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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 2:5a spricht Mirjam Giebfried über die Aufforderung, sich an die erste Liebe zu erinnern und Buße zu tun. Sie beleuchtet die Bedeutung des Erinnerns im biblischen Kontext, von der Schöpfung bis zur Erlösung, und vergleicht sie mit der Sabbat-Gebot. Weiterhin wird die Wichtigkeit der Liebe neben theologischer Korrektheit und Eifer betont. Die Ausführungen werden durch Beispiele aus Hesekiel und Petrus ergänzt, um die Notwendigkeit des Erinnerns für ein lebendiges Glaubensleben hervorzuheben.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarungsseminar hier in Stuttgart.

[0:49] Offenbarungsseminar hier in Stuttgart-Wangen, oder auch, wenn ihr jetzt live auf joelmedia.de eingeschaltet habt. Wir sind in Offenbarung 2, Vers 5 angekommen und das ist ein Vers, den darf man nicht nur lesen, da darf man auch studieren. Wir sind sehr dankbar, dass er uns jetzt die Zeit und die Aufmerksamkeit schenkt, das zu tun. Und deshalb wollen wir vorher noch gemeinsam beten.

[1:23] Unser Vater im Himmel, wenn wir uns jetzt Offenbarung 2:5 widmen, dann bitte ich dich, dass du zu uns persönlich sprichst. Vater, du bist jemand, der uns warnt, bevor wir in Gefahr kommen. Du bist auch derjenige, der uns Schutz gibt. Alles, was wir brauchen, können wir von dir bekommen. Und deswegen wollen wir jetzt zu dir kommen. Wir bitten dich um den Heiligen Geist, denn wir sind es nicht wert, dein Wort aufzuschlagen. Wir können es auch nicht verstehen, wenn du es uns nicht erklärst und wir können es auch nicht umsetzen, wenn du uns nicht die Kraft dazu schickst. Aber Herr, ich danke dir für deine Gegenwart und deine Gnade, die auch immer noch wert ist. Danke, dass wir jetzt mit dir gemeinsam dieses Studium angehen können.

[2:34] Es ist wahnsinnig, wie schnell doch die Zeit vorbei geht und wie viel wir jetzt auch schon angeschaut haben. Offenbarung 2 und dort Vers 5.

[3:03] „Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke; willt du nicht, so komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust.“

[3:14] Das ist ein Vers. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, wenn ihr diesen Vers lest. Der ist sehr rührend. Der ist auch einerseits finden wir hier Gottes Gnade, die zu uns spricht. Andererseits ist es doch so, dass es heißt: „Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen.“ Und das ist furchtbar, wenn man sich das vorstellen muss.

[3:51] Wir sind zum Seminar gekommen. Als ich den vor einiger Zeit wirklich mal bewusst gelesen habe, tue Buße. Das Wort, das hierfür „gedenke“ gleich ganz am Anfang des Verses steht, ist auch zu übersetzen mit „annehmen“, „was denken sich“, „ins Gedächtnis rufen“, „sich erinnern“. Und wo in der Bibel kommt euch das bekannt vor, dass Gott oder Jesus schon einmal sagt: „Erinnere dich“ oder „Denk dran“?

[4:30] Am Sabbat. Genau. Das ist mir auch gleich eingefallen. Wo finden wir das?

[4:40] Genau, 2. Mose 20, dort Vers 8. Ganz genau. Das ist das eine. Und wofür sind der Sabbat? Ein Zeichen.

[4:58] Worum geht es noch, wenn es um den Sabbat geht? Weil wir wollen das ja jetzt nicht nur analysieren, wir wollen ja auch was mitnehmen. Was könnte das miteinander zu tun haben?

[5:12] Mein Gott hier sagt: „Denk dran!“ Und auch beim Sabbat sagt: „Denk dran!“

[5:20] Weil Gott festgestellt hat, nach sechs Tagen ist alles perfekt. Er hat es vollkommen vollständig gemacht. Es gab dem nichts mehr hinzuzufügen. Und die Idee vom Sabbat ist natürlich einmal auf die Schöpfung bezogen, einmal auf die Erlösung. Oder anders gesagt: Die Erlösung ist ja nichts anderes als eine neue Schöpfung. Und auch dort ist es so, Gott sagt: „Es war vollendet.“ Zum Kreuz sagt: „Es war vollbracht.“ Es ist vollbracht. Es gibt der Erlösung nichts mehr hinzuzufügen. Und so wie wir an die Schöpfung uns erinnern sollen, müssen wir uns auch an die Erlösung erinnern.

[5:54] Denken wir an die Liebe Gottes. Und da ist so etwas schon genau an der Brücke, die uns dann diesen Versen weit ausschließt, beziehungsweise man kann auch sagen, wir sollen uns nicht nur an die Schöpfung, sondern an den Schöpfer erinnert, sich neu an die Erlösung, sondern an den Erlöser. Geht es letztendlich um die Beziehung zwischen Gott und uns? Wo auch Gott sagt: „Denk dran! Denkt an mich!“

[6:24] Das allererste Mal, und das kam jetzt uns schon vor kurzem in der Lektion unter. Das erste Mal, wo es heißt in der Bibel: „Denke an mich!“ Das finden wir in 1. Mose 40 und dort Vers 14. Wer könnte denn das sagen: „Denk an mich“?

[6:50] Ja, genau, das ist die Geschichte von Josef. Und wo sagte jemand: „Denk an mich“? Das, wenn sie denn Gott das Volk Israel aus Ägypten herausführt, dass sie daran ihn denken, dass sie das seidige Bein mitnehmen. Ja, genau. Genau.

[7:09] Das so weit habe ich gar nicht gedacht, dass es noch mal eine spätere Stelle gibt. Aber es gibt noch vorher eine Stelle für Josef, sagt: „Denk an mich!“ Und zwar, als er im Gefängnis ist und die Träume deutete, und sagte den Mundschenk: „Wenn du dann Pharao bist, denk an mich! Geh nach China!“

[7:24] Denk an mich. Ich habe dir den Traum gedeutet, aber vergiss es nicht und legte ein gutes Wort für mich ein. Was hat der Mundschenk gemacht? Der hat ihn vergessen.

[7:38] Was könnte denn der Grund dafür gewesen sein? Wir es steht jetzt nicht direkt in der Bibel, aber warum vergisst man einen Menschen?

[8:01] Ich stelle mir das so vor, der Mundschenk ist da rausgekommen, und er hat sich gefreut, und es war so viel um ihn herum, dass er überdies hinaus Josef vergessen hat. Josef war nicht wichtig genug.

[8:21] Schreibt er auch nur einen kurzen Absatz dazu, dass sie sagt, später erinnerte sie sich an seine Undankbarkeit. Er war nicht dankbar genug gewesen. Josef war ihr nicht wichtig genug gewesen. Der Mundschenk hat sich um sich gedreht und darüber Josef vergessen.

[8:42] Und wenn Gott jetzt hier sagt: „Bedenke“ oder „Erinnere dich“ oder „Merk dir“ oder „Rufe ins Gedächtnis“, dann heißt es: „Soll dir wichtig sein.“

[8:52] Es soll dir wichtig sein, nicht nur erstmal durch. Es soll dir wichtig sein, denn wir hatten ja auch gesagt, bei der ersten Liebe geht es ja um Gottes Liebe zu uns. Es geht um Gott selbst.

[9:12] Elbert schreibt, als sie die Veränderung von der Gemeinde beschreibt, da sagt sie, diese Veränderung wird als geistlicher Fall dargestellt. So: „Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke“, wie es in den vorhergehenden Versen heißt. Also, wenn wir uns jetzt auch Vers 5 anschauen, dürfen wir nicht Vers 1, 2, 3 und 4 vergessen. Die Gläubigen haben ihren geistlichen Fall nicht gespürt. Sie wussten nicht, dass eine Veränderung in ihrem Herzen stattgefunden hatte und dass sie Buße tun mussten, weil sie ihre ersten Werke nicht mehr taten. Aber Gott in seiner Barmherzigkeit rief zur Umkehr auf, zur Rückkehr zu ihrer ersten Liebe und zu den Werken, die immer das Ergebnis waren und Christus ähnlicher Liebe sind.

[10:19] Der Verlust der ersten Liebe wird als moralischer Fall bezeichnet. Der Verlust dieser Liebe wird als etwas dargestellt, das sich auf das gesamte religiöse Leben auswirkt. Also, wir sehen, es geht hier wirklich um etwas Wichtiges, nichts Triviales, nichts Nebensächliches. Gott sagt: „Bedenke, wie es früher war und wie es jetzt ist.“

[10:50] Wie wichtig es ist, dass man trotz oder bei aller theologischen Richtigkeit und einer missionarischen Aktivität, diese weiterhin gehabt haben. Auch die Liebe zentral hat das. Manchmal schlägt ein, dass man denkt: „Na ja, aber ich hab' theologisch recht und ich bin eifrig.“ Und ob ich jetzt liebevoll handle oder nicht, ob ich jetzt wirklich mit Taktgefühl dem anderen gegenüber trete oder nicht, ist völlig zweitrangig. Aber das ist überhaupt nicht zweitrangig. Es ist die erste, die echte himmlische Liebe macht überhaupt erst theologische Richtigkeit und missionarischen Eifer wertvoll. Es braucht beides zusammen.

[11:28] Und schlagt mal mit mir auf Offenbarung 3, Vers 3. Das ist ein Fenster, wo wir bis zuletzt auch noch hinkommen, aber da heißt es auch schon, dass man Buße tun soll.

[11:41] Offenbarung 3, Vers 3. Wer das darf, gerne mal lesen.

[11:56] „So gedenke, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du aber nicht wachst, so werde ich über dich kommen, was so werde ich würde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen würde.“

[12:13] Was hat dieser Vers jetzt mit Offenbarung 2:5 gemeinsam?

[12:22] Und ja, es liegt auf der Hand. Es heißt: „Denke an das, was du zu empfangen gehört hast, und bewahre es und tue Buße.“ Es hat weder etwas mit dem Denken zu tun, aber auch mit dem Buße tun. Und Buße bezieht sich wohl eher auf die Handlungen, die man tut.

[12:42] Die Reihenfolge ist sehr interessant. Buße ist ja eine Umkehr, und die beginnt schon im Herzen. Aber bevor ein Mensch im Herzen Buße tun kann, muss er erst einmal realisieren, dass er auf dem falschen Weg ist. Und deswegen beginnt das christliche Leben auch niemals mit der Buße. Es ist, es beginnt immer damit, man Gottes Liebe sieht, dass man und in dem Fall, dass man sich daran erinnert, was Gott verändert, dass man sich an die Liebe erinnert, dass man das Gute sieht und dann im Kontrast den eigenen Zustand und dadurch den Wunsch entwickelt, umkehren zu wollen. Das ist ganz entscheidend, weil wenn man mit der Buße anfängt, dann kommt man nicht weit, weil man selbst gar nicht überzeugen kann.

[13:30] Das werden wir uns das gleich dann auch noch mal im Detail genauer anschauen.

[13:33] Aber vorher zu dem Offenbarung 3, Vers 3. Ich möchte da gar nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Nur, was hier auffällt, rein sprachlich, ist, es gibt ganz, ganz viele Verben. Gerade als Wert Lehrer, Verschluss allem. Auf das heißt, hier ist dann Empfangen, die Rede von Hören, vom Bewahren und vom Buße tun. Und diese vielen Verben erinnern z.B. an Philipper 4, Vers 9.

[14:02] Philipper 4, Vers 9.

[14:16] „Muss außerdem empfangen und hören die Rede ist, was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“ Oder ähnlich ist es auch in 1. Thessalonicher 2, Vers 13.

[14:33] 1. Thessalonicher 2, Vers 13. Schlagen wir auch schnell auf. Ein...

[14:49] Das war das falsche. 2. Timotheus 2, Vers 22.

[15:07] Da bin ich heute ein bisschen falsch. Jedenfalls ist...

[15:12] ist Paulus gibt auch dem Timotheus. Ich habe es jetzt wahrscheinlich falsch aufgeschrieben, einen Ratschlag und uns sagt: „Bewahre das, was du unter vielen Zeugen von uns gehört hast.“

[15:29] Bewahre das Wort, das du gehört hast, und das ist ja auch, wovon in Philipper 4, Vers 9 die Rede ist.

[15:38] So, jetzt wird euch einen kleinen Ausflug machen in das, was wir eigentlich letzte Woche noch angesprochen hätten, bei dem Vers 4.

[15:46] Vers 4. Und zwar 2. Timotheus 1, Verse 13 und 14.

[16:09] 2. Timotheus 1, Verse 13 und 14. Weil ja...

[16:10] Ja.

[16:14] „Bild der heilsamen Worte, liebe von mir gehört hast im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.“

[16:24] „Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“

[16:33] Dankeschön. Die Frage, die sich stellt, ist: Wie können wir denn etwas bewegen, was Gott uns gegeben hat?

[16:46] Wie können wir auch die Liebe bewahren? Wie können wir den Glauben bewahren? Und was sagt uns jetzt 2. Timotheus 1, Verse 13 und 14 dazu?

[17:12] Durch den Heiligen Geist. Genau. Durch den Heiligen Geist. Das sind wir da, wo vorher noch gesagt hast: „Selbst wenn wir Buße tun wollen, aber auch bevor es überhaupt dazu kommt, dass wir Buße tun müssen, brauchen wir den Heiligen Geist.“

[17:27] Es ist niemals unser eigenes Werk, wenn etwas gut läuft in unserem Leben. Niemals. Es ist immer Gott, das Gute in und durch...

[17:53] Jetzt widmen wir uns dem Hesekiel 16 und dort in Hesekiel 16. Ich war noch gleich vor... ist die Situation ein bisschen eine andere als bei Ephesus. Dennoch heißt es hier auch immer wieder: „Denkt dran!“

[18:11] Hesekiel 16. Und was hat das 16, Vers 60 bis 63?

[18:39] Hesekiel 16, Verse 60 bis 63. Ja, aber ich will an meinen Bund gedenken, den ich mit dir geschlossen habe in den Tagen deiner Jugend.

[18:45] Jugend. Und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten. Dann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen, wenn du dann ältere und jüngere Schwestern zu den Töchtern geben willst. Obgleich nicht aufgrund eines Bundes, aber ich will meinen Bund mit dir aufrichten und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin. Damit du daran denkst und dich schämst. Den Forschern den Mund nicht auf. Tust du es dir alles vergebe, was du getan hast, spricht Gott, der Herr.

[19:23] Was muss es hier passieren, dass sich Israel an seine alten Wege erinnert?

[19:35] Hesekiel 16, Vers 61 heißt es ja: „Dann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen.“ In dem Fall, was passiert vorher? Gott erinnert sich an den Bund.

[19:44] Und es ist das interessant, weil Gott nimmt die, also Gott initiiert das Ganze, weil er sich an dem Projekt können wir uns an ihn erinnert. Und es ist da, er sich immer daran erinnert. Er ist ja nicht so, dass er erst vergessenheit, weil Gott sich immer erinnert.

[20:03] Haben wir auch immer die Möglichkeit, uns zueinander. Es ist also nicht so, dass es gerade eine günstige Gelegenheit gibt, die bald wieder vorbeigeht. Also es gibt derzeit, aber vor dem erinnert sich Gott immer an uns. Und er sagt: „Ich will diesen Bund aufrichten.“ Doch das, was sagen kann, dieses „Ich will einen Bund mit dir aufrichten“, das kommt er zum ersten Mal in der Geschichte von Noah, wo Gott aus sagt: „Ich will einen Bund mit dir aufrichten.“ Bau die Arche. Das heißt aber nicht, dass er einen Bund jetzt mit ihm machen will, den gibt es schon längst, nämlich, er hat ja mit Noah gelebt und Noah ist mit ihm gewandelt. Und dann heißt es: „Aber ich will den Bund mit dir aufrichten.“ Ich bin quasi beständig machen. Und inmitten der sind es heißt es dann: „Und Gott gedacht, dass ich mal diesem Zusammenhang zwischen Bund und Denken und Ziehen dann...“

[20:50] Ja, danke schön. Also wir sehen, mein Gott an uns denkt. Und wenn Gott an die ersten Werke, an die gute Zeit denkt, dann sollen auch wir uns daran erinnern, dass so etwas in uns auslösen.

[21:06] Ich fand auch so schön, dass es hier heißt: „In dem Hesekiel 16, ich will an meinen Bund gedenken, den ich mit dir geschlossen habe in den Tagen deiner Jugend.“

[21:16] Das heißt, in der Blütezeit, in der guten Zeit. Und wir hatten das schon, glaube ich, bei Vers 4 gesagt, dass Gott sich auch an die Liebe von Ephesus in der guten Zeit erinnert. Gott ist nicht jemand, der immer zurückschaut und vor allem darauf achtet, was schlechtes gemacht hat. Nein, Gott ist da und er möchte das Gute hervorbringen, aber auch das Gut erhalten.

[21:51] Wenn wir jetzt nach den Hesekiel 16, Vers 31 dazu nehmen.

[22:01] „Dann werdet ihr an eure bösen Wege gedenken und eure Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet für euch selbst Abscheu empfinden wegen eurer Sünden und wegen eurer...“

[22:26] Vielleicht auch noch ein, weil du mich jetzt gerade daran erinnert hast. Ein Wort noch zu Vers 62. Da heißt es: „Und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin.“

[22:36] Und das wird jetzt dann auch später noch wichtig. Denk dran, es soll dazu führen, Gott als den Herrn, als den, ja, als unseren Gott zu erkennen.

[22:51] Wird später noch mal vorkommen. Jetzt aber zuerst Hesekiel 36, Vers 31.

[23:07] „Dann werdet ihr an eure bösen Wege gedenken und eure Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet für euch selbst Abscheu empfinden wegen eurer Sünden und wegen eurer...“

[23:22] Überfliegt mal kurz, was davor steht, weil hier steht ja ein „dann“. Was passiert davor, dass es so weit kommt?

[23:36] Vielleicht kennt ihr aber auch einfach den Hesekiel 36 schon ganz gut, weil hier gibt es sehr berühmte Verse. Wenn ihr jetzt mal Vers 26 anschaut, zum Beispiel.

[23:46] Vers 27. Was passiert hier? Gott findet das Schicksal von seinem Volk ab. Also wieder zum Gut, zum Segen. Sie gern, bzw. er will ihnen ein reines Herz geben. Er will sie zur Umkehr. Er macht die Initiative, um das wieder gutzumachen.

[24:11] Er schenkt dann auch den Segen. Entfernt... 30 lesen wir das, aber es fängt damit an, dass Gott ein neues Herz gibt, einen neuen Geist. Er gibt ihnen seinen Geist.

[24:25] Und das Schöne ist auch noch in Vers 27 heißt es ja: „Ich will meinen Geist in euer Inneres legen.“ Wir hatten jetzt auch schon gesagt, wir brauchen den Heiligen Geist dringend.

[24:35] Und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt. Und tut der bewegte Gott selbst, bewegtes durch seinen Heiligen Geist.

[24:51] Und dann, dann werdet ihr an eure bösen Wege gedenken. Also, das ist hier eben andersrum. In Offenbarung 2 soll sie an das Gute von früher denken. Und hier heißt es dann: „Werdet ihr an eure bösen Wege gibt gedenken und an den schlechten Taten und werdet da vor Abscheu empfinden.“

[25:13] Aber was kann diese Abschnitte bewirken? Hat das gesagt...

[25:19] Man wird das Böse oder das, was man gemacht hat, lassen. Die haben wir zwar... meiden.

[25:24] Genau. Das auch wieder was, was dann Gott tut.

[25:34] Und es mag sein, dass es waren schon sehr schön ausgeprägt. Es mag sein, dass heute irgendetwas zwischen Gott und mir steht. Zwischen Gott und dir steht. Es mag sein, dass du merkst, da ist etwas, was ich eigentlich aus dem Weg räumen sollte.

[25:53] Und dann darfst du wissen, Gott hat schon die ersten großen Schritte gemacht, dass das wirklich passieren kann. Es ist nicht so, dass Gott hier uns etwas aufträgt und selbst nur dasitzt und mal schaut, ob das dann auch wirklich was wird mit der bösen. Gott hat schon diesen größten Teil getan. Und jetzt kannst du auch auf ihn zugehen.

[26:17] Hier seht ihr, wenn wir schon im Hesekiel ein wunderbares Buch.

[26:35] Das auch von dem Gedenken die Rede. Und da heißt es dort: „Werdet ihr an eure Wege gedenken und an eure Taten, mit denen ihr euch für unreine gehabt, und ihr werdet Abscheu über euch selbst empfinden, dass es wie eben wegen all eurer bösen Taten, die er begangen haben.“ Und was kommt dann Vers 44?

[27:00] Ihr werdet Abscheu empfinden. Es führt...

[27:15] Ja, es ist lohnt sich wirklich, dieses Buch noch mal im Gesamten auch anzugehen. Aber hier heißt es dann: „Wenn ihr erkennt, wie sündig, wie schlecht ihr seid, dann werdet ihr auch erkennen dürfen, dass ich Gott bin. Dann dürft ihr mich besser kennenlernen. Dann dürft ihr diese Erlösungs-Kraft, die ich habe, euch von euren Sünden zu befreien, wirklich mal spüren.“

[27:50] Wir wollen noch 2. Petrus 1, Verse 12 bis 16 eingehen. Auch wieder ein längerer Abschnitt.

[28:26] Darum will ich jetzt nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich habe es aber für richtig gehalten, es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere. Da ich weiß, dass ich mein Zelt bald ablegen werde, so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat. Ich will aber dafür Sorge tragen, dass ihr euch auch nach meinem Abschied jederzeit diese Dinge in Erinnerung rufen könnt. Okay, man bis dahin. Dankeschön.

[29:06] Das 13 bis 15. Hier redet jetzt der Petrus und er redet auch von Erinnern, aber was es sind. Seine Intention jetzt dahinter, dass er schreibt: „Ich will es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern.“

[29:21] Obwohl ihr sie kennt. Warum macht er das?

[29:34] Okay, dass wir schnell vergesslich sind. Okay, ja, das ist ein Argument.

[29:42] „Ich will euch aufwecken, indem ich mich erinnere.“ Petrus hat verstanden, die echte Entdeckung kommt nicht durch neue Lehren. Und also, wir freuen uns über neues Licht, aber die echte Erweckung kommt damit, sich das Interesse schon weiß. Deswegen sagt auch Paulus: „Ich will euch daran erinnern.“

[29:58] Erinnern, ob er hier schon ist. Ganz genau. Es ist ein sehen wir erst dann will ich es nicht versäumen, euch an diese Dinge zu erinnern. Das heißt, er hat jetzt noch Gelegenheit, das zu schreiben. Er nutzt die Gelegenheit.

[30:14] Dann genau, wie du gesagt hast, die Gemeinde ist scheinbar schläfrig, braucht...

[30:17] gemeinde ist scheinbar schläfrig, braucht Erweckung, braucht diese Erinnerung, die

[30:20] Erweckung braucht, diese Erinnerung, die doch durch das scheinbar alte Wort kommt.

[30:25] Und er sagt dann auch in Vers 15: "Ich will dafür Sorge tragen, dass auch nach

[30:32] meinem Abschied, also auch in späteren

[30:34] Zeiten, das nicht vergessen wird."

[30:37] Frage: Treffen solche Beweggründe auch auf

[30:43] Jesus zu, wenn er sagt: "Ich will euch an

[30:45] etwas erinnern"?

[30:54] Wir haben gesagt: Erstens, er nutzt die Gelegenheit. Zweitens, die Gemeinde

[30:56] braucht Erweckung. Drittens, es soll später

[30:59] nicht vergessen werden in der Zukunft.

[31:01] Wie sieht es mit Jesus in Offenbarung 2 aus?

[31:20] Gab es auch eine Gelegenheit für Jesus zu nutzen? War

[31:23] Petrus bei den Tristen? Quatsch.

[31:25] Johannes war auf Patmos.

[31:27] Und die Gemeinde brauchte dringend

[31:29] Erweckung. Genau. Ja, und das, was er sagt,

[31:35] würde auch für spätere Zeiten,

[31:37] ja, für uns zum Beispiel, wichtig werden.

[31:40] Und er sagt auch immer wieder: "Ich

[31:44] dringe in euch, dass ihr wirklich diese

[31:48] Botschaft an die Gemeinde,

[31:50] studiert, denn ihr braucht sie."

[31:53] Hatte er immer die Gelegenheit, sag ich

[31:56] jetzt mal, dass er so

[31:58] frei mit uns Menschen kommunizieren

[32:01] konnte? Also nutzte die Gelegenheit auf

[32:04] Patmos. Die Gemeinde war müde geworden,

[32:07] trotz vieler Aktivitäten,

[32:09] und brauchte Erweckung. Und wir sollten

[32:13] nicht vergessen, auch für uns ist das

[32:15] hier wichtig.

[32:26] Genau. Wenn wir noch im ersten Petrus

[32:29] im ersten Petrus 1

[32:42] und dort ja, in erste Petrus 1 und dort wehrte

[32:48] ab Vers 46, da heißt es dann:

[32:56] "Werdet ihr jubeln, die jetzt eine kurze

[32:59] Zeit, wenn es sein muss, traurig seid in

[33:01] mancherlei Anfechtungen? Zuerst sehen wir,

[33:04] schon öfters gelesen haben, damit die

[33:06] Bewährung eures Glaubens, der viel

[33:08] kostbarer ist als das vergängliche Gold,

[33:10] das doch durchs Feuer erprobt wird, lobte

[33:13] und Herrlichkeit zur Folge habe, beide

[33:16] Offenbarung Jesu Christi."

[33:30] Das muss dann doch. Ja, da habe ich nicht auch wieder vertan.

[33:34] Also, es gibt einen Vers.

[33:39] Petrus sagt, am Ende steht die

[33:45] die Liebe, die ihr bewahren solltet.

[33:49] [Musik]

[33:57] Das ist ja, genau, zweiter Petrus ist da. Habe ich

[34:01] hier wieder einen Fehler gemacht im zweiten.

[34:04] Schaut mal mit mir ins zweite Petrus 1

[34:07] und dort ab Vers 5. Das fängt so

[34:10] zwischendrin an. Macht nichts. Setzt

[34:13] eben deshalb alles daran und reicht in

[34:15] eurem Glauben die Tugend, da in der

[34:17] Tugend aber die Erkenntnis, in der

[34:19] Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung.

[34:21] Dann geht es so weiter. Was steht am Ende?

[34:28] Die Liebe.

[34:28] Die Liebe steht am Ende. Was soll nicht

[34:32] vergessen werden?

[34:40] Dass wir Gottes Liebe brauchen.

[34:40] Das ist ja dann recht interessant. In

[34:45] 2:19: "Wem dagegen diese Dinge fehlen, wer

[34:47] also seine Liebe verlassen hat, der ist

[34:50] blind und kurzsichtig und hat die

[34:52] Reinigung von seinen früheren Sünden

[34:53] vergessen." Und er muss sich erinnern.

[34:57] Und dadurch kontrolliert zur Liebe. Ja.

[35:00] Genau.

[35:06] Die Reinigung von den früheren Sünden.

[35:06] Das ist auch wieder die Buße, die

[35:09] gebraucht wird.

[35:10] Okay. Wir wollen uns heute noch. Ist also,

[35:14] wir werden heute nicht ganz mit dem Vers

[35:17] 5 in Offenbarung 2 durchkommen. Das

[35:20] kann ich jetzt schon garantieren. Aber

[35:22] wir wollen uns noch kurz anschauen, was

[35:24] heißt: "Du bist gefallen."

[35:27] Das ist ja, wenn wir nochmal zu

[35:30] Offenbarung 2, Vers 5 zurückgehen,

[35:39] dann heißt ja zur Buße:

[35:39] "Bedenke nun, wovon du gefallen bist."

[35:44] Dass es auch ein Ausdruck ist, der uns

[35:46] bekannt

[35:46] vorkommen könnte.

[35:49] So heißt es denn in der Bibel schon

[35:51] einmal: "Jemand ist gefallen."

[36:03] "Über wen die Söhne und du bist

[36:06] vom Himmel herab gefallen."

[36:06] Sei es jetzt in Vers

[36:15] 12, oder in Vers 14, Vers 12. Berlin hat

[36:18] darf gerne lesen. Das ist auch eine berühmte

[36:20] Stelle.

[36:20] Und hier heißt es: "Hier wird ganz

[36:22] deutlich sogar, wer gefallen ist." Wer 14,

[36:25] Vers 12:

[36:31] "Vom Himmel herab gefallen, du kannst Stern-

[36:34] Sohn der Morgenröte, du bist zu Boden

[36:34] geschmettert, du überwältigender Nationen."

[36:45] Dankeschön. Von wem ist hier die Rede?

[36:50] Von Luzifer. Genau. Was war Luzifer?

[37:03] März seine erste Liebe vergessen.

[37:03] War ja, er war ja ein Stern, der Korb. Er

[37:06] war ja, er war ja ein Stern, der Korb. Er

[37:11] war denn der eigentlich der beste

[37:11] Freund Gottes, wenn man so will. War näher

[37:13] Gott, wenn man so will. War näher

[37:13] Gott dran. Den besser verstanden

[37:15] wie niemand sonst.

[37:17] Und dass er der Verkehrswert vergessen

[37:19] hat, wie sehr Gott ihn liebt und hat. Und das

[37:21] ist genau das, was was man ihr gesagt hat.

[37:22] Hat dadurch den Wunsch bekommen, selbst

[37:26] sich zu erhöhen, weil er nicht mehr

[37:27] geglaubt hat, dass Gott das Beste für ihn

[37:28] will.

[37:30] Dann zahlen wir doch mal ehrlich: Wer

[37:32] hatte denn so ziemlich die höchste

[37:36] Position im Himmel, die man haben könnte?

[37:40] Also nicht die allerhöchste, die gehört

[37:43] nur Gott. Das steht fest. Aber so nah an

[37:47] Gott dran war wohl keiner wie Luzifer.

[37:50] Und

[37:57] ich habe es gelesen in der Offenbarung 2,

[38:00] Vers 5. Übersetzt in manchen Bibeln

[38:00] auch mit: "Bedenke, wie weit du gefallen

[38:03] bist." Das heißt, hier gibt es einen großen

[38:06] Unterschied zwischen dem Level, auf dem

[38:10] die Gemeinde früher war und dort, wo sie

[38:12] jetzt ist. Und auch das erinnert doch

[38:15] sehr stark an Luzifer, der so hoch oben im

[38:20] Himmel war. Er hat es so eine hohe

[38:23] Position, so nah am Thron Gottes,

[38:26] und wie weit ist er gefallen? Ja.

[38:30] Interessant ist auch, dass Gottes Methode,

[38:33] ihn davor zu bewahren, ganz ähnlich ist, wie

[38:35] sie in Ephesus anwendet. Denn als das los

[38:38] ging mit Luzifers Gedanken und seiner

[38:40] seinem seine Selbstsucht, da hat ja Gott

[38:43] dieses Treffen arrangiert, wo alle Engel

[38:46] alle zusammen kommen und Jesus auf dem

[38:48] Thron sitzt und alle gesungen haben und

[38:50] ihn angebetet haben und wo er in weiß

[38:52] schreibt, er war

[38:54] fast wieder zurückgekehrt. Er hat sich

[38:57] daran erinnert, wie schön das war und

[38:58] sein Herz voller Liebe, dann was nur der

[39:00] Stolz ihn zurückgehalten hat. Also, wenn

[39:02] er sich daran erinnert hätte, also

[39:04] vollständig geändert hätte und Buße getan

[39:06] hätte, dann ja, diese Erinnerung hätte zur

[39:08] Buße führen können. Denn wer auch an

[39:10] seiner Ort an Ort und Stelle geblieben

[39:18] Ja, also er war schon ganz oben und doch

[39:18] hatte er das Gefühl, er muss noch höher

[39:20] hinaus. Er wollte sich selbst erhöhen.

[39:24] Und das stellt mir persönlich auch die

[39:27] Frage: Wie geht es mir?

[39:30] Wo bin ich vielleicht gerade in meinem

[39:34] Leben angekommen?

[39:35] Möchte ich noch höher hinaus? Es ist gut,

[39:39] dass wir Ambitionen haben. Gott hat uns

[39:41] das auch

[39:42] so in unsere Natur mitgegeben.

[39:45] Aber manchmal fühlen wir uns doch zu

[39:48] etwas noch Höherem berufen und sind gar

[39:52] nicht, wo Gott uns jetzt schon hingesetzt

[39:54] hat. Vielleicht wollen wir irgendeinen

[39:56] hohen Titel haben, vielleicht wollen wir

[39:58] noch einen besseren Arbeitsplatz,

[40:00] vielleicht wollen wir noch mehr Geld

[40:02] haben, vielleicht wollen wir noch mehr

[40:04] Freunde haben.

[40:05] Und dabei sehen wir wenig, wie reich Gott uns

[40:09] jetzt schon gesegnet hat, da, wo wir sind.

[40:12] Vielleicht denken wir auch, ich muss

[40:16] irgendwie

[40:17] einen einflussreichen Posten haben und

[40:20] dann kann ich Mission machen. Und wir

[40:22] sehen nicht, dass Gott uns jetzt schon

[40:26] auf einen

[40:28] hervorragenden Platz gesetzt

[40:31] hat, dass wir in unseren Familien, in

[40:33] unserem Freundeskreis, an unserem

[40:34] jetzigen Arbeitsplatz, in unserer

[40:36] jetzigen Gemeinde Mission machen können.

[40:40] Und vielleicht ist gerade die Gemeinde,

[40:44] in der du gerade bist, wo du denkst: "Ach, ich

[40:47] halte doch was Besseres verdient."

[40:50] In Anführungsstrichen.

[40:52] Die Herde, von der seine Bibel heißt: Gott

[40:56] hat der Hirte sein Leben für sie

[40:59] gegeben.

[41:01] Wo denken wir manchmal? Hier, ich habe

[41:05] jetzt ganz, ganz kurz habe ich eine

[41:10] Predigt gehört und da habe ich gedacht:

[41:11] "Ja, spricht mir aus dem Herzen."

[41:14] Da hat ein

[41:18] Prediger gesagt,

[41:20] hat beobachtet, dass sehr viele aufs Land

[41:25] ziehen. Und das ist auch gut so, sagt

[41:27] gar nichts dagegen. Aber er hat sich

[41:29] entschieden, mit seiner Frau in die Stadt

[41:31] zu ziehen, weil dort das Missionsfest auf

[41:34] sie gewartet hat, zumindest für eine Zeit.

[41:37] Und manchmal frage ich mich:

[41:40] Denken wir immer nur an uns, uns selbst

[41:42] irgendwo hoch zu heben oder selbst

[41:45] geistlich zu reifen, während andere

[41:48] plötzlich verhungern, weil wir nicht für

[41:51] sie da sind?

[42:19] Wenn wir das lesen, stellen wir uns die

[42:22] Frage: Wodurch ist Israel, wie es hier

[42:22] beschrieben wird, gefallen?

[42:43] "Kehr dein Tier Israel zu dem Herrn, deinem

[42:46] Gott, denn du bist zu Fall gekommen durch

[42:48] deine eigene Schuld."

[42:48] Wohl durch sind sie gefallen.

[42:51] Durch eigene Schuld. Das heißt, wenn

[42:55] Menschen irgendwie auf, wenn das Leben

[42:59] von Menschen auf die schiefe Bahn gerät,

[43:01] ist nicht Gott dran schuld. Dann können

[43:04] wir nicht sagen: "Herr, wärst du schuld."

[43:06] Das ist die eigene Schuld, die eigene

[43:10] Entscheidung, besser gesagt. Was ist die

[43:12] Lösung? Wenn wir ja Vers 14 und dort

[43:16] Vers 3 anschauen, dann heißt es: "Nimm

[43:19] Worte mit euch und kehrt zum Herrn." Spricht:

[43:23] "Vergib alle Schuld." Nehmen es gut auf,

[43:26] dass wir das Opfer unserer Lippen bringen.

[43:28] Dass wir schuldig sind. Wie würdet ihr es

[43:32] mit eigenen Worten beschreiben, was die

[43:34] Lösung?

[43:45] Ja, du meinst mit "sinken lassen". Ja, okay.

[43:54] 14 heißt es: "Noch passieren wird uns

[43:56] nicht retten. Wir wollen nicht mehr

[43:56] fressen reiten in das Werk unserer Hände.

[43:58] Nicht mehr unsere Götter nennen, denn bei

[44:00] dir findet der Verwaiste Barmherzigkeit."

[44:04] Was ist die Lösung, wenn wir merken, wir

[44:08] brauchen diese Umkehr?

[44:11] Es ist ein ganz toller Vers in Vers 3 steht:

[44:15] "Wörtlich, dass wir dir die Stiere unserer

[44:18] Lippen bezahlen."

[44:19] Die Lösung ist ein Opfer. Aber die Lösung

[44:23] ist eigentlich nicht das Stieropfer

[44:24] oder das Schafopfer oder das Widder-

[44:28] Opfer, das man jetzt bringt. Das Opfer ist

[44:31] eigentlich eine innere Herzens-

[44:33] Einstellung, wie es auch in Psalm 51

[44:35] steht. Ja, die Opfer, die Gott gefallen,

[44:37] sondern ein zerbrochenes Herz. Und die

[44:40] drücken sich dann in Worten aus, dass der

[44:42] Gedanke auch bei dem Jesus sagt: "Durch

[44:44] seine Worte wirst du gerechtfertigt." Wenn

[44:46] letztendlich unsere Worte zeigen, ob wir

[44:48] das Evangelium wirklich angenommen haben.

[44:51] Und sowie ein tatsächliches Opfer

[44:55] zeigen sollte: "Ich glaube an den

[44:57] kommenden Erlöser", sollten eigentlich

[44:59] unsere Worte, die wir sagen, davon zeugen,

[45:03] dass wir an Jesus, unserem Erlöser,

[45:05] glauben. Und das ist sozusagen der

[45:07] Gedanke hier.

[45:08] Statt sozusagen einfach nur äußerlich

[45:11] was zu verändern, sollen sie in ihrem

[45:13] Herzen Jesus so annehmen, dass sie, weil

[45:16] sie wissen, bei ihm gibt's Herzlichkeit.

[45:18] Und wenn die anderen, ja, die es hören,

[45:20] sich retten. Gott allein rettet uns.

[45:22] Ja, das war ein ganz wichtiger Punkt.

[45:25] Immer wieder in der Geschichte Israels.

[45:26] Auch das letzte, was jetzt gesagt hast,

[45:29] dass sie ihre Hilfe woanders gesucht

[45:32] haben. Sie haben gemerkt, bei uns läuft

[45:35] nicht alles so, wie es sein sollte.

[45:38] Uns drohen Gefahren, wir sind unsicher.

[45:42] Und wo haben sie sich hin gewendet? Zu

[45:45] Ägypten, zu Syrien, zu allen möglichen

[45:49] Völkern.

[45:51] Dabei hat Gott immer wieder gesagt: "Ich

[45:53] hier bin ich, ich bin euer Retter, ich bin

[45:55] euer Helfer. Kommt zu mir." Und in Vers 3

[46:00] Also, ich würde das so beschreiben, was

[46:01] sagt: "Nimm Worte mit euch und kehrt zum Herrn."

[46:04] Sprecht: "Vergib alle Schuld." Sie bitten

[46:07] Jesus um Vergebung.

[46:09] Das ist ein Schritt zur Buße, den jeder

[46:12] wirklich jeder von uns tun kann. Das muss

[46:15] nicht irgendwo groß auf einer Versammlung

[46:17] sein. Aber wir können nach Hause gehen,

[46:19] wenn wir merken,

[46:21] ich habe in der Bibel gelesen, Gottes

[46:25] Wort hat mich angesprochen und ich merke,

[46:27] ich muss etwas mit Gott bereinigen. Dann

[46:30] können wir zu ihm gehen, die Tür hinter

[46:32] uns zu machen und sagen: "Herr, vergib alle

[46:37] Schuld.

[46:43] Sieh, dass ich schuldig bin, aber lass

[46:46] mich von deiner Vergebung und von deiner

[46:48] Gerechtigkeit

[46:48] empfangen."

[46:56] Zum Schluss wollen wir nach Judas 1. Oder

[46:59] Judas hat keine richtigen Kapitel, aber

[46:59] Judas und dort Vers 24 und 25,

[47:05] weil da viel Ermutigung drinsteckt.

[47:45] "Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne

[47:48] Straucheln zu bewahren, mit euch und

[47:50] sträflich mit Freuden vor dass

[47:52] angesichts seiner Herrlichkeit zu stellen.

[47:54] Dem allein sei unser Gott, unserem

[47:56] Retter, gebührt Herrlichkeit und

[47:58] Majestät, Macht und Herrschaft, jetzt

[48:01] und in alle Ewigkeit. Amen."

[48:06] Ja, die Herrlichkeit, die Ehre gebührt

[48:11] Gott, denn er ist der Grund, warum wir zu

[48:14] Buße tun können, warum wir auch

[48:14] auf diesem Weg bleiben dürfen.

[48:24] In Psalm 56 heißt es auch noch:

[48:28] Gott, Gott ist derjenige, der meine Füße

[48:31] vor dem Straucheln bewahrt, dass ich im

[48:37] Licht der Lebenden wandeln kann. Also, es

[48:41] gibt Hoffnung. Es gibt Hoffnung für Ephesus.

[48:43] Es gibt Hoffnung für dich und mich,

[48:46] egal wie groß unsere Sünde jetzt noch

[48:48] sein mag.

[48:52] Und bevor wir dann nächste Woche

[48:56] es kam noch einiges auf uns zu in

[48:58] Matthäus, wir da weitermachen, was uns hier

[49:02] einen Punkt setzen und Gott die Ehre

[49:04] bringen, die ihm gebührt. Wir wollen

[49:13] beten.

[49:13] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu

[49:17] dir, weil wir wissen, dass du auch mächtig

[49:20] bist, uns vor dem Straucheln zu bewahren.

[49:23] Ich danke dir für dein Wort, denn es

[49:26] rüttelt auch uns wach und es zeigt uns

[49:31] auch so oft auf, wie wir sind, wie wie

[49:33] viel Sünde da in uns zum Herzen ist und

[49:35] wie sehr wir dich brauchen, denn du

[49:37] willst diese Sünde ausräumen.

[49:39] Vater,

[49:42] lass uns auch nicht vergessen,

[49:46] wie die Zeiten waren, in denen wir am

[49:49] meisten engsten mit dir zusammen waren.

[49:51] Und wenn jetzt diese Zeit ist, dann danke

[49:54] ich dir sehr dafür. Aber lasst uns immer

[49:57] wieder zurückschauen und sehen, was du

[50:00] in unserem Leben getan hast. Dir dafür

[50:03] die Ehre bringen. Bewahre uns davor, dass

[50:06] wir uns zu sehr um uns selbst drehen.

[50:10] Bewahre uns davor, dass wir dich

[50:11] vergessen könnten.

[50:16] Herr, ich bitte dich, lass uns dich immer

[50:19] vor Augen haben im Alltag, auch in den

[50:22] schweren Zeiten unseres Lebens, aber auch

[50:25] in den guten Zeiten unseres Lebens. Vor

[50:27] vier Meilen könnten wir bräuchten nichts.

[50:28] Herr, wir brauchen dich. Und auch dafür

[50:31] wollen wir dir danke sagen. Amen.


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