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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 3:21d und die Erhöhung Jesu. Er erklärt, dass Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt auf dem Thron des Vaters sitzt und alle Macht im Himmel und auf Erden besitzt. Trotz dieser höchsten Position dient Jesus weiterhin als Hohepriester im himmlischen Heiligtum, um Menschen mit Gott zu verbinden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zu einer weiteren Folge, in der wir nun mittlerweile fast ganz am Ende der berühmten und für uns so wichtigen Botschaft von Jesus an die Gemeinde Laodizea angekommen sind.

[1:10] Wir wollen uns heute ein letztes Mal mit Vers 21 in Offenbarung 3 beschäftigen, den letzten Abschnitt uns heute anschauen und in der Bibel studieren. Es soll um Jesus gehen und um seine Erhöhung.

[1:34] Bevor wir uns diesen Abschnitt in Offenbarung 3, Vers 21 anschauen, möchten wir Gott einladen, dass er auch heute unser Studium segne. Wir werden interessante Dinge lernen aus seinem Wort. Wir wollen diese Dinge begreifen, aber vor allem möchten wir, dass sie unser eigenes Herz transformieren und unseren Glauben stärken. Und so möchten wir Gott jetzt bitten, dass das Studium seines Wortes in unserem Herzen das bewirkt, was er sich wünscht. Und wenn es dir möglich ist, lieber Freund, liebe Freunde, dann lade ich dich ein, mit mir für so ein Anfangsgebet niederzuknieen.

[2:21] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns in deinem Wort so viele lichtstrahlende Herrlichkeit offenbart hast, dass wir so viel über dich erfahren können und dürfen, dass du uns immer wieder immer mehr zeigst, dass es kein Ende gibt der Dinge, die man über dich erfahren kann. Ach Herr, wir möchten nicht einfach intellektuell mehr erfahren über dich. Wir möchten dich besser kennenlernen. Wir möchten, dass du in unserem Leben König bist. Und Herr, so möchten wir dir danke sagen für die Gelegenheit, jetzt über dich und dein Wort nachzudenken. Wir möchten dich einladen, dass du unser Lehrer bist. Du hast es uns gezeigt, was wir heute studieren möchten, und du musst es uns auch erklären, so dass wir es wirklich verstehen und im Alltag umsetzen. Wir möchten dich bitten, dass du uns Glauben stärkst, dass du uns Glauben schenkst, wie er wertvoll ist, so wie du es dir wünschst. Besondererweise unterrichte uns durch den Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[4:04] Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 21. Jesus sagt an die Gemeinde Laodizea und damit auch an dich und an mich: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe."

[4:26] Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet zu überwinden. Das griechische Wort "Nikao" meint, dass man Sieger ist.

[4:36] Wir haben gesehen, worüber wir Sieger sein sollen: über die Welt, über die Sünde, über den Satan, über all das, was gegen das Gute kämpft. Und wir haben gesehen, dass wir in eigener Kraft niemals Sieger sein können, denn die Feinde sozusagen, die gegen uns kämpfen, sind stärker als wir.

[5:02] Aber es gibt jemanden, der stärker ist als Sünde und Tod und Teufel. Es gibt jemanden, der stärker ist als alles kombinierte Böse in dieser Welt. Und das ist Jesus Christus. Und wenn er in unserem Leben wirkt, steht er ja an der Tür und sagt (Offenbarung 3, Vers 20): "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir." Wenn Jesus in unserem Leben wirkt, gibt es keine feindliche Macht und keine Kombination von feindlichen Mächten, die uns besiegen kann, weil Jesus stärker ist und Jesus gewonnen hat.

[5:46] Letztes Mal haben wir gesehen, dass er überwunden hat. Er hat die Welt überwunden. Er hat von Anfang an seines Lebens niemals gesündigt. Er hat durch seine Liebe zum Vater, durch das Wirken des Heiligen Geistes, durch seinen Glaubensgehorsam von Anfang bis zum Ende seines irdischen Lebens hier auf dieser Erde die Sünde überwunden. Er hat die Versuchung des Satans überwunden. Er hat die Welt mit ihrer Fleischeslust, ihrer Augenlust und ihrem Hochmut überwunden. Exemplarisch sehen wir das in den drei großen Versuchungen nach seiner Taufe, die wir letztes Mal angeschaut haben. Und der krönende Sieg war, als er am Kreuz von Golgatha alle Sünden auf sich nahm und trotzdem nicht in einem einzigen Augenblick, nicht mit einem einzigen Gedanken diesen Sünden nachgab, sich sündig verhielt, sündig dachte. Er hat bis zum Schluss seine absolute Sündlosigkeit aufrechterhalten.

[6:55] Er hat bewiesen, dass all die Anklagen Satans falsch sind. Er hat den Satan besiegt und dann den Tod besiegt durch seine Auferstehung. Deswegen sagt er: "So wie auch ich überwunden habe." Und wir haben gesehen, dass alle, die den Sieg von Jesus für sich in Anspruch nehmen, Mitsieger sein dürfen. Sie haben ihn, den Satan, überwunden durch das Blut des Lammes, sagt Offenbarung 12, durch das Wort ihres Zeugnisses. Und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.

[7:33] Wenn wir uns auf das Blut Jesu beziehen und wenn wir das Blut Jesu in Anspruch nehmen und wenn wir uns dazu bekennen, dann werden wir als Mitsieger angesehen und werden ebenfalls zu Mitkönigen.

[7:49] Wir haben gesehen, dass in Daniel 7 das Königreich, alle Königreiche, Jesus gegeben werden, aber auch allen Heiligen des Höchsten. Wir haben gesehen, dass wir mit Christus herrschen werden in den 1000 Jahren und dann in alle Ewigkeit. Nicht aus Verdienst, sondern aus dem Verdienst Jesu, aus Gnade, denn im Reich Gottes gibt es nur Könige.

[8:14] Und so sagt Jesus: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe, Sieger gewesen bin, Sieger bin. Und jetzt kommt der Abschnitt, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen: 'und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.'"

[8:36] Jesus hat sich, so sagt er der Gemeinde Laodizea durch Johannes, mit seinem Vater auf dessen Thron gesetzt. Wir wollen uns diese Phrase heute genauer unter die Lupe nehmen und sie anschauen: "mit meinem Vater", sagt er, "auf seinen Thron gesetzt."

[9:29] Was heißt das? Auf welchen Thron hat Jesus sich gesetzt? Er sagt ja: "und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." Jesus spricht hier nicht von einem Thron, auf dem er später einmal sitzen wird. Er spricht von einem Thron, auf dem er sitzt, auf den er sich gesetzt hat, sagt er.

[9:58] Ist das der Thron der Herrlichkeit? Schauen wir uns in Matthäus Kapitel 25 an, was dort über den Thron der Herrlichkeit gesagt wird. In Matthäus 25 und dort in Vers 31 heißt es: "Wenn aber der Sohn des Menschen, also Jesus, in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm – das bezieht sich natürlich auf die Wiederkunft und die Ereignisse danach – dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen." Wir haben hier eine interessante Verknüpfung. Wenn also zeitlich Jesus wiederkommt mit allen Engeln in seiner Herrlichkeit, dann zu diesem Zeitpunkt wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen. Mit anderen Worten, wenn Jesus der Gemeinde Laodizea sagt: "Ich habe mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt", meint das offenbar nicht den Thron der Herrlichkeit, denn Jesus wird erst auf diesem Thron der Herrlichkeit sitzen, wenn er wiederkommen wird.

[11:14] Auf welchem Thron hat Jesus sich gesetzt? Von welchem Thron spricht Jesus, wenn er sagt: "Ich habe mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt"? Wir wollen das heute etwas genauer unter die Lupe nehmen. Fangen wir an in Apostelgeschichte Kapitel 2.

[11:32] Zu Pfingsten in Apostelgeschichte 2 predigt Petrus unter der Inspiration des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist ausgegossen worden und er predigt biblische Prophetie mit Jesus Christus im Zentrum. Er zeigt, wie Christus die Erfüllung der Prophetie ist. Und wir lesen hier in Apostelgeschichte 2 ab Vers 25.

[12:04] David nämlich sagt von ihm: "Ich sah den Herrn allezeit vor mir, denn er ist zu meiner Rechten, dass ich nicht wanke. Darum freute sich mein Herz und meine Zunge frohlockte. Zudem wird auch mein Fleisch – Verzeihung – zudem wird auch mein Fleisch auf Hoffnung ruhen, denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und nicht zulassen, dass dein Heiliger die Verwesung sieht. Du hast mir die Wege des Lebens gezeigt. Du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht." Das ist ein Zitat aus den Psalmen.

[12:36] "Ihr Männer und Brüder", jetzt kommt Petrus, "es sei mir erlaubt, freimütig zu euch zu reden von dem Stammvater David. Er ist gestorben und begraben und sein Grab ist unter uns bis zu diesem Tag. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihn mit einem Eid verheißen hatte, dass er aus der Frucht seiner Lenden dem Fleisch nach den Christus erwecken werde, damit er auf seinem Thron sitze."

[13:07] Petrus sagt unter der Inspiration des Heiligen Geistes, dass Jesus auf dem Thron Davids sitzen solle. Dazu ist er dem Fleisch nach aus seinen Lenden, sozusagen aus den Lenden Davids, hervorgekommen. Sein Nachkomme Davids gewesen, um auf Davids Thron zu sitzen.

[13:32] Was heißt das? Schauen wir weiter. Vers 30: "Da er nun ein Prophet war, also David, und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid verheißen hatte – das ist in 2. Samuel 7, können wir das nachlesen –, dass er aus der Frucht seiner Lenden dem Fleisch nach den Christus erwecken werde, damit er auf seinem Thron sitze, hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, dass seine Seele nicht dem Totenreich preisgegeben worden ist und auch sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen." Jetzt kommt's: "Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater, hat er dies ausgegossen, was ihr jetzt seht und hört."

[14:21] Wir reden oft über Pfingsten und über die Ausgießung des Heiligen Geistes. Petrus unter der Inspiration dieses ausgegossenen Heiligen Geistes macht deutlich, dass das Ereignis damit zusammenhängt, dass Jesus sich auf den Thron gesetzt hat. Pfingsten geschieht, weil Jesus sich mit seinem Vater auf seinen Thron gesetzt hat, so wie es die Prophetie vorhergesagt hat. Er sollte auf dem Thron Davids sitzen, aber nicht auf einem irdischen Thron hier zunächst einmal. Er sollte zur Rechten des Vaters sitzen.

[14:59] Es heißt ja, er ist zur Rechten Gottes erhöht worden. Nun, was bedeutet das? Schauen wir uns einen anderen Text an, in dem jetzt Paulus über diesen Vorgang, über diese Idee spricht, in Epheserbrief Kapitel 1 und dort ab Vers 19.

[15:19] Epheser 1 und dort Vers 19. Paulus spricht über die gewaltige Kraft, die Gott hat. Vers 19: "Was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke." Paulus nimmt eine ganze Reihe von Begriffen, um die Kraft Gottes zu beschreiben. Er geht weiter in Vers 20: "Diese Kraft, diese Macht hat er wirksam werden lassen in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen."

[15:56] Also in Apostelgeschichte 2 haben wir tatsächlich erstmal nur gelesen, dass Christus erhöht worden ist zur Rechten Gottes, und jetzt lesen wir hier ganz deutlich, dass der Vater ihn gesetzt hat zu seiner Rechten in die himmlischen Regionen. Und jetzt erklärt Paulus noch mehr. Er sagt in Vers 20:

[16:16] "Hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen." Was Paulus sagt, ist ganz spektakulär. Er sagt, die Position, die Jesus nach seiner Himmelfahrt hat, ist weitaus höher als alle Macht, alle Königreiche, alle Fürstentümer, die es auf dieser Welt gibt und im ganzen Universum. Jesus ist auch nicht ein bisschen höher als der größte Machthaber, den es sonst im Universum gibt. Er ist weit hoch über allen Machthabern, über allen Fürstentümern, Gewalten, Mächten, Herrschaften und so weiter.

[17:05] Vers 22: "Und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben." Also alles ist Jesus zu Füßen gelegt. Deswegen, sagt Paulus, ist er auch das Haupt der Gemeinde. Und lass mich eine Fußnote anfügen: Jesus muss in allen Dingen das Haupt seiner Gemeinde sein. Wenn wir sagen, Jesus ist zur Rechten des Vaters erhöht worden, er sitzt mit dem Vater auf dessen Thron, und wir dann den Anspruch haben, Gottes Gemeinde selbst zu führen und selbst zu entscheiden, was Gottes Gemeinde links, rechts, wohin sie sich zu bewegen hat. Wenn wir die Gemeinde Gottes in unsere eigene Hand nehmen, dann widerlegen wir unseren eigenen Glauben, dass Jesus auf dem Thron sitzt. Wenn wir es wirklich ernst meinen, dass Jesus auf dem Thron ist, dann verbietet sich alles politische Manövrieren, sei es zum vermeintlich Guten, wie wir uns das manchmal so entschuldigen, egal was es ist.

[18:11] Wenn wir wirklich der Meinung sind, wenn wir wirklich glauben, wenn wir überzeugt sind, dass Jesus hoch über allen Fürstentümern auf dem Thron Gottes sitzt, dann dürfen wir ihm die Zügel nicht aus der Hand reißen wollen, wenn es um die Gemeinde geht. Ganz egal, ob es um die Generalkonferenz weltweit oder um die lokale Ortsgemeinde geht. Es ist Gottes Gemeinde. Und wenn wir glauben, dass er sich mit seinem Vater auf seinen Thron gesetzt hat, dürfen wir wissen, gemäß Paulus hier im Epheserbrief, dass er das Haupt über alles der Gemeinde ist. Also nicht nur über die ganze Gemeinde, sondern alles, was zur Gemeinde gehört, alles, was die Gemeinde betrifft. Jesus ist das Haupt über jede Abteilung der Gemeinde, über jedes Werk der Gemeinde, über jedes Glied der Gemeinde, über alle Arbeitsbereiche der Gemeinde. Er ist über alles Haupt.

[19:01] Vers 23: "Die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt." Halten wir fest: Jesus, von dem wir gelesen haben, dass er einmal bei seiner Wiederkunft auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen wird, hat sich nach seiner Auferstehung auf einen Thron gesetzt zur Rechten des Vaters. Und das ist keine Zwischenposition im Sinne von "ein bisschen mehr Macht als Mensch, aber noch nicht so viel wie später". Das ist eine Position, in der ihm alle Macht und Herrschaft gegeben ist.

[19:39] Jesus hat das selbst völlig unmissverständlich ausgedrückt.

[19:48] Matthäus 28 und dort ab Vers 18 sagt Jesus. Matthäus 28, Vers 18: "Und Jesus trat hinzu, redete mit ihnen und sprach: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.'" Das ist eine kurze und prägnante Zusammenfassung dessen, was Paulus sehr ausführlich gerade im Epheser 1 beschrieben hat. Hoch über alle Macht, über alle Herrschaft, über alle Fürstentümer – alles ist ihm zu Füßen gelegt worden. Er hat alle Macht. Also halten wir fest: Jesus, der auf dem Thron Davids sitzen sollte, ist nach seiner Auferstehung zur Rechten Gottes erhöht worden und hat sich auf seinen Thron gesetzt. Und das bedeutet alle Macht im Himmel und auf Erden, ohne Abstriche, ohne Zwischenstufen, ohne Eingrenzung und Qualifikation: vollständige, absolute Macht über alles im gesamten Universum, auf der ganzen Erde und über seine Gemeinde.

[20:53] Die Frage ist jetzt: Was macht Jesus? Schauen wir in Hebräer 8, Vers 1. Wiederum Paulus, der den Gedanken vom Sitzen zur Rechten Gottes aufgreift. Schauen wir in Hebräer, Kapitel 8, Vers 1. Paulus sagt hier, indem er jetzt sein längeres Argument, das er entwickelt hat, zu einer Schlussfolgerung führt. Er sagt in Hebräer 8, Vers 1: "Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel."

[21:43] Jesus sitzt auf dem Thron als ein Machthaber mit aller Macht im Universum. Er sagt es ganz deutlich: Er ist hoch über alle Macht erhöht. Er hat alle Macht, die es gibt. Und diese Macht benutzt er für eine bestimmte Rolle, nämlich als Hohepriester.

[22:12] Was heißt das? Was bedeutet es, dass Jesus mit all seiner Macht auf seinem Thron als Hohepriester wirkt und dient? Es heißt nämlich in Vers 2: "einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch." Jesus, der auf dieser Erde nicht kam, um bedient zu werden, sondern um zu dienen, der auf dieser Erde als einfacher Zimmermann ohne Reichtum, ohne weltlichen Einfluss, ohne Armeen sein Königreich erklärte. Jetzt, wo er auf den Thron des gesamten Universums gesetzt wird – man muss natürlich sagen, wieder gesetzt wird, aber er wird zum ersten Mal jetzt als Mensch auf den Thron des gesamten Universums gesetzt.

[22:59] Hier ist ein Mensch, lieber Freund, liebe Freunde, denn Jesus hat seine Menschheit nicht aufgegeben. Er ist zwar mit einem verwandelten Körper auferstanden, aber ist immer noch Mensch. Hundertprozentig Mensch. Die Bibel macht das ganz deutlich. In Apostelgeschichte 17 sagt Paulus ganz deutlich, dass ein Mann, Jesus Christus, die Welt richten wird.

[23:17] Jesus ist der Mensch, der erste Mensch, dem alle Gewalt, alle Macht, alles, was es an Herrschaft gibt, in seine Hand gegeben worden ist. Er hat sich auf den Thron des Vaters gesetzt – die höchste Position, die man im Universum haben kann. Und die Frage, die wir uns vielleicht selten stellen, aber die sich eigentlich jetzt logisch ergibt, ist: Was wird dieser Mensch, der als er keine Armee hatte und keine Soldaten hatte und keine finanziellen Mittel und keine politischen Verbindungen, der zu dieser Zeit auf dieser Erde demütig gedient hat – was wird er machen? Wie wird er sich verhalten, wenn er plötzlich alle Macht im Himmel und auf Erden hat?

[24:09] Die Antwort: Er dient weiter. Er dient weiter. Sein Charakter ändert sich nicht. Er, der als quasi Obdachloser plötzlich nicht auf einen weltlichen Thron gesetzt wird, sondern auf den Thron des Universums, ändert sich nicht in seinem Charakter. Er dient weiter als Diener des himmlischen Heiligtums.

[24:43] Manchmal ist es so, dass Menschen, die unter ganz ärmlichen Bedingungen leben, einen sehr guten Charakter entwickeln. Aber wenn sie plötzlich durch bestimmte Umstände ihres Lebens zu Reichtum kommen, wenn man sie plötzlich in einer Machtposition stellt, fangen sie an, ihren Charakter zu verändern.

[25:01] Manch einer kann mit dem Reichtum, mit der Macht, die das Leben ihm schenkt, das Leben ihm zuspielt, nicht umgehen.

[25:13] Aber Jesus bleibt derselbe, als er auf dem Thron sitzt. Er bleibt ein Diener.

[25:29] Vers 6 sagt uns, nun hat er – in Hebräer 8, Vers 6 – nun, Verzeihung, nun aber hat er einen umso erhabeneren Dienst erlangt, als auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen festgesetzt wurde. Er ist der Diener des neuen Bundes. Und worum geht's beim neuen Bund?

[25:46] Es geht darum, dass Menschen mit Gott verbunden werden. Derselbe Jesus, der arm und teilweise fast ohne Freunde und ohne jegliche irdische Ressourcen – würde man denken: kein Geld, keine Freunde, keine Armeen, nichts dergleichen – dieser Jesus, der sein ganzes irdisches Leben dazu gewidmet hat, Menschen für Gott zu gewinnen, ändert nichts an diesem Ziel, als ihm plötzlich die gesamten Ressourcen des Himmels zur Verfügung stehen. Er kommt in den Himmel und wird, obwohl er immer noch Mensch ist (er ist Mensch und Gott natürlich, aber er ist auch Mensch), auf den Thron des Vaters gesetzt, und er fängt nicht an, plötzlich anders zu denken als vorher. Er tut nicht plötzlich seinen eigenen Ruhm mehr schätzen als das Wohl anderer.

[26:48] Er dient weiter als Hohepriester. Er dient weiter, damit Menschen, sowie du und ich, das Evangelium so verstehen, wie auch die Jünger damals, als sie auf der Erde waren.

[27:04] Die Frau am Jakobsbrunnen, die Ehebrecherin. So wie er damals für die Menschen da war und ihnen gedient hat, so dient er jetzt als Diener des neuen Bundes. Und so sagt der Hebräerbrief, dass Jesus ein Hohepriester ist wie Melchisedek, ein König, der ein Priester ist. Er sitzt auf einem Thron, aber ist ein Diener, ein Priester. Hebräer 5 und dort Vers 8: "Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt und nachdem er zur Vollendung gelangt ist, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott genannt, Hohepriester nach der Weise Melchisedeks." So wie Melchisedek ein König war in Hebräer 7, Vers 1: "Denn dieser Melchisedek war König von Salem, ein Priester Gottes des Allerhöchsten. Er kam Abraham entgegen, als der von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte und segnete ihn." Ein König, der Priester ist.

[28:07] Jesus sitzt also auf einem Thron und dient. Er sitzt nicht auf dem Thron einfach nur, dass Leute ihn toll finden, sondern er sitzt auf dem Thron, um diese Macht, die er hat, dafür zu benutzen, dass der neue Bund möglichst in vielen Menschen Realität wird. Gott kann das nicht erzwingen, aber alle Macht ist ihm gegeben und er benutzt sie – ist Jesus gegeben – und alle Macht benutzt er dazu, dass Menschen diesen neuen Bund kennenlernen.

[28:42] Auf welchem Thron sitzt Jesus? Hebräer Kapitel 4 und dort Vers 14 bis 16. Hebräer 4, Vers 14 bis 16: "Da wir nun einen großen Hohen Priester haben, der die Himmel durchstritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis, denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachen, sondern einem, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde."

[29:11] Wenn wir manchmal heute Menschen, die viel Macht haben, die sind oft so und sie lassen sich abschirmen, sie haben kein Verständnis für die einfachen Menschen. Wenn man mit ihnen Kontakt haben könnte, wäre es wahrscheinlich fast unmöglich, ihnen deutlich zu machen, in welcher Situation man ist. Aber mit Jesus ist es ganz anders. Obwohl er dort auf dem höchsten Thron des gesamten Universums sitzt, kennt er dich und mich ganz genau und er kennt unsere Schwachheiten und er hat Mitleid mit uns, denn er weiß genau, wie es ist.

[29:44] Und deswegen sagt der Paulus jetzt in Vers 16: "So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade." Es ist der Thron.

[30:07] Jesus ist König und Priester, weil er jetzt, wo wir hier reden und sprechen, seit seiner Himmelfahrt in einem juristisch ganz vollen Sinne das Königreich der Gnade verwaltet und regiert. Das, worauf die Menschen im Alten Testament durch Glauben gehofft haben und dem Glauben dadurch auch schon empfangen konnten, das ist jetzt Realität geworden. Jesus hat den Satan, die Sünde, den Tod besiegt. Er ist Sieger. Er sitzt auf dem Thron und ihm ist alle Macht im Universum gegeben, die er als Diener für uns ausübt.

[30:54] Jesus sitzt auf dem Thron Gottes und Jesus, so haben wir gelesen, sitzt auf dem Thron der Gnade und dort wirkt er für uns.

[31:12] Schauen wir Hebräer 12 und dort Vers 1 und 2. Hebräer 12 Vers 1 und 2: "Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat."

[31:45] Wir dürfen in unseren Kämpfen, in unseren Anfechtungen, wenn die Sünde versucht, uns wieder zu kriegen. Wir dürfen zu Jesus schauen, der dort auf dem Thron sitzt. Er, König über das Königreich der Gnade. Er, der der Anfänger des Glaubens ist, er wird mit der Macht und mit der Kraft, die er hat, den Glauben auch vollenden.

[32:16] Wozu ist ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben? Nicht um weltpolitische Veränderungen durchzuführen, nicht um ein irdisches Reich aufzurichten, nicht um einen Gottesstaat, wie manche z.B. in Amerika sich wünschen. Alle Macht und Gewalt ist ihm gegeben, damit der neue Bund in möglichst vielen Herzen Realität wird, dass Menschen wirklich echte Vergebung der Sünden erlangen, dass sie wirklich eine enge Verbindung, eine untrennbare Verbindung mit Gott haben, dass das Gesetz Gottes in ihr Herz geschrieben wird. Dazu ist ihm alle Macht im Universum gegeben worden.

[32:59] Und wenn wir auf ihn schauen, dann hat er genügend Ressourcen, um den Glauben, den er angefangen hat in uns auch zu vollenden. Lieber Freund, liebe Freundin, hast du manchmal Sorge, dass dein Glaube nicht vollendet werden kann? Ich kenne solche Sorgen. Ich glaube, wir alle haben sie früher oder später mal in unserem Leben gehabt oder haben sie ab und zu oder haben sie vielleicht sogar jetzt gerade, dass wir uns die Frage stellen: Werde ich einmal am Ende in meinem Glauben fest bleiben? Wird mein Glaube vollendet werden? Wir schauen auf uns und wir merken, wir haben nicht die Kraft.

[33:33] Aber Jesus sagt: "Mir ist alle Macht im Universum gegeben worden." Nicht einfach, damit ihr nur missionarisch erfolgreich seid. Die Macht, die Jesus hat, ist nicht einfach nur dazu da, damit sich mal Türen öffnen, wo wir sonst alleine nicht weiterkommen würden. Die Macht, die er hat, ist dazu da, um uns im neuen Bund festzumachen, um unseren Glauben zu vollenden. Deswegen sollen wir unter diesem Missionsbefehl hinausgehen und Menschen zu Jüngern machen. Und Jesus möchte sagen: "Die Macht, die mir gegeben ist, die bezieht sich nicht nur auf euch, dass ich euch als Missionare helfe, sondern sie bezieht sich darauf, dass die Menschen, die ihr erreichen wollt, dass ich alle Macht im Himmel habe und auf Erden, damit sie den Glauben kennenlernen, dass der Glaube anfangen kann und dass der Glaube vollendet ist." Jesus hat alle Macht, um Menschen in ihrer Suche nach Wahrheit und Vergebung zu stützen, zu unterstützen, es ihnen zu schenken, ihnen zu helfen, sie darin zu bestärken, es in ihnen zu tun.

[35:07] Matthäus 28 und dort ab Vers 18: "Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.'" Weil das so ist, möchte er, dass die Menschen diese Macht in Anspruch nehmen, dass sie wissen, dass sie mit Freimütigkeit zum Thron der Gnade kommen können.

[35:24] Wozu? Was können wir beim Thron der Gnade bekommen? Wir haben es, glaube ich, gar nicht so richtig noch einmal herausgestellt. Lesen wir kurz in Hebräer 4, Vers 16: "So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe." All die Macht ist dafür da, damit wir Barmherzigkeit finden, damit wir Gnade finden, damit wir rechtzeitige Hilfe finden. Sogar dann, wenn wir noch gar nicht gesündigt haben, können wir schon zum Thron der Gnade kommen, damit wir gar nicht sündigen müssen.

[35:56] Jesus sitzt auf dem Thron, weil er Überwinder ist und als Überwinder über den Satan, über die Sünde, über den Tod, als Überwinder geht er nicht in den Himmel und sagt: "Ja, schaut mal, wie toll ich bin." Als Überwinder ist es sein größtes Anliegen, dass alle seine Macht, alle seine Kraft, alle seine Ressourcen eingesetzt werden für die Rettung von anderen. Der Überwinder Jesus benutzt alle seine Ressourcen, die er hat, um andere zu retten. Seinen Thron, seine Macht benutzt er, damit andere gerettet werden.

[36:40] Und Jesus sagt: "Mir ist gegeben alle Macht." Matthäus 28, Vers 18: "Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.'" Ja, eine wunderbare Verheißung. Sie sagt: Jesus ist bei uns, aber sie sagt auch, wenn wir anderen helfen, Jesus zu finden, ist er bei uns, weil er das tut, weil er alle seine Macht dafür investiert, um Menschen zu Gott zu führen.

[37:22] Wenn Jesus, der Überwinder, alle seine Macht investiert, alle seine Ressourcen investiert, um andere zu Gott zu führen, machen wir dasselbe, setzen wir unsere Kraft dafür ein, andere Menschen zu Jesus und seinem Evangelium zu führen.

[37:47] Jesus hat gezeigt, dass selbst wenn man nichts hat, man trotzdem Gottes Werk an die erste Stelle setzen kann. Und im zweiten Schritt zeigt er, dass wenn man alles hat, man trotzdem selbstlos Gottes Werk an die erste Stelle setzen kann. Ganz egal, ob du mittellos bist und ohne Freunde, so wie Jesus auf der Erde, oder ob dir alles gehört, so wie Jesus im Himmel. Es gibt niemals eine Entschuldigung, nicht für das Wohl anderer zu wirken und nicht dafür sich einzusetzen, damit andere zu Gott finden. Jesus hat überwunden und als Überwinder dient er anderen, indem er alles, was ihm gehört, für das Wohl anderer einsetzt.

[38:42] Aber wir müssen noch einen Punkt klären. Wir haben gelernt und gesehen, Jesus sitzt jetzt auf dem Thron der Gnade, denn alle seine Macht ist nicht dazu gegeben, jetzt die Feinde zu vernichten. Jetzt, wo wir jetzt reden, seit seiner Himmelfahrt, ist all diese Macht nicht dazu gegeben, um die Sünde – Verzeihung – um Böses auszulöschen. Seine Kraft und seine Macht wird dafür eingesetzt, um Menschen zu retten.

[39:13] Wir haben gesehen, dieser Thron, auf dem er sich gesetzt hat, ist der Thron der Gnade. Aber lesen wir noch einmal Offenbarung 3, Vers 21 und lesen wir ganz genau, was dort steht. Dort steht nämlich: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe."

[39:35] Manchmal haben wir die Vorstellung, dass Gott der Vater auf einem Thron sitzt, dem es Gerechtigkeit gibt und dass dann Jesus für die Gnade zuständig ist, um den Vater umzustimmen. Aber die Wahrheit ist, als Jesus sich auf den Thron der Gnade setzte, war das der Thron, auf dem auch der Vater sitzt. Mit anderen Worten, auch der Vater selbst sitzt auf dem Thron der Gnade. Es ist nicht der Vater für die Gerechtigkeit und Jesus für die Gnade zuständig. Nein, sie beide sitzen auf dem Thron der Gnade und sie werden beide auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen und auch Gerechtigkeit und Gericht ausführen.

[40:31] In Offenbarung Kapitel 4 und dort Vers 2 und 5 sehen wir den Thron Gottes, wie Johannes ihn in der Vision beschreibt. Offenbarung 4, Vers 2: "Und sogleich war ich im Geist und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer." Er beschreibt in Vers 5, wo dieser Thron genau war: "Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind." Sieben Feuerfackeln. Das erinnert uns in der Heiligtumsprache an den siebenarmigen Leuchter. Der Thron Gottes befindet sich hier in Offenbarung 4 im Heiligen.

[41:11] Gottes Thron der Gnade befindet sich im Heiligen hier in Offenbarung 4. Und inmitten des Thrones finden wir in Offenbarung 5 und dort Vers 5 und 6 Jesus. Offenbarung 5, Vers 5 und 6: "Und einer von den Ältesten spricht zu mir: 'Weine nicht, siehe, es hat überwunden, der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen.' Und ich sah und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet. Es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde inmitten des Thrones." Das Lamm.

[41:55] Der Löwe, der gesiegt hat, wie es in Vers 5 heißt: "Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist." Jesus sagt ja: "So wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." Hier sehen wir den Überwinder. Aber als sich Johannes umdreht, um ihn zu sehen, diesen Löwen, sieht er ein Lamm wie geschlachtet.

[42:30] Jesus hat gewonnen. Er ist Sieger, weil er für dich und für mich gestorben ist und weil die Bereitschaft, den anderen mehr zu lieben als sich selbst, das Regierungsprinzip des Himmels ist. Und Jesus hat durch sein Leben und durch sein Leiden, durch seinen Tod gezeigt, bewiesen, dass Gott so ist.

[43:24] Können wir mehr an Gott denken als an uns? Können wir mehr an andere denken als an uns? Wenn jemand uns so sehr liebt und bereit ist, alles für uns zu geben, sein Leben und alle seine Ressourcen, die es im Universum gibt.

[43:54] Dieser Thron der Gnade bleibt in der Bibel nicht in aller Ewigkeit im Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums, Verzeihung. In Daniel 7, im Kontext des endzeitlichen Gerichtes heißt es in Daniel 7 und dort Vers 9: "Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron war Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer."

[44:33] Das Studium würde hier zu weit führen, aber ich denke, wir alle wissen – und das können wir auch noch mal in anderen Videos nachvollziehen, und wenn es in Videos über das Buch Daniel z.B. die Drei Engelsbotschaften, die wir auf Jul Media haben – dass sich hier um das Gericht seit 1844 handelt und dass die Throne vom Heiligen ins Allerheiligste gebracht werden. Das ist die Zeit, in der wir jetzt leben.

[45:03] Jesus sitzt noch immer auf dem Thron seines Vaters und dieser Thron ist noch immer der Thron der Gnade, weil noch immer die Einladung an alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen ausgeht, das Evangelium anzunehmen, Teil des Königreiches Gottes zu werden. Der Thron der Gnade ist noch immer für uns erreichbar. Der Thron, auf dem Gott, der Vater und Jesus sitzen, ist noch immer der Thron, wo alle Kraft und Macht im Universum für unsere Begnadigung und unsere Hilfe gebraucht werden.

[45:43] Es ist aber jetzt auch die Zeit, in der Gericht gehalten wird. Es ist die Zeit, wo sich im Laufe dieses Gerichtes ein Wechsel vollziehen wird, wo Jesus dann nicht mehr Hohepriester sein wird nach der Weise Melchisedeks, wo er irgendwann seine priesterlichen Gewänder ausziehen wird.

[46:03] Wir lesen in Daniel 7, Vers 13 und 14: "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht." "Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen."

[46:29] Hier geht es um eine andere Form des Königtums. Hier geht es um eine andere Ebene des Königtums. Denn in Daniel 7, da geht es im ganzen Kapitel um die Frage, wer regiert diese Welt auch politisch? Und nachdem ein Königreich nach dem anderen es versucht hat und gescheitert ist, sagt uns Daniel 7, dass in diesem Gericht jemand auf den Thron gesetzt wird, der über alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen für alle Ewigkeit regieren wird.

[47:07] Jesus wird dort zum König, er bekommt ein Königtum, hier wird ein Aspekt des Königtums angesprochen, der über das hinausgeht, was der Thron der Gnade bedeutet. Denn das Königtum der Gnade hat er schon längst, aber jetzt wird ihm sozusagen das politische Königtum übertragen.

[47:30] Und das, was hier im Gericht geschieht, das geschieht in völliger Übereinstimmung zwischen Jesus und dem Vater. Wir lesen in Johannes Kapitel 5 und dort Vers 22 und 23. Johannes 5 Vers 22 und 23: "Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat."

[47:56] Im Gericht seit 1844 richtet der Sohn und zwar mit dem ausdrücklichen Ziel, dass alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Es gibt heute immer wieder den Versuch, Jesus irgendwie unter den Vater zu stellen als weniger der Ehre wert. Aber Jesus sagt ganz deutlich, dass so wie wir den Vater ehren, wir auch den Sohn ehren sollen, denn er sitzt mit dem Vater auf seinem Thron. Und er sagt sogar: "Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt auch den Vater nicht." So sehr sind Jesus und der Vater gleich.

[48:46] Das geschieht seit 1844. Sie sitzen beide auf dem Thron und während seit 31, seit der Himmelfahrt, der Thron der Gnade offen ist, damit alle Macht jedem Gläubigen, jedem, der in Buße zu Jesus kommt, zur Verfügung steht, um den neuen Bund zu erleben, kommt jetzt seit 1844 zusätzlich zu dem Thron der Gnade, der bestehen bleibt, die Idee des Gerichts dazu. Und dieses Gericht, wie gerade angesprochen, führt dazu, dass Jesus irgendwann zum politischen König gekrönt wird.

[49:24] Und das hat folgende Konsequenz in Matthäus 25, wir haben sie heute schon mal kurz gelesen. Matthäus 25 und dort Vers 31. Matthäus 25, Vers 31: "Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte, die Schafe von den Böcken scheidet."

[50:02] Wenn Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels, dann wird er auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen. Dann wird er auf dem Thron seiner endgültigen Königsherrschaft sitzen. Dann wird die Gnadenzeit vorbei sein. Es ist nicht so, dass das eine Königreich das andere verdrängt, sondern die Prinzipien, die sich im Königreich der Gnade gezeigt haben über den Charakter Gottes, werden die Grundlage bilden für alle Ewigkeiten und zeigen, warum dieses Königreich der Herrlichkeit das einzige ist, das überhaupt denkbar ist.

[50:45] Aber die Gnadenzeit wird dann abgelaufen sein. Dann ist der Thron, auf dem er sitzt, nicht mehr der Thron der Gnade, sondern der Thron der Herrlichkeit. Und dann wird alle Macht und alle Gewalt und Herrschaft, die ihm gegeben worden ist, nicht mehr eingesetzt werden, um den neuen Bund festzumachen und Menschen dazu einzuladen, weil dann die Zeit dafür abgelaufen ist. Dann wird dieselbe Macht, die in universaler Fülle zur Verfügung stand, damit Menschen das Evangelium annehmen, jetzt dafür gebraucht, um für Gerechtigkeit zu sorgen, um Menschen auch ihrer gerechten Strafe zuzufügen und alle Macht im Himmel und auf Erden, die Jesus hat, wird dann auch dafür eingesetzt werden, dass die Sünde und die Sünder, die sich an der Sünde für immer festgeklammert haben, für immer aus dem Universum ausgelöscht werden.

[51:49] Liebe Freunde, hier schließt sich jetzt der Kreis. Matthäus 19, Vers 28. Matthäus 19, Vers 28: "Jesus aber sprach zu ihnen: 'Wahrlich, ich sage euch, ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.'" Wir werden mit Könige sein. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

[52:32] Jesus hat in dieser Welt als erster und einziger von Geburt bis zu seinem Tod vollständig überwunden. Und er ist auf den Thron gesetzt worden und hat uns gezeigt, was er mit aller Macht im Himmel und im Universum macht: anderen dienen. Und wenn wir seine Untertanen sein wollen, seine Nachfolger, wenn wir seinen Sieg, die wir schon unser Leben in vielfacher Hinsicht in den Sand gesetzt haben, wenn wir seinen...

[53:06] den Grund gelegt haben, wenn wir seinen Sieg für uns in Anspruch nehmen, seine Gnade, die er jetzt für uns hat, in Anspruch nehmen, dann werden wir mit ihm Könige sein, wenn er mit seinem Vater auf dem Thron der Herrlichkeit sitzt. Ist das nicht unfassbar? Wir werden mit ihm Könige sein aufgrund des Thrones der Gnade. Nur weil es diesen Thron der Gnade gibt, können wir dann mit ihm Könige sein, wenn er auf dem Thron der Herrlichkeit sitzt.

[53:52] Und dort in Lukas 22, Vers 28 bis 30 heißt es: Jesus sagt: "Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen." Wir erinnern uns vielleicht ein bisschen an Offenbarung 14, Vers 12. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, die halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu selbst in den größten Anfechtungen der Endzeit, die bei Jesus bleiben, die angesichts der Dinge in Offenbarung 13 auf dem Berg Zion mit dem Lamm Jesus stehen. Offenbarung 14, Vers 1.

[54:22] Und jetzt heißt es in Vers 29: "Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat, sodass ihr an meinem Tisch in meinem Reich essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten." Wir sehen in diesen Gedanken, der in der Offenbarung wieder aufgegriffen wird.

[54:40] Der Vater lässt Jesus mit auf seinem Thron sitzen, aber Jesus denkt an uns und hat all seine Macht eingesetzt für uns, sodass wir am Ende, wenn er in Herrlichkeit auf dieser Erde regiert, wir mit ihm regieren dürfen.

[55:02] Nun, wir werden dadurch nicht Gott, unter gar keinen Umständen. Wir sehen in der Offenbarung, das ist schon Offenbarung 4, im Himmel Wesen gibt es, die ganz nah am Thron sind, die offensichtlich Könige sind.

[55:20] Es heißt hier in Offenbarung 4, Vers 4: "Und rings um den Thron waren 24 Throne und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten."

[55:32] Oder in Vers 6: "Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer gleich Kristall und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen voller Augen vorne und hinten."

[55:43] Das sind Könige um den Thron. Das sind vier lebendige Wesen, die sind sogar in der Mitte des Thrones, dort, wo auch Jesus ist.

[55:50] Aber eins ist ganz sicher: Jesus wird angebetet, aber nicht die vier lebendigen Wesen, nicht die 24 Ältesten. Die beten an, obwohl sie so nahe sind beim Thron, teils sogar inmitten des Thrones. Es gibt kein Vertun.

[56:05] Gott der Vater wird angebetet. Jesus wird angebetet. Die 24 Ältesten beten an. Die vier lebendigen Wesen, die so nah am Thron sind, sie beten an. Sie werden nicht angebetet.

[56:16] Es bleibt eine ganz klare, fundamentale, unüberbrückbare Differenz zwischen Gott und den Geschöpfen.

[56:26] Aber dadurch, dass Jesus Gott ist und Mensch wurde, hat er die Geschöpfe und uns, besonders uns Menschen, ganz nahe zu sich gebracht.

[56:38] Wir werden nicht Gott, wir werden ganz nah Gott sein.

[56:43] Und wenn wir mit Jesus auf seinem Thron sitzen, heißt es nicht, dass wir Gott sind. Es heißt nur, dass Gott ein solcher König ist, der auch ein kleines Kind auf den Schoß nimmt, damit es bei ihm ist. So ein König ist Gott.

[57:10] Und dort in Philipper 2, Vers 5 bis 11 lesen wir Vers 5: "Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen."

[57:26] "Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz."

[57:38] "Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über alle Namen ist", weil Jesus dem Feind des Reiches Gottes, dem Egoismus, immer siegreich gegenüberstand, weil er sich nie dazu hinreißen ließ, zuerst an sich zu denken, weil er bis zum bitteren Ende Sieger über den Egoismus war, über den Stolz, über die Sünde.

[58:12] "Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über alle Namen ist." Wir lesen Offenbarung 3, Vers 21: "So wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe, damit in dem Namen Jesus sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters."

[58:38] Nach den 1000 Jahren werden alle, sogar der Satan, anerkennen, dass Jesus allein rechtmäßig König der Könige ist.

[59:04] Jesus hat sich nicht nur zeitweise auf den Thron des Vaters gesetzt. Es ist nicht eine Zwischenstation, sondern wir lesen Offenbarung 22.

[59:21] Hier wird das neue Jerusalem beschrieben auf der neuen Erde nach den 1000 Jahren und wir wissen, dass was hier beschrieben wird, das wird sich nicht mehr ändern. Das bleibt bis in alle Ewigkeit. Da kommt nie wieder ein Sündenfall dazwischen. Offenbarung 22, Vers 1: "Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes."

[59:45] Gott der Vater hat nicht für eine gewisse Zeit ein wenig Platz gemacht auf seinem Thron, sondern Jesus sitzt auf seinem Thron mit ihm bis in alle Ewigkeit.

[1:00:00] Auf diesem Thron, der jetzt noch ein Thron der Gnade ist, solange die Gnadenzeit noch währt und der irgendwann ein Thron der Herrlichkeit sein wird, weil er auf dieser Erde mit all seiner Herrlichkeit, wenn die Gnadenzeit vorbei ist, auf dieser Erde irgendwann nach den 1000 Jahren, dann auf dieser Erde die Königsherrschaft haben wird und dann wird immer noch derselbe Jesus mit demselben Vater auf dessen Thron sitzen.

[1:00:33] Und wenn Jesus für alle Ewigkeit mit dem Vater auf dem Thron sitzt, dann glaube ich, ist es nicht abwegig, wenn wir die Schlussfolgerung ziehen, dass die Überwinder auch für alle Ewigkeit mit Jesus auf seinem Thron sitzen werden.

[1:00:53] Denn das heißt ja in Offenbarung 3, Vers 21: "Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe."

[1:01:05] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du heute etwas mehr verstanden, warum Jesus König ist? Hast du heute verstanden, was Jesus mit aller Macht im Universum tut, wenn er sie bekommt? Er gibt sie für andere. Das ist Jesus, er, der als er nichts hatte, für andere dachte und nicht erst meinte, er müsste erstmal selbst was haben. Und der, der als er alles hat, trotzdem zuerst an andere denkt als Diener und Hohepriester.

[1:01:44] Wir können uns sicher sein, wenn einmal die Gnadenzeit endet und er die Bösen ausrottet, dann deswegen, weil man nichts mehr für sie tun konnte.

[1:01:52] Das lehrt uns sein Königtum jetzt im Himmel.

[1:01:59] Und wenn wir ihm glauben, wenn wir ihn zu unserem, zu meinem König machen – ich möchte, dass er in meinem Leben mein König ist –, dann wird er uns teilhaben lassen in seinem Königreich.

[1:02:13] Wir werden mit ihm sitzen auf seinem Thron. Ist dir bewusst, dass derselbe Jesus, der uns die Diagnose stellt, dass wir elend und erbärmlich sind, arm, blind und entblößt,

[1:02:39] derselbe Jesus ist, der im gleichen Atemzug uns anbietet, mit ihm auf seinem Thron der Herrlichkeit für alle Ewigkeit zu sitzen?

[1:02:54] Kann es eine schönere, bessere, begeisterndere Aussicht geben für uns, die wir geistlich in einem solchen Zustand sind?

[1:03:08] Jesus sieht, wie wir sind als Einzelne, als Familien, als Gemeinde, aber sieht auch, was sein Thron der Gnade, was seine Macht aus uns machen kann.

[1:03:20] Deswegen steht er vor der Tür und sagt: "Hey, bitte lass mich hinein. Ich möchte dir echten Glauben schenken, der durch die Liebe wirksam ist. Ich möchte dir meine Gerechtigkeit schenken. Ich möchte dich damit bekleiden. Ich möchte deine Augen salben, damit du siehst, wie ich gelebt habe, wie ich gelitten habe, was die Grundlage meiner Regierung ist."

[1:03:46] Wenn wir das annehmen, wenn wir glauben und den Glauben Gottes Gerechtigkeit in Jesus Christus für uns annehmen, unsere Augen gesalbt werden für den Charakter Gottes in Jesus, dann werden wir vorbereitet, einmal für alle Ewigkeit auf dem Thron seiner Herrlichkeit mit ihm zusammenzusitzen.

[1:04:08] Lieber Freund, liebe Freundin, wollen wir nicht die Laodizea-Botschaft jetzt hier heute mit allem unserem Herzen annehmen?

[1:04:20] Wollen wir sie nicht in unser Herz einschließen und Gott bitten, dass wir sie niemals vergessen, dass wir immer weiter darüber nachdenken, dass Jesus mit all seiner Macht genau das tun kann, was in der Laodizea-Botschaft steht? Ist das dein Wunsch? Es ist mein Wunsch. Wollen wir gemeinsam beten?

[1:04:50] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du heute in deinem Wort zu uns gesprochen hast, Herr. Danke für die Offenbarung deiner Herrlichkeit.

[1:05:07] Danke Jesus, dass wir sehen können, dass es für dich keinen Unterschied gemacht hat, ob du nichts hattest oder ob du alles hast.

[1:05:20] Als du nichts hattest, hast du anderen gedient.

[1:05:26] Und jetzt, wo du alles besitzt, dienst du noch immer allen anderen.

[1:05:34] Und Herr, das zeigt uns, dass es keinen Lebensumstand gibt, keinen Lebensumstand, in dem wir dich nicht imitieren können.

[1:05:49] Man kann nicht ärmer sein als du und nicht reicher sein als du.

[1:05:54] Herr, du bist wirklich ein echtes Vorbild und Herr, wir möchten, ich möchte dich um Vergebung bitten, wo wir dich aus den Augen verloren haben, wo wir Dinge für selbstverständlich achteten, ohne genau über dich nachzudenken.

[1:06:11] Und Herr, wir möchten dich bitten, dass dein Heiliger Geist all diese Kraft und Macht, die du hast, in unser Herz bringt, damit wir wirklich im neuen Bund leben, so wie du es dir wünschst.

[1:06:23] Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.


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