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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es darum, wie wir uns auf die Endzeit vorbereiten können, indem wir auf unsere Gesundheit achten. Er beleuchtet, was die Bibel über Ernährung, Getränke und einen gesunden Lebensstil lehrt, und wie diese Prinzipien uns helfen können, körperlich, geistig und geistlich fit zu bleiben. Die Ausführungen reichen von den ursprünglichen Ernährungsplänen Gottes bis hin zu spezifischen biblischen Anweisungen für reine und unreine Tiere und die Vermeidung von schädlichen Substanzen wie Alkohol und Koffein.

In dieser Predigt „Operation Blueprint: Fit für die Endzeit“ von Christopher Kramp wird die biblische Perspektive auf Gesundheit beleuchtet. Es wird erklärt, warum Gott uns Gesundheit wünscht und wie sie mit unserem seelischen Wohlbefinden zusammenhängt. Die Predigt geht auf biblische Ernährungsempfehlungen ein, von der ursprünglichen pflanzlichen Kost bis hin zu den Regeln für reine und unreine Tiere, und thematisiert auch die Bedeutung von Wasser und die Gefahren von Alkohol und Rauchen.


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Serie: Operation Blueprint

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Transkript

[1:00] Einen wunderschönen guten Abend und gesegneten Sabbat! Wir haben ja gestern das Thema gehabt vom Sabbat und von der Zeit, die Gott ganz besonders herausgenommen hat, festgelegt hat aus dem Zeitstrom, als die Zeit, in der er besondere Gemeinschaft mit uns haben möchte. Eine Zeit, die er geheiligt hat, die er gesegnet hat, an der er selbst geruht hat, damit wir uns an zwei Dinge erinnern. Kann sich jemand noch erinnern, woran wir uns erinnern sollen? Heute und also ab heute Abend bis morgen Abend. Woran sollen wir uns erinnern? Dass Gott unser Schöpfer ist und dass Gott unser Löser ist. Wir haben gesehen, dass alles trifft auch zu auf Jesus Christus, der natürlich selbst Gott ist, der uns geschaffen hat und uns erlöst hat. Also wollen wir die nächsten Stunden ab heute Abend, und wenn ich sage die nächsten Stunden, meine ich die nächsten 24 Stunden, nicht, dass der heutige Vortrag jetzt sehr lange gehen wird, die nächsten Stunden gemeinsam verbringen, über Gottes Wort, über Jesus nachzudenken, innezuhalten und diesen Sabbat ganz bewusst zu erleben. Alle diejenigen herzlich begrüßen, die jetzt uns live zugeschaltet sind im Internet und wünsche auch Ihnen und euch, liebe Freunde, einen gesegneten Sabbat. Wir hören jetzt wahrscheinlich die Rückantwort nicht, aber schön, dass ihr dabei seid.

[2:35] Unser Thema heute Abend ist: Fit für die Endzeit. Das sind zwei Begriffe, "fit" und "Endzeit", die man normalerweise nicht so unbedingt zusammennimmt. Entweder man redet über Fitness, dann ist das so ganz allgemein über Gesundheit, oder man redet über Endzeit, aber dann hat man meistens nicht die Gesundheit im Sinn. Da hat man mehr so große weltpolitische Ereignisse. Aber ich glaube, es ist ganz interessant, mal die biblische Perspektive zu betrachten, dass Gott tatsächlich uns Gesundheit wünscht, aber nicht einfach nur so, sondern für einen ganz spezifischen Grund. Und dabei wollen wir sprechen heute Abend. Und ich möchte uns einladen, dass wir gemeinsam die Gegenwart des Heiligen Geistes einladen, indem wir gemeinsam zu Beginn beten.

[3:21] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns jetzt diesen Sabbatag schenkst. Hab Dank, dass wir zur Ruhe kommen dürfen, dass wir den Stress und die Sorgen und die Nöte der Woche hinter uns lassen dürfen, dass wir mit allem, was uns bedrückt, zu dir kommen können und dass du uns Ruhe und Frieden schenken möchtest. Wenn wir jetzt dein Wort lesen, studieren und vor allem unser Leben auch anwenden wollen, dann bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du alle Störende fernhältst und dass du uns Freude schenkst und Weisheit, dein Wort richtig zu verstehen. Im Namen Jesu, Amen.

[4:00] Fit für die Endzeit. Wir wollen uns heute Abend ein wenig um das Thema Gesundheit drehen. Nun, auch beim Thema Gesundheit gibt es Wahrheit. Und auch dort gilt: Die meisten Menschen stolpern irgendwann in ihrem Leben über Wahrheit. Die meisten springen auf, klopfen sich ab und eilen weiter, als wäre nichts passiert. Interessanterweise beobachte ich immer wieder, dass gerade bei Themen wie Gesundheit oder Lebensstil diese Reaktion noch weiter verbreitet ist als bei großen theologischen Fragen. Manchmal sind Menschen eher bereit, weitreichende theologische Konzepte anzunehmen als einfache kleine Dinge, die so vielleicht mit dem Essen und Trinken zu tun haben, weil das vielleicht für uns ganz besonders von Wichtigkeit ist. Und so wollen wir uns auch heute vornehmen, einfach mal zu schauen, was sagt die Bibel zu diesen Themen und gibt es da nicht vielleicht etwas zu entdecken, was wir in unserem Leben umsetzen können, was uns helfen kann, in der Endzeit fit zu sein. Und fit zu sein meint nicht einfach nur, körperlich stark genug zu sein, um schnell laufen zu können, falls man verfolgt wird oder etwas erlebt, sondern fit meint vor allem auch, körperlich, geistig, geistlich fit zu sein, um die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Und das hat etwas mit unserer Gesundheit zu tun.

[5:26] Die Bibel hat eine ganze Menge zu sagen über Gesundheit. Zum Beispiel hier im 3. Johannesbrief, eines der kleinsten Bücher der Bibel, dort steht in Vers 2, hat nämlich nur ein Kapitel: "Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohl geht." Die meisten Menschen, wenn man sich fragen würde, worum es in der Bibel geht, würden sagen, da geht es um den Himmel, da geht es um Gott, da geht es um geistliche Dinge. Aber die Bibel spricht nicht nur von geistlichen Dingen. Die Bibel ist viel praktischer und viel pragmatischer, als die meisten Menschen glauben. Ob sie es glauben oder nicht, die Bibel hat etwas zu sagen über Politik, über Kriminologie. Die Bibel hat etwas zu sagen dazu, wie ich mich anziehe, was ich so tue den ganzen Tag. Die Bibel hat sogar ein paar Verse über den Gang zum WC, ob sie es glauben oder nicht. 5. Mose, gibt es ein paar Verse, können Sie mal lesen, wenn Sie das interessiert. Aber der Punkt ist der, dass die Bibel wirklich sich für unseren Alltag interessiert. Die meisten Menschen haben jetzt die Idee, man geht einmal die Woche vielleicht in die Kirche für ein paar Stunden, da ist man geistlich religiös und dann hat man sonst sechs Tage so das normale Leben. Und obwohl heute Sabbat ist und dieser Tag ganz besonders auch heilig ist, wollen wir heute den Fokus doch darauf legen, auf das ganz normale alltägliche Leben.

[6:47] In allen Dingen wünscht uns die Bibel Wohlergehen und Gesundheit, weil nämlich Gesundheit und Wohlergehen etwas auch mit unserer Seele zu tun haben, mit unserem seelischen Wohlbefinden. Ich glaube, jeder von uns weiß das, wenn man mal eine längere Zeit krank gewesen ist oder eine schwere Krankheit gehabt hat, dann ist man meistens nicht so fröhlich. Da gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Gesundheit und unserem seelischen Bewusstsein.

[7:17] Gott hat uns in der Bibel zahlreiche Verheißungen gegeben zum Thema Gesundheit. Und Verheißung ist ein biblisches Wort für Versprechen, also für Dinge, wo Gott sagt: "Das verspreche ich dir, wenn du das und jenes tust, dann kannst du damit rechnen." Er sagt zum Beispiel hier in 2. Mose 15, Vers 26: "Und er sprach: Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe, denn ich bin der Herr, dein Arzt." Gott sagt uns: Nicht nur ich bin dein Schöpfer, er sagt nicht nur, ich bin dein Erlöser, dein Richter, dein Anwalt, dein Hoher Priester, er sagt auch: "Ich bin dein Arzt." Und das Tolle bei Gott ist, es gibt da keine Zweiklassengesellschaft, so Privatpatienten und Kassenpatienten. Bei Gott sind alle Menschen gleich. Und Gott möchte auch, dass in unserem Leben wir das erleben können. Wir werden gleich noch sehen, warum er hier speziell sagt: "Ich will dir keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe."

[8:33] Die Bibel sagt, das möchte ich gleich von vornherein sagen: Die Bibel sagt nicht, dass ein gläubiger Mensch immer gesund ist. Es gibt so Leute, die diesem Extrem verfallen sind, die dann den Umkehrschluss ziehen und sagen: "Was, du bist krank? Du kannst ja gar nicht genug geglaubt haben. Wenn du nur genug glauben würdest, wärst du nicht krank." Ich möchte dem einen deutlichen Riegel vorschieben und sagen: Das ist nicht biblisch. Es gibt einige sehr gläubige Menschen der Bibel, die krank waren ohne ihr Verschulden und ohne, dass es eine Strafe darstellte. Besonders bekannt ist vielleicht der Fall von Hiob, der sehr krank gewesen ist eine Zeit lang, ohne dass er etwas dafür konnte. Ein anderer Fall ist der Prophet Elisa, der übrigens an einer schlimmen Krankheit sogar gestorben ist. Also, wir wollen nicht sagen, dass die Bibel sagt, dass man niemals krank sein kann, aber Gott sagt: "Die Krankheiten der Ägypter", wir werden gleich sehen, was das bedeutet, "die sollst du nicht haben, wenn du was tust."

[9:28] Was ist die Bedingung? Gehorchen. Gehorchen. Also das tust, was ich dir sage.

[9:37] An anderer Stelle heißt es hier in den Psalmen: "Israel ließ er Gott ausziehen mit Silber und Gold, und es war kein Straucheln unter ihren Stämmen." Das ist sehr interessant. Ich weiß nicht, ob Sie wissen, wie viele Israeliten damals aus Ägypten ausgezogen sind. Weiß das jemand? Also, in der Bibel gibt es diese Angabe der wehrfähigen Männer. Und zwar waren das 600.000 Männer im besten Alter. Wenn man dazu noch die Frauen und die Kinder hinzunimmt, dann kommt man auf gut und gerne 2 Millionen Menschen.

[10:19] Mit großer Anstrengung hat meine Frau versucht, mir etwas Wasser zu geben. Das ist sehr lieb, danke schön. Ich werde es mir einfach nehmen, wenn es erlaubt ist. Auch wenn ich jetzt damit durchs Kamerabild laufe. Das wird mir noch helfen, denn Sie werden sehen, dass Wasser durchaus nicht unwichtig ist. 2 Millionen Israeliten kommen aus Ägypten heraus, und die Bibel sagt, da war kein Straucheln unter ihnen. Stellen Sie sich vor, Sie haben 2 Millionen Menschen, die sich durch die Wüste bewegen, und Sie können behaupten, da war keiner von denen ernsthaft wirklich krank. Irgendetwas war an den Gesundheitsvorschriften, den Gesundheitsvorschlägen Gottes ganz besonders, dass dieses Volk von Sklaven so eine gute Gesundheit hatte.

[11:08] Nun, welche Ernährung hat der Schöpfer für Adam und Eva vorgesehen? Wenn wir verstehen wollen, was an Gottes Gesundheitskonzept so besonders ist, dann müssen wir ganz zurückgehen an den Anfang, wo unser Schöpfer sich Gedanken gemacht hat, was passt am besten in unseren Organismus. Jeder Autobauer weiß ganz genau, was für ein Spritstoff am besten in dieses Auto passt, weil er das Auto kennt. Genauso ist es mit Gott, er hat uns gemacht und er weiß am besten, was für uns gut ist. Hier steht in 1. Mose 1, Vers 29: "Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind, sie sollen euch zur Nahrung dienen."

[12:01] Wenn wir anschauen, was Adam und Eva dort im Garten gegessen haben, dann lässt sich das zusammenfassen als eine pflanzliche Kost. Heute gibt es die Vorstellung, dass wenn man sich nur von Pflanzen ernährt, dass man schwächlich und nicht so richtig bei Kräften ist. Ich möchte behaupten, dass Adam weitaus kräftiger, stärker und fitter war als die meisten der heutigen Fleischesser. Es gab zwar Tiere im Garten Eden, aber die Tiere waren dazu da, den Menschen zu erfreuen und nicht ihn zu ernähren. Adam und Eva sollten die Tiere hüten, über sie wachen, ihnen Namen geben, aber sie nicht essen. Ganz interessant. Aus einem einfachen Grund: Wenn man Tiere isst, müssen Tiere sterben. Gott hatte ursprünglich nicht vorgesehen, dass irgendetwas stirbt. Man kann einen Apfel vom Baum nehmen, davon stirbt der Baum aber nicht, da wächst der Apfel wieder nach. Aber man kann halt nicht ein Steak von einem Rind nehmen, sodass das wieder nachwächst. Das funktioniert dann halt nicht. So können wir sehen, dass Gottes ideale Idee war, dass der Mensch sich pflanzlich ernährt.

[13:21] Nun wissen wir alle, das ist dabei nicht geblieben. Erstens wissen wir, wir sind heute nicht mehr im Garten Eden, wir sind heute nicht mehr so stark wie Adam damals und die Welt hat sich verändert durch den Sündenfall. Und so gab es einige Änderungen oder Hinzusätze zu dieser Eden-Nahrung. Das allererste war, nachdem die Menschen aus dem Garten Eden vertrieben waren, dass Gott ihnen auch erlaubte, das Kraut und bestimmte Pflanzen zu sich zu nehmen, die vorher gar nicht notwendig gewesen wären. Und dann, in 1. Mose 9, lesen wir von der Sintflut. Sie alle haben wahrscheinlich von der Sintflut gehört, vielleicht auch den Film gesehen, dieses Machwerk über Noah, das übrigens nicht besonders sehr in der Bibel orientiert war. Aber eins wissen wir alle: Die Sintflut war ein globales Ereignis, das die gesamte Welt unter Wasser gesetzt hat, und das über einen sehr langen Zeitraum, über ein Jahr. Und als dann die überlebenden Menschen von der Arche gingen, hatten sie ein ganz einfaches, nachvollziehbares Problem. Wenn man auf der Erde jetzt nach der Sintflut sich befand, da war alles weg. Da war alles weggewaschen, da gab es kaum irgendwie Vegetation. Und wenn man sich nicht vom festen Stein ernähren wollte, davon gab es ja genügend, hat sich ja gerade geformt erst in der Sintflut, dann musste irgendein Ersatz her für die fehlende Vegetation.

[14:39] Und so sagt Gott, der immer in der ganzen Bibel sehr praktisch ist und wirklich sich für die Menschen einsetzt, er sagt: "Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde. Furcht und Schrecken vor euch sollen über alle Tiere der Erde kommen, über alle Vögel des Himmels, über alles, was sich regt auf dem Erdboden, über alle Fische im Meer, in eure Hand sind sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen, wie das grüne Kraut, habe ich es euch alles gegeben." Also, jetzt sagt Gott: Okay, ab diesem Zeitpunkt, weil es halt keine Vegetation gibt, sind die Tiere zum Essen freigegeben.

[15:20] Aber er fügt hinzu und sagt: Es gibt dort eine Regel, eine Restriktion. "Ihr dürft das Fleisch nicht essen, während sein Leben, sein Blut noch in ihm ist." Also, man kann nicht einfach die Antilope nehmen und ihr den Kopf abhauen und dann einfach reinbeißen, wie das vielleicht der Löwe machen würde, wo dann das Blut noch an der Schnauze, an dem Maul ist. Das Fleisch muss ausgeblutet sein. Und viele Christen, die sich so freuen, dass Gott jetzt dann diese Regel gemacht hat, dass man Fleisch essen darf, vergessen manchmal diesen zweiten Teil, dass das Fleisch ohne Blut sein soll. Und übrigens, im Neuen Testament hat die Christenheit, die christliche Kirche bestätigt, als die Frage war, was von den jüdischen Regeln übernommen werden soll und was nicht, als man die Beschneidung abgeschafft hat, hat man dieses Gebot, dass Blut nicht Teil der Nahrung sein darf, festgehalten.

[16:14] Aus gutem Grund. Denn wir wissen allein aus wissenschaftlicher Sicht, dass wenn ein Tier Krankheiten in sich trägt, die beste und schnellste Variante, diese Krankheiten in den eigenen Körper zu bekommen, ist das Blut zu sich zu nehmen. Denn das Blut hat die Eigenschaft, im ganzen Körper zu zirkulieren. Also, wenn etwas wirklich Krankheitserreger verbreiten kann, dann das Blut. Also, wenn man sich besonders schnell infizieren möchte, dann muss man Blut zu sich nehmen. Und da das Gott verhindern wollte, sagt er: "Bitte kein Blut."

[16:47] Aber dann war noch etwas, was hier von Interesse war. Denn Gott hat nicht einfach alle Tiere zur Nahrung bestimmt, sondern einige, ganz spezifische. Er sagt nämlich: "Und der Herr sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus, denn dich allein habe ich von mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht. Nimm von allem reinen Vieh sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen, von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen."

[17:28] Kurze Frage: Warum hat Gott die Arche damals bauen lassen? Aus welchem Grund? Um Noah zu retten, die Familie von Noah zu retten und möglicherweise auch andere Menschen, hätten sie sich der Predigt des Noahs angeschlossen. Und dann letztendlich auch um wen zu retten? Die Tiere. Die Tiere, ja. Das war ja einer der Gründe, warum dort Tiere drin waren. Jetzt, wie viele Tiere wurden, wie viele Paar oder wie viele Exemplare wurden von den meisten Tieren mitgenommen? Wie viele Exemplare wurden von den meisten Tieren mitgenommen?

[18:04] Also zwei Exemplare, richtig? Weil man braucht ein Männchen und ein Weibchen. Warum? Damit sie sich fortpflanzen. Nehmen wir an, dass Gott erlaubt hätte, nach der Sintflut, alle Tiere, ganz egal wer oder was das ist, zu essen. Was wäre automatisch passiert? Also, angenommen, der Noah sagt: "Ich habe so einen großen Hunger, kann gerade keine Vegetation finden. Aber dass dieser Elefant, dieser große Elefant, nicht wahr, einer von zwei, der gibt bestimmt eine gute Mahlzeit, da wären wir alle voll satt." Er tötet den Elefanten, isst den Elefanten. Was passiert mit der Spezies Elefant? Die stirbt aus. Weil egal, ob er das Männchen oder das Weibchen isst, alleine kann sich der Elefant nicht fortpflanzen. Das ist kein Moos, die schaffen das alleine.

[18:50] Wenn Gott erlaubt hätte, alle Tiere zu essen nach der Sintflut, dann hätte er mehr in die Arche schicken müssen. Ansonsten wäre der ganze Sinn der Arche ja umsonst gewesen. Die Tiere wären alle ausgestorben, nicht durch Sintflut, sondern durch fleischessende Menschen. Sondern Gott hat eine bestimmte Anzahl von Tieren abgesondert, weil er wusste, dass das Problem existiert, weil Gott vorausschauend denkt und hat gesagt: "Diese Tiere, von denen sieben sind, diese reinen Tiere, da nehmt mehr davon mit, weil die werdet ihr noch brauchen, da könnt ihr davon essen." Übrigens, nur so nebenbei. Es wird wahrscheinlich ein bisschen gedauert haben, bis die Erde wieder auch Vegetation hervorgebracht hat. Das heißt, über einen längeren Zeitraum wird man sich auch von Fleisch ernährt haben müssen. Wie lange kommt man mit sieben Kühen und sieben Ziegen aus, wenn man jeden Tag dreimal Fleisch isst? Die Idee dahinter ist wohl auch, dass die nicht ständig immer nur Fleisch gegessen haben, sondern quasi nur als Ersatz, als Ergänzung. Ansonsten hätte man wahrscheinlich 70 Tiere pro reinem Vieh mitnehmen müssen und nicht nur sieben. Aber das nur nebenbei.

[20:11] Und dann sehen wir hier: "Noah baute dem Herrn einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar." Manches davon haben die nicht mal gegessen, das haben die noch verbrannt. Und Brandopfer waren ganz Opfer. Das heißt, von diesen sieben waren wahrscheinlich nur einige wenige zum Essen da, zur Not sozusagen.

[20:27] Aber das bringt uns natürlich zu der Frage: Was sind denn jetzt eigentlich diese reinen und die unreinen Tiere? Hat das was mit ihrem Reinlichkeitsgrad zu tun? Also, wie oft sie sich quasi ins Wasser begeben oder so? Nein. Die Bibel gibt einige sehr spezifische Hinweise, was ein reines Tier ist und was ein unreines Tier ist. Und hier in 3. Mose 11 haben wir diese Kennzeichen. Der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: "Redet zu den Kindern Israels und sprecht: Das sind die Tiere, die ihr essen dürft von allen Tieren auf der Erde." Und hier kommen die Regeln: "Alles, was gespaltene Klauen hat und Wiederkäuen, unter den Tieren dürft ihr essen."

[21:09] Wir haben also zwei Kennzeichen. Was ist das erste Kennzeichen? Gespaltene Hufe, gespaltene Klauen. Und das zweite ist Wiederkäuen. Und da gibt es eine ganze Reihe von Tieren, die darunter fallen. Also, der Speiseplan ist eigentlich recht vielfältig. Ein paar Beispiele hier, die sind alle mit Namen oder zumindest als Art, als Gattung benannt. Der zum Beispiel hier, sieht vielleicht nicht so appetitlich aus zum Anbeißen, der Wasserbüffel, aber der hat gespaltene Hufe und der käut auch wieder, kann man essen. Hier, Dickhornschaf, also die Hörner bitte nicht essen, sind ungenießbar, aber hat gespaltene Hufe, gespaltene Klauen, käut wieder, kann man essen. Auch die Ziegen, hier zum Beispiel die Wildziege aus Anatolien, kann man gut und gerne essen. Auch den Hirsch zum Beispiel, der kommt bei uns heute nicht mehr so häufig vor, Wappentier von Baden-Württemberg, wenn man ihnen ein weiteres zu sich nimmt.

[22:12] Auch die hier, kennen Sie die? Das ist die Thompson-Gazelle. Also, wenn Sie mal in der Savanne unterwegs sind und Ihnen sind die Müsten die Regel ausgegangen, Sie wissen nicht, was Sie essen sollen, Sie könnten sich eigentlich auch hier von den Gräsern ernähren, wahrscheinlich gesünder. Aber nehmen Sie an, Sie sehen diese Thompson-Gazelle und Sie möchten sie unbedingt essen, Sie dürfen sie essen. Das Problem wird nur sein, sie zu fangen, nicht wahr? Also schon die Geparden haben ja große Probleme damit. Die springen dann immer so im Quadrat, nicht wahr? Aber wenn es dann wirklich hart arbeitet, das ist nicht Brot, aber Fleisch in dem Fall, im Zweifelsfall dürfen Sie das essen. Den Dammhirsch können Sie auch genießen, so Sie dann möchten. Selbst wenn Sie sich am Toten Meer befinden, dort in der Wüste Juda, Sie haben nichts mehr zu essen, der syrische Steinbock wäre eine Möglichkeit. Ohne Probleme. Selbst der hier, das sieht nur wirklich nicht appetitlich aus, oder? Das ist ein Wiesent. Es gibt sogar wieder zehn Wiesente, lebende Wiesente in Deutschland, haben Sie das gewusst? Im Rothaargebirge? Ja, irgendwo in Hessen. Und wenn Sie da unterwegs sind und... Aber ich glaube, wenn Sie die töten, dann kriegen Sie Ärger mit dem Umweltvermehren, aber rein theoretisch, von der Biologie her, könnte man auch so ein Bison oder Wiesent essen, oder auch den hier, den Kudu. Also, eigentlich hat Gott eine ganz große Variation erlaubt. Und das Mufflon auch.

[23:32] Aber neben all diesen Dingen, die theoretisch möglich wären zu essen, gibt es auch Tiere, die eben nicht zum Essen gedacht sind, auch wenn das manchmal so scheint, wenn man durch den Supermarkt geht. Das heißt hier, von den Wiederkäuern und denen, die gespaltene Klauen haben, können Sie die folgenden nicht essen: Das Kamel, denn obgleich es wiederkäut, hat es doch keine gespaltenen Klauen. Darum soll es für euch unrein sein. Übrigens, nebenbei bemerkt, das ist eine kleine Lektion in die Art und Weise, wie Gott möchte, dass wir gehorsam sind. Viele Menschen würden vielleicht sagen: "Naja, es hat zwar keine gespaltenen Klauen, aber es käut ja wenigstens wieder. Gott hat zwei Dinge gegeben, das müsste doch reichen, oder?" Aber wenn Gott zwei Vorschriften gibt, dann möchte er, dass sie auf wie viel eingehalten werden? Zwei. Und wenn er zehn Gebote gibt, möchte er, dass sie wie viel gehalten werden? Zehn und nicht neun. Das ist das Prinzip in allen Phasen der Bibel.

[24:34] Also, es tut mir leid, Ihnen heute mitteilen zu müssen, dass wenn Sie nach Hause kommen, Sie Ihr Kamelsteak aus dem Gefrierschrank entfernen müssen. Nicht zum Essen geeignet. Weiterhin heißt es ebenso den Klippdachs. Das hat nichts mit unserem Dachs zu tun. Denn obgleich er wiederkäut, hat er doch keine gespaltenen Klauen. Darum soll er für euch unrein sein. Sieht eigentlich fast ein bisschen appetitlicher aus als der Wiesent, oder? Naja, vielleicht doch nicht. Also, unter keinen Umständen bitte den Klippdachs essen. Auch nicht als Würstchen auf dem Grill.

[25:10] Ein dritter muss er 11,46 und den Hasen, denn obgleich er wiederkäut, hat er doch keine gespaltenen Klauen. Darum soll er für euch unrein sein. Das ist vielleicht schon problematischer für den einen oder anderen. Hase wird ja mitunter gern gegessen. Oder Kaninchen oder so. Ist aber auch nur zum Hoppeln gedacht und nicht zum durch den Magen hindurchgehen.

[25:36] Und dann haben wir, und das ist vielleicht das Interessanteste, es heißt hier in 3. Mose 11, Vers 7: "Es hat ganz gespaltene Klauen, aber es ist kein Wiederkäuer. Darum soll es für euch unrein sein." Dieses Schwein ist nicht zum Essen gedacht. Weder als Steak, noch als sonst irgendwas. Gibt es überhaupt ein Steak vom Schwein? Wie auch immer. Also, man sieht schon herrlich viel Schwein gegessen in seinem Leben. Aber Schwein ist ein vermeintliches Lebensmittel, das für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Nahrungsplan dazugehört. Das Problem ist nur: Schweine sind von ihrer ganzen Konstitution her wirklich absolut nicht geeignet gegessen zu werden. Selbst wenn es nicht in der Bibel stehen würde, müsste man eigentlich davon abraten. Manch einer fragt sich, warum hat Gott denn die Schweine geschaffen? Nun, Gott hat die Tiere ja nicht zum Essen geschaffen ursprünglich, oder? Jedes Tier hat schon seinen Sinn. Und auch Schweine haben eine ganz wunderbare Funktion. Sie dienen quasi als laufende Abfalleimer, wenn man das so sagen darf. In Israel wurden zum Teil Schweine gehalten, auch von den Juden, aus einem einfachen Grund: Wenn man auf den Feldern dann zu viel, wenn dann das Gras war und das Korn und so weiter, und dann Vegetation abgestorben ist und liegen geblieben ist, dann fängt das an zu faulen. Und deswegen hat man Schweine genommen, um das alles aufzuessen. Um dann quasi wie ein Staubsauger den Boden wieder rein zu machen.

[27:06] Schweine sind nicht in der Lage, Giftstoffe, die in den Körper kommen, wirklich angemessen zu verarbeiten. Und deswegen hat die Bibel ja diese Idee von dem Wiederkäuen. Wiederkäuen bedeutet, dass es dort ein ganz komplexes Verdauungssystem gibt. Sie wissen wahrscheinlich, dass eine Kuh mehrere Mägen hat. Also, eh da mal so ein Giftstoff in das Kuhfleisch reinkommt, muss es wirklich hartnäckig sein, dieser Giftstoff. In der Regel wird fast alles vorher getrennt und beseitigt. Beim Schwein geht das alles ziemlich glatt direkt durch. Und das macht das Schwein absolut ungenießbar. Und in vielen Kulturen der Welt gilt es als unrein, selbst wenn diese Kulturen nicht unbedingt der Bibel folgen. Und vielleicht gibt es jemanden, der jetzt sagt: "Oh Mann, aber es hat mir immer so gut geschmeckt." Das Problem ist, dass gut schmecken und gut sein für den Körper zwei völlig verschiedene Dinge sind.

[28:06] Die Bibel sagt uns nämlich: "Moment, hier sagt sie es. Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild. Der Herr gibt Gnade und Herrlichkeit. Wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes." Wenn also die Bibel sagt: "Bitte esst keinen Klippdachs", und die Bibel sagt: "Bitte esst keinen Hasen", und die Bibel sagt: "Bitte esst kein Schwein", dann können wir davon ausgehen, dass nichts Gutes für uns wäre. Und heutzutage weiß man, dass das Schwein, mit all den Dingen, die da im Schweinefleisch herumkriechen, eine der Hauptauslöser für viele, viele Krankheiten ist.

[28:50] Und man hat vor einigen Jahren die Mumien der ägyptischen Pharaonen untersucht. Könnte ich nicht ändern, dass wir gesagt haben, dass Gott den Israeliten versprochen hat, dass wenn sie ihm folgen, wenn sie ihm gehorsam sind, dass Gott keine der Krankheiten der Ägypter auf sie legen würde. Es ist interessant zu wissen, dass man herausgefunden hat, dass die Ägypter sehr viel Schweinefleisch gegessen haben, unter anderem. Und man hat ebenfalls herausgefunden, dass die Ägypter, raten Sie mal, an welchen Krankheiten die gestorben sind? An Gicht, sie sind gestorben an Diabetes, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, an all den sogenannten Zivilisationskrankheiten, die nicht wie Ebola einfach als eine Epidemie über den Erdball gehen, sondern die im Wesentlichen auf unsere Lebensstilgewohnheiten zurückzuführen sind. Das, was wir essen, was wir tun, wie wir uns bewegen usw. Also, vermeidbare Krankheiten.

[29:48] Vielleicht wissen Sie, dass diese Art von Krankheiten nach dem Zweiten Weltkrieg sehr im Abfall begriffen waren, hier in Deutschland. Als die Menschen arm waren, als sie wenig zu essen hatten, als sie sparen mussten. Diese Art von Krankheiten, die auch die Ägypter hatten, waren im Wesentlichen Wohlstandskrankheiten. Wenn man von allem zu viel hat und so viel isst, wie man denkt, dass man daran Freude hat. Und Gott sagt: "Ich möchte, dass ihr nicht solche Krankheiten bekommt, an denen die meisten Menschen, vor allem in den Wohlstandsländern, sterben."

[30:19] Und man könnte hier wahrscheinlich eine ganze Stunde füllen mit Bildern und Zeitungsberichten aus der gesamten Welt von all diesen Tierseuchen und Skandalen. Man kann Videos zeigen, das können Sie auch selbst recherchieren. Ich will Ihnen jetzt nicht den Appetit verderben. Aber Sie wissen wahrscheinlich besser als ich, dass die heutige Tierhaltung und die heutige Fleischproduktion wirklich alles andere als so ist, als ob man überhaupt noch Fleisch empfehlen könnte.

[30:46] Aber mal weg von den Säugetieren. Kommen wir mal zu den Wassertieren. Welche Wassertiere kann man essen? Manch einer liebt ja das, wie es im Englischen heißt, Seafood. Die Dinge, die Meeresfrüchte oder so. Hier heißt es: "Diese Tiere dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt."

[31:04] Das ist ein guter Stichpunkt. Alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen. Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat im Meer und in den Flüssen, unter allem Getier, das sich in den Wassern regt und vor allem, was im Wasser lebt, das soll für euch ein Gräuel sein. Ein Gräuel sollen sie für euch sein, von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen und ihr Ast sollt ihr verabscheuen. Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen für euch ein Gräuel sein.

[31:37] Also, wiederum ist Gott sehr einfach zu verstehen. Es fordert keinen Doktorgrad in Biologie, um das begreifen zu können. Er gibt wiederum zwei Kennzeichen. Was sind die beiden Kennzeichen in dem Fall? Genau, Flossen und Schuppen.

[31:54] Machen wir ein kleines Quiz. Ich zeige Ihnen jetzt ein Tier und Sie sagen mir: Ja, in die Pfanne oder raus aus der Pfanne. Ist er hier? Kann in die Pfanne. Der atlantische Lachs kann man essen. Ist er hier? Lieber ins Aquarium, oder? Hat keine Flossen. Was haben wir hier? Wie sieht es aus? Kann man essen. Und hier? Das sind die Shrimps. Viele lieben die Shrimps. Haben keine Flossen. Wie sieht es mit dem hier aus? Mit dem Goldfisch. Ich weiß nicht, ob Sie schon auf die Idee gekommen wären, den Goldfisch zu braten. Wahrscheinlich gibt es da keine lang anhaltende Mahlzeit. Aber rein theoretisch, wenn es wirklich knapp wird, bevor man stirbt, kann man den Goldfisch durchaus essen. Natürlich gut zubereitet.

[33:02] Wie sieht es hiermit aus? Ich weiß nicht, ob es Menschen gibt, die das essen. Aber auf diesem Planeten gibt es eigentlich so ziemlich alles. Ich habe einige seltsame Dinge gesehen. Ich werde es nicht erzählen. Wie sieht es damit aus? Das ist etwas, was für viele als Delikatesse gilt. Nicht das hier, sondern das hier. Das wird abgeschnitten. Dann wird das gebraten oder mariniert. Als ich mal leiser war, konnte man das kaufen. Diese Tintenfischringe. Sie gelten als Köstlichkeit. Ist allerdings nicht nach der Bibel erlaubt.

[33:34] Wie sieht es hiermit aus? Das ist ein Grönland-Wahl. Da kann man am besten auch einen großen Bogen drum machen. Es hat keine Schuppen.

[33:44] Interessanterweise sind vor einigen Jahren Mitarbeiter des US-Militärs auf folgende Klinik zugekommen in Loma Linda und haben gesagt: "Wir haben folgendes Problem. Über die letzten Jahrzehnte ist es immer wieder passiert, dass Soldaten in Kriegshandlungen oder auch bei Übungen über den Pazifischen Ozean abgestürzt sind. Es passiert ja manchmal, dass Militärflugzeuge abstürzen. Dass dann jemand mit einem Fallschirm sich retten muss. Und die landen dann irgendwo im Ozean. Und dann bleiben die ein paar Stunden, manchmal auch ein paar Tage, bis man sie retten kann, bis man sie geortet hat. Und um zu überleben, haben die Soldaten die Angewohnheit, die essen alles, was vorbeischwimmt. Greifen das und essen das." Man hat über die Jahrzehnte beobachtet, wenn so etwas vorkommt, werden die meisten Soldaten, die das überleben, dann krank, weil sie halt alles gegessen haben, was da so vor sich hinschwimmt. Und so hat dann das Militär dieses Gesundheitszentrum in Loma Linda gebeten, eine Studie zu machen, die man dann den Soldaten mitgeben kann, wenn sie dann mal abstürzen im Ozean. Kein Scherz, wahre Geschichte. Was man dann essen kann und was nicht. Und man hat dann so ein Buch herausgegeben. Wahrscheinlich muss das überleben. Es gibt so ein Survival Kit dann für den Soldaten im Falle des Falles.

[35:00] Und hat dann mit Abbildung deutlich gemacht: Das sind die Fische, die du essen kannst zum Überleben. Und das sind die Fische oder die Lebewesen, die du lieber nicht essen solltest. Und dann hat der Autor dieses Buches gesagt: "Wenn alles hart auf hart kommt und aufgrund des Flugzeugabsturzes auch das Buch verloren geht, dann gibt es zwei Regeln." Was sind die beiden Regeln? Flossen und Schuppen. Das kann sich auch ein US-Soldat merken.

[35:25] Welche Vögel sind nicht geeignet zum Verzehr? Und hier gibt die Bibel einfach eine Liste von bestimmten Vögeln, die man nicht essen sollte. Vollständigkeit halber zählen wir sie kurz auf: "Von den fliegenden Tieren, aber solltet ihr diese verabscheuen, man soll sie nicht essen, weil sie ein Gräuel sind: den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Weihe, den Habichtarten, alle Rabenarten, den Strauß. Es gibt einige, die Strauß essen, nicht wahr? Die Eule, die Möwe und die Falkenarten, das Käuzchen, den Kormoran, den Ibis, die Ohreneule, den Pelikan, den Aasgeier, den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus."

[36:03] Nun, soviel zum Essen. Am besten ist also, wie wir zusammengefasst, am besten ist eigentlich eine pflanzliche Ernährung. Wenn die Umstände es erfordern oder wenn es halt danach ist, dann ist es möglich, solche reinen Tiere zu essen, nach diesen Gegebenheiten. Aber der Mensch lebt ja nicht nur vom Essen, der lebt auch vom...

[36:21] Herr vom Gott Gottes. Dankeschön. Aber auf einer sehr, sehr einfachen, biologischen Ebene lebt er nicht nur vom Essen, sondern auch vom Trinken, genau. Das ist das Stichwort. Und Gott gibt uns Hinweise in seinem Wort, nicht nur was für uns am besten zu essen ist oder was wir vermeiden sollten beim Essen, sondern auch was wir vermeiden sollten beim Trinken. Es gibt ja viele Möglichkeiten zu trinken. Wasser ist das Beste offensichtlich. Es gibt viele Säfte und anderes, aber es gibt einige Getränke, von denen Gott sagt: "Trinke sie nicht."

[36:56] Und hier haben wir ein Beispiel in Sprüche 20, Vers 1. Dort heißt es: "Der Wein macht zum Spötter, das starke Getränk macht wild und keiner, der sich damit berauscht, wird weise." Also, wenn irgendjemand an dieser Wahrheit zweifelt, den lade ich ein, einfach mal zur Zeit des Volksfestes hier so in den umliegenden Straßen sich zu bewegen, wenn Menschen sich berauschen, dann werden sie eigentlich nie weise, oder? Haben Sie mal jemanden gesehen, wo Sie gedacht haben: "Der ist wirklich weise geworden, nachdem er das Volksfest besucht hat?" Das kommt nicht vor. Der Punkt ist der: Die Bibel beschreibt eine Wahrheit aus einem bestimmten Grund. Wir haben gesagt, unser Thema ist "Fit für die Endzeit". Und wir kommen eine Zeit hinein, und wir haben das in der Prophetie ja schon gesehen, in den Danielschen Prophezeiungen und auch Matthäus und Offenbarung, wo wir uns wirklich nicht erlauben können, neben uns zu stehen. Wir brauchen ein sehr gutes Unterscheidungsvermögen und nüchterne Entscheidungen fällen können, müssen. Und nüchtern habe ich ganz bewusst gesagt. Und Wein bewirkt genau das Gegenteil.

[38:01] Wenn ich das sage, möchte ich gleich hinzufügen, dass in der Bibel das Wort Wein ambivalent ist, also zweideutig. Es gibt das Wort Wein für den Traubensaft, also das, was man, wenn man hier diese Früchte nimmt, die hier an den Weinbergen wachsen, dann wird Wein auch verwendet für das nächste Produkt, was durch Fermentation entsteht, wenn dieser Wein dann also alkoholisch wird. Deswegen ist es in der Bibel immer nur durch den Kontext möglich, zu sehen, was was gemeint ist. Und hier ganz deutlich: Das betrifft keinen Traubensaft, das betrifft den alkoholischen Wein. Hier steht auch: "Schau nicht darauf, wie der Wein rötlich schimmert, wie er im Becher perlt, er gleitet leicht hinunter." Wenn man Alkoholwerbung sieht, das sieht immer so erfrischend aus. Ob das Bierwerbung ist oder Weinwerbung oder so, das sieht immer ganz elegant, ganz edel aus. Da strahlt die Sonne drauf, da sind so ein paar frische Wassertropfen noch am Glas. Das sieht so richtig erfrischend aus. Zuletzt aber beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter. Und das ist sehr wahr.

[39:07] Vielleicht sagt jemand: "Aber Moment einmal, ich kann mich erinnern, in der Kirche gehört zu haben, dass Jesus doch selbst literweise Wein hergestellt hat. Die Bibel berichtet doch, dass sein erstes Wunder darin bestanden hat, eine Hochzeit zu retten, weil dort war der Wein ausgegangen und jetzt fehlt es dort an diesem Getränk." Das Interessante ist, dass die meisten Menschen diese Geschichte lesen und von ihren eigenen Hochzeitserfahrungen oder den Hochzeiten, die sie besucht haben, Rückschlüsse ziehen auf die Hochzeiten von orthodoxen Juden in Israel. Wissen Sie, dass bis heute bei orthodoxen Juden auf Hochzeiten kein Alkohol ausgeschenkt wird? Für orthodoxe Juden ist alles, was fermentiert ist, ein Symbol für Korruption, für Verrottetes, für Sünde. Wir dürfen davon ausgehen, dass zu jener Zeit, wo das orthodoxe Judentum, wo die Pharisäer so das Sagen hatten, noch stärker war in Israel als es heute war, dass dort unter keinen Umständen Alkohol ausgeschenkt wurde, sondern dass hier Jesus Traubensaft durch ein Wunder hergestellt hat. Alles andere wäre auch ein Skandal, denn die Mengen, die dort angegeben werden, die Jesus hergestellt hat, hätten ausgereicht, um die gesamte Mannschaft unter den Tisch zu bekommen. Und das hat er ganz sicher nicht getan. Gott widerspricht seinen eigenen Prinzipien nicht. Und so ist es immer wichtig, bei solchen Geschichten den Gesamtkontext der Bibel zu betrachten und zu sehen, dass Jesus hier keinen Alkohol hergestellt hat.

[40:43] Nun, wir wissen, Alkohol hat zum Teil fatale Folgen. Ohne Alkohol gäbe es deutlich weniger Verkehrsunfälle, oder? Ohne Alkohol gäbe es wahrscheinlich die allermeisten Verbrechen, die es gibt, ob das Sexualverbrechen sind, ob das Morde sind, ob das verschiedene Dinge sind, wie Diebstahl. Ohne Alkohol, glaube ich, würde sich die Kriminalitätsrate in der gesamten Welt deutlich signifikant reduzieren. Es gibt einige Leute, die davon ausgehen, dass Alkohol mit einer der Hauptursachen der meisten Verbrechen sind, die es so gibt. Und trotzdem wird der Alkohol in Massen verkauft und gilt oft so als etwas, was man in Gesellschaft halt doch mittrinkt.

[41:28] Wussten Sie, dass von fünf Leuten, die Alkohol zu sich nehmen, zwei, das heißt 40 Prozent, dauerhaft dem Alkohol verfallen sein werden? Ob als schlimmer Alkoholiker oder doch als solch Gewohnheitstrinker, dass sie nicht wirklich davon kommen. Jetzt sagen Sie vielleicht: "Zwei von fünf, das ist immer noch weniger als die Hälfte." Eine Illustration: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Hund, und er beißt alle von fünf Besuchern, also zwei von fünf. Was würden die Nachbarn sagen?

[41:57] Mir gefällt die Illustration ganz gut. Hunde mit Alkohol gleichzusetzen, das ist auch das Thema. Der Punkt ist der: Alkohol ist wirklich, wirklich gefährlich. Und wir wissen, dass Alkohol vor allem eine Wirkung hat, und das bringt uns wieder zum Thema zurück: Alkohol greift vor allem das Gehirn an. Und das Gehirn ist genau das Organ, wenn irgendein Organ nicht geschädigt werden sollte in unserem Körper, dann das Gehirn. Denn das Gehirn ist die Schaltzentrale, die Regierungsstelle von allem. Wenn das Gehirn geschädigt ist, dann geht es uns wirklich miserabel. Man kann zur Not ohne Bein leben, man kann zur Not ohne Finger oder Hand leben. Ich habe einen Verwandten, dem fehlen zwei Finger, und das Leben geht auch so, das ist vielleicht nicht ideal, aber das geht auch so. Aber wenn das Gehirn dauerhaft geschädigt ist, das ist eine andere Sache.

[42:55] Und in einer Zeit, wo die Wahrheit und der Irrtum so nah beieinander liegen werden, dass wir wirklich klar und nüchtern sehen müssen, können wir uns nicht leisten, unser Gehirn freiwillig kaputt zu machen. Alkohol hat großen Einfluss auch auf die Entwicklung von Embryos und Säuglingen im Mutterleib. Und viele, viele Krankheiten sind an Alkohol gebunden.

[43:24] Übrigens, manche Leute sagen aber: "Wie ist das mit, wenn ich jetzt besonders krank bin, als medizinisches Mittel, hat doch auch sein Gutes?" Wussten Sie, als Jesus am Kreuz hing und Schmerzen erlitten hat, die wahrscheinlich keiner von uns jemals erleiden wird, weil die Kreuzigung an sich schon, rein körperlich, ist ein solch grausamer Tod, dass es kaum eine andere Todesart gibt, die dem gleich kommt. Er unter immensen körperlichen Schmerzen gelitten hat, plus den seelischen Schmerzen, dem Bewusstsein, dass die Sünden der Welt auf ihm liegen, dass sogar sein himmlischer Vater scheinbar sich von ihm getrennt hatte, nicht mehr da war. In dieser Situation würde wahrscheinlich jeder von uns sagen: "Naja, jetzt ein wenig Alkohol als Betäubung, einfach um die Schmerzen zu lindern, das ist doch wirklich gerechtfertigt, oder?"

[44:25] Das Interessante ist, man hat genau das Jesus angeboten. Man hat Jesus am Kreuz so ein bisschen Alkohol angeboten, an einem Schwamm. Keine große Pulle, wo er sich hätte besoffen trinken können, nur ein bisschen Alkohol, so an den Lippen. Und als er gemerkt hat, was es ist, hat Jesus Christus am Kreuz trotz der Schmerzen Nein gesagt. Und wenn Jesus am Kreuz trotz Schmerzen Nein zu ein wenig Alkohol sagt, glauben Sie ernsthaft, er hat vorher dreieinhalb Jahre literweise Alkohol hergestellt? Also, das Kreuz an sich ist eigentlich in fast allen Fällen der Schlüssel für schwierige Bibelstellen. Jesus hat sich geweigert, weil er wusste, in jener Krise bei allen Schmerzen ist es notwendig, dass er sein Gehirn unter voller Kontrolle hat. Denn er wusste, wenn mein Gehirn betäubt ist, dann tue ich vielleicht Dinge, die ich gar nicht tun wollte. Und das könnte für die Erlösung der Menschheit ewige Konsequenzen haben. Stellen Sie sich vor, Jesus wäre nicht mehr ganz bei Sinnen gewesen am Kreuz. Wussten Sie, dass Jesus auch Gott ist, dass er die Kraft hatte, vom Kreuz herunter zu gehen? Ein interessanter Gedanke, nicht wahr? Also, ich bin froh, dass er es nicht genommen hat.

[45:47] Und wir kommen auf eine Zeit zu, in der wir auch vielleicht getestet werden, wo man uns vielleicht auch einreden möchte, dass wir bestimmte Dinge aus Gottes Wort nicht mehr so ernst nehmen müssen, weil sie vielleicht jetzt sich geändert haben oder so. Aber Jesus gibt uns das Vorbild: Es ist besser, zum Prinzip zu stehen, auch wenn das vielleicht Leiden bedeutet, als mit Gottes Wort Kompromisse einzugehen.

[46:14] Wie ist es mit dem Rauchen? Manche sagen: "Naja, ich habe Glück, in der Bibel wird das Rauchen nicht erwähnt. Es gibt keinen Bibelvers, der sagt: 'Du sollst nicht rauchen' oder 'Sieh dir den Glimmstängel nicht an, wie er so glüht, dort am Aschenbecher.'" Können Sie von 1. Mose bis Offenbarung durchlesen? Findet sich nicht. Aber die Bibel sagt: "Du sollst nicht töten." Und es steht ja sogar auf den Schachteln drauf, dass Rauchen tötet. Nun, übrigens, Rauchen tötet nicht nur Sie auf lange Zeit, es kann auch Ihre Mitmenschen töten. Und allein deswegen ist Rauchen eigentlich nicht zu empfehlen.

[47:01] Das ist immer der Klassiker bei solchen Vorträgen. Es ist einfach so selbsterklärend. Wissen Sie, wozu die Lunge da ist? Zum Atmen. Wir brauchen das Gehirn, wir brauchen die Lunge. Und das ist einfach katastrophal. Und wissen Sie, ich möchte Ihnen mal Folgendes sagen: Stellen Sie sich vor, Sie kommen zum Arzt. Und der Arzt sagt Ihnen: "Wissen Sie was, wir haben ja eine neue Studie. Und wir brauchen noch mehr Probanden. Wir möchten gerne wissen, was passiert, wenn man so und so viel Gramm Teer in die Lunge hineinführt." Wären Sie bereit, sich einer Operation zu unterziehen, damit wir Ihre gesamte Lunge mit Teer einschmieren? Wer von Ihnen würde sagen: "Das mache ich"? Auch wenn man Ihnen 100 Euro dafür gibt? Wer würde es für 100 Euro machen? Für 1.000 Euro? Wäre es jemand für 10.000 Euro, der es machen würde?

[47:54] Wissen Sie, was krass ist? Menschen geben 10.000 Euro aus, um das zu bekommen. Wissen Sie, das ist der Satan. Der Satan verkauft den Tod als Leben. Der wusste genau, als Eva da an dem Baum stand, er wusste, das ist der Tod. Er hat gesagt: "Schau mal, wie schön sie aussieht. Ich bin auch nicht vom Baum gestorben. Du bist weise." Und wir fallen immer wieder auf denselben Trick ein. Wenn uns ein Arzt sagen würde: "Ich gebe Ihnen eine Spritze, und das zerstört Ihr Gehirn. Sie kriegen 1.000 Euro dafür, einfach als Probe zwecks. Wir zerstören Ihr Gehirn. Tausende von Gehirnzellen, Millionen von Gehirnzellen durch eine Substanz, und dann können Sie nicht mehr klar denken." Würden Sie das machen? Und wir machen eine Schönheitsoperation, dass Sie hässlich aussehen. Keiner würde es machen. Aber wir Menschen geben Unsummen für Alkohol aus, obwohl das genau dieselben Resultate hat: Gehirn stirbt ab, Sie werden hässlicher. Oder haben Sie jemanden gesehen, der durch Alkohol schöner wurde? Nein.

[49:01] Das ist das Problem. Der Teufel verkauft den Tod als Leben. Deswegen gibt uns das Wort Gottes manchmal so drastische Ratschläge, nicht, weil es uns ärgern möchte, oder weil es uns einengen möchte, sondern weil es diese Verführung aufdecken möchte. Und sagen: "Halt, stopp. Das glitzert nur, das sieht nur schön aus. Das ist nur auf der Werbung so wunderbar." Auf der Werbung sieht das toll aus. Nicht, weil der Cowboy, der da durch die Prärie reitet und sich so frei fühlt. Aber Raucher sind alles andere als frei. Die sind versklavt an ihre Sucht.

[49:36] Wo wir beim Thema Sucht schon sind, sind Sie bereit für noch etwas? Jetzt, wo wir schon da sind. Es gibt noch eine Droge, die vielleicht nicht so gleich als Droge erkannt wird. Und zwar Koffein. Hier heißt es in einem Gesundheitswerk: "Koffein, die Droge, die im Kaffee enthalten ist, wird in Lehrbüchern sowohl als Stimulanz als auch als Gift geführt." Wussten Sie schon? Die tödliche Dosis wird mit einem Drittel unseres, das sind 10 Gramm, angegeben. Wenn Sie 10 Gramm reines Koffein zu sich nehmen, sterben Sie.

[50:08] Das ist eine Spinne ohne den Morgenkaffee. Das ist eine Spinne mit dem Morgenkaffee. Wir haben immer den Eindruck, dass es andersrum ist. Wir haben den Eindruck, ohne Morgenkaffee geht es uns so, und mit Morgenkaffee sind wir in der Lage, Bäume auszureißen. Aber in Wirklichkeit ist es genau andersrum. In Wirklichkeit betrügt uns das Koffein. Koffein ist etwas, was das Gehirn vorgaukelt, es wäre gut, du bist wach, du bist gar nicht wach. Das zeigt die Natur dieses Giftes.

[50:41] Koffein findet sich nicht nur im Kaffee, sondern Koffein, das ist sehr interessant, das wissen die wenigsten, findet sich auch in Schwarz- und Grüntee. Früher nannte man das Teein. Man hört Koffein und Teein. Das ist aber ein und dieselbe Substanz. Der Unterschied ist nur, es wird anders abgegeben, anders umgesetzt. Beim Kaffee geht es schneller in den Körper, ist aber schneller weg. Beim Teein dauert es langsam, bis es in den Körper hineingeht, hat dann aber eine längere Wirkung. Also, Schwarztee, Grüntee und übrigens auch, es kommt Kaffee, Schwarztee, Grüntee und auch in kleineren Mengen auch in Schokolade vor. Das ist Koffein. Und naja, in vielen, vielen Getränken enthalten, muss ich ja nicht weiter erzählen, wissen Sie selbst.

[51:34] Noch etwas. Das ist auch ein interessantes Thema, und zwar Übergewicht. Das heißt hier, jemand hat geschätzt, dass jedes Pfund Körperfett etwa ein Kilometer. Sie lesen richtig, ich habe mich nicht verschrieben, obwohl ich mich an einer Folie sonst verschrieben habe, aber hier habe ich mich nicht verschrieben, ein Kilometer an neuen Blutgefäßen verlangt. Und wenn man immer wie ein Pfund zunimmt, und das ist ja so wenig, so ein bisschen Weihnachten, da ist ja so ein Pfund schnell drauf, ein Pfund neues Körperfett bedeutet für den Körper ein Kilometer Blutgefäße legen. Und jetzt können Sie mal rechnen, je mehr Pfund da drauf kommt, je mehr Kilometer der Körper wieder an Blutgefäßen zulegen muss, und durch all diese Gefäße muss das Blut auch gepumpt werden.

[52:28] Ich weiß nicht, ob Sie von diesem Film gehört haben, wo ein junger Mann sich vorgenommen hat, 30 Tage lang, einen Monat lang, sich nur von Fastfood zu ernähren, morgens, mittags, abends. Haben Sie davon gehört? Sehr berühmt, können Sie im Internet auch anschauen oder nachvollziehen. Der Mann ist wirklich schwer krank geworden. Ich weiß gar nicht, hat er das eigentlich durchgehalten, die 30 Tage? Ich glaube, Sie haben es abgebrochen, oder? Noch vor den 30 Tagen waren die Leberwerte zum Teil so dramatisch schlecht, dass das Ganze wirklich nicht mehr lustig war. Und, naja, das hat auch was mit Gesundheit zu tun.

[53:10] Die Frage wird gestellt: Warum sollten wir uns dafür interessieren, was wir essen und trinken? Ist das nicht unsere Angelegenheit? Nun, die Bibel sagt: "Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Und an gleicher Stelle: Denn ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören."

[53:38] Der Grundfehler der meisten Menschen, auch der meisten Christen, ist der, dass sie sagen: "Naja, ich habe Gott lieb, Gott ist da im Himmel, und der wird mich schon in den Himmel bringen, aber was ich esse und was ich trinke, ist immer noch meine Sache, oder?" Das Problem ist: Wer von ihnen hat sich eigentlich selbst gemacht? Wer von ihnen kann sagen: "Also, ich habe mich selbst designt, ich habe meinen Körper zusammengebaut, ich weiß, wie ich funktioniere." Gibt es jemanden, der sagt: "Ich habe mich selbst gemacht?" Wer von uns kann sagen: "Ich habe mich selbst erlöst?"

[54:14] Die Bibel sagt: "Ihr seid teuer erkauft." Gott hat uns gemacht, und er hat für uns einen Preis bezahlt, den wir bis in Ewigkeit nicht wirklich verstehen können. Lassen Sie mich das illustrieren. Stellen Sie sich vor, das ist Ihr Auto, schöner Traum, oder? Und Sie leihen mir dieses Auto aus, Sie haben es bezahlt. Ich weiß nicht, was man dafür bezahlt, aber es wird schon einiges sein. Und das Auto ist in meinen Händen jetzt, und Sie haben es bezahlt. Und nach einiger Zeit gebe ich Ihnen es wieder. Und die Reifen haben Platten, und da kommt hier Rauch raus aus der Motorhaube, und hier sind Kratzer auf der Windschutzscheibe, und da ist vielleicht eine Scheibe schon eingeschlagen, und da ist lauter Dreck und Müll drin. Was würden Sie sagen? Wären Sie begeistert? Nicht wirklich, oder? Sie haben es doch gekauft, das ist doch Ihr Auto.

[55:14] Und wissen Sie, Gott hat mehr bezahlt, damit Sie heute hier sitzen können, als wir jemals für sein Auto ausgeben könnten. Gott hat mehr investiert, damit wir überhaupt noch eine Chance haben, sich für ihn zu entscheiden, als wir uns das überhaupt vorstellen können. Er hat uns gemacht, er hat uns geschaffen, er hat uns erlöst.

[55:43] Vielleicht wird noch jemand einwenden: "Aber ich habe gehört, im Neuen Testament ist es doch ganz anders, weil der Petrus hat doch diesen Traum gehabt, wo er all die unreinen Tiere gesehen hat, und man hat ihm doch gesagt: 'Steh auf, schlachte und iss.'" Nun, dazu muss man sagen, dass in dem Traum es niemals heißt, dass es nur unreine Tiere waren, sondern es waren einfach alle Tiere. Die meisten Bilder geben das falsch wieder und geben den Eindruck, es wären nur unreine Tiere gewesen. Aber hier stellt man fest, es waren einfach alle möglichen Tiere. Das heißt, reine und unreine nebeneinander. Und hier kommt das Problem daran: Der orthodoxe Jude hatte damals die Idee, dass wenn ein reines Tier an ein unreines Tier kommt und sie sich berühren, dann wird das reine Tier auch unrein. Das heißt, wenn man jetzt zum Fleischwarenfachverkäufer geht und da gibt es ein Rindfleisch, das vollständig ausgeblutet ist ohne Fett, und es liegt neben einem Schweinesteak, dann würde der orthodoxe Jude sagen: "Das kann er nicht essen, weil es lag daneben." Und weil dort die Tiere alle nebeneinander waren, die reinen und die unreinen, hat der Petrus gesagt: "Keineswegs, denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen." Aber das Ganze war nur ein Gleichnis. Es ging nicht um Essen. Es ging darum, dass die Juden bis zu dem Zeitpunkt immer noch Berührungsängste hatten zu den Heiden, zu denen, die nicht von ihrer Nation waren. Und dann, als er das erkannt hat, als Gott ihm das gezeigt hat, dass diese Vision diese Bedeutung hatte, sagt er hier: "Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Angehörigen eines anderen Volkes zu verkehren oder sich ihm zu nahen. Doch mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll."

[57:35] Wodurch hat er das gezeigt? Durch die Vision, als er diese Tiere gesehen hat. Petrus sagt nicht: "Gott hat mir gezeigt, dass wir jetzt alles essen dürfen." Das hat er nicht gesagt. Petrus hat gesagt: "Gott hat mir gezeigt, dass das etwas mit Menschen zu tun hat, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll." Also, diese ganzen Tiere hier, die sind nach wie vor eigentlich von Gott befreit. Sie sind als Lebensmittel geeignet und von Gott nie als solche bezeichnet worden. Nach wie vor.

[58:08] Mancher wird vielleicht noch diesen Vers hier einwenden, einfach noch als Ergänzung: "Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden. Das ist eine sehr starke und sehr ausdrückliche Sprache. Durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebranntmarkt sind. Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagungen gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen."

[58:39] Jetzt habe ich schon Menschen gehabt, die gesagt haben: "Christopher, wie kannst du verbieten, dass man Schweinefleisch isst? Wie kannst du verbieten, dass man Kamel isst? Oder Hase oder was auch immer. Das ist doch genau die Erfüllung von diesem Vers. Das wäre doch dann ein Abfall vom Glauben. Das wäre doch eine dämonische Lehre." Frage: Steht hier, sie verbieten zu heiraten und Tiere zu genießen, die Gott geschaffen hat? Ja oder nein? Da steht nicht Tiere, dort steht Speisen. Der Unterschied ist, dass nicht jedes Tier in der Bibel eine Speise ist. Nur weil ich persönlich etwas als eine Speise definiere, ist es noch keine Speise der Bibel. Stellen Sie sich vor, würden Sie sagen, der Hund ist ein Tier zum Essen? Ist der Hund eine Speise? Dann fragen Sie die Chinesen, die sehen das anders. Also, nicht alle. Ich habe viele gute chinesische Freunde, die niemals einen Hund anrühren würden zum Essen. Aber da gibt es einige, die essen Hund, oder? Würden Sie glauben, dass kleine Mäuse zum Essen geeignet sind? Affenhirn? Es gibt Gegenden der Welt, da isst man Affenhirn. Ich sage jetzt nicht weiter, wie es zubereitet wird.

[59:50] Also, was ist Speise? Wenn jemand auf die Idee kommt und sagt: "Ich esse gerne Beton." Wird dann plötzlich Beton eine Speise? Nur weil jemand sagt, es ist eine Speise? Nein. Speise ist eine Speise in der Bibel, weil Gott gesagt hat, das ist Speise. Und wenn ich frage: "Was ist Speise? Was kann ich speisen? Was kann ich verspeisen in der Bibel?" Dann muss ich zu 3. Mose 11 gehen, und dort steht, was ich verspeisen kann. Nämlich das Rind, das Schaf, meine Dinge auf den Wiesen, den Kudu, die Antilope. All diese Tiere, die gespaltene Füße, also gespaltene Klauen und Hörner, äh, nicht Hörner, so ein Quatsch. Wiederkäuen, danke.

[1:00:34] Interessanterweise steht hier nämlich auch: "Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird, denn es wird geheiligt durch Gottes Wort." Das heißt, ob ich etwas essen kann oder nicht, wird geheiligt, also abgesondert durch Gottes Wort. Das Wort Gottes sondert also aus, was ich essen kann. Und was nicht. Sehr wichtig.

[1:00:57] Hat Paulus nicht dem Timotheus empfohlen, ein wenig Wein zu trinken? Also, wie ich gerade schon gesagt habe, Wein in der Bibel kann genauso gut Traubensaft bedeuten. Und vielleicht haben Sie mal diese Idee gehört, dass Wein gut ist, dass dieser alkoholische Wein sehr gut sein soll für das Herz und für die Gesundheit, ja? Schon mal gehört? Die Wahrheit ist, das stimmt, aber das liegt nicht an dem Alkohol im Wein, sondern an dem Traubensaft-Element im Wein. Traubensaft an sich hat eine sehr gesunde Wirkung. Die Bibel sagt auch, dass da ein Segen ist im Saft der Traube. Und deswegen sagt der Timotheus: "Dann trinke nicht nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deines häufigen Unwohlseins."

[1:01:40] Wir schließen, indem ich Ihnen noch ganz kurz hier etwas zeige von einer bekannten Zeitschrift, National Geographic. Und diese Zeitung hatte vor einigen Jahren einen Titel: "The Secrets of Living Longer." Die Geheimnisse eines langen Lebens, eines längeren Lebens. Man hat sich Gedanken gemacht und untersucht, wo auf der Welt leben die Menschen mit der größten Lebenserwartung, das heißt die meisten 100-Jährigen, 100-Jährigen, 101-Jährigen, 102-Jährigen. Und man hat drei Gegenden auf der Welt gefunden, wo solche besonders langlebigen Menschen leben. Das waren einmal Menschen hier auf der Insel Okinawa in Japan. Das waren Menschen in einer Gegend in Sardinien auf der Insel. Und das waren Menschen in Amerika. Jetzt werden Sie sagen: "Das kann ja nicht sein. Ich dachte immer, die Amerikaner sind alle dick und alle völlig oberflächlich und alle völlig gesundheitsunbewusst." Das stimmt nicht so pauschal. Es gibt etliche Amerikaner, die das anders sehen. Es gibt eine bestimmte Gegend im Süden Kaliforniens. Da gibt es einen Ort, der heißt Loma Linda. Da, wo das Krankenhaus auch ist. Und dort gibt es die Gruppe mit den meisten über 100-Jährigen, die nicht einfach nur die 100 Jahre alt sind, sondern die gesund sind. Wenn sie dort langspazieren, da können sie Menschen sehen, die mit 99 Jahren noch ihren Garten machen und die mit 100 noch schwimmen gehen und laufen gehen. Also, wirklich die irresten Sachen.

[1:03:15] Diese Studie ist immer weiter veröffentlicht worden. Es gibt mittlerweile Filme darüber. Ich habe vor kurzem gerade wieder eine Dokumentation auf Arte gesehen über diese Gruppe speziell hier in Loma Linda. Sehr, sehr faszinierend. Die Dokumentation heißt "Der Jungbrunnen der Welt", glaube ich. Kann man auch im Internet noch finden. Und man hat sich Gedanken gemacht, was sind so die Faktoren, die dazu führen, dass diese drei Personengruppen, diese Menschengruppen am längsten leben. Und man hat festgestellt, vor allem bei den Menschen auf Sardinien: Sie haben einen guten Familienzusammenhalt.

[1:03:49] Und auch die Menschen auf Okinawa, sie haben viel Sinnhaftigkeit im Leben. So hat man herausgefunden. Und sie haben gute Freundschaften, die über Jahrzehnte bestehen bleiben. In der Regel immer eine fast vollvegetarische Ernährung oder nur ganz wenig Fleisch und auch dann immer gesund. Also Ernährung war ein ganz, ganz großer Punkt hier auch. Und dann Glaube war einer der Punkte, die man herausgefunden hat, der von großer Bedeutung ist. Unter anderem die Tatsache, einmal in der Woche Sabbat zu machen. Und zwar am siebten Tag. Und das fand ich sehr interessant, denn es zeigt, dass das, was die Bibel sagt, nicht nur in Bezug auf was ich esse, sondern auch wie ich meine Zeit verbringe, dass es einen direkten Gesundheitsaspekt hat.

[1:04:48] Diese Menschen leben 10,8 Jahre länger als der Durchschnittskalifornier zwei Dörfer weiter. Zwei Dörfer weiter sieht man den typischen Amerikaner. Ich war ungefähr so breit. Große Cola hier, große Pommes da. So wie man es sich vorstellt. Das heißt, es liegt nicht am Klima. Es liegt nicht an irgendwelchen genetischen Vorteilen, die die Menschen hätten. Es ist einfach der Lebensstil, die Art und Weise zu leben. Und lasst mich das ganz deutlich sagen: 10,8 Jahre länger zu leben ist toll. Aber es ist nicht das eigentliche Ziel des Lebens. Ich lebe nicht auf dieser Welt, um noch 10 Jahre länger zu leben. Ich möchte mal ewig leben. Ich möchte das ewige Leben im Himmel haben. Aber 10,8 Jahre länger auf diesem Planeten gibt mir erstens die Möglichkeit, mich noch mehr Zeit dafür zu entscheiden und anderen Menschen davon zu erzählen. Und das ist auf jeden Fall ein Punkt, den man nicht unterschätzen kann.

[1:05:50] Und wie gesagt, dieser Lebensstil führt dazu, dass ich klare, bessere Entscheidungen treffen kann. Denn all das, was wir besprochen haben, führt letztendlich zu einem Punkt. Es führt dazu, dass das Blut, das durch unseren Körper zirkuliert, reiner ist, von besserer Qualität. Und gutes Blut bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn. Und mehr Sauerstoff im Gehirn führt dazu, dass ich besser, klarer und nüchterner urteilen kann. Und das werde ich in der Endzeit brauchen, oder?

[1:06:19] Bevor wir schließen, möchte ich noch eine Ermutigung an all diejenigen sagen, die vielleicht jetzt das Gefühl haben, ich müsste tatsächlich diese eine oder andere Sache doch noch ändern. Ich kenne jetzt nicht jeden Einzelnen von uns, auch nicht jeden, der hier live zuschaut. Und vielleicht gibt es da etwas, wo wir jetzt gemerkt haben, da müsste ich eigentlich weg von kommen. Ob es jetzt Fleisch ist oder Alkohol ist, Nikotin, Koffein, was auch immer. Und vielleicht haben wir das Gefühl, ich weiß nicht, ob ich es schaffen kann, weil ich habe mein ganzes Leben lang mich so ernährt, ich habe das mein ganzes Leben lang so gemacht. Wenn jetzt die Sucht zu groß ist, dann möchte ich zwei Verheißungen hier noch am Ende mitgeben. Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ Aber ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.

[1:07:23] Was immer uns auch gefangen hält, sei es eine stoffliche Sucht, sei es vielleicht auch eine psychische Belastung oder was es auch immer ist. Denn all das kann unsere Fitness für die Endzeit beeinträchtigen. Wir können es abgeben, wir dürfen es überwinden. Jesus kann die Ketten sprengen, wenn wir wollen und es ihm erlauben. Gott möchte nicht nur ein Gott des Wochenendes sein. Er möchte ein Gott sein, der mit seiner Weisheit, mit seiner Liebe und seiner Gnade wirklich hindurchdringt bis in den Alltag. Bis zum Essen und Trinken, was wir tun.

[1:08:00] In diesem Sinne möchte ich jeden Einzelnen von uns ermutigen, einladen und herausfordern. Wo auch immer vielleicht unser persönliches Problem ist. Vielleicht sagen wir, ich habe noch niemals Fleisch gegessen. Aber vielleicht gibt es etwas anderes, wo wir wissen, vielleicht sollte man sich mehr bewegen, mehr frische Luft bekommen, mehr schlafen. Etwas mästiger sein, man kann auch vom Guten zu viel essen. Was auch immer das ist, wo wir wissen, hier muss ich mich ein bisschen korrigieren, Gott hat mir das deutlich gezeigt. Um uns vorzunehmen, Gott zu folgen. Denn wenn wir das tun, was er sagt, dann ist er verantwortlich für die Konsequenzen. Ich möchte ihm vertrauen in die Zeit, in die wir hineinsteuern, die keine einfache Zeit sein wird. Aber es wäre töricht, wenn wir diesem einfachen Ding schon nicht vertrauen.

[1:08:52] Wer von uns möchte also sagen, ich möchte das erleben, dass Christus mich stark macht und dass ich vielleicht auch etwas überwinden kann in meinem persönlichen Appetit oder wo auch immer. Oder in meinen Gesundheitsgewohnheiten, dass ich fit bin, fitter bin, besser Gottes Wort schätzen kann. Gibt es jemanden, der sagt, ich möchte so gesund leben, wie es mir möglich ist und Gott mir das schenken möchte? Gott sei gelobt. Lass uns doch gemeinsam beten.

[1:09:19] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass dein Wort ein praktisches Wort ist. Und dass wir Dinge daraus lernen können, die bis in unseren Alltag hineinreichen. Hab Dank, dass du uns nicht alleine lässt mit den Fragen des Lebens und dass du in deiner Liebe und Weisheit uns gesagt hast, was am besten für uns ist. Was wir auf jeden Fall vermeiden sollten. Wir möchten ganz erneut uns in deine Hände geben und ich bitte, dass du uns auch die Kraft schenkst. Die Entscheidung, die wir gerade vielleicht heute getroffen haben, dass wir sie umsetzen und wir danken dir, dass wir jetzt schon wissen dürfen, dass du uns segnen wirst. So sei du jetzt bei uns und führe uns gesund nach Hause und vor allem morgen wieder gesund hier zusammen. Wenn wir den ganzen Tag gemeinsam Sabbat feiern möchten, erleben möchten, deiner Gegenwart sein, um von deinem Wort lernen zu dürfen. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.


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