In dieser Folge von „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 3:10 und die Bedeutung des „standhaften Ausharrens“. Er erklärt, dass diese Eigenschaft, die die Gemeinde Philadelphia auszeichnete, ein Kennzeichen wahrer Christen durch alle Zeitalter ist. Anhand des Gleichnisses vom Sämann und der Dreiengelsbotschaft zeigt er, wie das Bewahren von Gottes Wort im Herzen zu überreichem Segen führt und uns auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet.
Offenbarung 3:10
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de zu einer weiteren Folge über Offenbarung 3. Wir sind in der Gemeinde Philadelphia und wir werden heute einen interessanten und wichtigen Vers studieren, einen Vers, von dem uns gesagt ist, dass wir davon profitieren werden, wenn wir studieren. Ich glaube, das gilt natürlich letztlich für alle Bibelverse, aber da haben wir einen ganz besonderen Hinweis. Und das wollen wir gemeinsam tun und wir brauchen dazu die Führung des Heiligen Geistes. Deswegen wollen wir gemeinsam wieder knien und beten.
[1:32] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du jetzt unser Lehrer sein möchtest, dass du für uns da sein möchtest und dass du uns helfen möchtest, dein Wort zu verstehen. Bitte gib, dass wir uns gut auf dich und deine Botschaft konzentrieren können, dass wir dir begegnen dürfen, deinem Wort durch deinen Heiligen Geist, dass wir gestärkt werden im Glauben und erkennen, was du uns heute persönlich mitteilen möchtest durch dein Wort. Herr, schenk uns Kraft, schenk uns Weisheit und erneuere uns durch die Kraft deines Wortes. Das bitten wir im Namen Jesu.
[2:15] Amen. Schlag mit mir auf Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 10. Offenbarung 3 und dort Vers 10. Wir haben die letzten Male über Vers 9 studiert mit der Miriam zusammen und heute soll es um Vers 10 gehen. Wer mag mal Offenbarung 3 Vers 10 lesen? "Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf Erden wohnen." Danke schön.
[3:04] Was für ein interessanter Text! Über diesen Text hat Ellen White folgendes gesagt: "Dieses sind wichtige und feierliche Worte und es würde sehr profitabel für uns sein, wir würden davon profitieren, wenn wir sie mit nach Hause nehmen und die Schriften studieren, um die Bedeutung herauszufinden." Sie sagt: "Die Stunde der Versuchung wird über alle Welt kommen, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen." Und jetzt kommt's: "Und obwohl wir nicht uns eine Zeit der Trübsal für uns selbst machen wollen, noch auch wir auch nicht über zukünftige Anfechtung jetzt schon murren wollen oder uns beschweren wollen, sollten wir dennoch so eng mit Gott verbunden sein, dass wir unter der Versuchung nicht fallen werden, wenn sie kommt."
[4:04] Also, was sie sagt, ist: Wir sollen nicht jetzt, wo es uns noch gut geht, schon uns eine Trübsalszeit selbst basteln. Wir sollen auch jetzt nicht schon sozusagen über all das, was mal kommen wird, jetzt schon klagen. Aber wir sollen die Verse als Anstoß nehmen zu sagen: "Okay, ich möchte jetzt so mit Jesus leben, dass wenn die Trübsalszeit kommt, ich nicht fallen werde." Und das finde ich eine sehr interessante und wichtige Herangehensweise, weil meist ist es so, dass Leute, die sich mit der Endzeit beschäftigen, in zwei Lager fallen: Entweder versuchen sie sich schon in die Endzeit hineinzuversetzen und die Endzeit so gedanklich und psychisch mitzuerleben und gehen daran fast zugrunde, oder sie ignorieren das und wollen davon nichts hören. Ellen White sagt, wir müssen uns nicht emotional alles schon aufbürden, was da kommen wird, aber wir müssen es als Warnung nehmen, jetzt noch enger mit Jesus zusammenzuleben, weil wir wissen, es wird mal nicht mehr so sein, wie es jetzt ist. Wir müssen nicht alle Details wissen, wir müssen uns nicht genau vorstellen, wie wir verfolgt werden und was da passieren wird. Wenn wir uns noch mal vielleicht kurz mal drüber Gedanken machen, das ist nicht der Hauptfokus. Der Hauptfokus ist: Wie können wir jetzt mit Jesus leben, damit wenn die Zeit der Versuchung kommt, wir nicht fallen? Und dann verstehen wir, was eigentlich der Sinn der ganzen Endzeitprophetie ist. Die Endzeitprophetie ist dazu da, uns noch enger an Jesus zu schweißen. Dafür ist sie da, nicht um Angst und Schrecken zu verbreiten, nicht um Leute abzustoßen, sondern um sie näher zu Jesus zu bringen.
[5:32] Was fällt euch denn auf, wenn ihr diesen Vers anschaut? Gibt's da irgendetwas, was ihr erkennt vielleicht oder was euch beim Lesen besonders aufgefallen ist?
[5:50] Das standhafte Ausharren. Wir sammeln mal ein paar so Begriffe, die uns auffallen: das standhafte Ausharren. Warum ist dir das einfach nur so oder hat es bei dir irgendeine Assoziation ausgelöst? Es hat bei mir eine Assoziation ausgelöst, und zwar in Offenbarung 14 Vers 12, wo es heißt: "Hier sind die Heiligen, hier ist das standhafte Ausharren." Die das Ausharren, ganz genau. Wir gehen mal zu Offenbarung 14 ganz kurz. Offenbarung 14 Vers 12. Dort heißt es ja: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die..." Und wie werden sie gekennzeichnet? "Hier sind die, die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren." Dann gibt's so eine ganz ähnliche Aussage noch mal in Offenbarung 13 und dort Vers 10. Offenbarung 13 Vers 10: "Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durchs Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen." Also ist eine Formulierung, die kommt in der Offenbarung öfter vor, das standhafte Ausharren. Wir werden uns gleich Gedanken machen, was das jetzt konkret zu bedeuten hat. Aber Offenbarung 13 und 14 haben ja auch einen Bezug zu oder sind ja Teil der Endzeitprophetie. Offenbarung 13 Vers 10, vielleicht ganz kurz am Rande, hat nicht direkt mit dem Thema was zu tun, aber zu welchem Zeitpunkt spricht Offenbarung 13 Vers 10? Wisst ihr das zufällig? Da geht's um die tödliche Wunde vom Tier. Wann ist die gegeben worden? Wann hat das Tier seine tödliche Wunde bekommen? 1798. Also Offenbarung 13 Vers 10 spielt im Jahre 1798. Und ab wann gilt Offenbarung 14 Vers 12? Wann, wann ist zu... Also, wenn man das jetzt mit einer Jahreszahl belegen sollte, was in Offenbarung 14 Vers 12 steht, wann wird diese Botschaft von Offenbarung 14 Vers 6 bis 12, wann hat die sozusagen ihre spezifische Gültigkeit? Ja, das ist die Dreiengelsbotschaft, genau. Und mit welcher Jahreszahl ist sie verkündet? 1844. Warum mit 1844? Weil da die 2300 Abende und Morgen genau zu Ende waren. Und die 2300 Abende und Morgen sind zu Ende, denn die Stunde deines Gerichts ist gekommen. Ja, und deswegen haben wir die Gebote Gottes und den Glauben Jesu. Offenbarung 13, interessanterweise, haben wir das Ausharren und den Glauben, und in Offenbarung 14 haben wir das Ausharren, den Glauben und die Gebote, weil 1844 ja dann im Allerheiligsten das Gesetz neu entdeckt worden ist mit dem Sabbat und so weiter. Genau. Also, das ist erst einmal so eine interessante Sache. Aber wir gehen mal zurück zu Offenbarung 3 und fragen uns, was finden wir noch an wichtigen Details hier in dem Vers?
[9:06] "Weil du das Wort auf mich bewahrt hast." Also, das Wort wurde bewahrt. Also, wir haben das Wort. Ja, wir sammeln mal einfach ein paar so Begriffe. Genau, da haben sie das Wort bewahrt. Können wir gleich drüber nachdenken, was das bedeutet. Ja, ist euch noch etwas aufgefallen?
[9:31] Es ist ein "du". "Weil du das Wort..." Es ist nicht so "wir", sondern es ist ein "du" persönlich. Genau, richtet sich an die Gemeinde Philadelphia, nicht wahr? Aber in der als "du" geschrieben. Ganz genau. Also, was ist denn die eigentliche Kernaussage dieses Verses, wenn ihr mal so den Hauptgedanken herausgreifen würdet? Wir haben so ein paar Sachen gesehen, die uns aufgefallen sind: das standhafte Ausharren, das Wort, das "du". Aber was ist so die Kernaussage? Ja, dass der Herr uns bewahren wird. Genau, es geht um das Bewahren. Ja, Gott wird uns... Wer spricht hier zur Gemeinde Philadelphia? Jesus. Jesus sagt: "Ich will dich bewahren." Das ist ja schon mal eine schöne Botschaft, oder? Jesus sagt: "Ich will dich bewahren." Aber das Ganze beginnt mit was für einem Wort? Was ist das erste Wort im Satz? "Weil." Weil, genau, weil. Ja, genau so ähnlich. Ja, "weil". Und was sagt "weil"? Wenn ein Satz mit einem Grund oder "weil das so ist, deswegen so und so", ja, "weil". Und deswegen schauen wir uns zuerst dieses "weil" an: "Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast."
[10:45] Schau mal in die Offenbarung und dort Kapitel 1. Dieses standhafte Ausharren kommt nicht nur in Offenbarung 13 und 14 vor, wo wir das meistens so im Hinterkopf haben. Es kommt auch schon in Offenbarung 1 vor, und zwar in Vers 9. Wer mag mal Offenbarung 1 Vers 9 lesen? "Ich, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen." Genau. Und was für ein standhaftes Ausharren wird hier genannt? Das standhafte Ausharren Jesu Christi. Wie wird es genannt in Offenbarung 3? Das auf mich. Ja, also, während wir in Offenbarung 13 und Offenbarung 14 nur den Begriff haben "standhaftes Ausharren", ja, warten, geduldig sein, haben wir in Offenbarung 1 und 3 den Hinweis, dass dieses standhafte Ausharren sich auf Jesus bezieht. Okay, ist also nicht einfach nur... Es geht nicht nur um die Geduldigen, ja, sondern es geht um die, die auf etwas warten und die das standhafte Ausharren auf Jesus oder von Jesus haben. Es ist mit Jesus verknüpft. "Das standhafte Ausharren auf mich", sagt er. "Das standhafte Ausharren Jesu."
[12:25] Und das ganz kurz ist Offenbarung 1 am Ende der Zeit geschrieben, also es bezieht sich Offenbarung 1 Vers 9 auf die Endzeit. Ja, die ganze Offenbarung, klar, natürlich. Aber das, was er jetzt hier schreibt in Offenbarung 1 Vers 9: "Ich, Johannes, der ich euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen." Wann spielt das? Spielt 1798? Nein. 1844? Nein. Sondern zur Zeit von Johannes. Ja, ungefähr, was ich, 95 nach Christus oder so. Das heißt, das standhafte Ausharren, das ist mir wichtig, ist nicht etwas, was nur in der Endzeit vorkommt, ja, sondern was auch schon Johannes hatte, das standhafte Ausharren. Wer hat es noch gehabt? Ja, genau, Jesus. Also, von Jesus hat es Johannes. Und wer hat es noch? In dem Vers in Offenbarung 1 Vers 9, er sagt, der... Wer hat Anteil? Genau. Und wer sind diese Brüder? Die Gemeinden. Und welche Gemeinden sind das? Die sieben Gemeinden. Ah, genau. Also, Johannes sagt: "Ich habe standhaftes Ausharren, und ihr, ihr Gemeinden in Ephesus und Smyrna und Pergamon, wo die Gemeinden, also wo die Briefe hinschreibt, ihr habt auch standhaftes Ausharren." Ja, jetzt wird zwar natürlich in der Gemeinde Philadelphia dieses standhafte Ausharren besonders betont, aber er sagt ja ganz deutlich: "Ihr habt alle Anteil an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren." Was soll ich damit sagen? Schon die ersten Christen wurden in der Bibel für ihr standhaftes Ausharren, oder da, also sie waren dafür bekannt. Standhaftes Ausharren ist nicht eine Eigenschaft der letzten Generation, nicht eine besondere Eigenschaft der Endzeit-Christen, sondern ist etwas, was Christen zu allen Zeitaltern haben durften. Standhaftes Ausharren, ein Kennzeichen wahrer Christen durch alle Jahrhunderte hindurch.
[14:42] Nun gehen wir mal ganz kurz zu Lukas, und wir werden mal schauen, was wir dort lernen können, in Lukas Kapitel 8 und dort Vers 15.
[15:08] Lukas Kapitel 8 und dort Vers 15: "Das in dem guten Erdreich aber sind die, welche das Wort, dass sie gehört haben, in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringen in standhaftem Ausharren." Genau, welchen Begriff haben wir hier wieder vorgefunden? Standhaftes Ausharren. Das standhafte Ausharren. Und hier geht's jetzt nicht so sehr um das erste Jahrhundert oder das 18., 19., 20. Jahrhundert. Hier geht's allgemein. Oder was ist denn das für ein Text, um den es hier geht? Wer spricht denn diesen Vers hier, Vers 15? Jesus. Und was ist so der größte Kontext? Ein Gleichnis, das Gleichnis vom Sämann und den ausgestreuten Samen. Und wo streut der den Samen hin? Auf nicht auf verschiedene Wege, sondern auf Böden, auf vier verschiedene Böden. Der streut den Samen aus, einer geht auf so zertrampelten Boden, auf so einen Weg, und die anderen gehen auf verschiedene andere Wege. Jetzt habe ich falsch gesagt, auch auf verschiedene Böden. Und dann in Vers 15 wird der vierte Boden beschrieben. Und wie ist der vierte Boden beschrieben? Was ist das für ein Boden? Der vierte Boden in Vers 15, der vierte in Vers 15, das ist ein guter Boden, weil er hat keine Dornen und der hat auch keine Steine. Ja, beim ersten Boden ist das Problem, dass er zugetrampelt ist, da kommt gar nichts rein. Beim zweiten ist das Problem, dass er Steine hat, da kommt die Wurzel nicht runter. Und beim dritten ist das Problem, dass er Dornen hat, das heißt, man kann zwar Wurzeln schlagen, aber wird am Ende überwuchert. Und der vierte Boden ist locker, ohne Steine und ohne Dornen, der gute Boden. Was ist das Symbol? Also, wofür steht der Boden? Der Boden steht erstmal allgemein für das Herz.
[17:08] Was ist ein zugetrampelter Boden? Wenn der Boden wie ein Weg festgetrampelt ist, was heißt das über das Herz? Hart, ein hartes Herz, das gar nicht bereit ist, überhaupt etwas aufzunehmen. Da kommt der Satan und nimmt das Wort gleich wieder weg. Was ist der Boden, der mit Steinen voll ist, wo die Pflanze keine Wurzeln schlagen kann? Das kommt im dritten Boden, das sind Dornen. Der zweite Boden, das sind die, die das... der sorgt dafür, dass es keine Wurzeln gibt. Ja, und das bedeutet, dass Menschen zwar schnell begeistert sind, aber bei der erstmöglichen Gelegenheit, sobald irgendwie Schwierigkeiten kommen, wieder abfallen. Ja, sie können keine Wurzeln schlagen, weil der Stolz zu groß ist. Ja, und dann der dritte Boden, da können sie Wurzeln schlagen, ja, sie gewinnen eine echte Überzeugung, aber in ihrem Herzen wachsen daneben noch andere Dinge, nämlich Sorgen, Nöte, Ängste, Vergnügungen, ja, die verschiedenen Dinge, und die sorgen dafür, dass am Ende das Wort Gottes wieder überwachsen wird. Der vierte Boden aber hat all das nicht. Und wie wird das jetzt beschrieben hier in Vers 15?
[18:34] Dass die Menschen hören das, oder das gute Herz hört das Wort, und was sie hören, haben, behalten sie auch, und sie bringen Frucht. Das heißt, sie handeln danach auch. Genau, also sie hören es, sie behalten es. Und der Same ist, was für ein... also, wofür steht der Same? Für das Wort. Eben, also den Samen. Und was heißt in Offenbarung 3, was haben sie bewahrt? Sie haben das standhafte, das Wort, das Wort bewahrt, das Wort vom standhaften Ausharren. Ja, also wir haben interessanterweise in Offenbarung 3, das kurz gegenüberstellen, ähm, haben wir das Wort, und in Lukas 8 haben wir den Samen. Ja, und dann haben wir in beiden Fällen diese Idee, dass es bewahrt worden ist. Ja, sie haben bewahrt, und hier ist es, sie haben auch das Wort in einem guten und feinen Herzen behalten. Ja, und zwar geht es in Offenbarung 3 um das Ausharren, und in Lukas 8 geht es auch um das Ausharren. Was sagt uns das mit anderen Worten? Was können wir der Gemeinde Philadelphia sagen, wenn es so viele Parallelen hier gibt zwischen Offenbarung 3 und Lukas 8? Philadelphia ist eine Gemeinde mit einem guten Herzensboden. Ja, das ist eine Gemeinde, wo das Wort Gottes in ihr Herz aufkommt, also hineinkommt, und wo sie es bewahren und wo es Frucht bringt.
[20:13] Ähm, wisst ihr eigentlich, wie viel Frucht dieser gute Boden bringt in dem Gleichnis? Da steht hundertfach. Hundertfach, genau. Also, es gibt in Matthäus heißt es, einiges 30-fach, einiges 60-fach, einiges hundertfach. Wie viel gibt ein normaler Erdboden in unseren Breitengraden, wenn er jetzt nicht so maschinell so gedüngt wird und so besonders bearbeitet wird? Also, so zur Zeit der Römer oder so, war das so bei vier bis fünffach vielleicht. Heute keine Ahnung, 10. Ich habe nicht genau geschaut, aber der Punkt ist hier, das ist außerordentlich viel. Ja, also in Ländern, wo sozusagen extrem gut angebaut werden konnte, was ich, im alten Rom oder so, da gibt's manchmal so bis zu 30-fach. Ja, aber 60-fach ist ein Wunder, hundertfach ist weit über alles, was man menschlich erwarten könnte. Das heißt, die Idee, sozusagen, Gott, wenn wir Gottes Wort bewahren, kriegen wir nicht nur das zurück, was man menschlich so erwarten könnte, sondern weit über alles hinaus, was man sich hätte vorstellen können.
[21:21] Genau, also wir sehen die Gemeinde Philadelphia. Wir haben ja gesehen, das ist eine gute Gemeinde, eine Gemeinde ohne Tadel, eine Gemeinde, die wirklich, obwohl sie klein ist, eine kleine Kraft nur hat, besonderen Segen erlebt. Und das heißt auch für uns, es spielt nicht so sehr die Rolle, wie viele wir sind, auch nicht so sehr die Rolle, wie viel wir wissen oder wie stark wir sind. Es geht immer darum: Nehmen wir das Wort Gottes mit einem feinen und guten Herzen auf? Sind wir bereit, darüber nachzudenken und dabei zu bleiben, egal, was um uns herum passiert? Auch wenn die Sonne sticht, auch wenn Schwierigkeiten kommen, ja, auch wenn wir in ja, schlimme Situationen kommen. Worauf genau warten die denn? Worauf harren sie denn mit ihrem standhaften Ausharren?
[22:17] Schauen wir mal in Jakobus Kapitel 5, Jakobus Kapitel 5 und dort Vers 7.
[22:37] "So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn. Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat." Genau, worauf sollen wir geduldig warten? Auf die Wiederkunft. Auf die Wiederkunft. Es geht also beim Ausharren auch um das Warten auf die Wiederkunft.
[23:11] Hatte denn die Gemeinde Philadelphia etwas mit der Wiederkunft zu tun? Schau zurück, gibt's da irgendwie etwas, was mit der Botschaft der Wiederkunft zu tun hat? Sie haben sich vorbereitet. Also, ja, woran kann man das sehen, dass sie etwas mit der Wiederkunft zu tun hatten? Genau, wir hatten gesehen, da gibt's die geöffnete Tür, und die geöffnete Tür hatte was dargestellt? Die Tür, die man nicht mehr schließen kann. Jesus geht ins Allerheiligste. Okay, wann ging Jesus ins Allerheiligste? 1844. Haben die darauf gewartet, dass Jesus 1844 ins Allerheiligste geht? Nein. Worauf haben sie gewartet? Dass Jesus wiederkommt 1844. Das war die Hoffnung, das war die Erwartung. Das heißt, das ist die Zeit, wo Menschen auf die Wiederkunft gewartet haben.
[24:20] Und wisst ihr, wie sehr sie auf die Wiederkunft gewartet haben? Die waren vorbereitet. Woran konnte man sehen, dass sie vorbereitet waren? Sie haben das Evangelium jedem gepredigt. Die haben aufgehört zu arbeiten, sie haben alles verkauft, sie haben allen Menschen gesagt: "Jesus kommt bald, mach dich bereit!" Ja, sie haben das mit ihren Taten ausgedrückt. Ja, als sie dann in Boston eine große Gemeinde gegründet haben, 1843, ein riesen Haus gebaut noch, haben sie es nur noch für ein Jahr versichert. Ja, also sie haben in ihrem Leben gezeigt: "Wir glauben das wirklich." Und sie haben überall, wo immer sie waren, von der Wiederkunft gesprochen, und zwar so viel und so krass, dass die Leute irgendwann gesagt haben: "Ja, ihr seid also..." Wenn andere Leute über sie gesprochen haben, haben sie gesagt: "Das sind die, wie sollen wir sie nennen? Die reden immer von der Wiederkunft. Das sind die Wiederkunftsleute." Nicht wahr? Man nannte sie Adventisten. Sie reden, weil sie ständig nur von der Wiederkunft gesprochen haben. Kein Adventist hat jemals gesagt: "Okay, wie nennen wir uns eigentlich? Wir nennen uns jetzt einfach..."
[25:21] eigentlich – wir nennen uns jetzt einfach mal Adventisten – sondern sie bekamen den Namen Adventisten, weil andere, die gar nicht daran geglaubt haben, den Eindruck hatten: Okay, die reden immer nur von der Wiederkunft, Wiederkunft hier, Wiederkunft da. Sie leben so, als ob Jesus gleich wiederkommt. Also, das sind die Wiederkunftsleute.
[25:36] Ich möchte mal die Frage stellen an mich und an uns: Wenn die Leute uns drei, vier Jahre lang beobachten und die Aufgabe bekommen würden, unserer Gemeinde einen Namen zu geben, würden sie sagen: „Das sind die Wiederkunftsleute“? Haben die Menschen den Eindruck, dass wir so viel von der Wiederkunft reden und von der Wiederkunft sprechen und über die Wiederkunft uns unterhalten und in jedem fünften Satz von der Wiederkunft irgendwie ein Thema haben, dass die Leute sagen: „Okay, also, wenn es irgendwas gibt, was die auszeichnet, es ist die Wiederkunft. Das sind Adventisten.“ Na, das war eigentlich die Idee: Wir sind Adventisten, wir sind Wiederkunftsleute.
[26:23] Und wenn wir das aus den Augen verlieren, dann verlieren wir unsere ganze Identität aus den Augen. Dann denken die Leute irgendwann: Okay, das hat was mit der Adventszeit zu tun oder so. Hat aber in dem Fall jetzt erstmal gar nichts. Wiederkunftsleute.
[26:36] Sie haben – und das sieht man im nächsten Vers in Offenbarung 3, Vers 11 – da steht es ja: „Siehe, ich komme bald.“ Sie dachten aber, er würde jetzt schon kommen. Sie haben dieses Warten bewahrt, das Wort vom Warten bewahrt. Denn im Laufe der Kirchengeschichte gab es viele, die dieses Warten aufgegeben haben. Oder, äh, haben die ersten Jünger darauf gewartet, dass Jesus wiederkommen wird? Ganz deutlich. Ja, Paulus sagt zwar, es wird jetzt noch nicht gleich sofort geschehen, ja, es muss noch der Antichrist sich entfalten. Aber Paulus spricht ständig von der Wiederkunft. Überall in seinen Briefen heißt es, dass wir vorbereitet sein auf jeden Tag, dass ihr untadelig seid, wenn Jesus wiederkommt. Und er redet ständig von der Wiederkunft und die anderen Apostel auch. Petrus spricht davon, dass der Tag des Herrn kommen wird, wo alles sich auflösen wird, nicht wahr, was für heilige Menschen wir dann sein müssen.
[27:27] Die ersten Christen haben darauf gewartet: Jesus kommt wieder. Und dann im Laufe der Zeit, als sich die Wiederkunft scheinbar verzögerte, sind die Menschen irgendwie davon abgekommen und haben dann später geglaubt: Na ja, vielleicht ist ja sozusagen Gottes Reich – besteht ja darin, dass sozusagen vielleicht dann die Kirche jetzt die Welt regiert, ja, im Mittelalter die tausend Jahre lang. Ja, das ist jetzt so das tausendjährige Reich oder so.
[27:50] Ähm, und so gab es immer wieder viele, die die Wiederkunft aus den Augen verloren haben. Und Jesus lobt die Gemeinde Philadelphia, dass sie die Botschaft von der Wiederkunft festgehalten haben. Es gab damals eine Lehre, die im 18. Jahrhundert sehr populär wurde und im 19. Jahrhundert dann auch sehr populär war. Und das war die Lehre, ich weiß nicht, ob ihr davon mal gehört habt, dass bevor Jesus wiederkommt, es erst ein tausendjähriges Friedensreich gibt.
[28:24] Dort im 18. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert hatte man den Eindruck, es wird alles besser. Ja, man hatte den Eindruck, die Menschheit entwickelt sich, ja, sie erfinden ganz viele Sachen. Es gibt jetzt dann die Telegraphen und Telegramme und es gibt die Eisenbahn und es gibt Dampfmaschinen und schnellere Fahrräder und so. Genau, man hatte so die Idee, die Menschheit geht immer besseren Zeiten entgegen. Und die Mission breitet sich aus und die Bibeln werden gedruckt und die Bibel wird in verschiedene Sprachen übersetzt. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendwann alle Christen sind. Und wenn alle Christen sind, dann haben wir erstmal das Friedensreich auf Erden, tausend Jahre Frieden auf Erden. Und dann erst nach den tausend Jahren, dann kommt Jesus vielleicht, also dann kommt er buchstäblich wieder.
[29:09] Das heißt, die meisten Christen zu der Zeit haben gar nicht mehr an die Wiederkunft gedacht, weil sie gedacht haben, das ist sowieso in weiter Ferne. Und eine der wesentlichen Entdeckungen von William Miller war es gewesen, dass er gesagt hat: Jesus kommt nicht erst in über tausend Jahren, er kommt, weil – und das war das Entscheidende – die Wiederkunft ist vor dem, nach dem Millennium? Vor dem Millennium erst die Wiederkunft, dann die tausend Jahre. Und die tausend Jahre auch nicht auf der Erde, sondern die tausend Jahre im Himmel. Aber er hat erkannt: Jesus kommt erst wieder, dann die tausend Jahre. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, den damals viele Christen nicht mehr geglaubt haben.
[29:51] Aber hier gab es eine Gemeinde, hier gab es Gläubige, die gesagt haben: „Wir warten weiterhin auf die Wiederkunft als ein Ereignis, das sehr bald stattfinden würde.“ Und die Zeichen der Zeit, die Prophezeiungen sich erfüllten: 1798 und 1840 und der Sternenfall 1833. Die Zeichen der Zeit deuteten ja darauf hin, die Prophezeiungen kommen an ihr Ende. Dann 1844 die letzte Zeitprophezeiung. Es sah so aus: Jesus muss kommen.
[30:36] Ja, jetzt schauen wir mal in Habakuk 2 und dort Vers 2 bis 4. Habakuk Kapitel 2, Vers 2 bis 4. Da antwortete mir der Herr und sprach: „Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann. Denn die Offenbarung wartet noch auf die bestimmte Zeit und doch eilt sie auf das Ende zu und wird nicht trügen. Wenn sie sich verzögert, so wartet auf sie, denn sie wird gewiss eintreffen und nicht ausbleiben. Siehe, der Vermessene – unaufrichtig ist seine Seele in ihm. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.“ Genau, danke schön.
[31:17] Der Habakuk soll was aufschreiben. Was soll er? Offenbarung? Offenbarung von Johannes? Nein, nein, nein, nein, sondern die Vision, die Gott ihm gibt. Der ist ein Prophet. Er soll das, was Gott ihm zeigt, die Offenbarung aufschreiben. Warum soll sie aufschreiben? Damit sie jeder lesen kann, geläufig. Das ist also im – das Hebräische meint: wenn man es so groß mit so großen Buchstaben [schreibt], dass man im Vorbeilaufen noch lesen kann, was dort steht. Er soll sie also veröffentlichen.
[31:49] Warum? Denn die Offenbarung, also die Prophezeiung, geht wohin? Sie wartet auf – Entschuldigung – sie wartet auf eine, eine, äh, auf eine bestimmte Zeit. Was heißt das? Sie wartet auf eine Zeitprophezeiung und eilt auf das Ende zu. Aber dann gibt's hier ein Ereignis in Vers 3, da wird was beschrieben: Es sieht so aus, als ob sie sich verzögert. Und was soll man machen, wenn man sieht: Okay, da gibt's eine Zeitprophezeiung, aber das Ereignis, von dem man gedacht hat, dass es sich erfüllt, verzögert sich. Was soll man machen? Warten, bis es eintrifft. Warum? Weil es – es wird eintreffen.
[32:48] Ja, und dann kommt der nächste Vers: „Siehe, der Vermessene – unaufrichtig ist seine Seele in ihm. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.“ Wodurch zeigt sich der Glaube in der Situation? Der Glaube zeigt sich in der Situation, wenn ich dachte, es erfüllt sich – oder anders gesagt: wenn das Wort Gottes sagt, hier ist etwas passiert, aber ich kann es nicht sehen und ich kann es nicht spüren. Und ich durch den Glauben und durch das Warten – oder durch das Warten erfüllt sich der Glaube, sozusagen. Ja.
[33:23] Das heißt, dieser berühmte Vers, der Gerechte wird durch seinen Glauben leben, hat zu tun mit dieser Geschichte hier in Habakuk. Und wisst ihr, vielleicht in der Adventgeschichte hat diese, hat dieser Abschnitt eine besondere Bedeutung gehabt. Ja, als Miller und andere die Prophezeiung studiert haben und festgestellt haben: Jesus kommt bald wieder. Hat man all die Prophezeiungen von Daniel und Offenbarung so auf Karten aufgemalt, wie wir es heute noch machen mit so PowerPoint-Präsentationen, und hat den Leuten es überall erklärt.
[33:52] Und auch die Milleriten hatten diese Erfahrung, dass sie es scheinbar verzögert hat. Und in dieser Zeit von 1843 und 1844 hat sich gezeigt, wer wirklich an die Wiederkunft glaubt, wer wirklich im Glauben daran festhält und wer vielleicht nur aus Angst mitgemacht hat, weil er nicht verloren gehen wollte oder so. Ja, und ich glaube, das ist also – ist hier so ein bisschen auch im Hintergrund für Offenbarung Kapitel 3.
[34:29] „Ja, ich habe, weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast.“ Ja, da gibt es Menschen, die haben Daniel studiert, sie haben Matthäus studiert, sie haben Offenbarung studiert und haben festgestellt: Jesus kommt. Und haben daran nicht aufgegeben. Sie haben daran festgehalten. Und obwohl sie nachher wenige waren, haben sie festgehalten. Und selbst als 1844 dann nicht das eingetroffen ist, was sie gedacht haben, was eintrifft, haben sie trotzdem festgehalten. Sie haben nicht die Zeitprophezeiung aufgegeben. Sie haben nicht gesagt: „War alles Quatsch!“ Sie haben nicht versucht, das neu zu interpretieren, also ein neues Datum zu finden. Sie haben daran festgehalten, auch wenn sie es nicht verstanden haben, dass sich etwas erfüllt hat. Dann haben sie später festgestellt: Ah, dass eine Tür aufgegangen ist, eine Tür, die niemand schließen kann, dass der Weg zum himmlischen Allerheiligsten ist geöffnet. Und dann hat man festgestellt, das ist das Wiederkunfts- das Vorwiederkunftsgericht, das jetzt die Wiederkunft einleitet.
[35:28] Schauen wir noch mal in Offenbarung 3, Vers 10: „Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren.“ Könnt ihr das sehen? Es gibt hier sozusagen zweimal „bewahren“. Wir – was bewahren wir? Wir bewahren das Wort auf die Wiederkunft. Oder was wollt ihr sagen? Wir halten fest daran, dass sich Gottes Wort erfüllt. Und was bewahrt Jesus uns? Also, wenn wir Jesus festhalten, wird Jesus uns festhalten. Wenn wir in der Endzeit bewahrt sein wollen, dann müssen wir das Wort von Jesus jetzt bewahren.
[36:37] Was heißt es? Offenbarung 1, Vers 3: „Glückselig sind die, da lesen und hören und bewahren, was geschrieben ist.“ Es reicht nicht aus, dass wir vom Wort Gottes begeistert sind oder dass wir mal eine Grundsatzentscheidung gefällt haben. Wir müssen das Wort Gottes bewahren Tag für Tag. Das sind die mit dem guten Herzen, mit dem feinen Herzen. Das gute, feine Herz ist nicht das Herz, das sagt: „Wow, ich habe noch niemals so was gehört, ich bin total begeistert, das glaube ich auch!“ Das ist noch nicht das gute Herz. Das ist auch gut, aber es ist noch nicht das gute, reine, das vierte Herz. Das gute Herz ist auch noch nicht, wenn ich sage: „Okay, ich habe mir alles angehört, ich bin total begeistert, ich weiß jetzt, das möchte ich glauben, ich entscheide mich dafür.“ Doch das ist doch nicht das gute Herz. Das gute Herz ist, wenn, nachdem ich begeistert gewesen bin und nachdem ich mich entschieden habe und dann Rückschläge gekommen sind, ich trotzdem festhalte. Das ist das gute Herz, das feine Herz, das ist bewahrt. Das sagt: „Okay, ich habe mir das vielleicht anders vorgestellt, aber es ist trotzdem wahr, ich bleibe dabei.“
[37:52] Denn es gab auch zur Zeit von 1844 Leute, die einfach aus Begeisterung für Miller mal laut „Hurra!“ geschrien haben. Ja, es gab auch Leute, die bewusste Entscheidung gefällt haben, aber als dann die Enttäuschung kam, nicht festgehalten haben. Und das ist, was wir uns vor Augen halten wollen. Wir wollen das Wort Gottes bewahren, wir wollen Jesus bewahren, damit Jesus uns bewahrt. Die beiden Dinge hängen direkt miteinander zusammen. Wir werden in der Endzeit bewahrt werden, wenn wir jetzt Jesus und sein Wort bewahren.
[38:37] Nun, wovor werden wir denn eigentlich bewahrt in diesem Vers in Offenbarung 3, Vers 10? Wovor werden wir bewahrt? Von der Stunde der Versuchung. Genau, wir werden bewahrt vor der Stunde der Versuchung.
[39:03] Nun, sagt die Bibel, dass wir – dass Gott uns vor der Versuchung bewahrt? In der Versuchung? Ja, genau. Und danke schön, das ist ganz lieb von... Das griechische Wort hier ist eigentlich: Man könnte besser übersetzen: „Er wird auch dich bewahren aus der Stunde der Versuchung.“ Und zwar in dem Sinne: Ich komme zwar in die Versuchung hinein, ich werde aber aus ihr heraus gerettet.
[39:46] Die Bibel – oder schauen wir uns erstmal noch einen Paralleltext dazu an. 2. Petrus Kapitel 2, Vers 9. Da findet sich genau die gleiche Formulierung, okay, mit dem gleichen Wort und mit der gleichen grammatischen Konstruktion. In 2. Petrus Kapitel 2 und dort Vers 9: „So weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts.“ Genau, dort steht nicht: „So weiß der Herr die Gottesfürchtigen vor der Versuchung zu erretten“, sondern: „aus der Versuchung“. Er rettet uns, er bewahrt uns vor der Sünde und er rettet uns aus der Versuchung. Und deswegen ist es eigentlich besser, wenn man Offenbarung – wie es auch einige machen – Offenbarung 3, Vers 10, wenn man übersetzt: „Er wird uns bewahren aus der Versuchung“, sozusagen heraus. Ja. Ähm, also quasi in der Versuchung wird er uns aus der Gewalt, aus der Macht der Versuchung herausreißen. Das ist sozusagen die Idee. Das heißt also nicht, dass wir in der Endzeit keine Versuchung erleben werden, ja, sondern wir werden bewahrt.
[41:04] Was bedeutet das, dass ähm, dass es bei 2. Petrus heißt, dass Gott weiß, wie er uns in der Versuchung erretten kann oder aus der Versuchung erretten kann? Was bedeutet das? Gott weiß uns zu erretten aus der... weil er unsere Charaktere kennt. Ja, weil er unsere Charaktere kennt. Er weiß genau, wo wir unsere Schwachpunkte haben.
[41:49] Ja, ganz genau. Schaut mal mit mir in 1. Korinther 10. Vielleicht kennt ihr diesen Vers. 1. Korinther 10 und dort Vers 13: „Es hat euch bisher nur menschliche Versuchungen getroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen könnt.“ Genau.
[42:32] Was lernen wir über Gott? Das erklärt uns, wie Gott uns – also, wie Gott weiß, uns aus der Versuchung zu retten. Was lernen wir über Gott? Hier im [Kontext] hat er uns immer im Auge, immer im Auge. Genau. Ja, er ist treu. Genau. Also, er lässt nur die Versuchung an uns heran, die wir auch ertragen können. Das ist interessant, und das müssen wir uns immer wieder sagen: Wenn wir Versuchung erleben, müssen wir uns sagen: Gott ist der Meinung, dass ich sie schaffen kann. Denn es gibt Versuchungen, die sind so stark, die könnte ich gar nicht schaffen, aber die lässt Gott nicht zu. Also jede Versuchung, die überhaupt in mein Leben kommt, die kommt nur deswegen, weil Gott der Meinung ist, dass ich mit seiner Kraft und mit seiner Hilfe diese Versuchung meistern kann. Auch ein tröstlicher Gedanke, ja. Gott ist nicht unaufmerksam und sagt: „Oh, jetzt, das war zu viel! Ja, Entschuldigung!“ Sondern wir fallen nur in Versuchungen, die wir auch hätten bestehen können.
[43:35] Denn warum können wir eigentlich jede Versuchung bestehen? Nicht nur, dass Gott die – die unbestehbaren sozusagen außen vorlässt, sondern er schafft einen Ausweg. Das heißt, er hat nicht versprochen, dass wir nie in Versuchung kommen, aber er hat versprochen, dass es in jeder Versuchung sozusagen einen Exit gibt, einen Ausweg, wo man – man sozusagen – rauskommt. Und das Problem ist, dass wir oft in der Versuchung – das geht mir so, das geht uns allen so – dass wir in der Versuchung auf die Versuchung schauen und so quasi wie ein Kaninchen vor der Schlange Angst haben vor der Versuchung, während wir eigentlich uns den Gedanken durch den Kopf gehen lassen sollten: Wo ist der Ausweg? Wo ist der Ausweg?
[44:23] Ja, man kommt ja auch aus jeder Versuchung gestärkt heraus. Also, man ist, wenn Gott da herausführt, dann ist man auch im Glauben gestärkt, im Vertrauen zu ihm, in der Beziehung zu ihm und auch einfach in allem stark, sage ich. Ja, ganz genau. Also, lass uns darüber nachdenken und das im Kopf behalten: Wann immer wir in Versuchung geraten, gibt es einen Ausweg. Und die Aufgabe ist letztendlich immer, den Ausweg zu finden. Und wer ist der Ausweg? Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Genau.
[44:58] Schauen wir noch in Epheser 6. Epheser Kapitel 6 und dort Vers 13: „Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.“ Genau.
[45:37] Wie können wir sicherstellen, dass wir in der Endzeit, in der Versuchung, nicht fallen werden, wie wir am Anfang gesehen haben, dass wir uns – also, wie können wir feststellen oder wie können wir sicherstellen, dass wir in der Versuchung dann von Gott herausgerettet werden, bewahrt werden? Wir brauchen die Waffenrüstung Gottes. Und was sind das für Dinge, die zur Waffenrüstung Gottes gehören? Also, wir haben den Gürtel. Was macht der Gürtel einer Rüstung? Der hält alles zusammen. Und was ist der Gürtel? Der Gürtel ist die Wahrheit. Ja, wenn wir nicht der Wahrheit folgen und die Wahrheit haben, ist alles umsonst. Wir müssen eine Liebe zur Wahrheit haben, das hält alles zusammen.
[46:20] Was haben wir noch? Wir haben den Panzer. Wozu braucht man den Panzer? Den Panzer gibt's, um was zu schützen? Das Herz. Ja, das schützt hier, damit ich nicht ins Herz getroffen werde und sterbe. Und der Brustpanzer beschreibt die Gerechtigkeit. Was für eine Gerechtigkeit beschreibt er? Die Gerechtigkeit Jesu, nämlich die er am Kreuz für uns – also auf der Erde und am Kreuz – erworben hat, die uns schenkt: Seine Gerechtigkeit, Gottes Gerechtigkeit. Und die beschützt unser Herz. Übrigens, der ist ein Brustpanzer, kein Rückenpanzer. Ja, wir gehen vorwärts, wir laufen nicht weg. Ja, wir haben einen Brustpanzer, kein Rückenpanzer. „Vorwärts!“, hat der Bunyan mal gesagt. John Bunyan.
[47:10] Was haben wir noch? Wir haben den Helm. Wozu ist der Helm da? Der Helm schützt das Gehirn, den Kopf. Ja, und er steht für das Heil. Das heißt, er steht für die Erlösung, er steht für die Gewissheit, dass ich mit Jesus verbunden bin. Diese Gewissheit brauchen wir jeden Tag. Wenn ich sie heute nicht habe, muss ich Jesus heute bitten: „Jesus, schenk du mir diese Verbundenheit mit dir, dass ich weiß aus Erfahrung, dass ich heute gerettet bin.“ Und das beschützt mein Denken, mein Kopf.
[47:45] Und was brauchen wir noch? Wir brauchen die – erst wir die Schuhe, nicht wahr, die Schuhe. Wozu sind die Schuhe da? Wozu braucht man Schuhe, Sandalen? Damit man lange laufen kann. Ja, man braucht die Schuhe nicht, um zu laufen, man braucht die Schuhe, damit man lange laufen kann und nicht schnell aufgibt. Wenn man barfuß geht, dann stößt man sich, und es tut weh, nicht wahr? Hört man bald auf. Wer Schuhe hat, der kann weitergehen, der kann – der ist bereit, auch durch, also durch unebenes Gelände und über Stock und Stein zu gehen, wo man als Barfußgeher dann irgendwann sagt: „Okay, das wird zu unangenehm.“ Ja, ist die Bereitschaft, auch unter unangenehmen Voraussetzungen, was zu tun? Evangelium zu verkündigen. Nicht nur, wenn es gerade angenehm und weich und flauschig ist, sondern auch, wenn man sozusagen mal über Stock und Stein gehen muss, das Evangelium verkündigen. Die – die Schuhe.
[48:34] Und was brauchen wir noch? Schild. Und wozu braucht man den Schild? Genau. Und nicht irgend so ein kleines Schildchen, was man noch so beiseite schiebt. Es ist ein Langschild, der den gesamten Körper bedeckt, wie die Römer gehabt haben. So, und was soll damit abgewehrt werden? Genau, was für Pfeile? Die feurigen Pfeile des Bösen, der irgendwo in der Ecke steht, einen Pfeil nimmt, ins Feuer tunkt und dann mich abschießen will, damit ich verbrenne.
[49:00] Und wenn der Satan mit einer Versuchung kommt, was muss ich tun? Ich glaube, was hätte die Eva im Garten Eden? Da flogen die ersten feurigen Pfeile, oder da kam die erste Versuchung. „Sollte Gott gesagt haben...?“ Worauf hat er abgezielt? Wollte Zweifel in ihr erzeugen. Was hätte Eva machen [sollen]?
[49:21] hätte Eva machen sollen, hätte sagen sollen: "Ich glaube Gott!" Und der Pfeil, der feurige Pfeil, wäre abgeprallt, und wir würden heute noch vier Meter groß sein und würden heute noch mit Eva reden können und mit Adam, wenn sie den Pfeil hätte abprallen lassen an dem Schild des Glaubens.
[49:42] Wir brauchen das Schild des Glaubens, wenn in der Endzeit die Pfeile daherfliegen und sagen: "Bist du dir wirklich sicher, dass der Sabbat der siebte Tag ist? Bist du wirklich sicher, dass die Toten wirklich tot sind, weil schau mal, dort ist doch meine Oma?" Also, wenn uns die Versuchung so stark sein wird, dann brauchen wir Glauben.
[50:10] Und was ist die Offensivwaffe? Das Schwert, das Schwert des Geistes. Und das ist das Wort Gottes. Und ähm, kennt ihr eine Geschichte in der Bibel, wo jemand das Schwert des Geistes im Kampf benutzt hat, als er angegriffen worden ist? Nicht nur das Schwert, nicht nur den Schild genommen hat und gesagt: "Ich glaube Gott", sondern sogar mit dem Schwert zurückgeschlagen hat?
[50:37] Das war Jesus, als der Satan kam und gesagt hat: "Wenn du Gottes Sohn bist", hat Jesus erstmal den Schild genommen und hat Gott geglaubt, dass er Gottes Sohn ist, weil Gott es ihm gesagt, der Vater. Er hat den Pfeil abprallen lassen und zurückgehauen: "Es steht geschrieben!" Ja, es steht geschrieben. Und warum sage ich das? Weil das ist die Waffenrüstung, die wir brauchen.
[51:06] Denn es heißt hier in Vers 13: "Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr wann am bösen Tag?" Wann ist der böse Tag? Ja, die Stunde der Versuchung, die über die ganze Welt kommen wird. Das ist der böse Tag. Weil Paulus sagt: "Was nützt es, wenn ihr jetzt in der Gemeinde seid, wenn ihr jetzt Predigten hört und wenn ihr jetzt Mission macht und wenn ihr jetzt euch als gute Christen fühlt und dann kommt später der böse Tag und ihr stellt fest, ihr seid nicht vorbereitet und dann liegt ihr sozusagen auf dem Schlachtfeld." "Zieht die Waffenrüstung an, damit wenn ihr alles gemacht habt, ihr am Ende stehen bleiben könnt und nicht fallt."
[51:51] Stehen bleiben am bösen Tag. Und deswegen hier sehen wir sozusagen: Damit wir von Jesus bewahrt werden, müssen auch wir was bewahren. Wir müssen den Glauben bewahren, wir müssen das Wort Gottes bewahren, wir müssen Gottes Gerechtigkeit bewahren, wir müssen das Heil bewahren, wir müssen die Wahrheit bewahren, wir müssen die Bereitschaft bewahren, über das Evangelium zu reden. Wenn wir die Dinge nicht bewahren, wenn wir sie nicht bei uns halten, dann werden wir auch in der Endzeit nicht stehen bleiben können.
[52:18] Wer das Wort von Jesus bewahrt, den wird Jesus bewahren. Das ist das, das ist der Vers und eine ganz tiefe Wahrheit, über die ich noch mehr nachdenken möchte. Jesus bewahrt uns, wenn wir sein Wort bewahren, weil das zeigt ihm, dass wir mit ihm sein möchten.
[52:44] Ganz genau. Nun, ganz am Ende noch: Diese Stunde der Versuchung, wo wird sie sein? In Offenbarung 3 Vers 10: "Der G auf der ganzen Erde." Und weil die ganze Erde vor dieser Stunde der Versuchung betroffen sein wird, am Ende werden wir was vorher tun müssen? Wir müssen das Evangelium verkünden, und zwar wo? Auf der ganzen Welt, der ganzen Welt, damit Menschen überall die Gelegenheit haben, dieser Stunde der Versuchung entgegenzutreten. Deswegen muss das Wort von Jesus, das Wort vom Reich Gottes, in der ganzen Welt verkündigt werden, damit alle eine Gelegenheit haben, am Tag der Versuchung stehen bleiben zu können.
[53:24] Und selbst da hilft Gott und führt die Menschen zu dir, damit du es dann erzählst. Also, selbst da ist Gott der die treibende Kraft und der, der das macht, weil er es in der Hand hält. Wir arbeiten zusammen, nicht wahr? Wir bewahren sein Wort, er bewahrt uns. Und ich glaube, das gilt nicht nur für die Endzeit, das gilt jetzt. Wenn wir jetzt die Erfahrung machen, dass wenn ich sein Wort bewahre und er mich bewahrt, dann bekomme ich auch die Gewissheit, dass wenn auch die schlimmsten Dinge in der Endzeit passieren: Ich habe sein Wort bewahrt, er wird mich bewahren. Ja, das ist der Gedanke.
[53:59] Nun zum Ende: In Offenbarung 3 Vers 10 heißt es: "Ja, weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird." Eigentlich müsste man besser übersetzen: "Die dabei ist, über den ganzen Erdkreis zu kommen." Also nicht irgendwann mal, sondern das ist jetzt sozusagen in der... also, das geht jetzt bald los. Deswegen sagt der nächste Vers: "Siehe, ich komme bald."
[54:29] Hier sind wir schon der sechsten Gemeinde. Wir sind schon ziemlich weit am Ende der Kirchengeschichte angelangt. Jesus sagt jetzt: "Es wird bald geschehen." Ja, die Versuchung wird bald kommen. Und wir sind noch ein Stück weiter, wir sind schon der siebten Gemeinde. Das heißt, was hier steht, gilt umso wichtiger für uns. Wenn es schon für die sechste Gemeinde so wichtig war, wie viel mehr für uns, die wir jetzt diesen Dingen quasi direkt schon ins Auge schauen können, weil sie so nah sind. Da steht: "Er klopft an der Tür." Genau, Jesus kommt bald.
[54:59] Ich möchte zum Schluss noch kurz etwas lesen, was sagt im Großen Kampf. Sie sagt direkt vor uns. Das ist im Großen Kampf Seite 560 im Englischen: "Direkt vor uns ist die Stunde der Versuchung, die über die ganze Welt kommen wird, um diejenigen zu versuchen, die auf der Erde wohnen." (Offenbarung 3 Vers 10). "Alle, deren Glauben nicht fest auf dem Wort Gottes ist, werden verführt und überwunden werden." Lass den Satz gut durchdenken: Alle, die nicht fest auf dem Wort Gottes gegründet sind. Und die Frage ist: Bin ich heute fest auf dem Wort Gottes gegründet? Stehen meine Füße auf dem Wort Gottes?
[55:43] Dann sagt sie weiter: "Satan arbeitet mit aller Verführung der Ungerechtigkeit, um die Menschenkinder unter seine Kontrolle zu bekommen. Und seine Verführungen werden ständig zunehmen." Also, das wird noch schlimmer werden, als es jetzt ist. "Aber er kann sein Ziel nur erreichen – Achtung! – nur erreichen, wenn der Mensch freiwillig sich der Versuchung hingibt." Er kann uns nicht zwingen.
[56:16] "Diejenigen, die ernsthaft nach einer Erkenntnis der Wahrheit suchen und danach streben, ihre Seelen durch Gehorsam zu reinigen und dabei das tun" – also, damit das tun, was sie tun können, um sich auf den Konflikt vorzubereiten, "werden entdecken, dass der Gott der Wahrheit eine sichere Verteidigung ist." Das heißt, alle, die das tun, was sie tun können – das ist, was wir tun können. Wir können das Wort Gottes bewahren, wir können uns für die Wahrheit interessieren, wir können die Bibel lesen, wir können beten. Wir können darüber reden. Wir können nicht uns selbst so heilig machen, dass wir in der Endzeit bestehen. Ja, wir können nur ein wenig tun, wir können Gottes Wort bewahren, aber Jesus kann uns bewahren.
[57:05] Und das, was sie sagt: "Alle, die versuchen, das zu tun, was ein Mensch tun kann", werden erleben, dass Gott noch viel mehr für sie tut. Aber wer das nicht tut, der hat kein Fundament. Und dann sagt sie, dann zitiert sie: "Weil du das Wort von meines Ausharrens, des Ausharrens von mir bewahrt hast, werde ich dich auch bewahren." Ist die Verheißung des Erlösers. Er würde eher jeden Engel aus dem Himmel senden, um sein Volk zu bewahren, als dass er nur eine Seele, die ihm vertraut, zurücklassen würde, um vom Satan überwunden zu werden."
[57:48] Mit anderen Worten, sie sagt: "Wenn ein Mensch wirklich wie ein Kind Gott vertraut, ist Gott bereit, lieber alle Engel aus dem Himmel zu senden, um diese Person zu bewahren, als dass eine Person gegen ihren Willen von Satan überwunden werden würde." Wir müssen also nicht überwunden werden, auch wenn wir schwach sind, weil Gott mehr Engel hat als Satan, mehr Kraft hat als Satan, mehr Weisheit hat als Satan. Und Satan wird niemals uns zwingen können. Er kann uns nur locken, und wir müssen uns entscheiden: Glauben wir Gott oder glauben wir Satan? Und wenn wir sein Wort bewahren, wird Jesus uns bewahren. Ich möchte heute mich entscheiden, sein Wort zu bewahren und daran zu glauben, dass er mich bewahren wird. Ihr auch? Ja, noch gemeinsam beten.
[58:50] Ja, lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du zu uns gesprochen hast. Danke sagen, dass du für uns da bist. Und Herr, wir brauchen dich so sehr. Wir wollen dein Wort bewahren, wollen den Glauben und die Liebe, die Wahrheit, das, was du uns gegeben hast, bewahren. Glauben, Herr Jesus, dass du bald wiederkommst, und möchten Dich bitten, dass du uns bewahrst, dass du uns festhältst in den Anfechtungen des Alltags, dass wir die Erfahrung machen, dass du eine sichere Verteidigung bist. Und dafür danken wir dir und möchten Dich bitten, dass du uns hilfst, darauf zu vertrauen, dass egal, was die Endzeit bringen mag, du uns bewahren wirst, weil wir mit dir fest verbunden sind. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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