Veröffentlicht am
60 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


Begleiten Sie uns auf einer tiefgehenden Reise in Offenbarung Kapitel 5, Vers 3. Christopher Kramp führt Sie durch eine himmlische Anbetungsszene vor Gottes Thron. Entdecken Sie, wie diese Erkenntnisse unser eigenes Gebetsleben und unser Verständnis von Gottes Wesen inspirieren können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de zu einer weiteren Folge in unserem Studium von Offenbarung Kapitel 5. Heute möchten wir uns Vers 3 genauer anschauen. Wir sind in Offenbarung 4 und 5, wie wir schon oft gesehen haben, in einer himmlischen Anbetungsszene vor dem Thron Gottes. Und das soll uns motivieren, wenn wir das jetzt besser verstehen wollen, dass wir das mit einem mit einer Einstellung des Gebetes tun. So möchten wir, bevor wir in das Bibelstudium hineingehen, unsere Knie beugen, wo es möglich ist und Gott einladen, dass er zu uns spricht. Lass uns gemeinsam beten.

[1:40] Lieber Vater im Himmel, hab Dank für dein Wort und hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass wenn du zu uns sprechen möchtest, dass dann nichts das aufhalten kann, wenn wir mit einem offenen Herzen hinhören möchten. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt auch zu uns sprichst. Du hast schon so oft uns bei diesen Gelegenheiten kostbare Wahrheit offenbart. Dinge, die wir als Menschen niemals selbst hätten erkennen können. Und Herr, darum bitten wir dich heute. Wir bitten dich darum, dass du dein Wesen, deine Gnade, deine Herrlichkeit uns auch heute offenbarst, dass du uns zeigst, was wichtig für uns ist, dass wir aus deinem Wort leben, Herr. dass du das Wenige, was wir dir bringen, das Schwache, das Menschliche, dass du es vermehrst, dass du es ja durch deinen Heiligen Geist zu etwas machst, was wirklich ja von Dauer ist. Wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt stärkst und dass dein Wort, seine Kraft entfalte, du hineingelegt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:48] In Offenbarung Kapitel 5 haben wir in den letzten Folgen gesehen, dass Johannes, nachdem er all die anderen Dinge dort im Thronraum Gottes gesehen hat, die am Thron, um den Thron und vor allem natürlich Gott selbst auf dem Thron sind. Nachdem er all die Dinge gesehen hat und beschrieben hat, sieht er in Offenbarung 5 dieses Büchlein in der rechten Hand Gottes, innen und außen beschrieben mit sieben Siegeln versiegelt. Wir haben uns Gedanken über dieses Buch gemacht und werden ja auch in den weiteren Folgen immer wieder darauf zu sprechen kommen. Das letzte Mal haben wir gesehen, wie in Vers 2 ein starker Engel verkündigt hat. Mit lauter Stimme hat er gerufen, wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?

[3:34] Wir haben gesehen, dass dort im himmlischen Gottesdienst in der Predigt, wenn man so möchte, der Fokus auf den gelegt wird, der allein die Geheimnisse der Geschichte und der Zukunft, der allein den Ratschluss Gottes uns genau erklären kann, nämlich Jesus Christus. Wer ist würdig? das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen. Aber bevor in dieser Szene Jesus so richtig offenbart wird, finden wir in Vers 3 zunächst eine äußerst ernüchternde Beobachtung. Es heißt in Offenbarung 5 und dort Vers 3: "Und niemand weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde vermochte das Buch zu öffnen, noch hineinzublicken. Niemand, weder im Himmel, noch auf der Erde, noch unter der Erde kann das Buch öffnen."

[4:44] Auf die Frage des starken Engels, die er verkündigend in den Weltraum hineinruft, sozusagen. Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Dort sind starke Engel gegenwärtig. Vertreter ungefallener Welten. Niemand ist in der Lage. Niemand ist würdig. Nun, wir kennen vermutlich das Kapitel und wissen, so endet es nicht. Auf diese Stille, auf dieses Suche nach irgendjemand folgt an am Ende ein Happy End. Jemand hat überwunden. Das kommt dann ab Vers 5. Aber heute wollen wir uns für einen Moment darauf konzentrieren, dass in Vers 3 gesagt wird, zunächst war dort niemand, den man gesehen hat, den man gehört hat, der sich gemeldet hat. Niemand war in der Lage.

[5:36] Und auch Jesus hat ja in der Darstellung den Johannes genau an diesem Punkt geführt, bevor Jesus als Lösung des Problemes offenbart wird. wird Johannes an den Punkt geführt, dass er wirklich die Notwendigkeit sieht, dass Jesus das tut. Er wird erst an den Punkt geführt, dass er erkennt, es gibt sonst niemand anderes. Wir werden das nächste Mal sehen, wie das auch emotional mitnimmt. Und erst dann, als er feststellt, niemand sonst, kein Engel im Himmel, kein Vertreter einer ungefallenen Welt, kein Mensch sowieso, niemand kann es öffnen, erst dann ist er in der Lage richtig wertzuschätzen, was es bedeutet, wenn in Vers 5 dann offenbar wird. Es heißt und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht. Sie es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen. Wir schätzen die Erlösung Jesu erst richtig, wenn wir verstanden haben, wie nichtig alle andere Hilfe ist. Wir schätzen das, was Jesus für uns tut, erst dann, wenn wir erkannt haben, dass wir nirgendswo sonst Hilfe bekommen.

[7:03] Gott macht das nicht nur hier, dass er uns zuerst die Notwendigkeit vor Augen führt. Unsere Not, unser Bedürfnis, bevor er dann dieses Bedürfnis stillt, damit wir realisieren, das ist ja gar nicht selbstverständlich. Die vielleicht erste Geschichte in dieser Hinsicht, die wir in der Bibel finden, die finden wir in Mose Kapitel 2. Mose Kapitel 2, Vers 18. Dort lesen wir: "Un Gott der Herr sprach: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm einige Hilfe machen, die ihm entspricht." Dieser Vers wird gleich in Vers 18 hier schon betont, um deutlich zu machen, dass Gott sich nicht im Laufe der Geschichte der nächsten Verse entscheidet und sagt: "Ah, da fehlt noch was. Ich sollte vielleicht auch noch eine Frau für den Mann machen." Nein, Gott wusste es von Anfang an. Und so dürfen wir wissen, dass natürlich Gott, der dieses Buch in der Hand hält, von Anfang an weiß, dass Jesus es öffnen kann.

[8:11] Und obwohl Gott weiß, was er tun wird, obwohl er weiß, dass er eine Frau für den Mann schaffen wird, die ihm entspricht, ihm ähnlich, eine Hilfe. Und zwar meint das Hebräische eine Hilfe, nicht eine Hilfskraft, sondern eine Hilfe, die das tut, was der Mann nicht tun kann. immer wieder auch verwendet im Alten Testament dieses Wort für die Hilfe, die Gott gibt für den Menschen. Er führt den Menschen zunächst einmal dahin zu erkennen, dass ihm etwas fehlt. In 19 lesen wir: "Un Gott, der Herr bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu den Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe." Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen. Aber für den Menschen fand sich keine Gehilfen, die ihm entsprochen hätte. Er schaut quasi durch die gesamte Fauna, die sich dort im Garten Eden und vielleicht ja im Garten Eden befunden hat. Er schaut sich die ganze Tierwelt an. Er findet niemanden für diese Aufgabe. Die Aufgabe ihm zu entsprechen, ein emotionales, körperliches, intellektuelles Gegenüber zu sein. Niemand findet sich.

[9:32] Und es war sicherlich keine freudige Erfahrung, vielleicht eher eine ernüchternde, vielleicht sozusagen fast enttäuschende Erfahrung. Gott führt den Adam zunächst dazu, seine Bedürftigkeit zu erkennen, das Problem zu erkennen, das gelöst werden muss, sodass als dann Gott ihn in einen tiefen Schlaf fallen lässt, wie es heißt Vers 21, dann ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch und der Herr bildete die Rippe, die er von den Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu den Menschen. Als er das dann tut, dann, weil Adam die Not gesehen hat, die die die Bedürftigkeit, die die ja die Notwendigkeit, dann ruft er aus und Vers 23, da sprach der Mensch, das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch, die soll Männen heißen, denn vom Mann ist sie genommen.

[10:39] Endlich. Die Freude ist umso größer, weil Adam zunächst gesehen hat, wie groß das Problem ist. Es hatte sich niemand gefunden und dann war da doch jemand da. Genau dasselbe passiert in Offenbarung Kapitel 5. Niemand wird gefunden. Diesmal nicht um ein Ehepartner zu sein, sondern um dieses Buch zu öffnen. Niemand findet sich.

[11:08] Und so wie Adam zur Tierwelt gebracht wird, um das sich anzuschauen und entsprechend Eindrücke zu gewinnen, so hört Johannes. Er sieht den den Gottesdienst. Er sieht die Wesen, er hört die Frage und er vernimmt die Stille. Er vernimmt, dass niemand auf diese Frage antwortet. Er vernimmt, dass sich niemand finden lässt, der dieses Buch öffnen kann. Und das führt ihm zu dem Punkt zu erkennen, dass hier eine große Not ist. Dieses Buch muss doch geöffnet werden können. Und wie gesagt, w das nächste Mal auch über seine emotionale Reaktion sprechen. Niemand.

[11:54] Wir haben das letzte Mal gesehen, dass diese Frage von dem starken Engel ein wenig erinnert an eine Passage in Jesaja 41, wo Gott die sogenannten Götzen, die Götter, die sogenannten der Heiden, in dem Fall vor allem der Babylonier herausfordert und sie in Vers 21 von Jesaja 41 folgendes ihnen sagt: "Bringt eure Rechtssache vor", spricht der Herr, schafft eure stärksten Beweisgründe herbei. Spricht der König Jakob, sie mögen sie herbeischaffen und uns verkünden, was sich eignen wird, das frühere. Was ist es? Verkündet es. So wollen wir es bedenken und dessen Ausgang erkennen oder lasst uns hören, was kommen wird. Verkündet, was künftig geschehen wird. So werden wir erkennen, dass ihr Götter seid. Ja, tut doch etwas Gutes oder Böses. So werden wir uns verwundert anschauen und es miteinander betrachten. Wir hatten gesehen im Zusammenhang mit dem viel mehr mit dem Buch in der Hand Gottes.

[12:57] Wir hten gesehen, dass dieses Buch die gesamte Weltgeschichte enthält, den gesamten Ratfluss Gottes bezüglich der Heilsgeschichte. All die Prophezeiungen, die sich dann erfüllt haben. Dieses Buch enthält alles, was in der Vergangenheit gewesen ist. Das enthält die Zukunft. Gott fordert hier die babylonischen Götter, die Götzen heraus und fragt sie, ob sie das können. Können Sie tatsächlich Wahrheitsgetreue die Vergangenheit wiedergeben? Können Sie tatsächlich die Zukunft vorhersagen?

[13:25] Interessanterweise ist das ja genau das große Thema. Dann auch in Daniel Kapitel 2, wo es nicht nur darum geht, die Zukunft zu kennen, sondern auch zu wissen, was der König im Traum geträumt hat in der Vergangenheit.

[13:45] Dann heißt es hier in Vers 28: "Denn sehe mich um, aber da ist niemand und unter diesen ist kein Ratgeber, den ich fragen könnte und der mir Antwort gebe." Auf welche Frage? Nämlich auf die Frage, was war das Vergangene? Was wird das zukünftige sein? verkündet, was zukünftig geschehen wird. So, Vers 23, Vers 26 auch. Wer hat das von Anbeginn verkündigt, dass wir es wüssten. Und wer ihm voraus, dass wir sagen könnten, er hat recht. Aber da ist ja keiner, der es verkündete, ja, keiner es hören ließe. Ja, niemand der Worte von euch vernehme. Die Götter Babylons und auch die von Assyrien und von Ägypten und von den Hitern und von Römern und Griechen und wie sie alle heißen, die Götter dieser Welt können weder die Vergangenheit korrekt wiedergeben, geschweige denn die Zukunft vorhersagen.

[14:41] An dem Buch in der Hand Gottes scheitern sie dramatisch. Da ist niemand. Jesaja sieht sich um. Er sagt, ich ich sehe mich um. Also, der Heilige Geist spricht, ich sehe mich um. Niemand kann das. Und in gewisser Weise finden wir so ein Echo davon in Offenbarung 5. Nicht, dass es dort um Götter geht, aber um die Tatsache. Das ist genau diese Frage. Wer kann das Geheimnis der Vergangenheit und Zukunft? Wer kann den Ratschluss Gottes in all seinen Verstelungen in der Weltgeschichte? Wer kann das genau wiedergeben? Wer kann das entschlüsseln? Wer kann uns die Wahrheit bezüglich dieser Weltgeschichte offenbaren?

[15:25] Niemand findet sich im ganzen Universum. Und das zeigt uns, dass das, was dann Jesus offenbart, wirklich niemand sonst offenbaren kann. Kein Mensch, kein Historiker und kein Wahrsager. Keine von den sogenannten Göttern, die gar keine Götter sind. Nicht einmal Engel im Himmel. Nicht einmal Engel im Himmel. Die Bibel sagt uns, dass die Engel selbst ein hohes Lerninteresse haben. Sie wollen die Dinge besser verstehen. In erste Petrus Kapitel 1 und dort Vers 12. Da gibt es sogar eine Formulierung, die man interessanterweise sogar ganz gut mit Offenbarung 5 in Verbindung bringen könnte.

[16:23] In Petrus Kapitel 1, Vers 12 heißt es, lesen wir ab Vers 10. Wegen dieser Errettung gemeint ist natürlich das Evangelium, haben die Propheten gesucht und nachgeforscht, die von der euch zu Teilgewordenen Gnade geweisagt haben. Sie haben nachgeforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in hindeutete, der die für Christus bestimmten Leiden und die darauf folgenden Herrlichkeiten zuvor bezeugte. Die Propheten haben also selbst nicht immer verstanden, was dort in ihren Prophezeiungen alles enthalten war. Wenn die Auslegung der Prophetie von den Propheten abhängig wäre, wir würden nicht in alle Wahrheit geführt werden können. Die Propheten haben selbst nicht alles verstanden. Sie haben nachgeforscht, sie haben versucht es zu verstehen, aber die Propheten selbst sind nicht der Schlüssel zur Prophetie. Die Historiker sind nicht der Schlüssel zur Geschichte.

[17:29] Und nicht nur sind die Propheten nicht in der Lage gewesen, alles zu verstehen, was ihnen gezeigt worden ist. Sie haben nachgeforscht. Sie haben versucht es besser zu verstehen. Es heißt ja in Vers 12, ihnen wurde auf Verzeigung, Vers 12, ihnen wurde geoffenbart, dass sie nicht sich selbst, sondern uns dienten mit dem, was euch jetzt bekannt gemacht worden ist, durch diejenigen, welche euch das Evangelium verkündigt haben, im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt wurde. Dinge, in welche auch die Engel hineinzuschauen begehren, haben die Engel im Himmel, die am Thron Gottes stehen. Wir haben in Offenbarung 5 die Beschreibung gelesen von den lebendigen Wesen, die dort rufen: "Heilig, heilig, heilig." Wir haben den starken Engel gesehen. Haben diese Engel ein Interesse daran, in dieses Buch hineinzuschauen? Haben sie ein Interesse daran zu hören und zu lesen, was dort geschrieben steht? Petrus sagt uns, sie interessieren sich für das Evangelium. Sie haben, sie begehren dort hineinzuschauen.

[18:28] Aber wer wer kann es ihnen letztlich nur offenbaren? Selbst im Himmel gibt es keine vollständige Erkenntnis des Erlösungsplanes, des Halsplanes, der Weltgeschichte, des Charakters Gottes, des Gesetzes Gottes. Es gibt dort keine vollständige Erkenntnis ohne Jesus Christus. Selbst die Engel brauchen Jesus, um das Wesen Gottes richtig zu verstehen. Sie brauchen Jesus, um zu verstehen, wie Gott mit dieser Welt gehandelt hat. Sie brauchen Jesus, um die Ereignisse richtig einordnen zu können, um das Urteil der Gerechtigkeit wirklich vollständig nachvollziehen zu können. Sie brauchen Jesus, sie wollen es immer besser verstehen, was bedeutet sie selbst könnten es nicht von sich aus alleine korrekt, vollständig auslegen.

[19:27] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn die Engel im Himmel, die seit Jahrtausenden lebendig sind und die ganze Weltgeschichte mitverfolgt haben, die genau wissen, was auch in den dunklen Zeitaltern passiert ist, wo wir heute keine Quellen mehr haben und nur noch spekulieren und und dem Dunkeln tappen, was da eigentlich überhaupt gewesen ist, wenn diese Engel mit all dem historischen Fachwissen, was sie haben, diese Engel, die als sinnlose Wesen ein extrem feines Gespür haben für Gerechtigkeit und Sinne. Wenn selbst diese Engel Dinge nur durch Jesus verstehen können und sie immer besser verstehen wollen, wer sind wir, dass wir denken, dass wir ohne Jesus Bibel verstehen können. Wie viel mehr brauchen wir dann Jesus, um diese Geschichte der Welt, die Geschichte des Heilsplanes richtig zu verstehen? Wie viel mehr brauchen wir Jesus? Er hat es selbst auf den Punkt gebracht mit diesem berühmten Satz in Offenbarung 14. Verzeigung nicht Offenbarung in Johannes 14 Vers 6. Johannes 14 Vers 6. Jesus spricht zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Wenn jemand sich in den Kopf setzt, ich komme auch irgendwie sonst an Ziel, ich komme auch irgendwie sonst zur Wahrheit, ich komme irgendwie sonst zum Leben, sagt Jesus. Nein, selbst im Himmel kann niemand sonst die Geheimnisse Gottes erklären, niemand sonst die Buchrolle öffnen, als nur allein Jesus.

[21:18] Abgesehen von Jesus, den wir in Offenbarung 5, Vers 5, dann sehen werden, gibt es sonst absolut niemanden. Dein Engel kann dir nicht helfen alleine. Die Vertreter ungefallener Welten können dir alleine nicht helfen. Kluge Menschen auf dieser Erde recht nicht, schon lange nicht. Für das, was sich dort in der rechten Hand Gottes befindet, braucht das gesamte Universum Jesus. Damit wir die Wahrheit verstehen, damit wir Gottes Charakter nachvollziehen können, brauchen wir Jesus. Niemand kommt zu Gott, außer durch Jesus.

[22:08] Die Apostel haben diesen Gedanken gut verstanden gehabt. Erfüllt mit dem Heiligen Geist haben sie zu Pfingsten genau das gepredigt. Vor dem hohen Rat sagen Petrus und Johannes folgendes in Apostelgeschichte 4 und dort Vers 12. Sie sagen und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel, den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen. ist Mode geworden in unserer Zeit, dass auch Christen den Eindruck erwecken, am Ende würden ja alle Religionen irgendwie zu Gott führen und am Ende sei es doch gar nicht so entscheidend, ob man jetzt Buddhist oder Christ oder Moslem oder Hindu oder ein wohlmeinender Atheist ist. Wenn man dann irgendwie so humanistisch zum Wohl der Menschheit wirkt, dann müsste das doch irgendwie klappen. Die Apostel waren komplett ander Meinung.

[23:01] Es gibt in allen Religionen gute Dinge und wahre Sätze, wahre Ideale, die gibt's in allen Religion oder zumindestens in den meisten. Man kann philosophisch einiges vom Konfuzius lernen. Manches, was Mohammed gesagt hat, ist wirklich überdenkenswert. Aber es gibt nur einen einzigen Weg, ewiges Leben zu haben. Es gibt nur einen einzigen, der das Buch in der Hand Gottes öffnen kann. nur einer, der den Schlüssel hat zu dem Geschehen in dieser Welt und niemand sonst kann das öffnen. Konfuzius kann uns diese Weltgeschichte nicht erklären. Mohammed kann uns diese Weltgeschichte nicht erklären. Buddha kann uns diese Weltgeschichte nicht erklären. Sie alle mögen hier und da gute Sätze gesagt haben. Nachdenkenswerte Weisheiten, Dinge, die im Alltag durchaus auch Sinn machen. Aber niemand kann das Ganze erklären. Niemand kann uns zum ewigen Leben führen. Niemand bringt uns zum Vater, außer Jesus.

[24:10] Und der Grund liegt ja für uns jetzt schon hier, die wir drüber nachdenken, auf der Hand. Das wird dann in den in Offenbarung ja auch ganz deutlich gesagt in Offenbarung Kapitel 5. Das liegt nicht daran, dass Jesus ein höheren IQ hatte als andere Religionsstifter oder Wissenschaftler oder Humanisten. Nicht das daran, dass er eine umfassendere Bildung hatte oder eine bessere edlere Kultur gepflegt hat. Es heißt in Offenbarung 5, Vers 5: "Und einer von den ältesten spricht zu mir: "Weine nicht, sie ist halt überwunden. Der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen. Und ich sah und ziehe in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in Mitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet." Es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.

[25:07] Der Grund, warum Jesus alleine dieses Buch öffnen kann, ist, weil er für dich und mich und für uns alle gestorben ist. Das hat Boda nie behauptet. Konfuzius nicht, Mohammed nicht, Marx nicht, Zizero nicht, Aristoteles nicht Platon nicht. die all die großen Denker, die die Initiatoren von Weltreligion und Weltanschauung, sie alle haben ihre klugen Sätze. Aber nur Jesus hat meine Schuld getragen, die bezahlt und hat mir die Gelegenheit gegeben, neues Leben zu haben. Nur er hat den Tod besiegt. Nur er lebt für alle Ewigkeit, um mich im Himmel zu vertreten und für mich einzustehen. Nur er hat den Schlüssel zum Totenrecht. Nur er kann diese gesamte Heilsgeschichte aufrollen. Nur er.

[26:15] In ihm ist alle Weisheit verborgen, wie das in Kolosser steht. Und in Offenbarung 5 in Kolosser 2, in Offenbarung 5, Vers 9 heißt es: "Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: "Du bist würdig, das Buch zu nehmen und eine Siegel zu öffnen, denn der Grund, warum es niemand anderes gibt, ist ganz einfach. Es liegt nicht daran, dass Jesus der einzige wäre, der sündlos ist. Die die Millionen Engel sind sündlos. Es liegt nicht daran, dass Jesus der einzige ist, der klug ist." Die Vertreter anderer Welten werden sicherlich klug sein, aber nur er ist geschlachtet worden und hat für Gott Stämme aus allen Stämmen, Sprachen, Völker und Nationen für Gott durch sein Blut erkauft. Er allein ist Erlöser. Er alleine.

[27:04] Es gibt niemand anderen, weil niemand anderes für mich gestorben ist. Es gibt niemand anderen, weil niemand anderes für dich gestorben ist. Es gibt niemand anderen, weil niemand anders für uns alle gestorben ist.

[27:23] Und das heißt, wenn wir Jesus ablehnen, wenn wir sein Opfer ignorieren und nicht auf uns persönlich anwenden, wenn wir es nicht zu unserem zu unserer persönlichen Erfahrung machen, wenn wir uns nicht tatsächlich als eigener Mensch Gott übergeben, wenn wir es nicht für uns für unsere Sünden in Anspruch nehmen, dann gibt es keinen anderen Weg, dann gibt es keine andere Lösung. Alles was dann bleibt, beschreibt Paulus in Hebräer Kapitel 10, wo er von denen spricht, die das Opfer Jesu mit Füßen treten. Wie in Vers 29 sagt, wie viel schlimmere Strafe meint ihr, wird der Geschulde geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmt hat. Also, was erwartet ein Mensch, der weiß, Jesus ist für ihn gestorben und er tritt es mit Füßen? Er er verschmäht den Geist der Gnade. Er sündigt gegen den Heiligen Geist. Er will die Erlösung nicht für sich persönlich in Anspruch nehmen. Was passiert mit so einem Menschen?

[28:39] Die Bibel spricht von einer schlimmeren Strafe, schlimmer als diejenigen, die das Gesetz Mose verwerfen. Vers 28: Wenn jemand das Gesetz Mose verwirft, muss er ohne Erbarm sterben auf die Aussage von zwei oder der drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe meint ihr wird derjenige schuldig geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet. Der Geist der Gnade geschmäht hat. Was dann übrig bleibt, wird in Vers und 26 und 27 beschrieben. Denn wenn wir mutwillig willig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Weit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichtes Gottes und ein Zorneseifer des Feuers, der die widerspenstigen verzieheren wird.

[29:31] Und wenn wir daran zweifeln, dass es wirklich keinen anderen Weg gibt, dann lass uns erneut zu Offenbarung 5 schauen, wo Jesus der einzige ist, das Buch öffnen kann. Johannes war im Geist im Himmel und er hat sich umgehört. Er hat sich umgesehen und er sagt uns, er bezeugt uns auf die Frage, gibt es jemand, der das Buch öffnet? Hat sich sonst niemand gemeldet? Niemand.

[30:03] Uns muss bewusst sein, dass uns niemand retten kann. Weder unsere Eltern, noch der Staat, noch unsere besten Freunde, noch unser Ehepartner und nicht unsere Kinder, nicht einmal Engel, geschweige dann irgendwelche vermeintlichen Götter oder Religionsführer. Niemand kann uns retten, es sei denn, wir vertrauen auf die Rettung durch Jesus Christus. Ist dir heute bewusst geworden, dass es keine Alternative dazu gibt, wenn du wirklich ewiges Leben haben willst? Ist bewusst geworden, dass Jesus, dass Gott der Vater uns diese Tatsache nicht vor Augen halten, um uns zu verzweifeln zu bringen, sondern zu zeigen, wie dringend nötig, wie absolut notwendig wir Jesus Christus brauchen.

[31:03] Damit wenn wir das einmal so richtig da, wenn wir das durchdenken und mit Johannes mitfühlen, wir dann sagen können, wie Adam damals bei Eva, das ist händlich gepeint von meinem Gemeinden. Wir können dann sagen, das ist genau der Erlöser, dieser Jesus, den ich brauche, weil so etwas finde ich sonst nirgendwo.

[31:22] Lieber Freunde, liebe Freundin, so etwas wie Jesus finden wir nirgendswo sonst. keiner Kultur, keiner Religion, keiner Weltanschauung in keinem Buch, nirgendwo. Lass uns Jesus nie verlassen und lass uns dankbar sein, dass wir diese Erlösung haben dürfen. Und lass uns bewusst machen, dass es außer Jesus keine Hilfe gibt. Wollen wir gemeinsam beten?

[32:02] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen. Danke, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass du uns geholfen hast, es richtig zu verstehen, Herr. Wir haben gebetet, dass du zu uns sprichst und du hast uns Gedanke geben, Ideen, die uns näher zu dir gebracht haben. Dafür möchten wir dir von Herzen danke sagen. Wir möchten dich bitten, dass wir das ganz tief in unser Herz hineinlassen. Das Verständnis, das Bewusstsein, Herr Jesus, dass wir dich brauchen und dass niemand uns das geben kann, was du allein uns geben kannst. In dir sind alle Schätze der Weisheit. Nur du bist für uns gestorben und nur du kannst uns ewiges Leben geben. Wir wollen dir nachfolg im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2026 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.