In dieser Predigt wird die biblische Verheißung aus Offenbarung 2:26c beleuchtet: „Wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker.“ Christopher Kramp erklärt, was Überwinden im christlichen Sinne bedeutet und wie Gläubige durch Gottes Kraft Sieger sein können. Die Predigt zeigt auf, wie diese Verheißung im Laufe der Kirchengeschichte und insbesondere im Mittelalter relevant war und wie sie sich auf die zukünftige Herrschaft der Gläubigen mit Christus bezieht.
Offenbarung 2:26c
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend dabei seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt. Entschuldigung für die kleine Verzögerung. Nächste Woche dann hoffentlich wieder pünktlich.
[1:01] Und wir wollen heute Vers 26 auf dem Baum zwei beenden, oder wir schaffen auch schon 27 vorzubereiten. Und bevor wir beginnen, wollen wir gerne gemeinsam beten.
[1:17] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du die Liebe bist und dass du uns trotz all unserer Fehler, unserer Schwächen, unserer Probleme, dass du uns mit ewiger Liebe liebst und zu dir ziehst. Und dass du uns für jeden Tag, den du dir, die Kraft versprochen hast und dass wir in deinem Wort uns immer wieder neu erfrischen können und stärken können. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass du durch dein Wort zu uns persönlich sprichst und dass wir dich besser verstehen können dadurch und unserem Leben erleben können, was es bedeutet, dir jetzt zu leben. Möchte ich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist jetzt gegenwärtig bist, unsere Herzen erfüllst. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.
[2:17] Schlagt mit mir auf Offenbarung 2, Vers 26. Wer mag das noch mal lesen, damit wir kurz uns vor Augen halten, ins Gedächtnis rufen, was dort in Vers 26 gesagt worden ist? Offenbarung 2, Vers 26.
[2:38] "Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker." Genau. Wir haben uns vor zwei Wochen ausführlich Gedanken gemacht über das Überwinden. Oder und haben festgestellt, das Überwinden bedeutet eigentlich was? Überwinden bedeutet nicht, dass es keine Versuchung gibt. Es bedeutet aber, in einem Kampf Sieger zu sein. Und wodurch können wir Sieger sein? Unsere eigene Kraft? Oder wodurch können wir Sieger sein? Die Bibel sagt, wir sollen das Böse überwinden durch das Gute. Und woher kommt das Gute? Gottes Wort ist gut. Ja, Gottes Wort schafft das Gute in uns. Und durch Jesus, der am Kreuz von Golgatha den Satan besiegt hat, können wir Sieger sein.
[3:28] Und dann heißt es, dass wir seine Werke, wie lange bewahren sollen? Bis ans Ende. Das heißt, es kommt darauf an, dass Jesus in mir wirken darf am Anfang meines christlichen Lebens und dann in jedem einzelnen Schritt. Immer wieder das christliche Leben ist nicht, Gott tut etwas in mir und jetzt muss ich selbst laufen, sondern das christliche Leben ist, ich laufe mit Gott, oder Gott wirkt in mir an jedem einzelnen Schritt. Und zwar wie lange? Wann hört das auf? Es geht bis ans Ende. Bis ans Ende gibt es Konflikte, bis ans Ende gibt es Herausforderungen, bis ans Ende gibt es Versuchung. Und deswegen müssen wir immer daran festhalten, bis ans Ende. Das ist Gottes Werk.
[4:16] Erinnert euch an das Bild von jemandem, der in den Brunnen gefallen ist. Was muss er machen, wenn jemand anders kommt und ihm das Seil hinwirft? Festhalten. Und zwar wie lange? Bis er da draußen ist. Festhalten.
[4:31] Und da haben wir das letzte Mal aufgehört. Wir haben festgestellt, es gab im Laufe der Kirchengeschichte viele verschiedene Menschen, jetzt diese Gemeinde Thiatira zusammengefasst werden, die Waldenser, die Albigenser. Wir haben die ganzen Reformatoren uns angeschaut. Die hatten verschiedene Ansichten über bestimmte theologische Fragen, aber eines hatten sie alle im Gegensatz zur römischen Kirche. Sie waren der Meinung, dass es nicht ihre eigenen Werke sind, sondern Gottes Werke, Jesu Werke in ihnen.
[5:00] Wir haben gesehen, Gottes Werk ist es, dass wir an Jesus glauben. Was hat die Bibel, wer wird am Ende gerettet? Matthäus 24, Vers 13. Wer bis ans Ende wird gerettet werden. Und dann kommt jetzt die Wahrheit. Und wir haben gesehen, was ist die Bedingung? Wer überwindet, also wer den Sieg von Jesus in seinem Leben anwendet und dabei bleibt. Ja, gemeint ist der Zeitraum von über 1000 Jahren. Ja, fest bleibt daran, wer den Sieg Jesu für sich in Anspruch nimmt und dabei bleibt. Was wird dieser Mensch bekommen? Was wird Gott ihm geben? Vollmacht über die Heidenvölker. Vollmacht über die Heidenvölker.
[5:50] Wir haben schon einige andere Dinge gesehen in den Gemeinden, vor die Gott geben wird, nicht wahr? Er wird Essen du können vom Baum des Lebens, oder und er wird keinen Schaden erleiden vom zweiten Tod. Ähm, einen Stein, ich war und das verborgene Manna und einen Namen, den niemand kennt, außer der, der ihn empfängt. Ja, das hat mir eine Gemeinde Pergamon. Die Frage ist also, was bedeutet es, dass Gott jedem Überwinder, und ganz besonders den, vor allem hier aus Thiatira, Vollmacht über die Nationen gibt?
[6:30] Festgestellt, die Gemeinde Thiatira, dass die Zeit der 1260 Jahre, weiß jemand noch von wann bis wann die ging? Ja, genau. 538 bis 1798. Genau. Die Vorherrschaft der römischen Kirche. Und jetzt schaut mal mit mir in Offenbarung 13.
[6:54] Offenbarung 13 und dort Vers 7. Offenbarung 13 und dort Vers 7. Da heißt es: "Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden." Und es wurde ihm was gegeben? Vollmacht zu geben über jeden Stamm und jede Sprache und jede Nation. Man könnte sagen, er hat Vollmacht über die Heidenvölker. Von wem ist hier die Rede in Offenbarung 13? Vom Meer. Und wer ist das hier aus dem Meer? Während des Mittelalters ist es das Papsttum, das Vollmacht über die Nation hat und zumindest äußerlich die Gläubigen überwindet.
[7:50] Aber die Verheißung ist für alle, die wirklich überwinden, die Sieger sind im geistlichen Kampf, die den Satan und die Sünde überwinden. Die werden Vollmacht haben über Nationen. Mit anderen Worten, im Mittelalter sind die Waldenser von Papst und verfolgt worden. Die Gänse sind verfolgt worden, die Calvinisten sind verfolgt worden, Lutheraner sind verfolgt worden. Aber alle, die festhalten, dreht sich das Blatt um. Das Papsttum hatte vorher noch die Meditation. Jetzt die Gott den Gläubigen Vollmacht über die Nation.
[8:34] Wäre das Mittelalter, sah es aus, als ob nur die, oder dass die Gläubigen nur eine verachtete kleine Gruppe am Rand sind, ja, die Ausgestoßenen von der Gesellschaft. Aber Gott wendet das Blatt. Es stimmt, wer Jesus nachfolgt, der hat in dieser Welt Schwierigkeiten, der wird angegriffen, der wird ausgelacht, verfolgt. Verschiedene Dinge passieren können. Die Wahrheit ist auch, wer festhält, wird einmal Vollmacht haben über alle Nationen.
[9:09] Das ist eigentlich darüber reden werden, oder, dass wir mal Weltherrscher sein werden. Ist uns gar nicht bewusst, oder? Schauen wir uns mal das ein bisschen genauer an, was die Bibel dazu zu sagen hat. Und zwar schauen wir in Daniel Kapitel 7.
[9:30] In Daniel Kapitel 7 wird diese Idee schon einmal ausgedrückt. Schauen wir erst einmal in Vers 18. Daniel 7 und dort Vers 18. Da heißt es: "Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden was empfangen? Die Königsherrschaft." Und sie werden die Königsherrschaft, wie lange behalten? Bis in Ewigkeit. Und dann wird es mal betont, ja, bis in alle Ewigkeit. Warum ist das so erstaunlich? Worum geht es denn in Daniel 7? Dann vor dem Kapitel, was wurde davor so beschrieben? Und einen sieben, da werden vier Tiere beschrieben. Und wofür stehen die Tiere? Königreiche. Was haben diese Königreiche gewollt? War das so kleine Königreiche? Die wollten die Weltherrschaft haben. Oder der babylonische König nannte sich König der vier Weltrufer. Ja, und der persische König nannte sich König der Könige. Und der Alexander der Große wollte die ganze Welt erobern. Und die Römer nannten ihr Römisches Reich Erdkreis, dem immer den Eindruck erweckt, wir sind das Weltreich. Also haben sie die ganze Welt, nicht ganz, immer großen Teil, aber niemals die ganze Welt, natürlich.
[11:05] Irgendwann sind sie alle untergegangen. Oder lieber 70 Jahre, die Mega 200 Jahre, die Griechen 200 Jahre, das römische Reich mehr als ein halbes Jahrtausend. Am Ende sind alle untergegangen. Das Papsttum schafft es mir jetzt tausend Jahre und geht dennoch unter. Und dann ist die Frage, wird es jemals eine Gruppe von Menschen geben, die über die ganze Welt regiert und zwar für immer? Und die Antwort ist: Ja.
[11:35] Die Gläubigen, alle, die jetzt in dieser Welt fest an Jesus halten, auch wenn sie scheinbar verlacht werden, auch wenn sie ausgelacht und verfolgt werden oder an den Rand gedrängt werden. Deswegen betont das hier, sagt ja, am Ende, nachdem Babylon gescheitert ist und mir persönlich ist, werden es die Gläubigen bekommen und zwar bis in alle Ewigkeit. Und dann betont er ja, bis in alle Ewigkeit.
[12:07] Schaut mal weiter, Daniel 7, Vers 22. Dort steht: "Bis der Hochbetagte kam und den Heiligen des Allerhöchsten das Gericht übergab und die Zeit eintrat, dass die Heiligen das Reich in Besitz nehmen." Immer wieder steht, die Heiligen werden das Reich Gottes besetzen.
[12:38] Also, wer qualifiziert sich für die Heilung? Er kann sagen, die Heiligen in der Bibel. Ja, Offenbarung 14 heißt es: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind wieder, halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu." Ja, wer an Jesus glaubt, Gottes Gebote hält und daran festhält.
[13:02] Heiligen. Noch ein Vers, Daniel 7, und dort in Vers 27. Daniel 7 und dort Vers 27. "Aber das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königreiche unter dem ganzen Himmel, können das sehen, das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königin. Also nicht so, das steht nicht, jeder von euch wird so ein kleiner Provinz Statthalter oder so. Da wird es geht um das Königreich, die Macht über alle Königreiche unter dem ganzen Himmel wird wem gegeben werden? Dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen."
[13:51] Die Sieger der Geschichte sind die hier auf morgen 22. "Ich werde ihnen Vollmacht geben über die Nationen." Mehr als ein Jahrtausend sieht es so aus, als ob die Gläubigen nur arme Bauern sind in den Waldenser Tälern oder irgendwo in den Katharer-Bögen, einfache Menschen, die von den Leuten ignoriert werden oder ausgelacht werden. Menschen, die bekämpft werden, die zum Teil sogar sterben. Vielen glauben es, sieht so aus, als ob das nur an einem Rand der Gesellschaft ist. Aber genau diese Menschen, sagt Jesus, wenn ihr festhaltet, werdet ihr einmal das erreichen, was nicht erreicht hat Alexander, nicht erreicht hat, was all die großen Weltherrscher niemals erreicht haben, nämlich eine ewige Herrschaft.
[14:38] Aber warum bekommen sie das? Die Antwort ist, in Daniel 7 ist es, weil die Gläubigen dann irgendwann selbst zu den Waffen greifen und sagen: "Okay, jetzt versuchen wir es, jetzt werden wir uns die Welt erobern." Wie bekommen die Gläubigen, die gebetet haben und die Bibel zu dir haben, die sich nicht mit Politik beschäftigt haben, die keine Armeen aufgebaut haben, die nicht Geld angehäuft haben, sondern sogar weggegeben haben, wie werden die zur Weltherrschern? Durch wen oder was?
[15:07] Die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen. Genau. Und von wem empfangen sie es? Vom Allerhöchsten. Ja, sie sind das Volk. Schaut bei mir vorher in Kapitel 7, in Vers 13 und 14. Sind nämlich die ersten Königreich empfangen. Wer bekommt vorhin? Ist das 13 heißt es: "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen." Wer ist das? Jesus. Jesus kommt zum Vater und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde was gegeben? Herrschaft, Ehre, Königreich verliehen. Und alle Völker, Nationen, alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.
[16:03] Also, wenn die Bibel sagt, Jesus ist König, und dann sagt sie, wir werden für ewig über die Nationen herrschen. Was heißt das? Also heißt es, Jesus bekommt es kurz und gibt es uns dann weiter. Was heißt das? Jesus, wenn Jesus zum König, wie die ganze Welt beherrscht, also was machen normalerweise Menschen, wenn sie zur Weltherrscher werden? Also, wenn ein Mensch plötzlich die ganze Welt erobert hat, Napoleon oder Alexander der Große, was machen die? Die werden meistens dann etwas stolz, ne? Die sondern sich ab, ja, haben Angst, dass sie umgebracht werden. Was macht Jesus? Hat die ganze Welt erobert. Als er hier Vollmacht bekommt, er lässt alle mitregieren.
[16:53] Was sagt Offenbarung 22? Schaut mal mit mir. Lass mein Finger hier noch und auf morgen 22. Jesus ist der beste König, weil er ist nicht ein König, wie die persischen Könige, die sich dann in einem Tuch verstecken und niemand darf sie sehen. In Offenbarung 3, auf dem Baum 3 und dort Vers 21. Dort steht: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir Wurzeln auf meinem Thron zu setzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." Gott der Vater ist bereit, seine Thron mit Jesus zu teilen. Jetzt kommt und Jesus ist bereit, seinen Thron mit uns zu teilen.
[17:37] Wozu sind eigentlich die Menschen ursprünglich geschaffen worden? Sie sollten Könige sein. Wir sind geschaffen als Königinnen und Könige, und zwar nicht im Sinne, wie heute Könige, die anderen unterdrücken, sondern die Jesus König ist, oder ist Jesus König. Er dient es gerecht, es liebevoll. Ja, er nimmt die Schuld auf sich und gibt die Segnung weiter. Ein König, ein echter König.
[18:14] Durch den Sieg. Also, wir haben gesehen, im Alltag können wir überwinden durch den Jesus Sieger. Also können auch wir Sieger sein. Jesus wird einmal über die ganze Welt herrschen. Also können auch wir mit ihm herrschen, weil Jesus als Sieger die Welt erobert. Und wenn er alle Nationen, Völker, Stämme und Sprachen einmal dienen werden.
[18:40] Kennt ihr eine Botschaft in der Bibel, die das allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen ankündigt, dass er herrschen wird? Offenbarung 14. Ich war an alle Völker, Nationen, die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Da geht's genau darum, dass Jesus im Gericht, weil Jesus wird gekrönt im Gericht. Oder im Gericht wird er zum König gekrönt. Die Stunde, macht euch bereit, Jesus wird seine Königsherrschaft beginnen und zwar über die ganze Welt.
[19:47] Lukas 22, Vers 29 und 30. "Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat, so dass ihr an meinem Tisch in meinem Reich essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt und die zwölf Stämme Israels zu richten." Genau. Also dieses sagt, ich übergebe euch ein Königreich, so wie es mir mein Vater übergeben hat. Was haben wir gemeinsam gesehen? Jesus sagt, so wie ich mich auf den Thron meines Vaters gesetzt habe, so wie Gott der Vater mich mitregieren lässt, so sehe ich euch auch mitregieren. Wenn wir uns mit Jesus verwenden, wenn wir ihm nachfolgen, wenn wir ihm unser Herz schenken und ihn Sieger sein, dass in unserem Leben, dann werden wir einmal Ewigkeit mit ihm ist.
[20:40] Die hier im Mittelalter, das Papsttum kannten die Jesus. Also die wussten die von Jesus, dann auch Christen. Das sind Menschen, die auch die Bibel hatten. Gott hatte versprochen, jetzt hatte versprochen, wenn ihr an, wenn ihr mir folgt, wenn ihr an meinem Wort bleibt und nicht zu einem Erlöser macht, werdet ihr einmal die Weltherrschaft haben. Aber nicht an der Weltherrschaft, wo man andere mit Füßen tritt und mit Panzern überfährt, sondern eine Welt erschaffen, Frieden und Harmonie sein wird auf der neuen Erde, nicht wahr? Für alle Ewigkeit, ohne Tod, ohne Schmerz, ohne Krieg, wo Liebe und Freude ist, und niemand der Sklave ist, niemand mehr Knecht, niemand mehr gebunden ist. Ja, alles frei sind.
[21:27] Das war so, aber im Mittelalter ist was passiert mit diesen Christen, die hier zum System des Papstes gehört? Was haben die gemacht? Statt darauf zu warten, einmal die Welt, wem ist einmal die gesamte Weltherrschaft angeboten worden? Jesus. Jesus, also Alexander der Große hat einen großen Teil, aber Jesus ist die gesamte Welt angeboten worden. Noch nie mit er wäre der erste reale Weltherrscher dieser Welt gewesen. Was er da machen müssen? Einmal Satan anbieten.
[22:06] Übrigens, Jesus war ja gekommen, um die Welt zurückzuerobern, nicht wahr? Aus den Händen Satans. Aber er wusste, dazu muss er sterben. Er muss die Sünden der Welt auf sich nehmen. Und Satan hat ihn quasi einen kürzeren Weg angeboten, gesagt: "Brauchst du nicht. Ja, ich gebe dir einfach so, du kannst alles haben, ohne Schmerzen, ohne Leid, ohne das Kreuz." Nimmst einfach so.
[22:32] Willst einmal wieder nur einmal sehen, was das für eine große Versuchung eigentlich war. Alles das, was der größte Wunsch, die Welt wieder zurück zu haben für Gott, einmal niederfallen. Es steht geschrieben, und Jesus sagt: "Nicht in dieser Welt, nicht mit weltlichen Methoden, nicht mit Verbindung mit der Welt, sondern durch Gottes Gericht." Nicht immer, wenn Gott, wenn Jesus wieder kommt, dann werden wir das bekommen. Hier, aber im Mittelalter ist folgendes passiert: Viele Christen haben gedacht, vielleicht wollen wir nicht über jetzt hier in dieser Welt eine Herrschaft aufrichten, oder? Denn nachdem Babylon und Persien und Griechenland und Rom gefallen, da war die Frage, wer herrscht jetzt? Und viele Christen dachten, das ist die Gelegenheit. Und niemand Kompromisse gemacht hat, indem man sich mit der Politik verbunden hat, indem man plötzlich jetzt weltliche Methoden angewandt hat und weltliche Prinzipien ins Christentum gemacht hat, entstand das Papsttum, das jetzt zwar christlich ist, aber im Grunde genommen sich einreiht in einer Reihe von weltlichen Königsherschafften.
[23:39] Das Papsttum hat 1200 Jahre, 120 Jahren regiert, aber das war's. Die hier die Gläubigen, die hier verfolgt wurden.
[23:57] Mehr als 1260 Jahre. Das war eine sehr dumme Entscheidung. Es war, verglichen mit der Ewigkeit, verschwindend gering. Ja, es sah zwar aus wie eine halbe Ewigkeit, in Wirklichkeit, was tausend Jahre sind, 1000 Jahre Ewigkeit. Hier hat gesagt: "Wartet, wartet, bis ich es euch gebe." Wartet, bis ich euch den Segen gebe. Versucht euch den Segen nicht selbst zu nehmen. Wer versucht, sich den Segen selbst zu nehmen, könnte jemanden, der Liebe, der wusste, er soll gesegnet sein, aber hat sich den Segen selbst genommen. Jakob durch Betrug, ja, durch Kompromisse. Und hat der Segen erlebt? Katastrophe. Aber was war die Bekehrung für ihn? Was war der Moment, wo er seine neuen, also wo er Israel wurde, als er gesagt hat: "Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich."
[25:00] Ja, statt dass wir selbst uns die Weltherrschaft und den Nagel reißen wollen. Und den wir vielleicht mit, das wird in Endzeit auch kommen, oder, dass Christen denken, sie können in dieser Welt mit weltlichen Methoden, mit staatlichen Gesetzen ihre Form von Christentum durchdrücken. Offenbarung 13 spricht davon, das wird genau das gleiche sein. Aber Gott sagt: "Wartet, wartet, bis ich es euch liebe, bis ich ein gerechtes Gericht gesprochen habe, und ihr dann eine gereinigte Welt beherrschen könnt." Wartet, seid Überwinder, wartet bis dahin.
[25:28] Und es ist, deswegen glaube ich, so interessant, weil es genau der Gemeinde Thiatira gegeben ist, die halt in dieser Zeit lebte, als das Papsttum regiert hat. Ja, genau. Den ja, was sagen ich habe gerade noch einen Gedanken. Ich meine, oftmals wollen wir Christen auch so Bibelstunde oder irgendwie was geben. Weißt du, wenn ich jetzt überlege, so wie lange ich Menschen erzählen möchte und es kam nie so zustande, aber dann, wenn Gott Türen öffnet, dann kommt es. Und manchmal muss man auch warten, aber Gott ist der Initiator, der das dann irgendwie ja, die Wege leitet und segnet.
[26:01] Nichts wissen und eigentlich ist das jetzt gemacht hat, dieses hat jeden Tag seine Pläne Gott übergeben. Gott entscheiden lassen, was mache ich.
[26:08] Gott entscheiden lassen, was mache ich heute. Matthäus 12, Matthäus 12 Vers 28.
[26:40] Genau Matthäus 19 Vers 28, dort steht noch mal dieselbe Idee in Matthäus 19 Vers 28. Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, ihr werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
[27:07] Wer wird auf dem Thron sitzen? Die Nachgefolgten, die mit ihm überwunden haben.
[27:18] Und schauen wir uns noch genau an, was heißt das jetzt praktisch? Wie wird das aussehen? Also, wie muss man sich das praktisch vorstellen, dass wir einmal über die Vollmacht haben über die Nationen? Ja, wir werden jetzt nicht Krieg führen oder die werden auch jetzt nicht irgendwie in irgendein Land erobern und dann von draußen. Nein, nein, nein.
[27:33] Schauen wir mal Offenbarung 20. Offenbarung 20 und dort Vers 4. Offenbarung 20 Vers 4. Und ich sage, ich und ich sagte: Wozu braucht man Drohnen? Wer sitzt auf Thronen? Könige, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um das Zeugnis Jesu und um das Wort Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, noch das Malzeichen wieder auf ihre Stirn, doch auf ihre Hand angenommen hatten. Und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus.
[28:18] Was machen die Gläubigen hier während der tausend Jahre im Himmel? Sie halten Gericht. Und zwar über wen?
[28:34] Über die Heiden. Schaut mal mit mir in erste Korinther. Was sagt Paulus hier? Erste Korinther 6, wisst ihr nicht, dass die Heiligen wenigen werden, die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die aller geringsten Dinge zu entscheiden? Er sagt sogar: Wisst ihr nicht, dass wir wen richten werden? Engel.
[29:21] Die Vollmacht über die Nationen bedeutet, dass wir teilhaben werden am Gericht über alle gottlosen Menschen. Eine große Verantwortung. Und Gott uns all das zeigen wird und erklären wird und dass wir das Urteil mit ihm dann sozusagen gemeinsam unterschreiben werden. Ja, warum sollen wir Engel richten? Das ist eine sehr gute Frage.
[29:45] Welche Engel könnten dann während der tausend Jahre gerichtet werden? Die abgefallenen Engel. Ja, nicht die guten Engel, die brauche ich nicht gerichtet werden, die sind im Himmel. Aber Gott wird selbst die abgefallenen, gottlosen Engel, also die, die dem Satan nachgefolgt sind, nicht vernichten, ohne sie vor geprüft zu haben, gerichtet zu haben.
[30:06] Ja, und die Bibel lehrt sozusagen, dass es ein Gericht gibt vor der Wiederkunft, wo die Gläubigen gerichtet werden, damit sie in den Himmel kommen können. Und dann wäre der 1000 Jahre ein Gericht gibt, wo die Ungläubigen gerettet werden, die Menschen und die Engel. Und das nach den tausend Jahren der Satan und die Engel dann noch einmal oder anders gesagt, dass Jesus die unglaublichen auferstehen lassen wird, nicht wahr? Und sie gemeinsam mit Satan und den gefallenen Engeln eine Stadt, die Russland umzingeln werden und am Ende dann das Gericht über sie ausgesprochen wird und sie vernichtet werden.
[30:44] Und dann werden die Gläubigen sein. Und wo wird die neue Stadt sein? Auf der neuen Erde. Auf dieser Erde. Und was wird alles zum Bereich von gehört? Die ganz ehrlich, noch ein ein gegnerischer Staat geben. Oder dann wird tatsächlich die gesamte Erde und Sklavin gehören. Kein Krieg mehr.
[31:10] Neu geschaffen, aber immer noch diese Erde. Ja, diese Erde, wo Waldenser gejagt worden sind, diese Erde, wo Albigenser getötet worden sind. Diese Erde wird den sein und den Calvinisten und den Hugenotten und wie sie alle hießen und uns, die die gejagt worden sind, verfolgt worden sind, vertrieben worden sind. Die werden dann diese Welt beherrschen und sie wird in alle Ewigkeit ihnen gehören.
[31:41] Schaut mal, was in Offenbarung 20 und dort Vers 21. Entschuldigung. Über die wird das neue Jerusalem. Offenbarung 21 Vers 24. Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln. Und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen.
[32:13] Und in Vers 25: Ihre Tore soll niemals geschlossen werden, den ganzen Tag, denn dort wird keine Nacht sein. Und dann wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. Das wird es viele Nationen geben auf der neuen Erde, viele, viele verschiedenen Völker. Ja, es wird Chinesen geben und Japaner und Südafrikaner und Nigerianer und danach und Mexikaner und Deutsche, ich weiß das nicht, Italiener.
[32:45] Und sie alle werden zusammen, ja, nicht mehr verschiedene Blöcke, ja, nicht mal irgendwelche Militärbündnisse und Kämpfe. Alle gemeinsam vereint unter dem König Jesus, allesamt Könige und Priester. Eine Friedensherrschaft. Wissen alle Ewigkeit.
[33:01] Was denkt ihr, was ist wohl die bessere Wahl? Eine Weltherrschaft auf dieser Erde oder die Weltherrschaft mit Jesus zusammen auf der neuen Erde? Das ist eine kluge Wahl. In dieser Welt sieht es so aus, als wenn Menschen Jesus nachfolgen, als ob sie sich gegen den Erfolg entscheiden oder es sieht so aus, als ob sie sich gegen die Bildung entscheiden oder gegen die Wissenschaft oder obwohl es ja gar nicht stimmt. Aber oder gegen die Karriere oder gegen ein erfolgreiches Leben. Ja, es sieht so aus, als ob sie vielleicht nicht so angesehen sind, wie die Menschen, die einfach nur ihren eigenen Weg verfolgen. Aber in Wirklichkeit treffen sie die klügste Entscheidung treffen kann. Sie folgende, nämlich dem, der für immer Herrscher sein wird.
[33:46] Glaubt mir, nach den tausend Jahren, wenn die Ungläubigen das verstehen, die dann verstehen, dass die Gläubigen, den die sie verspottet haben, dass er die, dass die die echte, die richtige Entscheidung getroffen haben.
[34:00] Schaffen wir ganz kurz, wir sind ein paar Minuten, können wir das noch nehmen. Offenbarung 2 und dort Vers 27. Obwohl das ja, das machen wir lieber für das nächste Mal. Das fängt jetzt, das dauert dann zu langsam. Aber dann 27 komplett. Das ist dann können wir uns dann dann das dann abrunden.
[34:26] Genau, dann lernen wir für heute. Jesus möchte seine Herrschaft abgeben. Jesus ist nicht jemand, der wie ein Diktator alles für sich behalten möchte. Ja, und dann alles selbst entscheiden möchte. Sobald ein Mensch auf diese Erde war, hat Gott ihn mitarbeiten lassen. Oder solange es keine Menschen gab, hat er alles selbst benannt. Und sobald es einen Menschen gab, der selbst kreativ werden kann, hat er gesagt: Hey, du kannst ja überlegen.
[34:54] Gott liebt es, Aufgaben zu delegieren. Gott lässt uns gerne mitmachen. Wir sind nicht einfach nur Befehlsempfänger. Ja, so mach mal, du mal. Sondern Gott möchte mit uns zusammen gestalten. Aber dazu müssen wir vertrauen. Und ich möchte mich heute neu entscheiden, Jesus zu vertrauen. Ich möchte mich neu entscheiden, Sieger zu sein und von Jesus die Vollmacht zu bekommen, die er schenkt. Ja.
[35:35] Lieber Vater im Himmel, ich möchte von ganzem Herzen Dank sagen. Danke sagen, dass du uns liebst und dass du für uns da bist. Und danke sagen, dass du uns durch dein Wort ansprichst. Ich möchte Danke sagen, dass deine Liebe zum Herzen zieht und wirkt. Dein Geist unserem Herzen dein Gesetz schreibt. Danke, dass wir durch deine Kraft Überwinder sein können und dass du uns versprochen hast, dass, wenn auch wir auf dieser Welt manche Dinge erleiden müssen, sowie die Gemeinde Tyros, das sind eine Zeit des Mittelalters erlitten hat, dass du eine herrliche Zukunft für uns vorbei ist.
[36:24] Dafür möchten wir dir danken. Ich bitten, dass wir mehr darüber nachdenken. Ich bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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