Veröffentlicht am
5 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


Begleite Christopher Kramp auf einer tiefgründigen Reise durch Offenbarung 5, Vers 5. Erlebe die Anbetungsszene des Himmels und entdecke die Antwort auf Johannes‘ Tränen, die in der rechten Hand Gottes verborgen liegt. Lass dich von diesem wichtigen Vers inspirieren und erfahre mehr über Gottes Plan.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt, dabei seid zu einem ganz besonders interessanten und wichtigen Vers. Wir wollen heute Vers 5 in Offenbarung Kapitel 5 gemeinsam betrachten. Wir sind dort ja, das haben wir in den letzten Wochen und Monaten immer wieder betont in der Anbetungsszene des Himmels. Johannes wird dort durch den Geist in den Thronraum Gottes gebracht und er sieht den himmlischen Gottesdienst.

[1:22] Und so wollen auch wir dieses Studium erneut damit beginnen, dass wir Gott anbieten. Und wenn es dir möglich ist, dann lade ich dich ein mit mir niederzuknien.

[1:37] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du mit deiner Gnade, mit deiner Liebe uns jeden Morgen neu aufweckst, dass du uns neu zu dir ziehst, Herr. Wir möchten dir danke sagen, dass wir jetzt an diesem Tag in diesen kommenden Minuten in besonderer Weise über dich und über dein Wort nachdenken können. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du uns Wahrheit zeigst, die uns unserem Herzen tief bewegt und die uns hilft bei dir zu bleiben. Bitte öffne uns die Augen für das, was wir jetzt lesen werden. Hilf uns deine Stimme zu hören und hab Dank, dass du unser Freund sein möchtest. Möchten unser Leben in deine Hand geben und danken dir, dass du dich darum gut kümmern wirst im Namen Jesu. Amen.

[2:35] In Offenbarung Kapitel 5 und dort Vers 5 finden wir die Antwort, die Johannes erhält, nachdem er in Vers 4, das haben wir das letzte Mal uns ja angeschaut, geweint hat. Wir erinnern uns, er sieht bei der Beschreibung dieser ganzen himmlischen Szene nicht nur den Thron und Gott den Vater auf dem Thron und viele andere äh Wesen und Dinge um den Thron herum, er sieht auch in der rechten Hand Gottes des Vaters eine Buchrolle, ein Buch innen und außen beschrieben mit sieben Siegeln versiegelt. Wir haben gesehen, dass auf den lauten Ruf des Engels sich niemand fand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, der dieses Buch, dass die gesamten prophetischen Ratschlüsse Gottes, die gesamte Geschichte der Menschheit, dass niemand sich gefunden hat, dieses Buch öffnen zu können. Und wir haben gesehen, dass für Johannes das nicht nur eine Nebensächlichkeit war. Wir haben gesehen, dass Johannes geweint hat. Das heißt hier in Vers 4: "Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch auch hineinzublicken." Für Johannes war ganz deutlich, er muss wissen, was in diesem Buch steht, aber es schien kein Weg dahin zu führen.

[4:03] Und jetzt kommt Vers 5. Vers 5 ist Teil der Antwort, die Johannes erhält. Wir haben letztes Mal gesehen, dass Gott ihn bewusst diese Situation erleben lässt, denn was jetzt in Vers 5 gesagt wird, ist ja nicht etwas, was man plötzlich im Himmel entdeckt, was niemand vorher gewusst hätte, sondern Johannes wird bewusst an diesem Punkt gebracht, wo er realisiert, niemand kann ihm helfen, als nur der, der jetzt in den Mittelpunkt gerückt wird. Er, der bisher in der Szene im himmlischen Gottesdienst noch nicht so richtig direkt im Zentrum stand, aber jetzt aufgrund dieser Frage, aufgrund dieses Wunsches, dieses Buch öffnen zu können, aufgrund der Tatsache, dass es niemand sonst gibt, er wird jetzt zum Zentrum dieser ganzen Szene. Und wir werden das in der nächsten Woche noch sehen.

[5:08] Wir lesen in Offenbarung 5, Vers 5: "Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht. Siehe, es hat überwunden, der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen."

[5:33] Einer von den Ältesten, wir haben sie schon kennengelernt in Offenbarung Kapitel 4 und dort Vers 4. Und rings um den Thron waren 24 Throne und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen. Derjenige, der hier mit Johannes spricht, ist mit weißen Kleidern bekleidet, sitzt eigentlich auf einem Thron, hat eine goldene Krone auf dem Haupt. Aber wir haben gesehen in Vers 10, dass das nicht die ganze Zeit so ist. Immer wieder, wenn sie zur Anbetung niederfallen, dann erheben sie sozusagen von ihren Thronen, fallen nieder und wir heißen, es heißt in Vers 10, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen. Wir sind Wesen und wir haben uns ja schon drüber Gedanken gemacht, dass nach allem, was wir biblisch sehen können, es sich wohl um Vertreter ungefallener Welten handelt. Die haben Wesen im himmlischen Gottesdienst, die Gott als ihren Schöpfer anbeten und einer von ihnen weist den weinenden Johannes auf die Lösung des Problems hin.

[7:04] Könnte es sein, dass auch wir diese Lektion für uns in Anspruch nehmen können, dass wenn wir Gott so anbeten, wie er angebetet werden möchte, dass wenn wir bereit sind von unserem Thron aufzustehen, wir bereit sind unsere Krone niederzulegen, weil wir wissen, dass all das unser geistliches Königtum, unsere all das, was Gott uns also was wir haben, nur Gottes Geschenk ist, wenn wir es vor seinen Füßen niederlegen und ihn anbeten, dass wir dann auch den Blick dafür bekommen, wo andere Menschen ihrer Verzweiflung die Botschaft des Erlösers hören müssen.

[7:47] Einer von denen, die Gott den Vater in seiner Schöpfermacht angebetet haben, ist es jetzt der Johannes auf den Erlöser hinweist. Es ist übrigens auch einer von den Ältesten, der in Offenbarung 7 auf die Erlösung hinweist. Und Offenbarung 7 und dort Vers 13 und 14. Und einer von den Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: "Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen. Und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes." Ein Ältester weist Johannes hin auf den Erlöser, der jetzt in der Lage sein wird, das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen. Ein Ältester weist Johannes darauf hin, wie Menschen im Blut Jesu ihre Kleider weiß machen können.

[8:47] Die Ältesten am Thron Gottes sind nicht nur Zuschauer. Sie sitzen nicht nur da und fallen nieder im Rhythmus der Anbetung. Immer wieder, wenn die lebendigen Wesen singen, haben wir gelesen, jedes Mal fallen sie nieder. Sie sind nicht einfach nur Teilnehmer des Gottesdienstes, sondern sie haben selbst auch eine Botschaft. Sie sind am Thron Gottes, sie beten Gott an, aber sie helfen in diesem Fall auch dem Johannes das Evangelium besser zu verstehen, das Evangelium noch genauer zu verstehen.

[9:30] Wer echte Anbetung praktiziert, der wird auch anderen, die das Evangelium noch nicht so richtig verstehen, zeigen, welche Tiefen der Erlösung Gott uns offenbart hat. Es gibt bei Gott niemals nur passive Anbetung. Die Anbeter werden zu Missionaren, werden zu Botschaftern des Evangeliums.

[10:03] Die Ältesten, die sicherlich nicht die Hauptrolle spielen in der Offenbarung. Diese Aufgabe ist dem Lamm vorbehalten. Diese Aufgabe ist Gott dem Vater vorbehalten. Wir sehen Personen und Wesen, die einen größeren Fokus in der Offenbarung haben als die Ältesten. Und doch sehen wir ihren Dienst. Sie beten an und sie erklären Johannes wichtige Dinge über das Evangelium, wichtige Dinge über den Erlöser. Wir können uns ein Beispiel nehmen an diesen Ältesten.

[10:46] Offenbarung 5, Vers 5. Und einer von den Ältesten spricht zu mir.

[10:55] Johannes wechselt hier in die Gegenwartsform. Das ist ein Mittel, das immer wieder gibt schon zu allen Zeiten in der Literatur, um sozusagen die Lebendigkeit, diese unmittelbare das unmittelbare Erleben deutlich zu machen. Ich ich stand da und er spricht zu mir und einer von den Ältesten spricht zu mir: "Weine nicht."

[11:19] Johannes hat ja geweint und das erste, was der Älteste tut, ist, er bezieht sich auf den emotionalen Zustand von Johannes und tröstet ihn. Er hätte ja einfach gleich sagen können, Achtung Johannes, hier kommt eine wichtige Information. Aber er nimmt Johannes in seiner Emotion, in seiner Not, in seinen Fragen ernst. Geht darauf ein und sagt ihm, weißt du, du musst nicht weinen, denn

[11:54] Warum macht das der Älteste so? Ist das ein eigener Genius, den er äh einfach hier zeigt, oder hat er das von jemandem gelernt? Wenn wir nach den Worten suchen, weine nicht im Neuen Testament, dann finden wir zwei weitere Stellen in den Evangelien. Beide Begebenheiten im Lukasevangelium und in beiden Fällen dieselbe Person, die diese Worte sagt: "Weine nicht". In Lukas Kapitel 7 und dort Vers 13.

[12:33] In Lukas 7 und dort Vers 13 heißt es: "Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich über sie und sprach zu ihr: 'Weine nicht!'" Nun, der Herr, das ist natürlich niemand anderes als Jesus Christus. Und wir sehen hier, dass die Worte weine nicht in einer besonderen bestimmten Situation, einem Kontext gesprochen worden sind. Was war passiert? Es heißt in Vers 11 und es begab sich am folgenden Tag, dass er in eine Stadt namens Nain ging und mit ihm zogen viele seiner Jünger und eine große Volksmenge, wie er sich aber dem Stadt näherte. Siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter und sie war eine Witwe und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.

[13:22] Eine extrem traurige Situation. Wir wissen nicht, wie die Frau heißt, aber wir wissen, dass sie eine Witwe war. Das heißt, ihr Mann war gestorben. Wir wissen, sie hatte nur einen einzigen Sohn und wir sehen hier auch dieser ist jetzt tot. Diese Frau hat irdisch gesehen keine Unterstützung mehr. Es gibt damals gab damals keine äh sozialen Sicherungssysteme. Die Familie hat sich um die Schwachen gekümmert. Wenn man aber keine Verwandten mehr hatte, dann war man auf die Almosen angewiesen. Ein bitteres Los. Diese Mutter sieht in der Zukunft keine Hoffnung. Diese Mutter hat alle ihre Hoffnungen jetzt ist dabei, alle ihre Hoffnung, ihre Wünsche, ihre ihre Sicherheiten zu Grabe zu tragen.

[14:19] In gewisser Weise kann man das ein bisschen vergleichen mit der Situation von Johannes, der auf diese Buchrolle sieht und der weiß, es ist für das ewige Leben entscheidend zu wissen, was da drin steht und niemand kann es öffnen. Das wo die die Geschichte und die Zukunft alles der gesamte Ratschuss Gottes enthalten ist, was so wichtig wäre zu wissen. Niemand kann es öffnen. Die Hoffnung schwindet so schwindet oder so ist die Hoffnung dieser Mutter so gut wie erstorben. Viele Leute sind da, aber keiner kann ihr helfen. Sie können alle mitweinen, sie trösten, ihr gute Worte geben, vielleicht eine eine Trauerkarte schreiben. Viele Menschen sind da, aber niemand kann das Problem lösen.

[15:04] So sind im Gottesdienst in Offenbarung 4 und 5 viele Wesen anwesend. Die Ältesten, die Engel, sie alle sind da. Sie alle haben Mitleid mit Johannes, aber niemand von ihnen kann das Problem lösen.

[15:28] Vers 13: "Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich über sie und sprach zu ihr: 'Weine nicht!'"

[15:38] Die Worte weine nicht sind nicht deine Aufforderung. Hör mal auf zu weinen. Sie sind Ausdruck von Barmherzigkeit, von einer tiefen Sympathie, von Empathie. Der Herr sieht sie und fühlt mit ihr und sagt: "Weine nicht."

[15:57] Warum? Denn obwohl die Frau dachte, dass ihre Hoffnung begraben ist, hat Jesus die Lösung für das Problem. Und die Worte weine nicht sind nicht nur Trost, sondern Vorbereitung für eine spektakuläre Problemlösung sozusagen. Es heißt in Vers 14: "Und er trat hinzu und rührte die Bahre an, die Träger aber standen still und er sprach: 'Junger Mann, ich sage dir, steh auf.'" Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. Da wurden sie alle von Furcht ergriffen und priesen Gott und sprachen: "Ein großer Prophet ist unter uns aufgestanden und Gott hat sein Volk heimgesucht." Jesus weckt den Toten auf.

[16:51] Das, was für alle anderen Menschen unmöglich war, kann Jesus und er tut es aus Mitleid und aus Mitgefühl, weil er das Leben liebt, weil er der Schöpfer ist. Weil er unser Erlöser ist. Jesus weckt den Toten auf und beginnt, indem er sagt: "Weine nicht."

[17:21] Der Älteste, der Johannes anspricht, handelt so, weil Gott selbst so ist. Er reflektiert den Charakter Jesu. Er reflektiert den Charakter Gottes. Und da sehen wir, dass das nicht nur auf die vier lebendigen Wesen zutrifft, die wir gesehen haben, die vor dem Thron Gottes stehen und die in ihrem Aussehen verschiedene Aspekte des Lebens und Wirkens und Charakters Jesu repräsentieren. Auch die Ältesten, die Gott anbeten, handeln jetzt so in diesem Fall dieser eine Älteste, er handelt so, wie man es von Jesus kennt.

[18:00] Anbetung verwandelt uns in das Bild Gottes. Wir werden Jesus ähnlich durch echte wahre Anbeter.

[18:18] Weine nicht. Ein Wort der Barmherzigkeit an eine trauernde Mutter, um sie vorzubereiten darauf, dass Jesus das Problem löst. Ähnliche Geschichte. Lukas 8, Vers 52. Der einzige Unterschied ist hier, dass Jesus nicht zu einer Person sagt, sondern zu vielen: weint nicht. Wir lesen hier in Lukas 8 Vers 52. Die Geschichte ist auch gut bekannt. Jairus, der Vorsteher der Synagoge von Kapernaum, kommt zu Jesus, weil seine Tochter krank ist, sterbenskrank, 12 Jahre alt. Wir kennen die Geschichte. Jesus ist bereit ihn zu besuchen, bereit das Mädchen zu heilen. Aber auf dem Weg geht es langsam voran. Er wird noch aufgehalten durch diese berühmte Geschichte mit der blutflüssigen Frau. Für Jairus scheint sich menschlich gesehen die letzte Hoffnung. Äh sie sie scheinen zu entschwinden. Es sieht so aus, als ob ihm jetzt niemand helfen kann. Und es heißt in Vers 51: "Und als er in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen als Petrus und Jakobus und Johannes sowie den Vater und die Mutter des Kindes. Sie weinten aber alle und beklagten sie. Er sprach: Weint nicht. Sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft." Mit anderen Worten, er ist gekommen, sie aufzuwecken.

[19:44] Dieses Weint nicht in beiden Fällen hat zu tun mit einer schlimmen Situation, mit einer Situation, die menschlich hoffnungslos zu sein scheint, die aber Jesus löst und zwar zur Freude aller. Und er beginnt jeweils mit weine nicht, weint nicht.

[20:03] So finden wir in Offenbarung 5 Situation, die nicht nur Menschen unmöglich erscheint, sondern auch Engeln unmöglich ist. Wir finden die Situation, dass dieses Buch in der rechten Hand Gottes von niemand geöffnet werden kann und Johannes weint so sehr wie Menschen weinen, wenn sie einen liebgewonnenen Menschen zu Grabe tragen und keine Hoffnung sehen. Aber so wie damals, wo der Erlöser plötzlich erscheint und die Lösung des Problems ankündigt mit einem "Weine nicht", so hört Johannes jetzt von einem Ältesten die Worte "Weine nicht". Aber dieser Älteste, er reflektiert nicht nur den Charakter Jesu, sondern er weist auch damit hin auf Jesus. Er sagt: "Weine nicht."

[20:54] "Es hat überwunden, der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist." Indem er den Charakter Jesu, die die Art und Weise, wie Jesus in einer solchen Situation handelt, selbst ausübt und selbst reflektiert, weist er gleichzeitig mit seinen Worten auf Jesus hin.

[21:12] Wahre Anbetung führt dazu, dass wir Jesus in unserem Wesen reflektieren und dass wir mit unseren Worten, mit allen unseren Taten Menschen zu Jesus führen. Dieser Älteste führt Johannes nicht zu sich selbst. Er weist nicht auf sich selbst hin und was er dazu sagen was er tun könnte, sondern er weist ihn auf den einzigen, der das Problem lösen kann auf Jesus. Unsere Aufgabe als wahre Anbeter Gottes, wenn wir echte wahre Anbetung praktizieren, besteht darin, die Menschen, die vor Verzweiflung nicht ein auswissen, sie zu Jesus zu führen, dem, der jedes Problem lösen kann.

[21:55] Es gibt noch eine Stelle im Alten Testament, wo zumindest sinngemäß genauso aufgefordert wird, nicht zu weinen. Jeremia 31 und dort Vers 16. Jeremia 31, Vers 16. So spricht der Herr: "Halte deine Stimme zurück vom Weinen und deine Augen von Tränen." Wieder ist es hier Gott, der sagt: "Weine nicht."

[22:30] Wenn wir den Vers anschauen, dann sehen wir einen berühmten Vers. In Vers 15 steht: "So spricht der Herr, eine Stimme wird in Rama gehört, bitterliches Klagen und Weinen. Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen wegen ihrer Kinder, weil sie nicht mehr sind." In allen drei Fällen geht es um einen schweren Verlust, um den Verlust von tiefer menschlicher Hoffnung, die ganz tief verankert ist, um einen ganz fundamentalen Schmerz. Und jedes Mal ist die Antwort Gottes oder Jesu dann nimmt, also die Antwort Jesu immer die, dass das nicht weinen soll, weil es eine Wiederkehr gibt, eine Auferstehung oder in dem Fall eine Rückkehr aus dem Land des Feindes. Die Feinde hatten Israel jetzt erobert. Die Menschen sollten abtransportiert werden und sie wurden auch abtransportiert nach Babylon. Aber durch Jeremia sagt der Herr: "Weint nicht, sie kehren wieder zurück. Es gibt ein Happy End. Es gibt eine Wiederherstellung, es gibt ein gutes Ende."

[24:01] Wenn wir all das nehmen und zur Offenbarung 5, Vers 5 bringen, dann sehen wir, dass hier das Problem ein sehr großes sein muss. Johannes weint sehr heftig, aber der Älteste sagt zu ihm: "Weine nicht, denn jemand hat gesiegt. Jemand ist in der Lage, das Buch zu öffnen. Und dieses Buch öffnen ist nicht einfach offensichtlich, nicht nur dazu da, dass wir ein bisschen mehr Information über Prophetie bekommen, dass wir die Weltgeschichte noch ein bisschen exakter verstehen, sondern es hat mit unserer Erlösung zu tun. Es hat mit den tiefsten existenziellsten Fragen und und Nöden und Problemen zu tun, mit enttäuschten Hoffnungen, die doch noch gestillt werden, weil das Buch geöffnet werden kann.

[24:47] Die Freude darüber im Himmel, dass dieses Buch geöffnet werden kann, ist vergleichbar also mit der Freude von Menschen hier auf der Erde, als Tote wieder auferstanden sind. Vergleich mal mit der Freude, als das Volk wieder zurückgekehrt ist aus dem Exil. Wiederherstellung.

[25:09] Offenbarung 5, Vers 5. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht, siehe. Es hat überwunden.

[25:18] Das Wort überwinden im Griechischen heißt Nika und bedeutet Siegen. Das haben wir sicherlich schon immer wieder mal hier angesprochen. Nika heißt Sieg.

[25:36] Und dieses Siegen, auch das haben wir schon hin und wieder erwähnt, kann verschiedene Dinge bedeuten. Und wir schauen uns ganz kurz an, was die Bibel sagt über den Sieg von Jesus in Lukas Kapitel 11 und dort Vers.

[25:52] In Lukas 11 und dort Vers 22 sagt Jesus in einem Gleichnis: "Wenn aber der, welcher stärker ist als er über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verlässt und verteilt seine Beute." Im Kontext geht's um die Frage, wie das mit der Dämonenaustreibung ist. Und er hat gesagt dort in Vers, wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Jesus sagt, ich bin stärker als der Feind. Durch den Geist Gottes treibe ich Dämonen aus. Der Geist Gottes ist stärker als die Dämonen. Gott ist stärker als Satan. Jesus ist Überwinder. Er ist Sieger.

[26:42] Also Jesus ist Sieger über Satan, allein schon deswegen, weil er unfassbar stärker ist.

[26:55] Wir lesen aber auch in Johannes 16 und dort Vers 33. Johannes 16, Vers 33. Dort dort sagt Jesus: "Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." Jesus ist Sieger, weil er auch in dieser Welt mit ihrer Augenlust, Fleischeslust und dem Hochmut des Lebens, wie er Johannes 2, Vers 16 sagt, Sieger geblieben ist und sich nicht hat überwältigen lassen von den Versuchungen des Satans. Also Siege über Satan bedeutet auch Sieger über die Welt. Es ist Siege über Satan. Er ist Sieger über die Welt.

[27:47] Und dann gibt es einen interessanten Gedanken in Römer Kapitel 3 und über den werden wir jetzt gleich noch ein bisschen dann noch nachdenken.

[27:56] In Römer 3 und dort Vers 3 und 4 lesen ab Vers 1 um das Kontext des Willen. Römer 3 ab Vers 1. Was hat nun der Jude für einen Vorzug oder was nützt die Beschneidung? Viel in jeder Hinsicht, denn vor allem sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden. Wie denn? Wenn auch etliche untreu waren, hebt etwa ihre Untreue die Treue Gottes auf? Also Paulus stellt die Frage, was haben die was hat das jüdische Volk für einen Vorzug oder was nützt die Beschneidung? Sagt eine ganze Menge ihn. Sie hatten von Anfang an das Wort Gottes, die Aussprüche Gottes sind ih anvertraut worden. Und wenn jetzt zwar etliche untreu geworden sind, weil sie Jesus abgelehnt haben als Messias, hebt das die Treue der Verheißungen Gottes auf. All das, was Gott versprochen hat äh über das Evangelium. Alles, was im Alten Testament schon gesagt ist, also das Alte Testament aufgehoben, weil die äh weil weil das jüdische Volk Jesus abgelehnt hat, oder? äh ja, also abgelehnt hat, abgesehen natürlich von den vielen Juden, die Jesus angenommen haben und dann äh Christen geworden sind.

[29:13] Schauen wir in Vers 4 auf die Frage, wenn auch wie denn, wenn auch etliche untreu waren, hebt etwa ihre Untreue die Treue Gottes auf, heißt es in Vers 4, das sei ferne. Viel mehr erweist sich Gott als wahrhaftig, jeder Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht, damit du Recht behältst in deinen Worten und siegreich hervorgehst, wenn man mit dir rechnet. Das ist ein Zitat aus Psalm 51, wo David seine Schuld bekennt und sagt: "Gott, du hast Recht gehabt. Wenn man dich vor Gericht bringen würde, könnte man dir nichts nachweisen. Du hast dir nichts zu Schulden kommen lassen." Und auch hier steht das Wort Nikau. Hier geht es also nicht so sehr, dass man etwas erwirbt, einen Sieg erwirbt sozusagen, sondern dass man Recht behält. Gott ist schon immer im Recht gewesen und ein Gericht äh würde das immer bestätigen, sozusagen ein Recht behalten im Gericht.

[30:17] Wenn also das Tun, das Wirken, die Worte genaustens untersucht werden, stellt sich heraus, dass Gott immer recht gehabt hat mit allem, was er gesagt hat. Mit allen Warnungen hat er recht gehabt. Mit allen Verheißungen hat er recht gehabt. Alle Angebote waren tatsächlich so gemeint. Alles, was er versprochen hat, hat er tatsächlich gehalten. Alles, was er angekündigt hat, ist tatsächlich äh gekommen. Äh, wenn man ihn anklagt, was Satan ja tut.

[30:46] Wir sehen, diese drei Dinge sind jetzt nicht getrennt voneinander. Die hängen alleinander zu äh zu zusammen sozusagen. Wenn man ihn anklagt, kann man ihm keinen Irrtum, keine Täuschung, keinen Fehlfalten nachweisen. All die Anklagen Satans werden auf ihn zurückfallen. Auch in diesem Sinne ist Jesus Überwinder. Alles, was er gesagt hat, ist wahr. Alles, was er getan hat, ist richtig. Man kann ihm, wenn man das Leben Jesu vor Gericht stellen würde, das ist ja auch tatsächlich passiert bei Pontius Pilatus, man konnte ihm nichts nachweisen. Niemand konnte ihn auch nur einer Sünde überführen. Er hat Recht behalten.

[31:30] Halt es im Hinterkopf, wenn es darum geht, die K überwinnen bedeutet also nicht einfach nur, dass man et oder dass man in einem Kampf irgendwie siegt. Ähm, auch das ist natürlich ein Gericht ein ein Kampf, ein ein eine Anschuldigung, die man sozusagen abweist, weil sich herausstellt, dass man äh absolut das also dass sich herausstellt, weil dass Jesus absolut nichts falsches getan hat. Entscheidend hier ist, dass wir manchmal die Idee haben, wenn man einen Sieg erringt, dann hat man etwas, was man vorher nicht gehabt hat. Aber dieser Punkt hier macht deutlich, wenn man Recht behält vor Gericht, dann wird einem nur zuerkannt, was man ohnehin die ganze Zeit gehabt hat. Und das ist äh eine wichtige Sache. Jesus hat äh durch die Erlösung äh der Charakter Gottes hat ja nicht etwas Neues hinzugewonnen sozusagen, sondern es wird nur deutlich, dass er schon immer so gewesen ist. Aber dazu dann noch mehr.

[32:28] Jetzt schauen wir uns zunächst einmal an, wer hier überwundert. Wir haben es natürlich ja schon gesagt, weil es ja offensichtlich ist, aber trotzdem wollen wir das noch mal genau verstehen. Es heißt in Offenbarung 5, Vers 5: "Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht. Siehe." Also das ist so die Aufmerksamkeit darauf lenken. Er sagt sie, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist. Ein Löwe. Nun, man muss nicht Zoologie studiert haben, um zu wissen, dass Löwen mächtige Tiere sind, gefährliche Tiere. Sie gelten immer wieder auch als der König der Tiere. Ein Löwe steht für Kraft, für Autorität und entsprechend ist dieses Bild auch hier verwendet. Es hat gesiegt. Nikau der Löwe, der Löwe aus dem Stamm Juda.

[33:28] Aber schauen wir zunächst einmal noch auf das Bild vom Löwen allgemein in 4. Mose 24 und dort äh haben wir dann die Weissagung von Bileam. dem Fall erstmal ja die die die dritte der dritte Segens äh der dritte Segen über Israel, dem er eigentlich ja geplant hatte Israel zu verfluchen. Und es heißt hier in Vers 8 und 9. Es geht hier um Israel. Gott hat ihn, also Israel, aus Ägypten geführt. Seine Kraft ist wie die eines Büffels. Er wird die Heiden seine Widersache fressen und ihre Gebeine zermalmen und sie mit seinen Pfeilen niederstrecken. Er kauert sich nieder, um zu lagern wie ein Löwe und wie eine Löwin. Wer will ihn aufwecken? Gesegnet sei, wer ich segnet und verflucht werde ich verflucht. Hier wird Israel, das ganze Volk Israel verglichen mit einem Löwen und die rhetorische Frage wird gestellt, wenn er sich lauert, wer will ihn aufwecken? Mit anderen Worten, wenn man jetzt so durch die durch die Landschaft geht und man sieht dort einen Löwen liegen, wer ist so verrückt und weckt einen Löwen auf? Niemand tut das, weil er weiß, er hätte keine Chance. in dem Kampf, der dann entsteht. Mit anderen Worten, das Bild vom Löwen drückt Kraft und Autorität aus, die man nicht übertrumpfen kann. Der Löwe aus dem Stamm Juda ist mächtig.

[35:21] Im Wirken der Apostel im englischen Seite 589 heißt es über dieses Symbol, es repräsentiert Allmacht. Der Löwe aus dem Stamm Juda. Jesus ist allmächtig. Er ist nicht nur ein Gesandter, nicht nur ein Abgesandter Gottes, er ist allmächtig selbst.

[35:53] Gehen wir ein bisschen diesem Bild nach dem Löwen aus dem Stamm Juda in Mose 49. Dort haben wir den Segen von Jakob über seine Söhne und dort finden wir erstmals diese Verbindung von Juda und dem Löwen. Mose 49 Vers 8: "Dich Juda, werden deine Brüder preisen." Ein Wortspiel, weil Juda auch so etwas wie Lobpreis bedeutet. "Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein." Offensichtlich ein Bild für Autorität, für Sieg. Wenn man die eigene Hand auf dem Nacken der Feinde hat, dann hat man sie unter Kontrolle. "Vor dir werden sich die Söhne deines Vaters beugen." Auch ein Bild für Autorität, für eine erhöhte Position. "Juda ist ein junger Löwe mit Beute beladen. Steigst du, mein Sohn, empor? Er hat sich gekauert und gelagert wie ein Löwe. Wie eine Löwin. Wer darf ihn aufwecken?" Hier sehen wir dasselbe Bild wie auch in vierte Mose bei Bileam für ganz Israel jetzt spezifisch auf Juda bezogen. Also wenn Gott mit Israel ist, dann ist Israel wie ein Löwe. Niemand kann ihn aufwecken. Aber ganz besonders gilt das hier für Juda. Juda ist wie ein Löwe. Niemand soll ihn aufwecken. Er ist höher gestellt als die anderen äh Söhne von Jakob. und er wird die Feinde besiegen.

[37:35] Und dann kommt Vers 10. Es wird das Zepter, also die die Herrschaft nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der Schilo kommt und ihm werden die Völker gehorsam sein. Es gab damals das Erstgeburtsrecht zu vergeben. Wir wissen, wie sehr Jakob das Erstgeburtsrecht haben wollte. Und in dieser Familie, in dieser Heilslinie hatte das Erstgeburtsdrecht drei wesentliche Aspekte. Es ging natürlich um das doppelte Erbe, rein materiell. Es ging um die äh priesterliche Würde und es ging um das Vorrecht, ein äh Vorfahrer des kommenden Erlösers zu sein. Interessanterweise sehen wir, wie Jakob diesen diese Aspekte des oder wie diese anders gesagt, wie diese drei Aspekte des Erstgeburtsrechts auf verschiedene Söhne Jakobs verteilt worden sind. Josef hat tatsächlich ein doppeltes Erbe bekommen. Er hat den äh den den den doppelten Anteil bekommen, dadurch dass seine beiden Söhne als jeweils ein Stamm gewertet äh worden sind. Das Priestertum ist dann dem Levi und seinen Nachfolgern äh zu Teil, also eigentlich den Nachfolgern Levis dann zu Teil geworden. Juda dagegen hat das Vorrecht erhalten, Vorfahre des Messias zu sein.

[39:11] Das wesentliche Element der Herrschaft von Juda besteht eben darin, auf den kommenden Herrscher hinzuweisen, auf den Schilo, dem die Völker gehorsam sein werden. Und wenn wir die Frage stellen, wer ist dieser Schilo? Das Wort selbst meint so etwas wie der Ruhebringer, jemand, der Ruhe äh bringt. Wenn wir die Frage stellen, wer ist dieser äh der all der äh dem alle Völker äh gehorsam sein werden, dann sehen wir in Daniel 7 den Sohn des Menschen in Daniel 7 und dort Vers 13 und 14. Dort heißt es: "Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen." Und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen. Jesus ist der König der Könige, der Herr der Herren. Alle Völker, Nationen werden für alle Ewigkeiten ihm dienen. Das ist der Schilo. Er kommt aus dem Stamm Juda.

[40:23] Interessanterweise finden wir diese Idee, dass er als ein Ruhe ein Ruhepunkt oder ein Ruhebringer alle Völker versammeln wird, auch in Jesaja. Und zwar in einer interessanten Stelle, die jetzt für unser Thema hier noch ganz ganz wichtig wird. In Jesaja Kapitel 11 heißt es in Vers 10: "Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelspross Isais, der als Banner, als Feldzeichen für die Völker da steht und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein." Und dann Vers 12. Und er wird für die Heidenvölker einen Banner aufrichten und die verjagten Israels sammeln und die zerstreuten Judas zusammenbringen von den vier Enden der Erde.

[41:10] Die Völker werden ihm gehorsam sein, sagt äh Mose 49. Er wird Schilo sein, der Ruhebringer. Hier wird gesagt, dass es jemanden gibt, zu dem alle Völker kommen werden und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein. Jesus sagt: "Kommt her zu mir alle, die ihr müselig und beladen seid." Das gilt nicht nur für Juden oder für Griechen. Es gilt für alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Deswegen soll das Evangelium alle Nationen gepredigt werden. Das ewige Evangelium geht zu allen Völkern, Nationen, Stämen und Sprachen und lädt alle ein zu Jesus. zu kommen, der gesagt hat: "Kommt her zu mir, alle die ihr müsig und beladen seid. Ich will euch Ruhe geben. Ich will euch äh erquicken. Ich will euch Ruhe schenken. Ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen." Jesus ist der Messias. Er ist der Erlöser. Er ist der Ruhebringer.

[42:01] Und schauen wir hier noch mal in Jesaja 11 und dort Vers 10, wie er genannt wird. Er wird genannt der Wurzelspross Isais. Das geht zurück auf die Idee von Vers 1. Es wird ein Zweige vorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln auf ihm und auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Kenntnis und der Furcht des Herrn aus dem aus Isai. Und der berühmteste Sohn Isais ist natürlich David. äh Jesaja schreibt Jahrhunderte, nachdem David gestorben ist und er sagt aus diesem aus dieser Familie Is David wird ein Schösslein kommen.

[42:46] Interessanterweise nun sagt aber Vers 10 im Hebräischen gar nicht ein Wurzelspross, also der da so herauskommt. Jesaja 10 spricht eigentlich von der Wurzel Isais und das ist deswegen interessant. Weil in Offenbarung 5 und dort Vers 5 genau dieser Löwe aus dem Stamm Juda wie genannt wird er wird in Offenbarung 5 Vers 5 genannt die Wurzel Davids. Wenn der Erlöser der den Völker Ruhe bringt, der als Banner steht, der als Feldzeichen steht. Und diese Idee kommt äh aus 4er Mose äh 21, wo die äh Israel, wo Mose auf das Feldzeichen die Schlange, die eine Schlange tun sollte, damit alle, die gebissen worden sind, zu ihr schauen und gerettet werden. Deswegen sagt äh Jesus in Johannes 3, Vers 14: "Denn so wie Mose die Schlange erhöhte in der Wüste auf einem Feldzeichen, so soll der Mensch, Sohn des Menschen erhöht werden, damit alle, die in den Glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben." Ähm der der äh das Spanner ist Jesus Christus. Er ist der Erlöser. Bei ihm findet man Ruhe für das Herz, Ruhe für die Seele und er wird dort genannt in Jesaja 11, die Wurzel Isais. So wörtlich im Hebräischen. Wenn er die Wurzel Isais ist, ist er auch die Wurzel Davids, denn David kommt direkt aus. Isa ist der Sohn David. der Isa ist gewesen und so wird er hier auch der die Wurzel Davids genannt.

[44:31] Wir wissen aus Offenbarung Kapitel 22, dass das einer der vielen Namen von David ist. Offenbarung 22 und dort Vers 16. Ich Jesus habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Spross Davids, der leuchtende Morgenstern, die Wurzel und der Spross Davids.

[44:57] Wir haben also David und es gibt einen Spross. Der Sohn Davids, das ist das, was Matthäus 1, Vers 1 sagt. Jesus ist der Christus. Er ist der Sohn Davids und der Sohn Abrahams auch. Er er kommt aus der Linie Davids. Er ist der verheißene Messias. Aber er ist nicht nur der Spross, er ist auch die Wurzel.

[45:23] Mit anderen Worten, Jesus ist nicht nur der Sohn Davids, er ist auch der Schöpfer Davids. Er ist nicht nur der, der in der Linie Davids kam. Er ist auch derjenige, der David überhaupt geschaffen hat, denn er wurde Mensch als Mitglied des Stammes Juda, als Mitglied der Familie David, der ja aus dem Stamm Juda ist, aber er ist auch Gott. und zwar allmächtig. Er ist der Löwe aus dem Stamm Juda.

[45:58] Wenn wir uns also das Bild von dem Löwen noch mal anschauen, dann sehen wir beim Löwen das Bild für Israel. Israel ist ein ein Löwe, weil oder machen wir es andersrum. Israel ist ein Löwe, aber Israel ist deswegen ein Löwe, weil es Teil von Juda ist oder nein, das müssen wir anders sagen. Also, wir haben Israel als Ganzes als Löwe, wir haben dann Juda als Löwe und dann haben wir Jesus als den eigentlichen Löwe aus dem Stamm Juda. Und weil Jesus ein Löwe ist, deswegen ist auch Juda ein Löwe. Und weil Jesus ein Löwe ist, deswegen ist auch Israel ein Löwe, solange es mit Jesus verbunden ist.

[46:46] Nicht Israel löst das Haupt das Problem der Erlösung. Nicht Juda löst es, sondern Jesus löst es. Und die, die das Vorrecht haben, in seiner Familie zu sein, in seiner Forsch in seiner Sippe, in seinem Clan, in seinem Volk zu sein, die werden durch die Verbindung mit ihm als Löwe bezeichnet. Es ist nicht der Löwe Juda. Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda. Er ist die Wurzel David. Er ist nicht nur einer aus der Familie, er ist die Wurzel. Alles basiert auf ihm.

[47:18] Jesus ist nicht nur der bekannteste Israelit, er ist die Grundlage der Schöpfer aller Menschen.

[47:32] Der Älteste weist Jesus nicht auf einen anderen Engel hin. Er weist ihn auf den Allmächtigen Jesus hin. Und zwar mit Worten, die keinen Zweifel daran lassen. Jesus ist der verheißende Erlöser. Aber betont wird hier insbesondere seine Gottheit, seine Macht, seine Autorität, die Tatsache, dass er über Satan gesiegt hat, dass über die Welt gesiegt hat, dass er im Gericht Recht behält, dass man ihm nichts nachweisen kann.

[48:02] Jesus ist aus dem Stamm Juda, wie uns der Hebräerbrief deutlich bezeugt und wie wir auch in Lukas Kapitel 3 nachlesen können. Dort heißt es in Lukas 3 und dort in Vers 23. Und Jesus war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann. Es er war, wie man meint ein Sohn Josef. Und dann wird eine ganze Reihe von ähäh Personen aufgezählt, die sich zurückführen lassen. Dann hier über Vers 31 des Melea, des Mainan, des Matata, des Nathan, des David, des Isai, des Ober, des N und so weiter, bis wir dann kommen zu 33, des Aminad, des Aram, des Hesron, des Perzs, des Juda. Er kommt aus Juda.

[48:49] Aber Juda ist und das kann man sich die Frage stellen, warum hat der äh warum hat Jakob den Juda ausgerechnet ausgewählt als Vorläufer sozusagen als als das Volk, aus dem dann der Messias kommen sollte? Lag das daran, dass Juda so viel ein ein so viel klüger oder besserer Mensch gewesen war als all die anderen äh Söhne Jakobs? Die Antwort ist, Juda war sogar zeitweise der verlorene Sohn. Wir haben heute nicht die Zeit, das ausführlich anzuschauen. Ihr könnt das selbst noch mal lesen.

[49:24] In Mose 38 wird berichtet, wie Juda sogar die Familie Jakobs verlassen hatte, bei den Kanaanitern gelebt hatte, sich eine kananitische Frau gegeben hat und wie er dort dann zum Teil auch Dinge getan hat, die absolut nicht mit dem Evangelium Übereinstimmung sind. Und am Ende feststellen musste, dass sogar seine kananitische Schwiegertochter, die er schlecht behandelt hatte und die dann sozusagen mit ihm unwissentlich seiner Seite äh äh ja ein Kind gezeugt hat, also ein Kind bekommen hat von ihm, dass die sogar gerechter war als er selbst.

[50:01] Aber um die lange Geschichte auf den Punkt zu bringen, wir finden dann später, als es darum geht, Josef also nach Ägypten zu gehen. Man weiß doch nicht, dass es Josef ist, der dort die Verteilung des Korns reguliert. Und als es darum geht, Benjamin mitzunehmen, finden wir, dass Ruben anbietet, seine beiden Söhne sozusagen als äh Sicherheit zu geben, dass Jakob die beiden Söhne von Ruben töten darf, als den Benjamin was passieren sollte, aber Jakob geht darauf nicht ein. Und dann kommt Juda. Juda ist irgendwann wieder zurückgekehrt zur Familie und Juda verspricht Bürge zu sein für Benjamin. Und Jakob geht darauf ein.

[50:54] Und was dann passiert, ist in Mose 44, als Josef Benja die die Jünger die die Brüder testet und dem Benjamin diesen Kelch unterjubeln lässt und Benjamin gefasst wird und es jetzt so aussieht, als ob Benjamin bestraft wird. Da heißt es hier in Mose 44 Vers 32, denn dein Knecht hat sie und das ist Juda, der jetzt zu Josef spricht, ohne zu wissen, dass es Josef ist, denn dein Knecht hat sich bei meinem Vater für den Knaben verbirgt und versprochen: Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, so will ich vor meinem Vater die Schuld tragen, mein ganzes Leben lang. Darum will nun dein Knecht als Sklave meines Herrn hier bleiben, anstatt des Knaben. Der Knaber soll mit seinen Brüdern hinaufziehen, denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Knabe bei mir wäre? Ich möchte das Leid nicht sehen, dass meinen Vater triffe.

[51:56] Juda war bereit, sein eigenes Leben als Ersatz zu geben für das des Benjamin. Juda hat eine Wandlung durchgemacht vom verlorenen Sohn zu demjenigen, der von all den Söhnen Jakobs in besonderer Weise das Evangelium verstanden hat, der in seiner Bereitschaft an die Stelle des Gefassten und mit Strafe bedrohten Benjamin zu treten. ein unfassbar schönes Bild wird für Jesus, der bereit gewesen ist, tatsächlich an unsere Stelle zu treten, damit wir frei sind.

[52:34] Und ich glaube, deswegen hat der Heilige Geist Jakob inspiriert, diesen Juda auszuwählen als Vorfahren des Messias. Nicht, weil Juda so toll war, sondern weil er das Evangelium reflektiert, weil Jesus in seinem Leben bereits gewirkt hat. Er ist nicht nur ein nach, also Jesus nicht nur ein Nachfahre Judas, sondern Jesus ist der Gott Judas gewesen. Er hat mit anderen Worten Juda hat verstanden, was Jesus für ihn getan hat und hat es in seinem Leben oder tun wird und ja tut und hat es in seinem Leben ausgelebt und dadurch wurde er zum Löwen Juda, weil er den Löwen Jesus in sein Herz gelassen hat, sozusagen.

[53:29] In diesem Sinne ist Jesus eigentlich nicht nur die Wurzel Davids, der ist sozusagen auch die Wurzel Judas, wenn man so möchte. All diese Personen Juda, David, das ganze Volk Israel sind nur dadurch so besonders, weil Jesus in ihnen und durch sie wirken konnte.

[53:47] Jesus ist die Wurzel Davids. Er ist nicht nur ein Nachkomme Davids und damit berechtigt auf den Thron. Er ist derjenige, der überhaupt die sämtliche königliche Macht in allen Händen trägt, der der dem David seine königliche Macht überhaupt anvertraut hat. Er ist derjenige, der David geschaffen hat. Er ist derjenige, der uns alle geschaffen hat.

[54:09] Der Älteste weist Johannes hin auf den einen, der alles kann.

[54:16] Erinnern wir uns daran, dass wir gesagt haben, diese Buchrolle, die enthält einen Kaufvertrag, sozusagen ein Kaufvertrag, der verschlossen ist, so wie ein Kaufvertrag auch in Jeremia 32 verschlossen worden war, als Beweisstück, falls das Ganze angefochten wird. Gott hat versprochen, die Erde zurückzukaufen, aber Satan ficht das Ganze an. Satan bezweifelt die Rechtmäßigkeit desselben. Und wir sehen das, wir gehen gleich zu Jeremia 32, wir sehen das in Judas, wo Jesus als allererstes den äh den den Mose von den Toten auferweckt. Das heißt hier in Judas 9, der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel streit hatte und über den Leib Moses einen Wortwechsel führte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: "Der Herr strafe dich." Jesus hat dem Mose das Leben wiedergegeben. Interessante Parallele auch mit dem "Weine nicht", dass wir vorhin studiert haben. Er hat ihm das Leben wiedergegeben und Satan hat angezweifelt, dass Jesus das Recht hat. Hat Jesus das Recht Leben wiederzugeben? Hat er das Recht Sünder in den Himmel zu nehmen? Hat er das Recht, Menschen, die von Gott abgefallen sind, wieder herzustellen? oder haben sie äh oder gibt es diese Möglichkeit nicht? Ähm Jesus weckt den den äh den den Mose auf. Er er weckt äh die Tochter des Jairus aus. Äh er er vergibt Menschen. Er er weckt den den Jüngling von Nain auf. Er vergibt Menschen. Er er er stellt sie wieder her. Aber Satan behauptet, dass er dazu nicht ihm recht ist. Ist der Kaufvertrag wirklich gültig?

[56:13] In Jeremia 32 haben wir diesen Kaufvertrag kennengelernt, wo es um die Wiederherstellung des Landes geht. das Land, das jetzt von den Babyloniern äh eingenommen worden ist und dass Jeremia im Glauben kaufen soll, Geld dafür bezahlt und dafür eine Urkunde äh eine Urkunde entsteht, eine offene und eine geschlossene. Und im Zusammenhang mit dieser Geschichte stellt sich Jeremia selbst die Frage, ist es möglich, dieses Land überhaupt jemals zu besitzen, wenn die Babylonier es jetzt erobert haben? Und er fragt sich, ja, bei dir sind alle Dinge möglich, aber wie soll das gehen? Und die Antwort von Gott ist in Jeremia 32 und dort Vers 27, es heißt Vers 26, da erging das Wort des Herrn an Jeremia folgendermaßen: "Siehe, ich der Herr, bin der Gott alles Fleisches. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein, sollte mir irgendetwas unmöglich sein?"

[57:16] Er kann das Problem lösen. Die Allmacht Gottes kann auch dieses Problem lösen. Das Buch in der Hand Gottes des Vaters kann von Jesus geöffnet werden, weil er selbst allmächtig ist. Das kann kein Engel. Es kann kein Vertreter ungefallener Welten. Jesus ist nicht nur deswegen unser Löser, weil er sündlos ist, dann hätten Engel uns auch erlösen können, sondern weil er der Löwe ist, der König. König der Könige Gott selbst. Johannes 1, Vers 1 bezeugt im wahrsten und höchsten Sinne Gott.

[58:11] Löwe aus dem Stamm Juda. Die Wurzel Davids, der Überwinder, der Satan Welt und alles überwunden hat, der im Gericht Recht behält, dem man nichts nachweisen kann, der immer mit allem richtig gelegen hat. Er kann das Buch öffnen. Er kann die Probleme, über die wir klagen und weinen, er kann sie lösen.

[58:42] Gibt es etwas in deinem Leben, womit dir niemand sonst helfen kann? Etwas, worüber du geweint hast und geklagt hast und irgendwann die Hoffnung verloren hast, dass jemals dieses Problem gelöst werden kann. Gibt es so etwas? So wie die Witwe aus Nain geklagt hat, weil sie gedacht hat, jetzt ist alle Hoffnung verloren. Jesus kam zu ihr und sagte, weine nicht. Und wenn wir heute weinen, weil wir Dinge, auf die wir gehofft haben, scheinbar sich nicht mehr realisieren werden, wenn Dinge, die wir uns die wo wir das den Eindruck haben, dass alle Hoffnung verloren, kommt der Älteste zu Johannes und sagt: "Johannes, der weint, weine nicht. Es hat überwunden. Es gibt einen Sieger. Es gibt jemand, der Recht behält im Gericht. Es gibt jemand, der alles kann. Er heißt Wurzel Davids. Er heißt Löwe aus dem Stamm Juda. Er ist Gott. Er kann alles.

[59:52] Er gibt ewiges Leben. Sein Recht darauf wird angezweifelt von Satan. Aber wodurch wird deutlich, dass er dieses Recht tatsächlich besitzt. werden das nächste Mal mehr darüber erfahren. Aber nur so viel sei heute gesagt. Das Kreuz beweist, dass er recht hat. Das Kreuz macht ihn zum Siege über die Welt. Das Kreuz zeigt, dass der Sieger über Satan ist. Und um das zu verstehen, wird sich Johannes umdrehen, um den Löwen, den allmächtigen König zu sehen und er wird dann geschlachtetes Lamm sehen. Nächste Woche, nächstes Mal werden wir mehr darüber studieren.

[1:00:52] Für heute halten wir fest. Unsere Erlösung hängt davon ab, dass Jesus alles kann, allmächtig ist, dass er nicht nur ein Nachfahre eines berühmten Menschen ist, sondern der Schöpfer von uns allen. nicht nur im richtigen Stamm geboren worden ist, sondern überhaupt dieser Stamm nur wichtig war, weil Jesus für uns alle gestorben ist und weil das Evangelium für uns alle gilt und dass dieser Stamm nur deswegen etwas Besonderes war, weil dieser Stamm auf Jesus basierte. Diese Person Juda auf Jesus basierte.

[1:01:34] In unserem Leben kann jedes Problem gelöst werden allein und ausschließlich durch den, der alles kann, durch Jesus Christus. Wollen wir ihm dafür danke sagen? Lass uns gemeinsam beten.

[1:01:55] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Hab Dank, dass du uns Gedanken geschenkt hast, die von dir kommen und die uns Jesus im neuen Licht und in neuer Schönheit offenbaren. Herr, wir möchten uns heute neu dafür entscheiden, unser gesamtes Leben, alle unsere Hoffnung an Jesus Christus zu hängen. Er soll uns retten, er soll uns helfen. Wir möchten mit ihm eine so tiefe Freundschaft haben, dass wir nie wieder von ihm weggehen, dass wir bei ihm bleiben, dass wir mit all unseren Sorgen, mit all unseren Nöten, mit all unseren Tränen, mit unseren enttäuschten Hoffnungen zu ihm kommen und er wird es richtig machen. Hab Dank dafür. In seinem Namen beten wir. Amen.


Lizenz

Copyright ©2026 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.