In dieser Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 4, Vers 10, und die Bedeutung wahrer Anbetung. Er zeigt auf, wie die himmlische Anbetung der 24 Ältesten und lebendigen Wesen ein Vorbild für uns ist, indem sie ihre Kronen vor Gott niederwerfen. Der Sprecher ermutigt dazu, diese Haltung der Demut und des Erkennens, dass alles von Gott kommt, auch in unserem irdischen Leben zu praktizieren, als Vorbereitung auf die ewige Anbetung im Himmel.
Offenbarung 4:10
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:30] [Musik]
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.yulmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid zu einem weiteren Vers aus Offenbarung Kapitel 4, heute mit Vers 10. Es geht heute in besonderer Weise um das Thema Anbetung, und nichts könnte passender sein, als dass wir so ein Thema eröffnen und starten, beginnen mit einem Gebet. Und wenn es dir möglich ist, lieber Freund, liebe Freundin, dann lade ich dich ein, mit mir zu einem Anfangsgebet niederzuknien.
[1:31] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du auch in diesem neuen Jahr immer noch derselbe bist, deine Liebe und Güte und Gnade uns jeden Tag umfangen. Herr, wir möchten dir danke sagen, dass wir in deinem Wort die Worte des Lebens finden und dass du auch jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprechen möchtest. Wir möchten uns zu deinen Füßen setzen, zuhören, was du uns sagen möchtest, und ich bitte dich, dass du uns erstärkst und ermutigst und kräftigst, auch korrigierst, und hab Dank dafür. Du hast versprochen, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Dafür danken wir dir, wollen es für uns persönlich in Anspruch nehmen im Namen Jesu. Amen.
[2:29] Offenbarung Kapitel 4 und dort Vers 10. Es lohnt sich, wenn wir noch einmal Vers 9 dazu nehmen, den wir das letzte Mal angeschaut haben. Dort heißt es in Vers 9: „Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Wir haben diese Begriffe uns genauer angeschaut und festgestellt, dass die Anbetung der Engel im Himmel ein Blueprint, sozusagen ein Muster, ein Vorbild für unsere Anbetung ist. Denn auch wir sollen Gott die Ehre geben. So sagt es in Offenbarung 14, Vers 7: „Der erste Engel, der das ewige Evangelium der ganzen Welt predigt: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Doxa hier mit Herrlichkeit übersetzt.
[3:10] Aber hier in Offenbarung heißt es jetzt in Offenbarung 4, Vers 9: „Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Jedes Mal, wenn sie Gott den Vater anbeten, indem sie rufen, wie es hier in Vers 8 heißt: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott, der Allmächtige, der war und er ist und er kommt.“
[3:39] Und wir haben letztes Mal schon gesagt, dieser Vers 9 ist ja nur ein Halbsatz. Da kommt auch ein Nachsatz danach in Vers 10. Es heißt hier also: „Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Also jedes Mal, wenn sie ihn anbeten, jedes Mal, wenn sie ihm Dank darbringen, jedes Mal, wenn sie ihm Ehre bringen, heißt es in Vers 10: „So fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen, und dann kommt das, was sie in ihrer Anbetung sagen. Aber das werden wir dann in der nächsten Folge uns anschauen.
[4:31] Jedes Mal, sagt Vers 9, wenn die lebendigen Wesen, die wir ja ausführlich angeschaut haben, von Vers 6 bis Vers 8, jedes Mal, wenn diese lebendigen Wesen, die so einen besonderen Schwerpunkt hier bilden in der Beschreibung von Johannes, die Beschreibung des himmlischen Gottesdienstes, jedes Mal, wenn sie Herrlichkeit, Ehre und Dank darbringen, dann fallen die 24 Ältesten nieder.
[4:54] Das erste, was wir beobachten wollen, ist: Es gibt im himmlischen Gottesdienst eine koordinierte Anbetung.
[5:07] Dort gibt es kein Durcheinander, mal der, mal der, wie jeder gerade möchte. Jedes Mal, wenn die dort singen, fallen die anderen nieder.
[5:19] Die Anbetung im himmlischen Gottesdienst ist sozusagen gemeinsam. Sie ist koordiniert.
[5:29] Manchmal gibt es Gottesdienste auf Erden, da herrscht ein großes Tohuwabohu. Jeder macht, was er denkt. Der eine springt, der nächste fällt, der nächste liegt, der nächste sitzt. Und das wird manchmal als das Wirken des Heiligen Geistes bezeichnet.
[5:43] Aber Johannes, der im himmlischen Gottesdienst in einer Vision anwesend sein darf, wo übrigens auch der Heilige Geist anwesend ist, wie wir in Vers 5 gesehen haben – in einem Gottesdienst, wo der Heilige Geist eindeutig anwesend ist, finden wir Harmonie, Koordination und gemeinsame Anbetung. Nicht jeder, wie es ihm dünkt und wann er will, sondern jedes Mal, wenn sie beten und jedes Mal, wenn sie singen und Gott loben, fallen die Ältesten nieder, gemeinsam.
[6:23] Und wir haben gesehen, Offenbarung 4 ist ein Blueprint, ist eine Vorlage, an der wir uns auch orientieren sollen. Die Anbetung im Himmel ist unser Vorbild für unsere Anbetung Gottes auf der Erde.
[6:44] Wie sehr diese Anbetung der lebendigen Wesen, die sie Gott darbringen, und dann die Ältesten, die Gott Anbetung darbringen, wie sehr das koordiniert ist, sieht man auch, wie die beiden Teilsätze hier konstruiert sind, wie sie sozusagen zueinander passen. Das heißt in Vers 9: „Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Vers 10: „So fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
[7:13] Wir sehen also, zwischen Vers 9 und Vers 10 besteht eine enge Parallele.
[7:25] „Dem, der auf dem Thron sitzt, dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Hier wird deutlich, das geschieht parallel. Nicht nur sind die Sätze parallel, auch die Handlungen der Anbetung sind parallel.
[7:41] Im himmlischen Gottesdienst ist Harmonie, ein Zusammenspiel der Anbetungshandlungen.
[7:51] Und im himmlischen Gottesdienst fallen die Anbeter nieder.
[8:00] Es heißt hier in Vers 10: „So fallen die 24 Ältesten nieder, obwohl sie Könige sind.“
[8:07] Wie wir in Vers 4 gesehen haben: „Rings um den Thron waren 24 Throne, und auf den Thronen sah ich 24 Älteste, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten.“ Sie sitzen auf einem Thron, sie haben eine Krone, aber wenn es die Stunde der Anbetung ist, fallen sie nieder.
[8:28] Und das nicht nur hier in diesem Vers, das ist keine zufällige Momentaufnahme, sondern das ist ein Pattern, ein immer wiederkehrendes Muster in der Offenbarung.
[8:37] Offenbarung Kapitel 5 und dort Vers 8: „Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe, eine goldene Schale voll Räucherwerk. Das sind die Gebete der Heiligen.“ Vers 14: „Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen. Und die 24 Ältesten fielen nieder und beteten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
[9:06] Oder Offenbarung 7 und dort Vers 11: „Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an.“
[9:17] Wir sehen also, die vier lebendigen Wesen fallen nieder und beten an. Die 24 Ältesten fallen nieder und beten an. Alle Engel rings um den Thron fallen nieder und beten an.
[9:28] Offenbarung Kapitel 11 und dort Vers 16: „Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an.“
[9:46] Offenbarung 19 und dort Vers 4: „Und die 24 Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß und sprachen: Amen, Halleluja!“
[9:56] Wenn im Himmel Gott angebetet wird, sei es von den vier lebendigen Wesen, den Engeln, sei es von den Engeln, die direkt am Thron Gottes sind, sei es von den 24 Ältesten, sei es von allen Engeln rings um den Thron: Wenn sie Gott anbeten, fallen sie nieder.
[10:22] Wir haben immer wieder dieses Muster: Niederfallen, anbeten.
[10:33] Wir haben gesehen, dass die Anbetung im Himmel, der himmlische Gottesdienst, ein Muster für unsere Anbetung ist.
[10:44] Wir würden uns wahrscheinlich wundern, wenn wir wie Johannes in einer Vision in den himmlischen Gottesdienst gebracht werden könnten. Wir würden uns wundern, wie oft dort die himmlischen Wesen vor Gott niederfallen.
[11:12] Als Salomo – nicht 2 Korinther 7, sondern 2. Chronik 7.
[11:26] Als Salomo hier in diesen Kapiteln in 2. Chronik den neu gebauten Tempel in Jerusalem einweiht, da erfüllt die Herrlichkeit Gottes den Tempel. Das ist eine Gottesdienstszene, die zumindestens ansatzweise dem ähnelt, was wir im Himmel sehen. Gott selbst ist hier real gegenwärtig. Seine Herrlichkeit erfüllt den Tempel, der ein Abbild ist des himmlischen Heiligtums oder des himmlischen Palastes, des himmlischen Tempels.
[12:12] 2. Chronik 7 und dort heißt es ab Vers 1: „Als Salomo sein Gebet vollendet hatte, da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus, sodass die Priester nicht in das Haus des Herrn hineingehen konnten, weil die Herrlichkeit des Herrn das Haus des Herrn erfüllte. Als aber alle Kinder Israels das Feuer herabfallen sahen und die Herrlichkeit des Herrn über dem Haus, da fielen sie auf ihre Knie mit dem Angesicht zur Erde auf das Pflaster und beteten an und dankten dem Herrn, dass er gütig ist und seine Gnade ewiglich währt.“
[12:51] Alle Kinder Israels, als sie das Feuer sehen, das vom Himmel herabkommt, als sie die Herrlichkeit des Herrn sehen, da fallen sie auf ihre Knie mit dem Angesicht zur Erde, auf das Pflaster. Nein, da hat es keinen weichen Teppich. Und sie beten den an, der sich dort ihnen offenbart. Sie danken dem Herrn, dass er gütig ist und seine Gnade ewiglich währt.
[13:17] Als die Israeliten, die ja eigentlich auch nicht im Himmel gelebt haben, als sie die Herrlichkeit Gottes sehen, ist ihre natürliche Reaktion, dass sie niederfallen auf ihr Angesicht und anbeten.
[13:37] Nun, ich bin mir vollkommen bewusst, dass Niederknien nicht die einzige Form der Anbetung in der Bibel ist. Es gibt Situationen wie bei Nehemia, wo man plötzlich vorm König steht und sich eine Tür auftut und man schnell beten muss, und man einfach in einem Stoßgebet zum Himmel beten kann.
[13:55] Wer im Auto sitzt auf einer Autobahn und in Gefahr kommt, der muss nicht niederknien, um zu beten.
[14:05] Aber könnte es sein, dass wir ein bisschen etwas von der Herrlichkeit Gottes aus den Augen verloren haben in unseren Gottesdiensten?
[14:17] Ja, in der Regel gibt es mal ein Gebet, wo man auch niederknien kann.
[14:26] Und keinesfalls wollen wir damit sagen, dass es eine Pflicht gibt und wo jetzt Leute vielleicht schief angeguckt werden. Auch kann ich nicht niederknien aus gesundheitlichen Gründen. Aber kann es sein, dass wir vielleicht von unserer Grundeinstellung so ein bisschen den Blick verloren haben für die Herrlichkeit Gottes, die, wenn sie sich offenbart, hier bei den Israeliten dazu führt, dass sie niederfallen, die dazu führt, wenn die lebendigen Wesen sie im Himmel sehen, dass sie niederfallen, die dazu führt, wenn die 24 Ältesten anbeten wollen, dass sie niederfallen, und die Engel, alle Engel im Himmel auch?
[15:12] Psalm 95 finden wir eine entsprechende Aufforderung.
[15:29] Dort heißt es in Psalm 95 und dort Vers 6: „Kommt, lasst uns anbeten und uns beugen. Lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer, denn er ist unser Gott und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand.“
[15:54] Die Aufforderung ist: „Kommt, lasst uns anbeten.“ Die Aufforderung ist nicht: „Du musst anbeten, du musst niederfallen. Ich habe gesehen, du hast es nicht gemacht.“ Aber die Aufforderung ist hier: „Kommt, lasst uns gemeinsam anbeten und uns beugen, lasst uns niederfallen.“
[16:15] Im Himmel fallen die lebendigen Wesen, die Ältesten. Sie fallen alle nieder.
[16:26] Wenn wir die beiden Worte „niederfallen“ und „anbeten“ ein bisschen noch im Neuen Testament untersuchen, dann stellen wir interessanterweise fest, dass sie an einigen bedeutenden Stellen vorkommen.
[16:42] Matthäus 2 und dort Vers 10 und 11. Die Magier, die – wie heißt es im griechischen Text? – die Weisen, die Gelehrten aus dem Osten. Es heißt in Vers 10: „Als sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an.“ Und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
[17:11] Keine Könige, verzeih. Hier sind Weise, die vor einem Baby niederfallen und es anbeten.
[17:32] Sie haben die Herrlichkeit Gottes erkannt.
[17:35] So wie später Johannes sagt, Johannes 1, Vers 14: „Und wir sahen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
[17:51] Als sie verstanden, wer er ist, sind sie niedergefallen und haben angebetet. Das, was die 24 Ältesten vor Gott dem Vater tun, tun die Weisen aus dem Osten vor Jesus. Sie fallen nieder und beten an – dieselben Worte, dieselben Worte auch im Griechischen.
[18:12] Matthäus Kapitel 4, Vers 8 und 9. „Wiederum nimmt ihn, also Jesus, nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“
[18:36] Satan wollte das für sich. Er hatte gesehen, wie im Himmel die Engel vor Gott niederfallen und ihn anbeten. Er wollte auf dem Thron sitzen. Er wollte angebetet werden.
[18:51] Man muss aber dazu sagen, bei diesen beiden Worten, dass es auch mindestens eine Stelle in der Bibel gibt, wo mehr von „huldigen“ die Rede ist.
[19:02] Matthäus 18 und dort Vers 26 in dem berühmten Gleichnis von dem unbarmherzigen Knecht: „Da warf sich der Knecht nieder, huldigte ihm.“ Sind dieselben Worte im Griechischen: niederfallen und anbeten. Er huldigte ihm und sprach: „Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen.“
[19:28] Offenbarung 15 und dort Vers 4 heißt es: „Wer sollte dich nicht fürchten, oh Herr, und deinen Namen nicht preisen, denn du allein bist heilig.“
[19:37] Das ist das, was die lebendigen Wesen ständig singen: „Heilig, heilig, heilig.“ Nur Gott ist heilig aus sich selbst heraus. Alles andere und alle anderen, die man als heilig bezeichnen könnte, sind nur heilig wegen der Gegenwart Gottes. Sei es ein Altar, eine Hütte, eine Stiftshütte, ein Zelt, ein Tempel, ein Mensch, ein Volk, ein Land, Staub auf der Erde – alles wird heilig durch die Gegenwart Gottes. Nur er selbst ist in sich heilig, aus sich selbst heraus.
[20:18] „Wer sollte dich nicht fürchten, oh Herr, und deinen Namen nicht preisen, denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten. Deine gerechten Taten sind offenbar geworden.“
[20:30] Hier steht es zwar nicht explizit, aber glaubst du, lieber Freund, liebe Freundin, glaubst du, dass du auch ahnen kannst, wie sie anbeten werden, wenn die Völker, wenn aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen Menschen am gläsernen Meer stehen werden, wenn sie vor dem Thron Gottes stehen werden, sei es im Himmel, später auf der neuen Erde? Wie werden sie anbeten? Wenn die Offenbarung uns sagt, dass die lebendigen Wesen, wenn sie anbeten, niederfallen. Wenn die 24 Ältesten, wenn sie anbeten, niederfallen. Wenn alle Engel im Himmel in ihrer Anbetung niederfallen, wie werden die Erlösten Gott im Himmel anbeten?
[21:10] Das heißt, es heißt hier: „Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.“
[21:16] Interessant ist ja: „Wer sollte dich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen nicht preisen, denn du allein bist heilig?“ Das erinnert uns an die erste Engelsbotschaft, Offenbarung 14 und dort ab Vers 6: „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volk und jeder Sprache und jedem Volk, der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“
[21:50] Zurecht verweisen wir darauf, dass dieser Vers ein Echo von 2. Mose 20, Vers 8 bis 11, vor allem Vers 11, ist, dass hier der Sabbat angedeutet wird und angesprochen wird und die Anbetung des Schöpfers impliziert. Aber es ist auch eine direkte Aufforderung zur Anbetung.
[22:13] Denn es heißt ja dann in Offenbarung 15, Vers 4: „Wer sollte dich nicht fürchten, oh Herr, und deinen Namen nicht preisen? Er gibt ihm die Ehre. Denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen, die das ewige Evangelium angenommen haben, werden kommen und vor dir anbeten.“
[22:30] Das ist dann noch Zukunft. Sie werden im Himmel anbeten.
[22:35] Wenn wir also den Menschen das ewige Evangelium sagen und predigen: „Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat“, ist das nicht nur eine Aufforderung, den richtigen Wochentag auszuwählen zur Anbetung. Es ist nicht nur ein Hinweis auf den wahren biblischen Ruhetag, den Sabbat, den Samstag. Es ist nicht nur ein Hinweis auf die Veränderung, die die Kirche im Laufe der Jahrhunderte durchgeführt hat. Es ist auch eine tatsächliche Aufforderung zur Anbetung: „Und betet den an.“
[23:10] Denn Offenbarung 15 sagt uns, dass diejenigen, die diese Aufforderungen in Anspruch nehmen, werden nicht nur den richtigen Ruhetag auswählen. Sie werden auch in der Zukunft im Himmel und auf der neuen Erde anbeten.
[23:23] Die dreifache Engelsbotschaft ist also tatsächlich eine Vorbereitung auf den Himmel, denn im Himmel werden wir ihn anbeten. Wir werden vor ihn kommen und anbeten, weil seine gerechten Taten übrigens offenbar geworden sind, was im Gericht, Offenbarung 14, Vers 7, sichtbar wird.
[23:40] Und wenn die dreifache Engelsbotschaft eine Vorbereitung auf unsere Anbetung im Himmel ist, sollte dann nicht unsere Anbetung auf der Erde, wenn wir diese dreifache Engelsbotschaft glauben, predigen und weitergeben, sollte nicht unsere Anbetung auf Erden auch immer ähnlicher werden der Anbetung im Himmel?
[24:05] Sie fielen nieder und beteten ihn an.
[24:13] Ja, es gibt Umstände, Situationen, in denen es nicht möglich ist, niederzufallen. Gesundheitliche Umstände, räumliche Umstände, zeitliche Umstände – ist alles möglich. Aber könnte es sein, dass wir in unserer generellen Grundhaltung in den Gemeinden vielleicht wieder etwas mehr die Anbetung, wie sie in der Offenbarung beschrieben wird, wieder mehr in den Blick bekommen sollten?
[24:48] Es heißt hier in Offenbarung 4 nicht nur, dass sie sich niederwerfen. Es heißt in Vers 10: „So fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Es heißt auch: „Und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen.“
[25:07] Das sind nicht Dinge, die sie einmal tun oder zweimal oder ab und zu, wenn es mal gerade passt, sondern wie wir gesehen haben in Vers 9: „Und jedes Mal“, jedes Mal, wenn gesungen wird: „Heilig, heilig, heilig“, jedes Mal fallen sie nieder, jedes Mal werfen sie ihre Kronen ab. Es ist also nicht nur für ab und zu mal, na ja, jetzt machen wir ein besonderes Gebet, jetzt knien wir mal nieder, ansonsten ist es auch egal, sondern das ist eine Grundhaltung der Anbetung im Himmel.
[25:38] Damit wird nicht gesagt, dass sie nur auf den Knien sind, denn sie sitzen ja manchmal auf dem Thron. Aber damit wird deutlich, dass Anbetung immer mit dieser Einstellung des Niederfallens und des Kronen-Niederwerfens einhergeht.
[25:58] Warum werfen sie ihre Kronen vor den Thron?
[26:04] Sie haben ja Kronen auf ihrem Haupt in Vers 4. Aber wenn sie Gott anbeten, nehmen sie die Kronen von ihrem Haupt und werfen sie vor den Thron, denn sie wissen, diese Krone gehört nicht ihnen allein. Sie haben diese Krone sich nicht selbst verdient. Diese Krone ist ein Geschenk Gottes. Diese Krone gehört eigentlich Gott.
[26:23] Und wenn wir vor Gott anbeten, werden auch wir unsere Kronen, die er uns geben wird, vor ihm niederwerfen.
[26:31] Er hat uns ja zu Königen gemacht. Offenbarung 1, Vers 6 und Vers 5: „Und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“
[26:54] Wir sind nicht Könige, weil wir so toll sind. Wir sind Könige, weil Jesus uns erlöst hat, weil er unser Schöpfer ist, weil er unser Erlöser ist. Die 24 Ältesten, die lebendigen Wesen, die Engel – die alle sind Könige, weil Gott sie geschaffen hat.
[27:12] Und jede Gabe, jedes Talent, jede Fähigkeit, jedes Amt, jede Position und jede Macht ist ein Geschenk Gottes, und in der Anbetung wird das offenbar. In der Anbetung kommunizieren die Geschöpfe genau das, dass sie wissen, dass alles, was sie sind und haben, von Gott kommt.
[27:38] Luzifer hatte diesen Gedanken im Himmel pervertiert. Er hatte seinen Thron für sein unveräußerliches Recht gehalten. Er wollte ihn erhöhen.
[27:52] Irgendwann war er nicht mehr bereit, seine Kronen niederzulegen.
[28:00] Sind wir bereit in der Anbetung, unsere Kronen niederzulegen? Sind wir bereit in der Anbetung, vom Thron aufzustehen und niederzufallen? Sind wir bereit, die Dinge, die schön sind, die Gott uns gegeben hat, auch auf den Altar zu legen, wieder abzugeben?
[28:42] Das erste Mal, dass das Wort Anbetung – und das lesen wir in 1. Mose 22, Vers 5 – da sprach Abraham zu seinen Knechten: „Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zu euch kommen.“
[29:01] Abraham betet an, indem er alles, was ihm lieb und teuer ist, alles, worüber er sich freut, das, was Gott ihm geschenkt hat, auf den Altar legt.
[29:20] Isaak ist seine Krone, sein Stolz, seine Freude, sein Jubilieren. Er ist bereit, diese Krone niederzuwerfen und Isaak auf den Altar zu legen.
[29:36] Das ist Anbetung. Das ist die Anbetung im Himmel und das ist die Anbetung hier auf Erden.
[29:47] Wir denken, es ist eine schlimme Sache, eine schwierige Sache, wenn Gott von uns fordert, Dinge, die wir mögen, die wir haben, die uns gehören, auf den Altar zu legen, und wir denken, na ja, das ist jetzt vielleicht mal eine Sache, die wir hier auf Erden mal hier und da ein paar Mal durchmachen müssen, damit wir uns für den Himmel qualifizieren.
[30:03] Lieber Freund, liebe Freundin, im Himmel werden wir in der Anbetung für alle Ewigkeit die Kronen, die wir haben, auf den Altar legen. Wir werden sie immer wieder niederwerfen. Das ist nicht eine einmalige Handlung, dass wir die Kronen, die wir bekommen, dann einmal aus Dank zu Jesu Füßen legen und dann für den Rest der Ewigkeit sie einfach behalten und nie wieder – nein, wir werden sie immer wieder in der Anbetung, glaube ich, niederwerfen, weil das die Grundhaltung des Himmels ist, zu wissen: All das, was wir haben und sind, kommt von Gott und es gehört Gott, und niemals können wir sagen, es ist meins. Gott hat kein Recht darauf.
[30:44] Abraham hat seine Krone wiedererhalten. Die 24 Ältesten, wenn sie fertig sind mit dem Gebet, werden sie wieder auf dem Thron sitzen mit den Kronen auf ihren Köpfen. Gott nimmt ihnen ja nichts weg, was gut für sie ist.
[31:03] Aber in der himmlischen Anbetung wird für alle Ewigkeit deutlich werden, dass alles, was wir sind und haben, allein von Gott kommt.
[31:09] David hat diesen Gedanken einmal wirklich tief durchdrungen und treffend ausgedrückt, auch im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf das Heiligtum.
[31:27] 1. Chronik 29. Damals war der Tempel noch nicht zusammengebaut, aber die Gaben sind gegeben worden, und David dankt. Und achten wir auf seine Worte in diesem Gebet.
[31:48] 1. Chronik 29 ab Vers 10: „Und David lobte den Herrn vor der ganzen Gemeinde und sprach: Gelobt seist du, oh Herr, du Gott unseres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Dann unsere Offenbarung 4: „Sie beten ihn an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ „Dein, oh Herr, ist die Majestät und die Gewalt und die Herrlichkeit und der Glanz und der Ruhm. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, alles ist dein. Dein, oh Herr, ist das Reich, und du bist als Haupt über alles erhaben. Reichtum und Ehre kommen von dir.“
[32:27] In diesem Gebet nimmt David symbolisch sozusagen seine Krone von dem Kopf und wirft sie zu den Füßen Jesu nieder.
[32:37] Alles, was er ist und hat, alles, was er besitzt, seine Erfolge, sein Gold, sein Silber, seine Schätze – all das kommt von Gott, seine Ehre vor den Menschen, all das kommt von Gott.
[32:49] Vers 12: „Reichtum und Ehre kommen von dir. Du herrschst über alles. In deiner Hand stehen Kraft und Macht. In deiner Hand steht es, alles groß und stark zu machen. Und nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen.“
[33:05] Das ist, was die lebendigen Wesen tun. Und sie geben Herrlichkeit und Lob und Dank und Ehre dem, der auf dem Thron sitzt. „Wir rühmen deinen herrlichen Namen, denn was bin ich?“, Vers 14.
[33:18] Das ist, was David in seinem Gebet sagt: „Denn was bin ich und was ist mein Volk, dass wir Kraft haben sollten, in solcher Weise freiwillig zu geben? Denn von dir kommt alles, und aus deiner eigenen Hand haben wir dir gegeben. Denn wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie alle unsere Väter. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. Herr, unser Gott, dieser ganze Reichtum, den wir bereitgestellt haben, um dir ein Haus zu bauen für deinen heiligen Namen, kommt von deiner Hand, und alles gehört dir.“
[33:52] Nur Vers 15 markiert einen echten Unterschied zwischen diesem Gebet und dem Gebet im Himmel.
[33:59] Denn die lebendigen Wesen, die müssen nicht beten, dass ihr Leben nicht bestehen bleibt und wie ein Schatten ist auf Erden. Und wenn wir mal im Himmel sind auf der neuen Erde, müssen wir Vers 15 auch nicht mehr beten. Aber die Substanz von Vers 10 bis 14 und Vers 16, das wird für alle Ewigkeit die Grundlage unserer Gebete sein.
[34:16] Auch in Offenbarung 4 wird es ja dann deutlich, dass auch hier die Schöpfermacht Gottes, der alles gemacht hat, dem alles gehört, Grundlage der Anbetung ist, wenn es heißt in Offenbarung 4, Vers 11: „Würdig bist du, Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen.“
[34:34] Mit anderen Worten, diese Könige hier sagen: All die Ehre, die wir haben, all die Macht, der Ruhm, das gehört alles dir. Die Kronen, die wir tragen, sie gehören dir. Die Throne, auf denen wir sitzen, sie gehören dir. Unser Leben, das wir haben, es gehört dir.
[34:59] Wahre Anbetung. Wahre Anbetung bezeugt, dass wir unsere Gaben und Position allein von Gott haben.
[35:04] Und wer an seiner Position festhält und sich über andere erhebt, wer stolz ist auf seine eigenen Fähigkeiten und auf andere herabschaut, der kann zwar den richtigen Wochentag verkündigen, aber hat die wahre Anbetung nicht verstanden.
[35:32] Paulus, der gerne lang und ausführlich schreibt, hat das, was David in diesen vielen Worten so wunderschön ausgedrückt hat, so richtig auf den Punkt gebracht in 1. Korinther 15 und dort Vers 10: „Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“
[35:55] „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ Die 24 Ältesten drücken das in ihrem Gebet aus. Sie sind Könige, aber sie wissen: Ihre Kraft, ihre Macht, Ehre, Ruhm, Krone – all das kommt allein von Gott. Das sind sie nur, weil Gott sie dazu gemacht hat.
[36:32] Psalm 115, Vers 1 singt: „Nicht uns, oh Herr, nicht uns.“ Das wird wiederholt, um es zu betonen. „Nicht uns, oh Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen.“
[36:52] Die wahre Anbetung sucht nicht nach eigener Ehre, sondern danach, dass Gott geehrt wird.
[37:05] Gott überschüttet uns mit so viel Segen. Er macht uns schon auf dieser Erde zu Königen und Priestern, so wie die Israeliten im Alten Testament, so im Neuen Testament, 1. Petrus 2, Vers 9.
[37:19] Wir dürfen Teilhaber der göttlichen Natur werden, erfüllt mit dem Heiligen Geist. Gott darf in uns wirken, in uns wohnen. Er verwandelt uns, er verändert uns. Er vergibt uns, reinigt uns, macht uns rein und weiß wie Schnee.
[37:37] Das alles ist sein Werk. Alle Talente, die wir haben, die Gaben und Fähigkeiten, die er uns geschenkt hat, alles ist seins. Es gehört ihm.
[37:47] Anbetung besteht darin, immer wieder, nicht nur einmal zu Beginn der Ewigkeit, immer wieder, immer wieder, jedes Mal, wenn sie singen: „Heilig, heilig, heilig“, immer wieder die Kronen abzulegen und zu sagen: „Herr, das gehört alles dir.“
[38:18] Der Satan hat eine falsche Anbetung erfunden, weil er das nicht wollte.
[38:27] Und wenn wir nicht bereit sind dazu, werden wir am Ende in der falschen Anbetung landen.
[38:33] Und deswegen ist der Aufruf an die ganze Welt und auch an uns: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde, Meer und Wasserquellen.“
[38:50] Ein Aufruf zur echten, wahren Anbetung, die wir in Offenbarung 4 schon im Himmel sehen. Wer auf Offenbarung 4 die himmlische Anbetung verstanden hat, der begreift, was in Offenbarung 14 wirklich gemeint ist und was wir eine Ewigkeit tun werden, worauf uns jetzt schon das ewige Evangelium auf dieser Erde vorbereiten möchte.
[39:12] Möchtest du in deinem Leben, in deiner Familie, in deiner Gemeinde ein Vorbild für wahre Anbetung sein? Wollen wir uns gemeinsam vornehmen, nicht nur am Anfang des Jahres, das jetzt gerade begonnen hat, sondern beständig immer wieder unsere Kronen abzulegen, immer wieder uns bewusst zu machen, dass all das, was wir sind und haben können und geschenkt bekommen haben, alles ein Geschenk Gottes ist? Immer wieder üben für die Ewigkeit, wo wir die tatsächlichen Kronen, die Gott uns geben wird, immer wieder niederwerfen werden zu seiner Ehre, denn von ihm kommt alles, ihm gehört alles, und alles, was wir sind und haben, sind wir, weil er uns so sehr liebt.
[40:09] Dafür wollen wir ihm danken. Wollen wir dazu gemeinsam niederfallen und anbeten?
[40:19] Herr, uns fehlen fast die Worte, wenn wir drüber nachdenken, wie groß und herrlich du bist. Aber wir dürfen wissen, dass du nicht auf die richtigen Worte wartest, sondern auf ein Herz, das sich wünscht, dich von Herzen anzubeten, das bereit ist, alles, was wir sind und haben, in deine Hand zu legen.
[40:40] Herr, hab Dank, dass du an unseren Herzen so wunderbar wirkst, dass du uns niemals aufgibst und dass du uns so kostbare und teure, großartige Wahrheiten offenbarst.
[40:55] Herr, hilf uns, dass wir im Alltag, wann immer du angebetet wirst, wir nicht nur Worte wiederholen, mit einem Amen beschließen, sondern tatsächlich vor dir unsere Kronen, unsere Gaben und Fähigkeiten, unseren Besitz, Beziehungen, alles, was wir haben, was du uns geschenkt hast, dass wir es vor dir, vor deine Füße legen, um damit auszudrücken, dass es alles von dir ist.
[41:30] Herr, hab Dank für diese Einsicht. Schreib sie uns ins Herz. Dich wollen wir anbeten und dir die Ehre geben. Danke für alles, was du uns geschenkt hast, und danke, dass du uns niemals etwas nimmst, was gut für uns ist, sondern dass du uns mit Segen überschüttest, der größer ist als alles, was man sich vorstellen kann. Wir wollen bis in alle Ewigkeit diese Wahrheit festhalten, dass es dein Geschenk ist im Namen Jesu. Amen.
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