Veröffentlicht am
1.795 Klicks

In dieser Predigt, Teil 2 von „Operation Blueprint“, beleuchtet Emanuel Baek die prophetischen Zeichen der Endzeit. Er erklärt, wie Jesus selbst vor Verführung warnte und warum das Verständnis der Schrift entscheidend ist, um diese Zeichen zu erkennen. Anhand biblischer Passagen und aktueller Ereignisse werden neun konkrete Zeichen wie zunehmende Kriege, Naturkatastrophen, Hungersnöte, Seuchen, wirtschaftliche Instabilität und ein Verfall der Moral aufgezeigt. Die Botschaft ist eine Aufforderung zur Vorbereitung und zum Glauben an die baldige Ankunft Jesu und die Errichtung seines Reiches.

In dieser Predigt, Teil 2 von „Operation Blueprint“, mit dem Titel „Der Countdown der Prophetie“, beleuchtet Emanuel Baek die prophetischen Zeichen der Endzeit. Er erklärt, wie Jesus selbst seine Jünger vor Verführung warnte und wie wichtig es ist, die biblischen Schriften zu verstehen. Anhand von neun biblischen Zeichen, von Kriegen und Naturkatastrophen bis hin zu wirtschaftlicher Instabilität und moralischem Verfall, zeigt er auf, wie die heutige Welt die prophetischen Vorhersagen erfüllt. Die Botschaft ermutigt dazu, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich auf das kommende Königreich Gottes vorzubereiten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Operation Blueprint

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[1:00] Diese Sendung wurde vom NDR live untertitelt. Wer von uns war auch gestern schon da und ist jetzt das zweite Mal da? Das ist ausgezeichnet. Und wer möchte seine Hand heben und sagen, ich bin heute zum allerersten Mal da? Und wir möchten Sie ganz besonders herzlich heute willkommen heißen. Und ich möchte noch eine letzte Frage stellen. Gab es jemand gestern, der hier war, der heute wieder hier ist und jemanden vielleicht sogar mitgebracht hat? In other words, if you brought someone, please raise your hand. God bless you. Ich möchte Ihnen sagen, es gibt noch ein paar leere Plätze hier. Und solange es hier noch Platz gibt, wollen wir so viele Menschen wie möglich einladen zu diesem Prophetieseminar hier.

[2:30] Also heute Abend gibt es ein Doppelthema. Also heute gibt es zwei Themen zum Preis von einem. Und ich möchte Ihnen sagen, heute gibt es wirklich zwei außergewöhnlich spannende Themen, die wir miteinander betrachten wollen. Das erste Thema ist der Countdown der Prophetie. Und bevor wir da richtig hineintauchen in das Thema, da wollen wir immer genau verstehen, was Gott uns in seinem Wort zu sagen hat. Und damit wir das tun können, brauchen wir seine Führung, dass er bei uns ist. Also bevor wir die Bibel öffnen möchten heute Abend, da möchte ich Sie einladen, dass wir einen kurzen Moment uns Zeit nehmen, dass wir gemeinsam unser Haupt neigen, um dieses Thema mit einem Gebet zu eröffnen.

[3:34] Lieber Vater im Himmel, während wir die Bibel heute aufschlagen, da bitten wir darum, dass der Heilige Geist gegenwärtig sein wird. Gib, dass wir verstehen können, was die Prophetie uns sagen möchte und dass wir die Ereignisse sehen können, die zum Ende führen werden. Und wir bitten diese Dinge im Namen Jesu. Amen.

[4:06] Heute Abend möchte ich Sie noch einmal ungefähr 2000 Jahre zurücknehmen. Und wir gehen in die Stadt Jerusalem. Und Jesus und seine Jünger gehen an dieser erstaunlich schönen Struktur des Tempels vorbei. Und als sie dort vorbeigehen, macht Jesus eine wirklich herausfordernde Aussage zu seinen Jüngern. Und das findet sich in Matthäus Kapitel 24 und dort ab Vers 1. Und wir wollen Vers 1 hier betrachten. Es heißt, Vers 2 sagt dazu: "Und es war, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird." Wie wir bereits gestern Abend gesehen haben, hat diese Aussage die Jünger wirklich erschüttert. Solch eine Zerstörung, die so vollständig sein würde, dass nicht ein Stein auf dem anderen bleiben würde. Und die Jünger wollten natürlich wissen, wann wird dieses Ereignis stattfinden. Und sie haben Jesus diese Frage in Vers 3 gestellt. Wie wir sagt, "Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?" Die Jünger wollten wissen, Jesus, wann wird dieses erderschütternde Ereignis stattfinden. In ihren Gedanken musste das ja das Ende der Welt sein. Aber wie wir bereits gestern Abend gesehen haben, ereignete sich dieses Ereignis bereits im Jahre 70 nach Christus, das Jesus vorhergesagt hat. Als General Titus die Stadt Jerusalem belagert hat und schließlich der Tempel in Flammen aufging, da ist all das Gold innen drin zerschmolzen, sodass dann Plünderer den gesamten Tempel in Flammen aufgeben konnten. Und die Jünger wollten wissen, wann wird dieses Ereignis stattfinden. Und sie haben die Jünger gefragt, warum wird dieses Ereignis stattfinden. Aber mit dieser sehr wichtigen Frage, denn die Jünger hatten ja auch gefragt, was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein.

[6:55] Jesus beantwortete diese Frage mit einem Warnsignal. Und das findet sich im nächsten Vers. In Vers 4 sagt die Bibel, und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Habt Acht, dass euch niemand verführt." Und die Jünger haben gefragt, was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein. Also erinnern wir uns, die Jünger haben gefragt, was wird das Zeichen sein, woran können wir erkennen, dass das Ende der Welt nahe ist. Aber bevor Jesus die Zeichen dieser bevorstehenden Zerstörung gibt, hat Jesus zuerst gesagt: "Hört mal zu, das Wichtigste ist, seid nicht verführt." Und in Vers 5 hat er gesagt: "Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen, ich bin der Christus, und sie werden viele verführen." Und Jesus hat hier noch einmal betont, dass es dort Verführung geben würde. Und wenn man im selben Kapitel dann zu Vers 11 geht, sagt die Bibel: "Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen." Das ist sehr interessant, die Jünger hatten ja gefragt, wann wird das passieren, was ist das Zeichen deiner Wiederkunft. Und Jesus sagt: "Stellt sicher, dass ihr nicht verführt werdet." Er sagt, viele werden kommen und versuchen zu verführen. Und in Vers 11 sagt er wieder: "Es wird falsche Propheten und Christus geben und sie werden viele verführen." Und in Vers 24 sagt Jesus: "Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen." Die Jünger haben diese Frage gestellt: Wann wird es geschehen? Wann wird diese Zerstörung stattfinden? Wann ist das Ende der Welt? Und als Antwort auf diese Frage hat Jesus nicht einmal oder zweimal, sondern viermal gesagt: "Seid nicht verführt, werdet nicht verführt." Und wenn es um das Ende und mein Kommen geht, wird es Verführung geben.

[10:02] Die meisten Menschen wählen nicht, verführt zu werden. Verführung ist typisch ein passiver Akt. Meistens ist Verführung eine passive Handlung. Und ich möchte Ihnen zeigen, dass wenn es um geistliche Dinge geht, da gibt es einen Grund, warum Menschen verführt sind. In Matthäus 22, Vers 29 heißt es: "Aber Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt." Jesus sagte, der Grund, warum Menschen in geistlichen Dingen verführt sind, das liegt daran, der Grund ist, dass sie nicht wirklich verstehen, was die Bibel sagt. Heute finden wir in der christlichen Welt ein unglaubliches Analphabetentum, wenn es um die Bibel geht. Da geht es um Menschen, die vielleicht Woche für Woche zur Kirche gehen. Aber es reicht ja nicht einmal aus, diese Wahrheiten intellektuell zu verstehen. Denn Jesus sagt: "Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften, also die Bibel kennt, noch die Kraft Gottes." Die biblische Wahrheit geht nicht nur ins Gehirn, sie geht auch ins Gehirn. Wir müssen die Kraft Gottes erleben, die uns von innen heraus verändert. Das ist die eigentliche Sache, über die wir nachdenken müssen, wenn wir durch dieses Seminar Operation Blueprint hindurch gehen. Wenn Sie Abend für Abend kommen werden, bei unserer 19. Präsentation hier, dann werden Sie viele Wahrheiten der Bibel kennenlernen. Aber der Punkt ist nicht, dass wir einfach mehr wissen wollen. Es geht darum, die Kraft Gottes zu erfahren, die unser Leben verändert. Ich möchte Ihnen ein Versprechen machen, dass wenn Sie Abend für Abend kommen und diese Wahrheiten nachvollziehen und wenn Sie die Entscheidung treffen, diese Dinge zu bewahren, die hier geschrieben stehen, dann werde ich Ihnen garantieren, dass Sie nicht dieselbe Person sein werden am Ende, wie Sie jetzt am Anfang des Seminars sind. In den letzten neun Jahren meines Lebens habe ich nichts anderes gemacht, als Ihnen ein Versprechen zu geben, dass wenn Sie Abend für Abend kommen, ich garantiere Ihnen, dass Sie nicht dieselbe Person sein werden, wenn Sie ein Versprechen machen, was Sie in diesem Buch lesen.

[13:32] Heute möchte ich Ihnen eine Illustration geben, wie prävalent Verzweiflung ist in der christlichen Welt. In einigen Monaten wird es wieder Weihnachten geben. Es ist ziemlich erstaunlich, weil jedes Jahr Weihnachten kommt, es ist eine sehr festliche, feierliche Zeit des Jahres. Was viele Menschen nicht realisieren, ist, dass Weihnachten eine der größten Tragödien ist, die auf der Erde stattgefunden hat. Was für ein großartiges, was für ein erstaunliches Ereignis. Gott kommt auf die Erde in der Form eines Menschen. Gott wird Mensch, um unter uns zu wohnen. Was für ein erstaunliches, geschichtliches Ereignis. Aber als es passiert ist, wie viele Menschen haben auf den Messias gewartet, als er kam? Wie viele? Sehr wenige. Vielleicht eine Handvoll. Einige Hirten. Ein Priester. Eine Frau im Tempel. Es ist sehr interessant zu wissen, dass in der Bibel über 300 Prophezeiungen sind, die auf das erste Kommen des Messias hinweisen. Ich möchte Sie in Ihrem Geist vorstellen, wenn es 300 Zeichen gab, von Stuttgart nach Berlin, wie viele von Ihnen würden verloren gehen, wenn wir nach Berlin fahren würden? Ich hoffe, niemand von uns. Weil es so viele Zeichen gibt, da geht es nach Berlin. Aber wissen Sie, diese Zeichen in der Bibel waren mindestens genauso klar. Sie beschrieben die politische Situation zur Zeit des Messias. Sie beschreiben die Familie, aus der er kommen würde. Sie beschreiben die Stadt, in der er geboren werden würde. Eins nach dem anderen waren diese Zeichen wie Wegmarkierungen auf dem Weg in der Bibel. Aber als Jesus kam, waren die große Mehrheit der Menschen nicht bereit, ihn zu treffen. Warum ist das passiert? Es war nicht, weil es an Beweisen gefehlt hätte. Aber es gab zwei Faktoren.

[16:49] Der erste Faktor ist, dass bei der ersten Ankunft des Messias, die Durchschnittsperson im jüdischen Volk, die Bibel nicht selbstständig studiert und gelesen hat. Jeder ernsthafte Jude könnte in die Synagoge gehen und die Bibel selbst lesen. Aber unglücklicherweise haben sie oftmals darauf vertraut, was Lehrer und Gelehrte über die Bibel sagen und haben ihr Urteil dem unterstellt. Das alleine wäre noch kein großes Problem gewesen. Aber da gab es ein zweites Problem, das das verstärkt hat.

[17:55] Das Problem war, dass Lehrer und Theologen eine Theorie hatten, die auf wenigen aus dem Kontext gerissenen Bibeltexten basierte, um ihren nationalen Gefühlen, ihrem Stolz mehr zu entsprechen. Und so bis heute auch viele Menschen haben auf die Führer, die Lehrer geschaut und die haben dann falsche oder missangewendete Prophezeiungen gelehrt. So war das Konzept, was die meisten Menschen von dem Messias hatten, total verschieden von dem, was die Bibel eigentlich darüber sagt. Und als Resultat aus dem, als er dann kam, Jesus, da gab es eine Ignoranz unter den Massen bezüglich dieses großartigen Ereignis für die Menschheit.

[18:59] Ich möchte Ihnen eine einfache Frage heute Abend stellen. Und wir sollten darüber nachdenken: Könnte sich die Geschichte wiederholen? Ist das möglich, ja oder nein? Wissen Sie, dass wenn wir die Bibel heute lesen, dann kann man zählen, dass die Bibel das zweite Kommen Jesu mehr als 2500 Mal erwähnt. Lassen Sie uns sagen, zwischen hier und Berlin, da gibt es 2500 Zeichen, die immer sagen, diese Richtung geht es nach Berlin. Würden Sie verloren gehen? Also ich hoffe nicht. Und dann, wenn man die Zeichen ignoriert, tatsächlich bezieht sich jeder 25. Vers im Neuen Testament auf die Wiederkunft von Jesus.

[20:05] In Matthäus 16, da hat Jesus einen sehr interessanten Ausspruch getätigt, bezüglich der Zeichen der Zeit. Also ich treffe immer wieder Menschen, die sagen mir: "Wir müssen nicht wirklich vom Ende der Welt erfahren, jetzt lass mich damit in Ruhe. Wir sollten uns nicht Sorgen darüber machen." Und ich stimme zu, wir sollten uns wirklich keine Sorgen machen. Aber es gibt eine sehr klare Ansage in der Bibel, die uns deutlich macht, wir sollten wissen, was Matthäus 16, Vers 1-3 sagt.

[21:17] Ich bin jetzt zwei Tage lang in Deutschland. Wunderschönes Wetter. Es ist ein wunderbares Zeit im Jahr. Ich weiß, fast jeder in der Welt ist sich bewusst von diesem kleinen Phänomen mit dem Himmel am Abend und was er über den nächsten Tag prädiktiert. Aber Jesus macht diese Ausdruckung, um uns zu sagen, wenn du den Himmel betrachten kannst und weißt, was dann morgen für ein Wetter sein wird, warum könnt ihr da nicht die Zeichen verstehen, die uns zeigen, in welcher Zeit wir leben. Also möchte Jesus, dass wir die Zeichen der Zeit verstehen. Ja oder nein? Absolut. Wenn wir vom Himmel sehen können, was morgen kommt, dann sollten wir die Bibel studieren, um zu wissen, was in der Zukunft auf uns zukommt.

[22:33] Heute Abend möchte ich Ihnen neun Zeichen geben, die aus der Bibel kommen. Ich möchte, dass Sie wissen, dass es noch mehr gibt, aber sobald wir diese Zeichen durchgehen, dann soll es uns Hoffnung geben, damit wir wissen, was kommt und wie wir uns vorbereiten können. Hier ist das erste Zeichen. Die Bibel sagt, dass wir uns erwarten sollten, sobald wir zum Ende kommen, dass es einen Aufstieg in den internationalen Konflikt gibt. Bitte schaut mit mir in Matthäus 24. Und schaut mit mir in Vers 6. Erinnert euch, in Vers 3 haben die Disziplinen gefragt, was das Zeichen der Wiederkunft sein wird. Und in Vers 4 und 5 hat Jesus gesagt: "Sei nicht verführt." Aber in Vers 6 hat Jesus gesagt: "Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Habt Acht, erschreckt nicht, denn alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende." Jesus sagt uns, dass wenn wir uns dem Ende nähern, dann werden wir von Kriegen hören und von Kriegsgerüchten. Während wir heute in dieser ruhigen Halle sitzen, außerhalb dieser Mauern gibt es Kriege, die stattfinden, auch wenn wir hier sitzen. Wir wissen, es gibt große Instabilität im Nahen Osten. Und es ist gar nicht so weit von Deutschland entfernt, wo der große Konflikt in der Ukraine stattfindet. Und wahrscheinlich haben wir alle bemerkt, in was für einem fragilen und unvorhersagbaren Zustand auch dieser Kontinent momentan sich befindet. Wenn wir verstehen, wie damals beim 1. Weltkrieg ein kleiner regionaler Konflikt entflammt ist und den ganzen Kontinent in diesen Krieg gezogen hat, dann können wir nicht einfach abtun, was diese scheinbar kleinen Gefechte alles nach sich ziehen könnten.

[25:17] Wenn wir uns die Todeszahlen von Kriegen anschauen, dann ist es im 20. und 21. Jahrhundert, wo wir die blutigsten Kriege jemals gesehen haben. Hier einige Beispiele. Im 1. Weltkrieg 20 Millionen Tote, die deswegen gestorben sind. Im 2. Weltkrieg 50 Millionen Tote. Und wenn man dann auch die moderneren Kriege dazunimmt, zum Beispiel die Gulf Wars, die Golfkriege, die ganzen Stammeskriege in Afrika, Tschechien und all die anderen Konflikte, jemand hat zusammengerechnet, dass im gesamten 20. Jahrhundert 180 Millionen Menschen in den Krieg umgekommen sind. Das ist mehr als die Gesamtbevölkerung von Deutschland. Das ist ungefähr die Hälfte der Gesamtbevölkerung der USA. Und das ist wirklich eine außergewöhnlich hohe Zahl, wenn man darüber nachdenkt, dass das gerade in modernen Zeiten gewesen ist. Vielleicht gibt es einige, die sagen: "Es gab schon immer Kriege. Schon in den Zeiten der Bibel hat es Kriege gegeben. Wie kann das ein Zeichen des Endes sein?"

[27:11] Der nächste Vers in Vers 8, da stehen diese einfachen Worte: "Dies alles ist der Anfang der Wehen." Wenn die Bibel sagt, das ist alles der Anfang der Wehen, dann bezieht sich das auf die Zeichen, die in Vers 6 und 7 geschrieben sind. Und das Zeichen in Vers 6 waren Kriege und Kriegsgerüchte. Und falls Sie sich diese Frage stellen: "Wie kann das ein Zeichen sein? Wir haben doch immer Kriege gehabt." Da hat Jesus als Antwort darauf gesagt: "Kriege sind wie der Anfang von Wehen." Und im Originalgriechischen kommt es von diesem Wort Oeden. Also ich meine tatsächlich Geburtswehen, Geburtsschmerzen. Also liebe Frauen, wenn Sie eine Mutter sind, dann wissen Sie jetzt ganz genau, was die Bibel sagt. Also für die Männer möchte ich es nochmal erklären. Wenn eine Frau bereit ist, also ein Kind zu gebären, da gibt es dieses Signal, das sie versteht, das jetzt andeutet, das Baby wird bald kommen. Zwei Dinge. Meine Frau hat mir gesagt, als mein erster Sohn geboren worden ist, dass das Baby kommt. Und woher wissen wir das? Die Kontraktionen sind jetzt immer in kürzeren Abständen, nur noch 10 Minuten zum Beispiel. Und sie sagte ebenfalls, und sie sagte auch, es wird immer heftiger. Hat es immer Kriege gegeben? Ganz sicher. Selbst in der Bibel kann man von Kriegen lesen. Aber liebe Freunde, wenn wir uns dieser Zeit nähern, die Jesus in Matthäus 24 beschrieben hat, werden diese Ereignisse immer intensiver. Und niemand kann verleugnen, dass die modernen Kriege die schlimmsten und blutigsten sind. Nicht nur das, sie sind außerdem viel häufiger. Also wenn wir über die Zeichen reden, wollen wir das im Hinterkopf behalten: Häufiger und intensiver.

[30:05] Hier ist das zweite Zeichen. Das findet sich in der Buch der Offenbarung. In Offenbarung 11, Vers 18 steht: "Und die Heidenvölker sind zornig geworden, dass du deinen Knechten, den Propheten, den Lohn gibst, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und dass du die verderbst, welche die Erde verderben." Die Bibel beschreibt hier eine Zeit, wenn Gott kommen wird, um seinen Lohn, seinen Dienern zu geben. Aber wenn er das tut, dann sagt die Bibel, er kommt, um die zu verderben, die selbst die Erde verderbt haben. Wenn Sie wirklich gut nachdenken, selbst vor 200 Jahren noch, da waren selbst die schlimmsten Instrumente der Zerstörung recht einfach und überschaubar. Selbst Dynamit ist erst im 20. Jahrhundert erfunden worden. Also diese Idee, dass man mit einem Schwert oder mit Pfeil und Bogen die Erde zerstören konnte, das war ziemlich abwegig. Aber in modernen Zeiten haben wir gesehen, wie Waffen erfunden worden sind, die unfassbares Potenzial haben. Also Sie wissen wahrscheinlich, nach dem Kalten Krieg, da hat man angefangen, die Waffen etwas zurückzufahren unter den Nationen. Aber selbst heute noch, wenn man all die nuklearen Waffen der verschiedenen Hauptmächte dieser Welt zusammennimmt, dann sagen uns Wissenschaftler, dass man mindestens 4 mal damit die Erde zerstören könnte. Sie sagen, in der Spitze, in der heißesten Phase des Kalten Krieges, wenn jede Bombe dort detoniert wäre, hätte man das gesamte Leben auf der Erde mehr als 20 mal eliminieren können. Sie sagen, dass solch einen nuklearen Holocaust nur einige Bakterien überleben könnten. Kakerlaken? Aber alles sonst wäre verloren.

[33:01] Die Bibel sagt also voraus, dass es eine Zeit geben würde, wo die Menschheit in der Lage wäre, die Welt zu vernichten. Selbst bis zum heutigen Tag tun wir Dinge, die die delikate Balance der Natur so sehr aus dem Gleichgewicht bringen, dass wir diese Situation nicht erledigen können, sondern sie werden nicht mehr erledigen.

[33:43] Die Bibel spricht von einer Zunahme von Hungersnöten in der Welt. In Matthäus 24, Vers 7 heißt es: "Denn ein Heidenvolk wird sich in der Zunahme von Hungersnöten befinden." Es hat natürlich immer Hungersnöte gegeben. Man kann sie auch in der Bibel finden. Aber der nächste Vers sagt: "Das ist der Anfang der Geburtswehen." Wenn wir näher dem Ende der Zeit entgegentreten, werden sie häufiger werden und intensiver. Hier sind einige Fakten zum Hunger. Wenn wir jetzt gerade hier sitzen, ist jeder sechste Mensch auf dieser Welt entweder von Hunger oder von Unterernährung betroffen. Diese Zahl mag Sie überraschen. Jedes Jahr sterben jedes Jahr 10 Millionen Menschen. Das sind 29.000 Menschen jeden Tag. Und von diesen 29.000 sind 19.000 Kinder unter 5 Jahren. Und hier ist noch etwas anderes, was man wissen sollte. 60 Prozent der Welt sind unterernährt. Und 20 Prozent davon werden verhungern. Wenn man sich diese Karte anschaut, dieses Diagramm, da werden zwei Dinge gezeigt. Das Bevölkerungswachstum der Welt und die andere Linie zeigt, wie viel Land zur Verfügung steht, um Essen anzubauen. Die Bevölkerung wächst exponentiell. Und trotzdem werden die Menschen, die in dieser Welt leben, und die Entwicklung von diesen Städten ausbreitet. Es reduziert die Zahl der erbrachbaren Lande, die es braucht, um Essen zu erzielen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass die Worte Jesus immer mehr und mehr wahr werden, weil es immer mehr Famine gibt und natürlich werden sie viel intensiver.

[36:45] Jetzt möchte ich Ihnen noch ein anderes Zeichen zeigen, das die Bibel uns beschreibt. Das findet sich ebenfalls in Matthäus 24, Vers 7. Es heißt hier, wie wir gelesen haben: "Es werden hier und dort Hungersnöte und Seuchen geschehen." Seuchen kann halt als Epidemien oder als Plagen auch übersetzt werden. Und wir müssen wissen, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo die epidemiologische Landschaft sich verändert hat. Meine Schwester ist eine Ärztin. Sie hat zwar gerade ein Sabbatical, aber hat die letzten 13 Jahre als Ärztin gearbeitet. Und sie hat mir gesagt, in den letzten Jahren sind zwei wesentliche Faktoren aufgekommen in der Welt der Krankheiten. Es gibt neue Krankheiten, für die es noch keine Heilmittel gibt. Was ist eine dieser neuen Krankheiten? Ebola. Wir haben bemerkt, wie sehr man sich um so einen Impfstoff kümmert und bemüht, obwohl vieles davon gar nicht getestet worden ist und gar nicht bewiesen ist, dass es überhaupt funktioniert. Und das andere Problem ist, es gibt viele Krankheitserreger, die man früher auf eine ganz bestimmte Art und Weise behandeln konnte, die aber jetzt nicht mehr. Als ich ein kleiner Junge war, da war das Fernsehen schwarz und weiß. Da kann ich mich erinnern, wie der Nachrichtenreporter das Aufkommen einer neuen Krankheit erklärte, die man AIDS nannte. Und das ist natürlich keine vollständige Liste, sondern ein Beispiel dafür sein, für viele Krankheiten, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten erst aufgekommen sind, die vorher der Menschheit nicht bekannt waren. Nur eine ganz kurz interessante Statistik über die jüngste Ebola-Statistik. Aus Epidemie. Die letzten Statistiken sagen, dass etwa 338 Tote zu beklagen sind. Und 7000 sind infiziert. Da gibt es in Amerika diese Agentur, die CDC, ein Zentrum für Krankheitskontrolle. Und die Wissenschaftler und Ärzte haben dort berechnet, dass, basierend auf der Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser Krankheit, wenn man nichts dagegen tun würde, dann würden im nächsten Januar dann könnten weltweit 1,4 Millionen Menschen an Ebola erkrankt sein. Also die Vereinigten Staaten haben bereits 3000 Soldaten nach Westafrika geschickt, um das zu verhindern.

[40:48] Also der Punkt ist, was Jesus gesagt hat, ist wahr. Natürlich gab es immer Krankheiten. Aber während wir uns dem Ende nähern, diese Dinge werden immer intensiver und häufiger. Und das ist ein anderes, äußerst beunruhigendes Zeichen.

[41:10] Und das findet sich im Evangelium von Lukas. Und dort in Kapitel 17, in Kapitel 26, Jesus sagte diese Worte, und Jesus sagt, die Zeit, bevor er kommt, wird wie die Zeit des alten Patriarchen Noah sein. Das hilft uns nur, wenn wir wissen, wie war Noahs Zeit? Und dazu, wenn wir in 1. Mose 6 lesen, in Kapitel 6, da haben wir einen Zeitgeist. Da haben wir einen Zeitgeist, der hier beschrieben wird. Scheinbar gibt es sehr viele gute deutsche Wörter. Und hier kriegen wir einen Einblick in die Zeit von Noah. Und es heißt in Vers 11, in Vers 11 sagt es, und in Vers 13 heißt es: "Also schauen wir uns genau an, was die Bibel beschreibt hier. Von allen Dingen, die die Bibel benutzen könnte, um die Zeiten von Noah zu beschreiben. Und dann sagt die Bibel, zweimal, das ist Frevel, im Englischen ist es noch deutlicher, Gewalt das vorherrschende Kennzeichen der Zeit war." Also ich habe gehört, dass Stuttgart die wahrscheinlich sicherste Stadt Deutschlands ist. Aber was Sie vielleicht nicht wissen, dass es in anderen Teilen der Welt sich die Zeiten sehr geändert haben. Als ich ein Kind war und in die öffentliche Schule ging, und wir als Kinder Probleme hatten, dann sind wir in den Park gegangen, und dann haben die Kinder angefangen, sich zu boxen. Aber heute hat sich das geändert. Es gibt viele Berichte von fast jeden, alle paar Monate hört man von diesen amoklaufenden Schulen, auf Arbeitsplätzen, Familien, Suiziden, das ist ein starker Anstieg von dieser Gewalt.

[51:01] In Amerika gibt es diese kleinen Kolonien von Mennoniten, die von Menno Simons herkommen, und den Amish, die zum Teil auch in den USA kommen. Aber auch diese Menschen sind Opfer dieser Gewaltwelle, die sich in der ganzen Welt ausbreitet. Das sind die Zeiten, in denen wir leben. Und Jesus sagt, die Zeit vor seiner Wiederkunft wird genauso sein wie die Zeit Noas.

[51:35] Das Zeichen Nummer 8. Erdbeben sprechen. In Matthäus 24 und dort Vers 7 heißt es: "Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere heben, und ein Königreich gegen das andere, und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen." Ja, wir wissen, es hat schon immer Erdbeben gegeben. Aber was sagt Vers 8? "Das ist der Anfang der der Geburtswehen." Also wenn wir uns dem Ende nähern, sollten wir sehen, dass es häufiger und intensiver wird. Hier gibt es einen kurzen Überblick über die Haupt-Erdbeben in der Geschichte. Und wenn wir große Erdbeben sagen, meinen wir alles, das mindestens 7,0 auf der Richterskala gehabt hat. Also wenn wir uns die Zahlen anschauen, es hat immer Erdbeben gegeben. Aber während wir uns dem Ende nähern, dann sollten diese Dinge häufiger und intensiver werden. Wenn wir ins 16. Jahrhundert gehen, da gab es ungefähr 28, die 7 oder größer waren auf der Richterskala. Also natürlich, die Richterskala ist ein modernes Gasinstrument. Aber Wissenschaftler können aufgrund der Berichte, aufgrund der Todeszahlen und der Einflüsse dann ungefähr abschätzen, wie groß das Erdbeben war. Im 17. Jahrhundert gab es 60 Erdbeben. Im 18. Jahrhundert 62 dieser Größenordnung. Im 19. Jahrhundert 210. 941. In welchem Jahrhundert leben wir? 21. Und hier ist ein Fakt. Im 21. Jahrhundert da gibt es jedes Jahr Hunderte von Erdbeben dieser Größenordnung. Wisst ihr, was das bedeutet? Das ist jetzt auf einer jährlichen, nicht mehr Jahrhundert, auf einer jährlichen Basis. Wisst ihr, was das bedeutet? Gerade zu dieser Zeit gibt es unglaublich viele Erdbeben. Und hier gibt es ein Diagramm. Das ist das, was die US-Regierung so untersucht hat für die letzten 50, 60 Jahre über Naturkatastrophen. Braun sind die Erdbeben. Und das geht darum, wie Menschen von Erdbeben betroffen waren und wie die Regierung ihnen dann helfen musste. Und wir sehen, wie die gesamte Grafik und Kurve deutlich nach oben zeigt. Hier ist noch ein anderes Diagramm aus den letzten 100 Jahren. Wenn wir da vor allem uns auf die Anzahl der Todesfälle bei Erdbeben konzentrieren, die Erdbeben, die am meisten Leben gekostet haben, dann sind in den letzten Jahrzehnten eigentlich die meisten großen Erdbeben geschehen.

[55:31] Also es gibt unmissverständliche Beweise dafür, dass die Ankündigung der Bibel, dass es mehr Erdbeben und stärkere Erdbeben geben wird, sich vor unseren Augen in dieser Zeit erfüllt.

[55:41] Und das letzte Zeichen heute Abend findet sich im Brief an den Timotheus. In 2. Timotheus Kapitel 3, da wollen wir betrachten, was Paulus Abvers 1 hier sagt. Es heißt aber: "Sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden." In welchen Zeiten? In den letzten Tagen. Abvers 2. Ist das Vers 2? Das ist Vers 4. Das ist okay. Diese Beschreibung ist wirklich eine gute Beschreibung der Zeit und der Gesellschaft, in der wir leben. Also wenn man sich auch vor allem anschaut, wie die Gesellschaft ein völlig neues Verständnis, ein veränderndes Verständnis von der Familie hat. Es wird unter anderem ein Ungehorsam gegenüber den Eltern erwähnt. Vor allem in den USA, da wo ich herkomme, sind die Kinder ein großes Opfer des Medieneinflusses. Die Kinder imitieren das, was sie sehen und sie sind äußerst ungehorsam. Ich bin in einem koreanischen Elternhaus aufgewachsen. Wir waren liebe Kinder. Wir waren keine lieben Kinder, aber wir haben niemals schlecht zu unseren Eltern geredet. Also unsere Eltern hätten uns dann sehr gezüchtigt. Also der Punkt ist, es ist ziemlich schockierend, wenn man hört, wie Kinder ihre Eltern beleidigen und schreien und bedrohen. Es geht hier auch um ... Ja, dass Menschen einfach dem Guten lieblos sind. Wissen Sie, wie viele Geschichten es gibt von Eltern und Müttern, die zum Beispiel ihre eigenen Kinder umbringen? Eine Mutter und ihr Kind, das ist so mit das engste, was es eigentlich geben kann. Aber die Gesellschaft hat sich sehr verändert. Wir sehen diese merkwürdigen Dinge, die vor sich gehen. Aber in Vers 5 gibt es so eine ganz merkwürdige Perspektive auf dieses Thema. Denn in Vers 5 steht: "Von solchen wende dich ab." Alles, was wir in Vers 1 bis 4 finden, das beschreibt eigentlich nicht irgendeine gesellschaftliche Gruppe, es beschreibt Menschen, die vorgeben, christlich zu sein. Deswegen heißt es, sie haben einen äußeren Schein von Gottesfurcht. Die Menschen, die nicht zur Kirche gehen, geben sowas auch gar nicht vor. Paulus sagt daraus, dass selbst die Christenheit in Ruinen sein würde und völlig aufgelöst sein würde.

[59:49] In den Vereinigten Staaten hat man eine Umfrage unter Christen gemacht. Vier Fragen. Das ist nur für Christen gewesen. Hier sind sie auf dem Bildschirm. Die Antworten sind äußerst interessant. Erste Frage: Gibt es so etwas wie absolute moralische Wahrheit? Sie antworten, 1 aus 2 sagt Nein. Sie fragten: Ist es so etwas wie der Heilige Geist? 2 aus 5 sagt Nein. Sie fragten: Ist Jesus buchstäblich von den Toten auferstanden? 1 aus 3 sagt Nein. Jeder Dritte sagt Nein. Sie haben gefragt: Hat Jesus auf der Erde gesündigt? Jeder Fünfte hat Ja gesagt. Das ist ziemlich schockierend zu sehen, in welchem Zustand sich vorgebliche Christen befinden. Ich sage das nicht, damit wir Angst bekommen. In Matthäus 24, Vers 33 heißt es, dass Jesus auf der Erde gesündigt ist. Er sagt: "Nein, dass es nahe ist. Es ist sogar vor der Tür."

[1:01:21] Als ich ein Kind war, hatten wir ein riesiges TV in unserem Haus. Meine Schwester und ich haben es geliebt, TV zu schauen. Irgendwann haben unsere Eltern mitbekommen, dass es nicht gut ist, wenn sie zu viel Fernsehen schauen, weil dann ihre Schulleistungen schlecht werden. Wissen Sie, was sie getan haben? Sie haben den Fernseher weggeschmissen. Ich kann mich erinnern, wie dieser Fernseher dann draußen zerbrochen hat. Aber damals gab es noch kein Internet. Wenn man Neuigkeiten hören wollte, musste man ein Fernsehen haben. Sie haben einen kleinen Fernseher gekauft. Sie haben uns gesagt, wenn wir weggehen, schaut bloß kein Fernsehen. Aber wir haben uns nicht so daran gehalten. Wir haben trotzdem geschaut. Aber wenn man damals die Hand drauf getan hat, konnte man das noch erkennen, weil es dann heiß wurde. Dann gab es wieder Erziehung. Irgendwann haben sie dann das Kabel gezogen und haben den Fernseher mitgenommen. Aber wir haben ein anderes Kabel gefunden und haben weiter geschaut. Das ging weiter so. Aber dann haben sie gesagt: "Okay, das geht nicht weiter. Wir müssen den Fernseher verstecken." Aber sobald sie weggegangen sind, haben wir die ganze Zeit damit zugebracht, den Fernseher zu suchen. Wir haben uns so sehr gefreut, Fernsehen zu schauen. Wir waren so aufmerksam, dass wir nicht gehört haben, wie das Auto dann so Richtung Garage gefahren ist. Wir haben nicht mal das Schließen der Autotüren gehört. Wir hatten zwei Türen, eine Sturmtüre, dann einen kleinen Raum für die Schuhe und eine zweite eigentliche Tür. Wir waren zu beschäftigt mit dem Fernsehen gucken. Wir haben nicht mal gehört, als sie die innere Tür aufgemacht haben. Das Einzige, was wir gehört haben, wenn man die große Tür geöffnet hat, da gab es diesen ganz bestimmten Klang, wenn man die Tür öffnet. Aber als wir das gehört haben, war es zu spät, denn jetzt war es ja geschehen. Wenn man nicht bereit ist, wenn die Tür sich öffnet, dann ist es zu spät.

[1:04:35] Jesus sagt das nicht, um uns Angst zu machen. Er sagt, wenn du all diese Dinge siehst, diese Zeichen, das sind Indikatoren, wenn du weißt, was auf dich zukommt, dann kannst du dich darauf vorbereiten.

[1:04:59] Gestern Abend haben wir dieses Bild aus Daniel 2 gesehen. Wir sind genau hier, wir sind in den Füßen. Also wenn wir uns das heute Abend nochmal angeschaut haben, sind wir wirklich eigentlich hier in den Zehen. Das nächste, was da kommen wird, ist dieser Stein. Und wenn dieser Stein kommt, wenn Jesus sein Königreich aufrichtet, dann möchte ich Teil davon sein, wie es ist mit dir. Ist das dein Wunsch? Ich möchte Teil dieses Königreiches sein. Wir schließen unseren ersten Vortrag heute. Und wir wollen gemeinsam beten.

[1:05:51] Himmlischer Vater, wir sehen die Zeichen der Zeit. Sie sind ganz offensichtlich um uns herum. Und wir möchten bereit sein für dich, wenn es kommt. Du hast die Hände gesehen, die aufgehoben worden sind. Bitte hilf uns. Wir bitten dich. Im Namen Jesu. Amen. Im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2014 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.