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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 2, Vers 23a „Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen“ eingehend betrachtet. Mirjam Giebfried erklärt, dass die „Kinder“ hier nicht wörtlich zu verstehen sind, sondern symbolisch für die Nachfolger oder Anhänger von „Isabel“, die als die römisch-katholische Kirche interpretiert wird. Anhand biblischer Beispiele wie Pharao und Herodes wird verdeutlicht, dass Gott kein Gefallen am Tod von Kindern hat, sondern dass solche Taten oft von satanischen Kräften ausgehen. Die Predigt beleuchtet auch die Bedeutung von Herz und Nieren als Symbole für unser Innerstes und wie Gott uns prüft.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und ein herzliches Willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt, schön, dass ihr heute hier seid. Gott sei Dank dafür. Wir wollen Gott bitten, dass er uns in diesem Studium leitet, bevor wir gemeinsam Offenbarung 2, Vers 23 eingehen. Und ich lade euch ein, dazu mit mir niederzuknien zum Gebet.

[1:16] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns auch heute die Möglichkeit schenkst, gemeinsam die Offenbarung zu studieren. Wir haben einen neuen Vers vor uns und wir bitten dich um den Heiligen Geist, dass du uns die Augen öffnest, dass du uns auch die Herzen weit öffnest für deine Botschaft. Ja, du hast ernste und wichtige Worte für uns und ich danke dir, dass du uns genau kennst. Herr, bitte zeige uns auch, was in unserem Leben noch zu ändern ist und schenke uns den Mut dazu, ja zu sagen, wenn du Reformen in unserem Leben angehen möchtest. Ich bitte dich um Weisheit und auch um Demut, wenn wir jetzt in deiner Gegenwart sind. Im Namen Jesus. Amen.

[2:17] Schlagt mit mir gemeinsam auf Offenbarung 2, Vers 23 und wer zuerst hat, darf gerne vorlesen.

[2:41] "Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken." Danke schön.

[3:01] Wir setzen den ganzen Vers in einen Kontext. Hier heißt es: "Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen." Wer ist hier? Auf wen beziehen sich diese Kinder?

[3:24] "Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen." Ja, genau.

[3:35] Isabel, von ihr hatten wir es jetzt schon die ganzen letzten Male und wir hatten es ja auch identifiziert. Was hatten wir gesagt, wer oder was verbirgt sich hinter Isabel? Kurze Wiederholung.

[4:13] Ja, genau. Da hatten wir zum einen die historische Isabel und gerade das letzte Mal, vorletzte Mal, hatten wir auch herausgefunden, hier ist wohl eine Kirche gemeint, die sich gegen Gott stellt, die im eigenen, auf eigene Faust handelt. Eine Kirche, die die Eigenschaften der historischen Frau Isabel trägt. Eine Kirche, die sich über Gottes Gesetz hinwegsetzt. Eine Kirche, die andere dazu verführt, etwas zu tun, was nicht in Gottes Sinne ist. Und wir hatten auch klar gesagt, es handelt sich hier wohl um die katholische, die römisch-katholische Kirche.

[5:02] So, also ich sehe, Isabel ist nicht eine Frau, die zu der Zeit von Johannes gelebt hat, sondern sie steht. Und wer das nicht glauben kann oder da einfach noch mal die Basis dafür braucht, der kann sich gerne die letzten Videos anschauen. Ich sehe, Isabel ist die katholische Kirche.

[5:30] Das setzen wir jetzt mal voraus. Dementsprechend, wenn hier nicht von einer buchstäblichen Frau die Rede ist, was bedeuten denn die Kinder? Wer könnte sich hinter den Kindern verbergen? Ja.

[6:01] Okay, ja, sehr gut. Du hast schon ein Stichwort gebracht. Also festhalten können wir rein von der Logik her, wenn ich Isabel Kinder hat, dann ist sie Mutter.

[6:16] Das wird jetzt alles ein bisschen eng hier, aber das ist schon ein gutes Stichwort, weil als Mutter finden wir sie dann später noch öfters in der Bibel, auch in der Offenbarung selbst. Aber wenn wir einen Schritt zurückgehen, welche Hinweise oder warum können wir sicher sagen, dass es sich hier nicht um buchstäbliche Kinder handelt?

[6:48] Es könnte doch sein, da könnte jemand ankommen und sagen: "Ja, gut, die Isabel ist vielleicht nicht buchstäblich gemeint, die Frau gab es zu der Zeit so nicht. Aber was mit den Kindern? Vielleicht die..."

[7:08] Vielleicht ist das zu weit hergeholt. Aber ihr habt schon recht. Also, wenn Isabel symbolisch gemeint ist, dann müssen wir auch bei der Symbolik bleiben. Oder wir hatten vorher schon die Symbolik, die mit ihr brechen, die werden auf ein Bett geworfen. Auch da hatten wir gesagt, es geht hier nicht um buchstäbliche Menschen. Also die Kinder sind wohl auch keine buchstäblichen menschlichen Kinder.

[7:39] Was das Ganze auch noch unterstreicht, ist hier heißt es ja in Vers 23: "Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen."

[7:56] Gibt es in der Bibelgeschichten, wo Kinder also getötet worden sind?

[8:10] In Ägypten. Ja, genau. Wir gehen mal dahin. Ich glaube, diese Geschichten unterstreichen das auch noch.

[8:15] In 2. Mose 1, Vers 22 wird dieser Befehl erlassen.

[8:30] In 2. Mose 1, Vers 22, wo Pharao sagt: "Der Pharao gebot seinem ganzen Volk: 2. Mose 1, Vers 22: Werft alle Söhne, die ihnen geboren werden, in den Nil, aber alle Töchter lasst leben."

[8:51] Was war passiert? Wir wollen ein bisschen die Geschichte auffrischen. Das Volk Israel war in Ägypten. Sie lebten dort seit der Zeit von Josef und sie haben sich vermehrt und es wurde ein großes, starkes Volk. Und ich sag das jetzt mit eigenen Worten: Pharao hat die Lage nicht mehr so ganz im Griff gehabt, weil das Volk Israel einfach so groß wurde. Und erst haben sie auf andere Art und Weise versucht, das Bevölkerungswachstum zu beschränken, aber die Hebammen, die in dem Plan mitspielen sollten, haben nicht ganz mitgemacht. Und so greift Pharao zu härteren Maßnahmen. Er lässt diesen Befehl: "Werft alle Söhne in den Nil." Das war zu der Zeit, als Mose geboren wurde.

[9:51] Und Mose ist davon verschont geblieben. Ich finde, das ist eine ganz interessante Geschichte, weil man könnte ja meinen, okay, hier kommt der Befehl von Pharao und ja, aber was ist dann später bei den Plagen? Da kommt jetzt der Tod von Gottes Seite, oder? Also, es ist vielleicht doch nicht so schlimm für Gott, wenn Kinder sterben. Es ist ja schließlich bei den Plagen später der Engel Gottes oder der vorbeizieht und dann sterben die ägyptischen Kinder, die Erstgeburt. Genau. Aber wenn man mal diese beiden Geschichten oder das ist ja im Großen und Ganzen eine Geschichte, aber wenn man diese beiden Begebenheiten zusammensieht, ist das, finde ich, ganz interessant. Denn der Pharao ordnet an: Alle Söhne, die jetzt geboren werden, die sollen sterben. Alle Söhne der Hebräer. Später aber wird nur die Erstgeburt von den Ägyptern sterben. Das heißt, also Mose zum Beispiel, weil das zweite Kind, aber er musste trotzdem sterben. Und es müssen schrecklich, schrecklich viele, ganze Generation von männlichen Hebräern umgekommen sein. Aber dieser Befehl, den der Pharao gibt, der kommt letztendlich dann auch wieder auf sein eigenes Haus zurück, wenn dann später ja, die Erstgeburt im Land Ägypten stirbt.

[11:40] Okay. Weitere Geschichten, wo Kinder sterben müssen, weil sie getötet werden?

[11:53] Ja, genau. In Matthäus 2, Vers 16 finden wir das, wo dann, wir können es kurz aufschlagen. Matthäus 2, Vers 16.

[12:09] Wo einer nicht möchte, dass ihm der Thron streitig gemacht wird und daraufhin Matthäus 2, Vers 16.

[12:18] Matthäus 2, Vers 16 befiehlt Herodes, dass alle Knaben getötet werden. Ihr könnt mal vorlesen.

[12:47] "Als sich nun Herodes von den Weisen betrogen sah, wurde er sehr zornig, sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erforscht hatte."

[13:12] Auch Herodes hat hier Kinder umgebracht. Ich schreibe jetzt mal hier: "Mit dem Tod schlagen", heißt es.

[13:22] Und da hatten wir eben die Geschichte von Ägypten.

[13:38] Warum diese beiden Geschichten exemplarisch? Ich glaube, diese beiden Geschichten zeigen, es ist nicht im Sinne Gottes, dass Kinder sterben sollen. Es war hier in Ägypten der Pharao, der entschieden gegen Gottes Volk vorging. Bei Herodes ist es Herodes, der selbst gegen den Messias kämpft. Also Gott ist nicht auf der Seite derer, die jetzt meinen, sie müssen wirklich Kinder umbringen.

[14:11] Interessant ist auch noch bei Esther ist da wäre noch das dritte Beispiel. Das sehen wir auch, es ergeht dieser Befehl, dass die Juden getötet werden sollen und es heißt explizit in diesem Schreiben, dass auch Frauen und auch Kinder jüdischer Abstammung umgebracht werden sollten. Also diese Anschläge kamen von Satan und sie waren gegen Gottes Volk.

[14:46] Gottes nicht einer, der Gefallen daran hat, wenn Menschen sterben. Nicht einmal, wenn der Sünder stirbt, so heißt es in der Bibel.

[15:00] Also, wir hatten schon, ihr wart schon in die richtige Richtung gegangen. Wir hatten schon gesagt, die Kinder sind wohl auch symbolisch zu verstehen.

[15:11] Und du hattest schon angedeutet, es sind wohl... Was hattest du gesagt?

[15:29] Das ist doch interessant, oder?

[15:31] Jesus hätte ich hier auch ein anderes Bild gebrauchen können. Hier ist es, hätte auch sagen können: "Naja, vielleicht eine Firma." Ich weiß nicht, ob sie damals schon so etwas hatten und dann die Außenstelle davon oder so, um die beiden miteinander zu verknüpfen. Aber er gebraucht das Bild von einer Mutter und ihren Kindern.

[16:02] Warum? Was ist an der Beziehung von einer Mutter und ihren Kindern?

[16:19] Ja, an der Beziehung oder an diesen ganzen Verhältnis, warum Mutter und Kind?

[16:32] Was bedeutet diese Symbolik hier? Er sagt, das ist eine Mutter und sie hat Kinder. Aber warum?

[16:47] Ich gebe euch einen Hinweis. Geht mal mit mir zu Hesekiel 16 und dort die Verse 44 und 45.

[17:05] Jesus hätte ja auch sagen können: "Ja, es ist eine Kirche und da kommen noch viele andere Kirchen." Aber Hesekiel 16, Vers 44 und 45.

[18:06] Danke schön. Also diese Beziehung von Mutter und Kind, die will etwas vermitteln. Hier steht in Vers 44: "Es wird ein Sprichwort geben: Wie heißt diese? Wie lautet dieses Sprichwort?"

[18:35] "Wie die Mutter, so die Tochter." Wie die Mutter, so die Tochter. Das heißt, die Tochter muss markant etwas mit der Mutter zu tun haben. Sie tragen gleiche Merkmale, Eigenschaften. Ja, man könnte auch so ganz grundsätzlich sagen, ein Kind kommt, stammt ja von den Eltern ab, also entsteht irgendwie aus der Verbindung der Eltern. Aber es ist auch so, diese Merkmale sind die gleichen und deswegen, ich glaube, das hilft uns auch in der Frage weiter, warum überhaupt die katholische Kirche. Die Merkmale, die wir damals erarbeitet hatten, die treffen doch auch teilweise auf andere Kirchen zu.

[19:28] Ja, weil es schon eine Ähnlichkeit gibt. Aber die Mutter ist eben die, auf die all diese Merkmale, die wir erarbeitet hatten, zutreffen.

[19:39] Okay, es gibt ja auch bei uns diesen Spruch: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm." Kennt ihr das? Wie der Vater, so der Sohn, sagt man. Auch in... Das war ganz lustig, vor einiger Zeit war ich mit meiner Mama spazieren. Und da waren so zwei Kinder, die sind Laufrad gefahren oder so, also noch sehr kleine Kinder. Ich habe sie nicht gekannt. Und als wir näher kamen, sagt meine Mama so: "Ach, ich kenne deine Mama", sagt sie zu einem Jungen. "Und eine Hochzeit auf..." Was sagt sie? "Ich kenne deine Mama. Das ist doch die Regina, oder?" Was sagt der Junge? "Das weiß ich." Und ich habe dann später meine Mama gefragt, wie kamst du darauf? Hast du den Jungen gekannt? Sagt sie so: "Nein, ich habe ihn nicht gekannt, aber das Gesicht, das war wie aus der Mutter geschnitten, wie der Mutter aus dem Gesicht geschnitten." Also sie war da völlig überzeugt. Das heißt, es besteht eine Ähnlichkeit.

[20:55] Diese Sache können wir auch in der Geschichte bei der historischen Isabel sehen. Lasst uns das kurz aufschlagen. In 2. Könige 8, Vers 18.

[21:46] "Nämlich aus dem Haus Maheralel eine Frau und das, was böse ist in den Augen..."

[22:18] Genau, das ist Jehoram. Vielleicht kurz, ich habe mir das in der Vorbereitung ein bisschen angeschaut, kurz zu dem Familienstamm der damaligen Könige. Also wir hatten zu dieser Zeit ein Nordreich und ein Südreich, ja. Wir hatten Israel und Ahab, der Ehemann von Isabel, war...

[23:04] Die beiden waren miteinander verheiratet. Aus dieser Ehe ging wohl Joram daraus hervor.

[23:17] Und Joram hatte eine Schwester. Da weiß man jetzt nicht hundertprozentig, ob das auch die Tochter von Isabel war oder ob sie eine andere Mutter hatte. Aber das war die Atalja.

[23:39] Klingeln da irgendwelche Glocken bei Atalja? Okay, wenn nicht, auch in Ordnung. Joram war ein böser König, das lesen wir in 2. Könige 9, Vers 22, glaube ich. Der wandelte auch, wie es immer so heißt, in den wegen seines Vaters Ahab. Atalja war jetzt eben die Tochter auch von Ahab und sie war die Frau Juda.

[24:18] Hatten wir jetzt noch gar nicht. Sie war die Frau von Jehoram, von dem wir gerade gelesen haben. Diese beiden waren miteinander verheiratet.

[24:38] Also Jehoram war eigentlich gar nicht aus der Familie. Und doch heißt es hier in 2. Könige 8, Vers 18: "Er wandelte auf dem Weg der Könige von Israel, also auch Ahab, denn die Tochter Ahabs, Atalja, war seine Frau und tat, was böse war in den Augen des Herrn."

[25:10] Das dieses Böse tun ist also innerhalb der Familie geblieben und hat sich dann auch auf Jehoram niedergeschlagen, weil er diese familiäre Verknüpfung hat. Vers 27.

[25:22] Wer den hat, darf man lesen.

[26:11] Wenn ihr vorher lest, um...

[26:18] Nein, genau. Um Ahab, ja, genau. Ja, war eben der, war tatsächlich der Schwiegersohn. Jetzt war Ahab ja eigentlich der Sohn Jehorams. Doch, genau. Also hier...

[26:44] So, der ging dann aus dieser Ehe hervor. Und das war eigentlich der Enkel von Ahab. Und doch steht hier, weil er zu dieser Familie gehört hat, hat sich das Böse auch auf ihn weiter übertragen.

[27:05] Und erst sehen wir wieder diese Kinder von Isabel. Die haben ihre Eigenschaften. Das Böse zieht sich so wie ein Krebs.

[27:19] Aber jetzt fallen wir noch einmal zurück zu Offenbarung 2, Vers 23, denn es geht ja da noch weiter.

[27:33] Offenbarung 2, Vers 23 beinhaltet einen Vers aus dem Alten Testament, den Jesus fast genauso zitiert.

[27:44] In Offenbarung 2, Vers 23, wo es dann heißt: "Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen." Das hatten wir bisher. "Und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach seinen Werken."

[28:00] Kennt ihr diesen Vers? "Dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde jedem einzelnen von euch geben nach seinen Werken." Kommt euch dieser Vers bekannt vor?

[28:30] Es gibt einen Vers, wo es auch heißt: "Ich bin der Herr, ich habe ihn nicht wortwörtlich auswendig gelernt, aber ich bin der Herr, der die Nieren und Herzen erforscht, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Taten." Wo steht der? In den Psalmen gibt es auch. Ja, es gibt tatsächlich mehrere Stellen, wo Herz und Nieren vorkommt. Aber schaut mal mit mir in Jeremia.

[29:00] Ich meine, das der Vers aus Jeremia derjenige ist, den Jesus hier am ersten zitiert.

[29:09] Zitiert. Jeremia 17, Vers 10.

[30:04] Kennt ihr [Musik] den Kontext hier von Jeremia 17?

[30:15] Wie stand es damals um die Herzen der Israeliten zu der Zeit von Jeremia?

[30:26] Deine. Ja, das ist eine gute Antwort. Die Israeliten haben es von Jeremia gehört und gehört, dass sie umkehren sollen, dass Gott sich etwas anderes für sie wünscht. Und wie du sagst, ihr Herz ist steinig geblieben. Das finden wir zum Beispiel in Vers Jeremia 17, Vers 32. Zeigt uns, die haben Götzendienst getan. In Vers 5 sehen wir, die haben auf Menschen vertraut, wo dann Gott sagt: "Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht." In Vers 9, kurz vor Vers 10, heißt es: "Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig, wer kann es ergründen?" Also die Herzen dieser Menschen hier, die waren böse, die waren, die haben sich von Gott abgekehrt gehabt. Und dieser Vers in Jeremia 17, Vers 10, der meiner meines Erachtens nach doch recht bekannt ist, der klingt so schön, oder? Gott ist es, der Herz und Nieren erforscht, um jeden zu geben nach seinen Wegen. Aber dieser Vers ist eigentlich sehr, sehr ernst gemeint.

[32:01] Die Botschaft, die Jeremia bringen sollte, die war so schwer, dass Jeremia dann in Vers 16 sogar sagt: "Herr, du weißt, ich habe es mir nicht ausgesucht, ich will eigentlich gar nicht Hirte dieses Volkes sein müssen, weil die sind so böse und hören nicht." Aber Gott gibt ihm dann doch auch wieder Kraft, weiterzumachen.

[32:32] Wir fangen mal mit dem Herzen an. Wofür steht das Herz? Wir hatten jetzt zehn Tage das Gebets. Da kam es öfters vor. Also sind wir da schon Experten. Wofür steht das Herz?

[33:01] Du hast gesagt, das Handeln. Okay, Zentrum fürs Handeln. Könnt ihr euch nach erinnern, das war letzte Woche Donnerstag. Hatten wir diesen einen Vers aus Sprüche 4, wo es heißt: "Behütet dein Herz mehr als alles andere." Genau. Und da hatten wir gesagt, ja, dem Herzen entspringen unsere Handlungen.

[33:36] Du hast schon gesagt, Zentrum des Lebens, könnte man sagen. Ja, es ist ganz entscheidend, wie wir uns verhalten, wer wir sind.

[33:45] Wolltest du noch etwas sagen? Okay, vielleicht später dann.

[33:48] Ist euch ein Vers bekannt, wo es heißt: "Gott ist es, der das Herz sieht"?

[34:15] Ja, genau. Die dieser bekannte Geschichte, oder wo Samuel dann zu dem einen Sohn Isais hingeht und sich denkt: "Ach, das ist bestimmt derjenige, den ich zum König salben soll." Und Gott sagt ihm: "Nein, der ist es nicht." Und er geht weiter und er geht noch weiter und er geht so lange, bis keiner mehr da ist und er verstehen muss, Gott hat auch noch einen Gottes Plan weiter. Aber in diesem Zusammenhang fällt der Satz: 1. Samuel 16, Vers 7.

[34:54] "Schau nicht auf sein Aussehen, lass das..." Samuel 16, Vers 7.

[35:28] "...denn der Mensch sieht nicht auf das, was vor Augen ist, denn er haben sie das Herz an." Dankeschön.

[35:40] Simple Frage: Womit schaut man? Womit sieht man?

[35:48] Mit Augen. Ja, und das erscheint uns so logisch. Aber als wer stellt sich Jesus der Gemeinde Thiaira, von der wir gerade reden, vor?

[36:08] Geht mit mir zu Offenbarung 2.

[36:18] Offenbarung 2, ja, Vers 18. Genau.

[36:41] Ja, danke schön. Also, jetzt sehen wir, wofür Jesus auch seine feurigen Augen gebraucht, um die Menschenherzen anzuschauen, um sie zu prüfen.

[37:00] Weit schreibt er, der alle Motive prüft und alle Herzen liest, prüft und sieht sein Volk, besonders diejenigen, die Licht und Wissen haben und sich in seinem heiligen Berg engagieren. Gott ist ein Erforscher der Herzen und ein Prüfer der Zügel, und er wird nichts Geringeres akzeptieren als die völlige Hingabe an das Werk und an die Weihe an sich selbst.

[37:28] Also Gott fordert von uns völlige Hingabe und völlige Weihe, und er prüft unsere Herzen, ob dem auch so ist.

[37:39] Die Zeit rennt, und ich habe nur so viel hier mitgebracht. Wir müssen das wahrscheinlich aufteilen. Aber bleiben wir mal bei den Augen und bei dem, dass Gott des Menschen Herz sieht.

[37:59] Kleiner Exkurs zu 1. Mose 6. In 1. Mose 6 finden wir die Geschichte von Noah. Oder 1. Mose 6.

[38:13] 1. Mose 6 und dort lesen wir in Vers 5: "Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens alle Zeit nur böse, da reute es den Herrn."

[38:27] Also Gott sieht die Menschen, er schaut auf sie und er sieht, wie es in ihren Herzen aussieht. Steht hier in 1. Mose 6, Vers 5. Und in Vers 12 heißt es dann: "Und Gott sah die Erde an, und sie ist, sie war verderbt." Allerdings ist hier der schöne Gegensatz zu Vers 8.

[38:59] Vers 8. Nur Noah fand Gnade in den Augen des Herrn. Als Gott Noah angeschaut hat, hat etwas anderes gesehen als bei den bösen Herzen der Menschen.

[39:16] Ja, die Zeit ist sehr vorangeschritten. Es tut mir leid, wie es, wir müssen das noch mal aufteilen und das nächste Mal weitermachen. Aber ich glaube, was wir heute festhalten dürfen, ist diese Sache.

[39:34] Dass Gott eigentlich kein Gefallen hat am Tod irgendeines Menschen. Gott ist derjenige, der immer damit zu kämpfen hatte, dass Satan vernichten will. Wir haben aber auch gesehen, dass Beziehungen zwar durchaus auch positiv sein können, aber Beziehungen zu schlechten Menschen einen schlechten Einfluss auf uns ausüben. So wie es mit Isabel war, wo es sich durch die ganze Familie gezogen hat. Wir haben auch jetzt schon einmal so in Anfängen gesehen, dass Gott es ist, der uns prüft, der seine Augen auf dem Menschen richtet. Er dreht sich nicht weg, sondern Gott ist wirklich da und er möchte, dass auch bei uns sehen, dass wir wie Noah untertellig in seinen Augen gefunden werden.

[40:42] Lasst uns also beten, dass Gott auch das Gute bei uns findet, dass nicht schlechte Einflüsse von anderen auf uns überströmen und dass auch, dass wir auch kein falsches Bild von Gott haben, wie man es haben könnte, wenn man meinen würde, Gott hat eben Gefallen am Tod von Menschen.

[41:06] Okay, jetzt lasst uns für heute abschließen und das nächste Mal dann weitermachen. Lasst uns nach gemeinsam beten.

[41:21] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns prüfst, dass du deine Aufmerksamkeit, deine Mühen auf uns richtest. Hier, wir können unseren eigenen Weg nicht gerade machen. Das so vieles, was uns zurückhält, dass viel, das sind viele schlechte Einflüsse, nicht nur von anderen Menschen, sondern auch von Denkweisen, Systemen, da, wo Satan uns selbst versucht zu manipulieren. Heiland, bitte befreie du uns davon. Du bist einer, der sich freut, wenn wir Leben haben können und der uns ewiges Leben schenken möchte, und ich danke dir dafür. Bitte, Herr, lass uns auch dieses Leben von dir annehmen, lass uns hier auf Erden.

[42:17] Von dir annehmen, lass uns hier auf Erden schon den Plan annehmen, den du für uns persönlich hast, und auch dann in der Ewigkeit die wertvolle Zeit mit dir verbringen. Das ist unser Sehnen und uns im Namen Jesus aussprechen. Amen.


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