In dieser Predigt geht Mirjam Giebfried auf die Bedeutung von Buße und Umkehr ein, basierend auf Offenbarung 2, Vers 5. Sie erklärt, dass Gott uns trotz unserer Fehler nicht aufgibt, sondern uns zur Umkehr ruft. Anhand von biblischen Beispielen und persönlichen Erfahrungen verdeutlicht sie, wie wichtig es ist, Gottes Warnungen ernst zu nehmen und sich von Sünden zu reinigen, um wieder zu einem reinen und wertvollen Zustand zurückzufinden.
Offenbarung 2:5b
Mirjam Giebfried · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarung. Dass wir heute das schön, dass wir jetzt auch live eingeschaltet habt. Wir sind weiterhin bei Offenbarung 2, Vers 5. Mal sehen, ob wir ihn heute abschließen werden. Ansonsten müssen wir noch ein drittes Mal dran setzen. Aber trotzdem, bevor wir uns damit beschäftigen, lasst uns gemeinsam beten.
[1:15] Vater im Himmel, wer kam jetzt vor deinen Thron und wir widmen uns jetzt deinem Wort. Und das ist so eine große Ehre für uns. Ja, du bist es, der uns nachgeht, der für uns da ist. Und ich bitte dich, dass du uns das noch mehr ins Bewusstsein gibst, dass wir auch zu dir kommen. Herr, wir haben es mit unserem Schöpfer zu tun. Wir haben es mit dem allmächtigen Gott, der über das ganze Universum herrscht, zu tun. Und ich danke dir, dass du trotzdem so großes Interesse an uns hast, auch wenn wir uns auf Irrwegen befinden, dann lässt du uns nicht los, sondern gehst uns nach und suchst uns. Und wenn wir heute davon hören werden, dass wir Buße tun sollen, dann bitte ich dich, dass du das auch in unserem Herzen bewegst. Im Namen Jesu. Amen.
[2:21] Könnt ihr euch noch erinnern, was wir das letzte Mal gemacht haben? Wir haben uns schon mit Offenbarung 2, Vers 5 beschäftigt. Ich lade euch einfach mal gemeinsam mit mir aufzuschlagen. Offenbarung 2, Vers 5: "Wer aber nicht Buße tut, den werde ich über dich kommen und deine Leuchter wegstoßen aus seiner Stätte." Wenn du nicht böse...
[3:06] Dankeschön. Also, wir haben uns das letzte Mal schon angeschaut, was es mit dem "Bedenke, wovon du gefallen bist" auf sich hat. Dass Gott uns hier etwas vor Augen führen möchte. Er möchte, dass wir nicht vergessen. Und dieses "wovon du gefallen bist" hat uns daran erinnert, wie Luzifer im Himmel von einem hohen Stand, von einer hohen Position sehr weit gefallen ist. Das passiert, wenn man sich schon Gott abwendet, wenn man sich selbst erhöht. Wir haben auch gesehen, dass Jesus hier eine Gelegenheit nutzt, um eine schläfrige Gemeinde wieder aufzuwecken.
[3:47] Und heute wird es weitergehen, wo es heißt: "Bedenke, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke."
[4:02] Werke. Und weil ich schon das letzte Mal gesagt hat, der Vers ist sehr, sehr ernst in seiner Sprache, möchte ich euch eine kurze Erfahrung erzählen. Ich bin letzte Woche Zug gefahren und Zug fahren kann ziemlich unterhaltsam sein. Da war ein Mann, also ich war in einem ICE, da gibt es immer diese vier Sitze und in dem Vierer neben mir saß ein Mann, der schon nach kurzer Zeit auf seinem Sitz einschlief. Und der Zug fuhr weiter. Dann wacht er plötzlich auf, beugt sich zu mir rüber und sagt: "Sind wir schon in..." Mit Mühe, ich musste mal raus. "Sind wir schon den?" Nein, nein, nein, alles gut. Wir sind noch nicht in...
[4:53] ...in zwei Stationen. Als er so gut hat es sich wieder zurückgelehnt und ist wieder eingeschlafen. Der Zug fährt weiter und weiter. Da kommt eine Durchsage: "Nächste Haltestation..." Dann habe ich einen kurzen Blick ausgetauscht mit dem Mann, der ihm gegenüber saß. Dieser Mann hat begriffen, jetzt müssen wir irgendwie handeln. Hat die Zeitschrift genommen, die er gerade in der Hand hatte zu lesen, war sie zusammengefaltet und dem Schlafenden so ein bisschen auf die Hand geklopft. Aber es nichts passiert. Hat er nochmal festgeklopft. Nichts passiert. Und letztendlich ging das so weit, dass der gegenüber sitzende Mann dem anderen richtig am Arm nahm und ihn geschüttelt hat, bis der aufgewacht ist und schnell zur Tür das denn wir waren schon in...
[5:54] ...in Möckmühl angekommen. Was habe ich daraus gelernt aus dieser Beobachtung? Es ist so, wenn Jesus mit scharfer und eindringlicher Stimme zu uns spricht, dann bestimmt nicht, weil er vorher geschwiegen hat. Wenn er uns wachrüttelt, dann bestimmt nicht, weil es noch viele Stationen bis zum Ziel sind. Sondern wenn Jesus mit vehementer Stimme zu uns spricht, dann bestimmt, was allerhöchste Eisenbahn ist, zu reagieren.
[6:39] Und das möchte ich zum Anlass nehmen, was wir heute studieren werden. Wir kommen zu unserem ersten Vers und zwar, das ist schon zentraler. Apostelgeschichte 17 und dort Vers 30 und 31: "Gott hat über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen. Jetzt aber gebietet er allen Menschen überall Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, indem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat."
[7:39] Dankeschön. Das ist einfach, das sind Werte, die können wir uns auch mal in der Bibel anstreichen. Da heißt es nun: "Hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen. Jetzt aber gebietet er allen Menschen überall Buße zu tun."
[8:14] Denn es wird ein Tag des Gerichts geben. Ganz genau. Es ist höchste Eisenbahn, Buße zu tun. Ja, die Idee ist ja, die Buße, deswegen oder Gott erwartet Buße von Menschen. Das Evangelium gehört, dass ich gesagt hätte, Zeit der...
[8:30] ...Unterdrückung. Wir sehen aber jetzt, wo in der Apostelgeschichte das Evangelium sich in die ganze Welt ausbreiten soll. Sie bietet er auch allen Menschen überall Buße zu tun. Da sieht man den Zusammenhang zwischen Evangelium und Buße. Ja, solange Evangelium nicht klar verstanden ist, erwartet auch keine Buße, weil es wäre mir eine selbstgemachte Buße. Ja, sie muss auch von ihm kommen.
[8:55] Die Buße ist auch immer dann im Hinblick auf Gericht. Und wenn es jetzt heißt: "Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Wir kennen diese Phase sehr gut aus der 33-fachen Engelsbotschaft. Dann ist das gleichzeitig implizit auch ein Aufruf zur Buße.
[9:15] Gott sieht über die Zeiten der Unwissenheit hinweg, aber wenn er uns auf Fehler aufmerksam macht, dann, weil er auch erwartet, dass wir dementsprechend handeln.
[9:28] Wir wollen uns diesen Aufruf zur Buße in Offenbarung noch ein bisschen anschauen. Und zwar Offenbarung 2, Vers 16: "So werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes."
[10:16] Und ich habe jetzt Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. Siehe, ich werde sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken.
[10:38] Okay, es wird eine Zeit geben, wofür... Diese Verse gehen aber jetzt einfach mal so. Wenn ihr das lest, was wird mit was verbindet Gott hier immer seine Warnung, dass sie umkehren sollten? Es springt immer noch so mit in diesen Versen, wo wir noch Buße tun sollen, wo wir noch dran arbeiten müssen. Ja, genau. Es sagt nicht einfach nur so: "Tut Buße", sondern er sagt was Konkretes.
[11:13] Getrennten zudem. Ja, genau. Er lasst das schon mitschwingen. Es wird ein Gericht geben, das wird Folgen haben, wenn sie nicht Buße tun. Aber wie du sagst, Gott ist auch nicht einfach so, dass er einen in Unwissenheit über die Fehler lässt, sondern er spricht es auch klar an. Das ist wahr.
[11:31] Wenn wir jetzt noch mal weiter in der Offenbarung gehen und normalerweise machen wir mit mir das nicht so sehr, aber hier bietet es sich doch an. Offenbarung 16 und dort Vers 9: "Von großer Hitze und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben."
[12:06] Aha. Was ist jetzt alles so geschichtlich und so, das könnte auch in der Mediathek anschauen. Aber was steht, was würde ich hier im Zusammenhang mit dem Buße tun stehen?
[12:22] Das ist ganz am Ende des Festes. Ja, sagt er. Ich habe mir das auch in verschiedenen Übersetzungen und Sprachen angeschaut. "Und sie taten nicht Buße." Ab Vers 9: "Und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben."
[12:48] Geben. Kann man so verstehen, hätten sie Buße getan, hätten sie gar damit geehrt. Und ach, an der wohl eher keine Buße tut, aber zumindest seine Sünden bekennt, dann aber wohl zu spät ist. Und da sagt dann: "Legt los, gibt Gott die Ehre." Ich kenne deine Sünden. Er sagt, dass das, dass Gott recht hat. Das ist ja auch der Gedanke in Psalm 51, wo David sagt: "Damit du im Recht bist, damit gerettet ich bin, keiner meine Schuld, ich bin schuld, nicht du bist schuld." Und das ist die Idee.
[13:22] Auch ganz genau. Das sind sehr gut erstellen, die dann auch angeführt hast. Ja, also, wenn ich habe jetzt schon mal auf die dreifache Engelsbotschaft in Offenbarung 14 hingewiesen, aber auch hier finden wir wieder so eine Verknüpfung, denn es heißt ja: "Gibt Gott die Ehre." Das heißt auch wieder: Tut Buße.
[13:43] Bereitet euch dementsprechend vor. Jetzt heißt es noch, wenn wir zur Offenbarung 2, Vers 5 zurückgehen: "Und tue die ersten Werke."
[14:03] Tu Buße und tue die ersten Werke. Das ist jetzt hier diese Konkretisierung, von der vorher gesprochen hast. Und dazu gibt es eine Stelle in Jesaja 1. Falls wir Gott auf meiner Seite mitverfolgt, jetzt fängt es auch damit jetzt feierlich an. Und das sehr zu empfehlen in Jesaja 1. Da wollen wir mal die Verse 21, 25, 26 lesen.
[14:34] Wie ist der treue Stadt zur Hure geworden? Sie war von Recht, Gerechtigkeit wohnten hier, nun aber Mörder. Und dann 25, 26: "Und ich will meine Hand gegen dich wenden, oder eine Schlacken aus schmelzen, wie mit Laugen salze, und alten Bleibarg schaffen. Und ich werde deine Richter wieder machen, wie sie ursprünglich waren, und den Ratsherren, wie am Anfang. Danach wird man sich nennen: Die Stadt der Gerechtigkeit, die treue Stadt."
[15:05] Welchen Eindruck gewinnt ihr jetzt hier? In welchem Zustand hat sich Israel wohl damals befunden? Abgrund. Ja, sie waren wohl sehr abtrünnig. Wenn dieser jetzt dann zu ihnen spricht...
[15:23] Und jetzt dürft ihr wieder die Verse hier überfliegen. Gibt es irgendwo in dem Kapitel hier auch eine Stelle, wo sehr viel von Buße und Umkehr die Rede ist? Schaut mal, ob ihr das findet.
[15:48] Ja, das waren Verse 16 bis 18. Das heißt: "Was steckt euch tut das Böse, das er getan habe, von meinen Augen weg. Hört auf Böses zu tun, lernt Gutes tun. Trachtet nach dem Recht." Heftige Drückten schafft, teilweise recht für den Rechtsstreit für die Witwe. Dann kommt doch wir wollen mit einer rechten. Ich möchte...
[16:06] Herr, eure Söhne wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wieder Schnee. Wenn sie rot sind, wie kann man sehen, sondern sie weiß wie Wolle. Wenn das die Einladung mehr umzukehren. Kommt zu mir. Ja, ich vergebe so besitzen.
[16:25] Es geht eigentlich noch ein bisschen weiter, bis Vers 20, wo es dann heißt: "Wenn ihr verhärtet und widerspenstig seid, dann könnt, dann wird es auch seine Folgen haben." Was sind denn in diesen Versen? Also Jesaja 1, Verse 16 bis 18, die Heilmittel, die Gott ihnen anbietet.
[17:06] Das heißt: "Bereinigt euch. Tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg." Dass sich all das, was er sich wünscht. Und das Heilmittel ist, zu ihm zu kommen. Denn ohne ihn wäre das alles gar nicht möglich. Es gibt die Stelle in ihrem Labor, sagt auch, wenn du noch so viel waschen würdest, ihr würdet euch nicht alleine bei den können. Also das Heilmittel ist Gott selbst. Er macht die Sünden weiß wie Schnee. Und das hat dann zur Folge, dass man Gutes tut und nachdem trachtet oder nach dem Recht trachtet.
[17:39] Ja, unter anderem auch in Vers 17: "Lernt Gutes tun." Es gibt im Neuen Testament eine ganz berühmte Stelle, wo es heißt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid." Und dann sagt er weiter: "Und ich will ja, und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig." Das ist Matthäus 11, Vers 29. Also wir sollen zu Jesus, zu Gott kommen. Wie du gesagt hast, er möchte uns vereinigen. Er möchte aber auch, dass wir dann nach Gerechtigkeit suchen.
[18:20] Dass wir in Vers 17 heißt es: "Bestraft den Gewaltigen, schaffte weise Recht für den Rechtsstreit der Witwe." Das deutet darauf hin, dass man sich auch für andere Unterdrückte vor allem einsetzt. Dieses "mit Gott rechten".
[18:39] Ich will mit euch rechten. Was kann man darunter verstehen? Schwierig. Es gibt auch wohl keine Übersetzung, oder zumindest habe ich nicht gefunden, wo es anders ausgedrückt wird. Ja, die sagt: "Wir haben einen Rechtsfall miteinander, wir müssen zu Gericht gehen." Aber das Gericht, dass Gott mit uns machen möchte, ist eigentlich anders, als wir denken. Wir denken bei Gericht, Gott mit uns verurteilen, aber er beschreibt dennoch die Verse 25 auf 26.
[19:09] Lesen. Gott sagt: "Ich will folgendes tun. Ihr seid verdorben, und ich würde die Sünde entfernt, wie eine Schlacke. Das Böse will ich entfernen, und das Übrige wirklich heilen, so dass sie wieder hergestellt." Das Gericht Gottes will Sünde von Sünder trennen, so zu sagen. Dass das Gericht Gottes deswegen konnte er, wir wollen, weil er sozusagen im Gericht uns eigentlich freisprechen möchte.
[19:33] Vielleicht ganz gut das Wort "rechten". Das kommt er erstmals vor in 1. Mose 6. Was heißt, dass der Heilige Geist an den... Gott sagt: "Ich werde meinen Geist soll nicht ewig mit den Menschen rechten." Ja, es gibt ein Ende dessen. Aber was der Geist gemacht hat, er hat sie versucht zu überzeugen. Es gibt ein Gericht, aber wer an Gott glaubt, wird gerettet werden.
[19:53] Zum Übrigen zählen dem von den Darstellern. Genau, das ist auch, was wir uns das letzte Mal so angeschaut haben. Das ist Gottes Werk eigentlich in uns, dass wir Buße tun können. Oder ja, genau.
[20:22] Wir wollen noch mal 83, wie wir heute durch Maleachi 3 und da die Verse 2 bis 4 lesen. "Wo sie denn das Reich des Himmels ist nahe herbei gekommen. Das ist der von welchem geredet, wo in Maleachi 3."
[20:49] Es ist interessant, dass auch der Verstand Maleachi 3, Verse 2 bis 4: "Wer aber wird den Tag seines Kommens ertragen? Und wer wird bestehen, wenn er scheint? Denn er ist wie das Feuer des Silberschmelzers und wie die laufende Lauge. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen. Er wird die Söhne Levi reinigen und sie läutern wie das Gold oder Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfergaben darbringen in Gerechtigkeit."
[21:25] Noch Vers 4: "Dann wird die Opfergabe von Juda und Jerusalem dem Herrn für wohlgefällig sein, wie in den grauen Vorzeiten und wie in den längst vergangenen Jahren." Ja, genau.
[21:39] Weil wir haben ja in der Offenbarung 2, Vers 5 heißt es ja: "Nur die ersten Werke." Als es eine Erinnerung an die Vergangenheit. Und auch hier heißt es: "Dann wird es sein wie in der grauen Vorzeit, wie in den längst vergangenen Jahren." Aber was muss vorher passieren?
[22:03] Und das ist die Idee, dass das Unreine weggeschmolzen im Feuer des Läuterns wird. Wird alles, was nicht hingehört, weggetan, damit das Edelmetall ganz rein ist. Es genau das, was eigentlich ist ja auch in Grimm beschreibt, ja. Ich vielleicht schmelzen haben, das Unreine weg. Das Reine bleibt bestehen. Auch an anderen Stellen wird immer wieder dieses Bild von dem Schmelzen, von dem Läutern verwendet. Und hier setzt sich Jesus hin und reinigt den Menschen von der Schlacke der Sünden.
[22:36] Das ist doch eigentlich schön zu wissen, dass Jesus selbst eben dieses Werk vollbringt. Und dadurch wird man ganz wertvoll. Dadurch wird es, wenn man sich das ja auch bildlich vor Augen führt, dadurch wird das Edelmetall wieder rein, wieder schön, wieder glänzend. Man kann seine ganzen Schönheit sehen.
[23:00] Es ist ein bisschen auch, wie viel das dann in einem Hebräer 12, 46 heißt, dass Gottes Wort zu sein ist wie Silber im Feuer gereinigt.
[23:15] In Jeremia 6, Jeremia 6, Verse 29 und 30. Da ist es, da geht es eben auch um dieses Bild.
[23:31] Und das ist eine traurige, aber gleichzeitig auch ergreifende Botschaft, die ich hier steht. Ich lese mir 6, Vers 29 und 30: "Der Blasebalg schläft vom Feuer des Blei. Vergebens hat man geschmolzen und geschmolzen. Die Bösen werden doch nicht ausgeschieden, verworfen. Es selber nennt man sie, weil Herr sie verworfen hat."
[23:57] Es ist so, dieses vergeblich hat man geschmolzen und geschmolzen. Das zeigt, dass jemand da, dass ich wirklich dafür einsetzt, dass es doch rein wird. Ja, wer ist das? Jesus. Jesus versucht an jedem Menschen die Sünde auszurotten, und der Heilige Geist wirkt auch da. Aber es ist halt auch so, das muss man traurigerweise sagen, wenn wir nicht wollen, dann kann hier ist es uns auch nicht von der Sünde reinigen.
[24:34] Wie reinigten Gott unsere Herzen? Und dazu finden wir Apostelgeschichte 15 und dort...
[25:09] Sehen und das nicht und trank nicht. Apostelgeschichte 15 und dort 15 und 19: "Und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte."
[25:30] Wie hat Gott Herzen gereinigt? Bisher? Das steht hier: "Durch den Glauben reinigt Herzen." Und das ist eben das, was wir brauchen, um seine Reinigung annehmen zu können. Brauchen wir Glauben.
[25:56] Interessant ist auch euer. Genau, weil bis jetzt von den Edelmetallen hatten wir, haben ja auch in Offenbarung Kapitel 2 gerade jetzt auch bei der Gemeinde haben wir ja das Bild des Leuchters. Und auch die Leuchte sollte aus was sein? Was reinem Gott.
[26:22] Ja, vorher galt das gleiche, wird erst recht was reinem Gold, ohne Schlacke, ohne irgendwas. Das ist auch noch ganz interessant im Kopf haben.
[26:49] 19 und dort die 9 bis 11. Da ist jetzt ein anderes Bild, aber vom Gedanken her ist es auch ähnlich. 19 und dort Vers 9 bis 11: "Den sehe ich, lasse das Haus Israel durch alle Heiden filter sichten, wie Getreide mit einem Sieb gesichtet wird, und es soll nicht ein Kern liegen auf die Erde fallen. Durch Schwert sollten alle Sünden meines Volkes sterben, die sagen: Kein Unglück wird uns erreichen, noch überfallen. An jedem Tag will ich sie zerfallen. Hütten Davids wieder aufrichten und ihre Risse verbauen und ihre Tür immer wieder herstellen und sie wieder bauen, wie an den Tagen der Vorzeit, wie in den Tagen der Fahrzeit."
[27:51] Stellt etwas wieder her. Das ist so der Gedanke dahinter. Wenn er auch sagt: "Tue die ersten Werke", dann möchte er den Zustand von dieser abgefallenen Gemeinde von früher wieder herstellen. Er möchte das wieder gutmachen.
[28:09] Und ganz ehrlich, wenn ich immer so über diesen Gedanken nachdenke, mit dem, dass Gott das Gute vom Bösen trennt, da bin ich einmal an einem Getreidefeld vorbeigegangen und habe gesagt: "Hör ich, danke dir. Ich danke dir, denn deine Schnitte werden mit Sicheln arbeiten." Ich weiß, ich habe das schon mal gesehen, habt, wenn ein Mähdrescher über das Getreidefeld fährt, da gibt es immer Stoppeln, die noch irgendwo am Rand übrig den dia übergangen hat, die er vergessen hat. Aber Gott übersieht nicht das Gute. Gott weiß genau zu trennen zwischen dem, was gut und richtig ist und dem, was böse ist. Gott arbeitet sehr sorgfältig an uns.
[29:07] Und es ist auch so in vier Märkten Art. Gott schickt uns durch Prüfungen hindurch, dass wir von Sünde befreit werden. Dann tut er uns nicht unnötiges Leid an. Manchmal ist es unangenehm, ja, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Aber es ist nicht mehr als nötig, werde, dass wir bietet das geläuterte Gold daraus hervorgehen können.
[29:37] In der Apostelgeschichte 15, mir da noch mal darauf zurückgehen, dann lesen wir dort...
[30:14] Uhr zum ersten Mal die halten gnädig heimgesucht, sagt, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Und das und da zuzustimmen, die Worte der Propheten, wie geschrieben steht: "Danach werde ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfahrene Hütte wieder aufbauen und wie sie aufrichten."
[30:53] Damit die Menschen, die übriggeblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist.
[31:00] Heiden über die mein Name genannt ist, spricht der Herr.
[31:06] Ja, genau, spricht der Herr. Bei mir ist das noch der all dies tut. Das ist jetzt vielleicht auch wieder ein bisschen schwieriger Text. Hat dieses zitiert auch dieses Mittel, dem der zerfallenen Hütte Davids, die aufgerichtet werden soll. Die Trümmer, die wieder gebaut werden. Aber hier am Schluss steht auch etwas Wichtiges: Wozu sollten in diesen Versen das Haus Davids wieder aufgerichtet werden? Nicht einfach nur so, dass es wieder schön aussieht.
[31:38] Ja, genau, dass die Völker nach dem Herrn fragen. Und das dürfen wir nicht aus den Augen lassen. Wenn es heißt: "Tut Buße", dann geht es nicht allein um uns.
[31:50] Wir haben schon gesagt, wir geben Gott die Ehre damit, wenn wir uns neben von der Sünde befreit, tief für die Sodom und Gomorra zerstört wurden. Diejenigen, die die Aufforderung des Evangeliums hören, die Sünder zur Umkehr aufzufordern und sie nicht beherzigen, sind vor Gott schuldiger als die Zauderer, Anteil von Schütte. Und noch größer, noch größer ist es, sendet der Red, die behaupten, Gott zu kennen und seine Gebote zu halten, die aber Christus in ihrem Charakter und in ihrem täglichen Leben verleugnen.
[32:31] Im Lichte der Warnung des Erlösers ist das Schicksal uns eine feierliche Ermahnung, nicht nur für diejenigen, die sich der ausbrechenden Sünde schuldig gemacht haben, sondern für alle, die mit dem vom Himmel geschenkten Licht und den Privilegien leichtfertig umgehen.
[32:50] Was sagt sie hier? Sie sagt, wenn Gott uns Gelegenheit gibt, Buße zu tun, wenn er uns Licht schenkt und uns auf Dinge, die in unserem Leben falsch laufen, aufmerksam macht, dann sollen wir auch handeln. Denn das ist sonst eine große Sünde, deren Folgen wir auch einmal tragen müssen.
[33:16] Jetzt gibt es in Klagelieder ein Buch, das eigentlich ja vielleicht nicht so erfreulich ist zu lesen, aber trotzdem gibt es da ein schönes Gebet von Jeremia, der sich geschrieben hat: Klagelieder 5, 19 bis 21.
[33:47] "Wo du, Herr, ich kein Grund besteht vom Geschlecht zu Geschlecht. Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen alle Tage? Bringen uns zu dir zurück, woher, so werden wir umkehren. Lasst unsere Tage wieder werden wie früher, oder hast du uns gänzlich verworfen? Bist du also sehr über uns erzürnt?"
[34:14] Dankeschön, da es hier Jeremia, der betet. Er betet uns sagt: "Bringe uns zu dir zurück, dass wir umkehren können." Fast impliziert das, was Faktor damit, die Umkehr das Werk Gottes ist.
[34:29] Es gibt noch einen anderen Text von Jeremia, und ob sie noch einen Rest der Genossen gleicher sagt. In der 31 da heißt es: "Ich habe wohl gehört, wie ich beim Klar, du hast mich gezüchtigt und ich bin gezüchtigt worden, wäre ungezähmtes Renn. Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren. Und du bist du, Herr, mein Gott. Das gehäusige Gedanke hat, denn du bist mein Gott. Bringe mich zum Kehrt, dann werde ich umkehren."
[34:54] Das ist das, was in der Apostelgeschichte steht, dass Gott uns nicht nur die Vergebung der Sünden, sondern auch die Buße schenken möchte. Erscheint die Buße, erscheint diesen Vergebung. Wir dürfen das von Gott erbeten.
[35:08] Ihre Macht, als er mit Gott spricht und sagt: "Du, Herr, du thronst in Ewigkeit, in lobt ihn, sein Thron besteht von Geschlecht zu Geschlecht. Bringe uns zu dir zurück, und dann werden wir umkehren."
[35:24] Entweder sagte, dass deswegen, weil er merkt, wir können es nicht, dass uns alleine. Oder aber er sagt es deswegen, wir wissen es hier jetzt nicht genau, weil er merkt, selbst wenn wir es alleine versuchen würden, wir würden nicht wirklich umkehren.
[35:39] Und auch unser Gebet darf es sein, dass Gott uns von allen, von einem Irrtum, von allen Sünden, wo wir auf schlechte Wege geraten sind, dass er uns von da zu ihm zurückbringt.
[36:00] Und wir dürfen ihm das auch ganz offen bekennen, denn Gott ist es doch, der unser Leben anschaut und auch genau analysiert. Er hat ein Interesse daran, was einmal aus uns werden soll. Gott ist es ja auch, der uns wachrüttelt und der nur darauf wartet, dass wir reagieren, dass wir zu ihm kommen.
[36:19] Und das ist, was wir für heute mitnehmen, weil wir machen falls sonst auch ein bisschen vielleicht überladen sein könnte. Hier mal einen Strich und fallen dann das nächste Mal Offenbarung 2, 5 endgültig auch abschließen, aber bis dahin lassen es nach gemeinsam zu Gott kommen, indem wir bieten.
[36:49] "Vater im Himmel, wir haben erkannt, dass wir Buße brauchen und dass wir sie von dir bekommen können. Herr, manchmal fällt es uns vielleicht schwer, geraten dann, wenn wir große Schuld auf uns geladen haben, zu dir zu kommen. Aber du wartest doch nur mit offenen Armen auf uns. Bitte sieh uns zu dir. Lass uns auch nicht vergessen, wie liebevoll du bist, dass du selbst Zeit und Mühen darin investierst, uns von Sünde zu reinigen. Ja, noch viel mehr, du hast Jesus für uns dahin gegeben, dass wir wirklich frei sein können."
[37:30] "Vater, ich bitte dich, dass egal welche Schuld, egal welches Sündenlast jetzt noch auf uns ruht, dass du sie von uns weg nimmst. Lasst uns völlig mit dir versöhnt sein. Lasst uns freudig deinem Gericht entgegen sehen, wenn die Sünde ganz vernichtet wird und wir auch gar keine Sünde mit tun können."
[38:01] Er bittet dann: "Lasst uns auf deiner Seite sein an diesem Tag. Ich danke dir, dass du schon ein gutes Werk in uns begonnen hast und dass du das auch zur Vollendung bringen wirst. Im Namen Jesu. Amen."
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