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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der letzte Vers aus Offenbarung Kapitel 2, Vers 29a, beleuchtet. Der Sprecher, Christopher Kramp, erklärt die Bedeutung des wiederholten Aufrufs „Wer ein Ohr hat, der höre“ und verknüpft ihn mit biblischen Beispielen aus 5. Mose und den Gleichnissen Jesu. Es wird betont, wie wichtig es ist, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern es auch tief im Herzen aufzunehmen, damit es Frucht tragen kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Entschuldigung für die Verspätung und hoffen, das nächste Mal wieder pünktlich sein zu können. Wir wollen heute den letzten Vers aus Kapitel 2 anschauen und damit auch den letzten Vers der Gemeinde Thyatira. Ein Vers, der jetzt vom Inhalt nicht so wahnsinnig neues, wie wir sehen werden, aber es lohnt sich noch einmal, sich die Gedanken wieder drin, von verschiedenen Seiten anzuschauen. Bevor wir das tun, wollen wir gemeinsam wieder knien und dazu mit mir zu beten.

[1:31] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir, weil wir dich brauchen. Wir brauchen deine Gegenwart, wir brauchen deine Weisheit, deine Belehrung, deinen Trost, deine Kraft. Wir brauchen deinen Heiligen Geist und all das hast du versprochen, uns in Fülle zu geben. So möchten wir alles, was uns belastet, was uns drückt, was stören könnte, ablegen, damit du in unserer Mitte das Licht der Wahrheit in all seiner Kraft entfalten kannst, dass wir gestärkt werden und dass wir mit erneuter Hingabe dir folgen jeden einzelnen Tag. Wir möchten dich bitten, dass wir jetzt dein Wort richtig verstehen und dass dein Wort zu uns spricht, so wie du es dir wünschst. Das bitten wir im Namen Jesu, der uns dieses Wort gegeben hat. Amen.

[2:46] Im Grunde genommen vertraute Worte, wenn ihr die letzten Monate gut aufgepasst habt, denn es heißt hier in Offenbarung 2, Vers 29: "Wer mag den Vers mal lesen?" Den Gemeinden sagt genau, und diesen Satz haben wir schon in allen drei anderen, sind schon auch gehabt, ja, am Ende von Ephesus, am Ende von Smyrna und am Ende von Pergamon. Wir haben letztes Mal schon, oder vor einigen Wochen, beobachtet, dass es hier das erste Mal ist, dass dieser Satz am Ende ist. Ja, sonst ist immer: "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist seinen Gemeinden sagt." Wer überwindet. Und diesmal ist es hier zum ersten Mal und dann in den folgenden Gemeinden andersrum: "Wer überwindet und dann am Ende noch einmal dieser Nacht hat." Was den Eindruck, als ob das noch einmal betont werden soll, ja, dass man auf jeden Fall nicht vergisst, hinzuhören. Und wir wollen heute uns noch mal ein bisschen aus verschiedenen Perspektiven Gedanken machen, warum es so wichtig ist zu hören. Dieses Hören ist ganz entscheidend.

[3:56] Schlag mal mit mir auf in 5. Mose Kapitel 4. Wir wollen am Anfang mal etwas beobachten, okay? 5. Mose Kapitel 4. Wisst ihr, wie das Buch 5. Mose auf Latein heißt? Deuteronomium. Und warum heißt es Deuteronomium? Weil es jemand heißt "Deuteron", das ist eigentlich "zwei Deutung", und "Nomium", also "Nomium" kommt von "Nomos", das Gesetz. Und "Deuteron", das ist so, also das heißt eigentlich das zweite, oder quasi, man könnte sagen, die zweite Erwähnung, oder also quasi die Wiederholung des Gesetzes, weil in 5. Mose wird das Gesetz wiederholt. Ja, und das passt ganz gut, weil heute haben wir auch einen Vers, den wir schon kennen, ja, ein wiederholender Vers. 5. Mose Kapitel 4 und dort lesen wir Vers 1.

[4:52] 5. Mose 4, Vers 1: "Und nun, Israel, höre auf die Satzung und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land im Besitz nehmt, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt." Welches Wort wollen wir hier betonen? "Und nun, Israel, höre auf die Satzung und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun lehre, damit ihr lebt." Höre ich sein.

[5:21] Nächstes Kapitel, 5. Mose Kapitel 5, Vers 1. Und ihr werdet gleich sehen, worauf ich hinaus möchte. Also 5. Mose 4 beginnt...

[5:37] ...und sprach zu ihnen: "Höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernt sie und bewahrt sie, dass ihr danach tut." Genau. Also er sagte: 5. Mose Kapitel 4, Vers 1. Israel, jetzt Kapitel 5, Vers 1, sagte: "Höre, Israel."

[5:59] Nächstes Kapitel, 5. Mose Kapitel 6 und dort Vers 3: "zu hören und Israel, und achte darauf, sie zu tun, damit es dir gut geht und ihr sehr geehrt werdet, so wie es der Herr, der Gott deiner Väter, verheißen hat, in einem Land, in dem Milch und Honig fließt." Wieder: "höre, Israel." Und im nächsten Vers sagt er dann...

[6:24] ...die berühmteste Formulierung davon, nämlich in Vers 4, sagt er: "Höre, Israel." Immer und immer wieder betont Mose hier in 5. Mose: "Höre, Israel." Kannten sie die Gebote schon? Er sagt also nicht: "Hör mir mal zu, was ich jetzt sage, ist neu." Hör mal zu, damit du verstehst, was ich sagen möchte. Er sagt: "Wenn du diese Dinge hörst, die du schon kennst, höre zu." Warum?

[6:48] Was passiert, wenn man Dinge hört, die man eigentlich schon kennt? Ah ja, hoffentlich genau das. Das wäre das ist der Wunsch, den Gott daran. Deswegen wiederholte Dinge, damit sie wieder so zum Leben erwachen. Ja, deswegen wiederholen wir jetzt auch diesen Vers 29, damit die Dinge, die wir schon gelernt haben, bei der Million sind, zum Leben erweckt werden. Ja, dass wir uns wieder präsent werden. Warum noch? Denkt ihr, es ist wichtig, dass hier, wo Mose die Dinge wiederholt, er mehrmals sagt: "Höre, Israel"?

[7:18] Was könnte denn passieren, wenn man Dinge gehört, die man schon kennt? Das soll das ist hoffentlich passiert. Oder was könnte noch passieren? Man denkt intensiver darüber nach. Oh, das sollte auch passieren. Sehr gut. Genau. Was passiert denn bei manchen Menschen, bei euch, aber bei manchen Menschen, was könnte denn negativ Weise passieren, wenn man Dinge gehört, die man schon kennt?

[7:39] Kennt. Was? Gleichgültig. "Kenne ich schon." Ja, erzähl mir was Neues. Ja, es nervt. Vielleicht, ja, kenne ich schon, weiß ich schon was anderes. Und Mose weiß, weil er war ein sehr kluger Mann und der kannte sich aus mit den Menschen. Hat er viel menschliche Menschenkenntnis. Kann er sich aus mit den Dingen Gottes. Er wusste, die Gefahr besteht, wenn man Dinge wiederholt, dass Menschen sagen: "Ja, kenne ich schon."

[8:14] In jedem Sendschreiben steht: "Höre, wer ein Ohr hat, der höre." Und das wollen wir ein bisschen uns genauer jetzt anschauen. Und zwar mit der Formulierung, mit der es eigentlich begonnen hat im Neuen Testament, in Lukas Kapitel 14. Wir werden heute sehen, dass für diese Phrase "wer ein Ohr hat, der höre", das Neue Testament, insbesondere die Evangelien, den Schlüssel liefern. Es sind Worte von Jesus, die er schon auf diese Erde gesagt hat. Und wenn wir verstehen, warum Jesus diese Worte auf der Erde gesagt hat, dann verstehen wir auch, was sie in der Offenbarung bedeuten. Ja, Lukas 14 und dort Vers 8.

[9:02] Moment, habe ich mich hier, ich habe mich hier, glaube ich, vertan. Was nicht 14 ist. Hier, glaube ich, vertan. Was nicht 14 ist. Stopp, Stopp, Stopp. Aufgeschrieben. Sekunde.

[9:19] Das musst du Lukas. Lukas 8. Genau, Lukas 8. Entschuldigung. Lukas 8 und dort Vers 8.

[9:36] Und anders fiel auf das gute Erdreich und wuchs auf und brachte hundertfältig Frucht. Und als er das sagte, rief er: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" Das ist, soweit ich das rekonstruieren kann, aus den Evangelien, das allererste Mal, dass Jesus diesen Satz gesagt hat. Der kommt mehrmals vor, wenn auch sehen, dann in verschiedenen Stellen, aber offensichtlich ist das also vermutlich als auch schon gesagt, aber zumindestens was aufgeschrieben worden ist, das erste Mal, dass er das sagt. Und er sagt das nicht einfach so, sondern in Verbindung mit einem Gleichnis. Er kennt alle dieses Gleichnis.

[10:05] Das Gleichnis vom Sämann. Und wie viel Böden sind, wie viel Böden sind das in dem Gleichnis? Es sind mehr als drei.

[10:24] Vier. Es sind vier Böden. Genau. Das Gleichnis von den vier Böden. Und am Ende steht der gute Boden. Oder was war beim ersten Boden das Problem?

[10:36] Ja, das war trocken, festgetrampelt. Das war der Weg. Ja, das war so festgetrampelt, dass der Samen gar nicht in die Erde reinkommen konnte. Ja, der blieb oben an der Oberfläche und dann kamen die Vögel und pickten den weg. Am zweiten Boden, was war das Problem?

[10:53] Beim zweiten Boden kommt der Boden rein, oder?

[11:00] Ja, es ist nicht genügend Erde da, kann keine Wurzeln schlagen. Ja, das sind noch Steine oder irgendwas anderes. Natürlich die Pflanze macht keine Wurzeln, so dass, wenn dann ein Windstoß kommt, wenn dann Schwierigkeiten kommt, dann geht es wieder weg. Ja, und dann bleibt es nicht. Wenn die Sonne aufgeht, ja, dann verdaut ist. Und dann der dritte Boden. Da kann es Wurzeln schlagen, kommt in den Erdboden, er schlägt doch Wurzeln. Aber es gibt noch andere Pflanzen in den Boden, ja, die Dornen, die da wachsen und es wieder ersticken. Das heißt...

[11:35] Der vierte Boden, dann, bei dem es also, der ist locker, der ist auch das genügend Boden, da können die Wurzeln auch tief hineingehen und es gibt keine anderen, kein anderes Unkraut, das alles wieder erstickt. Und wie nennt Jesus diesen Boden hier?

[11:51] Ah ja, genau. Er sagt, dass der gute Boden. Genau. Das steht nicht hier. Das steht, glaube ich, in Matthäus im Parallelbericht heißt es nämlich, dass wäre das Wort Gottes einem guten und feinen Herzen aufnimmt. Das heißt, der Boden ist ein Symbol für das Herz. Ist, wo da und wo ist der Eingang zu hier? Da. Genau. Deswegen wäre ein Ohr hat zu hören, der höre.

[12:16] Höre. Also, was sind die Dinge, die passieren können mit dem Ohr? Was könnte also passieren? Erster Boden.

[12:40] Was war mit dem Boden? Der war festgetrampelt. Wenn unser Gehirn festgetrampelt ist, wenn wir so fest von unserer eigenen Meinung überzeugt sind, wenn wir unsere Traditionen nicht aufgeben wollen, wenn wir nicht offen sind, dann können wir eine Predigt hören, wir können das Matthäus-Evangelium hören, wir können die Offenbarung hören, wir können einen Engel vom Himmel hören. Wenn wir festgetrampelt sind in unseren Herzen, dann geht es hier rein und daraus und der Satan kann es gleich wieder wegbringen. Ja, dann haben wir zwar ein Ohr, aber wir hören nicht.

[13:13] Was würde beim zweiten Boden passieren? Da geht es hinein und man ist auch offen dafür. Ja, der Boden ist locker, das Herz ist offen. Oder was passiert dann?

[13:27] Lässt nicht tief einsingen, es kann keine Wurzeln schlagen. Ja, das eigene Ich. Man ist zwar begeistert davon, wenn man freut sich darüber. Ja, interessant, spannend. Habe ich ja gar nicht gewusst. Ja, das eigentlich nicht so, dass wenn dann plötzlich Schwierigkeiten kommen, Konflikte, man plötzlich merkt, dass man deswegen Dinge aufgeben muss.

[13:47] Dann schmeißt uns ja. Dritter Boden. Was würde das bedeuten für das Gehirn, für das Ohr?

[13:54] Da kommt das Wort Gottes auch hinein. Man ist begeistert, es tut sogar Wurzeln schlagen. Ja, aber man hört gleichzeitig auf andere Dinge und hört auf die Einflüsterung der Welt, auf die Sorgen, auf all die Dinge, die an das Leben so schwer machen und die dann irgendwann das Wort Gottes wieder erdrücken und ersticken. Man hört es nicht mehr so richtig, vor lauter Sorgen in der Welt.

[14:16] Das heißt, Jesus wusste. Er wusste, dass die Botschaft an die Gemeinde von Ephesus, an die Gemeinde von Thyatira, die Gemeinde von Pergamon, Smyrna und auch an Laodizea, auf verschiedene Menschen trifft.

[14:31] In der Gemeinde Thyatira gibt es Menschen, die sind festgetrampelt. Sehr auch es gibt in der Gemeinde Laodizea, in jeder Gemeinde gibt es Menschen, die sind total begeistert, aber die der kann das Wort Gottes keine Wurzeln schlagen. Und wenn es dann Anfechtung gibt, wie es in Thyatira viele Anfechtung gab, lassen sie den Glauben. Und dann gibt es in den Gemeinden, auch in unserer Gemeinde Laodizea, sehr viele Menschen, da kann das Wort Gottes sogar Wurzeln schlagen, aber gleichzeitig sind die Sorgen der Welt, die beginnen, all die Dinge, die sonst in der Welt rum sind, auch die dringend auch hinein und unterdrücken es dann wieder.

[15:08] Das heißt, die Tatsache, dass Jesus bei jeder Gemeinde sagt: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt", den Satz sagt, den er zum ersten Mal mit diesem Gleichnis verbunden. Das heißt, hier sogar explizit, als er das sagte, rief er: "Wer ein Ohr hat, der höre." Ja, mit anderen Worten, als er dieses Gleichnis hier gesagt hat, er gesagt: "Wer ein Ohr hat, der höre." Mit anderen Worten, dieser Satz: "Wer ein Ohr hat, der höre", bedeutet: Achtung, seid der vierte Boden.

[15:38] Ja, seid nicht der erste Boden, besser oder Herz. Seid nicht der zweite Boden, das Wort Gottes wirklich Wurzeln schlagen. Und seid nicht der dritte Boden, reißt alles andere raus, ja, die Welt und alle ihre Begierden und Sorgen und so weiter. Reißt es raus, weil offensichtlich die Gefahr besteht bei jeder Gemeinde, dass man einer der drei Böden ist.

[16:02] Und dann kommt die Botschaft und sie geht an einem vorbei. Übrigens, dieses Problem, ich war denn Laodizea, denkt, ich bin arm und reich. Er, ich bin reich und habe Überfluss und mangelt es an nichts. Und was den eingeladen, sehr ist viel in vielen Fällen ein erster Boden. Ja, da kommt gar nicht an.

[16:20] Also halten wir fest, dieses Gleichnis ist nicht einfach nur ein Gleichnis, das sagt, oder ist ein Gleichnis direkt für die sieben Gemeinden. Übrigens, was wird ausgestreut? Wie groß ist ein Same? Ganz klein, oder? Wie lange sind die Botschaften an die an die Gemeinden? Die Briefe in das Offenbarung, die sieben.

[16:46] Sehr lang. Also, wenn ihr den Brief an Ephesus oder das vergleicht mit dem Paulusbriefen, also, wenn es so den diese Brief an Thyatira vergleicht mit dem Korintherbrief oder dem Römerbrief.

[16:57] Sehr kurz, oder? Zehn Verse, acht Verse, elf Verse, zwölf Verse. Die sind so schnell vorbei. In fünf Minuten hat man das gelesen. Und zum Teil sind es aber Botschaften, die über Jahrhunderte gelten. Oder wir haben gesehen, die Gemeinde von Thyatira umfasst mehr als tausend Jahre. Also, mit anderen Worten, Jesus sagt an eine Gruppe von Christen, die über 1000 Jahre lebt, sind vielleicht, oder oder nein, ich habe nicht gezählt, aber kurz, ein kleiner Same. Warum? Weil, wenn dieser Same ins Herz geht und Wurzeln schlägt und nicht von den Sorgen der Welt überdeckt wird, was passiert dann?

[17:44] Wächst und macht was? Was sagt der Text? Er trägt vielfältig. Und wie vielfältig? 30. Das 30 ist spektakulär. Ja, so in der römischen Zeit hat man vierfachen Ertrag gehabt, sechsfachen Ertrag vielleicht, wenn es gut lief. Die alten Sumerer ganz am Anfang gedacht, da sind Zutaten. 30-ertrag. Hundertfach ist ein reines Segen. Das gibt es bei Isaak, ja, als Gott ihn besonders gesegnet hat. Mit anderen Worten, Gott gibt eine Botschaft zum Beispiel an die Gemeinde. Er versucht, oder die Gemeinde Thyatira, eine kurze Botschaft, oder an die Gemeinde Laodizea, die ist sehr kurz die Botschaft. Aber wenn sie ins Herz geht, kann sie hundertfach bringen. Dass die Idee, kleine Botschaft, wenn sie gehört wird, dann macht sie eine gigantische Wirkung.

[18:29] Das also nicht an. Wir studieren diese Botschaften nicht einfach nur, dass wir sagen: "Aha, jetzt wissen wir, was das ist und was das ist und was das ist." Sondern es ist eigentlich wie so ein kleiner Same, die ganze Kraft der Pflanze schon drin. Ist das so die Idee, wenn es sich entfalten darf?

[18:48] Ich wollte auch noch was allgemein zu dem Vers sagen, weil es heißt ja: "Wer ein Ohr hat, der höre." Und das ist auch so schön, weil Gott ja als unser Schöpfer uns mit Ohren geschaffen hat. Normalerweise. Das heißt, er ist derjenige, der die Voraussetzung gibt.

[19:05] Und dass...

[19:08] Und dass...

[19:08] ...sagt: "Okay, ich habe die Botschaft vielleicht weitergegeben, aber es ist auf schlechten Boden getroffen." Nein, Gott hat jedem die Möglichkeit gegeben, die Botschaft wirklich zu hören, umzusetzen. Und ja, auch wieder zu empfangen, wenn...

[19:24] ...anderes weitergeben. Genau. Wir müssen jetzt einen Kurs machen, wie bekomme ich ein Ohr? Wir haben schon die Fähigkeit, dass wir diese Botschaft umsetzen können.

[19:30] Ja, das ist genau diese. Dankeschön, Gott hat schon die Fähigkeit gegeben, nicht nur das gehört, also das das Ohr, das gehört, das Gehirn, es ist schon alles da. Wir müssen nur wollen. Wir müssen uns einsetzen. Ja.

[19:40] Gut, sehr gut. Schauen wir uns ein paar andere Texte an, in denen Jesus das ähm gesagt hat. Und zwar in derselben Predigt in Markus Kapitel 4.

[19:47] Markus Kapitel 4, Vers 23. Ebenfalls in der See-Predigt, damals am See Genezareth, als diese ganzen Gleichnisse gesagt hat. Markus Kapitel 4, Vers 23. Dort steht: "Wer Ohren hat zu hören..."

[20:04] Aber hier geht es jetzt nicht um die vier Böden. Hier geht es um ein anderes Thema. Könnte sehen, was in Vers 21 und 22 das Thema ist.

[20:22] Bleiben wir erstmal beim Text, weil erstmal was, was beschreibt dort Jesus? Beschreibt eine...

[20:30] Oder was beschreibt er da? Das sind nicht irgendein Licht, dass sie...

[20:31] ...das nicht, dass du nicht das Licht der Sonne, dass er beschreibt, oder was für ein Licht beschreibt er?

[20:36] Ein Licht beschreibt er, quasi eine Kerze. Wir können auch sagen, ein Leuchter, ein Licht, das angezündet wird. Und zwar zu welchem Zweck?

[20:46] Damit es leuchtet. Dieses Licht, also ein Leuchte, eine Kerze, irgendwie so ein leuchtendes Licht soll so hingestellt werden, dass es auch andere erleuchtet. Es soll nicht verborgen werden, soll nicht versteckt werden.

[20:59] Und warum ist es unser Thema so interessant? Weil wir sind ja wo in Offenbarung, in welchem Thema?

[21:10] Bei den sieben Gemeinden. Und wie werden die sieben Gemeinden dargestellt in Offenbarung?

[21:23] Als die sieben Leuchter. Oder Jesus wandelt ja durch die sieben Leuchter und möchte, dass diese Gemeinden leuchten, dass das Licht der Wahrheit und des Evangeliums, angetrieben durch den Heiligen Geist, durch das Öl, in alle Welt leuchtet. Und deswegen ist das entscheidende, die entscheidende Botschaft immer die, oder?

[21:43] Jede Botschaft an Ephesus, an Smyrna, an Pergamon, an Laodizea, dann wie auch immer, hat das Ziel, dass diese Gemeinde in der Zeit, Epoche, unter den Umständen, wo sie gerade leben, in den Problemen, sie gerade haben, wieder leuchten, dass sie richtig zum Beispiel. Ja, die waren aktiv. Sind die erste Liebe, falls sie lassen. Ja, sie haben also viel gemacht, das hat nicht geleuchtet. Ja, deswegen sagt er: "Tut das nicht böse", was wieder dazu führt, dass du leuchtest. Ja, dann die Gemeinde in Pergamon z.B., die haben dann Kompromisse gemacht. Ja, und haben gedacht, dass sie dadurch viele Menschen erreichen. Und Wirklichkeit haben sie sich selbst vom Evangelium weggebracht. Und Gott sagt: "Kehre um, nicht wahr? Denk an das Wort Gottes. Mach keine Kompromisse mit der Wahrheit, damit du wieder leuchtest."

[22:29] Und jetzt könnte man überlegen, natürlich auch in der Gemeinde Laodizea, was das Problem bei Laodizea? Warum gibt Gott uns diese Dinge, damit wir wieder leuchten? Laut die Laodizea-Botschaft war noch nie dazu da, nur damit wir sagen: "Oh, wir sind so schlecht, wir müssen irgendwas anderes ändern." Genau. Die sehr Botschaft sagt: "Hey, du leuchtest nicht so, wie du leuchten solltest."

[22:50] Dass das Problem hier ist die Lösung. Wenn das an, dann leuchtest du wieder. Das ist die Idee. Und deswegen haben wir also hier das dieses Gleichnis von dem Leuchte.

[23:01] Der soll leuchten. Und Jesus sagt, als er das gesagt hat: "Wer ein Ohr hat, der höre." Das heißt eigentlich, was ich natürlich Jesus wahrscheinlich gewünscht hat, dass wenn wir zu Offenbarung kommen und lesen: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt", weil der Geist sagt ja, ist ja dazu gegeben. Und woran erinnern wir, wie gesagt, wenn der Geist kommt, wird euch woran erinnern?

[23:25] An die Wahrheit, an die Dinge, die Jesus gesagt hat. Das heißt, der was eigentlich passieren soll, ist, wir lesen in der Offenbarung: "Wer ein Ohr hat, der höre, was den Geistern gemeint sagt, der Geist, der sagt den Gemeinden das, was Jesus gesagt hat." Wie sollen uns eigentlich an diese Geschichten erinnern. Wir sollen also immer Offenbarungsstudium jetzt hier bei Thyatira, mit dem Mittelalter, mit dem Wachstum, sagen: "Hey, wie war das mit den..."

[23:43] Wachstum sagen, hey, wie war das mit den vier Böden? Wie war das mit dem Gleichnis vom Leuchter? Es gibt noch mehr. Schaut mal mit mir in Matthäus 13.

[23:57] Matthäus 13 und dort Vers 43. Das ist auch sehr interessant. Matthäus 13 und dort Vers 43. Das ist immer noch in derselben Predigt. Das ist diese berühmte See-Predigt, wo Jesus sah, also mindestens sieben Gleichnisse gepredigt hat. Ja, Matthäus 13 Vers 43 lesen, dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre. Genau.

[24:22] Jetzt, was hat er direkt davor gesagt? Wenn ihr mal die Verse vorher anschaut, was ist, was passiert in den Versen davor? Weil wir wollen verstehen, in welchem Kontext sagt Jesus: „Wer ein Ohr hat zu hören?“

[24:45] Es gibt ein Gleichnis, das Gleichnis vom Unkraut und Weizen, oder das Gleichnis von Weizen und Unkraut. Frage: Wenn jetzt die Verse ab Vers 36 liest, ist das das Gleichnis von Weizen und Gott? Schaut mal genau hin, ist das das Gleichnis von Weizen und Unkraut? Auslegung. Ja, könnt ihr sehen, das Gleichnis kommt ein bisschen früher, oder? Wo kommt das Gleichnis? Wenn ein bisschen ein paar Verse weiter, noch ab Vers 24. Ja, Vers 24 haben wir das Gleichnis, das eigentliche Gleichnis. Da erzählt Jesus ein Gleichnis, aber ab Vers 36 haben wir die Bedeutung, die Auslegung. Und warum hat Jesus diese Auslegung gegeben?

[25:31] Warum hat Jesus dieses Gleichnis erklärt? Weil die Jünger zu ihm gekommen sind und gesagt haben, dass sie es nicht verstanden haben. Genau. Da kamen also Menschen, in dem Fall die Jünger, zu Jesus, haben gesagt: „Wir haben dieses Gleichnis gehört, aber wir verstehen es nicht. Und deswegen möchten wir dich bitten, Jesus, erkläre uns das Gleichnis.“ Und was macht Jesus dann? Er tut das. Er sagt: „Die Ernte, das Ende der Welt, ja, deine guten Samen sind der Sohn des Menschen. Der Feind ist der Satan. Die Schnitte sind die Engel.“ Erklärung, Erklärung, Erklärung. Erklärung, Erklärung. Ja, Symbolerklärung. Symbolerklärung, Symbolerklärung.

[26:11] Symbolerklärung und am Ende sagte: „Wer höre genau.“ Warum? Weil was er gerade, also er hat ein Gleichnis gegeben, das eine tiefere Bedeutung hat. So.

[26:24] Und jetzt kommen wir auf dem Punkt. Es gibt die Gemeinde, dass er schon meine Gemeinde Ephesus, Smyrna und so weiter. Und jedes Mal nach jedem Gleichnis sagt er: „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Was sollen wir damit sagen?

[26:42] Er will auch sagen, dass es eine tiefere Bedeutung hat, was er vorher gesagt hat. Ja, er will sagen, es gibt das sind Symbole, die eine Erklärung brauchen. Ja, es gibt immer, es gibt heutzutage, also es gibt ja mittlerweile tatsächlich auch, leider, leider in unseren Kreisen hier und da Leute, die sagen: „Ach, das mit der historischen Auslegung über die Zeitalter, das ist alles irgendwie ja für...“ Weiß, ob das stimmt. Vielleicht ist es ja alles nur für die tatsächlichen Gemeinden damals im ersten Jahrhundert. Ja, und wir können halt ein bisschen was davon lernen. Aber es sind offensichtlich Gleichnisse.

[27:11] Denn dieser Satz: „Wer ein Ohr hat“, kommt zum ersten Mal in den Evangelien dreimal vor. Beim Gleichnis von den vier Böden, beim Gleichnis vom Leuchter und dann beim Gleichnis von dem Weizen und Unkraut. Und jedes Mal sagt er: „Wer ein Ohr hat zu hören.“ Jetzt, wie viele Leute haben dieses Gleichnis gehört? Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut.

[27:39] Das würdet ihr schätzen? Also, wir wissen nicht die Zahl, aber...

[27:41] Nicht die Zahl, aber...

[27:45] Weil das waren so viele, dass Jesus sogar sich auf den auf den auf den See runter rudern musste, nicht wahr? Weil es waren so viele.

[28:04] Zwölf Mann oder vielleicht ein paar mehr. Also, ob die Jünger jetzt auf das andere, nur die zwölf fahren und ein paar mehr, aber die ist heißt, er hat die Menschenmenge gehen nach Hause und die Menschenmenge hat gesagt: „Wow, was für ein tolles Gleichnis gehört haben, ja, das war so eindrücklich, so anschaulich, so ach, das hat uns richtig gut gefallen, ja.“ Und ein paar wenige haben gesagt: „Moment mal, da muss eine tiefere Botschaft hinterliegen. Das muss doch eine Bedeutung haben.“ Die einzelnen Symbole. Und zudem sind sie gegangen zu Jesus, der das Gleichnis gegeben hat, der kann es auch auslegen. Und weil sie Ohren hatten zu hören, haben sie gehört, was das Gleichnis bedeutet.

[28:40] Wie viele lesen die Offenbarung und sagen: „Ach, ist doch interessant, nicht wahr? Jesus gewinnt ja alles, sein alles am Ende. Geht er gut aus.“ Sagt, da können wir ja erstmal beruhigt, zufrieden sein. Ja, und es geht dann so ein bisschen hier rein und daraus. Und dann gibt es leider auch nicht so viele, die sagen: „Moment mal, was bedeuten diese Symbole? Was bedeutet denn Morgenstern? Was bedeutet der Thron des Satans? Was bedeutet das Schwert aus...?“ Was bedeuten diese Symbole? Und zu wem sollten wir gehen? Zu Jesus. Weil so wie Jesus das Gleichnis gegeben hat, kann auch Jesus die Deutung geben.

[29:11] Weil wer hat die Offenbarung gegeben? Es ist die Offenbarung Jesu Christi.

[29:20] Es stellte sich mal gewundert, wie viele Leute, warum Jesus in Gleichnissen zu den Menschen gesprochen hat. Und wir sagen: „Gesprochen, nicht wahr?“ Und dann fragen wir uns, wie die Leute es nicht, also warum Leute dann vielleicht nicht zu Jesus gekommen sind, um das Gleichnis auch wirklich ausgelegt zu bekommen? Oder könnte es sein, dass Jesus mit uns in der Offenbarung genauso umgeht, wie damals mit den Menschen, umgeht, als er das Gleichnis gegeben hat?

[29:46] Und dass er sich wünscht, dass wir genauso mit der Offenbarung umgehen, wie die Jünger sagen: „Was hast du genau gemeint?“ Dass dieses vielleicht auch tatsächlich in Gleichnissen aus den gleichen, in der Offenbarung, in Symbolen aus den gleichen Gründen spricht, warum auch in der hier in Gleichnissen gesprochen hat.

[30:04] Das heißt, allein die Tatsache, dass nach jedem Gleichnis steht: „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Das ist nicht, dass da immer sagt: „Okay, jetzt ist das Gleichnis zu Ende. Nächstes Gleichnis.“ Ja, wenn Ohr hat zu hören. Es ist die ständige Aufforderung. Denkt an die Predigt damals, dieses gehalten hat mit den ganzen Gleichnissen, immer wieder gesagt hat: „Genau.“ Zu ja, das hat das eine tiefere Bedeutung. Das heißt, ich glaube, allein die Tatsache, dass sie in der Schrift steht: „Wer ein Ohr hat zu hören, der höre“, ist schon Beweis genug, dass sie Offenbarung an dieser Stelle oder dass sie hier eine symbolische Bedeutung hat.

[30:40] Ja, und dass die Gemeinden Smyrna und die Gemeinde Thüringen und die Gemeinde Ephesus Gleichnisse sind. Gab es die Gemeinde Thüringen wirklich? Ja, gab es die Gemeinde? Gab es die Gemeinde sehr? Gab es damals verschiedene Böden? Gab es echte Leute? Gab es Weizen und Unkraut? Ja, natürlich, aber es waren Gleichnisse. Etwas noch viel Größeres. Und genauso war die Ortsgemeinde und die Ortsgemeinden und die Ortsgemeinde. Jesus nimmt sie als Gleichnisse und zwar für große Zeitalter. Und wenn man diese Auslegung dann nicht mehr glauben möchte, dann hat man das eigentliche verpasst.

[31:25] „Wer ein Ohr hat, der höre.“ Dass der Geist den Gemeinden sagt. Nun, wir sind immer noch nicht am Ende. Es gibt noch mehr. Schauen wir in Matthäus Kapitel 11.

[31:35] Kapitel 11. Das ist jetzt ein bisschen später in Matthäus Kapitel 11 und dort Vers 15.

[31:49] „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“ Genau. Und jetzt ist interessant. Ihr wisst vielleicht, weiß jemand von euch, warum es dann Matthäus 11 geht? Da geht es um, da kommen die Jünger von Johannes, ja, und sie fragen die Frage von Johannes. Und Johannes erklärt, also Jesus erklärt es Johannes noch mal. Tadelt ihm ganz sanft und erklärt an allem, was für ein toller Prophet Johannes gewesen ist. Ja, und dann kommen in den nächsten Versen interessante Verse.

[32:16] Sagte nämlich: „Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern gleich, die an den Marktplätzen sitzen und ihren Freunden zurufen und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, ihr habt nicht getanzt. Wir haben euch geklagt, ihr habt nicht geweint.“ Denn Johannes ist gekommen, der Arzt und nicht der Arzt, nicht und trank nicht. Da kamen sie, hat einen Mann, der Sohn des Menschen, ist gekommen, der ist zum Trinken. Sagen sie: „Wie ist der Mensch ein Fresser und Weinkäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder?“ Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden vor ihren Kindern. Es geht um das Hören. Ja, wenn Ohr hat, gesagt, dieses Problem. Gott hat Johannes den Täufer gesandt und Johannes der Täufer hatte ein sehr asketisches Leben. Ja, der hat nicht gegessen, also hat gefühlt, hat sich zurückgezogen in der Wüste und wollte durch seinen einfachen Lebensstil die Menschen zur Buße aufrufen. Was haben die Menschen gesagt?

[33:04] Menschen gesagt: „Ein Fanatiker, sondern viel zu wir...“

[33:08] Ein Fanatiker, sondern viel zu wir. Brauchen etwas mehr so, wie soll ich sagen, etwas mehr soziales. Oder so. Ja, dann kommt als nächstes Jesus. Was macht Jesus?

[33:18] Er mischt sich unter die Leute. Er ist mit ihnen, er trinkt mit ihnen, er hat mit ihnen Gemeinschaft. Was sagen die Leute?

[33:24] Jetzt, oh, das ist sehr viel zur weltlich. Ja, und damit sagt dieses Folgendes: Egal, was Gott macht, sie wollen ja gar nicht hören.

[33:32] „Wie ein Ohr hat zu hören, der höre.“ Wenn also die Verse, die danach jetzt kommen, erklären, was eigentlich meint: Wenn ein Mensch die Botschaft nicht hören will, findet er eine Ausrede. Mal ist es ihm zu konservativ, mal ist es ihm zu wenig, mal ist es ihm zu viel. Ein Mensch, der nicht hören will, findet eine Ausrede. Aber diese Ausreden sind letztendlich immer erfunden.

[34:01] Deswegen sagt Jesus: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“

[34:04] Schauen wir mal weiter. Auch übrigens, dass nicht alle in den Gemeinden jeweils die Botschaft angenommen haben. Oder würdet ihr sagen, dass am Ende alle Menschen, die zu laut sind, gehören, auch die Leute, die Botschaft angenommen haben?

[34:30] Ich würde sagen, auch in Thüringen viele die Botschaft wahrscheinlich nicht angenommen. Angenommen. Und auch uns permanent. Das heißt, wir studieren immer die Botschaft, was wir machen, außer Acht lassen, ist viel haben sie gar nicht angenommen. Wir sehen uns im Alten Testament, da haben wir einen Propheten nach dem anderen, oder die Propheten geben beste Botschaft, aber wurden die Propheten gehört? Manchmal ja, von einigen. Oder aber nur, weil sozusagen die prophetische Botschaft beeindruckend geistlich war, heißt es nicht, dass die Menschen sie umgesetzt haben. Wir können also durchaus auch davon ausgehen, dass es auch in der Gemeinde Thüringen viele Fälle gab, also Mittelalter, wo Gottes Treue, oder die, die eigentlich der Bibel folgen wollten, aber die Botschaft nicht angenommen haben oder nicht so verstanden haben, wie sie hätten das verstehen können.

[35:11] Letztendlich wieder abgelehnt haben. Ne, das ist, das müssen wir vor Augen haben.

[35:19] Da heißt es ja noch am Schluss von Matthäus 11, dann in Vers 19: „Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von ihren Kindern.“ Also, es geht auch darum, dass du so ähnlich, finde ich, wie bei Matthäus 7.

[35:34] Matthäus 7. Es geht auch darum.

[35:36] Es geht auch darum, wie zeigt sich das dann in meinem Leben?

[35:39] In Matthäus 7 Vers 26 sagt Jesus: „Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, und spricht dann von dem törichten Bauherrn.“ Das heißt, also richtig zu hören, hat immer auch Auswirkungen auf das Verhalten von den Menschen.

[36:01] Absolut, absolut. Das ist ja genau diese Frucht, die dann entstehen. Ja, das Denken, das Handeln, das Reden.

[36:11] Markus Kapitel 7. Markus 7 Vers 14 bis 16. Ihr seht, wir gehen ein bisschen so quasi chronologisch durch das Leben von Jesus und wir sehen, der öfter diesen Satz gesagt hat. Der war sehr wichtig. Seine, wenn man jetzt überlegt, fast einer der Sätze, die er am meisten wiederholt gesagt hat.

[36:26] Markus 7 und dort Vers 14 bis 16. Und er rief die ganze Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: „Hört mir alle zu und versteht. Hört zu, hört mir mal zu.“

[36:39] Verstehen. Und jetzt kommt's: Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihnen kommt, kann ihn verunreinigen, sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.

[36:50] Was sagt als nächstes?

[36:52] Nächstes. Wenn jemand ohne zu hören und sagen: „Warum tun deine Jünger nicht Hände waschen?“ Ja, da könnte ja direkt dabei sein. Da könnt ihr vielleicht sogar eine Fliege dabei gewesen sein, wenn jetzt essen. Da könnten sie eine Fliege essen. Ein Insekt. Sie würden ein Insekt essen. Das ist un- Ich sage das mit einem halben Absicht, ja, weil Leute heute zum Teil auch die absolute Krise kriegen, dass irgendwo irgendwie eine letzte Spur von hinten weg dabei sein könnte und nicht keine Frage. Ja, aber.

[37:34] Und Jesus sagt: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Nicht das, was von außen herein kommt, verunreinigt, sondern jetzt von innen.

[37:49] Könnte sein, dass wir auch in den letzten Jahren wieder viel Wert darauf gelegt haben, dass nichts Unreines von außen in unseren Körper kommt. Und wir bei dem Kampf gegen tatsächlich oder vermeintlich unreine Dinge, die man uns in den Körper tun wollte, gleichzeitig übersehen haben, dass wir gleichzeitig viel unreine Gedanken dabei produziert haben, in Form von Hass, Zorn und so weiter.

[38:20] Ich habe schon lange überlegt, bisher nicht getraut, weil das ähm, aber versteht, was ich meine. Oder wir denken so schnell, dass das äußerlich unseren Glauben das entscheidende für den Glauben ist. Dabei ist das eben nicht das Entscheidende.

[38:33] Und dieses, und das zeigt mir wiederum, vielleicht ist für uns alle die geistliche Perspektive zu verlassen und dann eine so quasi buchstäbliche zu nehmen, die nicht mehr geistliches. Ja.

[38:44] Also, verstehe nicht darum, dass man unreine Dinge essen sollte. Punkt. Aber diese übertriebene Angst vor äußerlicher Verunreinigung steht im krassen Kontrast bei den Pharisäern dazu, dass sie gar kein Problem haben mit Zorn und Wut und Hass auf die Römer, auf die Regierung, auf das und das. Sagt, hey, richtig krass. Der Unterschied ist, und das ist doch eigentlich auf das Geistliche ankommt. Ja.

[39:09] Weil wir es vorhin von dem Herzen hatten und von den Böden. Dazu passt ja auch dieser Spruch: „Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über.“ Das heißt, wenn ich was Schlechtes sage oder was Schlechtes aus meinem Mund herauskommt, dann muss ich das vorher erst im Herzen gehegt haben und mein Herz davon voll sein. Und das ist dann nicht der gute Boden, sondern das ist dann der Boden mit den Dornen, oder? Ja, wo was Schlechtes einfach schon da ist. Ja, ganz genau.

[39:38] Sind super Überleitung zum nächsten Vers. In Markus Kapitel 8 und dort Vers 17 und 18. Das ist jetzt genau das Herz, das Denken, ja, ähm, und so geistliche Gesinnung, ja, die wir gerade jetzt gerade auch schon gesprochen haben. Die Offenbarung muss geistlich gelesen werden, nur politisch, oder man kann die Offenbarung lesen, lesen alleine aus politischen, weltpolitischen, geschichtlichen Interesse raus, aber das ist nicht die geistliche Perspektive. Ja.

[40:04] Markus 8 Vers 17 und 18. Und als es Jesus merkte, sprach er zu ihnen: „Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt?“ Das geht darum, dass Jesus mit ihnen, mit den Jüngern übers Schiff fährt und sagt: „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes.“ Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? Habt ihr noch euer verhärtetes Herz? Habt Augen und seht nicht, Ohren und hört nicht? Und denkt nicht daran, dass als ich die fünf Brote brach mit 5000, wie viel Körbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sprachen zu ihm: Zwölf. Als ich über die sieben für die 4000 brach, aufgehoben, sie sprachen: Sieben.

[40:46] Mit anderen Worten, also was ist passiert? Die Jünger haben die Speisen der 5000 erlebt, die waren begeistert, oder? Der 4000 erlebt man auch begeistert. Und jetzt sind sie unterwegs und fragen sich: „Wo sollen wir Brot kriegen?“ Was ist passiert? Sie haben Erfahrung mit Gott gemacht und sie haben die Erfahrung vergessen, oder zumindestens haben sie nicht die Lektion daraus gelernt. Sie haben es gehört, aber die Lektion nicht raus gelernt. Und jetzt sagt: „Habt ihr immer noch ein verhärtetes Herz? Habt Ohren und hört nicht?“

[41:20] Denn was wäre passiert, wenn sie Ohren gehabt hätten und gehört hätten? Dann hätten sie gesehen: „Ah, Jesus kann 5000 satt machen. Ah, Jesus kann 4000 satt machen. Wir brauchen uns in Zukunft keine Gedanken mehr zu machen.“ Und wenn wir über den See fahren, können Bruch dabei haben.

[41:36] Macht er nichts, weil Jesus hat ja schon in meinem Leben das und das gehört. Könnte sehen.

[41:41] Das bedeutet auch aus den Erfahrungen, die wir bereits mit Gott und Seinem Wort gemacht haben, zu lernen. Gott möchte nicht, dass wir jeden Tag wieder von vorne bei Null anfangen, nicht immer wieder von Not anfangen, sondern dass wir auch daraus lernen, so dass wir darauf aufbauen können, dass wir auch mal mit zuversichtlichen Alter gehen und ich immer nur Angst haben, dass sie wieder nicht klappen kann. Ja, rede doch zu mir.

[42:04] Geht für uns alle. Jesus möchte, dass wir Erfahrung machen, dass wir also explizit aus unserer Geschichte mit Gott lernen. Man kann auch sagen, er möchte, dass wir aus der Geschichte lernen. Ja, die, was hat Gott in der Zeit von Ephesus gemacht? Was hat Gott in der Zeit von Thüringen gemacht, damit wir aus diesen, deswegen haben wir ein Buch, das jetzt zum Schatten zum Licht, dass wir aus diesen Zeiten lernen. Sagt, dass sie das Buch geschrieben hat, nicht um einfach nur eine Kirchengeschichte zu zeigen, sondern wir die Dinge ausgesucht sei groß und ich muss da heißt es sei Luther, von denen wir eine Endzeit lernen können, die quasi auch sozusagen Gleichnisse sind.

[42:46] Beispiele aus der Geschichte lernen. Uhren aufmachen und hinhören.

[42:54] Noch zwei letzte Verse, dann sind wir am Ende für heute. Lukas Kapitel 14.

[43:02] Lukas 14 Vers 34 und 35. Und ich hoffe, ihr seht, wie oft er diesen Satz gesagt hat, ja. Das ganze erstaunlich. Das heißt, eigentlich, es sagt, man sagt immer, dass die Offenbarung nimmt vor allem das Alte Testament auf, aber hier sieht man ganz deutlich, es setzt das Neue Testament, die Evangelien ganz deutlich voraus.

[43:20] Lukas 14 Vers 34 und 35. „Das Salz ist gut, wenn aber das Salz fade wird, womit soll es gewürzt werden? Es ist weder für das Erdreich noch für den Dünger tauglich. Man wirft es hinaus.“

[43:36] „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“

[43:41] Worum geht's hier? Es geht um das Salz und welche Aufgabe das Salz... Ja, auch. Also das hat es vor allem heutzutage. Ja, er wird tun das Salz in die Suppe, damit gut schmeckt. Also damals war das Salz recht wertvoll. Man hat noch für wichtige Dinge zum Konservieren, zum haltbar machen, weil hatte keine großen Kühlschränke, nicht wahr? Wenn man Fleisch oder andere Dinge haltbar machen wollte, hat man Salz genommen.

[44:10] Haben wir auch. Warum sind wir als Christen das Salz der Erde? Was sollen wir konservieren?

[44:19] Wird auch leichter. Genau. Was sollen wir konservieren? Was sollen wir... Ich glaube, wenn ich das richtig verstehe, sollen wir in dieser Welt die Wahrheit konservieren. Gottes Evangelium, das so leicht, sag mal, durch den Zeitgeist verrottet. Ja, sondern wir konservieren. Wir sollen also im besten Sinne des Wortes konservativ sein.

[44:49] Salzige, konservative sein. Ja, ich verstehe, wie ich meine. Ja, denn wenn das Salz nicht mehr Salz, wenn es nicht mehr konserviert, wenn also Christen nicht mehr in diesem Sinne konservativ sind, dann hat es seine Daseinsberechtigung verloren. Das heißt, dieses ist auch ein Aufruf an die Gemeinden. Erinnert euch daran, wozu ihr da seid. Ihr seid dazu da, dass ein in einer Welt des allgemeinen Abfalls die Wahrheit bewahrt, die euch anvertrauten Wahrheiten hochhaltet und dafür sorgt, dass sie un- und unverdorben bleiben. Weil wenn wir diese Wahrheiten aufgeben, wenn wir zulassen, dass der Zeitgeist und das Heidentum und die Weltlichkeit diese leeren verändern.

[45:39] die Weltlichkeit, diese leeren Verfehlungen, wozu brauchen wir deine Gemeinde?

[45:42] Also, wozu brauchen wir deine Gemeinde? Dann hat die Gemeinde und hier geht keine Daseinsberechtigung. Ja, also seit in diesem Sinne gute konservative.

[46:01] 13 und dort Vers 9. Es kommt in Offenbarung noch mal vor. Offenbarung 13 und dort Vers 9 sagt: "Wenn jemand ein Ohr hat, der höre." Warum?

[46:20] Das muss jetzt wie aus der Pistole geschossen kommen. Ich hoffe, Offenbarung 13, das Ziel aus dem Meer, da geht es um Prophetie, um Endzeitprophetie, die Wunde, das Heilen der Wunde. Ja, das später kommt auch das zweite Tier aus der Erde.

[46:31] Und in diesem Kontext gibt es dann diesen berühmten Vers in Vers 8, nicht wahr, mit dem Buch des Lebens des Lammes, "Ich war das geschlachtet worden ist von Grund in der Welt an." Also hier wird die Prophetie beschrieben, die Endzeitprophetie im Kontext des Evangeliums.

[46:50] Und Jesus sagt: "Wer ein Ohr hat, der höre." Jesus möchte, dass wir die Prophetie verstehen und deswegen haben wir auch in diesem prophetischen Buch, Offenbarung, diese sieben Schreiben, damit die Gemeinden...

[47:01] ...machen kann. Ja, ein Buch an die Gemeinden und der Buch über Prophetie, ja, gemeint, gesagt, dass das für uns und die Prophetie ist halt für alle sich für Profit. Aber die Botschaft Jesu an seine Gemeinde findet sich in dem gleichen Buch, in dem es auch um die Endzeitprophetie geht.

[47:16] Wer also die Endzeitprophetie ignoriert und sagt, Offenbarung sei für mich, der verpasst auch die Botschaft von Jesus an seine eigene Gemeinde.

[47:25] Ja, und deswegen: "Wer ein Ohr hat, der höre." Höre, höre zu, dass Jesus auch über Endzeitprophetie zu sagen hat. Also, ihr seht, steckt viel drin in diesem Satz, nicht wahr?

[47:37] Das nächste Mal können wir noch ein bisschen weitermachen über den Geist und dann werden wir uns der nächsten Gemeinde zuwenden. Das wird dann auch sehr interessant werden. Ich glaube, das Entscheidende heute ist ganz deutlich, oder? Egal, ob etwas zum ersten oder zum 327. Mal hören, wir wollen hören.

[47:59] Ja, der vierte Boden sein, ein Leuchter sein, ja, und zu Jesus kommen, ihn genau erklären, mir, was bedeutet dieses Symbol, was bedeutet diese Botschaft? Ich will mich nicht nur mit Oberflächlichkeiten zufrieden geben, gegenüber, das wirklich verstehen, weil das hat Jesus gegeben.

[48:34] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du zu uns sprichst und danke für dein Wort, danke für die Kraft, die darin enthalten ist und das tatsächlich Jesus sein Leben und seine Botschaft der Schlüssel sind auch für die prophetische Botschaft Offenbarung.

[48:53] Herr, wir möchten hören, Hinhören auf das, was du sagen möchtest und daraus lernen und es in einem feinen und guten Herzen bewahren, so dass du durch deine Wunder wirkende Kraft hundertfältig Frucht bringen kannst in unseren Worten, in unseren Taten, in unserem Charakter, in unserem Denken, zu deiner Ehre. Es bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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