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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Folge von „Offenbarung Vers für Vers“ tauchen wir tief in Offenbarung Kapitel 5, Vers 6a ein. Christopher Kramp enthüllt, wie Johannes zum ersten Mal den würdigen Eröffner des Buches sieht. Dieses Symbol führt uns direkt zum Kern der biblischen Botschaft und des Evangeliums.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu einer weiteren Folge, in der wir uns mit Offenbarung Kapitel 5 beschäftigen wollen, heute mit einem absoluten Schlüsselvers, den wir auch nur zur Hälfte heute erst einmal betrachten wollen. Offenbarung Kapitel 5 Vers 6a. Johannes hat von dem gehört, der das Buch in der rechten Gottes öffnen kann und er sieht ihn jetzt in Vers 6 zum ersten Mal. Und das Symbol, das er dort sieht, führt uns zum Kern der gesamten biblischen Botschaft, zum Kern des Evangeliums. Wir möchten, bevor wir uns das genau anschauen, Gott einladen, unser Studium zu segnen und wenn es dir möglich ist, dann lade ich dich ein, mit mir niederzuknien.

[1:49] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du jeden Tag durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Hab Dank, dass so viel Tiefe und Schönheit und Kraft in deinem Evangelium zu finden ist und danke, dass du heute unseren Blick erneut auf Jesus richten möchtest, Herr. Egal, was wir gerade noch gedacht haben oder wo wir beschäftigt gewesen sind, ich möchte dich bitten, dass wir uns jetzt ganz konzentrieren können auf das, was Jesus getan hat und dass das Evangelium für uns persönlich das größte und wichtigste unserem Leben wird. Herr, sprich du jetzt zu uns und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[2:36] Offenbarung Kapitel 5 und dort Vers 6. Er hatte geweint, der Johannes. Niemand konnte das Buch öffnen, das Büchlein, die Schriftrolle in der rechten Hand Gottes, der auf dem Thron saß. Offenbarung 5 Vers 1. Versiegelt. Innen und außen beschrieben ist diese Buchrolle. Und Johannes weiß, dieses Buch ist entscheidend für die gesamte Welt. Auf die Frage in Vers 2: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Gab es niemand. Um deutlich zu machen, außerdem, der jetzt das Buch öffnen wird, gibt es sonst niemand, der uns die Geschichte und die Zukunft tatsächlich aufschließen kann. Niemand, der den prophetischen Ratschluss Gottes uns verständlich machen kann. Niemand, durch den wir die göttliche Weisheit und den Rettungsplan verstehen können, außer durch ihn. Johannes hatte geweint, weil sich niemand fand, aber einer der Ältesten weist ihn hin. Das hatten wir in Vers 5 gesehen. Er sagt zu ihm: "Weine nicht." Er weist den hin auf den Löwen aus dem Stamm Juda. Die Wurzel Davids. Mit anderen Worten, derjenige, der David geschaffen hat. Niemand anderes als Jesus Christus, der aus dem Stamm Juda als König der Könige im Zentrum des ganzen Universums steht.

[4:14] Und Johannes möchte ihn sehen, den Sieger, den der überwunden hat, der gesiegt hat, den Löwen, den verheißenen König, den Messias, die Wurzel Davids. Er möchte ihn sehen und er schaut genau hin. Und in Vers 6 lesen wir: "Und ich sah und siehe in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in Mitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet." Der Kontrast könnte nicht größer sein. Er hört von einem Löwen, der gewonnen hat. Ein siegreicher Löwe.

[4:58] Offenbarung 5 Vers 6. Er hört von einem siegreichen Löwe und was er sieht, ist ein geschlachtetes Lamm. Wenn man das sieht, würde man nicht denken, dass das Lamm gewonnen hat. Man würde denken, das Lamm ist geschlagen worden, es ist geschlachtet worden, es ist quasi besiegt worden sozusagen. Aber der Älteste und damit die ganze Szene soll dem Johannes deutlich machen, das was menschlich aussieht wie eine Niederlage ist in Wirklichkeit nicht nur ein Sieg, sondern der Sieg, der Sieg schlecht hin, der Sieg, der das ganze Geheimnis Gottes in seiner rechten Hand aufschließt und uns erklärt.

[5:49] In Offenbarung Kapitel 5 wird deutlich, dass der Kreuzestod Jesu der Schlüssel ist, um das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen. Es ist der Sieg nicht nur für die Menschheit, sondern der Sieg für das gesamte Universum. Wir werden in den nächsten Folgen noch mehr diesen Gedanken entfalten können, wenn wir dann auch den Lobpreis der Gottesdienstteilnehmer im Himmel hören werden. Wollen uns noch einmal genau anschauen, erst einmal, was hier eigentlich steht.

[6:30] Johannes schaut genau hin und er sieht jetzt Jesus in Mitten des Thrones, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen, in Mitten der Ältesten. Er hatte schon vorher immer wieder auf den Thron geschaut. Ab Offenbarung 4 Vers 2. Es heißt dort: "Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer." Johannes hatte in der ganzen Beschreibung des himmlischen Gottesdienstes immer wieder den Thron im Zentrum gehabt, denn alles hat sich dort um den Thron gedreht. Gott der Vater saß auf dem, sitzt auf dem Thron und der Regenbogen war um den Thron und die Blitze und die Donner und die Stimmen gehen aus vom Thron und die sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron. Johannes hatte sich auch sehr genau die vier lebendigen Wesen angeschaut, hatte beschrieben, wie sie sich dort benehmen, wie sie aussehen, was sie sagen. Er hat auch die 24 Ältesten gesehen, ihre Throne beschrieben, beschrieben, wie sie niederfallen jedes Mal, wenn die vier lebendigen Wesen anbeten. Er hatte also den Thron und die lebendigen Wesen und die Ältesten im Fokus gehabt, aber bis dahin hat er das Lamm nicht gesehen. Er hatte die Anbetung Gottes gesehen im himmlischen Heiligtum, aber bisher das Lamm noch nicht gesehen, aber jetzt sieht er das geschlachtete Lamm.

[7:57] Und ich möchte sagen, so schön unsere Gottesdienste auch sein mögen, so toll die Musik sein mag, so großartig die Gebete, so wunderbar die Predigten, entscheidend ist, dass wir in allem, was wir im Gottesdienst tun und erleben, letztendlich immer zu dem geschlachteten Lamm zu Jesus geführt werden. Denn ohne das geschlachtete Lamm bleiben die größten Geheimnisse verschlossen. Ohne das geschlachtete Lamm erleben wir zwar einen großartigen Gottesdienst, aber haben doch nicht verstanden, wie Vergangenheit und Zukunft für unser Leben von Bedeutung sind. Das geschlachtete Lamm ist entscheidend.

[8:45] Johannes schaut hin und jetzt sieht er in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen, in Mitten der 24 Ältesten ein Lamm. Vermutlich ist das so zu verstehen, dass in dem Platz zwischen dem Thron und den vier lebendigen Wesen, die ja um den Thron herum sind, dazwischen das Lamm steht, umgeben von den 24 Ältesten, ganz nah am Thron, näher als alle anderen.

[9:26] Ein Lamm. Und dieses Wort Lamm, das ist das griechische Wort "Arneon", das meint eigentlich nicht mal nur Lamm, sondern ist eigentlich eine Verkleinerungsform. Es meint so etwas wie das Lämmchen. Man kann auch sagen, das Schäfchen, etwas kleines, schwaches, süßes, wenn man so möchte. Ein Lämmchen. Es ist die Bezeichnung, die in der Offenbarung beständig für Jesus gewählt wird. Das Lämmchen. Es kommt außerhalb der Offenbarung nur einmal vor in Offenbarung 21, Verzeihung, in Johannes. In Johannes 21 und dort Vers 15.

[10:23] Johannes 21 Vers 15. Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus. Jesus offenbart sich ja hier ein weiteres Mal nach seiner Auferstehung den Jüngern am See Genezareth, am See von Tiberias, wie hier genannt wird. Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: "Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese?" Er spricht zu ihm: "Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe." Er spricht zu ihm: "Weide meine Lämmer." Und dort steht das Wort Lämmer, Arnion. Ähm, vor allem auch für die kleinen, die Schwachen, die Schutzbedürftigen innerhalb der Gemeinde Gottes. In den nächsten beiden Antworten von Jesus wird er sagen: "Hüte meine Schafe, weide meine Schafe." Weil Petrus sollte auch eine ganz besondere Rolle spielen, die Schwächsten in der Gemeinde zu beschützen und sie zu Jesus zu führen. Beide meine Lämmchen sozusagen.

[11:37] Der siegreiche Löwe, der Sieger im großen Kampf, die Wurzel Davids erscheint vor dem Thron Gottes als ein Lämmchen. Man hätte ja denken können, dass er auf der Erde nun mal halt das Lamm gewesen ist, aber dann im Himmel nur noch ein Löwe. So als ob sein Opfer eine bestimmte begrenzte Episode, eine Phase des Erlösungsplanes sei. Und jetzt kommt die Löwenphase sozusagen, aber er ist noch immer geistlich gesprochen ein geschlachtetes Lamm.

[12:22] Thron Gottes. Das Opfer, das Jesus für dich und mich gebracht hat, ist nicht einfach nur Geschichte. Es ist sozusagen immer noch präsent, auch wenn Jesus natürlich nicht am Kreuz mehr hängt und äh nicht buchstäblich sozusagen jetzt da blutet am Thron Gottes. Aber das Opfer, das er gebracht hat, ist noch immer ganz real. Wenn wir zu Jesus kommen, dann erinnern wir uns nicht nur an ein historisches Ereignis, das Blut, das uns von den Sünden reinwäscht. Das ist ganz aktuell für uns vorhanden.

[13:08] In Hebräer Kapitel, was sagt Hebräer und erste Johannes. Erste Johannes Kapitel 1 und dort Vers 7 heißt es: "Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi seines Sohnes reinigt uns von aller Sünde." Das Blut, das Jesus vergossen hat, reinigt uns. Ist jetzt heute hier für uns verfügbar. Johannes sieht Jesus als ein Lamm wie geschlachtet.

[13:49] Johannes 1, Vers 9: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit durch das Blut." Haben wir gerade gesehen in Vers 7 und dann Johannes 2, Vers 1: "Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden." Dort steht nicht: "Und er war das Sühnopfer", sondern "er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die ganze Welt." Jesus ist einmal gestorben am Kreuz von Golgatha vor knapp 2000 Jahren. Aber die Konsequenzen dessen, die Folgen dessen, das was wir dadurch erhalten können, ist aktuell am Thron Gottes für uns verfügbar. Johannes sieht ihn als sein geschlachtetes Lamm.

[14:41] Interessanterweise sagt Johannes, dass er ihn dort stehen sah, das Lamm. Es heißt in Offenbarung 5 Vers 6: "Und ich sah und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in Mitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet." Dort steht ein Lamm und in der Offenbarung steht das Lamm zweimal. Man sieht zwei Orte, an denen das Lamm steht. Einmal in Offenbarung 5 Vers 6 in Mitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen im Zentrum des Gottesdienstes, dort am Thron Gottes, dort steht das Lamm wie geschlachtet. Und dann in Offenbarung 14 und dort Vers 1 heißt es mit einer ganz ähnlichen Eingangsformulierung: "Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben."

[15:34] Sie haben gesehen, das Lamm steht in Offenbarung 5 Vers 6 am Thron Gottes und hier steht es auf dem Berg Zion und mit ihm die 144.000, die den Namen des Vaters ihren Stirn geschrieben haben. Ich möchte sagen, dass die 144.000 dort sind, wo Jesus ist. Er steht am Thron Gottes. Er steht dort mit den 144.000 auf dem geistlichen Berg Zion. Die 144.000, die Jesus nachfolgen, wohin er auch geht, sind im Glauben ihm zum Thron Gottes gefolgt, denn dort steht das Lamm, das geschlachtet worden ist.

[16:18] Einmal ganz am Anfang der christlichen Zeitperiode, direkt nach der Himmelfahrt steht Jesus dort am Thron Gottes und dann ganz am Ende, kurz vor der Wiederkunft steht er dort auf dem Berg Zion und mit ihm die 144.000. Das Lamm ist Anfang und Ende dieser großen Periode.

[16:48] Wir haben schon erwähnt, dass in Offenbarung 5 Vers 6 dieses Wort Arneon hier vorkommt und dass das oft in der Offenbarung vorkommt. Tatsächlich ist dies die allererste Erwähnung dieses Wortes in der Offenbarung. Alle weiteren kommen danach.

[17:10] Johannes war ja eingeladen worden von niemand anderem als von Jesus Christus selbst. In Offenbarung 4 Vers 1 lesen wir, und das haben wir uns ja schon angeschaut: "Nach diesem schaute ich und siehe, die erste Stimme, Verzeihung, und siehe, eine Tür war geöffnet im Himmel und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: 'Komm hier herauf und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.'" Diese Stimme gleich einer Posaune, die haben wir kennengelernt in Offenbarung 1 und dort in Kapitel 10, wo es heißt: "Ich war im Geist am Tag des Herrn und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, lief von einer Posaune." Und dann dreht sich Johannes um und er sieht Jesus in Mitten der sieben Leuchter wandeln. Es ist Jesus, der ihn in Offenbarung 1 erscheint. Das ist Jesus in Offenbarung 4, der ihn einlädt in den Himmel zu kommen, in der Vision natürlich, der den himmlischen Gottesdienst ihm zeigt und er zeigt ihm interessanterweise, Jesus zeigt ihm zunächst den Thron, den Vater, die lebendigen Wesen. Er zeigt ihm die Ältesten. Er zeigt ihm all diese Dinge. Er zeigt ihm die Anbetung Gottes aufgrund der Schöpfermacht. Zeigt ihm dieses Buch und dann zeigt ihm Jesus, der ihn eingeladen hat, dass die einzige Hoffnung für die Menschheit dieses Buch öffnen zu können, dass dieses Buch geöffnet werden kann, in ihm selbst besteht und zwar aufgrund seines Todes.

[18:51] Es ist Jesus, der ihn einlädt, nicht einfach nur einen schönen Gottesdienst beizuwohnen, sondern es ist Jesus, der ihn einlädt zu verstehen, welche Bedeutung das Kreuz für den gesamten Ablauf der Weltgeschichte hat, welche Bedeutung das Kreuz für das gesamte Universum hat. Johannes soll nicht denken, dass das Kreuz Jesu nur eine Episode im Leben von Jesus war, sondern er soll verstehen, wie entscheidend, wie absolut entscheidend das Kreuz für die gesamte Weltgeschichte ist, für das gesamte Universum.

[19:37] Jesus hat ihn eingeladen, um ihm deutlich zu machen, der siegreiche Löwe, der angekündigt wird in der Prophetie, ist siegreich gewesen, weil er ein geschlachtetes Lamm war.

[19:52] Löwe und Lamm. Jesus, der König, ist Diener geworden, aber nicht für einen kurzen Zeitpunkt, sondern er dient jetzt weiter im himmlischen Heiligtum. Er wird für alle Ewigkeiten Diener sein. Denn auch wenn wir im Himmel sein werden, wird er uns dienen. Sagt das nicht er selbst im Evangelium in Lukas Kapitel 12 und dort Vers 37: "Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachen finden wird. Ja, ich sage euch, er wird sich schützen und sie zu Tisch führen und hintreten und sie bedienen."

[20:41] Jesus hat nicht für ein paar Jahre die Maske des Dienens aufgesetzt. Er hat in diesen Zeiten, wo er hier auf der Erde gelebt hat, uns ein Fenster gegeben in das Wesen Gottes und gezeigt, dass Gott der König ist, weil er selbst aufopfernd liebt und dient. Deswegen überwindet Gott, überwindet Jesus, Satan, Tod, Teufel, Sünde, alles.

[21:12] Die Liebe Gottes ist das entscheidende, das entscheidende Fundament seiner Herrschaft. Das entscheidende Fundament.

[21:27] Das Lamm ist in der Bibel immer wieder ein zentraler Begriff an ganz entscheidenden Stellen. Und wir wollen uns, weil das Thema so wichtig ist, wichtig ist heute, uns ein paar Minuten Zeit nehmen, diese Stellen noch einmal anzuschauen.

[21:47] In 1. Mose 22 finden wir erstmals diese prophetisch auf das Evangelium hin bezogene Erwähnung eines Lammes. In 1. Mose 22 und dort in Vers 7 und 8: Abraham geht mit seinem Sohn Isaak, den er auf Gottes Auftrag hin opfern soll, den Berg Moria auf diesen Berg hinauf. Das heißt in Vers 7: "Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham, zu seinem Vater Abraham, Verzeihung, mein Vater. Und er antwortete: 'Hier bin ich, mein Sohn.' Und er sprach: 'Siehe, hier ist Feuer und Holz. Wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?'" Und Abraham antwortete: "Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen." Und sie gingen beide miteinander.

[22:43] Wir kennen die Geschichte. Wir können sie heute nicht im Detail erzählen, aber diese Geschichte repräsentiert in so vielen Details und Eigenschaften die Charakteristiken oder die Prinzipien des Evangeliums. Hier haben wir einen Vater, der unter größten emotionalen Schmerzen bereit ist, seinen, wie es im Hebräerbrief sogar formuliert wird, eingeborenen Sohn zu geben. Und wir haben einen Sohn, der freiwillig dann bereit ist, der sich freiwillig binden lässt, denn in seinem Alter hätte er den Abraham, alt wie der war, sicherlich locker überwinden können, wenn er es gewollt hätte. Ein Sohn, der das Holz trägt zum Ort, wo er geopfert werden soll. Ein Sohn, den der Vater so sehr liebt, dass Gott das dreimal betont. In Vers 2: "Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak."

[23:47] Wenn man die Geschichte sieht, sieht man das Evangelium quasi vor einem erstehen in der Geschichte. Und in dieser Geschichte sagt Abraham, der den noch nichts ahnenden Isaak irgendwie eine Antwort geben muss: "Gott wird für ein Lamm sorgen." Und in der Tat, Isaac muss selbst nicht getötet werden. Das Ganze soll ja nur eine Illustration sein. Gott hat keine Freude an Menschenopfern. Er hasst es. Er will dem Abraham nur emotional zeigen, wie er selbst sich fühlt, dass er seinen Sohn geben muss, geben wird, geben muss, um dadurch eine Möglichkeit zu schaffen, Sünde zu retten, was er unbedingt möchte. Es gibt keinen anderen Weg für Gott. Er ist nicht gezwungen es zu tun, aber wenn er uns retten will, gab es für Gott keinen anderen Weg.

[24:48] Isaak muss nicht getötet werden. Stattdessen gibt es ein Opfertier. Es heißt in Vers 13: "Da hob Abraham seine Augen und schaute und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte." Und Abraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer da anstelle seines Sohnes. Ein Ersatz für den Menschen. Auch das ein Bild. Aber dieser Widder ist noch nicht das Letzte, was Gott ihm zeigen wollte, denn Abraham hatte gesagt: "Gott wird für ein Lamm sorgen." Stattdessen gibt es einen Widder und Abraham beginnt zu verstehen, dass das, was er erlebt hat, nur ein Schatten war, nur eine Illustration zu etwas viel Größerem. Und so nennt er den Ort nicht: "Hier hat der Herr für uns gesorgt." Er sagt in Vers 14: "Und Abraham nannte den Ort: Der Herr wird dafür sorgen, sodass man heute noch sagt: Heute sagt: Auf dem Berg wird der Herr dafür sorgen." Auf diesem Berg stand später der Tempel Salomos, der Tempel, der mit jedem Opfer auf den kommenden Erlöser hinwies.

[25:59] Der Herr wird dafür sorgen, dass Lamm Gottes, so verstand Abraham, war aus seiner Sicht noch zukünftig. Und er verstand plötzlich, dass so wie Gott der Vater einen unfassbaren Schmerz gehabt hat, so wie er, Verzeihung, als Vater einen unfassbaren Schmerz gehabt hat, um seinen Sohn jetzt opfern zu müssen, dass Gott der Vater ein riesiges Opfer bringt und dass Jesus, der kommende Erlöser, ein riesiges Opfer bringt. Jesus konnte sagen in Johannes Kapitel 8 und dort Vers 56: "Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte. Und er sah ihn und freute sich." Er sah ihn und freute sich.

[26:54] Abraham hat verstanden, das Lamm Gottes kommt noch. Eine weitere Geschichte, in der das Lamm eine große Rolle spielt, ist in 2. Mose Kapitel 13 und dort Vers 13. Verzeihung, da kommen wir gleich hin. Erstmal 1. Mose 12, 2. Mose 12 natürlich. 2. Mose 12 und dort ab Vers 3. Die Israeliten sind Jahrhunderte später in der Gefangenschaft in Ägypten und Gott verspricht ihnen, dass sie frei werden. Er lässt ihnen ausrichten durch Mose in Vers 3: "Am 10. Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus. Wenn aber das Haus so klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen. Dabei sollt ihr die Anzahl für das Lamm berechnen, nach je nachdem jeder zu essen vermag, soll für jeden etwas da sein. Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig von den Schafen oder Ziegen sollte es nehmen, ein makelloses Lamm, das für jeden einzelnen da sein sollte. Denn jeder einzelne soll gerettet werden. Nicht nur kollektiv sollte Israel gerettet werden. Jeder einzelne sollte Anteil haben an dem Lamm."

[28:12] Das Lamm sollte aufbewahrt werden, Vers 6 bis zum 14. Tag des Monats dieses Monats. Die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schlachten und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türposten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen. Das Blut des Lammes sollte an die Türpfosten gestrichen werden. Und wer an diesem Tag sich zu dem Blut des Lammes bekannte, der wurde an diesem Abend in dieser Nacht tatsächlich frei. Und Mitternacht kam der Engel Gottes, der alle Erstgeburt in Ägypten tötete. Und die Israeliten waren frei. Jeder, der sich zum Blut des Lammes bekannte, wurde frei von der Sklaverei, frei von dem gebunden sein. Bibel sagt uns: "Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Johannes Kapitel 8 Vers 34.

[29:17] Das makellose Lamm Jesus, das am 14. Nisan geschlachtet werden sollte und tatsächlich am 14. Nisan im Jahre 31 am Kreuz von Golgatha starb, macht jeden Menschen frei, der sich öffentlich dazu bekannt. Das heißt in Offenbarung 12, Vers 11: "Sie haben überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses. Haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod?"

[29:49] Jesus, der Makellose, stirbt für uns, damit wir frei werden. Und dieses Lamm, das ist für jeden da. Jeder soll davon haben, nur wenn wir davon auch tatsächlich nehmen. Jesus sagt: "Wer mein Fleisch isst und Blut trinkt, der hat ewiges Leben."

[30:11] In 2. Mose 13 und dort Vers 13 wird folgendes über das Lamm gesagt: "Aber jede Erstgeburt des Esels sollst du mit einem Lamm auslösen. Wenn du es aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick. Ebenso sollst du alle Erstgeburt des Menschen unter seinen Söhnen auslösen." Wir sehen gerade, ausgelöst wird durch ein Lamm. Das Lamm löst den Menschen aus.

[30:35] In 2. Mose 29 und dort Vers 39. 2. Mose 29 und dort Vers 39 lesen wir das eine Lamm oder ab Vers 38. Das ist es aber, was du auf dem Altar opfern sollst. Zwei einjährige Lämmer sollst du beständig darauf opfern, Tag und Nacht. Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern, das andere Lamm sollst du zur Abendzeit opfern. Jeden Morgen, jeden Abend sollten Israeliten sich daran erinnern, dass das Lamm Gottes für sie sterben würde. Jeden Morgen, jeden Abend sollten wir uns Zeit nehmen, über das Opfer Jesu nachzudenken. Tust du das? Hast du jeden Morgen, jeden Abend eine Zeit, über Jesus nachzudenken und nicht einfach nur, dass man ein Bibelvers liest, um das Gewissen zu beruhigen, sondern dass man über das Lamm nachdenkt, das geschlachtet worden ist, das jetzt im himmlischen Heiligtum für uns als siegreicher Löwe und geschlachtetes Lamm dort am Thron Gottes ist.

[31:36] Denn wenn Jesus dort dem Johannes als ein geschlachtetes Lamm erscheint, dann bedeutet das, wenn wir über das geschlachtete Lamm nachdenken, dann kann der Geist Gottes unser Denken mit dem Thron Gottes verbinden, denn dort ist das geschlachtete Lamm. Wer morgens und abends über das Opfer Jesu nachdenkt, verbindet sich mit dem Thronraum Gottes, verbindet sich mit dem Thron Gottes, wo das geschlachtete Lamm jetzt ist. Ja, er wurde auf Golgatha geschlachtet. Jetzt ist er im Himmel, um das, was auf Golgatha geschehen ist, für mich und für dich persönlich anzuwenden. Und das ist für jedes Haus.

[32:18] Es gibt genügend Blut für jeden. Das Blut Jesu ist ausreichend für ihn. Jeder kann seine persönliche Portion abbekommen. Jeder kann von dem Fleisch Jesu essen, sozusagen.

[32:34] Nimmst du dir Zeit darüber nachzudenken, was es für dich persönlich bedeutet, dass Jesus für dich gestorben ist, für deine Sünden, für meine Sünden, für unsere Schuld, dass er mein Erlöser ist, dass er dein Erlöser ist und dass er jetzt im Himmel für meine Sünden und für deine Sünden eintritt und dass wir jetzt unsere Gewänder weiß machen können in seinem Blut.

[33:06] Jeden Morgen, jeden Abend sollen wir darüber nachdenken. Das ist nicht nur ein Thema, dass man im Taufunterricht behandelt, um zu wissen: Aha, dadurch werde ich gerettet, sondern ein Thema, mit dem wir uns täglich beschäftigen müssen.

[33:23] Johannes realisiert, das geschlachtete Lamm ist nicht einfach nur eine Sache der Vergangenheit, sondern jetzt, wo er in den himmlischen Gottesdienst in der Vision hineingebracht wird, seht ihr, das geschlachtete Lamm ist noch immer das Zentrum, um das alles andere sich dreht im himmlischen Gottesdienst. Sollte nicht dann auch Jesus und sein Blut das Zentrum sein, um das sich alles dreht in unserem Leben, in unseren Familien und in unseren Gemeinden?

[34:04] In Jesaja 53 und dort Vers 7 finden wir jene berühmte und bedeutende Prophezeiung auf den Kreuzestod Jesu im Alten Testament. Jesaja 53 und dort Vers 7. Wir lesen ab Vers 5: "Doch er wurde um unsere Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden." Ist dir das bewusst? Ist mir das bewusst, dass die Wunden Jesu mich heilen? Wenn also Johannes Jesus dort sieht, symbolisch wie ein geschlachtetes Lamm, dann sieht er den, der uns heilen kann. Vielleicht ist es kein schöner Anblick, ein geschlachtetes Lamm zu sehen, aber in seinen Wunden werden wir heilen. Das heißt in Vers 6: "Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf aller Schuld auf ihn."

[35:07] Manchmal denken wir, unsere Sünde ist zu groß, als dass wir sie selbst anheben können. Ich möchte dir sagen, Gott ist in der Lage, deine Sünde anzuheben und sie auf Jesus zu werfen, denn er hat es schon längst getan. Als Jesus am Kreuz von Golgatha hing, hingen alle Sünden der Welt auf ihm. Auch die, die damals noch nicht begangen worden sind, auch alle deine und alle meine Sünden. Gott hat sie bereits hochgehoben. Du musst deine Sünden nicht hochheben, um sie auf Jesus werfen zu können. Du musst glauben, dass die Sünden bereits auf Jesus lagen.

[35:44] Und dann finden wir Heilung in seinen Wunden. Heilung kommt nicht durch mehr Wissen. Heilung kommt nicht durch gute Coaches. Heilung kommt nicht durch Anstrengung. Heilung kommt durch die Wunden Jesu. Und so zeigt Jesus dem Johannes im himmlischen Gottesdienst, dass derjenige, der die ganze Weltgeschichte lösen kann, erklären kann, dass er ein geschlachtetes Lamm ist, wo Heilung zu finden ist für jeden, der das glaubt.

[36:19] Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben haben wird. Denn das geschlachtete Lamm ist der siegreiche Löwe, der einzige im Universum, der den Sieg errungen hat, durch den wir alle einmal bei Gott für alle Ewigkeiten sein können. Das Buch in der Hand Gottes kann durch ihn geöffnet werden. Kein Geheimnis bleibt ungelöst. Jesus ist der Sieger.

[36:55] Es heißt in Vers 7: "Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut." Jesus hätte sich wehren können. Jesus hätte sich widersetzen können. Er hätte seine Peiniger töten können mit einem Augenwink.

[37:29] Aber Jesus hat seine Macht und Kraft nicht eingesetzt, um sich zu verteidigen, sondern er hat sich selbst hingegeben, weil er wusste, nur sein Opfer, weil er ewig ist, weil er Selbstgesetzgeber ist, nur sein Opfer kann die Forderungen des Gesetzes vollständig und vollumfänglich erfüllen. Nur sein Opfer kann uns retten. Er hat sich nicht selbst verteidigt. Er hat sich nicht selbst versucht zu retten, obwohl er das gekonnt hätte. Er ist für dich und für mich den ganzen Weg gegangen wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.

[38:26] Und hier greift Jesaja das Bild von 1. Mose auf, das Bild von 2. Mose und zeigt, der Messias, der aus der Sicht von Jesaja ja noch zukünftig ist, der wird genau dieses Lamm sein. Abraham hat von diesem Messias gesprochen. Mose hat durch dieses, das Passafest, von diesem Messias gesprochen. Und Jahrhundert für Jahrhundert haben Menschen, die wirklich das Evangelium im Alten Testament verstanden haben und gesehen haben, auf den gewartet, der für die Sünden der Welt sterben wird. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieses Wissen immer mehr verdrängt durch menschliche Tradition, durch Werksgerechtigkeit. Aber als er dann da war, als Jesus auf die Welt kam, als Jesus unter uns lebte, gab es einen, der unmissverständlich die Hoffnung der Jahrhunderte auf den Punkt brachte und ihn identifizierte als denjenigen, den Abraham im Glauben gesehen hat, als denjenigen, den Mose mit dem Passaritual symbolisiert hat, das Gott vorgegeben hatte, als denjenigen, der von Jesaja vorhergesagt worden ist. Johannes, der Täufer, sagt in Johannes Kapitel 1, Vers 29: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt."

[39:38] Das heißt, am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." Jesus steht im himmlischen Heiligtum am Thron Gottes als das geschlachtete Lamm und zeigt damit dem Johannes, der ganz erstaunt ist. Er zeigt, der Sieg besteht darin, dass Jesus jedem Menschen, der es glaubt, die Sünden wegnehmen kann, dass er die Sünden der Welt hinwegnimmt, dass er sie getragen hat. Und wer das glaubt, kann frei werden. Wer das glaubt, kann Vergebung finden. Wer das glaubt, kann Heilung finden. Das Evangelium ist stark genug. Der Tod Jesu ist der Sieg. Und im ganzen himmlischen Gottesdienst wird das jetzt zum großen Zentrum, wie wir sehen werden, das geschlachtete Lamm.

[40:35] Kein Gottesdienst ist vollständig, wenn nicht Jesus und sein Blut erhöht worden ist. Keine Andacht, kein Hauskreis, keine Predigt hat das Ziel erreicht, wenn nicht Jesus und sein Opfer, sein Verdienst, sein Blut in irgendeiner Weise uns deutlich vor Augen gestellt worden ist.

[40:58] Lasst uns nicht Opfer bringen wie Kain, der einfach das beste, die besten Früchte, der hatte gebracht hatte, sondern lasst uns Opfer bringen wie Abel. Und in allem, was wir tun, in der Anbetung Gottes, immer Jesus und ihn als Gekreuzigten im Fokus haben.

[41:21] Das ist das, was Paulus den Korinthern gesagt hat, als in 1. Korinther Kapitel 2 Vers 2 sagt: "Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus und zwar als Gekreuzigten." Er hat genau das praktiziert, was Johannes jetzt im großen Rahmen des himmlischen Gottesdienstes versteht. Im Zentrum des himmlischen Gottesdienstes steht Christus als geschlachtetes Lamm.

[41:55] Die Frage heute an diesem Tag ist: Ist das für uns nur eine intellektuelle theologische Erkenntnis oder ist das für uns ein Weg, unsere Kleider weiß zu machen? Ist das für uns eine persönliche Erfahrung, dass Jesus für mich gestorben ist?

[42:15] In Offenbarung Kapitel 7 und dort Vers 13 und 14 heißt es: "Und einer von den Ältesten ergriff das Wort. Wir haben einen der Ältesten gehabt, der den Johannes hingewiesen hat auf den Löwen, den der überwunden hat, den siegreichen Löwen, was die Wurzel Davids. Es war einer der Ältesten, der gesagt hat: 'Schau mal dort.' Und dann schaut Johannes und er sieht ein geschlachtetes Lamm. Und wir haben es letztes Mal schon gesagt, es ist wieder einer der Ältesten, der hier in Vers 13 das Wort ergriff und sprach: 'Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind und woher sind sie gekommen?' Und ich sprach zu ihm: 'Herr, du weißt es.' Und er sprach zu mir: 'Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen. Und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.'"

[43:02] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus steht am Thron Gottes als ein geschlachtetes Lamm. Wenn du heute zu ihm kommst, kannst du im Blut Jesu deine Kleider weiß machen. Warum warten? Warum hoffen, dass du morgen mehr verstehst, morgen bessere Taten tust, morgen irgendwie geneigter dazu bist? Warum nicht heute dein Lebenskleid nehmen, so dreckig und schmutzig und zerknittert, wie es ist, um es in das Blut Jesu zu tauchen und es weiß und rein zu erhalten. Und warum nicht heute Abend und morgen früh und morgen Abend und übermorgen früh das immer wieder wiederholen, erneuern, dass das Kleid rein bleibt.

[43:54] Dass uns bewusst wird, das geschlachtete Lamm ist nicht nur ein historisches Ereignis, es ist der Fokus im himmlischen Gottesdienst. Es soll der Fokus in unserem Leben mit Gott sein. Jesus, der für deine Sünden gestorben ist, bietet dir an, dass du tatsächlich von all diesen Sünden frei wirst. Er bietet dir an vollständige Vergebung, Reinheit und Freiheit. Glaubst du ihm?

[44:26] Wollen wir gemeinsam Jesus einladen, dass sein Tod für unsere Sünden nicht vergeblich gewesen ist? Jesus ist für viele Menschen gestorben, die das nie ihm geglaubt haben, aber für mich soll er nicht vergeblich gestorben sein. Für mich soll er nicht vergeblich gelitten haben. Möchte sein Angebot annehmen. Du auch?

[44:51] Wollen wir gemeinsam niederknien und ihn anbeten?

[44:59] Lieber Herr Jesus, hab Dank, dass du am Kreuz von Golgatha nicht an dich gedacht hast, sondern an uns, dass du dich nicht widersetzt hast, sondern dass du wie ein Lamm zur Schlachtbank gegangen bist, weil du wusstest, dass es die einzige Möglichkeit ist, durch die ich und durch die so viele andere Menschen gerettet werden können. Hey, wir können das gar nicht wirklich begreifen, in der ganzen Tiefe gar nicht erfassen, aber wir können genügend davon verstehen. Du hast es uns so klar gemacht, dass wir von ganzem Herzen uns wünschen, dass du unser Erlöser bist für all unsere Sünden. Herr, das bitten wir dich und danken dir, dass niemand zu klein oder zu groß ist, niemand zu reich oder zu arm, niemand zu klug oder zu dumm, als dass er nicht dein Geschenk in Anspruch nehmen kann. Wir danken dir, dass du uns heute von aller Sünde reinigst, wenn wir in deinem Licht wandeln, dein Angebot in Anspruch nehmen. Sei du unser Erlöser und mach unsere Kleider weiß in deinem Blut. Das bitten wir in deinem Namen. Amen.


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