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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Offenbarung 22, Vers 8. Der Sprecher beleuchtet die Identifikation des Autors Johannes und gibt einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken des Apostels. Von seinen Anfängen als Fischer bis zu seiner Verbannung auf Patmos werden wichtige Stationen seines Lebens nachgezeichnet.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:53] www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir wollen heute weiter auf der letzten Seite der Offenbarung studieren und uns Vers 8 zu Gemüte führen.

[1:06] Und bevor wir beginnen, wollen wir mit einem Gebet starten. Und dazu natürlich euch alle ein niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danke sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können und dass wir dein Wort studieren können. Herr, du hast versprochen, dass du mitten unter uns sein willst, wenn wir uns versammeln, um auf dein Wort acht zu geben. Herr, wir möchten dich nicht bitten, dass es nicht unsere Ideen sind, sondern dass du unser Lehrer bist und dass wir wertvolle Gedanken mitnehmen dürfen aus deinem Wort, dass wir gestärkt werden und dass du uns voran gehst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:56] Wir wollen Offenbarung 22, Vers 8 uns anschauen und vielleicht lesen wir den Vers mal gleich zu Beginn. Offenbarung 22 und dort Vers 8. Jetzt kannst du mal lesen.

[2:25] Genau, und ich Johannes bin es, der diese Dinge gesehen und gehört hat. Also, wir haben ja schon gesagt, hier in diesen Versen ist das Buch eigentlich schon zu Ende. Wir sind eigentlich am Ende angelangt. Das kommt jetzt die Schlussbemerkung und eine davon ist, dass der Autor sich nochmal identifiziert. Johannes. Wo haben wir denn in der Offenbarung noch Stellen, wo Johannes sich als Autor identifiziert?

[2:59] Und damit beginnen wir. Wo noch in der Offenbarung stellt sich Johannes als der Autor da? Ja, am Anfang und zwar eine Offenbarung 1 und zwar dort mehrmals. Verkümmern die Verse zusammentragen. Welche Verse sind das? Vers 1, genau. Das heißt, und er hat sie bekannt gemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt. Genau. Und dann erst Eins und dann noch in Vers 9.

[3:32] Da sagte ich Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und dem Reich und dem standhaften Zeugnis Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen. Also, da wird auch noch mal Bezug darauf genommen, wo er gewesen ist. Ja, und wo haben wir noch ein Fest?

[3:52] Kapiteleinmal noch seine Selbstidentifizierung, also Vers 19. Und ich mein Tipp ist noch dazwischen. Zwischen 19 und haben wir noch ein Vers, genau. Vers, Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asien sind. Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die auf seinem Thron sind, und von Jesus Christus. Also, wir haben in Kapitel 1, Vers 14 und 9.

[4:24] Dreimal sagt Johannes, dass er dieses Buch geschrieben hat. Und dann haben wir sozusagen als Klammer hier, Offenbarung 22, Vers 8. Ihn noch einmal. Nun, das macht er ja nicht nur in der Offenbarung so. Eine Offenbarung ist es noch etwas deutlicher, aber auch im Johannesevangelium identifiziert er sich selbst nicht ganz so deutlich im Johannesevangelium. Wie oft kommt dort der Name Johannes vor?

[4:59] Johannes, Johannesevangelium, mehr wie oft wird er von Johannes gesprochen. Also, jetzt nicht gezählt, aber es kommt schon mal vor. Oder also Johannes kommt er oft vor, allerdings immer im Johannesevangelium geht es um wen? Um Johannes den Täufer. Nicht ein einziges Mal wird nennt Johannes der Evangelist.

[5:23] Er postuliert sich selbst mit Namen im Johannesevangelium. Jetzt, woher wissen wir, dass er es dann geschrieben hat? Es gibt doch eine Selbstidentifikation und zwar, wenn wir mal das letzte Kapitel von Johannes anschauen, Johannes 21. Da gibt es eine interessante Geschichte und zwar spielen da zwei Leute oder drei Personen eine ganz entscheidende Rolle hier in Johannes 21. Werden so die drei Haupt handeln, denn Petrus, Jesus und und Johannes.

[6:01] Johannes. Was ist vielleicht, kannst du kurz zusammenfassen, was ist so der Hauptgedanke der Geschichte? Ja, also, warum fragt Jesus dreimal: "Liebst du mich nicht?" Die drei mit Verraten, genau. Macht sogar ein Kohlenfeuer. Nicht, genau. Und also sein sein Wunsch ist eigentlich ihn wieder einzusetzen. Den Dienst, den er war.

[6:29] Und was passiert an den Jesus liebte? Genau. Was es mit dem Jäger, den du liebst? Genau. Und dann genau, Jesus sagt, was geht mich an? Und dann wird es sehr interessant. Ja, und er sagt dann, wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach. Und dann in Vers 23 heißt es: "Da kam dieses Wort auf unter den Brüdern dieser Jünger stirbt nicht." Und doch hat Jesus nicht zu ihm gesagt, er sterbe nicht, sondern: "Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?"

[6:46] Folge du mir nach. Und dann in Vers 23 heißt es: "Da kam dieses Wort auf unter den Brüdern dieser Jünger stirbt nicht." Und doch hat Jesus nicht zu ihm gesagt, er sterbe nicht, sondern: "Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?"

[6:55] Und jetzt, also das ganze durch das Johannes. Und jetzt kommt im nächsten Vers, das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat. Und wir wissen, das sagen. Das war's also, da finden wir so quasi so um die Ecke sagt Johannes, das bin ich ja. Er erwähnt sich mit Namen, gesagt, ich bin, ich habe das nie erlebt und ich bin der der Apostel Johannes, der dieses Evangelium geschrieben.

[7:21] Also Johannes macht immer sehr deutlich und in dem Fall jetzt weniger deutlich, aber er offenbart, dass er der Autor gewesen ist. Jetzt, Johannes, vielleicht können wir uns noch mal kurz gemeinsam erinnern.

[7:34] Johannes spielte eine besondere Rolle in der Geschichte von Jesus und in der Christenheit. Recht kümmert zusammentragen noch mal so ein paar wesentliche Eckdaten seines Lebens. So, wenn man so eine Kurzbiographie von Johannes verfassen sollte, jetzt also nicht ausgeschmückt mit allen Geschichten, die man kennt, aber so die Details sozusagen, die Hauptpunkte. Was wissen wir über Johannes? Über sein Leben?

[8:12] Er hat einen Bruder. Genau. Also er ist ein Bruder. Der Name seines Bruders war wie sein Bruder. Es war Jakobus. Groß, genau. 37. Also fangen wir von vorne an. Erst geboren worden. Seine Eltern waren denn seine Eltern? Sich sein Vater, die Mutter wissen wir noch nicht mit Namen. Den Vater wissen wir. Sein Vater war Zebedäus, der Sohn des Zebedäus. Also sein Vater war Zebedäus.

[8:42] Und wir wissen, dass seine Mama sich auch sehr um sie gekümmert hat. Ja, und wir wissen, dass er einen Bruder hatte, nämlich Jakobus. Und wir wissen auch, wo er geboren worden ist, nämlich wo ist Johannes geboren worden?

[9:05] Wo ist er geworden worden? Können anschauen und Johannes 1 und dort fährt. Obwohl das steht mir hat es interessiert. 40 gar nicht so direkt drin, aber es ergibt sich dann aus den anderen Details. In die 141 schlitz von Andreas und von Petrus, aber die kommen aus derselben Stadt.

[9:26] Also es ist leider erst geboren worden. Der Ort, er kommt aus Betzweiler. Weiß jemand von euch was Betzweiler heißt übersetzt? Leider heißt also Bet ist einfach Bet ist Haus zu Haus von irgendwas. Genau. Geht nachher ist das Haus des Brotes. Bethscheider ist das Haus des Fisches. Ja, was ein Fischerdorf am See Genezareth.

[9:52] Die der Vater Zebedäus war Fischer und der Bruder Jakobus Fischer und deswegen war auch Johannes ein Fischer. Genau. Und was man so sieht, wesentliche Schlüsselstationen in seinem Leben, was würdet ihr sagen, was man so, wenn man jetzt so eine ganz kurze Biografie schreiben würde, was man so die wesentlichen Stationen im Leben von Johannes.

[10:12] Jetzt vorsichtiger. Offenbarung nochmal identifiziert. Lohnt sich das noch mal vielleicht kurz zusammenzufassen, was war so die diversen Bibel kennen so wesentliche Stationen seines Lebens? Das so zu sagen, was war der erste wichtige Schritt in seinem Leben?

[10:35] Ja, genau. Er ist aber wieso zum Jünger von Jesus geworden. Wo hat ihm gehört, wie sie zum ersten Mal auf aufwies Johannes zum ersten Mal auf Jesus aufmerksam geworden? Hat er in der Zeitung davon gelesen? Hat einen YouTube-Kanal abonniert gehabt? Wie hat er von Johannes?

[11:00] Johannes, die hatten sich große Schwester gehört.

[11:14] Der Johannes hat zum ersten Mal von Jesus gehört, durch wen? Durch Johannes den Täufer. Johannes 1, sehen wir. Johannes den Täufer, der sagte: "Siehe, das Lamm Gottes." Ja, und dann folgen ihm zu. Folgen zwei Jünger oder zwei Jünger von Johannes folgen Jesus nach, nämlich Andreas und der andere. Der andere ist ist Johannes.

[11:37] Johannes war also zuallererst ein Nachfolger von Johannes dem Täufer.

[11:40] Dem Täufer. Also dann erste Lebensalter, der erste wichtige Station. Er war ein er war bei Johannes dem Täufer, hat sich also auch dort taufen lassen, wohl seine Zweifel und hat von Johannes dem Täufer von Jesus gehört. Und dann war er der erste, zusammen mit seinem Freund Andreas, die Jesus nach gefolgt sind. Ja, weil kennt die Geschichte Johannes 1.

[12:06] Johannes der Täufer ruft: "Unter euch ist einer, den er nicht kennt und niemand erkennt Jesus." Und dann am nächsten Tag ruft Johannes der Täufer: "Siehe, das Lamm Gottes." Und an diesem Tag folgen ihm zu. Folgen zwei Menschen, nämlich Andreas und Johannes, die sagen: "Okay, und die folgen denn Jesus nach." Und er dreht sich um und fragt sie, was in Johannes 1 ist.

[12:37] Ganz, ganz tolle Geschichte. Fragt sie, dann versucht ihr. Genau. Und dann sagen sie: "Ihr Abi, wo wohnst?" Und dann sagt Jesus: "Kommt und wohnt." Genau. Und dann lernen sie ihn kennen. Oder also der erste Schritt ist bei Johannes dem Täufer.

[12:52] Der zweite Schritt ist, er lernt Jesus kennen. Er hört von Jesus durch Johannes den Täufer, hat sich taufen lassen und hat sich dafür profitiert, dass jeder Cent der Jesus kennen und er folgt jetzt Jesus nach und versucht Jesus als Person kennen zu lernen. Und das macht eine ganze Zeit lang.

[13:12] Folgt Jesus bei verschiedenen Dingen, aber ist gleichzeitig weiter Fischer am See Genezareth.

[13:17] Genießen. Und dann irgendwann, das ist also welchem Jahr das hier gewesen mit Johannes dem Täufer? Das ist mir ein bisschen unser Prophet. Ist das Wissen in welchem Jahr war das mit Johannes dem Täufer?

[13:32] In welchem Jahr 2000 von Jesus? Das hat ja genau in welchem Jahr der Kalender ja unseres Kalenders? 27. Genau. Das haben ja 27. Wir wissen nicht, wie alt Johannes war, weil wir nicht wissen, der geboren worden ist. Aber er muss die Jünger als wäre es gewesen sein. Also okay.

[13:54] Und dann kommt ein was der nächste wichtige Schritt. Also er folgt der Jesus ab und zu so Teilzeit mäßig, ja, so immer wenn er Zeit hat, kommt damit die Rosa Lehm oder sieht Jesus in Kanada auf der Hochzeit dort, verschiedene Dinge. Und dann gibt es eine neue Entwicklung. Was ist die nächste Entwicklung im Leben von Johannes?

[14:15] Also, wenn er ihnen als Person vor Augen hat, irgendwann und du hast es schon gesagt, irgendwann, nachdem sie ihn über ein Jahr kennengelernt haben. Auch dieses Wasser.

[14:39] Er lädt sie ein, wozu? Genau. Er lädt sie ein, vollzeit ihm nachzufolgen. Also, sie waren schon in gewisser Weise seine Jünger, seine Lehre, aber so mehr so naja. Und dann mal wieder haben sie gearbeitet so Teilzeit. Und das ist in dieser grünen Geschichte Matthäus 4, wo Jesus am See Genezareth entlang geht und sie aus den Boden holt. Ja, also irgendwann wird er Vollzeit-Jünger.

[15:01] Das war ungefähr im Jahre. Es war zur Zeit des Dienstes des galileischen Missiondienstes von Jesus, als in Galiläa war. Und vielleicht habt ihr das noch so ein bisschen im Kopf, wenn ich es auch nicht so schlimm. Das war im Jahre 29. Ja, also vom früher 28 bis früher 29 war Jesus in Judäa vor allem eigentlich. Und erst mit dem Pass am 29, das ist ein Johannes 5, als er vor dem Sand hat er ihn steht da zieht denn dauerhaft nach Galiläa macht Kapella um zu seinem zu einer Stadt.

[15:40] Und dann im Zuge dessen werden auch die Jünger nacheinander berufen. Und irgendwann wird Johannes nicht nur zum Jünger berufen, sondern er bekommt quasi noch ein Upgrade. Was ist die nächste Stufe in seiner Erfahrung?

[15:51] Er wird nicht nur zum Vollzeit-Jünger, sondern aus der ganzen Menge der Vollzeit-Jünger passiert etwas eines Tages auch am See Genezareth, aber nicht am Ufer, sondern auf einem Hügel. Das ist so seine nächste, sein nächster Karriereschritt, ist ja völlig falsch, aber so der nächste Schritt in seinem Wandel mit Jesus.

[16:22] Die Verkehrswerte Erfahrung, die kommt dann noch. Die kommt sogar noch ein bisschen später. Ja, er wird auf dem Berg zu einem Apostel ordiniert. Jain, wenn die Hände aufgelegt. Mit wie vielen anderen jungen Männern? Wie viele andere junge Männer bekommen die Hände aufgelegt und werden Apostel?

[16:51] Hat Jesus also noch elf andere. Noch elf andere. Erfasst es gab mehr Voll zu tun. Es gab mehr Jünger, die Jesus dauerhaft nachgefolgt sind. Aber aus dieser großen Banken oder aus dieser Menge wurde er dann zu einem der Apostel. An dass auch im Jahre 29. Jetzt war er einer der zwölf Stellvertreter von Jesus. Ja, das war so wesentliches.

[17:10] Also, wenn man so seine Biografie schreiben würde, das war so ein wesentliches Ereignis und dann macht er natürlich viel Erfahrung, die wir alle jetzt irgendwie auch im Seminar der Ersehnte so nach und nach durchgehen. Wozu dann später auch die Erfahrung mit dem Verklärungsberg gezählt hat und viele Wunder, die sie sehen. Und dann kommt es natürlich zu dieser gigantischen Enttäuschung im Jahre 31. Ja, Jesus stirbt, Jesus steht auf, Jesus fährt gen Himmel.

[17:52] Und was passiert dann? Jesus fährt in den Himmel und dann mit den Jüngern, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist, was das nächste große Ereignis sozusagen in der Geschichte der Jünger? Genau.

[18:14] Dann haben wir den Heiligen Geist, der ausgegossen wird und wir haben Pfingsten. Also, und was machen die Jünger dann? Wo sind die dann? Also auch Johannes, wenn man so quasi sein Lebensweg so ein bisschen mitverfolgt, was, wo sind die dann größer gewesen?

[18:30] In Jerusalem. Genau. Und zwar wie lange? Predigen da in Jerusalem.

[18:46] So, also was ist das nächste große Ereignis, was irgendwie da zu einer Veränderung führt, sozusagen, ja, so eine Weichenstellung. Denn das nächste große Ereignis, was so prophetisch auch dann die Gemeinde ein Stück weiter schubst auf der prophetischen Zeitlinie.

[19:11] Die Steinigung von Stephanus. Genau. Wann war die? Dreieinhalb Jahre nach der Partie. Das ist die halbe Woche, dreieinhalb Jahre. Ganze 300 Jahre, also Jahres 34 ist. Also fast über drei Jahre ist der Johannes jetzt hier mit den anderen Aposteln in Jerusalem.

[19:28] Und dann kommt die Steinigung des Stephanus, des Diakon Stephanus, und das führt dazu, dass die Gemeinde zerstreut wird. Und wo finden wir dann Johannes? Das ist jetzt eine Testfrage. Sind wir gut eure Bibel kennt, also die Gemeinde zerstreute alle Winde.

[19:46] Und wo finden wir den Apostel Johannes? Okay, war ein bisschen gemein. In Jerusalem, denn die wird sagt, dass alle sich das Zeug haben, bis auf die Apostel, die sind in Jerusalem geblieben. Die Stellung gehalten. Er, also Johannes bleibt in Jerusalem.

[20:11] Und dir aus der Apostelgeschichte können wir gar nicht so richtig jetzt herauslesen, dass er groß irgendwie Reisen unternommen hätte. Ja, das waren seine Aufgabe auch nebenbei noch gesagt. Für wen hatte er zu sorgen? Er musste sich um Maria kümmern. Ja, Maria, die Mutter Jesu. Hat er sich also auch darum gekümmert.

[20:31] Also später, als der Paulus nach der ersten Missionsreise zum Apostelkonzil kommt, das ist im Jahre 49. 49, das Apostelkonzil, das ist auch der Wunsch des Apostelkonzils. Wenn ihr dann alle zusammen kommt über die Frage der Heiden, diskutieren, wo findet das statt?

[20:52] Auch in Jerusalem. Genau. Und da trifft der Paulus auf den Johannes. Hat er sagt im Galaterbrief, dass denn Johannes getroffen hat. Schaut mal in Galater Kapitel 2, Galater Kapitel 2 und dort erst neun.

[21:39] Genau. Also hier werden drei Personen genannt als die Säulen der Gemeinde. Ja, so die müssen so die absoluten Leiter gewesen sein. Dann nämlich werden die drei Personen, genau. Wisst ihr, welcher Jakobus das ist? Welche ist das? Der Jakobus der Apostel. Genau, weil Jakobus der Apostel war schon tot. Er hat daher schon umbringen lassen. Das ist der Bruder von Jesus, der dann Gemeinde in Jerusalem gewesen ist.

[22:03] Ganz genau. Käfers ist natürlich Petrus. Ganz genau. Und Johannes. Johannes gehört zu einem der drei, zu den drei Leitungsfiguren der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem.

[22:16] Und sie haben ihre Aufgabe vor allem gesehen für die Juden Christen und Paulus und Barnabas mehr so für die Nichtjuden. Das hat sich noch noch zu dem Zeitpunkt noch nicht so, also das war ja noch neu, diese Idee, die Heiden zu missionieren. Hatte zwar schon 20 Jahre vor ihm versucht beizubringen, aber für die Jünger war das irgendwie jetzt noch eine neue Sache.

[22:38] So, und da noch nichts ging erst langsam los. Genau. Also ist auf dem Apostelkonzil und dann, wo finden wir den Johannes noch? Kann man noch etwas sagen über sein Leben, was wir aus der Bibel zu müssen, das ableiten können? Das verliert sich dann so ein bisschen für einige Zeit. Aber wo finden wir ihn dann wieder? Was wissen wir auf jeden Fall noch?

[23:00] Und Futter aus dem Schrifttum von allen weit, was er noch erlebt hat, vielleicht schon jetzt gegen Ende seines Lebens.

[23:15] Er wird auf Patmos verbannt. Genau. Von wem wurde von auf Patmos verbannt? Werden da hingeschickt? Die Römer. Genau. Wisst ihr vielleicht auch, welcher Will war das? Es gab viele Römer. Einer war Kaiser. Derzeit nämlich, wer war das?

[23:26] Das war der Kaiser Domitian. Ja, er wurde auf Patmos dann verbannt. Und Domitian regierte von 81 bis 96.

[23:41] Das umgebracht worden. Also innerhalb dieser Zeit muss Johannes nach Rom gekommen sein und muss verurteilt worden sein. Und dann kennt die Geschichte, was ist mit ihm passiert?

[23:55] Er wurde eigentlich nicht zur Verbannung verurteilt, sondern was war sein eigentliches Urteil? Todesurteil. Und wie sollte es vollstreckt werden? Genau. Heißes Öl, sieben des Öl. Da wurde er hineingeworfen.

[24:08] Und was ist passiert? Gott hat ihn bewahrt. Gott hat ihn gerettet. Genau das war ein großes Wunder. Und Elnweit beschreibt es auch. Und dann ist er haben die Römer auf vor lauter Verlegenheit nicht gewusst, was sie machen sollen. In Anführungszeichen, der wahrscheinlich und haben ihn nach Patmos ihnen die Igis verbannt.

[24:30] Dort ist er dann gewesen, oder streitet Offenbarungen ist ja, was er sagt. Und wenn man das jetzt anschaut, kann man also sehen, er war dann vielleicht da gut. Kann man jetzt schlecht, was schon um die. Also, wenn ihr hier, das sind hier, wenn er hier 20 Jahre alt war, ja, dann war hier schon über 80, an die 90 vielleicht. Ja, aber jetzt das Interessante und da verlässt uns ein bisschen sozusagen der biblische Bericht.

[25:00] Aber wird man weiß aus interessante Hinweise in der Kirchengeschichte, dass Patmos nicht die letzte Lebensstation von Johannes gewesen ist. Ja, man denkt ja manchmal, auch es ja beantworten ist, wahrscheinlich auf Patmos gestorben. Das ist aber wahrscheinlich nicht der Fall. Es ist sogar recht gut vorstellbar, dass die Offenbarung nur das vorletzte Buch von ihm unter Himmel gewesen ist.

[25:24] Denn es gibt einen Geschichtsschreiber oder Kirchengeschichtsschreiber, der Videos von, das stimmt gar nicht. Ihr Eus Irenäus von Lyon, und der ist im zweiten Jahrhundert, also gar nicht so lange weg. Der sagt, dass der Johannes bis zur Zeit von Trajan gelebt hat. Also nicht, also wir hatten hier Domitian, aber der Apostel Johannes hätte gerät bis zur Regierungszeit von Trajan.

[25:57] Und nach Domitian kam noch ein anderer, nämlich Nerva, und der regierte zwei Jahre, 96 bis 98. Und Nerva hat interessanterweise alle Urteile von Domitian rückgängig gemacht. Also alle ungerechten Urteile rückgängig gemacht. Das heißt, es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Exil, die Verbannung wieder aufgehoben worden ist, dass er von Patmos zurückkam.

[26:22] Und Irenäus von Lyon sagt auch, er habe.

[26:26] Irenäus von Lyon sagt auch, er habe dann in Ephesus noch gelebt. Das scheint dann in Ephesus noch gelebt zu haben. Das scheint auch schon vor dem Exil seine Heimatgemeinde gewesen zu sein. Das ist vielleicht auch kein Zufall, dass die allererste Gemeinde in den sieben ... schreiben, denen sich die Zeit von Johannes ist, welche Gemeinde ist von mir? Geht's los mit den sieben Gemeinden. Die erste Gemeinde ist die Gemeinde in ... das war seine Heimatgemeinde. Und das macht vielleicht auch deswegen Sinn, weil Jesus quasi seine eigene Zeit im illustrieren wollte mit seiner eigenen Gemeinde. Ja, sozusagen ist die Gemeinde, du kennst die Zeit, die du kennst es. Das könnte vielleicht eine Rolle mitgespielt. Also er ist wahrscheinlich laut Irenäus von Lyon wieder nach Ephesus zurück und hat dann möglicherweise dort, so sagt Irenäus, dort in Ephesus das Johannesevangelium geschrieben. Also, dass sie hat also zumindest sagt es Irenäus von Lyon. Ich meine, das Johannesevangelium selbst kann man jetzt nicht, also ist nicht so exakt kartiert. Es gibt keine genaue Angabe, wann es geschrieben hat, aber nach Irenäus von Lyon ist das Johannesevangelium geschrieben nach der Offenbarung. Das ist interessant. Ja, das heißt, er hat den Lebensbericht von Jesus geschrieben, nachdem er all die Dinge eine Offenbarung gesehen hat und das Gefühl gehabt hat, wenn das alles kommt, dann müssen die Menschen Jesus richtig kennen. Ja, und hat sozusagen, nachdem er all das gesehen hat, also man kann sich jetzt quasi vorstellen, wir lesen ja Johannes sagt, ich habe alles gesehen hier eine Offenbarung 22, 8. Oder er sagt, das habe die ganzen 76 schreiben und die sieben Siegel und Posaunen und den Kampf im Himmel und die Endzeit und die 1000 Jahre und die neue Erde. Noch nicht all das gesehen habe, hat er einen Wunsch. Er schreibt noch einmal die spannendsten und tiefgehenden Geschichten auf, die jemals mit diesem Lied mit dem ausdrücklichen Ziel, das könnt ihr mal kurz noch einmal aufschlagen in Johannes Kapitel 20, Vers 30 und 31. Da sieht man, was so sein Anliegen war, was er eigentlich wollte. Johannes 20, 30 und 31, da heißt es: "Noch viele Zeichen hat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen." Offensichtlich musste Johannes, nachdem er die Offenbarung gesehen hat, das Gefühl gehabt haben, wenn damit die Gemeindeglieder wirklich vorbereitet sind auf das, was auf sie zukommt, müssen sie Jesus kennen und an ihn glauben. Das ist interessant, oder? Weil wir können es ja auch fragen, wenn wir die Offenbarung predigen, wenn wir Vorträge über Offenbarung geben oder Bibelstunde über Offenbarung, oder wenn wir mit anderen über Offenbarung reden, ist dann der Eindruck der Leute: "Ich muss unbedingt Jesus kennenlernen." Oder ist der Eindruck vielleicht auch: "Ich muss einfach nur die Zeichen der Zeit studieren. Ich muss irgendwie gucken, was der Papst und der dann und fern gemacht und einfach nur mich mit den Dingen beschäftigen." Johannes hatte den Eindruck quasi am Ende der Offenbarung, und das zeigte sozusagen dann hier, das ist das weitere Vorgehen. Er wollte den Menschen Jesus zeigen. Übrigens gibt es dann tatsächlich den ... von Casa Reha, und der sagt, dass dann in Ephesus der Johannes auch gestorben ist und dort begraben worden ist, wohl neben dem Apostel Philippus. War dann schon Ende des dritten Jahrhunderts, Anfang des vierten Jahrhunderts. Zu ein bisschen später, aber gibt es erstmal keinen speziellen Grund, warum das anzweifeln müsste. Das heißt, natürlich, wenn wir jetzt nicht das Gesamt anschaut, dann war Johannes hier schon sehr alt. Ja, aber es ist, obwohl es jetzt quasi so die letzte Seite der Bibel ist, interessanterweise nicht eigentlich das letzte Wort der Schrift, sondern wir sind ja noch zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt seines Lebens, aber der Höhepunkt, der Schluss, der kommt dann wohl noch erst mit dem Johannesevangelium. Jetzt gibt es noch ein paar interessante Dinge, die wir uns anschauen können. Kurz den Offenbarungen 22, heißt es ja: "Und ich, Johannes, bin es, der die Dinge gesehen und gehört hat." Ja, jetzt ist es so, das kann man, wenn man das vergleicht mit dem Johannesevangelium und auch mit den Johannesbriefen, ja, er hat ja auch drei Briefe geschrieben, die wahrscheinlich von Patmos gewesen sind. Johannes scheint eine Betonung oft darauf zu legen, dass er Dinge gesehen und gehört hat. Kennt ihr da vielleicht spontan in dem Evangelium oder den Briefen auch noch Verse, wo er sagt: "Was wir gesehen haben, was wir gehört haben, was wir so wir Augenzeugen gewesen sind?" Fällt euch da eine Stelle schlecht ein? Als ich meine Frau, Johannes, ach so, ja, den Johannespriester, Johannes Tusch. Also, wir haben es einfach nicht. Also, klar, Petrus natürlich auch. Er sagt, diesen Augenzeugen gewesen, aber einfach jetzt. Und weil wir bei Johannes gerade sind, ja, klar, das machen irgendwie alle. Ja, Petrus, Paulus sagt ja auch nicht, erschienen war in Johannesbriefen oder in dem Johannesevangelium.

[32:21] Muss es in Johannes stimmen, ganz genau. Das ist untypisch formulierung, obwohl sie sich da gar nicht auf Johannes selbst bezieht, sondern auch wer auf Johannes den Täufer. Ganz genau. Es ist dieselbe. Er wird zeigt, was er gesehen und gehört hat. Ja, toll. Super. An Stellen, an denen Johannes 1, Vers 14, das kennt ihr, oder? "Und das Wort wurde Fleisch und wir sahen seine Herrlichkeit." Na ja, also das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, meine Herrlichkeit als Eingeborene vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Also, das ist der Punkt. Johannes sagt, das Wort ist Gott, durch das Wort ist alles geschaffen, aber wir haben es gesehen. Die sahen seine Herrlichkeit und zwar die die Gnade und die Wahrheit schauen. Noch eine Stelle an in Johannes 19, Johannes 19 und dort Vers 35. Johannes 19:35, da heißt es: "Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit ihr glaubt." Ja, da spricht quasi jetzt mitten in diesem Bericht Johannes, worum geht es denn gerade da an dieser Stelle? Mal kurz die Verse vorher anschaut, worum geht es in dem Abschnitt genau? Also quasi um die Kreuzigung und das, was danach passiert ist. Ja, dann wie zum Beispiel beschrieben, wie sie seine Beine nicht zerschlagen haben und wieder Blut und Wasser aus der Seite floss. Ja, und dann sagt Johannes: "Ich habe das selbst gesehen. Ja, ich war dabei. Ich stand am Kreuz. Ich bezeuge euch, was ich gesehen habe." Ja, das ist wieder diese Betonung: "Ich habe das gesehen, habe das gehört, wie ein Augenzeuge." Ganz bekannt ist auch erster Johannes. Schaut man erst Johannes Kapitel 1, Vers 1 und 2, da merkt man am Anfang auch, wie wichtig ihnen das ist. Manchmal von euch lesen. Erst Johannes 1, Vers 1 und 2.

[34:52] Genau, sind auch die Worte gehört haben, was wir gesehen haben, was sie belastet haben. Johannes sagt: "Ich bin Augenzeuge." Wiesen, ihr könnt mir vertrauen. Was ich euch sage, ist nicht einfach so, wie Petrus sagt, eine versponnene Fabel. Ja, sondern das ist real. Und genauso sagt, dass in Offenbarung auch: "Das habe ich gesehen. Diese Dinge habe ich, Johannes, der hierauf hat, muss ich, habe das gesehen. Ich habe diesen Drachen, den Himmel gesehen. Ja, ich habe die Stimme Gottes gehört. Ich habe das neue Jerusalem. Ich hab's gesehen. Ja, ich weiß, es ist real." Eine letzte Stelle in erster Johannes Kapitel 4 und dort Vers 14. Das fasst es auch noch mal gut zusammen. Erste Johannes 4, Vers 14.

[35:37] Genau, er sagt: "Wir haben es gesehen und wir bezeugen es." Ja, wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn ... gesamte als Retter der Welt. Das war ihm, wenn ich das entscheidende. Er wollte der Menschheit sagen: "Ich habe Jesus gesehen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass er die Wahrheit gesagt hat, dass er die Wahrheit ist, dass er mich gerettet hat." Und das macht letztendlich auch diese Briefe und dieses Evangelium und auch die Offenbarung so wertvoll. Johannes sagt: "Das habe ich alles selbst gesehen und gehört." Jetzt gibt's noch einen wichtigen Punkt hier in diesem Vers und zwar in Vers 8. Noch mal, warum 22, Vers 8. Und Johannes, bist du denn diese Dinge gesehen und gehört hatte? Und als ich es gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubieten, vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge gezeigt. Vielleicht doch eines habe ich vergessen zu sagen. Vielleicht wisst ihr, dass es gab in der Christenheit in den ersten Jahrhunderten durchaus eine Diskussion, ob die Offenbarung ein reales biblisches Buch ist oder nicht. Es gab immer wieder Stimmen, die gesagt haben: "Er habe die Offenbarung zur Bibel dazu gehören sollte." Könnt ihr euch vorstellen, warum vielleicht manche Christen dachten, die Offenbarung ist kein echtes inspiriertes Buch? Das könnte wohl jemand bewegen zu sagen: "Also Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, klar, Römer, Hebräer, Jakobus, Offenbarung. Das hat wohl, warum haben wir so Christen gesagt, wir sind uns nicht ganz sicher, ob die Offenbarung wirklich dazu gehört." Es ist schwer verständlich, ja, irgendwie unklar, ganz anders im Stil als die anderen Leute aus den ... Bücher, ja, ist nicht wie im Evangelium, ist nicht wie so ein Brief von Paulus, ganz andere Bilder, andere Sprache. Das war so ähnlich wie Daniel, aber da Daniel war zum Teil auch noch versiegelt. Ihr habt kein alles sind andere verstehen. Das heißt, es gab einige Leute, die gedacht haben: "Naja, also ob das jetzt wirklich inspiriert ist." Und ich denke, ich meine, ich bin nicht dabei gewesen. Aber die Tatsache, dass Johannes das geschrieben hat und genügend Leute überzeugen konnte, dass es wirklich von Johannes dem Apostel war, sehr entscheidend. Also, wenn jetzt dieses Buch geschrieben worden wäre von irgendeinem unbekannten Christen, der jetzt gesagt hat: "Ich hab Visionen gehabt und so und so." Und so hat wahrscheinlich mehr Leute gesagt: "Ja, also die Autorschaft von Johannes ist nicht ganz entscheidend."

[38:07] Johannes ist nicht ganz entscheidend, weil jeder Christ wusste, Johannes kannte Jesus so gut wie kaum ein anderer. Der beste Freund von Jesus hier auf Erden gewesen. Okay, aber jetzt kommt dieser dritte Punkt. Und als ich es gehört und gesehen hatte, was macht Johannes? Er fällt nieder vor wem? Vor dem Engel. Und jetzt hat man als Bibelleser, hoffentlich ein Déjà-vu. Das ist auch, also er hat mir den so oder das hat man doch schon mal gesehen oder wir haben das mal gelesen oder gesehen. Johannes, der vor einem Engel niederfällt. Wo gab es das schon mal? Ja, nicht ganz am Anfang, sondern er sogar Richtung Ende. Richtung Ende.

[39:12] Und zwar, ich kann mithelfen, den Offenbarungen 19, Vers 10. Schaut man auf Morgen 19, 14h noch mal. Lesen. Ganz glauben ist interessant, oder? Es ist zweimal passiert und zwar zweimal eigentlich relativ gegen Ende des Buches, zweimal in ganz ähnlicher Situation. Schaut mal ganz kurz in eine Offenbarung in 19 und den Offenbarungen 22, wenn ihr mal den direkten Kontext durch anschaut. Schon mal in Vers im 19, es sind ins 19. Oder lasst mir ihren Fingern Offenbarung 19 und geht man nochmal in Offenbarung 22 und schaut, beträgt den Vers davor an. Auch und schaut, welche Parallelen hier finden könnt. Also in Offenbarung 19, Vers 9 und 10 und auf meinem 22, Vers 6 bis 8. Was sind also Parallelen zwischen den beiden Abschnitten Offenbarung 19, 19 und 10 und Offenbarung 22, Vers 6 bis 8? Könnte da Parallelen entdecken?

[40:40] Außer, dass in beiden Fällen Johannes vor dem Engel niederfällt, um anzubieten, gibt es noch Parallelen? Und in beiden Fällen will ihn anbeten. Genau. Ist sowohl worin Offenbarung vor Jesus niederfällt? Ja, ja. Genau. Ganz genau.

[41:04] In beiden Stellen haben wir das ihm vorhergesagt, dass und wahrhaftige Worte Gottes. Ja, wahrhaftige Worte Gottes. Okay, was haben wir noch? Sehr gut. Also wären in beiden Fällen diese Formulierung: "Wahrhaftige Worte Gottes" und "die Worte sind wahrhaftig und gewiss".

[41:22] Als immer noch an Parallelen. Also auf 19, Vers 9 und 10 und auf 42, Vers 6 bis 8, Abschnitt mit Abschnitt vergleichen. Die Hand fällt, ja, genau, die wahrhaftigen Worte. Ja, und diese Idee da, die Idee, die Worte Gottes sind wahrhaftig. Gibt es noch zwei Ideen, die hier parallel sind? Genau, in beiden haben wir eine Seligpreisung. Ja, eine Seligpreisung. Und in beiden geht es eigentlich thematisch, worum geht es in den beiden Abschnitten? Also Offenbarung 19 geht es um was? Für eine Einladung an wann ist diese Hochzeit, wann ist das Hochzeitsmahl, so in realer Weltgeschichte, wann wird das sein?

[42:42] Bei der Wiederkunft. Genau. Und worum geht es in Offenbarung 22, 6 bis 8? Gibt es auch eine entsprechende Stelle: "Siehe, ich komme bald." Also, es geht in beiden Fällen um die Wiederkunft. Forum eher wenig, dass diese beiden Geschichten, wo Johannes niederfällt von dem Engel, sind nicht nur einfach deswegen parallel, weil er denn fällt, sondern in beiden Fällen ist es so, dass der Engel quasi sagt: "Jesus ledig einer, Jesus kommt bald. Glück sie..." Und beiden Fällen gibt es eine Seligpreisung. Glückselig sind ja die in dem Fall jetzt hier, die die berufen sind. Der im anderen Fall, glückselig sind die, die die Worte bewahren. Und dann in beiden Fällen gibt es, sagt er: "Essen die wahrhaftigen Worte Gottes." Und die hat das Feld nieder.

[43:29] Also mit anderen Worten, wenn Offenbarung 19 sagte Engel: "Stell dir vor, du bist eingeladen zum Hochzeitsmahl des Landes zur Wiederkunft. Glückselig, ja, das sind alle, die eingeladen sind, die wahrhaftigen Worte Gottes." Und Johannes ist so überwältigt und sagt: "Okay, lass mich dich anbieten." Und das, was falsch ... der Stadtmitte Gott an. Kabeln später passiert dasselbe wieder. Ja, der Engel sagt es auf: "Du bist eingeladen, sowie der Kunst. Ja, siehe, ich komme bald. Glückselig sind die an den Worten fest, dass die wahrhaftigen Worte Gottes." Und er macht wieder den gleichen Fehler und fällt wieder nieder.

[44:12] Was sagt uns das über Johannes? Was können wir da praktisch daraus lernen? Für uns. Oder glaubt, das ist reiner Zufall, dass das zeichnet eine Bibel passiert? Oder warum hat Johannes das wohl so aufgeschrieben, dass wir sagen: "Hier, manchmal, das habe ich doch mal gesehen."

[44:53] Ja, das könnte man denken, aber nein, es war nicht einfach ein Engel, er zweimal denselben Fehler gemacht. Das ist das, denke, das könnte praktisch lernen. Also, wenn man es jetzt liest, als das eines zu erkennen, aber das war, dass das andere ist das okay, die Strukturparallelen. Aber was ist die praktische Anwendung für uns? Was kann ich daraus lernen? Oder gar nichts von lernen? Also nur jetzt an werden sollen. Ja, ich sage, was ich mir dabei denke: Menschen sind unfassbar schwach. Wenn selbst ein Johannes, mit fast 90 Jahren, nach Jahrzehnten der intensivsten, vom Heiligen Geist geführten Arbeit für den Aufbau des Reiches Gottes, als einer der Stützen der Urchristen, heilige Christ, war ohnehin eine so der idealste Gemeinde und die Urchristen, wenn er, nachdem er unter Inspiration des Heiligen Geistes Visionen gehabt hat, zweimal in kurzer Folge denselben Fehler macht, dann dürft ihr wissen, wir als Menschen sind sehr schwach. Und wir sind schwächer, als man denkt. Man würde denken, okay, jemand für Johannes, der ist jetzt über solche Fehler haben. Oder aber die Bibel gibt uns wieder vom Anfang. Ja, also los geht mit dem Sündenfall, über Noah und so weiter, bis hierhin Hinweise darauf, dass man niemals zu irgendeinem Zeitpunkt sagen kann: "Also, jetzt bin ich auf einem Level angekommen, da kann mir nichts mehr passieren." Oder selbst dem Johannes am Ende, oder kurz vor dem Ende seines Lebens, also hat ein paar Lebensjahre Feld gehabt, aber der war schon sehr alt und sehr erfahren, ein Gemeindeleiter, nicht nur den Ortsgemeinde, sondern so so von der Autorität eines Generalkonferenz-Präsidenten oder so. Nach einer Vision, und zwar nicht irgendeiner Vision, sondern der Vision macht er trotzdem wieder einen Fehler. Und zwar auch einen, der durchaus auch schwerwiegend ist. Ja, und das zeigt klar, wir haben jetzt nicht das Recht zu sagen: "Johannes, wie konntest du?" Wer weiß, wir regiert hätten. Ja, aber es zeigt, dass wir Menschen schwach sind und wir Jesus brauchen, egal was wir alles mit ihm erlebt haben, egal wie groß unsere Erfahrung ist, unsere Lebenserfahrung und so, unseren Dienst. Der wochen immer Jesus. Wir sind zu jedem Zeitpunkt in der Lage, eine ziemlich dumme Fehler zu machen. Denkt an Mose, oder der demütigste Mann, der jemals gelebt hat, außer Jesus natürlich, dann einer der klügsten Männer aller Zeiten, ein unglaublicher Mann Gottes, mit Gott von Angesichts Angesichts gerät, dann hat er seine Sünde gemacht. Wann hat er die Sünde begangen, die ihn gekostet hat? Genau dann, wann war das? Ungefähr so im Laufe der 40 Jahre Wüstenwanderung, im vierzigsten Jahr, im 40. Also, wir müssen halt auch, er hat auch den den Ägypter ermordet. Der 80 Jahre zuvor her, mit 40, ja, aber mit 120 ist dann noch mal so aus der Haut gefahren. Und das schöne an der Sache, oder das Interessante, jetzt eine Sache ist, Johannes wird nicht aus dem Buch des Lebens gestrichen, oder Gott sagt nicht: "Also, wie kannst du ja?" Sondern wir werden dieses Mal sehen, wie der Engel ihnen wieder ganz gnädig ermahnt und wieder zurückführt. Und auch Mose musste zwar auf das Gelobte Land verzichten, allerdings nur, also auf eine Art und Weise, dies am Ende dann gemacht hat, also sehr erträglich gemacht hat, weil er kam ins himmlische Gelobte Land. Was zeigt auch, wie Gott mit uns umgeht. Und ihr kennt diesen Bibelfest, dass Gott nicht mit uns gehandelt hat nach unseren Sünden. Der Johannes machte ich einen Fehler, nicht verlag in Gott rebellieren will. Oder er will hier nicht den Gott rebellieren. Und trotzdem machte ein Fehler. Und das zeigt uns auch, dass wir auch wenn wir mit Gott leben, durchaus immer wieder in der Gefahr stehen, Fehler zu machen und korrigiert werden müssen, durch Engel, durch den Heiligen Geist, durch das Wort Gottes.

[49:22] Ja, also ich meine, der Punkt ist ja, er hat bestimmt nicht gedacht: "Wo, ich möchte jetzt das zweite Gebot brechen oder das erste Gebot." Aber es war überwältigend. Hinter gefallen, aber es war ja nun schon mal einmal passiert und er hätte ja sich daran erinnern können. Wir mal, das sollte ich nicht tun. Oder er war halt ja, vielleicht dachte aber, dass das zeigt uns nur, wir brauchen Jesus in jeder Lebenslage und wir müssen immer bereit sein, uns auch korrigieren zu lassen, egal wer wir sind. Und wenn Johannes das passiert ist, wer sind wir, dass uns, dass wir das und sich passieren könnte? Und was auch interessant und damit schließen wir, es war nicht nur eine Prüfung für Johannes, es war auch eine Prüfung für den Engel. Wer war denn dieser Engel Gabriel? Und du wirst vielleicht, gab er das kann man mit allen Zutaten so ein bisschen herkonstruieren. Ja, aber eine besondere Funktion im Himmel, welches seine Stellung hat. Jetzt die Stellung, die Luzifer verzögert hat, und das ist so eine ganz interessante Fußnote der Offenbarung. Sozusagen, diesem großen Kampf, wo es fast immer um Menschen geht, das hier ausgerechnet der Engel, der den Platz von Luzifer haben wollte, der ja angebetet werden wollte, unbedingt, dass der gleich zweimal, so zu sagen, geprüft wird, in dem der treuste einer der treusten Jünger Jesu ihn anbieten will. Und er dann sagt: "Nein, dann werde ich diesmal noch müssen uns genau damit beschäftigen." Dann habe das schon mal ein Freund ein bisschen gesprochen. Lernen wir, also Gott hat Johannes Stück für Stück geführt. Und wenn man sich das anschaut im Leben von Johannes, Gott hat ihn immer ein Stück näher zu sich gebracht und noch ein bisschen näher und noch ein bisschen näher.

[51:08] und irgendwann hat er sich ganz aus den Augen verloren und schreibt dann in Ephesus das Johannesevangelium. Und das ist nur noch Jesus, Jesus, Jesus. Und wenn das uns Erfahrung ist, also immer noch ein Stückchen näher zu Jesus kommt, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Aber noch gemeinsam im Gebet.

[51:32] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danke sagen, dass wir aus deinem Wort lernen können. Danke, dass wir das Beispiel von Johannes haben, der Schritt für Schritt an deiner Hand so viel erlebt hat und immer näher zu dir gekommen ist. Herr, lass uns wie Johannes ein tiefes Interesse am Wort Gottes und an dir persönlich haben, dass wir dich immer mehr lieben und verwandelt werden in dein Bild. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


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