In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Offenbarung 22, Vers 13: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“ Er erklärt, wie diese Aussage die Ewigkeit und Allmacht Gottes unterstreicht und wie sie sowohl Gott dem Vater als auch Jesus Christus zugeschrieben wird. Der Sprecher betont, dass Gottes Handeln, insbesondere die Erlösung, von Anfang an feststeht und wir als Menschen nur darauf reagieren können.
Offenbarung 22:13
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass Sie heute Abend da sind und schön, dass Sie jetzt live eingeschaltet haben oder später dieses Video auf joelmedia.de sehen. Wir wollen heute den nächsten Vers in Offenbarung 22 betrachten. Es ist heute das letzte Mal in diesem Jahr, dass wir uns hier wahrscheinlich sehen und einen Vers wollen wir dort uns anschauen, der gewissermaßen auch einen schönen Abschluss für dieses Jahr bietet, was unser Offenbarungsstudium betrifft. Im nächsten Jahr werden wir dann endgültig ans Ende gelangt sein.
[1:24] Bevor wir beginnen, möchte ich euch einladen, dass wir, wo es möglich ist, die Köpfe für ein Anfangsgebet senken.
[1:40] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für deine große Gnade und Güte, für deine Liebe und für alles, das, was du uns tust. Dass du uns mit so viel Gnade zu dir siehst, dass du uns immer wieder zurückholst, wenn wir in unseren Gedanken oder Worten oder Taten Dinge tun, die nicht schön und nicht gut und nicht richtig sind. Herr, wir danken dir, dass du so große Geduld hast mit uns und dass du uns vorbereiten möchtest auf die Dinge, die auf uns zukommen. Dass du Schritt für Schritt unsere Charakterfehler zeigst, mit wie sie im Blut des Lammes reinwaschen können. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir jetzt heute aus deinem Wort lernen dürfen, dass wir verstehen können, was du uns sagst, und dass wir uns ganz auf dich konzentrieren, dass wir all unseren Blick von uns selbst abwenden können und auf dich schauen und durch das Anschauen verwandelt werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:45] Gut, schlagt mir auf Offenbarung Kapitel 22, Offenbarung 22 und dort Vers 13. Das ist der Vers, den wir uns heute anschauen wollen. Offenbarung 22 und dort Vers 13. Wer mag mal lesen den Vers?
[3:23] "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte."
[3:30] Fangen wir mal einfach an: Wer spricht hier zu uns? Wer ist das hier spricht?
[3:37] Jesus. Oder? Also Jesus sagte uns: "Ich bin das A und das O." Vielleicht ganz kurz, ist euch wahrscheinlich bekannt, aber warum nimmt Jesus ausgerechnet diese beiden Buchstaben aus dem griechischen Alphabet? Was ist an diesen beiden Buchstaben besonders? Genau, das Alpha ist der erste Buchstabe, es kommt von unserem Alphabet Alpha, Beta, Gamma. Und das Omega. Es gibt zwei Es im Griechischen, das Omikron und das Omega. Das große ist der letzte Buchstabe. Also eigentlich, wenn man es richtig auf Deutsch übersetzen würde, würde man sagen: "Ich bin das A und das Z." Ja, das ist eigentlich so eine sinngemäße deutsche Übersetzung, das A und das Z, der erste und der letzte Buchstabe. Das passt ganz gut zu dem, was er sagt: "Der Anfang, das Ende, der Erste und der Letzte."
[4:42] Diese Aussage kommt nicht zum ersten Mal hier in Offenbarung vor, sondern schon ein paar Mal häufiger in diesem Buch. Weiß jemand von euch, wo wir in der Offenbarung schon mal diese Art von Formulierung finden, wo dasselbe oder so ähnlich gesagt wird: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte"?
[5:10] Gibt es da andere Verse, in denen das so ähnlich ausgedrückt wird?
[5:26] Genau, in Kapitel 1, Vers 17. Genau, zu dem kommen wir gleich. Wir gehen noch ein bisschen weiter vorher. Wenn wir gleich am Anfang eine Offenbarung schauen, also in Vers 17 haben wir dann den Vers. Ganz genau. Und hat die man noch einen früheren Vers 8?
[5:43] Genau, in Vers 8 lesen wir: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und er war und er kommt, der Allmächtige." Wir haben Offenbarung 1 Vers 8, wir haben Offenbarung 1 Vers 17.
[6:08] Den hast du gerade genannt, Vers 17. "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, ja, der Lebende." In einigen Bibelübersetzungen, das hängt von den Manuskripten ab. Habt ihr diese Formulierung auch in Vers 11? Schaut man Vers 11. Da heißt es: "Die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte und was du siehst, das schreibe denn in ein Buch." Habt ihr eure Bibel auch? Vers 11. Ja, es gibt einige Übersetzungen, die es nicht haben. Also die Elberfelder hat es nicht, aber Schlachter hat es. Das hängt von den Manuskripten ab. Aber das ist ja eine Aussage, die wir sowieso ein paar Mal haben. Also von da ist das erstmal kein Problem.
[6:56] Und dann haben wir sie noch in Offenbarung 1, geben wir mal zurück zu Vers 8. Das ist jetzt sehr interessant. In Offenbarung 1, Vers 8, wer spricht dort?
[7:23] Gott. Genauso. Wir haben ja drei Personen, die wir Gott nennen. Wissen, dass es hier...
[7:27] Es ist Jesus.
[7:30] Es ist Jesus. Gott der Vater. Denken eben Vers 8. Wenn man mal das genau anschaut, es steht ja: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und er war und er kommt, der Allmächtige." Also du sagst Jesus. Okay. Was sagt die anderen dazu?
[7:55] Jesus. Oder? Was wäre dann deine Begründung, dass es nicht Jesus ist?
[8:07] Das ist eine gute Idee. Wer also Vers 7 wäre erstmal so ein Argument dafür, dass es Jesus. Denn in Vers 7 geht es ganz deutlich um Jesus. Oder es wir kommen mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben. Sie werden sich seine Dinge an die Brust schlagen, alle Geschlechter der Erde jammern. Also so vom direkten Kontext könnte man erstmal so die Idee bekommen, das ist Jesus. Ja, es ist keine schlechte Idee.
[8:28] Warum sagst du, Matthias, dass es nicht Jesus ist? Okay, das stimmt. Er und also...
[8:35] Jesus ist okay. Das stimmt. Er und also meinst du, eher in Vers 11 und ich, dass ein Wechsel der Perspektive ist. Ein gutes Argument. Das gibt's aber manchmal auch, dass sozusagen innerhalb von wenigen Versen sich das wechselt. Also ich hab gerade heute hier sagen wir mal fünf studiert und da heißt es in Vers 1 und 2, dass also das spricht er von seinem Freund, er hat einen Weinberg ausgegraben und umgegraben und so weiter. Und dann Vers 3 heißt es: "Was hätte ich noch tun können?" Ja, der Wechsel, das auch schon Vers 23 von er zu ich. Also das wäre jetzt noch kein abschließend, aber interessante Beobachtung, aber noch kein abschließendes Gegenargument dagegen, dass es Jesus ist.
[9:26] Das stimmt. Das Kolosser 1:16. Er sagte, dass durch ihn und für ihn und geschaffen und er alles erhält. Ja, das stimmt.
[9:36] Was sagen die anderen? Jesus oder nicht Jesus? Und was wären die Argumente? Tatsächlich interessante Stelle hier. Schaut man den Vers noch mal genau an. In Vers 8: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und er war und er kommt, der Allmächtige."
[10:03] Gibt es diese Formulierung, diese Phrase "der ist und er war und er kommt" noch mal in Offenbarung 1? Das wäre sozusagen jetzt der Tipp. Gibt es diese Phrase "der ist und er war und er kommt" noch mal in Offenbarung 1?
[10:26] Genau, in Vers 4. Wir lesen mal in Vers 4 und 5. Schaut mal Offenbarung 1, Vers 4 und 5. "Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind: Gnade sei mit euch und Frieden von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde."
[11:01] Wer sind denn die sieben Geister? Der Heilige Geist. Ja, also Johannes sagt: "Gnade sei mit euch und Frieden von dem, der ist und der war und der kommt, und von dem Heiligen Geist und von Jesus Christus." Sehr schöner Text, der die drei Heiligkeit darstellt. Und dann müssen wir natürlich von der Perspektive ausgeben: Wer ist es, der ist und der war und der kommt?
[11:24] Das muss dann der Vater sein. Das muss Gott der Vater sein, oder? Weil er grüßt von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, dem Heiligen Geist, und von Jesus Christus, Herren. Treffer. Und deswegen ist sozusagen durch den größeren Kontext hier, ist es eindeutig. Wenn es heißt: "Der, der ist und er war und der kommt", in dem Kontext muss es Gott der Vater sein. Offenbarung 1:8.
[12:11] Ja, das... Also wir haben ja schon gesehen, dass diese gleiche Aussage, oder dass sich auf jedes auch bezieht. Du hast jetzt theologisch schon durchaus recht. Elster sagte: "Der Herr Jesus Christus, gestern, heute und in Ewigkeit." Absolut. Nur so zu sagen, wenn wir jetzt also, wenn man kein anderen Bibeltext hätte, außer diesen Abschnitt und dann würde das lesen, den Brief, dann würde man ja sagen: Okay, es gibt hier drei Personen in Vers 5. Der, der ist, der war, der kommt, der Heilige Geist und Jesus Christus. Genau. Das heißt, allerdings nicht, dass jetzt ganz wichtig, das heißt nicht im Umkehrschluss, dass Jesus nicht ewig ist. Das ist jetzt nur eine besondere Beschreibung von von dem Vater. Ganz genau.
[12:55] Das heißt ja auch, also weg von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, heißt das ja nicht, dass Gott der Vater nicht treuesten uns, sondern jede einzelne Person wird mit bestimmten Eigenschaften beschrieben.
[13:06] Beschrieben. Genau. Also diese Aussage: "Ich bin das Alpha und das Omega", das ist eine Aussage, die hier von Gott dem Vater gesagt wird. Ja, der Anfang und das Ende.
[13:20] Jetzt gehen wir mal zu Kapitel 1 und dort Vers 17. In Offenbarung 1, Vers 17. Wer spricht dort? Ist es auch Gott der Vater?
[13:35] Da heißt es: "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende, und ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen."
[13:51] Das kann nicht der Vater sein. Aus welchem einfachen Grund? Der Vater war tot. Der einzige von den drei Personen der Gottheit, der sagen kann: "Ich war tot und ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit", ist Jesus Christus. Als wir haben das jetzt interessant, und deswegen ist sozusagen, ist natürlich ein bisschen eine akademische Frage, eher als ist es jetzt Gott der Vater oder Jesus.
[14:15] Wir sehen in ein und demselben Kapitel wird dieselbe Aussage sowohl von Jesus als auch von Gott dem Vater gemacht. Was also auch noch einmal zeigen soll, dass zwischen den beiden eigentlich kein echter Unterschied besteht, dass Jesus genauso Gott ist wie Gott der Allmächtige. Ja, dass er genauso ewig ist, dass er genauso von Anfang an da ist und dass er genauso bis ans Ende der der wichtigste, der Höchste. Dieselbe Beschreibung, wie von Gott dem Vater gegeben wird, wird auch für Jesus gegeben. Und wenn ihr Vers 11 anschaut, wenn es in eurer Bibel da drin steht, wo es heißt in Vers 11: "Die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte", dann ist das ja auch Jesus, der hier spricht. Ja, der dem Johannes erscheint. Das heißt, wir können es festhalten.
[15:06] Diese Beschreibung Alpha und Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende ist eigentlich eine Beschreibung Gottes. Eine Beschreibung der Göttlichkeit Gottes, sozusagen, ja, seine seine Unendlichkeit, seine Allmacht, dass er der allerwichtigste und der allergrößte und dass er alles umfasst. Also es gibt keine Buchstaben außerhalb von Alpha und Omega, das alles drin gefasst.
[15:36] Es gibt auch keine Wahrheit und keine Macht und keine nichts, was nicht letztendlich von Gott umschlossen wird. Man kann nicht über Gott hinausgehen.
[15:48] Schauen wir auf Offenbarung 21. Da haben wir auch noch mal diese Aussage in Offenbarung 21 und dort Vers 6.
[16:00] Wer mag mal lesen? "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe denn diese Worte, denn sie sind wahrhaftig und gewiss." Oder sprach zu mir: "Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, das Alpha, das Omega, der Anfang und das Ende."
[16:31] "Ich will dem Durstigen geben aus der Quelle des Wassers des Lebens umsonst."
[16:38] Und da sind wir schon. Es geht nicht nur um die Beschreibung Gottes, sondern auch das, was er uns geben möchte.
[16:45] Was heißt das, dass Gott uns das Wasser des Lebens geben möchte?
[16:56] Was bedeutet das, dass Gott dem Durstigen aus der Quelle das Wasser des Lebens geben möchte?
[17:10] Sein Wort. Ja, die Bibel spricht vom Wasserbad im Wort. Er sein Wort ist das, was verbirgt sich noch hinter diesem Wasser des Lebens?
[17:22] Manchmal ganz einfach allgemein beschreibt, was bietet Gott uns an? Wenn Jesus sagt: "Ich war zu der Frau am Jakobsbrunnen, ich habe dir lebendiges Wasser anzubieten." Was bietet er ihr an?
[17:41] Das ewige Leben. Erlösung, Vergebung der Sünden. Und das ist jetzt also ganz wichtig, so zu sagen, dass hier in Offenbarung 21 Gottes Allmacht, die Tatsache, dass er der Anfang und das Ende ist, verknüpft wird mit der Erlösung.
[18:05] Dann, wenn wir gleich noch ein bisschen drauf eingehen.
[18:18] Kennt ihr denn eine Bibelstelle, die davon spricht, dass Gott das Werk der Erlösung anfängt, Anfang und dass er diese Erlösung auch zu Ende führt?
[18:40] Ja, also das eine ist zu sagen: Okay, Gott ist der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Aber noch viel praktischer wichtig ist für uns in Bezug auf die Erlösung festzustellen: Ist Gott auch wirklich der Anfang der Erlösung und ist er auch das Ende der Erlösung?
[18:56] Es gibt ja manche Christen, die haben den Eindruck, dass Gott nur das Ende der Erlösung ist. Ja, sie müssen erstmal etwas anfangen, Herr. Sie müssen erstmal ein paar gute Werke tun, sie müssen Gott überzeugen, und er macht sie dann vollkommen. Ja, das ist so eine Idee. Eine andere Idee ist, na ja, Gott ist sozusagen der Anfang der Erlösung. Er ist für uns gestorben und ob das ganze dann zu Ende geführt wird oder nicht, Hauptsache wir haben Vergebung und versenden. Er hat da ist dann der Anfang betont. Habe ich das Ende? Aber jetzt sagt ich: "Ich bin der Anfang und das Ende."
[19:35] Kennen biblische Stellen, die vom Anfang sprechen und biblische Stellen, die vom Ende der Erlösung sprechen?
[19:48] Was sagt die Bibel über den Anfang der Erlösung?
[19:51] Also, wenn ihr einen Menschen jetzt in den Erlösungsplan erklären würdet und jetzt nur den allerersten Anfang darüber reden müssten, wie beginnt Erlösung bei einem Menschen? Welche Bibelstellen folgen ein...
[20:17] Genau, das ist ein Schlüsselvers. Genau. Schauen wir mal in Philipper 1, Philipper Kapitel 1 und dort Vers 6. Das ist der Schlüssel sozusagen.
[20:41] Philipper 1, Vers 6. Das heißt es: "Weil ich davon überzeugt bin", sagt Paulus. Ich hoffe, sagt Paulus, es könnte sein. Paulus sagt: "Ich bin davon überzeugt." Und wenn Paulus davon überzeugt war, dürfen wir auch überzeugt sein. Ja, wir dürfen überzeugt sein, dass der, welcher in euch, also in uns, ein gutes Werk, wie geht's weiter? Er hat ein gutes Werk angefangen, hat es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. Also Paulus sagt, wenn Gott ein gutes Werk anfängt, dann vollendet er es auch.
[21:20] Als Gott die Schöpfung angefangen hat, war die Schöpfung ein gutes Werk. Ja oder nein? Nein. War ein gutes Werk. Hat Gott die Schöpfung auch vollendet? Oder hatte sie halb fertig stehen lassen? Nein. Das heißt, in Offenbarung, in das kennt ihr in 1. Mose 2, heißt es so: "Vollendet den Himmel und die Erde oder in 1. Mose 2:1", wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Gott hat es angefangen, indem er gesagt hat: "Es werde Licht", und überhaupt die Erde geschaffen hat. Man gesagt hat: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Und Gott hat es vollendet. Er...
[22:00] ...eine Schöpfung sehen wir also Gottes der Anfang. Gott ist das Ende. Und Paulus sagt: "Ich bin überzeugt, dass Gott das Werk, das er in uns angefangen hat, auch vollenden kann." Und Paulus sagt nicht nur in mir selbst und auch bei euch. Er sagt: "Ich bin davon überzeugt", und wir sollten auch, ich glaube, überzeugt davon sein, dass Gott das Werk, das er angefangen hat, vollenden kann.
[22:28] Jetzt wollen wir mal überlegen, welche Bibelverse fallen euch ein, wo besonders vom Anfang die Rede ist, vom Anfang der Erlösung? Also, wenn jemand fragt: Okay, was ist der allererste Schritt im Erlösungsplan? Was wird er sagen? Also in unserem persönlichen, unsere persönlichen Erlösung.
[23:02] Glauben.
[23:07] Okay. Was sagt die anderen? Was ist denn... Glaube?
[23:15] Hebräer 11:1. Da ist ein... überzeugt sein von. Genau, da gibt es also irgendetwas schon, wovon ich überzeugt sein muss, oder da gibt es irgendetwas, was ich glauben kann oder glauben will. Also kann der Glaube nicht Anfang sein? Oder...
[23:32] ...der Glaube ist hier nur eine Reaktion. Nämlich, Glaube ist, wenn ich jemandem vertraue, wenn ich sein Wort für wahr halte, wenn ich ihm da also entsprechend lebe. Der Glaube ist nur eine Reaktion. Der Glaube ist nicht der Anfang.
[23:47] Was der Anfang?
[24:00] Genau, das Evangelium hören. Dass ich im Sinne von, dass ich hinhöre oder dass ich überhaupt mal wahrnehme. Ja, das ist schon mal vorher. Erstmal gehört habe, kann ich dann danach glauben. Aber noch bevor ich es...
[24:12] ...höre.
[24:26] Die Prophetie. Ja, die Prophetie hat auch, also die spielt eine große Rolle, wenn man das Wort Gottes hört. Das stimmt.
[24:41] Schaut man mit mir in Jeremia 31, Vers 3. Was sagt Jeremia von Ferne her ist mir der Herr erschienen mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.
[25:11] Was ist die allererste Handlung in meiner persönlichen Erlösung?
[25:20] Jesus liebt mich und zieht sie nicht zu. Seit wann liebt er mich?
[25:27] Seit Ewigkeiten. Ja, also er hat mich schon geliebt, bevor ich überhaupt existiert habe. Damit ist deutlich, dass ein Mensch nicht das erste Werk tun kann in der Erlösung, weil er war ja nicht mal darum, was zu tun. Da hat Gott mir schon geliebt. Die Liebe war schon da, bevor er überhaupt da sein konnte.
[25:45] Der Paulus wusste das. Schaut mal in Galater, in Galater Kapitel 1 und dort lesen wir in Vers 15.
[26:17] "Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert hat und durch seine Gnade berufen hat..." Wohl gefühlt. Wann ist es auf die Idee gekommen, den Paulus, den Paulus einheiten, ein bisschen nach für die Heiden sein soll.
[26:36] Noch bevor geboren worden ist. Wann, wann wurde mir zum Propheten bestimmt? Vorher. Überhaupt geboren worden war, bevor ihn seine Mutter im Leib empfangen hat. Mutterleib empfangen hat. Gottes Plan war schon da. Hatte die Idee, die Liebe Gottes war schon da. Wir können überhaupt nur reagieren. Und es ist so wichtig, weil wir das so oft vergessen und auch so leicht vergessen, dass wir im Erlösungsplan immer nur reagieren können. Wir können uns nur darauf einlassen. Wir können das nur zulassen. Wir können die Tür aufmachen, aber die die Kraftwirkung an uns ist schon längst da.
[27:15] Schaut man mit mir, was Jesus sagt in Johannes Kapitel 12.
[27:18] Für wie viele Menschen gilt, dass die Liebe Gottes an ihnen zieht aus lauter Gnade? Ist ja ganz genau.
[27:25] Für alle. In Johannes 12 steht das in Vers 31/32. Reicht eigentlich aus. Johannes 12, Vers 32. Da sagt Jesus: "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen." Und das später von seinem Kreuzestod, wie der nächste Vers deutlich macht. Alle Menschen werden gezogen.
[27:54] Ein Mensch kann nur nachgeben. Jesus...
[28:00] Ein Mensch kann nur nachgeben. Jesus sagte: "Ich habe mit Seilen der Liebe gezogen." Ja, das Werk wird von Jesus begonnen, und dass wir dann das Wort Gottes hören, ja, und dass wir dann hinhören und anfangen, es zu glauben, ist immer nur sozusagen Schritt drei, vier, fünf oder so. Er hat es basiert, immer er hat angefangen, er hat uns gezogen. Wer hat auf ewig die Initiative ergriffen? Erste Mose 3, nach dem Sündenfall war Gott, oder Gott kommt in den Garten. Gott sucht den Menschen. Gott sagt: "Wo bist du?" Gott sagt: "Ich will Feindschaft setzen." Gott schlachtet das Ziel, Gott gibt ihnen das Kleid. Adam und Eva können denen dann glauben. Sie können hinterher können glauben, aber Gott geht in die Vorleistung.
[28:52] Die Bibel sagt, dass Jesus gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Und dann kommt hier noch ein ganz interessanter Aspekt zum Tragen. Schaut mal mit mir in Johannes 3. Da sagt Jesus das auch. Ja, da gibt es die Frage: Johannes 3, die Sünde erlöst. Und Jesus sagt in Johannes 3, und das ist eine interessante Stelle in Vers 7: "Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe, ihr müsst von neuem geboren werden." Jetzt kommt es: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist." Und was will Jesus damit sagen? Was will er damit ausdrücken? Und er sagt: "Du weißt nicht, woher der Wind kommt, so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist."
[30:01] Wir können nicht genau bestimmen, wann es passiert ist. Ja, wir können irgendwann merken, dass der Heilige Geist in unserem Leben wird, oder wir können merken, wir uns verändert. Wir können merken, dass uns plötzlich geistliche Dinge interessieren. Das können wir feststellen. So wie der Wind kommt, können wir sehen: Aha, die Bäume bewegen sich, die Blätter fallen, die Blumen bewegen sich. Wir können die Wirkung des Windes sehen, aber wir können nicht genau wissen, woher sie zu sein. Und so können wir die Wirkung des Evangeliums in unserem Leben sehen, aber wir können nicht genau sagen, seit wann das schon ist. Es hat früher angefangen, als wir denken. Ja, wenn wir uns zurücklehnen an den ersten Moment, als wir uns für die Bibel interessiert haben, dann werden wir mal eben hin und wie im Himmel dann in den Büchern nachschauen: Okay, hat Gott das auch aufgeschrieben? Ja, an dem Tag, als ich zum ersten Mal die Bibel aufgeschlagen habe, als ich gelesen habe, als ich gebetet habe, da hat Gott bestimmt dann und dann stelle ich fest, er hat am Tag vorher schon was gemacht und am Tag davor und wochenlang vorher, monatelang vorher, jahrelang vorher hat er schon und hätte das gar nicht gewusst, was gar nicht gemerkt.
[31:14] Und das ist ein wichtiger Punkt. Wir sagen immer, da hat ein Mensch nach Gott gesucht und gefunden, als ob ein Mensch sich auf den Weg macht und Gott und wurde hinten und er findet dann Gott. Gott ist eher andersrum. Gott klopft an und klopft an und irgendwann machen Menschen mal auf. Also er ist im wahrsten Sinne des Wortes der Anfang. Also hätten jetzt hier noch Johannes 3, Vers 8. Ihr wisst ja, bevor Gott gesagt hat: "Es werde Licht", war was passiert in Vers 2? "Aber die Erde war wüst und leer, und Finsternis bedeckte die Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser." Da war noch kein Licht und keine Ordnung, alles chaotisch, aber der Geist Gottes war schon da.
[32:12] Erlösung beginnt damit, dass Gott uns schon immer geliebt hat und schon längst etwas tut. Ja, also wir das wirklich analysieren wollen, müssen wir feststellen: Ich stehe nur heute deswegen hier, weil Gott lange vor mir angefangen hat, an ihr zu wirken. Jetzt, wie gesagt, auch der Paulus, dass der, der ein gutes Werk in euch begonnen hat. Jetzt hat der Mensch etwas dazu beizutragen. Ja oder nein? Nein, das ist endlich. Ja, ja, er muss jetzt, er muss wollen. Er muss, also jetzt kommt der Wille. Und das ist sehr interessant. Hier ist die Rolle des Willens. Der Wille steht nicht hier am Anfang. Es ist nicht zuerst der Wille, der dazu führt, dass Gott sagt: "Okay, dann liebe ich dich." Sondern die Liebe ist das Erste. Der Wille spielt seine Rolle. Er kann aber nicht Gott so Liebe bewegen, die ist schon da. Der Wille kann nur reagieren. Er kann nur sagen: "Okay, ich will, ich möchte die Tür offen."
[33:15] Es ist der Wille, der jetzt eine Rolle spielt. Ja, es ist der Glaube, der jetzt dazu kommt, dass wir also das, was Gott hier sagt, dass wir das auch glauben, dass wir ihr vertrauen. Daraus folgt dann, dass wir ihm auch folgen. Ja, daraus folgt die Nachfolge und aus folgt der Gehorsam. Also alles Dinge, die wir tun konnten, wo wir daraus folgt, dass wir immer wieder zu seinem Wort beschäftigen. Ja, das Gebet und Bibelstudium, das sind alles Dinge, die wir tun können. Aber können sie uns vollenden? Werden wir vollendet durch unser Beten? Werden wir vollendet durch unser Bibelstudium? Werden wir vollendet dadurch, dass wir uns anstrengen, immer gehorsam zu sein? Nein.
[34:12] Nein, der, der das Werk angefangen hat, auf eine Art und Weise, die wir nicht genau erklären können, die wir zu ersehen können, aber wir können sie nicht erklären. Auf dieselbe Art und Weise wird es auch enden. Und zwar wie Kette Bibelstellen, in denen deutlich wird, dass Gott den Erlösungsplan vollendet. Habt ihr da eine, die euch vielleicht in den Sinn kommt mit Stelle oder auch nicht, dass Gott uns vollenden wird? Das individuelle einfallen. Wenn jetzt mit dem Überfülle bei 1. Mose 4, Vers 6, spricht und sagt: "Gott vollendet das Werk." Und der fragt an: "Ja, wie, wie genau macht er das? Was macht er dann?" Eine Bibelstelle parat, weil die Vollendung der Erlösung ist ja enorm wichtig. Oder 16 auf dem Weg gehen und nicht im Ziel Ende gehen. Wie vollendet, wie beendet sozusagen, vollendet das bessere Wort, wie vollendet Gott die Erlösung? Fällt euch vielleicht auch, wenn ihr nicht wisst, wo steht irgendwie so ein Gedanke, ein Vers oder so ein Satz, den die Bibel sagt? Also wir haben ja schon Philipper 1, 6, sie war, dass Gott uns vollenden wird.
[35:52] Noch nicht mal ein ganz, ganz guter Punkt hin zu gehen. Wir könnten mal vorher bisschen schaut mal in Vers 3 zum Beispiel, der Kabine. Drei, Kapitel 3, Vers 12 und 13: "Ich aber lasse, wer euch aber lasse, der Herr wachsen und überströmend werden in der Liebe zueinander und zu allen gleich, wie auch wir sie zu haben, damit er eure Herzen stärke und sie sollen wir sein." In Vers 13: "Und tadellos sein in Heiligkeit vor unserem Gott und Vater, bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen." David gesagt: "Wenn Jesus wieder kommt, werden wir untadelig sein." Und wer macht das? Es macht Gott, der in uns wirkt, er unsere Herzen stärkt, der uns untadelig macht, der uns wachsen lässt, der uns überströmend werden lässt in der Liebe. Der und so viel Liebe und unser Herz geben möchte, dass die Liebe raus möchte.
[37:08] Und dann kommt natürlich 1. Thessalonicher 4 und schaut mal in erstes nicht auf 5. In 1. Thessalonicher 5 und dort Vers 23: "Vorher in den Versen 16, 17, 18 und so, da gibt es Dinge, die wir tun können. Ja, betet ohne Unterlass. Seid in allen dankbar. Die Weissagung verachtet nicht, prüft alles." Das sind Dinge, die wir tun müssen auf dem Weg der Erlösung. Aber dann kommt die Vollendung, und die machen nicht wir. Vers 23, da steht nämlich: "Er selbst aber, er aber, ja, die Verse vorher sprechen immer von dem, was wir tun, was wir machen können." "Haltet euch fern, prüft alles, verachtet nicht, dämpft nicht." Aber Vers 23 sagt: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, versteht jetzt, da er heilige euch und wie oberflächlich? Nein, durch und durch und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib vollständig." Ja, alles, was es gibt, aber Menschen mögen untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.
[38:20] Also hiermit ganz deutlichen Text, den mit dem überein, was ihr vorgelesen haben. Wenn Jesus wieder kommt, sind wir untadelig. Und Paulus sagt zweimal: "Wer es tut, der Jesus, der Gott, der in uns ein Werk angefangen hat, wird es vollenden." Er wird uns durch und durch heiligen. Und ich würde vorschlagen, genauso mysteriös, wie sein Wirken ist am Anfang, wie es gar nicht genau richtig bemerken. Er, wir sehen irgendwann das Resultat, aber wir können es gar nicht bis ins letzte verstehen, wie das gemacht hat. Genau so unergründlich ist auch sein Wirken hier am Ende, und wir dürfen beides im Glauben annehmen. Das ist ganz wichtig, weil es nicht so ist, dass Gott uns einmal anschubst, die einige glauben, und dann müssen wir uns anstrengen, damit wir es als Ende schaffen.
[39:23] Sondern wenn wir wissen, Gott hat in meinem Leben gewirkt auf übernatürliche Art und Weise und er hat mich zu sich gezogen, dann darf ich wissen, selbst wenn ich mal in die Irre gegangen bin, selbst wenn ich mal Fehler gemacht habe, es ist, wenn ich zu langsam gewesen bin, wenn ich mich an ihn klammere und bei ihm bleibe, ist er in der Lage, fähig und will ich das bis als Ende zu vollziehen, uns ganz durch und durch zu heiligen. Und zwar, weil er das Alpha und das Omega ist. Und da steht nicht ohne Grund jetzt Offenbarung 22, weil wir haben ja gesehen, es geht in Offenbarung 22, in Vers 11, und es endete glanz hat. Es geht in Vers 12 um die Wiederkunft Jesu, wir jedem vergelten wird nach seinen Taten.
[40:14] Wenn man jetzt Offenbarung 11, 22, Vers 11 und 12 alleine hätte, wird man sagen: "Was muss ich für ein Mensch sein?" Und das ist auch die richtige Frage, aber die doch wichtigere Frage ist, oder was haben wir für einen Erlöser, der das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Ursprung, der Erste und der Letzte ist. Er vollendet, was er beginnt. Und deswegen brauchen wir keine Angst zu haben vor dem Ende der Glanzzeit. Wir brauchen keine Angst zu haben vor der Wiederkunft. Wir sollten nur Angst haben, wenn wir uns von Jesus trennen. Wenn wir uns von Jesus trennen, dann werden wir diesen Weg nicht zu Ende gegangen werden in unserem Leben. Er hat dann, dann kommen wir vom Weg ab, damit Jesus haben wir alles, was wir brauchen.
[40:59] Das Anfang und das Ende ist das interessant. Wenn wir noch einmal ganz kurz die Verse vergleichen in der Offenbarung. Ich habe mit mir Offenbarung 21, tschuldigung, Offenbarung 1. Dann haben wir eine Formulierung, Vers 8: "Das A und das O, der Anfang und das Ende." Ja, also wir haben hier eine doppelte, also zweimal, ja, das A und das O, der Anfang und das Ende in Offenbarung 1. Vers 17 haben wir nur "der Erste und der Letzte", der damals nur einmal. Ja, also zweimal hier, einmal hier. Und da, eine Offenbarung 21 haben wir es in Vers 6: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende." Auch zweimal. Könnte sehen und Anfang und das Ende zweimal bewiesen. Offenbarung 22, Vers 13.
[42:01] Da steht: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und Letzte." Könnte sehen, nur dieser Vers hat es quasi dreimal hintereinander ausgedrückt. Man könnte also sagen, von allen Versen in der Offenbarung, wo dieser Gedanke vorkommt, ist, dass der Gedanke, wo es am deutlichsten unterstrichen ist. Ja, also es ist eine Offenbarung 1 erwähnt, es ist eine Offenbarung zweimal erwähnt, 21 erwähnt. Aber ich hier wird es jetzt quasi noch mal extra wird. Ja, also das wird uns beim Lesen meistens sich ganz deutlich. Aber wenn man, wenn die Bibel das damals möglich gemacht hätte, hätte man sozusagen das eigentlich fett unterstrichen und mit großem Ausrufezeichen geschrieben.
[42:44] Das heißt, die Idee sozusagen in Vers 11 steht: "Es kommt ein Ende der Glanz." In Vers 12 heißt es: "Und Jesus kommt wieder, und jeder erhält nach seinen Werken seinen Lohn." Aber Vers 13, Ausrufezeichen, groß, dick, fett, mit blinkenden Großbuchstaben: "Jesus ist der Anfang und das Ende. Was er begonnen hat, das macht er zu Ende." Und er ist der Erste und der Letzte. Und wir brauchen uns keine Sorgen machen, denn wir beide sind ja. Und dann sieht man eigentlich sehr schön, wenn man die Offenbarung so Stück für Stück liest, dann kann sie eigentlich gar nicht richtig Angst machen, wenn man sie so richtig im Kontext liest, weil sie zwar zeigt, was der Maßstab ist, aber auch wie Gott in uns diesen Maßstab mehr als locker erfüllen kann, wenn wir uns an ihn halten, wenn wir ihm glauben, wenn wir uns ziehen lassen, wenn wir das, was er an allen Menschen anfängt, ihm auch erlauben, dass das zu Ende machen darf.
[43:44] Und dazu müssen unbedingt beschäftigen. Wir müssen mit ihm reden. Wir müssen uns wieder interessierte, müssen demnach folgen, müssen ihm gehorchen. Er wird uns mehr, weil offenbaren kann, der bitte uns durch und durch heiligen kann. Zum Schluss, nicht zum Schluss. Jetzt sind wir am Schluss. Wollen wir uns, wollen wir uns vornehmen, dass wir Jesus einladen in meinem und in deinem persönlichen Leben, dass wenn wir uns zurück erinnern, uns sehen: Gott hat ein Werk in mir angefangen. Ich denke, wir können alle mit absoluter Überzeugung sagen: Gott hat in unserem Leben gewirkt. Oder wir können sagen: Gott hat ein Werk in uns angefangen. Und wir alle wissen, wir sind nichts zu Gott gekommen, weil wir ihn überredet haben, sondern weil er uns überredet hatte. Oder wir sind alle bei ihm, weil er uns gezogen hat.
[44:39] Wollen wir uns noch nicht vornehmen, ihn weiter ziehen zu lassen, und zwar genau dahin, wo er uns haben will, dass er uns ziehen darf und ziehen darf und erfüllen darf mit seinem Heiligen Geist, bis wir ganz vollendet sind. Und dann wird das Ende der Zeit sein, damit Jesus wiederkommt und wir werden von bis in alle Ewigkeit ihn loben, weil er das Alpha bis Omega ist, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Mann und auch gemeinsam niederknien und beten.
[45:26] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du in deinem Wort uns zeigst, dass wir keine Angst haben brauchen, dass wir nicht vorbereitet sind, wenn wir uns ganz fest an dich klammern. Du verlangst von niemandem von uns, dass wir aus eigener Kraft das Werk vollenden, das du begonnen hast, sondern du wünschst dir, dass wir bei dir bleiben, dich festhalten, an deiner Hand gehen, die ihr gehorchen aus Liebe zu dir, damit du das, was du angefangen hast, auch vollenden kannst. Herr, wir wollen mit Paulus sagen, dass sie überzeugt sind, dass du das gerne tun möchtest und natürlich tun kannst. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du nicht aufhörst an uns und in uns zu wirken, dass wir jeden Tag erneut dein Ziel leben erleben dürfen, wie du uns mit Gnade, mit Liebe immer nett zu dir siehst, dass wir dem nachgeben, immer mehr verwandelt werden in der Bild, dass wir immer mehr Freude an dir haben, immer mehr uns an deinem Wort erfreuen, unter der Gegenwart in unserem Leben. Gebet. Und dass wir dann auch, wenn wir es nicht verstehen, wie das eigentlich genau funktioniert, weil es unseren Verstand weit übersteigt, doch glauben dürfen, dass du uns durch und durch heiligen kannst. Dafür danken wir dir, das glauben wir dir im Namen Jesu. Amen.
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