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In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die biblische Bedeutung von Kleidung und deren symbolischer Charakter beleuchtet. Ausgehend von einem Text aus 5. Mose wird untersucht, warum Gott Wert auf die Unterscheidung zwischen Männer- und Frauenkleidung legt. Dabei wird die Kleidung als Ausdruck von Identität, Gesinnung und Stellung betrachtet. Anschließend wird die prophetische Zeitperiode von 42 Monaten (1260 Tagen) aus Offenbarung 11,2 und anderen biblischen Büchern analysiert und ihre Bedeutung für das Volk Gottes erklärt.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Schön, dass ihr live vor dem Computer zuschaut auf www.joelmedia.tv.de. Und wenn ihr es vielleicht gesehen habt, heute haben wir die Folge vom letzten Mal hochgeladen. Das heißt, wenn ihr das letzte Mal verpasst habt und den Anschluss zu heute noch sucht, könnt ihr im Anschluss dann euch noch die letzte Folge online anschauen. Wir haben heute viel vor. Nachdem wir die letzten beiden Wochen uns mit Offenbarung 11, Vers 1 beschäftigt haben, werden wir heute den Sprung wagen zu Vers 2. Aber bevor wir das tun, haben wir eine interessante Frage. Und bevor wir die beantworten, haben wir etwas zu tun. Was haben wir zu tun? Wir wollen gemeinsam beten. Genau. Ich lade euch ein, vor dem Bildschirm mit mir und mit uns gemeinsam niederzuknien für ein Anfangsgebet.

[0:53] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt dein Wort aufschlagen dürfen. Hab Dank, dass du uns reinigst von aller Schuld und dass deine Gnade jeden Tag neu ist und dass wir wissen dürfen, dass wir in dir sicher sind, solange wir uns in dir befinden. Hab Dank für alles, was du uns geschenkt hast, auch heute. Und dass du uns zu dir gezogen hast. Und hab Dank jetzt auch für die Gelegenheit, dein Wort zu studieren. Schenk du uns deinen Heiligen Geist und gib, dass wir verstehen, was wir lesen. Amen.

[1:27] Hallo und herzlich willkommen. Wir haben eine interessante Frage gehabt. Und diese Frage basiert auf einem Bibeltext. Das ist immer gut, wenn die Fragen auf einem Bibeltext basieren. Ihr könnt auch weitere Fragen stellen. Und das ist jetzt auch eingeblendet, vermutlich gleich. Fragen at joelmedia.tv.de. Da könnt ihr eure Fragen loswerden. Zum Beispiel wie diese Frage hier. Und zwar geht es um einen Text in 5. Mose 22. 5. Mose 22, Vers 5. Also irgendwie haben wir jetzt momentan gerade so die Verordnungen der Mosebücher in unseren Fragen. Wir hatten letzte Woche auch so eine ähnliche Frage gehabt. Eine sehr interessante Frage. Es heißt hier nämlich, eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, in Vers 5. Und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen. Denn jeder, der dies tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel. Und die Frage war jetzt gewesen, wie sieht das heute aus? Warum sagt die Bibel das? Und ist hiermit nur Kleidung gemeint? Oder was ist so das allgemeine biblische Zeugnis, die allgemeine biblische Meinung über Männerkleider, Frauenkleider und so weiter?

[2:52] Also halten wir fest, zunächst einmal ist der Vers an sich recht deutlich, oder? Die Bibel sagt ziemlich präzise, der Mann oder die Frau soll keine Männersachen anziehen und der Mann soll keine Frauenkleider anziehen. Also da gibt es jetzt relativ wenig dran zu deuten. Ich habe nachgeschaut, ob dieses Wort nur Kleidung meint oder mehr. Das Wort kann bedeuten Kleidung, es kann auch bedeuten Laken oder Gewand. Aber es meint tatsächlich immer irgendwie einen Stoff, der sozusagen den Körper bedeckt. Also das ist das, worum es geht. Es geht tatsächlich um hier die Kleidung. Und wir wollen uns einige Bibelstellen anschauen, denn die Frage kann man sich ja jetzt schon stellen. Okay, es ist eine Sache zu wissen, okay, die Bibel sagt, Mann und Frau sollen optisch zu unterscheiden sein. Durch ihr Äußeres, durch ihre Kleidung. Die Frage, die man sich schon stellen kann, ist aber warum ist das so? Aus welchem Grund möchte Gott, dass Mann und Frau unterschiedlich gekleidet sind? Zu einem bestimmten Punkt, danach werden wir noch ein paar praktische Punkte ansprechen.

[3:58] Spannend. Schaut mir einmal einige Bibelstellen an. Zum Beispiel in 1. Mose 35, Vers 2. Und das hat jetzt erstmal nichts mit Männer- und Frauenkleidung zu tun. Erstmal gar nichts. Wir wollen nur einige Prinzipien etablieren, was die Bibel überhaupt über Kleidung sagt und warum. Was für eine Bedeutung Kleidung in der Bibel hat, okay? Unser Ziel ist jetzt herauszufinden, was für eine generelle Bedeutung hat Kleidung in der Bibel. Und dann werden wir verstehen, warum Männer und Frauen unterschiedliche Kleidung anziehen sollen. In 1. Mose 35, Vers 2, das ist die Geschichte, worum geht es in 1. Mose 35? Wenn ihr dem Bibelleseplan der Generalkonferenz gefolgt seid bisher, dann habt ihr das gestern gelesen. Das wäre gestern dran gewesen. 1. Mose 35, Vers 2, worum geht es in 1. Mose 35? Weiß das jemand? Was passiert in 1. Mose 35? Gott segnet Jakob in Bethel. Genau, Jakob kommt zurück nach seiner langen Reise, nach seinem langen Aufenthalt in Paddan Aram. Er kommt zurück, er wohnt eine kurze Zeit in Sichem und dann kommt er nach Bethel. Und Gott erscheint ihm auf dem Weg nach Bethel und sagt ihm, dass er nach Bethel gehen soll.

[5:04] In Vers 2 lesen wir, da sprach Jakob zu seinem Haus und zu allen, die bei ihm waren, tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind und reinigt euch und wechselt eure Kleider. Jakob und seine Familie sollen ihre Kleider wechseln. Warum sollen sie ihre Kleider wechseln? Nach diesem Text. Was soll der Kleiderwechsel symbolisieren? Ein Wechsel des Geistes, ein Wechsel der Gesinnung. Sie sollen nicht nur ihre Kleider wechseln. Vers 4 heißt es, da lieferten sie Jakob alle fremden Götter aus, die in ihren Händen waren, samt den Ringen, die sie an ihren Ohren trugen. Und Jakob verbarg sie unter die Rebinde, die bei sich im steht. Also es ging nicht nur um die Kleidung, es ging auch um den Schmuck. Und das Ablegen desselben und die Änderung der Kleidung war ein Ausdruck der inneren Gesinnungswandlung. Also der Wechsel der Kleider steht für den Wechsel der Gesinnung.

[6:04] Ein anderes Beispiel, das wir anschauen können, ist in 1. Mose 41. Nur mal um einige Beispiele hier zu nennen. 1. Mose 41 und dort Vers 14. 1. Mose 41, Vers 14. Worum geht es in 1. Mose 41? Wer kennt die Geschichte in 1. Mose 41? Das sind die Träume des Pharao. Die Träume von den Kühen und von den Ähren. Vers 14. Da sandte der Pharao hin und ließ Josef rufen. Und sie entließen ihn schnell aus dem Kerker, aus dem Loch, aus dem Gefängnis. Er aber ließ sich scheren und wechselte seine Kleider und ging zum Pharao hinein. Jetzt warum hat Josef seine Kleider gewechselt? Der hat sich ja nicht bekehrt an dem Punkt. Er war schon vorher bekehrt. Aber warum hat er seine Kleider gewechselt? Ja?

[7:02] Ganz genau. Wenn man jahrelang im Gefängnis, im Loch sitzt, dann sind die Kleider nicht die allerschönsten. Das ist richtig. Und was wir ebenfalls beobachten können, auch wenn es nicht unbedingt eine Gesinnungsänderung ist, ist es doch eine Änderung seiner Identität. Vorher war er ein Gefangener. Jetzt ist er ein Freier. In ein paar Minuten wissen wir, ist er gleich der Premierminister von Ägypten. Kleiderwechsel deutet also einen Gesinnungswechsel an. Es deutet auch einen Identitätswechsel, einen Wechsel der Stellung. Das heißt, Kleider deuten nicht nur meine Gesinnung an, sondern sie repräsentieren auch meine Stellung. Ihr kennt auch die Festgewänder. Ihr wisst, Josef hat ein besonderes Gewand bekommen. Das sollte zeigen, dass er eine besondere Stellung hat bei seinem Vater.

[7:46] Schauen wir noch ein Beispiel an. 1. Mose 37. Das ist ein Beispiel aus 1. Mose. Man könnte das durch die ganze Bibel verfolgen. In 1. Mose 37, Vers 34.

[8:10] Es heißt hier, und Jakob zerriss seine Kleider und legte Sacktuch um seine Lenden und trug lange Zeit Leid um seinen Sohn. Wofür? Warum hat Jakob sein Kleid zerrissen? Ich meine, das gibt es ja ganz oft. Ihr kennt ja auch die Stellen, wo der Hohepriester sein Kleid zerreißt oder Könige ihr Kleid zerreißen. Warum hat man das getan? Warum hat man das Kleid zerrissen?

[8:33] Eine Trauer. Und was sollte damit ausgedrückt werden?

[8:39] Dass man sich demütigt. Ja, noch genauer, noch präziser. Warum zerreißt man das Kleid?

[8:51] Ja, tot, tot. Schlagt mal mit mir auf, Joel. Joel 2. Da wird diese Parallele ganz deutlich. Joel 2. Genau, wo habe ich... Ja, hier. Joel 2, Vers 13. Da heißt es, zerreißt eure... Herz und nicht eure Kleider. Das heißt, dieses äußere Kleiderzerreißen war nur ein Symbol für etwas, was innen drin stand. Für das Herzzerreißen. Und als Jakob seinen Kleid zerreißt, als Jakob seinen geliebten Sohn, Josef, verloren hat, als er gedacht hat, er ist zerrissen worden, von einem Tier, dann hat es ihm das Herz zerrissen. Und wenn jemand das Herz zerrissen hatte, wenn er so traurig war, dass ihm das Gefühl ist, alles reißt in ihm, dann hat er das äußerlich ausgedrückt, indem er sein Kleid zerrissen hat.

[10:01] Ganz oft ist es in der Bibel so, dass die äußeren Handlungen den Schmerz darstellen. Genau dieses zerreißende Erlebnis des Schmerzes. Auch hier finden wir, dass das Kleid, oder das, was die Kleidung ausdrücken soll, in dem Fall das zerrissene Kleid, soll etwas über die Identität, über den Charakter, über das Innenleben der Person ausdrücken.

[10:25] Noch ein Beispiel anschauen, in 2. Mose 19.

[10:35] 2. Mose 19, Vers 10 und 14. Genau, wir müssen es laut hier lesen, Vers 10. Da sprach der Herr zu Mose, geh zum Volk und heilige sie heute und morgen, und sie sollen was tun? Sie sollen ihre Kleider waschen. Seht ihr den Zusammenhang zwischen Kleider waschen und heiligen? Das Herz waschen. Sie sollen sich heiligen, ihre Herzen heiligen und sie sollen auch ihre Kleider waschen. Und auch hier ist das Eigentliche, worum es geht, natürlich nicht das Kleider waschen, sondern das Herz heiligen. Das Eigentliche ist die Trauer, das Eigentliche ist die Heiligkeit, das Eigentliche ist die Bekehrung. Und das Kleid zerreißen oder das Kleid wechseln oder das Kleid waschen ist nur eine äußere Handlung, die das illustrieren soll. In Vers 14 habt ihr das noch einmal. Da stieg Mose vom Berg herab zum Volk und heiligte das Volk. Und sie wuschen ihre Kleider.

[11:43] Also wir können sehen durch die ganze Bibel, immer wieder soll das, was jemand anhat, ausdrücken, wie es in ihm aussieht. Und dementsprechend können wir jetzt Rückschlüsse darüber ziehen, was wir generell, egal ob Mann oder Frau, wie wir uns kleiden sollten. Wenn wir an einen ordentlichen, an einen sauberen Charakter denken, wir wollen ein sauberes Herz haben, ein reines Herz, dann sollen wir auch eine reine Kleidung tragen, nicht rumlaufen wie Schmutzfinken. Wir wollen geordnete Gedanken haben, deswegen wollen wir uns auch ordentlich anziehen. Und so kann man gewisse Rückschlüsse ziehen, wobei man keine strengen Regeln aufstellen sollte. Und es sicherlich auch kulturelle Unterschiede gibt, und das ist auch gut und schön so. Aber so prinzipielle, generelle Richtlinien kann man schon aus diesem Prinzip erkennen, dass unser äußeres Auftreten etwas darüber aussagt, wie wir auch innen drin sind. Und ich glaube, auch wenn man das in der Gesellschaft sieht, ist das etwas, was man immer wieder betrachten kann. Menschen kleiden sich so, wie sie sich fühlen oder wie sie glauben, dass sie sind.

[12:43] Es gibt noch einen interessanten Punkt, wo das ist nur peripher, da hat es nur am Rande was damit zu tun. Schaut mal mit mir in 5. Mose 22. Das finde ich sehr interessant. Ich bin im Studium darauf gestoßen und ich wollte es euch nicht vorenthalten. Es gibt einige Stellen, wo dieses hebräische Wort Simla nicht nur für Kleidung verwendet wird, sondern auch für Laken oder für Tuch. Und da gibt es eine interessante Geschichte, eine interessante Regel, eine interessante Rechtsvorschrift, die jetzt nicht ganz direkt was mit unserem Thema zu tun hat, aber doch in gewisser Art und Weise.

[13:17] In 5. Mose 22, Vers 17, da geht es um die Frage, was mache ich, oder was soll getan werden, wenn eine frisch verheiratete Frau von ihrem Ehemann, dem neuen Ehemann, verleumdet wird. Im konkreten Fall ging es darum, dass ein Mann heiratet eine junge Frau und behauptet im Nachhinein, nach der Hochzeitsnacht, sie war keine Jungfrau. Sie hat mich betrogen und sie hat etwas vorgegeben, was sie nicht ist. Und da es da keine Zeugen dafür so richtig gibt, kann man das nicht nachprüfen. Jetzt folgen die Regeln, Vers 17. Und siehe, er legt dir Dinge zur Last, die sie ins Gerede bringen, indem er spricht, ich habe an deiner Tochter die Zeichen der Jungfräulichkeit nicht gefunden, aber dies sind doch die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter. Und sie sollen das Tuch vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. Ein bisschen interessante Rechtsvorschrift. Das heißt, was passiert ist, wenn so etwas einer jungen Frau passiert ist, dass der Mann sie verleumdet hat, weil dann konnte man sie unter Umständen wieder loswerden und dafür will ich noch Gelder gewinnen machen mit, unter Umständen. Und die Frau jetzt völlig verzweifelt ist, wie soll ich beweisen, dass ich Jungfrau war? Dann sollte sie zu ihrem Vater gehen und der Vater sollte die Männer der Stadt im Stadttor versammeln und sollte dann in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung das Tuch der Hochzeitsnacht ausbreiten. Das Laken. Das ist sehr, sehr interessant. Aus einem bestimmten Grund.

[14:43] Warum erzählt er das jetzt? Wie beschreibt die Bibel? Kurze Frage. Woran erkennt man, dass die Frau jungfräulich gewesen ist? Woran erkennt man das? Man erkennt es an dem Blut auf dem Tuch. Frage. Wie werden die 144.000 am Ende der Zeit beschrieben? Sie werden beschrieben als jungfräulich. Geht mal ganz kurz mit mir zur Offenbarung 22. Offenbarung 14. Und zwar Vers 4. Die 144.000. Da heißt es in Offenbarung 14, Vers 4. Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich, geistlich jungfräulich. Sie haben sich nicht mit den Huren Babylons eingelassen. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Erstlingen erkauft worden, die Erstlinge für Gott und das Lamm.

[15:49] Das heißt, am Ende der Zeit gibt es eine Gruppe von Menschen, die werden als Jungfrauen bezeichnet. Gibt es jemanden, wie in unserem Beispiel in 5. Mose, der sie anklagt und sagt, ihr seid gar keine Jungfrauen? Satan. Er verleumdet sie. Satan heißt der Diabolos, der Verleumder. Er klagt sie an und sagt, ihr seid gar keine Jungfrauen. Ihr seid gar keine Jungfrauen. Nun, in gewisser Weise war der sogar recht, denn wir alle haben gesündigt, im Gegensatz zu der Jungfrau aus unserem Beispiel. Was also beweist, vor dem gesamten Universum, dass sie 144.000 jungfräulich sind? Was muss man vor dem gesamten Universum ausbreiten? Ein Tuch, das mit Blut befleckt ist. Und wo kommt dieses mit Blut befleckte Tuch vor? In Offenbarung 19, nicht wahr? Schaut mal in Offenbarung 19.

[16:51] Ist das nicht ein schönes Bild? In Offenbarung 19, Vers 13, wenn Jesus wiederkommt, sagt die Bibel, Offenbarung 19, Vers 13, und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in was getaucht ist? Blut. Das heißt, wieder haben wir ein Gewand. Dieses Kleid, dieses Gewand, das Wort Gewand kann auch bedeuten Laken. Dieses Laken, das mit Blut befleckt ist, war der Beweis dafür, dass die Frau jungfräulich ist. Und dieses in Blut getauchte Gewand Jesus, dass er für mich gestorben ist, wird vor dem ganzen Universum das Beweisstück sein, dass wir jungfräulich sind. Wiederhergestellte Jungfrauen sozusagen. Dass er für uns die Schuld bezahlt hat. Ist das ein schönes Bild? Das fand ich sehr interessant. Und das bedeutet auch hier, dass dieses Laken letztendlich etwas ausdrücken sollte über die Unschuld der Person.

[17:47] Also fassen wir alles zusammen, was wir bisher gesagt haben. Das war nur ein kleiner Ausflug. Kleider stellen dar in der Bibel, wie die Person denkt oder was sie fühlt oder was sie isst oder wie sie eben nicht isst. Und wenn wir das jetzt herausgefunden haben, dass die Kleider etwas ausdrücken über die Identität der Person.

[18:09] Warum soll dann ein Mann keine Frauenkleider tragen und warum eine Frau keine Männerkleider? Warum?

[18:21] Um die Identität zu bewahren. Um zu zeigen, dass Mann und Frau von Gott unterschiedlich geschaffen sind.

[18:35] Das ist schon sehr eindeutig. Auf der einen Seite ist natürlich der äußere primäre Zweck, dass man Konfusion und Verwirrung vermeidet. Wenn alle gleich aussehen, dann fragt man sich, ist das jetzt eine Frau oder ein Mann. Aber der tiefer liegende Grund ist tatsächlich der, dass Gott zeigen möchte, dass Mann und Frau unterschiedlich geschaffen sind mit bestimmten Eigenschaften. Frauen haben bestimmte Eigenschaften, die Männer nicht haben und Männer haben bestimmte Eigenschaften, die Frauen nicht haben. Beide sind gleichwertig vor Gott, aber Gott möchte, dass sie auch so sind, wie sie sind und nicht versuchen, eine andere Rolle einzunehmen, als wie Gott sie geschaffen hat. Gott freut sich über jede Frau, dass sie eine Frau ist. Er möchte nicht, dass die Frauen denken, sie müssten irgendwie sein wie Männer. Und Gott möchte auch nicht, dass die Männer denken, sie müssten so werden wie Frauen, sondern Gott ist froh, dass jede Frau eine Frau ist und dass jeder Mann ein Mann ist und das kann und soll ausgedrückt werden auch durch die Kleidung.

[19:33] Man verwechselt diese Rolle. Ja, ganz genau. Heute ist ja das Thema Heiraten. Das wollte man zeigen, dass Mann und Frau seine Eigenschaften haben. Ganz genau. Man verwechselt diese Rolle. Ja.

[19:57] Danke ganz kurz für den Livestream. Hier war ein interessanter Hinweis darauf, dass es so ähnlich ist wie in Sodom und Gomorra auch. Und das ist sehr richtig.

[20:07] Einige praktische Bemerkungen noch. Bei diesem Thema, für die meisten ist das völlig irrelevant, Kleidung. Das folgt mir gar nicht so an, wie ich will. Und für manche, die machen da fast eine Religion draus. Und wollen genau wissen, was sagt die Bibel, was soll der Ärmel sein, wie hoch soll der Stiefel sein und so weiter. Offensichtlich sollten wir Extreme vermeiden. Eine Frau, die ich sehr schätze, die auf diesem Gebiet sehr viel zu sagen gehabt hat, hat zwei Prinzipien genannt, wonach man sich anziehen sollte. Könnt ihr raten, was die beiden Prinzipien sind? Die entscheidend sind, wie man sich als Frau oder als Mann anziehen sollte. Okay, schlechter könnte ein Prinzip sein, ja? Bequeme, saubere Kleidung, keine Aufreißen. Genau. Ja, sie nannte zwei entscheidende Kriterien, Gesundheit und Komfort. Gesundheit und Komfort. Dass es komfortabel ist, dass es gut passt, dass ich mich wohlfühle und dass es gesund ist.

[21:07] Und es gibt immer Extreme. Zu ihrer Zeit, als sie das schrieb, gab es zwei Extreme. Das eine Extreme war, dass die Frauen so unglaublich fraulich wie möglich aussehen wollten, mit extrem langen, großen, weiten Röcken. Kennt ihr das aus dem 19. Jahrhundert? Diese großen, langen Reifröcke, die so zentimeterweise den Dreck von der Straße mitgeschleift haben? Das war sehr ungesund, nicht wahr? Weil wenn dann der jetzt rede ich hier schon über Frauenkleidung, naja, egal. Dass dieser, wenn er den Schmutz der Straße mitgenommen hat und dann den Regen und er war nass und dann haben sie sich verkühlt an den Fersen und sind krank und so weiter. Als das dann erkannt wurde, dass das sehr schädlich und sehr ungeschickt ist, ist man ins Gegenteil verfallen. Das war in Amerika. Das ist gerade die Zeit, wo sie auch darüber gesprochen hatte. Und dann hat man das sogenannte American Dress erfunden. Und das sah so aus. Könnt ihr euch vorstellen, wie ein Mann im 19. Jahrhundert aussah? So mit Hose, Weste, Mantel, Zylinder, Stiefeln. Habt ihr so ein Bild vor Augen? Und genau so sahen die Frauen auch aus. Mit Zylinder, mit Weste, mit Mantel, mit Hosen und mit Stiefeln. Also nichts gegen Stiefeln für Frauen. Aber könnt ihr euch das Bild vorstellen? Und die Frauen wollten jetzt genauso aussehen wie die Männer. Und genau dagegen spricht die Bibel. Die Bibel spricht dagegen, dass wir in das eine Extrem verfallen, zu unserer Ungesundheit und in das andere Extrem, dass wir genauso aussehen wollen wie die anderen. Weil die Bibel ganz offensichtlich zeigt, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Und das ist gut so. Das ist genauso gewollt. Und ein wichtiges Prinzip ist, dass man das nicht zum wichtigsten Prinzip macht, sondern dass man immer ausgewogen und schlicht komfortabel sich kleidet.

[22:57] Übrigens ein Wort noch dazu. Manch ein Christ glaubt, es wäre besonders christlich, wenn er so weltfremd wie möglich aussieht. Je weltfremder und je grauer und je sackbezogener, desto christlicher. Das stimmt nicht. Das ist ein absoluter Irrtum. Wir können uns so anziehen, wie es uns gefällt, solange es mit den grundsätzlichen Prinzipien der Bibel in Harmonie ist. Es gibt keinen Preis darauf, weltfremd auszusehen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Bibel möchte nicht, dass wir uns unnütz irgendwie lächerlich machen. Aber wenn Gesundheit in Gefahr ist, wenn Moral in Gefahr ist und andere Dinge, dann gelten die biblischen Prinzipien. Das gilt sowohl für die Männer als auch für die Frauen. Ich hoffe, damit konnten wir ein bisschen Licht in diese Frage bringen. Wenn ihr mehr interessante Fragen habt oder noch vertiefende Fragen habt zu allen möglichen Themen, die irgendwie zu tun haben mit diesem Buch, der Bibel, dann könnt ihr eure Fragen stellen unter fragen at www.joelmedia.tv.de. Sollte jetzt auch eingeblendet sein. Es ist eingeblendet. www.joelmedia.tv.de.

[24:09] Jetzt kommen wir zur Offenbarung. Und zwar zur Offenbarung 11, Vers 2. Und ich habe mich letzte Woche geärgert, dass wir letzte Woche nicht mehr geschafft haben, zu Vers 2 zu kommen. Dafür haben wir heute genügend Zeit für Vers 2. Ich habe mich letzte Woche schon gefreut darauf, weil es wirklich sehr, sehr spannend wird. Und ich hoffe, ihr habt schon genügend Spannung mitgenommen. Wir hatten in Vers 1, nur noch mal kurz als Wiederholung, ohne dass wir es lange vertiefen wollen, darüber gesprochen, dass der Johannes, der ein Symbol ist für das Volk Gottes, eine Messrute bekommt. Wozu bekam er diese Messrute? Was bedeutet das Messen in der Prophetie? Zum Richten. Zum Kontrollieren. Er ist ein Symbol für das Untersuchungsgericht. Das haben wir lang und ausführlich beschrieben. Und er sollte den Tempel messen und den Altar, ihr könnt euch erinnern, an den Räucheraltar, und die darin anbeten. Es ging darum, um das himmlische Untersuchungsgericht im Himmel, im Allerheiligsten, ab 1844. Aber das hat auch mit zu tun, dass wir als Menschen von Gott geprüft werden. Gott hat die Angewohnheit, dass jeder Mensch, der erlöst wird, auch von ihm geprüft wird. Ob er diese Erlösung auch annimmt oder ob er einfach nur aus Begeisterung Ja geschrien hat, aber in Wirklichkeit sein Leben danach nicht ausgerichtet hat. Das haben wir ausführlich betrachtet. Wir haben auch die Prinzipien des Untersuchungsgerichts letzte Woche verdeutlicht, anhand vieler Geschichten. Ihr erinnert euch an Kain und Abel, die Gott immer wieder untersuchende Fragen stellt. Wo bist du, Adam? Wo ist dein Bruder? Wer hat dir gesagt? Immer Untersuchungen. Obwohl er die Antwort weiß, möchte er in uns den Prozess in Gang bringen. Er möchte auch den Engeln zeigen im Himmel, warum er Person X und Y in den Himmel nimmt und Person Z nicht. Die Engel können nicht ins Herz schauen. Und er öffnet die Bücher, als zeigt, warum was entschieden worden ist. Und da wir gesagt haben, Kapitel 11 ist eigentlich die Weiterführung von Kapitel 10. Wissen wir, es geht in Kapitel 10 um 1844. Wir haben gesehen, es geht darum, die Dreifache Engelsbotschaft zu verkündigen. Und in Kapitel 11, Vers 1, hatten wir das Untersuchungsgericht. Jetzt gehen wir weiter zu Vers 2. Wir lesen mal Vers 2, und dann wollen wir ein bisschen sortieren, was da steht.

[26:37] In Vers 2 heißt es, aber den Vorhof, der wo ist? Außerhalb des Tempels ist, lass aus und miss ihn nicht. Denn er ist wem gegeben? Den Nationen oder den Heidenvölkern übergeben worden, und sie werden die Heilige Stadt, was tun? Zertreten, wie lange? 42 Monate. Also halten wir fest, das gehört noch im Kontext zu Vers 1. Der Johannes bekommt die Messrute, Auftrag ist, miss den Tempel, miss den Altar, miss die im Tempel drin sind und anbeten, miss das Allerheiligste. Zweite Regel, lass den Vorhof aus, miss ihn nicht. Miss den Vorhof nicht, denn, warum soll der Vorhof nicht gemessen werden? Erst den Nationen gegeben werden oder den Heidenvölkern, für wie lange? 42 Monate.

[27:27] Jetzt, als Bibelstudenten, die wir schon so weit gekommen sind, sollten bei euch drei rote Alarmlichter angehen. Bei welchem Wort sollten bei euch drei rote Alarmlichter angehen? Bling, bling, bling, bling, bling, kenn ich schon, bling, bling, bling, bling. Was kennt ihr hier schon? 42 Monate, genau. Ist es bei euch auch so gewesen, dass es bei euch bling, bling, bling anging? So ein bisschen, oder? 42 Monate habt ihr schon mal gehört, oder? 42 Monate ist etwas, was in der Bibel immer wieder vorkommt, wir werden gleich noch ausführlich darüber sprechen. Dazu gleich noch mehr.

[28:07] Also fangen wir mal ein bisschen systematisch an. Ich versuche hier wieder, so ein Heiligtum zu zeichnen. Das ist der Vorhof, nicht wahr? Heiliges, Allerheiligstes. Hier soll gemessen werden, hier nicht. Hier sind die Heiden.

[28:43] Frage. Sollten Heiden im Vorhof sein, ja oder nicht? Sind die da immer gewesen? Ist der Vorhof dazu da, dass er von den Heiden zertreten wird? Nein. Das heißt, dieses Ereignis, wir gehen Stück für Stück vor, dass der Vorhof, was auch immer damit gemeint ist, von den Heiden zertreten wird, ist etwas, was eigentlich so nicht gedacht war. Können wir das folgen? Das ist etwas, was eigentlich nicht hätte passieren sollen.

[29:13] Hätte man eigentlich den Vorhof messen sollen? Soll eigentlich normalerweise der Vorhof mit gemessen werden? Was meint ihr? Ganz natürlich, wir können es auch biblisch beweisen. Schlagt mal mit mir auf. In Hesekiel 40, das war ja das Kapitel, das wir auch letztens vor zwei Wochen dazu angeschaut haben. Vers 17 bis 20.

[29:41] In dieser Vision, als Hesekiel den Tempel misst, das ist sozusagen die Idealvision. Hesekiel beschreibt das Ideal. So hätte es sein können, so hätte es sein sollen, so müsste es eigentlich gemacht werden. Hesekiel 40, Vers 17 bis 20 sagt, und er führte mich in den äußeren Vorhof. Seid ihr schon da? In den äußeren Vorhof, genau. Siehe, dort waren Kammern und ein Steinpflaster war ringsherum, im Vorhof angelegt. 30 Kammern lagen zum Steinpflaster hin, dieses Steinpflaster war seitlich an den Toren und entsprach der Länge der Tore. Das war das untere Steinpflaster. Und er maß, sagt es, die Breite des Vorhofs von der Vorderseite des unteren Tores bis zur Vorderseite des äußeren Tores am inneren Vorhof. 100 Ellen gegen Osten, gegen Norden. Das Tore am äußeren Vorhof, das nach Norden schaut, maß er nach seiner Länge und Breite.

[30:31] Also, idealerweise, wenn man den Tempel misst, würde man nicht nur den Vorhof, nicht nur das Allerheiligste messen, sondern das Heilige, man würde auch den Vorhof messen. Das ist das Original, das ist der Plan. Wenn man das Heiligtum misst, misst man alles. Aber aus irgendeinem Grund, aus dem Grund, den wir schon genannt haben, dass die Heiden den Vorhof zertreten, kann er nicht gemessen werden.

[30:57] Das heißt, etwas mit dem Plan gerät schief. Oder sozusagen, wie soll man sagen, es gerät, es ist nicht so, wie es hätte eigentlich sein sollen. Lasst uns das mal in Erinnerung behalten, okay? Es passiert etwas, was eigentlich nicht hätte sein sollen. Und zwar 42 Monate lang mit dem Tempel.

[31:23] Schlagt mal mit mir auf, einen sehr wichtigen Vers, der uns jetzt sehr hilft, das zu verstehen. In Psalm 79, Vers 1. Psalm 79, Vers 1.

[31:45] Und das ist ein sehr entscheidender Vers, um diesen Abschnitt zu verstehen. Psalm 79, Vers 1.

[32:11] Also halten wir fest. Seht ihr die Parallelen zwischen Psalm 79 und Offenbarung 11, Vers 2? Seht ihr die? Was sind die Parallelen? Nennen Sie mal ganz kurz. Was ist alles parallel? Die Nationen, die hineinkommen, ja? Genau, der Tempel, in beiden Fällen kommen sie in den Tempel hinein. Was noch? Was haben sie zu zumaufen gemacht? Nicht den Tempel? Nein, was steht hier? Jerusalem, genau. Was steht denn in Offenbarung 11, Vers 2? Was wird da zertreten? Was wird in Offenbarung 11, Vers 2 vertreten? Die Heilige Stadt, genau. Wenn wir genau lesen, sehen wir es noch präziser, nicht wahr? Die Heiden sind im Vorhof und sie zertreten die Heilige Stadt. Offenbarung 11, Vers 2 sagt, die Heiden sind im Vorhof, im äußeren Bezirk des Tempels, zertreten die Heilige Stadt. Psalm 79 sagt, Oh Gott, es sind Heiden in dein Erbteil eingedrungen, sie haben dein heiligen Tempel verunreinigt. Für einen Juden ist es die größte Katastrophe gewesen, wenn Heiden in den Tempel hineinkommen, nicht wahr?

[33:23] Wir werden gleich ausführlicher betrachten, was das zu bedeuten hat. Habt ihr jetzt mal die Parallele gesehen? Jetzt wollen wir uns erstmal über Gedanken machen, von welchem Zeitabschnitt spricht das? Wir haben einen Hinweis, und zwar ist der Hinweis, es handelt sich um wie viele Monate? 42 Monate. Und wir haben schon gesagt, er macht es hoffentlich bei vielen von uns pling, pling, pling in unserem Kopf. Das haben wir schon mal gehört. 42 Monate.

[33:55] Woher kennen wir 42 Monate? Aus Daniel, das finde ich interessant. Wo in Daniel? Du bist der Erste, der in Daniel das gefunden hat. In Daniel kommen 42 Monate nicht vor, aber fast. Du hast ja eigentlich recht. 42 Monate kommen in Daniel nicht vor. Da kommen aber 3,5 Zeiten vor. Schon mal gehört von den 3,5 Zeiten, oder den 3,5 Jahren? Es gibt nämlich die 42 Monate, die sind das gleiche wie 3,5 Jahre, oder Zeiten. Denn, nebenbei gefragt, das könnt ihr ja ausrechnen, das sind 3,5 Jahre, nicht wahr? Ein Jahr hat wie viele Monate? 12. Zwei Jahre haben? 24, drei haben? 36, ein halbes dazu sind 42. Und wie viele Tage sind das? Wenn wir denken, dass ein jüdisches Jahr 360 Tage hatte? Genau. Auch wenn wir es nicht ausrechnen können, wissen wir, dass diese Zahl vorkommt. 1260 Tage.

[34:57] Jetzt, wer weiß, wie oft diese Zeit, also entweder wird es in der Bibel 42 Monate genannt, oder 3,5 Zeiten, oder 1260 Tage. Immer durcheinander, aber es ist immer die gleiche Zeitperiode. Nicht wahr? Wo kommt die, wie oft, was meint ihr? Na, wo kommt die zum ersten Mal vor? Wo kommt die zum ersten Mal vor? Wir wollen uns jetzt systematisch durcharbeiten. Wir wollen schauen, was das bedeutet und warum die hier steht. Wo kommt die zum ersten Mal vor? Einer von diesen drei. Du hast schon das richtige Buch gesagt vorhin. Daniel, in welchem Daniel-Kapitel kommt sie zum ersten Mal vor? Kommt sie in Daniel 1 vor? Nein. Kommt sie in Daniel 2 vor? Nein. Okay, wo kommt sie zum ersten Mal vor? In Daniel 7. Das ist absolut richtig. Schlagt mal auf, Daniel 7, Vers 25. Wir werden jetzt heute ein bisschen mehr ins Detail gehen. Noch mehr als sonst. Daniel 7, Vers 25.

[35:57] Das ist das erste Mal. Und beschreiben wir kurz, was dort gesagt wird. Was wird dort gesagt? Ich lese mal vor und dann suchen wir kurz die Kerncharakteristik aus, okay? Er wird freche reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

[36:25] Jetzt, was beschreibt diese dreieinhalb Zeiten hier? Was wird hier beschrieben? Genau. Die Heiligen. Wer sind die Heiligen? In der Bibel? Gottes Volk. Noch präziser. Wer sind die Heiligen? Woher kennt man Heilige? Ja, auf Magen 14, 12 sagt, die da haben die Gebote Gottes und den Glauben Jesu. Den Glauben Jesu, die Gebote Gottes und die Heiligen. Sie werden verfolgt. Von wem? In Daniel 7. Von einem Nicht von einem Einhorn. Von einem kleinen Horn. Von einem kleinen Horn. Habt ihr schon mal von einem kleinen Horn gehört in Daniel 7? Ja. Da kommt das kleine Horn vor. Und das kleine Horn verfolgt die Christen. Die da haben die Gebote Gottes und den Glauben Jesu Christi. Und zwar für diese dreieinhalb Zeiten. Und was macht das kleine Horn? Es ändert Zeit und Gesetz. Es ändert Zeit und Gesetz. Und was noch? Was noch? Lestet Gott. Ganz genau.

[37:55] Wir haben hier in Daniel 7 mehr als zehn charakterisierende Merkmale. Kann jemand von euch kurz mehr sagen, wer das kleine Horn in Daniel 7 darstellt? Das ist definitiv das kleine Horn hier. Das päpstliche Rom in seiner mittelalterlichen Machtentfaltung. Wer dazu mehr Fragen hat, warte darauf, dass in Entscheidung 21 der nächste Vortrag hochgeladen wird. Auf www.joelmedia.tv.de. Das ist also Daniel 7, Versuch 25, das erste Mal, wo das vorkommt. Wir schauen uns gleich an, was es genau bedeutet. Aber wir wollen erstmal sammeln. Wer weiß, wo es zum nächsten Mal vorkommt? Daniel 9 kommt es leider nicht vor. Nein, auch nicht. Also diese Zeitprobe kommt gar nicht vor, dieser Zeitabschnitt. Es kommt noch einmal in Daniel vor, und zwar ziemlich am Ende, und zwar in Daniel 12.

[38:49] Daniel 12, Vers 7. Daniel 12, Vers 7, das ist sozusagen der Epilog, der Schluss vom Buch Daniel. Wird nochmal zusammengefasst, das Wichtigste. Vers 7. Ja, wir haben das ausführlich studiert, in Verbindung mit Offenbarung 10, nicht wahr?

[39:27] Das heißt, was wird hier beschrieben? Während dieser 3,5 Zeiten, was passiert?

[39:39] Die Zerschmetterung des heiligen Volkes. Das heilige Volk, also die Christen, werden zerschmettert. Das gleiche wie in Daniel 7, nur ein bisschen anders ausgedrückt. Und wir lernen noch, was das Ende ist. Das haben wir schon ausführlich darüber gesprochen, das ist für euch nur eine Wiederholung. Wir sammeln nur, dass ihr nachher seht, was die Bibel alles über die 42 Monate sagt. Dass wir uns das nicht ausdenken.

[40:11] Das nächste Mal, wo es vorkommt, in der Bibel, ist in Offenbarung 11, und zwar Vers 3. Den werden wir dann hinlegen. Den werden wir dann nächste Woche noch ausführlicher studieren, aber wir können hier schon mal ein bisschen vorspicken. Da heißt es, Offenbarung 11, Vers 3, und ich will meinen beiden zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden, wie lange? 1260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch. Da sagen wir heute noch nicht so viel darüber, wir werden nächste Woche ausführlich studieren. Wir nehmen es nur mal der Vollständigkeit auf, zwei Zeugen weissagen. Zwei Zeugen weissagen. Während dieser Zeit halten wir ein bisschen in Klammern.

[40:57] Wo kommt es das nächste Mal vor? Diese Zeitprophezeiung. Das ist etwas, was immer wieder in der Daniel Offenbarung vorkommt. Du hast es schon angedeutet, welchem Kapitel in der Offenbarung? Du hast es schon richtig gesagt, Maritza von? Offenbarung 12. Offenbarung 12, Vers 6.

[42:21] Das heißt es in Offenbarung 12, Vers 6, und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1260 Tage lang ernähre. Offenbarung 12, Vers 6. Da heißt es hier, zusammengefasst können wir es zusammenfassen mit die Frau geht in die Wüste. Die Frau flieht in die Wüste. Übrigens, wer ist in der biblischen Prophetie eine Frau? Die Gemeinde. Ich war die Christen werden verfolgt, das Heilige Volk wird verfolgt, die Frau wird verfolgt, sie flieht vor der Verfolgung, und Jerusalem wird zertreten. Die Frage ist, was das bedeutet, Jerusalem wird zertreten? Hilft euch das schon ein bisschen? Wenn ihr seht, es geht immer um das Volk Gottes, das Volk Gottes, das Volk Gottes, hilft es schon besser zu sehen, warum es bei Jerusalem geht, oder?

[42:23] Aber wir haben noch etwas. Offenbarung 12, Vers 14. Ein Paralleltext noch mal dazu. Offenbarung 12, Vers 14. Und es wurden der Frau was gegeben? Zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann, an ihren Ort, wo sie ernährt wird. Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Fern vom Angesicht der Schlange. Da haben wir wieder die Frau in der Wüste. Was war das, Vers 14, oder? Frau fliegt in die Wüste, das ist das Gleiche, wird ernährt. Das heißt, sie wird von Gott bewahrt. Sie wird von Gott bewahrt.

[44:05] Wie oft haben wir es jetzt bisher, die Zeitprophezeiung in der Bibel? Wer hat mitgezählt? 1, 2, 3, 4, 5, 6. Das ist ja nur... 1, 2, 3, 4, 5, 6. Wäre doch schön, wenn wir noch eine finden würden, oder? Ganz genau, 13, Vers 5. Das ist die letzte. Es sind nämlich tatsächlich genau sieben Mal, kommt das vor. Jetzt sagt mir, das ist doch kein Zufall, oder? Genau sieben Mal kommt diese Zeitprophezeiung vor. Und offenbar 13, Vers 5. Das ist das letzte Mal. Und da haben wir was. Und es wurde ihm, wer ist ihm? Das Tier aus dem... Nicht das Tier aus dem Abgrund, nein, das ist offenbar gelb. Aus dem Meer, genau. Aus dem Meer, das aussieht wie ein Panther und ein Bär und ein Löwe, nicht wahr? Und der kommt vom Drachen seine Vollmacht und wir haben jetzt die Details, um da hinein zu gehen. Wartet auf die Folge von Entscheidung 21. Offenbarung 13, Vers 5 sagt, und es wurde ihm ein Maul gegeben. Und wir wissen, wenn wir das alles ausführlich studieren, dass Offenbarung 13 eine Parallele ist zu Daniel 7, zum kleinen Horn. Und es heißt, es wurde ihm ein Maul gegeben, das was redete? Große Worte, Lästerungen. Daniel 7, Vers 25, nicht wahr? Und es wurde ihm Macht gegeben, wie lange zu wirken. 42 Monate.

[45:35] Das haben wir jetzt, das Meertier, dass das gleich ist wie das kleine Horn, ähm, lästert und wirkt. Also, wie oft kommt diese Prophezeiung vor? 7 Mal. Ist also besonders wichtig, okay? Ist nicht einfach nur irgendwo da reingeworfen, sondern 7 Mal sagt uns die Bibel. Es gibt ja einen Abschnitt von 42 Monaten oder 3,5 Zeiten oder 1260 Tagen, der wenn ihr jetzt all diese Aussagen zusammenfasst, ja, ihr habt jetzt Daniel 7, Daniel 11, Daniel 12, Offenbarung 11, 12, 13, all diese 7 Verse zusammenfassen würdet in ein, zwei Hauptaussagen. Was würdet ihr sagen? Was ist die Hauptaussage? Was ist der Hauptfokus dieser Zeitperiode? So konkret wie möglich.

[46:33] Ja. Ja, das ist hier so ein bisschen, wenn ihr alles zusammenfasst, was am meisten vorkommt hier sozusagen in diesem Film. Die Verfolgung der, welcher Christen? Der wahren Christen, nicht wahr, der Bibelfolgen, den Geboten Gottes, werden verfolgt und gleichzeitig haben wir die Erhöhung einer Scheinkristlichen Macht, nicht wahr, da werden wir gleich noch ausführlich darüber sprechen, das Märtyr, das kleine Horn. Das hat zu tun mit den Heiden. Kommen wir gleich noch zu. Aber es geht vor allem, der Hauptfokus ist, dass hier eine bestimmte Zeitprophezeiung lang, eine bestimmte Zeitperiode, das Volk Gottes verfolgt wird. Also, wenn ihr die drei, wenn ihr die sieben Verse studiert, wisst ihr das ist über die 1062 Tage. Das ist das biblische Zeugnis zu den 1062 Tagen.

[47:29] Und jetzt kommt natürlich die große Stunde für uns Bibel-Ausleger, nicht wahr? Wir wollen natürlich wissen, wie lange sind 1062 Tage in der Prophetie? Und da haben wir einen interessanten Schlüssel. Wie heißt der Schlüssel? Ein Tag für ein Jahr. Und der findet sich wo? Ha. Immer das gleiche. Zumindest haben wir schon die richtigen Antworten. Aber wir müssen auch wissen, wo es steht. Es steht im Allentestament, das ist sehr richtig. Hesekiel 4, Vers 6. Hesekiel 4, Vers 6. Möge es euch sich in euer Gedächtnis hineinbrennen, auf das ihr es niemals vergessen mögt. Ihr könnt auch in 4. Mose 14, Vers 32 den gleichen Gedanken finden. Hesekiel 4, Vers 6 ist einfach zu merken. Ein Tag für ein Jahr und das stellt uns vor keine mathematische Hürde. Denn 1260 Tage sind nach diesem Prinzip wie viel? 1260 Jahre. Das haben wir schon tausendmal gehört. Aber wir sollten irgendwann auch in der Lage sein, das selbst aus dem Ärmel zu schütteln. Nicht wahr?

[48:43] Okay. Machen wir noch gleich die Faktenabfrage vollständig. Wann begann diese 1260 Tage? Und wann endeten diese 1260 Tage? Das ist sagen wir so prophetisches Grundschulwissen. Ganz genau. Dankeschön. 538 bis 538 war der Beginn als die mittelalterliche Kirche insbesondere durch das Wirken der französischen Könige zur weltweiten Macht empor gestiegen ist. Unter anderem auch durch das erste Sonntagsgesetz, das durch eine Kirche juristisch durchgesetzt wurde in Frankreich. Und 1798, was ist da passiert? Genau 1060 Jahre später. Der Papst wurde gefangen genommen von? Napoleon. Von Napoleon, der Kaiser welcher Nation war? Frankreich. Immer die Ironie der Geschichte, dass die Franzosen, die ihm geholfen haben, sie am Ende wie abgesetzt haben. Hat den Franzosen aber auch nicht viel genützt. Sind ja in der Revolution dann selbst ziemlich zugrunde gegangen.

[50:01] Aber jetzt habe ich eine interessante Frage für euch. Die meisten von euch haben das bestimmt so 15 oder 83 mal gehört. Nicht wahr? Immer mal gehört, das Jahrtagprinzip genau, das waren 21 Tage und 35 bis 1798, gut, dass wir es wissen. Jetzt habe ich mal eine interessante Frage an euch. Warum macht Gott das überhaupt so? Warum benutzt er das Jahrtagprinzip? Es ist eine Sache zu sagen, okay, wir sind gute Bibelstudenten, wir kennen das Jahrtagprinzip, wir wissen, wie man es auslegen soll. Da haben wir die Fakten. Aber eine ganz andere Sache ist doch zu wissen, warum macht er das eigentlich? Ja, aber das passt ja dann nicht. Okay, das stimmt, aber das ist sehr entfernt. Gott schützt sein Wort, das ist ein interessanter Gedanke. Das heißt, er möchte, dass es bewahrt bleibt, das ist ein wichtiger Aspekt. Warum hat er ausgerechnet diese? Er hätte ja auch sagen können, 2,789 Jahre, er hätte ein bisschen mehr rechnen müssen. Warum ausgerechnet das?

[51:19] Ja, so ähnlich geht es in die ähnliche Richtung, dass nur die wirklich graben. Das ist überhaupt der Gedanke, er hätte es auch andersrum machen können. Er hätte ja auch für ein Jahr einen Tag geben können. Das ist genau umgekehrt. Das sind riesenlange Zeiträume. So hat er es ja verkürzt. Er hat den langen Zeitraum, 1260 Tage, in seiner Sprache auf 1260 Tage verkürzt. Er hätte es ja auch andersrum machen können. Er hätte es ja noch viel größer machen können. Dann wäre es auch noch versteckt gewesen und beschützt gewesen. Aber warum macht er das so kurz? Warum sagt er, dass die Jahre Tage sind?

[52:03] Ja, nicht unbedingt, denn diese Zeitprophezeiung hat ja eigentlich nur für diese Menschen hier Gültigkeit gehabt. Sie ist natürlich gültig immer. Dieses Prinzip ist immer gültig, das stimmt. Aber nachdem das jetzt abgelaufen ist, ist die Prophezeiung ja am Ende. Ich verstehe, was du sagen willst, aber es trifft es noch nicht ganz. Warum würde jemand einen Zeitraum von Jahren in Tagen angeben? Das ist ja was er macht. Das Jahr-Tag-Prinzip ist, dass Gott sieht, das sind 1260 Jahre. Er guckt in die Weltgeschichte hinein und sieht, das wird eine 1260 Jahre Verfolgung sein. Und er sagt, es sind 1260 Tage. Er sieht, das sind 2300 Jahre vom Erlass des Aufbaus Jerusalems bis ins Jahr 1844. Und er sagt, es sind nicht 2300 Jahre, sondern 2300 Tage. Warum stellt Gott die Jahre als Tage dar?

[53:09] Nicht unbedingt. Es gibt ja auch Prophezeiungen, wo er Jahre als Jahre darstellt. Ja, er verkürzt die Zeit der Verfolgung und es stimmt, dass es nicht bis 1798 Verfolgung gab, sondern ungefähr 25 Jahre vorher hatte die Verfolgung aufgehört. Das hatte auch zu tun mit der Reformation und vor allem auch mit der Aufklärung. Also ungefähr 1775 hat man kaum noch Inquisitionen gehabt. Das hatte schon ein bisschen vorher aufgehört, gemäß der Verheißung, dass die Verfolgung verkürzt wird. Das stimmt. Aber es ist noch keine wirkliche Erklärung, denn diese Jahre waren ja trotzdem eine Jahre. Und warum würde jemand, versucht euch in die Gedanken von Gott, das ist ja sein Wort. Also die Wahrnehmung von Zeit ist anders bei Gott? Sie ist anders bei Gott, ja. Aber warum wählt er genau dieses Mittel? Um die Größe zu zeigen. Aber er könnte seine Größe auch zeigen, indem er es größer macht. Ihr kreist um den Punkt herum. Kennt ihr irgendeine Stelle in der Bibel, wo jemand einen Zeitraum von Jahren als Tage empfindet? Aber ein Beispiel in der Bibel, wo eine Person, Jakob, ganz genau, wo? Jakob dient, genau, lasst uns das mal aufschlagen, in 1. Mose, in 1. Mose 30, und dann lasst uns mal schauen, warum er das so macht, warum er das so empfindet und warum er das so sagt. Und dann kommt der Vers 20, ja, das ist so ein wunderbarer Vers, und ihr werdet jetzt endlich mal verstehen, warum es das Ja-Tag-von-Zeit überhaupt gibt. Es ist ja eine Sache zu wissen, ja, es gibt es in der Bibel, und wir wissen, wie man es rechnen muss, aber zu sehen, warum Gott das macht. Schaut man Vers 20, so diente Jakob um Rahel sieben Jahre lang, und sie kamen ihm vor wie einzelne Tage. Warum? So lieb hatte er sie. Jakob hat auf seine Braut gewartet. Er hat darauf gewartet, dass seine Braut fertig wird für die Hochzeit, und die sieben Jahre kamen ihm vor wie sieben Tage.

[55:29] Gott sagt, es sind 1260 Jahre, wo mein Volk verfolgt wird, aber in Wirklichkeit sind es nur 1260 Tage. Warum? Weil sein Volk, was ist für ihn? Seine? Seine Braut. Und was macht Gott mit seiner Braut? Er liebt sie. Und weil er sie so sehr liebt, und weil er es kaum erwarten kann, mit seiner Braut endlich Gemeinschaft zu haben, damit sie endlich bei ihm ist, kommt es ihm vor wie dem Jakob, dem liebeskranken Jakob, kommen ihm die Jahre vor wie Tage. Er weiß, es sind 2300 Jahre, aber ihm kommt es so vor, weil er liebt seine Braut so sehr, er liebt seine Gemeinde so sehr, er liebt seine Braut so sehr.

[56:19] Er liebt seine Braut so sehr. Ist das nicht schön? Ich war ganz begeistert, als er das herausgefunden hat. Wenn wir in der Prophetie nicht einfach nur Zahlen und Daten sehen, sondern sehen, dass Gott die Dinge so schreibt, weil er uns liebt, weil er damit ausdrücken möchte, ich kann es kaum erwarten, es gibt ein Text, in dem es genau darum geht, dass ein Jahr wie ein Tag ist. Es gibt ein Text, in dem es genau darum geht, dass ein Jahr wie ein Tag ist. Es gibt ein Text, in dem es genau darum geht, dass ein Jahr wie ein Tag ist. Diese Verkürzung zu zeigen, ich liebe sie so sehr, ich kann es kaum erwarten, Gott liebt seine Gemeinde so sehr, mit den scheinbar trockenen, prophetischen Daten, ist eine Botschaft der Liebe eingebaut. Ich liebe euch als Volk so sehr, ich kann es kaum erwarten, dass ihr endlich bei mir seid. Und Gott hat kein Problem mit Jahrhunderte zu warten, Jahrtausende zu warten, und für das Volk zu arbeiten, für sie zu sterben, für sie aufzustehen, für sie zu sein, alles zu tun, damit sie endlich bei ihm sind. Wenn euch jemand fragt, warum Gott das Jahr-Tag-Prinzip erfunden hat, weil er uns so sehr liebt, noch mehr liebt, als Jakob seine Rachel geliebt hat. Er kann es kaum erwarten, dass seine Braut sein Volk bei ihm ist.

[57:47] Wir haben gesagt, das Volk Gottes ist seine Braut. Gibt es einen Text der Bibel, der zeigt, dass wir seine Braut sind? 2. Korinther 11.

[58:13] Ganz genau. 2. Korinther 11, Vers 2.

[58:25] 2. Korinther 11, Vers 2, dort sagt die Bibel, den ich eifere um euch mit göttlichem Eifer. Denn ich habe euch einem Mann verlobt. Zu wem spricht er hier? Der Paulus spricht zu den Korinthern, zu einer Gemeinde Gottes, zu den Christen. Er sagt, ich habe euch, ihr Christen, ihr Gemeinde, Volk Gottes, habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau, das Thema von vorhin, zuzuführen. Wenn man verlobt ist, tut man in aller Regel danach heiraten. Wenn ich mich mit jemandem verlobe, dann ist das meine zukünftige Braut. Das ist die Braut, mit der ich heiraten werde. Das heißt, die Gemeinde Gottes ist seine Braut, mit der er schon verlobt ist, aber die er noch nicht geheiratet hat.

[59:25] Jetzt. Da wird es aber nicht von mir sprechen. Es gibt noch eine Aussage über die Braut Gottes. Wer ist noch die Braut? Wo steht es? Offenbarung 21? Es gibt noch eine Braut. Wir machen jetzt hoffentlich klick, in Bezug auf Offenbarung 11, Verse 2.

[59:47] 21, Vers 2. Und ich, Offenbarung 21, Vers 2. Und ich, Johannes, sah die die was? Die heilige Stadt, das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und dann heißt es weiterhin, Vers 9. Und er sagte zu mir, einer der sieben Engel, welche sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und er redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes zeigen. Wer ist das Lamm? Jesus Christus. Das heißt, die Braut von Christus wird jetzt gezeigt. Und was zeigt er? Vers 10. Und er brachte mich im Geiste auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam.

[1:00:43] Also, 2. Korinther 11 sagt, die Braut ist die Gemeinde, richtig? Aber jetzt sagt Offenbarung 21 ganz offensichtlich, die Braut ist die, ist das neue Jerusalem. Jetzt, wer hat recht? Paulus oder Johannes? Korinther oder Offenbarung? Ja, wie kann jetzt die Braut, ah, hier sind zwei Bräute, Jerusalem und die Gemeinde? Ist identisch? Aber wir sind doch Menschen, das ist ein Gebäude. Das ist eine Stadt, das sind Menschen. Ja, was nun? Warum ist es identisch? Sie haben ja recht, natürlich ist es identisch. Warum ist es identisch?

[1:01:25] Genau, weil die Gemeinde in Jerusalem wohnt. Denn was nützt eine Stadt ohne Bewohner, oder? Wenn ich sage, ganz Stuttgart ist auf den Weinen, meine ich denn, dass die Häuser von Stuttgart sich bewegen? Was meine ich? Die Menschen von Stuttgart sind unterwegs. Ganz Hamburg hat sich aufgeregt. Ganz Jerusalem. Das heißt, Jerusalem, ganz genau, das himmlische Jerusalem und die Gemeinde Gottes sind in der Prophetie zwei Dinge, die man nicht voneinander trennen kann. Deswegen heißt es, Daniel 7, Vers 25, das kleine Horn verfolgt die Christen. Daniel 12, Vers 7, die Christen werden zerschmettert. Und dann heißt es hier, Offenbarung 12, Vers 6, die Frau, die Gemeinde, flieht in die Wüste. Offenbarung 12, Vers 14, die Frau flieht in die Wüste, wird ernährt. Offenbarung 11, Vers 2, was wird zertreten? Jerusalem. Könnt ihr sehen, dass nach dem, was wir gerade studiert haben, offensichtlich Jerusalem hier ein Symbol ist für das Volk Gottes im Ganzen. Das zertreten und zerschmettert wird für diese Zeitperiode. Macht das Sinn? Man kann es gar nicht verpassen.

[1:02:53] Übrigens, sind wir jetzt schon in Jerusalem? Aber sind wir schon Bürger von Jerusalem? Wo steht es? Sind wir schon Bürger von Jerusalem? Schaut mal mit mir in Hebräer 12. Hebräer 12, Vers... Merkt euch die Texte. Schreibt es euch auf, wenn ihr es nicht merken könnt. Hebräer 12, Vers 22 und 23. Oh, ist das schön.

[1:03:27] Hebräer 12, Vers 22 und 23, sondern ihr, die Gemeinde Gottes, seid gekommen zu dem Berg Zion, haben wir schon behandelt ausführlich, könnt ihr euch erinnern? Und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind. Die sind noch nicht im Himmel buchstäblich da, aber sie sind angeschrieben. Und was ist da angeschrieben? Die Namen. Und wo sind die angeschrieben? Im Lebensbuch. An den Türen der Häuser. Da steht dein Name schon an der Tür des Hauses. Wenn du dich für Jesus entscheidest, wenn du dich taufen lässt, steht dort irgendwo dein Name. Im Lebensbuch. Heißt es, dass alle Menschen, deren Namen dort aufgeschrieben sind, auch im Himmel sein werden? Dazu gibt es das Untersuchungsgericht. Das ist Mist. Aber wenn wir bei Jesus bleiben, kann uns nichts, aber auch gar nichts aus diesem Haus vertreiben. Nichts. Aber auch gar nichts. Wenn wir Jesus haben und bei ihm bleiben.

[1:04:43] Schaut mal mit mir in Philipper 3. Philipper 3, Vers 20. Noch so ein schöner Vers. Philipper 3, Vers 20. Dort sagt die Bibel, unser Bürgerrecht aber ist im Himmel. Von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter. Unser Bürgerrecht ist im Himmel. Die Gemeinde sollte jetzt schon im Geiste in Jerusalem leben. Jetzt schon verbunden sein mit dem himmlischen Heiligtum. Die Gemeinde sollte jetzt schon im Geiste in Jerusalem leben. Jetzt schon verbunden sein mit dem himmlischen Heiligtum. Jetzt schon verbunden sein mit dem himmlischen Heiligtum. Und auf dem Bau 11 spricht davon, dass dieses Jerusalem entgegen Gottes Plan für 42 Monate 38-78 zertreten wird. Zertreten wird. Und zwar, weil etwas in den Vorhof eingedrungen ist. Die Heiden.

[1:06:01] Während dieser Zeitperiode würden Heiden, das Heidentum in den Tempel hineinkommen. Machen wir erst eine kurze Überlegung. Wenn wir uns mal das Heiligtum vorstellen. Wir haben den Vorhof, das Heilige und das Allerheiligste. Wir wissen, das ganze Heiligtum spricht von wem? Von Jesus. Jesus ist das Lamm. Jesus ist der Hohepriester. Jesus ist Gott auf dem Thron. Jesus ist alles.

[1:06:35] Als Jesus im Vorhof gedient hat, wo ist er dort buchstäblich gewesen? Wo ist er buchstäblich gewesen? Auf der Erde. Denn wir haben den Brandopfer, der steht für das Kreuz und das Waschbecken und die Auferstehung. Das heißt, der Vorhof steht für den Tempelbereich, der zur Erde gehört. Im großen kosmischen Plan. Jesus kam vom Himmel, vom Thron Gottes, den man nicht sehen kann, der verdeckt ist, aus dem Heiligtum heraus, auf die Erde. Wurde für uns geschlachtet. Und dann ist er in den Himmel. Ihr wisst, im hebräischen Heiligtumsdienst, da konnten die Menschen, in welchen der drei Abteilungen konnten die Menschen hinein? Konnten sie in den Vorhof hinein? Ja. Konnten sie in das Heilige? Die Menschen? Nur der Priester. Aber den normalen Sünder nicht. Das Allerheiligste schon gar nicht. Das heißt, das war der Bereich, den die Menschen sehen konnten. Sie konnten den Brandopferaltar sehen, sie konnten den Hohenpriester sehen, wenn er im Vorhof war. Sie konnten den Hohenpriester nicht sehen, wenn er im Heiligen war. Bei ihren Blicken verschlossen. Sie konnten nur glauben, dass er da ist. Ja. Und der Priester ging dann in das Heiligtum, hat da gewirkt. Und hat am großen Versöhnungstag, einmal im Jahr auch ins Allerheiligste gewirkt. Das hat man auch nicht gesehen. Das war alles verborgen dem Auge. Als Jesus, nachdem er auf der Erde war, in den Himmel...

[1:08:15] ...innen gegangen hat. Und hat dann für uns gewirkt. Sehen wir Jesus? Können wir Jesus sehen im Himmel? Wisst ihr, haben denn die Israeliten überhaupt gewusst, dass sich der Hohepriester bewegt? Konnten die irgendwie das ahnen? Genau. Es gab so kleine Schellen am Gewand. Also Granatäpfelchen. Das heißt, man konnte ihn zwar nicht sehen, man konnte ihn aber hören. Können wir ihn sehen? Können wir ihn hören? Das ist ein Wort. Wir können hören, was er uns sagt. Wir können wissen, dass er sich bewegt. Wir können sehen, dass er etwas für uns tut.

[1:09:03] Also halten wir fest. Im großen kosmischen Plan gesehen steht der Vorhof für die Erde und die beiden Abteilungen des Heiligtums für den Himmel. Der Vorhof. Das heißt, die Erde. Gottes Volk auf Erden wird angegriffen und zertreten von Heiden. Die heilige Stadt. Die Christen auf der Erde. Können die Heiden in den Himmel kommen? Das ist unmöglich. Keine Chance. Selbst heute kommt keiner mit einer Space Shuttle zum himmlischen Heiligtum. Das ist unmöglich. Er ist nicht in einem Heim. Da kann er sich betreten werden. Er kann sich in das Heiligtum hineinkommen. Auf Erden. Und sich dort breit machen.

[1:09:53] Wo in der Bibel steht, dass das Heidentum hineinkommen würde in den Tempel Gottes. In die Gemeinde auf Erden. Schlag mit mir auf. Zweiter Thessalonicher. Zwei.

[1:10:33] Abvers 3. Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen. Denn es muss unbedingt zuerst der der Abfall kommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit. Gesetzlosigkeit ist auch anders ausgesprochen Sünde. Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Geoffenbart werden. Der Sohn des Verderbens. Das heißt jemand, der gegen das Gesetz arbeitet. Haben wir jemanden hier in unserer Auflistung, der gegen das Gesetz arbeitet? Das kleine Horn. Es ändert nämlich Zeit und Gesetz. Es ändert Zeit und Gesetz und bringt damit etwas. Übrigens, welches Gesetz spricht von Zeit? Das vierte Gebot. Das einzige Gebot, das von Zeit spricht. Nämlich der Sabbat. Stattdessen, es wird geändert. Stattdessen kommt was hinein? Der Sonntag. Und woher kommt der Sonntag? Von den Heiden. Die Heiden zertreten den Vorhof. Die Gemeinde auf Erden. Steht hier. Er setzt sich in den Tempel Gottes und wie heißt es weiter? Der Sohn des Verderbens. Übrigens, wer wird noch in der Bibel Sohn des Verderbens genannt? Ganz kurz. Judas, ganz genau. Der einzige, der noch genannt wird. Sohn des Verderbens. Nicht kein Antichrist von außen, sondern ein Verräter von innen. Der sich wieder setzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt, als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Er geht in die Gemeinde, sozusagen in den Tempel, hinein und gibt sich aus, als ob er Gott wäre. Er kämpft, sagt die Bibel sogar in Offenbarung 13, gegen das himmlische Zelt. Er kommt zwar da nicht hin, aber wie kann er gegen das himmlische Zelt kämpfen? Wie ist es möglich, gegen das himmlische Zelt zu kämpfen, obwohl man da gar nicht hinkommt? Wie kann man den zertreten und dagegen kämpfen?

[1:12:42] Wie kann man im himmlischen Heiligtumsdienst, passiert was? Da passiert Sündenvergebung, oder? Das heißt, ich als Mensch kann zu Jesus kommen, um bei ihm direkt Vergebung für meine Sünden zu bekommen. Das ist aber bitter nötig, oder? Was bedeutet es, wenn es heißt, dass genau dieser Dienst zerstört werden soll? Da kann ja niemand in den Himmel gehen und Jesus daran hindern. Aber wen kann man hindern? Die Menschen. Man kann sie entweder zwingen, das nicht zu tun, oder man kann ihre Aufmerksamkeit ablenken auf einen anderen Priester, auf ein anderes Heiligtum.

[1:13:26] Wo es auch solche Waschbecken gibt, solche Taufbecken, wo auch jeden Tag geopfert wird, wo auch solche runden Brote verteilt werden, solche Obladen, wo auch viele Kerzen stehen, wo es viel Weihrauch gibt, ein Altar, viel Gold und Silber und prachtvolle Priester in Purpur und weiß, wo es sogar einen einen Beichtraum gibt, wo der abgetrennt ist, durch eine Trennwand, wo ich hingehen kann und meine Sünden bekennen kann. Ich habe das Beispiel, glaube ich, bei Entscheidung 21 gebracht. Wenn ich euch zum nächsten Dienstag hier einlade zum Offenbarungsseminar und die beiden Techniker dort hinten, die gerade miteinander sprechen und mir nicht zuhören, nicht wahr, Vova und Simon? Kein Problem. Wenn die zur gleichen Zeit nächste Woche, 19.30, ein Gartenfest unten organisieren und alle in der Gemeinde einladen, dann müssen die niemals diesen Raum betreten, um mein Offenbarungsseminar kräftig zu stören, oder? Denn alle werden vielleicht zum Gartenfest gehen.

[1:14:40] Vielleicht würdet ihr trotzdem zum Offenbarungsseminar kommen. Aber mal gesetzt den Fall, da gibt es dann interessante, super leckere, vegetarische Schnitzel oder was auch immer. Man könnte sozusagen eine Veranstaltung hier oben torpedieren, ohne dort hier überhaupt leibhaftig zu sein, indem man einfach etwas anderes organisiert, was die Menschen umlenkt. Und genau das passiert. Das Heidentum dringt ein in die Gemeinde und zertritt die Wahrheit. Das Heiligtumswahrheit, die Wahrheit über die Vergebung der Sünde, die Wahrheit über das Gesetz Gottes und mitkommen ein ganzer Haufen von heidnischen Bräuchen.

[1:15:22] Wisst ihr? Nehmen wir mal an, ihr würdet leben 1000 Jahre vor Christus, okay? Im alten Babylon. Nehmen wir mal an, ihr würdet vor 1000, also vor 3000 Jahren, 1000 vor Christus oder wann auch immer, viele hunderte Jahre vor Christus in Babylon leben und ihr würdet einfach dort den Gottesdienst besuchen oder euch als religiöse Person fühlen. Wisst ihr, was ihr machen würdet? Ihr würdet am 25. und 26. Dezember in die Gemeinde gehen, in die Kirche gehen. Ihr würdet zu einem Priester gehen, in Babylon, und würdet eure Sünden dem Priester bekennen. Wenn ihr sterben würdet, würdet ihr eine letzte Ölung bekommen. Ihr würdet eine Frau anbeten, die ein Kind in ihrem Arm hält. Ihr würdet an dem Tag, der der Sonne geweiht ist, jede Woche so einen Gottesdienst haben. Ihr würdet Prozessionen sehen, von Priestern, das wäre mehr in Persien, aber auch in Babylon, mit so großen Fischmützen. Das wäre alles in Babylon, da wäre nichts Christliches dran. Ihr würdet zu der Zeit, wo wir Ostern feiern haben, ein Fest für Ischtar haben. Übrigens, Ostern im Englischen heißt Easter. Ischtar. Und die Liste würde sich, könnte man jetzt fortführen und fortführen und fortführen.

[1:16:42] Mit anderen Worten, das, was hier in dieser Zeitperiode religiös erfunden wurde, wurde hier gar nicht religiös erfunden. Und wisst ihr, eine der größten, schockierendsten Wahrheiten, die ich erstmal verdauen musste, als ich sie erkannt habe, war, dass die Bibel dieses System nicht Babylon einfach nur in einem symbolischen Sinne meint. Ich sage Babylon, weil es halt abgefallen ist. Sondern sie nennt es Babylon, weil es buchstäblich Babylon ist. Dort geschieht genau das, was in Babylon geschehen ist. Aber exakt genau das gleiche. Mehr oder weniger. Nur, dass in dieser Zeitperiode Babylon sich verkleidet hat und in den Vorhof eingedrungen ist. Etwas, was nicht geplant war. Wovor die Bibel ausführlich gewarnt hat. Babylon. Und nicht nur Babylon, sondern Griechenland. Ihr wisst, die griechische unsterbliche Seele. Und Ägypten und so weiter. Hin und fort. Das ist das, was die Bibel hier beschreibt. Und etwas, das sehr wichtig ist und sehr ernst zu nehmen ist.

[1:17:54] Die Bibel nennt dieses System, das wir auch das kleine Horn nennen oder auch das Tier aus dem Meer, wiewohl es viele, viele, viele, viele, viele, viele, liebevolle Christen gibt, die dort im Himmel sein werden. Genauso wie es auch viele, viele, viele, viele, liebevolle Christen und Menschen überhaupt in Nordkorea gibt und in der ehemaligen DDR gegeben hat, ist das System doch ein System, das die Bibel nicht umsonst Babylon beschreibt, weil es genau die Riten und Bräuche von Babylon übernommen hat. Und da könnte man viele Stunden mit zubringen, das alles im Detail zu beweisen, aber die paar Punkte, die wir angesprochen haben, glaube ich, reichen schon aus, um das zu zeigen. Das heißt, das System, das zunächst einmal von den Christen besiegt wurde durch die Urchristenheit und durch Pfingsten, kam durch die Hintertür wieder hinein. Und deswegen sagt Johannes, miss den Vorhof nicht. Miss diese Zeitperiode nicht. Da ist einiges schief gelaufen. Und heute sind so viele Menschen Atheisten oder gehen nicht in die Kirche, weil sie sagen, wie kann denn die Bibel wahr sein, wie kann denn Gott ein wahrer Gott sein, wenn in dieser Zeitperiode so viel Unheil geschehen ist? Warum soll ich einer christlichen Kirche angehören? Warum soll ich Christ werden, wenn die Christen über die Jahrhunderte, die Mittelalter, so viel schlechte Dinge getan haben?

[1:19:14] Und die Wahrheit ist, in Wirklichkeit war das nicht christlich inspiriert, sondern heidnisch inspiriert. Deswegen ist Offenbarung 11 so interessant. Und wir werden die nächsten Mal ein bisschen weiter darüber sprechen, denn Offenbarung 11 macht jetzt, nachdem es bis 1844 gegangen ist, Offenbarung 10 und Offenbarung 11 macht jetzt einen Sprung zurück und zeigt uns die Zeit davor, warum es dieses Untersuchungsgericht geben musste. Und wir werden auch einige spannende Dinge hier lernen. Das dazu. Ein kurzer Gedanke noch.

[1:19:46] Schaut mal mit mir in Lukas 21. Vielen Dank an die der Musikferne. Offenbarung 21 Vers 24. Jetzt könnt ihr auch diese Stelle erklären. Wir wissen nicht, was sie dazu sagen, aber wir wissen, was sie sagen. Es heißt, in der Endzeitrede Jesu in Lukas 21 Vers 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwerts und Gefangenen weggeführt werden unter alle Heiden. Und Jerusalem wird zertreten werden von den Zeiten, von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind. Wann haben sich die Zeiten der Heiden erfüllt? Wer hat aufgepasst? Es heißt, Jesus spricht die Zeitprophezeiung an von 538 bis 1798. Und was kommt danach? Philippus 25 und dann werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sterne und auf der Erde. Angst der Heidenvölker und Ratlosigkeit bei den Tosen des Meeres unterwogen, da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll. Denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

[1:21:22] Und ich glaube, ich habe ein paar Sachen im Internet gesehen, die mich schockiert haben. Wenn ihr sehen würdet, wie viele Erdbeben es in den letzten Monaten gegeben hat, wie viele Naturkatastrophen. Früher in unseren Evangelisationen haben wir die... Also ich meine, vor 100 Jahren gab es ein Erdbeben in 10 Jahren. Vor 50 Jahren standen die Erdbeben alle noch groß auf der ersten Tageszeitung. Vor vor etlichen Jahren haben wir in unseren Evangelisationen die Erdbeben und die Naturkatastrophen so dargestellt. So viel gab es dieses Jahr. Ich war 15, 20, 30... Es gibt Leute im Internet, die stellen für jeden Monat Tag für Tag dar. An dem Tag großes Erdbeben in Sumatra, dem Tag großes Erdbeben da, Tornado hier, 30 Tote da, Katastrophe hier. Täglich!

[1:22:14] Und man fragt sich, es kann eigentlich nicht mehr schneller gehen. Das kriegen wir nicht alles so mit, aber die Welt ist völlig in der Auflösung begriffen. Und niemals zuvor waren Menschen so unsicher, was die Zukunft angeht. Finanziell, sozial, politisch, mittlerweile wird immer mehr aufgeweicht. Die Menschen sind teilweise in Ohnmacht vor Furcht und Erwartung dessen, was kommen soll. Vers 27 sagt dann, und dann werden Sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Das heißt, dieser Punkt 17,98 gibt uns noch einmal einen prophetischen Zeitpunkt, bis dahin ging die Zeit der Heiden, und dann kommen diese letzten Ereignisse, diese letzte Endzeit, Ereignisse, die immer schneller stattfinden, die immer intensiver werden, und Jesus kommt wieder. Und das ist das, was letztendlich der Hauptfokus hier sein sollte. Jesus, Gott, kann es kaum erwarten, oder? Wir haben es heute gesehen. Er wendet das Jahrtag-Prinzip, um zu sagen, ich warte so sehr auf meine Braut. Die Frage ist, warten wir so sehr auf Jesus? Wartest du so sehr auf Jesus, der du live zuschaust? Warten wir so sehr auf Jesus, dass wir es auch nicht erwarten können?

[1:23:32] Und wenn wir Offenbarung 11, Vers 2 betrachten, mit dem, was wir gesehen haben, können wir feststellen, dass die Bibel sehr präzise vorhergesagt hat, was passieren wird. Und eine besondere Lektion für uns ist, dass wir sehen können, dass wir die Braut Gottes sind und dass Jerusalem die Braut Gottes ist. Und dass wir einen Platz haben im neuen Jerusalem. Freust du dich schon auf deinen Platz im neuen Jerusalem? Ich freue mich schon. Wollen wir uns vornehmen, dort auch hinzukommen?

[1:24:08] Denn wie wir gesehen haben, ist der Satan nicht auf den Kopf gefallen. Er weiß, wie seine Methoden, seine Ideen, seine Strategien auch durch die Hintertür nicht nur von ganzen Kirchen, sondern auch in unser Leben hineinbringen, oder? Ich weiß es aus meinem Leben, der Satan kennt die Hintertürchen. Er weiß, dass er mit der Frontalstrategie selten Erfolg hat, aber er kennt die Hintertürchen, oder? Kennst du die Hintertürchen, die Satan über dir kennt, damit du sie extra doppelt verrammeln kannst? Das ist eine interessante Frage, oder? Ich glaube ganz fest an die Verheißung, dass unsere schwächsten Punkte durch Gebet und Waren unsere stärksten Punkte werden können. Und dafür möchte uns Jesus die Kraft schenken. Wollt ihr auch die Kraft haben? Wollen wir die Kraft uns in Anspruch nehmen von Jesus? Dann wollen wir heute hiermit schließen.

[1:25:00] Ich möchte euch einladen, zur nächsten Woche, aber vorher wollen wir noch gemeinsam aufstehen für ein Abschlussgebet. Liebe Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir es studieren dürfen. Von Herzen Dank sagen, dass du in der Bibel so klar und deutlich bist und dass wir so viele Tiefen entdecken können. Und ich möchte dich bitten, dass du uns Kraft schenkst, bei dir zu bleiben. Jesus, vergib uns, wo wir gefallen sind und hilf uns, dass wir durch deine Kraft durch deine Kraft durch die Zukunft kommen. Ich danke dir von Herzen, dass du uns immer wieder zu dir ziehst, immer wieder ermutigst, immer wieder Mut zusprichst. Damit wir vorbereitet sind, damit wir zu dieser jungfräulichen Gruppe gehören können, zu den 144.000. Ich wünsche mir das so sehr und ich glaube, jeder Einzelne wünscht sich das. Und ich danke dir von Herzen, dass du uns die Kraft zu geben möchtest. Amen.

[1:26:00] Dürft ihr noch mal setzen. Und zu den 243.000, zu den 2 Zeugen, das wird sehr entspannt werden. Auch ihr, die live zugeschaut habt, nächste Woche ist unser nächstes Programm hier auf julmediatv.de und dann die Woche darauf könnt ihr auch die Predigt hier live mitverfolgen auf www.julmediatv.de Seid dazu herzlich eingeladen. Gottes segen euch, machts gut. Schaut mal wieder in der Videoecke vorbei. Es gibt demnächst wieder neue Videos, nicht nur von Taschparkclub, sondern auch von Emanuel Beck. Sehr gute Videos. Die neue Countryside-Hour ist hochgeladen. Ihr könntet euch gleich noch anschauen. Wenn ihr nicht schon zu müde seid, dann machts morgen. Bis dann, Gottes Segen und viel Freude. Guten Nachhauseweg euch auch.


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