Veröffentlicht am
161 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp den letzten Begriff aus Offenbarung 3, Vers 17: „entblößt“. Er erklärt, dass die Nacktheit der Gemeinde Laodizea auf ein Leben in Sünde hinweist, das jedoch nicht erkannt wird. Anhand der Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden wird aufgezeigt, wie die Sünde das „Lichtgewand“ der Herrlichkeit Gottes zerstört und warum es so wichtig ist, den eigenen geistlichen Zustand ehrlich zu erkennen, um Jesu Angebot der Erlösung wirklich schätzen zu können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar! Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir sind immer noch in Offenbarung 3, Vers 17 und wollen heute das letzte Wort miteinander betrachten, studieren und lernen, was Jesus hier dir und mir persönlich zu sagen hat.

[1:15] Wir haben gesehen, die Laodizea-Botschaft trifft uns direkt in unserem Alltag, direkt in unserer Zeit, und wir möchten hier nicht einfach nur die Bibel lesen, sondern Gottes Stimme zu unserem Herzen hören. Wollen wir mit einem Gebet starten? Dann lade ich dich ein, wenn es dir möglich ist, dass auch du mit mir hier niederknienst.

[1:48] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir danke sagen, dass du zu uns schwachen Menschen mit so viel Liebe und Geduld und Vollmacht sprichst, dass du uns so viel Hoffnung schenkst, so viel Licht auf unseren Weg scheinen lässt. Und Herr, heute möchten wir uns ganz an dich klammern, dein Wort aufnehmen, durchdenken, studieren, Freude dabei empfinden, dich besser kennenlernen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass wir das, was wir studieren, wirklich gut begreifen und vor allem, dass wir es erleben durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu, weil du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Darum bitten wir jetzt im Namen Jesu. Amen.

[2:50] Wir sind in Offenbarung 3, in Vers 17, in dem Vers, in dem Jesus diagnostiziert, wie es seiner Gemeinde geht, die von sich selbst denkt und sagt: „Reich bin ich und reich bin ich geworden und nichts habe ich nötig.“

[3:07] Eine Gemeinde, die nicht erkennt, wie ihr wahrer Zustand ist. Und Jesus – das haben wir gesehen bei all den Begriffen, die er verwendet – verweist immer auf den moralischen, geistlichen Bankrott, ein Leben in Sünde. Aber nicht einfach, um uns nur zu zeigen, was schlimm an uns ist, sondern immer mit dieser Idee, dass Jesus Mitleid mit uns hat und uns davon erlösen möchte, uns wieder dorthin führen möchte, wo wir die Kraft des Evangeliums erleben. Denn nichts ist so tragisch, wie wenn Menschen glauben, erlöst zu sein und in Wirklichkeit in den Ketten der Sünde gefangen sind.

[3:58] Wir haben gesehen, dass Jesus uns elend, wir erinnern uns an Römer 7, was wir dort studiert haben, und erbärmlich genannt hat, arm, blind und entblößt. Wir haben uns mit jedem Begriff beschäftigt und heute wollen wir uns den letzten anschauen, der vielleicht am Ende noch einmal ganz klar zusammenfasst, was das Kernproblem von Laodizea ist.

[4:42] „Entblößt“ in Offenbarung 3, Vers 17 ist das griechische Wort „gymnós“, und das heißt eigentlich nichts weiter als nackt. Das Problem von Laodizea ist, dass es nackt ist. Und das bringt uns zu einer der frühesten Geschichten der Bibel, denn das Thema von der Nacktheit ist schon ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte ein zentrales Thema gewesen.

[5:13] In dieser Geschichte wird ganz viel Licht geworfen auf das Problem von Laodizea. Lasst uns das anschauen in 1. Mose Kapitel 2, Vers 25.

[5:26] Lesen wir nach der Erschaffung von Mann und Frau. In Vers 25 heißt es: „Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.“ Hier heißt es, dass Adam und Eva nackt waren, aber dass kein Grund zur Scham vorhanden war.

[5:54] Sie waren beide nackt und sie schämten sich nicht. Wenn wir weiterlesen in Kapitel 3, dann lesen wir in Vers 7: „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.“

[6:14] Hier sehen wir ganz offensichtlich eine Reaktion der Scham. Sie binden sich diese Feigenblätter um, sie machen sich Kleider, weil sie sich ihrer Nacktheit schämen. Und der Grund, warum sie sich schämen, den finden wir in Vers 7 ganz klar gestellt: Sie haben erkannt, dass sie nackt sind, sie haben es gesehen. Das heißt, als sie sehen, dass sie nackt sind, schämen sie sich für ihre Nacktheit und sie versuchen, diese Nacktheit zu bedecken.

[6:46] Das heißt, wenn sie erst hier in 1. Mose 3, Vers 7 erkennen, dass sie nackt sind und als direkte Folge sich bedecken, dann bedeutet das, dass sie in 1. Mose 2, Vers 25 ihre Nacktheit nicht gesehen haben. Denn wenn sie erkannt hätten, dass sie nackt wären, dann hätten sie ja irgendetwas daran geändert, indem sie sich irgendwelche Feigenblätter oder was auch immer gemacht hätten. Sie haben also ihre Nacktheit nicht gesehen, denn das heißt, sie schämten sich nicht.

[7:21] Warum haben sie ihre Nacktheit nicht gesehen? Waren sie blind? Nein, Adam und Eva waren vollkommen und perfekt geschaffen. Dort gab es kein körperliches Gebrechen an ihnen.

[7:33] Wenn es heißt in 1. Mose 3, Vers 7: „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet“, dann ist das im Kontext die Bedeutung, dass sie etwas erkennen, was sie vorher nicht erkannt haben.

[7:55] Was genau hat verhindert, dass Adam und Eva vor dem Sündenfall ihre Nacktheit erkannt haben?

[8:05] Die Bibel sagt in 1. Mose Kapitel 1, Vers 26 und 27: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht.“

[8:27] Nachdem Gott gesagt hat, dass er den Menschen nach seinem Bild, ihm ähnlich, machen möchte, wird jetzt gesagt, dass er es auch genauso getan hat. In Vers 27: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.“

[8:46] Diese Idee mit dem Bild Gottes hat eine ganze Reihe von Aspekten, eine ganze Reihe von Schichten der Bedeutung, die wir anschauen können. Die körperliche, die charakterliche, moralische Bedeutung, verschiedene Aspekte. Aber einen möchte ich herausgreifen, denn wenn wir die Frage stellen, was, wenn man Gott sehen könnte, was würde man sehen? Dann finden wir die Antwort in Psalm 104, Vers 2.

[9:21] Wir lesen ab Vers 1: „Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß! Mit Pracht und Majestät bist du bekleidet, du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn.“

[9:41] Gott hüllt sich in das Licht, er trägt Licht. Selbst die Engel, wenn sie auf der Erde gesehen worden sind, in ihrer Herrlichkeit, haben sie ein helles Licht von sich gegeben. Im Himmel tragen sie Himmelslicht.

[10:04] Adam und Eva waren erschaffen im Bild Gottes, und dieses Bild Gottes verweist darauf, dass sie auch etwas hatten, was verhinderte, dass sie ihre Nacktheit erkannten:

[10:28] Ein Lichtgewand. Unter dem Gewand waren sie zwar nackt, aber diese Nacktheit war bedeckt durch ein Lichtgewand, sodass sie nicht erkannten, dass sie nackt waren und sich deswegen auch nicht schämen mussten.

[10:42] Zurück zu 1. Mose Kapitel 3. Wir haben schon gesehen, in Vers 7 ändert sich das. Es heißt in Vers 7: „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.“

[11:02] Wenn wir die Frage stellen wollen, was hat den Wechsel gebracht, davon, dass sie mit einem Lichtgewand bekleidet waren und jetzt ihre Nacktheit erkennen? Also, das bedeutet ja zunächst einmal, dass dieses Lichtgewand sie verlassen hat.

[11:18] Plötzlich sind sie nackt. Das Lichtgewand ist nicht mehr da. Sie sehen plötzlich das, was vorher verborgen war. Und wenn wir die Frage stellen, was hat den Wechsel bewirkt, dann ist die Antwort klar und deutlich: Es war nichts anderes als die Sünde.

[11:45] Die Sünde sorgt dafür, dass das herrliche Lichtgewand, das Gott ihnen gegeben hat, plötzlich nicht mehr da ist. Die Sünde bewirkt die Trennung von Gott. Die Sünde zerstört das Bild Gottes.

[12:10] Jesus sagt der Gemeinde Laodizea, die sich für reich hält, dass sie nackt ist. Das heißt, die Gemeinde Laodizea lebt in Sünde und glaubt trotzdem, gerettet zu sein.

[12:30] Und das ist die größtmögliche Täuschung. Wer in Sünde lebt und glaubt, gerettet zu sein, der sucht keine Abhilfe mehr für die Sünde, die er tut.

[12:53] Aber die Sünde trennt von Gott und die Sünde bewirkt, dass wir die Herrlichkeit, die wir eigentlich haben sollten, nicht haben.

[13:08] Römer Kapitel 3 macht das deutlich, wo es heißt in Römer 3 und dort Vers 23: „Und hier wird deutlich, dass wir in dieser Hinsicht alle im selben Boot sind, denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.“

[13:32] Die haben alle gesündigt und deswegen alle nackt geworden.

[13:37] Das Problem, dass Jesus mit der Gemeinde Laodizea hat, ist nicht, dass sie nackt ist, sondern dass sie nackt ist und glaubt, alles ist gut.

[13:51] Gott weiß ja, dass wir alle Sünder sind. Alle Menschen auf der Welt sind Sünder. Das ist nicht das Problem, dafür gibt es eine Lösung. Denn Jesus ist gekommen auf diese Welt, um die Sünde der Welt hinwegzunehmen, wie Johannes 1, Vers 29 gesagt hat. Er ist gekommen, um sein Volk von der Sünde zu erlösen, wie Matthäus 1, Vers 21 sagt. Er ist gekommen, um die Sünde an einem einzigen Tag zu entfernen, wie es in Jesaja 3 steht.

[14:18] Jesus ist die Lösung für das Problem. Jesus hat nicht ein Problem damit, dass Sünder sündig sind, sondern hat ein Problem damit, wenn seine Gemeinde behauptet, das Evangelium zu haben, zu kennen, zu leben und gleichzeitig in Sünde weiterlebt.

[14:43] Wenn Gottes Gemeinde nackt ist und glaubt, so in den Himmel kommen zu können, dann ist das Problem gewaltig.

[14:56] Das Problem von Laodizea, das sich in all den Begriffen ausdrückt – in elend und erbärmlich, arm, blind und entblößt – läuft immer auf dasselbe zu, nämlich auf einen unbekehrten Zustand.

[15:12] Jemand wird sagen: „Aber die Menschen der Gemeinde haben sich doch bekehrt!“ Ja, das mag sein, dass sie Bekehrung erlebt haben, aber sie sind momentan im – der Laodizea-Zustand ist ein Zustand des Nicht-bekehrt-Seins, ein Zustand, in dem man nicht gerettet werden kann. Und deswegen ist diese Botschaft so ernst.

[15:43] Als Adam und Eva erkennen, dass sie nackt sind, schämen sie sich und sie versuchen, etwas daran zu ändern.

[15:56] Das heißt in 1. Mose 3, Vers 7 – Verzeihung – da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.

[16:09] Und voreinander sah das auch ganz okay aus, wie sie meinten. Vor dem jeweils anderen, der ja genauso Sünder war, erschien man jetzt wieder halbwegs vorzeigbar.

[16:22] Machen wir das auch in unserem Leben, dass wir durch ein paar gute Werke, durch ein bisschen Einbringen in die Gemeindearbeit, durch ein aufgesetzt fröhliches, freundliches Verhalten, das wir uns abzwingen, um den anderen zu beeindrucken, anderen suggerieren: „Es ist nicht so schlimm mit uns.“

[16:45] Und vor dem Gemeindeausschuss, unseren Freunden in der Gemeinde, vor dem Prediger oder unseren Familienmitgliedern mag das auch einigermaßen funktionieren.

[16:53] Adam und Eva hatten ungefähr den Eindruck, jetzt hätten wir das Problem gelöst, bis Gottes Stimme in ihr Leben trat, erneut in Vers 8.

[17:04] „Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war, und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn hinter den Bäumen des Gartens.“

[17:20] Solange sie nur miteinander waren, sich nur mit sich selbst verglichen haben, dann schien alles in Ordnung zu sein.

[17:29] Solange wir in der Gemeinde uns miteinander vergleichen und sagen: „Na ja, ich bin jetzt auch eigentlich nicht wirklich viel weiter zurück als der da, und der hat auch noch einiges auf dem Kerbholz, und eigentlich im Grunde genommen bin ich schon ziemlich einer der Gerechtesten hier.“ Das scheint alles in Ordnung zu sein.

[17:42] Aber sobald die Stimme Gottes in unser Leben tritt, bekommen wir Angst.

[17:50] Ein Mensch, dessen Sündenproblem nicht gelöst ist, der bekommt Angst, wenn Gottes Stimme redet. Das liegt nicht daran, dass Gott ihm Angst machen will. Das liegt in der Natur der Sache, denn Gottes Wort will leben. Das Trachten des Fleisches ist aber tot. Das Trachten des Fleisches will sich dem nicht unterwerfen.

[18:17] Deswegen wird so oft die heilsame Botschaft als angstmachend verschrien, obwohl sie in Wirklichkeit nur heilsam ist.

[18:27] Adam und Eva verstecken sich. Vers 9: „Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du?“

[18:35] Gott geht uns nach. Wenn Jesus warten würde, dass die Gemeinde Laodizea von alleine draufkommt, dass etwas nicht stimmt, er würde bis in alle Ewigkeit warten.

[18:49] Jesus kommt zur Gemeinde Laodizea nicht als jemand, der strafen will, der tadeln will, der jetzt einfach mal sagen will, wie schlecht er alles findet. Er kommt in derselben Gesinnung, so wie er hier im Garten zu Adam und Eva kommt und fragt: „Wo bist du?“

[19:06] Liebe Gemeinde Laodizea, hinter welchem Busch versteckst du dich?

[19:12] Kann es sein, dass das wahre Wort Gottes uns auch in das Versteck treibt? Wenn das Wort Gottes wirklich gepredigt wird, wie es geschrieben steht, wenn der Geist der Weissagung unsere Herzen durchdringt, wenn Gottes Geist durch sein Wort unmissverständlich spricht, dann verstecken wir uns auch nur allzu gerne.

[19:38] Aber Gott geht uns nach. Jesus geht seiner Gemeinde nach und fragt: „Wo bist du?“

[19:45] Die Antwort von Adam ist interessant, und er antwortete: „Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum habe ich mich verborgen.“

[20:06] Adam befindet sich hinter einem Busch, hinter seinem Baum, in der völlig absurden Hoffnung, dass Gott ihn vielleicht nicht sehen könnte.

[20:12] Gott sieht durch die Bäume hindurch. Gott weiß ganz genau, wo er ist. Die Frage „Wo bist du?“ ist ja eine Frage, um Adam Gelegenheit zu geben, darüber nachzudenken, wo bin ich eigentlich, sich selbst zu reflektieren.

[20:27] Adam steht dort hinter seinem Busch, bekleidet mit den Feigenblättern, die vor Eva ganz okay aussahen, aber in der Gegenwart Gottes stellt er fest: Ich bin noch immer nackt.

[20:46] Wenn Jesus zur Gemeinde Laodizea kommt, die denkt: „Alles okay, ich bin reich, reich geworden, nett bekleidet“, und zeigt, wie es wirklich ist, dann ist es ein Vorrecht, ein Privileg, wenn wir durch die Stimme Jesu erkennen, wie wir sind, dass all unsere Selbstgerechtigkeit, die wir angehäuft haben, nicht existent ist.

[21:36] Jesaja 64, Vers 5 macht deutlich: „Wir sind ja allesamt geworden wie unreine und alle unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter und unsere Sünden trugen uns fort wie der Wind.“

[21:56] Unsere Gerechtigkeit ist ein beflecktes Kleid. Die verwelkten Blätter haben keinen Bestand.

[22:10] Zum Glück hat Adam erkannt, dass er nackt ist. Das vielleicht größte Problem von Laodizea ist, dass es nicht erkennt, dass es nackt ist.

[22:22] Deswegen muss Jesus so deutlich sprechen. Er muss erst Laodizea zu dem Punkt bringen, damit es erkennt, dass es nackt ist. Denn lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir nicht erkennen, dass in unserer geistlichen Erfahrung etwas ganz fundamental faul ist, dann werden wir nicht die Wahrheit annehmen über das Evangelium.

[22:47] Dann werden wir das Evangelium, das Jesus uns anbietet, nicht wirklich schätzen, weil wir meinen, ja schon gerettet zu sein.

[22:56] Und deswegen muss Jesus uns nachgehen und uns erst einmal zeigen, dass wir elend sind, zeigen, dass wir erbärmlich sind, arm, blind und entblößt.

[23:07] Das gefällt ihm ja nicht, aber es ist notwendig. Denn wenn wir es nicht begreifen, dass unser Problem die Sünde ist, die uns so oft im Griff hat, dann werden wir denken, alles ist okay, weil wir ja in einer Gemeinde Mitglied sind, weil wir mal getauft worden sind, weil wir mal große Erfahrung mit Gott gemacht haben damals in der Vergangenheit, und wir glauben, dann spielt es keine große Rolle, ob wir weiter in der Sünde leben.

[23:33] Aber das ist ein Irrtum.

[23:42] Einer der bemerkenswertesten Verse in der Bibel ist 1. Mose 3, Vers 11.

[23:53] In 1. Mose 3, Vers 11 finden wir die Antwort Gottes, nachdem Adam Vers 10 gesagt hatte: „Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum habe ich mich verborgen.“

[24:07] Jesus antwortet hier in Vers 11: „Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“

[24:19] Die Frage erscheint auf den ersten Blick merkwürdig, oder? Wenn jemand nackt ist, dann braucht man doch niemand, der einem sagt, dass man nackt ist. Oder wenn man sich selbst nackt sieht, dann muss man das doch nicht von jemand anderem erfahren.

[24:41] Jesus fragt nicht die Frage: „Warum bist du nackt?“ Er fragt: „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“, so als ob er suggerieren möchte: „Die Tatsache, dass du nackt bist, das musst du ja von jemand anderem gehört haben. Das kannst du ja nicht selbst gesehen haben.“ Denn es gibt einen Zustand, den Adam kannte, indem man gar nicht gesehen hätte, dass man nackt war.

[25:07] Als Adam sein Lichtgewand trug, war er zwar nackt, konnte es aber nicht sehen, es sei denn, jemand anderes hätte es ihm gesagt. Zum Beispiel ein Engel hätte gesagt: „Übrigens, unter deinem Lichtgewand bist du eigentlich nackt. Sei froh, dass du ein Lichtgewand hast.“ Nur ein anderer hätte es ihm sagen können, er selbst hätte es gar nicht gesehen. Das Lichtgewand hatte ihn vollständig bekleidet, da gab es nichts an ihm, was einfach so rausguckte, wo man hätte sehen können, wie er da drunter ist. Das Lichtgewand war um ihn herum.

[25:52] Als Gott hier zu Adam spricht und sagt: „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“, da impliziert er, dass Adam noch sein Lichtgewand hat.

[26:08] Er behandelt ihn so, als ob er noch gar nicht gesündigt hätte.

[26:12] Adam hat ja bis dahin nichts zugegeben, gesündigt zu haben. Er sagt: „Nein, ich bin nackt, das tut mir leid, ich habe mich verborgen, weil ich bin nackt.“ Er hat nicht gesagt, dass er gesündigt hat, er hat keine Sünde bekannt, er hat nur gesagt: „Ich bin nackt.“ Und Gott nimmt ihn jetzt beim Wort, obwohl er es besser weiß.

[26:23] Derselbe Gott, der genau wusste, wo Adam ist und trotzdem fragt: „Wo bist du?“, der genau weiß auch ganz genau, dass Adam gesündigt hat, aber er nimmt ihn jetzt beim Wort und sagt: „Okay, woher weißt du denn, dass du nackt bist, wenn du noch das Lichtgewand trägst?“

[26:43] Derselbe Gott, der zu der Samariterin fragte: „Geh hin und hole deinen Mann“, wissend, dass sie schon viele Männer gehabt hat und mit dem, den sie jetzt zusammenlebt, nicht verheiratet ist.

[26:58] Jesus behandelt uns besser, als es unser Zustand eigentlich naheliegt.

[27:10] Wenn Jesus uns begegnet, dann gibt er uns das Gefühl, dass er eigentlich davon ausgeht, dass wir gar nicht hätten sündigen müssen.

[27:22] Er begegnet uns so, als hätten wir nicht gesündigt, um uns deutlich zu machen, dass wir gesündigt haben, war wirklich eine ganz schlimme, falsche, dumme Entscheidung.

[27:35] Jesus sagt in Vers 11: „Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Und jetzt kommt die Frage: Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? Hast du etwa davon gegessen?“

[27:55] Die ganze Geschichte geht weiter. Wir können hier aus Zeitgründen nicht alles lesen, aber wir wissen, dass Adam selbst jetzt in dieser Situation sich weigert, die Schuld einzugestehen, auf sich zu nehmen. Er versucht, sie auf Eva zu schieben und sogar auf Gott.

[28:14] Es wird deutlich, dass in diesem Sündenproblem Adam sich selbst nicht helfen kann.

[28:21] Eine einzige unbekannte Sünde macht ihn zum Sklaven der Sünde.

[28:26] Lieber Freund, liebe Freundin, mit der Sünde können wir nicht spielen.

[28:35] Aber Jesus hat die Lösung. Jesus bringt den Hoffnungsstrahl in die Finsternis ihrer Seelen. Er sagt ihnen, dass es einen Ausweg geben wird, dass es eine Erlösung geben wird, dass jemand kommen wird und die Schlange, die sie verführt hat, besiegen wird.

[28:47] In Vers 15 heißt es: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir, also der Schlange, und der Frau, zwischen...“

[28:51] also der Schlange und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, das heißt, sie töten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Die Prophezeiung sagt voraus, dass Jesus selbst Mensch werden wird und am Kreuz von Golgatha den Satan, den Tod und die Sünde durch seinen Tod und seine Auferstehung besiegen wird. Jesus löst das Problem der Sünde.

[29:22] Und einige Verse weiter lesen wir in Vers 21: „Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.“

[29:48] Fellkleid. Vielleicht können wir hier noch das Feigenkleid...

[30:02] ...die führt zum Feigenkleid. Aber das Feigenkleid, das ist unwirksam, man ist immer noch nackt. Aber das Fellkleid, das ändert alles. Es ist nämlich ein Kleid, das man nicht selbst sich besorgt und nicht selbst näht, sondern ein Kleid, das Gott herstellt und, Achtung, das auch Gott anzieht.

[30:32] Es heißt ja explizit in Vers 21: „Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.“ Das heißt nicht, dass er nur das gemacht hat und dann gesagt hat: „Zieht das mal an!“, sondern Gott hat sie bekleidet.

[30:43] Adam und Eva waren in bester Gesundheit und bester körperlicher Verfassung. Wenn jemand ein Pflegefall ist, dann verstehen wir, dass er vielleicht sich nicht mehr selbst anziehen kann. Aber ansonsten würden wir doch den Vorschlag, dass jemand anderes uns anzieht, zurückweisen, oder? „Das können wir selbst!“ Vielleicht konnte ich mir das Kleid nicht kaufen, es ist zu teuer, aber anziehen kann ich es doch selbst, oder?

[31:12] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat nicht nur das Kleid für uns erworben, er zieht es uns auch an. Das Kleid, ein Symbol für die Erlösung, die Jesus am Kreuz von Golgatha erwirkt hat, wird uns nicht nur gegeben nach dem Motto: „Jetzt nimm das und, Verzeihung, wende das mal in deinem Leben an und zieh es dir an!“ Nein, dieses Kleid muss Jesus uns auch anziehen. Und nur wer das zulässt, der wird bekleidet sein.

[31:59] Und das bedeutet, einzugestehen, dass man selbst in den elementarsten Dingen Hilfe braucht, in den elementarsten, persönlichsten, intimsten Dingen brauchen wir Gottes Hilfe. Er bekleidet uns.

[32:17] Felle wachsen nicht an Bäumen. Felle wachsen an Tieren. Ein Fellkleid bedeutet, dass ein Tier gestorben ist. In der nächsten Geschichte in 1. Mose 4 lesen wir von den Opfern, und wir lesen von Abel, der ein blutiges Opfer brachte, und nur dieses Opfer, das Lamm, war von Gott angesehen worden.

[32:50] Das Opfer bringt ein annehmbares Kleid. Dieses Kleid hier bekleidet uns wieder richtig. Es ist dieses Kleid, obwohl es jetzt anders aussieht als vorher, das wieder in diese Richtung uns wachsen lässt, dass das Bild Gottes wiederhergestellt wird.

[33:21] Denn als Adam und Eva das Lichtgewand trugen, das sah man, wenn man sie sah, das Licht, das auch Gott umgab. Sie waren ein Bild Gottes. Und jetzt, wenn man sie jetzt sah, dann war das Erste, was man sah, das Fell eines getöteten Tieres, eines Opfertieres. Symbol dafür, dass sie lebten, weil Jesus, das Lamm Gottes, für uns gestorben ist. Und ihr Anblick war wiederum ein Bild Gottes, denn in ihrem Anblick wurde der Charakter Gottes, der bereit ist, für uns sein Leben hinzugeben, sichtbar. Das Kleid, das Gott gegeben hat.

[34:43] 2. Korinther 5 Vers 3. Hier heißt es, Paulus sagt: „Sofern wir bekleidet und nicht unbekleidet erfunden werden.“ Wir können nur in den Himmel, wenn wir dieses Kleid tragen. Wenn wir unbekleidet erfunden werden, sei es, dass wir physisch nackt sind oder unsere eigenen Feigenblätter tragen, die uns vor Gottes Stimme selbst nackt erscheinen lassen, dann sind wir nicht bereit für den Himmel. Lieber Freund, liebe Freundin, Laodizea glaubt, bereit zu sein für den Himmel und ist aber nackt, unabhängig davon, ob es sich seiner Sünde bewusst ist oder in Selbstgerechtigkeit lebt. Das Problem muss gelöst werden. Wir brauchen das Fellkleid, das Kleid, das das Opfer von Jesus repräsentiert.

[35:41] Matthäus 25 und dort Vers 36 bis 38. Hier geht es eigentlich vom Kontext her um einen anderen Gedanken, aber es passt so gut zu dem Thema heute. Hier in Matthäus 25 erklärt Jesus hier am Ende des Kapitels, nach welchen Kriterien Menschen im Himmel dabei sein werden und welche nicht. Und es geht um die Dinge, die sie praktisch für andere getan haben. In Vers 36 heißt es: „Ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.“ Hier geht es offensichtlich nicht um die geistliche Deutung der Nacktheit, sondern um die ganz physikalische, ganz physische, ganz, ganz buchstäbliche Nacktheit, die gelindert werden muss.

[36:29] Vers 38, die Fragen an die Erlösten: „Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet?“ Der Gedanke hier ist ganz simpel: Wer nackt ist, benötigt Kleider.

[36:41] Und der Grund, warum die Erlösten am Ende im Himmel sein werden, ist, weil sie den Charakter Jesu widergespiegelt haben. Mit anderen Worten, sie haben das getan, was Jesus an ihrer Stelle auch getan hätte. Jesus hat den Armen geholfen.

[37:05] Was macht also Jesus, wenn da jemand sieht, der nackt ist? Jesus sagt der Gemeinde Laodizea nicht, dass sie nackt ist, um möglichst sie zu kompromittieren, um sie möglichst schlecht darstellen zu lassen vor anderen. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, Jesus möchte dich und mich so gerne bekleiden, so wie die Erlösten hier den Bettlern gerne Kleidung geben wollten.

[37:35] Wenn du schon mal etwas für andere getan hast, die so arm waren, krank waren, gefangen waren, wie hier ohne Kleidung, und du tust etwas für sie und du hilfst ihnen, du schenkst ihnen Kleider, dann hast du so einen Eindruck davon, mit welcher Geisteshaltung Jesus die Laodizea-Botschaft predigt. Er sieht, dass wir nackt sind, und er möchte uns helfen. Er sieht, dass wir arm sind, und er möchte uns Gold geben – Gold geben, besser gesagt. Er sieht, dass wir blind sind, er möchte uns heilen.

[38:12] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus versucht nicht, unseren Zustand verzerrt besonders aufzuplustern. Er sieht unseren Zustand, will uns zeigen, wie ernst es ist, damit er uns helfen kann, damit wir seine Hilfe annehmen.

[38:27] Jakobus Kapitel 2 Vers 15 und 16, noch so ein Punkt in diesem Gedankengang, ein weiteres Beispiel dafür. Jakobus ist ja besonders bekannt dafür, auch gerade den praktischen Aspekt oder die praktische Auswirkung, besser gesagt – ist ja alles praktisch, was den Glauben betrifft – die praktische Auswirkung des Glaubens zu betonen. In Jakobus 2 Vers 15 und 16 sagt er: „Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch! Aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was würde das helfen?“

[39:15] Jakobus macht einen erstaunlich praktischen Punkt. Er sagt: „Wenn du jemand siehst, der nackt ist, und du sagst ihm: Werde warm, fühle dich warm, hoffentlich wirst du bald bekleidet! Aber du tust nichts für ihn, dann ist das alles nutzlos.“ Dem Nackten wird ja nur geholfen, wenn wir auch tatsächlich ihm ein Kleid geben.

[39:39] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus ist nicht so wie die, die hier angesprochen werden, die nur warme Worte geben und keine praktische Hilfe geben. Wenn Jakobus uns als Gläubige auffordert, dass wir auch das tun, was wir uns wünschen für den, wie viel mehr wird Jesus das auch tun, was er gesagt hat? Jesus ist niemand, der sagt: „Oh, du bist ein Sünder, äh, fühle dich gerecht, sei einfach, äh, ja, habe trotzdem Heilsgewissheit, obwohl du ein Sünder bist.“ Jesus gibt nicht einfach warme Worte, um uns irgendwie abzuspeisen, sondern er tut das, was notwendig ist. Sogar stirbt er für uns. Er bereitet uns wirklich dieses Kleid, damit unser Zustand auch wirklich geändert wird.

[40:33] Das Evangelium ist keine Theorie, es ist die Kraft Gottes, sagt Paulus in Römer 1 Vers 16, zur Errettung für jeden, der glaubt. Lieber Freund, liebe Freundin, glaubst du, dass Jesus dir helfen möchte mit egal welchem Sündenproblem du zu kämpfen hast? Glaubst du, dass er dir das Kleid seiner Gerechtigkeit schenken möchte?

[41:10] Zum Schluss lass uns noch ganz kurz zu Offenbarung schauen. Offenbarung 16 Vers 15. Dieses Kleid erhalten wir, aber wir müssen es auch tragen. Es reicht nicht, wenn man es einmal als Festgewand bekommt, einmal bei seiner Taufe trägt, in Anführungsstrichen, und dann wieder in den Schrank hängt. Wir müssen es bewahren, wir müssen es bei uns halten, am Körper halten, denn ansonsten ist die Nacktheit wieder da. Offenbarung 16 Vers 15, im Kontext der allerletzten Endzeit, sagt Jesus: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig ist“ – mit anderen Worten, glücklich ist – „wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht.“

[42:01] Angesichts der Endzeit sind zwei Dinge wichtig: dass wir das Kleid von Jesus annehmen – wir werden doch in Offenbarung 3 Vers 18 mehr darüber sprechen, dass wir es annehmen, so viel wollen wir heute schon verstehen, weil das ist, was am Ende entscheidend ist – dass wir es annehmen und dass wir es behalten. Das Kleid der Gerechtigkeit Jesu annehmen und anbehalten, bewahren, damit niemand in den letzten Stunden, Tagen, Wochen, den letzten Zeitabschnitten der Endzeit plötzlich nackt herumläuft.

[42:45] Jesus sagt seiner Gemeinde Laodizea, dass sie dieses Kleid momentan nicht trägt. Vielleicht haben sie es getragen und nicht bewacht, haben es sich vom Leib reißen lassen, haben es weggegeben. Jesus sagt: „Ich möchte es euch wiedergeben. Tragt das Kleid der Gerechtigkeit. Seid nicht zufrieden mit Worten, die gesagt werden, sondern nehmt das reale, für euch vorbereitete Kleid tatsächlich an.“

[43:14] Nächstes Mal, wenn wir sehen, wie Jesus uns helfen möchte. Wir haben schon gesehen, dass die Diagnose im Geist eines Helfenden gegeben ist, eines, der retten möchte, einer, der uns liebt und diesen Zustand beenden möchte. Jesus möchte dich retten, er möchte dich bekleiden. Ab nächster Woche werden wir studieren, wie Jesus an unsere Herzenstür klopft und uns die Dinge anbietet: das Gold, das im Feuer geläutert ist, das Kleid seiner Gerechtigkeit und die Augensalbe. Wir werden sehen, Laodizea kann geheilt werden, und Laodizea wird geheilt werden, und Laodizea wird der Engel sein, der in Offenbarung 18 die ganze Erde erleuchtet mit seiner Herrlichkeit. Möchtest du und möchten ich, wollen wir beide dabei sein?

[44:18] Lass uns heute unser Leben Jesus geben. Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du gesprochen hast. Es ist dein Wort. Wir haben ganz deutlich gemerkt, dass dein Geist zu unserem Herzen gesprochen hat. Wir wollen das tun, was wir tun können: unser Leben, unsere Gedanken, unser Herz, unsere Motive, alles, was wir sind und haben, deiner Hand zu legen, damit du sie neu schaffen kannst, damit du das Kleid, das du für uns vorbereitet hast, dass du es uns anziehen kannst. Wir vertrauen auf dich und sind dir dankbar, dass Jesus am Kreuz von Golgatha dieses Kleid erworben hat, das unsere Nacktheit bedeckt. Und danke, dass du nicht nur Worte machst, sondern danke, dass du das in die Tat umsetzt, was wir brauchen. Und danke, dass du uns das in der Gemeinde Laodizea zeigst, damit wir es in Anspruch nehmen und dabei bleiben. Danke für jeden, der das schon erfahren durfte, und mögen es noch viele mehr erfahren, damit dein Volk nach Hause gehen kann. Danke, Herr, für deine Liebe. Amen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.