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In dieser Predigt von Emanuel Baek, Teil der Serie „Operation Blueprint“, wird Satans subtile Strategie enthüllt, die auf Verwirrung über Gottes Wort und Anstiftung zum Ungehorsam basiert. Es wird erklärt, wie dieser Kampf bereits im Himmel begann und auf die Erde übertragen wurde, und wie er sich bis heute fortsetzt. Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung von Gottes Gesetz, die Unterscheidung zwischen dem mosaischen Gesetz und den Zehn Geboten und wie Gnade uns befähigt, Gott zu gehorchen.

In dieser Predigt von Emanuel Baek wird die subtile Strategie Satans beleuchtet, die bereits im Himmel begann und sich auf der Erde fortsetzt. Es wird erklärt, wie Satan Verwirrung stiftet und Menschen zum Ungehorsam gegenüber Gott verleiten will, indem er Gottes Wort verdreht und Zweifel sät. Die Predigt geht auf die Bedeutung der Zehn Gebote ein und wie diese durch Liebe erfüllt werden können, wobei die Unterscheidung zwischen dem Gesetz Gottes und dem mosaischen Gesetz getroffen wird. Abschließend wird die Rolle der Gnade als Kraft zur Befolgung von Gottes Gesetz hervorgehoben.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[1:03] Schön, dass Sie bei unserem zweiten Vortrag hier dabei sind. Ich möchte spezielle Grüße senden an meine Söhne Elliot, Isaac und Asher.

[1:14] Und erneut werden seine Söhne Isaac, Elliot und Asher bei uns in der zweiten Session. Ich freue mich, dass Sie hier sind. Ich freue mich, dass Sie hier sind. Ich freue mich, dass Sie hier sind. Ich freue mich, dass Sie hier sind. Ich freue mich über unseren nächsten Vortrag. Ich freue mich, dass Sie hier sind.

[1:56] Und heute Abend wollen wir schon mal das Fundament dafür legen. Und bevor wir beginnen, wollen wir noch einmal mit einem Gebet beginnen. Lieber Vater im Himmel, wenn wir jetzt Dein Wort studieren, bitten wir, dass Dein Heiliger Geist gegenwärtig ist. Möge er uns in alle Wahrheit führen. Das bitten wir, im Namen Jesu. Amen.

[2:26] Ich möchte heute Abend mit dir über einen Krieg sprechen, der im Himmel begann. Es ist in Offenbarung 12 gefunden. Und es beginnt in Vers 7. Nun, das ist sehr seltsam für viele Menschen. Also für viele ist das äußerst seltsam. Wie kann es einen Krieg im Himmel geben? Ich dachte immer, der Himmel ist ein ganz vollkommener Ort. Also die Bibel sagt tatsächlich, es gab dort mal einen Krieg. Und in Vers 8 und 9 sehen wir das Resultat dieser Auseinandersetzung. Das heißt dort, und sie siegten nicht, also der Satan und seine Engel, und ihre Städte wurden nicht mehr gefunden im Himmel. Vers 9 ist es, oder?

[3:39] Also bitte erzähl mir von Vers 9, als der Drache in seinem Kampf gegen Michael hinausgeworfen wurde, aus diesem vollkommenen perfekten Ort, der Himmel genannt wird, wohin ist er gesandt worden? Auf die Erde. Auf unseren Planeten. Und in Vers 12 steht dann noch, der Himmel kann sich freuen, weil der Satan hinausgeworfen wurde. Aber es sind diejenigen, die auf der Erde leben, die müssen jetzt vorsichtig sein. Und die Bibel sagt etwas sehr Interessantes. Sie sagt, dass der Satan extra hart arbeitet, weil er weiß, er hat einen kurzen Zeitraum. Wie funktioniert der Satan jetzt? Wie, now? Wie arbeitet der Satan jetzt? Oder mit anderen Worten, wie hat dieser Krieg, der im Himmel begonnen hat, wie ist der hier auf die Erde übertragen worden? Und wie wird dieser Kampf momentan gerade ausgefochten?

[5:09] Wir wollen uns zurückversetzen in den Garten Eden. Es ist das erste Mal, dass die Bibel eine Begegnung zwischen dem Drachen, dem Satan, und den Bewohnern der Erde beschreibt. Also der Kampf, der hier stattfindet, der wird nicht mit Schwertern oder Pistolen oder Messern ausgetragen. Es war trotzdem ein Kampf, ein Krieg. Und dort im Garten hat der Satan zwei wesentliche Dinge getan. Der Eva hat zwei Dinge vermittelt. Das Erste, was er versucht hat, ihr unterzujubeln, er wollte sie darüber verwirren, was Gott gesagt hatte. Er hat zu ihr gesagt: „Hat Gott wirklich gesagt, ihr könnt von allen Bäumen des Gartens nicht essen?“ Er wollte also Zweifel hineinsehen in das Denken von Eva über das, was Gott gesagt hatte. Und dann hat er ihr gesagt: „Wenn du davon isst, von dieser Frucht, wirst du nicht sterben.“ Warum hat er das gesagt? Er wollte, dass Eva Gott ungehorsam ist. Also die zwei Gedanken haben wir hier auf der Leinwand.

[6:56] Diese Strategie hat er bereits im Kampf im Himmel angewandt. Er wollte andere darüber verwirren, was Gott wirklich gesagt hatte, was die Wahrheit ist. Und als zweiten Schritt wollte er sie dahin führen, Gott ungehorsam zu sein. Und vielleicht wundern wir uns ja, warum würde der Satan das überhaupt tun wollen? Der Satan weiß etwas. Er weiß, was die Bibel sagt in Römer 6, Vers 16. Was die Bibel hier in Römer 6, Vers 16 beschreibt. Nun, die Bibel ist sehr deutlich. Demjenigen, dem man gehorcht, dem dient man auch. Wenn man also Gott gehorcht, wem dient man dann? Dann dient man Gott. Aber wenn Adam und Eva Gott nicht mehr gehorsam waren, dann haben sie ihm nicht mehr länger gedient. Stattdessen haben sie jetzt Satan, sind sie Satan gegenüber gehorsam gewesen. Und sie haben jetzt ihre Autorität ihm übergeben.

[8:32] Und Satan tut noch heute dieselben Dinge. Er versucht Menschen über die Wahrheit in Verwirrung zu bringen. Und er versucht Menschen zu entmutigen, Gott gehorsam zu sein. Wir wollen mal dieses Bild uns hier betrachten. Wann ist Jesus geboren worden? Also, geben Sie mal eine Antwort. Ich möchte Ihnen eine erstaunliche Tatsache mitgeben. Jedes Jahr, da zelebrieren und feiern Christen die Geburt Jesu am 24. Dezember. Aber vielleicht überrascht Sie das, Jesus ist wohl nicht am 24. Dezember geboren worden. Also, Gelehrte sagen uns, wahrscheinlich ist Jesus so Ende September, Anfang Oktober geboren worden. Interessanterweise ist es so, wenn man den 24. Dezember feiert, da wissen die meisten Menschen gar nicht, wo das eigentlich überhaupt herkommt, das Datum. Bisschen Geschichte hinterher. Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie sehr verwirrt wir oft sind.

[10:00] Die heidnischen Religionen haben die Sonne im Himmel angebetet. Und als Gott hat die Sonne das Leben für sie ermöglicht. Und wenn das Jahr sich dann so Richtung Herbst und auf den Winter zubewegt, wird die Stärke und die Helligkeit der Sonne immer schwächer. Dann haben sie Angst bekommen. Denn wenn man die Sonne anbetet, dann sieht es ja fast so, als ob die Macht des Gottes immer schwächer wird. Und wenn das Jahr sich dann so Richtung Herbst und auf den Winter zubewegt, wird die Stärke und die Helligkeit der Sonne immer schwächer. Dann sieht es ja fast so, als ob die Macht des Gottes immer schwächer wird. Wissen Sie, welches der kürzeste Tag des Jahres ist? Es ist der 21. Dezember. Ja, das ist sozusagen, wie heißt das im Deutschen? Die was? Die Wintersonnenwende, ja, dankeschön. Die Heiden damals haben schon erkannt, das ist der kürzeste Tag im ganzen Jahr. Damals gab es noch nicht diese super präzisen atomaren Uhren, die wir heute haben. Sie haben dann aber irgendwann herausgefunden, dass die Tage wieder länger wurden. Und zwar ab dem 24. Dezember. Und zwar ab dem 24. Dezember, vier Tage später. Also was haben sie getan? Die haben das gefeiert. Die Sonne ist wiedergeboren für uns. Die Tage werden länger. Und so haben die Heiden am 25. Dezember die Wiedergeburt der Sonne gefeiert. Und das ist eigentlich der Ursprung dieses Datums vom 25. Dezember.

[12:10] Wenn man ins 4. Jahrhundert nach Christus geht, da haben sich das Heidentum und das Christentum so zusammengetan, sind quasi verheiratet worden. Und 2014, wenn dann der 25. Dezember kommt, werden wir Weihnachtslieder singen. Und das ist eigentlich der Ursprung dieses Datums vom 25. Dezember. Dann singen wir Weihnachtslieder. Und dann wird in der Kirche eine Weihnachtspredigt gehalten. Und die Läden haben lauter Weihnachtsdinge zu verkaufen. Aber Jesus ist da gar nicht geboren worden. Also Satan hat uns ziemlich verwirrt.

[12:49] Erinnert sich an Ostern. Also Ostern ist ja im Frühling. Vielleicht kennt ihr das, weil wenn Ostern kommt, vielleicht wissen wir das, in den meisten christlichen Kirchen zu Ostern gibt es zwei Dinge, die immer zu sehen sind. Eier. Und Hasen. Also ich habe die Bibel mehrmals durchgelesen. Also wo genau steht das in der Bibel? Kann jemand mir sagen? Also ich habe es durchgelesen, ich kann mich nicht an Eier und Hasen erinnern. Aber es gibt schon viele Dinge, wo der Satan uns etwas verwirrt hat. Und in seinem Versuch, uns zum Ungehorsam zu bringen, da sagt uns die Bibel voraus, dass das kleine Horn, diese Macht aus Daniel 7, danach trachten würde, Gottes Gesetz zu ändern. Mit anderen Worten, es würde versuchen, Gottes Gebote so zu attackieren, dass Menschen gar nicht mehr wissen würden, wie man Gott ganz gehorsam ist.

[14:13] Und ich möchte, dass Sie wissen, auch wenn Weihnachten oder Ostern ganz gewöhnlich heute sind oder ganz weit verbreitet, wenn man über die zehn Gebote heute in einer christlichen Kirche redet, da gibt es viele Christen, die sagen, die zehn Gebote, die waren ja an das Kreuz genagelt worden oder das Gesetz war nur für die Juden oder Jesus hat es erfüllt und ich muss es nicht mehr tun. Also diese beiden Dinge, die Verwirrung über Gottes Wort und dann Menschen dazu zu führen, Gott ungehorsam zu sein, das sind die zwei Teile von Satans geheimen Straftaten. Das sind die zwei Aspekte der subtilen Strategie Satans. Denn wem man gehorcht, dem dient man auch. Wenn man Gott gehorcht, dann dient man Gott. Aber wenn man jemand anderem gehorcht, dann dient man auch jemand anderem.

[15:27] Wir wollen heute Abend darüber sprechen, wie es bedeutet, gehorsam zu sein. Wir wollen über das Gesetz Gottes reden. Viele sagen, man braucht die zehn Gebote nicht halten, das war doch nur für die Juden. Wenn man die Bibel allerdings studiert, dann gibt es einige interessante Tatsachen darüber, wann das Gesetz eigentlich wirklich gegeben worden ist. Schauen wir uns mal diesen Vers hier auf der Leinwand an, 1. Johannes 3, Vers 4. Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Also nach der Bibel, was ist Sünde? Sünde ist was? Gesetzlosigkeit, Übertretung des Gesetzes. Ganz deutlich, Sünde bedeutet, das Gesetz Gottes zu brechen oder die zehn Gebote zu übertreten. Hier steht es. Die Bibel sagt, der Lohn der Sünde ist der Tod. Also von dem, was die Bibel hier sagt, was passiert, wenn man sündigt? Man stirbt.

[16:46] Also kurz zusammengefasst, was ist Sünde? Übertretung des Gesetzes. Und was passiert, wenn man das Gesetz bricht? Und jetzt gehen wir zu Römer 5, Vers 14. Und was der Paulus hier sagt, ist Folgendes. Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose. Wir wollen genau hier stoppen. Sagen Sie mir bitte, sind zwischen Adam und Mose Menschen gestorben? Ja oder nein? Ganz deutlich sagt die Bibel, der Tod hat auch dort geherrscht. Kurz wiederholen. Warum sterben Menschen? Wegen der Sünde. Also Moment mal, was ist Sünde? Übertretung des Gesetzes. Es muss also zehn Gebote im Garten Eden gegeben haben. Warum? Wenn es also keine zehn Gebote gegeben hat, wenn es kein Gesetz gegeben hat, dann hat es keine Sünde geben können. Und wenn es keine Sünde gegeben hat, dann hätten Adam und Eva nicht sterben müssen.

[18:01] Römer 4, Vers 15 steht: „Das Gesetz bewirkt nämlich Zorn, denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.“ Also Deutschland ist nicht nur eine berühmte Nation, wenn es um Autos geht, aber jeder, zumindest jeder männliche Autofahrer, der seinen Führerschein in den USA bekommt, der wünscht sich, dass wir ihn auch in der Autobahn haben. Aber jeder, zumindest jeder männliche Autofahrer, der seinen Führerschein in den USA bekommt, der wünscht sich, dass wir ihn auch in der Autobahn haben. Denn ich habe gehört, dass wenn man auf der Autobahn sehr schnell fährt, aber in aller Regel, wenn es gerade unbegrenzt ist, dann wird man nicht für zu schnelles Fahren bestraft. Also verstehen wir das Prinzip? Wenn es also keine Regelung gibt, die das Schnellfahren begrenzt, dann wird man nicht für zu schnelles Fahren bestraft. Wenn es keine Regelung gibt, dann wird man nicht für zu schnelles Fahren bestraft. Ja, das ist der Punkt. Dann gibt es also keine Strafe, weil es gibt ja keine Übertretung. Also wenn es also keine Regel gibt, gibt es auch keine Übertretung. Und wenn es keine Übertretung gibt, dann gibt es auch keinen Tod.

[19:25] Eine Frage möchte ich dir stellen. Als Eva von der Frucht genommen hat, von dem Baum, hat Gott ihr gesagt: „Du kannst eigentlich von allen Bäumen des Gartens essen, aber von diesem einen dort in der Mitte, von dem sollst du nicht essen.“ Wie nennt man das, wenn man etwas nimmt, was einem nicht gehört? Wie nennt man das? Das ist Stehlen. Sie hat dieses Gebot übertreten. Und wie nennt man das, wenn man etwas haben möchte, was man eigentlich nicht haben sollte? Das ist Begehren. Das Gebot hat sie auch übertreten. Wer war der Vater von Eva? Gott. Als sie das gegessen hat, hat sie auch das fünfte Gebot gebrochen. Im Grunde genommen hat sie eigentlich alle gebrochen. Der Punkt ist, im Garten Eden gab es die Zehn Gebote. Der Beweis? Adam und Eva sind gestorben.

[20:40] Wir wollen ganz kurz hier anschauen, was Jesus über die Zehn Gebote zu sagen hatte, über das Gesetz. In Johannes 14, Vers 15, da sehen wir, was die Bibel sagt. „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote.“ Das ist sehr einfach, aber sehr tiefgehend. Jesus hat gesagt, wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote. Im Griechischen wird es sogar noch deutlicher. Im Griechischen bedeutet es: „Wenn du mich liebst, wirst du meine Gebote halten.“ In Vers 21, im selben Kapitel, können wir dann lesen: „Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt. Ich werde von meinem Vater geliebt werden und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Man kann so sagen: „Oh, ich liebe Jesus.“ Wenn man aber seine Gebote nicht hält, da sagt die Bibel, das ist der eigentliche Test, ob man Jesus liebt.

[21:46] Hier gibt es ein Gedicht, das ich mal versucht habe, frei zu übertragen. Und wir wollen sehen, ob ihr den Punkt oder den Moral dieser Poem erkennt. „Ich liebe dich, Mutter“, sagte der kleine John. Dann, als er seine Arbeit vergessen hatte, ging sein Kapital an. Und er ging auf den Gartenweg, und er ließ seine Mutter die Bäume brennen. „Ich liebe dich, Mutter“, sagte Rosie Nell, „ich liebe dich besser, als die Zunge kann sagen.“ Dann schlug sie und schlug sie in die Hand, und sie schlug sie in die Hand, und sie sprangen über die Hand, und sie sprangen über die Hand. Und sie sprangen über die Hand. Dann schlug sie in die Hand, und sie schlug sie in die Hand, und sie wandelten sich auf die Wand, und sie wandelten sich auf die Wand. Sie nahm den Besen, man hörte es kaum, sie kehrte den Boden, entstaubte den Raum. Geschäftig und fröhlich den ganzen Tag, glücklich beim Helfen, wie nur ein Kind es vermag. „Ich liebe dich, Mutter“, sagten sie nett, als die drei Kinder dann gingen zu Bett. Was hat wohl die Mutter abends gedacht, wäre ihr am meisten Freude gemacht?

[23:25] Also wenn ich dieses Gedicht lese, dann frage ich mich manchmal etwas nervös, ob meine Kinder mich wirklich lieben. Aber wir verstehen alle, was dieses Gedicht sagen möchte, nicht wahr? Liebe wird wo durchdemonstriert? Durch unsere Taten. Direkt bevor ich geheiratet habe, hat mich eine Frau dieses kleine englische Gedicht gelehrt: „Ich liebe deine Umarmungen, ich liebe deine Küsse, ich liebe dich am meisten, wenn du den Abwasch machst.“

[24:15] Also, wir schauen uns noch etwas an, was Jesus über die Zehn Gebote gesagt hat. Matthäus 22, Vers 35. Sodass wir hier so den Hintergrund bekommen für diese kleine Geschichte, die sich um das Gesetz hier abspielt. Er ist ein Gesetzesgelehrter, stellt ihm eine Frage, um ihn zu versuchen und sprach: „Also derjenige, der Jesus fragt, stellen wir fest, er ist ein Gesetzesgelehrter. Also er ist ein Gelehrter im Gesetz. Er kommt zu Jesus, die Bibel sagt nicht, dass er ehrlich ist, sie sagt, dass er ihn temptiert, er versucht Jesus zu verfallen. Und er fragt Jesus: „Jesus, aus dem Gesetz, aus den Zehn Geboten, welches ist das wichtigste Gebot?“ Das ist eine schwierige Frage. Wenn du die Zehn Gebote studierst, jedes einzelne ist sehr wichtig.

[25:31] In Vers 37 sagt Jesus jetzt: „Und Jesus sprach zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken.“ Er sagt, das ist das erste und größte Gebot und das zweite ist ihm vergleichbar. Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Nun, die Leute lesen das und sagen: „Oh, siehst du, da bist du, jetzt gibt es nur zwei Gebote: Liebe Gott mit deinem ganzen Herzen, liebe deinen Nachbarn wie dich selbst.“

[26:08] Ich möchte dir eine einfache Frage stellen. Wenn du Gott mit deinem ganzen Herzen liebst, wie würdest du das zeigen? Würde es dann nicht Sinn machen, dass Gott die Nummer eins ist in deinem Leben? Nicht dein Haus, nicht dein Job, nicht deine Frau, sondern Gott würde dann die Nummer eins sein. Das wäre das Zeichen. Wenn du wirklich Gott von deinem ganzen Herzen liebst, macht das nicht Sinn, dass wir auch nur ihn allein dann anbeten werden? Wenn du Gott von deinem ganzen Herzen liebst, wirst du immer vorsichtig sein, wie du seinen Namen benutzt.

[27:01] Hier ist eine erstaunliche Tatsache. Die Schüler, die die Bibelskripte mit dem Namen Gottes kopieren, die alten hebräischen Schriftleute, dann haben diese Abschreiber für den Namen Gottes in den Manuskripten immer eine andere Feder benutzt. Und selbst im öffentlichen Vortrag, im öffentlichen Lesen der Bibel und wenn sie dann an den Namen Gottes gekommen sind im Text, haben sie den nicht ausgesprochen. Bis heute sind diese Buchstaben, die den Namen Gottes beschreiben, das sogenannte Tetragrammaton, wissen wir bis heute eigentlich nicht wirklich, wie der Name ausgesprochen wird. Manche denken vielleicht Jahwe oder Jachwo, aber wir wissen es nicht wirklich. Es ist über Jahrhunderte verloren gegangen, weil er nie ausgesprochen worden ist. Und heute ist es in der Christenheit eher in das Gegenteil, in das andere Extrem gependelt und wir benutzen den Namen Gottes sehr leichtfertig, manchmal sogar in völlig unangemessener Art und Weise.

[28:29] Und wenn du Gott wirklich liebst, macht es nicht auch Sinn, dass wir gerne Zeit mit ihm verbringen? Wenn man seinen Nächsten wie sich selbst liebt, macht es nicht Sinn, dass man auch die Eltern über einem Stehen respektiert? Wird es nicht Sinn machen, dass man Leben wertschätzt und schützt? Dass man Moralität bewahren wird? Dass man das Eigentum von anderen respektieren wird? Dass man ehrlich und aufrichtig in den Beziehungen untereinander sein wird? Und dass man auch nicht begehrt, was anderen gehört, was ja die Beziehung zu anderen dann in die Brüche bringen würde?

[29:21] Können wir verstehen, dass Gott von ganzem Herzen zu lieben bedeutet, die ersten vier Gebote zu halten? Und die anderen sechs zu halten bedeutet wirklich, den Mitmenschen, den Nächsten so zu lieben wie mich selbst? Und bevor wir weitergehen, möchte ich eine sehr wichtige Frage stellen. Wenn ich Sie fragen würde, wie kann man die 10 Gebote halten? Und Sie könnten mir nur ein einziges Wort als Antwort geben. Was wäre das für ein Wort? Liebe! Wenn man Liebe hat, dann hält man auch alle 10 Gebote.

[30:05] In Matthäus 5 hat Jesus Folgendes gesagt: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen.“ Jesus hat also deutlich, ja, er hat nicht gesagt, dass er gekommen ist, um das Gesetz aufzulösen. Jesus ist vielmehr gekommen, um es in der Fülle auszuleben. Das Wort erfüllen bedeutet, etwas bis an den Rand voll zu füllen. In Jesu Leben hat Jesus die Bedeutung der 10 Gebote aufgehoben, indem er die Prinzipien in seinem Leben auslebt.

[31:00] In diesem Zitat, wenn Sie in Matthäus 5 weiterlesen, spricht Jesus darüber, in der alten Zeit, wenn man dann weiterliest, in der Bergpredigt, dann sieht man, wie Jesus dann sagt: „Ihr habt in alten Zeiten gehört, wie gesagt worden ist: ‚Du sollst nicht töten.‘“ Vielleicht kann es ja sein, dass jemand hier ist und sagt: „Oh, ich habe noch niemand jemals getötet.“ Jesus hat allerdings gesagt: „Wenn du ohne Ursache deinem Bruder zürnst und ärgerlich mit ihm bist, dann bist du dem Gericht verfallen.“ Vielleicht können einige von uns sagen: „Ich habe niemals jemanden umgebracht.“ Aber vielleicht sind sie ärgerlich mit jemandem. Und ja, same.

[31:52] Vielleicht haben sie auch wirklich etwas Falsches getan. Aber trotzdem sollten wir unsere Feinde immer noch lieben. Und wenn wir das Gebot also wirklich betrachten, stellen wir fest, also wenn ich jemanden hasse, dann habe ich das Gebot auch gebrochen. Und die Bibel sagt: „Du sollst nicht Ehebruch begehen.“ Und vielleicht können wir alle sagen: „Oh, ich habe niemals Ehebruch begangen.“ Und Jesus sagt uns aber dann später: „Wenn du jemanden hinterher schaust, ihn anschaust, um ihm die Ehe zu brechen.“ Wir leben in einer wirklich verrückten Welt heute. In den Vereinigten Staaten scheint es normal für Menschen, sich Pornografie anzuschauen. Und einige sagen, es ist ganz normal, schau es dir bloß an. Aber Jesus sagt, wenn du schaust, ist das bereits das Gebot: „Du sollst nicht Ehebruch begehen.“ Es ist die Wahrheit, man sieht manchmal jemanden auf der Straße entlang gehen, man sieht vielleicht ein Werbeplakat. Martin Luther hat mal gesagt: „Man kann die Vögel nicht daran hindern, über dem Kopf zu fliegen, aber man kann sie daran hindern, hier ein Nest auf dem Kopf zu bauen.“

[33:23] Die ersten Menschen, die das Gebot gebrochen haben, sind die Menschen, die das Gebot gebrochen haben. Der erste Blick ist nicht das Problem, es ist der zweite, dritte und vierte Blick, das ist das Problem. Hier sagt Jesus: „Ich bin gekommen, um die Prinzipien der 10 Gebote zu erheben.“

[33:48] Was sagen die anderen Neu-Testament-Autoren über das Gesetz? Das ist Paulus in Römer 13. Bevor wir weitergehen, wie kann man das Gesetz erfüllen? Mit welchem Wort? Mit Liebe. Wenn man Liebe hat, hat man das Gesetz erfüllt.

[34:20] Vers 9 sagt uns: „Denn die Gebote: Du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst deine Nächsten lieben, wie dich selbst.“ Das selbe Prinzip, was Jesus in Matthäus 22 erzählt hat.

[34:49] In Jakobus 2, 11, seht ihr dasselbe. „Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber tötest, bist du ein Übertreter des Gesetzes geworden.“ Auch Jakobus betont die Wichtigkeit, Gottes Gesetz zu gehorchen.

[35:12] Hier haben wir Johannes, den Jünger, 1. Johannes 2, 3. „Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.“ Und Vers 4 ist eine sehr starke Sprache. Wir wollen uns das mal anschauen hier. „Wer sagt, ich habe ihn erkannt und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in einem solchen ist die Wahrheit nicht.“ Man kann sagen: „Oh Jesus, du bist mein bester Freund. Ich liebe Jesus.“ Die Bibel sagt, man kann sagen, ich habe ihn erkannt, doch wenn man seine Gebote nicht hält, dann ist man was? Ein Lügner, das ist eine sehr deutliche, sehr starke Sprache.

[36:01] Im letzten Buch der Bibel, da beschreibt es Gottes Volk in der letzten Zeit. Und hier können wir sehen, was über sie gesagt wird. Es steht hier: „Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“

[36:25] Wenn wir heute über das Gesetz sprechen, möchte ich, dass wir nicht missverstehen, was der Zweck des Gesetzes ist. Das Gesetz kann uns nicht retten. Aber es dient einer ganz bestimmten, wichtigen Funktion im Leben eines Christen. In Römer 7 und dort Vers 7 sagt die Bibel: „Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz, denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: ‚Du sollst nicht begehren.‘“

[37:06] Wie hat Paulus gewusst, was Sünde ist? Wie? Durch das Gesetz. Ich möchte das durch ein Beispiel illustrieren. Wenn wir heute Abend schlafen gehen und Sie wachen vielleicht in der Mitte der Nacht auf und Sie gehen aufs Klo, machen das Licht an, schauen in den Spiegel, sieht nicht so rosig aus und aufgrund des Kissens ist das Haar nicht mehr so gerichtet, wie es mal war und da sind noch so die Abdrücke von dem Kissen zu sehen, Schlaf in den Augen. Was? Also ja, vielleicht hat man noch ein bisschen gesabbert in der Nacht. Wenn man das jetzt sieht, der Spiegel zeigt uns nur, wer wir wirklich sind. Wenn wir diese Dinge jetzt beheben wollen, wir benutzen nicht den Spiegel, um unser Haar zu kämmen. Wir haben jetzt den Kamm und das Wasser und solche Dinge. Auf dieselbe Art und Weise tut das Gesetz uns niemals retten. Aber bevor der Sünder zu Christus kommt, hilft das Gesetz ihm zu verstehen, wie sündhaft er ist und wie sehr er das reinigende Blut Jesu wirklich braucht.

[38:49] Wenn Sie heute Abend hier sitzen und Sie denken: „Naja, eigentlich bin ich gar nicht so eine schlechte Person. Also auf jeden Fall bin ich nicht so schlecht wie der da hinten.“ Wenn man so denkt, dann wahrscheinlich nur deswegen, weil Sie noch nicht das Gesetz Gottes mal sich wirklich angeschaut haben. Einer der wohl gerechtesten Menschen der gesamten Bibel, Paulus, hat von sich selbst gesagt, dass er der höchste, der größte aller Sünder war. Also wenn Paulus der größte aller Sünder war, dann sind wir noch weitaus schlimmer. Ich sage das deswegen, weil wir wirklich erkennen müssen, wer wir sind und wie erkennen wir das, indem wir in Gottes Gesetz hineinschauen. Es ist wie ein göttlicher Spiegel, durch den wir uns selbst erkennen können.

[39:59] Und wir möchten natürlich auch über Gnade sprechen, denn wenn man über das Gesetz redet, muss man auch die Gnade erwähnen. In Römer 6 Vers 15 gibt es eine sehr interessante, äußerst bedeutsame Frage. Er sagt hier der Paulus: „Wie nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind?“ Und im Deutschen heißt es hier: „Das sei ferne.“ Wir müssen diese Frage beantworten. Wir müssen die Frage beantworten: Sollen wir sündigen, weil wir ja jetzt nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Viele Christen missverstehen, was diese Phrase bedeutet: „nicht mehr unter dem Gesetz.“

[41:03] Es gibt zwei Möglichkeiten, unter dem Gesetz zu sein. Straße. Also wenn ich hier in Stuttgart mit 60 Kilometer pro Stunde auf der Hauptstraße in Stuttgart fahre, dann wird die Polizei kommen. In diesem Moment, dann bin ich nämlich in dem Moment unter der Verdammung des Gesetzes, das nämlich sagt: „Hier darf man nur 50 fahren.“ Also eine Möglichkeit zu verstehen, unter dem Gesetz zu sein, bedeutet, unter der Verdammung des Gesetzes zu sein. Das Gesetz zeigt auf einen und sagt: „Du bist schuldig.“

[42:07] Also seit er hier in Stuttgart ist, haben wir tatsächlich jeden Tag ständig irgendwelche Feuerwehreinsätze, Polizeiautos gesehen, Krankenwagen, die durch die Stadt fahren und manchmal fahren die ziemlich schnell. Also wenn dann die Polizei in einer 30er Zone mit 50, 60 oder 70 kmh fährt, dann müssen die später kein Bußgeld bezahlen. Warum? Unter solchen Umständen, dann sind sie nicht mehr unter der Jurisdiktion des Gesetzes. Sie sind dann gar nicht mehr, es wird nicht mehr von ihnen verlangt, dieses Gebot zu halten, dieses Gesetz.

[43:03] Ich möchte Ihnen heute sagen, dass wenn Paulus sagt in Römer, Römer 6 Vers 15, wir sind nicht mehr unter dem Gesetz, dann jetzt hören wir gut zu, er sagt nicht, dass wir nicht mehr unter der Jurisdiktion des Gesetzes sind. Denn wir haben ja schon gesehen, dass Paulus gesagt hat, wir sollen immer noch unsere Vater und Mutter ehren, wir sollen nicht stehlen, wir sollen all diese Dinge, Gebote halten. Aber was er sagt ist, wenn du Jesus akzeptierst und sein Blut deine Sünden bedeckt, dann ist man nicht mehr unter der Verdammung des Gesetzes. Das Blut Jesu befreit einen.

[43:58] Kann ich jetzt also einfach mein Leben so genießen, wie ich möchte, verrückte Dinge tun, Leute bestehlen, Leute töten? Paulus Antwort ist ja deutlich, er sagt nein, auf keinen Fall.

[44:14] Was hat es noch mit der Gnade auf sich? In Hebräer 12 Vers 28, da steht etwas, was viele über die Gnade gar nicht wissen. Hier steht: „Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können, mit Scheu und Ehrfurcht.“ Also hier steht, Gnade uns die Macht gibt, die Kraft gibt, Gott zu gehorchen. Gnade ist nicht nur Vergebung, es ist auch die Kraft, gerecht zu leben.

[44:55] In den Vereinigten Staaten, nach Johannes 3 Vers 16. Das ist einer der bekanntesten und beliebtesten Verse nach Johannes 3 Vers 16, den die Menschen so auswendig kennen. Epheser 2 Vers 8. Und da steht Folgendes über die Gnade: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es.“ Sind wir durch die Gnade gerettet oder durch die Werke? Die Bibel sagt: Durch die Gnade sind wir gerettet. Vers 9. Also wir können hier sehr deutlich sein. Was rettet uns, die Gnade oder die Werke? Gnade. Die Bibel ist sehr deutlich. Aber Vers 10.

[46:03] Ich möchte dir eine Frage stellen. Wenn wir durch die Gnade gerettet sind und nicht durch die Werke, möchte Gott immer noch, dass wir gute Werke haben? Ja oder nein? Ja. Das ist genau das, was Vers 10 hier sagt. Ich möchte das nochmal ganz deutlich hier beschreiben. Wir werden durch Gnade gerettet, nicht durch Werke. Aber wenn wir gerettet worden sind, dann werden unserem Leben gute Werke sein. Deswegen hat Jesus gesagt: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr was tun? Ihr werdet meine Gebote halten.“ Weil wir so dankbar sind, was Jesus von uns getan hat, weil wir gerettet worden sind, deswegen wollen wir seine Gebote halten.

[47:04] Eine andere ganz wunderbare Passage über Gnade. Hier ist, was die Bibel sagt, Vers 11 und 12. Und dann Vers 12. Jetzt bemerkst du, dass die Bibel klar sagt, dass wir göttlich und rechtlich leben müssen. Im Himmel? Nein, wo? Hier? In anderen Worten, Gnade lehrt uns, dass wir göttlich und rechtlich leben müssen.

[47:53] Vergiss nicht, dass die Gesetze offenbaren die Sünde. Und sobald wir unsere Sündhaftigkeit erkennen, können wir zu Jesus gehen und seine Gnade empfangen.

[48:12] Ich treffe viele Menschen, die mir sagen: „Ach, du Prediger, das ist doch alles alter Bund, was du sagst. Also im neuen Bund, da ist das doch gar kein Thema mehr.“ Also hier ist das, was die Bibel sagt über den neuen Bund und Gottes Gesetz. Die Bibel sagt: „Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

[48:49] In der Erfahrung des neuen Bundes wird das Gesetz Gottes hier in den Kopf hineingeschrieben. Also lieber Freund, liebe Freundin, ich will es nicht missverstehen. Gott möchte, dass sein Gesetz hier aufgeschrieben ist.

[49:09] Und vielleicht gibt es einige, die uns jetzt live zuschauen und sich die Frage stellen oder auch hier vor Ort sind und sich fragen, wie kann es dann sein, dass so viele Kirchen heute lehren, dass das Gesetz Gottes abgeschafft ist und keine Bedeutung mehr hat? In der Bibel gibt es zwei Gesetze. Wir wollen sie ganz kurz betrachten. Da war das Gesetz, das Gott mit seinem eigenen Finger auf Steintafeln geschrieben hat. Und dann gab es ein Gesetz, das Mose geschrieben hatte. Wir wollen diese beiden Gesetze hier, da das nachlesen. Vers 18, hier geht es um das erste Gesetz.

[50:11] Also kurz anschauen, was wir hier gerade gelesen haben. Wer hat das Gesetz geschrieben? Womit hat er es geschrieben? Mit seinem Finger. Wo hat er es drauf geschrieben? Auf Steintafeln. Nächstes Gesetz. Das ist in 5. Mose Kapitel 31 Vers 9. „Und Mose schrieb dieses Gesetz auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levi, welche die Bundeslade des Herrn trugen, und allen Ältesten von Israel.“ Und Vers 24 sagt uns: „Als nun Mose damit fertig war.“ Lass uns über dieses Gesetz reden. Wer hat es geschrieben? Mose. Wo hat er es drauf geschrieben? Er hat es in einem Buch geschrieben. Und ich möchte noch etwas hier erwähnen, was man etwas später im selben Kapitel noch nachlesen kann. Da hat Mose dem Volk gesagt: „Dieses Buch ist ein Zeugnis gegen euch sein.“

[51:25] Jetzt haben wir ein kleines Quiz hier. Ich werde ein Vers hier auf die Leinwand werfen und Sie werden dann sagen: Ist es jetzt die 10 Gebote oder ist es das Gesetz des Mose? Epheser Kapitel 2, Vers 15. Dort steht: „Hat er abgetan das Gesetz mit seinen Söhnen, einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache.“ Also die Bibel sagt hier, dass es ein Gesetz gibt, das Jesus abgeschafft hat, mit seinem Fleisch. Wie viele Gesetze gibt es in der Bibel? Zwei. Wir müssen uns also fragen, um welches Gesetz geht es hier? Der Schlüssel, der Hinweis, ist diese kleine Formulierung: „das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen.“ Das Wort Ordnungen bedeutet Zeremonien.

[52:31] Ich möchte Sie eine Frage stellen. Haben die 10 Gebote irgendwelche Zeremonien? Nein. Hat das Gesetz des Mose Zeremonien? Absolut. Und als Jesus gestorben ist, da hat der Heiligtumsdienst mit seinen Zeremonien aufgehört und war jetzt beiseite geschoben worden.

[52:58] Anderer Vers, Kolosser 2 Vers 14. Das heißt es in Vers 14: „Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ Als Jesus gestorben ist, ist da etwas an das Kreuz genagelt worden? Ja oder nein? Absolut. Und lass uns nachdenken, was ist dort an das Kreuz genagelt worden? Wie viele Gesetze gibt es? Zwei Gesetze. Also vielleicht können wir es aus der Sprache ja direkt ableiten. Die Bibel sagt in Vers 14, da steht: „Ja, Kolosser 2. Ah ja, es ist ein Schuldbrief.“ Im Griechischen und im Englischen steht eigentlich die Handschrift, also der Schuldbrief heißt eigentlich die Handschrift, die gegen uns gerichtet war. Forderung, ja. Die Idee ist dieselbe. Da gibt es auch keine, keine Zeremonien oder Ordinanzen. Aber in den 10 Geboten. Und das ist abgelegt worden, als Jesus gestorben ist.

[54:25] Und nachdem ich diesen Vers hier lese, gibt es eine Geschichte, die ich erzählen möchte. In Römer 6 Vers 14. Da heißt es: „Weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.“ In wenigen Minuten wird gleich ein Chor singen. Und während sie dann singen, das wird mich dann daran erinnern an eine Erfahrung, die ich vor einigen, vor vielen Jahren hatte. Ich habe in einem Chor gesungen, der tatsächlich auf der ganzen Welt gereist ist. Wir sind nach Europa gekommen, nach Asien gekommen. Als wir in den Vereinigten Staaten von Amerika waren, dann haben wir eigentlich mal alle Chormitglieder besucht in ihrer Heimatstadt, wollten für ihre Eltern, für ihre Nachbarn. Und eine Woche, eines Tages, war es halt so, dass jetzt der gesamte Chor zu meinem Haus kommen sollte.

[55:49] Am Freitagabend sind sie um 17 Uhr aufgebrochen. Und es war eine 8 stündige Fahrt. Und sie sind dann um 1 Uhr morgens bei mir angekommen. Und ich war auch in dieser Gruppe. Ich bin von der Schule nach Hause gefahren. Der Chor umfasste fast 30 Menschen. Nicht alle konnten bei mir zu Hause übernachten. So mussten wir die Chormitglieder auf verschiedene Häuser aufteilen. Und so habe ich also drei junge Frauen und einen jungen Mann in mein Auto genommen und habe dann sie zu einem anderen Haus gefahren, das nochmal 40 Minuten mit dem Auto entfernt war.

[56:55] Und es ist keine Entschuldigung, aber es war so spät und ich wusste, am nächsten Morgen haben wir um 9 Uhr ein Konzert. Bin ich wirklich schnell gefahren und ich wollte sie einfach nur dort abliefern, wieder zurückkommen und dann schlafen. Und ich bin äußerst schnell gefahren. Und als ich dann durch eine kleine Stadt gefahren bin, ist die Polizei da gewesen und hat mich zur Seite geholt. Und der Polizist hat mich dann gefragt: „Wissen Sie, wie schnell Sie unterwegs waren?“ Und ganz ehrlich, ich wusste es gar nicht mal. 110 Kilometer pro Stunde. Aber die Geschwindigkeit dort war nur 35. Und in den USA, wenn man 30 Kilometer pro Stunde über die Geschwindigkeit geht, dann geht man automatisch ins Gefängnis. Also wurde ich wirklich nervös, weil ich das nicht wusste. Und er hat gesagt: „Kann ich mal Ihre Fahrerlaubnis sehen?“ Hab ihm den Führerschein gegeben. Hat sich den angeschaut und hat gesagt: „Also Ihr Führerschein ist abgelaufen.“ Also jetzt hatte ich wirklich Angst. Ich wusste nicht, was ich tun sollte.

[58:47] Der Polizist hat mich dann gebeten, aus dem Auto auszusteigen. Und das war das erste Mal, dass ich so eine wirklich Übertretung der Straßenverkehrsordnung dort in einem solchen Ausmaße hatte. Ich war wirklich beängstigt, denn meine Eltern müssten mich jetzt aus dem Gefängnis holen. Und ich wusste auch nicht, was an diesem Abend noch alles so passieren würde. Und ich bin dann aus dem Auto ausgestiegen und bin zu dem Auto des Polizisten gegangen. Und wenn man schon mal so eine Erfahrung gehabt hat, dann weiß man, die Zeit scheint einfach aufzuhören. Und das war noch in der Zeit vor dem Internet. Er hat dann die Polizeistation angerufen. Dann ist mein Akte durchgegangen über mein Fahrverhalten. Nachdem sie all das besprochen haben über das Radio, hat er sich umgedreht zu mir und hat Folgendes gesagt: „Heute Abend werde ich Sie noch einmal gehen lassen, mit einer einfachen Warnung.“ In anderen Worten, keine Strafe.

[1:00:21] Und dann hat er gesagt: „Ich möchte, dass Sie zwei Dinge tun. Ich möchte, dass Sie Ihren Führerschein erneuern lassen. Und ich möchte, dass Sie langsam fahren.“ Ich glaube, Sie können gar nicht nachvollziehen, wie sich das anfühlt, es sei denn, man hat das selbst erlebt. Ich kann mich erinnern, wie ich in das Auto zurück eingestiegen bin. Und ich erinnere mich, wie ich sogar mein Gurt richtig wieder angeschnallt habe. Ich wollte jetzt alles richtig machen. Und habe dann das Auto angestartet. Und die ganzen Abend habe ich die gesehen. Ich habe die gesamte Fahrt über die Nadel wirklich direkt dort am Geschwindigkeitslimit gehalten.

[1:01:15] Ich möchte Ihnen sagen, warum. Nicht, weil er mir gefolgt ist, er hat ja dann alles aufgeschrieben und ist dann einfach weggefahren. Also ich hatte eigentlich es verdient, an jedem Abend ins Gefängnis zu gehen. Aber aus irgendeinem seltsamen Grund hat dieser Polizist sich entschieden, Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Und weil ich so dankbar war für das, was er für mich getan hatte, wollte ich jetzt ganz natürlich, aber also das tun, was richtig ist.

[1:01:59] Liebe Freunde, alle von uns, die wir hier heute sind, wir haben schreckliche Dinge getan. Aber Jesus ist willig, uns zu vergeben. Dieses Blut ist wirklich in der Lage, jede Sünde zu bedecken, die wir ihm bekennen. Und wenn er uns dann all das vergeben wollen ist, was wir getan haben, dann ist unser Herz so dankbar. Dann werden wir sagen: „Herr, was immer du auch möchtest, ich möchte es tun.“ Und Jesus bittet uns nur eine Sache: „Liebt ihr mich? So werdet ihr meine Gebote halten.“ Liebst du heute Abend Jesus? Wenn das dein Fall ist, dann hebel deine Hand. Gott segne dich. Lasst uns tun, was Jesus möchte. Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir lieben dich. Wir sind so dankbar, dass du uns so viel vergeben hast. Bitte fülle uns mit der göttlichen Liebe, dass wir deine Gebote erfüllen können. Im Namen Jesu. Amen.


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