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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Glückseligkeit im christlichen Glauben, basierend auf Offenbarung 22,14. Er untersucht verschiedene Seligpreisungen in der Offenbarung und zieht Parallelen zu den Psalmen und dem Alten Testament. Dabei wird deutlich, dass wahres Glück nicht in weltlichen Dingen liegt, sondern im Gehorsam gegenüber Gottes Wort, der Vergebung von Sünden und der Gemeinschaft mit Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später dieses Video anschaut. Wir sind nach der Pause jetzt ins neue Jahr gestartet und wollen auch in diesem Jahr das Offenbarungsstudium fortführen. Wir werden – ich bin kein Prophet, aber ich bin mir sicher, wir werden in diesem Jahr ans Ende der Offenbarung gelangen und genau da noch einige Verse, einige wenige.

[1:20] Und heute haben wir einen Vers, auf den wir uns sehr freuen können, weil es ein sehr wichtiger und bedeutsamer Vers ist. Ein Vers nicht nur für die Offenbarung, sondern für die ganze Bibel von großer Bedeutung. Die letzte Seligpreisung der ganzen Bibel und damit natürlich auch der Offenbarung.

[1:35] Und bevor wir die anschauen und studieren, natürlich eine Einladung, wo es möglich ist, dass wir niederknien für ein Anfangsgebet.

[1:49] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt gemeinsam dein Wort studieren können. Wir möchten dir danke sagen, dass jeder einzelne Vers der Offenbarung eine besondere Botschaft für uns enthält. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist und dass wir nicht nur Erkenntnisse bekommen, sondern dass wir merken dürfen, wie dein Wort unser Herz anspricht, wie der Heilige Geist unser Herz erfüllt und wie du dein Gesetz in unser Herz hineinschreibst. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns zeigst, wie wir auf dem Weg nach Jerusalem weitere Schritte an deiner Hand machen können und dass es zu unserer persönlichen Erweckung führt und auch zu einer Erweckung in unserer Gemeinde. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:51] Offenbarung Kapitel 20-22, natürlich – Entschuldigung, Offenbarung 22 und dort Vers 14.

[3:05] Wer mag diesen Vers mal gerne lesen? 14.

[3:29] Danke. Du bei dir stand für alle, die jetzt vielleicht im Leistung nicht gehört haben: „Selig sind, die ihre Kleider waschen.“ Oder welche Übersetzung hast du gehabt? Luther. Genau. Luther sagt: „Selig sind, die ihre Kleider waschen.“ Aber vielleicht habt ihr alle von euch – nicht Luther, sondern vielleicht hat jemand eine andere Übersetzung. Hat jemand eine andere Übersetzung? Ja, ganz genau.

[3:48] Die Schlachter sagt: „Glückselig sind, die seine Gebote tun.“ Und das sollte schon mal aufmerken lassen. Hier haben wir einen der wenigen Fälle, wo es tatsächlich zwei unterschiedliche Varianten gibt. Also es gibt ja eine geringe Gefahr, dass steht mal, also da gibt's kleine grammatische – verlassen zwei inhaltliche Varianten oder ziemlich anderer Inhalte. Oder die Kleider waschen, wo die gewohnte – halten.

[4:16] Und damit wollen wir uns gleich ein bisschen genauer befassen, was das eigentlich hier auf sich hat. Aber zunächst einmal schauen wir das an, was in allen Bibeln steht, nämlich: „Glückselig.“ Was heißt eigentlich „glückselig“? Keine Wiederholung. Was heißt eigentlich „glückselig“? Ist ja ein Wort, das wir jetzt im normalen Sprachgebrauch im 21. Jahrhundert jetzt nicht mehr so oft verwenden. Oder glückselig. Was würdet ihr sagen, was heißt glückselig?

[4:55] Glücklich. Ja, genau. Glücklich. Ja, also könnte einfach auch sagen glücklich. Und dieses glückselig oder glücklich kommt in der Offenbarung mehrmals. Weiß jemand von euch zufällig, wie oft kommt die Glückseligkeit als „glückselig“ in der Offenbarung vor?

[5:19] Also, wir wissen ja, es gibt dieses „glückselig“ auch noch an einer anderen Stelle, nämlich in welcher Predigt? In der Bergpredigt. Wie viele „glückselige“ gibt es da? Ja, je nachdem, wie man zählt, eigentlich acht. Und dann kommt noch mal ein Nachsatz, da nicht ganz genau. Sind eigentlich acht Seligpreisungen und dann noch ein – ein – ein – ein nächster Gedanke.

[5:41] Aber hier in der Offenbarung sind es, wie viele? Also, zwei haben wir zum einen Offenbarung 22, aber in der ganzen Offenbarung sind es – das kann man sich gut merken, es sind sieben Seligpreisungen. Und da hat das – sind so Dinge, wo ich mir denke, das kann kein Zufall sein. Oder sind genau sieben Seligpreisungen.

[6:00] Und wir schauen uns nur ganz kurz, ohne ins Detail zu gehen, nochmal diese sieben Seligpreisungen an. Der, seit vielen Jahren hier ist, der hat sie vielleicht auch mal gehört. Offenbarung 1 und dort Vers 3. Nur, dass wir diese sieben nochmal hier uns anschauen. Offenbarung 1 und dort Vers 3. Das ist eine ganz bekannte, die steht gleich am Anfang der Offenbarung.

[6:22] Ziemlich am Anfang. Und da heißt es: „Glückselig, wer was tut?“ Der die genau oder die Worte der Weissagung liest und die sie hört und bewahrt, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nah. Also, da geht es um das Lesen und Hören und Bewahren der Offenbarung. Ja, glückselig sind die, die die Offenbarung lesen und studieren und darauf hören, dass der Geist Gottes sagt, und es auch bewahren, weil die Zeit ist nah. Ganz genau. Die erste Seligpreisung.

[6:58] Wir die zweite an – Offenbarung 14 und dort Vers 13. Offenbarung 14 ist natürlich bekannt für welche berühmte Botschaft des Engels? Botschaft. Klar und direkt im Anschluss an die drei Engelsbotschaft, noch vor diesem Abschnitt der Wiederkunft, finden wir in Vers 13 den Satz: „Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Selig sind die Toten, die dem Herrn sterben von nun an.“ Ja, spricht der Geist. „Sie sollen ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach.“

[7:42] Nehmen wir also der Kapitel 1 Vers 3, wir haben wir 14 Vers 13. Das sind alle die gläubigen Toten, die nach 1844, die unter der dritten Engelsbotschaft sterben. Nach 48 – also die gläubigen, ist ja, gläubige Toten, die nach 1844 sterben. Glückselig. Genau.

[8:10] Und dann haben wir die nächste in Kapitel 16, Kapitel 16 Vers 15. Was ist denn der Inhalt von Kapitel 16? Worum geht es im Kapitel 16? Ja, das ist 15. Genau. Das liegt über Winter. Das hat damit auch zu tun. Kapitel 16 beschreibt genau die Plagen, die sieben Plagen. Und im Kontext der sechsten Plage haben wir noch eine Seligpreisung. Da heißt es nämlich: „Glückselig, also sie, ich komme wie ein Dieb.“ Bezieht sich auf die Wiederkunft. Punkto. Dann: „Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht.“

[9:00] Also wir haben hier Kapitel 16 Vers 15. „Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt.“ Und welche Kleider sind damit gemeint?

[9:11] Die Kleider der Gerechtigkeit. Genau. Das in der Endzeit wir nicht das Kleid der Gerechtigkeit angezogen bekommen und dann ist wieder weg, geben, sondern wir sollen wachen, dass in der Endzeit wir das Kleid anbehalten. Ganz genau.

[9:22] Und dann kommen wir zu Kapitel 19 und dort Vers 9. 19 und dort Vers 9. Und dort steht: „Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind, die welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.“ Und das sprach zu mir, dass dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes. Ist also 19, 9.

[9:47] Das sind diejenigen, die zum Hochzeitsmahl berufen sind. Also glückselig sind diejenigen, die die Offenbarungen lesen, hören und bewahren. Selig sind die, die in dem Herrn sterben von nun an. Selig sind die, die wachen und ihre Kleider bewahren. Selig sind die zum Hochzeitsmahl berufen sind.

[10:13] Und dann kommen wir noch zu Kapitel 20 und dort ist Kapitel 20 Vers 6. Kapitel 20 und hat Vers 6. Und worum geht es da? Da haben wir die Aussage: „Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der Offenbarung 20, 4-6.“ „Glückselig und heilig ist, wer genau wer Anteil an der ersten Auferstehung hat.“ Das sind also alle die gläubigen Toten aller Zeiten, sozusagen. Ja, während wir hier vor allem die, die unter der dritten Engelsbotschaft dann sterben, haben wir hier alle gläubigen Toten. Er, die gläubigen Toten sind glückselig. Damals – manchmal so einen Bezug. Sie sind also miteinander verbunden.

[11:15] Naja, diese Seligpreisung für „selig sind die gläubigen Toten, die bei der ersten Auferstehung, wenn Jesus wieder kommt, dabei sein werden.“ Und dann haben wir die vorletzte in Offenbarung 22 und dort Vers 7. Offenbarung 22 Vers 7.

[11:33] Und da haben wir was für einen Gedanken. Genau, da geht es um die Worte der Weissagung. Ja, das Bewahren hatten wir schon in einer anderen Seligpreisung, die so ähnlich klang. Genau, Kapitel 1 Vers 3.

[12:05] Und jetzt ist natürlich irgendwie interessant, ja, die erste und die sechste gehören wir zusammen und die zweite und die fünfte gehört zusammen. Da kann man sich überlegen, äh, dritte und vierte war – da, was schauen wir doch mal ganz kurz zur dritten und vierten. Offenbarung 16 Vers 15 war: „Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht.“ Und Kapitel 19, 19, das war ja: „Glückselig sind, die welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.“

[12:45] Woran erkennt man denn diejenigen, die zum Hochzeitsmahl berufen sind? An ihrem Kleid. Oder das sind vorher, das ist in Vers 8. Und das wohl eher gegeben sich in kleiner, in final-Einzug, leiden rein und grenzen, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Also möglicherweise ich es nicht so deutlich. Also das ist recht deutlich hier. Das ist auch recht deutlich im Jahr.

[13:09] Vielleicht, ja, könnte man auch als Parallele sehen. Und dann bleibt uns nur noch unsere, ja. Und da haben wir jetzt entweder: „Glückselig sind die, ihre Kleider waschen.“ Das könnte uns wieder hier damit verbinden. Oder aber: „Glückselig sind, die seine Gebote tun.“

[13:28] Bevor wir die Frage klären wollen, sie aber noch mal ein bisschen aus der Offenbarung rausgehen. Diese Idee, ich habe ja schon gesagt, es gibt die Seligpreisung auch, wo kommt das noch vor? Im Alten Testament gibt es da auch so „glückselig ist der, das und jenes tut.“

[13:51] Also, das Wort „glückselig“ im Deutschen wird im Alten Testament nicht verwendet, aber es gibt ein anderes Wort, das dem quasi entspricht, das im Alten Testament über verwendet wird, wenn jemand so gepriesen werden soll, weil er zum Beispiel gläubig ist, ja, weil Gottes Wort liest oder nachdenkt. Da heißt da nicht „ist glückselig“, sondern weiß jemand von euch, wie es heißt? „Wohl dem.“ Genau.

[14:15] „Wohl dem.“ Das ist so dieselbe Idee, nur im Hebräischen. „Wohl dem.“ Fällt spontan eine Bibelstelle ein, wo es heißt: „Wohl dem.“

[14:28] „Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen.“ Sondern jetzt: „Wohl dem, der seine Lust hat an dem Gesetz des Herrn, über sein Gesetz nachdenkt, wie oft Tag und Nacht.“ Und da gibt es eine Verheißung: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbecken, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und alles, was er tut, gerät wohl.“ Und seine Blätter – verbergen nichts. Und alles, was er tut, gerät wohl. Genau.

[15:05] Gott möchte, dass sie glücklich sind. Gott möchte, dass wir Erfolg haben. Alles, was er tut, gerät wohl. Gott möchte, dass wir zur rechten Zeit fertig werden mit unserem Glauben, also mit – also unsere Glaubensfrucht reift, ja.

[15:19] Und was ist das Geheimnis in Psalm 1? Was ist das Geheimnis wahren Glücks, Glückseligkeit?

[15:28] Über das Gesetz nachdenken. Und zwar nicht einfach nur, naja, okay, es ist jetzt der Volksschule, jetzt lese ich mal ein bisschen hier, sondern darüber nachdenken, Tag und Nacht, immer wieder Freude haben, nur das Gesetz Gottes nachzudenken. Nichts verschafft so viel Glück wie ein Nachdenken über das Wort Gottes. Und das ist ja auch die Idee, die wir hier haben.

[15:47] Sich mal: „Glückselig sind die, die die Worte dieser Weissagungen lesen und hören und“ – die Frage ist nicht nur, machen wir uns morgen an, nach 25 Minuten, zehn Minuten, sondern wie oft am Tag denken wir eigentlich über das Wort Gottes nach?

[16:04] Herz fährt sie wie auswendig gelernt haben, ja, oder so gedankenlos abgewandert. Die Geschichte von David und Goliath, er – oder wie war die Geschichte von Jesaja, die wir jetzt in der Schule gehabt haben, dass wir noch mal eine durchgehend, ja, weil wir mal drüber nachdenken, dann kann Gottes Geist an uns wirken in besonderer Weise.

[16:20] Dann kann er uns nämlich die Geschichte – hat ja eine Verbindung zu der Geschichte, ja. Und dann, dann kann Gott zu uns sprechen und uns auch zeigen: Mensch, stimmt, eigentlich die Geschichte von Abraham, das ist ganz ähnlich, wie was ich gerade erlebe.

[16:34] Wenn du darüber nachdenkst, dann kann Gott uns besonders in uns wirken. Und das macht uns eigentlich sehr froh. Das macht uns froh, weil Gott – Gottesnähe immer etwas Schönes ist, wenn wir uns ihm hingeben.

[16:47] Jetzt schauen wir mal noch ein paar andere Stellen an. Psalm 32. Psalm 32 und dort Vers 1. Das ist auch ganz bekannt. Psalm 32 und dort Vers 1 heißt es: „Wohl dem, hat sie mir von euch schon 132 Vers 1. Wohl dem, dessen Übertretung vergeben ist, dem dessen Sünde zugedeckt ist. Wohl dem, ja.“

[17:23] Wahrscheinlich könnte das auch aus eigener Erfahrung sagen, wenn man weiß, Jesus hat meine Sünden vergeben, ist man glücklich. Oder wenn man weiß, ich habe gesündigt, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die vergeben hat, weil ich sie vielleicht noch teilweise festhalte oder irgendwie gerade nicht so wirklich an Jesus glaube oder zweifle, ob ich mir wirklich vergeben hat, dann ist man niedergedrückt, dann ist man deprimiert. Ja, der David sagt, dass sogar – er sagte hier in Vers 3: „Als ich es verschwieg, da fielen meine Gebeine durch mein gestöhne den ganzen Tag.“ Deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, so dass man sagt, vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird.

[18:00] Ich denke, wir alle kennen diese Erfahrung, dass man weiß, ich hab was verkehrt gemacht, aber ich hab's noch nicht ganz bereit und nicht ganz bekannt, und man ist nicht richtig in der Welt, man ist nicht richtig im Glauben, man ist es deprimiert. Oder aber, wenn wir zu Jesus kommen und unsere ganze Schuld ihm geben, macht uns wieder glücklich.

[18:21] Ja, kein Mensch kann auf Dauer unglücklich sein, der weiß, zwischen mir und Gott ist alles im Reinen. Ja, das ist gesagt, die Bibel: „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben ist.“ Und das – habe sagt uns also mit anderen Worten, wenn wir glücklich sein wollen, müssen wir zum Wort. Wenn wir glücklich sein wollen, müssen wir unsere Sünden zu Jesus bringen.

[18:38] Ich habe ja noch einen Text, einen Psalm 106 und 106 und dort Vers 3. Also glückselig sind die, das Wort Gottes oder nachdenken und willig sind, ihre Schuld zu Jesus bringen, uns vergeben – Vergebung erhalten.

[19:00] Psalm 106 Vers 3 sagt: „Wohl denen, die was beachten?“ Genau, die das Recht beachten, die Gerechtigkeit üben, wann allezeit. Also glücklich sind die, die über Gottes Wort nachdenken. Ob sie es sind, die die Sünden zu Jesus bringen. Selig sind die Gottes Gebote halten, beachten.

[19:24] Oft wird ja behauptet, dass Gottes Gebote oder viele Christen und viele Menschen denken, Gottes Gebote engen ein. Aber in Wirklichkeit sagt die Bibel, wer Gottes Gebote hält, ist glücklicher und fröhlicher als diejenigen, die versuchen aus eigener Kraft und nach eigenen Maßstäben zu leben.

[19:38] Also schauen wir noch ein bisschen weiter. Psalmen 112. Das ist also etwas, was in den Psalmen immer wieder auftaucht. Psalm 112 und dort Vers 1 ist ein ganz toller Vers. Schauen Psalm 112 und dort Vers 1. Dort steht: „Halleluja! Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten.“ Also, da geht es nicht nur darum, die Gebote zu tun, sondern auch Freude zu haben an den Geboten. Ja, wohl dem, der den Herrn fürchtet. Und natürlich müsste sofort denken, wenn es um den Herrn fürchten geht, an welchen berühmten Vers 15 Grad.

[20:16] Geht an welchen berühmten Vers 15 Grad und geht in die Irre. Ja, also, wenn es heißt, diejenigen, die Gott fürchten, sind glücklich und ihm die Ehre.

[20:25] Dann wendet, wenn die glücklich sind, dann ist unsere Botschaft ein Aufruf zum Glücklichsein. Denn wenn wir sagen: „Fürchtet Gott“, sagen sie eigentlich: „Seid endlich glücklich.“ Und deswegen ist es ein Evangelium, eine gute Botschaft.

[20:38] Und wir sollten sie auch so predigen, dass die Leute merken, dass wir Interesse haben, dass sie glücklich sind und nicht nur, dass wir ihnen irgendwie erzählen, dass ich alles wissen, sondern wir haben ein Interesse daran, dass andere Menschen glücklich sind, weil sie Gott fürchten.

[20:56] Und jetzt haben wir noch Psalm 119 und dort ab Vers 1. Das ist auch sehr schön. Psalm 119 und dort Vers 1: „Wohl denen, die im Weg und adelig sind, die wandeln nach dem Gesetz des Herrn.“ Also sich nach Gottes Wort ausrichten und auf Gottes Geboten – nach Gottes Geboten leben. „Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen.“ Ist also wirklich ernst meinen, die sich wirklich dahinter klemmen und und Jesus kennenlernen wollen, die auch kein Unrecht tun, die auf seinen Wegen gehen.

[21:33] Und ganz genau, das geht ja noch diverse so weiter. Also ihr seht, das ist ein Thema, das kommt aus den Psalmen, das zieht sich dann auch in das Neue Testament hinein.

[21:40] Aber wir haben noch ein, zwei andere Stellen hier, und zwar in Jesaja. Schaut man Jesaja 56. Die Stelle kennt ihr vielleicht auch ganz gut. Jesaja 56, das kommt ja dann vielleicht in einigen Wochen auch in Interaktion dran. Jesaja 56 und dort Vers 2. Da wird noch mal ein ganz besonderer Aspekt mit der Glücklichkeit, mit dem Glück verknüpft.

[22:08] Schaut mal Jesaja 56 und dort Vers 2. Dort steht: „Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun.“ Habt ihr schon mal erlebt, mit eurem Leben, dass ihr den Sabbat von ganzem Herzen geheiligt habt und ihr wart glücklich?

[22:35] Also, ich kann sagen, hat schon vieles erlebt, wo ich gemerkt habe, Gott hat mir Glücklichkeit geschenkt. Oder eine bis zu andere Zeit mit ihm. Und oft ist es so, wenn man irgendwie das Gefühl hat, naja, ich muss den Sabbat jetzt, muss das schnell fertig werden, und man hat den Sabbat noch halb angeschnitten, der mitarbeitet, und man hört schon bald wieder auf den Sabbat zu halten, wenn man dann schnell wieder arbeiten will. Wenn man vielleicht den ganzen Sabbat an weltliche Sachen denkt, dann ist jetzt nicht so ein großes Glück, dann ist es irgendwie wie eine Last, der man denkt: Meine gute Hoffnung, es bald vorbei. Aber wenn man ihn wirklich hält, denn man Freude hat, jede oder wenn man wirklich mit Gott Gemeinschaft haben will, dann ist der Sabbat eigentlich ein wunderschöner Tag. Ein Tag zum Glücklichsein.

[23:17] Ja, als ihr seht, viele Dinge, die Gott uns sagt, er sein Wort studieren sollen, dass wir mit unseren Sünden zu ihm kommen sollen, dass wir seine Gebote halten sollen, dass wir den Sabbat halten sollen, ist eigentlich nichts anderes als Gott, der sagt: Okay, ich möchte, dass sie glücklich seid. Ich mache das hier glücklich. Sagt: Ich möchte, dass wir glücklich sein.

[23:33] Ich möchte, dass er wirklich sein Mann. Sollte also meinen, dass Menschen, die Gottes Wort befolgen, die glücklichsten Menschen auf der Erde sind. Also, es kann natürlich sein, dass man auch mal niedergeschlagen ist, weil man etwas Negatives erlebt hat. Aber wenn man grundsätzlich immer nur betrübt und bedrückt, dann hat man vielleicht doch gar nicht das hier erlebt, was Gott sich wünscht.

[23:57] Gott wünscht sich glückliche Menschen. Alles, was er tut, das Evangelium, das Wort Gottes, die die Gesetze, der Sabbat ist.

[24:02] Gottes, die die Gesetze, der Sabbat ist alles dazu da, damit wir glücklicher sind.

[24:07] Und dann haben wir noch eine interessante Stelle, die wir hier nur anreißen. Wir können jetzt nicht studieren, das wäre es für ein andermal.

[24:13] Dann Thema Daniel 12 und dort Vers 12. Daniel 12 und dort erst ganz am Ende vom Buch, dann gibt es ja noch einmal diese Prophezeiung über das Volk Gottes, dass am Ende der Zeit, wenn das Buch Daniel entsiegelt wird, die Botschaft in die Welt hinaustragen wird. Ihr wisst vielleicht, wann ist das Buch Daniel entsiegelt worden? In welchem Jahr wurde das Buch Daniel entsiegelt? Waren wir das Buch Daniel zu verstehen?

[24:50] 1798. Ganz genau. Und hier in Vers 12 gibt es an die Prophezeiung. Ich deute das jetzt nur an aus Zeitgründen, können wir das nicht studieren. Aber da ist es wohl dem, der ausfahrt und 1335 Tage erreicht. Hier ist die Prophezeiung auf das Jahr, wenn ihr das schon mal studiert habt, wisst ihr es vielleicht auf das Jahr 1843.

[25:09] Was war im Jahr 1843? Was verbinden wir mit dem Jahr 1843? Woran denkt ihr zu aller erst, wenn ihr das Jahr 1843 denkt?

[25:26] An die NS-Zeit. Ja, das passt schon ganz gut. Also, was genau verbindet ihr mit der Endzeit mit 1843? Nicht 44. 1844 ist der Beginn des Untersuchungsgerichts, ist Jesus im Allerheiligsten. Aber was verbindet ihr mit 1843?

[25:42] Darfst du irgendwas? Die Milleriten, die hatten geglaubt, dass Jesus 1843 wieder kommt, oder die hatten darauf gewartet. Sie hatten darauf gehabt, deswegen glückselig sind diejenigen, die auf 1843 warten. Also, wir wissen später aus Offenbarung 10, es gibt eine Enttäuschung.

[25:58] Erdmann hat sich verrechnet, auch um ein Jahr. Aber glückselig sind diejenigen, die auf die Wiederkunft warten. Glückselig sind die Milleriten hier an dieser Stelle, diejenigen, die das Buch Daniel studieren und deswegen glauben, dass Jesus bald wiederkommt. Glückselig sind ihm.

[26:12] Also, ihr seht, es kommt also durch die ganze Bibel geht es durch zu dem Thema. Passt noch Lukas, Lukas Kapitel 12, Vers 37 und 38. Lukas 12, Vers 37 und 38.

[26:39] Lukas 12, 37 und 38. Dort heißt es: "Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wie soll er sie finden, waren." Das ist fast ein bisschen zu dem.

[26:57] Waren, wahrlich, ich sage euch, er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten Nacht nahe kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte.

[27:09] Wenn wir auf die Wiederkunft warten und auch, wenn es länger dauert, als wir gedacht haben. Ja, also auch, wenn es erst in der zweiten oder in der dritten Nacht kommt, wenn wir nicht aufgeben mit dem Warten, dann ist das eine Quelle des Glücks.

[27:25] Deswegen sagt ja Gott zu uns: "Wartet auf die Wiederkunft." Deswegen sagt er: "Halte den Sabbat." Deswegen sagt er: "Bringt eure Sünden zu mir." Deswegen sagt er: "Haltet meine Gebote." Deswegen sagt er: "Denkt über mein Wort nach", weil das ist alles eine Quelle des Glücks.

[27:45] Es gibt fast nichts, was Menschen sich so sehr sehnen, um wünschen, wie glücklich zu sein. Oder alle Menschen wollen glücklich sein und sie denken, sie kriegen das Glück durch Drogen oder durch Sport oder durch Unterhaltung oder durch Arbeit oder durch Geld oder durch Partner oder, ich weiß nicht was.

[28:01] Und Gott sagt: "Ich weiß ganz genau, wie ihr am allergrößten sein könnt. Ihr braucht mein Wort, ihr braucht Vergebung. Ihr braucht den Sabbat, ihr braucht meine Gebote, ihr braucht die Hoffnung auf die Wiederkunft."

[28:12] Macht das, und ich glaube, wir tun Gott keine Ehre geben, wenn wir all diese Dinge zwar vielleicht predigen, aber nicht wirklich einen glücklichen Eindruck hinterlassen. Ja, weil sie sich vielleicht nur aus Pflichtgefühl machen oder aus dem schlechten Gewissen heraus.

[28:31] Nein, Gott wünscht sich echte glückliche Christen, glückliche Kinder Gottes. Nun, jetzt müssen wir die Frage klären: Was ist denn jetzt hier die Seligpreisung? Sind es diejenigen, die die Kleider waschen, oder diejenigen, die die Gebote halten?

[28:47] Vielleicht, wenn ihr euch wundert, wie kann das sein, dass zwei so unterschiedliche Gedanken in einem Vers in der Bibel so eine andere so ist das hat mit dem Griechischen zu tun. Und ich will euch das noch mal kurz zeigen, damit ihr seht, wie das sein kann.

[29:01] Und zwar gibt es hier. Ich schreibe ich das einfach mal auf, dann könnt ihr ja selbst beurteilen, ob ihr vielleicht auch den Fehler gemacht hättet. Das ist hier der Satz: "Glückselig sind die, die seine Gebote halten." Und dann gibt's auf Griechisch den Satz: "Glückselig sind die, die ihre Kleider waschen."

[29:32] Und das sieht, wie ihr jetzt vielleicht schon seht, ziemlich ähnlich aus, oder? Also, viele Worte sind gleich oder fast gleich, fast die gleichen Buchstaben. Also kein Wunder, dass irgendwann irgendjemand mal beim Schreiben das eine mit dem anderen verwechselt hat.

[30:01] Also, man kann auch nicht mehr ganz genau sagen, was wohl das erste gewesen sind. So ähnlich, und irgendwann hat sich mal geteilt, und die haben dann immer das abgeschrieben, und dann haben wir das abgeschrieben.

[30:12] Jetzt müssen wir trotzdem die Frage, also jetzt, man kann sozusagen erklären, aha, da kommt das eher sind. Also, es gibt Manuskripte, da steht das. Das sieht man das Gute, dass wir das, weil das so fast gleich ist.

[30:21] Jetzt müssen wir aber die Frage stellen: Was war denn wahrscheinlich das Original? Was wird er sagen? Was ist wohl das Original?

[30:30] Sagen: Was ist wohl das Original? "Selig sind die, ihre Kleider waschen" oder "Glückselig sind die, die Gebote halten"? Was ist der Originalvers, eurer Meinung nach?

[30:57] Gebote. Gebote. Wurde also interessant ist, man kann das nicht feststellen. Man kann es nicht feststellen. Es ist letztendlich unklar. Aber welcher von den beiden Sätzen ist denn richtig?

[31:19] Genau. Und wenn wir es mit dem in Verbindung setzt, mit den Kleidern, also das Kuriose an der Stelle ist, beide Sätze sind ja absolut richtig. Denn sollen wir unsere Kleider waschen im Blut?

[31:34] Islam ist keine Offenbarung, ja. Vermutlich ist es deswegen, also je nachdem, was entstand, weil beide Ideen, dass ihr die Gebote halten sollt, als auch, dass wir unsere Kleider waschen sollen, beides kommt hier eine Offenbarung vor.

[31:43] Also, egal was jetzt sozusagen das eine das Original war, das andere kommt auch vor. Und deswegen ist letztendlich eigentlich müßig, darüber zu diskutieren.

[31:55] Beides ist dann sozusagen richtig. "Glückselig sind ihre Kleider waschen", weil die Bibel sagt, Offenbarung 7:14, dass die Gläubigen, 144.000, ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen haben. Ja, aber es ist zumindestens bemerkenswert, dass allen weit Vers 14 oft benutzt und in ihrer Bibel war das dann: "Glückselig sind die, die Gebote halten." Und sie verwendet den Vers ziemlich oft, um die Bedeutung der Zehn Gebote deutlich zu machen.

[32:23] Ja, also von daher könnte ich mir persönlich vorstellen, dass der Satz: "Glückselig sind die, seine Gebote halten", vielleicht der ursprüngliche Satz gewesen ist. Ja, und das ist dann mal durch ein Versehen zum zweiten Satz gekommen ist. Aber die beiden Sätze sind natürlich beide richtig.

[32:43] Sind denn die Gebote so wichtig, dass man ohne sie nicht in den Himmel kommen kann? Ist Gehorsam eine so wichtige Sache für die Erlösung? Was würdet ihr denken? Absolut.

[32:56] Schauen wir ganz kurz ein paar Stellen an. In Matthäus 7 warnt uns Jesus. Er wusste schon zu seiner Zeit, dass es Menschen geben würde, die sagen würden: "Man muss nur an Jesus glauben." Im Sinne von: Na ja, also, dass Jesus mich lieb hat, dass er meine Sünden vergibt, und dann wird das alles schon.

[33:15] Ja, aber Jesus warnte davor, dass man sich enttäuschen kann. In Matthäus Kapitel 7, Vers 21 sagt er: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, er wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." Nicht nur kennt oder singt oder sagt, sondern tut.

[33:34] "Viele werden an jedem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder Taten vollbracht?" Und dann werde ich ihnen bezeugen: "Ich habe euch nie gekannt, weil ich von mir, ihr Übeltäter, genau die Gesetzlosen."

[33:53] Weil sie das Gesetz nicht gehalten haben, können sie nicht hineingehen. Und deswegen kommt er dann für ab Vers 24 diese berühmte Stelle über den Mann mit dem Haus auf dem Sand und dem Mann mit dem Haus auf dem Feld.

[34:05] Und was ist der Unterschied zwischen denen, die zwischen dem, der sein Haus auf dem Fels baut und dem, der sein Haus auf den Sand baut? Was ist der Unterschied? Genau.

[34:15] Der eine bleibt fest, wenn die Stürme kommen. Ja, dann fällt sein Haus nicht. Oder andere, der fällt. Genau.

[34:24] Und welche beiden Typen von Menschen symbolisiert das? Ganz genau. Der eine, der hört diese Worte und tut sie. Das ist der, der auf dem Feld steht. Und dann gibt es den anderen, der hört sie, der Gemeinde, der hört alle Predigten, hört sich im Internet Predigten an, der singt vielleicht auch die Bergpredigt und hat Bergpredigt-Sprüche an seiner Wand, aber tut sie nicht.

[34:57] Und der ist wie ein Mann, dessen Haus auf dem Land baute. Übrigens, es geht ja da vor allem um die Bergpredigt.

[35:03] Ja, die Bergpredigt. Denn wie gesagt, wer diese meine Worte hat und er ist vielleicht. Warum heißt die Bergpredigt? Predigt.

[35:16] Weil Jesus auf dem Berg gepredigt. Genau. Warum hat Jesus bei dieser Predigt ausreichend auf einem Berg gepredigt? Er hat ja sonst auch gerne auf Booten gepredigt, ja, oder in Niederungen. Warum hat er auf diese Predigt war, hat er explizit einen Berg bestiegen, um die.

[35:34] Das stimmt ihm zu hören, aber er hat man war ja auch ein Boot bestiegen, hat einem Boot gestanden, konnte sich auch hören. Aber an dieser Stelle wollte er unbedingt auf einen Berg steigen.

[35:45] Da hilft vielleicht. Was ist denn der Hauptinhalt der Bergpredigt?

[35:51] Dass der Hauptinhalt der Bergpredigt Gottes Gesetz, nämlich: "Ihr habt gehört, dass du in alten gesagt ist, ich aber sage euch."

[36:01] "In alten gesagt ist, ich aber sage euch." Ihr habt gehört, dass und alten gesagt: "Ich aber sage ich." Jesus erklärt die Zehn Gebote oder erklärt den Geist der Gebote.

[36:10] Erklärt durch die Seligpreisung, wie man überhaupt erlöst wird, damit für die Zehn Gebote halten kann. Und es geht bis ans Ende. Er sagt, wir denen, die glauben, sie können oder die Zehn Gebote, den Himmel kommen.

[36:21] Er sagt ja auch, eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziger Tipp sagte, genau dieses falsch zitieren.

[36:30] Denn wahrlich, ich sage euch, bisher vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe, noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen. Was alles geschehen ist.

[36:39] Und warum steigt er auf einen Berg, um das Gesetz Gottes zu erklären?

[36:47] Genau. Auf einem Berg hat das gegeben. Auch im Sinne, das ist also die direkte Parallele zum Sinai. Jesus steigt auf den Sinai herab, um die Zehn Gebote zu geben dem Volk Gottes. Dann anderthalb Jahrtausende später steigt auf einen Berg, um die Zehn Gebote zu erklären.

[37:03] Und er sagt: "Wer diese meine Worte hört und nicht tut." Das heißt, wer nicht, der zwar weiß, wie die Zehn Gebote gehalten werden sollen, aber es nicht tut. Und ihr wisst, in der Bergpredigt geht es nicht darum, dass man Leistung erbringt. Ja, du musst so und so viel beten, so und so viel tun.

[37:16] Da geht es um den Geist dahinter, da geht es um den Glauben, da geht es um die Feindesliebe. Da geht es um das Herz. Ja, da geht es um das eigentliche, worum es im Christentum wirklich geht.

[37:28] Jetzt auch noch in 1. Korinther 7 und dort Vers 19. 1. Korinther 7 und dort Vers 19.

[37:45] 1. Korinther 7 und dort Vers 19. Dort steht: "Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist auch nichts. Wohl aber Gottes Gebote halten."

[37:57] Paulus macht sehr deutlich. Paulus selber gesagt hat: "Gerechtigkeit durch den Glauben allein." Macht ganz deutlich: Die Gebote Gottes sind entscheidend. Und ihr wisst, Jesus hat selbst um die Gebote Gottes geschrieben.

[38:12] Schaut mal mit mir in Johannes 4:14. Johannes 14 und dort 15. Bekannter Vers. Sagt Jesus: "Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote." Durch das Halten der Gebote zeigt sich, wer Jesus wirklich gibt und wer es nur behauptet.

[38:36] Und deswegen können auch nur diejenigen, die seine Gebote halten, in den Himmel einziehen, in die Stadt Jerusalem hineingehen, weil sie diejenigen sind, die Jesus wirklich lieben. Die anderen haben es nur behauptet. Aber die Gebote beweisen, ob wir ihn lieben.

[38:54] Schaut mal ab Vers 21. Sagt das ganz deutlich. Vers 21: "Wer meine Gebote festhält und sie befolgt." Ja, festhält und befolgt, der ist es, der mich liebt. Wer mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren."

[39:11] Das spricht Judas, nicht Oscar, zu ihm: "Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?" Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen."

[39:22] Und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen." Das ist ein schöner Vers, also ein schöner Abschnitt.

[39:31] Jesus sagt: "Wer mich liebt, zeigt, dass wodurch? Deshalb ein Gebot." Und wir haben gerade gesehen, wenn wir die Gebote halten, wo dürfen wir irgendwann wohnen? In Jerusalem.

[39:44] Aber jetzt sagt Jesus auch, wenn ihr mich liebt, dürft ihr wissen, auch der Vater und ich lieben euch. Und was sagt über den Vater und sich?

[39:51] Wo werden die wohnen? Bei uns. Genau. In unserem Herzen. Also, die Idee ist, wenn ich Jesus liebe, dann wohnt Jesus jetzt schon in meinem Herzen bei mir, damit ich dann später bei ihm wohnen kann. Erst wohnt er bei mir hier auf dieser Erde in meinem Herzen, so schnell den Geist, damit ich später bei ihm wohnen kann.

[40:16] Also Gott sagt mit anderen Worten, nicht: "Schau mal, er sagt nicht: Okay, damit du einmal bei mir wohnen kannst, musst du die und die Qualifikation erreichen. Versucht mal, ob du schaffst."

[40:27] Er sagt stattdessen: "Du möchtest bei mir wohnen? Das wünsche ich mir so sehr. Deswegen komme ich jetzt in dein Herz und wohne schon mal bei dir, damit wir schon mal lernen, zusammen zu wohnen."

[40:35] Wir lernen schon mal zusammen zu sein, sozusagen geistlich, damit du dich schon in dieser dunklen Welt, in dieser bösen Welt daran gewöhnt, wie es im Himmel zu sein.

[40:44] Zu sein. Dem Himmel werden wir auch mit Jesus sein, oder? Und es ist wünscht er sich, dass in unserem Herzen ist. Denn wenn in unserem Herz ist, allen weit Strich davon, dann können wir die Atmosphäre des Himmels atmen, mitten in der dritten Welt.

[41:00] Dann sind wir schon gewohnt, sozusagen mit Jesus zu wohnen, weil er wohnt bei uns. Und wenn wir dann von Jerusalem stehen und sagen: "Wir würden gern hier wohnen", sagt Jesus: "Komm hinein, denn ich kenne dich ja schon längst."

[41:12] Und deswegen sagt er zu denen, die Gottes Gebote nicht halten: "Ich habe euch nie gekannt." Er hat sie natürlich mit Namen gekannt, er wusste, wer sie sind, was alles von ihnen, aber er hat nie mit ihnen, bei ihnen wohnen dürfen.

[41:28] Und das sind interessante Fragen. Ich glaube, viele Menschen werden irgendwann mal sehr erschrocken sein, weil sie feststellen, dass sie viel über Jesus wussten und sogar viel für ihn gearbeitet haben, aber er nie bei ihnen gewohnt hat in dem Herzen.

[41:43] Denn wenn er bei ihnen wohnt, dann zeigt sich das in den Worten, zeigt sich im Leben. Es zeigt sich im Halten der Gebote. Und die Zehn Gebote sind wir klar und deutlich, und Jesus hat sie sehr genau erklärt.

[41:58] Und deswegen lesen wir noch in Johannes 15 und dort Vers 10. Das ist auch noch hier in der bei derselben Gelegenheit. Johannes 15 und dort Vers 10. Auf das Szenen: "Wenn ihr meine Gebote halten."

[42:13] "Meine Gebote halten, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin."

[42:23] Es reicht nicht, wenn wir ab und zu uns für Jesus begeistern oder so jedem Salat oder so, sondern wir wollen ja bei ihm bleiben. Und ich weiß nicht, wie es euch geht. Das ist ein Thema, das mich schon oft bewegt hat. Wie kann ich bei Jesus bleiben?

[42:35] Denke, für alle haben die Erfahrung gemacht, dass wir große geistliche Deckung erlebt haben und dann später denken: Irgendwie hat mich wieder ein bisschen von ihm entfernt. Vielleicht, wenn ein bisschen so abgedriftet oder wenn ein bisschen Augen wollen. Wie kann ich bei ihm bleiben?

[42:48] Und die Bibel sagt uns: Das Geheimnis ist seine Gebote halten.

[42:51] Halten. Durch das Gebot erhalten bleiben wir in seiner Liebe, denn die Gebote beschreiben da seine Liebe. Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.

[43:05] Dies habe ich zu euch geredet, damit meine. Was ist das nächste Wort? Meine.

[43:11] Vers 11. Johannes 15:11. Dies habe ich Zeug geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude wie sein.

[43:22] Klein, völlig. Warum sagt Jesus darf er möchte, dass wir freudig sind, dass wir glücklich sind? Glückselig. Gott, Jesus wünscht sich glückliche Christen, glückliche Nachfolger. Und er sagt: "Deswegen sage ich euch, halt meine Gebote."

[43:37] Band, dann seid ihr wirklich liebt mich und halte meine Gebote, dann seid ihr glücklich. Die Bibel sagt uns: "Glücklich sind die, seine Gebote halten."

[43:47] Und natürlich auch ihre Kleider waschen im Blut des Lammes, damit sie seine Gebote halten können. Ja, aber gewiss glücklich sind sie, seine Gebote halten, damit sie ein Anrecht haben an dem Baum des Lebens.

[43:56] Und das bezieht sich auf eine Prophezeiung, die wir aus Offenbarung 22 kennen. Offenbarung 2, Vers 7.

[44:07] Er hat nämlich in den Sendschreiben im Zen schreiben nach Ephesus in Offenbarung 2 und dort Vers 7. Der Johannes folgendes geschrieben, was ihm der Geist aufgeschrieben hat, eingegeben hat, dass er gesagt:

[44:23] "Offenbarung 2:7. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Und jetzt geht es weiter: "Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist."

[44:43] Also heißt auf Deutsch: Wenn diejenigen hier noch warm 22:14 vom Baum des Lebens essen dürfen, was sind sie also? Wer sind sie also? Sie sind Überwinder.

[45:03] Wir sind Überwinder. Was haben sie gefunden, wenn sie die Gebote Gottes halten? Haben sie die Sünde überwunden? Sie sind Sieger gegen die Sünde, weil sie Jesus lieben.

[45:18] Wie besagt uns: "Kein Unreiner wird durch die Tore durchgehen." Oder den wir gesehen eher glückselig sind die, seine Gebote halten.

[45:24] Denn sie haben dann, sie wären dann Anrecht haben am Baum des Lebens, damit sie Anrecht haben am Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen könnten.

[45:39] Schaut mal Kapitel 21, 27. H 21 bis 27: "Und es würden niemals jemand in sich hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Falschheit fügt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes."

[46:02] Die 144.000 und alle Gläubigen aller Zeiten, die hier darunter fallen, die haben alle diese Dinge, die hier beschrieben sind, überwunden.

[46:11] Überwunden. Sie werden Anrecht haben am Baum des Lebens. Und wer ist wohl die Tür zu gehen?

[46:18] Die Tür ist ein Symbol für wen? Für Jesus selbst. Er sagt: "Ich bin die Tür." Er sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

[46:27] Leben. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir alle uns mehr damit beschäftigen, wie.

[46:35] Wir alle uns mehr damit beschäftigen, wie sehr Jesus uns liebt und wie wir ihm zurückgeben können. Die Bibel sagt, wenn wir ihn lieben, wenn wir seine Gebote halten, werden wir ein Anrecht auf das Team haben.

[46:50] Je mehr wir uns mit Jesus beschäftigen, desto glücklicher werden wir sein und desto mehr wird er uns vorbereiten können, oft im Himmel zu leben. Lasst uns doch wirklich die Frage stellen: Herr, ist mein Herz dir ganz gefeit? Darfst du über mein Leben bestimmen? Wohnst du in meinem Herzen? Und wenn ja, dann wird es uns wirklich echtes, tiefes Glück geben.

[47:15] Wir sind zwar nicht abhängig von Emotionen, aber ein Mensch, der mit Gott lebt, hat grundsätzlich eigentlich eine tiefe Dankbarkeit und Fröhlichkeit. Und wenn wir in unserem Herzen merken: Oh, das ist gar nicht so. Ja, ich bin mit Zweifeln geplagt und mit Schuld, dann haben wir jetzt die Gelegenheit, das anzunehmen, was Jesus sagt: Glückselig sind ja die, die sein Wort hören. Und glückselig sind die, deren Sünden vergeben. So glückselig sind die, die seine Gebote halten.

[47:42] Wir können unsere Kleider waschen im Blut des Lammes und dann wird er durch seinen Geist in uns den Gehorsam hervorbringen, den wir brauchen, weil es im Himmel alle ständig die Gebote halten werden. Also tun wir gut daran, die jetzt schon ein bisschen den Himmel einzuüben.

[47:57] Mit Gottes Hilfe wollen wir uns dazu knien und beten.

[48:14] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass du alles dafür gegeben hast, dass wir einmal bei dir wohnen können. Und Herr, du möchtest jetzt schon in unseren Herzen wohnen. Du hast gesagt, dass du bei denen wohnst, die zerbrochenen und zerschlagenen Geist haben, dass du ihnen nahe bist. Und Herr, so möchten wir uns dir nahen. Wir möchten dich bitten, dass du in unserem Denken wohnst und dort auch wohnen bleiben kannst, dass unsere Liebe zu dir immer größer wird und du durch deinen Geist und den Gehorsam schenkst, den wir wirklich brauchen werden. Wir danken dir im Namen Jesu. Amen.


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