In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 11, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung dieses Schlüsselverses für die Endzeit. Er erklärt, dass die Botschaft der Umkehr, die seit Anbeginn der Menschheit verkündet wird, irgendwann ein Ende finden wird. Die Predigt thematisiert die Gefahr der Herzensverhärtung und die Konsequenzen, wenn man Gottes Ruf zur Umkehr ignoriert. Es wird betont, wie wichtig es ist, heute auf Gottes Stimme zu hören, da die Zeit der Gnade nicht ewig währt.
Offenbarung 22:11
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar Offenbarung Vers für Vers. Wir haben heute ein wichtiges Thema, nachdem wir letzte Woche leider aus technischen Gründen nicht die Offenbarung nach haben konnten. Ein Thema, an dem wirklich ganz viel hängt. Offenbarung 22, Vers 11 ist einer der Schlüsselverse für die Endzeit, und den wir uns heute anschauen. Bevor wir beginnen, wollen wir mit einem Gebet starten und dazu niederknien, wo es möglich ist.
[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir uns hier heute versammeln dürfen, dass wir dein Wort studieren können, dass viele Menschen auch später dieses Wort von dir mit uns gemeinsam dann anschauen und studieren können. Wir danken dir, dass da ein Heiliger Geist unser Lehrer sein möchte und helfen möchte. Wir bitten, dass du uns jetzt durch unser Studium vorbereitest auf die Zeit, die sicherlich bald kommen wird. Die Zeit, in der wir ohne Fürsprecher im Himmel leben. Zeigt uns heute, was das für uns praktisch bedeutet und wie wir uns trotzdem auf diese Zeit, auch wenn sie vielleicht auf den ersten Blick ein schrecklicher Gedanke sein mag, dass wir uns auf diese Zeit freuen dürfen, weil du dich herrlich offenbaren möchtest. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.
[2:31] Lasst uns aufschlagen Offenbarung 22 und dort Vers 11. Offenbarung 22, und dort Vers 11 ist ein berühmter Vers, der jetzt hier am Ende der Offenbarung noch so plötzlich da steht. Ja, wer mag mal Offenbarung 22, Vers 11 lesen?
[3:27] Okay, danke schön. Ganz bekannter Vers und sehr wichtig. "Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht." Frage: Ist das eine Botschaft, die Gott zu allen Zeiten durch Propheten hat predigen lassen? "Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht." Hat Gott sonst gesagt: "Wer sündigt, soll weiter sündigen?" Nein. Was ist sonst die Botschaft Gottes? Wer Unrecht tut, der also das ist normalerweise die Botschaft: Wer Unrecht tut, der soll was tun? Umkehren. Oder das ist die normale Botschaft Gottes, dass wir den Finger mal hier normalerweise lesen wir zum Beispiel: Schaut mal in Jesaja Kapitel 1. Jesaja Kapitel 1 und dort nicht Jesaja, nicht 1, Jesaja, doch, Jesaja 1. Hier sei ja 1 und dort Vers 18. Da sagt Gott in Jesaja 1 und dort Vers 18: "Kommt doch, wir wollen miteinander rechten", spricht der Herr. "Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sondern was werden sie? Wieder Schnee." Wenn sie rot sind, wir kamen, sollen sie weiß wie... sollen sie weiß werden. Wenn also Gott sagt hier nicht: "Eure Sünden sind rot, ja, sie sollen weiter rot bleiben." Sagt nein, kommt zu mir. Ja, wir wollen miteinander rechten, ich will euch vergeben. Schaut mal in Jesaja 55. Jesaja 55 und dort Vers 7. Jesaja 55 und dort Vers 7. Da sagt die Bibel: "Der Gottlose, was soll er machen? Der Gottlose in Vers 7, Jesaja 55, Vers 7: Der Gottlose verlasse seinen Weg, der Übeltäter seine Gedanken." Ja, hier steht nicht: "Der Übeltäter soll weiterhin Übeltäter sein und der Gottlose soll weiter auf seinem Weg gehen." Sondern: "Der Gottlose verlasse seinen Weg, der Übeltäter seine Gedanken und er kehre um zu dem Herrn. So wird er sich über ihn was er wird sich über ihn erbarmen und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung." Die Botschaft des Evangeliums war immer gewesen: Wenn du ein Sünder bist, kehre um. Wenn du Unrecht tust, wende dich zu Gott. Wenn du böse Gedanken hast, gib sie auf.
[5:55] Schaut mal, dem Fenster vor. Hier haben wir jetzt einen ganz wichtigen Hinweis. In Vers 6 heißt es: "Sucht den Herrn, solange er zu finden ist. Ruft ihn an, während er nahe ist." Und dann kommt Vers 7: "Der Übeltäter, der Gottlose, verlasse seinen Weg, der Übeltäter seine Gedanken." Das heißt, was ist die Idee? Es gibt hier also eine Zeit, in der der Gottlose umkehren kann. Es ist das Evangelium. Ihr wisst, als Jesus auf der Erde war und das Evangelium gepredigt hat, da hat er gesagt: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium." Und was heißt Buße? Buße heißt, was genau? Es wörtlich übersetzt: Umkehr, Klärung von einem falschen Weg, verlasse deine bösen Gedanken. Das Evangelium war immer die Botschaft von der Umkehr der Sünder. Kann umkehren? Ja, die Bibel sagt, das können wir.
[7:02] Wir können kurz lesen in Hezekiel, in Hesekiel Kapitel 36. Kennt ihr ja, nicht wahr? Da sagt Gott in Hesekiel 36, Vers 20: "Als sie nun unter die Heidenfelder kamen, wohin sie gezogen waren, da entweihten sie ihm einen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Das ist das Volk des Herrn." Die mussten aus einem Land aussehen. Und dann sagte aber, dass er in Vers 23: "Darum will ich meinen großen Namen, der vor den Völkern entweiht worden ist, den ihr unter ihnen entweiht habt, heilig machen. Und die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich der Herr bin", spricht Gott, der Herr, "wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweise." Vers 26: "Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist und inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Leib nehmen und euch dann vielleicht ein neues Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass sie in meinen Satz umwandeln und meine Rechtsbestimmungen befolgen und tun." Gottes Botschaft war immer: Auch wenn ihr weit in die Irre gelaufen seid, kehrt um.
[8:11] In all den Propheten seit wann gab es diese Botschaft der Umkehr? Seit wann gab es die? Seit dem allerersten Anfang, oder seit Adam und Eva? Ja, da war immer die Botschaft: Kehre um. Aber jetzt haben wir gesehen, in Jesaja 55 sagt Gott: "Sucht den Herrn, solange er zu finden ist." Was ist die Implikation? Was ist damit ausgesagt? Wenn das heißt: "Solange er zu finden ist."
[8:39] Genau. Es wird irgendwann einen Zeitpunkt geben, da endet diese Evangeliums-Botschaft, die über Jahrtausende gepredigt worden ist. Es kommt ein Zeitpunkt, wo nicht mehr gesagt wird: "Wenn du Gott was bist, verlasse deinen Weg. Wenn du schlechte Gedanken hast, gib sie auf." Sondern ein Zeitpunkt, wo das nicht mehr geschieht. Der Gottlose sei weiterhin Gottlos. Das ist also Offenbarung 22, Vers 11 beschreibt nicht die Zeit zu allen Zeiten, ja, weil ansonsten würde das ja dem Evangelium widersprechen. Sondern diese besondere Zeit vom Ende der Gnadenzeit.
[9:36] Die Bibel macht deutlich, dass Gott langsam zum Zorn ist, oder aber die Bibel sagt nicht, dass er unfähig zum Zorn ist. Sie sagt, dass er langsam zum Zorn ist. Gott ist von großer Geduld und hat viel Güte, aber irgendwann kommt das Ende der Gnadenzeit. Nun, warum ist das so?
[9:56] Schauen wir mal in Psalm 81, Vers 12 und 13. Psalm 81, Vers 12 und 13. Psalm 81, Vers 12 und 13. Vielleicht mag das jemand von euch lesen.
[10:34] Okay, also hier sind hier sind ein paar Prinzipien ganz deutlich zusammengefasst. Was sagt Gott zuerst in Vers 12? Er sagt: "Mein Volk hat was nicht getan?" Sie haben nicht auf meine Stimme gehorchen. Sie haben mir nicht, sie haben nichts war nicht gehorsam. Das heißt, Gott ruft zum Volk und sagt: "Kehrt um, kehrt um und kommt zu mir." Aber sie hören nicht. Sie hören nicht auf Gottes Stimme. Sie gehorchen ihm nicht. Und dann sagt Gott: "Was er sagt, dann habe ich was gemacht? Ich habe sie ihn fest reizen."
[11:10] Ich gab sie, ich gab sie hin. Er hat sie sich selbst überlassen. Gott hat die Menschen nicht böse gemacht, als sie waren. Er hat sie einfach sich selbst überlassen. Und so wird hier ein bestimmter Begriff verwendet, nämlich die Verstocktheit ihres Herzens. Ein verstopftes Herz. Woher kennt ihr die Idee eines verstockten Herzens? Der Pharao. Oder hat Gott den Pharao angesprochen? Hat ihn so unterlaufen immer wieder, dass mein Sohn Israel gehen lass, mein Volk geht. Und der Pharao hat nicht gehört und nicht gehört und nicht gehört und nicht gehört und nicht gehört und nicht gehört und nicht gehört. Und Gott hat immer intensiver zu ihm gesprochen, immer deutlichere Zeichen gegeben. Manchmal der Pharao gesagt: "Okay, ich höre." Und hat sich gleich laufen. Hier mehr so hatten wir so nach außen hin Gehorsam gezeigt, aber in Wirklichkeit keinen echten Gehorsam. Und irgendwann war das Herz des Pharaos so verstockt, dass er zugrunde gegangen ist. Ja, Gott hat ihn dann irgendwann sich selbst überlassen. Wie sie heißt, da wandelten sie nach ihrem eigenen Rat.
[12:26] Wir können uns entscheiden, ob wir uns unter Gottes Rat stellen oder unseren eigenen Rat. Welcher ist wohl der bessere Rat? Gottes Rat. Gott kennt die Zukunft, er kennt uns besser als wir uns selbst. Er weiß, was wir brauchen. Er weiß, was kommt. Er sagt: "Heute auf mich." Aber wenn der Mensch nicht hören will, dann kann Gott irgendwann ihn nur noch sich selbst überlassen. Und dann muss er die Konsequenzen davon tragen.
[13:02] Das hat der Salomo sehr interessant in den Sprüchen dargestellt. Schaut mal in Sprüche 1, Sprüche 1 und dort Vers 20. Sprüche 1 und dort Vers 20. Da sagt die Bibel: "Die Weisheit ruft draußen laut, öffentlich lässt sie ihre Stimme hören, auf den Plätzen, im ärgsten Straßenlärm schreit sie an den Pforten der Stadtstore hält ihr reden." Wer ist denn die Weisheit in den Sprüchen? Was ist mit der Weisheit dort gemeint?
[13:41] Ja, in Sprüche 8 ist die Weisheit ein Symbol und eine Metapher für Jesus und für das Evangelium, für den Ruf zur Umkehr. Und was Sprüche 1 hier sagt: Es die Botschaft von Jesus, die Botschaft des Evangeliums erschallt klar und deutlich mitten im Alltag, mitten im Trubel des Lebens. Kann die Stimme Gottes gehört werden. Vers 22: "Wie lange wollt ihr uns verständigen, den Unverständigen lieben und ihr spürt die Lust am Spott haben und ihr Toren Erkenntnis hast?" Also, wie lange soll das noch so gehen?
[14:24] Was sagt Vers 23? "Der Dom, der Dom kehrt um zu meiner Zurechtweisung." Und was ist an die Verheißung? Was sagt Gott all denen, die zu ihm umkehren? Was wird er machen? Was machte er ihnen geben, wenn sie zu ihm umkehren? Neues Leben. Genau. Und was sagt er hier? "Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen."
[14:44] Jeder Mensch, der sich zu Gott bekehrt, der bekommt die Verheißung, dass Gott seinen Geist gibt. Ja, und dieser Geist überführt uns von Gerechtigkeit und Sünde und von Gericht. Er führt uns in alle Wahrheit. Der Geist Gottes sagt uns, wie wir uns an dem führen sollen.
[15:04] Dadurch fällt an Paulus, der gesagt hat: "Ich will nach in Asia predigen, der Heiliger ist." Sagt nein. Und dann sagt Paulus: "Ich würde gern nach Pini gehen." Und Heide gestern ein. Und der Paulus hat sich vielleicht gefragt, warum? Aber dann bekommt er einen Traum und er sieht diesen Mann aus Mazedonien. Ja, und er sagt: "Komm rüber, komm zu uns." Und dann weist der Heilige Geist mich so und so geführt, weil die in Europa darunter alle dringendsten. Der Heilige Geist führt uns. Aber er kann uns nur führen, wenn wir umkehren.
[15:35] Deswegen ruft die Weisheit, ja, der Geist Gottes ruft inmitten dieses entscheidenden: "Wie lange noch wollt ihr uns verständigen, den Unverständigen leben? Die Zeit läuft aus. Kehrt um."
[15:49] Der Geist soll ausgegossen werden, denn die Bibel sagt uns, wir erwarten eine besondere Ausrüstung des Geistes. Welche Ausrüstung ist das denn? Spätregen. Und das heißt es weiter: Er sagt: "Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen. Ich will euch meine Worte verkünden."
[16:06] Erfüllt vom Heiligen Geist können wir die Bibel richtig verstehen, so wie Gott sie gemeint hat. Und dann aber steht etwas sehr Trauriges in Vers 24.
[16:13] Schaut mal: "Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwirft und meine Zurechtweisung nicht begehrt." Also, hier ist es nicht so, dass das die Menschen mal einmal nicht ganz aufgefasst haben. Ja, dann würde Gott sie nochmal ansprechen. Aber egal was er tut, egal was er sagt, sie verwerfen allen seinen Rat. Sie wollen nicht von ihm geführt werden. Sie wollen ihr Leben selbst führen. Und dann kann Gott irgendwann nichts mehr weiter tun, als sie sich selbst zu überlassen.
[17:05] Und dann lesen wir in Vers 29 und Vers 28. Mal heißt es dann: "Wenn oder ab 27, wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und auch unheilvoll überraschende wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not, das ist daher, wenn die Endzeit kommt, oder wenn insbesondere die Endzeit." Und dann heißt es 28: "Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten. Sie werden mich suchen und nicht finden, weil sie die Erkenntnis gefasst und die Furcht des Herrn nicht erwähnt haben, weil sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmäht haben."
[17:42] Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Rat schwingen. Genug bekommen. Das ist dasselbe, was wir in Psalm gelesen haben. Oder ich gab sie in ihre eigenen Wege.
[17:58] Gott sagt: "Okay, wenn du ohne mich leben willst, dann musst du die Konsequenzen tragen."
[18:05] Dann gebe ich ja, dann lasse ich dich, dass ich dir von der Frucht seiner eigenen Wege essen. Dann musst du die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen treffen. Ist interessant, oder? Dass die Welt sagt: Es wird eine Zeit geben, wo dann die Menschen sagen: "Oh, vielleicht sollten wir doch mal die Bibel lesen. Vielleicht sollten wir doch mal zu Gott beten." Und in dieser Zeit, sagte die Bibel, werden sie ihn nicht mehr finden.
[18:30] Ja, ganz klar, den den Vers wollte ich jetzt genauer durchlesen. Ganz genau, ist sehr gut, sehr wichtig. Und zwar in Amos, Amos Kapitel 8, Vers 11. "Siehe, es kommen Tage", spricht Gott, der Herr, "da werde ich einen Hunger ins Land senden, nicht einen Hunger nach Brot, doch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören. Da wird man hin und her wanken von einem Jahr zum anderen und dem Herzchen von Norden bis zum Osten, um das Wort des Herrn zu suchen und wird es doch nicht finden."
[19:10] Wer also immer sagt: "Später, später werde ich mich bekehren, später werde ich Gottes Wort hören, später werde ich zu Jesus beten", der läuft Gefahr, dass er es nicht tut.
[19:23] Denn es kommt der Zeitpunkt, wo unser Herz so böse sein wird, wenn wir Gott immer abwenden, immer, immer uns von Gott abwenden, dass selbst dann, wenn wir dann die Bibel aufschlagen, dass wir sie nicht mehr verstehen werden, weil der Geist Gottes sich zurückgezogen hat.
[19:43] Deswegen, was ist die Botschaft, die Paulus uns sagt? Wann sollen wir den Herrn suchen? Heute. Sagt uns Psalm 95: "Heute, da seine Stimme hört." Ja, heute ist der Tag des Heils. Es ist nie eine Entscheidung für Jesus auf morgen zu verschieben.
[20:03] Aber wenn ich heute mit Jesus bin, da bin ich heute sicher. Ja, und dann muss ich nicht mehr Gedanken, noch was morgen kommt. Da kann ich morgen genauso mit Jesus sein, wie ich heute mit Jesus gewesen bin.
[20:14] Wir lesen also sehr deutlich in der Bibel, dass es diese Zeit geben wird, wo die Gnade zu Ende ist. Liegt das daran, dass Gott keine Gnade mehr hat? Liegt das daran, dass Gottes Liebe aufhört? Nein. Gott ist Liebe, hört nicht auf. Gottes ist immer derselbe. Aber das Herz der Menschen ist so verhärtet, dass sie die Liebe Gottes nicht mehr an sich heranlassen.
[20:40] Sieht man daran, dass die in der Bibel dann später, dass diejenigen, die hier dann verloren gehen nach den 1000 Jahren, ja auch verstehen werden und sogar bekennen werden, dass Gott gerecht ist, oder Jesus der König ist. Und trotzdem werden sie ihn nicht lieben. Ja, sie werden zwar die Fakten anerkennen, aber sie werden ihn nicht lieben. Denn Gott sucht ja mehr als nur Menschen, die die Fakten anerkennen. Er sucht Menschen, die ihn von Herzen lieben.
[21:14] Nun, es gibt einen interessanten. Schauen wir uns noch einmal ins Tor. Stelle in Matthäus an, Matthäus Kapitel 15 und dort Vers 14. Auch im Neuen Testament finden wir dieselbe Idee. Matthäus 25 und dort Vers 14. Matthäus 25 und dort Vers 14. Das 25, Vers 14. Dort heißt es: "Lasst sie, sie sind blinde, blinden Leiter. Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Tiefe fallen." Jesus sagt allein zu bestimmten Zeitpunkt über die Pharisäer: "Lasst sie, sie wollen sie nicht bekehren. Sie wollen nicht hören." Hätte man mir gesagt: "Höre nicht, wahr sein Ohr hat zu hören." Der höre. Aber wer nicht hören will, dem kann Gott nicht helfen.
[22:13] Gott kann nur denen helfen, die Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Er kann nur denen helfen, die merken: "Mir fehlt was." Selig sind die geistig Armen, denn hier ist das Reich der Himmel. Wer sich für reich und toll hält, dem kann Gott nicht helfen, so wie er den Pharisäern nicht helfen konnte.
[22:35] Und deswegen, die wir gerade gesagt haben, heute ist der Tag des Heils. Zweiter Korinther Kapitel 6 und dort Vers 2. Zweiter Korinther Kapitel 6 und dort Vers 2. Weiter heißt es: "Denn es heißt: Zur angenehmen Zeit habe ich gehört, und am Tag des Heils dir geholfen."
[23:04] Siehe, jetzt kann man die Frage stellen: Wann ist die Zeit des Heils? Ja, wann ist der beste Zeitpunkt für die Erlösung? Siehe, jetzt die angenehme Zeit. Jetzt ist der Tag des Heils, denn jetzt ergeht noch das Evangelium und sagt: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Und bietet, der er gemacht hat, Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Solange das Evangelium noch die ganze Welt erreicht, hat, so lange ist diese Botschaft noch da.
[23:33] Nun, es ist aber so, dass jeder von uns auch persönlich ein eigenes Herz hat. Ja, das eine ist, dass das Evangelium der ganzen Welt verbreitet ist. Aber wenn ich konsequent immer und immer und immer und immer wieder Gottes Heiligen Geist ablehne, kann es sein, dass in meinem Leben irgendwann mein Herz so verhärtet ist, dass ich die Sünde gegen den Heiligen Geist begehe, obwohl für den Rest der Menschheit noch Gnadenzeit ist.
[23:58] Oder er hat euch vielleicht an die Kreuze nicht die Portionen, die Steinigung von Stephanus, wo eine Tür Zugang für die Obersten des Volkes Israel. Ja, das Volk Israel hörte auf das Volk oder zu sein. Ja, als der Heilige Geist durch Stephanus sprach, da sagt die Bibel.
[24:17] Schauen wir mal in Apostelgeschichte Kapitel 7. Ihr kennt die Geschichte, oder? Der Stephanus, der predigt und der predigt sich durch das halbe Alte Testament. Und er wollte noch mehr predigen, aber er merkt irgendwann: Sie hören gar nicht zu. Ja, ich höre nicht mal für das ist physisch zu. Und dann sagt er in Vers 51: "Ihr Halsstarrigen und unbeschnittenen Herz und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist." Ja, das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist. Niemand begeht die Sünde gegen den Heiligen Geist, wenn er einen Fehler macht oder wenn er in einem Moment der Schwäche überwunden worden ist oder wenn er gefallen ist und dann wieder aufstehen möchte.
[25:05] Das Richtige gegen die Sünde gegen den Heiligen Geist. Gott kann jeden Menschen wieder aufheben, selbst wenn er mehrmals gefallen ist. Die Bibel sagt: "Der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf." Wenn ein Mensch nicht aufstehen will, wenn er im Dreck liegen bleiben und sagt: "Das ist ganz toll", da kann Gott ihn nicht aus dem Dreck zwangsweise herausziehen. Und hier sagte mir: "Widerstrebt dem Heiligen Geist."
[25:26] sagte mir widerstrebt dem Heiligen Geist allezeit, wie eure Väter, so auch ihr. Propheten haben eure Väter nicht verfolgt, und sie haben die getötet, die vorher das Kommen des Gerechten ankündigten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid. Und dann sagte ihr: „Dir das Gesetz auf Anordnung von Engeln empfangen und es gehalten hab.“ Das war ja der Bund. Ja, Gott hatte seinen Bund mit dem Volk Israel gemacht, hat gesagt: „Ihr seid mein besonderes Volk, weil er die zehn Gebote kennt, weil er die Erlösung kennt, weil ihr mich kennt.“ Ja, und hier wissen wir, in welchem Jahr war die Steinigung von Stephanus? Ist denn das noch aus dem Kopf? Die Steinigung von Stephanus, in welchem Jahr gewesen?
[26:18] Ja, es war am Ende. Es markiert das Ende von welcher Zeitprophezeiung? Welche Zeitprophezeiung geht zu Ende mit der Steinigung von Stephanus? Die 70 Wochen gehen zu Ende mit der Steinigung des Stephanus. Genau, aber welche Zeitprophezeiung ist das? Welche Zeitprophezeiung geht bis zur Steinigung von Stephanus? Das sind die 490 Jahre. Könnt ihr dann die 490 Jahre aus Daniel 9, wo die ersten 483 Jahre bis zur Taufe gehen, ja, und dann die Hälfte der Woche, die Kreuzigung im Jahr 31, und dann enden sie im Jahr 34. Könnt ihr daran erinnern? Taufe von Jesus im Jahr 27, 7 Jahre später 34. Dort war das Ende des Volkes Gottes, des Volkes Israel, als das Volk Gottes hört auf, im Jahr 34. 09 heißt es ja: „70 war über dein Volk und über die heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt.“ Abgeschnitten. Genau. Das heißt, hier war ein gewisser Weise im Kleinen ein Ende der Gnadenzeit, sozusagen.
[27:39] Sie hatten am Sinai die zehn Gebote erhalten und jetzt hier am Ende erinnert Stephanus sie nochmal: „Ihr habt am Sinai das Gesetz Gottes erhalten und ihr habt es nicht gehalten.“ Und zwar über Generationen, über Jahrhunderte hinweg. Eure Väter haben alle Propheten umgebracht, und ihr habt quasi das Maß voll gemacht. Ihr habt den Messias, den Sohn Gottes, umgebracht. Und selbst dann hatte Gott noch zu euch gerufen. Er hat nämlich den Heiligen Geist gesandt und hat euch nochmal dreieinhalb Jahre gegeben, von der Kreuzigung bis jetzt nochmal dreieinhalb Jahre, durch das Wirken der Apostel. Und der Geist spricht hier zum letzten Mal zu ihnen in Vollmacht.
[28:22] Und was ist ihre Reaktion in Vers 54? Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen fährt. Und was machen sie? Ganz genau, sie knirschen mit den Zähnen. Übrigens, dreieinhalb Jahre zuvor hatte schon mal der Heilige Geist sehr deutlich zu den Menschen gesprochen. Ja, da war es der Petrus gewesen, der hatte gepredigt zu Pfingsten, alle gesagt: „Ihr habt den Messias umgebracht!“ Und heißt es auch: „Schnitt es ihnen drang ihnen ins Herz.“ Was haben die Menschen damals gemacht? Haben sie auch mit den Zähnen über Petrus geknirscht? Was haben die Menschen gesagt, als der Heilige Geist durch Petrus zu ihnen sprach? „Was sollen wir tun, ihr Brüder?“ Ja, sie haben sich bekehrt, sie haben den Aufruf angenommen zur Umkehr. Und als der Aufruf, der war natürlich unangenehm, weil sie merkten: „Oh, wir haben Fehler gemacht, wir haben den gravierenden Fehler gemacht, für den Messias getötet.“ Aber Petrus sagt: „Nicht wahr, ihr könnt getauft werden, ihr könnt gerettet werden, ihr könnt erlöst werden.“
[29:27] Der Heilige Geist aufgegeben werden. Da kehren sie um. Dieselbe Botschaft ergeht an die hier am Ende der 490 Jahre. Das heißt, die knirschen mit den Zähnen über ihn.
[30:02] Hier ist die Taufe. Hier endet sozusagen, in Anführungsstrichen, ein Ende der Gnadenzeit für Israel. Und jetzt schaut mal, was dort steht in Vers 55. Mal gelesen, Vers 55? Apostelgeschichte 7, Vers 55. Ganz genau. Er sagt: „Ich sehe den Sohn Gottes in welcher Position? Liegen, sitzen oder ihr seht, ihr seht ihn stehen?“ Jetzt eigentlich sagt die Bibel, dass der Sohn Gottes, dass Jesus sich zur Rechten der Majestät im Himmel gesetzt hat, oder? Und warum hat er sich gesetzt? Was sollen wir tun? Als er gesetzt und was zu tun ist, was das ist eine Aufgabe im Himmel. Deine Aufgabe ist, er ist Hohepriester, er ist Fürsprecher. Oder natürlich sitzt ja nicht die ganze Zeit. Nicht klar, logisch. Aber die ihn, also metaphorisch gesprochen, er hat sich gesetzt zur Rechten des Throns der Majestät als Hohepriester. Das heißt, das Sitzen stellt seinen Dienst für uns da.
[31:33] Was bedeutet das, wenn er aufsteht? Er ist fertig mit dem Dienst. Und ist als brisant, dass hier in Daniel in Apostelgeschichte 7 beim Ende der Gnadenzeit, sozusagen für das jüdische Volk, hier im Sinne, dass sie Gottes Volk nicht mehr sind, in diesem Kontext sieht er Jesus stehen. Und das uns an eine besondere Stelle, nämlich in Daniel 12. Schaut mal in Daniel Kapitel 12. Mitten im Chaos der Endzeit, ja, ich kann vielleicht Daniel 11, 44 und 45, der König des Nordens und die Gerüchte von Osten und Norden und all diese Dinge. Und dann in Daniel 12, Vers 10, 12, 11. Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael was wir machen? Er wird sich erheben. Der Für die Kinder deines Volkes einsteht, denn es wird eine Zeit der Trank, als sein, wie es noch keine gab, zudem ist Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird ein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet.
[32:54] Hier stand Jesus ja in der 34. Hier heißt es: Michael erhebt sich. Wer ist Michael? Jesus, der große Führer, König der Für, er sagt, er für dein Volk eintritt, der für das Volk der Gläubigen eintritt, der erhebt sich. Heißt das, dass Jesus sein Interesse an den Gläubigen verliert? Nein. Manchmal gibt es Leute, die glauben oder sogar predigen, dass das Ende der Gnadenzeit bedeutet, dass Gott sich von der Erde wegbewegt, dass der Heilige Geist sich wegbewegt und die Gläubigen ganz für sich alleine, auf sich gestellt, versuchen irgendwie das zu durchstehen. Das stimmt nicht. Der Geist Gottes zieht sich von der Erde zurück, aber nur von den Ungläubigen. Denn ohne den Geist Gottes könnten wir nicht eine Minute gehorsam sein. Ja, die Bibel sagt nirgendwo, dass der Heilige Geist sich von den Gläubigen zurückzieht. Vielmehr sagt die Bibel, dass wir erfüllt sein sollen vom Heiligen Geist.
[34:09] Der Geist Gottes wirkt an allen Menschen. Und wenn sie nicht auf ihn hören, zieht er sich irgendwann zurück, weil er nicht willkommen ist. Aber der Geist Gottes zieht sich nicht von mir zurück oder von dir, wenn er bei uns willkommen ist. Er, warum sollte er uns verlassen? Der Heilige Geist bleibt bei uns. Der Heilige Geist erfüllt uns und er hilft uns, das überhaupt gehorsam sein können. Ohne den Heiligen Geist würden wir nicht einen Tag überleben. Am Ende der genannten, nach dem Ende der genannten Zeit, Jesus hört nicht auf unser Freund zu sein. Er hört nur auf unser Fürsprecher zu sein. Warum? Weil die Gläubigen, dass er das nächste Mal dann ausführlich anschauen.
[34:50] Die Gläubigen in dieser Zeit keinen fürsprecher mehr brauchen. Solange sie einen Fürsprecher brauchen, ist er auch für sie da. Aber er bereitet sie vor auf die Zeit, wo er sein priesterliches Gewand ablegt und sein königliches Gewand anzieht. Ist er dann immer noch ihr Freund? Ist immer noch ihr König? Er steht ihnen noch immer da, er rettet sie sogar. Er rettet sie aus der Hand der Feinde. Wie war das bei Daniel und seine Freunde? Was bei den drei Freunden von Daniel in Daniel 3, als sie in das Feuer geworfen worden sind? Hat Gott wieder alleine gelassen? Jesus war mitten bei ihnen, um sie zu. Schaut mal in Daniel 3, das ist ganz toll.
[36:03] Dann heißt es in Vers 28: „Da ergriff Nebukadnezar das Wort und sprach: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat.“ Ja, was angesagt? Der Michael wird aufstehen, um sein Volk zu retten. Er ist gekommen, um es von den Sünden zu erretten. Das hat er dann jetzt hier vollbracht. Und dann errettet er von den äußeren Feinden. Denn die Menschen werden uns zu folgen, sie werden uns ins Gefängnis stecken. Sie wären ein tolles Gefühl verlassen. Und Jesus wird bei uns sein. Er wird uns retten. Das Ende der Gnadenzeit ist nicht das Ende der Hilfe. Es ist nur das Ende der Zeit, wo wir Sünden begehen, die Jesus für uns, also wo ich Jesus Versöhnung für uns erwirken muss. Sie nun erwirken muss. Es ist nicht das Ende der Liebe Gottes, ist nicht das Ende der Gnade im Sinne von, dass Gott uns sozusagen wohlgesonnen ist und uns helfen möchte. Er ist es nur das Ende der Gnade in dem Sinne, dass wir keine Vergebung brauchen, weil wir gegen ihn erneut rebelliert haben, uns erneut von ihm abgewandt haben. Er rettet uns, ja. Er hat diese drei Freunde von dem Feuer gerettet.
[37:13] Und die andere Geschichte neben Daniel 3, die von derselben Zeit spricht, ist natürlich Daniel Kapitel. Also Daniel 3, die Geschichte von den drei Freunden mit einem Anbetungsgesetz. Und die andere bekannte Geschichte ist Daniel Kapitel.
[37:30] Die parallele Geschichte ist eine 3 ist Daniel Kapitel 12. Doch eine Geschichte, wo ich jemand in Todesgefahr kommt, wegen der Anbetung deines Gesetzes. Genau die Geschichte von Daniel in der Löwengrube, Daniel Kapitel 6. Und dort wird die Frage gestellt in Vers 21. Ja, Vers 20, 21. „Beim Anbruch der Morgenröte aber stand der König auf und begab sich rasch zur Löwengrube. Und als er sich der Grube näherte, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Der König begann und sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, dich vor den Löwen retten können?“ Hatte sich retten können?
[38:25] Und die Antwort ist: „Du könntest du ewig leben. Ja, mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen der Löwen verschlossen.“ Schaut mal, das ist etwas ganzes. Ich weiß, dass man aufgefallen ist. Schaut mal in Daniel 3 nochmal zurück. In Daniel 3, Vers 28. Habe mir gerade gelesen. „Da ergriff Nebukadnezar das Wort und sprach: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat.“ Wer war denn der Engel in der 3? Er war der Engel. Dann Daniel 3, das war der Sohn Gottes. Das war Michael, der Erzengel, der Engel des Herrn. Wäre interessant, darüber nachzudenken. Ich meine, die Bibel sagt sich explizit, aber möglicherweise war auch in der 6 nicht nur irgendein irgendein Engel, sondern der Engel des Herrn. Jauch und seine drei.
[39:21] Dabei eins ist sicher: Am Ende der Zeit ist es der Engel des Herrn, es ist Michael, der uns retten wird. Wenn also diese Botschaft ergeht, es wird keine, es gibt keine Gnadenzeit mehr, dann bleibt Jesus unser Freund, unser König, der uns rettet. Wir brauchen also keine Angst haben vor dem Ende der Gnadenzeit. Wofür wir Angst haben müssen, ist, dass wir jetzt in Sünde leben und an Sünde festhalten, weil dann kann uns Jesus nicht vorbereiten. Viele Menschen, oder viele, viele Gläubige haben Angst vor dem Ende der Gnadenzeit, aber das ist viel unproblematischer. Die größere Angst müssten wir haben, wenn wir jetzt an Sünden festhalten, sie nicht aufgeben, weil das ist wirklich gefährlich. Jesus kann uns durch diese Krise tragen. Er hat Daniel gerettet, er seine Freunde gerettet. Wenn das Ende der Gnadenzeit kommt, ist Jesus bei uns und für uns. Und Daniel konnte diese großen Erfahrungen machen, seine Freunde, weil sie im Kleinen treu gewesen sind. Oder sie haben schon in das Frage von dem Essen und Trinken, in denen einst sich auf Gottes Seite gestellt, fröhlich, freundlich, höflich, nett, aber treu und konsequent. Und das hat sie vorbereitet auf die großen Fragen, als plötzlich ihr Leben unter in Gefahr war.
[40:45] Genauso mit uns. Lasst uns die Zeit nutzen, die wir jetzt haben, jeden Tag aufs Neue, dass wir unser Leben Gott in die Hand geben, dass wir erfahren mit dem Machen in den kleinen Dingen des Lebens. Und dass wir wissen aus Erfahrung: Gott ist gut. Er ist immer für uns da. Oder wir brauchen keine Angst haben. Er wird uns retten aus jeder Gefahr. Nächste Woche wollen wir ein bisschen noch anschauen, wie wir uns ganz praktisch auf dieses Ende der Gnadenzeit vorbereiten können, was Gott tut, damit wir dann auch bereit sind. Da gucken wir uns das an von anderer Seite nochmal an. Bis dahin wollen wir jetzt uns natürlich vornehmen, dass wir an Jesus festhalten, dass wir nicht unsere wichtige Entscheidungen in geistlichen Dingen in die Zukunft schieben, sondern dass, wenn dann immer uns Gott etwas zeigt, zu uns redet, dass wir heute uns entscheiden, weil heute ist noch Möglichkeit umzukehren. Diese Möglichkeit wird es nicht in alle Ewigkeit geben.
[41:43] Und auch gemeinsam direkten und beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort. Danke, dass wir wissen dürfen, dass es ein Ende der Gnadenzeit gibt, aber dass das nicht bedeutet, dass deine Liebe aufhört, so dass du uns retten wirst aus jeder Gefahr. Herr, danke, dass wir keine Angst haben brauchen vor der Zukunft, denn du möchtest bei uns sein. Ja, die Bibel offenbart, dass es schwierige Zeiten sein werden, aber wovor wir viel mehr Angst haben sollten, ist, dass wir jetzt dich betrüben, indem wir gegen dich handeln, indem wir deine Einladung abweisen. Herr, wir möchten bekennen, wir sind schwach und hilflos. Gerade deswegen magst uns jetzt du. Möchtest uns gerne helfen. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Lasst uns heute hier an diesem Tag uns neu festhalten an dir, dass du uns mit deinem Geist erfüllen kannst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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