In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 19, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung der Integrität des biblischen Textes. Er erklärt, warum es entscheidend ist, weder etwas zur Bibel hinzuzufügen noch etwas davon wegzunehmen, und warnt vor den Konsequenzen eines falschen Umgangs mit Gottes Wort. Die Predigt betont die unfehlbare Natur der Heiligen Schrift und wie sie sich selbst auslegt, was uns als sicherer Leitfaden dient.
Offenbarung 22:19
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:17] Für uns da bist, dass du uns mit deiner Liebe umfängst und uns deutliche Warnung, auch auf deinem Wort gegeben hast, die uns zeigen, was kommen wird, aber auch große und ja, überaus starke Verheißungen, die uns deutlich machen, dass egal was kommen wird, wenn wir bei dir sind, sind wir sicher. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt in den kommenden Minuten durch deinen Heiligen Geist uns sprichst, dass wir wirklich erleben, dass wir zu deinen Füßen sitzen, dass du unser Lehrer bist, dass wir als deine Schüler lernen, was die Worte der Offenbarung uns zu sagen haben, was sie bedeuten für unser Leben. Und wir danken dir, dass du verheißen hast, dass dein Wort nicht mehr zurückkommen wird, sondern ausführen wird, was du ihm gesandt hast, dass wir uns an deinem Wort festhalten können, dass es ein Licht sein wird auf unserem dunklen Weg. Dafür danken wir dir und bitten, dass im Namen Jesu.
[1:43] Amen. Schlag mit mir auf Offenbarung 22 und dort Vers 19. Offenbarung 22 und dort Vers 19. Offenbarung 22 und dort Vers 19. Wer mag das mal lesen?
[2:15] Ganz genau. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, wir haben vor ein paar Wochen uns mit Vers 18 beschäftigt und wir haben damals gesagt, Vers 18 und Vers 19 gehören eigentlich zusammen. Vers 18 und Vers 19 warnen vor zwei verschiedenen Fehlern, die beide dasselbe Resultat haben. Zwei verschiedene Probleme, die auftreten können, die aber zur selben Katastrophe führen. Was ist, was sind die beiden Dinge, von denen hier gewarnt wird in Vers 18 und Vers 19?
[2:55] Genau. Also entweder fügt man etwas hinzu, wird es zu verachten, hinzufügen zum Wort Gottes oder Vers 19 sagt, wenn etwas weggenommen wird, das wegnehmen. Wir haben das letzte Mal ausführlich über das Hinzufügen gesprochen, über Menschen oder manchmal sind wir auch selbst da in der Gefahr, dass wir zu dem Wort Gottes noch unsere eigenen Meinungen zu bringen, ja, noch extra Regeln, manchmal in bester Intention, so wie die Pharisäer, die mit dem Sabbatgebot nicht zufrieden waren, noch ein bisschen extra Gebote geben wollen, um es ganz sicher zu machen, aber in Wirklichkeit davon abgewichen sind, dann von dem Wort Gottes. Und interessanterweise, egal ob man noch zu dem Wort Gottes etwas hinzufügt als Maßstab, er also das heißt, ja, nicht, dass wir nicht auch unsere eigenen Worte sagen dürfen, aber es geht darum, dass man nicht einen menschlichen Maßstab dazu fügt. Ja, also ich habe mal gehört, in China gibt es eine eine eine Glaubensgruppe, die der Meinung ist, dass man in der Predigt nur Bibeltexte zitieren darf. Ja, man darf sie sagen, man darf nicht ein einzelnes Wort sprechen, außer Bibeltext. Aber das ist nicht gemeint. Hermann, also ich kann auch meine eigenen Worte reden, auch wenn sie nicht mehr Bibel stehen, aber ich darf nicht meine Worte oder meine Ideen auf dieselbe Stufe mit der Bibelstelle, nicht als weiteren Test machen. Nicht mehr. Nun, das eine ist also das Hinzufügen von Bibeltexten oder von Dingen zur Bibeltradition, menschliche Meinung. Das andere ist das Wegnehmen. Interessanterweise hat beides das Hinzufügen, als auch das Wegnehmen, dasselbe Resultat. Nämlich, was ist das Resultat in beiden Fällen nach der Bibel, nach diesen beiden Versen?
[4:45] Ewiges Verlorensein. Auf ewig verloren. Ja, denn wer die letzten Plagen empfängt, der hat kein ewiges Leben. Und wer aus dem Buch des Lebens gestrichen wird, der hat kein ewiges Leben. Wir sehen also, dass die Art und Weise, wie wir an die Bibel herangehen, eine direkte Beziehung dazu hat, ob wir gerettet werden oder verloren gehen. Man kann nicht ewiges Leben bekommen, wenn man mit der Bibel falsch umgeht. Wenn man der Meinung ist, man kann die Bibel verändern, oder wenn man, obwohl man weiß, was die Bibel sagt, etwas anderes tut. Und wir haben das letzte Mal uns ausführlich damit beschäftigt, deswegen werde ich da nicht mehr viel zu sagen, aber ich will noch mal so viel wiederholen, dass wir gesagt haben, wir sollten allein bei den Testfragen der Bibel bleiben. Ja, keine neuen Tests einführen, nicht noch extra Regeln aufstellen, sowohl gemein sie auch sein mögen. Geht er dafür seine persönliche Meinung haben, aber wir dürfen nichts dazu hinzufügen zu dem, was die Bibel als Test sagt. Und heute beschäftigen wir uns mit dem Wegnehmen. Dem letztmals schon uns zwei Bibelstellen angeschaut aus 5. Mose. Sehen wir heute auch beginnen wollen in 5. Mose Kapitel 4.
[6:05] Da finden wir auch dieselbe Idee, auf die sich hier Offenbarung bezieht. Das ist also etwas, was nicht nur für die Offenbarung gilt. Ja, jemand könnte ja denken, na ja, dieses Prinzip gilt nur für die Offenbarung. Aber wir sehen, hier gilt auch schon im Alten Testament. Ja, es wird ihm offenbar noch mal besonders betont, aber es gilt natürlich im Grunde genommen oder selbstverständlich für die ganze Bibel. Wir lesen mal in 5. Mose Kapitel 4 und dort Vers 2. Dort heißt es: Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete und sollt auch nichts davon wegnehmen. Und damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich heute gebiete, werde ich euch gebieten. Das heißt, Gott hat uns genau das Richtige, also genau das zu geben, was sie brauchen, nicht zu viel, nicht zu wenig. Und was ist der ganze Sinn? Was wird passieren, wenn wir nichts hinzufügen und nichts wegnehmen in diesem Vers? Was ist die Folge dann?
[7:11] Der mit ihr gehorsam sind, dann müssen die Gebote halten. Heißt also mit anderen Worten, wer etwas hinzufügt, der wird ungehorsam. Er, die Pharisäer dachten ja, indem sie noch extra Regeln hinzufügen, sind sie doch gehorsamer als die Gehorsamsten. In Wirklichkeit wurden sie ungehorsam. Ja, Jesus hat es mehrmals deutlich gemacht, wer menschliche Regeln hinzufügt, verliert Gottes Gesetz aus den Augen. Und natürlich, wer etwas wegnimmt vom Wort Gottes, kann nämlich gehorsam rein.
[7:48] Ja, genau. Das sind, das ist schon eine ganz wichtige. Das heißt, er höre auf die, auf die, auf die Worte. Ja, wir sollen hinhören, uns auf jedes. Ja, deswegen sagt Jesus ja auch, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Was manchen Worten und aus jedem Wort. Noch einmal kommt dasselbe Prinzip vor in 5. Mose 13. Auch das letzte Mal schon erwähnt. 5. Mose 13 und dort Vers 1. Wer mag mal diesen 13 Vers 1 lesen?
[8:26] Ganz genau. Und auch da haben wir die Idee, das ganze Wort, ja, das Wort Gottes ist als Ganzes zu betrachten. Ja.
[8:44] Ja, Jesus, genau. Jesus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Und Jesus ist das Wort Gottes. Ja, wenn wir noch sehen, man kann von Jesus auch nichts wegnehmen. Man kann auch zu Jesus nichts hinzufügen. Aber wir brauchen Jesus, so wie er in der Bibel beschrieben. Ihr wisst vielleicht, das letzte Mal auch schon angesprochen, dass hier in 5. Mose dann ab dem nächsten Vers ein interessantes Thema auftaucht. Was ist das Thema ab Vers 24? Dann ohne, dass wir jetzt alles lesen, aber worum geht es da in den nächsten Versen?
[9:30] Genau. Es geht um falsche Propheten, die sogar Zeichen und Wunder tun. Und da denken wir natürlich automatisch, woran? Weil falschen Propheten, die Zeichen und Wunder tun. Jesus spricht davor an, diesen falschen Propheten, die dann aufstehen werden, die Zeichen und Wunder tun, so dass es sogar möglich wäre, wenn es möglich wäre, die Auserwählten zu verführen. Und hier haben wir 5. Mose 13, das Mittel dagegen. Was ist das Mittel? Höre auf das Wort Gottes. Füge nichts hinzu, nichts hinweg. Wer sich an die Bibel alleine hält und zwar die ganze Bibel, der wird sicher sein.
[10:10] An einer Stelle sagt er, ich paraphrasiere nur, diejenigen, die ihr Denken mit den Wahrheiten der Bibel gefestigt haben, ja, "fortified" ist das im Englischen, also seine eine eine eine Festung gebaut haben, nur die werden im letzten Kampf bestehen.
[10:38] Genau. Wir sehen also, entscheidend sind nicht unsere Gefühle. Entscheidend sind auch nicht unsere Erfahrungen. Es kommt die Zeit, wo wir auf unsere Sinne nicht vertrauen können. Entscheidend ist, dass wir bei der Bibel bleiben und zwar bei der ganzen. Das ist der Fokus heute. Beim letzten Mal gesehen, wird die Bibel reicht. Wir brauchen nicht unsere wohlmeinenden Ideen noch dazu. Wir brauchen die ganze Bibel.
[11:30] Ja, genau. Das haben wir jetzt mal auch schon erwähnt, ganz genau. Nichts hinzufügen. Jetzt müssen wir uns die Frage stellen, warum ist es so, dass Menschen etwas von der Bibel wegnehmen? Denn das ist ein Phänomen, das war heute sehr, oft finden die allermeisten Weltmenschen sowieso gar nicht an die Bibel, aber auch viele Christen sagen, zwar, dass sie an die Bibel glauben, aber sie leben nicht aus jedem Wort. Sie nehmen manche Teile weg. Manchmal gibt es sogar Menschen, die sagen, sie glauben an die ganze Bibel, aber sie leben nicht so, als ob sie nach jedem Wort leben. Und wir wollen uns angucken, woran das liegt. Nun, müssen wir uns mal die Frage stellen, warum glauben wir, dass wir die ganze Bibel haben müssen, dass wir ihr vertrauen können? Warum glauben wir, dass wir der ganzen Bibel, ohne Ausnahme von 1. Mose 1 bis Offenbarung 22, uneingeschränkt vertrauen können?
[12:44] Genau. Das ist auch sagen, genau. 2. Timotheus 3 Vers 16 sagt: Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Was heißt das? Inspiriert, eingegeben.
[12:57] Das kommt vom Heiligen Geist. Aber wie ist das so, dass der Heilige Geist diktiert hat und ich habe einfach geschrieben?
[13:08] Ganz genau. So ein ganz wichtiger Punkt. Natürlich, jeder Schreiber schreibt seine eigenen Gedanken. Sind kann man auch Paulus von Johannes unterscheiden, wenn man ein bisschen Erfahrung hat. Jetzt zum Teil wurde mir gesagt, schreibe soundso. Jetzt gibt es also Worte, die auch die zehn Gebote sind direkt von Gott geschrieben. So, ja, aber Gott hat sich, Fellenweit so schön sagt, nicht einer Prüfung in Rechtschreibung und Grammatik unterzogen in der Bibel. Genau. Und das ist also eine menschliche Seite der Bibel. Ja, es gibt diese menschliche Seite, dass man den Stil der einzelnen Leute erkennt, dass sie ihre eigenen Formulierungen verwendet haben, die zu ihrer Zeit besonders griffig waren. Aber das andere ist, dass die Bibel sagt, dass alle Schrift von Gott eingegeben, inspiriert ist. Das ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt, dass wir uns den vor Augen führen. Wir lesen mal ganz kurz diesen Vers in 2. Timotheus 3, weil dieses Thema von der Inspiration der Bibel nicht nur in der Christenheit, auch was mit unserer eigenen Gemeinde durchaus kontrovers diskutiert wird. Jetzt nicht hier in unserer eigenen Ortsgemeinde und nicht unbedingt mit unserer unserem Bundesland, aber schon darüber hinaus kann man manchmal darüber sehr intensive Diskussionen verfolgen.
[14:29] Schauen wir mal ins 2. Timotheus Kapitel 3, Vers 16. Da heißt es: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit. Ihr kennt wahrscheinlich alle das Prinzip, so dass Kultur oder wer hat, so dass Kultur, sagte Luther, heißt übersetzt: Alleine Schrift. Aber es gibt noch ein anderes Prinzip der Reformation, über die wir, es ist nicht nur so, dass Skriptur, sondern auch aber bestimmt auf die Bibel. Totus Scriptura heißt die ganze Bibel, ja, alle Schrift.
[15:08] Jetzt gibt es ja das Problem dahinter, oder das vermeintliche Problem, dass einige sagen, na ja, ich glaube schon, dass die Bibel ein Buch von Gott ist. Sie sagen dann meistens so etwas wie, die Bibel enthält Gottes Wort. Ja, aber vielleicht sind ja nicht alle Verse von Gott inspiriert. Er, vielleicht gibt es da auch ein paar Fehler. Vielleicht sind manche Zahlen falsch, oder vielleicht sind manche Geschichten nicht ganz richtig, und vielleicht ist da manches nicht ganz richtig überliefert. Haupt die Botschaft von Jesus stimmt er. Versteckt sich mal so eine Idee, gehört. Das ist eine ganz populäre Idee. Also sagte die Bibel etwas darüber, ob sie rein ist, ob sie zuverlässig ist?
[16:02] Also 2. Petrus 1 Vers 21 sagt, dass die Weissagung nicht durch menschliche, rein menschlich entstanden sind. Wir können auch in anderen Versen lesen, in Psalm 12. Psalm 12 und dort Vers 7. Übrigens, Vers 6 ist auch ganz toll, da gibt's diesen schönen Schluss, Schlussatz von 6. Ich will denen, die sich danach sehnen, das ist ein ganz toller Vers ist mir jetzt in den letzten Wochen ganz besonders aufgefallen. Aber wir wollen Vers 7 lesen. Da heißt es: Die Worte des Herrn sind reine Worte. Und jetzt heißt es in einem Tiegel geschmolzenes Silber, siebenmal geläutert. Warum läutert man ein Metall? Warum läutert man was? Man entfernt die Schlacken. Ja, man hat also, man findet das Silber, aber es ist nicht ganz rein. Und damit man reines Silber bekommt, tut man es in den Ofen der Läuterung und dann wird da die Schlacke entfernt und dann hat man reines Silber. Und dann kommt sogar ein zweites Mal machen. Und wie oft ist die Bibel geläutert? Siebenmal. Und sieben ist, warum siebenmal? Vollkommen. Also es heißt, dieses Wort Gottes ist vollkommen geläutert. Alles, was irgendwie irrtümliches, menschlich schwach, falsch, irreführend ist, all das ist buchstäblich ausgeschieden. Wir sehen also, dass der Heilige Geist nicht nur Ideen gegeben hat und dann gesagt, na ja, schauen wir mal, ob sie es richtig aufschreiben, sondern der Heilige Geist war auch dabei beschäftigt.
[17:35] Dabei, dabei, als die diese Ideen aufgeschrieben haben, hat dafür gesorgt, dass auch wenn sie ihre eigenen Worte verwenden, sie keine falschen Worte verwenden, dass die Idee nicht verfälscht wird. Der Heilige Geist hat auch darüber gewacht, dass die Bibel immer wieder richtig abgeschrieben worden ist. Also sicherlich hat mal der eine oder andere Schreiber einen Buchstaben vergessen oder mal ein Wort ausgelassen, dass sie wieder ergänzt haben. Aber die Bibel ist siebenmal geläutert. Es ist keine falsche Botschaft, sind keine falschen Gedanken. Da ist nichts verloren gegangen, was Gott uns sagen wollte.
[18:30] Ganz genau. Ja, Jesaja sagt, dass ich hatte Geister, die versammelt. Gottes Geist hat das Wort Gottes zusammen gemacht. Es gibt auch diese Idee in Josua, wo es heißt, am Ende der Eroberung, dass kein einziges Wort Gottes auf die Erde gefallen wäre, alles hat sich erfüllt. Ja.
[18:55] Ja, es gibt einen Text, zu können wir den vertrag hingehen und zwar, wie hat Jesus in dieser Frage gesprochen? Was hat Jesus über dieses Thema der Bibel und ihrer Zuverlässigkeit gesagt? Hat Jesus irgendwo etwas gesagt, wo explizit davon spricht, dass in der Bibel absolut nichts verkehrt ist, nicht beiseite gelassen werden kann?
[19:30] Es gibt so mindestens zwei Stellen, die mir eingefallen, und vielleicht gibt's mehr. Schauen wir Johannes 10. In Johannes 10, vielleicht ist das das, was du meinst. In Johannes 10 und dort Vers 35. Da heißt es: Wenn er diejenigen, die er Götter nennt, an die das Wort Gottes erging, jetzt kommt das, worum es geht, und die Schrift kann doch nicht außer Kraft gesetzt werden. Die Schrift kann nicht gebrochen werden. Die Worte der Bibel, man kann nicht einfach sagen, die gelten nicht mehr oder die haben keine Kraft mehr. Das Wort Gottes kann nicht außer Kraft gesetzt werden. Wenn Jesus sagt, wenn es geschrieben steht, dann gilt es.
[20:29] Gibt es noch eine andere Stelle, in der man sozusagen, was dann...
[20:41] Ja, ganz genau. 100, 100, 1905. Ja, das Wort. Ort kein Licht auf unserem Weg. Ganz genau. Und das zeigt uns, dass nicht nur wichtig, dass wir die richtige Einstellung dazu haben, sodass auch...
[20:49] Ja, das ist aber erst ganz kurz, dass diese zweite Stelle anschauen und zwar, hat Jesus einmal in der Versuchung, bei einer Versuchung darüber gesprochen. Es gibt also eine Versuchung, wo es ganz deutlich ist, wo nämlich sagt, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Es steht geschrieben. Er ist der Satan hat ihn angegriffen. Hat und jetzt hat gesagt, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Also aus jedem. Man darf nichts wegnehmen.
[21:19] Das sieht man eine zweite, die zweite Begebenheit ist auch sehr interessant. Und zwar in Matthäus Kapitel 4. Da sagt er jetzt der Satan zu ihm: Ja, ja, ja, so nach dem Motto, klar, will man lebt aus jedem Wort. Ja, und weil sie aus jedem Wort lebst, schau mal hier, die Bibel sagt, dass du, wenn du, dass das deinetwegen ein Engel befehlen wird, und sie werden sich auf den Händen tragen, damit dein Fuß nicht etwa an einen Stein stößt. Wenn du darauf, selbst wenn du es hier dem Wort lebst, dann tauch dich doch bestimmt vom Tempel zu springen. Oder? Und das war die Argumentation. Daher gesagt, also, wenn du es jedem Wort lebst, dann lieber doch aus diesem Wort. Und jetzt interessant, wie antwortet Jesus?
[22:09] Genau. Wer sagt denn, es steht geschrieben. Sie zitiert wieder aus welchem Buch? 5. Mose. Das Zitat von von von von von von Satan, was dem Psalm Davids zitiert, wir 5. Mose. Und dann sagt er: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Warum sagt er das? Was hätte man noch machen können in seiner Situation?
[22:27] Also, wenn ihr, also, wenn jetzt Jesus gewesen wärt und der Satan bringt diese Psalmstelle und sagt, deswegen kannst du dich vom Tempel stürzen. Was hättet ihr gesagt? Hätte man noch, hätte es noch eine andere Möglichkeit gegeben, darauf zu reagieren?
[22:51] Also sagen, hört sich der Wille meines Vaters.
[22:58] Genau. Er hätte zitieren können und sagen können: Schau mal, du hast das aus dem Kontext gerissen. Oder, weil ihr wisst, ja, hat der Satan den Psalmtext komplett zitiert, was weggelassen? Oder, also Jesus hätte auch sagen können: Schau mal, du hast den Text nicht richtig zitiert. So ist er richtig zitiert. Das macht er nicht. Stattdessen zitiert er aus einem ganz anderen Buch, einen anderen Vers und sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.
[23:25] Ich glaube, wir hätten wahrscheinlich, wir würden eher dazu neigen, mit Psalmen zu antworten, er und irgendwie dem Teufel sagen, das hast du falsch gemacht, du musst das so verstehen, und das ist die richtige Interpretation. Aber das macht Jesus gar nicht erst. Er zitiert einfach einen völlig anderen Vers. Und warum macht er das?
[23:45] Wenn man darüber nachdenkt, da kann was lernt für uns. Warum macht er das? Warum?
[23:58] Oder anders gefragt, warum funktioniert das? Das. Warum kann Jesus einfach irgendeinen anderen Vers zitieren?
[24:16] Weil es sich nicht widerspricht. Schaut mal, den Ball scharf nach. Das Argument von Jesus hat überhaupt nur deswegen Kraft, weil die Bibel sich nicht widerspricht. Denn wenn es möglich wäre, dass die Bibel sich widerspricht, könnte ja Satan sagen: Ja, das steht da in 5. Mose, aber in 1. Mose steht, dass wir sind. Ich meine, und wenn das so wäre, hätte zwar Jesus zwar eine Antwort gegeben, aber sie hätte nicht die Antwort gegeben, sie hätte es nicht beantwortet. Denn er hätte dem Satan immer sagen können: Ja, deine Antwort gelte 5. Mose, sie gilt aber nicht zu Psalm. Ja, weil wenn es möglich ist, dass die Bibel sich widerspricht, dann funktioniert die Antwort von Jesus gar nicht. Die funktioniert nur deswegen, weil er sagen kann, deine Auslegung muss falsch sein, weil es gibt mindestens einen anderen Vers, ganz woanders, der das Gegenteil sagt. Und wenn es irgendeinen Vers gibt, ja, das Gegenteil sagt, ist eine Auslegung falsch, weil die Bibel sich sicher nicht widersprechen kann. Konnte sich das. Heißt, die Antwort, die Jesus gibt, ja, die legt sich selber aus.
[25:21] Ganz genau. Aber dass die Bibel sich selbst auslegt, funktioniert auch nur dann, wenn sie sich...
[25:26] funktioniert auch nur dann, wenn sie sich nicht widerspricht. Denn in dem Moment, wo sie sich widerspricht, kann sie selbst ausgelegt werden. Und das heißt jetzt ganz kurz nachdenken: Das fort, wenn es wahr wäre, wie viele Christen glauben, dass es in der Bibel Widersprüche gibt, dann hätte Jesus diese Versuchung gar nicht wirklich bestanden, hätte gar nicht wirklich auf den Angriff des Satans reagiert. Das heißt, die Tatsache, dass Jesus so reagiert, wie er reagiert, ist ein ziemlich deutlicher Beweis, dass Jesus selbst davon ausging und auch Satan das akzeptiert, dass es in der Bibel keine Widersprüche gibt. Ja.
[26:15] Das sagt doch alles verstanden. Dass die Schulter, ja.
[26:29] Absolut, absolut. Er durchschaut. Manchmal wird gesagt, diese diese Idee von der Bibel etwas wegzunehmen, kommt genauso fromm daher wie die Idee, von der Bibel was hinzuzufügen. Ja, Leute, die sagen, man kann von der Bibel das ein oder andere wegnehmen, die sagen dann solche Dinge wie z.B. Jesus ist die Mitte der Schrift. Gehört diese Idee, Jesus ist die Mitte der Schrift? Stimmt das?
[27:10] Naja, weil was ist die Mitte? Ich habe hier ein Kreis und dann habe ich in der Mitte oder das Zentrum. Und die Idee ist ja, erst das Zentrum, erst das Wichtigste. Aber damit wird immer so quasi auch suggeriert, es gibt ein paar Dinge drumherum, die sind halt nicht so wichtig. Ja, die sind halt, ob da jetzt Fehler sind oder nicht, ja, ob jetzt wo sie da wirklich diese Wunder getan hat und ob jetzt wirklich die Prophezeiung von Daniel sich genauso erfüllt, ist ja nicht so wichtig, weil Jesus ist ja das Zentrum, erst die Mitte der Schrift. Ja, ob jetzt wirklich das sechs Tage waren bei der Schöpfung oder ob wirklich der Johannes die ganzen Visionen gesehen, ist ja nicht so, weltweit. Hauptsache, werden die Evangelien oder so. Aber das ist eine sehr gefährliche und falsche Theologie. Jesus hat nirgendwo gesagt, dass er die Mitte der Schrift ist. Er sagt, er ist das Alpha und Omega. Er ist von Anfang bis zum Ende, überall in der Schrift, nicht nur in ein paar Kernbüchern, in ein paar Kernelementen. Es gibt keine Seite der Bibel, die nicht von ihm kommt und die nicht letztlich auch von ihm spricht. Manchmal ganz deutlich, manchmal eher so indirekt, ja, oder man muss um die Ecken denken. Aber keine Seite der Bibel, kein Kapitel ist da umsonst. Keines ist einfach nur um Lücken zu füllen. Und jetzt, wer nun klar, einst sich ja nicht alles ist einfach zu verstehen, der Bibel. Oder damit ist nicht der Punkt, auch wenn ich alles einfach zu verstehen ist, dürfen wir nicht einfach Dinge, die wir nicht verstehen, einfach ignorieren und sagen: "Damit will ich mir nicht befassen." Gott straft sich, wenn wir manches nicht verstehen können. Aber wenn wir Dinge bewusst einfach ablehnen, dann sind wir sehr töricht. Wer ist derjenige, der gegen die Bibel kämpft? Der Satan. Oder was war sein allererster Angriff auf die Bibel, auf das Wort Gottes? Auf Erden. Genau. Und auch für Volk gesagt, er werde nicht sterben, hat er gesagt. Hat Gott wirklich gesagt? Sollte Gott gesagt haben? Das war sein erster Schachzug im Kampf um das Leben der Menschen. Sollte Gott gesagt haben, er hatte hinnehmen, dass hinter das Wort "Gott" ein Fragezeichen gesetzt wird?
[29:21] Wir lieben, tut mir einen Gefallen, wenn ihr in einer Predigt sitzt, in einer Bibelstunde, in einem Vortrag und der Redner und Sprecher zitiert etwas aus der Bibel und tut mit seinen Worten dann ein Fragezeichen da malen. Nehmt eure Hände und eure Füße in die Hand. Und ich hab davon, das ist tödlich. Zweifel am Wort Gottes ist so gefährlich, weil es uns genau von der Kraftquelle abschneidet, die wir so dringend brauchen. Ja, also das ist mir sehr wichtig, dass wir das wirklich uns bewusst machen. Der Satan hat das Prinzip sogar im Antichristen sozusagen institutionalisiert. Denn was macht der Antichrist nach 307, 25? Das hat das Papsttum gemacht, mit Gesetz und Zeiten verändert. Und wie hat es das Gesetz verändert? Hinzugefügt oder weggenommen? Weggenommen. Also sogar ein paar Worte hinzugefügt, der Stadt von Sabbat dann Feiertag oder so. Aber im Wesentlichen weggenommen. Ja, weggenommen. Das allein daran sieht man den Geist des Satans.
[30:34] Nun, ja, vielleicht ganz kurz ein paar Beispiele dafür, was sind so, in welchen Fällen das auf, dass Christen sagen, dass man von der Bibel etwas wegnehmen muss. Was sind also Beispiele, die mal mitbekommen habt, wo Leute sagen, da muss man von der Bibel was wegnehmen?
[31:12] Ja, also die erste große Sache ist, dass seit dem 18. Jahrhundert die Bibelkritiker angefangen haben zu sagen: "Erster Mose ist nicht von Mose geschrieben und zweitens ist nicht von Mose geschrieben." Und ihr habt vielleicht mal davon gehört, dass sie dann behauptet haben, ja, immer wenn dort "Jahwe" steht, ist es von einem Schreiber und immer wenn dort "Elohim" steht, ist von dem anderen Schreiber. Und hat man so das ganze, irgendwann die ganze Bibel so sehr von dem und der ist von dem und alle sind, alles ist völlig durcheinander. Das ist, was man so die historisch-kritische Methode nennt. Hat davon gehört? Historisch-kritische Methode, HKM. Hütet euch davor. Hütet euch auch davor, wenn es an einer adventistischen Universität unterrichtet wird. Ja, und zwar auch im deutschsprachigen Raum. Und ich habe nicht berufen wollen, das ist also vielleicht nicht so krass wie an den Universitäten, aber diese Methode sagt letztendlich, dass es Texte in der Bibel gibt, teilweise sogar recht viele, die Fehler enthalten, die man kritisch beleuchten musste. Man sagt, das ist vielleicht gar nicht inspiriert und das ist vielleicht später hinzugefügt worden. Und das hat sich dann irgend jemand ausgedacht. Da hat man jemand etwas zusammen geschrieben und so weiter. Also, es ist ein großes Thema. Denken haben wir persönlich vielleicht jetzt gar nicht so. Mit das allergrößte Problem, dass das darauf trifft man immer wieder auch im Neuen Testament. Wird dann behauptet, na ja, da gab es dann irgendwie Urschrift, ja, und da hat jemand anders hinzugefügt, ja, zur Quelle. Weil man kann heute sogar einen Kommentar kaufen zur Quelle. Ja, die haben dann so aus den Evangelien sich zusammen geschrieben, was angeblich original ist. Kann das gedacht, dass ich die Quelle? Es hat noch nie ein Mensch diese Quelle gefunden, noch nie ein Schriftzug gesehen. Es gibt schon einen Kommentar dazu. Ist natürlich absurd, völlig absurd. Aber ja, so ist das halt mit der Wissenschaft, wenn sie ohne Gott arbeitet.
[33:04] Und aber dann gibt es noch eine andere Variante. Und das ist eine theologisch Variante und die trifft man heute auch häufig nicht so sehr bei kritischen Gelehrten, sondern eher bei evangelikalen Christen. Und zwar, das ist die Idee: Das Neue Testament ist das Wort Gottes und das Alte Testament ist irgendwie so eine Art Vorläufer. Ja, da sieht man schon ein bisschen was von der Liebe und Gnade Gottes, aber es ist noch so vermischt mit Gesetz und mit Gericht und es ist nicht ganz so viel wert wie das Neue Testament. Auch das ist etwas von dem Wort Gottes wegnehmen. Denn wenn ich behaupte, dass das Alte Testament irgendwie weniger inspiriert ist als das Neue Testament, dann fehlt mir eigentlich die Grundlage, das Neue Testament zu verstehen. Denn dass ich meinen, so viel haben wir jetzt, glaube ich, gesehen im Offenbarungsstudium. Die Offenbarung ist voll vom Alten Testament. Oder auch in der Ersehnte sehen wir jedes Mal mit ständig parallel zum Alten Testament. Also, wir können nicht das Alte Testament wegnehmen und das Neue allein haben. Da würden wir gar nicht richtig verstehen.
[34:08] Und dann gibt es noch etwas, das betrifft manchmal auch uns persönlich oder zumindest es auch in unseren Kreisen immer wieder Geschwister, nämlich wenn man sich eine Meinung gebildet hat und diese Meinung vielleicht schon andersweitig verbreitet hat und man trifft auf einen Bibelvers, der dieser Meinung widerspricht, dann gibt es einen Kampf im Herzen. Das vielleicht berühmteste Beispiel in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, ist der Matthäus 28, Vers 19 und 20. Er spricht, dass sie getauft werden sollen, eben im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Einige Menschen, die zu überzeugen gekommen sind, dass das gar kein Heiliger ist. Es gibt, dass auch Jesus nicht wirklich Gott ist oder nur göttlich. Hatten erst Probleme mit allen weit und dann irgendwann auf Probleme und die sind Bibeltext. Und was man dann manchmal leider beobachten muss, ist, dass Menschen bereit sind, lieber einen Bibeltext zu opfern, statt ihre eigene Meinung. Und das ist das einzige Problem. Es ist eigentlich nie ein wirklich theologisches Problem. Es ist ein geistliches Problem. Das ist derselbe Geist, der letztendlich bei den Zeugen Jehovas, bei den Mormonen, im Islam, in vielen Stellen zutage tritt, wo man sagt: "Die Bibel ist eigentlich ein gutes Buch, aber sie enthält Fehler, weil wir haben noch eine Meinung darüber." Geht und diese andere Meinung korrigiert dann die Bibel in Einzelfällen oder auch in vielen Details. Der mir gelesen, die Bibel ist von Gott inspiriert. Und Woods ist sie da für die zweite Timotheus 3:16. Denkt zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung und zur Erziehung der Gerechtigkeit. Die Bibel muss mich korrigieren dürfen. Und deswegen muss ich die ganze Bibel annehmen. Denn in dem Moment, wo ich der Meinung bin, die Bibel enthält vielleicht Fehler, dann ist man eigentlich auf dem Weg ins Verderben. Denn was meint ihr wohl, wo das sündige, stolze Herz die Fehler sieht? Es sieht die Fehler immer dort, wo es getan wird. Ja, das ist ja genau das Problem, dass auch die Pharisäer bei Jesus Fehler gesehen haben, der sie getadelt hat. Das heißt, das sündige Herz wird dann genau die Dinge ablehnen, die gegen es gerichtet sind. Und die einst, der einzige wirksame Schutzmechanismus ist der Glaube, dass Gottes Wort verlässlich ist, auch dann, wenn es mir nicht gefällt und ich weiß nicht, wie es ausgegangen ist. Ich habe meine mit dem schon erlebt. Ich dachte, das ist die Wahrheit und dann habe ich festgestellt, dass Gottes Wort doch etwas anderes sagt oder etwas anders, also die Nuance anders ist, oder noch andere Aspekte dazu kommen, oder auch, dass sie das nicht falsch gelegen habe. Ja, und dann müssen wir alle lernen, dass wer recht hat, Gott hat recht und nicht wir. Unser Business ist Stückwerk. Aber in dem Moment, wo wir einen Bibelvers ablehnen, weil unsere Meinung widerspricht, sind wir von einem Ozean ohne Kompass. Wir sind hin und her getrieben. Und es ist so gefährlich, wenn ihr Menschen hört, die eine neue Theorie vortragen, ganz egal, was die Theorie ist, ob das jetzt mit der Einigkeit zu tun hat oder was weiß ich, und ihr merkt, dass sie mit Bibelversen, oder ich würde auch ergänzen, weil es die gleiche Inspiration, das mit allen bei Zitaten so umgehen, dass sagen, das gilt nicht. Und das darf kann man nicht vertrauen. Und das ist dann Hände weg. Wenn wir versuchen, die Bibel zu verbessern, dann kennt die Geschichte von dem Mann, der die Bundeslade aufhalten wollte, als die Bundeslade überführt worden ist und er der Meinung war, Gott kann sich nicht um seine Bundeslade kümmern und die Bundeslade schien zu fallen und er der Meinung war, er ist berufen, die Bundeslade vor dem Fallen zu bewahren. Die Bundeslade hatte was enthalten? Die zehn Gebote und den Stab. Ja, in gewisser Weise ist die Bundeslade damit auch ein Symbol für das Wort Gottes. Denn wo hat Gott sich offenbart? Im Heiligtum. Er sagt von der Bundeslade würde er zu Aaron und Suse sprechen. Das war der Ort, der Sprachort. Sagt, dass im Tempelsaal muss das war der Ort, wo Gott gesprochen hat. Und allen weit verwendet dieses Bild von der Bundeslade, wo man die Hände nicht anfassen sollte, auch von der Bibel. Und zwar, wisst ihr vielleicht, es gab sogar eine Phase schon zur Zeit unserer Pioniere und zwar kurz vor 1888. Habt ihr früher vielleicht gehört von dieser berühmten Minneapolis Generalkonferenz? Aber was wenige wissen ist, dass kurz zuvor einige der führenden Leiter und haben der Generalkonferenzpräsident George Butler, der so sehr für die alte sich einstand, ja, und das der anfing so Theorien zu verkündigen, dass es in der Bibel drei verschiedene Levels an Inspiration gibt. Also die Evangelien sind ganz inspiriert, ja, und dann andere Schriften sind so, wäre vielleicht ein dreiviertel inspiriert und so, vielleicht Prediger von Salomo ist nur so halb inspiriert, weil das ist ja mal ein bisschen komisch, ja, dass das scheint schwer verständlich zu sein. Und dann gab es so gerade von Inspirationen, dass es mehr inspiriert als des Antritts und allen weit und drittens, das war dann dieselben Leute, die als sie gemerkt haben, dass Ellen White nicht ihrer Meinung ist, sondern Jones und Waggoner unterstützt, plötzlich auch bereit waren zu denken, na ja, vielleicht ist auch Ellen White jetzt eher verwirrt und wir glauben an die alte Ellen White. Wir glauben nicht mehr das, was sie jetzt sagt, weil sie ist vielleicht von den verführt worden, er oder so beeinflusst worden. Gefährlich, gefährlich, gefährlich. Ellen White sagt zu ihnen: "Brüder, Hände weg von der Bundeslade." Hände weg von der Bundeslade. Wir sollten es nicht dulden, dass in unseren Kreisen, wo wir dafür Verantwortung tragen und das auch mit verantworten sollten, es nicht dulden, wenn Dinge gelehrt werden, die den Geist der Weisung und Inspiration auch die Bibel irgendwie geringschätzen oder irgendwie versuchen zu verbessern oder da gerade an Inspiration einführen. Das ist alles total gefährlich und tödlich.
[40:34] Noch eine letzte Idee dazu, die noch kurz erwähnen möchte, er dann zum Ende kommen. Das gibt es auch in der Frage von Gerechtigkeit aus dem Glauben. Ihr wisst, das ist ein Thema, das super schön ist, unglaublich wichtig, das wichtigste Thema überhaupt. Ganz praktisch, aber leider oft auch Gegenstand von kontroversen Diskussionen, vor allem, wenn es dann um die theologischen Details geht. Ja, und ohne in die Details zu gehen, ihr wisst vielleicht, dass einer der bekanntesten Theologen des 20. Jahrhunderts der Adventgemeinde, Desmond Ford, denn die Gemeinde nicht verlassen hat, aber die Lehre der Gemeinde in gewisser Weise verlassen hat, dass er kurz bevor er 1844 öffentlich abgelehnt hat, er sich sehr auch bei der Frage der Gerechtigkeit aus dem Glauben sehr da involviert war und auch unsere viel und Soziologen sehr beeinflusst hat. Und seine Idee war sehr interessant. Seine Idee war, die Wahrheit über Gerechtigkeit aus Glauben steht in Römer Kapitel 3, ich glaube bis Kapitel 8, 3 bis 8. Nicht im Römer 2 und nicht nur 1, sondern am genauesten, sagt er, ist es nur in Römer 3 bis, ich vergessen, 5 oder 8 oder so. Er in diesem Kapitel selbst. Die Evangelien hat er gesagt, sind nicht so deutlich wie der Römerbrief. Also seine Meinung war, wenn man noch in Gerechtigkeit ausklang versteht, kann man nicht zu Römer 2 gehen, weil das steht er was von den Werken. Und man kann auch nicht zu den Evangelien gehen, sondern man kann nur zu Römer 3. Das ist sozusagen die höchst Offenbarung oder das andere ist vielleicht so dann zweitrangig oder so. Und wo das hinführt, könnt ihr euch natürlich denken, das ist dann, das führt zu einer unausgewogenen Sicht. Im wenn wir manchmal das Gefühl haben, dass Dinge auch in der Frage des Evangeliums unausgewogen präsentiert werden, geht das letztlich auf solche Ideen zurück, dass man manche Bibeltexte für wichtiger hält als andere. Und dann ist Gefahr im Verzug. Wir müssen lernen, die ganze Bibel zu nehmen. Was hat Jesus gemacht auf dem Weg nach Emmaus? Es heißt, wir rufen Mose an und bei allen Propheten, oder zeigte ihnen, was ich auf ihn bezieht.
[43:26] Ja, ganz genau. Und das, das ist das Spannende. Wenn ihr wissen wollt, welche Pioniere und Gemeinde den Weg gerade gegangen sind, trotz aller Schwierigkeiten und welcher Mann abgefallen sind, ist es meistens so. Sie waren treue Adventisten, sie waren glühende Anhänger der Schrift von Ellen White, bis ein Brief nach Hause kam, in den Ellen White sie persönlich wird, was getadelt hat. Aber das Konradi ist, ob das, dass man von der Konrad, Wegener, Jones, Kellogg, ja, ja, ja, ich komme auf den Namen nicht, kennt, kennt. Genau. Es ist so Muster. Wenn die Bibel mich nicht korrigieren, wenn das Wort Gottes mich nicht korrigieren darf, dann wird der Satan kriegen. Wenn er es, wenn das Wort Gottes mich korrigieren darf, dann ist es egal, wie viele Fehler ich habe. Es ist auch egal, wie oft ich gefallen bin. Weil, wenn das Wort nicht korrigieren darf, kann es mich ja korrigieren. Das Wort hat Kraft.
[44:57] Ja, und das heißt, das und das und das sind Pioniere gewesen, die enorm viel herausgefunden haben. Leute, sind zudem wir aufschauen. Und wenn die in Gefahr stehen und korrigierbar zu werden, wir sind dann wäre, aber wir brauchen keine Angst haben, denn wenn wir die Bibel zu unserem Maßstab nehmen, dann kann Gott uns führen, egal wie schwach wir sind und egal wie oft wir dazu neigen, nach links oder rechts auszubrechen. Wenn wir uns immer wieder an die Bibel halten, kann er uns führen wie ein Hirte, der seine Schafe auf dem Weg hält. Nur wenn wir Dinge davon wegnehmen und ignorieren, dann fehlt ihm die Möglichkeit, uns zu korrigieren. Und dann ist es, und deswegen warnt die Bibel so ausdrücklich. Deswegen möchte ich euch das ganz deutlich ans Herz legen: An dem Wort Gottes etwas wegzunehmen ist kein Kavaliersdelikt. Man kann über manche Themen unterschiedlicher Meinung sein, ob man jetzt über 144.000, ob das biblisch ist, ja, oder manche anderen Fragen, man kann, oder die Posaunen oder so. Man kann vielleicht unterschiedlicher Meinung sein, aber es muss manche Dinge geben, die sind unverrückbar. Und das Unverrückbare ist in der Bibel, dass es Gottes Wort ist, das ist Kraft hat. Und wir ahnen nicht, wie viel Schaden schon in der Christenheit und auch in der Gemeinde zum Teil angerichtet worden ist, indem man von dem Wort Gottes bewusst oder auch so indirekt etwas weggenommen hat. Deswegen möchte ich uns alle, mich und euch, auffordern, dass wir festhalten an dem Wort, das, egal was kommt, dass selbst wenn wir etwas mal nicht verstehen, dass wenn unser Verstand sagt, es kann aber nicht sein, dass wir dann sagen: "Okay, aber ich bin nicht ich bin sprach." Ich habe schon so oft gehört, ich habe schon so oft Dinge für wahr gehalten, es waren ganz anders. Sie war schon so oft überzeugt, dass jemand etwas Böses will und dabei war es ganz anders. Anders. Ich kann meinem Verstand nicht hundertprozentig vertrauen. Ich kann auch den Experten nicht hundertprozentig vertrauen. Dem Einzigen, dem ich hundertprozentig vertrauen kann, ist Gott. Und er sagt: "Vertraue meinem Wort." Wir uns gemeinsam voran dem Gotteswort zu vertrauen, koste es, was es wolle. Lasst doch gemeinsam Lieder singen und beten.
[47:08] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben. Was würden wir ohne dein Wort tun? Wir wüssten kaum, wer du bist und wir würden so oft in unserem Leben falsche Entscheidungen treffen. Herr, wir danken dir, dass du in deinem Wort zu uns persönlich sprichst. Und Herr, bitte gib, dass das ganz tief und fest in uns eingepflanzt wird.
[47:29] tief und fest in uns eingepflanzt wird. Jetzt mal deinem Wort vertrauen kann, auch dann, wenn uns Wissenschaftler und sogenannte Experten etwas anderes weismachen wollen. Auch dann, wenn uns andere Christen das weismachen wollen, auch dann, wenn uns Prediger oder selbst Freunde und Leute, die wir schätzen, uns etwas anderes sagen wollen. Ja, dass man unser Herz uns etwas anderes sagen will, wenn es uns sagen möchte, dass man seiner Verheißung wir vertrauen kann.
[47:53] Dass wir deinem Wort vertraut es höher einschätzen, also seinen eigenen Verstand höher einschätzen als unsere eigenen Emotionen, höher einschätzen als all das. Herr, du weißt, wie oft jeder von uns vielleicht schon mit Zweifel zu kämpfen gehabt hatte, aber du kennst unser Herz und dein Wort kann uns auch davon heilen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.