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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 3:3 spricht Christopher Kramp darüber, wie wichtig es ist, sich an die ursprünglichen Glaubenswahrheiten zu erinnern. Er erklärt, dass Erweckung nicht durch neue Lehren, sondern durch das Festhalten an dem, was man bereits weiß und erfahren hat, geschieht. Die Predigt betont die Notwendigkeit, sich von weltlichem Geschwätz und falschen Lehren fernzuhalten, um die anvertrauten Wahrheiten zu bewahren.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Und wir machen heute weiter, wir sind in Offenbarung 3 und wollen uns heute mit Vers 3 beschäftigen. Und bevor wir das tun, wollen wir, wie wir das immer gewohnt sind zu tun, mit einem Gebet starten. Und ich lade euch ein, wo es möglich ist, doch zu Hause, dass wir dazu wieder knien.

[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind, und dass du uns durch dein Wort ansprichst, stärkst und veränderst. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir lesen, uns zum Leuchten bringen. Wir möchten dich bitten, dass das, was wir lesen, uns zeigt, wie wir im Alltag leben sollen, leben dürfen, leben können mit dir. Bitte halte uns alle störende fern. Bitte sei du jetzt unser Lehrer. Wir wollen als Schüler zu deinen Füßen sitzen, dein Wort zu verstehen, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:32] Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 3. Wir lesen mal am Anfang, was zu lesen ist: "So denkt nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde." Genau, wir haben ja gesehen, wir sind in der Gemeinde Saales, und die Gemeinde Saales haben wir hier schon so ein bisschen angeschaut. Sie hat einen Namen, dass sie lebt, aber sie sind in Wirklichkeit geistlich tot. Ganz genau. Und die Aufforderung von Jesus, der Appell war: Werde wach! Oder auch besser gesagt: Werde wachsam, stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben. Die Werke sind noch nicht vollendet. Ja, das ist also nicht hoffnungslos, aber es braucht eine Umkehr, eine Erweckung.

[3:27] Wir haben gesagt, und wir haben gesagt, dass bezieht sich vor allem auf die Zeit so Ende des 18. Jahrhunderts, Anfang des 19. Jahrhunderts, als Gottes Volk, Protestantismus, und vom Namen her dagegen protestierte, dass man dem Evangelium Grenzen setzt, aber man in Wirklichkeit überhaupt gar nicht mehr das Evangelium verbreitet hat und so kalt und formal geworden war in vielen Fällen, dass eine echte Erweckung notwendig war. Denn die Reformation war noch nicht abgeschlossen, die Werke waren noch nicht vollendet. Und so bekommen wir jetzt in Vers 3 ein paar ganz wichtige Dinge gesagt. Das erste, was Jesus sagt, was sollen wir oder was sollen die Gemeinde, was sollen die Gemeinde wieder in Sardes tun? Das ist das erste, was wir tun sollen.

[4:23] Daran denken, wie sie empfangen haben. Genau, sie sollen sich etwas erinnern. Ja, sollen daran denken und woran soll sie denken? Sollen denken an das, was sie empfangen haben, oder sogar hier, wie sie es empfangen haben. Sollen sich daran erinnern, wie war das, als wir die Wahrheit bekommen haben und als wir die Wahrheit empfangen haben und gehört haben? Also, es geht darum, eine Erinnerung an den Anfang des Glaubens. Ja, wie ging das los?

[4:59] Nun, das hat nichts damit zu tun, dass Gott einfach nostalgisch ist. Ja, so wie wir manchmal, sogar: Früher war alles besser. Der Mensch neigt das ein bisschen zu. Früher war alles besser, man verklärt, dass man vergisst, was alles früher schlecht war. Aber das ist nicht der Punkt. Gott ist nicht nostalgisch, sondern dieses Prinzip, sich daran zu erinnern, was man früher von Gott bekommen hat, wie man von Gott gehört hat, ist ein ganz entscheidendes Prinzip. Und das wollen wir, meine Liebe, ein bisschen uns genauer anschauen. Wir fangen mal an im zweiten Petrus Kapitel 1, Vers 12 und 13. Zweite Petrus Kapitel 1, Vers 12 und 13.

[5:42] "Ja, darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der euch vorhandenen Wahrheit festgegründet seid." Ich halte es aus. Also hier sagt Petrus: Ich will euch immer wieder an diese Dinge erinnern. Und zwar, haben sie die Dinge vergessen? Nee, normalerweise würden wir sagen: Oh, du hast es vergessen, erinner dich daran. Ja, ähm, weil vielleicht seid ihr zu vergesslich. Ich, aber hey, wir brauchen eine Erinnerung, weil wir Dinge vergessen haben. Aber Petrus sagt nicht: Ich erinnere euch daran, weil ihr es vergessen habt, sondern er sagt: Ihr wisst es noch, oder ihr steht fest in der Wahrheit, ihr kennt sie, ihr seid daran fest gegründet. Und trotzdem erinnere ich euch.

[6:20] Und jetzt die Frage: Warum? Warum ändert Petrus die Christen, ein Menschen an an Wahrheiten, die sie schon gut kennen? Und das kommt der Vers 13. Schaut mal, Vers 13.

[6:34] "solange ich in diesem Leibeszelt bin, euch aufzuwecken, indem ich euch erinnere." Genau. Also Petrus sagt: Ich glaube, es ist richtig, dass ich immer wieder erinnere, dass ich immer wieder daran, dass in Gedächtnis, dass euch das immer wieder ins Gedächtnis rufe, was ihr kennt, was ihr wisst. Warum? Was passiert dann, wenn sie erinnert werden?

[6:53] Ja, genau damit, weil er sagt: Euch aufzuwecken. Ja, das führt zu einer Erweckung. Das ist ganz interessant. Wir alle würden uns im Leben, wir wünschen uns Erweckung für die Ortsgemeinde, wünschen uns Erweckung für die weltweite. Das Geheimnis für die Erweckung, sagt Petrus, ist: Erinnere dich, wie Gott deinen Glauben gestartet hat. Erinnere dich an die Dinge, die du schon weißt. Und Petrus ist das ganz wichtig.

[7:24] Wir schauen mal im selben Buch, Kapitel 3, Vers 1, das gleiche Prinzip. Das ist also kein Zufall, dass es hier steht. Zweite Petrus Kapitel 3, Vers 1.

[7:34] "Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich euch schreibe, um euch durch Erinnerung oder lautere Gesinnung aufzuwecken." Genau. Ja, in Essen schon geschrieben. Genau, dass der zweite Petrus, der erste Brief ist, der erste Petrus. Und Paulus sagt, der Paulus, Petrus sagt, sowohl der erste als auch der zweite Petrusbrief haben beide folgendes Ziel, nämlich er will der Erinnerung aufwecken, er will die Gesinnung aufwecken. Und zwar durch was? Er will auch erwecken. Genau.

[8:23] Eine zweite Brief den ich euch schreibe um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken. Aber das gleiche Prinzip. Oder also die Erweckung kommt durch die Erinnerung.

[9:04] Zweimal sagt Petrus: Ich wecke euch auf, indem ich euch an Dinge erinnere, die ihr schon kennt. Jesus sagt in Offenbarung 3, Vers 3: "Ich gedenke daran, wie du empfangen hast." Gedenke daran, wie du gehört hast. Warum? Weil Jesus möchte, dass die Gemeinde aufwacht. Was ist also das Geheimrezept, um aufzuwachen? Das Geheimrezept für Erweckung, sie hat die Dinge zu ändern, die man schon kennt. Bei den Dingen zu bleiben, die man schon weiß.

[9:34] Und warum ist das so? Normalerweise ist es ja meistens so, da hat man ein paar Wahrheiten, ja, so noch eine Wahrheit und noch eine Wahrheit und noch eine Wahrheit, ja, so verschiedene Wahrheiten. Und diese Wahrheiten hat man jetzt angenommen, die glaubt man. Ja, glaube ich, glaube ich, glaube ich. Alles klar. Ja, und jetzt denkt man, jetzt habe ich aber irgendwie vielleicht eine neue geistlich tote Phase. Jetzt muss irgendwie aufgeweckt werden. Jetzt denkt man nachher, vielleicht brauche ich einfach neue Wahrheiten, ja, die mich jetzt irgendwie so neu kitzeln oder so. Aber die Wahrheit ist, es sind ja diese Wahrheiten, die ich angenommen habe, die mein Herz verändert haben. Oder das sind die Fundamente des Glaubens. Genau.

[10:21] Und es ist durch diese Wahrheiten, da habe ich bekehrt. Ja, ob ich mich durch die irgendwie bekehre, weiß ich ja gar nicht. Aber bei den habe ich schon erlebt, nicht? Aber bei den habe ich schon erlebt. Bei den habe ich erlebt, dass ich war stolz und ich wurde demütig. Ich war uninteressiert und ich wurde interessiert. Ja, ich habe, ich habe keine Freude am Gottesdienst gehabt und dann hatte ich Freude am Gottesdienst wegen diesen Wahrheiten. Wenn ich also plötzlich irgendwie geistig zurückfällig werde, warum will ich dann neue Dinge ausprobieren, wenn die schon funktioniert haben?

[10:53] Also, wenn die Wahrheit vom Kreuz, an dem Jesus gestorben ist, und die Wahrheit vom Zustand der Toten und die Wahrheit von der Wiederkunft Jesu und von dem Sabbat mit dieser einfachen Wahrheiten und damals erweckt haben, warum wollen wir dann jetzt durch neue Theorien, von dem wir gar nicht wissen, oder nicht Erweckung?

[11:11] Das heißt, wir müssen nicht denken: Ah, das sind das sind Wahrheiten, die kennen wir schon. Jetzt müssen wir was drauf bauen. Wir müssen uns immer wieder an diese Wahrheiten, die uns schon mal erweckt haben, erinnern.

[11:24] Erinnerung an den Anfang des Glaubens führt zu Erweckung. Und im Kontext von Saales ist es ja so, wenn du mal zurückgehen zu Offenbarung 3, haben wir gelernt, Saales spricht von der Zeit der Reformation, und zwar nicht von der Anfangszeit der Reformation, sondern ungefähr fast 300 Jahre später, wo schon vieles den Bach runtergegangen ist. Das heißt, an den Anfang zurück, sich zu erinnern, würde bedeuten, was sollen sie tun?

[11:57] Zurück erinnern an den Anfang der Reformation. Wie hat Gott das damals gemacht? Wie hat Gott die Waldenser und die Hussiten und den Luther und die Zwingli, wie hat er sie geführt? Sie hatten ihm den Glauben erklärt, den Glauben entdeckt. Was sind die Fundamente, auf denen sie stehen? Und deswegen glauben auch wir, dass wir Erweckung, Reformation erleben, wenn wir uns auch mit dem beschäftigen, was Gott in der Vergangenheit von Menschen getan hat. Das machen wir hier in der Bibel auch. Ja, wir schauen uns an, wie hat Gott mit Abraham gewirkt, wie hat er an David gewirkt, wie hat er natürlich Paulus gesagt. Und wenn wir das anschauen, wie Gott früher den Glauben etabliert hat in seiner Gemeinde, wenn wir auch erweckt, ja, genauso in unserem eigenen Leben, wenn wir sehen, wie hat Gott früher in meinem Leben gewirkt, was hat mein Leben verändert, dann will ich wieder zurückkehren.

[12:42] Es gibt einen schönen Satz von Ellen White, wo sie mal sagt: Wenn du Jesus aus den Augen verloren hast, geh dahin zurück, wo du das letzte Mal gefunden hast, was du das letzte Mal gesehen hast. Sozusagen, geh einfach zurück. Such nicht irgendwo anders. Geh dann zurück, wo du das letzte Mal gesehen hast. Und das ist ein bisschen die Idee. Erinnere dich, wie du gehört hast. Endlich, deswegen sollten wir die Dinge, wie wir zum Glauben gekommen sind, die Geschichten, die Situation, noch die ersten Erfahrungen mit Gott, wie ein Schatz aufheben. Es kommt Zeit in unserem Leben, da werden wir das brauchen, mehr als dringend, also mehr als je zuvor. Sowieso in der Endzeit.

[13:18] Gut, schauen wir noch mal ganz kurz zurück in die Offenbarung und schauen noch mal auf Offenbarung 2, Vers 5. Diese Idee, dass wir uns erinnern sollen an den Anfang, ist nicht so neu. Hier schaut mal Offenbarung 2, und dort Vers 5.

[13:38] "Ich denke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke, sonst komme ich reich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust." Genau. Also, was ist die, womit geht das los? Da kommt die Buße, aber ist das erste, was dort steht. Genau. Und zwar denke woran?

[14:03] Bedenke anders, was war genau? Bedenke mal, wie hoch dein Stand war, wovon du gefallen bist. Ja, in der Ephesus ging es darum, dass sie die erste Liebe verlassen haben. Mit anderen Worten, denk mal dran, wie mal deine erste Liebe gewesen ist, wovon du gefallen bist. Erinner dich daran, wie eng deine Beziehung zu Jesus. Und ich glaube, es ist wichtig, dass ich und dass wir uns die Frage stellen: Hatte mir schon eine engere Beziehung zu Jesus? Ja, und dann nicht sagen: Oh, es ist tatsächlich so. Oh nein, jetzt ist alles vorbei, sondern da will ich wieder zurück.

[14:31] Das ist der Mechanismus der Erweckung. Bringt wieder zurück. Ich will da wieder zurück, was ich mein Gott habe. Und darüber hinaus, ja, bedenke, wovon du gefallen bist. Das ist also ein grundlegendes Prinzip, das nicht auf eine Gemeinde beschränkt, das nicht auf eine Zeit halt, einfach in Zeitalter der Kirchengeschichte beschränkt, sondern das gilt immer dich.

[14:53] Nun, wir sollen nicht nur uns erinnern. Ah ja, doch, genau das müssen wir auch noch lesen in Hebräer Kapitel 2.

[15:10] Hebräer Kapitel 1. Darum sollen wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa ableiten. Genau. Warum sollen wir auf das achten, was wir gehört haben? Das finde ich ableiten, also nicht ableiten, denn der Weg ist schmal. Und um zu wissen, ob wir noch auf dem Weg sind, müssen wir gucken, welchen Weg du bisher gegangen bist. Ja, deswegen tretet hin an die Wege, schaut den guten Weg, ja, den den Weg der Vorzeit.

[15:39] Weil, wenn wir das nicht machen, wenn wir uns nicht daran erinnern, was wir gehört haben, dann gleiten irgendwann ab. Und deswegen sagte die Liebe immer und immer wieder, dass wir auf das achten sollen, dass wir gehört haben, dass wir uns über die Dinge Gedanken machen, die wir durch Gottes Wort gelernt haben. Nur das stärkt uns und das wird echt Erweckung bringen, echte Wirkung. Hat nicht so viel was damit zu tun, dass ich emotional auf einem Hoch bin oder dass ich irgendwie keine Probleme mehr habe, sondern dass ich den Glauben festhalte, den Glauben festhalten und die Erfahrung, die ich mit Gott gemacht habe, persönlich. Ja, und ich denke, jeder von uns hat persönliche Erfahrung mit Gott gemacht. Wenn wir uns daran erinnern und daran festhalten, dann werden wir erweckt werden. Das ist die Verheißung. Ja, und das ist das Tolle, weil das heißt, Erweckung ist also nichts, was sie nicht tun kann. Sondern wenn ich eine Erfahrung mit Gott habe, brauche ich ja nur mich daran erinnern. Gott sagt nicht: Okay, das ist schon mal gut, aber du brauchst noch mehr. Er sagt: Schaut zurück. Und jeder kann zurückschauen. Jeder kann sich das erinnern, was er schon weiß. Ja, weil Gott geht es nicht darum, dass wir möglichst viel abgehakt haben. Und es geht darum, dass wir uns konstant mit diesen beiden beschäftigen. Wenn Gott die Wahl hat, ob ich fünf übliche Wahrheiten beständig durchdenke oder jeden einzelnen Vers irgendwann mal verstanden habe, danach wieder vergessen habe, dann glaube ich, ist ihm wichtiger, dass der fünf Weiden ständig durchdenken. Ja, also natürlich, wenn wir dadurch wachsen, wenn mehr verstehen, aber das entscheidende, dass wir nicht einfach nur abhaken und zum nächsten weitergehen, sondern wie gesagt, das ist ein Fundament, ist auf dem ich drauf bleibe kann, aber das immer bleibt.

[17:26] Also, wir sollen uns daran erinnern. Und dann steht dann Offenbarung 3, das schauen wir uns noch mal an. Da steht also: "So denkt nun daran, wie du empfangen und gehört hast." Und was das nächste, was wir tun sollen, wenn wir uns also daran erinnern, sagt: Ach ja, so war das, so hat Gott zu mir gesagt, gesprochen, das hat er in meinem Leben getan. Was sollen wir dann tun?

[17:49] Bewahren, besonders bewahren und bewahre es. Ja, denke daran, erinnere dich, was du gehört hast, was du gesehen hast, und dann bewahre es. Halte fest, sozusagen. Ja, und das erinnert uns dann Offenbarung 2, Vers 25.

[18:05] Auch das schon in den Gemeinden gesehen. Ja, in der Gemeinde Thya, was steht dort? "Doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme." Genau. Das hatten wir bei der Gemeinde letztendlich, das was wir haben, sondern festhalten. Eine der schlimmsten Dinge, die ich gesehen habe in der Gemeinde, ist so vollkommen, dass Menschen echte Wahrheit wirklich verstanden haben, lieben und ausleben und dann wieder aufgeben. Das traurigste, was es gibt. Also die waren wirklich davon überzeugt und sie wieder gegangen. Und Paulus hat auch erlebt, es gibt Mitarbeiter von ihm, die sind für die Welt zurückgegangen. Der Demas, was zum Beispiel, ja, der hat dann die Welt lieb gewonnen, der ist wieder weltlich geworden. Und deswegen ermahnt Paulus und Petrus und Jesus hier in der Offenbarung immer wieder die Gemeindegeschwister: Haltet fest, haltet fest an dem, was ihr habt, auch wenn neue Lehrer kommen, ja, und neue Dinge reinbringen wollen, die alten Sachen beiseiteschieben wollen. Es ist wichtig, dass wir festhalten, weil wir da wissen, was die alten Wahrheiten in unserem Leben bekommen.

[19:13] Nun, deswegen lesen wir mal, was der Paulus an Timotheus schreibt in erster Timotheus Kapitel 6.

[19:31] Erste Timotheus Kapitel 6 und dort Vers 20.

[19:48] "Ultimodius, bewahre das anvertraute Gut, meide das unheilige, nichtige Geschwätz und die Widersprüche gefälschlich sogenannter Erkenntnis." Genau. Also Paulus, wer hat Timotheus zu Paulus, was für ein Verhältnis hat nebeneinander? Also, was für ein Stand?

[20:12] Das war ein Geschwister im Glauben, scheint einen Mitarbeiter, von dem, ja, ein junger Mitarbeiter, den herangezogen hat. Paulus war dann schon älter, ja, und er wollte jetzt den Timotheus darauf vorbereiten, irgendwann den Staffelstab zu übernehmen, ja, die Verantwortung zu übernehmen. Genau so jemand, der den ausgebildet hat, in der mitgenommen hat auf die Missionsreisen und der dann Stück für Stück das die Arbeit eines Evangelisten, gelernten eines Missionars. Und er schreibt ihm dann hier zwei Briefe und am Ende dieses ersten Briefes sagte und Timotheus, bewahre das anvertraute Gut.

[20:53] Und zwar, wie soll das bewahren? Indem er das nicht die Geschwätz nicht wahrnimmt. Genau, er soll das was meiden, das unheilige, nichtige Geschwätz und und zwar Widersprüche. Und zwar sagt er ganz speziell die Widersprüche der fälschlich so genannten Erkenntnis.

[21:10] Vielleicht hast du auch eine Fußnote da unten, das steht die Genesis und die Gnosis. Das ist ganz interessant. Die Gnosis war etwas, was dann vor allem da im zweiten und dritten Jahrhundert sich so richtig ausgebreitet hat als eine Irrlehre. Und zwar war die Idee dahinter, dass es eine geheime Wahrheit gibt, die das gemeine Fußvolk nicht begreifen kann, die nur die Eingeweihten verstehen kann. Ja, nur wer so richtig sich tief dahin versenkt, der bekommt die Geheimlehre, die wahre Erkenntnis, dass man die, die erleuchtet sind, ja, die anderen, dass das die breite Masse hat, nur so ein einfachen, simplen Glauben. Aber die, die wirklich wissen, muss geht. Ja, und das ist natürlich etwas sehr Interessantes, weil das sofort, dass man den menschlichen Stolz anspricht. Ja, ich bin, ich weiß mehr als so. Ja, ich habe mich mehr mit der Bibel beschäftigt, hat geheime Sachen entdeckt, die du beim Lesen gar nicht finden kannst, weil du nicht die richtige Ausbildung hast. So, das war die Idee.

[22:07] Und das hat natürlich dazu geführt, dass die Gnosis dann in der Gnosis dann viele Dinge verfälscht worden sind und die Bibel alles interessiert worden ist. Ja, dass man gesagt hat, vielleicht es gibt einen bösen Gott im Alten Testament oder verschiedene Dinge. Das gar nicht ausbreiten, aber es gibt also ihre Lehrer, die diesen, diesen, die das menschliche Herz so angesprochen haben. Du kannst mehr wissen als die anderen, dadurch bist du mehr errettet. Und eigentlich funktionieren alle Irrlehren heutzutage so, dass sie sagen: Ja, ja, die breite Masse glaubt das, aber in Wirklichkeit ist es ja so.

[22:45] Ja, und jede Lehre, die man nicht durch eigenes Bibellesen verstehen kann, ist wohl nicht richtig. Ja, denn alle Wahrheit, die von Gott ist, die kann man auch durch Lesen begreifen, ja, durch eigenes Lesen und eigene studieren. Deswegen sagte meinte, dass meine diese Widersprüche, meine diese Irrlehre, meine auch das unheilige, nichtige Geschwätz.

[23:08] Das heißt, damit wir die Wahrheiten, die uns anvertraut worden sind, auch Wahrheit dann vertraut worden, groß und gewichtig, klar, wenn keine anderen Gemeinde jemals zuvor sind so wichtige und so entscheidende und so viele Wahrheiten anvertraut worden. Und damit wir sie behalten, müssen wir uns von nichtigem Geschwätz werden und wir müssen uns von ihnen fernhalten, von und uns nicht so sehr mit Widersprüchen beschäftigen.

[23:38] Und deswegen ist immer gleich weiter, Timotheus, der zweite Brief, den geschrieben hat.

[23:56] Zweite Timotheus 1 und dort Vers 13. Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist.

[24:06] Genau, und das ist interessant. Er sagt jetzt, was er tun soll. Wir haben gelesen im ersten Brief: "Meide das meine, das aber..." Was soll er tun? Woran soll er sich halten?

[24:16] Halten und das Muster. Das ist etwas, wo man sich orientieren kann. Also, ich kann nicht stricken, ja, es gibt so Strickmuster, ja, da wird dann genau gesagt, muss man das so und so machen, ja, und dann hat man das Muster vor sich und dann drückt man nach dem Muster. Dann sieht's so aus, oder wenn man das Muster hält, kommt was anderes bei raus.

[24:47] Und so sagt Paulus, es gibt ein Muster. Wir sagen auch, das ist ein Mustergültig, ja, das ist ein Muster-Vorbild. Der nach diesem Muster soll ich leben. Paulus sagt: "Halte es, es gibt ein Muster für dich."

[25:02] Und zwar das Muster der gesunden Worte. Paulus spricht doch von der heilsamen Lehre, ja, die gesunde Lehre, das ist die, die nicht krank macht. Und von wem hat Timotheus diese gesunde Lehre gehört? Von Jesus Christus. Das stimmt, aber durch wen hat Jesus sie ihm gepredigt?

[25:21] Paulus sagt: "Von wem hast du sie gehört?" Wo zum Timotheus spricht: "Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du..."

[25:34] ...erst 13 von mir gehört hast. Ja, also Paulus sagt: "Du hast diese Worte von mir gehört."

[25:42] Das heißt für uns wiederum, wir können den Apostel Paulus lesen, die Briefe des Apostels Paulus, zu wissen, hier haben wir ein Muster der gesunden Worte. Ja, das ist deswegen haben wir die Bibel als Maßstab. Ja, das bezieht sich ja nicht nur auf den Paulus, auf den Petrus und Johannes, sondern Matthäus und Lukas und Jesaja und das Alte Testament.

[26:00] Das Muster der gesunden Worte. Wenn jemand kommt und spricht nicht nach diesem Muster, ja, wie sagt ihr, seid 20 nicht mal...

[26:04] Ganz kurz, hier 2. Petrus 1, Vers 20. "Zum gesetzlichen Zeugnis, wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie keinen Morgenrot." Genau. Das heißt, wenn ein Mensch nicht nach diesem Muster predigt, ich dachte, diesen Muster lehrt, hat es keine Zukunft.

[26:32] Deswegen haltet fest. Und Paulus sagt: "Bewahre das an." Bewahre dieses gesunde Muster. Ja, halte dich. Wir müssen uns also, wir können nicht einfach, also es gibt heutzutage die so diese Idee, naja, Hauptsache Liebe Jesus, egal was ich glaube oder egal was man sagt. Aber Paulus sagt: "Nein, halt, es gibt ein Muster, die gesunde Lehre, die gesunden Worte, halt das fest."

[26:53] Und für die Protestanten war das enorm wichtig, weil zu der Zeit, ähm, Ende des 18. Jahrhunderts, da kam die Aufklärung an.

[27:00] Die Aufklärung hat gesagt, da... [Musik] ...eine natürliche Ursache. Ja, weil angefangen an der Bibel Dinge wegzunehmen, gesagt: "Aha, vielleicht ist das Kapitel gar nicht von Mose geschrieben, sondern jemand anders." Ja, und dann: "Das ist ein Widerspruch, angeblich." Und das passt nicht zu dem. Und das hat den Protestantismus so das Leben aus dem rausgezogen. Eine Bild nur die Form, die Hülle. Man war noch Protestant, man hat gar nicht mehr geglaubt, was Paulus geglaubt hat.

[27:27] Aber das fängt ja jetzt schon wieder an, zweifeln in den Worten. Es hat gar nicht aufgehört. Es hat im Protestantismus seitdem nie wirklich aufgehört. Ja, das ist immer schlimmer geworden. Es geht da los in der Zeit. Ja, es gab aber natürlich einige, die sich haben erwecken lassen, aber die sind dann, die haben dann ihre Bewegung gegründet. Zu denen kommen wir dann in der achten Gemeinde.

[27:52] Genau. Aber das zeigt uns, was eigentlich die, was die Protestanten um 1800 gebraucht haben, war die guten alten biblischen Wahrheiten. Wir werden sehen, das, was dann die Erweckungsprediger gepredigt haben, waren die guten alten lieblichen Wahrheiten: die Wiederkunft, das Kreuz, das Gesetz Gottes und so weiter.

[28:15] Weiter. So, und dann lesen wir noch in Offenbarung 3 und dort Vers 3.

[28:27] "So denke nur daran, wie du empfangen hast und gehört hast. Empfang und gehört hast und bewahre es und tue Buße." Was heißt Buße tun?

[28:41] Zurückkehren. Genau. Buße bedeutet, ich bin unterwegs und stelle fest, ich bin auf dem falschen Weg. Was mache ich? Buße ist die Umkehr, und zwar nicht einfach mit den Beinen, sondern die Umkehr mit dem Kopf, die Umkehr mit dem Denken. Mit der "neuer" im Griechischen, das Umdenken.

[29:00] Und auch das haben wir Offenbarung schon vorher gehabt. Zum Beispiel in Offenbarung 2, Vers 5, haben wir schon gelesen, da heißt es: "Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße." Und nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der Gemeinde Laodizea.

[29:13] Offenbarung 3, Kapitel 3, Vers 19: "Alle, die ich lieb habe, die überführe ich..." Nee, die überführe und züchtige ich. So sein und eifrig und tue Buße. Genau. Sein und eifrig und tu Buße.

[29:37] Die Botschaft der Buße ist nicht nur eine Botschaft an die Leute außerhalb der Gemeinde, deine Botschaft an uns. Ähm, was der, was der Luther in seine 95 Thesen...

[29:54] ...und die erste These besagt: "Als unser Herr Meister gesagt hat: 'Tue Buße', hat er gemeint, dass unser gesamtes Leben ein Leben der Buße sein soll." Also so ungefähr.

[30:06] Also nicht etwas, was ich einmal tue, habe ich Buße getan, fertig, aus. Sondern nach der Bibel ist eigentlich Buße etwas Beständiges, sich immer wieder meinem Herzen umkehre von falschen Gedanken, ist immer wieder korrigieren lasse, weil von uns aus unsere Gedanken immer wieder eine falsche Richtung. Ja, und sie müssen lernen, sich dem Heiligen Geist anzupassen. Sie müssen lernen vom Heiligen Geist geführt zu werden.

[30:30] Deswegen muss ich immer wieder irgendwas, sagt nur eine kontinuierliche Buße sein. Echte Buße. Unser ein echtes Leben ist ein kontinuierliche Buße, kontinuierliche Demut.

[30:47] Das heißt, eigentlich ist Buße etwas, etwas, was jeden Tag geschehen sollte. Dann können sie sagen: "Das war damals am Anfang meines Glaubens." Ja, wenn wir so denken, dann müssen wir uns daran erinnern an den Anfang unseres Glaubens, als wir Buße gehabt haben. Und dann werden wir auch jetzt wieder Buße haben. Ja, weil die selben Wahrheiten, die damals Buße ausgelöst haben, ja, als ich mich bekehrt habe von schlechten Gedanken, als ich mich bekehrt habe von meinem Stolz, eigentlich bekehrt habe von meiner Weltlichkeit.

[31:17] Die selben Wahrheiten werden dasselbe jetzt auch wieder tun. Sie werden mich wieder daran erinnern: "Ach ja, ich wollte eigentlich nicht stolz, ach ja, ich wollte nicht so weltlich sein, ich wollte nicht schlecht reden, ich wollte nicht solche komischen Gedanken haben."

[31:27] Das ist diese Buße, diese beständige Buße. Und die brauche ich persönlich. Wir alle wollen jeden Tag Buße tun, umkehren. Das heißt, Jesus der Gemeinde empfiehlt. Das ist nichts, wo man sich auf die Schulter klopft und sagt: "Oh, ich habe noch 27 neue Wahrheiten entdeckt, die noch keiner wusste." Sondern das ist so.

[31:48] So, ich muss zurückgehen zu dem, was ich eigentlich schon weiß. Das ist ein bisschen demütigend, aber ist auch gut so, weil das ja unser Problem ist, dass wir uns zu sehr schnell erhöhen und wir die Buße brauchen. In dem Moment vergessen.

[32:01] Ganz genau. Ganz genau.

[32:06] So, und dann schauen wir in Offenbarung 3, Vers 3. Wann geht es weiter? "So denke nur daran, wie du empfangen und gehört hast und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich dich kommen werde."

[32:26] Das ist interessant. Hier geht's natürlich um welches Thema?

[32:32] Die Wiederkunft. Ganz genau. Und zwar eine der Punkte, wo wir gemerkt haben, das ist eine Gemeinde, die schon in der Nähe der Wiederkunft lebt. Das ist nicht zur Zeit von Luther, wo die Wiederkunft noch über 500 Jahre in der Zukunft lag. Ein Tag des Gerichts, über 300 Tage, 300 Jahre in der Zukunft. Das ist jetzt, wo die Botschaft der Wiederkunft sozusagen jetzt aktuell wird und deswegen auch in den Fokus rücken muss.

[32:56] Und interessanterweise, normalerweise ist ja so fast alle, wenn die Offenbarung ist ja voll der Zitate und Anspielungen, ja. Die Offenbarung ist wie so ein Sackbahnhof, da kommt alles aus der ganzen Bibel kommt da zusammen. Aber meistens kommt aus dem Alten Testament, ja, ganz, ganz viele Parallelen kommen aus dem Alten, das kommt aus dem Neuen.

[33:09] Und zwar, schauen wir uns ganz kurz an. Dieses bezieht sich ziemlich offensichtlich auf etwas, was er selbst gesagt hat in Matthäus Kapitel 5.

[33:37] Matthäus 24 und dort Vers 42 und 43. "So wacht nun, denn ihr wisst nicht, in welche Stunde euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausvater wüsste, in welche Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen."

[33:55] Genau. Also, womit wird hier die Wiederkunft verglichen? Mit einem Dieb. Mit einem Dieb, der überraschend kommt. Und was ist...?

[34:04] Und weil das so ist, was sollen also die Gläubigen tun? Sie sollen wachen. Und was soll die Gemeinde in Sardis tun? Sie sollen wachen.

[34:13] Wenn du nicht wachst, also die Sache ganz einfach: Wenn ich nicht wache, dann kommt Jesus wie ein Dieb in der Nacht.

[34:22] Überraschend. Genau. Und zwar überraschend, weil das bedeutet nicht, wie viele Christen glauben, dass Jesus so kommt, dass es keiner merkt. Ja, viele denken vielleicht hast du schon mal gehört, viele denken, Jesus kommt so unsichtbar und so unhörbar und so, dass wir ein Dieb in der Nacht, ja, und dann gibt's geheime Entrückung angeblich und so weiter. Aber wir wissen, dass das hier ganz laut und deutlich sein wird.

[34:44] Nämlich in 2. Petrus, 2. Petrus Kapitel 3 und dort Vers 10. "Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen."

[35:08] Genau. Also, wenn Jesus wie ein Dieb in der Nacht kommt, wird man zurückbekommen? Ja oder nein? Man kriegt die Himmel vergehen mit Krachen. Ja, also das einmal vor der, vor den tausend Jahren. Nach den tausend Jahren, aber auf jeden Fall ist der Punkt ist hier, das Kommen von Jesus ist physisch bemerkbar.

[35:26] Das heißt, so richtig gesagt, dass Dieb in der Nacht bezieht sich darauf, dass es unerwartet ist. Man ist nicht vorbereitet. Ja, deswegen sagt er, wer nicht wacht, der kriegt also, der ist dann überrascht. Wir sollen aber wachen.

[35:42] Und das heißt, dass er uns nicht wie ein Dieb in der Nacht kommt. Ja, das heißt ja in Offenbarung: "Wache, ansonsten, wenn du nicht wachst, dann komme ich wieder in der Nacht." Also nicht unerwartet.

[35:52] Genau, weil wir auf ihn warten und uns auf ihn vorbereiten. Ja, wir werden da nicht überrascht werden davon, weil das ist was Jesus sich wünscht. Er wünscht sich, dass wir nicht überrascht sind von seiner Ankunft, weil das würde beweisen, dass wenn ich auf ihn gewartet habe, und das würde beweisen, dass wir nicht lieben.

[36:09] Und das würde zeigen, dass wir seine Erlösung nicht angenommen haben. Und deswegen sind wir halt, dieses Wachen hier ist nicht einfach nur, naja, bisschen Beschäftigungstherapie. Dieses Machen zeigt, ob ein Mensch wirklich erlöst ist, aber wirklich bekehrt ist. Und weil diese Wachsamkeit fehlt, deswegen sagt Jesus: "Tut Buße."

[36:26] Und ich glaube, ich muss in meinem Leben mir wieder sagen und wir alle müssen sagen: "Sind wir eigentlich wirklich wachsam? Machen wir..."

[36:31] ...eigentlich wirklich wachsam? Machen wir und bereiten uns auf die Wiederkunft Jesu vor?

[36:57] Und das zwei, denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

[37:07] Bis sechs, wenn sie nämlich sagen werden: "Friede und Sicherheit", dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangeren Frau, und sie werden nicht entfliehen.

[37:19] Er kommt nicht, weil sie überrascht sind. Ja, was werden sie denken, bevor er kommt? Ja, wir sind in Sicherheit. Wer ist alles? Okay, ja, keine Gefahr. Und plötzlich, während dieses Wiederkommen, und das wird sie völlig überraschen. Ja, die werden nicht entfliehen. Sie können sich dann nicht mehr vorbereiten.

[37:37] Vers 4. Ja, aber Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wieder die Liebe überfallen könnte, die für die wahren...

[37:45] ...klar. Denn sie sind nicht, wo sie sind nicht in der Finsternis. Das heißt, die, die nicht machen, die sind in der Finsternis. Die Finsternis hat mit dem nicht machen zu tun, während das Licht hat mit dem wachsam zu tun. Ja, das heißt, wenn Jesus sagt: "Ihr müsst aufwachen, weil ihr bisher nicht wacht", dann heißt es eigentlich, dass die Gemeinde sich in der Finsternis befindet.

[38:10] Ja, so weiter. Zu lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen. Entschuldigung, ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an, noch der Finsternis.

[38:25] So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen. Zum, lasst uns wachen und nüchtern sein. Genau. Lass uns nicht schlafen.

[38:34] Ja, lass uns wachen und was heißt nüchtern sein?

[38:47] Ist, dass man nicht emotional ausflippt, wird, dass man mit gesunden Menschenverstand glaubt. Ja, also natürlich Gott alles zutraut, aber nicht sozusagen jetzt extreme geht und so, also, dass man besonnen und nüchtern...

[39:05] ...vernünftiger Gott. Er gibt vernünftige Dinge, die wir glauben sollen und und und und vernünftige Prinzipien und so soll man es vorbereiten auf die Wiederkunft.

[39:14] Weil dann werden wir nicht überrascht werden. Und ich glaube, was wir lernen müssen, was wir lernen können von der Gemeinde Sardis, ist das, wenn wir in unserem Leben und leicht ablenken lassen, vielleicht einlullen lassen, vielleicht auch die alten Wahrheiten vergessen.

[39:28] Das wird zurückkehren, Buße tun und uns vorbereiten. Jesus kommt. Ich glaube, Jesus kann schneller kommen, als wir das denken. Aber dazu ist es notwendig, dass wir besonders nüchtern sind und dass wir die Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu an die erste Stelle unseres Lebens setzen.

[39:58] Himmlischer Vater im Himmel, wir möchten dich um Vergebung bitten. Vergebung, dass wir uns so leicht ablenken lassen. Vergebung, weil wir so leicht deinem Wort misstrauen. Dabei ist es so gut. Dabei bist du so gut.

[40:12] Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns echte Buße schenkst, so wie du sie nur schenken kannst. Und dass du uns echte Reue schenkst und echte Demut. Und dass wir uns wieder an das erinnern, was du alles in unserem Leben schon getan hast.

[40:33] Lass uns dadurch echte Erweckung schenkst, die aus deinem Wort kommt. Und Herr, dafür danken wir dir, dass du das gerne tust. Das wird dadurch uns auf die Wiederkunft vorbereiten können. Alles bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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