In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 2:29b „Ist der Geist, den Gemeinden sagt“ beleuchtet. Mirjam Giebfried erklärt, dass es sich hierbei um den Heiligen Geist handelt und wie er durch Menschen in der Gemeinde wirkt. Sie betont die Wichtigkeit, auf die Stimme des Geistes zu hören und wie dieser uns befähigt und mit Gaben ausstattet, um als Christen zu wachsen und andere zu erreichen.
Offenbarung 2:29b
Mirjam Giebfried · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungs-Seminar. Schön, dass ihr heute hier seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir wollen weiter die Offenbarung studieren, indem wir Vers für Vers und Text für Text in der Bibel miteinander vergleichen, weil wir glauben, dass die Bibel in sich stimmig ist. Und bevor wir das tun, wollen wir uns von dem leiten lassen, um das es heute geht. Das ist der Heilige Geist. Und ich lade euch ein, jetzt mit mir gemeinsam zum Gebet niederzuknien.
[1:32] Unser Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir einmal mehr die Offenbarung studieren können, nicht einfach aus Zeitvertreib, sondern weil sie besonders wichtig ist für unsere jetzige Zeit. Herr, lass uns das erkennen. Lass uns jetzt in heiliger Ehrfurcht vor dich treten, wenn wir dein Wort aufschlagen und schenke uns den Heiligen Geist, der uns erklärt, was dort steht. Danke, Vater, dass wir die Möglichkeit haben und danke, dass wir schon sehr viel von dir lernen durften. Aber wir wollen nicht aufhören, deine Schüler zu sein und wir wollen durch deine Gegenwart verändert werden. Deshalb bitte ich dich, dass du jetzt die Worte und die Gedanken führst. Ich bitte dich, Herr, dass du uns die Augen öffnest und unsere Ohren weit aufmachst, dass wir hören, wie Jünger hören und dein Wort in uns Eingang findet. Im Namen Jesu. Amen.
[2:45] Lasst uns den Vers aufschlagen, den wir schon das letzte Mal behandelt haben. Der letzte Vers von Offenbarung Kapitel 2. Wir haben ihn nur kurz angefangen und ich denke auch nicht mal heute können wir ein bisschen Schöpfung bringen. Offenbarung 2 Vers 29. Wer ihn hat, darf gerne lesen.
[3:12] "Ist der Geist, den Gemeinden sagt." Danke schön. Ein Satz mit Ausrufezeichen am Ende des Kapitels. Und meine erste Frage wäre ganz simpel: Um welchen Geist handelt es sich hier?
[3:31] Um den Heiligen Geist. Können wir das auch belegen? Schaut mal mit mir in Apostelgeschichte 20 und dort Vers 28.
[3:51] Da merken wir, dass es tatsächlich der Heilige Geist sein muss.
[4:08] Ja, bitte. "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat."
[4:28] Also hier werden Menschen angehalten, acht auf etwas zu haben. Und auf was?
[4:42] Und auf die ganze Herde. Okay, jetzt ist die Frage: Wen meinst du mit "uns"?
[4:48] Und selber. Okay, es ist dann auf sich selbst auch aufpassen. Aber hier heißt es: "So habt nun acht auf euch selbst, genau..."
[4:58] Und auf die ganze Herde. Und wenn ihr mal schaut, vielleicht habt ihr auch so eine Zwischenüberschrift dort in eurer Bibel. Bei mir heißt es da: "Die Abschiedsrede des Paulus an die Ältesten von Ephesus." Diesen Text hatten wir schon vor einiger Zeit, ganz am Anfang von Kapitel 2, als wir uns die Gemeinde Ephesus angeschaut haben. Dort spricht Paulus mit den Ältesten von Ephesus und er verabschiedet sich, und sie sind eigentlich ganz traurig. Aber wie das so ist bei einem Abschied, man gibt dem anderen noch so das Wichtigste mit. Und das sagt er: "Passt auf die Herde auf."
[5:42] Und dann im nächsten Satz sagte er auch, wen er mit wen oder was er mit der Herde meint.
[5:51] "Nicht ich, sondern der Heilige Geist hat euch zu Aufsehern gesetzt, um wen zu hüten?"
[6:00] Die Gemeinde Gottes. Okay. Also wir stehen jetzt hier der Heilige Geist und die Gemeinde in Verbindung.
[6:34] Eingesetzt, um auf die Gemeinde aufzupassen. Oder...
[6:47] Es ist der Heilige Geist, der sich mehr oder weniger indirekt um die Gemeinde kümmert. Es sind nicht nur die Menschen, oder es ist nicht nur Jesus, nicht nur Gott der Vater, sondern der Heilige Geist kümmert sich um die Gemeinde. Und deswegen setzt er Menschen ein. Aha. Wollen wir schon mal festhalten.
[7:17] Genau, das ist auch wichtig für uns heute. Interessant ist aber immer auch für uns, dass der Heilige Geist das ein bisschen über einen Umweg macht, nämlich, dass er Menschen benutzt. Er macht es nicht einfach irgendwie, dass man sagen könnte, ja, in der Gemeinde kommen Menschen zusammen, die alle vom Heiligen Geist erfüllt sind und die brauchen niemand anderen. Sondern es ist schon in Gottes Sinne, dass es gewissermaßen Aufseher gibt oder Menschen, die besonders Verantwortung für die Gemeinde tragen.
[7:55] Okay, ähm, was denkt ihr denn? Hier heißt es dann auch: "Um die Gemeinde Gottes zu hüten." Okay. In anderer Übersetzung heißt es auch: "Zu speisen." Also, was machen denn diese Aufseher? Wie kann das praktisch aussehen, dass es Menschen gibt, die...
[8:18] Menschen gibt, die ja, hier heißt es auch sehr in der Gemeinde sind. Ich kann mir vorstellen, dass sie darauf achten, dass die Menschen, die wahre Speisen zu sich nehmen, also von der Bibel. Und dass sie auch, wenn sie Fragen haben, zu ihnen kommen können.
[8:41] Ja, zum Beispiel. Also jeder darf sich jetzt mal überlegen, wer das in der eigenen Gemeinde so wäre, zu dem kann ich kommen, wenn ich Fragen habe. Oder wer ist auch für mich wie so ein, ja, ein bisschen vielleicht wie ein Anker, zu dem ich kommen kann, wenn ich auch theologische Fragen oder Unsicherheiten habe.
[9:03] Habe. Genau. Oder vielleicht bin ich das ja auch für andere.
[9:12] Jetzt hatten wir es so eine Kette schon mal so ähnlich. Und zwar, erinnert ihr euch an den Anfang der Offenbarung?
[9:19] Offenbarung, wo finden wir so eine Kette schon mal?
[9:28] Ja, genau. Offenbarung 1 geht es noch genauer.
[9:30] Genauer. Ja, ab Vers 1.
[9:35] Genau, dann dürft ihr gleich mal lesen, wenn ihr es habt.
[9:43] "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll." Und der hat sie bekannt gemacht und durch seinen Engel seinen Knecht Johannes gesandt.
[10:01] Genau. Also hier haben wir Johannes, einen Menschen, oder er war auch Ältester in seiner Gemeinde, wissen wir. Der etwas weitergegeben hat an die Gemeinde. Gewissermaßen in Vers 3 hatten wir das auch: "Glückselig, wer die Worte liest." Also damals wurde die Offenbarung durch das Vorlesen in der Gemeinde weitergegeben. Und er hat sie empfangen.
[10:25] Ähm, hier heißt es jetzt erstmal Gott der Vater und Jesus. Aber wenn wir dann ja noch weiter lesen...
[10:30] Noch weiter lesen.
[10:37] Ja, genau. In Vers 4 geht es dann um die sieben Geister. Da merken wir, die Offenbarung kommt auch vom Heiligen Geist. Es ist wirklich die ganze Gottheit, die hier die Offenbarung weitergegeben hat.
[10:49] Und wenn wir dieses Modell wiederholt sehen, dann können wir uns auch fragen: Sind wir auch in so einer Kette? Tun wir es dem Johannes gleich?
[11:02] Vielleicht haben wir nicht die Stimme gehört oder eine Vision gesehen. Aber wir haben hier Offenbarung doch gelesen. Was sind wir dann auch wie ein Johannes, der weitergibt, was er gesehen und gehört hat?
[11:24] Das letzte Mal haben wir ja von "Wer ein Ohr hat, der höre" oder was bedeutet das noch mal?
[11:48] Genau. Das heißt eigentlich, die Botschaft, die man empfangen hat, anzunehmen. Und wir hatten auch dieses Bild von den vier Böden, gell? Es sieht so richtig sinken zu lassen, dass dieses Wort jetzt mein Leben verändern kann.
[12:03] Und das ist eine Frage, die müssen wir uns immer stellen, wenn wir zum Beispiel zum Gottesdienst gehen, eine Predigt hören. Dann kann es sein, dass man sagt: "Ah, toll, die Predigt hat alles gestimmt, volle Wahrheit." Aber wenn man nach Hause geht und das alles war, dann hat es noch nicht diese hundertfältige Frucht getragen, die eigentlich das Wort als Potenzial hat.
[12:30] Wirklich Frucht tragen kann es auch dann, wenn wir eben in dieser in diesem Platz in der Kette stehen und weitergeben an andere Menschen.
[12:44] Formuliert es so: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Wenn du hörst, was der Geist den Gemeinden sagt und über die Ihnen erteilte Unterweisung nachdenkst, werden deine Ohren verschlossen sein für die Torheiten und den Unsinn, die dich umgeben.
[13:11] Das Hinhören hat gleichzeitig zur Folge, dass ich von etwas anderem weg höre.
[13:19] Ihr werdet die Dinge, in der die Torheiten und Unsinn in der Welt, weder hören und wiederholen, noch werdet ihr jemals danach streben. Wenn Christus den Hunger der Seele stillt, sind diese Nebensächlichkeiten für dich geschmacklos und sogar ekelhaft. Ihr habt dann keine Lust mehr, euch an ihn zu laden, sondern wählt stattdessen das Brot des Himmels. Und das ist, was wir jetzt auch gleich nach tiefer machen werden.
[13:50] Aber noch mal zu dem Vers in Offenbarung 2, Vers 29. Wir haben diese Formulierung ja öfter, und wir hatten auch schon gesehen, Offenbarung 2, Vers 7 zum Beispiel, taucht das auf. Aber ich finde immer wieder interessant, wenn ich das lese. Hier steht: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist wem sagt?"
[14:11] Den Gemeinden. Da steht nicht, was der Geist jedem Einzelnen zu sagen hat. Da steht auch nicht, was der Geist dir zu sagen hat. Da steht auch nicht, was der Geist dem Nächsten zu sagen hat. Sondern da heißt es: "Der Geist redet zu den Gemeinden."
[14:36] Und ich habe ein bisschen Sorge dabei, muss ich sagen. Denn es gibt Menschen, die es auf die leichte Schulter nehmen, ob sie jetzt am Sabbat in die Gemeinde gehen oder nicht. Ob sie zum Gottesdienst gehen oder nicht. Es gibt Menschen, die sagen: "Naja, es gibt zwar den Gebetskreis oder den Bibelkreis in der Gemeinde, wenn ich Zeit habe, mache ich das auch." Aber sie erkennen nicht, dass es der Heilige Geist ist, der hier spricht.
[15:10] Und dass er zu der Gemeinde spricht. Schaut nochmal mit mir in Offenbarung 1.
[15:15] Eins. Dort haben wir in Vers 12 dieses Bild von Jesus.
[15:27] Und Johannes hört eine Stimme hinter sich. Er dreht sich um und was sieht er?
[15:34] Sieben goldene Leuchter. Wofür stehen die goldenen Leuchter?
[15:36] Für die sieben Gemeinden. Also die Stimme Jesu hört, führt das seinen Blick zuerst auf die Gemeinde.
[15:50] Und dann auf Jesus, der mitten in der unter den goldenen Leuchtern wandelt. Und hier erfüllt sich doch Jesu Verheißung ganz bildlich, wenn Jesus sagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Und hier ist Jesus mitten unter den Lichtern, mitten unter der Gemeinde.
[16:13] Bevor wir weitergehen mit den nächsten Versen, ich habe schon auch einige für uns heute dabei. Lasst mich ein Bild mit euch teilen. Ihr wisst, ich war jetzt in den letzten Wochen in Afrika, meine Familie dort besuchen. Und dort ist nicht nur um 18 Uhr Sonnenuntergang, sondern die Uhren ticken auch sonst etwas anders. Es ist sehr viel Unsicherheit dort in dem Land, wo meine Verwandten wohnen. Das hat zur Folge, dass sie um ihr Grundstück herum eine große Mauer haben. Und diese Mauer hat ein Tor, dass man rein und rausgehen kann. Und hinter der Mauer im Grundstück gibt es einen Hund, der ist auch noch da, auch noch ein bisschen zum Bewachen. Es ist wirklich sonst sehr unsicher.
[17:13] Und jetzt ist es so, sie hat mein Auto dort, oder zwei Autos, die haben beide die gleiche Hupe. Eine besondere. Die hat man schon von weitem. Und die Mitarbeiter dort wissen, wenn sie diese Hupe hören, dann gehen sie zum Tor, um das Tor zu öffnen, damit man reinfahren kann.
[17:35] Kann. Jetzt habe ich aber bemerkt, nach einiger Zeit, dass es doch auch ein paar wenige andere Autos in der Stadt gibt, die auch seine Hupe haben. Ist auch, wo man auch dann von weitem hört. Und doch nicht das richtige Auto vor dem Tor steht, bzw. gar keins.
[18:02] Und ich habe mit einem der Verwandten dort gesprochen, habe gesagt: "Sag mal, wenn jetzt so ein anderes Auto durch die Stadt fährt, woher wissen die Wächter oder die Mitarbeiter, dass sie das Tor aufmachen sollen?" Und da hat sie mir gesagt: "Ich habe es herausgefunden. Ich habe ihnen auch gesagt: Schaut auf den Hund."
[18:29] Wenn der Hund aufsteht und zum Tor läuft, dann ist es das richtige Auto. Wenn ihr die Hupe zwar hört, aber der Hund liegen bleibt, dann müsst ihr auch nicht zum Tor gehen, weil der Hund hat schärfere Ohren als jeder Mensch. Und der Hund kann genau unterscheiden, ob jetzt die richtige Hupe ertönt oder nicht.
[18:55] Dieses Bild beinhaltet eine ganz wichtige Lektion für uns. Denn wir als Christen sollten auch ein geschärftes Gehör haben, so wie dieser Hund. Und auch wenn vielleicht andere Menschen um uns herum die Stimme vom Heiligen Geist nicht so gut kennen, dass sie sagen können, dass es wirklich der Heilige Geist, der gesprochen hat. Das sollten wir doch so daran gewöhnt sein, dass wir sagen können: "Ja, das ist die Stimme des Geistes."
[19:27] Die zweite Lektion, und die ist wirklich ernst, die dieses Bild für uns enthält, ist: Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass wir auch als Christen, und da ist solche, die sich dafür ausgeben, eine Verantwortung für andere tragen. Denn andere schauen auf uns, wie die Mitarbeiter auf den Hund schauen. Und schauen auf unsere Reaktion. Und wenn wir meinen, wir verkündigen die dreifache Engelsbotschaft und wir verkündigen sie vielleicht richtig, und wir haben den Sabbat, und wir haben die Gesundheitsbotschaft, und wir haben einen anderen Lebensstil. Vielleicht verkündigen wir das, aber wenn andere nicht sehen, dass es eine Reaktion in unserem Leben hervorruft, das sagen die: "Ja, die Botschaft hat für mich wahrscheinlich auch keine Bedeutung." Schau doch mal, der lebt ja wie jeder andere.
[20:30] Ich glaube, es ist sehr wichtig für uns, dass wir wirklich hinhören.
[20:38] Gott möchte, dass wir den Worten der Wahrheit Beachtung schenken. Wir sollen sie hören und praktizieren, denn die Wahrheit ist eine Botschaft des Himmels für diejenigen, die darauf hören.
[20:53] Jetzt kommt ja das, was wir in der Offenbarung lesen, eben von Jesus und von dem Heiligen Geist. Und die ganze Zeit haben wir von denen gelesen, der...
[21:03] Der. Also immer wieder die Beschreibung von Jesus haben wir gelesen. Und er war es auch, der zu den Gemeinden spricht.
[21:15] Jetzt, warum sagt Jesus dann trotzdem: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt?"
[21:26] Frage an euch: Warum sagt Jesus: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt?" Nicht, was der Sohn des Menschen sagt. Oder...
[21:35] Oder...
[21:44] Ja, in Johannes sagte, dass Gott Geist ist.
[21:46] Geist.
[21:51] Dieser Text, ja, okay, der Verweis auch auf die göttliche Autorität. Lasst uns mal 1. und dort die Verse 12 bis 14 aufschlagen.
[22:03] Da stellt sich für uns die Frage: Warum brauchen wir neben Jesus auch nach den Heiligen Geist?
[22:33] Gefäße. Ja, damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienen, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben. In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das sie weint, um eurer Rettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand und unsere Erbe ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit. Danke schön.
[23:25] Also, einmal Jesus ins Spiel. Und die Frage ist, wer nimmt welche Rolle ein?
[23:59] Genau. Und auf Christus haben wir gehofft, ihm dienten sie. Aber durch den Heiligen Geist hier steht: "Glaube ich, wurde versiegelt worden mit dem Heiligen Geist." Genau. Also wir haben den Glauben an Jesus oder die Hoffnung auf Jesus, und die wird jetzt versiegelt.
[24:24] Was meint denn das versiegelt sein? Wie würdet ihr es in eigene Worte fassen?
[24:44] Also, was ich darunter verstehe, ist, der Heilige Geist macht unseren Glauben fest. Der Heilige Geist hilft uns, dass der Glaube nicht einfach mal so da ist, sondern wieder wankelmütig wird, sondern dass er wirklich fest in Christus bleibt.
[25:00] Bleibt. Wir können dazu auch mal parallel 2. Timotheus 1, Verse 13 und 14. Aber da gibt's noch zwei Meldungen vorher. Bei mir steht: "Das Siegel war ein Zeichen des rechtmäßigen Eigentümers und ein Schutz vor dem Zugriff von Unbefugten." Also, auf der Siegel, das Siegel, ja, war ein Zeichen des rechtmäßigen Eigentümers und ein Schutz vor dem Zugriff von Unbefugten. Das heißt auch, dass auch wir, wenn wir versiegelt sind, auch unter Gottes Schutz sind.
[25:35] Schutz einfach sind. Und genau, wir sind eigentlich, ja, erinnert ihr euch noch an letzte Woche? Da hatten wir auch als ersten Boden den diesen Weg.
[25:44] Und da wurde das Same von den Vögeln weggenommen. Und das genau, das verhinderte Heilige Geist.
[25:52] Denn der Heilige Geist ist, wie du sagst, wie so ein Schutz, dass das, was wir haben, uns nicht genommen werden kann. Es war hier noch eine Meldung.
[26:05] Ja, könnte man formulieren, dass der Heilige Geist eine Art Katalysator ist. Oder beim Computer wird ein Treiber, der das Ganze dann, diese Befestigung entsprechend installiert.
[26:19] Ja, okay, guter Vergleich auch. Danke schön.
[26:26] Danke schön. Wir brauchen den Heiligen Geist. Das ist die Botschaft, die dahinter steckt.
[26:30] 2. Timotheus 1, Verse 13 und 14: "Der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben, in der Liebe, in Christus Jesus. Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt." Danke schön.
[27:20] Also hier sagt der Paulus: Die, also du hast die Wahrheit, sozusagen den Glauben, die Liebe in Christus. Und das bewahre durch den Heiligen Geist.
[27:31] Ja, wir können das nicht aus uns selbst heraus tun, sondern der Heilige Geist hilft uns nicht nur, Christen zu werden, sondern auch wahre Christen zu bleiben.
[27:47] Jetzt gehen wir mal zu 1. Korinther 12.
[27:50] 12. Und auch wenn das nach vielen Versen ausschaut, ist nicht so ein langer Text. 1. Korinther 12.
[28:04] Genau. Der Heilige Geist muss in uns wohnen.
[28:12] Es könnte 12, Verse 4 bis 11 geht es um die verschiedenen Gaben des Heiligen Geistes. Und das lässt das Ganze noch ein bisschen praktischer werden, denn Gaben oder Talente ist ja was, jeder von uns hat.
[28:23] Hat. Es könnte 12, 4 bis 11.
[28:33] "Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist. Auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe Herr. Und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allem wirkt. Jedem wird aber das Offensichtliche Wirken des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist, einem anderen Glauben in denselben Geist, einem anderen Gnadengaben der Heilungen, einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Das ist alles, aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will."
[29:32] Er will. Danke schön. Habt ihr vielleicht bemerkt, in Vers 4 und 6, dass so ein Parallelismus da ist. Was heißt, es gibt Unterschiede in den Gnadengaben oder die Kraftwirkungen sind unterschiedlich. Es ist aber derselbe Geist. Und in Vers 6 heißt es: "Es ist aber dasselbe Gott." Das ist ein Verweis darauf, dass der Heilige Geist auch Gott ist. Aber das nur so nebenbei.
[29:59] Aber das nur so nebenbei. Jetzt haben wir bei der Dreieinigkeit diese drei Personen, ja, Gott der Vater, Jesus und der Heilige Geist. Und von den drei Personen ist jeder auch so ein bisschen, könnte man sagen, für was anderes zuständig. Denn Gott der Vater ist nicht auf diese Erde gekommen und ist nicht für uns gestorben. Das hat Jesus gemacht.
[30:25] Jesus gemacht. Wofür würdet ihr sagen, dass der Heilige Geist zuständig ist?
[30:43] Okay, das sagt Jesus auch an anderer Stelle: "Ich sende euch den Tröster, und der wird euch in alle Wahrheit leiten."
[31:00] Laut dem, was wir jetzt da alles gelesen haben, in erster Korinther...
[31:11] Ja, genau, genau. Der Heilige Geist in Vers F wird es ja noch mal schön zusammengefasst. Die ist alles, aber das sind alle Gnadengaben, wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will. Das ist doch sein Aufgabenbereich. Der Heilige Geist gibt jedem die Gabe. Er gibt dir die Gabe, dass du gut mit Kindern umgehen kannst. Er gibt dir die Gabe, dass du gut mit den Nachbarn reden kannst. Er gibt dir die Gabe, dass du mit Menschen, die vielleicht eine schlimme Vergangenheit hast, mitfühlen kannst und ihnen die Hoffnung schenken kannst, dass Jesus auch ihr Leben verändern kann.
[31:48] Jedem von uns gibt der Heilige Geist eine Gabe, dein Talent. Das heißt für uns, wenn wir wenig begabt sind und sehen irgendwie: "Naja, so viel habe ich nicht auf dem Kasten." Dann können wir Gott, den Heiligen Geist bitten, dass er uns auch noch mehr befähigt.
[32:15] Sags laut. Er macht eigentlich weiter, wie Jesus in Anführungsstrichen aufgehört hat. Was Jesus angefangen hat, macht der Heilige Geist weiter.
[32:24] Und wenn wir jetzt heute auch gehört haben, dies also wirklich der Heilige Geist schenkt uns Begabungen, befähigt uns, und heute gehört haben, dass wir nicht nur selbst von Gott lernen sollen, sondern auch weitergeben sollen, dann kann jetzt einer da sein und sagen: "Ach, ich bin aber nicht so der Redner. Ich bin nicht, mir fällt schwer auf Leute zuzugehen."
[32:50] zuzugehen. Was ist dann zu tun? Lieber Heiliger Geist, du weißt, ich habe eine schwere Zunge, oder ich habe so Respekt vor anderen. Und eigentlich möchte ich ja ein Missionar sein, aber kannst du mich bitte dazu befähigen? Und dann heißt es: Er gibt jedem persönlich, wie er will. Das heißt, es müssen nicht exakt die Wege sein, die ich mir vorgestellt habe, aber der Heilige Geist gibt.
[33:24] Jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingsverse zur Zeit, und ich bin froh, dass er passt, dass ich ihn mit euch teilen kann. Eine Seite weiter, erste Korinther 14, Vers 26. Da steht etwas wunderschönes. Erste Korinther 14, Vers 26.
[33:56] „Wie ist es nun, ihr Brüder, wenn ihr zusammenkommt? So hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, ein Offenbarung, ein Auslegung. Alles, was zur Erbauung geschehen.“ Danke schön. Ein Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, was hier aufgezählt wird, hatten wir eigentlich schon gerade eben gesehen in erster Korinther 12. Also, das sind alles Gnadengaben. Und jetzt sagt hier Paulus: „Wenn ihr zusammenkommt, hört jeder von euch etwas.“
[34:33] Das ist doch wunderschön, oder? Paulus sagt: Jeder von euch ist begabt, wenn ihr zusammenkommt zum Gottesdienst, zum Beispiel jetzt, oder auch zu einer Missionsveranstaltung, oder zu einem Krankenbesuch. Das kann ja viele Formen annehmen, aber ich nehme jetzt mal den Gottesdienst.
[34:50] Heute zusammengekommen sind wir, haben jeder eine Gabe vom Heiligen Geist geschenkt bekommen. Jeder etwas. Vielleicht kann er gut singen, vielleicht kann der eine viele Sprachen sprechen, vielleicht hat er besonderes Mitgefühl. Und dann sagt er: „Alles lasse Erbauung geschehen.“ Also, setzt eure Gaben ein zur Erbauung von anderen.
[35:19] Als ich meine Verwandten besucht habe, da durfte ich auch am Sabbat an einer Gemeinde sein. Die hat mich so fasziniert. Die hat mich auch erbaut, weil das seine Gemeinde. Manchen habe ich es schon erzählt. Da waren 20 Erwachsene, 15 Kinder in dem Raum, und von den 20 Erwachsenen war ich die Einzige, die sitzen geblieben ist während dem Gottesdienst. Gut, ich bin zum Singen aufgestanden, aber ich habe sonst nichts beigetragen. Ich war nur Gast. Aber die anderen haben wirklich alle mindestens einmal vorne gestanden und irgendetwas zum Gottesdienst beigetragen. Ob sie gesungen haben, was vorgelesen haben, und jeder von ihnen hat eine Gabe. Ich dachte so: Wow, so müsste Gottesdienst immer sein. Das ist nicht diejenigen gibt, die sprechen und die sozusagen die Weisheiten mit dem Löffel gegessen haben und die anderen hören zu und werden immer träger und müder. Vielleicht, sondern Gemeinde lebt davon, dass jeder etwas beiträgt, weil jeder eine Gabe bekommen hat. Und da gibt es keinen, wir sagen könnte: Ja, ich habe nichts, ich kann auch nichts bringen.
[36:39] Jetzt, hatten wir ja, um zurückzukommen zu Offenbarung 2, Vers 29. Eben gehört, der Heilige Geist hat den Gemeinden etwas zu sagen. Und das wirft ein bisschen die Frage auf: Ist das was Neues, dass der Geist zur Gemeinde spricht? Gab es schon öfters in der biblischen Geschichte, dass der Heilige Geist zur Gemeinde oder zu Gottes Volk oder so gesprochen hat? Und wenn ja, gibt es Stellen, die euch einfach...
[37:19] ...und Heilige Geist zu den Aposteln gekommen ist. Ja, und jeder hat eine Sprache. Ja, so viel Heiligen Geist auf einen Haufen hat man sonst wohl nicht so gesehen. Genau.
[37:31] Genau. Der Heilige Geist, du hast jetzt an Pfingsten gedacht, oder? Ja, genau, da hat er gesprochen, auch mehr durch die Menschen.
[37:48] Sonst Stellen, wo ihr wisst, ja, der Heilige Geist hat gesprochen...
[37:57] Bei Jesu Taufe. Ja, da war es der Vater, da war die Stimme vom Vater, die man vom Himmel gehört hat.
[38:02] Schaut mal mit mir in Jesaja 48, Vers 16.
[38:14] „Naht euch zu mir und hört dieses: Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet. Seitdem es geschehen ist, bin ich da. Und nun hat mich Gott, der Herr, sein Geist gesandt.“
[38:54] Ich hatte Heilige Geist nicht unbedingt jetzt gesprochen, dass wir die Wörter direkt hätten, aber was hat er gemacht?
[39:07] Ja, genau. Gott, der Herr, und der Geist haben gesandt. Sie haben einen Menschen gesandt. Der Heilige Geist und Gott, der Vater, arbeiten zusammen, sehen wir hier. Sie sind nicht die gleiche Person, das nicht, aber sie sind trotzdem eins. Sie sind sich einig.
[39:34] Auch in Sacharja 7, Vers 12. Das können wir noch kurz aufschlagen.
[39:40] Ist Sacharja 7, Vers 12. Da heißt es: „Und sie machten ihre Herzen so hart wie Diamant, so, also härter geht's gar nicht, und wollten das Gesetz nicht hören, noch die Worte, die der Herr, der Herr Schaden durch seinen Geist durch die früheren Propheten gesandt hatte.“
[39:58] Also, hier ist jetzt noch der Heilige Geist von Gott dem Vater gesandt. Aber er sendet auch wieder durch Menschen, durch frühere, durch die Propheten.
[40:09] Was sind die Propheten für uns heute?
[40:23] Ja, Menschen. Jetzt, ich kenne keinen Propheten persönlich, lebendig, leibhaftig hier. Oder die Bibel. Das sind das sind die Propheten. Und durch sie spricht der Heilige Geist. Niemand Geringeres.
[40:42] Jetzt haben wir aber auch eine ganz berühmte Stelle, wo auch der Heilige Geist spricht. Und wir lesen das, wir kennen die Stelle, aber wir lesen uns da oft nicht so raus.
[40:54] Jesaja 61, Vers 1.
[40:58] Jesaja 61, Vers 1. Ich muss gucken, dass ich noch aufschreibe. Wir hatten ja Jesaja 48, 16.
[41:16] „Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers der Gebundenen.“
[41:37] Und man könnte das jetzt alles noch so schön weiter lesen, weil man doch da die Stimme Jesu hat, oder? Wir genau diesen Text in Lukas 4 vorliest.
[41:54] „Der Geist des Herrn ist der Heilige Geist, oder ist auf mir, weil mich der Herr gesagt hat.“
[42:14] Er hat mich gesagt, auch wieder der Heilige Geist, der jemanden sendet, ein Mensch. In dem Fall ist es sogar die Prophezeiung, die auf Jesus zutrifft. Das heißt, auch der Heilige Geist hat die ganze Zeit durch Jesus gesprochen.
[42:29] Es ist zum einen schön, dieser Gedanke, dass der Heilige Geist, dass Gott der Vater die also genau diese Worte verwendet hätte, die auch Jesus benutzt hat. Aber auch der Heilige Geist hätte es nicht anders gemacht, kein bisschen.
[42:47] Deshalb sehen wir in Jesu Leben, wie auch der Heilige Geist ist.
[42:53] Aber der Heilige Geist hat nicht nur in Jesaja oder in Sacharja jemanden gesagt. Es gibt ein Buch in der Bibel, da tritt der Heilige Geist so richtig in Aktion. Und da steht ganz oft: „Der Heilige Geist sagte, der Heilige Geist wird mich...“
[43:11] ...ab. Der Heilige Geist sandte. Von welchem Buch ich spreche?
[43:24] Es gibt ein Buch, und das ist auch wichtig für uns, denn dieses Buch zeichnet sich dann noch durch etwas aus, was uns zeigt, wann wir den Heiligen Geist besonders brauchen.
[43:35] Da steht.
[43:44] Nein, auch nicht in den kleinen Propheten. Es ist ja Apostelgeschichte.
[43:47] Die Apostelgeschichte.
[43:50] Die Apostelgeschichte. Apostelgeschichte 13, zum Beispiel, Vers 2.
[43:59] „Als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe.“
[44:28] Hier können wir genau die Worte vom Heiligen Geist lesen. Da ist der Heilige Geist, der spricht. Und ich finde das immer so bewundernswert, wenn man die Apostelgeschichte liest, wie muss ich das angehört haben? Oder wie, woher wussten die das, dass genau der Heilige Geist war? Ich meine, bei Jesus hat man gesehen, es ist ein Mensch, da kommen Worte aus deinem Mund raus, der bewegt seine Lippen. Aber beim Heiligen Geist, das hat mich schon sehr interessiert.
[44:55] Aber wir sehen das auch weiter, wenn wir in...
[44:56] ...in...
[44:58] ...Seiten.
[45:00] ...Vorschauen. Apostelgeschichte 8, Vers 29, zum Beispiel.
[45:14] „Da sprach der Heilige Geist zu Philippus: Tritt hinzu und halte dich zu diesem Wagen.“ Das ist die Geschichte mit dem Kämmerer.
[45:22] Apostelgeschichte 10, Vers 19.
[45:31] „Als nun Petrus über das Gesicht nachdachte, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich.“
[45:37] Und das geht jetzt, das geht noch so weiter. Ich habe nicht mal alle Verse aufgeschrieben. Was war in der Apostelgeschichte besonders? Dass hier der Heilige Geist so auf die Bühne tritt.
[45:54] Weil Jesus doch sagte, wenn er geht, wird der Heilige Geist sie... Okay, ich merke schon, das ist was, was ihr sehr gut verstanden habt, weil das kommt immer wieder in euren Antworten.
[46:08] Wovon handelt denn die Apostelgeschichte?
[46:17] Gemeinden, die die überall waren. Gemeinde gegründet.
[46:25] Du bringst es auf den Punkt. Es wurden viele Gemeinden gegründet, weil die Mission ist vorangeschritten, oder? Jetzt wurde das Evangelium in die ganze Welt getragen.
[46:42] Wie viele haben sich damals bekehrt? Genau. Wir haben den Petrus, wir haben den Paulus, der damit seinen ganzen Missionsreisen kommt, aber auch Lukas selbst war ja da auch dabei.
[46:54] Das Evangelium wurde in die Welt getragen. Es ist das Missionsbuch schlechthin. Und wenn es um die Mission geht, dann brauchen wir den Heiligen Geist insbesondere.
[47:14] Ich richte mich nach der Uhr heute, weil sie es ein bisschen hinten dran, das weiß ich schon, aber dann haben wir mehr Zeit. Also, Markus 13.
[47:21] Guck mal in Markus 13, da hat Jesus etwas ganz schönes gesagt, auch in Bezug auf die Mission.
[47:48] „Und allen Heidenvölkern muss zuvor das Evangelium verkündet werden. Wenn sie euch aber wegführen und ausliefern werden, so sorgt nicht voraus, was ihr reden sollt, und überlegt es nicht vorher. Sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet, denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist.“
[48:10] Der Heilige Geist. Das ist schön.
[48:12] Was für eine Verheißung für die Mission! Und es geht ja auch mehr um die Missionen der Endzeit. In Vers 7 ist von Kriegen, Kriegsgeschrei, und die sind so Endzeitzeichen. Die enden die Rede. Und neben dem Zusammenhang sagt hier: Wenn ihr dann sprecht, dann passiert...
[48:34] ...was auch in der Apostelgeschichte der Fall war. Der Heilige Geist spricht. Ihr arbeitet so eng mit dem Heiligen Geist zusammen, dass ihr vergleichbar seid mit den Propheten, durch die der Heilige Geist gesprochen hat. Dass ihr vergleichbar seid mit Jesus, der seine Mission ausgeführt hat und der von dem Heiligen Geist gesandt war.
[49:00] Und das ist eine Verheißung, die wir selbst in Anspruch nehmen dürfen. Und die uns auch zeigt, dadurch, dass wir den Heiligen Geist so unbedingt brauchen. Und man spricht viel von einem Spätregen und so.
[49:13] Ist es auch ein Aufruf an uns, auch das Evangelium in die Welt zu tragen.
[49:25] Was hat der Heilige Geist uns also heute zu sagen? Wir wollen noch mal kurz zusammenfassen, bevor wir schließen.
[49:30] Zum einen sollten wir lernen, auf ihn zu hören. Wir sollten wie ein Hund sein, der richtig reagiert, der die Hupe genau kennt, die Stimme des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist spricht durch die Propheten zu uns. Deswegen sollten wir auch das prophetische Wort Gottes studieren. Sonst können wir den Heiligen Geist nicht hören.
[49:55] Der Heilige Geist spricht in der Gemeinde zu uns. Wir sollten dieses Wort beherzigen, nicht die Versammlungen zu verlassen.
[50:04] Der Heilige Geist, haben wir gesehen, macht unseren Glauben fest. Er schützt unseren Glauben. Deswegen brauchen wir jetzt so sehr. Der Heilige Geist macht aber noch etwas mit uns. Er befähigt uns. Er schenkt jedem von uns Talente.
[50:22] Und der Heilige Geist sendet uns aus, auch das Evangelium anderen weiterzugeben. Und das sehen wir, welch eine Bedeutung der Heilige Geist für uns hat. Deswegen ist es umso wichtiger. Ich meine, wenn jemand einem wichtig ist oder jemand einen hohen Stellenwert für einen hat, dann hört man ja noch erst recht darauf.
[50:44] Und so lasst uns Gott bitten, dass er uns seinen Geist in Fülle schickt. Wir wollen jetzt zusammen niederknien zum Gebet.
[51:08] Unser Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für den Heiligen Geist, dass wir ihn haben. Auch wenn Jesus nicht auf dieser Erde ist, haben wir so ein großes Vorrecht, dass wir im Heiligen Geist leben dürfen, mit dem zusammenarbeiten dürfen.
[51:29] Herr, du willst, dass wir von dir lernen, und wir dürfen lernen, auf deine Stimme zu hören. Du willst uns befähigen, dass wir mit unseren Talenten andere bauen dürfen und dich damit ehren können.
[51:44] Herr, du hast auch in der Mission einen Platz für uns, und ich bitte dich, dass du jedem von uns diesen Platz auch kundtust.
[51:58] Vielen Dank dir für den Heiligen Geist. Danke, Herr, dass wir bisher schon so auf der leben durften, wie der Heilige Geist mitten unter uns auch war und gehandelt hat. Aber wir wollen trotzdem diese Erfahrung noch intensiv erleben, so wie die Menschen in der Apostelgeschichte genau wissen konnten, der Heilige Geist hat sie hier gesandt oder hat sie zurückgehalten, etwas zu tun.
[52:27] So lass uns auch im Alltag erleben, dass wir genau genaue Anweisungen von dem Heiligen Geist bekommen. Das bitte ich für jeden einzelnen hier. Ja, und ich danke dir auch für diese Verheißung, die wir in Anspruch nehmen dürfen, dass wenn wir in deinem Werk stehen und in das Missionsfeld hinausgehen, dass der Heilige Geist ist, der uns die Worte in den Mund legt. Danke dir dafür.
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