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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 4, beleuchtet Mirjam Giebfried die Bedeutung der „ersten Liebe“ und die Gefahr, sie zu verlassen. Sie erklärt, dass Gottes Liebe, die Agape-Liebe, die Grundlage für unser Handeln sein sollte und wie sie durch den Heiligen Geist in uns wirkt. Die Ausführungen verbinden biblische Lehren über Liebe, Werke und Glauben, um zu verstehen, wie diese göttliche Liebe unser Leben und unsere Beziehungen prägen soll.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarung Vers für Vers. Schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir sind heute hier, wie ihr sehen könnt, weiterhin in Offenbarung 2, Vers 4. Das letzte Mal habe ich schon angefangen, haben wir gesehen, dass es hier um die Liebe geht, nicht nur irgendeine Liebe, sondern Gottes Liebe zu uns Menschen, die damals die Gemeinde in Ephesus verlassen hatte. Und heute wollen wir das Ganze etwas vertiefen. Aber bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[1:30] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt dein Wort aufschlagen dürfen, dass es wie Balsam für unsere Seele ist, dass es wird wie Medizin für unsere geistlichen Krankheiten ist. Danke, Herr, dass du uns in deinem Wort Warnungen gegeben hast, aber dass du uns auch sehr viele Ratschläge gibst, die uns helfen in unserem Alltag, dass wir gute Entscheidungen treffen können. Wir bitten dich jetzt um den Heiligen Geist, dass er uns durch dein Wort führt, dass er uns auch zeigt, wie wir es in unserem Leben anwenden können. Und wir wissen auch, dass du selbst es bist, der uns die Kraft verleiht, das auch umzusetzen, was wir heute lernen werden. Und dafür danke ich dir. Amen.

[2:31] Lass uns noch einmal aufschlagen Offenbarung 2, dort Vers 4. Offenbarung 2, Vers 4, das wollen wir wieder so als Grundlage für unser heutiges Studium nehmen. Aber ihr werdet sehen, da steckt noch so viel mehr drinnen. Klasse, bisher angeschaut haben Offenbarung 2, Vers 4.

[2:57] "Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt." Ja, genau. Wir wollen uns noch einmal ins Gedächtnis rufen, wer spricht hier zu wem, oder wer übermittelt hier auch diese Botschaft. Ja, genau. Jesus sagt dem Engel der Gemeinde von Ephesus: "Schreibe: Wenn ihr noch mal Vers 1 anschaut und diesen Engel soll geschrieben werden: Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast." Dieser Engel, wir hatten hier studiert, das war der Bote in der Gemeinde Ephesus, der sollte es auch an die Geschwister weitertragen. So, und jetzt heißt es hier: "Du hast deine erste Liebe verlassen."

[3:54] Könnt ihr euch nach erinnern, welches Wort steht hier für Liebe? Genau, das war eine Liebe. Festhalten. Das ist die Liebe, hat mir gesagt, die Gott zu uns Menschen hat. Und jetzt wollen wir mal Hebräer 6, Vers 10 aufschlagen. Das ist ein Gedanke, der das letzte Mal schon ein bisschen hier aus dem Pass rein hier angeklungen ist. Hebräer 6 und dort Vers 10.

[4:36] "Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er eure Werke und die Bemühungen in der Liebe vergessen, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dient." Dankeschön. Hier kommt der Gedanke zum Tragen. Gott sieht die guten Taten von Menschen. Gott sieht ihre Bemühungen. Was hat das mit unserem Kapitel 2 aus Offenbarung zu tun?

[5:15] Dass wir mit allem, das was wir tun, es sind Liebe tun und damit auch unseren Kurs damit präsentieren. Genau. Das ist schon einen Schritt weiter gedacht. Gott sieht auch die Liebe, die wir haben. Aber es heißt ja auch in den Versen vor dem 14: "Ich kenne deine Werke, ich kenne deine Bemühungen." Und hier haben wir mit den gleichen Gedanken: Gott ist nicht ungerecht, er vergisst nicht das Werk, nicht die Bemühungen, aber auch nicht die Liebe. Das heißt, diese drei sollen am besten in Kombination vorkommen.

[5:54] Jetzt haben wir in 1. Timotheus 6, Vers 11. Wenn ihr im Pass weiter forscht, blättert, dann haben wir in 1. Timotheus 6, 11 einen Ratschlag von Paulus an Timotheus. Und da heißt es: 1. Timotheus 6, Vers 11. "Da aber, Mensch Gottes, fliehe diese Dinge." Also vorher hat er Geldgier und weiteres aufgezählt. Lage, aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, steht aber Liebe, Geduld und Sanftmut.

[6:45] Was, was, welche Emotionen kommen dabei auf, wenn es heißt, die Eile nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben und Liebe? Dass wir nicht laut sein sollten, sondern neugierig, halt es alles zu erreichen. Du sagst, begierig, da ist doch so ein seine Dringlichkeit mit dabei, oder? Das ist nicht einfach, was einem zufällt, sondern das haben wir danach jagen.

[7:14] Das hat man sonst nicht einfach. In dem in 1. Thessalonicher 3, Vers 12. Da heißt es also, wenn wir dann die Liebe bekommen haben, und wie wir dahin kommen, das schauen wir uns gleich noch genauer an. Aber wenn wir sie auch haben, wie sollen wir dann damit umgehen, oder was soll dann passieren? In 1. Thessalonicher 3, Vers 12.

[7:55] "Aber lasse der Herr wachsen und überströmen in der Liebe zueinander und zu allen gleich, wie auch wir sie zu euch haben." Ja, was mit der Liebe passieren? Ja, wachsen. Ja, genau. Deshalb wachsen sie. Sollen nicht nur ein bisschen wachsen, sondern richtig überströmen. Das heißt, also, wenn ihr euch vielleicht mal so ein Fass vorstellt, das kann man füllen. Irgendwann ist randvoll. Und weil man dann noch dazu gibt, dann strömt es über. Und was passiert mit mit der Flüssigkeit, mit dem Wasser zum Beispiel, was drinnen ist, wenn es überströmt? Was passiert dann?

[8:44] Ja, genau. Es kommt. Also eigentlich ist es ziemlich banal, aber man muss sich das trotzdem vor Augen führen. Es kommt raus aus dem Gefäß. Das heißt, gibt's Wangen dermaßen oder notwendigerweise muss auch die Umgebung davon etwas mitbekommen. Wir können die Liebe, wenn wir sie von Gott haben und wenn sie so sehr zunimmt, können wir sie nicht für uns behalten. Die muss raus.

[9:14] Und so ist es auch mit Gottes Liebe. Philipper 1, 9. Heute machen wir ein bisschen wieder ein sehr mager dran.

[9:36] "Und um das bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und in allem Urteilsvermögen." Was macht jetzt der Paulus hier? Das heißt, wieder, die Liebe soll überströmen. Er betet, er betet, er betet darum, dass das passiert. Und das ist die erste praktische Lehre, die wir heute mitnehmen können. Wenn es uns oder anderen an Liebe mangelt, beten. Denn wie wir vorher gelesen haben, Gott ist ja derjenige, der die Liebe weiter gibt, der uns mit der Liebe füllt. Und auch wir dürfen dafür beten.

[10:24] Jetzt gibt es im 2. Thessalonicher, Kapitel 2, eine interessante Note dahingehend. 2. Thessalonicher, dort Kapitel 2 und Vers 10.

[10:45] "Und mit jeder Art von Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, um gerettet zu werden."

[11:00] Ja, danke schön. Da klingt noch etwas heraus. Ich muss euch dazu sagen, alle Verse, die wir heute studieren, haben dieses Wörtchen nicht nur dieses Wörtchen Liebe in sich, sondern da geht es auch immer um die Agape-Liebe. Nicht um irgendeine, sondern auch nicht um die zwischen Mann und Frau oder sonst etwas, sondern immer um diese göttliche Liebe.

[11:25] Liebe. Und diese göttliche Liebe kann man laut dem 2. Thessalonicher 2, Vers 10 nicht nur Menschen gegenüber empfinden, sondern wem oder was gegenüber?

[11:51] Was heißt es hier? Die Liebe zu. Das haben sie nicht angenommen. Zur Wahrheit. Die Liebe zur Wahrheit. Aha, das ist ja interessant. Kann man Wahrheit lieben?

[12:10] Das ist auch spannend dahingehend, denn wer sagt, er fand sich ja, Jesus ist ja die Wahrheit. Gesagt, ja auch: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Johannes 14, 46. Kann man das nachlesen, wie Jesus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Genau das heißt, wir sollen die Wahrheit lieben. Die Wahrheit ist zum Beispiel auch die Bibel. Aber das ist ein Hinweis darauf, unsere Liebe zu Jesus soll da sein.

[12:50] Und jetzt wurde letztes Mal auch nach erwähnt, wie wir die Liebe bekommen können. Wir haben jetzt schon gesagt, durch Gebet, dass wir es von Gott bekommen. Aber wenn wir da noch so ein bisschen reinzoomen, sozusagen, und gucken, wie das genau abläuft, dann erfahren wir, dass da noch jemand anderes im Spiel ist. Wolltest du noch was sagen? Okay, dann schauen wir uns mal Römer 5 und dort die Verse 3 bis 5.

[13:47] Nicht allein, aber das sollen wir üben, uns auch der Bedrängnis, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

[14:16] Haha, da stecken jetzt einige Dinge drin, die wir erstmal in Zusammenhang bringen. Es, wenn wir in dem Römer 5, 3 bis 5 gucken, dann haben wir da zum Beispiel die Bedrängnis, das standhafte Ausharren. Wie hängen die beiden zusammen?

[14:45] Wenn ihr noch mal hin in den Text guckt, wie hängen Bedrängnis und standhaftes Ausharren hier zusammen?

[15:16] Durch die Verfolgung soll wir standhaft bleiben, in der in der Verfolgung fest bleiben. Ja, genau. Genau. Hier heißt es jetzt: "Bedrängte", sagt Verfolger, aber das passt genau. Die Bedrängnis heißt hier. Heißt es bei mir: "Wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt." Okay, also Bedrängnis kommt, das führt zu dem standhaften Ausharren.

[15:58] Und jetzt haben wir noch die Bewährung. Das ist so vielleicht ein bisschen ähnlich wie standhaftes Ausharren. Die Hoffnung und die Liebe. Wie hängen die zusammen?

[16:13] Sie wurde uns gegeben durch den Heiligen Geist. Ja, was wird uns durch den Heiligen Geist gegeben?

[16:24] Die Liebe Gottes. Ja, sehr gut. Das ist schon mal der entscheidende Knackpunkt, den wir heute angucken.

[16:33] Vorher merken wir auch noch als standhaftes Ausharren bewirkt Bewährung, und die Bewährung wiederum Hoffnung. Das muss ich kurz.

[16:48] Als standhaftes Ausharren, dann haben wir.

[17:04] Und jetzt kommt die Liebe ins Spiel. Da heißt es: "Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist."

[17:19] Wie würdet ihr es mit eigenen Worten sagen, wenn da steht: "Wird nicht zuschanden werden"? Wie kann man das dann verstehen?

[17:50] Ja, wird nicht umsonst sein. Es wird ihr nichts angetan, sozusagen. Sie bleibt unversehrt. Die Hoffnung bleibt unversehrt.

[18:00] Durch die Liebe Gottes. Und wie du schon gesagt hast, die Liebe Gottes. Dass man sich gucken, dass wir das alles hier drauf bekommen. Die bekommen wir vom Heiligen Geist in unser Herz hinein. Das ist ein entscheidender Punkt, denn Menschen geben leicht die Hoffnung auf, wenn sie die Liebe nicht haben. Und Liebe zu suchen ist vergebens, wenn wir sie nicht vom Heiligen Geist bekommen. Wenn es nicht Gottes Liebe ist, dann können wir uns hier Liebe groß aufschreiben, es nützt nichts. Wir brauchen all das und auch die Bedrängnis, dieses standhafte Ausharren und die Bewährung wiederum, eher bewirken, dass es auch so eigentlich recht ermutigend für uns ist.

[18:55] Denn auch wir erfahren in unserem Leben immer wieder Schwierigkeiten, immer wieder Probleme und fragen uns vielleicht manchmal: Wozu soll ich das irgendwie immer wieder niederdrücken? Nein, das nicht. Es soll eigentlich die Hoffnung in uns stärken. Und so haben wir diese beiden Seiten: die Bedrängnis auf der einen Seite, dann der Heilige Geist, die Liebe Gottes gibt auf der anderen Seite. Und unsere Hoffnung soll bewahrt bleiben.

[19:37] Jetzt schauen wir auch mal weiter in Galater 5, Vers 2. Hat hiermit eine Idee, was in Galater 5, worum es da geht?

[19:54] Ja klar, wir studieren nach die Liebe. Wir gucken mal Galater 5 und dort Vers 22.

[20:06] Galater 5, Vers 22: "Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung."

[20:28] Dankeschön. Die Frucht des Heiligen Geistes. Und das liest sich so schön. Das liest sich so einfach, aber es uns bewusst geworden, dass auch dieser Text ein Beweis dafür ist, dass die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist übermittelt wird. Das ist, was wir gerade gelesen haben in Römer.

[21:07] Ja, und genau da ist noch eine ein Nebenprodukt, sage ich jetzt mal, dabei. In 2. Timotheus 1, 7. Neben der Liebe, die durch den Heiligen Geist gegeben wird. Da heißt es: "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht samt gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht."

[21:30] Sucht. Das ist jetzt noch mal was anderes. Ich aber festhalten können wir: Der Heilige Geist gibt nicht nur die Liebe, sondern er gibt auch Kraft. Das ist interessant. War für die Gemeinde Ephesus ist Kraft gebrauchen.

[21:54] Nächste daran denkt, was sie jetzt die letzten Wochen immer wieder angesprochen haben. Naja, was wollen die Gemeinde Ephesus für eine Gemeinde, wie sie da eine Offenbarung beschrieben wird? Als starke Gemeinde, eine sehr aktive Gemeinde. Oder die haben sehr viel gemacht. Jesus sagt: "Ich kenne deine Werke, ich kenne deine Mühsal, dass du sehr viel arbeitest um meinetwillen." Als es müssen wirklich sehr missionarisch wahrscheinlich aktiv gewesen sein. Und auch das kostet Kraft. Ach, da braucht man Kraft.

[22:43] In Jesaja 40 haben wir es auch angeschaut, dass wir Kraft von Gott bekommen können. Aber auch hier ist wichtig zu sehen, der Heilige Geist, der geblieben und er gibt Kraft. Und was bräuchten eigentlich die Epheser jetzt, um eine sehr starke und weiterhin funktionierende Gemeinde zu sein?

[23:09] Wir das noch mal zusammenfassen. Wen bräuchten sie? Die Liebe. Und nach einem Stripper, wer gibt die Liebe? Jesus oder der Heilige Geist?

[23:23] Der Heilige Geist. Das ist dieses Öl, das den Leuchter zum Strahlen bringt. Der Heilige Geist ist essentiell. Jetzt gibt es aber nicht nur die Liebe im in Verbindung mit dem Heiligen Geist, sondern auch in Verbindung mit Jesus persönlich.

[23:44] Persönlich. Und das finden wir in Johannes 17.

[23:50] Und das finden wir in Johannes 17, Kapitel 17 und dort die Verse 25 und 26.

[24:11] Johannes 17, 25 und 26. "Gerechter Vater, die Welt erkennt dich nicht. Ich habe erkenne dich und dies erkennen, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen verkündet und werde ihn verkündigen, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen."

[24:43] Ja, da ist recht, ist wirklich schön. Wer spricht hier?

[24:46] Jesus. Jesus betet hier eigentlich.

[24:54] Und was, was sagte, was tut Jesus selbst, dass Gottes Liebe in den Menschen bleibt?

[25:09] Ja, er betet. Aber was beschreibt er hier in dem Vers, gerade Vers 26, was tut er, dass die Menschen Gottes Liebe haben können?

[25:26] Den Namen verkünden vom Vater. Ja, genau. Er verkündigt ihnen Gottes Namen. Und was verbirgt sich hinter dem Namen Gottes?

[25:42] Was, was verbirgt sich dahinter, wenn Jesus sagt, er verkündigt den Menschen Gottes Namen?

[25:54] Ja, es ist eigentlich Gottes Charakter. Als Jesus zeigt den Menschen durch sein Leben auf der Erde, wie Gottes Charakter ist.

[26:07] Und das heißt auch, wenn Christus in uns erst, wenn wir Gottes Charakter widerspiegeln, dann könnten wir dann haben wir auch die Liebe Gottes.

[26:18] In 1. Johannes 3. Das ist auch noch von Johannes.

[26:39] Da kommt jetzt noch ein anderer Aspekt mit drei. Also Jesus hat uns die Liebe vom Vater gezeigt.

[26:53] Und schließt sein Herz vor ihm zu. Sie bleibt an die Liebe. Gottes Liebe.

[26:59] "Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."

[27:16] Jesus hat uns die Liebe Gottes gezeigt. Der Heilige Geist hat sie uns ins Herz ausgegossen. Und wie können wir uns jetzt bewahren?

[27:30] Indem wir mit den Menschen um uns herum so umgehen würden, wie Gott es auch tun würde. Genau. Indem wir ihnen gegenüber Liebe erweisen.

[27:39] Vielleicht habt ihr das schon mal gehört, dass es mit Gottes Gaben oder auch eben jetzt mit seiner Liebe ist. Es ist so, wie wenn man seine Hand für Gottes Liebe öffnet, so lang, dass sie offen haben und auch offen für unseren Nächsten zum Weitergeben. Kann Gott wieder etwas reinlegen. Wenn wir sie verschließen und nichts davon weitergeben, dann wird Gott auch da nichts mehr hinein tun.

[28:11] Genau. Hier wird es nicht nicht tun können. Also wichtig ist, dass wir geben. Dann können wir auch empfangen. Wenn wir nicht geben, dann ist es Gott nicht möglich.

[28:22] Und von den Vätern schreibt allen: "Sie vernachlässigten Christi Mitgefühl und Zärtlichkeit zu pflegen." Das eigene Ich habe schon das letzte Mal gesagt, Festlichkeit, Selbstsucht ist, was der Liebe Gottes im Wege steht. Das eigene Ich, wie es sich in erblichen Eigenschaften des Charakters offenbart, verdirbt die Grundsätze, die großen guten Werke, die die Mitglieder der Gemeinde in Ephesus als Christen identifizierten. Die Liebe, die den Heiland dazu bewegte, für uns zu sterben, wurde nicht in Fülle in ihrem Leben sichtbar. Und so waren sie unfähig, dem Namen ihres Erlösers Ehre zu bringen.

[29:17] Wenn wir Gott verherrlichen wollen, wenn wir ihn hochhalten wollen, dann brauchen wir auch seine Liebe.

[29:28] Jetzt müssen wir schauen, dass wir. Es gibt es.

[29:32] Es gäbe noch so viel zu sagen. Versuchen, dass trotzdem alles ein bisschen kompakt zu erhalten.

[29:40] Lukas 11, Vers 42. Auch eine Begebenheit auszuleben.

[30:00] Aber wie euch qualifizieren, dass ihr die Minze und die Raute und jedes Kraut verzichtet und am Gericht und dann der Liebe Gottes vorbei geht. Dass eine sollte man tun und das andere nicht lassen.

[30:19] Das ist ein sehr bekannter Vers, oder? Der müsste allem schon oft untergekommen sein. Welche beiden Komponenten steht jetzt Jesus hier gegenüber?

[30:30] Das sagt: "Ihr habt das eine, das andere lasst ihr, aber ihr solltet beides haben."

[31:02] Welche beiden Komponenten stellt Jesus hier gegenüber?

[31:10] Das Gericht und die Liebe. Ja, genau. Das Gericht oder das Recht, das Gesetz, könnte man auch sagen, und die Liebe. Und das ist ganz interessant, denn heutzutage ist es oft noch so in den Kreisen von Christen, dass die einen immer auf das Gesetz machen und die anderen immer auf die Liebe. Und man könnte meinen, die beiden sind irgendwie zwei verschiedene Dinge. Aber Jesus sagt hier: "Ja, okay, es gibt beides. Ihr braucht aber auch beides. Sie gehören zusammen. Es soll das eine tun, das andere nicht lassen."

[31:50] In Matthäus 24, wenn ihr mit mir schaut, auch das ist letztes Mal schon erwähnt worden.

[32:00] In Matthäus 24, ab Vers 9. Er spricht auch wieder Jesus und er sagt: "Dann wird man euch der Transall Preis geben und euch töten. Hier werde ich gehasst sein von allen Völkern und meines Namens wegen. Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten, einander hassen. Es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkaltet."

[32:42] Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Schöne Verheißung hier. Zum Schluss. Da könnt ihr aus denen das denn so zwei parallele Entwicklungen, wenn die Gesetzlosigkeit zunimmt, dann wird die Liebe weniger. Eigentlich sind die entgegengesetzte, müsste man sagen, dass eine nimmt zu, das andere nimmt ab. Gesetzlosigkeit wird mehr, Liebe wird abnehmen.

[33:14] Ja. Ja, ja, du hast recht. Sie haben wohl. Wir können nicht ganz in die Zeit zurück. Schade, aber sie haben wohl an Eifer zugenommen, aber halt auch an Selbstvertrauen, als Selbstgerechtigkeit. Und die Liebe, die fehlt ihnen dann. Wie Jesus sagt. Genau. Aber wir können wieder sehen, sie bunt Gesetz gehören eigentlich zusammen.

[33:41] Zusammen. Ist ganz interessant in dem Matthäus 24, denn da kommen einige Komponenten drin vor, die wir jetzt bisher auch schon bei der Gemeinde Ephesus behandelt hatten. Es gab die Drangsal. Jesus sagt hier: "Um meines Namens willen arbeitet oder ihr tragt ihr etwas." Es gibt die falschen Propheten. Wir hatten die falschen Apostel. Und es fehlt an Liebe. Es ist ganz interessant, sich das mal beides anzuschauen.

[34:22] In Johannes 13, 35.

[34:38] Da merken wir, dass Liebe vom Christsein gar nicht zu trennen ist.

[34:50] Johannes 13, 35. "Daran wird jedem dieser Zeit, wenn ihr Liebe untereinander habt."

[35:03] Und wir rufen uns wieder ins Gedächtnis, welche Liebe ist das? Die Agape-Liebe. Nicht einfach nur, sage ich jetzt mal, Nächstenliebe, obwohl es doch schon oft schön wäre, wenn alle Christen wirklich Nächstenliebe üben würden. Aber Jesus sagt: "Wenn ihr die Liebe Gottes widerspiegelt, dann erkennen die Menschen, dass ihr wirklich meine Jünger seid."

[35:38] Und es ist ja wieder ein Gebot. Ja, jetzt natürlich ganz wichtig für die Epheser. Jesus, genau, genau. Du sagst, es gibt Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all unserer Kraft und allen unseren Gedanken lieben. Das ist ein Gebot Gottes. Bezahlen auch unseren Nächsten lieben, hat er auch gesagt.

[36:07] Und wir können auch die Gebote von der Liebe Gottes nicht trennen. Das erst sagen wir zum Beispiel in Johannes 15, Vers 9 und 10.

[36:15] Johannes 15, Vers 9 und 10. Genau eine Seite weiter.

[36:17] Johannes 15, Vers 9 und 10.

[36:49] "Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt in meiner Liebe, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin."

[37:05] Ja. Ja. Wie können wir Jesu Liebe am besten erfahren?

[37:10] Indem wir seine Gebote halten. Und das ist auch für viele, das ist so ähnlich wie vorher. Für viele ist das ein Problem, dass ich sage: "Ich habe die Liebe."

[37:22] Problem, das ich sagen, ich habe die Liebe. Ich brauche Gebote nicht, aber ich sage euch, wir können Gottes Liebe wirklich am besten erfahren, wenn wir seinen Willen tun. Im Leben ist es nämlich manchmal so, jetzt blüht ja alles wieder schön draußen, jetzt sind die Gärten schön bestickt. Könnt ihr euch das hoffentlich auch gut vorstellen? Das Leben ist manchmal so, als ob wir draußen einen verwilderten Garten hätten. Stellt euch das mal vor, da wachsen viele Rosen, viele Pfingstrosen und was hat man sonst noch so zur Zeit, vielleicht Lilien, was Kräuter, genau, auch blühende Kräuter. Die wachsen alle, aber der Garten ist ziemlich verwildert und es gibt auch viel Unkraut. Und dann stellt euch vor, jemand sagt euch: "Hier raus und arbeite im Garten, bestell mal deinen Garten, dass er wieder ordentlich aussieht." Sagt derjenige, dem der Garten gehört. "Ach nee, ist es mir heute zu heiß, ist anstrengend und ich bleibe jetzt lieber im Haus." Ach nee, und wenn ich erst mal an das Unkraut denke, will ich nicht. Und dann bleibt man stattdessen im Haus, aber kauft sich einen Blumenstrauß, stellt ihn schön in die Vase, man setzt sich vielleicht auf die Couch und schaut sich eine Doku an über die Provence, wo so viele Lavendelfelder gibt und findet doch Blumen eigentlich ganz schön. Aber es entgeht einem so viel, wenn man nur die Blumen in der Vase vor sich hat, wobei man doch draußen einen Garten hat, wo alles duftet und blüht und herrlich aussieht.

[39:33] Und ich glaube, viele Christen sind so, dass sie sagen: "Ach, ich muss erstmal Gottes Liebe erfahren und wenn ich dann so richtig gefüllt bin mit Gottes Liebe, dann kann ich ja gehen und anderen davon erzählen." Ja, das ist auch wichtig, aber wenn ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wenn du rausgehst und mit Menschen zusammenarbeitest und Erfahrungen machst, im Missionsfeld zum Beispiel oder auch einfach im Bekanntenkreis, wenn du mit anderen betest, ihnen das weitergibst, was du schon weißt, dann erfährst du Gottes Liebe am besten.

[40:16] Auch wenn, auch manchmal ist es so, dass wir merken, die Bibel sagt mir was und es geht gegen meinen eigenen Willen und dann fällt es uns so schwer, es zu tun. Aber dabei merken wir nicht, dass Gott uns eigentlich überreich segnen möchte, dass Gott eigentlich in dem, was er hier scheinbar von uns fordert, uns ganz, ganz viel schenken möchte. Und es entgeht uns was, wenn wir ihm nicht gehorchen.

[40:56] In Römer 8, schlag mit mir auf Römer 8, Vers 35. Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Und jetzt lies mal nach Vers 37 bis 39: Aber in all dem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes oder Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unseren Herrn.

[42:04] Wenn wir diesen Text lesen, hätte jetzt damals oder auch ja, in der symbolisch gesehen Gemeinde, es hätte dir jemand kommen können und sagen können: "Ich habe Gottes Liebe nicht. Kann ich halt nichts machen, das ist halt so." Gibt es eine Entschuldigung dafür, Gottes Liebe nicht erfahren? Der sagt sie auch: "Versuche, der findet." Also man muss suchen, man muss graben, um wiederzufinden. Ja, man muss den Herrn darum bitten, dass er das auch gibt. Genau, das hatten wir am Anfang, dass hier gebetet worden ist. Wir haben auch gesagt, ohne Heiligen Geist geht es gar nicht. Wir müssen erstmal empfänglich für den Heiligen Geist sein. Ja, und sie haben mir die Liebe schon, die Hauptunterkunft, verloren. Ja, sie haben sie wieder verlassen. Das war eine aktive Handlung von ihnen. Wir haben auch gesehen, das kann auch so sinnlich übersetzt werden, wie wenn jemand seinem Ehepartner verlässt. Also sie hatten es schon und hier heißt: Nichts, nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, weder Krankheit, noch sonst irgendwas, noch Tod, noch Leben. Es gibt keine Entschuldigung dafür, Gottes Liebe nicht zu haben, denn Gottes Liebe ist immer da, dies so überreich uns gegenüber.

[43:41] Es gäbe noch sehr, sehr viel zu sagen, muss ich gestehen. Da steht noch einiges auf dem Skript, aber wir müssen schließen mit 2. Thessalonicher 3, Vers 5. Ich denke, die Runde, das noch ganz schön ab, was wir uns heute angeschaut haben. Der Herr aber lenke ihr eure Herzen zur Liebe Gottes und zum standhaften Ausharren des Christus. Ja, Gott möge unsere Herzen dahin bringen, seine Liebe zu haben.

[44:30] Und vielleicht die Zeit nehme ich mir jetzt, erzähle euch aus aktuellem Anlass eine noch eine kleine Geschichte, Erfahrung, wie man es denn möchte. Bei uns in der Nachbarschaft gibt es Nachbarn, die haben Dackel, wir haben es kleine Dackel als Jagdhunde unter anderem auch. Und immer, wenn ich an dem Zaun vorbeilaufe, dann suche ich schon den Zaun mit den Augen ab, ob sich da vielleicht sein kleiner schwarzer Dackel dahinter verborgen ist. Weil dieser Dackel, der ist so herzig, der freut sich immer, wenn man vorbeikommt und da steht er, bellt und Schwanz wedelt, stemmt er sich dann so den Zaun hoch, um gestreichelt zu werden. Und natürlich hat er sich dann auch seine Streicheleinheiten verdient. Das ist wirklich jedes Mal, wenn ich dort vorbeikomme, gucke ich, ist er da, ist er nicht da? Und selbst wenn ich nur ganz kurze Zeit habe, wird kurz gestreichelt.

[45:47] Jetzt waren wir am Wochenende spazieren und da kommt uns Frauchen mit Xaver entgegen und ihr könnt euch vorstellen, dieser kleine Vierbeiner losgerannt ist, weil er wusste, jetzt ist erstmal keine Leine da, jetzt ist kein Zaun und er hat sich auf einen geschmissen und gestreichelt und liebkost werden. Und das hat mich so zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht.

[46:20] Er hat schon immer sein Bestes gegeben, sage ich jetzt mal, als der Zaun noch da war und da konnte ich ihn nicht richtig streicheln, nur so, wie ich halt über den Zaun steigen könnte. Jetzt war der Zaun weg und die Freude und die Liebe war noch viel größer.

[46:39] Was sagt uns das? Ich glaube, wir dürfen hier auf Erden, wo wir Gott noch nicht sehen, wo wir noch nicht bei Jesus im Himmel sind, schon in der Liebe zu ihm ganz stark wachsen. Und wie sehr können wir unsere Liebe zu ihm dann ausdrücken, wenn da keine Schranken mehr sind, wenn wir nicht mehr unsere menschlichen Schwächen sind, wenn der nicht mehr die Distanz ist, wenn wir hier ist es wirklich sinken, wenn sie Jesus umarmen können, dann wird die Liebe noch viel größer sein. Und heute lohnt es sich, dass wir schon einmal den Himmel vorkosten dürfen, auch über den Zaun mit der frisch gesehen. Lasst uns jetzt nach gemeinsam beten und Gott für seine Liebe danken.

[47:29] Ihnen aber auch bitten, dass er sie in unsere Herzen ausgießt. Ewiger Vater im Himmel, du bist so überreich an Liebe und du möchtest auch unsere Herzen so damit füllen, dass sie überströmen und wir sie weitergeben müssen. Herr, wir wollen nicht nur einfach dem Namen nach deine Nachfolger sein. Wir wollen auch nicht, dass es uns so ergehen könnte, wie der Gemeinde Ephesos, zu der Jesus sagen musste: "Du hast deine erste große Liebe verlassen." Und so bitten wir dich, dass du durch den Heiligen Geist uns deine Liebe gibst. Es ist eine göttliche Liebe, das ist schon oft getan und ich danke dir dafür. Herr, ich danke dir auch, dass du möchtest, dass dann Liebe in unseren Herzen bewahrt wird. Und so hilf uns, dass wir auch dein Gesetz lieb haben, dass wir deinen Charakter selbst annehmen und widerspiegeln, so dass deine Liebe in uns bleibt. Und wir dürfen uns jetzt schon darauf freuen, dass wir dich einmal in deiner Größe, in deine unendliche Liebe im neuen Himmel und Erde sehen dürfen. Wir wollen uns darauf freuen, bitte bewahre uns bis dahin im Namen Jesus. Amen.


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