In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 8, beleuchtet Mirjam Giebfried die Bedeutung des Sendschreibens an die Gemeinde in Smyrna. Sie erklärt die historische und theologische Bedeutung von Smyrna und die herausfordernden Umstände, unter denen die Christen dort lebten. Ein zentraler Fokus liegt auf der Identität Jesu als „der Erste und der Letzte“, der tot war und lebendig geworden ist, und wie diese Eigenschaft Trost und Ermutigung für die Gemeinde darstellt. Die Predigt zieht Parallelen zu alttestamentlichen Texten aus Jesaja, um Gottes Souveränität und seine Rolle als Erlöser zu unterstreichen.
Offenbarung 2:8
Mirjam Giebfried · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung. Schön, dass ihr heute Abend da seid. Schön, dass sie jetzt live eingeschaltet habt oder auch später euch das Video nach anschaut. Wir haben letztes Mal das Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesos beendet und heute geht es mit dem Sendschreiben an die Gemeinde Smyrna weiter. In Offenbarung 2, Vers 8. Das ist eine Gemeinde, die Gott bestimmt genauso lieb hat wie die Gemeinde Ephesos. Und bevor wir uns das Sendschreiben anschauen, lasst uns gemeinsam nach vorne beten.
[1:30] Unser Vater im Himmel, willkommen heute Abend. Wir wissen, dass du uns gerne hast, weil wir wissen, dass du uns auch etwas zu sagen hast. Auch wenn wir aus der Geschichte lernen dürfen, auch etwas Grundsätzliches lernen dürfen, dann hat es doch eine Botschaft für uns, persönlich. Und Vater, ich bitte dich, dass du uns jetzt durch den Heiligen Geist offenbart, was in deinem Wort geschrieben steht. Bitte lass es für uns zur geistlichen Gesundheit dienen, dass es uns zur Stärkung dient und lass uns die Bedeutung von deinem Wort für uns erkennen. Darum bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.
[2:33] Offenbarung 2, Vers 8. Und schreibe das dem Engel der Gemeinde von Smyrna. Und schreibe das sagte erste und der letzte, der tot war und lebendig geworden ist. Danke schön. Da kommen jetzt viele Elemente vor, die uns schon bekannt sind und trotzdem lohnt es sich noch einen Blick darauf zu werfen. Warum heißt es hier denn überhaupt und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe.
[3:10] Sieben Sendschreiben und die sind alle einander verbunden. Heißt es jetzt die Weiterführung von dem, was er vorgehabt haben? Genau. Also das ist sozusagen ein Auftrag, den hier Johannes bekommt, dieses sieben Sendschreiben niederzuschreiben. Und wer gibt den Auftrag? Jesus sagt dem Johannes: "Schreib so."
[3:35] Jetzt hatten wir vor langer Zeit, muss ich sagen, es sind nicht mehr einige Wochen, sondern schon Monate lang, hatten wir mal kurz angeschaut, wo denn diese Gemeinden alle geografisch liegen. Habt ihr da noch eine Ahnung?
[3:58] Ja, genau. Also ich hatte eine Karte, für mich muss man schauen, dass ich das vielleicht auch so ganz gut hinbekomme. Also wir haben hier die Westtürkei und Patmos lag, sagen wir ungefähr da. Dann hast du die nächste Gemeinde, die auf dem Festland von Patmos aus zu sehen war, hier vielleicht. Und Smyrna lag dann, was meint ihr, ungefähr da.
[4:41] Also und die anderen kommen dann noch ungefähr so einen Bogen macht das. Also man kann es schon richtig bildlich vorstellen, dass das jetzt nicht nur so eine bestimmte Auflistung ist, was alles auch seine Ordnung hat, sondern dass die Botschaft erstmals es geht und dann auch weiter getragen wird.
[5:04] Zusammen, wir hatten ja auch bei der Gemeinde Ephesos jetzt gerade in dem Vers 7 noch gesagt, das heißt, was der Gast den Gemeinden sagt, das heißt nicht nur, was jetzt kommt, gilt für Smyrna, sondern sie sollten alles lesen.
[5:26] Wisst ihr ein bisschen was über das historische Smyrna? Habt ihr das eine Vorstellung schon von, die ihr vielleicht mitbringt? Was, was habt ihr schon mal gehört? Welche Assoziationen kommen euch, wenn ihr Smyrna hört?
[5:59] Wenn du noch nicht so viel, da ist nicht schlimm. Wisst ihr, was mir danach einmal in der Bibel vorkommt? Das ist euer Schweigen berechtigt, weil ich kann es euch sagen, dass Smyrna. Also der Name Smyrna kommt nur in der Offenbarung tatsächlich vor und auch da nur in, ich hoffe, dass das nicht falsch gezeigt haben, ein, zwei Versen. Also von der Gemeinde an sich erfahren wir nicht sehr viel. Vielleicht erinnert ihr euch, bei Ephesos war das ein bisschen anders. Da haben wir den Leserbrief, wir haben in der Apostelgeschichte ganz viel von Ephesos lesen können. Das ist jetzt, weiß man leider nicht der Fall.
[6:50] Deswegen habe ich ein bisschen recherchiert. Wäre zu viel gesagt, ich habe mal in den Anmerkungen nachgeschaut. Es war eine stolze und schöne Stadt in der Provinz Asia, die eng mit Rom verbunden war und dessen Forderungen nach Kaiserkult begierig erfüllte. Dies und eine große, aktive feindselige jüdische Bevölkerung macht es extrem schwierig dort als Christ zu leben. Also die Bedingungen für Christen waren dort anscheinend nicht angenehm. Und dann stand er noch Polikarp, der berühmteste der frühen Märtyrer war, Bischof von Smyrna.
[7:38] Was inwiefern könnte dieser letzte Satz für uns interessant sein? Ja.
[7:44] Ja, wie Gemeinde Smyrna ist nach eines ihrer wesentlichen Charakteristika, ist, dass es hier viele Märtyrer geben wird. Dann im 2. Ja, genau. Und es heißt ja hier erstmal und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe. Ja, was etwas hatten wir schon über den Engel gesagt?
[8:12] Genau. Und was macht dieser Engel? Die Botschaft der Gemeinde weiter tragen. Also das sind letztendlich, was die Prediger, Evangelisten, die Leute, die in besonderer Weise Gottes Botschaft hinaus tragen als ein Licht in der Welt, dass er die ganze Gemeinde sein. Sagen ja, genau. Also möglicherweise war dieser Polikarp dann auch ein Vorbild für andere, die dann später auch als Märtyrer wohl, sage ich mal, enden mussten.
[8:44] Wenn hier jetzt also steht, das sagte erste und der letzte, der tot war und lebendig geworden ist, wenn es jetzt wieder die Frage ist, und das hat Experten, wo kam diese Formulierung schon einmal vor? Schaut mal in euren, ihr könnt auch zurückblättern. In welchem Vers kam der erste und der letzte? Das war so eines der ersten Offenbarungs-Sich-Lagen, die ich gemacht habe.
[9:23] Das ist Vers auf den barren 14. Okay.
[9:25] Okay. Fast stand da noch nicht mal vorstand. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht. Ich bin der erste und der letzte, der lebende. Und ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes. Okay.
[9:49] Okay. Gibt es noch einen Vers, auch so was ähnliches gesagt wird? Wo wird dieser Gedanke, der erste und der letzte, zum ersten Mal in Offenbarung 1 gebracht? Schaut mal in Vers 8, da heißt es auch: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige."
[10:29] Jetzt, worum geht es in Vers 8 und um wen geht es in Vers 17 und 18? Um Jesus. Ja, wo, in welchem von den beiden Versen?
[10:55] Bis 17. Okay.
[11:05] 17 und 18. Dementsprechend vom Jesus. 18. Wenn man dann Vers 4 und 5 dazu nimmt, dann geht es in Vers 8 eigentlich um Gott den Vater, weil man hat in Vers 4 und 5 hat man: "Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und er kommt, von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus." Und deswegen ist Vers 8: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige." Das ist Gott, der Vater. Und diese beiden in der Kombination zeigt, dass also, dass Jesus genauso Gott ist wie der Vater. Das ist sozusagen die Idee.
[11:37] Ganz genau. Also wer das noch mal ausführlich auch hören möchte, da ihnen dann die Aufzeichnungen von den ersten Versen dazu. Aber wir können festhalten, einmal trifft diese Eigenschaft von dem ersten und dem letzten auf Gott den Vater zu und einmal auf Jesus. Jesus und der Vater sind gleich in ihren Eigenschaften. Sie sind gleich.
[12:01] Jetzt, wenn wir doch wissen, dass Jesus der erste und der letzte ist, warum sagte nicht gleich das? Sage ich, warum macht hier ist es, dass hier überhaupt so, dass er in den Sendschreiben immer wieder einzelne Eigenschaften von sich herausblickt und die besonders hervorhebt?
[12:27] Ja, man kann durchaus beobachten, dass er nicht willkürlich Eigenschaften von sich redet, sondern oft Eigenschaften, die dann mit der Botschaft an die Gemeinden besonders verbunden sind. Also Aspekte von ihm, die dieser Gemeinde besonders helfen sollen in Herausforderungen.
[12:44] Ja, ganz genau. Und er sagt ihnen damit eigentlich auch so ungefähr: Erinnert sie daran, wer er für sie ist.
[12:56] Ja, also es gibt so eine Geschichte bei uns in der Familie. Mein Papa, der war früher eher, also vor seiner Bekehrung war er manchmal Straßenkämpfer und der hat so Wortgefechte oft mit den Fäusten ausgehandelt. Da gab es eine Situation, wo er sich mit seinem Vater, also meinem Opa, angelegt hat. Und dann steht er auf am Küchentisch und sagt: "Wenn du willst, dass du dich ja gerne mit mir anlegen und geht schon so oft Europa zu." Und dann ist seine Mutter, also Oma, aufgestanden und hat gesagt: "Tu das nicht. Ich bin deine Mutter." Und in dem Moment, wo sie sagte: "Ich bin deine Mutter", da sind die Fäuste von meinem Vater gesunken und er hatte keine Kraft mehr, weil diese Beziehung so gerührt hat in dem Moment, dass er nicht weitermachen konnte.
[14:06] Und auch mit Jesus ist das so. Wenn ich jetzt für Gemeinde Smyrna sage: "Ich bin derjenige, der der erste und der letzte ist. Ich war tot und ich bin aber lebendig", dann soll das eine besondere Bedeutung, wie du schon gesagt hast, für die Gemeinde Smyrna haben.
[14:30] Jetzt wollen wir noch mal ein bisschen zurückgehen. Wir haben schon ausführlich studiert, was der erste und der letzte bedeutet, aber lasst uns noch einmal Jesaja 41 aufschlagen.
[14:49] Hier sei er 41 ist, dass der Kern Vers, wie ich finde. Und das lohnt sich, da noch einmal reinzugehen.
[15:35] Gott verändert sich nicht. Oder Gott verändert sich nicht. Er ist von Anfang da. Er bleibt die ganze Zeit gleich. Das ist ja dieses bei den letzten, bin ich noch dasselbe und er ist am Schluss auch noch da. An wen richtet sich denn hier Jesaja 41, Vers 4?
[16:08] Ja, an die Gläubigen. Ja, diesen Kapiteln Jesaja auch noch noch einen weiteren Aspekt. Gott spricht immer wieder auch die, die ... Also das ist ja geschrieben, lange bevor die ... verschleppt worden sind. Aber es beschreibt schon, was die beiden neuen, was die Israeliten dort erleben und wie sie auch von dort befreit werden und dass sie befreit werden. Und eines der entscheidenden Punkte ist, dass Gott gegenüber den Babyloniern durch die Israeliten deutlich machen will: "Ich kenne die Geschichte und derselbe, ich habe das vorher gesagt, das passiert." Ein etwas passiert ist, tritt ein. Und das, das spielt so glaube ich auch eine Rolle, dass Gott alles deswegen am Anfang werde es bewirkt, weil das ausgeführt. Ja, er weiß alles im Vorhinein. Oder tut dann auch alles, was er gesagt hat.
[16:58] Da kommen wir jetzt gleich noch mehr drauf. Aber wie du gesagt hast, du erst mal heißt es ja. Also erstmal geht das schon so um das Volk Israel, wo er dann sagt: "Wer hat vom Aufgang her den Gerechtigkeit begegnet, auf Schritt und Tritt? Wer gibt Völker vor ihm hin und unterwirft ihm Könige?" Das sind Menschen, die von Gott gesegnet worden sind.
[17:27] Aber es sind auch Menschen, wenn wir sie eben noch in Vers 2 schauen, sind auch Menschen, die mit Feinden zu kämpfen haben, wo ein Kampf entsteht und Gott möchte diesen Kampf für sie aus...
[17:53] Diesen Vers 1, wenn wir das auch nicht wahr, hört mir schreiben, sowie Inseln, die Firmen und neue Kraft gewinnen. Sie sollen hinzukommen, dann mögen sie reden. Wir wollen zusammen kommen und dann zu recht, dass etwas kommt. Immer wieder sagt: "Ich war, bringt eure Beweise vor. Ich bin die Einzige, ich bin der Schöpfer, ich bin Erlöser, ich bin der, die Zukunft kennt, ich bin der, der alles ausführt. Da habe ich werde den Kurs bringen." Und deswegen ist es so zu sagen. Ja, es ist anders. Dies hat aber, es ist über das Volk Israel, das von Israel soll ein Licht sein. Genau.
[18:23] Das Volk Israel hat eine Aufgabe. Und merkt euch das in Vers 1, 14 Kapitel 41, Vers 1, heißt: "Die Völker mögen neue Kraft gewinnen." Hier gibt es etwas, was Gott durch das Volk Israel an die Völker weitergeben möchte. Und da gucken wir jetzt noch mal in den letzten Versen von dem gleichen Kapitel, die Verse 25 bis 27.
[18:57] Wer hat das gerne lesen? Jesaja 41, 25 bis 27. Er erweckt und er ist von Sonnenaufgang hergekommen. Einer, der meinen Namen anruft. Er wird über Fürsten kommen wie über Lehm und wird sie zertreten wie ein Töpfer den Ton. Der hat das von Anbeginn verkündet, dass wir es wüssten und wer im Voraus, dass wir sagen könnten: "Er hat ja recht." Aber da ist ja keiner, der es verkündet, ja keiner, der es hören ließ. Ja, niemand der Worte von euch vernehme ich.
[19:39] Habe als erster zu ziehen gesagt: "Seht, seht, das sind sie." Und Jerusalem gebe ich einen Freudenboten. Danke bis dahin. Merkt ihr in der 27 heißt es wieder, dass Gott der erste ist und zwar der erste, der hier etwas sagt.
[20:01] Was ist so die Anklage, die Gott hier an sein Volk in diesen Versen stellt? Hier gibt es so eine indirekte Anklage. In Vers 26 heißt es: "Wer hat das von Anbeginn verkündigt, dass wir es wüssten und wer im Voraus, dass wir sagen könnten, er hat recht?" Aber da ist ja keiner, der es verkündigte, ja keiner, der es hören ließ. Ja, niemand der Worte von euch ferne.
[20:36] Ihn Vers 1 hatten wir aber gelesen: "Hört mir schweigen zu, ihr Inseln." Ja, das ist wie ein Vorbild in Vers 1, wo jemand hingeht und sagt: "Ich habe euch was zu sagen. Hört mal zu." Und jetzt muss Gott in den 10, 2, 26 berichten und sagen: "Da ist aber niemand hingegangen, da hat keiner geredet." Ja.
[21:02] Ganz wichtig ist auch, da müssen dringend in ab Vers 21. Da heißt es nämlich: "Bringt eure Rechtssache vor, spricht der Herr. Schafft eure stärksten Beweisgrund, dabei spricht der König Jakobs." Sie mögen sie hierbei schaffen und uns verkünden, was sich ereignen wird. Das frühere, was ist es? Verkündet es, so wollen wir es bedenken und dessen Ausgang erkennen. Oder lasst uns zuhören, was kommen wird. Verkündet, was künftig geschehen wird. So werden wir erkennen, dass ihre Götter seid. Ja, tut auch etwas Gutes oder Böses. So werden wir uns verwundert anschauen, das mit einer betrachten. Das ist der Punkt, schon angedeutet habe.
[21:36] Gott fordert die Götter Babylons raus, weil diese riesen babylonischen sind, sagt: "Schaut mal, habt ihr jemals etwas vorher gesagt? Bringt mir betont, haben, wo steht, dass das ihr gesagt habt, dass und das wird passieren? Das ist passiert." Ich sage, und das jetzt geplante, da hat es Jesaja wird geschrieben, lange bevor das überhaupt passiert. Also, dass die Israeliten dann sagen, dann schaut man, unser Prophet hat vor 150 Jahren gesagt, dass der Kurs kommt. Ja, und es kommt ein Kapitel 44, 45 mit Namen und mit allen Details. Und deswegen fragt er, er fragt: "Gibt es irgendjemand?" Ich glaube sogar, dass hier, also, dass man folglich ein Thema im ganzen Kapitel, aber der Hauptpunkt ist eigentlich: Gibt es irgendeinen anderen Gott, das kann der von Anfang bis zum Ende vorher sein kann, und es tritt auch immer so ein, dass sie interessant, weil das zeigt Jesaja 40, 41, 42, ganzen Kapitel direkt, also was als das Evangelium von Jesus. Und hier zeigt er ganz deutlich, dass das Evangelium wird verkündigt durch prophetische Akkurat. Die Erfüllung der Prophetie beweist, dass Gott Schöpfer ist und dass er Erlöser ist, weil das etwas, was die Menschen nachvollziehen können.
[22:41] Und das glaube ich, es ist also, ich würde sogar sagen, jetzt geht hier tatsächlich auch, dass er sagt: "Ich bin einzige Gott. Die anderen Götter macht das nicht." Ja. Und da gab es schon ab, da haben ja das stimmt auch.
[22:55] Sicherlich ist das so die Aussage, die Gott ja auch insgesamt treffen möchte. Und doch ist es doch so, wenn niemand Zeugnis gegeben hat, wenn niemand weitergegeben hat, was Gott den Völkern verkünden möchte, wie können sie davon wissen? Wie kann sie das prüfen? Wie können sie überhaupt auf Gott aufmerksam werden?
[23:26] Ich glaube auch, was Gott hier auch sagen möchte, ist: Schaut mal, ich habe eine Botschaft. Ich habe eine Botschaft zu verkündigen, dass dies schon in Vers 1 heißt, die Völker neue Kraft gewinnen können. Das ist auch eine Verheißung, oder? Ja. Eine verheißungsvolle Voraussage, die Gott hier macht, dass der Kris kommen wird. Und das ist auch ein Trost für das Volk Israel.
[23:59] Aber wie kann sie getröstet werden, uns keiner weitergibt? Und wenn wir jetzt auch in Offenbarung 2, Vers 8 lesen und es da wieder heißt: Gott ist der erste, Gott ist der letzte, erst derjenige, der es verkünden wird, er ist derjenige, der es ausführen wird, dann ist es auch so. Er möchte Ermutigung bringen und er möchte, dass diese Ermutigung weitergegeben wird.
[24:39] Deswegen heißt es ja auch, dass hier an den Engel der Gemeinde von Smyrna geschrieben wird. Der trägt damit die Verantwortung, Jesu Worte wirklich weiterzugeben. Und also, ich muss so sagen, an die Gläubigen weiterzugeben und auch an andere, weil wir jetzt gleich noch sehen werden, wir dürfen nicht außer Acht lassen, die Offenbarung ist ja insbesondere an die Gemeinde Gottes geschrieben, aber sie soll darüber hinaus für die Mission wirksam werden.
[25:20] Wir können auch, wenn wir gerade noch in Jesaja sind, Jesaja 43 aufschlagen. Jesaja 43.
[25:33] Und dort...
[25:44] Das macht das ganze noch. Dagegen spricht der Herr und mein Knecht, den ihr wählt. Aber damit ihr erkenne, er glaubt, dass es viel vor mir ist kein Gott gebildet worden und nachher wird es keinen geben. Da haben wir auch wieder dieses Gottes... die erste und der letzte. Aber er sagt in dem Zusammenhang: Ihr seid meine Zeugen, dass ich es auch wirklich bin.
[26:15] Und was passiert dann, wenn sie bezeugen, dass Gott der erste, der letzte ist? Was...
[26:34] Und den nächsten. Ja. Geben wir erstmal zeigt das ja. Glauben, dass selbst und sehen es sein. Ja, also indem sie bekennen, wird der Glaube bestärkt. Genau. Das hat so eine Reflexionswirkung, kann man so sagen. Sie geben das weiter, sie sagen, was sie schon wissen, was sie erkannt haben, wie sie Gott kennen. Und dadurch sehen sie es noch besser ein, oder erkennen ihnen auch besser.
[27:02] Kann es übersetzt werden, dass er derjenige ist, der Gott über alles ist? Und sie glauben ihm noch mehr und sie verstehen können. Besser kann ich aus eigener Erfahrung. Wird versucht, jemanden zu erklären, wie Gott ihm helfen kann, dann fängt man an, plötzlich selbst besser zu verstehen, wie Gott hier hilft. Es gibt eine interessante Aussage von Allen White, wo sie sagt: "Wenn wir versuchen, anderen menschlich Evangelium beizubringen und sie zu zeigen, wie Gott in ihr persönlich Leben eingreifen kann, dann haben wir das Vorrecht von Engel unterrichtet zu werden." Das hat es auch schon erlebt, dass ihr jemand versucht hat, etwas zu erklären, wie Jesus ihnen helfen möchte, und in dem Moment war plötzlich Dinge, an die vorne unseren nicht so verstanden habe. Ja, das Momente, den tatsächlich noch weit Engel uns unterrichten. Und das machen die vor allem in solchen Situationen, weil sie möchten, dass er andere gerettet wird. Und dadurch damit den Vorteil quasi von Engel unterrichtet zu werden und zu verstehen, wie Gott uns helfen möchte.
[27:59] Ja, danke schön.
[28:03] Danke schön. Jetzt, wenn wir noch mal zur Offenbarung 2, Vers 8 zurückkommen, zu diesen Gedanken im ersten und im letzten, dann können wir diesen Gedanken auch noch auf dem... bis auf ein bisschen leichtere Ebene heben.
[28:19] Wie ist denn das? Wann ist jemand zuerst da und bleibt bis zuletzt? Kennt ihr das?
[28:27] Da und bleibt bis zuletzt. Kennt ihr das? Praktische Beispiele aus dem Alltag.
[28:39] Ich merke, wir sind jetzt gerade wieder tiefer reingegangen und es ist schwierig, daraus zu kommen. Aber wann gibt es denn so eine Situation, wo jemand zuerst zuletzt da ist? Ich kann euch ganz beispielhaft sagen, aus meinem eigenen Leben: Wahrscheinlich nach den Vorlesungen eine der ersten, die nach Hause geht, weil ich mal zu Hause so viel lieber hab als den grauen Klotz namens Uni. Aber ich bin wohl eine der letzten, die heute nach Hause gehen wird, weil ich die Gemeinde so gerne mag. Also, da, wo man sich wohlfühlt, ist man auch gerne. Oder bei Menschen, die man gerne mag, ist man gerne. Mit denen verbringt man gerne viel Zeit.
[29:38] Und wir dürfen uns das auch so einfach überlegen: Wenn Jesus schon vor der Schöpfung da war und die ganze Zeit da bleiben wird, er wendet sich nicht einfach irgendwie ab, sondern er ist für die Menschheit da bis zum Ende und noch in die Ewigkeit. Was sagt er uns dann so indirekt damit? Was sagt das aus, wenn Jesus am Anfang da ist und am Ende da ist, obwohl das vielleicht nicht unbedingt müsste? Der ewige Begleiter. Ja.
[30:23] Rechnen wir mal alles noch ein bisschen runter. Ja, der Kern der Idee ist ja auch in Jesaja, weil er der Erste und Letzte ist, kann man sich auf ihn verlassen. Es gibt keinen Zeitpunkt, wo er nicht ist. Seinen keinem Zeitpunkt, wo man Angst haben muss, dass es ohne ihn funktioniert. Es ist immer da, immer erreichbar und will natürlich und ist immer derselbe Gott. Deswegen auch immer die Liebe. Also seit die Idee, erst jetzt Gottes Liebe ist immer derselbe. Er will immer das Beste für mich. Ja, das hat sehr schön geschrieben, dass es wie ein Freund für uns ist. Und das können wir eigentlich sagen. Das heißt doch indirekt: Jesus mag uns. Jesus mag uns. Deswegen war schon immer Fenster und er wird auch immer für uns da sein, weil er unser Freund sein möchte, weil er uns mag.
[31:18] Und ich glaube, bei all dem Studium, dass wir machen dürfen, wir das nicht vergessen. Auch so Sachen wie dieses: Ich kenne deine Werke. Oder wenn ihr jetzt zu der Gemeinde Smyrna sagt, wo wir gesagt haben, das ist eine Gemeinde, die Märtyrer haben wird, die es erfüllen muss und Jesus dann sagt: Ich war auch tot und ich bin aber wieder lebendig geworden. Dann ist das, dass es sich in die Menschen hineinfühlt und seine Anteilnahme hat, weil er uns mag. Und dass das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren.
[31:58] Zudem, dass er tot war und lebendig geworden ist. Wo haben wir das schon gesehen? Vers 17 und 18. Ja, alten Fest 18, was ich auch seine seinen Tod und seine Auferstehung bezieht. Genau, genau da haben wir es. Haben wir auch ausführlich angeschaut, dass er was für eine besondere Kraft in Jesu Auferstehung auch lag. Das haben wir angeschaut.
[32:39] Lasst uns mal Matthäus 28 und dort die Verse 5 bis 8 lesen. Das ist hier eine geschichtliche Episode, könnte man sagen. Matthäus 28, Verse 5 bis 8.
[33:51] Wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht? Ich weiß wohl, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht den Ort, wo er gelegen hat, und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, dass er von den Toten auferstanden ist und siehe, er geht euch voran nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen schnell zum Grab hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden.
[34:29] Okay, erfahren wir ja, wie es nach der Auferstehung Jesus zugetragen hat. Und die Frage ist, was hat das bei den Jüngern ausgelöst? Was hat diese Botschaft von Jesu Auferstehung ausgelöst?
[34:52] Ja, ja, ist ganz richtig. Also in Vers 5 spricht der Engel erstmal zu den Frauen und sagt: Fürchtet euch nicht. Das sagt mir ja zu jemanden, der wohl erschrocken ist. Aber wohl lesen wir von der Freude.
[35:22] Naja, was heißt das genau? Wo ich ein großer Freude. Genau, sie hatten Furcht und große Freude. Und wenn wir das jetzt noch mal mit den Jesaja-Texten von vorhin verbinden? Es hat mir jetzt nicht gelesen, aber gerade hier Jesaja 41 und Jesaja 43, da heißt es immer wieder: Fürchtet euch nicht. Fürchtet euch nicht. Fürchtet euch nicht. Wir brauchen keine Angst zu haben. Aber was dürfen wir erleben, wenn es um Jesu Auferstehung geht? Tester Freude sein. Ist das Freude da sein, die wir anderen weitergeben dürfen?
[36:06] Das ist wieder dieser Aspekt und ich möchte, dass ihr das hier bis heute mitnimmt. Könnt ihr wie soll nicht nur für uns wissen, wir Jesus ist? Wir sollen das auch anderen weitergeben. Diese Erkenntnis, was wir mit ihm erfahren haben, wer er für uns falls. Wir in dem 2. Korinther 43 Vers gesehen haben, dass das wieder einen Einfluss auf uns selbst hat. Auch wenn wir uns an Verse, die wir jetzt schon studiert haben, zurück erinnern, dass wir das weitergeben. Das ist so wichtig.
[36:51] Schreibt in diesem Zusammenhang mit Jesu Auferstehung und auch etwas, was man dann auf die Gemeinde beziehen kann. Brüder und Schwestern, es ist jetzt nicht die Zeit für Trauer oder Verzweiflung, nicht die Zeit zum Zweifel und Unglauben. Christus ist für uns keine Löcher in Josef neuen Grab, das mit einem Stein verschlossen und mit dem römischen Siegel verwickelt ist. Wir haben einen auferstandenen Heiland. Er ist der König, der Herr der Heerscharen. Er sitzt zwischen den Cherubim und inmitten von Streit und Tumult der Völker beschützt er sein Volk noch immer. Er, der in den Himmel herrscht, ist unser Erlöser. Er misst jede Prüfung.
[37:45] Und wir hatten ja von mir gehört, dass es schwierig war im Christsein der damaligen Zeit. Hier ist es: Er misst jede Prüfung. Er wacht über das Feuer im Brennofen, dass jede Seele prüfen. Was passt es auch sehr gut für unsere Lektion. Wenn die Festungen der Könige niedergerissen werden, wenn die Pfeile des Zorns Gottes die Herzen seiner Feinde durchbohren, hat sein Volk die Gewissheit, dass es in seinen Händen sicher ist.
[38:21] Und dann zitiert sie Lukas 21, Vers 19: In Langmut sollen sie ihre Seelen bewahren. Auch einige Mendes mir braucht Ausdauer. So wie wir das von Vers 5 gelesen haben, so gibt es viele, sehr viele Details, die auch aufs Männer zutreffen. Aber diese schauen wir uns nächste Woche an, in den nächsten Wochen und dann auch später noch nach der Sommerpause. Bis dahin, lasst uns uns das im Kopf wie sollen weitergeben, was wir von Jesus gelernt haben und wer er für uns ist. Lasst uns gemeinsam beten.
[39:18] Lieber Vater im Himmel, wir meinen manchmal, dass wir vieles wissen und ich danke dir für alle Erkenntnis, die du uns schon geschenkt hast. Aber bitte vermehre diese Erkenntnis. Bitte lasst sie praktisch in unserem Leben werden. Und heißer Vater, das mag sein, dass manche von uns oder auch die vielleicht zuschauen, in großer schwierigen, großen Schwierigkeiten sind. Aber wir dürfen wissen, dass du als die Erste und der Letzte die Kontrolle über alles hast. Wir dürfen wissen, dass du uns gerne hast, Herr. Denn gerade aus diesem Grund stellst du dich der angefochtenen Gemeinde es mir als derjenige vor, der immer bei ihm bleibt. Vater, begleite auch du uns. Lasst unseren Glauben wachsen. Lasst uns nicht besser erkennen und wir danken dir jetzt schon dafür, dass du das gerne hörst.
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