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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Mirjam Giebfried die Verse 21b und 22 aus Offenbarung Kapitel 2. Sie erklärt die Bedeutung von Gottes Langmut und der Zeit, die er uns zur Buße gibt, und vergleicht dies mit biblischen Beispielen. Dabei wird die Frage aufgeworfen, wie sich echte Buße im Leben zeigt und welche Konsequenzen es hat, wenn man sich bewusst von Gottes Wahrheit abwendet.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und ein herzliches Willkommen zu unserem Offenbarungs-Seminar. Schön, dass ihr heute da seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir befinden uns weiterhin in Offenbarung 2. Heute geht es um Vers 22, obwohl ich auch am Anfang noch einmal kurz auf Offenbarung 2 Vers 21 eingehen werde. Wir beschäftigen uns weiterhin auch mit der Gemeinde Thyatira und dort mit der vermeintlichen Ismael. Aber bevor wir das tun, lasst uns nach guter Gewohnheit, wo es möglich ist, niederknien zum Gebet.

[1:32] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir von dir Erkenntnis bekommen, dass du uns in die Wahrheit führst. Wir müssen uns nicht mit Irrtümern oder mit Täuschungen abgeben, sondern wir dürfen die Wahrheit bei dir, der Quelle der Weisheit, schöpfen. Vater, du hast uns versprochen, wenn es jemanden an Weisheit mangelt, dass du sie gerne gibst und nichts zurückhältst. Und ich bitte dich jetzt genau um diese Weisheit und auch um den Heiligen Geist, mit dem du uns alles geschenkt hast, was wir brauchen. Vater, sei jetzt mit uns. Im Namen Jesu beten wir das. Amen.

[2:17] Schlagt mit mir auf. Wir lesen Offenbarung 2, Vers 21 und Vers 22, mal beide zusammen.

[2:34] „Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan. Siehe, ich werfe sie auf ein Krankenbett, und die welche mit ihr die Ehe brechen, in großer Drangsal, wenn sie nicht Buße tun, wie bei ihren Werken.“

[2:54] Danke schön. Das letzte Mal hatten wir uns am Schluss damit beschäftigt, dass hier auch eine Zeitspanne genannt wird. Und wir hatten mit Hilfe von Jakobus 5, Vers 17 oder Lukas 4, 25 auch herausgefunden, hier handelt es sich um die bekannte Zeitspanne der 1260 Tage, übertragen im Jahre...

[3:21] Jetzt weiß jemand von euch, wann diese Zeitspanne denn war? Wann sie angefangen hat und wann sie zu Ende gegangen ist?

[3:47] Genau, 1798 ist sie zu Ende gegangen. Dann hat sie angefangen 538. Ja, also wir hatten diese 1260 Jahre.

[4:13] Genau. Weißt du auch, woran man das festmacht oder warum gerade diese Zeit?

[4:24] Ich lese euch der Vollständigkeit halber dazu ein Zitat von Ellen White vor, wo sie das wirklich ausdrücklich so sagt, dass hier auch kein Irrtum sein muss. Die hier erwähnten Zeiträume, und vorher hat sie aus Daniel, aus Offenbarung 11 zitiert. 42 Monate hatten wir auch das letzte Mal gesehen, und 1260 Tage sind identisch und stellen gleichermaßen die Zeit dar, in der die Kirche Christi unter der Unterdrückung durch Rom zu leiden hatte. Die 1260 Jahre päpstlicher Vorherrschaft begannen mit der Errichtung des Papstes im Jahr 538 nach Christus und würden somit im Jahr 1798 enden. Zu dieser Zeit marschierte ein französisches Heer in Rom ein und machte den Papst zum Gefangenen, der im Exil starb. Obwohl bald darauf ein neuer Papst gewählt wurde, konnte die päpstliche Hierarchie nie mehr die Macht ausüben, die sie zuvor besaß. Die Verfolgung der Kirche dauerte nicht die ganze Zeit der 1260 Jahre an, sondern in seiner Barmherzigkeit gegenüber seinem Volk verkürzte Gott die Zeit ihrer feurigen Prüfung. Bei der Vorhersage der großen Trübsal, die über die Kirche hereinbrechen wird, sagte der Heiland: „Wenn nicht jene Tage verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden, aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ Steht in Matthäus 24. Durch den Einfluss der Reformation konnte die Verfolgung vor 1798 beendet werden. Aber sie hat gerade am Anfang dieses recht langen Zitats gesagt: Ich lese es noch mal vor. Die 1260 Jahre begannen mit der Errichtung des Papstes 538 und endeten somit 1798. Also das können wir... Also sie sagt es auch an mehreren Stellen. Das war jetzt ein Zitat aus dem „Vom Schatten zum Licht“. Von daher können wir das schon auf Grund und Boden stellen.

[6:50] Stellen. Jetzt hatten wir das letzte Mal eben in dem Vers 21, dass Jesus gesagt hat: „Ich gebe Ismael Zeit.“

[7:01] Zeit. Er gibt ihr Zeit. Wozu?

[7:08] Zum Buße tun. Wie ist das? Ist es so eine grundsätzliche Haltung von Gott, dass er Menschen Zeit zur Buße gibt?

[7:27] Lass uns dazu mal aufschlagen Römer 2, Verse 4 und 5.

[7:30] Römer 2, 4 und 5: „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Langmut und Geduld und erkennst nicht, dass sich Gottes Güte zu Buße leitet? Aber aufgrund deiner Verstocktheit und deines unbußfertigen Herzens, holst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes.“

[8:19] Also hier heißt es in Vers 4: „Der Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut“, der macht sich eigentlich dadurch deutlich, dass Gott uns Zeit zur Buße gibt. Ja, Gott sagt nicht einfach: „Du hast jetzt einen Fehler gemacht, hier sieh die Konsequenzen davon.“ Sondern gerade dann, wenn wir merken, Gott lässt uns Raum, unsere Fehler wieder gutzumachen, oder was heißt wieder gutzumachen, aber zu bereuen, dann zeigen sich seine Eigenschaften umso besser.

[8:57] Wir können auch mal zu Jeremia 8 und dort die Verse 4 bis 6 gehen.

[9:20] „So sollst du zu ihnen sagen: So spricht der HERR: Wer fällt und steht nicht wieder auf? Wer weicht vom rechten Weg ab und kehrt nicht wieder um? Warum ist denn dieses Volk vom rechten Weg abgewichen? Der Härte Jerusalem in fortwährende Abkehr. Sie halten fest und betrügen sie, weigerten sich umzukehren. Denn ich achte und horche: Sie reden nicht, was recht ist. Da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: Was habe ich getan? Sondern sie alle wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in dem Kampf stürzt.“

[9:59] Danke schön. Hier finden wir das bei dem Volk Israel, dass Gott sie aufgerufen hat umzukehren, aber sie haben es nicht getan. Sie haben nicht auf Gott gehört.

[10:13] Wozu führt das? Wie wird es ausgedrückt in Vers 5?

[10:27] Ja, da ist von Betrug die Rede. Aber bei mir heißt es: „Wer hat Jerusalem in fortwährende Abkehr?“ Das also noch mal ein Unterschied, ob ich einmal eine Sünde tue oder ob ich daran festhalte. Wir hatten das auch bei den falschen Lehren immer wieder. Da hieß es auch: „Sie halten daran fest.“ Es kann sein, dass ich mich einmal irrt, es kann sein, dass mir ein Fehler unterläuft, es kann sein, dass ich mich auch einmal von Gott abwende. Aber wenn ich das immer und immer tue, dann ist das eine fortwährende Abkehr, die ja ganz anders prägt als eine einzelne Tat.

[11:09] Ja, sag ruhig.

[11:17] Du, was spricht das, Gott jedem Menschen Buße geben möchte? Ist zweite Petrus 3, Vers 9.

[11:23] „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche meinen, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“

[11:37] Also, Gott möchte, dass jeder die Gelegenheit bekommt, Buße zu tun. Ja, genau. Und da ist auch dieses zeitliche Aspekt drin verpackt, wo dann heißt: Gott wartet sozusagen darauf, dass noch mehr Menschen sich wirklich von Herzen bekehren.

[11:58] Jetzt hat aber Jesus in Offenbarung 2, Vers 21 gesagt:

[12:07] „Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan.“

[12:16] Und eine Frage, die wir uns heute stellen wollen, ist: Woher weiß Jesus, dass sie nicht Buße getan hat?

[12:33] Woher weiß er das?

[12:36] Ich wusste, dass die Antwort kommt. Aber wie unterscheidet sich denn jemand, der Buße tut, von jemandem, der nicht Buße tut?

[12:44] Tut. Dass wir vielleicht auch so ein bisschen Maßstab haben, auch wenn wir nicht richten sollen.

[13:00] Lass uns dazu mal treffen und dort Vers 8 zu bringen: „Nun Früchte, die der Buße würdig sind.“ Also dann zeig deine ganze Reihe von Dingen. Dann fragen die: „Was sollen wir tun?“ Dann sagt den konkrete Dinge. Das heißt, er sagt ganz deutlich: Wenn du Buße tust, dann sieht man das auch im Leben an dem, was du tust, dass du Buße getan hast.

[13:21] Sagst du mir kurz noch mal den Vers?

[13:37] Sind anders ausgedrückt, steht das in Hesekiel 18 und dort Vers 21 und 22.

[13:42] Auch das können wir mal aufschlagen und gemeinsam lesen.

[13:46] Hier seht ihr: „Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiss leben. Er soll nicht sterben. An alle seine Übertretungen, die er begangen hat, soll nicht mehr gedacht werden. Es soll Leben.“ Und seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat.

[14:16] Also, hier ist in Vers 22 davon die Rede, dass er Gerechtigkeit tut. Vorher hatte er Ungerechtigkeit getan, aber jetzt macht sein Leben eine Kehrtwende und er ist ein neuer Mensch, würden wir heute einfach zu sagen.

[14:37] Kommen wir zu unserem Kernvers: Offenbarung 2, Vers 22.

[14:46] Und der beginnt, oder sag euch noch, ich wollte noch in Sprüche 28, Vers 13. Da steht auch: „Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen. Wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.“

[14:59] Vers 3 war das? 23 Vers 13?

[15:10] Ja, es ist wichtig, dass wir Sünde bekennen und auch lassen.

[15:19] Okay, jetzt zu Offenbarung 2, Vers 22. Und zwar beginnt der Vers mit den Worten:

[15:24] „Siehe, ich werfe sie auf ein...“ Bei mir steht in Klammern „Krankenbett“, „und die welche mit ihr brechen in großer Drangsal, wenn sie nicht Buße tun.“

[15:37] „Siehe, ich werfe sie auf ein Krankenbett oder auf einem Bett.“ Warum sagt Jesus so etwas?

[15:55] Warum, warum verwendet er jetzt scheinbar dieses Bild, dass er sie auf ein Bett wirft?

[16:18] Aha, okay. Durch... Ja, interessant.

[16:22] Ja, interessant. Wenn wir mal nur ganz einfach denken, dann bleibt Jesus doch hier bei dem Bild von einer oder die auch etwas mit einem Bett wohl zu tun hat.

[16:36] Jetzt ist es interessant, dass er sagt: „Ich werfe sie auf ein Bett.“ Was ist denn... Oder fangen wir an das an. Wann hat Jesus schon einmal etwas geworfen?

[17:01] Ja, wo bist du da? Er sollte werfen, aber er hat's nicht...

[17:04] Die Frau gebracht wurde, die beim Ehebruch erwischt wurde, wo sie sie gesagt haben, sie wollen sie steinigen, und er sollte sie verurteilen. Er hat keinen Stein geworfen. Meinst du? Ja, genau. Da hat er es nicht getan. Mir ist so spontan einfach dieses Bild eingefallen. Also, es ist hat jetzt weniger mit dem Werfen, wie man bald wirft, zu tun, aber es hat schon mal zum Beispiel Tische umgeworfen bei der Tempelreinigung oder an einer anderen Stelle.

[17:37] Sagt er, ich weiß nicht mehr genau, wie das im Deutschen übersetzt ist. In Offenbarung 2, Vers 5, heißt das: „Hinweg stoßen.“ Im Englischen heißt es auch: „Ich werde den Leuchter umwerfen, wenn ihr nicht Buße tut.“

[17:53] Also auch da finden wir diese Bewegung.

[17:57] Und bleiben wir mal bei der beiden bei dem räumlichen, bei dem physischen. Was ist denn die Gegenbewegung dazu, dass man etwas wirft?

[18:23] Ziehen, aufheben, nehmen, sammeln, so was in die Richtung. Und das zeigt uns, finde ich, ganz gut, dass Jesus hier jetzt nicht einfach nur so sagt: „Weg mit dir“, sondern eigentlich ist es doch einer, der sagt: „Ich sammle meine Herde.“ Oder Gott ist derjenige, der sagt: „Ich will dich mit Banden der Liebe zu mir ziehen.“

[18:47] Aber Ismael lässt das nicht zu. Und Ismael wird dann von Jesus zwar weggestoßen. Aber da können wir gleich mal zu.

[19:03] Lass uns doch vorher bei dem Gedanken bleiben und zu Matthäus 23 gehen.

[19:07] Bleiben und zu Matthäus 23 gehen. Bekannter Vers in Matthäus 23, Vers 37.

[19:15] Wo genau dieser Gedanke, dieses Sammelns oder zu sich holen, vermittelt wird.

[19:20] Matthäus 23, Vers 37: „Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!“

[19:49] Also hier liegt das auch wieder in dem Fall jetzt an die Jerusalem, also schon an den Juden, dass sie es nicht gewollt haben. Es ist nicht so, dass Jesus von vornherein sagt: „Manche, die will ich nicht haben, manche stoße ich aus.“ Sondern Jesus ist eigentlich eher einer, der zu sich zieht.

[20:10] Und Menschen entscheiden sich aber aktiv dagegen. Und das finden wir jetzt in Römer 1.

[20:15] Lesen wir mal Römer 1, Vers 18 und Vers 21.

[20:37] Römer 1, ja, oder sag okay. Und zwar in Jesaja 65, Vers 2. Das sagt auch Gott den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht, auf einem Weg, der nicht gut ist. Daher sieht man auch, dass er den ganzen Tag, also er streckt die ganze Zeit die Hände aus.

[21:02] Also kommen wir zu Römer 1, Verse 18 und 21.

[21:27] „Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten. Und Vers 21: Obgleich sie Gott erkannt haben, sehen doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken nichtig geworden und ihre unverständigen Herzen wurden verfinstert.“

[21:57] Was steht in Vers 18? Wogegen ist der Zorn Gottes offenbar geworden?

[22:08] Gegen die Gottlosigkeit und die Ungerechtigkeit der Menschen. Oder das... Interessant, hier steht nicht gegen die Menschen selbst, sondern gegen ihre Gottlosigkeit und ihre Ungerechtigkeit.

[22:21] Und was haben die Menschen falsch gemacht in Vers 21?

[22:30] Wohl sind erkannt haben, obwohl sie von ihm wussten, obwohl sie ihn kannten, haben sie sich trotzdem gegen ihn entschieden und haben ihm nicht diese Ehre und nicht gedankt und auch nicht geehrt. Also, genau. Ja, uns ist in ihrem eigenen Vorstellungen dann auch gefolgt.

[22:52] In den Versen noch dazwischen heißt es, dass sie zumindest in allerletzter Instanz, zumindest durch die Schöpfung eigentlich zu Gott hätten finden müssen. Aber sie haben, obwohl sie Gott gekannt haben, sich von ihm abgewendet.

[23:16] Hat die... Ich nenne es jetzt mal, ich nehme mal dieses System, hat die katholische Kirche die Wahrheit gekannt? Ja oder nein?

[23:30] Ist sie ja gefolgt oder hat sie sich aktiv dagegen gewendet?

[23:38] Sie waren ja, wenn man sich das überlegt, sie waren ja immer diejenigen, die den Zugang zur Wahrheit hatten oder die anderen vielleicht verwehrt haben. Aber da war ja die Bibel.

[23:51] Ja. Ich glaube, es ist nicht ohne Bedeutung, dass das die römische Kirche ist, weil es gibt keinen Brief im Neuen Testament, der das Evangelium so deutlich, so explizit und so systematisch erklärt, wie der Römerbrief. Keine andere Gemeinde, kein anderer Mensch hat eine so offensichtliche, so klare und so unmissverständliche Erklärung, dass Erlösung nicht durch Werke ist, sondern wie durch den Glauben, durch den Glauben und wie es genau funktioniert und das ausgeht. Also, es sieht so aus, als ob der Heilige Geist den Apostel Paulus entsprechend inspiriert und sagen: „Schon mal, die werden es am aller dringendsten gebrauchen.“

[24:36] Ja, und ich erinnere das ein bisschen. Also, es ist interessant, das Phänomen: Die Menschen, die am allermeisten von Gott erfahren haben, wenn sie dem nicht treu sind, dann halt zu den allergrößten Feinden werden. Das spiegelt sich letztlich die Geschichte von Luzifer wieder. Ja, der mehr von Gott wusste als alle anderen, am aller nächsten dran und hat am Ende alles abgelehnt.

[25:04] Ja, und sie haben ja auch aus der Bibel Stellen weggelassen. Also selbst wenn man liest in der Kirche oder so, dann kommen, also wo ich das die Bibel dann gelesen habe, habe ich gesagt: „Ich kannte die Geschichte, aber da fehlte noch dieser Satz oder dieser Abschnitt.“ Und das ergibt etwas ganz anderes. Also, es ist willentlich, sage ich mal, haben sie alles weggelassen.

[25:30] Manchmal könnte zumindest bei Außenstehenden Betrachtern so der Eindruck aufkommen: „Machen die Adventisten, die schwärmen halt von ihrer Lehre, dass das so sein muss.“ Und eigentlich ist die katholische Kirche gar nicht so, wie man sie dann immer darstellt. Aber was hier steht, da kann ich wirklich selbst sagen: So ist es.

[25:59] Also, ich hatte gegen meinen Willen war ich als Kind auf dem Papier noch katholisch. Ich bin als Kind katholisch getauft worden und war dementsprechend dann auch lange Zeit im katholischen Religionsunterricht. Und in der fünften Klasse haben wir die Bibel durchgenommen und die Zehn Gebote. Und ich war erstens voll dabei, habe gedacht: „Ah ja, jetzt kann ich hier mal ein bisschen auch vielleicht auspacken.“ Aber es ist dann um den Sabbat ging, kam der Tag, da kann ich mich noch gut dran erinnern. Meine Lehrerin, ich habe sie eigentlich gerne gehabt, aber die hat sich vor die Klasse gestellt und hat gesagt: „Heute erzähle ich euch etwas, was euch wahrscheinlich überraschen wird. Ihr habt nämlich, wir haben jetzt lange Zeit darüber geredet, dass die Zehn Gebote gut sind und ihr habt auch immer geglaubt, dass wir als katholische Kirche die Zehn Gebote vertreten. Aber ich sage euch eins: Wir halten uns nicht an den Sabbat der Zehn Gebote. Das wäre nämlich der Samstag.“

[27:11] Und die anderen? Was? Was kann doch nicht sein, hat sie gesagt.

[27:16] Doch, der Samstag ist der biblische Sabbat, aber wir haben uns halt als Kirche dagegen entschieden, weil wir gerne den Auferstehungstag feiern. Und ich war so sprachlos an dem Tag und irgendwie auch so traurig, weil ich dachte: „Wenn ihr das nicht so bewusst gewesen wäre, wäre es eine andere Sache gewesen.“

[27:37] Aber diese aktive Entscheidung: Ich weiß zwar, was Gottes Wille ist, ich weiß, was seine Gebote sind, aber ich will sie nicht hören. Das ist auch was Gott betrübt.

[27:53] Ich denke, es ist auch wichtig zu sagen, dass die katholische Kirche an sich auch ein sehr hohen, also nicht nur viele Gläubigen, sehr hohen Stellenwert der Bibel zuspricht. Ähm, also die historisch-kritische Methode, die bei den Protestanten sehr viel verbreitet ist, ist es nicht so stark in der katholischen Kirche. Dann will die Bibel nicht so zerflöten verfügen. Und das ist manchmal so unterschiedliche Liebe Übersetzung gibt es. Das liegt jetzt also weniger in der Kirche, das liegt dann eher so ein Mann Übersetzung. Also die Kirche an sich hat und das interessant, auch wenn man die die früher Kirchengeschichte anschaut, in so als es dann Diskussionen gab, z.B. ist Jesus nur Gott oder nur Mensch, was gerade die römische Kirche, die sehr deutlich im 5. Jahrhundert gesagt hat: „Nein, Jesus ist Gott und Mensch.“ Ja, mal so sehr, also sehr tiefe Wahrheit.

[28:35] Und ich glaube, das Problem ist manchmal auch tatsächlich mal, dass man kann die Herzen nicht anschauen. Gerade, weil sie so groß erkennen, es gab, haben uns auch sehr viel gewusst haben und auch in bestimmten Fragen, aber mir auch recht gehabt haben, gab es seit Jahrhunderten diesen diesen unbedingten Willen, das Sagen zu haben, entscheiden zu dürfen. Ja, also jemand hat mal gesagt, es kam rum nicht so drauf an, was die Wahrheit ist, sondern wer sie definiert. Ja, und das geht halt nicht gut. Das ging bei Nutzen, wenn nicht gut, das geht ja auch nicht gut.

[29:07] Ähm, also ich glaube, es ist ganz wichtig, dass das bewusst machen, weil es von Anfang gesagt haben wir: „Wir wollen einfach nichts mehr in der Bibel zu tun haben“, sondern weil sie sozusagen eigentlich sich zum Hüter der Wahrheit gemacht hat und dabei sich letztlich wichtiger als sie selbst ist. Und das zeigt uns, das sag mal, das auch für uns eine Gefahr sein kann. Ja, wenn wir uns selbst zu Hüter der Wahrheit machen, im Sinne von, dass nur ich sage, richtig sein kann. Jemand hat mal gesagt: „Was nützt es, wenn du den Papst kritisierst, wenn du selbst ein Papst im Herzen hast?“ Ja, und das ist genau das, was wir hier praktisch auch mitnehmen müssen.

[29:40] Danke schön.

[29:46] Lass uns mal noch in dem Römer etwas weiter lesen. Den habe ich sehr gerne gemacht in der Vorbereitung.

[29:57] Lasst uns tatsächlich mal die Verse 22 bis 29 lesen. Ihr könnt das auch gerne aufteilen, wenn ihr möchtet.

[30:07] Prima, Römer 1, 22 bis 29: „Dass sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahin gegeben in die Begierden ihres Herzens zu Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren. Sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott auch dahin gegeben in entleerenden Leidenschaften, denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen.“

[30:56] vertauscht mit dem wieder natürlichen. Gleicher Weise haben auch die Männer des natürlichen Verkehrs mit der Frau verlassen und sie gegeneinander entbrannt in ihre Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn zu Verwirrung an sich selbst empfangen. Und gleich wie sie Gott nicht anerkannt und würdigten, hat Gott auch sie dahin gegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt. Als solche, die voll von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, von Neid, Mord, Los, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Leute, gottesfürchtig, dann geht es noch weiter.

[31:43] Danke mal bis dahin. Also, was wir hier gelesen haben, sind Menschen. Wir hatten schon am Anfang gesagt, sie haben eigentlich Gott gekannt, aber sich dann doch von ihm abgewendet. Sie haben auch in Vers 22 heißt es: „Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht.“ Und dann heißt es noch später, genau in Vers 25, dass sie die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauscht haben. Als ob sie sich aktiv gegen die Wahrheit vorgegangen sind. Und was hat es zur Folge?

[32:31] Es gipfelt dann in den Versen 29 und 30, wo es sich dieses ganze Übel so, soll ich sagen, wo dann das Fass voll wird. Ja, also es hat damit angefangen zu wollen, nichts von Gott wissen. Sie wenden sich von ihm ab und dann kommt die ganze Sünde und der Paulus bringt ja alles, was man sich nur so ausdenken kann, was zu einem schlechten Menschen gehört.

[33:03] Interessant ist in Vers 26 und in Vers 28 gibt es eine Formulierung, die kommt in beiden Versen vor: „Das konnte da hingegeben hat.“ Ja, Gott hat sie dahin gegeben.

[33:34] Das heißt, oder sagt das mal mit eigenen Worten: Was steht da? Gott hat sie dahin gegeben. Gott hat sie da hingehen lassen, wo sie wollten, also hat sie nicht aufgehalten.

[33:58] Da bekommt auch dieses, dass Jesus sie auf das Bett wirft, noch mal eine andere Note. Denn eigentlich, was ihre Entscheidung von ihm wegzugehen, nicht seine Entscheidung.

[34:16] Geht es ja immer wieder eben bei diesem Bild um Hurerei. Und wofür steht Hurerei eigentlich in der Bibel im prophetischen?

[34:31] Ja, für falsche Lehre. Kannst du das auch belegen?

[34:33] Belegen. Gibt es einen einen Bibeltext, der uns darauf hinweist? Aber das ist schon, ist schon wirklich gut.

[34:46] Wir können mal ein bisschen vorschauen in Offenbarung 2, Vers 24. Heißt es: „Euch aber sage ich und den übrigen in Thyatira, all denen, die diese Lehre nicht haben.“ Also, da merken wir, okay, scheinbar geht es hier jetzt nicht nur um Hurerei oder ja, um um diese Tat, sondern es geht auch um Lehre. Wieder, das hatten wir ja auch schon bei der Lehre Williams und bei den Nikolaiten.

[35:17] Ja, wir haben ja schon die Parallele gezogen zur Frau aus Offenbarung 17. Und da wird die Unzucht ja genau erklärt. Dort heißt es in Offenbarung 17 in Vers 2: „Mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben, von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnt, trunken geworden sind.“ Das heißt, da geht es darum, dass die Kirche sich mit dem Staat einlässt. Die Verbindung von Kirche und Staat, Gott so nicht gewollt hat. Eine Kirche, die den Staat braucht, um ihre eigenen Dogmen durchzusetzen, beweist, dass sie nicht mehr mit Gott lebendig verbunden ist. Weil, wenn sie Gott hat, braucht sie niemanden, der das sonst durchdrückt. Aber sie hat Gott. Und das ist Bild von einer rein, das sozusagen die Kirche, die Frau, nicht sich an den hält, der eigentlich ihr verbindet, sondern an andere.

[36:07] Andere. Dankeschön. Genau. Offenbarung 17 und auch in Offenbarung 18, Kapitel 3, haben wir das auch noch mal mit dieser Unzucht. Genau.

[36:31] Meine, der erste Timotheus 1 gibt uns auch Aufschluss auf diese Übertragung. Hurerei und falsche Lehren dort, die Verse 8 bis 11. Heute lesen wir recht viel. Erste Timotheus 1, 8 bis 11.

[36:58] „Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig anwendet und berücksichtigt, dass einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Widerspenstigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter misshandeln, Menschen töten und schänden, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst, was sonst der gesunden Lehre widerspricht, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.“

[37:35] Okay, also hier wird zwar auch jetzt wieder die buchstäbliche Unzucht auch gemeint, aber das zeigt uns die steht im Gegensatz zu. Ja, genau, zur gesunden Lehre. Okay, also das ist hier dieses Sündhaftigkeit und man kann dann auch die Unzucht als exemplarisch, exemplarisches Sünde nehmen, die dem Evangelium gegenübersteht. Genau.

[38:09] Und jetzt, wir haben leider nicht die Zeit, aber ihr könnt das zu Hause mal nachschlagen. Ich fand das auch ganz interessant in Johannes 8. Hat Jesus ein Gespräch mit den Pharisäern und sie sagen dann: „Ja, wir sind doch die Kinder Abrahams.“ Und Jesus sagt ihnen: „Wenn ihr die Kinder Abrahams wärt, dann würdet ihr auch entsprechend die Werke tun.“ Und dann sagen sie in Vers 41: „Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben ein Vater, Gott.“ Da merkt man, okay, jetzt verlagert sich das Gespräch und es geht nicht mehr nur um das genetische, sondern sie sagen jetzt, sie haben einen Vater, Gott.

[38:59] Und dann sagt aber Jesus so ungefähr: „Nein, ihr seid doch uneheliche Kinder, oder ihr seid doch das, was ihr nicht behauptet.“ Und das heißt, dann sagt er in Vers 44: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“

[39:38] Jesus bezeichnet hier den Teufel als ein Lügner und als einen Vater von Lügnern. Und er baut hier zwei Lager auf. Es gibt diese zwei Lager in dem Gespräch: einmal Gott und seine Kinder, die auch entsprechend seine Werke tun, weißt du, die guten Werke tun. Und es gibt Satan oder ja, den Teufel und seine Kinder, und die tun böse Werke und haben die Lüge, während Gott die Wahrheit hat.

[40:23] Ja, also das steht sich hier gegenüber. Und auch da merkten wir wieder, die Lüge geht gegen die Wahrheit. Die Lüge geht auch gegen Gott.

[40:37] Okay, so haben wir das, was du schon auf den Punkt gebracht hast, eben im Ansatz ja, genau geklärt. Als in Johannes 8, nur dass ihr noch den, dass sich der Kreis schließt. Der heißt es ja eben auch: „Wir sind keine unehelichen Kinder“, also Kinder der Unzucht. Ja, von daher, das sind dann die Lügenkinder.

[41:08] Okay, wir wollen noch kurz auf die Drangsal eingehen, die auch in Offenbarung 2, Vers 22 stand.

[41:18] Zurück zur Offenbarung 2, Vers 22, wo es heißt: „Sie, ich wäre sehr auf ein Krankenbett, und die, welche mit ihr Ehe brechen, in große Drangsal.“ Steht das bei euch auch?

[41:32] Steht das bei euch auch? In große Drangsal. Wer hat vorher große Drangsal erleben müssen?

[41:50] Sag mal den Vers. In Vers 9: „Und ich kenne deine Werke und deine Drangsal.“ Genau. Und in Vers 10 heißt es auch noch mal: „Und ihr werdet Drangsal haben, zehn Tage lang.“

[42:01] Jetzt habe ich mich gerade auch schon versprochen, weil was ist der Unterschied zwischen der Drangsal der Gemeinde und der Drangsal, die hier die Säbel zu kommt?

[42:21] Rein vom Wortlaut her, ja. Das eine ist Drangsal, die sie haben werden wegen dem Glauben. Ja, und das andere steht Drangsal, die sie haben wird wegen ihrer Sünde. Okay.

[42:56] Und jetzt haben wir in Offenbarung 2, 22, wegen der Sünde.

[43:12] Es gibt noch ein Unterschied. Was sie Drangsalbe trifft, ist das gleiche Wort, aber sie wird anders beschrieben.

[43:29] Ja, genau. In Offenbarung 2, 22 heißt es: „Ist eine große Drangsal.“ Und in Offenbarung 2, Vers 10 heißt es: „Sie zehn Tage lang.“ Also, sie ist beschränkt.

[43:38] Welchen Schluss können wir daraus ziehen? Sie und der 10 steht auch: „Fürchte nichts von dem, was du leiden wirst.“ Also, da sagt er Jesus: „Fürchte dich nicht.“ Aber hier wird sich anhalten, genau die Gläubigen.

[43:57] Werden dich alleine gelassen. Das ist ein Unterschied. Und der andere Unterschied ist auch, eben, sie ist nicht, sie ist nicht so groß. Sie ist scheinbar eben begrenzt. Das bedeutet für uns.

[44:12] Als man könnte ja auf die Idee kommen und sagen: „Ich wäge ab, was ist das bequemere Leben als Christ oder nicht?“ Es gab auch in der Geschichte viele, die in Not gekommen sind und deswegen den Glauben verleugnet haben. Ist auch gewissermaßen verständlich, aber diese beiden Verse lehren uns, man kommt nicht um die Drangsal herum. Ja.

[44:43] Wird sogar sagen, die Intensität ist letztendlich gut vergleichbar, weil auch von den Gläubigen heißt es, dass sie in eine große langsam kommen werden. Das heißt, von den 150.000, die kommen, oder von den Gläubigen auf morgen 7 Sekunden aus der großen Drangsal. Jesus sagt auch seine große Dank sein, wie sie nie zuvor gewesen ist. Aber es macht einen großen Unterschied, ob ich im Feuer mit Jesus oder ohne Jesus bin. Es macht einen großen Unterschied, ob ich eine Drangsal mit Jesus oder ohne Jesus erlebe. Es macht einen großen Unterschied, ob ich langsam habe, auf ein bisschen mein Bild zu bleiben, auf einem Bett zu Jesus gebracht werde und Jesus mich vom Bett aufstehen lässt, wie er das mit dem gelähmten Mann gemacht hat, auch Drangsal gehabt hat, oder ob ich von Jesus weggestoßen werde, auf das Krankenbett und dann langsam erlebe. Und das ist der Unterschied. Haben wir alle mit oder ohne Jesus?

[45:33] Jesus. Ganz genau, ganz genau. Und auch wir finden, dass die Zeit reicht nicht mehr. Aber finden das auch an mehreren Stellen in der Bibel, wo es dann auch wieder heißt: „Diese Drangsal, die fällt ja gar nicht ins Gewicht im Vergleich zu dem, was Jesus dann für uns bereithält.“ Und wie gesagt, mit Jesus da durchzugehen, da ist auch eine Löwengrube nicht mehr so schlimm, oder auch ein heißes Öl.

[46:12] Lasst uns das ganze abrunden, was wir die letzten drei Male, sind es glaube ich, herausgearbeitet haben. Die Frage, die sich jeder auch selbst beantworten darf, ist: Wäre auch hat die katholische Kirche Buße getan? Und Offenbarung 2, Vers 21 heißt es: „Sie hat es nicht getan.“ Denn obwohl in Vers 22 heißt: „Wenn sie nicht Buße tut“, sie hat es nicht getan. Denn all diese Eigen- oder Charakteristiken, die wir herausgearbeitet haben, was zum Beispiel das Handeln in Gottes Namen angeht, oder auch diese diese Reichtum und Prunk, an dem sie festhält, oder eben, dass sie sich über das Gesetz hinwegsetzt. All das hat sie nicht aufgegeben.

[47:09] Aber was wir mitnehmen dürfen, ist: Gott schenkt uns die Wahrheit. Wir dürfen auf Gottes Seite sein. Wir dürfen seine Kinder sein, seine Werke tun und brauchen nicht von diesen falschen, ja, eingewoben sein.

[47:29] Wenn es keine weiteren Kommentare von euch gibt, dann lasst uns jetzt noch niederknien zum gemeinsamen Gebet.

[47:43] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns zu dir ziehen möchtest und uns nicht abstoßen möchtest. Aber wenn es in unserem Herzen irgendetwas gibt, was uns von dir trennt, was uns daran hindert, näher zu dir zu kommen, wo wir noch nicht Buße getan haben, Vater, dann lass es uns wissen und tu das weg von uns. Ich bitte dich, dass du uns auch davor bewahrst, dass wir uns aktiv von dir abwenden. Hier, das das wollen, das wollen wir nicht. Und ich bitte dich auch, dass du uns hilfst, andere Menschen um uns herum zu dir zu führen. Ihn zu zeigen, wie freundlich und lieb du bist und wie gut deine Wahrheit ist, dass sie nicht in falschen Lehren und Täuschungen verharren müssen. Vater, gib uns auch Weisheit und Heiligen Geist dazu, wenn wir mit anderen reden und lass deine heilsamen Worte nicht nur zu uns, sondern auch durch uns zu anderen sprechen. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.


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