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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 22, Vers 6, taucht Christopher Kramp tief in die Bedeutung und die Bestätigung der göttlichen Worte ein. Er beleuchtet die wiederholte Aussage „Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss“ und verknüpft sie mit Schlüsselstellen in der Offenbarung, um die Zuverlässigkeit der prophetischen Botschaft zu unterstreichen. Die Predigt erklärt, wie diese Bestätigungen uns helfen, an die Realität des Himmels und der neuen Erde zu glauben und wie die Offenbarung selbst als Evangelium Jesu Christi verstanden werden kann.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass wir heute alle da seid und schön, dass jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir beginnen heute mit dem allerletzten Abschnitt der Offenbarung, man könnte sagen, mit dem Schlusswort, mit dem Epilog. Und das hat es in sich. Das ist vielleicht das inhaltsreichste Schlusswort, das es überhaupt wahrscheinlich gibt. Und wir werden uns in den nächsten Wochen damit sehr ausführlich beschäftigen. Und bevor wir beginnen, wollen wir gerne mit einem Gebet starten. Ich lade euch ein, mit mir niederzuknien.

[1:36] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du uns diesen wunderschönen Tag schenkst und dass die Sonne, die so warm scheint, uns daran erinnert, dass die Sonne der Gerechtigkeit jeden Tag unser Herz erwärmen möchte und mit ihrem Licht Wahrheit und Klarheit in unser Leben bringen möchte. Wir möchten dich jetzt bitten, dass du nach deiner Verheißung dein Wort nicht mehr zurückhältst, sondern dass wir in den Worten und Zeilen, die wir lesen, das Leben finden, das du dort hineingelegt hast, dass die Kraft, die aus dir selbst herauskommt, wir möchten seine Schüler sein, wir möchten deine Jünger sein, von dir lernen. Und wir danken, dass du uns durch dein Wort begegnen wirst. Im Namen Jesu. Amen.

[2:23] Schnappt mir auf Offenbarung Kapitel 22, Vers 6. Offenbarung 22, Vers 6. Wer das hat, darf gerne lesen.

[2:51] Okay, dann geschafft. Also, wie eben gerade schon angedeutet, hier beginnt ein neuer Abschnitt. Nur noch mal, um an alle, die Zahl zu gehen, was war der Inhalt des letzten Abschnittes? Sehen wir jetzt in den letzten Monaten mit großer Akribie studiert haben. Worum ging es jetzt in den ganzen Versen vorher, in den Versen 1 bis 5 und vorher in Kapitel 21? Was war so dieser letzte große Abschnitt, mit dem die Offenbarung eigentlich endet? Ja, genau, das Thema um den neuen Himmel, die neue Erde. Vor allem ging es um welche Stadt? Jerusalem. Es ging um die Tore, die Ecksteine, es ging um die Mauern, vor allem um die Menschen, die darin leben, den Baum des Lebens, das Wasser des Lebens und dann die Knechte Gottes, die versiegelt vor dem Thron. Dort sind wir. Haben gesagt, damit endet eigentlich nicht nur die ganze Offenbarung, sondern damit endet eigentlich auch die ganze Bibel. Weil all die Verheißungen, die von 1. Mose an angegeben worden sind, sie enden alle in diesem letzten Satz in Vers 5: "Und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Wenn man kann sich so vielleicht, weiß ich nicht, vielleicht habe ich zu viel Fantasie, aber ich stelle mir so bildlich vor, wie derjenige, der die Offenbarung erzählt, so jetzt das Buch zumacht. Er das, was der letzte Satz, "sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit", man sieht so quasi noch die letzten Strahlen aus Jerusalem so irgendwie aus der Seite heraus leuchten und es das Buch wieder zugeschlagen. Und dann kommt dieser Kommentar: "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Mit anderen Worten, all die ganzen Visionen und die Offenbarung, sozusagen in diesem Buch, angefangen von den Siegeln und dann von den Gemeinden und den Siegeln und in den Posaunen und dann die großen Offenbarungen auf, man sagt von 13 und 14 und die Plagen bis hin zu den 1000 Jahren und der neuen Erde. Das endet jetzt alles hier. Und Johannes schließt dieses Buch jetzt mit einer interessanten Bemerkung, die er hier aufschreibt, nämlich: "Er sprach zu mir: Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."

[5:04] Ihr das nächste, woran erinnert euch diese Worte hier? "Und er sprach zu mir: Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Es kommt hier zum allerersten Mal vor, oder lösen wie bei euch so ein Déjà-vu-Erlebnis aus? So, das habe ich schon mal irgendwo gelesen. Und wenn ja, ist natürlich die nächste Frage: So, haben wir das mal gelesen? Wo steht schon mal in der Offenbarung diese Worte: "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss"?

[5:39] Er ist ja, wenn Dinge wiederholt werden, dann lädt uns das ein, das miteinander zu vergleichen. Also, wo haben wir schon mal so eine Aussage, dass diese Worte wahrhaftig und gewiss sind? Also, hier steht ja: "Diese Worte sind gewiss behaftet", um genau zu sein. Bei der anderen Stelle ist es genau andersrum, da steht: "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Aber das macht eigentlich keinen großen Unterschied. Hat jemand schon vielleicht gefunden? Vielleicht hilft der ein oder andere erst gar nicht so weit weg. Also, ich gebe euch einen Tipp, es ist nur ein Kapitel davor.

[6:19] Dass jemand diese Worte sind heftig und gewiss. Genau, Offenbarung 21, 5. "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Also, fast identisch. Jetzt am Ende auf Rang 22, diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Noch eine Stelle können wir anschauen und zwar Offenbarung 19, die ist so ähnlich, nicht, bisschen anders formuliert, aber im Grunde genommen derselbe Gedanke. Und zwar Offenbarung 19 und dort Vers 9.

[7:15] Genau, "Dies sind die wahrhaftigen Worte." Dieselbe Idee, oder? "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Also, Offenbarung 19, Vers 9 heißt es: "Siehe, das sind die wahrhaftigen Worte Gottes." Noch mal, 21, 5 steht: "Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Und Offenbarung 22, Vers 6 lesen wir: "Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig." Was haben denn diese drei Stellen alle miteinander gemeinsam? Das sind also drei Stellen in der Offenbarung, wo im Wesentlichen gesagt wird, dass das, dass diese Worte wahrhaftig sind, sie gewiss sind.

[8:00] Was verbindet diese drei Stellen miteinander? Offenbarung 19, 49, auf 21, 5 und auf den Bänken 22, 46, außer, dass sie so ähnlich klingt, ja?

[8:17] Ja, es ist es immer diese Stimme, die spricht. Genau. Was sie zur Top-Es? Derselbe ist, der spricht. Ganz genau.

[8:25] Noch etwas, was diese Verse dann verbindet. Es geht immer um den Himmel, oder um das, und noch besser gesagt, nicht um den Himmel, wie er jetzt ist, sondern immer so quasi um das Zukünftige. Ja, was wohl geht es? Offenbarung 19, 49, also vorher, also in den Versen direkt davor. Was ist denn da in den Versen davor so, die die Kernidee, sechs bis neun oder so?

[8:53] Genau, da sind sie vor dem Thron Gottes und da wird eine... genau, das genau. Und was ist so diese in Vers 6, 7, 8, 9? Was wird da so im Wesentlichen gesagt, dass die Hochzeiter des Lammes und die ist nur wann dies zukünftig ist, oder? Und er wird eingeladen, sozusagen, oder wir finden in Vers 9, findet zumindest diese Einladung: "Glückselig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind." Also, wir haben Offenbarung 19, die Beschreibung dieser Hochzeit, die Hochzeit des Lammes und dann diese Einladung dazu. Die Hochzeit des Lammes. Das ist natürlich dann verbunden mit der Wiederkunft und der Tatsache, dass die Gemeinde Gottes bereit ist, jetzt Gott zu begegnen. Die Hochzeit des Lammes. Und da wird diese Hochzeit beschrieben, da wird sozusagen eingeladen und dann kommt eine Bestätigung sozusagen. Und diese Bestätigung sagt: "Diese Einladung auf das ewige Leben, dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes." Okay.

[10:09] Was ist in Offenbarung 21? Kurz davor das Thema. Wenn wir uns die Verse davor zu kurz Revue passieren lassen.

[10:30] Da geht das neue Jerusalem. Genau. Und dann geht's um das Lamm. Ja, genau. Da geht es darum, dass Gott bei den Menschen wohnen wird. Oder dann geht es darum, dass es kein Leid mehr geben und keinen Schmerz und kein Geschrei und keine Tränen. Und dann sagt Gott: "Siehe, ich mache alles neu." Also, hier verheißt nicht, ich lade euch ein zum zum Hochzeitsmahl des Lammes. Und jemand könnte denken: "Wow, das ist ja so unglaublich. Stimmt das wirklich?" Und dann kommt der Kommentar: "Schreibe, diese Worte sind wahrhaftig." Die wahrhaftigen Worte Gottes. Ja, dann kommt die Einladung. Es wird die neue Erde geben. Ja, es dort kein Leid mehr geben, kein Schmerz, kein Geschrei. Gott macht alles neu. Habe ich die Beschreibung der neuen Erde? Ja. Und dann kommt die Bestätigung: "Schreibe, das sind die wahrhaftigen." Also, "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."

[11:27] Und dann, jetzt haben wir schon gesagt, sind Offenbarung 22. Direkt davor haben wir, was für eine Beschreibung gab es? Strom des Lebens, der Baum des Lebens, die Ewigkeit, ja, in Jerusalem mit der letztendlich mit den großen Verheißungen. "Sie werden sein angesichts sehen. Sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Und wiederum kommt die Bestätigung zum dritten Mal: "Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig." Was meint ihr? Also, ganz offensichtlich ist diese Idee, "Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig", immer verbunden mit dem Himmel, mit der neuen Erde, mit all den Dingen, die über das ewige Leben gesagt werden. Warum hat Gott ausgerechnet bei diesem Thema es für nötig erachtet, immer noch mal zu sagen: "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss"?

[12:24] Er hatte sich offenbar bereits machen können, oder wenn es um das Wahrzeichen geht oder den Antichristen. Hätte auch sagen können: "Studiert das ganz genau, Offenbarung 13, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Aber dann macht er es nicht. Er macht es hier bei der Hochzeit des Lammes, bei der neuen Erde, bei dem Baum des Lebens. Rechnet daher. Also, erst mal ist es das, was unser eigentliches Ziel sein sollte. Oder all das andere sind nur Zwischenetappen auf dem Weg dahin. Freut sich darauf. Okay.

[12:59] Immer noch eine Idee, warum Gott auserwählt bei diesem Thema, dreimal sagt: "Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Vielleicht, weil es eine Verzögerung gibt, ja? Weil es nicht so schnell kommt, wie man gedacht hat. Seine ein großes Ziel meiner Christenheit. Man hat schon oft gedacht, jetzt, jetzt soweit, und dann kam es noch nicht. Und dann könnte man denken: "Er, vielleicht kommt sie überhaupt ja." Und die Bibel sagt: "Diese Worte sind gewiss."

[13:27] Genau, wir sollen uns sicher sein. Das sind nicht Versprechen, wo Gott sagt: "Na ja, ich könnte mir vorstellen." Nein, alle, die an Jesus glauben, werden vom Strom des Lebens treten. Sie werden in der Stadt wohnen. Sie werden hineingehen. Sie werden sein angesichts sehen. Sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wir können darauf bauen. Genau. Dreimal bestätigt es. Leicht. Und das ist eine Idee, die mir noch kam, auch deswegen, weil fangen wir mal andersherum.

[13:54] Wenn man diese Verse liest, von der neuen Erde und von dem neuen Himmel und von Jerusalem. Welche Gefahr könnte einen, liebe Leser, haben, der nicht wirklich vom Heiligen Geist geführt wird? Wie könnte man diese Verse auch falsch verstehen? Habe ich mal Menschen gehört, die diese Verse lesen und vielleicht eine andere Auslegung davon haben. Wie könnte oder wie interpretieren manche Menschen diese diese Abschnitte hier, eine neue Erde? Und wie könnten manche das vielleicht falsch interpretieren?

[14:36] Aber vielleicht, dass ich auf das heutige buchstäblich Israel bezieht. Okay, ja, jemand denken, ja, es gibt doch eine Gefahr, die viel öfter auftaucht in der Christenheit. Wenn man liest von einer neuen auf einem neuen Jerusalem mit Straßen aus Gold und mit Kronen und diesen. Das ist die Gefahr, die vielleicht der ein oder andere hat, der nicht so fest im Glauben steht. Das könnte jemand vielleicht denken über diese Abschnitte.

[15:10] Ja, es ist vielleicht eine symbolische Darstellung, oder das ist vielleicht einfach nur sozusagen allegorisch verstanden werden muss. Ja, das ist einfach nur ausgeschmückt ist, das ist nur eine Metapher, vielleicht ist für irgendwas, was man nicht beschreiben kann oder so, dass es irgendwie, dass es da nur so um eine geistliche Sache geht. Aber das ist keine konkrete, reale neue Erde geben wird, mit einer konkreten, tatsächlichen Baum des Lebens. Ja, das ist so eine ideelle Auslegung, die gibt's ganz oft. Und es scheint mir so, als ob Gott dem vorbeugen wollte und sagen wollte: "Wenn ich euch das Versprechen von einem Baum des Lebens, von einem Fluss des Lebens, von Wasser des Lebens, von dieser Stadt mit den Edelsteinen, dann möchte ich, dass ihr wisst, das ist jetzt nicht einfach nur nicht Symbole. Das ist wahrhaftig so. Diese Worte sind..."

[15:55] "...wahrhaftig und gewiss." Warum ist es wichtig, dass wir daran glauben, dass die neue Erde ganz real ist? Also nicht nur irgendwie so eine spirituelle Idee, sondern wirklich eine reale neue Erde zum Anfassen, mit einer realen Krone, die man wirklich aufsetzen kann. Ist das, ist das wichtig, denkt ihr? Ich hab dich nie die Frage gestellt, weil es sowieso total klar ist, dass es buchstäblich ist. Aber warum ist das wichtig, dass wir auf eine buchstäbliche neue Erde warten, auf die wir uns wirklich verlassen können?

[16:40] Genau, haben einen buchstäblichen Jesus. Ja, die Gefahr war ist immer, wenn Leute das so vergeistlichen, wenn sie sagen: "Na ja, der Himmel, der ist unserem Herzen." Und der Thron Gottes ist unserem Herzen. Dass irgendwann Jesus auch nur noch ein Gefühl in unserem Kopf oder so. Er hat gibt es in der Adventgeschichte auch Beispiele dafür. Ja, genau. Hier konkreter.

[17:01] Und jeder, ich mir das vorstelle, desto konkreter wird auch meine Vorbereitung sein. Wenn ich von der neuen Erde immer nur so ganz vage als etwas denke, dass dann ist, kommt dann irgendwann vielleicht so her, dann habe ich das Feld im Hinterkopf hier und da mal. Wenn ich wirklich mir das konkret vorstelle und dabei sein möchte, dann überlege ich mir auch, wie lebe ich jetzt, damit ich dort ankomme? Oder hier wirst vielleicht als allen, weit ihre allererste Vision gehabt hat.

[17:30] Ja, überhaupt die allerersten Vision, diese gehabt hat. Da ging es nicht so sehr um theologische Erklärung der Enttäuschung. Was war der Inhalt ihrer allerersten Vision? Ist das noch vielleicht aus dem Kopf? Der schmale Weg. Genau. Der schmale Weg, wohin die Rose damit. Also, es geht sind die ersten Zeilen, er einen Platz teilen sind der schmale Weg. Ja, und einige fallen darunter. Aber wer auf Jesus schaut, kommt an mit dem Mitternachtsruf, dem 1844 hinter ins Licht. Und dann ist die ganze restliche Vision eine Beschreibung des Himmels und dann später der neuen Erde, von der Jerusalem beschreibt das alles im Detail. Und weil es die überzeit auch Leute gab, die gedacht haben: "Folgt, das ist alles nur geistig zu verstehen." Jesus war die erste Sache, oder eine der ersten Sachen, die Jesus wollte, dass die die Meriten dann verstehen, war: "Den Himmel gibt es wirklich und die neue Erde. Es wird eine reale neue Erde sein." Und deswegen bestätigt hier Offenbarung 22 noch einmal diese Worte, die wir gerade gelesen haben, mit all den Edelsteinen, mit dem Gold, das transparent ist und so weiter. Das ist wahrhaftig und gewiss.

[18:41] Aber steht doch märchen? Oder sprach zu mir: "Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig." Und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.

[18:55] Jetzt bin ich mal gespannt. Auch das ist eine Formulierung, die ihr erkennen könntet oder vielleicht sogar kennen solltet. So ähnlich. Ja, genau. Das geht jetzt zurück. Haben wir 22, 6, 1. Geht das jetzt zurück ganz an den Anfang? Offenbarung 1, Vers 1. Manchmal Vorlesung auf Offenbarung 1, Vers 1.

[19:32] Okay, ich sehe die Parallelen zwischen Vers 1, Offenbarung 1 und 22, 6. Was sind so die Hauptparallelen, ganz kurz zusammen?

[19:42] Was ist alles identisch in diesen Versen? Also, Dinge, die rasch geschehen sollen. Ja, also, da ist Zukunft drin und das auch. Dringlichkeit. Er dringe die bald geschehen sollen. Okay. Was noch? Das parallel.

[20:00] Genau, Gott hat seinen Engel gesandt. Und haben wir noch was?

[20:08] Also, Gott hat seinen Engel gesandt. Es, Dinge, die rasch geschehen sollen. Und was ist die dritte Parallele? Seinen Knechten.

[20:13] Ist die dritte Parallele, seinen Knechten. Er, also Gott hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was geschehen soll.

[20:17] Drei Parallelen, die deutlich machen, dieser Vers geht zurück auf Vers 1. Also, wenn man also, warum macht das wohl hier der Heilige Geist durch Johannes, dass er hier noch einmal Vers 1 anspricht? Was bewirken, dass, wenn man plötzlich noch einmal die gleichen Worte verwendet, wie ganz am Anfang?

[20:43] Ja, genau. Die Worte ganz am Anfang. Ganz genau. Das könnte man noch für eine Idee damit verbinden, den allerersten Satz nochmal zu zitieren.

[21:07] Genau, indem er den den das den Anfang auf gleich sagte. Jetzt sind wir quasi hier wieder ans Ende gelangt. Sagen wir, also wieso, also wenn sie einen Kreis zu Ende gekommen ist. Und das macht noch mal ganz deutlich, dass hier ab Vers 6 tatsächlich so zu sagen eigentlich das Schlusspunkt gekommen ist. Und was jetzt kommt, sind eigentlich nur noch so Nachbemerkung, also ziemlich tiefgründiger sind Nachbemerkung, weil jetzt quasi hier dieser Rahmen, ja, zwischen Offenbarung 1 und 22, 6 ist eigentlich der eigentliche Inhalt der Offenbarung, sozusagen mit den Siegeln und den Gemeinden und den Posaunen und all denen. Er, das ist hier diese Rania. Schauen wir uns mal diesen diesen Rahmen noch mal genauer an.

[21:39] Es lohnt sich vielleicht einmal Vers 1 in Offenbarung 1 genauer anzuschauen, weil darauf wir Vers 6 Bezug nimmt. Was lernen wir aus Vers 1, wie die Offenbarung entstanden ist?

[21:49] Wie ist die entstanden? Das ist ein ganz toller Vers, um so ein bisschen das Prinzip der Inspiration zu erklären. Wie ihn Offenbarung 1, wie ist die Offenbarung entstanden? Von dem Konzept, sie kommt auch nicht von Jesus, sondern sie kommt von Gott. Und Gott hat sie mir gegeben, Jesus. Und Jesus hat zudem gegeben, dem Engel. Und der Engel hat zudem gegeben, Johannes. Und Johannes gibt zudem uns. Genau. Und wir geben sie dann anderen weiter.

[22:28] Weiter. Das ist diese Idee. Das ist so eng, dass man Schaden aufkommen, so eine Befehlskette. Gott gibt sie den Jesus, und Jesus gibt sie dem Engel, und der Engel gibt sie Johannes, und Johannes gibt es den Lesern, und die Leser geben es hoffentlich dann weiter. Dass es so diese Idee. Fragen wir noch vielleicht ganz kurz, was heißt das eigentlich?

[22:48] Offenbarung Jesu Christi. Weil damit schließt er jetzt hier der der Bogen. Nicht mal die Offenbarung Jesu Christi. Warum heißt das Buch so?

[23:07] Jesus wird offenbart. Ganz genau. Wird offenbart. Es ist Zentrum. Offenbar gibt es denn diesen Begriff "Offenbarung Jesu Christi" noch einmal irgendwo im Neuen Testament? Dass er, nämlich ein guter Hinweis, was sie eigentlich gemeint ist.

[23:46] Schaut man mit mir in Galater. Wer hätte gedacht, dass Offenbarung mit einem Zitat aus Galater beginnt? Nicht Galater Kapitel 1 und dort Vers 12. Galater 1, Vers 12. Da spricht, wer schreibt der Tarif Paulus. Genau. Und das steht in Vers 12: "Ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi."

[24:20] Könnte sich Paulus sagt: "Ich habe es gelernt durch eine Offenbarung Jesu Christi." Jetzt natürlich, welche Frage stelle ich jetzt? Was ist es, was er gelernt durch eine Offenbarung Jesu Christi? Was ist dieses Essen? Er sagt: "Ich habe es gelernt." Was er gelernt, dass es...

[24:37] Genau. "Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt, sondern ich habe es gelernt durch eine Offenbarung Jesu Christi." Das heißt, die Offenbarung Jesu Christi ist eigentlich offenbart, was das Evangelium. Man könnte eigentlich mit Fug und Recht sagen, es gibt zwei Evangelien. Von Johannes 1 heißt das Evangelium von Johannes, des Antrags auf dem Baum Jesu Christi, weil die Offenbarung Jesu Christi macht nichts weiter als das Evangelium zu offenbaren. Da wird dann mehr noch zu sagen, aber das lassen wir jetzt aus Zeitgründen.

[25:20] Geht noch mal mit mir zu Vers 1 und Offenbarung 1. Oder wir können doch Offenbarung 22, 6 lesen. Das Werk besser, weil das ist ja eigentlich erst auf Offenbarung 22, Vers 6. Da heißt es ja, dass Gott diese Dinge wem gesandt hat.

[25:33] Neben sind sie gesund. Es endete die WM seinen Knechten. Und das ein interessanter Hinweis. Die Offenbarung ist geschrieben an die Knechte Gottes. Geht ein anderes Wort für Knechte Gottes? Jünger, Diener.

[25:54] Menschen, die schon Gott dienen. Die Offenbarung ist eigentlich ein Buch für Menschen, die schon Jesus kennen, weil vieles in der Offenbarung versteht man erst, wenn man andere Bücher kennengelernt hat. Oder man kann die Offenbarung erst richtig verstehen, wenn man Daniel studiert hat. Wenn man die...

[26:13] Man Daniel studiert hat, wenn man die Evangelien kennt. Man kann natürlich auch in der Offenbarung mal schon anfangen, aber man muss eigentlich immer andere Bücher dazu nehmen, um die Offenbarung zu verstehen. Die Offenbarung ist geschrieben für Menschen, die die anderen biblischen Bücher oder wesentliche Bücher schon kennen. Und es gibt noch eine berühmte Stelle in der Offenbarung, wo auch die Knechte Gottes vorkommen, die man im Hinterkopf haben sollte. Noch eine berühmte Stelle, wo die Knechte Gottes gesehen werden, wo ihnen noch etwas fehlt, was sie brauchen. Sie sind schon Knechte, aber ihnen fehlt noch was. Wisst ihr, welche Stelle ich meine?

[26:55] Da werden sie zurückgehalten. Genau. Was fehlt denn den Knechten Gottes noch? Das Siegel des lebendigen Gottes. Das ist in welchem Kapitel? Auf dem Warum? Man muss sich gut merken, das Siegel, Sabbat sind. Das ist in Offenbarung 7. Genau. Offenbarung 7. Also, der Punkt ist, Gott hat Knechte, aber sie sind noch nicht versiegelt. Und Gott gibt die Offenbarung. Es sieht aus, als ob einer der Hauptgründe in der Offenbarung darin besteht, dass Gott uns das Evangelium so klar machen möchte, dass wir es gut verstehen, dass wir für die Endzeit vorbereitet sind, oder für die Dinge, die rasch geschehen sollen.

[27:33] Lass uns noch kurz darüber sprechen. Wenn es hier heißt, die Dinge, die rasch geschehen sollen. Johannes hat die Offenbarung ja ungefähr, wann geschrieben? So im ersten Jahrhundert. Ist ja genau. Ist bald nur noch bis 99, vielleicht 95. Also gegen Ende des ersten Jahrhunderts, so in den Neunzigerjahren, so zur Regierungszeit von Domitian. Habt ihr übrigens gewusst, aber das nur nebenbei, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Johannes sogar von Patmos wieder zurückkam, weil als Domitian stirbt, werden alle seine Entscheidungen wieder rückgängig gemacht vom nächsten Kaiser. Und es gibt eine sehr ernstzunehmende Tradition in der Kirchengeschichte, dass Johannes wieder zurückgekommen ist und an den Besuch seiner letzten Lebensjahre verbracht hat. Aber das ist nur ein anderes Thema.

[28:27] Wie kam ich jetzt drauf? Wegen "etwas geschehen soll". Also, Johannes schreibt ja an die Menschen ungefähr im ersten Jahrhundert oder kurz davor. Waren denn die Dinge, die in der Offenbarung beschrieben werden, Dinge, die rasch geschehen sind? Also galten, galten auch für die Leser zur Zeit von Johannes, dass die Dinge rasch geschehen werden? Oder gilt die Offenbarung erst für die Menschen im 21. Jahrhundert?

[29:11] Okay, ein wichtiger Punkt ist, und das ist, wisst ihr, ich wollte es auch sein. Genau. Und für welche Zeit noch? Also viel Zeit von Johannes und für unsere Zeit und für alle Zeiten dazwischen. Wir denken immer bei Offenbarung als eine als an ein Endzeit-Buch. Oder stimmt auch, weil es von der Endzeit spricht. Aber wenn wir mal die Prophezeiung anschauen, sind große Teile der Prophezeiung gar nicht von Endzeit oder von den sieben Gemeinden. Nur die siebente in der Endzeit. Und von den sieben Siegeln auch nur das sechste und siebte. Und von den Posaunen auch nur die. Das heißt, es gibt eigentlich für jede Zeitepoche gibt es Offenbarungs-Kapitel oder Botschaften in Offenbarung, die damals rasch waren. Oder es gibt, wenn man in der Urgemeinde war, gab es Dinge in Offenbarung, die bald geschehen würden. Wenn man Anfang des Mittelalters war, gab es Dinge, die bald geschehen würden. Wenn man zur Zeit der Reformation lebte, gab es Dinge, die bald geschehen würden. Im 19. Jahrhundert gab es Dinge, die bald geschehen würden. Und deswegen steht hier auch, dass diese Dinge rasch geschehen werden. Zu jedem Zeitalter gibt es eine aktuelle Botschaft in Offenbarung. Also für die Menschen, die 300 nach Christus gelebt haben, war die aktuelle Botschaft: Es gibt bald eine Verfolgung, die wir zehn Jahre dauern. So wie die zweite Gemeinde sagt, dann hat es war ihre gegenwärtige Botschaft. Das sollte rasch geschehen. Für uns ist das Vergangenheit. Oder in einem anderen Kapitel. Aber dass diese Idee, "Dinge, die rasch geschehen sollen", zu jeder Zeit hatte die Offenbarung eine aktuelle Botschaft.

[30:48] Und das Wichtigste für uns ist dann also, welche Frage? Das ist eine gute Frage. Welche Versiegelung des Buches? Dieses Mal genau. Versiegelung des Buches. Dieses Mal genau. Genau, dann ist besiegelt, aber auf dem Bau ist weder explizit, aber da sind wir noch nicht. Kommen wir noch dazu in den nächsten Wochen. Das ist nicht versiegelt worden. Ganz, ganz genau. Nicht versiegelt worden.

[31:14] Jetzt schauen wir uns noch einen ganz wesentlichen Punkt an, zum Schluss. Und zwar diese Gedanke: "Und der Herr, der Gott der heiligen Propheten". Das ist eine interessante Formulierung. Wie kommt jetzt gar nicht so oft in der Bibel vor, oder? "Der Gott der heiligen Propheten". Was will denn dieser Vers uns damit sagen, dass Gott hier als der Gott der heiligen Propheten dargestellt wird? Das könnt ihr euch dann, was meint ihr, was ist denn der Sinn dahinter? Man muss sich hier beim Bibellesen immer fragen, nicht nur: "Aha, da steht er", sondern: "Warum steht das da? Was will mir das sagen? Warum wird Gott genannt der Gott der heiligen Propheten?" Ja.

[32:09] Ganz genau. Also, die Propheten sind Gottes Propheten, sie sprechen für ihn. Und wer wird das ganz deutlich? Ja, er sendet seinen Engel. Das heißt, auch Johannes wird hier eingereiht in die Reihe der großen Propheten. Der Gott von Jesaja und Hesekiel und von Mose und von Daniel ist auch der Gott von Johannes. Schauen wir uns mal an, wo diese Formulierung mit den heiligen Propheten auch vorkommt. Schaut mal mit mir in Lukas, Lukas Kapitel 1 und dort Vers 70. Das haben wir ein bisschen noch die sie danken dir zum Ende. In Lukas 1, Vers 70. Wer mag mal lesen?

[33:04] Genau. Hier geht es um Verheißungen der heiligen Propheten. Und zwar die schon, also seit Ewig, also von alters her, also die aus alten Zeiten. Da gab es Propheten, die haben verheißen. Und was haben sie verheißen? Was ist dieses "es", wie er es will heißen? Etwas haben sie verheißen. Ich hatte einen Vers davor. Ja, genau. Also, wie, wie formulierte es hier der Zacharias? Das ist ja dieses berühmte Gebet, nicht mehr auf dem seine Zunge gelöst worden ist. Was die ganzen Geschichte mit Johannes, wie nennt er diese Erlösung?

[33:46] Hier in Vers 69: "Ein Horn des Heils". Und wo kommt das her? Deshalb her. Es kommt außerdem, steht im Text, dass Frauen das Haus aus dem Haus. Da wird also, wer damit gemeint? Jesus, der Erlöser. War ein Horn. Warum wird dieses als ein Horn beschrieben?

[34:10] Er macht daher, genau. Sind immer ein Symbol für Kraft, Vermächtnis. Er ist vielleicht die Wikinger, oder sowie die Gemeinde haben so Hörner auf den Kopf gemacht, damit wollen sie deutlich machen, nicht an Kraft, ich habe Macht. Die Propheten haben geweissagt, dass es aus dem Haus David eine Erlösung geben würde. Nicht nur eine schöne Theorie ist, sondern eine Kraft. Das sagt der Pfarrer Reers. Er sagt, die heiligen Propheten haben von dieser mächtigen Erlösung geweissagt. Schon als auch ein Text an, was die Propheten gewagt haben. Apostelgeschichte Kapitel 3. Apostelgeschichte Kapitel 3 und dort Vers 18.

[34:54] Da predigt nämlich Petrus. Mag das mal jemand lesen? Apostelgeschichte 3.

[35:09] Okay, hier noch einen weiteren Aspekt. Also, jetzt auch für das Evangelium. Was genau haben die Propheten über das Evangelium vorhergesagt? Was genau? Sie haben das Kreuz vorhergesagt. Und jetzt, welcher Prophet fällt euch spontan ein, der das Kreuz Jesu vorhergesagt hat?

[35:28] Jesaja 53, Vers 10.

[35:49] Habt ihr ein interessantes Wort gebaut? Welches Wort ist ziemlich interessant? Ihr, diesem Vers gibt ein Wort, das es sollte unsere Aufmerksamkeit erregen. "Aller seiner Propheten". Da steht nicht wie Jesaja und David gesagt haben, obwohl die uns zuerst einfallen. Aber Petrus kannte offensichtlich bei jedem einzelnen Propheten eine Stelle, die vom Kreuz gesprochen hat. Also auch in Sachen, dann könnte man heute Abend sagen, ja, mal durchschauen, ob wir eine Stelle für die vom Kreuz spricht. Oder in Hesekiel vom Leiden. Oder in Daniel. Das ist interessant.

[36:30] Vielleicht so die deutlichste Stelle manchen sich, weil sehr viele Details gesagt werden. Aber Petrus sagt uns: Alle Propheten des Alten Testaments haben geweissagt von dem, von den Leiden Jesu, von dem Kreuz. Okay.

[36:47] Doch was an und zwar jene Römer 1, Vers 1 und 2. Dass sie die Paulus da machte auch einen sehr interessanten Punkt. In Römer 1, Vers 1 und 2. Wer mag das mal lesen?

[37:18] Okay, also, was wir hier über die Botschaft der Propheten im Alten Testament.

[37:36] Genau, ist das Evangelium. Wir können noch ein bisschen genauer sein. Welches Evangelium? Gut, wir wissen, wer es gibt. Nur ein Evangelium. Wenn man es mal ganz konkret sagen möchte, welches Evangelium haben die Propheten vorhergesagt? Das ist christlich. Paulus sagt ja.

[37:51] Das Evangelium. Welche Beziehung hat Paulus zu diesem Evangelium? Er ist dafür ausgesondert. Heißt auf Deutsch, ja, genau. Gehalt. Also ganz, ganz simpel ausgedrückt, Paulus ist von Gott dazu berufen, dieses Evangelium zu predigen. Dass Paulus sagt, dass das Evangelium, das ich predige, was ihr jetzt gleich im Römerbrief lesen werdet, dass das Evangelium, das war den Propheten steht. Das, was Paulus sagen will, Paulus predigt das Evangelium. Ich werde euch jetzt einen Brief schreiben, ja, in dem das Evangelium ganz systematisch erkläre, ja, mit Gerechtigkeit aus dem Glauben und diese und jene. Und das ist genau das, was im Alten Testament entsteht. Könnte das sehen? Das ist ganz interessant, weil es ja so viele Christen gibt, die sagen, naja, wir folgen dem Neuen Testament. Oder und der Römerbrief ist meistens sogar das schlagende Argument, dass man sagt, aber hier allein durch den Glauben. Oder dann sagen Leute, im Alten Testament war das mit dem Gesetz und somit den Werken. Aber jetzt, der Römerbrief sagt, aber Paulus sagt, selbst bei aller ersten Satz, das, was ich euch jetzt predige, die nächsten Kapitel, ist das Evangelium der Propheten in der Bibel und im Alten Testament. Also die predigen das Evangelium, die bringen das gleiche Evangelium, das im Neuen Testament steht.

[39:16] Jetzt gibt es noch etwas, und zwar in erster Petrus 1 haben wir zu.

[39:21] Und zwar in erster Petrus 1 haben wir zu Petrus, erste Petrus.

[40:13] Warum? Okay, das ist ganz viel drin. Wir haben nicht die Zeit, alles anzuschauen. Aber was wird hier über die Propheten gesagt? Die heiligen Propheten in diesen beiden Versen ist ganz toll. Abschnitt. Genau. Hier wollen wir ein bisschen banden. Ist es, also so sieht das auch zukünftig, ja, die haben, wann wird das sein? Ja, ein Prophet ist ja sogar gegeben worden im Daniel. Dann ja, demnach derzeit geforscht. Und was haben sie noch offenbart? Was haben sie? Worüber haben sie gesprochen? Diese Propheten?

[40:49] Wir hatten ja schon das Kreuz und das Leid des Christus. Aber worüber haben sie auch gesprochen? Die Herrlichkeit. Können das sehen? Also hier in Apostelgeschichte haben wir nur, dass die Propheten die Leiden Jesu vorhergesagt haben. Habe ich hier sagt, jetzt nicht nur die Leiden. Dasselbe. Petrus spricht hier nicht nur die Leiden, sondern auch die Herrlichkeit. Ja, sie haben also den gesamten Erlösplan, die Leiden und die Herrlichkeit.

[41:19] Und welchen Fokus legt denn die Offenbarung? Wenn wir darüber nachdenken, dass die Offenbarung hier ein prophetisches Buch ist, auf welchen Fokus liegt jetzt die Offenbarung? Auf das Leiden oder auf die Herrlichkeit? Die Herrlichkeit, weil das Leiden ist ja schon geschehen. Das Leiden musste nicht mehr prophezeit werden. Das Leiden spielt zwar eine zentrale Rolle, das Kreuz in Offenbarung ist und immer darauf Bezug genommen. Nämlich das zusammen, dass geschlachtet worden ist seit Grundlegung der Welt. Es ist eine Tatsache, dass ist schon geschehen. Die Prophezeiung geht jetzt weiter und zeigt jetzt in dem Buch Offenbarung die Herrlichkeit. Wie wir gesehen haben, ganz am Ende. Das ist der Fokus.

[41:55] Und was sagt dieser Abschnitt hier über die Engel? Ja, die Menschen verstehen. Also, ihr müsst davon ausgehen, dass der Engel und wir wissen auch vom Geist der Weissagung. Welche Engel war das? Dazu Johannes gab. Wäre genau, als der Engel Gabriel kam und dem Johannes das auf Patmos so Visionen für Visionen erklärt hat. Da hat das den Gabriel selbst interessiert. Der wollte gerne Offenbarung verstehen. Jetzt denkt man darüber nach, die Engel, die sehr viel klüger sind als wir und die in der direkten Gegenwart Gottes stehen, die interessieren sich für diese prophetischen Schriften. Man würde ja denken, das ist nur für uns. Oder aber die Engel im Himmel, die interessieren sich auch. Die werden wahrscheinlich auch die Mose-Bücher gelesen haben, überlegt, okay, was meint dieser Vers und was hat das mit Jesus zu tun? Die studieren den Plan der Erlösung, auch, sowie den Propheten gegeben worden ist.

[43:12] Wenn ihr mal darüber nachdenkt, dann stellt sich ja die Frage, warum wir eigentlich einmal so wenig Interesse an der Prophetie? Oder wenn der Gabriel selbst, als er das gegeben hat, sich dafür so sehr interessiert hat. Der wollte, dass selbst immer besser verstehen. Und wir denken manchmal, vielleicht auch, naja, Bild schon Adventisten, ich war jetzt schon seit sechs Jahren getauft, weiß im Wesentlichen die 28 Glaubenspunkte kennen, so die Hauptprophezeiung Offenbarung. Aber das muss man übertreiben. Oder die Engel wollen es immer besser verstehen. Und es sind diese Engel, die es immer besser verstehen wollen, die auch in dem Fall jetzt diese Engel, der es dem Johannes weitergibt. Ich glaube, nur die Menschen werden das Evangelium weitergeben, die es immer besser selbst verstehen wollen.

[44:07] Also nur, wenn ich immer mehr das Evangelium besser verstehen werde, ich möchte noch mehr verstehen, besser begreifen, ich möchte noch mehr verstehen, was sie das eigentlich wirklich gut dann werde ich auch gerne das weiter anderen sagen. Niemand gibt es zweiter, der zufrieden ist. Dann sagen wir mal, nachdenkt, dann werdet ihr feststellen, es gibt keinen Widerspruch zwischen Missionen und eigenem Studium, sondern Mission ist erst dann wirklich erfolgreich, wenn wir selbst uns immer mehr für diese Botschaft interessiert.

[44:41] Und jetzt eine noch einen Punkt, was noch wichtig ist. Haben die Propheten alles verstanden, was sie aufgeschrieben haben? Die heiligen Propheten? Ich habe es nicht alles verstanden. Und woran liegt das? Schaut man mit mir in 2. Petrus, 2. Petrus 1, Vers 21.

[45:08] Denen niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. Also, wer ist der Autor all der Prophezeiung? Okay, der Prophetie ablehnt, in den WN ab.

[45:27] Jemand, der sagt, ich liebe Jesus, aber ich will von Prophetie nichts wissen. Das stellt sich gegen den Heiligen Geist. Denn der Heilige Geist hat jede einzelne Weissagung gegeben. Und deswegen sagt uns 2. Petrus 3. Schaut mal und dort Vers 1 und 2.

[45:42] Petrus 3, Vers 1 und 2. Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich schreibe, um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken. Also, was ist das Ziel von Petrus mit diesem Brief? Was wir machen? Genau, wie nennt man das, wenn die Geschwister aufgewacht sind? Erweckung. Er will Erweckung in der Gemeinde. Wodurch? Vers 2: "Damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind und dessen, was euch daher und Retter durch uns die Apostel aufgetragen hat." Also, wo kommt die Erweckung ja durch eine ganz bestimmt, aber also, was in einer Erweckung, was womit sie sich beschäftigen die Geschwister? Mit den heiligen Propheten und mit den Schritten des Neuen Testaments. Er sagt, mit dem, was, was wir als Apostel euch weitergegeben haben. Petrus sagt hier, wenn es eine echte Erweckung geben will, soll müssen wir die Bibel studieren. Und wir müssen die Schriften der heiligen Propheten ernst nehmen.

[46:52] Und der ganze Punkt jetzt hier von Vers 22, 6. Johannes bekommt er jetzt an diesem Sabbat auf Patmos eine Vision nach der anderen. Er schreibt sie alle auf. Und als sozusagen die letzte Vision des Endes bekommt er diese Botschaft, dass der Gott der heiligen Propheten seinen Engel gesandt hat, um diese Dinge der Gemeinde zu sagen. Damit weiß Johannes: Okay, was ich gerade geschrieben habe, dieses Buch steht in einer Reihe mit Jesaja, mit Ekel, mit Daniel, mit all diesen Propheten und erfüllt genau denselben Zweck, nämlich über das Evangelium zu sprechen, wir das Kreuz, über die Herrlichkeit. Und es soll die Gemeinden erwecken. Deswegen sagt Ellen White, dass wir eine Erweckung erleben werden, wenn die Gemeinde, die ganze Gemeinde, das Buch Daniel und Offenbarung studieren. Wenn wir persönlich und gemeinsam die Bücher Daniel und Offenbarung studieren und Gedanken drüber machen, dann gibt es eine Erweckung, weil genau dazu ist das Buch geschrieben worden.

[47:57] Und ich würde euch einladen, seid nicht damit zufrieden, nur einmal die Woche vielleicht einen Offenbarungseid hier zu studieren, wenn ihr nicht schon ganz viele andere Themen habt, die ihr in der Bibel bearbeitet. Nehmt euch doch mal wieder vor, Daniel und Offenbarung persönlich zu studieren und nach diesen Dingen Ausschau zu halten, die dort stehen: das Evangelium, das Kreuz, die Herrlichkeit, Jesus besser kennenlernen. Und es ist vor allem das.

[48:21] Gemeinsam die den Kindern beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen Dank sagen, dass du uns dein Wort gegeben hast, dass uns die Prophetie gegeben hast und dass wir durch dein Wort dich viel besser kennenlernen können. Herr, wenn die Engel die Prophezeiung des Alten Testaments mit Freude studiert haben, dann stehen wir bestimmt da, weil wir oft gar nicht dieselbe Freude an den Tag gelegt haben. Er schenke uns doch in unser Herz ein Verlangen danach, dein Wort richtig kennenzulernen, denn die Botschaft besser zu verstehen, dich als unseren Freund immer besser kennenzulernen. Das für uns, dass ein Herzensanliegen wird, zu verstehen, was du uns gesagt hast. Und so die Erfahrung machen, dass je tiefer wir graben, wir immer größere Schätze finden. Er danke, dass wir jeden Tag etwas Neues über dich erfahren dürfen, dass unser Glaube jeden Tag gestärkt werden kann. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns persönlich und als Gemeinde eine Erweckung schenkst, die aus der Prophetie seines Wortes herrührt und die von deinem Geist geführt ist. Und was versprochen, dass wenn wir in deinem Namen beten, Herr Jesus, dass du es uns auch gerne schenken wirst. Und darauf vertrauen wir und nehmen es in Anspruch. In deinem Namen beten wir. Jesus. Amen.


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