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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Folge von „Offenbarung Vers für Vers“ tauchen wir tief in Offenbarung 5, Vers 10 ein. Christopher Kramp beleuchtet die Bedeutung dieses Verses und erklärt die faszinierende Manuskripttradition dahinter. Erfahre, wie diese Erkenntnisse dein Leben bereichern können.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Wir freuen uns, dass ihr wieder dabei seid zu einer weiteren Folge, in der wir jetzt in Offenbarung 5 noch ein bisschen uns genauer Vers 10 anschauen wollen. Wir haben das letzte Mal etwas technisch über Manuskripte gesprochen, haben noch eine wichtige Ergänzung und auch Modifizierung Korrektur zum letzten Mal gleich zu machen und wollen uns dann aber heute inhaltlich mit Vers 10 beschäftigen. Und bevor wir das alles tun, möchten wir Gott einladen, unser Studium zu segnen, uns zu führen und uns Wahrheit zu offenbaren, die für unser Leben tatsächlich eine große Bereicherung sein wird. Wenn es euch möglich ist, dann lasst uns dazu gemeinsam niederknien.

[1:35] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir dein Wort haben. Hab Dank, dass du uns Wahrheit offenbarst. Hab Dank, dass du uns auch korrigierst und dass du uns auf dem Weg der Wahrheit immer weiterführst. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt unsere Herzen reinigst von allem, was stören könnte, dass du uns wirklich segnen kannst, dass du uns erfüllen kannst mit deinem Heiligen Geist und dass dein Wort uns Freude macht, uns stärkt, uns tröstet und uns zeigt, was du alles uns tun kannst und willst und dass wir hier schon auf diese Erde mit dir ganz eng verbunden zusammenleben. Herr, wir möchten dir danke sagen für die Gelegenheit jetzt über dich zu lernen und dich bitten, dass du unser Gast und Lehrer bist. Amen.

[2:17] Offenbarung Kapitel 5 Vers 10. Wir haben das letzte Mal uns ausführlich Gedanken gemacht über die komplizierte Manuskripttradition. Ich will das nur ganz kurz noch einmal uns vor Augen führen. Es ging um die Frage, steht dort sie oder uns? In Vers 9 und 10. Das haben wir uns ja dort angeschaut und entsprechend versucht zu verstehen, wie dort die verschiedenen Manuskript Lesarten alle zusammenhängen. Haben festgestellt, dass es Manuskripte gibt, die in Vers 9 und 10 von Sie sprechen bzw. gar nichts sagen und sie dann welche die in Vers 9 von uns und in Vers 10 von Sie sprechen und welche die in Vers 10 und in Vers 9 von uns sprechen.

[3:11] Und da möchte ich noch eine kurze Sache hier ergänzen, die mir wichtig ist, die ich das letzte Mal nicht ganz richtig gesagt habe und die man auf jeden Fall noch hier vor Augen haben sollte. Wenn wir uns noch mal daran erinnern an die verschiedenen Manuskripte, dann hatten wir ja sozusagen den Kodex Alexandrinus als Vers 9 und Vers 10. Der hatte also gar nichts hier und dann sie. Ja, und dann hatten wir den Codex Sinaiticus und wir hatten den sogenannten Mehrheitstext. Das heißt, das ist der Text, der die große Masse aller griechisch Manuskripte darstellt. Ähm der auch viele auch dann ältere jüngere Manuskripte sind und der hat hier dieses uns in Vers 9 und er hat aber sie in Vers 10. Und dann gibt es einige wenige Manuskripte, die tatsächlich uns und uns haben.

[4:33] Und hier kommt jetzt die wichtige Ergänzung und Korrektur. Ich habe beim letzten Mal den Eindruck erweckt, als ob der sogenannte Textus Receptus hier identisch ist mit dem Mehrheitstext, aber dem ist nicht so. Ich habe das noch mal noch mal nachvollzogen und der sogenannte Textus Receptus steht auch hier. Ähm, das liegt oder um das noch mal besser zu erklären, der Textus Receptus, das sind die Bibelmanuskripte, die Anfang des 16. Jahrhunderts von Erasmus von Rotterdam zusammengestellt worden sind. ist eine eine gute Handvoll von Bibelmanuskripten gewesen. Äh und auf diesen ersten zusammengestellten Manuskripten, das ist me also die kommen auch aus der großen Tradition des Mehrheitstextes, sind aber nur einige wenige Manuskripte und das war die erste Basis für die reformatorischen Bibelübersetzung der der Textus Receptus.

[5:19] In der Regel ist Textus Receptus und Mehrheitstext normalerweise eigentlich ziemlich identisch. Das ist eigentlich fast immer gleich. Nur an diesem Fall haben tatsächlich die man oder hat hat das wenige Manuskriptmaterial, was der Erasmus überhaupt hier an dieser Stelle für die Offenbarung zur Verfügung hat, das ist nicht so viel gewesen, hat einige von diesen wenigen Manuskripten gehabt, die uns und uns sagen. Weswegen tatsächlich der Textus Receptus, weswegen in z.B. der King James Bibel und anderen reformatorischen Übersetzungen hier uns und uns steht.

[5:51] Ähm, es ist aber wichtig zu betonen, dass tatsächlich die große Mehrzahl der Manuskripte ähm aus denen auch sonst der Textus Receptus sich speißt, hier dieses uns und sie hat, was schon darauf hinweist, dass hier irgendwie ein textliches Problem vorliegt. Und wir haben letztes Mal uns ja angeschaut, dass aus dem Gesamtkontext des Kapitels und der der ganzen Logik, die dort vorhanden ist, dass sie ein neues Lied singen, vorher was anderes gesungen haben, dass auch die so wie es der Text hergibt, offenbar auch die vier lebendigen Wesen diese Worte singen, dass damit eigentlich nur diese Variante wirklich in Frage kommt, denn die vier lebendigen Wesen werden nicht uns gesagt haben, du hast uns erkauft von der Erde. Und es wäre auch dann unklar, um es jetzt ein neues Lied ist, wenn sie gerade erst in den Himmel aufgefahren sind und jetzt Erlöste Menschen dort sind.

[6:46] Das heißt, aufgrund des Kontextes macht macht es eigentlich ganz guten Sinn wirklich bei dieser Variante zu bleiben. Ähm wir haben letztes Mal versucht zu vermuten, warum dieses uns da reingedrungen ist. Vermutlich, weil hier das Objekt im Satz fehlt. Ein von der Stilistik ein verkürzter Satz. hat man versucht vielleicht das irgendwie zu ergänzen, hat nicht drauf geachtet, dass das dann im Widerspruch zersteht und dann gibt's einige Manuskripte, die es halt einfach angeglichen haben, aber letztlich in die vom Gesamtkontext her gesehen die falsche Richtung.

[7:15] Ähm das ganze also noch zur Ergänzung, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, dass das übersehen worden ist. Der Textus Receptus hat also tatsächlich uns und uns ähm basiert ja bei wirklich auf sehr sehr wenigen Manuskripten und die allermeisten, die sonst auch quasi den Textus Receptus oder mit dem Textus Receptus in Übereinstimmung sind, haben hier dieses uns sie behalten dieses Sie hier in Vers 10, was für uns so ca heute auch wichtig ist und das deutlich macht, es ist das singen hier himmlische Wesen und sie singen über die Menschen, die erlöst worden sind. Die Menschen selbst, die Erlösten singen dann erst in Offenbarung 7 mit, wenn sie dann auch mit im Himmel sind.

[7:51] Das also erstmal so noch als Ergänzung für das, was wir das letzte Mal angeschaut haben. Wer da noch mehr wissen will, da kann mir natürlich uns schreiben bei Joel Media und dann können wir das vielleicht auch dann noch mal im Detail erörtern, was die einzelnen Manuskripte betrifft. Aber das soll jetzt hier nicht weiter aufhalten. Aber dann haben wir es jetzt einmal noch mal richtig und ganz korrekt, so wie die Manuskriptlage ist. Und wie wir gesehen haben, man kann aufgrund von internen Überlegungen des Textes, wenn man sich wirklich schaut, was auch ab Vers 8 geschrieben steht, wie das argumentiert wird, also wie Johannes das Ganze beschreibt, davon ausgehen, dass eigentlich das hier der Original Wortlaut gewesen ist.

[8:31] Wie dem auch sei, wir gehen jetzt weiter und gehen zu Vers 10. In meiner Schlachterübersetzung, die sich auf den Textus Receptus stützt, genau wie die King James steht jetzt und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott. Wir werden herrschen auf Erden. Aber in den allermeisten Bibelübersetzung und vor allem auch allermeisten Bibelmanuskripten ganz ganz ganz ganz großen Mehrheit steht: "Und hast sie zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott und wir werden herrschen auf Erden."

[9:04] Was wir uns heute anschauen wollen, jetzt wo wir diese Manuskriptfrage uns angeschaut haben und zu einem Schluss gekommen sind, erstmal von dem ich glaube, dass er mit dem Gesamtkontext von Offenbarung 5 am besten in Harmonie zu bringen ist und den ja die sinnvollste Erklärung darstellt. Wollen wir uns jetzt die Frage stellen, was es eigentlich konkret bedeutet, Könige und Priester zu sein? Denn unabhängig davon, ob jetzt hier sie oder uns gestanden hat im Original von Johannes ist deutlich: Es geht um uns Menschen. Es geht um darum, dass Jesus aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen, so wie es in Vers 9 steht, König und macht.

[9:48] Wir lesen vielleicht noch mal ab Vers 9 und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: "Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut oder halt für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völker und Nation und hast uns oder sie zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott und wir werden herrschen auf oder sie werden herrschen dann in den in den anderen Übersetzung in anderen in den meisten Manuskripten und sie werden herrschen auf Erden."

[10:20] Diese Idee von König und Priester, die ist eine alte Idee, eine Idee, die wir zurückverfolgen können, bis auf die Anfänge der Erde selbst. Erste Mose Kapitel 1 und dort in Vers 26. Und Gott sprach: "Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische Meer und über die Vögel Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde auch über alles gewürmt, das auf der Erde kriecht."

[10:59] Der Mensch war geschaffen als König. Adam und Eva sollten König und Königin sein im Garten Eden. Als der Mensch geschaffen worden ist, war das sozusagen Teil seiner Existenz. Das war Teil seiner Identität. Das war nicht ein Gott hat nicht Menschen geschaffen und gesagt, wenn ihr euch gut anstrengt und wenn ihr dann alles gut richtig macht und und richtig erfüllt und dann werden wir später drüber nachdenken, ob wir euch vielleicht irgendwie auf einen Königs also so so promoten zum König oder so. Nein, der Mensch hat von Anfang an dafür geschaffen, König zu sein.

[11:37] Aber und das ist jetzt sehr interessant noch bevor gesagt wird, dass er herrschen soll, wird gesagt, er soll Gott ähnlich sein. Er soll im Bild Gottes sein. Er soll also ein König sein, wie Gott König ist. Denn Gott ist der eigentliche König. Er herrscht über alles. Ein wunderschöner Psalm sagt das so. Psalm 97: "Der Herr regiert als König. Es verlocke die Erde. Die vielen Länder sollen sich freudig freuen."

[12:04] Gott ist der wahre König. Menschen sollten in ihrem Königtum ein Abbild des Königreiches Gottes sein. Adam und Eva sollten auf der Erde durch ihr Leben, durch ihr Verhalten, durch ihre Worte, durch das, was sie getan haben im Garten Eden, dem ganzen Universum illustrieren, wie Gott regiert. Wenn die Engel die ungefallenen Welten auf Adam und Eva schauen sollten und sehen, wie sie mit Esel und mit Kolibrium, mit Alligator umgegangen sind, mit den Tieren, dann sollten die ungefallenen Wesen verstehen, genauso liebevoll geht Gott mit uns die Menschen als Illustration für das Königreich Gottes.

[12:47] Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde auch über alles gewürmen, das auf der Erde kriecht. Und Gott sagt es ihnen dann auch. Es heißt in Vers 27: "Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, dem Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie Gott und Gott segnete sie." Und Gott sprach zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles lebendige, das sich regt auf der Erde."

[13:23] Gott segnet und sagt, sie sollen Könige sein. Sie sind also Könige aufgrund des Segens Gottes, nicht aufgrund ihrer aufgrund ihrer eigenen Qualitäten, sondern weil Gott sie gesegnet hat, weil sie Gott ähnlich geschaffen sind und in ihrer Ähnlichkeit und aufgrund des Segens Gottes allein können sie dieses Königtum richtig ausüben.

[13:45] Als sie sich vom Segen Gottes entfernt haben, als sie durch den Sündenfall ihre Ähnlichkeit zu Gott preis gegeben haben, als sie anders gehandelt haben, als Gott handeln würde, als sie sich selbst genommen haben, was sie meinten, dass ihnen zusteht. Und damit das Wesen Gottes, der nicht an sich selbst denkt, die Liebe denkt nicht an das ihre, sagt Johannes 13 Verzeihung Korinther 13. In dem Moment, als sie anders gehandelt haben, als Gottes getan hätte, haben sie auch ihr Königtum verloren.

[14:19] Denn wer die Sünde tut, so sagt Johannes Kapitel 8 und dort Vers 34. Jesus antwortete ihn: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Sie haben ihr Königtum verloren. Sie wurden Knechte der Sünde.

[14:48] Aber Gott hat die Menschheit nicht aufgegeben. Und der Erlösungsplan illustriert, wie aus Knechten wieder Könige werden, wie aus Menschen, die ihren eigenen Willen durchsetzen wollen, wieder Menschen werden, die Gottes Wesen reflektieren. Interessanterweise würde die Welt mit ihren Welt im Prinzip jetzt genau anders sind. Sie würde denken, Menschen, die alleine entscheiden können und und tun, was sie wollen. Das sind Könige und Menschen, die die dienen und die für andere da sind. Das sind das sind Knechte. Aber die Bibel zeigt, es ist genau umgekehrt. Menschen, die alles alleine machen wollen, die sich auf Gott um Gott nicht scheren, die die sich selbst erhöhen, das sind Knechte und Menschen, die dienen, Menschen, die ihre Gaben und Fähigkeiten zum Wohl andere einsetzen. Das sind die Könige.

[15:35] Die Knechtschaft der Sünde wird im Buch Mose illustriert durch die buchstäbliche Knechtschaft in Ägypten. Und Gott befreit sein Volk aus der Knechtschaft in die Freiheit. Und sobald sie frei sind, bietet er ihnen tatsächlich das an, was er auch für Adam und Eva vorgesehen hat, nämlich das Königtum.

[15:56] In zweite Mose 19 und dort ab Vers 4 sagt Gott durch Mose zu den Israeliten. 2. Mose 19 Vers 4: "Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlers Flügeln getragen und euch zu mir gebracht habe." Er sagt später dann in den zehn Geboten. 2. Mose 20 Vers 2: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, also der Sklaverei herausgeführt habe." Gott hat die Sklaverei beendet und jetzt ist die Sklaverei vorbei. Ein Symbol für die Erlösung. Das Blut an den Türpfosten war natürlich ein Symbol für das Blut, das Jesus am Kreuz von Golgatha für uns alle vergossen hat.

[16:34] Die Israeliten sind frei. Die Israeliten sind durch das Blut des Lammes befreit worden und können jetzt Könige sein. Vers 5: "Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, das ist nämlich das die zehn Gebote. Äh das macht 5. Mose Kapitel 4 ganz deutlich. Der Bund Gottes, das sind die zehn Gebote. So sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst."

[17:11] Befreite sind Könige unter einer Bedingung, wenn sie nämlich an dem Gesetz der Freiheit festhalten. Sie sind durch das Blut freigemacht worden und das Gesetz beschreibt die Freiheit, zu der sie Gott berufen hat. Sobald, wenn sie das Gesetz aber ablehnen, wenn sie es brechen, wenn sie darin nicht leben wollen, sind sie auch nicht frei. Sie sind dann wieder Sklaven.

[17:39] Deswegen ist es eine unab ein ein unumgängliche Notwendigkeit für einen geistlichen König das Gesetz zu halten. Denn Gott selbst auf seinem Thron basiert seine gesamte Regierungsherrschaft auf den Prinzipien des Gesetzes Gottes. Wer ein König sein will im Königreich Gottes, der kann Gottes Gebot nicht verachten. Der kann Gottes Gesetz nicht mit Füßen treten. Der braucht Gottes Gesetz im Herzen.

[18:13] Wer freigemacht ist von der Sklaverei, wird ein König, der das Gesetz Gottes hält. Das ist der Plan Gottes im Erlösungsplan. ein Königreich von Priestern, ein geistliches Königreich. Also, es gab Königreiche damals noch und nöcher. Es gab die Jetiter und die die Ägypter und die und und das Reich mit Tani und Assyrien später und und Babylon und alle möglichen Königreiche. Aber es gab sonst aus den Israeliten kein geistliches Königreich. Die Israeliten sollten so ein geistliches Königreich sein, dass die Prinzipien der Regierung Gottes tatsächlich in ihrem Leben offenbart.

[18:53] Ein Königreich von Priestern. Priester, das sind Menschen, die andere Menschen zu Gott bringen und Gottes Worte den Menschen offenbaren. Im Buch Joel werden die Priester wie Volk charakterisiert. Se interessant. In Joel Kapitel 1 Vers 13 heißt es: "Umgürtet euch und klagt ihr Priester. Jammert ihr Diener des Altars."

[19:19] Priester dienen vor Gott. Ein Priester hat einen priesterlichen Dienst auszuüben. Sein Dienst besteht darin, Menschen, die noch weiter weg von Gott sind und Gott miteinander in Verbindung zu bringen. Als königliche Priester hatten die Israeliten die Aufgabe nicht einfach sich abgeschottet irgendwo zurückzuziehen, sondern zu erzählen, ein Licht zu sein in der Welt, zu erzählen, was Gott für sie getan hat, damit auch andere, die Ägypter und die Assyer und wer auch sonst diesen Gott kennenlernen kann. Sie sollten Priester sein, sie sollten für andere da sein. Ein Licht in der Finsternis, das sind Könige und Priester.

[20:06] Diese Idee ist nicht nur alttestamentlich, sie bleibt ohne Abstriche im neuen Testament bestehen. Petrus, das ist ja eine ganz berühmte Parallele, macht das deutlich in seinem ersten Petrusbrief in Kapitel 2 und dort Vers 9. Er sagt hier den Gläubigen: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden, das heißt die Charaktereigenschaften dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht. euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid."

[20:48] Sie waren einst nicht Gottes Volk, jetzt sind sie Gottes Volk. Sie waren einst ohne Gnade. Sie waren tief in der Sünde, jetzt sind sie begnadigt worden von der Sünde, jetzt sind sie frei gemacht, sind nicht mehr Sklaven, sondern Könige.

[21:01] Königliche Priester aus der Finsternis berufen in sein wunderbares Licht. Die sollen erzählen, was Gott in ihrem Leben getan hat. Könige und Priester im neuen Testament sind das Volk Gottes. So wie im Alten Testament. Die Israeliten aufgrund der Erfahrung der Erlösung das Volk Gottes waren, damit sie anderen Menschen erzählen, wie Gott rettet. Sollen Christen heute in der Zeit des Neuen Testamentes erzählen, wie Gott rettet aufgrund ihrer eigenen Erfahrung. Sie sollen den Charakter Gottes offenbaren. Das sind Könige und Priester. Sie sollen das Reich Gottes, das Königreich Gottes erklären, ausleben.

[21:37] Denn Jesus hat in allem, was er tat, das Reich Gottes, das Königreich Gottes illustriert. Er sagt in seiner berühmten Bergpredigt in Matthäus Kapitel 5 und dort Vers 3: "Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihre ist das Reich der Himmel, das Königreich der Himmel, das geistliche Königreich." Die ganze Bergpredigt erklärt dieses geistliche Königreich. Die ganzen Gleichnisse von Jesus illustrieren dieses geistliche Königreich. Und auch wir als Gläubige sind eine Illustration, wie Gott regiert.

[22:11] Der Paulus sagt uns das im Epheserbrief in Epheser Kapitel 3 und dort Vers 10: "Damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen, also den den ungefallenen Welten, den Engeln, wem auch immer, damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen Regionen durch die Gemeinde, die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werde durch die Gemeinde."

[22:38] So wie die Adam und Eva in ihrem Zustand vor der Sünde durch ihr Handeln das Reich Gottes illustriert haben für das ganze Universum. So soll die Gemeinde begnadigt durch das Blut Jesu herausgerufen aus der Sklaverei und neu eingesetzt als das Volk Gottes als königliche Priester. Sie sollen der im ganzen Universum zeigen, wie Gott regiert, indem ihr eigenes Leben die Prinzipien des Reiches Gottes offenbart. Und diese Prinzipien werden im Gesetz Gottes dargelegt. Und deswegen ist es so entscheidend, dass ein bekehrter, gläubiger Mensch, jemand, der herausgerufen ist aus der Finsternis, auch Gottes Gebote hält. Denn nur wer Gottes Gebote hält, bleibt in dem Bund und bleibt König.

[23:29] Denn der Thron Gottes basiert auf den zehn Geboten. Das macht schon das Heiligtum ganz deutlich. In 2. Mose 25 finden wir die Beschreibung des Allerheiligsten. Wir beschrieben die Beschreibung der Bundeslade, besser gesagt, die im Allerheiligsten dann aufgestellt worden ist. Ein Symbol für den Thron Gottes und ein Symbol, ja, ein Symbol für den Thron Gottes. Dort hat Gott sich offenbart und die Bibel sagt uns in Vers 21. 2. Mose 25, Vers 21: "Und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen und das Zeugnis, dass ich dir geben werde in die Lade tun."

[24:08] Die zehn Gebote aufgeschrieben auf Steintafeln waren in der Bundeslade hieß auch Bundeslade und da drüber hat sich Gott in seiner Funktion als Führer des Volkes, als Leiter des Volkes offenbart. Der Thron Gottes basiert auf seinem Gesetz. Wir können nicht Könige sein im Reich Gottes und gleichzeitig Gottes Gebote wissentlich übertreten und gegen sie rebellieren oder sie verändern wollen oder sie für unwichtig erachten.

[24:40] Wer Gottes im Reich Gottes ein König und Priester ist, der wird das Gesetz in den allerhöchsten Ehren halten und er wird danach trachten, dass er täglich die Tür seines Herzens offen macht, damit der Geist das Gesetz Gottes in unser Herz schreiben kann.

[24:58] Ganz am Ende der Offenbarung wird deutlich oder ganz am Ende der Bibel in der Offenbarung wird deutlich, dass es am Ende der Zeit Menschen geben wird, die als königliche Priester in dieser Welt fungieren, dass sie Gottes Gesetz halten. Offenbarung 14, Vers 12: "Hier ist das standhafte Auss der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren."

[25:21] Die Offenbarung hat etwas über die königlichen Priester zu sagen. Offenbarung Kapitel 1, da haben wir schon diesen Gedanken in dem Gruß, den Johannes den sieben Gemeinden schreibt, heißt es hier in Johannes 1, Verzeihung Offenbarung 1, Vers 4, 5 und 6. Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind. Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde, ihm, der uns geliebt hat und uns durch unsere und uns Verzeihung und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

[26:11] Jesus hat uns geliebt. Er hat uns gewaschen von unseren Sünden durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht. Deswegen singen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten ein solches Loblied auf Jesus, weil durch den Erlösungsplan das ursprüngliche Vorhaben Gottes Adam und Eva als Könige einzusetzen, doch noch ermöglicht wird. Obwohl die Sünde alles kaputt machen wollte, obwohl der Satan alles durcheinander bringen wollte, kann der Erlösungsplan alles wiederherstellen. Wir können Könige und Priester werden, so wie das schon für Adam und Eva vorgesehen war. Gott kommt mit seinem Plan ans Ziel und deswegen loben ihn die himmlischen Herrscharen.

[26:57] Offenbarung Kapitel 5. In Daniel Kapitel 7 wird deutlich, dass das eine tatsächliche Königsherrschaft ist. In Daniel Kapitel 7, das lesen wir in Vers 13 und 14, dass im Zuge des Gerichtes kurz vor der Wiederkunft Jesus zum König gekrönt wird. Daniel 7, Vers 13 und 14: "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels gleich einem Sohn des Menschen und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihm gebracht und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen und alle Völker und Stämme und Sprach alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen."

[27:51] Jesus ist König. Er ist der Sohn des Menschen. Er ist König über alle Völker, über alle Nationen, über alle Stämme und Sprachen. Warum ist er König?

[27:59] Die lassen den Finger in Daniel 7 und gehen zu Matthäus. Matthäus Kapitel 20. Jesus Matthäus 20, Vers 25. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: "Ihr wisst, dass die Fürsten der Heiden Völker sie unterdrücken und dass die großen Gewalt über sie ausüben. In der Welt sind Könige und Kaiser und und Fürsten und Zare und wie sie alle heißen, Diktatoren. Die sind so, dass sie mit Gewalt anzu unterdrücken. Gott ist gar nicht so. Das ist nicht die Repräsentation des Reiches Gottes."

[28:41] All diese weltlichen Könige werfen eigentlich ein schlechtes Bild auf den Gedanken des Königtums. Aber hier jetzt sagt Jesus Vers 26: "Unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener. Und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht."

[29:00] Gleich wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Jesus ist König und Priester. Er ist ein Priester, ein König nach der Weise Melchisedeks. Er ist er kam auf die Welt. Er wurde Mensch. Er hat sein Leben selbst gegeben. Er hat uns gedient. Er hat Menschen geheilt, hat sie ermutigt, hat sein Leben für sie hingegeben, hat sich ausgepowert für sie und am Ende ist er gestorben für sie. Er hat gedient und deswegen ist er der größte König.

[29:41] Deswegen wird er in der Offenbarung in Offenbarung 19 genannt. Offenbarung 19, Vers 16. Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: "König der Könige und Herr der Herren." Er ist König der Könige. Das bedeutet, da gibt es unter ihm noch viele Unterkönige.

[30:01] Es heißt hier in Daniel 7, wenn wir Daniel 7 zurückgehen, dass ihm Herrschaft verliehen worden ist, Ehre und Königtum. Alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Aber diese Diener sind auch Könige. Denn in Daniel 7 heißt es dann weiter in Vers 18: "Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen und sie werden die Königsherrschaft bis in Ewigkeit behalten." Ja, bis in alle Ewigkeit. Vers 27: "Aber das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen."

[30:44] Das Volk wird regieren, aber das Volk dient Gott und das Volk wird ein Volk von Dienern sein, die sich untereinander dienen. Und dadurch werden sie regieren, denn sie werden Könige sein, wie Adam und Eva Könige waren. Nicht wie Ludwig der 14. Nicht wie Augustus oder Justinian, nicht wie Alexander der Große, sondern wie Adam und Eva, so wie Jesus auf der Erde und im Himmel als Hohepriester und dann auf der neuen Erde als König der Könige regiert, so wie Gott seit an Beginn regiert als jemand, der nicht an sich selbst denkt, sondern der all seine Kraft und Macht und Fähigkeit in den Dienst für andere stellt. Das ist der beste König, der am meisten an die anderen denkt.

[31:39] Und wir werden durch das Blut Jesu, du und ich, zu Königen und Priestern. Es ist nicht an der Zeit, dass wir drüber nachdenken, neu, wie wir in unserem Leben, in dieser Welt heute, morgen als Könige und Priester auftreten können. dass wir nicht nur darauf warten, auf der neuen Erde mal eine Krone zu tragen und dann Gottesdienstlieder zu singen, sondern dass wir heute uns schon fragen, wenn ich freigemacht worden bin, trage ich das Gesetz der Freiheit in meinem Herzen, mein Leben, wie Gott regiert? Ist das Reich Gottes in meinem Herzen sichtbar? Ist mein Leben eine Lektion für ungefallene Welten im Himmel. Diene ich anderen so wie Jesus gedient hat.

[32:44] Er hat uns durch sein Blut zu Königen und Priestern gemacht und es gibt keine größere Position, keine größere Freude, keinen größeren Luxus sozusagen in dieser Welt. Kein höheres Ziel als mit Jesus zusammen zu dienen und die Freiheit zu erleben, die er allein gibt. Ein Segen für andere zu sein. Das ist unser Königtum.

[33:18] Wollen wir uns heute entscheiden, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen? Und tatsächlich schon heute hier und jetzt bis in die Ewigkeit hinein durch Jesu Gnade königliche Priester zu sein. Könige und Priester so wie er es sich wünscht zu seiner Ehre als Bild Gottes, dass er in uns täglich wiederherstellt. Ist dein Wunsch? Dann lass uns auch gemeinsam zu einem Gebet niederknien.

[33:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns erneut gesprochen hast, Herr, wir möchten dich bitten, dass du in unserem Leben genau das tust, was wir heute jetzt hier gelesen und studiert haben, dass wir königliche Priester sein dürfen, dass du uns durch dein Blut reinwäscht, Herr Jesus, und dass wir durch unser Leben, durch unsere Worte Worte zeigen, was es bedeutet, dir zu dienen und deinen Dienst angenommen zu haben, was es bedeutet, im Reich Gottes zu leben. Herr, schenk uns einen neuen Blick darauf, wie du regierst, damit wir durch das Anschauen verwandelt werden. Hab Dank für deine Regierung und gib, dass wir ein lebendiges Beispiel für die Schönheit und Kraft deiner Regierung sind. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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