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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 16, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung dieses Verses im Kontext des gesamten Buches der Offenbarung. Er erklärt, wie Jesus selbst durch seinen Engel die Botschaft der Offenbarung übermittelt und betont, dass das Buch primär von Jesus und seinem Evangelium handelt. Kramp geht auch auf die Rolle der sieben Gemeinden und die prophetische Natur der Offenbarung ein.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Studium. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir schauen uns heute einen ganz besonderen, ganz besonders schönen Vers an: Offenbarung 22, Vers 16. Bevor wir beginnen, laden wir wie immer Gott ein, uns in unserem Studium zu leiten.

[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass wir auch heute Abend die Offenbarung studieren können und dass wir dabei vor allem dich kennenlernen dürfen. Herr, es ist schon ein erstaunlicher Gedanke, dass wir durch ein Buch, das nachdenken darüber, in direktem Kontakt kommen mit dem Herrscher des Universums. Wenn wir jetzt genau überlegen, sind wir gar nicht würdig, dass du in unserer Mitte bist, aber du bist nicht hier, weil wir würdig sind, sondern weil Jesus würdig ist und weil du uns so sehr liebst. Wir danken dir für deine Gegenwart heute hier durch den Heiligen Geist, der zu unseren Herzen sprechen möchte und uns Wahrheit offenbaren möchte, wie sie in dir ist. Und Herr, wir möchten unsere Herzenstür aufmachen und wir danken, dass du deinen Geist in unser Herz hineinschreiben möchtest, uns mit deinem Geist erfüllen möchtest, damit wir dir immer ähnlicher werden. Hab Dank, dass du jetzt sonst reden möchtest und dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[2:51] Offenbarung 22, Vers 16. Hier beginnt jetzt in gewisser Weise noch mal so ein kleiner, neuer Gedankengang. Wir haben die letzten Male gesprochen über die Qualifikation, in die Stadt hineingehen zu können, bzw. wer bleibt draußen. Wir haben gesehen, das ist ja ein Thema, das gerade am Ende der Offenbarung mehrmals vorkommt: Wer hat das Anrecht, hineinzugehen, und wer bleibt draußen vor der Stadt? Das haben wir in Kapitel 14 und 15 gesehen. Und jetzt haben wir noch mal so einen neuen Gedanken in Vers 16. Wer mag mal Vers 16 lesen?

[3:40] Ganz genau. Hier spricht jetzt Jesus selbst zu uns. Also, wo das wird noch viel deutlicher, dass Jesus eigentlich die ganze Zeit auch schon spricht. Habe ich hier identifiziert er sich und sagt äußerst wichtige Dinge über sich. Ich, Jesus, sage: Ich habe meinen Engel gesandt. An welchen Bibelvers in der Offenbarung erinnert ihr euch? Dieser Gedanke, dass Jesus sagt: "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt." Wo haben wir so etwas schon mal in der Offenbarung gelesen, dass Jesus seinen Engel gesandt hat?

[4:35] In Kapitel 1. Ganz genau. Und zwar welcher Vers?

[4:43] Vers 1. Genau. Da geht es nämlich wie los. Das werden wir vielleicht ein paar Wochen her wieder studieren. Wie beginnt er los? Offenbarung 1, Vers 1: "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat..." Und dann geht es weiter, und dann heißt es in Vers 1: "...um seinen Knechten zu zeigen, was geschehen soll. Und er hat sie bekannt gemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt." Haben wir sozusagen diese Idee, das ist die Offenbarung von Jesus, ja, in der Offenbarung. Das ist uns ja ganz deutlich, es geht zuallererst einmal um Jesus. Und dann haben wir sozusagen diesen Bogen hier zu Kapitel 22, wo das noch mal aufgemacht wird. Also, auch in diesem Sinne sozusagen das A und das O sozusagen am Anfang der Offenbarung ist Jesus im Zentrum, am Ende ist er im Zentrum. Und natürlich zwischendurch immer wieder. Es ist die Offenbarung Jesu.

[5:52] Vielleicht mal ganz kurz dazu: Was heißt eigentlich "Offenbarung Jesu Christi"? Das heißt, dass Offenbarung Jesu Christi, weil das ist ja sozusagen, ergreift er sozusagen die Idee aus Vers 1, Kapitel 1, noch mal auf und sagt: Nicht, weil ich, Jesus, habe das hier gesagt. Ja, das, was... Wie würdet ihr es jemandem erklären, diesen Gedanken "Offenbarung Jesu Christi"?

[6:21] Genau, das enthüllen. Das kommt vom griechischen "Apokalypse", ja, etwas den Vorhang beiseite ziehen, was sie sah, dass es hinter den Kulissen ist. Also, warum Offenbarung Jesu Christi?

[6:38] Warum Jesus? Gibt es diesen Begriff nochmal? Offenbarung Jesu, die Versuchung Jesu. Schaut mal mit mir das ganze Land. Das habe ich früher nie so gehört in Offenbarungs-Seminaren, aber das ist glaube ich ganz wichtig, dass man das im Hinterkopf hat. Schaut mal in Galater, Kapitel 1. Galater, Kapitel 1.

[7:04] Galater, Kapitel 1. Und dort schaut mal mit mir in Vers 12.

[7:16] Wer mag mal Galater, Kapitel 1, und dort Vers 12 lesen?

[7:34] Wer ist denn hier, der hier schreibt in dem Brief an die Galater? Paulus. Und Paulus sagt: "Ich habe es nicht durch Menschen gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi." Das ist interessant, weil so geht Offenbarung los. Die geben los. "Offenbarung Jesu Christi." Und Paulus sagt: "Ich habe durch die Offenbarung Jesu Christi etwas gelernt."

[7:59] Nämlich "es". Und was ist dieses "es"? Wenn er sagt: "Ich habe es auch nicht durch Menschen gelernt, empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi." Was ist dieses "es"? Das Evangelium.

[8:11] Das sagt ein Vers 14, 11: "Ich lasse euch aber wissen, Brüder", sagte er selbst, "ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt." Also, Paulus sagt, das ist interessant. Paulus sagt: "Ich verkündige euch etwas hier. Ich predige, und das habe ich nicht von Menschen, ja, sondern von dem hat es, von Jesus Christus." Genauer gesagt, das Evangelium, das kam es durch die Offenbarung Jesu Christi. Kam das Evangelium zu ihm. Also, Paulus sagt: "Durch die Offenbarung Jesu Christi habe ich das Evangelium verstanden, dass ich jetzt für predige." Das heißt, klar, natürlich, bei Offenbarung geht es auch darum, was ist in der Zukunft. Ja, es geht auch darum, was ist hinter den Kulissen. Es geht darum, wie wir die Welt enden usw. Aber das ist nicht der eigentliche Hauptgedanke. Der Hauptgedanke von "Offenbarung Jesu Christi" ist, das Evangelium zu offenbaren, das dann in die ganze Welt gepredigt wird. Deswegen ist auch eine Schlüsselszene in Offenbarung 14, ich sage, ein anderer Engel im Himmel fliegt, der hat ein ewiges Evangelium. Wir können uns bei allen Nationen, Völkern, Stämmen, Sprachen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns bewusst machen: Die Offenbarung ist nicht ein Buch von Prophetie, wo ab und zu Jesus vorkommt, sondern das Buch Offenbarung ist ein Buch über Jesus. Und weil Jesus auch die Zukunft kennt, kommt doch Prophetie vor. Das ist ein ganz wichtiger Schwerpunkt. Schwerpunktverschiebung.

[9:49] Schwerpunktverschiebung. Sozusagen, also es geht um Jesus und sein Evangelium. Es gibt diese, diese Phrase mit der "Offenbarung Jesu Christi". Gibt es dann noch einmal und zwar, weil Petrus schaut mal in erste Petrus, Kapitel 1.

[10:06] Erste Petrus, Kapitel 1. Und dort Vers 13. Erste Petrus 1. Und dort Vers 13. Und da lesen wir: "Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi."

[10:33] Steht jetzt auch so ähnlich. Also, was, was bewirkt die Offenbarung Jesu Christi? Was bringt sie mir, wenn ich auf sie hoffe? Hoffnung, ja, und Gnade. Er durch die Offenbarung Jesu Christi erhalte ich Gnade. Das ist interessant. Ich war also, wenn wir die Offenbarung ausführlich studieren, dann haben wir sozusagen eine besondere Möglichkeit, die Gnade Gottes kennenzulernen.

[11:03] Ja, also, wenn nicht die Bibel richtig verstehe, dann ist die Offenbarung ein Buch, in dem es vor allem darum geht, das Evangelium zu verstehen und dass du die Gnade Gottes verstehen. Und leider gibt es viele Menschen, die sagen, sie möchten gern das Evangelium hören und die Gnade hören, aber sie wollen offenbar nicht studieren. Ja, vielleicht liegt es auch daran, dass manchmal die Offenbarung so ein bisschen ohne Gnade und ohne jedes gepredigt wird und dann kommen die beiden Dinge gar nicht zusammen, die zusammengehören.

[11:25] Also, ich, Jesus, sage: Ich selbst stehe hinter diesem Buch. Wir haben vor einigen Wochen schon mal Offenbarung 22, Vers 16 gelesen. Schaut mal mit mir eine Offenbarung 22. Der Sechste hat Jesus schon mal diesen Gedanken aufgegriffen, dass er einen Engel gesandt hat. Ja, in Offenbarung 22.

[11:42] Und dort Vers 6. Wer mag mal?

[12:06] Ganz genau. Habe auch diese Idee. Er hat seinen Engel gesandt. Das ist auch wieder hier, offenbar sieht man. Man sieht ganz deutlich, wie der Johannes oder also, wie Jesus eigentlich am Ende quasi den Sack wieder zumacht und einen Bogen spannt. Welche Engel hat er denn gesandt? Wer war der Engel, der hier in der Offenbarung die Prophezeiung dem Johannes dargelegt hat? Gabriel. Ja, die Bibel sagt, ist soweit ich das sehen kann, nicht explizit. Aber wir haben, woher wissen wir, dass Gabriel gewesen ist?

[12:43] Allenfalls sagt, das ist dasselbe Engel, war der auch Daniel diese großen Prophezeiungen gegeben hat. Und da wissen wir, das ist Gabriel, dass der auch Johannes auf Patmos entsprechend instruiert hat. Also auch da haben wir eine Parallele zum Buch Daniel, dann ja so wie in Daniel. Okay, ich schaue mal, Offenbarung 22, Vers 16. Also, Jesus sagt: "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt." Um was zu tun?

[13:18] Um was zu tun? Sind interessant.

[13:25] Interessant. Da Vers genau. Also, Jesus sagt: "Ich habe meinen Engel gesandt, um diese Dinge zu bezeugen." Frage: Was sind diese Dinge? Was sind diese Dinge?

[13:36] Genau. Also, man könnte sagen, diese Dinge, das ist die Prophetie. Oder diese Dinge, das sind die prophetischen, das ist das sind die Weissagungen, die Visionen, die Prophetie. Ja, und hier wird sehr deutlich, und das ist uns ja sicherlich klar, aber ich will mal wiederholen: Die Prophetie kommt von Jesus. Ja, ein Mensch, der sagt: "Prophetie interessiert mich nicht. Er sagt: 'Ich liebe Jesus, aber ich will nicht hören, dass er sagt.'" Das ist wie die Israeliten, die sagen: "Gott, führe uns", ja, am Berg Sinai. Das ist genau das Gleiche. Gott, Jesus selbst gibt die Prophetie.

[14:09] Und jetzt interessant: Welches Werk wird benutzt? Welches Tätigkeitswort, wie spricht Jesus diese Dinge? Er sagt: "Ich sende meinen Engel, um diese Dinge zu bezeugen." Das ist interessant, weil das sollte, dass man auch vorher nicht so die aufgegangen, aber das sollte euch, sollte uns allen zu denken geben. Bezeugen. Wie nennt man das denn, wenn jemand etwas bezeugt?

[14:41] Wie nennt man das, wenn jemand sagt: "Ich habe, ich habe mir die Gelegenheit genutzt und ich habe da jetzt mal etwas bezeugt." Wie nennt man das?

[14:58] Man könnte auch fragen: Wie heißt das Substantiv zu "bezeugen"? Zeugen. Genau. Oder das Zeugnis. Das zeigt, dass er jetzt, jetzt denkt mal scharf nach als gute Adventgläubige. Wenn also Jesus etwas bezeugt, wie könnte man es auch nennen?

[15:23] Okay, das kann man auch ein bisschen hier. Gibt's, stimmt, aber noch einfacher, noch sozusagen offenbarungstechnisch. Wenn Jesus etwas bezeugt, dann nennt man es auch das Zeugnis. Nicht über Jesus, sondern es ist Jesus, der bezeugt.

[15:44] Das Zeugnis Jesu. Oder, und kennt ihr den Begriff "das Zeugnis Jesu"? Ist euch der irgendwie bekannt? Woher kommt denn?

[15:56] Also, woher kennen wir den Begriff "das Zeugnis Jesu"? Der Geist der Weissagung. Ja.

[16:01] Ja, genau. Das Zeugnis Jesu bezeugt ja diese Dinge. Ja, und wir haben ja schon einmal 19, wo steht: "Das Zeugnis ist der Geist der Weissagung." Ja, hier sieht man ganz deutlich, Jesus selbst bezeugt diese Dinge. Ja, was bezeugt er? Er bezeugt Prophetie.

[16:25] Und deswegen ist der Geist der Weissagung, die Gabe der Prophetie, weil wenn ein Prophet auftritt, dann ist nicht der Prophet, der auf seinen eigenen, aus seinem eigenen Gutdünken redet, ein wahrer Prophet, sondern es ist Jesus, der seinen Engel gesandt hat zu den Propheten, um diese Dinge zu bezeugen.

[16:44] Und es schaut mal. Deswegen hat Johannes hier, er ist das. Er hat das Zeugnis Jesu, oder, weil er hat es empfangen durch den Engel. Er hat das Zeugnis Jesu, er den Geist der Weissagung. Erst schreibt es auf das Buch. Offenbarung ist quasi Geister-Weissagung.

[17:01] Und wenn das stimmt, und das stimmt, dann heißt das auch, wenn Ellen White ein Buch schreibt, egal welches, jetzt annehmen wollen, ja, immer ein Thema und auch über Prophetie, wie z.B. "Vom Schatten zum Licht" oder andere. Dann sagen wir, wird in Geister-Weissagung, dann sagen wir, das ist das Zeugnis Jesu. Dann sagen wir eigentlich, dass Jesus seinen Engel gesandt hat. Er.

[17:26] Der Anwalt spricht immer davon, dass die begleitende Engel hier etwas gezeigt hat, dass Jesus seinen Engel gesandt hat, um diese Dinge, die sie schreibt, für wen?

[17:36] Zu bezeugen. Für die Gemeinden. Ja. Und also, nichts ist fataler, als wenn man sagt: "Ich glaube an Jesus, ich bin, ich glaube an die Wiederkunft, ich glaube an den Sabbat." Aber das ist ja nur vielleicht, ja, also fakultativ. Wer möchte, kann das ja lesen, wenn ich es auch nicht so schlimm. Oder so. Naja, das ist halt für die Andacht, ja, so als andere Literatur. Nein, der Geist der Weissagung, das Zeugnis Jesu, das ist das, was Jesus durch seinen Engel für die Gemeinden bezeugt. Und wenn ihr das lest, hier am Ende, hat man nicht den Eindruck, dass Jesus sagt: "Also, die Offenbarung ist eher unwichtig. Hauptsache, ihr lest Johannes und Markus und Lukas. Ob ihr die Offenbarung lest, das ist euch überlassen." Das sagt er nicht. Er sagt: "Es ist es wichtig." Er sagte dann später sogar: "Da kommen wir dazu, nicht wahr? Niemand soll was wegnehmen davon, niemand soll etwas hinzufügen, ja, so wie es geschrieben steht." Und ich frage mich manchmal, ob wir wirklich, wenn wir uns mit dem Geist der Weissagung, also bei Ellen White, beschäftigen, ob wir wirklich diesen Ansatz haben, dass uns bewusst ist: Hier spricht mein Jesus.

[18:37] Und ist doch mal eine schöne Zeit zu sehen, weil es gibt immer Leute, die sagen: "Erzeugnisse so, dass er keine zum Gestern zu tun hätte." Verdeutlich: Der Geist der Weissagung ist die, die Profite sind diese Dinge, die Jesus bezeugt.

[18:53] Nun haben wir gesehen, er bezeugt diese Dinge für wen? Für die Gemeinden. Jetzt, das ist schon ein bisschen her. Ich würde sagen, es ist so gefühlt mindestens zehn Jahre her, dass er das Thema behandelt in diesem Seminar. Aber vielleicht wisst ihr es trotzdem, weil es ja jetzt nicht, vielleicht gar nicht so schwer ist, auf wen oder was bezieht sich diese Aussage?

[19:15] Für die Gemeinden. Wer sind denn die Gemeinden hier in Offenbarung 22?

[19:27] Wer sind die Gemeinden? Kann man das irgendwie konkreter sagen? Wer sind diese?

[19:32] Die sieben Gemeinden. Genau. Und zwar wofür? Die sieben Gemeinden in Offenbarung, genau. Offenbarung 2 und Offenbarung 3. Schaut mal mit mir unterwegs ist. Und Offenbarung 1 ist sozusagen schon die Einleitung dazu. Zwei und drei sind dann die einzelnen Gemeinden. Aber in Offenbarung 1, Vers 11, haben wir die Einleitung. In Vers 11 heißt es: "Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, und was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den Gemeinden, die in Asien sind, nämlich nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamon, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodizea." Ich erwähne das jetzt hier aus einem ganz spezifischen Grund. Vielleicht habt ihr schon davon gehört, vielleicht auch nicht. Aber wenn nicht, dann ist es sozusagen jetzt die Prävention, okay?

[20:28] Präventivmaßnahme. Es gibt eine wachsende Ansicht auch unter dem ein oder anderen adventistischen Theologen, die sagen: "Naja, die sieben Schriften, die sind nicht wirklich prophetisch. Das sind nur sozusagen, das sind sozusagen die Gemeinden zur Zeit von Johannes." Und erst ab Offenbarung 4 beginnt die Prophetie. Aber es gibt so schön hat, also das sollten auch Leute, also angesehene und auch ich würde es, also Leute, die ich respektiere, ja, die sich etwas dabei gedacht haben. Ich will nur davor warnen.

[21:15] Absolut. Ich stimme dir vollkommen recht, vollkommen zu. Aber das Argument des ersten halt nur Briefe und erst als er dann offenbar in den Himmel geht, dann ist es in der Vision. Und das Argument ist, dass man sagt, man kann ja nun wirklich nicht sagen, dass also, man scheut sich davor, wirklich Zeitperioden für die sieben Gemeinden zu geben, weil man sagt: "Na ja, das ist wirklich so, fast oder so." Ich glaube aber, das ist sehr wichtig ist, dass die sieben Gemeinden wirklich zeitgeschichtlich sind. Und es gibt noch etwas.

[21:43] Und dass ich mir sage, ich das jetzt hier an, was genau wird denn an die sieben Gemeinden gesandt? Nach Offenbarung 1, Vers 11.

[21:50] 11. Was wird danach zu den sieben Gemeinden gesandt?

[21:54] Was schickte ihn mit dem 111? Schaut, was er schickt. Ein Buch. Er schickt ihr nicht nur ein Kapitel, also die Gemeinde in Sachen, das hat nicht nur die Verse bekommen, an wie meine Sache, sondern das gesamte Buch bekommen. Das heißt, das gesamte Buch der Offenbarung von Kapitel 1 bis 22 gilt für die sieben Gemeinden.

[22:26] Oder gibt es nur zwei Möglichkeiten? Entweder ist das gesamte Buch der Offenbarung nicht prophetisch und nur für die sieben Ortsgemeinden damals. Oder aber die sieben Gemeinden beschreiben die gesamte Zeitepoche, von der die Offenbarung spricht. Heute sind. Und das wird deutlich auch in Offenbarung 22, wo Jesus jetzt in Vers 16 sagt: "Ich habe diese Dinge, also nicht nur Kapitel 2 und 3, noch 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22. All diese Kapitel habe ich durch meinen Engel an wen? An die Gemeinden gesandt. Auch auf Morgen 20 ist an die sieben Gemeinden und Offenbarung 19 und 18 und 17 und 16, 13 und 14. Alles ist an die sieben Gemeinden." Und dann wird deutlich, dann können die sieben Gemeinden nicht nur die sieben Ortsgemeinden sein in der Zeit von Johannes, weil dann würde die ganze Offenbarung irgendwie, also das würde keinen Sinn machen.

[23:20] Ja, also das erstmal, falls ihr das mal gehört, dass jemand sagt, Art bei Offenbarung 2, 2, so sicher könnte sagen, halt, ich weiß auf dem Rang 22, 16 sagt, die ganze Offenbarung und hier auch Offenbarung 1, 11. Die ganze Offenbarung ist an die Gemeinden geschrieben. Aber jetzt kommen wir so ein bisschen genauer an, was über Jesus gesagt wird, am 22.

[23:45] Und dort Vers 16. 22, 16 beschreibt es sich auch noch. Ja, also er sagt: "Ich habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen." Und dann sagte: "Ich bin die Wurzel und der Spross."

[23:57] Damit, das ist eine sehr interessante Beschreibung. Er sagt: "Die Wurzel und der Spross." Auf welche Bibeltexte geht denn das zurück? Dass er sagt: "Ich bin die Wurzel und der Spross Davids?" Jesaja. Genau. Wo geht sind also Stelle mit Wurzeln oder Spross?

[24:19] Genau. Geburtstag mit Selektion gehabt, nicht wahr? Letzte Woche in Kapitel 11, Vers 10. Und da ist es interessanterweise sogar beides. Könnte sind. Schaut mal, Jesaja 11. Und dort Vers 10.

[24:36] Dort heißt es: "Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzel-Spross-Sein Davids." Ja, ganz genau.

[24:56] Der als Banner für die Völker dasteht. Und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein. Und dieser, dieser Wurzel-Spross ist natürlich, wer ist Jesus? Ja, ist Jesus. Und er ist die Ruhe für alle Völker. Er sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich will euch erquicken." Ja, ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Sein Papa ist für alle Heidenvölker ausgestreckt.

[25:21] Jetzt, warum wird Jesus sowohl Wurzel als auch Spross genannt? Das heißt verschiedene Dinge. Oder eine Wurzel ist kein Spross und ein Spross ist keine Wurzel. Was heißt denn, wenn jemand die Wurzel von ist? Was, was wird damit ausgedrückt? Was will dieses Bild "Wurzel" sagen?

[25:47] Die Lebensader, der Anfang. Er, der Ursprung. Also, wenn ich sage, das ist die erste Wurzel von David, dann sage ich, er war vor David. Oder er ist sozusagen.

[25:57] er war vor David oder er ist sozusagen, also der, der David hervorgebracht hat.

[26:01] Wenn ich aber sage, er ist der Spross Davids, was sage ich dann? Ist er danach komme? Erst der von David abstammt. Interessant, dass Jesus genau diesen Gedanken mal den Schriftgelehrten vorgelegt hat. Schaut mal in Matthäus 22. Das ist diese Begebenheit, wo die, wo Jesus ständig Fragen gestellt bekommt. Hier kommt die, Pharisäer stellen wir eine Frage, Sadduzäer stellen oder eine Frage, da kommen die Schriftgelehrten, stellen eine Frage und jedes Mal antwortete er. Jetzt mal versuchen sie zu fangen und dann am Ende dreht Jesus quasi den Spieß um. Ja, sozusagen und er stellt ihnen eine Frage und sie werden ihn nie wieder fragen. Ja, weil diese Frage so in sich hat. Schaut mal in Matthäus 22 ab Vers 41. Als nun die Pharisäer versammelt waren, fragte sich Jesus und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Also von dem Messias, dessen Sohn ist er? Sie sagten zu ihm: Von dem kommt er da. Wird also erst David Spross ist David.

[27:10] Er spricht zu ihnen: Wieso nennt ihn denn David im Geist Herr, indem es spricht: Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße. Wenn also David ihn Herr nennt, wie kann er dann sein Sohn sein? Genau die Frage. Er könnte auch fragen: Wenn er, wenn David ihn als eine Wurzel betrachtet, kann er sein Spross sein? Und was drückt damit Jesus also für die Pharisäer war das irgendwie unlösbar. Ja, es heißt ja dann: Und niemand konnte ihm ein Wort erwidern. Auch getraute sich von jedem Tag an niemanden mehr ihn zu fragen. Aber es ist eine ganz unglaubliche Stelle.

[27:47] Wenn also Jesus Wurzel als auch Spross ist, das heißt, welche beiden Aspekte seiner Identität sind damit jetzt beschrieben? Was bedeutet, dass er die Wurzel ist? Erst der Anfang. Er ist der Schöpfer von David, deswegen ist auch sein Herr. Deswegen bietet David zu ihm. Er bietet zu Jesus, also die Hieß und Jesus, also ist euch jetzt aber bietet zum Sohn Gottes. Er betet zu sagen: Ihnen Herr. Er ist der Schöpfer, denn wir wissen alle, Dinge sind geschaffen durch den, durch Jesus. Ja, durch ihn sind alle Dinge gemacht worden. Durch dasselbe, durch das Wort. Und wenn er der Schöpfer ist, dann ist er, was sagt das über ihn dann? Wenn der Schöpfer ist, dann ist er bisher an. Oder anders ausgedrückt, er ist dann tatsächlich 100% Gott. Erst Gott. Ja, damit seine Göttlichkeit ausgedrückt.

[28:47] Aber jetzt wird auch gesagt, er ist der Spross. Und schaut mal mit mir in Römer 1, Vers 3, wo diese Idee aufgegriffen wird. Und Römer 1, Vers 3: Denn er ist auch buchstäblich ein Nachkomme von David. In Römer 1, 3 heißt es: Immer einvernehmlich das Evangelium von seinem Sohn, dem Sohn Gottes, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch. Also, welcher Aspekt von Jesus wird hier betont? Seine Menschlichkeit. Als Mensch ist er, ist Gott und Schöpfer von David und er ist Mensch und ein Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von David. Und das ist, was den Pharisäern ich verstehen konnten. Wie kann jemand, der Sohn Davids sein und gleichzeitig sein Herr? Wie kann jemand ein Nachkomme Davids sein und gleichzeitig der Schöpfer Davids? Nur dann, wenn der Schöpfer selbst Menschen.

[29:55] Das ist sozusagen die eine der ganz fundamentalsten Wahrheiten der Bibel überhaupt. Und alle, die für uns ganz wichtig ist. Also nicht nur ein theologisch, dass wir sagen können: Aber wir wissen, wer Jesus ist. Sondern damit wird ihr ausgedrückt, der ewige Gott ist Mensch geworden und ist einer von uns geworden. Und wenn wir Jesus sehen als unseren Bruder, der auf dieser Erde mit unseren Versuchungen gekämpft hat, dann sehen wir den wahren Gott. Schaut mal in Römer 9, Vers 5. Paulus sagt an dieser Stelle, nochmal in Römer 9, und dort Vers 5. Schaut mal Römer 9, Vers 5. Das heißt es über die, über die Israeliten: Ihnen gehören auch die Väter an und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der wir alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Gerade sind also nach dem Fleisch ist er ein, ein Jude aus dem Stamm Juda. Er stammt von Israeliten.

[31:01] Aber gleichzeitig ist er überall der hochgelobte Gott. Und das ist etwas, das immer schwer im Kopf, also beide, in beide Richtungen das Gleichgewicht zu halten. Dass er beides im Hinterkopf hat. Jesus ist Gott und er ist Mensch. Und das machte hier selbst deutlich. Das scheint ihm sehr wichtig zu sein, um zu sagen: Schaut, ich bin einer von euch geworden und ich bin gleichzeitig der ewige Gott.

[31:25] Das wird auch in Offenbarung sehr schön deutlich. Schaut mal Offenbarung Kapitel 5. Das ist also ein Thema, das die Offenbarung durchzieht. Ja, Offenbarung könnte für eine Offenbarung haben wir sozusagen auch immer dieses menschliche und göttliche von Jesus, immer im Gleichgewicht, beides nebeneinander dargestellt.

[31:44] Die Offenbarung 5, Vers 5. Schaut mal, dass die berühmte Stelle, als Johannes in das technische Heiligtum versetzt wird und es sieht dort diese Buchrolle durch ein Buch mit sieben Siegeln, die nicht geöffnet werden kann und er weint. Und dann schaut man in Vers 5 und da heißt es in Vers 5: Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden, wer der Löwe aus dem Stamm David, dessen Stamm David ist. Und jetzt steht hier die Wurzel. Das steht nicht der Strauch an. Die Wurzel. Weil welcher Aspekt wird an dieser Stelle betont? Der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel David. Welcher Aspekt von Jesus betont der Göttlichkeit? Ja, Gott selbst hat überwunden.

[32:30] Weine nicht, Gott selbst hat sich der Sache angenommen. Gott selbst hat ihn gesichert. Er, der Löwe, der König der Tiere ist, denn der Löwe, der Löwe aus dem Stamm Juda, er, der die Wurzel David ist. Er hat es bewundert, das Buch zu eröffnen und seine sieben Siegel zu brechen. Und dann sagt, denkt sich Johannes: Ah, den möchte ich sehen, diesen Löwen. Ja, und er dreht sich um, trocknet seine Tränen und wen sie am 16. und ich sah, und ich sah, und sie in der Mitte des Thrones unter vier lebendige Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet. Löwe, Wurzel, Spross.

[33:08] Gott und Mensch. Ewiger Gott, unser Bruder, der für uns gestorben ist. Das sieht man dann auch in den Beschreibungen der Wiederkunft. Er hat Offenbarung 14 wird beschrieben, wie Jesus wiederkommt mit einer Krone. Wohl im Griechischen steht "Stephanos", das ist so dieses Siegeskranz für jemand, der gekämpft hat und gewonnen hat. Ja, die haben einer, der, der sozusagen die Prüfung bestanden hat, er den Lauf vollendet hat. Damit Offenbarung 19 kommt er dann mit vielen Kronen, den Diademen. Das ist dann im Griechischen die Königskrone, die man nicht bekommt, weil man gewonnen hat, sondern weil man König sowieso ist. Ja, wahrhaftig, das ist so von Natur aus. Ja, da wird also einmal seine Menschlichkeit dargestellt als Menschensohn und dann als König der Könige, als Herr der Herren. Wenn er wiederkommt, kommt als Mensch und Gott.

[33:58] Ja, und das ist, man könnte durch die Offenbarung geht es. Es gibt einige Stellen, wo wo Johannes dann deutlich oder wo Jesus durch seinen Engel deutlich macht: Ich bin beides. Und es gibt bis heute Menschen, die da irgendwie immer wieder auch daran zweifeln. Die sagen: Effekt, war nicht ganz Gott. Herr, war zwar nicht ganz gut, war nur so halb Gott oder oder so göttlich oder so. Oder andere betonen seine seine Göttlichkeit und sagen: Was so richtig wie wir wäre, ja, er war irgendwie schon so mehr so göttlich. Aber er war Gott und Mensch. So wenig, wie es vielleicht auch bis ins letzte verstehen können.

[34:25] Jesus verlangt von uns, dass wir es nachvollziehen können. Im Sinne von: Wie das jetzt biologisch funktioniert hat. Er möchte nur, dass wir es glauben. Weil das ist, deswegen so wichtig. Weil, wenn er Gott und Mensch ist, dann ist die Jakobsleiter vollständig. Ja, die von der Erde bis zum Himmel reicht. Dann wählen, weil das so schön sagt: Mit einer Hand ergreift den Thron Gottes, mit anderen kann er mich ergreifen. Ja, das ist genau die Idee von Wurzel und Spross. Und deswegen haben wir auch in Jesaja immer wieder auch und in anderen Propheten diese Bezeichnung des Messias als der Spross.

[35:04] Schaut mal mit mir Jesaja 4, das war ja schon auch in der Lektion dran vor einigen Wochen. In Jesaja, Jesaja Kapitel 4 und dort Vers 2. Das ist mir jetzt aufgefallen, der Herr sei er verwendet oft so diese demütigen, bescheidenen Bilder für den bisher. Manchmal lesen Jesaja 4, Vers 2. Genau, wenn man nicht mehr hätte, würde man vielleicht gar nicht so genau wissen, was heißt eigentlich der Spross des Herrn. Ja, ganz, ganz bescheiden dargestellt. Ein kleiner Spross. An anderer Stelle ist es dann der Schädling hat er zwei der Import. Aber dann weiß man, dass an anderen Stellen aus ihrem hier zum Beispiel, dass dieser Spross tatsächlich der Herrscher, der letzte, kommende König, der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

[36:01] Nur eine Stelle, um das zu zeigen, ist Jeremia 23. Ihre mir 23 und dort Vers 5. Da kommt diese Idee mit dem Spross. Jeremia 23 und dort Vers 5. Dort steht: Siehe, es kommt die Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross wirken. Er, in ein Nachkomme, Nachkomme Davids, der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen. Und das ist der Name, den man ihm geben wird: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

[36:40] Ja, und da wird's nicht bauen. Das gibt es, gibt mehrere Stellen bei Jeremia dann und auch bei Sacharja, wo deutlich wird, dieser Spross, das muss der Messias sein, der kommende König. Zum Schluss geben. Doch ganz kurz nochmal Offenbarung 22. Und schauen uns diesen letzten Gedanken an hier noch. Denn Jesus sagt nicht nur: Ich bin die Wurzel und der Spross Davids. Er sagt auch: Der leuchtende Morgenstern. Und auch das ist ja eine Bezeichnung, die wir gut kennen, glaube ich. Woher kommt euch das? Kann vor der leuchtenden Morgenstern.

[37:15] Also abgesehen davon, dass Jesus offensichtlich Licht gibt, ja, wohl kennt jetzt Begriffe leuchtet der Morgenstern. 2. Petrus, genau, 2. Kapitel 1. Und was ist denn da in 2? Der Zusammenhang, worum geht es in der 2. Petrus, diesmal Vers, Kapitel 1, Vers 19. Genau, also, worum geht es eigentlich hier in dem Vers? Das ist Hauptthema. Profitiert das prophetische Wort, diese Dinge, die das bezeugt hat, der Herr und der Petrus sagt: Der halten fest daran, weil, wenn wir euch über die Wiederkunft erzählen, haben wir keine Märchen uns ausgedacht. Er sagte: Wir haben, wenn er die Verse vor erkennt, ich habe mir vor kurzem anderen Seminar angeschaut. Das sind keine besonderen Legenden. Wir waren selbst dabei. Wir haben gesehen, wie er sich verwandelt hat. Wir haben gesehen, wie er verklärt wurde. Wir wissen, er kommt wieder in Herrlichkeit. Wir wissen, er ist Gott.

[38:29] Ja, und dann sagt er in Vers 19: So halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort. Und er ist, aber interessant, er sagt, es ist nicht nur wichtig, dass wir sagen: Ja, ja, wir glauben dran, sondern er tut gut daran, darauf zu achten. Und sie als auf ein Licht. Das ist ein wichtiger Punkt. Man kann nämlich auch sagen: Ja, ja, ich glaube an die Offenbarung. Ja, ich glaube, das alles hat mir jemand mal erklärt, ein Pastor, Evangelist hat das alles mal gehört. Ich denke, das stimmt alles. Suchen, aber da beschäftigt man sich vielleicht nicht damit.

[39:04] Es reicht nicht nur sozusagen zu sagen: Ich lehne das nicht mehr ab, sondern müssen darauf achten. Herr und achten bedeutet mehr als nur: Ich weiß, ich kenne das schon länger, kenne ich schon. Nein, darauf achten wie auf ein Licht. Wie heißt es hier? Wie ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint. Jetzt, wenn ihr an einem dunklen Ort seid und ihr habt ein kleines Licht, eine Lampe, eine Taschenlampe oder eine Kerze oder so, wie sehr achtet ihr auf diese Kerze, auf dieses Licht? Man schaut die ganze Zeit drauf. Oder man man man guckt nicht durch die Gegend rum in die finstersten Gedanken. Ja, zum Glück habe ich das Licht, aber eigentlich nicht die Finsternis mehr. Wer im Dunkeln geht, schaut auf das Licht.

[39:48] Und das ist, was der Petrus eigentlich sagen will. Wir zitieren Vers, aber ich glaube, manchmal machen wir uns gar nicht richtig bewusst, was er eigentlich sagt. Er sagt: In der dunklen Welt, haltet fest an dem prophetischen Wort und nehmt die Prophetie. Nehmt euch jetzt mal ganz praktisch. Nehmt Offenbarung 12, 13 und 14 als eine Taschenlampe. Und wenn alles dunkel ist und ihr nicht mehr wisst, wo es lang geht, wenn ihr nicht mehr wisst, was die Zukunft bringt, dann schaut doch Offenbarung 12, 13, 14, auf deine 27, 8 und 9 und 11. Schaut auf diese Prophezeiung und achte darauf. Und dann schaut, wohin sie weisen. Und da geht ihr lang.

[40:30] Jetzt, wenn man an einem dunklen Ort ist, eine Lampe hat, eine Taschenlampe leuchtet die alles außer oder nein, nein, nein. Aber man hat genügend Licht, um zu wissen, da geht's lang. Da geht's lang. Da geht es lang. Heißt also, wenn es dunkel wird in dieser Welt und alle möglichen Theorien durch das Internet geistern, was vielleicht jetzt passieren könnte und wer dahinter steckt und wie böse das alles ist. Was sollten wir tun? Auch mit in die Finsternis schauen und wissen, was entdecken könnte in der Finsternis und sagen: Ja, zum Glück haben wir das Licht. Ja, das haben wir jetzt. Notfall wissen wir nicht, da geht es irgendwann lang. Nein, wir sollen das Licht der Prophetie und darauf achten, wie ein Licht in einem dunklen Ort.

[41:12] Und ich wünsche mir das so sehr. Ich kann euch nicht sagen, wie sehr ich mir das wünsche, dass Geschwister im Jahre 2021 begreifen, dass sie nicht viel davon haben, wenn sie in die Finsternis schauen. Und das meiste, was zur Corona-Sache verbreitet ist, meistens kommt aus der Finsternis, kommt direkt aus der Finsternis. Und es ist, weil ich es war dabei, ist es aber der Finsternis. Wir müssen die Prophetie lesen, studieren und darauf achten. Ja, Offenbarung 114, aus Offenbarung 13, Offenbarung 12. Und dann gucken, wo führt uns dieses Licht hin? Was hat das, wo, welche Ereignisse der Gegenwart werden dadurch erleuchtet? Und wenn die Prophetie darüber nicht spricht, nicht hingucken.

[41:56] Dann gucken, wo die Prophetie spricht. Und was wird das bewirken? Er ist jetzt interessant. Hier tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht. Und sowohl nach dem Herzen, wenn wir profitieren lesen, wie Gott es möchte, nicht nur so als Rechthaberei oder als ich wirklich finden wissen, was jetzt die neuesten Dinge sind. Wir profitieren studieren, wie Gott es möchte, dann geht Jesus in unseren Herzen auf. Und ein Aufgang, Sonnenaufgang ist oder auch keine Sterne. Das ist ja immer er. So geht er nach oben, nach unten. Oder das heißt, wer sich mit Profi richtig beschäftigt, wird dir mehr Profit studiert, hier mehr Jesus lieben.

[42:41] Je mehr Profit studiert, desto mehr wird Jesus in seinem Herzen sein. Wenn ihr in unserem Herzen ist, dann ist an unserer Gedanken oder und wenn er unseren Gedanken ist, dann ist da mehr und mehr in unseren Worten, es während unseren Taten. Man könnte auch sagen, man wird Jesus immer ähnlicher. Prophetie ist dazu da, dass unser Charakter vorbereitet wird auf die Wiederkunft Jesu. Die Prophetie da und wenn wir sie so lesen, als dass das von Jesus bezeugt, das ist, dann werden wir natürlich auch Jesus besser kennenlernen.

[43:16] Heißt also auch, wenn das für Daniel gilt und es offenbar gilt, gilt das auch für die Schriften von L9. Ich glaube, wer die Schriften von allen weit in einem Geist liest, dass Gott zu sprechen darf, der wird feststellen, dass das Lesen von allen weit, wie das Lesen der Bibel, näher zu Jesus bringt und ihnen mehr in das Bild von Jesus verwandelt. Das ist nämlich die Idee. Und ich glaube, das ist uns manchmal nicht ganz so hundertprozentig bewusst. Und werden das bewusster wird, dann werden wir Jesus noch viel festhalten können.

[43:54] Schauen wir doch gemeinsam zum allerletzten Schluss. Dann Offenbarung 22. Tschuldigung, Offenbarung 2 und dort Vers 28. Da haben wir einen schönen Abschnitt. Und Offenbarung 2, das ist am Ende der Gemeinde Tyrus. Der heißt es, Offenbarung 2 und dort ab Vers 26. Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker. Und er wird sie mit einem eisernen Stab beidem. Und wie man irgendeine Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe. Jetzt Achtung: Und ich werde ihm den Morgenstern geben. Wer überwindet, hält in Burgstädt haben gesehen. Jesus sagt: Wärst du Morgenstern? Ersetzt.

[44:39] Wer überwindet, er hält Jesus. Und ich glaube, deswegen lohnt es sich zu kämpfen. Und es lohnt sich dran zu bleiben. Und das lohnt sich nicht aufzugeben. Auch wenn man mal gefallen ist, es lohnt sich an Jesus festzuhalten. Denn dadurch erhalten wir ihn in unserem Herzen. Und wenn er in unserem Herzen ist, dann sind wir versiegelt. Er sagt: Er setze mich wie ein Siegel an dein Herz, wie ein Siegel an deine Liebe, stark wie der Tod, der Eifer, bezüglich wie das Totenreich, lotis voller Glut, eine Flamme des Herrn. Und deswegen wünsche ich mir, dass wir die Profi ist, ist wirklich Profi studieren. Und zwar mit dem Fokus, Jesus besser kennenzulernen.

[45:25] Und noch gemeinsam beten. Lasst uns niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren dürfen und dass du dich und offenbar ist, dass wir in Jesus sehen, war Vater, dein Wesen erkennen können. Danke, dass die Bibel so klar über dem spricht, dass niemand verloren gehen muss. Und danke, dass es immer neue Tiefen und Gedanken gibt, die wir entdecken können. Das niemals langweilig wird. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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