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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 2, Vers 26b aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Bedeutung des Überwindens im christlichen Glauben und wie dieses Konzept mit dem Sieg Jesu Christi verbunden ist. Es wird die historische Dimension des Überwindens betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die Gemeinde Thiatira und die Zeit des Mittelalters, sowie die Rolle von Gläubigen wie den Waldensern und Hugenotten, die trotz Verfolgung an ihrem Glauben festhielten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar, zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass du heute Abend da bist und schön, dass ihr heute jetzt auch live zugeschaltet seid auf www.joelmedia.de. Letztes Mal haben wir ein wenig ausführlich gesprochen über das Überwinden in Offenbarung 2, Vers 26 und wollen heute den Rest des Verses anschauen und sehen, was dort dieser Vers mit dem Gewinn zu tun hat. Bevor wir das tun, wollen wir gerne niederknien.

[1:23] Lieber Vater im Himmel, möchten wir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns lieb hast und dass du für uns da bist und dass du durch dein Wort auch jetzt zu uns sprechen möchtest. Möchte dich bitten, dass du alles Störende hinwegnimmst aus unseren Herzen oder auch von außen und dass wir uns allein auf dein Wort konzentrieren können. Bitte sprich du durch dein Wort und oder danke, dass du unser Lehrer bist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:59] Gut, schlag mit mir auf Offenbarung 2 und dort Vers 26. Wir wiederholen jetzt nicht ausführlich, was wir über das Wort "überwinden" gelernt haben, denn es war ja bereits eine Wiederholung von dem, was wir schon in den früheren Gemeinden gesehen haben. Aber noch mal ganz kurz, so in gefühlt anderthalb Minuten, erinnern, was das Wort "überwinden" bedeutet.

[2:30] Was ist so die Kernidee beim Wort "überwinden"? Kann ich daran erinnern, dass die Kernidee... jemand ja, genau, es gibt einen Kampf. Ganz genau. Also nicht einfach nur ein Hindernislauf, es ist ein Kampf. Und was heißt dann das Überwinden in diesem Kampf? Das bedeutet Sieger sein. Genau. Siegen. Und wir haben festgestellt, dieser Kampf, der dreht sich, also es geht um den Kampf gegen den Satan, der Kampf gegen die Sünde, der Kampf gegen die Versuchung. Und wie können wir Sieger sein? Wie ist das möglich?

[3:12] Und genau, und warum, warum werden wir Sieger, wenn wir Jesus haben? Weil er Sieger ist. Er hat den Kampf schon gewonnen. Und wenn wir mit ihm sind, dann sind wir auf der Seite des Siegers. Und wenn wir alleine der Versuchung gegenüberstehen, haben wir keine Chance. Wenn wir alleine der Sünde gegenüberstehen, alleine dem Satan gegenüberstehen, haben wir keine Chance. Aber mit Jesus sind wir Sieger, weil er Sieger ist. Und wenn wir seinen Sieg für uns in Anspruch nehmen, da kann uns auch zu Siege machen. Erinnert euch daran, dass Jesus, der die Schlange, den Kopf der Schlange zertreten hat. Aber Paulus sagt auch, dass Gott, der Gott des Friedens, den Satan unter unseren Füßen zertreten will. Erinnert euch, das hat sie gesagt, haben Jesus ist Sieger und wir können durch ihn auch siegen.

[4:03] Und könnt euch dann erinnern, dass wir gesehen haben, Jesus hat überwunden. Ja, in Johannes 4, Johannes 5 dreht sich Johannes um und sieht dann dieses Lamm. Ja, sagte der Engel, der vorgesagt, der Löwe aus dem Stamm Juda hat überwunden. Und dann wird aber die Botschaft in die Welt getragen: Der Reiter auf dem weißen Pferd ist ein Sieger und geht aus, um zu siegen. Ja, also ein fortwährender, nicht ein einmaliger Sieg am Kreuz. Das ist der entscheidende Sieg. Aber dieser Sieg soll in die Welt hinausgetragen werden. Menschen sollen diesen Sieg für sich in Anspruch nehmen.

[4:36] Und wir knüpfen direkt dort an, wo wir aufgehört haben, ähm in Offenbarung 12 und dort Vers 11. Dort haben wir es jetzt mal aufgehört und werden dann jetzt zu unserem Vers kommen in Offenbarung 12, Vers 11. Heißt es: "Und sie haben ihn überwunden um das Blut des Lammes und um das Wort ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod."

[5:12] Gibt es in diesem Vers eine Verbindung zur Gemeinde Thiatira, die ihr sehen könnt? Gibt es etwas hier in diesem Vers, was auch historisch, wir werden heute ein bisschen über die Historie von Thiatira noch mal ein bisschen nachdenken. Gibt es etwas, was euch historisch an hier Thiatira erinnert, wenn er gesagt für Thiatira ist so die Zeit des dunklen Mittelalters, die Zeit der Verfolgung durch das Papsttum? Gibt's hier in diesem Vers 11 etwas, wo man sagt: "Ja, das haben die Gläubigen tatsächlich gemacht?"

[5:52] Ja, genau. Sie haben überwunden oder sie sollten dann überwinden. Genau. "Wir leben nicht geliebt bis in den Tod." Gerade die Kirchengeschichte des Mittelalters ist voll von Menschen, die aufgrund ihrer Liebe zu Jesus, in dem Zeugnis, dass sie für Jesus gegeben haben, bis in den Tod gegangen sind. Ja, also, wir werden heute noch ein paar Beispiele kennenlernen. Genau. Und deswegen können wir damit zurückgehen zur Offenbarung 2, Vers 26.

[6:20] Ähm, das Interessante ist ja, das ist uns aufgefallen, dass in Offenbarung 2, wer macht mal lesen, auf morgen 26, noch mal angeschaut, wo überall steht, wer überwindet in jeder Gemeinde steht es. Wer gewinnt? Wer gewinnt? Ist nicht aufgefallen, dass es nur hier heißt: "Wer überwindet und..." Ja.

[7:00] Ja, normalerweise heißt es immer: "Wer überwindet, dem werde ich geben." Wer überwindet, der wird das und das erhalten. Wer überwindet, dem werde ich so und so machen. Aber hier ist das: "Wer überwindet plus..." Ja, das wird noch erweitert. "Wer überwindet..." Und das heißt natürlich nicht, dass du, überwinden alleine nicht ausreicht, aber es zeigt hier, dass das Überwinden noch etwas genauer spezifiziert wird.

[7:24] Und das ist sehr interessant. So ein bisschen genauer anschauen, wer überwindet. Und man, also die Idee ist nicht erst überwinden und dann noch was zweites machen, sondern die Idee ist, hier wird das Überwinden mal genauer noch erklärt. "Wer überwindet und was ist die dazugehörige Bedingung?"

[7:55] ...ist ans Ende bewahrt.

[8:05] Wo in der Bibel, 19 Moment, zum Beispiel oder überhaupt, kommt diese Phrase "meine Werke bis ans Ende bewahrt" noch mal vor? Ist ein bisschen gemeine Frage. Kennt ihr irgendwo anders her "meine Werke bis ans Ende bewahrt"?

[8:21] Ende bewahrt. Nein, sie kommt nur hier vor. Sie klingt jetzt erstmal gar nicht so außergewöhnlich. Also klingt jetzt so, als ob man sich schon zehnmal sonst gelesen hätte. Aber tatsächlich kommt sie nur in dieser Form nur hier vor. Offensichtlich eine ganz besondere Idee, die auch mit der Gemeinde Thiatira zusammenhängt.

[8:48] Und das wollen wir uns mal ein bisschen genauer anschauen. Also, wer ist dann...

[8:50] ...genauer anschauen. Also, wer ist dann meine...

[8:56] Jesus.

[8:57] Jesus. Das Interessante ist, also nicht wir. Wir wissen ja aus allen Gemeinden heißt es immer am Anfang: "Ich kenne deine Werke." Ja, und es ist manchmal gut und noch mal nicht so gut und manchmal geteilt. Aber hier sagt er nicht: "Und wer seine Werke bis ans Ende bewahrt oder..."

[9:14] "...dass du deine Werke warst", sondern sagt: "Wer meine Werke..." Wir warten. Das ist ein interessante Formulierung, oder? Wir sollen etwas bewahren, aber nicht unsere Werke, sondern Gottes Werke, Jesu Werke bewahren.

[9:28] Und die Frage stellt sich natürlich: Was bedeutet das, dass ich das, was Jesus tut, Jesu Werke bewahren? Damit erstmal die erste Frage: Was sind eigentlich Gottes Werke? Wo finden wir zum ersten Mal in der Bibel irgendwie, dass Gott oder Jesus, in dem Fall sogar konkret etwas wird?

[9:46] Schöpfung. Oder und da haben wir gesehen, alles, was Gott getan hat, war gut. Ich war... Kann ich noch daran erinnern, dass wir gesagt haben: "Wodurch sollen wir das Böse überwinden?"

[10:02] Durch das Gute. Und damit war nicht gemeint unsere guten Werke, sondern das, was wirklich gut ist. Und was ist wirklich gut? Das, was Gott macht. Das heißt, eine ganz andere Parallele. Ja, nur das wäre es mit letztem Mal verknüpfen. Paulus sagt, oder sollte man sagt, Gott sagt: "Überwinde das Böse mit dem Guten." Aber das Gute ist das, was Gott wirkt.

[10:22] Denn wann immer Gott sprach, was gut, was er getan hat. Also...

[10:33] Gottes Schöpfung und Gottes schöpferisches Handeln haben wir letztes Mal gelernt. Er schafft auch mir ein neues Herz. Er wirkt in mein Leben hinein. Seine Kraft verändert mein Leben.

[10:51] Denn gibt es möglicherweise gerade in dieser einen, dieser Zeit eine Gefahr, dass man diesen Gedanken aufgibt, dass es Gott ist, der etwas schafft? Noch ein wichtiger Punkt.

[11:03] Punkt. Die Gebote. Ja, Gottes ist also das, was er tut. Ja, genau. Und lass uns doch einfach anschauen und zwar Johannes 6. Das ist ganz interessant. Das war mir auch gar nicht so so klar, was hier steht. Johannes 6 und dort Vers 29.

[11:19] Was ist jetzt das Werk Gottes? Was ist seine Schöpfung in Bezug auf und so weiter, oder überhaupt auf die Menschen? Dann im Neuen Testament, Johannes 6, Vers 29. Hier ist es: "Antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat."

[11:39] Also, mit anderen Worten, was ist Gottes schöpferisches Handeln jetzt nicht mehr zur Zeit der Schöpfung, sondern jetzt zur Zeit von Jesus, zur Zeit von heute? Was ist ein Werk?

[11:53] Also, lieber Gott hat gesagt: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Er schafft immer noch etwas. Er schafft nicht mehr die Sonne, die schon da ist. Er schafft nicht den Mond. Er schafft nicht den Wal oder ein Elefant. Aber Gott schafft etwas. Und was genau schafft er? Was schafft er?

[12:09] Was schafft er? Welchen Glauben?

[12:16] Er schafft meinen Glauben. Sehen, Gottes Werk ist hier steht: "Das ist das Werk Gottes." Nicht das irgendjemand, sondern "dass ihr an den glaubt." Das heißt, wenn ein Mensch an Gott glaubt, was ist passiert?

[12:37] Glaube ist nicht, was man selbst zu Gott bringt und sagt: "Da ist Gott, ich habe Glauben und ich bringe den Glauben zu Gott." Und weil ich Glauben habe, kann Gott mir vergeben. Sondern was ist Glaube? Es ist etwas, dass Gott selbst in uns schafft, wenn wir einfach unsere Herzenstür aufmachen. Ja.

[13:03] Ja, schenke uns Glauben. Mache meinen Glauben größer. Ja, Vergrößerung, deswegen Glauben wachsen. Sprichst du zu meinem Herzen? Schenke mir Reue, schenke mir Buße, schenke mir Erweckung. Darf dir das Gott, dieses Gebet gerne hört? Er wartet drauf. Die Bibel sagt: "Darum wartet Gott darauf, dass ihr euch begnadigen kann." Gott wartet auf Menschen, die sagen: "Schaffe..."

[13:25] Es gibt zu viele Menschen, die zu Gott kommen und sagen: "Ich habe an meinem Herzen geputzt, ist es jetzt gut?" So viel Menschen sagen: "Gott, ich glaube an dich. Ich habe den und den Beweis studiert und jetzt bin ich gläubig. Nimmst du mich an?" Und Gott wünscht sich, dass wir sein Werk annehmen.

[13:44] Sein Werk ist als sein Werk annehmen. Nicht unser.

[13:48] Ja.

[13:54] Jesus sagt also der Gemeinde Thiatira: "Wenn ihr überwindet, ist es entscheidend, dass ihr meine Werke bis ans Ende bewahrt." Dass sie also niemals den Gedanken aufgeben, dass es mein Wirken ist, dass mein Heiliger Geist ist, der euch zu Buße bringt. Meine Gnade, meine Güte, das ist auch mein Heiliger Geist, der Gehorsam schenkt.

[14:20] Warum könnte das vielleicht gerade für die Gemeinde Thiatira so entscheidend sein, dass sie niemals Gottes Werk aufnehmen, das niemals vergessen, dass Glaube ein Geschenk Gottes ist, eine Schöpfung, mit der man den Feind besiegen kann?

[14:40] Dazu müssen wir vielleicht uns noch mal ein bisschen erinnern, was wir bisher und ja, den wunderbaren Vorträgen von Miriam gelernt haben über die historische Auslegung der Sendschreiben. Was haben wir bisher gelernt? Diese vier Sendschreiben, was haben wir bisher von Miriam gelernt, was welche Zeit-Epochen beschreiben die?

[15:06] Die erste. Versuch von wann bis wann war die? Was war das für eine Zeit-Epoche? Wir haben gelernt, nicht wahr, die sieben Sendschreiben beschreiben sieben Zeitabschnitte in der Kirchengeschichte. Ja.

[15:19] Ja, und er versucht beschreibt welchen Abschnitt? Die erste, also muss es auch den ersten Abschnitt der Kirchengeschichte beschreiben. Ja, und der erste Abschnitt der Christenheit, wie nennt man die allerersten Christen?

[15:41] Ja, natürlich. Christen, die ersten Christen. Ja, das ist so die die erste Gemeinde. Das ist die Zeit der Apostel und kurz danach, das ist die Zeit der Urchristenheit. Ja, und wir haben gesehen, wir haben das alles studiert, nicht wahr, was alles gut lief, was auch hätte besser werden müssen.

[15:56] War das, haben wir als angeschaut. Smyrna ist dann welche Zeit?

[16:03] Die zweite Gemeinde. Genau. Und welche Zeit im Laufe dieser langen Geschichte des Christentums wird durch Smyrna beschrieben?

[16:11] Beschrieben. War die Gemeinde, die wo es um Verfolgung geht? Oder könnte ich dann ändern, weil die Gemeinde, die verfolgt worden ist, das war die verfolgte Gemeinde.

[16:23] Verfolgte Gemeinde. Christenverfolgung. Ja. Im zweiten Jahrhundert, im dritten Jahrhundert. Was immer noch bis in welche bis zu welchem Jahr die Verfolgung im römischen Reich ging? Es gab ein genaues Jahr. Es gab sogar eine Zeit Prophezeiung hier. Das müssen...

[16:40] Alles wunderbar erklärt. Vergessen. Deswegen wiederholen wir. Ähm, da gab es 10 Jahre, ja, von Jahre 303 bis 313. Bis 313. Und wer kam im Jahre 312 und meinte, sich angeblich bekehren zu müssen? Und kurz danach war die Wende.

[16:58] War das denn angeblich bekehrt hat und plötzlich eine Wende brachte? Konstantin. Genau. Die konstantinische Wende. Ja, und plötzlich wurden aus den verfolgten Christen geduldete Christen, geförderte Christen, die dann bald schon zur Staatsreligion aufsteigen. Und das war diese Zeit der konstantinischen Wende.

[17:19] Man, wo plötzlich ihre Lehrerin in die Gemeinde eindringen, mehr als jemals zuvor. Konstantinische Wende.

[17:24] Und dann haben wir gesagt, dass die vierte Gemeinde, Thiatira. Ja, vergiss es nicht. Das ist ganz wichtig. Also, er versucht, Männer, die verfolgte Gemeinde. Und für 200 Jahre lang oder so, schwer verfolgt. Dann die Wende. Plötzlich kommen ihre leeren Kompromisse, nicht wahr? Das teilt sich die wahren Gläubigen und die, die mehr mit der Welt mitgehen. Und dann kommt die Gemeinde Thiatira. Und da haben wir damals gesagt, da gibt's die Gemeinde, da gibt's die Isabell. Ja, und die Isabell ist ein Symbol für wen?

[18:05] Und das heißt, das war die Zeit des Mittelalters. Okay, gut.

[18:18] Das ist wichtig. Das ist so wichtig. Ja. Von wann?

[18:24] Wir können das alles wirklich merken. Ja. Wir müssen uns, also das ist ein Datum, das müsst ihr euch merken. Und ihr werdet, ihr werdet immer wieder mit mal zitieren. Immer wieder.

[18:32] Immer wieder. 538.

[18:35] 538 bis 1798.

[18:43] Beginnen. Das passt uns ja anzuschauen. Das ist unser Thema heute. Aber Beginn des Papstes, 1260 Jahre. Ja, diese Zeitprophezeiung kommt in der Bibel. Sie werden mal vor, die ist nicht unwichtig. Ja, und tut euch den selbst den Gefallen und merkt euch das. Das ist wirklich, wirklich wichtig, weil das hilft ein bisschen auch dann zu wissen, wo man so ist. Und wenn man sich mal mit Geschichte befasst oder so ein bisschen einordnen zu können.

[19:07] Langer Zeitaufwand, Zeitabschnitt, oder über 1200 Jahre. Es gibt doch einige Leute, die wollen das schon eher aufhören lassen und dann schon die nächste Gemeinde, die wir dann bald anfangen werden. Sah das dann schon mit der Reformation beginnen lassen. Aber es gibt mehrere Gründe, warum ich glaube, dass die alte Sicht, dass wir Thiatira das gesamte Mittelalter ist, ganz gut ist. Erstens heißt es ja, ich habe jetzt Zeit gegeben. Ja, ich musste zu tun die Zeit ist gegeben. 1260 Jahre. Und wir werden gleich sehen, es gibt etwas, was alle Gläubigen zur Zeit von Thiatira vereint hat.

[19:46] Und das machen wir jetzt. Wir sammeln mal die. Merkt euch die Daten, weil ich werde jetzt umgehen. Ja, 538 bis 1798. Sagt ihr mir jetzt mal, wer sind denn die Gläubigen, die ihr kennt, als Gruppen vielleicht, auch Einzelpersonen in dieser Zeit? Also, wir reden immer von der Gemeinde, ein bisschen abstraktisch. Ja, jetzt wollen wir mal sehen, wer ist das konkret? Also, wer ist, wer sind diese Leute? Wie heißen die?

[20:21] Also, wir haben zum Beispiel die Waldenser. Weiß jemand von euch, wo die Waldenser waren?

[20:39] Also, vor allem, wenn ihr so an die Alpen vorstellt, ja, wenn das die Alpen sind, vor allem so hier in diesem Bereich, in den Westalpen, ja, so zwischen Frankreich und der heutigen, also total in Frankreich und Italien. Das kommt eigentlich jetzt nicht unbedingt vom Wort "Wald", sondern von dem Wort "Val", und "Val" war so ein altes römisches, also frühfranzösisches Wort für ähm "Tal". Ja, weil es gibt Täler.

[21:05] Und haben die gelebt und dann in Zeiten der Verfolgung sind sie immer weiter hoch in die Berge. Ja, und wenn das nachlesen wollt, ein ganzes Kapitel im "Großen Kampf vom Schatten zum Licht" über die Waldenser. Welches ist das Buch vom Schatten? Ziemlich gelesen. Hat welches Kapitel ist das?

[21:24] Kapitel 4. Ja, also das ist ganz interessant. Kapitel 1 beschreibt die, Kapitel 2 die Verfolgung der Gemeinde. Kapitel 3 dann die Entstehung des Papsttums. Und Kapitel 4 beschreibt dann die Waldenser. Und dann kommen die ganzen Kapitel, die all das jetzt liefern, was wir brauchen.

[21:40] Weil denn sein wann gab es denn wann waren die so ungefähr? Sagt, dass sie ungefähr 1000 Jahre lang gewirkt haben. Was das heißt, eine Kirche, die tausend Jahre lang im Untergrund gewirkt hat. Also, die sind natürlich schwer verfolgt worden. Und wir können nicht für jedes Jahr zehn und ich will jetzt hier hundert überhaupt nachweisen, dass mal Waldenser gegeben hat, dass man mal ganz schwierig, weil die halt also, die haben Holzhütten gehabt in den Bergen. Und wenn da der Kreuzzug kam, wurde alles niedergebrannt. Da bleibt nicht viel übrig. Ja, deren Schriften wurden verbrannt. Das ist also, man kann das so schattenhaft nachvollziehen. Mehr man Richtung Reformation kommt, desto besser werden sie greifbar. Aber irgendwann tausend Jahre lang, also fast diese ganze Zeit so ab dem 6. Jahrhundert, wahrscheinlich bis Luther dran, also waren die so aktiv.

[22:29] Auch später noch, ähm, heute noch ein paar Waldenser. Die haben leider so ein bisschen ihren protestantischen Kern verloren. Ne, die sind jetzt ein bisschen mehr so ökumenisch. Aber für die Zeit, die haben sich. Und was war das Besondere an, was haben die geglaubt, was haben die, dass man bei denen anders als bei der römisch-katholischen Kirche...

[22:55] ...dann abgeschrieben haben. Dann äh zur Zeit, als die Bibel kam. Wann war also haben sie dann die Bibel verbreitet? Das war verboten. Sie haben sie das gemacht? Sie haben sie abgeschrieben. Aber wir haben sie die man gebracht. Sie haben gesagt, dass sie, dass sie Kaufleute sind. Ja, sie sind dann als als eine Schmuck verkauft und so. Ja, dann habe ich als Koffer, sind dann unterwegs gewesen, haben dann so Schätze verkauft, wertvolle Dinge. Und wenn sie gemerkt haben, jemanden hat Interesse, haben richtig, richtig bedeutenden Schatz. Schaut mal hier.

[23:23] Eine Seite, erste Johannes, erste Johannesbrief, drei Kapitel oder so. Ja.

[23:33] Und die Leute haben das noch nie gesehen. Und dann haben die ihr Leben lang dann dieses erste Johannesbrief, drei Kapitel lang gelesen und waren glücklich ohne Ende. Wir wissen gar nicht, was wir für ein Schatz haben, dass wir die gesamte Bibel verschenken, kaufen können. Ja, wir müssen nicht mehr verkaufen. Können Sie einfach nur scrollen im Internet. Ich glaube nicht. Also, die Leute würden heute die Leute von damals, die würden sich einen Kopf fassen, wenn sie sehen, wie einfach man heute Bibel bekommen kann und wie wenig sie gelesen werden.

[24:14] Hugenotten. Ja, sehr gut. Die kommen ein bisschen später. Den gab es dann noch.

[24:20] Ja, genau.

[24:26] Der war England. Genau. Und was war das für ein Typ? Ein Reformator. Es war ein Professor an der Universität und eine Bewegung gestartet, die sogenannten... Wann war der?

[24:45] Ungefähr so pi mal da. Wir müssen nicht. Ja, Alter. Genau. 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert. Ja, deshalb schon relativ am Ende des Mittelalters, 14. Jahrhundert. Und dessen Lehren verbreiteten sich dann ähm am englischen Königshof gab es eine böhmische Prinzessin und von daher kamen dann Missionare, also mich Leute in ein anderes Land, nämlich wohin? Ja, nach Böhmen. Und da gab es den Jan Hus. Und der hatte noch einen ganz tollen Mitarbeiter.

[25:31] Die haben ja auch dann in Prag direkt die Reformation begonnen. Und was ist mit den beiden passiert?

[25:36] Passiert. Ja, die wurden, die wurden nach zum Konzil vorgeladen. Und wo fand das Konzil statt? Hier in Konstanz. Also nicht hier, also in Konstanz.

[25:52] Verurteilt worden auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Und was hat Hieronymus gemacht? Hat dann gesagt: "Ich nehme alles zurück."

[26:00] Keine Geschichte. Und dann hat man ihn trotzdem im Gefängnis gelassen und dann hat man ihn, wollte man, dass er alles zurücknimmt. Also, sie hatte nicht alles nur ein bisschen zurückgenommen und hat gesagt: "Ich widerrufe meine Widerrufe."

[26:16] Ich muss ehrlich sagen, meine Lieblingsgeschichte den ganzen vom "Schatten zum Licht".

[26:22] Ja, genau.

[26:22] Jahrhundert. Ja, wir haben noch ein bisschen Luthers.

[26:33] Luthers und der gehört zu Leute noch dazu. Ihr wisst ja, das ist oft die kommende Information, kommt oft dann auch und Paaren, weil einer ist ein bisschen Frosch, also nicht nur ein bisschen forscht, nur der war ziemlich forscht.

[26:50] Der war so ein richtiger, also die Leute sagen immer, ja, Luthers Sprache ist halt, das war halt seine Zeit. Aber wenn ihr mal die original Dokumente lest, ich habe einige gelesen, dann stellt man fest, auch die Leute zu seiner Zeit haben gesagt, Luther war ein ziemlicher Haudegen.

[27:03] Der hat Zwist betrieben zum Teil mit seinen, also war natürlich mutig und stark, ja, aber halt manchmal auch so richtig. Und da gab es jemanden an die Seite gestellt hat, der war so richtig so sanft und überlegt und besonnen und tiefgründig. Wer war das?

[27:21] Schon gesagt den Namen. Genau, Melanchthon. Genau. Wenn ihr richtig toll sein wollt, dann sagt er nicht mehr lang tot, weil Melanchthon heißt. Der heißt nämlich eigentlich Philipp Schwarzerd. Und dann hat die damals die Angewohnheit, deutsche Namen sind uncool. Ja, wir geben unsere deutschen Namen, übersetzen wir immer ins Griechische, Lateinische, weil wir so tolle Humanisten sind.

[27:43] Ja, weil sonst gut auskennen und hat er aus Schwarz-Erd hat auf Griechisch übersetzt. Auf Schwarz heißt Melanchthon und Erde heißt Ton. Deswegen hat er dann Melanchthon. Ja, eigentlich heißt eigentlich hast.

[27:58] Entschuldigen. Straße in Tübingen. Genau. Aber das ist nur unwichtig.

[28:03] Zum Reformator geworden. Den gibt's noch. Zwingli. Wo war Zwingli? Also, wo war Luther?

[28:10] Ja, wohl in Deutschland. Wittenberg, ich war Sachsen. Ja, und da gab es einen Kurfürsten von Sachsen, der den bewahrt. Ja, und dann kann man sich nach Worms auf den Reichstag.

[28:22] Unsere Geschichte. Aber genau, Zwingli in der Schweiz. Genau. Der war fast zeitgleich. Ja, das ist also Anfang 16. Jahrhundert.

[28:35] Fast zeitgleich mit mit Luther. Ja, also quasi, ja, im Prinzip zeitgleich.

[28:51] Wir können ja nur bis 78 gehen. Wir haben noch jemand in der Schweiz, der dann quasi eine halbe Generation später war.

[28:56] Vor allem in Genf. Großer Reformator von Genf.

[29:08] Genau, Calvin. Und also, wir sind jetzt nur so die wichtigsten. Ja, also, wenn ihr mal, dass danach ist vom Schatten zum Licht oder mal in der Reformationsgeschichte, da gibt's auch ganz viele andere Leute noch.

[29:23] Überall, ich war kommen, kommt diese Reformatoren. Dann die Hugenotten sind später in Frankreich. Da gibt es auch den Menno Simons.

[29:29] Könnt ihr den Menno Simons? Der war bei den Friesen, ja, so in den Niederlanden.

[29:46] Neben den Waldensern. Weil das ist immer so, das erste, was man kennt.

[29:52] Ist richtig spannend. Habt ihr mal was von den Eroschatten gehört?

[29:59] Ganz bestimmt. Wir wissen noch nicht, dass ihre heißen. Da gab es eine Insel. Also, die Idee ist, als das Christentum nach England kam zur Zeit des römischen Reiches.

[30:07] Das römische Reich war teilweise auch in England. Ja, also englisch müssen hart anfallen. Deswegen gab es auch da auch Christen. Und zwar zu einer Zeit, als das Papsttum noch nicht besonders mächtig war.

[30:21] Und als dann das römische Reich zusammengefallen ist, kam ja dann andere Völker dorthin, nämlich die Angeln und die Sachsen. Das waren Heiden, die haben die Christen nach Norden getrieben.

[30:28] Und deswegen waren die Christen ziemlich getrennt von den anderen Christen in Rom. Deswegen sind die Christen, die dann in Schottland waren und in Irland, relativ unabhängig von Rom gewesen und hat ein viel reineren Glauben.

[30:43] Und die haben dann da Missionsschulen gegründet. Ihr kennt vielleicht eine Insel, die im vom Schatten so nicht erwähnt wird. Da gibt es eine Insel, die heißt Iona.

[30:53] Das ist in meinem Shop vom Schatten zum Licht im Kapitel über die Waldenser, ganz am Anfang. Ich hatte das Vorrecht vor vielen, vielen Jahren, als ich auf der Missionsschule war.

[31:00] Da waren wir in England auf der Missionsschule. Da haben wir Ausflug nach Schottland gemacht. Also, wir sind von Birmingham sind wir sieben Stunden nach Norden gefahren.

[31:08] An die schottische Küste und dann am nächsten Tag mit einem Schiff auf eine andere Insel und auf der Insel mit dem Auto noch mal zwei Stunden da. Wir noch ein Boot genommen und mit einem noch mal auf diese kleine Insel.

[31:23] Macht das Gefühl, man ist am Ende der Welt. Als wieder auf diesem zweiten Boot waren, da sprang sogar Delfine. So richtig. Das ist eine ganz kleine Insel, die so klein.

[31:33] Gibt ein Hügel. Auf den Hügel kann man darauf, genauso sehen. Ja, so, so, ne. Und dann sitzt man da.

[31:41] Und dort gab es eine Missionsschule und von dort sind Missionare ausgezogen, nicht nur nach Irland und nach England, sondern bis nach Frankreich und Deutschland und Italien, aber ohne Motorboot und ohne Auto.

[31:55] Wirklich beeindruckend. Ich weiß auch, ich habe da damals gesessen. Es ist also mitten im, also das ist ja Wasser drumherum, ja, und diese kleine Insel, keine Bäume.

[32:05] Der Wind weht. Man hatte, ich hatte mich dann auf den Hügel gesetzt, habe meine kleine Bibel genommen, hatte Mühe, dass sie die Blätter nicht mal zu und hat dann Offenbarung 12 gelesen.

[32:12] Die Gemeinde in der Wüste, ja. Gerade hier sind die Engel auf und niedergegangen. Genau hier, ja. Und zwar, das ist super beeindruckend.

[32:19] Wirklich beeindruckend. Dann habt ihr vielleicht auch noch gehört von den ähm diesen bisschen später hier als Waldenser, die Albigenser oder auch Katharer genannt.

[32:32] Weißt du, wo die waren? Also, die Waldenser waren hier so auf den Alpen. Die Albigenser waren dann weiter hier in Südwestfrankreich.

[32:43] Ja, wenn ihr heute mal im Urlaub seid in Südwestfrankreich, müsst ihr unbedingt mal diese diese ganze Boden schauen. Ja, die haben so Boden gebaut, ganz beeindruckend.

[32:55] Die sind auch ausgerottet worden und Kreuzzüge. Ja, richtig Kreuzzüge gemacht und die kaputt gemacht, genauso wie Waldenser.

[33:00] Alles. Und wir könnten, also wir haben heute keinen Seminar zur Reformationsgeschichte, aber ihr solltet ein bisschen im Hinterkopf haben, dass ist, wenn wir Gemeinde Türen Tiere sagen, das ist, was wir meinen.

[33:11] Ja, das ist also nicht nur irgendwie so, dass die Information.

[33:21] Vielleicht Erinnerungs-, ganz kurz dahin gehen.

[33:22] Erinnerungs-, ganz kurz dahin gehen. Wollt.

[33:33] Offenbarung Kapitel 2 und dort Vers 19. Da haben wir gelesen, damals, ich kenne deine Werke und deine Liebe und einen Dienst und deinen Glauben. Dann stand auf, dass außerhalb und ich weiß, dass deine letzten Werke mehr sind als die ersten.

[33:47] Dass du die Idee, dass im Laufe der Zeit von Türen das ganze noch zunimmt. Ja. Und wenn das hier seht, da waren die ihre Schatten, nicht wahr? Und da waren die Waldenser so im Untergrund. Aber im Laufe der Zeit, Name ist noch richtig zu ganze Länder, ganze Nationen sind protestantisch geworden.

[34:00] Ja, das gab eine Reformation. So, jetzt habe ich eine Frage an euch.

[34:05] Haben die alle hier das gleiche geglaubt?

[34:12] Wär schön, wär's. Die haben sich sogar gegenseitig gestritten. Ja, Luther und Zwingli haben sich gestritten, ob das Abendmahl buchstäblich oder symbolisch ist.

[34:21] Ja, also werde recht. Also Luther hat gesagt, das Abendmahl ist eigentlich quasi buchstäblich. Deswegen hat gesagt, nein, das Abendmahl symbolisch.

[34:35] Zwingli haben sich gestritten, ob der Sabbat gültig ist oder nicht.

[34:47] Weiter so gehen. Ja, manche von denen haben dann den das Papsttum als Institution erkannt.

[34:53] Ja, und treiben nur gesagt, ja, das der Papst ist ein Antichrist oder der oder so.

[34:59] Aber es gibt etwas, was die alle gemeinsam hatten, obwohl sie zum Teil in einzelnen Punkten der Lehre verschiedene Ideen hatten und zum Teil auch nicht überein gestimmt haben.

[35:07] Zum Beispiel später geglaubt, dass Menschen vorher bestimmt sind, ob sie gerettet sind oder nicht.

[35:13] Aber wisst ihr, was die alle gemeinsam hatten?

[35:22] Ist im alle die Bibel als die Grundlage genommen, auch wenn sie nicht verstanden haben, im Gegensatz zur römischen Kirche.

[35:25] Denn dort ist was die Grundlage? Die Bibel plus die Tradition. Ja, römische Idee ist Liebe plus Tradition. Die haben alle gesagt, weg mit der Tradition, wir folgen der Bibel allein.

[35:38] Und hat eine Konsequenz. Was war die Konsequenz?

[35:52] Was hat denn die römische Kirche geglaubt in Bezug auf die Werke?

[36:00] Die römische Kirche hat geglaubt, deine Werke sind entscheidend. Das war das zentrale Lehren der katholischen Kirche. Du musst durch deine Buße, durch deine Werke, durch deine Opferleistung, durch eine verurteilt.

[36:15] Und die galten als Ketzer, als Prediger, als Lehrer. Ja. Und am Anfang, als Luther anfing, haben Leute gesagt, hey, du bist ja wie ein. Nein, nein, nein, nein, nein, nichts mit zu tun.

[36:29] Beschäftigt hat den ganzen Sachen dann haben Leute aus Prag gehört, dass Luther das sagt, was muss 100 Jahren gesagt hat. Haben wir Bücher geschickt.

[36:35] Das gelesen und dann schreibt er kurze Zeit später an Valentin, ich flüstere dir ins Ohr.

[36:43] Ich bin mir, wie sagt er, Paulus, Augustinus und wir alle sind.

[36:50] Hosianer, ohne es zu wissen.

[36:58] Gar nicht. Ich habe immer nur gehört, der war böse und hat schlechte Sachen gesehen.

[37:04] Fragen, unterschiedliche Meinung waren. Hatten sie alle diese Kernidee? Es ist Gottes Werk in mir. Gott schenkt den Glauben durch.

[37:12] Wie hat das Luther das am besten noch gemacht?

[37:20] Sowas, aber Bezug auf den die Erlösung. Solar so war gerade sie allein die Gnade. Sola Fide, allein durch den Glauben, nicht durch Werke.

[37:26] Durch den Glauben. Das haben die alle gemeinsam. Das ist, was in diesem Vers Dunst, wer meine Werke bis ans Ende wartet.

[37:33] Was würde das bedeuten, dass aufzugeben? Es würde bedeuten, dass man nicht mehr glaubt, dass es Gottes Werk ist, sondern jetzt muss ich mit meinen eigenen Werken.

[37:43] Das heißt, wer hier abfällt, der fällt dann Richtung katholische Kirche.

[37:50] Deswegen ist die Idee, wer überwindet und meine Werke festhält, wie lange?

[37:57] Bis ans Ende. Das, was die Gemeinde ausgezeichnet hat. Da gibt es also 1200 Jahre lang Menschen, die halten fest an der Idee, dass es Jesus ist, der sie erlöst und niemand anders.

[38:10] Und dann im Laufe der Zeit kommen andere Lehren dazu, die darauf aufbauen, ja, mit dem Gesetz und mit der Taufe und mit dem Heiligtum später in anderen Gemeinden.

[38:20] Aber das war die Kernlehre, die im Mittelalter attackiert wurde. Und als vieles an, ich meine, viele von denen haben auf den Satz nicht gehalten, selbst gehalten.

[38:28] Aber sozusagen das, was das absolute Fundament, was nicht aufgegeben werden dürfte, das haben sie hochgehalten.

[38:31] Nämlich allein durch Jesus. Wenn ein Mensch sich allein auf Jesus verlässt, kann Gott ihn retten.

[38:39] Und wenn er nicht alles versteht in der Bibel, Gott kann im Licht schenken oder sagen, ich lege keine weitere Last auf dich.

[38:47] Ich habe das kann auch sagen und dann rettet Gott ihn auch so. Aber das ist der entscheidende Punkt, an dem kommt sich vorbei.

[38:52] Und das ist der, warum sie überwunden haben.

[38:56] So, jetzt haben wir länger dafür gebraucht, als ich dachte. Das ist, glaube ich, auch mal richtig.

[38:59] Ich war das ein bisschen eigentlich, ähm, aber ich würde auf jeden Fall noch ganz kurz mit euch zwei, drei Verse anschauen.

[39:09] Und dann sind wir ans Ende gelangt. Dann machen wir das mit der Vollmacht äh nächste Woche Sonntag, aber auch weiter dann zu Fest 27 schon und zwar Johannes 8.

[39:27] Bis ans Ende bewahren. Jesus sagt in Johannes 8 und dort Vers 31: "Wer, wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger."

[39:42] Wann sind wir seine Jünger?

[39:44] Wenn wir in seinem Wort bleiben. Ja, in seine Worte.

[39:48] Wir haben letztes Mal gesehen, wodurch schafft Gott nichts.

[39:55] Gott also glauben durch sein Wort, denn der Glaube kommt aus der Predigt und aus dem Wort Gottes.

[40:02] Kommt der Glaube. So, und dann lesen wir noch Lukas 8 Vers 15.

[40:05] Lukas 8 Vers 15. Und dort gibt es das Gleichnis von den vier Böden. Ich kenne das Gleichnis, oder ein Seemann, der streut Samen aus und der fällt auf vier verschiedene Böden.

[40:22] Und das heißt in Vers 15, dass in dem guten Erdreich, aber es sind die, welche das, was das Wort, dass sie gehört haben, und das ist so schön in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringt, standhaft.

[40:38] Im Ausland, wir können das Wort nicht erzeugen, aber das Wort, das uns gegeben ist, können wir festhalten.

[40:43] Jedem Menschen durch die Natur, durch Umstände, natürlich Ereignisse, durch Menschen, durch sein Wort, Gott spricht sie den Menschen und Glaube entsteht.

[40:51] Wenn wir das, was Gott uns gesagt hat, festhalten.

[40:59] Und wir können dankbar sein, dass wir glauben dürfen, dass sie glauben können.

[41:02] Ja, ich glaube, die Bibel sogar lehrt, dass Gott jedem Menschen sein ein Grundmaß an Glauben erstmal geschenkt hat, mit dem man arbeiten kann.

[41:08] Sozusagen. Ja, das ist immer Gottes Geschenk.

[41:10] Und wer das bewahrt, ihr wisst, was die anderen machen. Ja, nicht bei anderen wird es entweder gleich vertreten in anderen Böden, oder es kann nicht richtig Wurzeln fassen.

[41:19] Aber es bewahrt bei den Glauben. Also, wenn ihr gläubig geworden seid, solltet ihr wissen, dass ein großes Geschenk, sein großer Schatz, dass man an Gott glauben kann, ist nicht selbstverständlich.

[41:35] Das Geschenk, das kann jeder Mensch, aber nur, weil Gottes ermöglicht.

[41:38] Und deswegen sollten wir dankbar dafür sein, dass es festhalten, unseren Glauben.

[41:41] Und ja, es ist ja nicht wahr und Frucht bringen in standhaftem Ausharren fällt.

[41:47] Euch da noch jemand ein oder eine Stelle in der Bibel ein, wo es heißt, dass da jemand standhaft ausharrt?

[41:52] Also beim Wort "standhaftes Ausharren" müssten ihr immer an eine Stelle automatisch denken, nämlich in der Endzeit gibt es eine Gruppe.

[42:00] Hier ist die Geduld der Heiligen.

[42:03] Verstandhaftes Ausharren der Heiligen.

[42:07] Morgen. Ja, das also für uns wichtig, nicht lernen.

[42:11] Wir sollten eine bessere Ideologie betrifft oder die Taufe oder auch einige von den anderen. Ja, die haben nicht alles richtig verstanden, aber von dem Ausharren an Jesus könnte von den lernen.

[42:29] Ohne letzte Vers Matthäus 24 Vers 13. Warum ist das Ausharren so wichtig?

[42:31] Matthäus 24 und dort Vers 13: "Wer aber ausharrt bis wann? Bis ans Ende, der wird gerettet werden."

[42:44] Ich habe das am jetzt am Sabbat in der Differenzation in Burgstätten gesagt, wenn man in einen Brunnen fällt und jemand schmeißt ein Seil herein, um mich herauszuziehen.

[43:04] Wie lange? Bis ans Ende. Wenn ich sage, ich habe das Seil festgehalten und er zieht mich und zieht mich und zieht mich und zieht mich.

[43:11] Auch immer sage ich, jetzt habe ich lange genug festgehalten. Ja, es ist keine, also soll ich ein Geschenk sein? Ich lass wieder los.

[43:17] Was passiert dann? Fall ich runter. Ich muss festhalten.

[43:20] Kann sein, aber was ist wohl mehr anstrengender? Festhalten oder ziehen?

[43:25] Das Ziel ist wieder anstrengender. Gott hat die Mühe, uns zu retten. Es ist immer, es wird noch mal anstrengend festzuhalten.

[43:31] Aber Wirklichkeit ist der leichtere Part. Das ist aber das, was wir tun können und müssen. Wir müssen an Gott festhalten bis ans Ende.

[43:38] Wie heißt das? Sie haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.

[43:43] Oder sind ganz, ganz, ganz, ganz viele davon über 1000 Jahre.

[43:46] Und vielleicht haben wir manchmal eine ausgefeiltere Theologie.

[43:50] Vielleicht können wir etwas von diesem einfachen, simplen Glauben lernen. Ich glaube, darf ich noch was Persönliches sagen?

[43:56] Ich glaube, mit unserer ganzen wunderbaren, super kurrenten Theologie, die wir haben als Adventisten, wir sind so gesegnet.

[44:07] Manchmal, glaube ich, fehlt uns aber ein bisschen was von diesem simplen Glauben der Christen. Ein simpler Glaube, wenn die Waldenser gehabt haben, wenn die Albigenser gehabt haben, die manche Dinge nicht verstanden haben, aber die festgehalten haben bis in den Tod.

[44:21] Die lieber ihr Leben gelassen haben, als auf seinen paar Blätter mit beschrieben worden ist, verzichten.

[44:28] Und ich glaube, da können wir eine ganze Menge lernen und ihnen nacheifern.

[44:34] Also, wenn das nächste Mal wieder euch hört, gemeine Tiere, dann denkt er, ja, das ist das diese Zeit, wo die Kirche gewütet hat, am Menschen festgehalten haben.

[44:48] Und nächste Woche schauen wir uns dann an den Rest von 26 und 27, was ihm verheißen ist, nämlich Vollmacht zu bekommen über die Nation. Das hat richtig spannend.

[44:56] Da werden wir noch sehen, was das bedeutet, warum das Ausrede der Gemeinde für Tiere gesagt ist. Aber das haben wir uns dann einer Woche an.

[45:01] Sollen wir noch gemeinsam die denken?

[45:13] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir die Gemeinde Türtiere studieren können.

[45:20] Überhaupt die ganzen Cent schreiben, die uns zeigen, dass es zu jedem Zeitalter Menschen gab, die treu gewesen sind, die dich geliebt haben, auch wenn sie nicht immer alles gleich verstanden haben, nicht alle Bibelverse gleich ausgelegt, haben, interpretiert haben.

[45:32] Haben sie doch an dem entscheidenden festgehalten, dass du in ihnen etwas gewirkt hast, was sie selbst niemals hätten tun können.

[45:42] Und so wollen auch wir in ihrer Reihe stehen und anerkennen, dass der Glaube, den wir haben, dein Geschenk ist, dass die Buße, die wir erlebt haben, deine Schöpfung gewesen ist, dass du uns ein neues Herz gemacht hast.

[45:55] Und dass man eine festhalten. Wir können es nicht selbst produzieren. Wir können daran festhalten, weil du es uns geschenkt hast.

[46:02] Und dafür danken wir dir. Möchte nicht bitten, dass wenn wir uns vielleicht auch mal wieder Zeit nehmen, um das Buch vom Schatten zum Licht durchzulesen und die Geschichten Revue passieren zu lassen, sondern inspiriert werden von dem Glauben dieser Menschen über die Jahrhunderte hinweg.

[46:18] Das alles bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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