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In dieser Predigt wird die Frage nach dem Beginn des göttlichen Gerichts anhand biblischer Texte untersucht. Es wird erklärt, dass das Gericht nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft liegt und dass Jesus Christus als Richter eingesetzt wurde. Weiterhin werden historische Entwicklungen im Jahr 1844 beleuchtet, die auf eine besondere Zeitperiode hindeuten. Abschließend wird der Ablauf des Gerichts, die involvierten Bücher und die Kriterien für das Urteil erläutert, um Hoffnung und Gewissheit im Glauben zu vermitteln.

In dieser Predigt von Emanuel Baek wird das Thema des göttlichen Gerichts behandelt. Es wird erklärt, wann das Gericht beginnt und wie es abläuft, basierend auf biblischen Texten wie Apostelgeschichte und Daniel. Der Sprecher beleuchtet auch historische Ereignisse und Entwicklungen im Jahr 1844, die mit dem Beginn des Gerichts in Verbindung gebracht werden. Abschließend wird die Bedeutung des Blutes Jesu Christi für die Vergebung von Sünden und die Gewissheit des ewigen Lebens hervorgehoben.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[6:04] Aber wenn einer sicher sein will, wird jeder von uns Rechenschaft vor Gott abgeben, darüber, was er getan hat. Wir wollen über den Anfang des Gerichts sprechen. Da haben wir in diesem Seminar schon ein bisschen drüber gesprochen. Aber nehmen wir mal an, wir sind jetzt kein großer Gelehrter wie Martin Luther. Wie könnte man jetzt allein von der Bibel herausfinden, wann das Gericht beginnt? Wir haben einige ganz einfache Hinweise. Zum Beispiel hier in Apostelgeschichte 17, Vers 31. Und wir wollen ganz genau darauf achten, was hier steht. Es heißt hier: „Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit, durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedem Mann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.“

[7:42] Nun, in diesem Vers lernen wir wirklich äußerst viel über das Gericht. Also Frage: Gibt es dort einen Zeitpunkt, eine Zeit, die Gott ausgewählt hat, um das Gericht zu beginnen, ja oder nein? Also die Bibel sagt ganz deutlich: Er hat einen Tag festgesetzt. Sagt die Bibel auch, wen Gott richten wird in diesem Vers? Sagt es, wer gerichtet werden wird? Er wird die wen richten? Den Erdkreis, also die Welt. Also bemerken wir Folgendes: Paulus hat diese Worte auf dem Mars-Hügel gesprochen in Athen. Er sagt hier: „an dem er den Erdkreis richten will.“ Er hat diesen Tag festgesetzt. Sagen Sie mir etwas: Als Paulus diese Worte im Buch der Apostelgeschichte gesprochen hat, hatte das Gericht schon begonnen, ja oder nein? Nein. Er hat gesagt, es wird kommen, es wird in der Zukunft fliegen, das Gericht.

[9:04] Es gibt noch etwas, was wir von diesem Vers hier lernen können. Hat Gott jemanden erwählt, über diesem Gericht zu wachen, diesem Gericht vorzustehen, ja oder nein? Absolut. Er hat also jemanden ausgewählt, und den er ausgewählt hat, der ist von den Toten auferweckt worden. Und wer ist dieser Mann? Das ist Jesus Christus. Das sollte uns Hoffnung geben. Wenn wir unser Leben Jesus übergeben haben, dann hat Jesus unseren Fall in seiner Hand. Apostelgeschichte 17, Vers 31 hilft uns also heute in unserem Studium. Wir können hier nämlich lernen, dass in der Zeit von Paulus das Gericht immer noch als zukünftig betrachtet worden ist.

[10:04] Ein anderer Vers in Apostelgeschichte 24 und dort Vers 25. Und das ist immer noch Paulus, diesmal spricht er zu dem Gouverneur Felix. Und während er mit Felix redet, spricht er über drei verschiedene Dinge. Die Bibel sagt: „Als aber Paulus von Gerechtigkeit...“ Also die Gesellschaft Roms in der Zeit von Paulus war wirklich sehr korrupt, sehr verdorben. Also wenn man jetzt die Details davon hier ausbreiten würde, was die Menschen damals getan haben, wir würden wahrscheinlich alle erröten, selbst die, die vor dem Livestream zuschauen. Also Paulus hat über Moralität gesprochen, über Richtig und Falsch, über Gerechtigkeit direkt vor Felix. Er sprach über Enthaltsamkeit, was man besser vielleicht noch mit Mäßigkeit übersetzen könnte. Die Gesellschaft Römer war auch ein Studium in Exzesse. Ich habe in der Schule Latein gehabt, und mein Lateinlehrer hat uns erzählt, dass die Römer diese großen Festgelage hatten. Live Baby Mais. Ja, Mäusebabys, die in den Honig getaucht worden sind, die dann lebendig gegessen worden sind. Also die würden sowas essen, das war wirklich absolut verrückt. Und wenn sie dann wirklich satt waren, dann sind sie rausgegangen, und da gab es einen Diener, der hat gewartet, und der hat eine Feder ihnen gegeben, und dann haben sie, ja, die Feder in den Rachen gesteckt, und dann haben sie alles wieder ausgebrochen und haben sie weiter gegessen. Also die Römische Gesellschaft war wirklich sehr mit Exzessen, das war sehr extrem, was sie gemacht haben. Und deswegen hat Paulus über Mäßigkeit gesprochen, dem Felix gegenüber.

[12:39] Und dann heißt es hier in Vers 25: „Er predigte ebenfalls von einem zukünftigen Gericht.“ Also sagen Sie mir bitte, als Paulus vor dem Felix stand, hatte das Gericht schon begonnen, ja oder nein? Noch nichts. Also indem man lediglich das Buch Apostelgeschichte liest, kann man die folgende Schlussfolgerung schon ziehen: Das Gericht hatte zur Zeit von Paulus noch nicht begonnen. Und das war ja schon nach der Zeit von Jesus, nach der Zeit, an der er am Kreuz gestorben ist.

[13:26] Und bevor wir weitergehen, wollen wir noch kurz anschauen, wie Felix darauf reagiert hat. Im Rest des Verses lesen wir: „Als er von diesen Dingen sprach, sprach Felix und antwortete: Für diesmal gehe. Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen lassen.“ Hat Felix geglaubt, was Paulus gesagt hat? Ja oder nein? Absolut. Deswegen hat er Angst bekommen. Also wenn er gedacht hätte, Paulus hat nur Witze gemacht, hätte er gesagt: Naja, sei es drum. Aber Folgendes ist äußerst interessant: Felix hat an dem Moment keine Entscheidung getroffen. Er sagte: Paulus, geh jetzt mal weg. Wenn ich eine bessere Zeit, eine gelegene Zeit habe, dann werden wir wieder darüber reden. Und die Bibel sagt uns auch, dass Paulus und Felix noch mehr miteinander gesprochen haben. Aber die Bibel sagt uns an keiner Stelle, dass Felix jemals ein Christ geworden ist.

[14:37] Und liebe Freunde, daraus können wir eine wirklich wichtige Lektion ableiten. Wenn wir die Wahrheit hören und der Heilige Geist an unserem Herzen machtvoll wirkt, zu jener Zeit, sollten wir immer genau dieser Wahrheit auch folgen, die wir gelernt haben. Denn wenn man auf eine gelegenere Zeit wartet, mag diese Zeit vielleicht niemals kommen.

[15:11] In diesem gesamten Seminar, liebe Freunde, nächsten Dienstag, wenn wir einen neuen Raum haben werden, und für die restlichen Präsentationen, die wir noch haben werden, dann müssen wir verstehen, es geht ja hier um Wahrheit. Und wenn es wahr ist, wenn es in der Bibel, in Gottes Wort ist, dann bitte Gott, diesem auch Folge zu leisten.

[15:43] Also wir reden immer noch über die Frage: Wann beginnt das Gericht? Und wir wollen kurz wiederholen, was wir in den vergangenen Abenden angeschaut haben. Wir haben hier diese Tabelle. Und wir haben uns ja diese Tabelle bald vorher angeschaut. Hier ist eine ganz einfache Frage: Wenn der Löwe aus dem Meer hervorkommt, welches Königreich ist dann an der Macht? Babylon. Eins plus, ja. Wenn dann der Bär hinauskommt, was bedeutet das für den Löwen? Ja, der hat jetzt seine Zeit gehabt. Jetzt ist der Bär an der Macht. Ist das soweit klar? Okay. Wenn man jetzt also den Leopard, den Panther aus dem Meer hervorkommen sieht, was bedeutet das für den Bären? Der ist jetzt verschwunden. Wenn das vierte Tier hervorkommt, was bedeutet das für den Leopard, den Panther? Er ist ebenfalls jetzt von der Bildfläche verschwunden. Wenn dann die zehn Hörner hervorkommen, was bedeutet das für das vierte Tier? Es ist jetzt zerbrochen, diese zehn. Wenn wir dann das kleine Horn sehen, was bedeutet das für drei der anderen zehn Hörner? Die sind jetzt verschwunden.

[17:26] Nun, und jetzt ist der interessante, wichtige Punkt. Das Wort Gericht kommt immer direkt nach dem kleinen Horn vor. Dreimal wird es erwähnt und jedes einzelne Mal direkt nach dem kleinen Horn. Wenn ich also das Wort Gericht sehe, was bedeutet das über das kleine Horn? Es muss mit seiner Macht verschwunden sein. Wann hat das kleine Horn seine tödliche Wunde bekommen? 1798 haben wir gelernt. Das bedeutet, dass allein durch ein Anschauen von Daniel Kapitel 7, dann können wir wie Martin Luther schlussfolgern, dass das Gericht niemals mit seiner Macht verschwunden ist. Das Gericht sollte nicht mehr als 300 Jahre von seiner Zeit dann beginnen. Also allein von Daniel 7 und von der Apostelgeschichte können wir sagen, das Gericht musste irgendwann nach der Zeit von Paulus sein und irgendwann nachdem das kleine Horn seine Macht verloren hatte.

[18:43] Aber jetzt wollen wir so einen Laser-Pinpointer versuchen, um genau zu finden, wann. Daniel Kapitel 8. Die Bibel spricht über den Widder, den Ziegenbock, das kleine Horn, vertikal und horizontal. Und dann sagt es: „Nach 2.300 Tagen wird das Heiligtum gereinigt.“ Und genau letzte Nacht haben wir gesehen, dass diese 2.300 Tage, es beginnt in 457 und es endet im Jahr 1844. Und wir haben auch gesehen, dass diese Zeitperiode im Jahre 1844 zu Ende ging. Und so haben wir gesehen, dass diese Prophezeiung uns ganz deutlich zeigt, dass seit dem Jahre 1844 wir in der Zeit des Gerichts leben.

[19:51] Ich möchte Ihnen eine einfache Frage stellen: Kennt der Teufel die Bibel? Ja oder nein? Also er kennt sie besser als alle Sprecher, Übersetzer oder Pastoren. Also wenn jetzt Gott damit beginnt, das Endgericht im Himmel anzufangen, dann wird der Teufel nicht einfach dumm herum sitzen.

[20:25] Wir möchten ein paar historische Fakten uns anschauen, über den Zeitraum 1844. Nun, in den Jahren direkt vor 1844, da gab es einen baptistischen Prediger, der eine große christliche Erweckungsreformation in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgelöst hat. Also Gelehrte sagen uns, dass zu dem Höhepunkt dieser Bewegung, die auch als die Miller-Bewegung oder die Milleritische Bewegung in die Geschichte eingegangen ist, dass dort 5 Millionen Schriftstücke gedruckt worden waren mit Informationen über diese Bewegung. Also bis zu 50.000 Menschen waren ganz enge Nachfolger dieser Milleritischen Lehren. Das war in den Jahren 1840 bis 1844.

[21:41] Kennt jemand diese Person hier? In Amerika kennt ihn wohl offensichtlich niemand. Also Karl Marx war natürlich eine äußerst einflussreiche Person und sein Einfluss kann auch heute noch gespürt werden in der Welt. Der Sozialismus. Er war allerdings nicht der einzige, der diese Idee propagiert hat. Hat einen guten Freund. Und im Frühjahr 1844 haben sich Karl Marx und Friedrich Engels zusammengetan und diese Ideen diskutiert und ausreifen lassen, die später als Sozialismus bekannt geworden sind. Und in jenen Jahren hat er einige der wichtigsten Ideen für diese neue kommunistische Bewegung niedergeschrieben.

[22:55] Und eine seiner berühmtesten Aussagen haben auch auf geistlicher Ebene Menschen sehr beeindruckt oder beeinflusst. Er sagte: „Religion ist Opium für das Volk.“ Also Frage: Hat der Kommunismus einen geistlichen Einfluss auf Menschen gehabt, ja oder nein? Definitiv. Bis heute leben mehr als eine Milliarde Menschen unter dem Einfluss des Kommunismus. Das ist also eine sehr signifikante, bedeutende Entwicklung und wir wollen nicht hier verpassen, zu sehen, dass es auch eine geistliche Ebene hatte.

[23:45] Mal sehen, ob wir die nächste Person erkennen können. Das ist ein guter Publikum. Charles Darwin! Das ist Charles Darwin. Der berühmte Autor dieses Buches „Vom Ursprung der Arten“. Jetzt müsst ihr etwas wissen. Der ursprüngliche Titel des Buches war eigentlich viel länger. Und wenn ihr etwas Interesse daran habt, dann schaut mal, was der ursprüngliche Titel ist. Und wenn es euch interessiert, dann versucht mal herauszufinden, wie der originale, lange Titel gewesen ist. Das wird Sie überraschen, vielleicht sogar etwas erschrecken. Aber bitte nicht jetzt gleich machen, weil wir haben noch ein paar wichtige Dinge hier zu sagen.

[24:41] Charles Darwin hat einige der entscheidenden und wichtigen Ideen dieser Evolutionstheorie geschrieben. Können Sie raten, in welchem Jahr? Im Jahre 1844.

[25:01] Sie müssen etwas wissen: Hat die Evolution einen Einfluss auf das geistliche Denken der Menschen gehabt, ja oder nein? Absolut! Und wenn Sie ein Christ sind, und wenn Sie bisher immer geglaubt haben, naja, es ist okay, dass ein Christ sowohl an die Bibel als auch die Evolutionstheorie glaubt, dann müssen Sie auf www.joelmedia.org gehen. Und da wird es in kürzester Zeit dann auch die Online-Version geben, eines sehr interessanten Seminars von Ronny Schreiber über Evolution und Kreation. Mit dem Titel „Schafft Wissen, schafft Wissen.“ Also entweder hat Gott die Welt geschaffen und die Bibel hat wirklich recht, oder er hat es nicht getan.

[25:59] Und ich möchte heute nur so viel sagen: Wir müssen verstehen, die Bibel ist wirklich warm. Vielleicht erkennen Sie den jetzt nicht gleich, weil das kein Foto ist, sondern ein Gemälde. Weiß jemand, wer das ist? Also Amerikaner würden das jetzt wissen. Das ist Joseph Smith. Wer ist Joseph Smith? Er war der Gründer einer Kirche, die man heute die Kirche der Heiligen, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nennt, die man landläufig auch als Mormonen kennt.

[26:47] Er war im Bundesstaat in New York gefangen genommen worden, als historischer Hintergrund. Und nachdem er dann freigelassen worden ist, sind er und seine Anhänger gegangen. Und dann wurde er im Bundesstaat Illinois erneut gefangen genommen. Und als er im Gefängnis war, da ist so ein Mob gekommen und sie haben ihn getötet. Und das war interessanterweise auch im Jahre 1844.

[27:25] Und ich möchte kurz erklären, warum das so bedeutsam ist. Also Joseph Smith war eigentlich im Grunde genommen ein Krimineller. Er war kein wirklich ehrlicher Mensch. Und wenn die Zeit noch weiter gegangen wäre, dann hätten wahrscheinlich auch seine Nachfolger gesehen: Hey, also dieser Mann ist eigentlich ziemlich unehrlich. Aber als er ermordet worden ist, dann spielte sich jetzt im Denken seiner Nachfolger Folgendes ab: Er ist den Preis bezahlt für seinen Glauben. Er ist zu einem Märtyrer geworden. Und jetzt galt er für immer als der große Prophet für sein Volk.

[28:21] Also ich möchte ganz deutlich sagen: Ich denke, Mormonen sind ganz liebevolle, nette Menschen. Auf der ganzen Welt gibt es Millionen von Mormonen. Kann man das Buch Mormon nicht akzeptieren? Da gibt es Dinge, die auf erstaunliche, also wirklich extreme Weise sehr deutlich der Bibel widersprechen. Mit anderen Worten: Mormonismus war oder ist eine geistliche Verführung. Und hat Millionen von Menschen beeinflusst. Und man könnte durchaus mit Recht sagen, dass der Same, die grundlegende Idee davon, im Jahre 1844 gepflanzt worden ist, gelegt worden ist.

[29:17] Also ich hoffe, dass Sie diese Person jetzt hier nicht erkennen. Er ist eigentlich nicht besonders berühmt bei den meisten Menschen. Sein Name ist John Nelson Darby. Er ist heute in christlichen Zirkeln berühmt. Er ist dafür bekannt, dass er eine Theorie entwickelt hat, eine christliche Lehre, die heute weit verbreitet und gelehrt wird, die man den Dispensationalismus nennt.

[30:07] Und selbst das ist nicht so berühmt wie eine seiner Einzellehren, die ganz hervorsticht, nämlich die sogenannte geheime Entrückung. Vielleicht ist es in Deutschland keine Idee, die so weit verbreitet ist. Aber auf der ganzen Welt, an anderen Stellen, gibt es Millionen von Christen. Also ich meine ganz buchstäblich nicht Tausende oder Hunderttausende, sondern Millionen von Christen. Sie alle haben dieser Theorie sich verschrieben über die Art und Weise, wie sie sich verbreitet. Und wir werden über dieses Thema, die Entrückung, tatsächlich sprechen hier. Und wir werden nämlich am Dienstag genau darüber sprechen und da werden wir dann die Details davon gründlich analysieren.

[31:13] Eins können wir auf jeden Fall sagen: Was er gelehrt und gepredigt hat, und was er Millionen von Menschen auf dem ganzen Globus geistlich beeinflusst. Und der nächste Mann hier, den sollte man jetzt auch nicht unbedingt kennen. Sein Name ist Andrew Jackson Davis. Dieser Mann ist gar nicht so sehr bekannt in der Geschichte. Aber was er für die christliche Kirche getan hat, oder in Bezug auf die christliche Kirche getan hat, kann nicht vergessen werden oder unterbewertet werden.

[32:03] Es waren nur 200 Jahre zuvor, also wenn vor ungefähr 200 Jahren jemand behauptet hat, dass er ein Hexer oder eine Hexe wäre, dann würde man... In den USA? Also hat man selbst in den Vereinigten Staaten solche Menschen noch verbrannt. Also die Bibel sagt ja auch sehr deutlich, man soll sich mit Hexern und Hexen nicht abgeben. Wir haben in Amerika dieses berühmte Fest, das es auch hier gibt, Halloween, wo die Kinder sich alle verkleiden. Und die Eltern ziehen ihre Kinder so wie Harry Potter an und andere berühmte Figuren. Und Christen machen sich da jetzt nicht viel Gedanken drüber. Warum? Im Wesentlichen wegen ihm. Er war derjenige, der den Spiritismus in das Christentum hineingebracht hat.

[33:21] Sein erster Trancezustand oder seine vorgebliche Kommunikation mit den Toten war in welchem Jahr? 1844.

[33:29] Ein Mann noch, also sein Name ist ein bisschen schwer auszusprechen, aber er war der Gründer einer religiösen Idee, aus der später die Baha'i hervorgehen. Hier in Deutschland gibt es vielleicht nicht so viele Baha'i-Kirchen, aber wenn man ein bisschen herumkommt in der Welt, sieht man fast überall diese Baha'i-Kirchen. Es gibt Millionen von ihnen, die diesem Glauben anhängen. Also ihre Religion ist relativ einfach, vereinfacht kann man sagen: Alle Wege führen zum Paradies. Sein erster Trancezustand oder seine erste Vision war ebenfalls im Jahre 1844.

[34:29] Ich möchte, dass Sie einfach mal logisch denken. Kommunismus. Evolution. Die geheime Entrückung. Spiritismus. Mormonismus. Falsche Religionen. Ist es reiner Zufall, dass all diese Dinge hier im oder um das Jahr 1844 entstanden sind? Oder könnte es sein, dass der Teufel biblische Prophetie kennt und er alles getan hat, was er nur tun konnte, um das menschliche Denken abzulenken von den Wahrheiten, die in dieser Zeit sich erfüllen sollten.

[35:17] Wir möchten ganz kurz anschauen, wie das Gericht eigentlich so abläuft. In jedem Gericht gibt es so verschiedene Phasen oder Schritte. Und auch Gottes Gericht hat gewisse Phasen.

[35:35] In der ersten Phase gibt es eine Untersuchung. Und die Bibel sagt das auch über Gottes Gericht. Daniel 7, Vers 10. Und hier ist, was die Bibel sagt: „Das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan.“ Wenn das Gericht beginnt, können wir hier sehen, dass etwas geöffnet wird. Nämlich was? Die Bücher werden geöffnet. Es gibt also so eine Art Untersuchung, die jetzt stattfindet, während das Gericht beginnt.

[36:27] Also in jedem Gericht gibt es diese Zeitperiode, wo die Beweismaterialien gesammelt werden und jede Seite die Chance bekommt, ihre Beweisstücke vorzubringen. Nachdem dann die Beweismaterialien präsentiert worden sind, was passiert dann? Da gibt es einen Urteilsspruch, der festlegt, ob jemand schuldig oder unschuldig ist.

[36:53] Es gibt einen äußerst interessanten Vers in der Bibel. Es ist also das letzte Kapitel vom letzten Buch der Bibel. Und dort in Vers 11, in Offenbarung 22, steht etwas Außergewöhnliches. „Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses.“ Also normalerweise sagt doch die Bibel immer: Wenn du böse bist, dann bekehre dich von deinen bösen Wegen. Der Ungerechte soll sich seiner Sünde abkehren. Der Gottlose soll seinen Weg verlassen. Dieser Vers sagt das nicht. Dieser Vers sagt: Wenn du böse bist, wirst du weiterhin böse sein. Und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein. Aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit. Und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.

[38:05] Diese Worte werden gesprochen, wenn das Gericht beendet ist. Jeder Fall ist entschieden. Und er stellt jetzt in seinem Urteil fest, wer schuldig und wer unschuldig ist. Nachdem also diese Urteilsfindung ausgesprochen worden ist, dann wird sozusagen das Urteil verkündet im Sinne einer Belohnung oder einer Bestrafung. Also wenn sie schuldig sind, entscheidet man dann, wie viele Jahre man im Gefängnis hat und wie oft man frei geht.

[38:55] Schauen wir uns an, wie Gott es in seinem Urteil macht. Vers 12 sagt: „Schau, dass Gott kommt, um jedem Mann zu geben, wie sein Werk sein soll.“

[39:19] Die Bibel gibt uns einige Informationen über diese Bücher, die im Gericht verwendet werden. Wir wollen diese Bücher kurz hier besprechen. In Offenbarung 20 und Gottes 12 da steht folgendes: Das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.

[39:59] Also die Bibel spricht ja von einem Plural. Es geht um die Bücher. Und dann erwähnt die Bibel sogar ein Buch, und zwar beim Namen. Wie wird dieses Buch genannt? Vielleicht sind Sie kein Autor. Aber jeder von uns, wir müssen unseren Namen auf jeden Fall in einem Buch haben. Und zwar im Buch des Lebens. Die Bibel erklärt uns, dass im Buch des Lebens alle Namen aufgeschrieben sind, von denen die erlöst sind.

[40:43] In Maleachi 3, Vers 16 gibt es ein anderes Buch. Dort wollen wir uns den Namen anschauen. Ich werde es einfach so vorlesen. In Maleachi 3, und dort Vers 16. Da heißt es: „Da besprachen sich die miteinander, welchen den Herrn fürchteten, und der Herr achtete darauf und hörte es, und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben, für die, welche den Herrn fürchten und den Namen hochachten.“

[41:23] Also die Bibel sagt, es gibt ein Buch, wo die Gedanken und auch die Taten und Worte der Gerechten aufgeschrieben sind. Die Bibel nennt es ein Gedenkbuch. Also wir kennen jetzt schon zwei Bücher, die Gott kennt, nennt, benutzt: das Buch des Lebens und das Gedenkbuch.

[41:47] Wenn man jetzt nachdenkt, dann werden Sie wahrscheinlich auch darauf kommen, da muss es noch ein anderes Buch geben. Die Bibel nennt uns zwar nicht den Namen dieses Buches, aber sie erklärt uns sehr deutlich, was Gott tut. In Jeremia 2, Vers 22 steht folgendes: „Und wenn du dich auch mit Lauge wäschst und nimmst viel Seife dazu, so bleibt doch der Schmutz deiner Schuld vor mir, spricht Gott der Herr.“

[42:21] Also im Englischen wird es sogar noch ein bisschen deutlicher, wenn dort steht, dass die Schuld markiert ist vor mir. Mit anderen Worten: Gott hat diese Schuld aufgezeichnet.

[42:37] Ich möchte sehr deutlich sein: Im Gericht, da beurteilt Gott sehr spezifische Dinge. Und zwar drei Dinge.

[42:51] Also was wird im Gericht berücksichtigt, wollen wir uns zuerst fragen. In Prediger, Kapitel 12 und dort Vers 14. Da steht hier: „Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.“

[43:13] Also die Bibel ist sehr ausdrücklich, explizit bezüglich dessen, was Gott richten wird. Die Bibel sagt: Gott wird alle Werke in ein Gericht bringen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott fair ist.

[43:35] Also wir können nicht immer alles um uns herum kontrollieren. Also zum Beispiel kann ich nicht kontrollieren, in welche Rasse ich hineingeboren worden bin. Also ich bin dankbar, dass Gott uns nicht gemäß unserer Hautfarbe beurteilt. Gott beurteilt uns nicht danach, wie klein wir sind, sondern Gott beurteilt uns nach dem, was wir getan haben. Kann man das kontrollieren, ja oder nein? Ja oder nein? Aber natürlich! Also Gott ist wirklich fair.

[44:23] Aber das ist nicht das Einzige, worauf Gott achtet im Gericht. In Matthäus 12, Vers 36 hat Jesus folgendes gesagt. Und Vers 37 sagt: „Also was wird ebenfalls im Gericht berücksichtigt? Nicht nur was wir tun, sondern auch was was wir sagen.“

[44:57] Ich möchte Ihnen eine ganz erstaunliche Tatsache hier mitteilen. Wenn man ein ganz Durchschnittsdeutscher ist, in einer Woche, wenn man da einfach nur zu seinen Freunden, seinen Kollegen auf Arbeit redet, könnte man ein Buch schreiben und es hätte 320 Seiten. So, ja, ungefähr. Also einige von uns sind vielleicht noch über dem Durchschnitt. Dann ist Ihr Buch vielleicht noch dicker. Aber mit dieser Rate hat man dann mit 60 Jahren eine Bibliothek gefüllt mit 3000 Büchern. Das sind viele Bücher.

[45:49] Also, liebe Freunde, verstehen Sie, Gott begutachtet, was wir gesagt haben im Gericht. Aber selbst das ist nicht alles.

[46:07] Und 1. Korinther 4, Vers 5 gibt uns noch einen Hinweis darauf, was Gott alles berücksichtigt im Gericht. Es heißt hier: „Bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zu Teil werden.“

[46:29] Die Bibel spricht hier von dem Trachten des Herzens. Das sind also die Motive, die unsere Worte und unsere Taten ausgelöst haben. Man kann tolle Dinge sagen, aber innen hat man ein ganz hinterhältiges Motiv. Und dadurch werden jene Worte schlecht. Man kann tolle Dinge tun, aber wenn das Motiv dahinter verkehrt ist, dann sind diese Dinge auch verkehrt.

[47:09] Also damit will ich natürlich keine Angst machen, nur wenn Jesus uns ein neues Herz geben kann. Nur wenn der Brunnen an seiner Quelle gereinigt ist, nur dann können wir wirklich mit Hoffnung ein gerechtes Leben leben.

[47:35] Also in jedem Gericht muss es ja auch etwas geben, was jetzt bestimmt, ob man schuldig oder unschuldig ist. Und was ist das für uns? In Jakobus 2 sagt uns die Bibel, wonach wir gerichtet werden. Hier steht es: „Wenn du nicht die Ehe brichst, dann bist du ein Übertreter des Gesetzes. Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.“

[48:11] Wonach werden wir also geurteilt, gerichtet? Nach den 10 Geboten. Sehr einfach.

[48:21] Also in jedem Gericht gibt es eine Prosecution. Also in jedem Gericht gibt es auch einen Verkläger und einen Ankläger. Das ist nicht besonders schwer zu vermuten, wer das wohl ist. In Offenbarung Kapitel 12 sagt uns die Bibel in Vers 9: „Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satan, der die ganze Erde verführt, die ganze Welt, und er wurde auf die Erde geworfen und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus, denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserem Gott.“

[49:13] Der Teufel ist derjenige, der möchte, dass wir alle als schuldig gesprochen werden.

[49:19] Die Bibel gibt uns einen Hinweis: Wenn das Gericht beendet ist, dann wird Gott feststellen, wer gerecht und wer ungerecht ist, der wird das Urteil sprechen. Wenn wir also wissen, wann Gott das finale Urteil verkündigt, dann wissen wir auch, wie bald das Gericht beendet sein wird.

[49:45] Und Offenbarung 22 sagt uns, Vers 11: „Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei unrein, aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.“

[50:01] Und dann Vers 12: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.“

[50:09] Also, können Sie mir sagen, wer sagt wohl diese Worte hier in Vers 12? Wer sagt das? Das ist Jesus. Und Jesus sagt: „Ich komme bald.“ Und wenn Jesus bald kommt, was bedeutet das über das Gericht? Dann wird es bald enden.

[50:33] Und einige sagen: Ja, woher weißt du das? Wenn also Jesus kommt, um jedem Menschen einen Lohn zu geben, entsprechend seiner Werke, dann muss er ja, bevor er dann kommt, wissen, welchen Lohn er wem geben wird. Und das ist, was er jetzt gerade tut.

[50:57] Liebe Freunde, heute Abend möchte ich Ihnen eine einfache Frage stellen: Haben Sie Gewissheit, hast du, lieber Freund, liebe Freundin, hast du Gewissheit, dass dein Name im Buch des Lebens des geschlachteten Lammes geschrieben steht?

[51:15] Ich möchte eine wunderbare Wahrheit mit Ihnen teilen. Denn das Leben des Tieres, das Leben des Fleisches, ist in seinem Blut. Und als Jesus gestorben ist, hat er sein Blut vergossen, damit unsere Sünden bedeckt werden. Jesus' Blut ist ein Symbol für sein Leben. Welches Leben hat Jesus eigentlich gelebt? Ein vollkommenes, sündloses Leben.

[51:53] Und jetzt gut zuhören: Wenn also heute Abend, direkt hier, und wir uns oder Sie, ihr Herz wirklich durchforscht haben, und jede Sünde bekannt haben, die uns im Gewissen ist, als Gott ist er sehr gnädig. Es geht darum, was wir wissen. Er arbeitet nicht mit dem, was wir nicht wissen können, sondern mit dem, was wir wissen. Wenn das Blut von Jesus jene Sünde bedeckt, wenn Gott, der Vater, auf diese Sünde schaut, was sieht er dann? Er sieht das Blut und das Blut symbolisiert was? Das vollkommene Leben von Jesus.

[52:49] Hier ist die Wahrheit, liebe Freunde: Wenn du, liebe Freunde, alle Sünden bekannt hast, die dir bekannt sind, dann sind in den Augen des Himmels, dann sieht das aus der Perspektive des Himmels so aus, als ob wir niemals gesündigt haben. Und wir heute Abend aus dieser Gemeinde hinaus gehen, und wir vielleicht einen schrecklichen Autounfall haben, und man sein Leben verlieren würde, dann wäre das Nächste, was wir sehen würden, Jesus Christus, der in den Wolken des Himmels kommt.

[53:31] Ich möchte sehr deutlich sein. Also ich hoffe natürlich, dass wir keinen Autounfall haben, weil wir ganz sicher auch am nächsten Dienstag uns treffen.

[53:49] Ich möchte ganz deutlich machen, dass das Blut, das Blut Jesu der einzige Halt ist, die einzige Sicherheit sind, die uns Gewissheit geben können, dass unser Name im Buch des Lebens geschrieben steht.

[54:03] Möchtest du, liebe Freunde, dass das Blut Jesu dein Blut ist? Wenn das dein Blut ist, magst du deine Hand heben? Also ich möchte das ganz persönlich. Wollen wir gemeinsam beten?

[54:17] Unser Vater im Himmel, wir möchten dieses Blut von Jesus. Und gerade für unsere Bösen, unsere Schwarzen, unsere schrecklichen Sünden, bitten wir, dass dieses frische, dieses rote Blut es bedeckt. Wir bitten auch, dass das Wasser, das aus seiner Seite geflossen ist, uns reinigt. Und wir beten, dass wir mit Jesus gehen können. Und bitte führe uns auch, wenn wir heute noch etwas weiter studieren werden. Im Namen Jesu beten wir. Amen.


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