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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 2, Vers 25 ausgelegt, der dazu aufruft, das Festhalten an dem, was man hat, bis zur Wiederkunft Jesu. Die Sprecherin erklärt, was die Gläubigen in Thyatira nicht hatten und was sie stattdessen besaßen, wie Glaube, Liebe und Ausharren. Es wird auf die Bedeutung des Festhaltens an der Hoffnung und dem Bekenntnis im Angesicht von Schwierigkeiten und Verfolgung eingegangen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt, schön, dass ihr heute hier seid oder euch auch später noch das Video anschaut. Wir studieren heute einen recht kurzen Vers, der an den Vers von letzter Woche anknüpft, nämlich Offenbarung 2, Vers 25.

[1:06] Heute in unserem Mittelpunkt stehen, da geht es darum, dass wir aufgerufen sind, etwas festzuhalten. Man kann nur festhalten, was man hat. Und man soll es auch eine Zeit lang festhalten. Das hat sehr viel mit Ausdauer und ja, Ausharren zu tun, und das kann uns nur Gott schenken. Deswegen wollen wir jetzt niederknien zum gemeinsamen Gebet.

[1:45] Unser Vater im Himmel, wir kommen zu dir, weil wir dein Wort studieren wollen und uns etwas von dir sagen lassen wollen. Ja, wir wollen von dir persönlich lernen als unserem großen, weisen Lehrer, als unserem geduldigen Lehrer, als unserem liebevollen Lehrer, der nur das Beste für uns will. Herr, ich bitte dich, dass wir jetzt durch den Heiligen Geist sein Wort verstehen mögen und dass es tief in unsere Herzen eindringt und du uns eine Sehnsucht schenkst, noch näher zu dir zu kommen, deine Sehnsucht mehr auf Jesus Wiederkunft. Ich danke dir, dass du genau das in unsere Herzen geben wirst.

[2:33] Lasst uns wie gewohnt den Vers aufschlagen für heute: Offenbarung 2, Vers 25.

[2:43] Offenbarung 2 und dort Vers 25. Und wer es hat, darf einmal gerne lesen.

[2:52] Schatz 24, das passt perfekt, weil es ein Satz ist, den anderen nicht haben. Und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans. Wie sie sagen: "Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen." Doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.

[3:24] Wir wollen einmal kurz wiederholen, was wir das letzte Mal gemacht haben, gerade, weil wir jetzt diesen Vers auch noch dazu hatten. Wer spricht hier? Jesus. Zu wem spricht er?

[3:40] Zu dem Engel von Thyatira und zu den übrigen dort, dass er keine weitere Last auf sie legen wird. Und er beschreibt sie noch etwas, nämlich, dass sie die Lehre Isabels haben. Wir sehen, nicht haben. Und dass sie auch die Tiefen des Satans nicht erkannt haben.

[4:07] Vielleicht machen wir das gleich zu Anfang. Wir sehen hier wieder eben diese zwei Gruppen. Wir sehen diejenigen, die die Tiefen erkannt haben, die die Lehre haben. Und wir sehen diejenigen, die sie nicht haben. Ich glaube, ich habe das mal als Frage gestellt: Wie ist das denn, wenn wir haben jetzt die Is-Bibel ja identifiziert als die katholische Kirche. Kann man dann einfach da bleiben und ja, kann man dann trotzdem sich von dieser Lehre distanzieren? Was meint ihr?

[4:51] Aber in diesem Fall, wir haben das jetzt ja auch immer so gehabt, dass wir das ganze auch prophetisch angewandt haben. Und wenn es dann für eine zweite Epoche steht, dann können wir nicht einfach so sagen: Na ja, die Menschen damals, die konnten sich aus ihrer Zeit lösen. Oder also, ich kann ja nicht entscheiden, in welcher Zeit ich hineingeboren werde.

[5:15] Und so gab es auch zu der Zeit der Vorherrschaft der römisch-katholischen Kirche Menschen, die einfach nicht anders konnten, als ja, diesen Einfluss irgendwo auszugehen oder dieser Oberherrschaft ausgeliefert zu sein. Es unterscheidet sich wohlgemerkt sehr wohl davon, dass es heutzutage Menschen gibt, die freiwillig in diesem System bleiben können oder aber auch Menschen, die dann bewusst sagen: Nein, ich will da nicht mitmachen.

[5:52] Unterschiedlich Wahrheit erkannt hat und Gott sie geführt hat oder ob nicht. Weil Unwissenheit vergibt Gott, das rechnet er nicht. Aber wenn du das dann weißt und trotzdem bleibst, dann ist es das kann man nicht machen. Ja, genau.

[6:09] Es gibt diesen interessanten Vers in Jeremia 51, Vers 9, wo steht: "Wir haben Babel geheilt, wollen, aber es ist nicht gesund geworden."

[6:18] Es gab in der Geschichte auch immer wieder Bemühungen, die römische Kirche zu reformieren, und die waren ernst gemeint und die waren aufrichtig. Und wenn man sich dann Leute wie Walter, dann nachher erinnert, oder an Haus, das waren ja nominell Mitglieder der Kirche und trotzdem waren das gläubige Menschen. Leute, die die versucht haben, oder Luther vor allem. Ja, und irgendwann kommt der Punkt, wo man sagt: Okay, es geht nicht. Er muss was Neues kommen. Ja, das glaube ich.

[6:42] So ein Punkt ist trotzdem eine Lösung, auch wenn er Zeit seines Lebens der Kirche geblieben ist.

[6:58] Doch das ganz Neues aufbauen. Und wir wollen reformieren, sondern sie haben oder reformieren wollten sie schon, aber sie haben erstmal versucht, die Missstände in der Kirche so auszuräumen. Und als sie gemerkt haben, es geht nicht, da mussten sie sich abspalten.

[7:18] Jetzt für Menschen, die während dieser Epoche gelebt haben, da gilt ein Vers, den ich im Nachhinein noch gefunden habe und nie darauf projiziert habe, aber der ist sehr schön. Schaut mal mit mir in Römer 8, Vers 39.

[7:34] 39. Vielleicht kann der ein oder andere ihn von euch auswendig. Römer 8, Vers 39. Wir haben doch von den Tiefen Satans gesprochen, oder?

[7:49] Von den Tiefen. Und in der Bibel gibt es das Wort "Tiefen" dann in mehreren Stellen. Es gibt die Meerestiefen, es gibt die Tiefen der Erde. Also, es hat immer so etwas mit einem Abgrund zu tun. Und das zeigt uns schon: Okay, hier ist es nicht mehr so auf der normalen Erdoberfläche, wie man das gewohnt ist, sondern hier tut sich quasi ein Schlund auf.

[8:17] Man könnte meinen, dass sich das dann auch der eigenen Macht gewissermaßen entzieht. Das hat ja etwas mit Naturgewalten zu tun, oder?

[8:26] Aber schauen wir mal, was in Römer 39 steht.

[8:39] Wir backen ein anderes Geschäft und zu scheidenvermarkt von der Liebe Gottes, den Christus Jesus ist unserem Herrn.

[8:53] Hier steht wieder: Hohes noch Tiefes. Auch keine Tiefen, nicht einmal die Tiefen Satans können von der Liebe Gottes trennen.

[9:05] Und bei all dem, wie wir jetzt in letzter Zeit manchmal schon Gericht gehalten haben über die katholische Kirche, gilt Gottes Liebe trotzdem den Menschen, die dort sind.

[9:19] Denn nichts, nichts auf dieser Welt und auch nichts auf in einer anderen Welt könnte uns von der Liebe trennen.

[9:31] Jetzt gehen wir mal zurück noch mal zu Offenbarung 2, Vers 25.

[9:42] "Doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme." Und da stellt sich doch die Frage. Welche Frage drängt sich ja auf?

[9:50] Was soll sie festhalten? Was haben sie denn?

[9:55] Wenn ihr die beiden Verse zusammen nehmt, dann sehen wir ja erst einmal deutlich, was sie nicht haben. Können wir das noch mal auflisten, was haben die übrigen dort nicht?

[10:14] Noch die Tiefen des Satans.

[10:26] Das heißt, sie müssen etwas stattdessen haben. Oder sie haben nicht die Lehre Isabels.

[10:38] Was könnte dein Gegenteil dazu sein? Ein Gegenstück. Es könnten sie stattdessen haben.

[10:54] Okay, was könnte das Gegenstück zu den Tiefen Satans sein? Was meint ihr?

[11:12] Du meinst, der Glaube? Wir lassen das jetzt mal noch so stehen, was da kommen kann.

[11:23] In Vers 19, da sagt er, Jesus: "Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren." Ja, sie haben stattdessen Liebe, Dienst und Glaube und auch das Ausharren. Okay, das lasse ich durchgehen.

[11:47] Jetzt wollen wir mal. Ah ja, genau. Dann heißt es ja dann noch in Vers 24, ganz am Ende: "Und ich will euch keine weitere Last auflegen." Das ist sie haben etwas, und Jesus sagt: "Ihr habt auch eine gewisse Last, aber mehr will ich euch nicht geben."

[12:08] Und wenn man dieses Wort "Last" mal anschaut, dann gibt es da einen besonders schönen Vers. Den möchte ich jetzt mit euch aufschlagen in 2. Korinther 4, Vers 17.

[12:17] Vers 17.

[12:18] Vers 17. Da spricht auch Paulus von einer Last, oder von zwei Lasten, denn das Wort kann man auch im Griechischen, das heißt "Baros", als Gewicht oder auch Belastung übersetzen. 2. Korinther 4, Vers 17.

[12:47] Hier heißt es: "Gewichtig, was ist gewichtig?"

[12:55] Die Herrlichkeit. Okay, was meint die? Ich habe, glaube ich, schon mal gefragt: Welche Last hatten die Gläubigen in Thyatira zu tragen? Was, was hat am meisten bei ihnen gedrückt?

[13:10] Sie hatten die Verfolgung. Sie haben gesehen, wie ganz viele Menschen falsch geglaubt haben und dadurch auch geknechtet waren von ihrem Glauben. Also, ich weiß gar nicht, vermutlich hat sie sogar das noch mehr gedrückt als die eigene Bedrängnis. Dieses ganze falsche System, nicht den wahren Glauben zu haben, auch diese Unsicherheit, was muss ich alles tun, um erlöst werden zu können. Das drückt auf einen. Wir sehen das klar im Leben von Luther zum Beispiel, hier verrückt geworden ist, weil er nicht wusste, wie er Gott gerecht werden kann.

[13:56] Bleiben wir jetzt mal bei diesem Vers. Stellt euch vor, das ist eine Waage. Okay, das war jetzt mal eine Waage sein. Was ist auf der einen Stelle, ja, vielleicht noch so ein bisschen hier, irgendwie so, dass man was drauf stellen kann? Was ist auf der einen Seite?

[14:10] Was auf der anderen Seite?

[14:16] Ich hoffe, dass unsere Freunde im Livestream das dann auch noch sehen können. Okay.

[14:24] Wenn wir bei dem Vers bleiben, was legt Paulus auf die Waage?

[14:33] Und so Schwierigkeiten und das ewige Leben. Okay, und da muss man sagen, die Bedrängnis ist vielleicht so ein Gewicht. Und hier ist ein bisschen übertrieben. Da haben wir ein ganz großes Gewicht: die ewige Herrlichkeit, die kommt. Die ist nicht damit zu vergleichen, was man sonst auf der anderen Seite auf die Waagschale legt.

[14:57] Liegt. Also, Paulus sagt ja, wir haben hier manches auszuhalten und sicherlich, ich möchte nicht im dunklen Mittelalter gelebt haben. Ja, es war keine leichte Zeit. Aber er sagt, das ist so wenig im Vergleich zu dem, was er von uns erwartet. Und dieses große Gewicht, das hilft einem doch auch im Alltag, wenn man darauf schaut, was für eine Hoffnung man hat.

[15:30] Was meint ihr, was hat während dieser Zeit zwischen, was hatten wir gesagt, welche Zeitspanne war das? Von wann waren diese 1260 Jahre? Vorherrschaft des Papstes.

[15:53] 538 bis 1798. Genau. Noch mal hin. Wir hatten das 538 bis.

[16:04] Was meint ihr, was war, oder was hat während dieser Zeit dazu geführt, dass Menschen eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit erwarten konnten? Was war der Hoffnungsschimmer in dieser Zeit?

[16:30] Okay.

[16:30] Der Wiederkunftshoffnung. Die ja, wann gab es die denn zuerst?

[16:37] Wann muss man denn so sagen, hat die angefangen?

[16:46] Schon zu dieser Zeit. Oder jetzt hat ja gesagt.

[16:49] Johannes 14, Verse 1 bis 13 zum Beispiel: "Ich gehe hin, euch um euch Wohnungen zu bereiten, und wenn ich hingegangen bin, dann komme ich wieder." Schon die Jünger durften wissen, dass Jesus wieder kommt. Okay, dieser Wiederkunftshoffnung.

[17:03] Was hat wohl noch dafür doch dazu geführt, dass sie ja, diese Erwartung von etwas Besserem hatten?

[17:31] Ich denke auch, dass die Reformation jetzt viel dazu beigetragen hat, die Menschen ihr Joch zu erleichtern. Denn jetzt durften sie den wahren Gott kennenlernen. Sie durften wissen, was in der Bibel steht, was die Wahrheit ist. Und wie es in Johannes heißt: "Die Wahrheit macht uns frei."

[17:57] Lasst uns mal noch einen Vers hier anschauen.

[18:14] Das ist, was bei Paulus zu der Hoffnung geführt hat.

[18:15] Hebräer 11, Vers 1.

[18:44] Ich glaube, der Glaube. Der Glaube. Und das ist der wahre Glaube, nicht irgendwie eine Werksgerechtigkeit, die man damals sonst so gelernt hat.

[18:57] Doch jetzt noch einmal zurück zu unserer Frage: Was hatten sie? Wir haben jetzt schon gesagt, hier oben, was sie nicht hatten. Was hatten denn die Gläubigen in Thyatira?

[19:11] Eine Hoffnung. Ja, das haben wir jetzt schon angesprochen. Sie hatten Glauben.

[19:32] Wir machen, wir bleiben mal bei diesem. Ja, bei diesem Unterschied zwischen, was sie nicht hatten, was sie hatten. Wir haben schon gesagt, sie hatten die Tiefen des Satans nicht. Und dazu gucken wir uns Römer 11, Verse 30 bis 33 an.

[19:47] Da geht es jetzt auch noch mal um die Tiefen, und das hilft uns besser zu verstehen, was diejenigen hatten, die nicht in diese Tiefen Satans erkannt hatten. Römer 11, Verse 30 bis 33.

[20:07] Es hat das bitte lesen. Den gleich wie auch ihr einst nicht geglaubt habt, jetzt aber Barmherzigkeit erfahren habt um ihres Unglaubens willen, zu haben. Auch sie jetzt nicht geglaubt, um der euch erwiesenen Barmherzigkeit willen, damit auch sie Barmherzigkeit erfahren sollen. Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme. Wo welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes, wie unergründlich sind seine Gerichte und wie unaufforschlich seine Wege. Danke schön.

[20:51] Hier habt ihr diesen Abgrund hier in diesen Versen auch gesehen. Was ist der Abgrund, der sich darauf tut?

[21:05] In Vers 32 heißt es: "Und Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme." Das ist, wenn Menschen nicht geglaubt haben, wenn Menschen sich aktiv gegen die Wahrheit verschließen und nicht glauben wollen. Dann ist das, wie wenn Gott sie dieser Tiefe überlassen muss.

[21:34] Wohingegen aber die anderen, und das sehen wir, der das Gegenteil von den Tiefen Satans sind nicht etwa die Höhen Satans oder die Tiefen Gottes, sondern hier heißt es in Vers 33: "Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit, der Erkenntnis Gottes."

[21:56] Wie war das Verb dazu in Offenbarung 2, Vers 24?

[22:02] "Die die Tiefen des Satans nicht erkannt haben."

[22:07] Wir brauchen nicht Satan zu erkennen. Wir brauchen nicht Satan, sondern wir brauchen wir Kenntnis von Gott. Deswegen können wir auch sagen, wenn wir jetzt hier diesen Römertext dazu nehmen, was ist das Gegenteil von den Tiefen Satans?

[22:26] Festival hatten.

[22:38] Und den Glauben können wir auch noch mal unterstreichen, denn das sind die Menschen, die nicht dem Unglauben gefolgt sind.

[22:50] Jetzt wissen wir nicht so viel mehr über die Menschen dort in Thyatira, aber wenn Gott uns etwas rät, festzuhalten, das können wir dann grundsätzlich davon sagen.

[23:01] Sagen. Klar, man muss es erstmal haben. Aber was ist das, was wir festhalten sollen, so ganz grundsätzlich?

[23:19] Schaut mal in Römer 12, heute. Echt viel aus dem Römerbrief.

[23:28] Ja. Ja, genau.

[23:53] "Die Liebe sei ungeheuchelt. Hasst das Böse, haltet fest am Guten."

[23:59] Okay, und dazu gleich im Anschluss, 1. Thessalonicher 5, Vers 21.

[24:21] Ich lese mal: "Prüft alles, das Gute behaltet." Also, wenn Gott zu uns sagt: "Haltet das fest", was kann das dann nur sein?

[24:31] Kann das dann nur sein? Gut.

[24:33] Gut. Es kann nur gut sein.

[24:35] Das heißt, wir haben ja auch schon gesehen, hier bei Is-Bibel, dass Jesus derjenige ist, der prüft. Und hier ist es, was genau, was in unserem Herzen ist. Und Jesus weiß, was bei uns vorgeht, aber er kann das auch. Er weiß es nicht nur, sondern er sagt uns auch: Das Gute, was hier schon habt, behaltet es. Mag manches geben, was nicht in Ordnung ist, und das verwerft. Aber das Gute, das solltet ihr bewahren und behalten.

[25:06] Genau. Da hatten wir noch den 1. Thessalonicher 1.

[25:14] 1. Und das wird daher, dass Jesus immer das Beste für uns will. Manchmal sind wir uns das nicht so bewusst, aber immer, wenn er uns einen Auftrag gibt, dann ist es etwas Gutes. Und das dann ist das das, ähm, was uns selbst zum Guten dient.

[25:35] Jetzt lass uns auch mal noch Hebräer 3, Vers 6 anschauen.

[25:37] Drei, Vers 6 anschauen. Wenn es um das Festhalten geht, weil wir wollen auch für uns hier etwas lernen.

[25:43] Was können wir festhalten?

[25:59] Das Haus und sein Haus sind wir, wenn wir die Zuversicht und das rühmende Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten. Also, wann sagt Jesus, wann sagt Paulus, dass wir.

[26:17] Wir sind halt standhaft sein, diese standhaft ausharren haben und bis ans Ende ist festhalten. Dass diese Idee auch von Matthäus 24, für Ausdauer bis ans Ende gerettet werden.

[26:31] Also trotz Unterdrückung oder trotz Gegenwind, der auf einen zukommt, sondern aushalten, wenn man diese Zuversicht hat. Und das rühmende Hoffnung sollen wir festhalten.

[26:44] Das ist auch ganz interessant. Wofür steht denn das Haus in der Bibel? Was ist eigentlich damit gemeint? Sind das so Mauern und das Dachstuhl oben drauf? Oder was mit dem Haus Christi gemeint? Jesus hat doch ja.

[27:02] Hier ist es, hat doch kein nicht in deinem Haus gewohnt, oder?

[27:11] Der Paulus, der hat, der war sehr gelehrt und studierter Mann, und der hat hier sehr auch so ein hebräisches Gedankengut reingebracht. Was ist mit dem Haus gemeint in der Bibel?

[27:27] Es gibt doch, kennt ihr diese Stelle, wo Josua sagt: "Wählt euch heute, aber ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen." Was meint er? Ich und die Mauern da?

[27:38] Gibt's um die Familie. Die Familie.

[27:44] Das ist interessant, weil wir haben auch das Gegenstück dazu gesehen, oder wir haben hier Christi Familie.

[27:48] Wie war das in Offenbarung 2, jetzt bei der Gemeinde? Da hatten wir auch mal eine Familie angeschaut. Hier hatte ich das so hingeschrieben: Dieser Familienbande von.

[28:03] Erinnert euch selber.

[28:05] Selber.

[28:07] Denn von ihr lesen wir auch von den Kindern, oder? Und da hatten wir gesagt, diese Familie ist deshalb wichtig, weil in der Familie zu dieser dieses gleiche Gedankengut bleibt. Könnt ihr euch erinnern?

[28:23] Erinnern. Sie hat das Böse nicht nur selbst getan, sondern auch weitergegeben, so dass sogar ihre Schwiegersohn das von dem sogar heißt, weil er dem Haus Ahab angehört hat, er auch bis es getan.

[28:43] Aber steht auch gleich in Hebräer 3, Vers 6. Da steht ja auch: "Und sein Haus sind wir."

[29:02] Zu den Gläubigen, die genau eben das haben, die Zuversicht und das Rühmen der Hoffnung bis zum Ende, denjenigen, die standhaft sind.

[29:13] Lasst uns mal noch eine Seite weitergehen zur Hebräer 14.

[29:29] "Da wir nun einen großen Hohepriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis."

[29:40] Okay, wir hatten die Hoffnung, und hier haben wir das Bekenntnis.

[29:51] Welche Bekenntnis? Was kann man sich darunter vorstellen?

[30:05] 23, da drückt der Paulus das noch mal ein bisschen anders aus. Da sagte nicht nur das Bekenntnis, sondern.

[30:19] Was würdet ihr also, wie würdet ihr das in eigene Worte fassen, wenn ich die Hoffnung bekenne, was, was mache ich dann?

[30:25] Ich bekenne, dass Jesus meine Lösung ist. Und auf der Hohepriester, und dass er mich vertritt vor Gott, und dadurch ich frei gesprochen bin.

[30:45] Ich bekenne mich zum Evangelium. Und das wird gerade dann wichtig, wenn alle um mich herum etwas anderes sagen. Wenn die Menschen um mich herum meinen, sie brauchen keinen Jesus, sondern der Papst ist ihr Mittler zwischen ihnen und Gott.

[31:00] Gott. Wenn sie, wenn die anderen um mich herum meinen, sie brauchen nicht zu Gott dem Vater und zu Jesus zu beten, sondern sie beten zum heiligen Antonius, dann geht es darum, was bekenne ich? Woran, an welchen Bekenntnis halte ich fest, wenn andere sagen.

[31:27] Wenn du ein schlechter Mensch bist, oder du bist so ein schlechter Mensch, deswegen wirst du ins Fegefeuer kommen, dass du noch gereinigt wirst, um dann für den Himmel bereit gemacht zu sein. Und ich aber sage: Nein, ich glaube nicht daran. Ich habe eine Hoffnung. Ich glaube an die Auferstehung. Ich glaube daran, dass die Toten gerecht gerichtet werden und nur die Gerechten vor Gott, nur die Heiligen vor Gott in den Himmel kommen. Dann ist das das Bekenntnis, an dem ich festhalte. Und das gilt für die Menschen vor 100 Jahren genauso, wie für uns heute auch. Wir dürfen an diesen, an dem Bekenntnis der Hoffnung festhalten.

[32:20] Lasst uns mal im gleichen Kapitel auch noch Vers 25 lesen und dann Vers 35 bis 37.

[32:33] Nein, in Hebräer 10, ich lese mal Vers 24 und 25 und dann noch ab Vers 35.

[32:40] "Und lasst uns aufeinander acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigenen Versammlungen nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag heran seht."

[33:01] Also, was wird hier als ein Faktor der Dringlichkeit gegeben?

[33:10] Genau, wir sollen uns gegenseitig anspornen. Und warum?

[33:12] Und warum?

[33:15] Du wolltest noch was sagen. Warum, warum wird das hier so dringend?

[33:23] Weil ein bestimmter Tag heran ist. Es hat was mit der Zeit zu tun, und es wird dir jetzt dann auch noch gleich für unseren zentralen wichtig.

[33:30] Dann noch Verse 35 bis 37.

[33:42] "So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Den standhaftes Ausharren tut euch Not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt. Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der Kommende kommen und wird dich auf sich warten lassen."

[34:08] Wer soll denn kommen? Wer lässt nicht auf sich warten?

[34:12] Und deswegen heißt es, sollen wir nicht unsere Zuversicht wegwerfen.

[34:15] Deswegen sollen wir dran bleiben. Es hat eine große Belohnung, das Kommen von Jesus.

[34:24] Auch das galt für die Menschen damals. Und das ist doch, es gibt nichts ermutigender Rest, wenn man schweres zu ertragen hat, was zu wissen, es gibt ein Ende. Und noch besser, wenn das Ende bald ist.

[34:46] Bald schreibt zu der zu dieser Zeit damals.

[34:48] Damals.

[34:48] Damals. Es gab einzelne, die es ablehnten, der Autorität des Papstes und seiner Privaten Gehorsam zu leisten. Sie waren entschlossen, Gott die Treue zu halten und die Reinheit und Einfachheit ihres Glaubens zu bewahren.

[35:04] Es gab eine Trennung in der Gemeinde. Das hat mir vorhin angesprochen. Jene, die dem alten Glauben treu bleiben, zogen sich zurück.

[35:15] Einige von ihnen verließen ihre heimatlichen Alpen und richteten das Banner der Wahrheit in fremden Ländern.

[35:20] Banner der Wahrheit in fremden Ländern auf andere zogen sich in felsige Schluchten der Berge zurück und bewahrten dort ihre Freiheit, Gott zu dienen. Als es hat sogar für sie bedeutet, teilweise aus ihrer Heimat zu gehen. Sie waren heimatlos.

[35:44] Was folgt auf Hebräer 10? Mathematische Frage: Hebräer 11. Oder von wem hören wir in Hebräer 11? Von Glaubenshelden, die auch teilweise ihre Heimat verlassen haben. Sie Abraham, der als Fremder gelebt hat. Sie Jakob und Isaak. Josef musste auch seine Heimat verlassen, musste auch in einem anderen Elternhaus aufwachsen, aber Gott hatte etwas mit ihnen vor.

[36:21] Und Gott war derjenige, der ihnen doch den Glauben und die Zuversicht bewahrt hat.

[36:31] Jetzt, was meint ihr, so Offenbarung 2 Vers 25 zurück: Welcher Zeitpunkt ist gemeint, wenn da steht: „Ich will keine weitere Last auf euch legen, doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.“ Wer spricht hier und von welchem Zeitpunkt spricht er?

[36:53] Jesus. Jesus spricht. Und von welchem Zeitpunkt?

[37:17] Wollte Jesus schon sagen, wir 540 wiederkommen? Nein.

[37:21] Nein. Warum nicht?

[37:26] Weil das Geheimnis der Gesetzlosigkeit dort erst zwei Jahre regiert hat und nicht 1260 Jahre. Genau.

[37:39] Gibt es schon mal einen Vers in der Offenbarung, Kapitel 2, wo Jesus sagt: „Ich komme“? Wo haben wir das schon mal gelesen?

[37:49] Auf meine zwei. Wo haben wir das schon gelesen? Ja, also wir haben einen Hinweis, oder wir haben Vers 5, wo er sozusagen sagt: „Wenn du das nicht tust, dann komme ich.“ Das ist sozusagen eine bedingte Prophezeiung. Das bedeutet, wenn du nicht Buße tust, werde ich dann Leute dann wegnehmen. Ja, aber das ist noch nicht so die eigentliche Wiederkunftsvorhersage.

[38:26] Denn es heißt ja auch in Vers 5 und auch in Vers 16: „Dann ich komme rasch über dich“ oder „ich komme rasch über sie“. Genau. Das genau, erstens ist bedingt und zweitens ist es so: „Ich komme über dich.“ Das ist nicht keine Ankündigung, wie wenn Jesus sagt: „Ich komme.“

[38:47] Aber hier haben wir jetzt zum ersten Mal: „Siehe, ich komme bald.“ Wir hatten vorhin schon gesagt, dass Jesus sein Kommen eigentlich schon angekündigt hatte, als er noch hier auf der Erde war.

[39:04] Wurde dann diese Hoffnung weitergetragen. Es haben auch die Menschen kurz nach Jesu Leben hier auf der Erde an die Wiederkunft geglaubt. Ja, Paulus hat sehr deutlich von der Wiederkunft gepredigt, so sehr, dass einige zum Beispiel in Thessaloniki sogar glaubten, dass zu ihrer Zeit die Wiederkunft sein wird. Dann muss er ein zweites Mal schreiben und sagen: Stopp, ändert euch daran, was ihr euch gepredigt habe, über deine 11 und über deine 7. Und so erst kommt der Abfall, und dann ist diese Lehre allerdings und auf der hundert ziemlich verloren gegangen.

[39:33] Soweit man gesagt hat, dass man gelernt hat, die mittelalterliche Kirche ist sozusagen das tausendjährige Reich hier auf Erden, erst alles sozusagen jetzt schon und irgendwann kommt der Jüngste Tag, sondern weite Ferne oder so.

[39:54] Sagen, aber es war schon immer da. Und wann kam diese Hoffnung so richtig auf?

[40:08] Eine Bewegung, die besonders auf Jesu Wiederkunft hingearbeitet hat. Ja, in dem Moment, wo die 1260 Jahre zu Ende waren, und zwar genau in dem Jahr 1798.

[40:21] Gibt es die ersten Leute in England zum Beispiel, die 1260 Jahre sind, also als der Papst gefangen genommen wird, das sagt: Hey, die 1260 Jahre sind vorbei. Ja, und nachdem sollte Wiederkunft kommen. Dann geht erst in England und dann der ganzen Welt in Amerika, ähm, so eine Bewegung los, dass man sagt: Man, wir müssen damit jetzt studieren, weil deine sieben hat sich erfüllt. Hast du mit deiner Nacht was mit Offenbarung?

[40:43] Und dann, also dann berichten alle Dämme. Ja, bis dann die Adventbewegung. Das kommt dann später noch. Ja, genau. Also du bist noch etwas weiter vorgegangen.

[40:55] Wirklich bei der das ist losgebrochen und es sehen wir, es hat sich intensiviert oder dieser Gedanke, dass Jesus wiederkommt. Der war erst einmal stark und musste vielleicht sogar auch ein bisschen ausgebremst werden.

[41:17] Aber dann kam er wieder auf und dann wird er richtig glühend. Wenn ich frag mich, wie ist das heute, diese Entwicklung? Das gleich sagen, es ist Entwicklung ist wirklich so weitergegangen.

[41:29] Wurde sie weiter getragen, oder gab es da wieder so einen Einbruch, dass Menschen heute sich nicht mehr so bewusst sind, wie nah Jesus vor der Tür steht?

[41:47] Haben wir vielleicht auch etwas dazu beizutragen, andere aufmerksam zu machen? Schaut mal, Jesus sagt schon am Ende der Zeitepoche von diesen 1260 Jahren, als seit 1798: „Siehe, ich komme bald.“ Und es ist so viele Jahre seit dem vergangen. Wie viel mehr müssen wir uns heute dessen bewusst sein, dass er bald kommt?

[42:12] Kommt. Du wolltest noch etwas sagen. Hast du erzählt, was du vorher gesagt hast mit dem Abfall? Ich finde das so interessant, dass in den ersten vier Sendschreiben kann man sehen, wieso dieser Abfall immer größer wird. Ja, von den falschen Aposteln, an der falschen Synagoge, dann dem Thron Satans und einem tiefen Satan. Und wenn es ganz unten angekommen ist, dann heißt es: „Ich komme.“ Oder nächsten heißt es dann: „Ich komme.“

[42:43] Gerade dann, wo sozusagen der Abfall am tiefsten ist, aber da kommt diese Botschaft ganz besonders stark. Und das ist genau Offenbarung 2, sagt: Erstens kommen dann die Wiederkunft. Ja, das ist quasi, Paulus hat sozusagen das geschafft, in einem Satz diese ganze zusammengefasst.

[43:04] Ja. Also, wie wir gesehen haben, Jesus sagt das schon während seiner Ehrenzeit, dass er wiederkommen wird.

[43:13] Und doch, Jesus wusste doch, wie die Weltgeschichte doch verlaufen würde, oder? Er wusste doch, dass es noch so viele, also noch tausend Jahre dauern würde. Aber warum hat er trotzdem schon davon geredet? Was meint ihr?

[43:34] Okay, dass ich Menschen darauf vorbereiten.

[43:36] Selber gesagt, er sagt es im Voraus, wenn es geschieht, dass wir dann Glauben haben, dass wir wissen, dass das, was er gesagt hat, die Wahrheit ist.

[43:48] Du meinst auch mit dem Wissen, dass wahrscheinlich oder mit dem wahrscheinlichen Wissen, dass seine Worte überliefert werden.

[43:54] Brauchen ja. Genau. Er spricht da auch zu uns, nicht nur zu den Menschen damals und sich herum, weil er wusste ja, dass auch die Menschen damals seine Wiederkunft so nicht miterleben werden. Oder warum spricht er trotzdem so viel davon?

[44:16] Ganzen erst nur noch die Wiederkunft Teil davon ist. Ja, also im Alten Testament ist sogar so, dass das Geschehen am Kreuz und die Wiederkunft oft so identisch beschrieben werden, dass man Mühe hat, die auseinander zu differenzieren, die beiden Ereignisse. Weil das gehört zusammen. Ja, ohne Wiederkunft macht der Lösungsplan ist es nur die Hälfte. Und deswegen werden um auch das Kreuz und die Lösung richtig verstehen, braucht man die Wiederkunft.

[44:39] Die Ewigkeit, deswegen von Anfang an, ja, schon also schon im Adam sagt ja alles genau erklärt, wie es eigentlich funktioniert.

[44:49] Lass uns mal Johannes 21 anschauen. Johannes 21 und dort die Verse 22 und 23.

[45:03] Das ist eine Stelle, wo Jesus mit Petrus redet.

[45:22] Bleibt, bis ich komme. Was geht es dich an? Folgst du mir nach? Daher kam nur dieses Wort auf unter den Brüdern dieser Jünger: „Stirbt nicht.“ Und doch hat Jesus nicht zu ihm gesagt: „Er stirbt nicht“, sondern: „Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?“

[45:42] Also, das da hätte man vielleicht jetzt noch ein bisschen auf den Kontext genau schauen können. Aber von welchem Jünger, vielleicht wisst ihr, von welchem Jünger spricht Jesus hier, als er das sagt: „Ich will, dass er bleibt, bis ich komme?“

[45:58] Von Johannes. Okay. Und er redet aber mit Petrus darüber, weil Petrus sagt: „Wer, was ist aber mit diesen?“ Was hat Jesus vorher mit Petrus besprochen?

[46:16] Wenn ihr vielleicht ein bisschen drüber fliegt, ja.

[46:26] Ja, genau, genau. Er hat ihm gesagt, in Vers 19, durch welchen Tod er verherrlicht werden, er Gott verherrlichen würde. Genau. Das Petrus dann auch ein ganz ähnliches Sterben wird, wie er selbst, ist der angedeutet. Okay.

[46:42] Und dann noch davor ist diese Konversation zwischen Jesus und Petrus, wo er jetzt immer wieder fragt: „Hast du mich lieb? Hast du mich lieb?“ Und dann sagt dann: „Weide meine Schafe.“ Dann: „Weide meine Lämmer.“ Und das kommt Petrus ungefähr so später und sagt so: „Also, Jesus, du hast mir jetzt einen Auftrag gegeben, und der ist nicht gering. Was mit dem so ungefähr, welchen Auftrag bekommt der Johannes? Der ist doch dein Liebling und der hat dich doch lieb.“ Als da musste ein gewichtigen Auftrag haben.

[47:18] Und Jesus sagt dem Petrus aber: „Kümmer dich nicht so sehr um ihn. Die ist so ungefähr: Jeder hat sein eigenes Päckchen. Das musste ich gar nicht so viel angehen.“ Wenn ich aber will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?

[47:41] Es hört sich an, als ob der Paulus oder Petrus wissen will, wissen will, wie wichtig seine Aufgabe ist. Ob du Johannes eine bekommt, die höher ist. Er hat so klingt für mich raus. Ja, und jetzt zeigt ja auch Petrus durch deine Aufgabe verdienst du dir nicht das ewige Leben, sondern mir geht es darum, dass die Menschen im Glauben bewahrt bleiben.

[48:11] Ja. Aber warum spricht Jesus hier schon auf seinen Kommen an? Warum sagte: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, dann wird es auch so sein.“

[48:30] Seht ihr, wie nah Jesus, Jesus sein Kommen hier schon vor Augen hatte. Auch wenn wir Johannes 14 zum Beispiel lesen, das ist, als ob Jesus über den Tod hinausschaut und er sieht sowas da kommt. Aber er rechnet das schon so mit ein, dass er wiederkommen wird und das dann auch seine lieben Menschen, also seine lieben Freunde mit dabei sein werden.

[48:59] Obwohl er doch weiß, dass auch ein Petrus, sondern Johannes noch sterben werden und viel Zeit vergehen wird. Ja.

[49:10] Sehr deutlich. Und zweitens, durch Offenbarung. Nee, er hat da die ganze Szene gesehen. Hat er gesehen. Ja, nur so konnte beschreiben. Also das stimmt ja schon, was die Bibel sagt. Ja.

[49:29] Gesehen. Genau. Das ist das ist spannend, was der anspricht. Nicht nur Jesus hat über den Tod hinaus geschaut, sondern auch Johannes konnte vor allem nach Jesu Tod dann sehen, was bis zum Ende der Welt passiert und dass Jesus wiederkommt, in der Zeit, die seinen mit sich nimmt.

[49:52] Jesus hat, würde ich behaupten, auch so oft von seinem Kommen geredet, auch manchmal Stellen, wo es nicht so gut gepasst haben, so dass die Jünger es gar nicht richtig verstanden haben. Aber er hat es oft davon geredet, weil es ein Thema war, was ihn erfüllt hat und weil es sich danach gesehnt hat, endlich wieder zu kommen.

[50:11] Auch in der Offenbarung finden wir dieses Thema immer wieder und Jesus sehnt sich danach, dass er wiederkommen kann, dass er mit uns Menschen zusammen sein kann, dass er seine Gläubigen, die seine Liebe, den Dienst, glauben das Aussagen haben, dass er ihnen Ruhe schenken kann von dem, was sie die ganze Zeit ertragen haben, um seinen Willen.

[50:42] Und er weiß, das was immer jetzt noch in dieser Welt geschieht, nichts die Herrlichkeit aufwiegen kann. Er denkt an unsere Waage, die dann ihn und die Gläubigen erwarten. Und dass nichts uns von der Liebe Gottes trennen kann, die uns dann nicht nur zuteil wird, sondern uns völlig einhüllt.

[51:06] Jesus weiß das. Wissen auch wir das? Sehen auch wir uns so danach, dass Jesus wiederkommt?

[51:15] Lasst uns diesen Wunsch jetzt noch im Gebet ausdrücken, wenn wir gemeinsam niederknien.

[51:26] Unser Highlight, du hast uns auch viel anvertraut, noch mehr als der geschichtlichen Gemeinde Thiatira, denn es hat so viel Erkenntnis in der Zwischenzeit gegeben.

[51:40] Vater, hilf uns, dass wir auch festhalten, was wir haben. Hilf uns, daran festzuhalten, bis du, Herr Jesus, wiederkommst. Wir bitten dich um den nötigen Glauben, um das Ausharren und all das, was du in unserem Leben bewirken willst, dass du auch so, dass wir freudig von dir empfangen werden können, wenn du uns in dein Reich einführen möchtest. Ja, das ist unser Wunsch und unser Gebet im Namen Jesus.


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