[0:30] Hallo und herzlich Willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid, schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen weiter studieren in der Offenbarung, in der Beschreibung des neuen Jerusalems und wir wollen gemeinsam Gott anbieten und ihn bitten, dass er uns hilft, sein Wort gut zu verstehen und wem es möglich ist, den bitte ich mit mir niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für diesen Tag. Danke für den Sonnenschein, der uns daran erinnert, dass die Sonne der Gerechtigkeit jeden Tag in unser Herz scheint und uns Wachstum und Veränderung schenken möchte. Herr, wir wollen uns erneut dein Wort vornehmen und möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns durch deinen Heiligen Geist erfüllst und uns die Worte erklärst, dass wir sie gut verstehen und vor allem umsetzen können durch deine Kraft. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen. Also schlag mit mir auf, Offenbarung 22 und dort Vers 3. Letzte Woche haben wir uns nochmal Gedanken gemacht über den Baum des Lebens und vor allem über die Blätter. Ich erinnere euch an unser Studium zu Therapeia und dem Dienst, den diese Blätter uns leisten werden und auch jetzt schon im übertragenen Sinne leisten, nämlich durch das Wort Gottes, das schon jetzt unser Herz heilt und wiederherstellt und uns dient. Und jetzt wollen wir gemeinsam Vers 3 anschauen, der auch ein paar ganz wesentliche Ideen uns vermittelt. Wer möchte mal lesen? Offenbarung 22 und dort Vers 3.
[3:12] Dankeschön. Auch ein sehr schöner Vers, der jetzt hier beschreibt, wie es sein wird auf der neuen Erde in Neu-Jerusalem. Es beginnt mit dieser interessanten und schönen Idee, dass es etwas nicht mehr geben wird. Was wird es nicht mehr geben? Kein Verderben, kein Fluch. Bei mir steht hier in der Schlachter, es wird keinen Fluch mehr geben. Jetzt, wir haben schon irgendwo anders einen Vers gelesen über die neue Erde, wo auch steht, was es nicht mehr geben wird. Dort stand nicht, dass es keinen Fluch mehr geben wird, aber dass es andere Dinge nicht mehr geben wird. Welcher Vers war das, wo beschrieben wird, was es alles auf der neuen Erde nicht mehr geben wird. Dankeschön. Offenbarung 21, Vers 4. Dort lesen wir und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz, kein Tod. Was haben denn Leid, Geschrei, Schmerz und vor allem auch Tod mit dem Fluch zu tun? Das Wort Fluch ist ja durchaus manchmal auch missverständlich. Leute heute würden unter dem Fluch etwas sehr merkwürdiges verstehen. Viele Leute denken, mit dem Fluch ist vielleicht irgendwie gemeint, dass man so durch einen magischen Spruch verflucht wird oder so. Aber wir wollen verstehen, was es mit dem Fluch auf sich hat. Was würdet ihr sagen, was haben Tod, Schmerz, Leid, Tränen, Geschrei, was hat das mit dem Fluch zu tun?
[5:15] Ja, ganz genau. Also wenn wir den Fluch verstehen wollen, müssen wir, wie bei eigentlich allen biblischen Themen, erst mal anfangen beim Anfang. Wo kommt der Fluch her? Was ist denn der Fluch in der Bibel gesagt? Zum ersten Mal kommt der Fluch in 1. Mose 3 und dort Vers 17. Vielleicht können wir ganz kurz zusammenfassen. Was geschieht in 1. Mose 3? Was ist der Kontext von 1. Mose 3? Es gibt den Sündenfall. Die Schlange verführt die Eva. Die Eva isst von der Frucht, bringt ihren Mann dazu, den Adam von der Frucht zu essen. Und dann kommt Jesus in den Garten, fragt Adam, fragt Eva, fragt die Schlange. Und was ist dann das Nächste, was er sagt? Nachdem er Adam gefragt hat, Eva gefragt hat, die Schlange gefragt hat, was ist das Nächste, was er sagt? Er fragt erstmal, wo bist du? Und fragt ihn, was hast du getan? Hast du etwa von dem Baum gegessen? Dann fragt er die Eva, warum hast du das getan? Er fragt die Schlange und so weiter. Aber dann, nachdem er alle drei gefragt hat, beginnt er mit ein paar Aussagen. Und was ist die erste Aussage, die er macht? Noch bevor er von dem Fluch spricht. Ist der Fluch das Erste, was er sagt? Also er fragt Adam in Vers 9 und 10 und 11. Dann fragt er in Vers 13 die Frau. Dann spricht er zu der Schlange. Er fragt sie nicht wirklich, aber er spricht zu ihr. Und nachdem er all die drei angesprochen hat, kommen jetzt eine Reihe von Sätzen, die auch, wie wir gleich sehen, werden den Fluch beinhalten. Aber ist der Fluch das Erste, was er sagt? Nein, was ist das Erste? Was ist das, was zuallererst kommt? In Vers 15. Ja, zuerst eine Botschaft an die Schlange, die nämlich beinhaltet, ich werde Krieg führen gegen dich. Ein Kampf gegen den Satan und die Sünde. Und das ist die Verheißung, das ist das Evangelium. Bevor der Fluch kommt, kommt das Evangelium. Das ist sehr wichtig. Gott spricht zu Adam, er fragt ihn, er spricht zu Eva, fragt sie, wartet noch mit dem Urteil, spricht dann zu der Schlange, sagt der Schlange, du wirst auf den Bauch kriechen. Und dann kündigt er der Schlange an, während Adam und Eva hören, die jetzt ja warten auf ihre Bestrafung, dass er sie retten möchte. Das heißt, der Fluch eigentlich basiert auch auf dem Evangelium. Denn was wird jetzt verflucht in Vers 17? Auf wen bezieht sich der Fluch? Wer oder was wird verflucht? Die Erde wird verflucht. Wie wird denn die Erde verflucht? Wie wird die Erde verflucht? Jetzt, wenn wir die weiteren Versen anschauen, worin besteht der Fluch? Genau, eine Mühsal. Und warum gibt es eine Mühsal? Warum ist es plötzlich anstrengend? Es war ganz anders, genau. Ja, was ist jetzt anders? Es gibt Dornen und Disteln, Unkraut. Die körperliche Arbeit ist anstrengend. Im Schweiße des Angesichts sollst du dein Brot essen, sagt Gott. Warum macht er das? Warum verflucht er den Erdboden, wenn er in den Vers hineinschaut? Die Frau? Weil er ganz genau, das stimmt. Also die Begründung ist, weil du auf die Stimme deiner Frau gehört hast und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach, du sollst nicht davon essen. Also das ist der Grund. Aber was ist vielleicht besser gefragt, was ist das Ziel dieses Fluches? Was hat sich Gott dabei gedacht, als er die Erde verflucht? Was hat sich dabei gedacht, steht im Text. Er sagt nämlich in Vers 17 und zu Adam sprach er, weil du der Stimme deiner Frau gehört hast und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot, so sei der Erdboden verflucht, um deinetwillen.
[10:12] Ja, was heißt um deinetwillen? Ja, das könnte es bedeuten. Was könnte es noch bedeuten? Zu deinen Gunsten. Wenn ich sage, das tue ich um deinetwillen, dann ist es ja nicht gegen dich, sondern für dich. Gott sagt, ich verfluche den Erdboden für dich. Warum ist es gut für Adam gewesen, dass der Erdboden verflucht worden ist? Warum war das eine positive Sache für Adam? Oder war das negativ? War das positiv oder negativ? Ganz genau, und zwar in welchem Buch, das sagt sie in Schritte zu Jesus. Im ersten, wahrscheinlich in mehreren Büchern, im ersten Kapitel. Da spricht sie von den Dornen und Disteln. Da sagt sie, das sind die Sorgen und Nöte, die unser Leben so anstrengend machen, wurden uns gegeben als einen Teil des notwendigen Trainings in Gottes Plan, um uns von dem Ruin und der Herabwürdigung der Sünde herauszuholen. Also mit anderen Worten, sie sagt, die Sünde hat uns ruiniert. Gott hat einen Plan, um uns aus der Sünde wieder empor zu heben und ein Teil dieses Planes, sagt sie, ist ein Training. Ja, natürlich der Hauptteil ist, dass Jesus für uns stirbt, aber es gibt auch weitere Aspekte und ein Aspekt ist, dass Adam und Eva die Folgen der Sünde sehen mussten, spüren mussten, dass sie das Wesen der Sünde besser begreifen. Da fällt mir spontan diese Geschichte ein. Ihr wisst vielleicht, Ellen White hatte einen schweren Unfall, als sie neun Jahre alt war. Ich kann mich daran erinnern, dass eine ältere Schulkameradin einen Stein geworfen hat und sie getroffen hat. Wisst ihr, was die Lehrerin dann gemacht hat mit der älteren Schulkameradin? Genau, die ältere Schulkameradin wurde zur Mentorin von Ellen, also ich hieß ja noch Ellen Harmon damals, damit sie, und das war natürlich ganz schmerzhaft für sie, weil sie ständig sehen musste, was sie angerichtet hat und das hat natürlich, das war sehr schmerzhaft, aber es war auch heilsam. Arznei schmeckt nicht immer gut und trotzdem ist sie heilsam. Die Schwierigkeiten, die Gott zulässt, nicht die Schwierigkeiten, die wir selbst machen, ja manche Schwierigkeiten machen wir auch selbst, aber die Schwierigkeiten, die Gott zulässt, sind immer für unsere Beste, selbst wenn sie stachlig sind und wenn sie irgendwie uns Schweiß auf die Stirn bringen, denn die Bibel sagt, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Das heißt, Gott verflucht hier die Erde nicht, um zu sagen, okay, jetzt will ich es dir so richtig schwer machen, damit du leidest. Nein, er lässt diese Folgen der Sünde zu, damit der in Sünde gefallene Adam und die Eva etwas lernen können. Das heißt, der Fluch ist eindeutig eine Folge der Sünde, aber in Gottes Liebe kann er sogar noch den Fluch sozusagen als einen Segen verwenden, wenn wir ihn lieben. Aber jetzt gibt es nicht nur einen Fluch in 1. Mose 3, es gibt noch einen anderen Fluch in diesen Anfangskapiteln der Bibel. Nicht nur in 1. Mose 3 gibt es einen Fluch, sondern wo gibt es noch einen Fluch? Also in 1. Mose 1 und 2 natürlich nicht, weil da gibt es noch keine Sünde, aber in 1. Mose 3 gibt es einen Fluch und wohin? Ach so, in der 5. Mose meinst du? Ja, kommen wir noch gleich zu, sehr gut. Aber noch in 1. Mose, noch ganz am Anfang 1. Mose gibt es noch einen Fluch. Ja, möglicherweise, aber das steht nicht direkt in der Bibel. Also ich meine, wo wirklich steht verflucht. 1. Mose 4, wer wird denn jetzt verflucht? Wird wieder der Erdboden verflucht?
[14:49] Jetzt wird der Mensch selbst verflucht und das ist nicht ohne Grund. Schaut mal, welcher Vers ist das? 1. Mose 4 Vers 11. Und dort steht, der mag mal lesen, 1. Mose 4 Vers 11.
[15:07] Und nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden in der Welt, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen.
[15:19] Also seht ihr, es gibt ja einen Unterschied. In 1. Mose 3 und in 1. Mose 4 gibt es Sünde. Einmal die Sünde von Adam und Eva, einmal die Sünde von Kain. Einmal wird die Erde verflucht, einmal wird der Sünder verflucht und trotzdem hat der Fluch auf dem Sünder etwas mit der Erde zu tun. Denn in 1. Mose 3, was bewirkt der Fluch? Der Fluch bewirkt, haben wir gesagt, dass man noch, also dass es anstrengend sein wird, dass es Dornen und Disteln gibt. Aber was ist der Unterschied jetzt zwischen Adam in 1. Mose 3 und Kain in 1. Mose 4? Wenn ihr mal den Vers anschaut, in Vers 12, wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir künftig seinen Ertrag nicht mehr geben, ruhelos und flüchtig sollst du sein auf dem Erdboden. Was ist der Unterschied zu Adam?
[16:02] Also bei Adam wurde die Erde verflucht, hier wird Kain verflucht. Und was passiert jetzt in Bezug auf den Erdboden, im Unterschied zu Adam? Genau, Adam konnte noch unter Schwierigkeiten ernten. Es gab Schwierigkeiten, die waren zu seinem Guten, denn er konnte jetzt wieder ernten. Gott wollte ihm, Gott wollte, dass er sich ernährt. Er konnte etwas lernen dadurch. Aber Kain erhält keinen Ertrag. Ihr wisst natürlich in der Bibel, Jesus macht ganz oft deutlich, dass dieses Prinzip von Säen und Ernten ein Bild ist für das Evangelium, für das Reich Gottes. Der Kain kann nicht mehr ernten. Hier war die Erde verflucht zugunsten von Adam, jetzt ist Kain selbst verflucht. Sagt mir noch mal ganz kurz, so dass wir es richtig nicht vergessen, was ist eigentlich der Fluch in 1. Mose 3? Also wenn man das jetzt mal so mit ein, zwei Worten definieren sollte, was ist der Fluch? Worin besteht der Fluch? Ja, es sind Folgen. Können wir sagen, es sind Folgen der Sünde? Können wir sagen, oder? Folgen der Sünde. Sünde hat definitiv Folgen. Das muss so sein, weil das wäre, das liegt in der Natur der Sache. Handlungen haben immer Folgen, Gedanken haben Folgen, Worte haben Folgen. Die Sünde hat Folgen, aber jetzt gibt es einen Unterschied. In 1. Mose 3 sagt Gott das Evangelium und er bietet den Menschen das Evangelium an und mit dem Evangelium, mit der Verheißung wird aus den Folgen der Sünde noch ein Segen, weil jetzt durch das Evangelium diese Folgen mir noch helfen, mir noch zeigen, wie schlimm die Sünde ist. Was ist das Problem in 1. Mose 4 in Bezug auf das Evangelium? Gab es dort auch ein Evangelium in 1. Mose 4? Gibt es da auch nur das Evangelium in 1. Mose 4? Kommt da die Idee vom Evangelium vor in 1. Mose 4? Kommt in 1. Mose 4 das Evangelium vor? Also nicht zu kompliziert, ganz allgemein. Kommt in 1. Mose 4 die Idee des Evangeliums vor? Wodurch? Durch das Opfer und zwar das Opfer, das Gott sich erwählt hatte, nämlich was für ein Opfer? Ein Lamm, das geschlachtet wird als Symbol für den Erlöser. Was ist das Problem von Kain? Er will dieses Opfer nicht annehmen, er will nicht seinen Erlöser haben, er will irgendwie anders gerettet werden und jetzt haben wir die Folgen der Sünde quasi in seinem Leben ohne Evangelium. Das heißt, wer trägt sie jetzt? Kain selbst. Deswegen ist er jetzt der Verfluchte, weil er selbst die Folgen der Sünde trägt, während wer trug sie in 1. Mose 3? Bei Adam. Jesus. Und dann gibt es zwar noch Folgen, es gibt Folgen, Dornen und so weiter. Übrigens, wenn die Dornen Symbole der Folgen der Sünde sind, woher kann man sehen, dass Jesus diese Folgen getragen hat? Er hat eine Dornenkrone getragen. Um deutlich zu machen, ich trage diesen Fluch und jeder, der mir glaubt, für den sind dann die Schwierigkeiten des Lebens sogar noch ein Segen, also ein anstrengender Segen, ein schwieriger Segen, eine bittere Pille, aber eine, die heilt. Wenn ich ihm das aber nicht glaube, das Evangelium nicht annehme, dann muss ich die Folgen der Sünde selbst tragen, dann bin ich verflucht. Und was sagt Kain? War dieser Fluch leicht zu tragen? Er sagt, es ist zu schwer. Er will das Evangelium nicht, er will nicht, dass Jesus die Sünden für ihn trägt, aber er selbst kann es auch nicht tragen. Also wir sehen im Grunde genommen hier zwei Aspekte des Fluches. Der Fluch ist immer die Folge der Sünde und ob die jetzt positiv für mich ist oder negativ, also positiv in Anführungsstrichen, weil das Beste, also Gott wollte niemals auch nur Folgen der Sünde haben. Das hängt von dem Evangelium ab, ob ich es annehme oder nicht. Aber wenn die Bibel jetzt sagt in Offenbarung 22 Vers 3, es wird keinen Fluch mehr geben, dann heißt es, es gibt nicht nur keine Sünde, sondern es gibt auch keine Folgen der Sünde mehr. Das ist also eine ganz wichtige Idee. Jetzt schauen wir mal ein bisschen weiter. Du hast es schon erwähnt, in 5. Mose 28. Während wir hinblättern, 5. Mose 28, ihr seht also, Offenbarung 22 greift so die ganz großen Themen des Anfangs der Bibel auf. Wir haben gesehen, das Wasser des Lebens bezieht sich auf den Fluss im Garten Eden. Der Baum des Lebens war auch am Anfang da, jetzt der Fluch. Also all diese Themen, die in 1. Mose 1, 2, vor allem 2 und 3 aufgebracht werden, die finden jetzt in Offenbarung 22 ihren Abschluss. Man sieht richtig, wie so der gesamte biblische Rahmen jetzt so sich schließt. Aber schauen wir in 5. Mose 28, dort haben wir auch Segen und Fluch. Schauen wir mal in 5. Mose 28 und dort lesen wir Vers 1 und 2. Wer mag mal lesen?
[22:19] Okay, also was ist die Bedingung für Segen? Gehorsam, und zwar Gehorsam gegenüber wem und was? Das Gesetz Gottes, die Gebote Gottes sind der Maßstab. Und dann in 5. Mose 28, etwas später, und zwar in Vers 15. Genau, dankeschön. Wer mag mal lesen?
[22:43] Ganz genau. Also wir sehen, das Gesetz Gottes spielt die entscheidende Rolle, das spielte auch die Rolle in 1. Mose 3. Als das Gesetz gebrochen war, kam der Fluch. Und dann war nur noch die Frage, wer den Fluch trägt, ob der Sünder oder der Erlöser. Ja, aber die Folgen der Sünde waren da. Wenn es also keinen Fluch mehr gibt auf der neuen Erde, dann ist das nur unter welcher Bedingung möglich? Dass es keine Sünde gibt und Sünde ist was? Die Gesetzlosigkeit. Das heißt, es kann nur dann keinen Fluch geben, wenn das Gesetz auch wirklich gehalten wird, und zwar nicht nur ab und zu, nicht jeden siebten Tag, sondern immer und zwar von Herzen. Und deswegen ist die wesentliche Vorbereitung auf den Himmel in Offenbarung 14, Vers 12, hier ist der standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren, die vor, wenn Gott möchte, dass wir lernen, ihm zu gehorchen, dann deswegen, weil er uns auf den Himmel vorbereiten möchte. Denn im Himmel werden wir ständig immer gehorchen. Und deswegen ist das Gesetz so wichtig und deswegen spielt das Gesetz gerade in der Endzeit, wo auf die neue Erde vorbereitet werden soll, das spielt das Gesetz so eine große Rolle. Und das heißt, macht auch sehr deutlich, dass das Evangelium das Gesetz nicht abschaffen kann, sondern das Evangelium verlagert sozusagen nur die Folgen der Sünde von uns auf jemand anderes. Aber die Folgen sind immer noch da und in Offenbarung 22 heißt es, am Ende wird es diese Folgen gar nicht mehr geben, weil es keine Sünde mehr gibt. So, jetzt gibt es aber noch ein Kapitel über Segen und Fluch. Nicht nur 5. Mose 28, es gibt auch noch 3. Mose 26, da ist das Gleiche nochmal. Also wir haben hier 3. Mose 26 und 5. Mose 28. Ihr wisst ja, 5. Mose 28 sagt ganz deutlich, wann sollten Segen und Fluch verkündigt werden. Das ist ja ein Auftrag hier eigentlich, 5. Mose 28. Wann sollte das denn so verkündigt werden, wie es hier steht in 5. Mose 28? Bei welcher Gelegenheit wurde das verkündigt?
[25:15] Ja, genau, also kurz danach, als sie dann in Kanaan einmarschiert waren, die ersten Schlachten geschlagen haben, haben sich getroffen auf den beiden Bergen. Ich war Ebal und Gerizim. Auf dem einen wurde der Fluch, auf dem anderen der Segen verkündigt. Das sollte ihnen eindrücklich sagen, dieses neue Land, das Kanaan, das ihr erobert habt, das könnt ihr nur behalten, wenn ihr das Gesetz Gottes haltet. Und die lange Folge war, nach Jahrhunderten des Abfalls sind sie aus dem Land wieder geflogen, ins babylonische Exil, trotz all der Geduld und Liebe Gottes. Kennt ihr noch ein Kapitel über Segen und Fluch, wo Gesegnete und Verfluchte einander gegenübergestellt werden? Im Neuen Testament, weil wir denken bei Segen und Fluch fast automatisch an das Gesetz, und zwar zu Recht auch, weil das ja ein ein grundlegendes Kapitel ist. Aber es gibt auch im Neuen Testament Segen und Fluch, und zwar sogar interessanterweise im Endzeitkontext. Segen und Fluch im Endzeitkontext. Welches Kapitel könnte ich da meinen? Matthäus 25, ganz genau.
[26:32] Matthäus 25, schaut mal, in Matthäus 25 und dort lesen wir mal Vers 41. Matthäus 25 und dort Vers 41.
[26:46] Genau, hier haben wir die Verfluchten und wo haben wir die Gesegneten? Ein bisschen vorher in Vers 34. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen, kommt her ihr Gesegneten meines Vaters und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt. Also hier haben wir auch Segen und Fluch. Übrigens, die einen sind die Verfluchten, die anderen sind die Gesegneten von wem? Die Gesegneten des Vaters, die Gesegneten meines Vaters. Die einen leben durch den Segen Gottes, die anderen haben Gott abgelehnt und auf ihnen bleibt die Folge der Sünde, der Fluch. Worin unterscheiden sich in Matthäus 25 diejenigen, die Segen erleben und diejenigen, die Fluch erleben? Wodurch unterscheiden die sich? Genau, was sind denn das für Werke, die sie hier tun? Ja, also was genau? Geben wir mal ein Beispiel. Was tun die? Nächstenliebe, sie sehen jemanden, der Hilfe braucht und sie helfen und sie tun das nicht, weil sie sich Punkte verdienen wollen, weil sie gar nicht richtig mitbekommen, dass Gott das überhaupt bemerkt hat. Das ist interessant, weil oftmals könnt ihr vielleicht merken, es gibt so in der Christenheit, manchmal auch in der Adventgemeinde, so immer so die Tendenz so in zwei Lager. Die einen sagen, oh, das Gesetz, das ist uns zu gesetzlich, das wollen wir nicht. Wir wollen mir so Nächstenliebe praktizieren. Ja, lasst uns mit dem Gesetz in Ruhe, Hauptsache die Liebe und die Nächstenliebe. Und dann sagen andere, nein, nein, nein, nein, das Gesetz, ja das Gesetz und kümmern sich gar nicht so wirklich um den Nächsten und sind manchmal gar nicht so freundlich. Ja, aber der Vergleich von 3. Mose oder 5. Mose und Matthäus 25 sagt, das Thema von Segen und Fluch ist sowohl das Gesetz als auch die Nächstenliebe. Das ist nämlich eigentlich identisch. Jemand, der wirklich die Liebe Jesu im Herzen trägt und auch gerne anderen hilft, der erfüllt das Gesetz auch gerne. Denn was sagt die Bibel in 2. Johannes? Darin und darin besteht die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln. Oder Paulus sagt in Römer, die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Und anders ausgedrückt, das Gesetz wird zusammengefasst mit Liebe Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. Wer also meint, er hält das Gesetz, weil er das Gesetz kennt, aber sich für seine Nächsten nicht interessiert, der hält es gar nicht. Und wer meint, dass er einfach mit guten Werken das Gesetz sozusagen aushebeln kann, der tut gar nicht die guten Werke, der steht gar nicht mit dem Segen. Das ist sehr schön, weil es sehr ausgewogen den wahren Segen Gottes beschreibt, der in der Endzeit eine Rolle spielt.
[30:10] Ja, ganz genau. Genau, absolut. Jetzt wollen wir noch einen Schritt weiter gehen, weil wir jetzt über den Fluch gesprochen haben. Und der Fluch ist offensichtlich die Folgesünde. Wenn die Bibel sagt, es wird keinen Fluch mehr geben, wird es keine Folgen der Sünde mehr geben. Schauen wir noch mal zurück zur Offenbarung 22. Und da schauen wir uns jetzt etwas sehr Interessantes an. Offenbarung 22, und dort haben wir gelesen, und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen.
[31:01] Lass uns ganz kurz, lass den Finger hier, zur Offenbarung 7 gehen. Offenbarung 7, Vers 15 bis 17. Wer mag das mal schnell vorlesen? Offenbarung 7, Vers 15 bis 17.
[31:38] Okay, könnt ihr Parallelen sehen zwischen hier diesem Abschnitt und Offenbarung 22, was wir gelesen haben, Offenbarung 21, 22? Genau, sie werden ihm dienen.
[32:01] Genau, was sind noch Parallelen? Der Thron Gottes, was haben wir noch? Das Lamm, die Lebendigen, was hatten wir auch schon in Offenbarung 22? Ja, dann diese Idee, keine Tränen mehr, das ist so ähnlich wie kein Fluch. Also Offenbarung 7 ist eine ganz interessante Parallele zu Offenbarung 22, aber ihr wisst ja, Offenbarung 7 ist eigentlich, worum geht es in Offenbarung 7? Um welche Gruppe von Menschen? Um die Versiegelten. Also das ist ganz interessant, wenn wir das Thema Versiegelung nachdenken und 144.000, das ist das Ziel und das ist das, was Offenbarung 22 auch beschreibt. Jetzt noch ein anderer Gedanke. Uns wird also gesagt in Offenbarung 22, dass das Wichtigste nicht nur, wie schön die Mauer ist und wie toll die Edelsteine beschrieben sind und wie durchsichtig das Gold ist und das Licht leuchtet und so alles, nicht nur welche Erlösen da sind, sondern das Wichtigste ist, Gott, der Vater und Jesus sind selbst da. Weiß jemand von euch zufällig, mit welchem Satz das Buch Hesekiel endet? Wir haben ja gesagt, Hesekiel, vor allem diese Schlussvision Hesekiel, Hesekiel 40 bis 48, die Vision vom Tempel, ist so eine Folie sozusagen für Offenbarung 21 und 22. Ja, wir haben gesehen, die Maße und die Beschriftung der Mauer und der Tore, vielmehr wir haben das Wasser des Lebens gesehen, die Bäume letztes Mal, die Früchte bringen jeden Monat, all das ist ein Hesekiel. Schaut mal in Hesekiel 48, wie das Buch endet, das ist total schön, als nochmal die Maße beschrieben werden. Man hat ganz deutlich den Eindruck, dass Johannes sich ganz bewusst auch auf Hesekiel bezieht, in dieser Schlussvision Offenbarung 22 und 21. Also in Hesekiel 48 und dort der letzte Vers, wer mag mal lesen?
[33:55] Genau, Adonai Schamma, der Herr ist hier. Erst gegenwärtig, vielleicht habt ihr so eine minimale Ahnung, was so die Grundidee vom Buch Hesekiel ist. Die ersten Kapitel sind ja längst nicht so schön, oder? Die ersten Kapitel sind sehr traurig. Worum geht es in den ersten Kapiteln von Hesekiel bis Kapitel 10, 11? Es geht um das Gericht, es wird beschrieben, wie böse die Israeliten sind, so sehr, dass Gott sagt, ich muss mich aus meinem Heiligtum entfernen. Er zeigt ihm, schau mal, hier im Heiligtum, die beten den Tammuz an und die beten die Christtiere an und die beten die Sonne an. Und Gott selbst, das wird dann beschrieben in Kapitel 10, wie die Herrlichkeit des Herrn sich vom Tempel entfernt. Gott flieht aus seiner eigenen Wohnung, weil die Israeliten ihn vertreiben. Und das ist sozusagen der große rote Faden, denn jetzt am Ende des Buches, nachdem das Exil kommt und sie in Gefangenschaft sind, als sie denken, es ist alles verloren, ja, als sie denken, nicht wahr, unsere Hoffnung ist aus, da lässt Gott Hesekiel ja die toten Gebeine sehen und sagt, nicht wahr, können die noch mal leben, können die noch mal zurückkommen? Und selbst Hesekiel ist sich nicht sicher. Und dann kommt der Geist zweimal und dann gibt es diese unglaublich tollen Visionen, die deutlich machen, dass er selbst Gott als Hirte kommen wird und das Verlorene suchen wird. Und dann wird diese Vision des neuen Jerusalems gezeigt und mit dem Wasser des Lebens und den Bäumen und all dem, was wir angeschaut haben. Und das endet alles mit dieser Idee, man wird die Stadt nennen, der Herr ist hier, Gott ist wieder gegenwärtig, er ist mitten unter seinem Volk. So ähnlich wie Offenbarung 21 Vers 3 sagt, und siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, er wird bei ihnen wohnen, er wird ihr Gott sein, sie werden sein Volk sein. Hat Jesus sich gewünscht, dass wir, dass er bei uns ist und dass wir bei ihm sind? Es war sein Wunsch, genau, im Heiligtum, und er hat gesagt, baut mir ein Heiligtum, damit ich mitten unter ihnen wohne, ja, es war schon immer sein Wunsch. Schaut mal mit mir in Johannes 17 Vers 24, da können wir sehen, wie stark sein Wunsch ist, dass wir einmal physisch, körperlich bei ihm sein können.
[36:09] Johannes 17 und dort Vers 24, das Gebet ist berühmt. Wer betet hier? Jesus betet zu wem? Zum Vater, das berühmte Hohepriesterliche Gebet. Ein Beispiel dafür, wie Jesus jetzt betet als Hohepriester im himmlischen Heiligtum, und zwar heute, während wir hier sprechen. Da sagt er nämlich, Vater, ich will. Interessant, oder? Es gibt andere Gebete, wo Gott, wo Jesus sagt, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe, aber hier kann er sagen, ich will, weil er weiß, was er hier will, das will auch der Vater. Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir sein, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. Jesus wünscht sich so sehr, dass wir ihn sehen können, wie er wirklich ist. Er betet zum Vater damals und wisst ihr, er betet jetzt. Wir beten ab und zu, Jesus betet die ganze Zeit und sein Hauptwunsch ist, Vater, ich möchte, dass Christopher bei mir ist. Das betet er die ganze Zeit und also setzen der Vater und der Sohn und der Heilige Geist alles in Bewegung, was sie können, und das ist eine ganze Menge, um mein Herz irgendwie immer wieder zu ihm zu lenken. Und das macht er mit jedem Einzelnen von uns. Er wünscht sich so sehr, dass wir bei ihm sein können. Und deswegen sagt er in Johannes 14, schaut mal in Vers 3, das ist ja ganz berühmt, am letzten Abendmahl, am ersten Abendmahl, beim letzten Mal mit den Jüngern, in Johannes 14, Vers 3 sagt Jesus, und wenn ich hingehe, er sagt, ich werde in den, er meint ja, ich werde in den Himmel gehen, und wenn ich hingehe und eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Was ist der Hauptzweck der Wiederkunft? Ist der Hauptzweck der Wiederkunft, den Antichristen zu besiegen? Nein, was ist der Hauptzweck der Wiederkunft? Dass wir mit Jesus sind und Jesus mit uns. Das ist das Eigentliche, worum es geht. Alles andere ist nur sekundär und zusätzlich und Implikationen, aber Jesus kommt, weil er uns bei sich haben möchte. Und jetzt kommen wir noch zu einem letzten entscheidenden Punkt. Wir haben gelesen, und sie werden ihm dienen. Schaut in Offenbarung 22, nicht nur werden sie bei ihm sein, sondern sie werden ihm dienen und seine Knechte werden ihm dienen. Jetzt ist es interessant, oder? Wir sind im Himmel. Wie nennt die Bibel uns, wenn wir im Himmel sind? Was ist unser sozialer Status? Wie nennt die Bibel uns, wenn wir im Himmel sein werden? Die Erlösten, genau, also in Bezug auf gesellschaftlichen Status. Welchen Rang werden wir haben, wenn wir Erlöste sind? Gleich wie die Engel, ja? Wir werden Könige sein, oder? Es sagt in der Bibel, wir werden Könige und Priester sein. Wir werden mit Christus regieren, aber interessanterweise sagt die Bibel, wir werden gleichzeitig was sein? Nicht nur werden wir Könige sein, sondern auch Knechte. Jetzt in unserem Kopf geht das immer nicht zusammen, weil wir denken, entweder man ist Knecht oder man ist König, oder? Aber im Himmel ist das ein und dasselbe, weil der größte König aller Zeiten, Jesus, ist der größte Diener. Und das ist eigentlich sogar der Grund, warum wir ihn als König für alle Zeiten haben wollen, weil er uns immer dient. Die Bibel unterscheidet nicht zwischen König und Knecht, das ist eine menschliche Unterscheidung, die wir gemacht haben. Diejenigen, die in der Schöpfung, die Himmelskörper dienen Gott und doch herrschen sie über zum Beispiel jetzt Tag und Nacht und so weiter, die Könige dienen.
[40:24] Ganz genau, da kommen wir jetzt gleich dazu. Matthäus 25, 21 sagt, wie du schon gelesen hast, dass wenn wir im Kleinen treu sind, werden wir mit größeren Aufgaben betraut. Wir werden dienen, aber nicht mehr unter dem Fluch der Folgen der Sünde, nicht mehr im Schweiß und nicht mehr mit unangenehmen Sachen. Wie sagt Ellen White, ja wir werden etwas mit der Erde machen, aber nicht so auf der Erde, nicht wie auf der Erde, nein, nein, nein, ganz anders, ganz unproblematisch, ganz leicht und schön und herrlich. Aber schaut mal mit mir jetzt in Johannes 12, Vers 26, wenn wir also die Knechte von Jesus sein wollen. Schaut mal in Johannes 12, Vers 26, Johannes 12, Vers 26, was müssen wir tun, wenn wir Jesus dienen wollen, wenn wir seine Knechte sein wollen? Wer mag mal lesen?
[41:44] Okay, also Jesus sagt, wenn jemand mir dienen will, was soll er tun? Er soll, wenn jemand mir dienen soll, was soll er tun? Er soll mir nachfolgen, so dass mein Diener dort ist, sagt Jesus, wo ich bin. Also woran erkennt man einen Diener, Jesus? Das stimmt auch, aber nach diesem Text, woran erkennt man einen Diener? Er ist da, wo Jesus ist. Okay, jetzt eine interessante Frage, wir wollen ja Diener Gottes sein, oder? Und schon hier, wo ist denn Jesus jetzt? Okay, im himmlischen Heiligtum. Genau, schauen wir mal den Text an, in Jesaja 57, wo ist Jesus? Denn wenn wir ihm dienen, werden wir sein, wo Jesus ist.
[42:43] Jesaja 57, und dort lesen wir Vers 15, denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name der Heilige ist. Das ist Jesus. In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem der zerschlagenen und gedemütigten Geist es ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke. Also Jesus sagt, ich habe jetzt bildlich gesprochen, zwei Wohnorte. Ich wohne im himmlischen Heiligtum und ich wohne bei jedem, dem es schlecht geht, um ihm zu helfen. Wo wird also ein Diener von Jesus sein, mit seinen Gedanken? Er wird mit seinen Gedanken im Himmel sein. Er wird mit seinen Gedanken bei Jesus sein, der jetzt als Hohepriester für uns eintritt. Er wird dort am Thron Gottes mit seinen Gedanken sein, wo das Gesetz Gottes ist. Und wo wird er noch sein? Er wird mit seinen Gedanken bei Jesus im Himmel sein und bei anderen Menschen, die zerschlagen sind und gedemütigt, um ihnen zu helfen. Die Nächstenliebe. Ein Diener Jesu wird dort sein, wo Jesus ist. Und Jesus ist im Himmel und er ist bei denen, die Hilfe brauchen. Und Jesus sagt, wenn du mein Knecht sein willst, folge mir nach. Geh in deinen Gedanken mit mir mit in den Himmel. Nicht wahr, wie die Bibel sagt, dass wir diesen Glauben haben, der wie ein Anker, nicht wahr, in das Allerheiligste, in das Hindernis hineinreicht. Dass wir eben mit Freimut, Freimütigkeit hintreten zum Thron der Gnade. Dass wir dort sind, wo Jesus jetzt buchstäblich für uns ist und dass wir dort sind, wo der Geist Gottes, wo Jesus durch seinen Geist an Menschen wirkt. Das sind die Knechte. Und alle, die dort sind, wo Jesus ist, das sind die Knechte Gottes, das sind die Gesegneten. Dann kann nämlich Jesus sagen, kommt her ihr Gesegneten meines Vaters, erbt das Reich. Ihr seid treu gewesen über ein wenig, jetzt könnt ihr über größere Dinge treu sein. Und dann bekommen wir Aufgaben, von denen wir jetzt kaum glauben können, dass wir sowas jemals tun werden. Und deswegen sagt uns die Bibel, dass Jesus uns darauf vorbereiten möchte. Letzter Vers für heute. Schaut mal in Offenbarung 7, Vers 3, da finden wir diese Knechte auch. Offenbarung 7 und dort Vers 3 heißt es, und er sprach, schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben. Da fehlt noch was in ihrer Erfahrung, bevor sie in den Himmel kommen können. Nächste Woche werden wir sehen, wie Offenbarung 22 uns zeigt, dass alle Knechte Gottes, die im Himmel sind, dieses Siegel tragen werden. Das werden wir nächste Woche dann ausführlich studieren. Halten wir fest, im Himmel gibt es keine Folge der Sünde. Die Folge der Sünde gibt es hier auf der Erde und ob sie für uns positiv, also in Anführungsstrichen positiv, also lehrreich sind oder nicht, hängt davon ab, ob wir das Evangelium annehmen. Wenn wir das Evangelium annehmen, sind selbst die Folgen der Sünde noch zu unserem Segen. Wenn nicht, sind wir selbst verflucht. Und auf der neuen Erde wird es all das nicht mehr geben, was beweist, dass das Gesetz Gottes gehalten wird. Denn das Gesetz Gottes beschreibt seinen Charakter und nur wenn das Gesetz gebrochen wird, gibt es Fluch. Und die Vorbereitung darauf besteht, dass wir uns über das Gesetz Gottes Gedanken machen und dass wir anderen helfen. Wie tun wir das? Indem wir dort sind, wo Jesus ist. Jesus ist jetzt am himmlischen, im Allerheiligsten am Thron Gottes und er ist jetzt bei den Menschen, die Hilfe brauchen. Deswegen sagt er ja, ihr habt das, was ihr mir getan habt, dort, wo er ist. Also wollen wir uns vornehmen, wir, die wir einmal als königliche Knechte im Himmel große Aufgaben übernehmen dürfen, wenn wir uns vornehmen als königliche Knechte, denn wir sind jetzt schon ein königliches Geschlecht, ein Priestertum, nicht wahr? Ein Volk des Eigentums, dass wir Jesus folgen und ihm dienen, wo immer er uns heute hingestellt hat. Dann lassen wir uns doch gemeinsam in die Kirchen und beten.
[47:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir dein Wort haben und dass du uns in jedem Vers der Offenbarung so wertvolle Wahrheiten offenbarst und zeigst und dass wir erfüllt sein dürfen mit deinem Heiligen Geist. Herr, wir möchten gerne deine Knechte sein, deine Diener sein, denn wenn wir deine Diener sind, dann sind wir frei, dann sind wir tatsächliche Könige mit dir zusammen. Herr, wir alle wissen aus Erfahrung, dass der Dienst für den Satan nur Knechtschaft und Fluch bedeutet, aber du schenkst echte Freiheit. Herr, lass uns lernen, dir zu folgen, wo immer du auch hingehst, dass wir vorbereitet werden für jenen höheren Dienst in jener besseren Welt, in der es kein Leid und kein Geschrei und keinen Tod und keinen Fluch mehr geben wird. Gib, dass wir die Lektionen, die du uns zeigst, hier lernen auf dieser Welt, dass wir sehen, was du für uns getragen hast, wie schwer der Fluch der Sünde ist, dass du all das für uns getan hast, weil du uns lieb hast und weil du unbedingt möchtest, dass wir bei dir sind. Herr, das wünschen wir uns auch. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist. Amen.