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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 1, taucht Christopher Kramp tief in die Symbolik des Lebensstroms ein. Er erklärt, wie dieser Strom vom Thron Gottes ausgeht und das Wasser des Lebens darstellt, das Heilung und Leben bringt. Anhand von Beispielen aus dem Alten und Neuen Testament, wie Hesekiel, Jeremia und Johannes, wird verdeutlicht, dass Jesus selbst die Quelle dieses lebensspendenden Wassers ist. Die Botschaft ermutigt dazu, diese Quelle im Glauben anzunehmen und durch den Heiligen Geist selbst zu einer Quelle des Segens für andere zu werden.

In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 1, taucht Christopher Kramp tief in die Symbolik des Lebensstroms ein. Er erklärt, wie dieser Strom vom Thron Gottes ausgeht und das Wasser des Lebens darstellt, das Heilung und Erneuerung bringt. Anhand von alttestamentlichen und neutestamentlichen Texten wird die Bedeutung dieses lebensspendenden Wassers beleuchtet, das in Jesus Christus seinen Höhepunkt findet und uns befähigt, selbst zu Quellen des Lebens zu werden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute da seid an diesem wunderschönen Tag und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de.

[0:57] Heute beginnen wir mit dem letzten Kapitel der Offenbarung. Wir haben wahrscheinlich noch ein paar Monate, dann sind wir ganz am Ende angelangt. Ich weiß noch, wie wir 2008 mit dem Nikolaus angefangen haben. Da hätte keiner gedacht, dass es so lange dauern wird. Aber jetzt sind wir fast durch und das letzte Kapitel ist nicht nur so ein schöner Ausklang, sondern ist erstens, wie wir heute sehen werden, noch der Abschluss dieser großen Vision der neuen Erde und dann kommen noch einige ganz, ganz, ganz gewichtige Abschlussideen. Aber da werden wir dann im Laufe der Wochen und Monate darauf kommen. Heute wollen wir mit Vers 1 beginnen, Offenbarung 22, Vers 1 und wir werden gleich dann merken, dass es eigentlich genauso weitergeht, wie es vorher aufgehört hat. Aber wir wollen natürlich Gott bitten, dass er uns mit seinem Heiligen Geist leitet, auch in diesem Kapitel. Und wem es möglich ist, den lade ich ein, mit mir niederzuknien.

[2:03] Lieber Vater im Himmel, wir sind dir so sehr dankbar, dass in der Offenbarung der Vorhang beiseite gezogen wird und wir sehen können, was eigentlich wirklich die Realität in diesem Universum ist, dass wir sehen können, dass unser Leben ein Ziel hat und du einen Plan für uns. Danke, dass wir Hoffnung schöpfen können und wissen dürfen, dass das Leben sich auf dieser Erde lohnt mit dir, weil du etwas Wunderbares und Großartiges uns vorbereitet hast, dass wir heute schon, zumindest in Ansätzen, hier auf dieser Erde in unserem Herzen erleben dürfen mit dir. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute, wenn wir jetzt über dein Wort nachdenken, unsere Herzen ansprichst und dass wir erkennen, dass wir jetzt schon die Atmosphäre des Himmels atmen können, wenn wir uns ganz nahe zu dir begeben. So bitten wir dich, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du unser Lehrer bist und dass wir etwas von der Herrlichkeit der neuen Erde heute sehen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[3:05] Schlagt mit mir auf, Offenbarung 22 und dort Vers 1. Offenbarung 22, Vers 1. Wer das hat, darf mal laut lesen. Offenbarung 22, Vers 1. Genau, also wenn man jetzt gedacht hätte, wir studieren allein Offenbarung 22 und nichts davor, würde man sich fragen, wo ist man gerade? Offensichtlich ist das eine Weiterführung, er sagte und er zeigte mir. Und dann überlegt man sich, okay, wer ist er und worauf bezieht sich das? Also, wer ist dieser er, der hier etwas zeigt? Und er zeigte mir. Genau, und zwar, diesen Engel kennen wir schon. Woher kennen wir diesen Engel? Seit wann? Aus Vers 9. Genau, das war dieser Engel, einer von den sieben Plagenengeln, nicht wahr? Der gesagt hat, ich will kommen, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes zeigen und dann schaut man in Vers 9, Vers 10 und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und wie geht es weiter? Und er zeigte mir die heilige Stadt. Also, im Grunde genommen könnte man jetzt eigentlich sich überlegen und sagen, okay, in Offenbarung 21, Vers 9 und 10, da haben wir diesen Engel und er sagt, ich zeige dir jetzt die Stadt und er führt ihn auf diesen Berg und er zeigt ihm die Stadt und all die Verse, die dann folgen, sind eigentlich eine Beschreibung der Stadt. Also, die Mauern, die Grundfeste, die Tore, die Straßen, wer läuft auf den Straßen, wer geht da hinein, wer darf dort nicht hinein. Damit haben wir das letzte Mal ja aufgehört mit diesem Vers 27, wer hineingehen darf und wer nicht hineingehen darf und dass das Buch des Lebens eine so entscheidende Rolle spielt. Und jetzt ist es so, als ob quasi so ein zweiter Abschnitt folgt. Er hat nicht nur die Stadt gezeigt, sondern jetzt sagt er und er zeigte mir, er fokussiert etwas in die Stadt hinein. Er zeigt jetzt etwas anderes in 22, Vers 1, nämlich was zeigte ihm jetzt? Den Strom und das wird noch mal so neu abgesetzt. Also, er zeigte mir die Stadt und all die verschiedenen Dinge und er zeigte mir den Strom. So, als ob dieser Strom noch mal so ganz bedeutsam ist. Könnt ihr das sehen? Das ist noch mal so extra vorgehoben. Auch wenn ihr, gibt es da noch mehr Parallelen zwischen diesem Vers und diesem Anfang hier in Vers 9 und 10. Seht ihr noch mehr Parallelen, außer dass es heißt und er zeigte. Was sind noch Parallelen? Genau, hier in Klar wie Kristall, ja in Offenbarung 21, Vers 11 heißt es dann, ihr Lichtglanz von der Stadt liegt gleich dem köstlichsten Edelstein wie ein kristallheller Jaspis. Also, er sieht die Stadt, der Engel zeigt ihm die Stadt und es ist hell und leuchtend und rein wie Kristall. Und dann kommen all die verschiedenen Dinge, die wir studiert haben und dann sagt er und er zeigte mir den Strom hell wie Kristall. Ja, so als ob quasi der Strom, man könnte sagen, es ist so quasi wie das Zentrum der Stadt. Ja, wie so das Gegenstück oder das Zentrum, das, worum es eigentlich am Ende geht.

[6:56] Nun, was lernen wir über diesen Strom, den er dort sieht, diesen hellen, kristallklaren Strom. Was lernen wir in dem Vers 1? Erstens, er kommt vom Thron, da werden wir uns noch gleich Gedanken darüber machen, vom Thron. Also genau, das ist der Thron von dem Vater und dem Lamm. Ja, wir wissen ja, Jesus sagt in Offenbarung 3, dass er sagte, dass wir überwinden sollen, wie er überwunden hat. Nicht wahr? Dann werden wir auf seinem Thron sitzen, so wie er überwunden hat und sich mit seinem Vater auf dessen Thron gesetzt hat, ganz genau. Also, von diesem Thron aus kommt der Strom. Ja, also wir haben ja manchmal, kriegen ja ein bisschen Panik vielleicht, wenn wir ein Gebäude sehen, da kommt Wasser raus. Ja, da denken wir, das ist ein Wasserschaden oder so. Das ist kein Wasserschaden, das ist eine Quelle. Der Thron Gottes selbst ist eine Quelle, da kommt das Wasser her. Okay, was lernen wir noch? Mit diesem Strom. Es ist das Wasser des Lebens und das kommt ja nicht zum ersten Mal von der Bibel. Also, das sind einige Ideen, wo wir jetzt ein bisschen an der Bibel verschiedene Stellen aufsammeln müssen und zusammenbringen müssen. Es ist das Wasser des Lebens und wir fangen mal ein bisschen an, natürlich wie immer, im Alten Testament. Ja, wo kommt diese Idee her von einem lebendigen Strom, von Wasser des Lebens, das hier irgendwie aus dem Thron Gottes hervorgeht? Wir fangen mal unsere Suche an. In welchem Buch würdet ihr anfangen zu suchen, wenn es um das Wasser des Lebens in Neu-Jerusalem geht? Ah, sehr gut. Interessant, da bin ich gar nicht drauf gekommen. Aber ja, sehr gut. Erste Mose 2, da haben wir nämlich einen Strom. Wo kommt der Strom her? Wo beginnt der? Im Garten Eden, im Paradies, im Garten der Glückseligkeit, im Garten Eden. Und dann was passiert mit dem? Der teilt sich in wie viel? In vier Ströme. Wisst ihr auswendig, wie die vier Ströme heißen? Einer ist Tigris, das ist der Herikel. Dann der Pratz, der Euphrat, genau. Und dann, das sind die beiden Letzten, die anderen kennen wir nicht so gut. Das ist der Pishon und der Gihon. Und da wird beschrieben, auch wo die Langen fließen und dass da Gold ist und Edelsteine und das Blachharz und all diese Kostbarkeiten, die da mit diesem Wasser beschrieben werden. Wenn man das liest in Erste Mose 2, man fragt sich ein bisschen, warum das da steht, weil vorher geht es um die Erschaffung des Menschen, danach kommt nachher die Erschaffung der Frau. Ja, ganz viele wichtige Dinge. Es sind aber mehrere Verse lang, wo einfach nur dieser Fluss beschrieben wird. Ja, also das muss eine wichtige Bedeutung haben, ganz genau. Das ist der Baum des Lebens, genau. Das heißt, wir haben da den Baum des Lebens, wir haben auch den Baum, nicht nur den Baum des Lebens, sondern auch den Baum der Erkenntnis. Und nicht nur den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis, sondern auch noch ganz viele andere Bäume. Das ist ganz wichtig. Es sind nicht nur zwei Bäume, sondern ganz viele Bäume, die alle geschaffen sind, für den Menschen gut zur Ernährung, schön anzusehen und den Baum des Lebens und natürlich auch den Baum der Erkenntnis, ja, als Test. Da habt ihr vollkommen recht.

[10:52] Im Grunde genommen ist das eigentlich so der Archetypus. Da geht es los. Und wie kam Gott auf die Idee, einen Garten Eden zu bauen? War die Erde nicht schön genug, als sie gemacht hatte? War die Erde nicht schön genug? Die Erde war super schön, oder? Also warum hat er einen Garten Eden? Genau, aber warum wollte er sie ausgerechnet in den Garten Eden setzen? Genau, ja, aber sie hätten wahrscheinlich auch sonst auf der schönen Erde irgendwas gefunden, was man pflegen könnte, oder? Also die ganze Erde war wunderschön mit Bäumen und mit Gras und mit Blumen und mit Äckern und mit Tieren. Man hätte auch die Erde pflegen können, weil danach hat man ja auch die Erde gepflegt, die restliche Erde. Also natürlich so, aber warum gerade Garten Eden? Gott tut dir nie was, einfach nur aus Langeweile. Das stimmt, aber ja, warum ausgerechnet im Garten Eden? Und warum pflanzt er einen Garten? Also er hat gerade eine paradiesische Welt erschaffen, ja, und dann pflanzt er obendrauf einen Garten und nennt ihn Eden und sagt, da sollst du leben und dort will ich dir besonders begegnen. Ein Abbild von was? Wie heißt das, was im Himmel ist? Eden, wo wissen wir, dass es im Himmel auch einen Eden gibt? Wo wissen wir, dass es im Himmel einen Ort gab, der Eden hieß, lange bevor es einen irdischen Ort gab, der Eden hieß? Genau, wo steht das, wo steht das? Hesekiel 28, ganz kurz nur, dann gehen wir gleich wieder zurück zum Strom des Lebens. Hesekiel 28 und dort Vers, genau, Vers 13 ist das. Da heißt es, in Eden, im Garten Gottes warst du, mit all deiner Edelsteine, da werden ja laufgezählt, du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Das bezieht sich nicht auf 1. Mose 3, ja, sondern da ist er noch Luzifer, da ist er noch der Vollkommene, ja, das heißt ja in Vers 14, du warst vollkommen, 15, du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sündendes gefunden wurde. Eden war zuallererst ein himmlischer Garten und auf die Erde wurde dann quasi ein Abbild gesetzt, sozusagen Gott hat quasi den Himmel auf die Erde gebracht, das ist ja quasi das, was er immer tut, ja, später mit dem Heiligtum, dann mit ihm selbst, Jesus, ja, von Himmel auf die Erde. Heißt also, schon in 1. Mose 2, wenn wir dort den Garten Eden haben und einen Strom, ja, haben wir eigentlich schon ein Abbild von dem, was im Himmel ist. Baum des Lebens, die Bäume, ganz genau, sehr gut, dankeschön für diesen sehr wichtigen Beitrag.

[13:29] Jetzt, welche andere Bücher würdet ihr anschauen, wenn ihr über den Strom des Lebens nachdenken wollt, wie hier in Offenbarung 22 beschrieben ist? Genau, sehr gut, die schauen wir uns gleich an, Hesekiel und Sacharja, aber wir gehen vorher zu dem Buch der Psalmen. Schaut mal mit mir einen Psalm, gleich zu dem auch, zu 46, aber erst zu Psalm 36 und zwar in Psalm 36 und da lesen wir mal Vers 9 und 10. Das ist erstmal so allgemeine Aussagen, die aber schon dieses ganze Konzept uns, diese ganze Idee nahe bringen. Psalm 36, Vers 9 und 10, da heißt es, sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses. Um wen geht es hier, wenn es heißt, sie laben sich? Vorher schaut, wer sind sie? Die Menschen vor allem, ja genau, also vorher geht es auch um Menschen und Tiere, aber dann jetzt vor allem um die Menschenkinder, ja das Menschenkinder Zuflucht. Vers 8, wie köstlich seine Gnade, oh Gott, dass Menschenkinder Zuflucht finden unter dem Schatten deiner Flügel. Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses und jetzt kommt mit dem Strom deiner Wonne drängst du sie. Da gibt es einen Strom der Wonne Gottes, ja Gott hat einen Strom, einen Strom der Wonne. Was ist denn Wonne? Gibt man ein anderes Wort für Wonne? Ist jetzt nicht so das typische umgangssprachliche Wort heute noch, Wonne. Etwas schönes, genau, Freude, ja ein Strom der Freude, den Gott für die Menschen hat und schaut mal weiter, jetzt kommt die Begründung. Wie ist die Begründung, Vers 10? Genau, bei dir ist die Quelle des Lebens. Was kommt aus einer Quelle hervor? Wasser, oder? Wenn das Wasser des Lebens hier eine Quelle hat, wo ist die Quelle? Die Quelle ist bei Gott. Offenbarung, die Quelle kommt hier aus dem Thron. Bei dir ist die Quelle des Lebens und dann in deinem Licht sehen wir das Licht. Das ist ja auch die Idee, nicht wahr? Offenbarung 21, die Herrlichkeit der Stadt Jerusalem und so. Okay, also hier haben wir schon mal die Idee. Ist das David, der schreibt? Genau, jedoch David. 36, in Psalm 36 sagt David, es gibt einen Strom, der Freude macht, es gibt einen Strom, der erquickt für die Menschen von Gott und zwar bei Gott selbst ist die Quelle.

[16:15] Jetzt, du hast richtig gesagt, gehen wir zu Psalm 46 und der ist ganz interessant. Psalm 46 und da lesen wir mal Vers 5. Wer mag den mal lesen? Psalm 46, Vers 5. Okay, der Vers ist total interessant. Was fällt euch, ist da irgendwas an diesem Vers merkwürdig? Fällt euch da irgendwas auf, wenn du das lest? Ah, der Strom ist nicht nur stromlinienförmig geradeaus, linear, sondern hat Bäche, Abzweigung. Das ist interessant, weil, wie war das mit dem, haben wir schon mal einen Fluss gesehen, der sich dann so verzweigt hat? Im Garten Eden, also der hat Bäche, das ist interessant vielleicht. Wir müssen mal nachdenken, also auf der neuen Erde wird es nicht nur ein Fluss sein, der immer geradeaus fließt, sondern es scheint so zu sein, als ob es sich so abzweigt. Fällt euch noch was an dem Vers auf, wenn ihr mal über den Vers genau nachdenkt? Was für Wohnungen? Die Wohnung von? Genau, das Heiligtum der Wohnung des Höchsten. Es geht um das Heiligtum, oder? Denn Gott wohnt in seinem Heiligtum. Frage, in Psalm 46, als das geschrieben worden ist von den Söhnen Korachs, ja und dann, woran haben wohl viele Israeliten normalerweise gedacht bei den Begriffen Stadt Gottes und Heiligtum der Wohnung des Höchsten? Woran könnte man eigentlich normalerweise denken, man hört die Stadt Gottes. Welche Stadt war für die Israeliten normalerweise die Stadt Gottes? Jerusalem, oder? Jetzt könnt ihr mir sagen, warum kann dieser Vers sich nicht auf das irdische Jerusalem beziehen? Gibt es einen Hinweis darauf? Ja, okay, aber jetzt mal so ganz, also banal, also nehmen wir mal an, du hast schon recht. Ja, das stimmt, aber auch die, auch das irdische Jerusalem wird die Stadt Gottes genannt. Ja, natürlich. Das ist ein Tempel, genau. Ja, das stimmt. Johannes sagt, er hat kein Tempel gesehen. Wir wissen, es wird, auch soll von Jerusalem auch ein Tempel geben. Das ist ein anderes Thema. Gott ist in ihrer Mitte, ja, aber das gilt auch für das alte. Gott hat auch von dem alten Israel, vom irdischen Israel gesagt, ich will in eurer Mitte sein. Meine Frage ist, wenn ihr Israel, also wenn ihr Israelit seid, okay und ihr singt diese Psalmen hier auf dem Weg nach Jerusalem, es wird ja in der Bibel nie scharf unterschieden zwischen dem irdischen Israel und dem himmlischen Israel. Das scheint ihr immer durch. Was wäre denn an diesem Vers merkwürdig, wenn er sich auf das irdische Israel beziehen würde, auf das irdische Jerusalem, also ganz. Warum kann in Jerusalem kein, fließt durch Jerusalem kein Strom, kein Strom? Es gibt eine Quelle, die Gehörnquelle, genau, aber warum fließt Jerusalem durchs Heiligtum da nicht irgendeinen Fluss lang? Es liegt oben auf dem Berg. Die Stadt liegt oben auf dem Berg, das ist der Tempelberg. Die Idee, dass sozusagen, also rein real sozusagen, war es unmöglich, dass jetzt in Jerusalem da irgendwie so ein Fluss lang fließt, Flüsse fliegen, fließen durchs Tal, ja, aber nicht so auf so einer, auf so einer hohen, auf so einer hohen Stadt. Ja, da gibt es vielleicht mal eine Quelle und so. Wenn er also steht, da gibt es einen Strom und er erfreut die Stadt Gottes, ist es ein ziemlich starker Hinweis für jeden nachdenkenden Israeliten, dass es hier eigentlich nicht um das irdische Jerusalem gemeint gehen kann, weil man konnte nach Jerusalem pilgern, man konnte auch irgendwo Wasser her schöpfen, aber es gab keinen Strom und vor allem keinen, der irgendwie alle erfreut hat, weil er überall lang fließt oder so, ja. Das war also schon hier, das ist deswegen interessant, weil man, weil es sehr schön ist zu sehen, wie schon im alten Testament genau das immer angedeutet wird, was dann im Neuen oft so explizit gesagt wird.

[21:12] Okay. Ja, aber das ist schon interessant, aber das Allerheiligste war auf der Erde. Ja, genau, genau, genau, ja, absolut. Aber jetzt gehen wir mal zu Hesekiel, weil da haben wir vielleicht den, genau, den deutlichsten Hinweis auf diese ganze Geschichte. Hesekiel 47 und wir lesen mal ab Vers 1. Wir haben ja sowieso gesehen und ihr erinnert euch in den Monaten vorher, dass Hesekiel die ganze Vision von Kapitel 40 an eine starke Parallele zur Offenbarung 21, 22 hat. Ihr erinnert euch, auch der Hesekiel steigt auf einen, der steigt so hoch und der sieht dann das Jerusalem, so wie Johannes auch. Und ihr erinnert euch, dass die Tore auch die Namen tragen und das alles viele Parallelen hat. Ja, auch die Maße, die Maße der Stadt gleich sind und so. Also hier geht es ja um den Tempel, nicht um die Stadt, aber da gibt es also Hesekiel 40 bis 48 ist in vieler Hinsicht so eine Vorlage sozusagen, auf der dann auch Johannes schreibt. Jetzt schauen wir mal Vers 1.

[22:34] Wenn man jetzt also das Allerheiligste zeigt, in welche Richtung? In welche Richtung zeigt das Allerheiligste? Nein, nach Westen. Osten ist der Eingang und von Osten dann nach Westen sozusagen, weil der Weg der Erlösung ist nicht von Westen nach Osten, sondern von Osten nach Westen. Ganz interessant, weil die heidnischen Völker, die haben immer sozusagen versucht, im Osten das Heil zu finden. Sonnenanbetung, Hesekiel 8, nicht wahr? Sonnenangebetet, aber Gott hat es genau umgekehrt gemacht. Sie mussten der Sonne zum Rücken, dann zum Heiligtum gehen, Richtung Westen. Aber jetzt kommt sozusagen hier aus dem Heiligtum etwas heraus. Das ist also nicht der Weg zum Heil, sondern aus dem Heiligtum kommt etwas heraus und zwar, nicht wahr, nach Osten ist die Öffnung natürlich, denn die Vorderseite des Hauses lag gegen Osten und das Wasser floss hinab, unterhalb der südlichen Seite des Hauses, südlich vom Altar. Und jetzt heißt es, und er führte mich durch das nördliche Tor hinaus und brachte mich auf dem Weg außen herum, also macht jetzt so einen Umweg, geht um das ganze Anwesen herum, zum äußeren Tor, das nach Osten gerichtet ist, also wo jetzt quasi dann der eigentliche Eingang zum Tempelkomplex ist. Und siehe, da floss aus der rechten Seite, also auch wieder südlich, des Tores das Wasser heraus. Und während nun der Mann mit einer Messschnur in seiner Hand nach Osten hinaus ging, Maße 1000 Ellen, wie viel Meter sind das ungefähr? Ungefähr 500 Meter, halber Kilometer. Okay, einen halben Kilometer nach Osten. Und führte mich durch das Wasser und das Wasser ging mir bis an die Knöchel. Ich weiß nicht, ob ihr mal an der Ostsee gewesen seid oder an der Nordsee, also an der Ostsee gibt es ja keine Ebbe, aber an der Nordsee gibt es dann Ebbe, dann ist das gar nichts. Aber es gibt, an der Ostsee gibt es so Haff, kennt ihr das Haff? So Salzhaff oder so Bodden, das ist so ganz, das Wasser ganz flach ist. Und da kann man mal kilometerweise reinlaufen und das geht einem nur so bis hier oder so. Und dann als Kinder hat man irgendwie versucht sich zu baden, indem man sich reinschmeißt und irgendwie versucht man Wasser bedeckt zu werden. Wenn man 500 Meter im Wasser läuft und nach 500 Metern geht es einem nur bis zum Knöchel, würdet ihr noch weiterlaufen? Also wenn ihr baden wollt, ja. Ja genau, wir würden wahrscheinlich nach 10 Meter aufgeben und sagen, meine Güte, man läuft 500 Meter und das Wasser geht einem bis zum Knöchel. Aber es geht weiter.

[25:07] Und der Maß 1000 Ellen und führte mich durch das Wasser, also noch einen halben Kilometer weiter, da ging mir das Wasser bis wohin? Bis an die Knie. Und der Maß noch 1000 Ellen und führte mich hinüber, da ging mir das Wasser bis an die Lenden. Als er aber noch 1000 Ellen maß, da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte, denn das Wasser war so tief, dass man daran schwimmen musste. Ein Strom, der nicht zu durchstreiten war. Also was ist so die generelle Idee in diesem Vers, also wenn ihr es mit eigenen Worten beschreiben wollt? Was ist die Idee? Erstmal nur, also ohne Interpretation, einfach nur, was will der Vers sagen? Was ist so die Idee? Das Wasser nimmt zu, der Fluss wird tiefer und tiefer und tiefer. Am Anfang denkt man, man hat es gut unter Kontrolle, ja und irgendwann wird man von diesem Wasser quasi umschlungen. Das ist größer als man selbst, es wird immer tiefer und tiefer und tiefer und man hat so nicht den Eindruck, dass dann hier Schluss ist. Man hat eher den Eindruck so, so Punkt, Punkt, Punkt. Stell dir vor, wie das noch in drei Kilometern weiter ist. Es wird immer, immer tiefer, immer tiefer, tiefer, tiefer, tiefer.

[26:20] Jetzt heißt es weiter, Vers 6, eine interessante Frage. Da sprach er zu mir, hast du das gesehen, Menschensohn? Und er führte mich und brachte mich wieder an das Ufer des Stromes zurück. Als ich nun zurückkehrte, siehe, da standen auf dieser und jener Seite am Ufer des Stromes sehr viele Bäume und er sprach zu mir, dieses Wasser fließt hinaus zum östlichen Kreis und er gießt sich über die Arawa und mündet ins Tote Meer. Weißt du, was die Arawa ist? Die Arawa ist diese Jordansenke. Was ist das Besondere an der Jordansenke? Ja, es ist der tiefste Punkt auf Erden. Das Tote Meer, 400 Meter noch was genau unter normalen Noten und dann ist das Tote Meer und das ist der Grund, warum das Meer tot ist, weil es gibt keinen Abschluss und es versalzt und kein Fisch kann daran leben und jetzt kommt dieses Wasser vom Heiligtum und fließt hinab sozusagen in das Tote Meer. Was passiert? Das heißt hier, und wenn es ins Meer geflossen ist, dann wird das Wasser des Meeres gesund. Also wir lesen meistens nur die ersten Verse und denken, aha, hier kommt ein Strom des Wassers und der fließt und fließt und fließt und fließt, aber wir denken selten nach, was ist eigentlich der Sinn dieses Wassers. Der Sinn des Wassers ist, er macht gesund und bringt damit was? Leben, denn wenn das Tote Meer wieder, also wieder einen normalen Salzgehalt hat, wenn es wieder gesund gemacht ist, dann können da auch wieder Fische leben, so wie im Segel in Inzard. Deswegen heißt es hier in Vers 9 und es wird geschehen, alle lebendigen Wesen, alles was sich dort tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird Leben. Fließend Wasser, weil lebendig. Heißt also, wenn da das Wasser des Lebens hinkommt, was ist das Resultat? Leben. Und was ist das Besondere an Wasserlebewesen? Wie gesagt schon, 1. Mose 1, am fünften Tag schuf Gott die großen Meerestiere und alle lebendigen Seelen, alles was da so wimmelt. Lebendiges, wimmelndes Leben, wo das Wasser des Lebens hinkommt, entsteht Leben. Interessanter Punkt. Und zwar Bewegung, Action.

[29:03] Jetzt bevor wir weitermachen, schauen wir uns noch einen Text an in Sacharja. Sacharja Kapitel 14. Sacharja 14 und dort Vers 8.

[29:15] Sacharja 14, Vers 8, wer mag den mal lesen?

[29:40] Ganz interessant, Sacharja 14 ist ja sowieso auch ein endzeitlicher Kontext. Kennt ihr noch andere Verse in Sacharja 14, die so ein bisschen Richtung Endzeit weisen? Das Laubhüttenfest, genau, dann später, ab Vers 16, ja, ganz genau. Noch Verse, die hier in Sacharja 14 von der Endzeit so ein bisschen sprechen. Also berühmt ist vielleicht auch Vers 4 oder Vers 3 und 4, wenn der Herr auftritt auf den Berg, auf den Ölberg und der Ölberg sich spalten wird, das nach den tausend Jahren. Also da sieht man sozusagen, dass das hier so nach den tausend Jahren neue Erde, das sind so Gedanken, die hier mit einfließen. Könnte man noch mehr dazu sagen, aber haben wir nicht die Zeit. Da geht es auch um den Reichtum der Heidenvölker, der nach Jerusalem dann hineinkommt. Aber hier ist interessanterweise, das Wasser fließt in das Meer im Osten. Welches Meer ist das? Das Tote Meer. Und das Meer im Westen ist das Mittelmeer. Also es fließt in beide Richtungen, sagt es hier. Auch ganz interessant.

[30:42] Jetzt müssen wir uns natürlich die Frage stellen, das Wasser ist ein Symbol, wofür? Schauen wir mal in Jeremia 2 und dort Vers 13. Schon im Alten Testament ist das Wasser erklärt worden, wofür es eigentlich steht. Und den Vers kennt ihr bestimmt. Jeremia 2, Vers 13, wer mag den mal lesen?

[31:02] Genau. Was ist an diesem Vers besonders interessant? Was lernen wir hier? Gott sagt, ich selbst bin die Quelle. Bisher haben wir nur gesehen, die Quelle ist bei Gott, am Thron. Aber hier sagt Gott, ich selbst bin die Quelle. Ihr habt mich verlassen und wenn ihr mich verlasst, dann verlasst ihr die Quelle. Das Wasser des Lebens kommt von Gott selbst. Das ist ein interessanter Punkt. Und wir sehen, es gibt eine Alternative neben dem Wasser des Lebens. Gibt es noch neben der Quelle? Die rissigen Brunnen. Er versucht Wasser irgendwie aufzufangen und das hält nicht. Genau, zu dem kommen wir gleich. Danke schön. Und wie beschreibt Jeremia diesen Vorgang, wenn man sich von Gott entfernt? Er nennt es hier in Jeremia 2, also er sagt, das Volk hat eine, was begangen? Eine Sünde. Also es geht hier um das Thema Sünde und Erlösung. Ja, also noch mal das ganz deutlich zu sagen. Schauen wir in Jeremia 17. Jeremia 17 und dort Vers 13. Jeremia 17, Vers 13, das ist ein ganz toller Vers, auf den bin ich heute gestoßen. Den habe ich, aber können wir gleich was dazu sagen. Jeremia 17, Vers 13. Herr, du Hoffnung Israels, alle, die dich verlassen, müssen zu Schanden werden. Das ist diese Idee, nicht wahr, mit dem verlassen. Ja, die, welche von mir weichen, werden wohin geschrieben werden? Werden auf die Erde geschrieben werden, denn sie haben den Herrn verlassen, die Quelle lebendigen Wassers.

[33:05] Also was nehmen wir wieder? Wir sehen wieder, wer ist die Quelle? Gott. Er ist die Quelle lebendigen Wassers und wir sehen hier wieder die Sünde, ihn zu verlassen, aber mal Klammer auf. Ist es nicht interessant, alle, wer wird auf die Erde geschrieben? Wer wird auf die Erde geschrieben? Alle, die ihn verlassen haben. Kennt ihr eine Geschichte in der Bibel, wo Menschen auf die Erde geschrieben werden? Johannes 8, oder? Johannes 8 steht, dass Jesus auf die Erde schrieb. Und wir wissen von Ellen White, dass sie sagt, da hat Jesus die ganzen Sünden aufgeschrieben. Aber im Text steht das nicht explizit in Johannes. Da steht nur, dass sie von ihrem Gewissen überführt worden sind. So, und dann sind sie gelaufen. Aber durch Jeremia 7, 17, Vers 13, kann man sagen, es sind eindeutig Menschen, die sich von Gott entfernt haben, die in Sünde leben, denn die werden auf den Boden geschrieben und dann verlassen sie tatsächlich buchstäblich auch noch Jesus. Also ganz tolle Parallele hier zu Johannes 8, wenn ihr das mal studiert oder dann alleine weiterverfolgen wollt.

[34:06] Jetzt zu Jesaja. Jesaja 41. Zurück von Jeremia zu Jesaja und das ist auch ein ganz toller Vers. Jesaja 41 und dort lesen wir Vers 17 und 18. Jesaja 41, lesen wir das Vers 17. Da heißt es, die Elenden und Armen suchen was? Die suchen Wasser und finden keines. Jetzt behaltet das alles mal im Hinterkopf. Okay, die suchen Wasser und finden keines. Ihre Zunge verdorrt vor Durst. Ich der Herr will sie erhören. Ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. Also was will er ihnen also geben? Er will ihnen, können wir jetzt schon sagen, er will ihnen Wasser geben. Aber jetzt schaut mal, wo das Wasser herkommt. Vers 18. Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Wasserteich und Dürres Erdreich zu Wasserquellen. Man könnte ja auch denken, dass Gott sagt, okay, ich nehme die Elenden und Armen und bringe sie alle ans Meer. Ich bringe sie alle dahin, wo sowieso viel Wasser ist. Er sagt, nein, ich lasse Wasser hervorbrechen, mitten in der Wüste, mitten auf einem kahlen Gipfel soll Wasser hervorkommen. Ich mache die Wüste zu einem Teich. Jetzt, wer ist die Quelle des Wassers? Er selbst. Das ist ein interessanter Gedanke. Bald im Hinterkopf, dass Gott quasi dort das Wasser entstehen lässt, wo man es gar nicht vermuten würde, oder? Man würde nicht denken, dass, wenn man durstig ist, dass man auf eine kahle Höhe gehen muss, wo nicht mal Gras wächst, dass da jetzt Wasser zu finden ist. Weil Gott sagt, genau dort will ich euch Wasser geben. Das ist ganz interessant, auch mit dem Felsen, das Wasser, das aus dem Felsen hervorkommt.

[36:03] Jetzt schauen wir noch in Jesaja 48, das hattest du erwähnt. Jesaja 48, Vers 18. Da heißt es, Jesaja 48, Vers 18. Oh, dass du doch auf meine Gebote geachtet hättest, dann wäre dein Friede wie ein Wasserstrom gewesen. Dieser Wasserstrom ist auch ein Symbol für den Frieden, den Gott gibt, wenn wir erlöst werden und dann seine Gebote halten. Und in dem Zusammenhang noch Jesaja 66, Vers 12. Da können wir noch eine Verbindung machen zu dem, was wir vorher in Offenbarung 21 gelesen haben. Jesaja 66, Vers 12. Denn so spricht der Herr, siehe, ich will den Frieden zu ihr hinleiten wie einen Strom und die Herrlichkeit der Heidenvölker wie einen überfließenden Bach. Und ihr sollt gestillt werden, man wird euch auf den Armen tragen und auf den Knien liebkosen.

[37:07] Wo hatten wir was gelesen von der Herrlichkeit der Heidenvölker? Offenbarung 21, da hieß es, dass die Herrlichkeit der Heidenvölker in sie, in die Stadt hineingetragen wird. Also es gibt sozusagen diesen Strom an Herrlichkeit der Menschen, die jetzt in die Stadt hineingeht und es gibt den Strom, der wieder herausgeht. Das ist quasi so ein Kreislauf des Segens. Von Gott kommt das Heil, die Erlösung, das Wasser des Lebens und die Menschen, die diese Erlösung annehmen, bringen diese Herrlichkeit wieder zurück wie ein Strom. Das ist quasi der himmlische Wasserkreislauf sozusagen. Das ist das, was Ellen White beschreibt, wenn sie sagt, dass im Universum, das ist ein ständiges Geben und Nehmen, das ist ein Kreislauf der Liebe, wie er sozusagen entsteht. Und das können wir uns ein bisschen erahnen, wie das alles so beschrieben wird.

[37:55] Jetzt gehen wir aber ins Neue Testament kurz. Es gibt aber noch einen Text im Johr, am Ende steht im Johr Kapitel 3, bei mir auch etwas in Bezug auf Wasser, im Vers 18, Kapitel 3, Vers 18.

[38:12] Also wir sehen, diese Idee kommt im Alten Testament ganz häufig vor. Und jetzt kommt Jesus und nimmt all diese Prophezeiung und legt sie unmissverständlich aus und sagt, worum es eigentlich wirklich geht. Schaut mal mit mir in Johannes 7.

[38:38] Berühmte Stelle. Jesus ist beim Laubhüttenfest und am letzten Tag, heißt es in Johannes 7, Vers 37, aber am letzten, dem großen Tag des Festes, stand Jesus auf, rief und sprach, wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke.

[38:56] Also die Elenden und Armen suchen Wasser, sie finden kein, sie finden, ihre Zunge verdurstet und Gott sagt, aber ich will euch helfen, ich will euch leiten, ich will auf den kahlen Höhen, will ich Wasserströme vorspringen lassen, ich will die Wüste zum Wasserteich machen.

[39:14] Jetzt äußerlich betrachtet, sah Jesus jetzt nicht besonders vielversprechend aus. Jesaja sagt, er war eher so, wir achteten ihn nicht. Und gerade dieser einfache Zimmermann aus Nazareth, der so unscheinbar, der sich gar nicht so in den Vordergrund gedrängt hat, genau dort, wo die Menschen, wo die Pharisäer nie gesucht hätten, genau dort quillt das Wasser des Lebens hervor. Aber woher kommt es eigentlich wirklich? Es kommt aus dem Thron Gottes und am Thron Gottes ist wer? Gott selbst. Wenn er sagt, von mir kommt das Wasser, dann sagt er, ich bin Gott.

[39:55] Jetzt Vers 38, wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, jetzt geht es noch weiter, aus seinem Leib, habt ihr das gesehen? Jesus sagt nicht nur, kommt her, ich bin die Quelle des Lebens, ich werde euch geben, er sagt, wer an mich glaubt, aus seinem Leib werden, wie heißt es hier weiter, werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

[40:19] Was ist die logische Schlussfolgerung, wenn Jesus sagt, wer an mich glaubt, der wird erleben, dass aus seinem Leib Ströme des lebendigen Wassers fließen. Was muss dann geschehen, damit das passieren kann? Jesus muss im Herzen sein, er muss in uns sein. Denn er, bei ihm ist die Quelle des Lebens. Sein Thron, von dem das Wasser hervorkommt, muss in unserem Leben sein und dann wird dort lebendiges Wasser rausfließen. Und dann erklärt er sogar noch, wie das konkret praktisch funktioniert. Das sagt er in Vers 39, das sagt er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben, denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

[41:02] Also Jesus sagt, durch den Heiligen Geist kann ich im Leben eines Menschen, einem Ungläubigen so wirken, dass dieses Wasser des Lebens in ihm zu einer Quelle wird. Zu wem hat er das gesagt, dass das Wasser des Lebens in dir zu einer Quelle wird? Zu der? Welche Frau? Die Samariterin in Johannes Kapitel 4.

[41:28] Warum kamen die? Warum kamen die zu Jesus? Warum kamen die? Warum hatten sie auf den Weg gemacht? Sie war durstig und sie wollte zu der Zisterne, zu dem Brunnen. Sie war durstig und Jesus sagt dann in Vers 10, ganz toll, Jesus antwortet und sprach zu ihr, wenn du die Gabe Gottes erkennen würdest und wer der ist, der zu dir sprach, gib mir zu trinken, so würdest du ihn bitten und er gebe dir zu trinken. Er gebe dir lebendiges Wasser. Hier seht ihr eine Frau, die durstig ist und die nach Wasser sucht und die sich nicht vorstellen kann, dass auf einer kahlen Höhe eine Quelle des Lebens ist. Dass mitten in der Wüste ein Teich sein kann, die sieht nur einen anderen durstigen Juden. Für sie ist das geistlich gesehen eine kahle Höhe. Das ist nichts besonderes. Wer will das schon sein bei einem Juden? Und Jesus sagt, wenn du wüsstest, wenn du wüsstest, was hier, du siehst nur, du siehst quasi nichts, wenn du wüsstest, wenn du mich kennen würdest, du würdest sehen, was ich dir geben könnte.

[42:39] Und dann ist natürlich interessiert, ihr kennt die Geschichte, wie sie dann fragt, wer bist du größer und so weiter. Vers 13, Jesus antwortet und sprach zu ihr, jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.

[43:11] Warum dürstet man nicht mehr, wenn man Jesus hat? Er sagt ja, der andere wird immer wieder dürsten und dürsten und dürsten. Warum dürsten wir nicht, wenn wir Jesus haben? Weil die Quelle bei uns ist. Das Problem aller anderen Religionen ist, irgendwo ist Gott und irgendwo bin ich und ich muss immer zu Gott gehen. Ich muss zu einem Schrein gehen, ich muss zum Olymp gehen, ich muss nach Delphi gehen, ich muss zu einem irgendwelchen Pilgerort gehen und muss dort Gott bitten, dass er was für mich tut. Ich muss irgendwie, Gott ist im Himmel, ich muss was tun, aber Gott sagt nein, nein. Jesus sagt nein, nein. Ich kann so eng bei dir sein, dass egal wo du bist, du hast mich immer bei dir. Du musst nicht erst irgendwo hingehen, sondern ich bin bei dir, so wie ich je noch mit Gott wandelte. In dir wird eine Quelle des lebendigen Wassers sein.

[43:55] Jesus sagt mit anderen Worten, ich habe das Wasser, ich kann in dir sein. Das sagt er quasi buchstäblich, oder? Durch den Heiligen Geist. Und hat das funktioniert? Als die Frau ihn annimmt, als ihren persönlichen Erlöser. Ich meine, die Geschichte geht noch weiter. Ja, er zeigt ihr ihre Hilfsbedürftigkeit auf. Was ist hier eigentlich das Problem? Was ist ihr Problem? Das ist das Symptom. Sie hat mehrere Männer, das ist das Symptom. Das ist das grundsätzliche Problem aller, aber was ist ihr spezifisches Problem? Wenn ein Mensch immer wieder neue Partner hat. Was ist das Problem? Sie sucht nach Halt, nach Sicherheit. Sie sucht nach Liebe. Sie sucht nach Liebe. Und sie denkt bei dem einen Mann, der wird mir Liebe geben. Und dann eine löchrige Zisterne, die kein Wasser halten kann. Dann denkt sie, das ist vielleicht ein Missgriff. Das kann ja mal passieren. Dann nehme ich einen zweiten Mann und der enttäuscht sie wieder. Sie sucht nach der Liebe, die beständig ist und die findet sie nicht und findet sie nicht. Und Jesus merkt das ja von Anfang an.

[45:06] Deswegen benutzt er diese Sprache. Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder durstig werden. Wenn du immer versuchst, von Menschen die Liebe zu bekommen, die du brauchst, wirst du immer wieder enttäuscht werden. Aber es gibt eine Liebe, die dich nicht enttäuscht. Eine, die immer gleich bleibt. Eine, die konstant ist und die in dir zu einer Quelle wird, sodass du wieder andere lieben kannst.

[45:27] Und als die Frau das annimmt, als sie ihn, quasi den siebten Mann, als ihren Erlöser annimmt, was ist das Allernächste, was sie macht? Als das Wasser des Lebens in ihr Herz kommt, als der Heilige Geist ihr Herz verändert. Was passiert als Allernächstes? Sie geht, sie ist wie ein lebendiger Fisch. Vorher war sie tot, war geistlich tot, wie das tote Meer. War überhaupt nichts, keine Mission.

[45:50] Und jetzt ist sie eine bessere Missionarin, als die Fischer vom See Genezareth. Das wimmelt vor Leuten, die jetzt durch sie kommen. Sie bringt Menschen zu Jesus. Und das zeigt uns, das Wasser des Lebens fängt sehr schnell an, gesund zu machen. Wer Jesus im Herzen hat, braucht nicht erst Jahre, Wochen, Monate, Jahre, bis er irgendwann mal sagt, okay, jetzt los. Wo das Wasser des Lebens hinkommt, noch am selben Tag, man sieht es geistlich wimmeln. Sie lässt sogar ihren Krug zurück und geht in die Stadt und sagt, das ist der Messias.

[46:25] Und nun, das heißt, man sieht also, ihr Glaube fängt sofort an, überzufließen. Übrigens, woher kommt nochmal das Wasser des Lebens hier in Hesekiel und in Offenbarung? Vom Thron, genau. Und es kommt aus, also der Thron ist wo? Im Heiligtum. Wie nennt die Bibel unseren Körper? Ein Tempel des Heiligen Geistes. Aber Jesus sagt, der Heilige Geist ist wer? Es ist eigentlich symbolisiert durch das Wasser des Lebens. Das Wasser kann man nicht im Heiligtum eingrenzen. Es fließt hindurch. Am Anfang mag es vielleicht wenig erscheinen, aber es fließt und fließt und fließt und fließt und segnet einen weiten Kreis.

[47:10] Wenn wir ein Tempel des Heiligen Geistes sind, wird quasi das Wasser des Lebens aus uns rausfließen. Es wird rausfließen, wie bei dieser Frau, das quillt über, weil wir gar nicht groß genug sind, um alles festzuhalten, was da drin ist. Wenn wir Jesus kennen, fließt es raus, es fließt über. Und das ist, was uns hier die Offenbarung sagen möchte.

[47:32] Schauen wir gemeinsam noch zum Schluss in die Offenbarung. Offenbarung 7 und dort Vers 17.

[47:46] Da haben wir Jesus. Es heißt, denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden. Und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen. Wenn jemand weidet, was ist sein Beruf? Ein Hirte. Das Lamm ist ein Hirte. Der beste Hirte ist der, der weiß, wie es ist, ein Lamm zu sein. Jesus, der Hirte, wird Lamm und leitet seine anderen Schafe zu den lebendigen Wasserquellen, quasi zu sich. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Da erinnert man sich so ein bisschen auch hier bei diesem Vers an Psalm 23. Der Herr ist mein Hirte und er führt mich zu stillen Wassern. Dann und dann natürlich in Offenbarung 21.

[48:34] Und das ist vielleicht der wichtigste Vers im ganzen Zusammenhang dann. Was muss ich tun, um dieses Wasser des Lebens zu haben, von dem Jesus sagt, wenn du wüsstest, wenn du wüsstest, du würdest mich nur bitten und du würdest es bekommen. Was muss ich tun? Offenbarung 21, Vers 6. Er sprach zu mir, es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens, umsonst.

[49:07] Was muss ich also tun? Annehmen, bitten und annehmen. Feststellen, dass ich durstig bin und zur Quelle kommen, zu Jesus kommen und sagen, ich brauche dich. Und das Tolle ist, Jesus sagt nicht nur, du kannst mal zur Quelle kommen und trinken. Wenn du von der Quelle trinkst, du musst eigentlich die Quelle in dein Leben nehmen, sodass du die Quelle immer mit dir trägst und das kannst du umsonst tun. Durch den Heiligen Geist, der ausgegossen ist, also die Liebe Gottes, die ausgegossen ist durch den Heiligen Geist.

[49:38] Und dann Offenbarung 22, Vers 17. Das ist wahrscheinlich einer der ganz tollen Aufrufe der ganzen Bibel. Der Geist Gottes selbst spricht hier gemeinsam mit der Gemeinde. Und der Geist und die Braut sprechen, komm. Und wer es hört, der spreche, komm. Also wer es annimmt, wird andere weiter. Wer das Wasser des Lebens annimmt, in dem wird es weiter fließen zu anderen. Das ist der ganze Kreislauf des Universums. Und wer es hört, der spreche, komm. Und wen da dürstet, der komme. Und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

[50:11] Entscheidend ist, dass wir es wollen. Unser Wille. Gott kann uns nicht gegen unseren Willen damit tränken. Aber wenn wir wollen, wenn wir es annehmen, wenn wir Jesus unser Herz lassen, dann wird er uns gesund machen, heil machen. Und wenn unser Herz bisher so salzig gewesen ist wie das tote Meer, weil wir den tiefsten Punkt gehabt haben in unserem geistlichen Leben. Und wir vielleicht denken, naja, egal, also irgendwann. Nein, wenn Jesus in unser Herz kommt, dann können sehr schnell dort Fische sein. Dann können wir Menschen, wir sollen ja Menschenfischer sein. Dann wird das ganz schnell geistliche Bewegung in unserem Leben sein, durch den Heiligen Geist.

[50:53] Wollen wir Jesus bitten, dass wir jeden Tag erneut von dieser Quelle trinken und diese Quelle mit uns tragen. Weil wenn wir sie mit uns tragen, müssen wir uns gar nicht mehr groß Gedanken machen. Sie wird aus uns fließen. Und auch Jesus bitten, dass er das für uns tut.

[51:13] Lieber Vater im Himmel, was für ein wunderbares Thema. Wie schön, dass wir sehen können, dass bei dir die Quelle des Lebens ist. Dieses Wasser des Lebens, das ein Symbol ja auch ist für das reinigende Blut Jesu. Das uns ganz heil macht und ganz gesund. Das brauchen wir jeden Tag, jeden Tag aufs Neue. Und danke, dass wir nicht einfach immer nur jeden Morgen oder Abend zu dieser Quelle kommen können, sondern dass wir diese Quelle mit uns tragen können. Dass wir niemals ohne sie sein müssen. Dass wir niemals dürsten müssen, weil wir dich durch deinen Heiligen Geist immer bei uns haben können. Und dadurch du zu anderen Menschen sprechen kannst, indem dein Geist durch uns hindurch wirkt und Dinge tut, die wir am Anfang gar nicht abschätzen können, so wie dieses Wasser immer heller, immer tiefer wurde. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen nach deiner Verheißung, dass jeden Tag wir erfüllt werden mit dem Heiligen Geist, so wie du es verheißen hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[52:27] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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