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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema der Wiederkunft Jesu Christi, auch bekannt als die „herrliche Entrückung“. Er erklärt, wie wir die Wahrheit von Fälschungen unterscheiden können, indem wir uns auf das Original, die Bibel, konzentrieren. Die Predigt beleuchtet die sichtbare und hörbare Natur von Jesu Wiederkunft, die Rolle der Engel und die Verwandlung der Gläubigen. Es wird auch auf verbreitete Missverständnisse eingegangen, wie die Idee einer geheimen Entrückung oder dass Gläubige die Trübsalszeit umgehen werden.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das zentrale Thema der Wiederkunft Jesu Christi, auch bekannt als die „herrliche Entrückung“. Er beleuchtet die biblischen Zeichen der Zeit und erklärt, wie wir die Wahrheit von falschen Lehren unterscheiden können, indem wir uns auf das Original, die Bibel, konzentrieren. Die Predigt beschreibt detailliert, wie Jesus wiederkommen wird – sichtbar, hörbar und mit großer Herrlichkeit – und was dies für die Gläubigen bedeutet, einschließlich der Verwandlung ihres Leibes.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[1:00] Ja, einen wunderschönen guten Abend noch einmal von meiner Seite. Schön, dass Sie heute Abend hierher gekommen sind in die Kissingerstraße 43. Herzlich willkommen auch allen denjenigen, die uns jetzt live zuschauen auf den verschiedenen Internetseiten, die ja vorher schon so korrekt angegeben worden sind. Herzliches Willkommen! Wie Sie sehen, ist aus den zwei Sprechern jetzt einer geworden. Das hat einen Vorteil für Sie: Sie bekommen jetzt quasi die doppelte Menge an Informationen in derselben Zeit. Es sei denn, Sie bestehen darauf, dass ich alles, was ich sage, nochmal auf Englisch übersetze. Das können wir natürlich auch machen, aber dann wird es vielleicht doch etwas länger dauern.

[1:55] Wir wollen in dieser zweiten Hälfte des Seminars "Operation Blueprint" die Dinge, die wir angesprochen haben, im ersten Teil vertiefen und noch genauer auf den Grund gehen und einige wichtige Wahrheiten jetzt miteinander behandeln, die wir in der ersten Woche nicht behandeln konnten. In der ersten Woche haben wir uns vor allem mit den Prophezeiungen Daniels beschäftigt, haben ein Fundament gelegt, haben gesehen, wie vertrauenswürdig die Bibel ist. Wir haben gesehen, dass wir auf große Ereignisse zusteuern. Wir haben gesehen, dass die Zeichen der Zeit deutlich zeigen: Das Ende der Welt ist nicht mehr allzu fern. Wir haben gesehen, dass die danielschen Prophezeiungen sich zum Großteil erfüllt haben mit einer bemerkenswerten Genauigkeit und dass noch einige letzte Details vor der Erfüllung stehen. Und wir wollen in diesem zweiten Teil, den wir hier gemeinsam haben werden, in den nächsten zweieinhalb Wochen, uns diese letzten Details anschauen und vor allem sehen, wie diese Grundlagen, die wir gelernt haben, sich auf unseren praktischen Glauben, unsere praktische Beziehung zu Jesus, auf unser Leben im Alltag auswirken. Und da freue ich mich sehr darauf.

[2:57] Heute Abend vielleicht eines der wichtigsten Themen überhaupt. Wir haben gelernt, dass die gesamte Prophetie auf jenes große Ereignis zusteuert, das sogenannte Ende der Welt. Und das Thema, die herrliche Entrückung, möchte heute uns da hineinführen. Was wird passieren, wenn Jesus wiederkommt? Und wie jeden Abend wollen wir mit einem Gebet beginnen und so möchte ich Sie einladen, dass wir gemeinsam unser Haupt neigen und unserem himmlischen Vater Gebet anbieten.

[3:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir heute zu dir kommen dürfen, dass wir dein Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du uns durch deinen Heiligen Geist in alle Wahrheit führst und dass wir die Dinge, die du uns zeigst, gut begreifen können und vor allem auch anwenden können. Sei du bei uns, halte du alle Störende fern und schenke uns eine Liebe für die Wahrheit. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[3:53] Sie ist bekannt für Laster und für Glücksspiel und für alle möglichen Sünden und Dinge, die wir eigentlich wahrscheinlich in unserem Leben nicht gern haben möchten. Die Stadt Las Vegas ist sozusagen ein Synonym für eine verruchte Stadt. Und eine interessante Tatsache, eine erstaunliche Tatsache über die Stadt Las Vegas ist Folgendes: Jedes Jahr werden in Las Vegas 70.000 Dollar oder ich müsste eher sagen, der Nennwert von 70.000 Dollar Falschgeld in dieser Stadt angesammelt. Das ist natürlich ein großes Problem. Aber Falschgeld ist natürlich nicht nur ein Problem für die Spielhöllen von Las Vegas. Falschgeld ist ein Problem, das es auf der ganzen Welt gibt. Und insbesondere in Amerika und in anderen Staaten versuchen Regierungen, Beamte und Menschen, die mit Geld zu tun haben, darauf zu schulen, echtes Geld von Falschgeld zu unterscheiden. Das ist eine sehr wichtige Sache, denn bei solch großen Summen, da geht es um keine Kleinigkeiten.

[5:03] Wenn man Menschen darin schult, Falschgeld zu erkennen, dann ist das keine Kleinigkeit, denn heutzutage sind Geldfälscher in der Lage, das Geld fast dem Original so ähnlich zu machen, dass man es mit bloßem Auge oder ohne Schulung gar nicht mehr wirklich voneinander unterscheiden kann. Die Frage ist also, wie kann ein Experte, jemand, der mit Geld ständig umgehen muss, wie kann er wirklich sicher sein, dass er einen originalen, einen echten Geldschein in den Händen halten kann? Und die Antwort ist ganz einfach: Wenn Sie so ein Training mitmachen, wissen Sie, wie viele falsche Banknoten man Ihnen in die Hand geben wird? Raten Sie mal: keine einzige. Wenn man sich damit beschäftigt, Falschgeld von echtem Geld zu unterscheiden, lernt man lediglich echte Banknoten kennen. Und je genauer man diese echten Banknoten studiert, mit all ihren Details, mit all diesen komplizierten Dingen, die dort in die Banknoten hineingewoben sind, all den spezifischen Dingen, die eben halt nur das Original auszeichnen, je mehr man sich damit vertraut macht, desto mehr wird man am Ende in der Lage sein, auf den ersten Blick Falschgeld von echtem Geld zu unterscheiden.

[6:28] Warum ist das so wichtig? Weil es gerade bei dem Thema Ende der Welt oder die Wiederkunft Jesu mindestens genauso viel Falschgeld im Umlauf gibt wie in Las Vegas. Wenn man heute Menschen fragt, verschiedener Religionen, verschiedener christlicher Kirchen, wie da nun das Ende der Welt sein wird oder wie Jesus wiederkommen wird, da wird man eine ganze Reihe von verschiedenen Theorien bekommen. Und die Frage ist: Woher kann ich wissen, wie es wirklich sein wird? Statt sich mit vielen falschen Dingen zu beschäftigen, sollten wir uns die Zeit nehmen, das Original zu studieren.

[7:08] Wir wollen uns heute Gedanken machen: Wie wird Jesus wirklich wiederkommen? Wir haben ja bereits dieses berühmte Zitat öfter mal angeschaut: Die meisten Menschen stolpern irgendwann in ihrem Leben über Wahrheit, die meisten springen auf, klopfen sich ab und allen weiter, als wäre nichts passiert. Und auch zum Thema Weltende, zum Thema der Wiederkunft Jesu, gibt es Wahrheit. Die Bibel macht Aussagen, die sehr deutlich, sehr einfach und sehr klar sind. Und wenn wir uns wirklich vorbereiten wollen auf das, was dort offensichtlich auf uns zukommt, denn dass dort etwas kommt, das haben wir gesehen, wir haben die Zeichen der Zeit gesehen: die Erdbeben, die Seuchen, die Kriege, wir haben gesehen, wie diese Wehen an Intensität und an Häufigkeit zunehmen. Wir wissen aus der Bibel, aus der Beobachtung, aus der Prophetie, wir wissen, etwas kommt auf uns zu, aber wir müssen in der Lage sein, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden.

[8:07] Und in diesem Sinne wollen wir uns hier heute Gedanken machen darüber, wie wird es sein ganz am Ende? Und den Besten, den man dazu fragen kann, ist kein Theologe und auch kein Wissenschaftler. Den Besten, den man über die Wiederkunft Jesu befragen kann, ist derjenige, der selbst verheißen hat, dass er wiederkommen möchte: Jesus Christus.

[8:30] Und er hat uns Folgendes gesagt in Johannes Kapitel 14 und dort Vers 1. Das allererste, was er zu diesem Thema gesagt hat, ist sehr interessant. Wenn man heute Menschen fragt, wie sie das Ende der Welt betrachten, dann werden die meisten sagen: Naja, da gibt es vielleicht eine Atomkatastrophe, da gibt es einen verrückten Diktator, der völlig ausflippt, da gibt es vielleicht eine Natur-, eine Umweltkatastrophe. Und die meisten Menschen haben Angst. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, die live zuschauen, aber wahrscheinlich kennen wir alle Menschen, die sich Sorgen machen um unseren Planeten, die sich Sorgen machen, wie wird es weitergehen mit unserer Welt.

[9:09] Und Jesus sagt als allererstes: Wenn ihr all das seht, euer Herz erschrecke nicht. Wenn man sich in der Welt umschaut, wenn man die Nachrichten liest und hört, dann gibt es, glaube ich, genügend Grund, sich zu erschrecken, oder? Wenn man sieht, wie Menschen anderen die Köpfe abschlagen, wenn man sieht, wie Menschen aufeinander schießen, wenn man sieht, wie Seuchen und Epidemien jetzt gerade wieder mit Ebola sich verbreiten, man könnte es mit der Angst zu tun bekommen. Und viele Menschen leben, vielleicht nicht in einer bewussten, aber doch in einer unbewussten Angst: Was bringt die Zukunft?

[9:44] Und Jesus sagt als allererstes bei diesem Thema: Euer Herz – und mit dem Herz in der Bibel meint er niemals einfach nur dieses Organ, das Blut in unseren Herzkreislauf pumpt – er meint unser Denken, unsere Vorstellung, unser Urteil – euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.

[10:06] Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt, ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Jesus hatte seinen Jüngern gesagt: Ich werde hingehen, ich werde in den Himmel gehen, ich möchte etwas vorbereiten mit einem bestimmten Ziel. Dort bei meinem Vater sind viele Wohnungen. Und Jesus macht ganz deutlich: Wenn es nicht so wäre, wenn das nur eine Idee wäre, eine Utopie der Menschheit, dass es mal ein Paradies geben wird, ein Leben im Himmel, dann hätte ich es euch gesagt. Jesus, der vom Himmel kommt, weiß, wie es im Himmel ist. Und wenn diese Idee von einem Leben im Himmel, von einer besseren Welt, wenn das nur menschliche Utopie gewesen wäre, sagt er, dann hätte ich es euch gesagt. Jesus war sich nicht zu schade, viele falsche Theorien zu erschüttern. Er hat gesagt: Ihr glaubt, es ist so und so, ich sage euch, es ist anders. Und wenn die Idee von einer guten, schönen, heilen Welt dort draußen irgendwo, wenn das nur eine menschliche Erfindung gewesen wäre, Jesus sagt, ich hätte es euch gesagt.

[11:12] Aber er sagt: Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Nun, manche Menschen haben so ein bisschen die Frage: Naja, Jesus hat vor 2000 Jahren gesagt, er kommt wieder. Und naja, vieles von der Prophetie hat sich erfüllt, das kann man sehen, Daniel, Offenbarung, das kann man nicht leugnen. Aber jetzt sind schon 2000 Jahre vergangen und Jesus ist immer noch nicht wiedergekommen.

[11:47] Nun, das erste, was man dazu sagen muss, ist: Wenn wir das gut aufgepasst haben in den letzten Vorträgen, haben wir gesehen, dass es Prophezeiungen im Buch Daniel gab, die relativ weit an unsere Zeit hineinreichten. Kann mir jemand noch einige der Daten nennen, die so als Endpunkte von danielschen Prophezeiungen wir gelernt haben, so Jahresdaten, wo die 1260 Jahre oder die 2300 Jahre enden würden?

[12:16] 437, das ist ein interessantes Datum. Also ich meine Daten als Endpunkt dieser großen Zeitketten, also als diese großen Zeitketten geendet sind, welche Daten sind uns dann in Erinnerung?

[12:35] 1798 als das Ende der 1260 Jahre und dann 1844 als das Ende der 2300 Abend und Morgen, was uns also sofort sagt, dass vor 1798, dass vor 1844 Jesus niemals hätte wiederkommen können. Punkt Nummer eins. Punkt Nummer zwei.

[12:57] Ich weiß nicht, ob Sie schon mal ein Kind gehabt haben oder mal sicherlich ein Kind gewesen sind. Sie alle kennen die Situation. Eine Mutter geht mit ihrem Kind in den Einkaufsladen, in den Supermarkt und stellt ihr Kind an eine bestimmte Ecke hin und sagt: Bleib hier kurz stehen, ich muss mal ganz schnell dort rüber, ich komme gleich wieder, rühre dich nicht vom Fleck, ich komme wieder. Das Kind bleibt stehen. Jetzt für ein Kind können so 5 Minuten, 10 Minuten sehr lange sein, oder? Und nehmen wir an, die Mutter trifft dort drei Ecken weiter, irgendwo am Gemüsestand, trifft sie eine gute Bekannte und fängt an zu erzählen und erzählt und erzählt und erzählt. Jetzt, welches kleine Kind fängt nach 30 Minuten an, sich zu fragen, ob es überhaupt eine Mutter hat?

[13:53] Jedes Kind, auch wenn es noch so lange dauert, auch wenn es 30, 40, 45 Minuten dauert, weiß: Meine Mutter hat gesagt, sie kommt wieder, und da bin ich felsenfest von überzeugt. Das ist also eine Frage des Glaubens. Und nicht umsonst sagt Jesus, dass wir Glauben haben sollen wie die Kinder.

[14:12] Jesus sagt: Ich komme wieder. Interessanterweise sagt er nicht nur, dass er wieder kommen wird, er gibt uns auch den Grund an, warum er kommen möchte. Manche Menschen glauben, Jesus kommt wieder, um die Welt zu zerstören oder die Bösen zu strafen oder er kommt wieder, weil er das Leid nicht mehr sehen kann. All das sind interessante Gründe, die alle ihren Platz haben, die alle eine Rolle spielen, aber der Hauptgrund, warum Jesus wiederkommt, ist ein anderer.

[14:39] Was ist der Hauptgrund, warum Jesus sagt, dass er wiederkommen wird? Er möchte, dass wir wo sind? Bei ihm sind. Das Ende der Welt ist eigentlich ein wunderbares Thema. Als Menschen, die Jesus nachfragen, als Menschen, die Gott kennenlernen möchten, haben wir die Möglichkeit, natürlich zu ihm zu beten, wir haben die Möglichkeit, in seinem Wort der Bibel zu lesen, wir haben die Möglichkeit, mit anderen Christen uns auszutauschen. Aber heute können wir Jesus nicht wirklich sehen. Wir können ihn nicht betasten, wir können ihn nicht umarmen. Und das stört nicht nur uns, das stört auch Jesus. Und wahrscheinlich ist der Wunsch auf Seiten von Jesus wahrscheinlich sogar noch größer als der Wunsch von unserer Seite. Jesus wünscht sich so sehr, dass wir, für die er gestorben ist, wir, die er geschaffen hat, dass wir bei ihm sind, dort, wo er ist.

[15:40] Wenn ich unterwegs bin und in verschiedenen Ländern Vorträge halte, dann habe ich die Möglichkeit, mit meiner Frau zu telefonieren. Ich habe sogar die Möglichkeit, über Skype sie vielleicht mal zu sehen. Aber all das ist kein Vergleich dazu, zu dem Moment, wo ich wieder hier in Stuttgart bin, um dort zu sein, wo sie ist. Und wenn wir eine echte Beziehung zu Jesus haben möchten, dann werden wir uns auf diese Wiederkunft freuen.

[16:09] Nun, die Jünger, als sie davon hörten, dass es eine Wiederkunft geben wird, waren natürlich äußerst beeindruckt und hatten einen Haufen an Fragen. Wir haben ja einige dieser Fragen bereits angeschaut in unserem Seminar. Zum Beispiel hier, als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Wir haben gesprochen, wie Jesus über diesen Tempel gepredigt hat, wie er gesagt hat: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Und wie die Jünger das als das Ende der Welt interpretiert haben.

[16:42] Wir haben gesehen, wie Jesus Zeichen gegeben hat. Können wir uns einige der Zeichen erinnern, die Jesus gegeben hat, als Hinweise auf das baldige Kommen seiner Wiederkunft? Welche Zeichen fallen uns ein? Erdbeben zum Beispiel. Was haben wir noch gesagt? Hungersnot. Was noch? Kriege und Kriegsgerüchte. Und was hatten wir noch?

[17:05] Seuchen und wir hatten Verführungen und einige andere Dinge, die wir aufgezählt haben. Interessanterweise ist das allererste, was Jesus gesagt hat, nicht die Seuche, nicht der Krieg, auch nicht die Gesetzlosigkeit. Das allererste, was er sagte, war: Habt Acht, dass euch niemand verführt.

[17:25] Wir haben in der vergangenen Woche etliche Dinge gelernt über Verführung des Satans, wir haben über Irrlehren gesprochen, Systeme, die in der Prophetie vorhergesagt worden sind, die mit Verführung zu tun hatten. Aber heute wollen wir den Fokus legen auf die eigentliche Verführung, von der Jesus hier ganz konkret und spezifisch spricht.

[17:47] Er sagt: Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ja, wie werden sie verführen? In Vers 25 sagt er: Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Wenn sie nun zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so tut was? Geht nicht hinaus! Siehe, er ist in den Kammern, so glaubt es nicht!

[18:16] Jetzt, gemäß dessen, was Jesus gesagt hat, womit würde die Verführung zusammenhängen? Mit welchem Aspekt? Kann das jemand schon sehen in diesem Vers?

[18:27] Mit seinem Kommen, ja.

[18:33] Was besonders, welcher Aspekt seines Kommens würde Teil der Verführung sein?

[18:38] Ja, die Art und Weise seines Kommens. Die Verführung hat nicht so sehr damit zu tun, mit der Zeit seines Kommens oder ob er überhaupt kommt, sondern die Verführung würde insbesondere mit der Tatsache zusammenhängen oder den Aspekt beleuchten: Wie kommt er wieder? Da würden also Menschen predigen oder zumindest behaupten, Jesus sei wiedergekommen, wenn er gar nicht wiedergekommen ist.

[19:03] Wenn also Jesus als allererstes gesagt hat: Achtet, dass euch niemand verführt, meint er natürlich im Allgemeinen die Verführung, die es gibt in der Bibel. Aber im Speziellen meint er: Habt Acht, dass ihr über die Art und Weise der Wiederkunft nicht verführt werdet. Und wir haben gesehen, dass Jesus in dem Kapitel mehrmals sagt: Habt Acht, dass euch niemand verführt. Es werden falsche Christusse aufstehen, es werden falsche Propheten aufstehen, es werden viele Wunder geschehen. Habt Acht, habt Acht, habt Acht!

[19:36] Also, wenn Jesus Christus selbst sagt, dass es eine wichtige Sache ist, zu wissen, wie er wiederkommt, müssen wir das genauer betrachten.

[19:46] Denn Jesus sagt: Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. Nicht nur sagt Jesus, dass die Wiederkunft in ihrer Art und Weise offensichtlich nachgeahmt, verfälscht werden würde, er sagt sogar, dass das Kennzeichen dieser Fälschung das sein wird, dass es irgendwie geheim sein wird. Für manche Menschen zumindest, irgendwie so, dass sie es nicht selbst sehen können, dass sie es nicht selbst bemerken können: Siehe es in der Wüste, siehe es in den Kammern. Aber Jesus sagt als Antwort darauf: Wenn ich wiederkomme, dann ist das wie der Blitz.

[20:26] Ich weiß nicht, wer von Ihnen hat schon mal einen Blitz gesehen? Ich meine jetzt nicht den Blitz, den man auf der B10 oder B14 hier manchmal so sieht, wenn man zu schnell fährt. Nein, ich meine so einen richtigen, gewaltigen Blitz. Vor einiger Zeit, einigen Wochen, einigen Monaten, bin ich in Malaysia gewesen mit dem Ronny und da waren wir so fast mitten im Dschungel. Da gab es so eine Institution, wo wir gewesen sind, die war auf dem Hügel und da gab es ein gewaltiges Tropengewitter. Und wenn die dort in Malaysia Gewitter haben, dann knallt und schallt das wirklich aus allen Löchern, die man sich vorstellen kann. Unfassbar.

[21:11] Ich kann mich erinnern, wir saßen dort im Speisesaal, haben gemeinsam das gute chinesisch-malaysische Essen genossen. Es hatte schon geregnet, wirklich wie die Engländer sagen: raining cats and dogs. Es war unfassbar. Und plötzlich hat das geknallt, weiß nicht Ronny, ob du dich erinnern kannst, als ob eine Bombe explodiert wäre. Ich habe meine Stäbchen fallen lassen und aufgeschwungen. Und selbst die Hunde, die sonst niemals in dieses Gesundheitszentrum hinein dürfen, die immer nur draußen herumstreunen, weil es wirklich hygienisch sehr sauber dort sein soll und die jedes Mal geschlagen werden, wenn sie auch nur meterweise auf das Gesundheitszentrum sich herannahen, die sind plötzlich mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren pudelnass, saßen da plötzlich in der Mensa. Völlig erschrocken.

[22:04] Mit anderen Worten: Wenn es blitzt und donnert, kriegt das wirklich jeder mit.

[22:12] Nun, Jesus sagt: Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird seinen Schein nicht geben und die Sterne werden vom Himmel fallen, die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen. Das ist kein Ausdruck von: Ich bin so toll. Das ist ein Ausdruck von einem hebräischen Idiom für Hilfe. Was passiert jetzt? So wie der Hund in Malaysia, der mit angezogenen Ohren, eingezogenem Schwanz sich fragt: Was passiert jetzt?

[22:47] Sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Also Jesus macht ganz deutlich: Die Wiederkunft ist keine geheime Sache. Die Wiederkunft Jesu ist etwas, das betrifft die gesamte Welt. Und wenn Sie, liebe Freunde, liebe Freundinnen, wenn Sie ein Teil der Menschheit sind – und das sind Sie per Definition – dann geht sie die Wiederkunft Jesu an. Es gibt heute vielleicht Menschen, die sagen: Das interessiert mich nicht. Aber es kommt der Zeitpunkt, wo es jeden Menschen interessieren wird, wo jeder Mensch auf diesem Planeten mit der Wiederkunft Jesu konfrontiert werden wird, ob er will oder nicht.

[23:28] Der Zeitpunkt kommt, alle Geschlechter der Erde werden sich an die Brust schlagen, egal im Norden, Süden, Osten, Westen. Und wenn das so ist, wäre es nicht gut, jetzt schon etwas zu lernen über diese Zeit?

[23:45] Wie viele Menschen werden Jesus kommen sehen? Die Bibel gibt eine sehr deutliche und sehr einfache Antwort. In Offenbarung 1, Vers 7 heißt es: Siehe, er kommt mit den Wolken, und wie viele Augen? Jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter der Erde.

[24:11] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, das Erste, was wir lernen wollen über die Wiederkunft Jesu ist: Du, lieber Freund, liebe Freundin, du selbst wirst ihn sehen. Heute haben wir vielleicht ab und zu mal ein Bild von ihm, aber wenn er dann wirklich kommt, werden wir kein Bild brauchen, kein Nachrichtenreporter, der uns sagen wird: Übrigens, Jesus ist gekommen in Rio de Janeiro oder in Lagos oder in Moskau. Aber wenn Sie Jesus nicht selbst sehen, ist es nicht Jesus.

[24:43] Die Bibel sagt in Apostelgeschichte 1, Vers 9: Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Die Jünger hatten nach der Auferstehung Jesu noch einmal ein paar Wochen Zeit, sich mit ihm zu unterhalten, Dinge auszutauschen, die letzten Instruktionen zu bekommen. Und schlussendlich haben sie sich getroffen auf jenem Berg, und Jesus hat noch einmal einige letzte Anweisungen gegeben. Ich kann mir vorstellen, wie sie so da standen und gefragt haben: Was sollen wir dann tun? Wie soll es weitergehen? Wo sollen wir zuerst hingehen? Was sollen wir predigen? Was sollen wir erstmal vielleicht lieber weglassen? Gib uns ein paar Hinweise. Und Jesus spricht und sagt dies und sagt jenes. Er sagt: Geht hin in alle Welt, verkündet das Evangelium. Er sagt das und solches. Und während er predigt, plötzlich merken sie, wie die Stirn Jesus immer größer wird, aber nicht, weil Jesus anfängt zu wachsen, sondern weil er sich vom Boden abhebt. Unter ihm ist eine Wolke.

[25:45] Nun, haben die Jünger ihn fortfahren sehen, ja oder nein, mit ihren eigenen Augen? Und so wird Jesus wiederkommen. Sie haben ihn gesehen, von ihren Augen weg, sie sahen ihn, wie er empor gehoben wurde auf einer Wolke. Wir haben gerade gesehen: Er kommt mit einer Wolke wieder. Und als sie unverwandt – jetzt, unverwandt klingt ein bisschen merkwürdig, das bedeutet völlig baff, also konnten sich gar nicht erklären, was jetzt gerade passiert, haben alles um sich herum vergessen – und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahin fuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Ganz, ganz interessant. Stellen Sie sich vor, Sie unterhalten sich mit Ihrem großen Lehrer, Ihrem besten Freund, Ihrem Erlöser, Jesus Christus, und er fängt plötzlich an, in den Himmel zu fahren. Würden Sie nicht auch in den Himmel schauen? Und da stehen plötzlich zwei Männer und sagen: Was guckt ihr eigentlich in den Himmel? Was gibt es da so großes zu schauen? Was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in der was? Derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen.

[27:01] Weiß nicht, wer von uns hat schon mal ein Flugzeug gesehen, das gestartet ist. Am Anfang ist das Flugzeug groß, das Flugzeug fliegt zwar nicht mit den Wolken des Himmels, aber zumindest in die Wolken des Himmels. Und während es startet, wird es immer, also wenn es dann fliegt, wird es immer kleiner und kleiner und kleiner und kleiner und kleiner. Und dann sieht man es noch, und dann sieht man es kaum noch, und dann ist das so ein Punkt, und irgendwann ist der Punkt weg. Und genau so wird Jesus wiederkommen, nur halt genau andersrum. Plötzlich wird man ihn sehen, diese kleine Wolke, wie sie näher kommt, näher und näher und näher und näher.

[27:45] Wenn Lukas 21, Vers 27 steht: Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Jesus kam schon mal zu dieser Erde, aber nicht mit großer Kraft und nicht mit Herrlichkeit. Er kam als kleines, einfaches Baby. Aber wenn Jesus das zweite Mal kommt, kommt er mit großer Kraft und mit Herrlichkeit.

[28:10] Nur, es gibt einige Menschen, die sind besonders klug und die sagen: Naja, wenn ihn jeder sehen soll, also nicht nur die Deutschen, sondern auch die Südafrikaner und die Chilenen und die Menschen auf Hawaii und die Japaner und die Inder, dann muss er ja die Naturgesetze außer Kraft stellen, weil die sitzen ja alle irgendwo auf einem verschiedenen Punkt auf diesem Erdball. Wie sollen denn alle gleichzeitig sehen? Welche Wolke ist so groß, dass man ihn von jeder Seite sehen kann?

[28:47] Naja, das klingt erstmal sehr logisch, aber man muss dabei bedenken, dass Jesus nicht alleine kommt. Nun, warum wissen wir das? Mit wem kommt Jesus dann wieder?

[28:58] Die Bibel sagt uns: Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen. Wenn Jesus wieder kommt, kommt er nicht nur mit ein paar oder einigen wenigen, er kommt tatsächlich mit allen heiligen Engeln.

[29:19] Jetzt, schätzen Sie mal, wie viele Engel gibt es? Das würde mich interessieren, was sagen Sie? Jetzt würden Sie schätzen, wie viele Engel? Also die Bibel hat diese Formulierung: 1000 mal 1000 und 10.000 mal 10.000. 1000 mal 1000 sind was? Eine Million. 10.000 mal 10.000 sind? 100 Millionen. Offensichtlich ist das keine genaue, exakte Angabe, es soll nur die Idee vermitteln von ziemlich vielen.

[29:51] Wenn allein jeder Mensch, der heute gerade lebt, einen guten Schutzengel hat, wir sind momentan 7 Milliarden Menschen, dann wären das ja schon mal 7 Milliarden Engel. Wenn wir davon ausgehen, dass es eventuell auch Engel gibt, die jetzt nicht gerade immer als Schutzengel unterwegs sind mit einem Menschen und vielleicht auch Engel gibt, die sich sonst noch so in das gesamte Universum zu kümmern haben, das ein bisschen größer ist als unser kleiner Planet, dann bekommt man so eine Idee, warum die Bibel auch von Myriaden, von einer unzählbaren Anzahl von Engeln spricht.

[30:23] Und wenn die alle kommen, dann glaube ich, wird man nicht mehr viel Platz zwischen einem Engel und dem nächsten sehen. Dann ist der gesamte Himmel, und zwar im Norden, Süden, Osten, Westen, egal, über Hawaii oder über Japan, Südafrika oder über Stuttgart, von Engeln übersehen. Und ob dann Jesus mal eine Runde dreht, damit ihn auch alle sehen, das werden wir sehen. Aber Fakt ist: Jeder wird es mitbekommen. Oder glauben Sie, dass wenn der ganze Himmel voller Engel ist, Sie das nicht bemerken werden?

[31:00] Jesus sagt: Es wird sein wie ein Blitz von Ost nach West. Jetzt, wenn es blitzt, dann ist es ja meistens – nicht immer, aber nehmen wir an, es blitzt in der Nacht, dann ist es eigentlich dunkel, oder? Aber im Moment, wo es blitzt, ist es was? Hell, taghell. Und genau so wird es sein, wenn Jesus in der Nacht wiederkommt, wird es taghell sein, weil das Licht von Milliarden und Abermilliarden Engeln, die nicht einfach irgendwie, sondern in ihrer Herrlichkeit kommen, wird den Erdball erleuchten, als wäre das Universum Flutlicht auf diesen Planeten gerichtet.

[31:37] Nun, wozu kommen die Engel? Es heißt hier: Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln, von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. Interessanterweise ist diese landläufige Idee von Jesus, der hier auf den Erdboden kommt und uns dann alle begrüßt, vielleicht und sagt: Hast du gut gemacht, nicht richtig. Biblisch gesehen wird Jesus uns offensichtlich gar nicht einsammeln, sondern die Engel.

[32:09] Das heißt, was dann passieren wird, ist, wenn die Engel kommen, stelle mir das praktisch vor, wie dann plötzlich der ganze Himmel erleuchtet sein wird von der Herrlichkeit Gottes und dann die Engel herabkommen werden. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wie Sie sich fühlen werden, wenn ein Engel zu Ihnen fliegen wird und sagt: Kommt. Die Engel haben die Aufgabe, alle Auserwählten zu versammeln, egal von welchem Teil der Erde. Und das wird eine großartige Szene sein. Ich glaube, es wird etwas sein, was wir uns heute kaum vorstellen können, was auch jeder Künstler nur wirklich sehr bruchstückhaft darstellen kann.

[32:48] Nun, die Frage heißt hier: Kommt Jesus leise wieder? Wahrscheinlich vermuten Sie schon, das kann nicht der Fall sein. Wenn dort die gesamte Engelschaft den Himmel erleuchtet, dann wird das nicht leise vonstatten gehen. Und genauso sagt uns die Bibel auch, dass es ein hörbares Ereignis sein wird.

[33:04] 1. Thessalonicher 4 und dort Vers 16 steht: Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Nun, hier gibt es einige Schlüsselwörter in diesem Text, die uns helfen zu verstehen, was dort passiert. Zum Beispiel: Befehl, Stimme und Posaune.

[33:31] Was drücken all diese Worte aus? Befehl. Hat jemand von uns schon mal einen Befehl erhalten? Also, wenn in der Armee ein Befehl ergeht, dann wird der selten geflüstert, oder? Ein Befehl ist deutlich, klar und unmissverständlich. Wenn ich Ihnen etwas befehle, dann wird das der Tonfall auch schon sagen, oder? Das hört man. Das ist dazu da, gehört zu werden.

[33:59] Da wird ein Befehl ergehen, da wird die Stimme des Erzengels ertönen. Erzengel ist ein Begriff, der bedeutet, dass jemand über den Engel befiehlt. Ein Erzengel ist der Arkangelos, der den Engeln quasi als General, als Kommandant, als Oberbefehlshaber vorsteht. Und wenn man einer Gruppe von Hunderten oder Tausenden oder vielleicht Millionen Engeln ein Befehl geben möchte, dann geht das nicht so von Ohr zu Ohr, dann geht das mit einem lauten, deutlichen Befehl.

[34:31] Also, wenn man einen Befehl, wenn man eine Stimme des Erzengels, der also Befehle erteilen wird, die Engel werden nicht einfach irgendwie kommen, wir werden hören, wie befehlshabende Engel den anderen Engeln sagen: Du gehst dahin, du gehst dahin, ihr zahlt euch auf, dort gibt es jemand, dort gibt es jemanden zu holen. Und nebenbei erschallt auch noch die, was?

[34:53] Die Posaune Gottes. Jetzt, die Posaune ist was für ein Instrument. Ich weiß nicht, wer von uns Posaune spielt, aber mit der Posaune kann man schon mit einer menschlichen Lunge relativ viel Lärm machen. Wie viel mehr, wenn es sich um die Posaune Gottes handelt?

[35:11] Interessanterweise dieser Vers hier, in Jeremia 25 Vers 30 heißt es: Und du sollst ihnen all diese Worte weissagen und zu ihnen sagen: Der Herr wird von der Höhe herab brüllen und seine Stimme erschallen lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird laut brüllen über seine Weide hin, ein Lied wie die Keltertreter wird er anstimmen über alle Bewohner der Erde.

[35:34] Jetzt, welches, wenn man brüllen hört, nicht wahr, woran denkt man normalerweise? An Löwen, nicht wahr, weil ein Löwe brüllt. Ich kann mich erinnern, wenn wir als Kinder zu Hause gewesen sind und im Sommer dann der Zirkus immer eine Station in unserer Kleinstadt gemacht hat, dann direkt neben unserem Haus war so eine große Wiese, wo der Zirkus immer war und dann hat es da diesen Löwenzwinger auch gegeben und dann sind wir abends immer eingeschlafen mit dem Löwengebrüll, haben uns ein bisschen gefühlt wie in Afrika. Und es ist schwer einzuschlafen, wenn der Löwe brüllt. Aber hier brüllt nicht der Löwe, hier brüllt wer?

[36:12] Hier brüllt Gott. Das ist ungefähr die lauteste Verwendung der Stimme, die es gibt. Ein sehr interessanter Vers.

[36:20] Also Jesus kommt wieder, nicht nur sichtbar, nicht nur mit allen Engeln, Jesus kommt wieder hörbar.

[36:28] Nun, was passiert mit uns, wenn Jesus wiederkommt? Was wird passieren, wenn dieses gewaltige Ereignis stattfinden wird?

[36:42] Bibel sagt in 1. Korinther 15 und dort Vers 51: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Ich weiß nicht, ob Sie gerne Geheimnisse mögen, aber dieses Geheimnis wird offenbart. Paulus sagt: Ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen. Jetzt, entschlafen, wenn wir noch lernen, ist ein Begriff für sterben. Das sagen wir heute auch. Und ich wäre jetzt friedlich eingeschlafen. Paulus sagt uns: Nicht alle Menschen werden sterben. Ist ja auch ganz offensichtlich, es muss Menschen geben, die bei der Wiederkunft Jesu noch dabei sind, lebendig, damit sie ihn hören und sehen können. Jedes Auge wird ihn sehen. Nicht alle werden sterben. Wir werden aber was?

[37:25] Alle verwandelt werden. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich persönlich habe einen Wunsch: Ich möchte eigentlich nicht sterben. Nun, wenn es soweit sein sollte und es Gottes Wille ist, dann werden wir übrigens ein Thema haben, jetzt am Samstagabend: Das Geheimnis des Todes gelöst. Was passiert, wenn wir sterben? Aber eigentlich wünsche ich mir, dabei zu sein unter den Lebenden, wenn Jesus wiederkommt. Ich möchte diesen aufgerissenen Himmel sehen, ich möchte diese Posaune hören, ich möchte Jesus sehen in seiner Herrlichkeit. Wie es mit Ihnen? Aber eins ist sicher: Egal, ob wir sterben oder ob wir lebendig sein werden an jenem Tag, wir werden alle verwandelt werden.

[38:14] Vielleicht mögen Sie Ihren Körper, vielleicht finden Sie sich ganz toll und sagen: Besser als ich kann sowieso niemand aussehen, es gibt an mir nichts zu verbessern. Aber dann gehören Sie wahrscheinlich zu einer ganz kleinen Minderheit von Menschen. Die meisten Menschen wünschen sich doch irgendwie anders zu sein, als sie gerade sind, oder? Wir sind unzufrieden mit der Art und Weise, wie wir aussehen, oder mit der Größe, mit der Breite, egal, mit was wir haben. Manchmal sind wir auch wirklich krank und wir wünschen uns so sehr, wieder gesund zu sein. Die Bibel sagt, wir werden alle verwandelt werden. Ja, wie werden wir verwandelt werden?

[38:46] In Philipper 3, Vers 20 heißt es: Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, also den Leib, den wir jetzt haben, der ist nichtig, ist Todes, wird irgendwann sterben, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der sich alle Dinge untertan machen kann.

[39:13] Also, wie wird unser verwandelter Leib dann aussehen? Womit kann man ihn vergleichen? Unser nichtiger Leib soll verwandelt werden, dass er gleich werde welchem Körper oder welchem Leib?

[39:26] Seinem verherrlichten Leib. Jetzt, Jesus hat gelebt unter uns als Mensch, von Fleisch und Blut. Er ist gestorben, er ist auferstanden. Und das meint die Bibel mit dem verherrlichten Leib: den Körper, den Jesus hatte nach seiner Auferstehung. Frage: Für alle, die sich ein bisschen auskennen in der Bibel, als Jesus auferstanden ist, hat man ihn noch als Jesus erkennen können? Ja oder nein? Machen wir eine Abstimmung. Wer sagt ja? Wer sagt nein?

[39:59] Nun, also, eins ist sicher: Die Jünger hatten zunächst mal ein Problem, ihn zu erkennen. Sie haben ihn nicht gleich sofort erkannt. Auf die Distanz, als sie dann im Brot saßen zum Beispiel, ja. Aber als sie dann näher kamen, als sie dann seine Stimme gehört haben, als sie ihn gesehen haben, etwas deutlicher, haben sie ihn wiedererkannt. Ja, der Thomas spricht, als er seine Wunden: Mein Herr und mein Gott.

[40:26] Manche Menschen fragen sich: Werden wir uns wiedererkennen dann im Paradies, auf der neuen Erde, wo auch immer? Werden wir uns wiedererkennen? Werde ich meinen Ehepartner noch so erkennen? Wird er noch so aussehen, wie ich ihn kennengelernt habe? Oder sind wir dann alle ganz perfektionierte Einheitswesen, die alle nur noch quasi mit Nummer zu unterscheiden sind? Nein, man wird uns wiedererkennen, nur mit dem Unterschied, dass jetzt alle Krankheit, alle Schwäche, alle Gebrechen, all das weg ist.

[40:56] Jesus hatte einen verherrlichten Körper. Übrigens, hat er noch gegessen? Hat er noch essen können? Oh, hat einiges gegessen, Fisch zum Beispiel und andere Dinge. Man konnte ihn anfassen, er hatte noch Fleisch und Blut. Ja, er sagt: Ich bin kein Geist, ein Geist hat nicht Fleisch und Blut, aber ich habe noch Fleisch und Blut, fasst an. Das heißt, unser verherrlichter Leib ist dann immer noch was ganz Greifbares. Wir sind dann keine durch das Universum schwebenden Geister. Und darauf freue ich mich. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich freue mich darauf, diesen neuen Körper zu haben. Und ich bin mir ganz sicher, dass wenn wir Jesus nachfolgen und sein Wort zu unserem Maßstab machen und wir dann verwandelt werden, wir werden so dankbar sein, dass unser Schöpfer uns auch wieder neu schaffen kann.

[41:50] Was passiert übrigens mit der Erde, wenn der Herr wiedergekommen ist? Wir sind dabei immer noch zu sehen, was sind die Kennzeichen der Wiederkunft. Wenn wir kurz zusammenfassen bis dahin, können wir sagen: Wenn Jesus wiederkommt, werden wir es sehen können. Wenn Jesus wiederkommt, werden alle Engel dabei sein. Wenn Jesus wiederkommt, werden wir es hören. Und wenn Jesus wiederkommt, werden wir verwandelt sein. Heißt also im Umkehrschluss: Wenn jemand behauptet, Jesus ist wiedergekommen, und Sie haben immer noch Ihre Warze im Gesicht und Sie haben da kein Engel im Himmel gesehen und auch kein Posaunenschall gehört, dann war es irgendjemand anders, nur nicht Jesus. Das ist genau dieses Prinzip des die wahren Kennzeichen des originalen Geldes kennenlernen.

[42:33] Und es gibt noch ein Kennzeichen: Wenn Jesus wirklich wiederkommt, passiert etwas mit diesem Planeten. Nicht nur werden wir verwandelt von schlecht zu gut, auch unser Planet wird verwandelt. Allerdings nicht von schlecht zu gut, sondern eigentlich müsste man sagen, von schlecht zu ganz schlecht, wie wir jetzt sehen werden. Es heißt in Jeremia 4, Vers 23: Ich schaute das Land an, siehe, es war was? Wüst und öde. Und den Himmel, und er war finster.

[43:05] Nun, wüst und öde, das ist selbsterklärend. Ein totales Chaos. Das hebräische Wort hier ist tohu wabohu, alles durcheinander geworfen. Jesus hatte ja als Beispiel für die Wiederkunft, welches Ereignis nochmal erwähnt, welches historische Ereignis, das sich schon lange erfüllt hatte, sollte ein Gleichnis, ein Beispiel sein für die Wiederkunft? Die Zerstörung von Jerusalem. Nun, Jerusalem war eine relativ schöne Stadt, hatte einen großen Tempel. Jetzt, wie viel blieb übrig von Jerusalem, nachdem dieses Ereignis eintraf? Jesus sagt: Kein Stein blieb auf dem anderen. Wenn Jesus wiederkommt, werden all die großen Hochhäuser, die großen Gebäude, all das, was wir so heute kennen in unserer Welt, wird alles zerstört und vernichtet sein. Da bleibt buchstäblich kein Stein auf dem anderen. Wenn also jemand sagt, Jesus ist wiedergekommen und Ihr Haus steht noch und der Weinberg ist immer noch so schön wie vorher, dann ist es irgendjemand anders, aber nicht Jesus.

[44:14] Das heißt hier: Ich sah die Berge an und siehe, sie beben, alle Hügel wanken. Ich stelle mir das praktisch vor, wie das aussieht, wie wenn hier die Weinberge und ich war plötzlich zu zittern. Ich sah und siehe, da war kein Mensch und alle Vögel unter dem Himmel waren weggeflogen. Ich sah und siehe, das Fruchtland war eine Wüste und alle seine Städte waren zerstört. Nicht nur einige, sondern wie viele Städte? Alle Städte, auch Stuttgart oder aus welcher Stadt wir auch kommen oder zuschauen. Nicht wahr? Auch Wien, auch Rostock, Tübingen, alle Städte, alle seine Städte waren zerstört vor dem Herrn und vor seinem grimmigen Zorn. Denn so spricht der Herr: Das ganze Land soll Wüste werden, aber ich will mit ihm doch nicht ganz ein Ende machen. Was passieren wird mit diesem Wüstenland, mit dieser Wüsten Erde, mit dieser völligen Zerstörung, dass sie doch nicht ganz am Ende ist, das werden wir sehen in einem anderen Thema in der nächsten Woche.

[45:18] Also fassen wir zusammen: Jesus kommt wieder. Er kommt sichtbar wieder. Er kommt mit allen Engeln wieder. Er kommt hörbar wieder. Er kommt in der Herrlichkeit seines Vaters. Und wir werden verwandelt werden. Und jetzt haben wir gesehen: Wenn Jesus wiederkommt, wird die gesamte Erde, so wie wir sie kennen, nicht mehr dieselbe sein. Also glauben Sie, diese Kennzeichen sind sicher genug, dass man dann, wenn man sie kennt, Wahrheit von Fälschung unterscheiden kann? Ohne Frage.

[45:50] Vielleicht sagen Sie auch heute, oder auch die, die live zuschauen oder später dieses Video anschauen: Ich habe aber gehört, dass Jesus in Wirklichkeit wie ein Dieb in der Nacht kommt. Ich habe gelesen, ich habe gehört, ich habe Filme gesehen, wo beschrieben wurde, gezeigt wurde, dass Jesus die Heiligen in einer Art geheimen Entrückung wie ein Dieb in der Nacht hinweg nimmt. Vielleicht haben Sie das schon mal davon gehört. Jetzt vor kurzem ist gerade wieder ein Film herausgekommen, der das beschreibt. Da sitzt man in dem Flugzeug, fliegt nichtsahnend durch die Gegend und plötzlich ist der Pilot auf und davon, nicht mehr aufzufinden. Entrückt. Jesus kommt doch wie ein Dieb in der Nacht. Geheim, oder?

[46:39] Nun, wollen wir eine Umfrage machen. Wer von Ihnen glaubt, dass Jesus wie ein Dieb in der Nacht kommt? Würden Sie sagen: Ja, das stimmt? Okay. Wer sagt: Nein, das stimmt nicht? Wer sagt: Ich bin mir nicht ganz sicher?

[46:57] Nun, diese Phrase "Dieb in der Nacht" kommt tatsächlich in der Bibel vor und zwar genau genommen zweimal. Hier das erste Mal.

[47:04] Erste Thessalonicher 5, Vers 2: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie was? Wie ein Dieb in der Nacht. Jetzt, also, kommt Jesus wie ein Dieb in der Nacht, ja oder nein? Doch, es steht doch da, der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. Er kommt wie ein Dieb in der Nacht. Das steht da. Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

[47:26] Nun, wenn Sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, dann wird sie das Verderben schnell überfallen, wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Jetzt, Achtung, der nächste Vers ist sehr wichtig: Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der was? Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. Also, kommt der Tag wie ein Dieb in der Nacht, ja oder nein?

[48:00] Kommt er für alle wie ein Dieb in der Nacht? Das ist der entscheidende Punkt. Jesus kommt wie ein Dieb in der Nacht, aber er kommt nicht für alle wie ein Dieb in der Nacht, sondern nur für diejenigen, die sich wo befinden? In der Finsternis. Und das meint jetzt nicht den Teil der Erde, der gerade nicht von der Sonne angestrahlt wird, sondern es meint geistliche Finsternis.

[48:19] Heute glauben interessanterweise viele Christen, dass Jesus für sie wie ein Dieb in der Nacht kommen wird durch die geheime Entrückung. Dabei sagt die Bibel: Jesus kommt nur für diejenigen wie ein Dieb in der Nacht, die in der geistlichen Finsternis sind. Das heißt hier weiter, das ist das zweite Mal, wo diese Phrase vorkommt, in 2. Petrus 3, Vers 10: Es wird aber der Herrentag kommen wie ein Dieb. Ohne Frage. Aber was wird passieren? Dann werden die Himmel zergehen mit was? Großem Krachen.

[49:05] Jetzt, wenn schon ein einsamer Blitz, der nicht mal wahrscheinlich göttlich ursprünglich war, sondern einfach nur so ein Tropenblitz war, mich aus meiner Fassung gebracht hat, wegen dem lauten Krachen, wird man es merken, wenn Jesus wiederkommt, ja oder nein? Glauben Sie, Sie kriegen es mit. Wenn der Himmel zergehen wird mit lautem Krachen, wenn die Elemente vor Hitze schmelzen und die Erde und die Werke, die darauf sind, ihr Urteil finden werden.

[49:29] Also, wenn Jesus sagt, er kommt wieder wie ein Dieb, oder wenn es heißt, der Tag des Herrn – denn wer ist der Herr? Der Herr ist Jesus Christus, also der Tag Jesu Christi – wenn er wiederkommt, wenn dieser Tag sein wird wie ein Dieb in der Nacht, bezieht sich das nicht darauf, dass er geheim kommt. Jesus hat ja gesagt: Wenn Sie sagen werden: Sieh es in den Kammern, sieh es in der Wüste, glaubt es nicht. Wenn sie euch weismachen wollen, dass die Wiederkunft geheim ist, dann ist es eine Verführung. Aber er sagt: Ich komme wie ein Dieb in der Nacht für diejenigen, die in der Finsternis sind.

[50:05] Und er erklärt das weiter hier, in Matthäus 24, Vers 42: Er sagt darum, was ist das nächste Wort? Wachet, denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Verzeihung. Darum seid auch ihr bereit, denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

[50:27] Frage: Wer von Ihnen hat schon mal einen Anruf bekommen, wo jemand gesagt hat: Herr so und so, Frau so und so, ich gehe davon aus, dass Sie heute Abend um zwei Uhr nachts schlafen werden, richtig? Ich plane heute in Ihr Haus einzubrechen. Ich würde gern Ihren Fernseher stehlen, sofern Sie einen haben, Ihren Computer stehlen, ich würde gern auch Ihr Bargeld, das Sie dort in der Truhe auf dem Schrank haben, mitnehmen. Wer von Ihnen hat schon mal so einen Anruf bekommen? Warum werden Sie wohl nie so einen Anruf bekommen? Aus einem einfachen Grund: Ein Dieb sagt niemals, wann er kommt. Das Wesen eines Diebes ist, dass er zu einem Zeitpunkt kommt, den man nicht kennt. Denn wenn man den Zeitpunkt kennen würde, was würde man tun? Man würde wachen, sich darauf vorbereiten und dann wäre der Dieb eben kein Dieb mehr, weil er könnte eben nichts mehr ausrichten.

[51:31] Jesus sagt: Ich komme wie ein Dieb in der Nacht, mit anderen Worten, es wird überraschend sein, unvorbereitet – für wen? Für alle diejenigen, die gesagt haben: So ein Quatsch, es wird eh nicht passieren. Gott gibt es nicht, Jesus gibt es nicht, alles nur Märchen, alles nur Panikmache, Sensation. Es wird Sie plötzlich überkommen. Wir haben gerade gelesen: Wenn sie sagen werden: Friede und Sicherheit. Interessanterweise zwei Worte, die wir heute immer wieder hören, in der Politik, in den Nachrichten: Friede und Sicherheit. Deswegen ist es so wichtig, sich heute Gedanken zu machen über dieses Thema. Heute, auch wenn es noch in der Zukunft liegt, heute sich Gedanken zu machen, wie wird es sein? Heute schon die Zeichen der Zeit zu beobachten, um zu sehen, wir rücken dem Ereignis immer näher.

[52:26] Denn wer im Licht sich befindet, wer dem Wort Gottes vertraut und im Lichte des Wortes Gottes die Prophezeiung studiert, für den kommt Jesus nicht wie ein Dieb in der Nacht. Er wird wissen: Jetzt ist es soweit. Aber lernt die Bibel nicht, so werden vielleicht einige fragen, dass es zwei Phasen der Wiederkunft gibt. Diese Theorie, die heute von den allermeisten, der wirklich an der Bibel interessierten Christen geglaubt wird, besagt nämlich, dass Jesus erst die Gläubigen geheim entrückt und dann gibt es eine siebenjährige Trübsalszeit, in der dann in der Mitte der Antichrist erscheint und dann gibt es dann die generelle Wiederkunft. Und man stützt das auf diese Idee, dass es dort verschiedene Worte im Griechischen für die Wiederkunft gibt und sagt: Naja, das eine Wort bezeichnet die geheime Entrückung, wenn wir alle in den Himmel gehen, und das andere Wort bedeutet dann, wenn Jesus dann sichtbar wiederkommt. Also, gibt es diese zwei Phasen?

[53:19] Schauen wir uns die Bibel kurz an. Hier in 1. Thessalonicher 4, Vers 15: Dieses griechische Wort, das angeblich Entrückung bedeuten soll, ist Parousia. Und wir schauen uns mal ganz kurz dieses Wort an. Übrigens, das Wort Parousia ist auch die Grundlage einer anderen Theorie, die Sie vielleicht gehört haben, wenn Sie mal mit unseren Freunden von den Zeugen Jehovas gesprochen haben. Die glauben nämlich, Jesus ist schon wiedergekommen. Und zwar geistlich. Und auch sie stützen das auf diese Parousie. Er wäre unsichtbar, quasi geheim schon wiedergekommen. Es gibt einen Teil der Christen, die sagen, er wird irgendwann in der Zukunft unsichtbar geheim kommen. Und andere sagen, naja, er ist schon geheim gekommen.

[53:57] Aber schauen wir mal an, wie das Wort selbst verwendet wird. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft (griechisch: Parousia) des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen werden. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erscheinen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.

[54:30] Jetzt, ist das geheime Entrückung oder ist das eher lautes Weltende? Erzengel, Posaune, haben wir uns alles angeschaut. Das ist diese Parousia. Toten werden auferstehen. Das heißt, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden. Also, was ist zuerst? Die Entrückung oder die gewaltige Weltende-Wiederkunft? Was kommt zuerst?

[54:53] Erst kommt Jesus mit Posaunenschall, mit Befehl und Erzengel wieder. Erst stehen die Toten auf. Erst ist all dieses gewaltige Ereignis. Danach ist die Entrückung. Und zwar natürlich im selben Augenblick dann, nicht zuvor.

[55:07] Wir werden entrückt werden auf den Wolken, in die Luft, dem Herrn entgegen. Übrigens, das ist noch ein ganz interessantes Detail: Jesus Christus, wie wir schon gesagt haben, wird den Erdboden nicht berühren. Heißt also, wenn Sie irgendjemand sehen, sei es persönlich, kann ja sein, dass Sie eben vielleicht gerade in Lagos sind oder in Rio de Janeiro, wo dieser vermeintliche Jesus wiederkommt. Und Sie sehen da jemand, der so aussieht wie Jesus und so spricht wie Jesus und die Bibel zitiert wie Jesus. Und Sie können keinen Fehler entdecken, aber er hat einen halben Fuß auf der Erde. Allein das würde ausreichen zu sagen: Falsch gilt. Nichts wert.

[55:59] Wir haben gesehen, denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen, die Parousia. Genau dasselbe Wort, eben nicht geheime Entrückung, sondern sichtbares, weltweites, globales Ereignis wie ein Blitz.

[56:14] Diese Idee von der geheimen Entrückung übrigens, wir haben glaube ich das kurz angesprochen in der letzten Woche im Seminar, die kommt von diesem Herrn John Nelson Darby, der sie interessanterweise zwischen 1843 und 1845 entwickelt hat. Und heute glauben Millionen und Abermillionen von Christen an diese Theorie, die nämlich unter anderem auch besagt, dass der Antichrist erst nach der geheimen Entrückung kommen wird, als buchstäbliche Person voller Bosheit.

[56:48] Aber die Bibel sagt, dass der Antichrist, den wir hier in 2. Thessalonicher 2 Vers 8 finden, dass wenn er geoffenbart wird, Folgendes passiert: Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.

[57:06] Also, wenn Jesus wiederkommt, ist der Antichrist schon da gewesen oder kommt er erst danach? Der muss schon da gewesen sein, ansonsten kann ihn der Jesus bei seiner Ankunft nicht besiegen. Also auch das eine fehlende Interpretation.

[57:25] Was ist mit dieser Aussage: Einer wird genommen, der andere zurückgelassen werden? Das ist so eine Standardphrase, die immer wieder zitiert wird. Jesus sagt doch: Einer wird genommen, einer wird zurückgelassen werden. Beide sitzen im Flugzeug, einer weg, einer bleibt, oder?

[57:40] Nun, die Phrase kommt aus Lukas 17 Vers 34. Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei in einem Bett sein, der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Zwei werden miteinander mahlen, die eine wird genommen und die andere wird zurückgelassen werden. Zwei werden auf dem Feld sein, der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden.

[58:00] Die Frage ist: Was meint er? Jesus bezieht sich in seiner Endzeitrede unter anderem auf zwei Geschichten der Bibel, wo genau das passiert ist. Die eine Geschichte, also zumindest im Prinzip, die eine Geschichte ist die Geschichte von Noah. Als die Sintflut kam, gab es eine Gruppe von Menschen, die wurde in die Arche hineingenommen, und eine Gruppe von Menschen, die blieb übrig. Zur Zeit von Lot gab es eine Gruppe von Menschen, die wurde aus der Stadt herausgenommen, und eine Gruppe von Menschen, die blieb zurück.

[58:33] Jetzt, hat die zweite Gruppe von Menschen, die zurückblieben, haben die jetzt nochmal eine zweite Chance bekommen, ja oder nein? Aber genau das lehrt die Theorie von der Geheimentrückung. Sie sagt: Naja, die, die jetzt schon gläubig sind, die jetzt schon voller Eifer für Gott sind, die werden geheim entrückt. Und dann kommt die Trübsalszeit, die sieben letzten Jahre mit dem Antichristen, aber wer sich dann bekehrt hat, noch eine Chance.

[58:55] Aber wenn Jesus sagt: Zwei werden in einem Bett liegen, einer wird genommen werden, einer wird zurückgelassen werden, bedeutet es, dass Menschen, die sehr eng miteinander leben, Menschen, die vielleicht Arbeitskollegen sind, Menschen, die vielleicht Freunde sind, Menschen, die vielleicht Ehepartner sind, doch nicht dasselbe Schicksal erleiden werden bei der Wiederkunft, weil einer sich für Christus entschieden hat und einer nicht.

[59:25] Mit anderen Worten: Ich kann nicht darauf vertrauen, dass mein Arbeitskollege so sehr an Gott glaubt, dann werde ich halt auch noch mitgenommen werden. Ich kann nicht darauf vertrauen, dass meine Frau oder mein Mann, mein Kind oder mein Vater so sehr an Gott glaubt, dass ich quasi mitgerissen werde. Zwei werden im Bett liegen, einer wird genommen werden, einer wird gelassen werden. Zwei werden im Feld arbeiten, einer wird genommen werden, einer wird gelassen werden. Das heißt, egal wie nah verwandt oder bekannt ich mit jemandem bin, der wirklich gläubig ist, bei der Wiederkunft nützt es mir nichts, es sei denn, ich habe persönlich selbst eine Entscheidung für Jesus getroffen.

[1:00:02] Bei der Wiederkunft werden Menschen nicht in Sippen oder Familien gerettet, sondern Einzelne.

[1:00:10] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, das Thema ist ein ernstes Thema, denn so oft denken wir: Naja, wird schon irgendwie nicht. Ich bin ja schon mal irgendwie in christlicher Gesellschaft. Meine Eltern haben mich ja schon mal christlich erzogen. Aber das allein reicht nicht aus.

[1:00:35] Ein Grund, warum diese Theorie von der geheimen Entrückung so populär ist, ist derjenige, dass wenn die Trübsalszeit erst nach der geheimen Entrückung kommt, dann habe ich es als Gläubiger sehr gut. Denn wenn die geheime Entrückung da ist, bin ich schon irgendwo im Himmel oder im Paradies oder sonst wo und bekomme von all dem nichts mit. Und das Phänomen ist, dass Theorien, die dem menschlichen Herz gut gefallen, weil keine Trübsalszeit zu erleiden, klingt doch erstmal ganz schön, oder? Also, wenn es die Option gäbe, keine Trübsalszeit zu erleiden, wäre ich auch dafür. Aber das menschliche Herz mag solche Dinge so gerne, dass wir manchmal auch lieber den Irrtum in Kauf nehmen, anstatt die Wahrheit in Anspruch zu nehmen.

[1:01:22] Also lernt die Bibel, dass die Gerechten keine Trübsalszeit haben werden. Genau das Gegenteil. Paulus sagt: Dabei stärken sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben und sagten ihnen, dass wir durch was durch? Viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen. Das ist etwas unpopulär. Heute möchte man den christlichen Glauben immer so einfach wie möglich machen und so weich wie möglich. Aber Paulus wusste, wenn man sich für Gott entscheidet, gibt es Hindernisse. Wenn man sich für Gott entscheidet, gibt es Schwierigkeiten auf dem Weg. Paulus ist gesteinigt worden, hat Schiffbruch erlitten, eine ganze Reihe von Dingen. Mehrmals wäre er beinahe gestorben. Er sagte: Durch viele Bedrängnisse werden wir hineingehen.

[1:02:10] Johannes 16, Vers 33. Jesus sagte sogar selbst: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr was? Hat Jesus gesagt, wir werden keine Bedrängnisse haben, ja oder nein?

[1:02:22] Nein, er hat es nicht gesagt. Jesus wusste, dass wir in dieser Welt auch als Gläubige, auch als Menschen, die der Bibel vertrauen wollen, die ihr Leben in die Hände Jesu legen, wir werden trotzdem Bedrängnis haben. Aber – dieses Aber ist entscheidend – aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

[1:02:41] Mit anderen Worten: Egal, welche Bedrängnis du auch erlebst, es gibt keine Bedrängnis, die ich nicht selbst schon erlebt hätte und wo ich den Weg nicht hinaus weiß. Vielleicht hast du Probleme auf Arbeit. Vielleicht hast du, lieber Freund, liebe Freundin, gerade Probleme mit deiner Familie. Vielleicht erlebst du es, dass Menschen dir übel nachreden. Das sind eigentlich alles noch Bedrängnisse, die relativ harmlos sind, zu den Bedrängnissen, die manche anderen momentan haben, die um Leib und Leben fürchten müssen. Aber egal, ob unsere Bedrängnis klein oder groß, bedeutsam oder vielleicht unbedeutend ist, Jesus sagt: Ich kenne das, ich habe es überwunden, ich kenne den Weg hinaus. Jesus gibt nicht den Weg drumherum, Jesus gibt den Weg hindurch und hinaus.

[1:03:37] In Römer 5, Vers 3 steht: Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Auswahn bewirkt. Nun, Bedrängnis hat offensichtlich etwas Gutes. Das kann nur Gutes an Bedrängnis sein. Es wäre doch schön, wenn immer alles glatt geht, wäre das Leben nicht viel besser? Nein, wäre es nicht.

[1:04:04] Warum? Schon dem Adam hat Gott mal gesagt: Ich verfluche den Erdboden um deinetwillen. Das mache ich für dich, damit du, wenn du schwitzt und wenn du dich plagst und wenn du dich fragst, warum gibt es so viele Priester, dass du merkst, wie schwierig es ist, mit dem Problem Sünde umzugehen. Damit du merkst, was für ein Kampf es bedeutet. Wenn immer alles so glatt gehen würde, würdest du gar kein Gefühl dafür bekommen, wie groß der Preis ist, dass ich dich erkauft habe. Du würdest kein Gefühl dafür bekommen, wie stark dieser Kampf zwischen Gut und Böse ist.

[1:04:38] Aber es gibt noch etwas Gutes. Denn Bedrängnis bewirkt standhaftes Ausharren. Ein anderes Wort dafür wäre einfach: Geduld. Ich weiß nicht, wer von uns sich mehr Geduld wünscht. Manchmal sagen wir das vielleicht zu Gott: Herr, mach mich doch geduldiger. Ich bin immer so ungeduldig. Und dann beten wir: Herr, schenke mir Geduld. Und Gott schenkt uns was?

[1:05:01] Schwierigkeiten.

[1:05:03] Und dann gehen wir zu Gott und sagen: Herr, warum lässt du das zu?
[1:05:07] Und Gott sagt: Du hast doch darum gebeten.
[1:05:11] Du wolltest doch Geduld lernen.
[1:05:15] Ohne Fleiß kein Preis, sagt man, nicht wahr?
[1:05:19] Es sind gerade die Bedrängnisse, die uns immer wieder zu Gott bringen.
[1:05:22] Denn wenn alles gut geht, vielleicht kennen Sie das aus Ihrem eigenen Leben,
[1:05:25] wenn alles gut geht, dann fängt man an, weniger zu beten, oder?
[1:05:29] Aber wenn Schwierigkeiten sind, wenn man verfolgt wird,
[1:05:32] wenn man nicht mehr ein noch aus weiß, dann plötzlich fängt man an zu beten.
[1:05:35] Man weiß, man braucht jemand anderen.
[1:05:38] Ich glaube, wenn es anders wäre, würde Gott auch keine Bedrängnisse benutzen.
[1:05:41] Aber weil er weiß, dass wir so vergesslich sind,
[1:05:43] weil er weiß, dass wir so leicht abdriften,
[1:05:46] bringt er immer wieder Bedrängnisse und Schwierigkeiten in unser Leben,
[1:05:49] damit wir Geduld lernen.

[1:05:53] Zum Ende, Offenbarung 7, Vers 9.
[1:05:55] In diesem sah ich und siehe, eine große Schar,
[1:05:57] die man zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern
[1:06:00] und Sprachen, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm,
[1:06:03] bekleidet mit weißen Kleidern und Palmzweige waren in ihren Händen.
[1:06:07] Die riefen mit lauter Stimme und sprachen:
[1:06:09] Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm.
[1:06:13] Und alle Engel standen rings um den Thron
[1:06:15] und die Ältesten und die vier lebendigen Wesen
[1:06:17] und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an.
[1:06:21] Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke
[1:06:25] gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
[1:06:28] Wir sehen hier plötzlich eine Vision dort im Himmel,
[1:06:31] dann, wenn die Wiederkunft vorbei ist,
[1:06:33] wenn all die Gläubigen, die an Jesus festgehalten haben,
[1:06:36] ihren Lohn empfangen werden,
[1:06:38] wenn sie dort an dem gläsernen Meer stehen werden,
[1:06:40] den Sieg errungen haben, wenn sie gemeinschaftlich Gott anbeten.
[1:06:45] Und dann heißt es hier in Vers 13:
[1:06:47] Und einer von den Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir:
[1:06:50] Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind?
[1:06:53] Und woher sind sie gekommen?
[1:06:56] Und jetzt achten wir auf die Sprache von Vers 14.
[1:06:59] Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es.
[1:07:01] Und er sprach zu mir: Das sind die, welche woher kommen?
[1:07:06] Aus der großen Drangsal, aus allen Nationen, Völkern und Stämmen.
[1:07:12] Das sind Kinder aus Rom, die den Löwen vorgeworfen worden waren.
[1:07:17] Das sind Kinder aus dem Irak, denen man den Kopf abgeschlagen hat.
[1:07:22] Das sind Gläubige aus den Valensatälern, die man verfolgt hat.
[1:07:26] Das sind Gläubige aus China, die man in Gefängnisse gesteckt hat.
[1:07:31] Das sind Missionare, die 29 Mal in ihrem Leben an Malaria erkrankt sind,
[1:07:36] so wie Livingston, der gesagt hat: Es gibt tausend Dörfer dort in Afrika,
[1:07:40] der Rauch steigt empor und niemand ist dort gewesen.
[1:07:43] Irgendjemand muss in den Dschungel hinein.
[1:07:49] Missionare wie Judson, die sich alleine birmanisch beigebracht haben,
[1:07:55] um die Bibel in diese Sprache zu übersetzen.
[1:07:57] Das war kein Zuckerschlecken.
[1:08:00] Die, die dort sind, die kommen aus der großen Drangsal.
[1:08:06] Sie sind durch Schwierigkeiten hindurchgegangen.
[1:08:10] Und sie alle haben eine Erfahrung.
[1:08:12] Sie sprechen vielleicht eine andere Sprache.
[1:08:14] Sie haben eine andere Hautfarbe.
[1:08:15] Sie haben in unterschiedlichen Zeitaltern gelebt.
[1:08:17] Aber sie alle haben eine Erfahrung gemeinsam,
[1:08:20] die sie durch die Wiederkunft, durch das Ende der Welt durchgebracht hat.
[1:08:24] Sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht
[1:08:29] in dem Blut des Lammes.

[1:08:33] Ich weiß nicht, wie es dir geht, lieber Freund, liebe Freundin.
[1:08:36] Wenn du heute auf dein Leben schaust, kannst du sagen, dass dein Kleid weiß ist.
[1:08:43] Vielleicht kannst du sagen, es ist heller als das von dem dort.
[1:08:47] Nicht ganz so dreckig, aber es ist weiß.
[1:08:53] Und wenn wir feststellen in unserem Leben, dass unser Kleid nicht weiß ist,
[1:08:58] wenn wir zu Hause sehen, dass unser Kleid nicht mehr weiß ist, was tun wir?
[1:09:03] Geben es in die Waschmaschine, oder?
[1:09:05] Es gibt so eine göttliche Waschmaschine.
[1:09:08] Sie funktioniert nicht mit, wie heißen diese Waschpulver, wo alles...
[1:09:16] Sie funktioniert mit dem Blut des Lammes.
[1:09:18] Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Badewanne voll Blut.
[1:09:22] Sie nehmen Ihre alten, dreckigen Sachen.
[1:09:26] Tauchen Sie in das Blut hinein.
[1:09:29] Und dann, was erwarten Sie jetzt, wenn ich es rausnehme?
[1:09:34] Verklebtes und völlig durchtränktes Blut, oder?
[1:09:40] Aber wenn man seine dreckigen Kleider symbolisch in das Blut Jesu hineintaucht,
[1:09:46] dann kommen sie wie heraus?
[1:09:48] Weiß.
[1:09:50] Wissen Sie, liebe Freunde, das ist das Wunder der Erlösung.
[1:09:56] Ja, sie hatten Drangsal. Ja, sie hatten Schwierigkeiten.
[1:09:59] Aber das Interessante ist, egal, wen man Sie anschaut,
[1:10:01] ob im Alten Testament, im Neuen Testament, ob in der Geschichte der Kirche,
[1:10:05] all diese Männer haben sich nie darüber beschwert.
[1:10:07] Paulus sagt: Das stört mich überhaupt nicht.
[1:10:10] Nichts von diesen Dingen bewegt mich.
[1:10:13] Livingston hat gesagt: Wie könnte ich ein anderes Leben leben?
[1:10:17] Vor kurzem sah ich das Bild von einem Christen, der im Irak erhängt worden ist,
[1:10:22] vor wenigen Wochen.
[1:10:24] Eine Horde von Leuten, die da Terz gemacht haben.
[1:10:30] Und der Galgen war aufgehängt.
[1:10:32] Das war eine Drangsal, oder?
[1:10:35] Bevor er erhängt worden ist, hat er einige letzte Worte an die Gruppe gerichtet.
[1:10:40] Und er hatte einen Frieden im Gesicht, gelächelt.
[1:10:45] Das war fast ein himmlischer Gesichtsausdruck.
[1:10:49] Ja, da war Drangsal.
[1:10:51] Aber diejenigen, die Jesus nachfolgen, die erlebt haben,
[1:10:54] dass Jesus ihr gesamtes Leben verändern kann,
[1:10:58] die lassen sich davon nicht abhalten, nicht abbringen.

[1:11:02] Wir können also getrost all dieses Falschgeld,
[1:11:07] diese Ideen von der Geheimentrückung beiseite tun.
[1:11:12] Gerade vor wenigen Tagen, das glauben wir nicht,
[1:11:14] ist gerade wieder ein Film herausgekommen mit Nicolas Cage,
[1:11:16] der genau das sagt:
[1:11:18] Geheime Entrückung.
[1:11:20] Am 3. Oktober ist er herausgekommen.
[1:11:22] Aber all das ist nur Falschgeld.
[1:11:24] Wenn Sie die Bibel kennen,
[1:11:26] werden Sie diesen Film nicht mal anschauen brauchen,
[1:11:28] um zu erkennen, dass er verkehrt ist.
[1:11:31] Denn wenn Jesus wiederkommt, gibt es danach keine zweite Chance.
[1:11:36] Nicht noch mal sieben Jahre, wo man jetzt noch mal so richtig Gas geben kann.
[1:11:40] Wenn Jesus wiederkommt, ist das Schicksal besiegelt.
[1:11:44] Jesus kommt, um diejenigen zu holen, die sich jetzt für ihn entschieden haben.
[1:11:49] In 2. Korinther 6, Vers 2 steht:
[1:11:51] Denn es heißt: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört,
[1:11:55] und am Tag des Heils dir geholfen. Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit.
[1:12:00] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, liebe Zuschauer,
[1:12:04] Jesus kommt bald wieder.
[1:12:07] Wir haben in anderen Vorträgen gesehen,
[1:12:09] die Prophezeiung weist auf ein deutliches Ereignis hin.
[1:12:13] Die Frage ist: Wirst du vorbereitet sein?
[1:12:18] Werden wir uns vorbereiten?
[1:12:20] Werden wir jetzt die Zeit, die wir haben, nutzen, unsere Kleider weiß zu machen?
[1:12:25] Der letzte Vers oder der letzte Abschnitt in Titus 2, Vers 11 heißt es:
[1:12:28] Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen.
[1:12:33] Lange bevor Jesus zum zweiten Mal wiedergekommen ist,
[1:12:36] ist er zum ersten Mal gekommen.
[1:12:38] Er ist schon gekommen, die Gnade ist schon da.
[1:12:41] Und zwar für wie viele Menschen? Für alle.
[1:12:44] Für dich, lieber Freund, liebe Freundin.
[1:12:46] Sie nimmt uns in Zucht, das bedeutet, sie erzieht uns,
[1:12:50] damit wir Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen
[1:12:53] und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit.
[1:12:59] Jetzt, in der Welt, in der wir leben, können wir so leben, dass Gott es wohlgefällt.
[1:13:04] Vers 13 heißt es: Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten
[1:13:09] und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters, Jesus Christus.
[1:13:15] Wir können jetzt ein Leben leben, das Gott wohlgefällig ist
[1:13:18] und gleichzeitig darauf warten, dass er kommen wird, um uns zu sich zu nehmen.
[1:13:24] Der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen
[1:13:30] und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen,
[1:13:34] das eifrig ist, gute Werke zu tun.
[1:13:37] Jesus hat alles getan von seiner Seite
[1:13:40] und jetzt wartet er darauf, dass wir das Geschenk annehmen, umsetzen, uns vorbereiten,
[1:13:47] damit er wiederkommen kann, um uns zu holen.
[1:13:50] Und in diesem Sinne möchte ich zu jenen sagen, die dann an jenem Tag sagen werden:
[1:13:56] Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette.
[1:14:03] Das ist der Herr, auf den wir hofften.
[1:14:05] Nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung.
[1:14:08] Wenn jener Tag kommt, möchte ich nicht überrascht werden,
[1:14:13] als wäre ein Dieb in der Nacht eingebrochen.
[1:14:16] Ich möchte sagen können: Das ist der Jesus, zu dem ich gebetet habe.
[1:14:21] Das ist der Jesus, dem ich vertraut habe.
[1:14:24] Das ist der Jesus, der mich durch die Schwierigkeiten,
[1:14:27] die kleinen und die großen des Lebens durchgetragen hat.
[1:14:31] Das ist mein Jesus.
[1:14:33] Ihn kenne ich und ich weiß, dass das keine Falschnote jetzt ist.
[1:14:37] Ich habe das Original studiert und wenn er kommt, bin ich sein.
[1:14:43] Ist das auch Ihr Wunsch, unser Wunsch?
[1:14:45] Wer von uns möchte sagen: Ich möchte in jener Gruppe dabei sein,
[1:14:48] möchte sagen: Das ist mein Gott.
[1:14:50] Amen.
[1:14:51] Wollen wir noch gemeinsam beten?
[1:14:53] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen,
[1:14:57] dass dein Wort zu uns gesprochen hat
[1:15:00] und dass wir uns vorbereiten dürfen auf die baldige Wiederkunft.
[1:15:04] Wir haben gesehen, dass es nur eine einzige Sache gibt,
[1:15:08] die uns wirklich vorbereitet,
[1:15:10] nämlich unsere Kleider im Blut des Lammes weiß zu machen.
[1:15:14] Und wir haben gesehen, dass es viel Verführung geben wird
[1:15:17] über die Wiederkunft.
[1:15:19] Jesus selbst hat davon gesprochen, dass es viele falsche Wiederkunft-
[1:15:23] und Szenarien geben wird, die nicht das Original sind.
[1:15:26] Wir wollen uns nicht betrügen lassen.
[1:15:28] Wir wollen unsere Augen auf das Original gerichtet halten,
[1:15:31] so lange und so gründlich,
[1:15:33] bis wir jede Fälschung automatisch erkennen können.
[1:15:36] Hab Dank, dass die Bibel so klar und deutlich zu diesem Thema spricht.
[1:15:40] Wir loben und preisen deinen Namen.
[1:15:42] Im Namen Jesu.
[1:15:43] Amen.
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