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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung des Überwindens im christlichen Glauben, basierend auf Offenbarung 2, Vers 26. Er erklärt, dass Überwinden nicht nur das Meistern von Hindernissen bedeutet, sondern einen aktiven Kampf, in dem der Stärkere siegt. Dabei wird beleuchtet, wie Jesus die Welt besiegt hat und wie Gläubige durch seine Kraft ebenfalls siegen können. Die Predigt betont, dass es einen Kampf gibt, aber dass Jesus bereits gewonnen hat und wir durch ihn die Kraft haben, das Böse zu überwinden.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren in der Offenbarung. Wir sind heute zu Offenbarung 2, Vers 26 gekommen. Und bevor wir beginnen, wollen wir Gott einladen, unser Studium zu segnen. Und wo es möglich ist, hatte ich uns alle ein, dass wir gemeinsam mit den…

[1:18] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du gut zu uns bist, dass du uns lieb hast und dass du uns wiederherstellst, dass du uns Kraft schenkst und dass du jeden Tag für uns da bist. Wir danken dir, dass wir heute in den kommenden Minuten ein Thema studieren können, das so unendlich wichtig ist und dass du es uns erklären möchtest, so dass wir es wirklich gut verstehen können. Wir möchten dich einladen, dass du mit deinem Heiligen Geist zu unseren Herzen sprichst und dass wir erweckt werden und erfüllt werden, deinem Heiligen Geist und gut verstehen können und in die Praxis umsetzen können, was du uns heute sagst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:07] Schlag mit mir auf Offenbarung Kapitel 2, Vers 26. Offenbarung Kapitel 2, Vers 26. Der Satz geht eigentlich dann bis Vers 28, aber das werden wir dann in den nächsten Wochen dann noch vervollständigen. Wir schauen uns heute Vers 26 an, zumindestens die erste Hälfte. Und wer den Vers hat, darf ihn gerne einmal lesen.

[2:52] Offenbarung 2, Vers 26: „Wer aber überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker.“ Ich freue mich, dass wir heute ein Thema studieren können, in dem ihr euch schon sehr gut auskennt. Wir hatten die Gelegenheit in den letzten Monaten mit der William schon öfter einmal über das Thema des Überwindens zu sprechen. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Das kommt hier auf dem Blatt 2 nicht das erstmal vor. Oder wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass Jesus die Gemeinden auffordert oder sagt: „Wer überwindet…“ Wir haben das in der ersten Gemeinde gesehen, wir müssen in der zweiten Gemeinde gesehen, wir haben das in der dritten Gemeinde gesehen und kein Wunder, wir sehen uns auch in der vierten Gemeinde. Wir werden es sehen, es kommt auch in der fünften, in der sechsten und in der siebten. Und weil erstens die Wiederholung die Mutter aller Weisheit ist und zweitens offensichtlich dieses Thema für Jesus so wichtig ist, dass er es in jeder einzelnen Gemeinde erneut anspricht, wollen wir heute noch ein bisschen unser Gehirn auffrischen, ein bisschen ändern, was und wie wir alles noch in Erinnerung haben aus den früheren Gemeinden, was dieses Überwinden jetzt praktisch bedeutet. Denn offensichtlich gibt es keine Phase in der Kirchengeschichte, in der dieses Thema nicht absolut entscheidend ist. Mal ganz kurz noch einmal, um uns das vor Augen zu führen: In Offenbarung 2 und dort Vers 7, das haben wir gelesen damals in der Gemeinde Ephesus: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens in der Mitte des Paradieses Gottes.“ Ist dann ein Vers 11 am Ende der Gemeinde: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, den wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod.“ Und dann in Vers 17, am Ende von Pergamon: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben und ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt, außer dem, der ihn empfängt.“

[5:11] Ist euch was aufgefallen an diesen drei Versen im Vergleich zu 26? Also, wenn ihr Vers 7, Vers 11, Vers 17 anschaut, wie die so losgehen und dann mit Vers 26 vergleicht, ist nur ein kleines, kleines Detail, aber interessant: Das Ohr fehlt. Genau. Also sonst geht es immer los mit: „Wer ein Ohr hat…“ Hat Jesus hier in der vierten Gemeinde vergessen? Nein, es kommt ein bisschen später, nämlich ganz am Ende. Ich weiß noch nicht genau, warum. Das ist mir als aufgefallen im Studium. Vielleicht fällt es einem von euch dann irgendwann mal jetzt ein und wir können das zusammentragen. Aber in den ersten drei Gemeinden hat der Höre: „Wer überwindet…“ Und ab der vierten Gemeinde ist es: „Wer gewinnt…“ Und dann immer am Ende: „Wer ein Ohr hat, zu hören, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Das ist mir jedenfalls aufgefallen, aber ich weiß nicht, ob das jetzt eine tiefe Bedeutung hat. Vielleicht ja, würde mich für die Ideen interessieren.

[6:06] Das Thema ist enorm wichtig. Schaut mit mir Offenbarung 21 und dort Vers 7. Durch die gesamte Offenbarung bleibt das der rote Faden: „Wer überwindet…“ Lasst uns mal lesen. Offenbarung 21, Vers 7: „Wer überwindet, wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“ Wer von euch würde gern, dass dieser Vers auf ihn zutrifft? Ja, alles erben, nicht nur ein bisschen. Alles erben, das ist die größte Erbvorschlag der Geschichte, jemals gemacht worden ist. Alles erben. Und du das, das wäre schon schön genug. Aber was noch viel wichtiger ist: Gott sagt: „Und er wird…“ „Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“ Ich glaube, mittlerweile kennt ihr schon diese Idee nicht mehr. Wenn man im Alten Orient geheiratet hat, hatte Ehemann gesagt: „Du hast meine Frau…“ Und die Frau hat gesagt: „Du bist mein Mann.“ Aber hier geht's nicht um eine Hochzeit. Warum geht's hier? Es gibt eine Adoption. Es ist die altorientalische Adoptionsformel: „Du bist mein Kind…“ und ich sage: „Ich bin oder du bist mein Vater.“ „Du bist mein…“ In dem Fall jetzt meinen Gott. Ja, eine geistliche Adoption. Gott möchte und bietet uns an, dass wir seine Kinder sind.

[7:24] Und das bringt uns zu einer ganz, ganz, ganz einfachen und wichtigen Frage, nämlich: Was genau ist Überwinden? Wir wollen es heute uns so klar vor Augen führen, dass wir hier rausgehen und hoffentlich nie wieder vergessen, was es bedeutet im Alltag, also morgen Vormittag und Donnerstag Nachmittag zu überwinden. Weil es mangelt ja nicht an theologischen Erkenntnissen, nicht daran, dass du irgendwie Verse kennst, wo das Wort „überwinden“ vorkommt und wie die alle zusammenhängen. Wir müssen verstehen, was das praktisch bedeutet. Ich muss das verstehen. Es gibt niemand, der es nicht verstehen musste. Alle Christen zu allen Zeiten mussten verstehen, was es bedeutet zu überwinden. Und dazu müssen wir uns erstmal ein bisschen durch die Bibel hindurcharbeiten. Fangen wir mal an in Lukas Kapitel 11.

[8:10] In Lukas Kapitel 11 und dort Vers 22. Ein Gleichnis, das Jesus sagt. Lukas 11, Vers 22: „Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute.“ Okay, und was für eine Situation geht es hier in diesem Vers? Was hast du eine Situation?

[9:00] Also ganz allgemein ist das… beschreiben, was ihr beschrieben, also was hier geschrieben steht. Ist das… ein… ein… ein wird eine Freundschaft geschrieben? Ein Friedensvertrag?

[9:27] Es geht um einen Kampf. Zwei gewinnen. Zwei, zwei kämpfen und wer gewinnt? Der Stärkere. Überwinden heißt auf griechisch das… heißt wörtlich siegen. Das ist, worum es geht. Siegen, überwinden. Mein eigentlich nicht unbedingt, wie man das nicht mal vorstellt. Unser Leben ist ein Hindernislauf. Ich muss über jedes Hindernis irgendwie rüberkommen, ja, weil springe ich mal, mal krabbel drüber oder so. Das ist nicht mit Überwinden gemeint. Überwinden meint eigentlich, es gibt einen Kampf und der Stärkere gewinnt.

[10:00] Klingt ein bisschen martialisch, ja. Aber die Idee der Stärke, Jesus sagt, der Stärke gewinnt und überwältigt den anderen und nimmt ihm seine Waffenrüstung weg. Wir brauchen eine Waffenrüstung, oder? Kann man das noch zu kommen? Es geht also um einen Kampf. Das Thema Überwinden impliziert, es gibt einen Kampf. Und das ist ganz wichtig, weil es heute immer wieder Christen gibt, die den Eindruck erwecken, als gäbe es keinen Kampf, oder die dieses Thema vom großen Kampf ignorieren oder nicht hören wollen. Aber die ganze Offenbarung, wenn sie immer davon spricht, wer überwindet, sagt es: Es gibt einen Kampf, in dem wir gewinnen müssen. Ja, okay. Also lassen wir das Gedanken mal. Überwinden hat immer etwas damit zu tun mit kämpfen und gewinnen. In einem Kampf gewinnen.

[10:53] Beschreibt ja eine Zeit. Weiß jemand von euch? Also, wenn wir auf Offenbarung 13 mal erstmal auf Offenbarung 13…

[11:12] „Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation.“ Es wurde ihm Kraft gegeben, die Heiligen zu überwinden. Wohl Satan eine wichtige Rolle dabei spielt. Wer ist ihm… auf Offenbarung 13 und wen geht's denn auf?

[11:41] Auf Offenbarung 13, das Papsttum. Genau, das ist das Tier aus dem Meer, nicht wahr? Und mit seinen lästerlichen Namen und so weiter. 42 Monate, 1260 Jahre. Das ist genau zur Zeit von… oder also zur Zeit von… sagt die Bibel, hat das Papsttum die Gläubigen überwunden. Und zwar, was gab es dort? Was war das für eine Situation? Steht in dem Text, was hat das geführt mit den Heiligen? Es gab einen Krieg.

[12:12] Ja. Und wie hat das Papsttum die Gläubigen besiegt? Also, was war das für ein Sieg über sie? Wie sah das praktisch aus?

[12:28] Ja, das Papsttum hat sie verfolgt, oder? Das Papsttum mit all seinen Armeen hat die Gläubigen, die festhalten wollten an der Wahrheit, auf den Scheiterhaufen gebracht. Man hat sie, man hat diese Kreuzzüge stattfinden lassen, ja. Wenn ja, an die Waldenser denkt, an die Albigenser und so weiter. Man hat Krieg geführt, das kann man Auseinandersetzung. Und warum haben wohl die päpstlichen Leute in der Regel den Sieg davon getragen und die Gläubigen wurden dann verfolgt, sie wurden geschlagen, sie wurden getötet und wurden dezimiert. Warum?

[12:56] Warum? Das Papsttum, das mehr Kraft, Stärke, Armeen, bessere Waffen, mehr Politik in der Auseinandersetzung hatte, das Papsttum mehr Kraft und gewann sozusagen, ja, zumindest äußerlich. Es war ein äußerlicher Sieg über die Heiligen. Und zwar so stark, dass wir heute Probleme haben, in der Geschichte überhaupt sie zu finden. Ja, also in vielen Jahrhunderten ist es gar nicht so einfach, überhaupt mal Leute zu finden, die wirklich gehalten haben und die die ganze Wahrheit gehalten haben. Das ist die waren so verstreut und so versteckt, dass das Papsttum schien zu gewinnen.

[13:33] Vier Kapitel weiter in Offenbarung 17. Wenn man das hier liest, könnte man ja ein bisschen depressiv werden, nicht wahr? Über ein Jahrtausend lang siegt die Finsternis über das Licht, so sieht es aus, oder zumindestens äußerlich scheinbar. Jetzt aber, Offenbarung 17, wo das selbe Tier seine Renaissance feiert und noch mit neuer Macht aus dem äh aus der Erde vorsteigt, hat das Thema, aber haben wir ausführlich vor etlichen Jahren studiert in Offenbarung 17 und dort Vers 14.

[14:03] Wer mag mal Offenbarung 17, Vers 14 lesen? „Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige, und mit ihm sind Berufene, Auserwählte und Gläubige.“ Genau, die, die mit dem Lamm sind, möchte nicht wahr, die zehn Hörner und und alle, die dann eine Rolle spielen und die führen Krieg mit dem Lamm. Und als all die Endzeit möchte sie hier zusammenfinden mit dem Lamm, Jesus Christus, mit ihm Krieg führen. Wer gewinnt?

[14:35] Jesus. Und das Wort für „siegen“ hat das… gesehen hier: „Das Lamm wird sie besiegen.“ Das ist das selbe Wort wie „überwinden“. Er wird gewinnen, er wird siegen. Und warum wird er siegen? Was sagt der Text? Warum wird er siegen? Er ist der, er ist König der Könige, er ist Herr der Herren. Er ist der größte, stärkste und mächtigste, den es gibt. Aber ist nicht alleine, sondern mit ihm sind…

[15:04] …das auch. Aber was steht hier? Mit ihm sind wir, die Engel natürlich auch, aber die Herrschenden, die Herrschern auch. Was steht denn Vers 14? Wer ist mit ihm? Die Auserwählten, die Gläubigen, die sind mit ihm.

[15:16] Und eins kann ich sagen: Wenn es einen Kampf gibt und einer gewinnt, dann sind alle, die auf der Seite stehen, so auch auf der richtigen Seite. Und das ist das ist die große Idee der Offenbarung.

[15:33] Jetzt versuchen wir das ein bisschen runterzubrechen für uns. Also, wir haben gesehen, es gibt einen Kampf, es gibt einen Krieg. In diesem Krieg gewinnt der Größere und der Stärkere. Und am Ende gewinnt Jesus, weil er der König der Könige ist. Und mit ihm sind die Gläubigen.

[15:47] Wir zurück in das Johannesevangelium. Werden denn wir persönlich angegriffen? Schaut mit mir in Johannes 16 und dort Vers 33.

[16:08] Johannes 16 und dort Vers 33: Jesus sagt: „Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr was Angst, Bedrängnis.“ Das heißt Bedrängnis. Was ist Bedrängnis? Irgendjemand oder irgendetwas bedrängt mich, rückt mir auf die Pelle, ja, hängt mir nach, verfolgt mich, was auch immer, ergreift mich an. Wir haben Bedrängnis in der Welt. Und was sagt Jesus jetzt?

[16:38] „Aber seid getrost, ich habe die Welt…“

[16:44] …erfunden. Das heißt…

[16:51] Morgen Nachmittag oder was auch immer, ja. Alter, gibt es die Welt.

[17:01] Und die Welt greift mich an. Die Welt angreift. Also, ich meine jetzt nicht so der Planet Erde, ja, das kann auch passieren. Die Welt, ja, was ist die Welt? Was, was definierte Bibel als die Welt? Was man von euch? Was sagt die Bibel? Was ist in der Welt? Alles, was in der Welt ist. Sie werden drei Dinge von Johannes definiert. Zweiter Johannes 2: Die Augenlust, die Fleischeslust und der Hochmut des Lebens. Ja, wir werden attackiert werden, attackiert von Stolz, den attackiert von von Trieben, die wir haben, von von Süchten, vielleicht von Dingen. Wir werden attackiert und die bedrängt uns. Jesus sagt nicht, dass wir keinen Kampf haben werden. Er sagt, dass der Kampf da sein wird. Er sagt aber: „Seid getrost, es wird Kampf geben, aber er sagt: Ich, Jesus, habe bereits gesiegt.“

[18:01] Ich habe schon gewonnen. Ich habe diese Dinge besiegt.

[18:08] Nun, das bedeutet, wir können in der Welt sein und wie gesagt, Jesus, wir sind in der Welt, aber nicht von der Welt. Was wir uns eigentlich alle wünschen, ohne es richtig auszudrücken, ist, wir wünschen uns eigentlich, dass es keine Versuchung gibt und keinen Kampf und kein Krieg. Wir sind immer traurig oder irgendwie enttäuscht, wenn es plötzlich Krieg gibt, wenn wir angefochten werden, wenn wir Bedrängnis bekommen. Aber Jesus hat uns niemals versprochen, dass vor der Wiederkunft oder vor dem Ende der 1000 Jahre, also vor der Wiederkunft in dem Fall, die Anfechtungen aufhören werden. Sei nie gesagt, weil wir in einem Krieg sind, wir in einem Kampf, weil der Satan noch lebt und die Dämonen auch. Er hat gesagt, er hat bereits gewonnen.

[18:57] Schauen wir ein bisschen weiter und zwar in Offenbarung Kapitel 3.

[19:02] Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 21. Jesus hat die Welt besiegt.

[19:13] Offenbarung 3 und dort Vers 21. Da werden wir in einigen Monaten hinkommen. Offenbarung 3 und dort Vers 21: Hier wird eine interessante Parallele gezogen. Wer mag den Vers mal lesen? Offenbarung 3 und dort Vers 21: „Wer aber überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“ Was vergleichst du dieses hier miteinander?

[19:46] Genau. Er sagt: „Ich habe überwunden, habe ich mit meinem Vater den Thron gesetzt.“ Und so wie ich überwunden habe, so könnt auch… Das heißt, es gibt zwei Aspekte bei dem Thema, die man nicht aus äh, die man, die man zusammenbringen muss, natürlich auch. Also verstehen, was das zweite sind. Jesus hat gewonnen, und wir sind auch gewinnen.

[20:02] Er ist Sieger, er hat überwunden. Und auch wir könnten gewinnen. Nun, die Idee, dass ich überwinden kann und dass du überwinden kannst, ist keine Idee, die ich mir ausgedacht habe. Jesus selbst hat sie gesagt. Jesus sagt, dass ich und dass du überwinden können. Wir können überwinden. Wir sollen sogar überwinden. Es sind so wichtig, dass in jeder Gemeinde gesagt hat: „Wer gewinnt, wer gewinnt, wer gewinnt.“ Wer gewinnt.

[20:25] Das heißt, wir müssen den Sieg von Jesus verstehen.

[20:36] Weil es kann nämlich sein, dass wir das Thema falsch verstehen. Dass sie mich hören: „Oh, es gibt einen Kampf. Oh, wir müssen stark sein, wir müssen Sieger sein. Wo ist der Feind? Auf mich! Ich will Gott zeigen, wie stark ich bin.“ Ja, was passiert dann? Dann gibt uns die Petrus der zeigen wollte: „Oh, es gibt einen Feind, hier ist mein Schwert, lass mich Sieger sein, lass mich ja.“ Und das ist, dass wir gerne machen, vor allem dann, wenn wir sozusagen schon Gott ein bisschen kennen. Weil wenn wir ihn sozusagen irgendwie beeindrucken wollen mit dem, wie toll wir vielleicht Christen sind. Aber das scheitert immer. Das ist nicht das Siegen gemeint.

[21:17] Das eine, die eine Gefahr ist, dass man sagt: „Oh, ich muss gar nicht überwinden.“ Ja, ich bleibe in meinen Sünden, wie ich bin. Die andere Gefahr, dass ich denke: „Ah, bei diesem Kampf geht es halt um so meine Stärke unter meinen meinen Sieg.“ Ja, und das ist mindestens dann genauso gefährlich. Aber schauen wir uns das mal ein bisschen genauer an.

[21:32] Wie sollen wir, wie sollen wir sehen? Also, wir wissen jetzt, Jesus hat gesiegt. Ich soll siegen. Wie soll ich sehen, wie genau? Schauen wir uns das an in Römer 12, Vers 21.

[21:56] Den kennt ihr gut, oder? Römer 12, Vers 21. Dort steht: „Wir machen mal lesen 21: Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute.“ Das wichtige Gedanke nämlich erstmal, nämlich wer kämpfte mit wem? Also, ja, fast. Also, das Böse kämpft mit wem? Mit mir. Das Böse kämpfen wir, oder habt ihr schon mal erlebt, dass eben den Bösen zu kämpfen hattet? Das ist euch sowieso eine Klettern anfasst und ich lerne etwas. Und hier sehen wir, warum das Überwinden eben nicht einfach nur ein Springen über Hürden ist. Weil wenn ich die Hürde nicht überspringe, bei der Höhe ist nicht so, entweder überspringen sie mich, oder ja, also entweder… Lauf normal. Aber hier ist es, wenn ich nicht gewinne, der Gewinn dann, wenn ich im Kampf mit dem Bösen kämpfe und ich nicht gewinne, wer gewinnt dann? Das Böse. Das ist sie, oder Niederlage da. Gibt's kein Unterschied. Also, wenn, wenn ich auf die, wenn ich Auto fahre und jemand schneidet mich und der Ärger kommt hoch, gibt zwei Möglichkeiten: Entweder gewinnt das Böse über mich und ich suche, oder ich gewinne. Immer dann, wenn ich nicht gewinne, gewinnt der andere.

[23:12] Also, wie ein, wie beim Armdrücken, sozusagen, ja. Also, ja, wenn, wenn ich nicht in die Richtung drücke, dann drückt in die andere Richtung.

[23:25] Also, wie kann ich dann das Böse besiegen?

[23:30] Wie kann ich dann das Böse besiegen? Was sagt der Text?

[23:36] Der Text ist ganz super. Was sagt der Text?

[23:42] Was sagt der Text erstmal? Was der Text sagt, der Text ist besser als er denkt. Der ist richtig gut. Was sagt der Text? Durch das…

[23:46] Durch das Gute. Jetzt diesen Text kann man sehr leicht missverstehen. Was, was meinte, wie kann man ihn wahrscheinlich missverstehen? Wie würde man, wie sollte man ihn nicht verstehen?

[23:55] Man ihn nicht verstehen. Könnte überlegen, wie man den vielleicht missverstehen könnte, wie vielleicht falsch ausgelegt werden könnte. „Überwinde das Böse mit dem Guten.“

[24:06] Dass ich gute Taten tue. Ja, da gibt's böse Taten und jetzt werde ich dieses böse gewinnen, indem ich einfach ganz fleißig bin, ganz freundlich bin, ganz…

[24:10] fleißig bin, ganz freundlich bin, ganz höflich bin, gute Dinge tun und mit den guten Dingen, die ich tue, das Böse überwinden. Ja, so einfach, so da steht aber nicht. Das steht: Überwinde das Böse mit dem Guten.

[24:25] Und wir denken immer, wenn wir aus eigener Kraft was Gutes tun, ist es gut. Aber ja, der andere Vers denken, wo Jesus sagt: Was nennst du mich gut? Niemand außer der Vater ist gut. Also das heißt, wir brauchen Gott, um zu überwinden. Genau.

[24:45] Danke schön. Das hätten wir gleich sofort genommen. Sehr gut. Also wir denken: Überwinde das Böse mit dem Guten. Oft ach, ja, da muss ich also gute Taten tun. Ja, das ist ja so die Idee dann auch im Mittelalter gewesen. Ich habe Böses getan, also muss ich Gutes tun. Wenn ich genug Gutes tun kann, das Böse damit ausgleichen. Ja, und wenn ich ganz viel Gutes getan habe, kann ich sogar anderen helfen, das auszugleichen. Ja, das ist Quatsch.

[25:10] Ich kann mit guten Taten nichts Böses besiegen, weil meine guten Taten nämlich gar nicht gut sind. Sie sind nur meine eigenen, auch gut in Gottes Augen sind sie gar nicht gut. Was sagt die Liebe? Alle unsere Gerechtigkeit ist vor Gott wie ein schmutziges Kleid, ein verdorbenes Kleid. Das heißt, wenn wir versuchen, durch eigene gute Taten das Böse auszugleichen, machen wir das gar nicht, was hier steht. Wir denken nur, dass wir es machen.

[25:31] Selbst wir müssen also die Frage stellen: Was ist das Gute, wodurch wir die Welt oder das Böse besiegen können? Und du den richtigen Satz gesagt. Die Bibel sagt, Jesus wurde. Da kam der reiche Junge zu Jesus und sagte: Guter Meister. Und Jesus sagt zu ihm: Was nennst du mich gut? Nur Gott ist gut. Allein, wenn ihr aus der Bibel belegen solltet mit der Bibel in Hand, was ist Gutes? Was ist gut? Mal abgesehen davon, dass wir jetzt wissen, Gott ist gut. Wo könnte man nachsehen, um zu sehen, was wirklich gut ist?

[26:09] Also so wie hier steht, das Gute, was ist nach der Bibel das Gute? Ja, das stimmt. Das stimmt. Das stimmt. Das stimmt. Also gibt es irgendeine Stelle in der Bibel, in der ganzen Bibel, von 1. Mose bis Offenbarung, wo irgendwie viel über das Gute gesprochen wird? Kennt ihr alle?

[26:39] Ja, das stimmt. Aber wo? Es gibt ein ganzes Kapitel, da geht es nur um das Gute. Ja, wie war das bei der Schöpfung? Gott machte, und es war gut. Und er machte das, und das war gut. Und er machte das, und das war gut. Gut, gut, gut. In der ganzen Schöpfung geht es nur um Dinge, die die Bibel gut nennt. Und am Ende war alles sehr gut. Wenn ihr wissen wollt, was ist das Gute, dann müssen wir dahin gehen, wo die Bibel sagt: Das war gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut. Das war die Schöpfung.

[27:09] Das, was Gott gemacht hat. Wie hatte Gott die Sachen gemacht? Genau. Das Gute ist Gottes Handeln als seine Schöpfung durch sein Wort. Denn wenn Gott etwas sagt und es entsteht, dann ist das immer gut. Oder hat Gott jemand etwas gesagt, was entstand, das war nicht gut? Nein.

[27:46] Wenn also die Bibel sagt: Überwinde das Böse mit dem Guten, sagt sie nicht: Streng dich mehr an. Sie sagt nicht: Versuch einfach mal ein paar gute Taten. Sie sagt: Wenn du das Böse besiegen willst, musst du es so besiegen, wie Jesus das Böse besiegt hat.

[28:10] Mit den Worten: Es steht geschrieben. Mit dem Wort Gottes, in dem er wusste, dass was Gott gesagt hat in seinem Leben. Schaut, das ganz wichtige Punkt ist: Jesus hat das Wort Gottes nicht einfach nur als billige Sammlung genommen, so nach dem Motto: Ich habe eine schwierige Frage, hier steht ja so und so. Jesus hat erlebt, dass das, was Gott sagt, in seinem Leben Realität geworden ist.

[28:34] Wer konnte sagen: Alles, was ich sage, sage nicht aus mir selbst heraus, sondern ich sage das, was Gott zu mir gesprochen hat. Das heißt, dass Gott das Wort Gottes war für ihn nicht nur ein Eier-Mann. Müsste es eigentlich so und so machen, sondern bei Jesus war das Wort Gottes das, was sein Leben geprägt hat. Er hat das ausgelebt, was dem Wort Gott der Vater konnte in ihm wirken.

[29:05] Dadurch kann das Böse besiegt werden. Der Satan hat nichts dagegen, wenn wir versuchen, mit guten Taten ihn zu besiegen. Ja, er muss ermutigen uns, vielleicht sogar dazu, einfach gute Taten zu tun aus eigener Kraft, weil er weiß, dass wir damit niemals gewinnen können. Wovor er Angst hat, ist, dass wir die Waffe in die Hand nehmen, von der er weiß, dass er bis immer verloren hat, nämlich Gottes schöpferisches Handeln.

[29:38] Ganz genau. Dann geht so wie den Pharisäern zurzeit Jesu, die dachten, dass sie das Gute tun und haben am Ende den Guten verworfen. Wie in 1. Johannes 2, hier können wir das ganz deutlich sehen. Und das Interessante ist, die Bibel sagt nicht, dass das ein hohes Ideal ist, das eigentlich niemand erreicht. Die Höhe sagt nicht, dass das etwas ist, was mir vielleicht so die letzten drei Minuten vor dem Ende der ganzen Zeit gerade noch so im letzten Sprung noch kurz so gestritten haben oder so.

[30:05] Schaut mal, was der Johannes im ersten Jahrhundert, 1. Johannes Kapitel 2 sagt, in 1. Johannes 2 und dort Vers 13 und 14. 1. Johannes 2, Vers 13 und 14. Ich schreibe euch, ihr Männer, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, weil ihr den Bösen was nun habt. Also Johannes kannte Menschen, von denen er sagen konnte, und Inspektion des Heiligen Geistes, sie sind gerade Sieger. Das heißt nicht, heißt es, dass das Böse nicht existent war.

[30:40] Heißt es, dass sie nie wieder hätten fallen können? Er sagt nur: Ihr seid gerade, ihr lebt gerade so, dass ihr Sieger seid über das Böse. Und jetzt haben wir weiter: Ich schreibe euch, die Kinder, weil ihr den Vater. Schreibt an verschiedene Generationen. Das den wohl, wer in welche Generation? Generation. Also Väter, junge Männer, Kinder. Welcher Generation fällt es wohl am schwersten zu überwinden? Den Jugendlichen oder den jungen Männern?

[31:11] Ja, die Väter, die haben vielleicht dann Lebenserfahrung. Die haben Sie vielleicht schon Erfahrung gemacht, haben gesehen, dass sie schwach sind, nicht wahr? Die Kinder, die haben noch einen kindlichen Glauben. Die jungen Männer denken: Hier komme ich ja. Wenn ihr mal in die Gemeinschaft ist, die Gruppe der jungen Männer, vielleicht die, die am schwersten es ist, in die Gemeinde zu bekommen oder in der Gemeinde zu halten.

[31:34] Ja, also ich finde es sehr ermutigend, wenn er sagt, die jungen Männer haben den Bösen gewohnt. Wenn die jungen Männer den Bösen gefunden haben, dann kann ihn jeder überwinden.

[31:45] Das gemacht haben. Ich Vers 14. Ich habe euch geschrieben, ihr Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch geschrieben, ihr junge Männer, weil ihr was seid? Weil ihr stark seid. Warum man nicht junge Männer stark? Weil sie regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen sind und Selfies gemacht haben. Schaut mal, meine Muskeln an. Sich stark, weil sie sich gegenseitig mal angesprochen haben. Nein, sie waren sie waren stark. Ihr wisst ja, wer gewinnt, der Stärkere. Oder sie waren stark, wodurch und weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

[32:18] Also, wie haben sie das Böse geworden? Durch das Wort Gottes und zwar das Wort Gottes. Gottes bleibt bei ihnen, weil die Versuchung des Satans sind ja auch nicht einmal heute und dann drei Wochen nicht. Oder das Problem ist, wir haben, dass wir erfahren mit Gott machen und dann wieder in die alten Dinge zurücktapsen, weil wir das Wort Gottes nur sporadisch festhalten, aber nicht, also nur sporadisch mal nehmen und dann wieder loslassen.

[32:47] Aber der Sieg über das Böse hat eine ganz einfache Formel, die so einfach, dass jeder, egal ob er frisch im Glauben ist oder seit 30 Jahren oder 50 Jahren in der Gemeinde ist, egal ob wir jung sind oder alt sind, selbst wenn wir junge Männer sind, die vielleicht alles auf dem Kopf haben, normalerweise als Bibel lesen können wir den Bösen überwinden, wenn wir genau das machen.

[33:12] Das Wort Gottes bleibend in uns behalten, weil immer dann, wenn Gott spricht, geschieht etwas in unseren Herzen. Immer, wenn wir auf Gottes Wort leben, dann kann er uns den Sieg schenken, den auch Jesus schon errungen hat.

[33:25] Sondern ein bisschen weiter erst. Johannes 4 und dort Vers 4. 1. Johannes 4, Vers 4. Das schreibt er jetzt und sagt: Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, was ist? Größer ist als der, welche in der Welt ist. Könnte sehen, es geht darum, tatsächlich, wer stärker und wie gewinnen wir, wenn Jesus in meinem Leben ist, weil er stärker ist. Deswegen kann ich überwinden.

[33:59] Und im Grunde musst du ganz ehrlich sagen, jedes Mal, wenn wir fallen, wenn wir in Sünde fallen, dann eigentlich letztlich deswegen, weil wir gerade in dem Moment irgendwie von Jesus gelöst haben. Anders.

[34:11] So schauen wir noch einen Vers weiter in ein Kapitel weiter. 1. Johannes 5, Vers 4 und 5. 1. Johannes Kapitel 5, Vers 4 und 5. Denn und das ist sehr gut. Denn was ist das nächste Wort? Denn alles, was aus Gott geboren ist. Wie nennt man Menschen, die aus Gott geboren sind? Kinder Gottes. Wie nennt man Menschen, die aus Gott geworden sind? Die Wiedergeburt erlebt, nicht wahr? Menschen, die ja, gläubige Menschen, alle, die eine Wiedergeburt leben haben, so wie Sie Johannes 3 beschreibt.

[34:50] Alles, was Gott geboren ist, macht was die Welt. Wisst ihr, was hier steht? Hier steht: Es ist nicht so, wie manche vielleicht denken: Ah, jetzt habe ich schon jetzt schon wieder geboren. Jetzt muss ich irgendwann noch lernen. Ja, wir denken immer sozusagen, vielleicht erlöst und jetzt muss ich aber irgendwann später vielleicht auch noch mal überwinden. Aber wenn das so wäre, dann würde dieser Vers nicht stimmen, denn hier steht: Alle, die neugeboren sind, überwinden auch.

[35:19] Ja. Es gibt keine Option, dass sie am Ende sagt: Okay, ich war zwar wiedergeboren, aber nicht überwunden. Weil wir wiedergeboren ist, der lebt gerade im Sieg. Diesen Sieg kann man mal wieder abgeben, aber solange wir aus Gott geboren sind, solange wir als Kinder Gottes leben, solange leben wir auch im Sieg.

[35:42] Und die Heiligung besteht darin, dass wir genau diese Tatsache jetzt nach und nach auf alle Lebensbereiche unseres Lebens anwenden. An dem etwas kommt, ja. Wir lernen, wir fallen oft, aber wir lernen diesen Sieg auch auf diesen Lebensbereich anzuwenden und dann auf diesen und auf denen.

[35:59] Und dann fahren wir weiter. Offenbarung 15. Wer ist es also, wenn die Welt und unser Glaube ist, der Sieg, der die Welt überwunden hat? Was hat das Wort Gottes, das schöpferisch handelt, mit dem Glauben zu tun? Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den beiden? Zwischen Glaube und dem Wort Gottes?

[36:24] Was ist die Verbindung zwischen Glauben und dem Wort Gottes? Das stimmt. Ja, der Glaube kommt durch die Predigt, ja, durch das Wort Gottes. Man kann doch anders fragen: Was ist Glaube? Was ist eigentlich Glaube?

[36:39] Der Bibel hat ihr wisst ja, Paulus sagt: Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben. Und Jesus sagte Matthäus 4: Der Mensch lebt nicht vom Boden allein, sondern aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Man könnte sagen, wenn man beide Verse zusammen nimmt: Leben, Glauben bedeutet aus dem Wort Gottes zu leben.

[37:03] Das, was Sie beschrieben haben, ist der Glaube. Und Glauben bedeutet nicht, ich glaube, dass Gott gibt, sondern Glauben bedeutet, der Glaube, der die Welt überwindet, bedeutet aus Gottes schöpferischem Wort leben. Das heißt, morgen Nachmittag, wenn ihr zornig werden wollt, weil etwas nicht so passiert, dann irgendwie.

[37:27] Dann haben wir die Möglichkeit zu sagen: Lieber Vater, du hast gesagt, durch den Paulus: Freut euch allezeit. Ich fühle mich gerade nicht so, als ob ich mich freuen soll. In meinem Herzen ist, was Freude angeht, gerade Finsternis, Dunkelheit, Leere, Chaos. Aber du hast gesagt: Das werde Licht, und es wurde Licht. Und wenn du sagst: Freut euch alle Zeit, dann möchte ich jetzt glauben, dass dein Wort die Kraft hat, dass ich mich freuen kann, obwohl ich mich eigentlich aufregen möchte.

[37:53] Das ist, und wenn ich so dann meine Gefühle oder meine Emotion oder meine Gedanken auf ihn werfe, kann er in mir wirken. So hat Jesus Tag für Tag gelebt. So hat er überwunden. Jesus hat er nicht nur dreimal in der Wüste bekommen. Dieses hat täglich überwunden. Das gleiche wie viel Tage der Satan versucht hat ihn nicht zu versuchen. Ich glaube, der Vater hat gesagt: Ich habe zwei Wochen Pause. Ich habe keine Lust zu versuchen. Der war ständig auf seinen Fersen. Jesus hat täglich, bei täglich Siege.

[38:27] Und hier sehen wir auch, dass dieses Sieger sein ist jetzt keine anstrengende Sache. Es ist kein: Oh, ich muss mich anstrengen, muss meine Muskeln. Oh, ich kann nicht mehr. Ja, dieses Sieger sein, das er sozusagen, wir müssen eben weniger tun, mehr Vertrauen, mehr loslassen, mehr in Gott ruhen, ihm vertrauen. Das ist, glaube ich, die eigentliche Schwierigkeit, die wir lernen müssen. Ja, eben nicht kämpfen, alleine kämpfen, sondern kämpfen lassen, dass Gott für uns kämpft.

[38:53] Ist wie gesagt: Gott sei, ihr sollt stille sein, ich will für euch kämpfen. Ganz genau. Gib mir öfter schauen. Noch kurz Offenbarung 5 und dort Vers 5. Offenbarung 5 und dort Vers 5. Das ist ein toller Vers, denn also da kommen wir jetzt dann irgendwann auch demnächst mal dazu, hier auf morgen 5, da geht's um dieses dieses Buch mit den sieben Siegeln, das geöffnet werden soll. Und wenn man es fünf lesen, und einer von den ältesten spricht.

[39:31] Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen. Genau. Wer ist der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel David? Jesus. Und hier wird als Löwe dargestellt, weil was so? Und als Wurzel David, was soll das heißen? Er ist der König der Könige, ist Gott. Er ist der Schöpfer. David, ja, und dann als Johannes Löwe aus dem Stamm Juda, ja, wohl aus er dreht sich um und sieht, was für ein Tier? Ein Lamm.

[39:54] Die Kraft, mit der Jesus den Satan besiegt hat. Er, Jesus, kann man nicht auf die Welt hat gesagt: Hier bin ich, mit stärker als du. Ja, die Kraft, mit der in besiegt hat, war das er seine Liebe gezeigt hat, seine Opferbereitschaft, seine Hingabe, dass er für den Menschen das Beste will. Und das hat alle Argumente des Satans entkräftet, weil dieser Kampf ist ja nicht einfach nur ein Schwerterkampf, dass er ein ideologischer Kampf, ein Gedanke der Gedanken. Wer hat Recht? Oder am Kreuz war ganz deutlich sichtbar, Gott hat mit einem recht gehabt. Er ist der beste König. Auf ihn kann sich wirklich verlassen, denn er nimmt alles Schuld auf sich selbst. Es gibt keinen besseren Boss als der, der alle Fehler auf sich selbst nimmt.

[40:36] Der Sieg ist bereits gewonnen. Aber jetzt kommt die Siegel werden geöffnet und wisst ihr, was das erste? Die vier apokalyptischen Reiter, die sogenannten. Wisst, was das erste Pferd ist? Welche Farbe hat? Schaut man in Offenbarung 6, auf morgen 6, Vers 2. Also da wird beschrieben: Jesus hat gewonnen, er hat gesiegt, er kann das Buch öffnen. Ja, und jetzt kommt das erste Pferd, und das heißt es in Vers 2: Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen, und es wurde mir eine Krone gegeben, und er zog aus als ein Sieger und um zu siegen.

[41:12] Ist das Vergangenheit gegenüber der Zukunft? Zukunft. Aber Jesus hat doch schon gewonnen, oder? Er hat gewonnen. Ja, er hat den Tod besiegt, der den Satan besiegt, der die Sünde besiegt. Und jetzt zieht ihr. Wisst ihr vielleicht, dieses Pferd scheint ganz offensichtlich ein Symbol zu sein für das Evangelium, das in die ganze Welt hinausgeht. Die Gläubigen, die ihm das glauben, die ziehen aus, um zu siegen.

[41:37] Er hat gewonnen, und wir gewinnen auch. Und wonach Gott Ausschau hält, sind Menschen, die nicht immer auf die Probleme schauen, die Probleme von anderen und die Probleme von sich selbst, sondern die auf den Sieg schauen und sagen: Hey, ja, es gibt Probleme. Ich habe Probleme, du hast Probleme, wir haben alle Probleme, aber Gott hat gewonnen. Und deswegen tragen wir den Sieg Gottes in die Welt. Das Evangelium ist eigentlich ein, das den Sieg Gottes in die Welt tragen und sagen: Für dieses Problem gibt es eine Lösung. Das Problem, ich habe ein Problem, gibt es eine Lösung? Für Jesus hat gewonnen, und wir ziehen aus, um zu siegen.

[41:19] Auf morgen 15. Das ist nicht nur am Anfang des Evangeliums so gewesen, sondern das heißt hier weiter und Offenbarung 15 und dort Vers 2. Dieser Sieg ist nicht nur in manchen Phasen der Weltgeschichte möglich, denn Offenbarung 15, Vers 2. Wer mag den mal lesen?

[42:37] Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt, und die, welche als Überwinder hervorgegangen waren über das Tier und über sein Bild und über sein Malzeichen, über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meer und hatten Hafen Gottes. Das Tier ist ein Bild, das Malzeichen, alles versammelt, was ist das? Wann spielt es eine Rolle in der Weltgeschichte?

[43:03] Ja, das sind die ganzen Codewörter für die Endzeitverfolgung, für all die schlimmen Dinge. Auf morgen 13, was sagt der Text? Es gibt Leute, die haben überwunden. Und noch wichtiger als zu wissen, was das Malzeit ist, und noch wichtiger als zu wissen, was das Bild ist und das Tier ist, ist zu wissen, wie kann ich sie besiegen? Denn was nützt, wenn ich genau weiß, ah, das ist das Malzeichen oder das ist böse, und ah, das ist sicher das Malzeichen und das Bild ist, aber ich verliere gegen sie. Habe ich nichts gewonnen.

[43:30] Das Wichtigere ist noch, als dass wir wissen, was in der Endzeit passiert ist, dass wir wissen, wie wir in der Endzeit, genauso wie heute, Sieger sein können. Denn es ist in der Endzeit nicht anders. In der Endzeit gewinnt nicht der, der das meiste über den Papst weiß und nicht der, der die meisten Konserven sich mit vorbereitet hat, sondern der, der gelernt hat, in jeder Situation aus dem Wort Gottes zu leben und aus Jesu Sieg.

[44:01] Und nicht aus, aber jetzt will ich mal. Das ist nicht unser Problem, ja, dass wir sagen: Jetzt will ich mal meine Emotionen, jetzt will ich mal, jetzt will ich bestimmt, jetzt drückt mir das durch und dann fallen auf die Nase. Jesus hat gesagt, wir dürfen Sieger sein.

[44:18] In Offenbarung Kapitel 12, den kennt ihr auch ganz gut, da ist das Geheimrezept der Überwinder ganz deutlich beschrieben. Wie gewinnen wir gegen den Satan? In Offenbarung 12, Vers 11: Und sie haben ihn überwunden. Sie haben ihn besiegt. Wodurch haben sie besiegt? Heißt das, sie haben immer gewonnen? Heißt das, sie haben gewonnen, weil sie nie verloren haben?

[44:43] Warum brauchen sie das Blut des Lammes? Man sie verloren hatten. Sie haben mal verloren, sie waren mal unterlegen, sie waren mal seine Knechte. Sie haben mal, sie saßen mal auf so nicht. Ja, sie haben mal, sie haben sogar viele Niederlagen erlitten. Aber und das ist das Tolle in der Bibel, können Leute, die verloren haben, Sieger sein.

[45:02] Am Ende bin ich der, der niemals gewonnen hat, niemals verloren hat, sondern der, der sich, obwohl er vielleicht ganz oft verloren hat, sich an den Sieger gewandt hat, und der Sieger für ihn alle Niederlagen in einen Sieg verwandelt hat. Sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes, denn jede Sünde, diese begangen haben, hing am Kreuz von Golgatha. Und wenn Sie das glauben, wisst

[45:25] Golgatha. Und wenn Sie das glauben, wisst ihr, wie viel Niederlagen wir noch haben im Leben? Keine, nicht, weil sie so toll waren, sondern weil Jesus alle genommen hat und weil Jesus ihnen seine Gnade geschenkt hat. Und schaut mal weiter: Sie haben überwunden um das Blut des Lammes und um das Wortes ihres Zeugnisses willen. Und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Sie haben überwunden um das Blut des ihres Zeugnisses willen.

[45:51] Wir brauchen Menschen, die davon erzählen, was Jesus für sie getan hat. Es reicht nicht auch zu sagen, wir müssen überwinden. Ja, dann versuchen wir alle und schaffen es nicht, sondern ich kann erzählen aus meinem Leben, ist es mir geholfen, er hat mir vergeben und er stellt mir die Kraft aus seinem Wort zu leben. Und wenn in meinem Leben mal Gedanken kommen, dass ich mir was aufrege oder unzufrieden bin, dann habe ich die Erfahrung gemacht, wenn ich Gott bitte, hilf mir, diese Gedanken zu gewinnen, dann hilft er wirklich. Es kann natürlich Theorie, und das habt ihr bestimmt auch schon erlebt, oder, dass er uns tatsächlich Gedanken wegnehmen kann, tatsächlich Emotionen auch. Wir dürfen alles, was uns betrifft, betrifft ihm. Sagen wir, wir dürfen es auf jeden werfen, all unsere Sorge.

[46:41] Und dann nimmt er uns das. Und das ist eine praktische Erfahrung. Und weil das so absolut entscheidend ist für das christliche Leben, besteht darin, weil wir sind an diesem Kampf. Steht in jeder Gemeinde: Wer überwindet, den Sieg Jesu im eigenen Leben erleben. Heute ein bisschen mehr schaffen. Heute, aber das war, glaube ich, ganz wichtig, noch mal zusammenzufassen. Nächste Woche mal weiter an dieser Stelle. Lass uns festhalten, dass die Bibel sagt, dass der Gott, der versprochen hat, dass Jesus kommen würde und den Satan den Kopf da drin wird, dass derselbe Gottes Friedens auch sagt in Römer 16, dass er den Satan unter unseren Füßen zertritt.

[47:28] Und was gibt es Schönes, als zu wissen, dass wir nicht primär auf die Probleme schauen müssen, sondern auf den Sieger. Durch das Anschauen werden wir verwandelt. Und ich wünsche mir für mein Leben und ich wünsche mir für uns alle, auch die wir jetzt zuschauen, live dabei sind, später das Video anschauen, dass wir nicht immer nur auf die Probleme schauen, nicht immer nur auf unsere Sünden und Schwierigkeiten, dass wir lernen auf den Sieger zu schauen und darauf zu vertrauen, dass selbst wenn wir gefallen sind, er uns wiederherstellt und dass er uns die Kraft schenken wird, Sieger zu sein. Dass, wenn der Satan ankommt gegen uns und immer derselben Stelle, wo wir uns bisher gekriegt hat, er plötzlich oh oh, dass jemand anders jetzt an der Mauer, die Maus plötzlich stärker, so stark war. Nie, was ist da passiert? Dass Gott eine neue Mauer geworden hat und das hat dann plötzlich mehr kommen nicht mehr durch, obwohl wir noch genau die gleichen schwachen Menschen sind, weil der Heilige Geist in uns sagt.

[48:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Danke, dass du durch dein Wort, Sohn, sprichst. Und Herr, wir alle müssen bekennen, dass wir in unserem Leben schon oft verloren haben. Aber wir haben heute erneut uns vor Augen geführt, dass am Ende die Sieger nicht deswegen Sieger sind, weil sie nicht verloren haben, sondern weil sie den Sieg von Jesus für sich in Anspruch nehmen durften und in Anspruch genommen haben. Und wir danken dir, lieber Herr Jesus, bist du für uns geworden hast, dass du den Feind besiegt hast und dass jeder, der dir glaubt und mit dir lebt, auch Sieger sein wird.

[49:29] Darum bedanken wir dir und möchten dich bitten, dass wir aufhören aus eigener Kraft zu kämpfen. Das ist uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, was du uns wirkst und dass dein Wort uns stark macht, alles schöpferische Kraft hat. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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