist als das dem Johannes. Die Werke, die mir der Vater gab, dass sie sie vollbringen. Edle Werke, die ich tue, geben Zeugnis von mir, dass der Vater mich gesandt hat.
[9:05] Also hier sagt Jesus: „Die Werke, die mir der Vater gab, die tue ich.“ Und das Johannes 5, Vers 36, und das ist, glaube ich, auch ein Vorbild für uns. Gott gibt uns ja auch Aufträge, oder? Gott lässt uns nicht in Unwissenheit darüber, was wir tun sollen oder wie wir entscheiden sollen, sondern er hat uns hier ein ganz großen Ratgeber und eine Richtlinie an die Hand gegeben. Und hier ist es, sagt: „Ich befolge das auch genauso.“
[9:38] Und was ist die Schlussfolgerung? Oder was resultiert daraus?
[9:44] Dass Jesus gezeigt hat, dass er dem Vater gehorcht hat. Dass wir auch das tun sollen, was Jesus gemacht hat und dem Vater gehorchen. Genau. Und wir können ihm auch gehorchen, dadurch, dass er uns eben diese Gebote gegeben hat.
[10:02] Der Vers geht hier ja noch weiter. Dann sagt Jesus: „Die Werke, die ich tue, die geben Zeugnis von mir, dass der Vater mich gesandt hat.“ Deswegen sind die Werke nicht nur eine, also gute Werke, eine Folge aus dem Glauben, könnte man sagen, sondern sie sind auch ein bisschen wie ein Thermometer oder wie ein, in dem Fall vielleicht wie so ein Brief, der Jesus mitgegeben worden ist, wo man lesen könnte: „Gesandt vom Vater.“ Also anhand dessen, was Jesus tut, konnte man erkennen, er ist eigentlich der Messias, er ist der Sohn Gottes. Und das nicht, weil er irgendwie selbst sich jetzt vorgenommen hat: „Ah, heute will ich den Menschen mal zeigen“, sondern weil er einfach getan hat, was Gott ihm befohlen hatte.
[11:01] Jesus ist so, wie sagt man, wie so ein Blatt Kopie. Man schaut zwischen Gott und Jesus, wenn du aufeinander stellst, ist es eine Eins. Ja, und alles, was Jesus ist, ist der Vater. Und was Vater ist, ist Jesus. Genau. Von daher hat Jesus uns auch genau gezeigt, wie der Vater ist.
[11:27] Was ist denn noch? Ja, also noch besonders ein Werken ist, denke ich auch, dass Werke auch verbinden. Wir haben jetzt schon davon gesprochen, dass Jesus eigentlich Gottes vorbereitete Werke tut, aber wir sprechen ja auch von einer gewissen Mitarbeit oder Zusammenarbeit. Und dazu können wir mal erste Korinther 3 und dort Vers 9 aufschlagen.
[11:57] Erste Korinther 3, Vers 9. Und dann Verse 13 bis 15.
[12:34] Erste Korinther 3, Vers 9 und 13 bis 15: „Denn wir sind Gottes Mitarbeiter. Ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Vers 13: So wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer offenbart und welche Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemand es merkt, dass er darauf gebaut hat, bleibt so, wird der Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so der Schaden erleiden. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.“
[13:06] Ich fand das insofern interessant und erwähnenswert, weil wir das letzte Mal auch das Feuer hatten, wo bei den in den Augen von Jesus. Und hier treffen jetzt in diesen Versen Werke und Feuer aufeinander.
[13:26] Was wollen uns denn diese Verse aussagen? Also zum einen haben wir diese schöne Bezeichnung, dass wir Gottes Mitarbeiter sein dürfen. Aber es steckt ja noch ein bisschen mehr darin in den Versen 14 und 15.
[13:57] Die man durch das Feuer durchgeht und bleibt. Ja, ja, ganz genau. Also die Werke werden hier in zwei Gruppen aufgeteilt. Oder es gibt die Werke, also beide Gruppen gehen durchs Feuer hindurch. Es gibt die Werke, die da reingehen und verbrennen, und es gibt die Werke, die da durchs Feuer durchgehen. Und dann heißt es eben, diejenigen empfangen Lohn, deren Werk bleibt.
[14:27] Ja.
[14:32] Öfter zu nehmen, weil da werden diese Werke beschrieben mit verschiedenen Baustoffen: Gold, Silber, kostbare Steine. Die werden nicht verbrannt, die werden zum Teil noch geläutet, da die dann noch gereinigt. Und Holz, Heu und Stroh, die vergehen. Ja, genau.
[14:47] Manchmal ja, Hauptsache, ich glaube, egal was ich tue, dieses rettet mich auf jeden Fall. Aber hier sieht man sozusagen, dass die Werke am Ende eine entscheidende Rolle spielen. Ja, je nachdem, was ich getan habe, entsprechend wird es Ende sein. Genau.
[15:05] Das Feuer wird zeigen, was für ein Werk es ist. Und ich glaube, also sicherlich, wie du sagst, am Ende wird es besonders darum gehen. Aber ich glaube auch schon in den Kleinigkeiten des Alltags ist so. Wisst ihr, ich habe immer wieder Menschen den Ratschlag gegeben, einfach, weil ich ihn selbst erfahren habe. Wenn man vor Entscheidungen steht, wo man nicht weiß, was man tun soll, dann ist es an der Zeit, spätestens dann Gott zu fragen, was Gottes Wille ist. Und wenn Gott einem seinen Willen klar macht, dann ist es wichtig, dass man auch diesen Willen tut. So weit könnt ihr sicherlich mitgehen.
[15:47] Letztendlich lässt uns Gott in allem, was wir tun, die freie Entscheidung. Wir müssen nicht seinen Willen annehmen. Nur der Unterschied ist, und das steckt auch hier mit drin: Wenn wir Gottes Willen tun, dann wird das, dann macht sich das bewährt. Angenommen, ich muss meinen Berufsweg wählen, da kann ich wählen, was ich möchte. Ja, aber wenn ich Gottes Willen tue, dann weiß ich, das wird auch eine erfolgreiche Karriere sein. Und so ist es auch hier. Was auf Gottes Willen gebaut ist, das hat dann auch wirklich Bestand.
[16:35] Okay, lasst uns mal weitergehen, denn wir haben hier ja einige Aspekte noch in dem Vers gehabt. Ich gehe noch mal zurück zur Offenbarung 2, Vers 19.
[16:51] Denn da heißt es, geht es ja nicht nur um die Werke, sondern in Vers 19 heißt es auch: „Ich kenne deine Liebe, deinen Dienst, deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren.“ Jede Menge.
[17:07] So, jetzt bleiben wir mal noch bei der Liebe. Wann kam schon einmal Liebe in der Offenbarung bei den Sendschreiben vor?
[17:16] Ja, genau das nicht hatten. Also nicht mehr so doll wie früher. Sie hatten zwar auch Werke und Bemühungen und standhaftes Ausharren und auch eine sehr gute Theologie, aber sie haben die erste Liebe verlassen. Okay, genau. Weißt du, welcher Vers das war? Vers 4. Genau.
[17:42] Hatten wir. Ich habe jetzt schon gesagt, in den Sendschreiben. Aber hatten wir davor schon einmal die Liebe in der Offenbarung als Ausdruck?
[17:56] Genau. Dann helfe ich dir kurz nach Vers 5. Ja.
[18:00] Dann helfe ich dir kurz nach Vers 5. Ja, lies ihn mal vor.
[18:20] „von den Toten und Herren über die Könige auf Erden.“ Den ...
[18:24] Den ...
[18:31] Hat. Dankeschön. Um wessen Liebe geht das hier?
[18:41] Um Jesu Liebe. Ja, das also noch bevor Menschen geliebt haben oder zu Liebe aufgerufen worden sind, war da schon Jesus, der seine Liebe gezeigt hat, insbesondere dadurch, dass er für uns gestorben ist, sein Blut für uns gegeben hat.
[18:56] Hat.
[18:59] Jetzt. Ja, du hast noch einen Gedanken.
[19:03] Das heißt ja auch: „Ich habe euch davor gelebt.“ Also nicht, dass wir Gott zuerst gelebt haben, sondern er hat uns zuerst geliebt. Genau. Genau. Und deswegen darf unsere Liebe eigentlich nur eine Antwort auf Gottes Liebe sein. Aber wir dürfen sie in unserem Herzen haben.
[19:22] Geht mal mit mir zu erste Korinther 13, Vers 1 bis 3.
[19:33] Das ist ein interessanter Text, weil in unserer erste Korinther 13, eins bis drei...
[19:50] Das ist ein interessanter Text dahingehend, dass Liebe heutzutage oft so, ja, was könnte man fast sagen, inflationär gebraucht wird und Menschen leicht dahin kommen, dass sie meinen, wenn ich einfach nur liebevoll bin, wenn ich Liebe zu anderen oder zu Gott habe, das reicht aus und damit kann ich meine Bibel in den Schrank stellen. Ich übertreibe jetzt ein bisschen. Und dann brauche ich nicht mehr wissen. Aber lasst uns mal das Korinther 13, eins bis drei lesen.
[20:28] „Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so will ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Weisssage und hätte alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben besitze, so dass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingebe und sich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nutzte mir das nichts.“
[20:58] Okay, danke schön. Jetzt wird ja in diesen Versen die Liebe sehr hoch gehalten. Und ihr wundert euch vielleicht, dass ich das jetzt hier als Gegenbeweis nehme. Aber was soll, was soll das denn heißen?
[21:14] Ja, hier steht: „Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“ Das letzte Mal, der erste Vers. Was will denn der ausdrücken?
[21:40] Dass egal, was du tust, ist ohne das ist das mit Gott tun sollst, weil er die Liebe ist.
[21:47] Ja, erstmal ziemlich spektakulär, wenn man anderen Sprachen reden kann. Genauso wie sozusagen so ein so ein Becken, wenn das so ertönt, das macht das, was hier alles schnell vorbei und das ist der Gedanke: Ohne Liebe ist das vielleicht spektakulär, was du erlebst, aber es hat keinen bleibenden Effekt. Es ist da und wieder weg. Aber es...
[22:16] Gerade was dieses, ja, dieses Klingen und Tönen angeht, da hilft uns vielleicht eine Seite weiter: Erste Korinther 14, Vers 87 auch noch weiter. Da werden hier Musikinstrumente genannt. Ich lese mal vor.
[22:32] Ich lese mal vor: „Ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe. Wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? Ebenso auch, wenn die Posaune ein undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten?“
[23:00] Also auch hier wird dieser Klang und dieser Ton genannt. Aber...
[23:03] Aber was möchte Paulus da mit den rhetorischen Fragen aussagen?
[23:30] Sehen, was gegen die Bibel läuft, das auch klar zu benennen. Also...
[23:38] Der sollte in seiner... Cousin sagt klar und deutlich, dass die Leute hören, wann ein Pfeil. Ja, ich werde mal noch einen Schritt weiter gehen und zwar dies, die Liebe damit reinpacken. Es geht, glaube ich, nicht nur um die klare Sprache, sondern, also hier geht es, das hast du schon richtig rausgedeutet, um den deutlichen Ton. Es geht darum, in erste Korinther 14, ähm, was soll ich einfach nur irgendwas spielen, sondern etwas Bestimmtes, damit es auch ankommt. Ja, und wenn jetzt Paulus ein Kapitel vorher immer wieder sagt: „Selbst wenn ich Sprachen der Menschen und Engel redete oder selbst wenn ich all meine Habe austeilte und all mein Leib hingebe.“ Das sind ja große, tolle Werke, die er da beschreibt. Und das ist auch schön, das zu tun und zu können. Aber er sagt: „Selbst wenn ich das machen würde, aber die Liebe nicht hätte, dann wäre alles nichts.“ Weil das wäre es ähnlich wie wenn ich irgendwas spiele, aber keine Wirkung hat, keine Essenz.
[24:56] Ja, was ich damit sagen möchte, ist: Ohne Liebe können auch gute Taten geschehen. Ja, ich kann auch einem armen helfen und dabei irgendwie was Schlechtes im Schilde führen, eigennützig sein, weil ich vielleicht weniger Steuern bezahlen muss oder sonst etwas. Aber gute Taten ohne die Liebe sind nicht wirklich wirksam.
[25:19] Die... die erreichen ihr Ziel nicht.
[25:33] Alle kennen Mutter Teresa. Ja, die weltberühmt geworden ist für alle ihre guten Taten. Als sie gestorben ist, hat man ihre Tagebücher gefunden. War ziemlich geschockt dann herauszufinden, dass sie oft, also ich habe das jetzt eben Teil gelesen und ich erinnere mich damals an die Zeitungsberichte, dass diese Sachen geschrieben hat: „Sie fühlt nichts, wenn sie an Gott denkt und sie ist eigentlich völlig fern von ihm.“ Und das soll illustrieren: Man kann enorm viel sogar tun, was beim anderen sogar ankommt, aber was Paulus sagt, das nützt mir nichts. Es ist, ich habe nichts davon. Ja.
[26:02] Ich werde nicht gesegnet durch gute Werke, die aus falschen Motiven tun. Er wird seine Mutter Teresa unterstellen. Ich will einfach nur sagen, dass etwas, was wir vielleicht in unserem Leben schon erlebt, und das etwas Gutes tut, einfach nur aus falschen Motiven. Und derjenige, die das Gute getan wird. Ja, es gibt Menschen, die werden bekehrt durch Prediger, die selbst gar nicht das glauben, was sie gepredigt haben. Aber die Botschaft hat so viel Kraft. Aber der Prediger selbst, der hat nichts davon, dass du diese Botschaft predigst, wenn er sie nicht glaubt, wenn das nicht aus Liebe tut. Ja, und trotzdem ist es, denke ich, auch so, es kann auch bei dem anderen so sein, dass das mein Wirken ins Leere oder meine Werke ins Leere laufen. Denn wenn es heißt: „Ja, schön, wenn der Herr nicht das Haus baut, dann ist es trotzdem umsonst gebaut.“ Ich kann versuchen, in Afrika ein Projekt aufzubauen und wirklich den Menschen zu helfen. Es kann auch ein Stück weit gut gehen. Aber wenn Gott mir seine Liebe dazu gibt, dann ist der Segen darauf noch viel größer.
[27:03] Ja.
[27:07] Aussage von Ellen White, wo sie sagt, dass wenn man einen Artikel schreibt, ja, geistlichen Artikel für eine Zeitschrift oder so, und wenn es vom Heiligen Geist erfüllt und meint das wirklich von ganzem Herzen, was man dort schreibt, dann können die Engel den Artikel bei den Lesern mehr segnen und hat er mehr Wirkung, als wenn man einfach das nur quasi aus Routine schreibt, obwohl vielleicht alles wahr ist, was da drin steht. Und ich denke, das kann man nicht nur auf Artikel schreiben, Beziehung, sondern auch auf Bibelstunden geben, auf Gespräche, die man führt, Predigten, also, ja, viele, viele Anwendungsbeispiele. Weil vergessen nicht, wir dürfen Mitarbeiter Gottes sein. Ja, dann tut er seinen Werk und wir tun unsere. Und unseres ist vielleicht nur so klein, so wenig. Und Gott kann das viel mehr wirken und wissen, wie so ein Kanal, durch den jetzt Segen kann.
[27:59] Sagen wollte gerade wegen dem Werken. Mir ist es schon so, dass die Werke, wie wir tun, Kleinigkeiten sind, aber wenn Gott bei uns ist, dann können wir auch große Werke machen. Ja, genau. Gott kann auch bewirken, dass wir, dass uns möglich ist, was sonst nicht möglich wäre. So wie es zum Beispiel bei den Aposteln gemacht hat, dann Pfingsten. Ja.
[28:21] Lasst uns auch noch erste Timotheus 1, Vers 5 lesen. Der wird das, finde ich, auch noch mal schön ausgedrückt.
[28:29] Erster Timotheus 1, Vers 5.
[28:48] Jesu Christi nach dem Befehl Gottes, unseren...
[28:55] Halbsatz sein.
[29:02] „Das Endziel des Liebe aus reinem Herzen und guten Gewissen und ungeheucheltem Glauben.“ Danke schön.
[29:12] Auch da. Also da heißt es jetzt: Endziel...
[29:12] auch da. Also da heißt es jetzt: "Endziel des Gebotes ist die Liebe." Und jetzt muss man sich fragen, was kann mit diesem Endziel gemeint sein? Ist dann brauche ich die Gebote nicht mehr, wenn ich die Liebe habe? Ja, dann schaffen wir es ins Paradies zu kommen. Also, dass wir Gott beweisen durch unser ganzes Leben lang können wir dem Ziel nachstreben, dass wir das tun, was er von uns will. Und dann werden wir von ihm belohnt.
[29:40] Was mir auch hilft, ist, wenn man sich die Verse davor und danach anschaut, weil das ist ja quasi ein Kontrast. Er sagt, es gibt Leute, die zum Herrn reisen und die beschäftigen sich mit ihren mit neuen Lehrern, mit Geschlechtsregistern, hin und her, mit Streitfragen, mit unnützem Geschwätz. Und sagt aber: "Ich übersetz mal mit meinen Worten: Das Ziel der Bibel ist was anderes. Das Ziel der Bibel, des Gebotes ist, dass wir Liebe haben." Das heißt, wenn unser Bibelstudium zu Geschwätz wird oder zu Streitigkeiten über Nebensächlichkeiten, haben wir das Ziel verpasst. Denn das Ziel des Bibelstudiums ist immer, dass wir Liebe haben. Also, das ist sozusagen, nicht sozusagen, jetzt hört das Gebot auf, sondern was will das Gebot erreichen? Das ist eigentlich so die Idee.
[30:29] Ich hatte, ich habe mir das so ausgemalt. Ihr kennt doch alle Navigationssysteme. Das gibt's in verschiedenen Formen, heutzutage auch ganz einfach auf dem Handy. Und auch da hat man ein Ziel. Man hat einen Startpunkt und man hat ein Ziel. Ja, was muss ich machen, damit mir das Navi keine Route anzeigt? Wenn ich bei Start und bei Ziel das Gleiche reinschreibe, dann gibt's keine Route, oder? Weil dann bin ich ja schon am Ziel angekommen. Da muss ich gar nicht erst losfahren. Aber wenn mein Ziel woanders ist als da, wo ich jetzt stehe, dann gibt es auch einen Weg dahin.
[31:12] Und mit dem Gesetz und der Liebe, oder mit Gottes Wort auch und der Liebe, ist es ein bisschen so. Ist Gottes Wort zeigt uns, dass wir noch nicht am Ziel angekommen sind. Wir brauchen noch die Wegbeschreibung, sage ich jetzt mal. Und wir werden sie auch weiterhin brauchen. Aber ohne Ziel keine Wegbeschreibung und mit der Wegbeschreibung komme ich nicht zum Ziel. Ja, ohne das Gesetz Gottes kann ich nicht zu der Liebe gelangen, die Gott mir schenken möchte. Und wenn ich nicht nach der Liebe, die Gott mir schenken möchte, strebe, dann nützt mir auch das Gesetz, wenn ich es nach dem Buchstaben nur halte, wenig. Die beiden gehören zusammen. Das ist ein Konzept.
[32:11] Und dann heißt es hier auch noch: "reines Herz, gutes Gewissen, ungeheuchelter Glaube." Für all das brauche ich das Wort Gottes. Das kann ich nicht aus mir selbst produzieren. Das kann ich auch nicht losgelöst von Jesus haben. Von daher ist auch das Gesetz und die Werke, die dann sich danach richten, sehr entscheidend.
[32:45] Jetzt hat der, dem fehlte jetzt die Liebe. Was, was anfangen? Weil, wenn ich so die auch gesagt, oder Nebensächlichkeiten, wer das alles rede, der hat die Liebe nicht. Und dann frage ich mich, wer bestimmt was unwichtig ist, was neben der Kirche, sowas lieblos ist? Was ist da der Gradmesser?
[33:31] Ja, du möchtest gleich darauf reagieren. Gute Frage. Der Gradmesser erstmal ist auf jeden Fall Jesus und sein Leben. Und dann die Bibel macht ja deutlich, was sind die wichtigen Themen? Die Liebe. Genau. Das war der Meer fragen, weil die also, was wichtig, was unwichtig ist, entscheidet Jesus und die Bibel. Und was liebevoll sich ergibt aus der Imitation von Jesus. Ein weit sagt man etwas sehr Interessantes. Sie sagt: "Du hast dann die Berechtigung, dein Bruder, eine Schwester zu kritisieren, wenn du bereit bist, dein Leben für sie zu geben." Das ist nämlich die Bereitschaft, auf die Gottheit. Deswegen hat Gott das Recht, mich zu kritisieren. Er war bereit, sein Leben für mich zu geben. Und wenn wir uns das vor Augen halten, bin ich bereit für diesen Bruder, Schwester, mein Leben zu geben, dann werde ich auch die richtigen Worte finden, weil dann liebe ich die Person so sehr, dass ich unter allen Umständen verhindern möchte, dass es falsch...
[34:25] Versteht, es kann immer noch passieren. Von mir aus, setzen, dass überhaupt nie mehr Kritik geäußert werden, weil wer will von sich behaupten, dass ich mein Leben diese für dich oder für dich oder für dich oder für sonst das ist. Und das ist die Herausforderung des Evangeliums. Dass sie, die Herausforderung ist Evangeliums, aber genau das sagt die Bibel. Und ich glaube, wenn das beachtet werden würde, gibt es auch mehr Liebe untereinander. Und weil dann können wir die Kritik nämlich auch so anbringen, wie Jesus sie verstanden haben möchte.
[35:02] Danke schön. Zu geben. Der Liebe zu setzen, bevor man überhaupt irgendetwas zu wirken, bewegen, sagen.
[35:23] Dass die Latte sehr hoch. Jetzt kommt hier noch ein Beitrag und zwar ist auch so, wir können sagen von uns, wir haben lieber Bahn. Und Gott weiß wirklich, ob wir die Liebe haben, von der wir auch reden. Das heißt, wir können gar nichts anderes sagen, mal hast du Liebe für mich oder nicht? Das entscheidet Gott. Und der sieht unser Herz. Und nur er kann wissen, wer was aus Liebe tut oder nicht.
[35:48] Man darf nicht sagen, bevor man sich dieses Maß erleben hat. Dann fragte ich nach dem Maßen, wie sehe ich das mal, was, wie nehme ich das Maß wahr? Und dann wurde gesagt: "Das Maß bedeutet die Imitation Jesu, dass er sein Leben gelassen hat." Also bedeutet es, dass ich, bevor ich nicht bereit bin, mein Leben für dich zu lassen, dir auch in keinerlei Kritik irgendwie zur Hilfe kommen dürfte.
[36:19] Vergessen.
[36:31] Hat das Volk sehr scharf kritisiert für die Bildung des Goldenen Kalbes. Aaron war viel lockerer mit ihnen, hat sie viel sanfter angefasst. Aber es war Mose, der auf dem Berg gebetet hat: "Herr, streiche meinen Namen aus dem Buch des Lebens, damit sie eine Chance haben." Als Aaron, der soft mit den umgegangen ist, gefragt worden ist: "Bist du schuld?"
[36:53] Gehören. Das heißt, echte Liebe bedeutet nicht, dass man dann die Dinge nicht auch deutlich anspricht. Aber die Frage ist immer: Will ich recht behalten? Habe ich recht und will dem anderen sagen, dass ich es richtig und du liegst falsch? Oder will ich ihn retten?
[37:10] Das ist das, was dahin sagt, dass sie damit sagen will, weil niemand von uns kann immer gleich sein ganzes Leben überdenken. Aber das ist die Grundeinstellung. Bin ich bereit, etwas zu opfern, damit es dem anderen gut geht? Bin ich bereit, etwas zu opfern, damit der andere gerettet wird? Oder will ich ihm einfach nur sagen: "Ich habe es richtig. Widerstand, du liegst falsch." Das hat noch nie jemand geholfen und es ist auch nicht das, was Gott von uns möchte.
[37:42] Das ist irgendwas, was sie sagen will. Ich Ihnen kritisieren oder will ich recht behalten? Die kann jemand überhaupt nicht sehen. Ich würde aber dennoch Kritik ablehnen und sagen: "Das ist lieblos, weil das ist vom Gesetz." Ja, pass mal auf. Wir haben ja jetzt in Offenbarung gerade im zweiten Kapitel immer wieder Schrift, er studiert, wo Jesus selbst sagt: "Ich kenne dich." Und Jesus hat sehr wohl auch angekreidet, was nicht richtig gelaufen ist.
[38:12] Jetzt können wir Jesus die Autorität so etwas zu machen, viel besser zuschreiben als unserem Nächsten, von dem wir wissen, dass er selber Fehler hat. Ja.
[38:26] Trotzdem gibt uns Jesus, denke ich, damit auch ein Beispiel, denn wir dürfen Sünde, wir sollen Sünde schon beim Namen nennen. Das hatten wir vorhin auch in dem Text mit der Flöte, ja, mit der Posaune. Und wir hatten auch schon den Vers, wo es, wo wir gesehen haben: "Hier so sagt erst, was nicht stimmt und ruft dann zu Buße auf."
[38:56] Trotzdem ist es in der Praxis so, wie du gesagt hast, es ist schwierig, wirklich einzuordnen, hat derjenige das jetzt in Liebe gesagt, wer hat das nicht in Liebe gesagt?
[39:09] Jetzt ist die Frage, also, man kann das unterschiedlich beurteilen, denke ich, je nachdem, ob man auf die Person, die korrigiert wird, schaut oder auf den Korrigierenden. Was Christopher gesagt hat, ist er aus Sicht des Korrigierenden, dann, also, wenn ich Kritik an dir äußere, dann darf ich vorsichtig sein. Dann darf ich selbst meine eigenen Motivation dahinter hinterfragen. Ja. Aber wenn ich jetzt zu Unrecht korrigiert werde, dann muss ich ehrlich sagen, wie ich da auch entscheiden würde.
[39:49] Darf ich es auch ein Stück weit in Gottes Hand legen? Ich muss nicht verletzt sein, weil die Kritik falsch oder lieblos ist. Ich muss nicht diese Kritik ganz von mir abweisen und mir ein Panzer bauen. Gott hilft einem auch damit umzugehen. Und dann können wir, wie da wird auch in den Psalmen sagt: "Herr, erforsche du mein Herz und sie, wie ich es meine." Dann können wir wie hier auf sein. Der weiß, er wird zu Unrecht angeklagt von seinen Freunden und er geht damit zu Gott und schüttet Gott sein Herz aus und sagt: "Das hat mich stark getroffen." Als ich sag's jetzt in meinen Worten, aber hier, du weißt, ich habe es nicht böse gemeint.
[40:52] Grundsätzlich erst dann Propheten auftreten.
[41:02] [Musik] Oder ermahnt haben, wenn er auf seine...
[41:18] Und erst dann benutzt er jemand von außen. Also die Wahrscheinlichkeit, dass es eine sehr treffliche Kritik ist, es stinkt meiner meines Erachtens oft eher, als dass es eine unberechtigte Kritik ist. In der Tat gibt es das natürlich, dass Leute in Kritik zinsleben, hat statt in einer geistigen Wachsamkeit und die Dinge versuchen schlechterweise zu beurteilen. Aber man muss immer sein gegenwärtig sein. Gott schickt seine Leute, und die heißen nicht Propheten. Die werden erst ein paar tausend Jahre später Propheten.
[41:59] Gedacht. Okay, lass mich noch mal kurz auch für die Zuschauer im Livestream zusammenfassen, was du gesagt hast. Also, dein Punkt war, glaube ich, folgender, dass Gott nicht immer erst Propheten schickt, sondern sein Volk auf andere Art und Weise durch normale Menschen auf ihre Fehler aufmerksam macht. Oder in ihnen, ja, erstmal ist so dieses die leise Stimme des Heiligen Geistes, ja.
[42:32] Und dann, also, ist meine Antwort darauf ist, natürlich die Frage, wie gut kenne ich die Stimme Gottes, dass ich genau, dass ich erst einmal den Heiligen Geist in, also höre, wie er auf welcher Art und Weise zu mir spricht. Und sicherlich ist das der Maßstab. Das ist der Maßstab. Das ist dieses zweischneidige Schwert. Da kommt jetzt alles zusammen, was in den letzten Wochen hatten.
[43:03] Hatten, das ja auch Gutes von Schlechtem scheidet. Und wenn hier an mein Gewissen nicht geschärft ist, dann kann Gott noch so viele Menschen auch schicken, ich werde nicht hören.
[43:23] Die Zeit ist sehr weit fortgeschritten. Ich hätte gerne heute noch mit euch den Vers fertig gemacht, aber es müssen wir dann auf nächstes Mal verschieben. Lasst uns noch mal kurz Revue passieren, was wir heute besprochen haben. Und zwar, es ging noch einmal darum, dass Jesus die Werke kennt und nicht nur die Menschen, sondern die Werke. Das ist sehr entscheidend, weil die Werke eben auch Ausdruck unseres Glaubens sind. Werke sind das, was wir gelernt haben und ins Leben umsetzen. Werke bedeuten aber auch, dass Jesus wirklich danach schaut, was tut mein Kind.
[44:08] Dann hatten wir es von der Liebe. Wir haben gesehen, dass Tiere der Gemeinde Ephesus hier etwas im Voraus hat, weil sie die Liebe haben, die bei Ephesus dann schon verloren gegangen war. Und wir haben auch gesehen, dass Liebe und Werke, lieber und Gesetz zusammengehören und untrennbar sind, wenn sie von Gott sind. Und das wollen wir jetzt schon mal uns im Kopf behalten, wenn wir dann nächste Woche noch über den Glauben und über den Dienst und auch darüber, dass die letzten Werke größer sind als die ersten, sprechen werden.
[44:48] Gut, dann lasst uns jetzt noch zum Abschluss gemeinsam beten.
[45:02] Unser Vater im Himmel, ich danke dir für das Bibelstudium, das wir heute haben konnten, dass du uns geschenkt hast. Es hat auch Fragen aufgeworfen, und das ist gut so, wenn wir dein Wort in unserem Herzen bewegen. Vater, bitte beantworte du persönlich uns unsere Fragen, denn auch dann sind wir mit einer Antwort zufrieden. Herr, ich bitte dich, dass du uns auch diese Liebe schenkst, die wir bei den Gläubigen in Thira gefunden haben. Danke, Herr, dass du auch auf unsere Werke achtest, nicht um uns anzuklagen, sondern uns eigentlich zum Guten. Aber lass uns noch mehr bewusst werden, wie wichtig die Werke auch sind, dass sie Ausdruck unseres Glaubens sein können, ob unser Glaube tot oder lebendig ist. Herr, ich bitte dich aber auch, dass das, was wir tun, durch dich gewirkt ist. Danke, Herr, dass wir den Vers das nächste Mal auch noch weiter studieren können. Und danke, Herr, dass du uns auch in unserem täglichen Leben zeigen möchtest, was all das für uns bedeutet. Danke für deine Gegenwart und Leitung. Amen.