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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der biblische Vers Offenbarung 2,21a im Detail beleuchtet, der sich auf die Figur der Isebel bezieht. Die Referentin erklärt, dass Isebel hier nicht nur als historische Person, sondern auch als Symbol für eine falsche Lehre und eine abgefallene Kirche steht. Es wird untersucht, welche Eigenschaften dieser symbolischen Frau in der Offenbarung zugeschrieben werden und wie sie sich auf die heutige Zeit übertragen lassen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Wir wünschen euch ein gesegnetes neues Jahr und freuen uns, dass ihr das Jahr auch mit uns gemeinsam beginnt. Wir wollen weiter studieren in Offenbarung 2, dort heute Vers 21. Aber bevor wir schauen, wo wir das letzte Mal stehen geblieben sind, lasst uns gemeinsam niederknien, wo es möglich ist, zum Gebet.

[1:19] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir hier sein können und dürfen. Durch deine Gnade hast du uns in ein neues Jahr gebracht. Durch deine Gnade haben wir auch dein Wort, das uns zum Leben dient, das uns zeigt, wie wir es sein dürfen und wie wir auch nicht handeln sollten. Vater, wenn wir es heute aufschlagen, dann lass den Heiligen Geist in uns wirken, dass er uns von Sünde und aber auch von Gerechtigkeit überführt. Sprich du durch mich, aber auch durch jeden einzelnen, der heute hier anwesend ist, und lass diese Zeit zum großen Segen werden für jeden, der daran teilnimmt oder später auch das Video sieht. Ich bitte dich im Namen Jesu. Amen.

[2:15] Lasst uns den Vers aufschlagen, um den es heute geht. Offenbarung 2, dort Vers 21. Wer hat das gerne vorzulesen mit Mikrofon?

[2:35] „Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan.“

[2:46] Ein kurzer Vers, aber man kann einiges daraus herausnehmen. Erste Frage: Wer ist „ihr“? Ich habe ihr Zeit gegeben. Ihr wart das letzte Mal da, also sollte es jetzt schnell kommen. Wir wiederholen kurz: Wer war Isebel? Sie war die Frau von wem? Von Ahab, dem König des Reichs Israel.

[3:39] Ja, sie hatte Macht und sie hat auch noch mehr Macht an sich gerissen, indem sie dann Briefe im Namen ihres Mannes geschrieben hat. Ja, das heißt, sie war eigentlich eine Intrigantin, ja, und hat eine Religion gehabt, in der der Baal vor allem die Hauptrolle gespielt hat. Ja, genau.

[4:03] Dann hatten wir auch das letzte Mal herausgearbeitet, dass sie mit Lügen und Intrigen gehandelt, ja, gearbeitet hat. Und ein wichtiger Punkt war auch noch, sie hat sich, ihr erinnert euch, über das Gesetz Gottes hinweggesetzt, indem sie gesagt hat: „Na, dann will den Acker nicht, den Weinberg nicht hergeben, dann nehme ich ihn einfach so an mich.“ Sie hat auch, ihr erinnert euch, wiederum ein Fasten ausgerufen und somit im Namen Gottes gehandelt. Also sie war zwar halt nicht...

[4:47] Ja, hat, wie gesagt, im Namen Gottes gehandelt.

[5:13] Ja, genau. Das hatten wir besonders in dem Vers 20 von Offenbarung 2. Du hattest auch das letzte Mal den Vers in 2. Könige 9, Vers 22, was glaube ich, angeführt, wo es heißt, dass sie eine Zauberin oder Wahrsagerin war. Ja, und letztendlich hat Isebel nicht vor Mord zurückgeschreckt, woran dann leider geglaubt werden musste.

[5:42] Wir haben auch das letzte Mal gesehen, dass nicht alle Eigenschaften, die wir in aus Offenbarung 2, Vers 20 herausnehmen konnten, auf die historische Isebel so gut gepasst haben. Jetzt ist die große Frage: Wenn hier nicht von der buchstäblichen historischen Isebel die Rede ist, die damals seit Herbst gelebt hat, die Rede ist und sie war ja auch schon lange tot zu dem Zeitpunkt, als Johannes den Brief schreibt. Wer verbirgt sich dann hinter Isebel?

[6:24] In der Bibel steht: „Die Kinder Isebel“, also die Nachkommen, die die, das sage ich mal, die Lehre von ihr auch weitergegeben haben. Auf welchen Vers beziehst du dich da?

[6:39] Das steht hier, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, und da steht dann bei mir praktisch, das heißt die Kinder Isebel, die Nachkommen. Als bei dir deine Anmerkung, ja? Bei der Anmerkung ist es okay.

[6:56] Trotzdem geht, also ob es jetzt die Kinder sind oder die Frau, das muss man schon unterscheiden. Ja, die Anmerkung bezieht sich auf Vers 23, auf „und ihre Kinder“.

[7:10] Genau, das ist ihre Kinder. Das sind die Kinder Isebel, aber es ist in jedem Fall, ist es ist die Isebel ein Symbol. Das heißt, die Isebel und auch die Kinder dieser Welt sind auch symbolische Kinder.

[7:22] Der Symbol, also Kinder des symbolischen Isebel, sozusagen, ja.

[7:24] Genau. Also die ist sowohl die Kinder als auch Isebel selbst haben so die gleichen Eigenschaften im Großen und Ganzen, aber es ist doch noch mal ein besonderes Gewicht. Und damit hatten wir jetzt auch mit Vers 20 angefangen, auf der Frau selbst.

[7:47] Jetzt noch mal zurück zu meiner Frage: Wer verbirgt sich hinter Isebel? Wir gehen wir mal so an die Sache heran. Es ist wohl jemand oder etwas, was diese Eigenschaften hier hat. Ist jetzt noch gar nicht ganz vollständig, aber nicht die Frau selbst. Das heißt, du hast schon angesprochen, wir müssen auslegen, wer oder was mit Isebel gemeint ist.

[8:17] Wolltest du noch was sagen? Okay, dann... vielleicht später.

[8:22] In Vers 20, das hatten wir das letzte Mal noch gar nicht so konkret gesagt. Da heißt es: „Ich weiß nicht, wie es bei euch steht, ich habe ein Weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich eine Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.“ Als es wird ausdrücklich gesagt, sie ist eine Frau, was man auch an dem Namen eigentlich erkennen könnte.

[8:49] Aber wofür steht eine Frau in der Bibel? Bei der Gemeinde, wenn wir das ganze jetzt auslegen für eine Gemeinde, das kam sehr schnell. Jetzt interessiert mich, ob ihr auch wisst, ob ihr das auch belegen könnt. Das ist nämlich gar nicht so einfach, habe ich festgestellt. Wir hören das oft und ja, in Wald sagt das auch, aber gibt es eine Stelle, die uns zeigen kann, dass wir eine Frau als Gemeinde deuten können? Ja, eine klassische Stelle ist 2. Korinther 11, Vers 2. Da sagt Paulus an die Korinther, also an die Gemeinde in Korinth: „Denn ich Eifer um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.“ Also sagt er ihr, die Gemeinde, ich werde euch zu Christus führen, wie eine keusche Jungfrau, sozusagen.

[9:48] Da hat man eigentlich... das ist ziemlich deutlich. Danke schön.

[9:52] Das ist ziemlich deutlich. Danke schön. Ich glaube auch, das ist der aussagekräftigste Text in der Hinsicht. Du wolltest noch was sagen?

[10:04] ...müsste, aber der steht von seinem, also das sein ein sein Weib nennt, seine Frau nennt, die das Volk Israel.

[10:18] Also die genauen Textstellen sind mir... jetzt müsste ich, könnte ich nur mit der Konkordanz raussuchen. Ja, ja, es ist im Alten Testament, meintest du? Sind oft ist dieses Bild aufgebracht.

[10:28] Er ist doch auch die, die Frau, die in die Wüste, die flieht, die vom Drachen bedroht wird, die ja, da sind die prophetischen, sage ich mal, die symbolisch. Und da ist doch auch, dass die Gemeinde ist.

[10:39] Sehr gut. Wo finden wir denn diese Frau, die in die Wüste fliegt?

[10:49] Lasst uns mal dahin gehen, dass wir das auch gelesen haben und nicht nur darüber gesprochen haben. Offenbarung 12, Vers 1. „Oder ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.“ Auch hier gibt es eine Frau, aber es wird noch nicht jetzt in dem Atemzug ausgelegt, wofür die Frau steht. Wir stellen nur fest, dieses Symbolik gibt es öfters in der Offenbarung. Und gerade, weil die Offenbarung ein Buch ist, das man ja in die Tiefe studieren kann, ist das möglicherweise auch hier der Fall.

[11:41] Offenbarung 19 gibt auch einen guten Hinweis, denn dort haben wir die Hochzeit des Lammes und heißt es in Vers 7 am Ende: „Und seine Frau hat sich bereit gemacht.“ Und es wurde gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Also es ist nicht ganz so klar wie 2. Korinther 11, was ziemlich deutlich im Zusammenhang, dass so wie eine Frau sich in ein Hochzeitskleid kleidet, sich die Gläubigen in die Gerechtigkeit, die Jesus ihnen schenkt, und dann ihre Gerechtigkeit ist und die sie auch ausüben.

[12:14] Ja, danke. Also was hier auf jeden Fall klar rauskommt, ist, dass es auch da nicht um eine buchstäbliche Frau geht, sondern wenn man sich in Gerechtigkeit kleidet, das ist dann kein Material.

[12:32] Ja, sag ruhig zum Alten Testament noch. Gibt es also vielleicht das klassische Buch dazu? Das Buch Hosea, wird die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk dargestellt. An dieser sehr dramatischen Beziehung zwischen Hosea und seiner Frau, und da wird das ganz deutlich. Und etliche Stellen auch bei Jeremia. Und hier seht ihr, wo dann die untreue Frau ein Symbol für das untreue Israel ist. Ja, ja. Also Hosea und...

[13:02] Hosea und ja, das sind so Stellen, wie du fandest, schon auch gesagt hattest, die uns das im Ansatz schon vermitteln. Und genau, was dann später in der Prophetie auf uns zukommt. Vermutlich die der erste Hinweis so als, als quasi im im Kern schon ist in 1. Mose 3, 15. Und dann haben wir den Samen der Frau und den Samen des Drachen. Und der Samen der Frau sind nicht alle Menschen, die von einer Frau geboren werden, alle Gläubigen. Und hat auch schon so diese Idee, dass die Frau auch ein Symbol für die Gemeinde aller Gläubigen ist. Also die es gibt ja auch dann die Mutter, nicht mal unsere Mutter. Ach, das sind natürlich die Hosea und so. Also gibt's so dieses Bild von der Mutter.

[13:58] Ja, Epheser 5 und dort Vers 22 und 23. Das hilft uns auch in dieser Frage, wie kann ich belegen, dass diese Frau womöglich eine Gemeinde oder Kirche ist?

[14:20] „Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, und er ist der Retter des Leibes.“ Die direkte Parallele, also ein Mann und die Frau. Hier heißt es, der Mann ist das Haupt der Frau und Christus und die Gemeinde. Ja, das wird so gegenübergestellt. Also ist hier auch schon impliziert, dass da ein, ja, eben parallelen geben kann. Wenn wir noch Vers 31 und 32 anschauen, dann führt Paulus da auch noch weiter und er sagt: „Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seine Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.“

[15:12] „Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“ Es war ein Bild, das Paulus wohl so schon im Kopf hatte. So viel Mann und Frau zusammengehören, gehören auch Christus und die Gemeinde zusammen.

[15:32] Dann gehen wir noch mal an, nicht das zweite Korinther, sondern jetzt zur 1. Korinther 11, Vers 3. In 1. Korinther 11, Vers 3 finden wir, dass es noch interessant für die für Isebel auch die historische Frau.

[15:54] Da finden wir eine Rangfolge, könnte man kritischerweise zu sagen. Diesmal vor 1. Korinther 11, Vers 3: „Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist und der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.“

[16:14] Wenn ich das jetzt hier mal zeichnen müsste...

[16:31] Ganz oben steht Gott, hattest du gesagt. Er kommt dann...

[16:53] Ich glaube, das ist ein Text, der vielen nicht gefällt, die für Emanzipation kämpfen. Wenn es sagen, naja, also heutzutage ist doch veraltet. Wie soll jetzt Mann und Frau, der Mann darf doch nicht mehr über die Frau stehen. Aber es ist ja eigentlich interessant, oder, dass auch heißt, so wie Christus sich Gott unterordnet, so soll sich die Frau dem Mann unterordnen.

[17:19] Christus ja. Ich glaube, es ist eigentlich nur dann ein Problem, wenn man glaubt, dass Christus irgendwie weniger Gott wäre als Gott der Vater. Aber die Tatsache, beide gleich Gott sind.

[17:31] Wirft ein ganz interessantes Bild eigentlich auf, was der Paulus da sagen will. Ja, genau. Also Christus ist ja eigentlich Gott dem Vater gleich, aber ordnet sich trotzdem mit dem Vater unter. Und was Paulus macht, ist, er sagt, die beiden haben eine Verbindung. Die beiden sollen aber auch gleichermaßen seine Verbindung haben und die beiden auch...

[17:58] Ich finde es dahin gehend interessant. Isebel haben wir als eine Frau eingeschätzt, die sich, ja, der Mann vielleicht nicht so ein starker ist, nicht so einen starken Charakter hat und die sich dann über ihn erhebt. Hier heißt es aber, die Frau, dass ich den Mann unterordnen...

[18:22] Ehemänner können davon oder Männer generell können davon lernen, wie Christus sich Gott unterordnet und dementsprechend soll sie sich Christus...

[18:32] Und haben. Frauen dürfen aber auch davon lernen, wie es sich Christus Gott unterordnet und dementsprechend sollen sie sich ihrem Mann unterordnen. Das ist ein Thema für sich. Das ist sicherlich ja, von dem es sich lohnt, es zu studieren.

[18:55] Aber es zeigt uns auch, Isebel war hier auf dem Holzweg. Sie hat nicht getan, was Gott möchte. Und das bringt uns dann auch schon wieder zu der Auslegung von Isebel zurück.

[19:12] Jetzt hatten wir gesagt, das ist eine Frau, die symbolischen Charakter hat. Und wo in der Offenbarung finden wir noch einmal eine Frau, die vielleicht Gemeinsamkeiten haben könnte mit Isebel, die in Kapitel 2 auftritt?

[19:40] Ja, in Kapitel 2, Vers 21 und 21 hatten wir ja jetzt von Isebel gelesen und wir haben schon festgestellt, da geht es um mehr als nur die historische Frau. Jetzt ist es aber nicht das einzige Mal in der Offenbarung, dass eine Frau auftritt.

[20:00] Offenbarung 12.

[20:04] Ja, lass uns mal aufschlagen. Beispiel.

[20:20] Lass uns mal Offenbarung 17, Verse 3 bis 5 lesen und nach den Vers 18 dazu nehmen.

[20:31] „Und er brachte mich im Geist in eine Wüste, und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht. Und auf ihre Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon die Große, die Mutter der und der Gräuel der Erde.“ Und Vers 18 noch dazu: „Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde.“ Danke schön.

[21:20] Welche Gemeinsamkeiten bestehen jetzt zwischen dieser Frau und der historischen Isebel, die wir uns schon angeschaut hatten?

[21:48] Steht ebenso wie die Isebel über dem Gesetz. Sie hat heidnische Gebräuche. Sie arbeitet oder redet im Namen Gottes.

[22:08] Okay, das ist schon mal deine Denkweise, das ist gut. Jetzt lass uns mal an diesem Text hier entlanghangeln. Könnt ihr mir aus dem Text sagen, was mit dem, was wir schon besprochen hatten, übereinstimmt?

[22:34] Also ich helfe euch mal. Ganz grundsätzlich haben wir schon mal ein Kriterium, das übereinstimmt, und das hatte ich auch gewissermaßen vorgegeben. Es sind beides Frauen. Ja, also das haben wir schon mal.

[22:50] Wir schon mal. Dann, was können wir noch sagen? Hier ist eine Frau, die sitzt auf einem scharlachroten Tier und es heißt dann noch, sie ist gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen. Sie hat einen goldenen Becher in ihrer Hand. Wie könnte man es zusammenfassen?

[23:15] Eine mächtige Frau.

[23:21] Und auch eine reiche Frau, oder? Also die muss ordentlich Einfluss haben.

[23:28] Dann, ja, wir hatten Offenbarung 2, dass sie lehrt und verführt.

[23:34] Und das ist jetzt quasi implizit in Offenbarung 17 auch zu sehen mit dem Wein der Unzucht, der jetzt die Trunk macht. Ja, also da steht nicht explizit lehren und nicht explizit verführen, aber wenn man den Wein der Unzucht studieren würde, wenn man sehen, das ist das falsche Evangelium, das ist mit falschen Lehren, die Leute verwirrt. Und hat man genau die gleiche Parallele. Ja, jetzt bin ich gerade überlegen, wo ich...

[24:01] Hier können wir noch die Verführung mit einbauen.

[24:28] Der Purpur zeigt eigentlich von der Symbolik eines Königs. Ein König trägt Purpur oder auch Hohepriester. Also das ist nicht nur ein Sinnbild für Reichtum.

[24:51] Immer mit reicht, meistens mit reicht. Ja. Okay.

[24:53] Okay. Fassen wir es zusammen.

[24:56] Fassen wir es zusammen. Zu Königtum. Ja, ist das in Ordnung?

[25:08] Ja, ja.

[25:08] Ja, ja, stimmt.

[25:13] Wir hatten das auch bei der historischen, also Isebel, auch gesehen.

[25:29] Genau, die Macht hatten wir schon. Und vielleicht noch eine Sache.

[25:32] Vielleicht noch eine Sache, und zwar in Vers 5 heißt es: „die große, die Mutter der und der Gräuel der Erde.“ Also hier ist auch eine Mutter da, die scheinbar irgendwie, ja, was hat man als Mutter? Kinder. Ja, das war tatsächlich 2. Könige 9, Vers 22, das auch letztes Mal zitiert worden ist.

[26:11] Weiterliest und dich, dass die Frau berauscht ist von Blut der Heiligen. Genauso hat der Isebel denn ähm hat ja auch umbringen lassen und praktisch das Blut vergossen.

[26:33] Ja, ja.

[26:36] Da hat sich glücklich geschätzt, werde noch Opatija zur Seite hatte. Es ist der ihm zur Hilfe gekommen ist. Genau. Also sie schreckt wieder auch nicht vor Mord zurück.

[26:52] Ich gebe euch ein Zitat von Ellen White, das hatte ich vorhin schon mal kurz erwähnt, was wirklich ganz klar sagt: „In Offenbarung 17 wird Babylon als Frau dargestellt, eine Darstellung, die in der Bibel als Symbol für eine Kirche oder Gemeinde verwendet wird, wobei eine tugendhafte Frau eine reine Kirche darstellt. Das hatten wir in Offenbarung 12. Eine lasterhafte Frau, eine abgefallene Kirche.“

[27:27] Jetzt ist die Frage: Wo in der Geschichte gab es eine Kirche, die lasterhaft war? Ja.

[27:35] Ich wollte doch ganz kurz noch mal, wir haben das letzte kurz angesprochen, aber in Offenbarung 22 noch die beiden direkten Kennzeichen von Isebel geben, weil die noch mal sehr interessant sind. Weil erstens heißt es, dass sie eine Prophetin ist, oder nicht? Quatsch, stimmt. Nicht, sie nennt sich eine Prophetin. Das heißt, sie behauptet von sich, eine Prophetin zu sein. Und ein Prophet per Definition ist jemand, der sagt, das, was er sagt, Gottes Wort ist. Ein Prophet beginnt seine Rede mit: „Und so spricht der Herr.“ Die Propheten vorne. Das heißt, wir suchen eine Kirche, die von sich sagt, dass das, was sie in der Tradition sagt, quasi Gottes Wort ist und genauso wichtig wie Gottes Wort ist. So. Und das zweite ist, es heißt hier, dass sie die Knechte lehrt und verführt und sucht zu treiben und Götzenopfer zu essen. Und diese Lehre uns doch zu treiben und Götzenopfer zu essen, kennen wir aus der dritten Gemeinde. Da ist sie schon aufgekommen. Und wir haben gelernt, die dritte Gemeinde ist die Gemeinde, wo diese konstantinische Wende ist, wo ihre Lehren in die Gemeinde hineinkommen. Das heißt, wir suchen eine Kirche, die genau ihre Predigt, die nach Konstantin in die Gemeinde reingekommen sind. Also sprich Sonntag und die ganzen Sachen.

[29:07] Sehr wichtig, was der anspricht. Genau. Also wir hatten dieses, wir haben zwar schon gesagt gehabt, sie saß ich über Gott, über dem Gesetz Gottes, aber diesen Anspruch zu heben, Gottes Wort zu sagen, das ist noch mal einiges oben drauf. Okay.

[29:29] Ihr macht euch schon mal Gedanken, wo gibt es eine Kirche, auf die diese Merkmale zutreffen könnten, mit Begründung? Wir wollen niemanden hier einfach nur so anschuldigen. Okay.

[30:11] Du hast schon eine Vermutung geäußert, aber begründe.

[30:15] Der Vatikan und zwar das Papsttum. Es ist Mutter, sie nennt sich die Mutterkirche. Sie hat Macht, sie ist reich. Erheblich über Gottes Gesetz, hat sogar das Gesetz geändert. Und es ist eine Gemeinde, ist eine Kirche, seine Frau. Und hat ebenfalls das Blut der Heiligen vergossen in jeder Menge.

[30:44] Du sprichst das schon einiges an, worauf wir noch kommen werden. Ja, sag ruhig.

[30:48] Ja, und hat auch den Anspruch, Stimme Gottes zu sein, auch Propheten. Also das, dass es nur, sage ich mal, da die Wahrheit ist und dass sie nur die Wahrheit erzählen und verkünden und jeder, der was anderes ist, ist ja verführt, verführt einfach alle anderen, sage ich mal, durch ihre falsche Lehre oder kommt aus dem Heidentum.

[31:29] Okay.

[31:32] Okay, lasst uns da vielleicht mal eine Tabelle machen.

[31:34] Machen. Wir hatten gesagt, eine Frau ist eine Kirche oder Gemeinde, wie man es auch immer nennen möchte. Dann hatten wir gesagt, sie hat Macht.

[31:56] Jetzt übertragt, also gut, bei der katholischen Kirche kann man schon, kann man das eigentlich sehen. Man muss nur mal in seine Kathedrale hineingehen.

[32:10] Ja, vielleicht nehmen wir das als den Punkt auf.

[32:21] Sie hat ja früher schon Macht ausgeübt. Sag mal, die Könige, wo da hingehen müssten.

[32:23] Sag mal, die Könige, wo da hingehen müssten.

[32:23] sag mal die Könige, wo die hingehen mussten, wenn sie etwas haben wollten. Und der Papst hat dann wirklich, oder wenn sie was gemacht haben, der eine Kündigung geknallt hat. Ich weiß jetzt nicht, wie er heißt, aber sie hat da immer schon mitgemacht.

[32:37] Politische Macht auch dazu. Wir hatten viel zu sagen, könnte man ja so festhalten. Gut, dann lasst mich noch kurz schauen, was hatten wir noch. Heidnisch, das hattest du auch angesprochen. Heidnische Ursprünge, ist das, was wir bei der, wenn wir das jetzt mal so übernehmen, bei der katholischen Kirche sehen können.

[33:11] Gibt es einen heidnischen Ursprung bei der katholischen Kirche? Ja, also die heidnischen Wurzeln gehen so weit, dass in Offenbarung 13 der Kirchenstaat beschrieben wird als ein Konglomerat aus Babylon und Griechenland und Rom. Also wir haben babylonische Theologie, wir haben metaphysisches Verständnis von Unveränderlichkeit der Gesetze, wir haben griechische Philosophie, also mit der unsterblichen Seele, römische Rechtsprechung.

[33:46] Also, wenn man anfangen gar nicht auf, ich habe jetzt gerade vor ein paar Tagen gelernt, es gibt einige Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass die Ohrenbeichte, also dass man seine Sünden vor einem Priester kennt, dass die katholische Kirche von den Manichäern, eine Religion gewesen im vor allem in Asien im dritten, vierten Jahrhundert, die also beinahe so groß war wie das Christentum. Also das ist jetzt nur ein Beispiel, ja. Und der Rosenkranz, der kommt nicht aus dem Christentum, sondern aus nicht aus dem Christentum.

[34:18] Der Rosenkranz und je weiter man da geht, desto mehr findet man was. Also das hat damit zu tun, dass sie als die Hauptkirche sozusagen in der Spätantike die Idee gehabt hat, man möchte sozusagen so vielen Menschen wie möglich den Weg ins Christentum so leicht wie möglich machen. Deswegen waren so viele heidnische Dinge irgendwie christianisiert, wie irgendwie möglich. Also das berühmte Beispiel ist der Jupiter, den man aus dem Pantheon nimmt und dann in den Petersdom stellt und sagt, das ist jetzt Petrus, ja. Oder bestimmte Festivitäten, die man nimmt, oder dass man diese Mithras-Kulte aus der persischen Religion dann nimmt.

[35:06] Okay, das ist auch Fundament gestellt. Wie steht es darum, dass sie beansprucht, Gottes Wort zu bringen oder Stimme Gottes zu sein, gewissermaßen? Wir müssten ja zu sprudeln können, der Papst nennt sich ja Stellvertreter Christi, also er beansprucht, dass er unfehlbar ist, so die Unfehlbarkeit. Das sagte er auch klipp und klar. Und er hat auch das Sagen, sage ich mal, für in Anführungsstrichen.

[35:49] Okay, wir haben zum einen die Unfehlbarkeit. Was haben wir noch? Ja, natürlich als Dogma erst 1871 festgesetzt worden, aber war natürlich schon eigentlich seit Jahrhunderten quasi im Hintergrund da. Es geht aber auch ganz grundsätzlich darum, dass eine katholische Kirche das Verständnis, dass wir haben die Bibel und das alte, das neue Testament. Also wir würden sagen, wir haben das Alte Testament und dann gibt es Leute, die das auslegen, ja. Und das ist immer ein anderes Level, ja. Also wir gehen immer zurück zur Bibel, so das Sola Scriptura, das ist so das reformatorische Denken.

[36:26] Man denkt anders. Man denkt, das Alte Testament, das neue Testament, dann kommt die Kirchenväter, dann kommen die Konzilien und dann die Päpste. Und das ist alles ein Strom, ja. Und es ist alles auf dem gleichen Level. Das heißt, was Augustin sagt, ist jetzt nicht weniger wichtig als was Petrus sagt oder was das Konzil von Ephesus sagt. Ist genauso wichtig wie das, was in 5. Mose steht. Und diese Idee, sozusagen, dass man die eigene Tradition, die eigene Auslegung letztendlich auf dieselbe Stufe stellt, die ist glaube ich hier spezifisch auch angesprochen.

[37:07] Wobei man auch sagen muss, dass sie sich selbst für unfehlbar halten, aber dann etwas im Gegensatz zur Bibel sagen, dann setzen sie sich ja nicht nur mit der Bibel gleich, sondern darüber hinweg.

[37:25] Ja, ich wollte es auch sagen mit der Tradition. Tradition ist sehr hoch. Das ist auch was, das mit der Tradition. Es ist gut, dass das ansprichst, weil das ist sehr durchgedrungen auch zu denen, ja, zu den Katholiken, die jetzt das so praktizieren. Denn man merkt, vieles wird nicht hinterfragt, vieles wird so praktiziert, weil es schon immer so war, weil es Tradition ist, weil es dazu gehört und doch irgendwie als hochheilig angesehen wird. Ja, das stimmt.

[38:12] Weil oftmals habe ich meine Mama gefragt, warum machst du das oder was das? Da ist wirklich ein großes Fragezeichen. Du hast mir meine Mutter beigebracht und es wurde von Wiege zu Wiege gelegt, ja. Und aus Respekt oder aus Gehorsam den Eltern oder der Familie gegenüber, bricht man das nicht, sondern für die Tradition weiter. Und darauf wird sehr, sehr geachtet, ja.

[38:38] Oh ja. Jetzt hatten wir noch einen Punkt, der war mir gerade noch im Kopf. Ja, dieses über das Gesetz Gottes sind, das lohnt sich noch besprochen zu werden. Steckt hier auch schon ein bisschen drin. Gibt es etwas, wobei sich die katholische Kirche über das Gesetz Gottes, wie wir es in der Bibel finden, hinwegsetzt? Ja, sie hat die Zehn Gebote verändert. Zehn Gebote verändert.

[39:04] Okay, inwiefern? Erzähl mal. Sie hat das zweite verändert. Das zweite gibt es gar nicht. Das hat sie weggelassen. Dann hat sie das vierte verändert und das zehnte hat sie verändert, indem sie das zweite hat, geteilt hat. Wieder das ist zehn gibt.

[39:36] Und das auch noch bewusst. Das ist nicht einfach durch schlechte Überlieferungen oder so, sondern man hat das, man ist das bewusst angegangen. Sogar das Abendmahl, alles, also nicht nur das Gesetz, sondern das Abendmahl, die Messe, der Gottesdienst, alles. Die Taufe, Kindertaufe, es ist alles.

[40:03] Ja, wisst ihr, ich glaube, es ist wirklich wichtig, dass wir so sagen können, nicht einfach nur anklagend. Ich fand das so schön, vor kurzem habe ich eine Predigt gehört und da hat der Prediger immer gesagt, unsere muslimischen Freunde, weil er einfach unsere muslimischen Freunde hatte, ja, gesagt, weil ja einfach nicht verurteilend über diese Menschen reden wollte. Aber gerade dann, wenn ich mit Katholiken zu tun habe, und ich habe davon sehr viel in meiner Familie, ist es wichtig, dass ich ihnen einfach aufzeigen kann, wo ist die Krux.

[40:39] Ich möchte sie nicht verurteilen, aber ich muss auch die Wahrheit sagen, ja. Ich muss auch dazu stehen und vor allem diese Warnung hier weitergeben, die dann auch dabei ist, wenn man in diesem System bleibt.

[40:56] Bleibt. Die Zeit ist leider schon wieder sehr vorangeschritten, aber wir wollen den Vers noch zu Ende machen und Offenbarung 2, Vers 21. Oder ja, zumindest versuchen. Offenbarung 2, Vers 21 heißt es dann: "Noch und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan." Das war ja eigentlich der Kern von dem heutigen.

[41:28] Und jetzt ist hier von einer Zeit die Rede. Finden wir im Zusammenhang mit Isabel, irgendwie eine Zeitangabe? Gerne auch im Zusammenhang mit der historischen.

[41:48] Ja, die einzige Nummer einfällt ist in Jakobus. Lass uns dahin gehen. Ja, genau, weil das ist die Zeit, in der Elia sich in der Wüste versteckt hat. Und entspricht typologisch der Zeit, in der die wahre Gemeinde in die Wüste geht, Offenbarung 12. Aber können erstmal lesen in Jakobus Kapitel 5, Vers 17: "Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen soll, und es regnete drei Jahre und sechs Monate lang nicht im Land. Und er betete wiederum, da gab der Herr Regen, und die Erde brachte ihre Frucht."

[42:39] Das heißt, diese Zeit, wenn er sich versteckt, daran genau dreieinhalb Jahre. Und das klingelt natürlich im Kopf, weil die dreieinhalb Jahre sind die 300 Jahre raus, also prophetisch aus Daniel 7, bzw. Offenbarung 12, wo die wahre Gemeinde in der Wüste ist, die 1260 Tage gleich Jahre.

[42:56] Okay. Okay, lass mich auch das noch mal kurz aufdröseln. Wir hatten Jakobus 5 und dort Vers 17 war das Geld. Dort ist von drei Jahren oder die Rede.

[43:23] Ja, und weil das jetzt nicht so eins zu eins da steht, wie du es gesagt hast, dreieinhalb Jahre sind wie viel Monate? Lass uns kurz rechnen. Im Monate. Wir sind jetzt ein Jahr hat zwölf Monate. Drei Jahre haben 36 Monate, noch ein halbes Jahr drauf, 42.

[43:54] Sind wie viel Jahre? Da bräuchte man jetzt ein Taschenrechner. Also man weiß, wie viel Tage. Entschuldigung. Ja, wie viel Tage.

[44:12] Wirklich hätte hier jetzt auch Gleichzeichen machen können. Ja, genau das. Und diese Zahl finden wir sehr viel häufiger in der Bibel als jetzt noch die dreieinhalb Jahre. Ja, vielleicht dazu, ganz kurz, weil uns natürlich bewusst ist, dass in unserem Kalender ein Monat nicht immer 30 Tage wird. Ja, und natürlich auch in den Kalendern damals real die Monate nicht mehr 30 Tage waren. Ja, die haben ja nach Neumond gerechnet.

[44:39] Ja, ist es trotzdem interessant zu wissen, dass es im Alten Orient unter bestimmten Voraussetzungen immer die 30 Tage pro Monat Rechnung gab. Also z.B. bei juristischen Verträgen oder bei so langfristigen, wenn man so irgendwie Gerste verkauft hat und Zinsen berechnet hat und so, hat man der Einfachheit halber immer mit 30 Tagen pro Monat gerechnet, obwohl natürlich wusste, dass in der Realität mal einer 29 oder 31 sind oder so. Ja, das ist interessant.

[45:05] Also ich habe lange Zeit immer gedacht, okay, das ein Monat vielleicht 30 Tage hat, einfach die prophetische Kalender sozusagen. Aber es ist eine, die auch tatsächlich im Alten Orient häufig war und bekannt gewesen ist, glaube ich, ganz interessant zu wissen.

[45:21] Sehr gut. Vielleicht noch ein Text, den ich gerade mal mit aufschreibe. In Lukas 4, Vers 25 ist auch die Rede von genau den gleichen dreieinhalb Jahren. Einfach nur Vollständigkeit halber, weil wir ja gerne zwei Texte oder drei nehmen, um etwas wirklich zu belegen.

[45:45] Okay. Okay, wir hatten schon das also so eingeordnet. 538 als Beginn der Gemeinde. Theater. Und diese Zeitspanne geht dann noch weiter. Es gibt verschiedene.

[46:05] Sitzen 98 ist das, wo nach ganz gerne richten, weil aber wir verabschieden uns ja noch nicht von der Gemeinde. Es geht weiter in der nächsten Zeit.

[46:17] Zeit. Und auch wenn jetzt noch viel zu dem Vers zu sagen wäre, lasst uns jetzt hier einen Punkt machen. Was können wir für heute mitnehmen?

[46:29] Ich denke, wir können für heute mitnehmen, dass die Bibel sehr viel Material zu studieren hat, was uns auch zeigt, dass es wirklich tun sollten. Du wolltest noch was sagen, nur deine praktische Anmerkung für uns.

[46:47] Jesus sagt: "Ich gab ihr Zeit, Buße zu tun." Jesus hat der katholischen Kirche Zeit gegeben, Buße zu tun, und zwar nicht nur zehn Jahre, sondern Jahrhunderte. Genauso wie er auch den Amoriter Zeit gegeben hat. Das muss uns bewusst sein, dass wir nicht härter mit der katholischen Kirche ins Gericht gehen, als Jesus selbst es getan hat. Dass wir mindestens also, dass wir die gleiche auch Liebe darstellen und ausdrücken, wie es ja auch gehabt hat.

[47:21] Jesus kommt irgendwann einen Punkt, wo er Schlussstrich ziehen muss. Den müssen wir auch verkündigen. Aber diese Einstellung von Jesus: "Ich gab ihr Zeit, Buße zu tun", finde ich sehr interessant. Das ist wirklich wichtig, wenn wir Menschen damit begegnen. Ja, das auch.

[47:39] Und Jesus hat aber auch die Wahrheit gesagt. Das heißt, auch uns ist gerade das, was wir gemacht haben, nicht verurteilen, aber einfach sagen, sind beim Namen nennen, sage ich mal. Ich würde so fassen, ganz generell können wir sagen, es gibt wirklich viel zu studieren in diesem Buch und wir sollten uns daran machen, spätestens jetzt.

[47:59] Aber wir können auch sagen, okay, wenn man etwas studiert, dann kann man auch zu einem Schluss kommen, wie diesem. Das hier vielleicht ja der Typus steht und hier steht katholische Kirche. Aber es ist wichtig, dass wir sowas nicht nur irgendwo gehört haben, sondern es auch selbst belegen können, dass wir vernünftige Argumente haben, nicht angreifend und doch konsequent.

[48:38] Und das auch dann dementsprechend ansprechen kann. Also ich glaube, von heute werde ich auch nach einigen weitergeben können, was wir zusammen erarbeitet haben, weil Gott einfach derjenige ist, der da in die Wahrheit leitet. Lasst uns jetzt zum Abschluss noch gemeinsam beten.

[49:07] Unser Vater im Himmel, ich danke dir für das ergiebige Studium, das du uns geschenkt hast. Herr, hilf uns, dass wir auch für uns persönlich so studieren, als wir Texte mit Texten vergleichen, dass wir auch überlegen, was ist die Anwendung, ob es geschichtlich ist oder auch in unserem Alltag jetzt. Und Vater, lasst uns auch dann daraus ja, Handeln folgen lassen.

[49:39] Denn du hast auch uns eine Zeit gegeben, und ich danke dir für deine Geduld mit uns, dass du uns Zeit gibst und jedem Menschen und selbst diesen System, dieser Kirche Zeit gegeben hast zu Umkehr. Vater, deine Güte so groß, und ich bitte dich, sie auch wirklich wirksam für uns sein möge, dass wir Gebrauch von der Zeit machen und uns zu dir wenden. Bitte lass uns gute Zeugen sein, lasst uns liebevolle und doch warnende Botschafter an deiner Stadt sein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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