In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Möglichkeit eines Neuanfangs im Leben, die „Tür zu einem neuen Leben“. Anhand biblischer Beispiele wie der Begegnung Jesu mit Nikodemus und der Geschichte der ehernen Schlange wird die Bedeutung der Wiedergeburt aus Wasser und Geist erklärt. Die Taufe wird als zentrales Symbol für diesen Neuanfang und als öffentliches Bekenntnis zu Christus dargestellt.
Operation Blueprint: 13. Die Tür zu einem neuen Leben
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Serie: Operation Blueprint
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Transkript
[2:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für alles, was wir heute schon gelernt haben. Dass dein Wort zu uns gesprochen hat und dass wir jetzt noch mal ein Thema studieren dürfen, das es in sich hat, aber auch sehr frohmachend ist und befreiend. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist gegenwärtig bist, dass du unsere Herzen berührst, ansprichst und dass wir unsere Fragen beantwortet bekommen und deiner Wahrheit folgen können. Wir beten das im Namen Jesu. Amen.
[3:12] Die Tür zu einem neuen Leben. Jetzt haben Sie die Gelegenheit, das Evangelium mal in seiner Originalsprache zu lesen. Also wie immer, viele Menschen stolpern irgendwann in der Wahrheit und die meisten springen auf, klopfen sich ab und machen so weiter, als wäre nichts passiert. Auch bei dem Thema, das wir jetzt sprechen wollen. Sie dürfen darauf gespannt sein. Wir wollen uns die Frage stellen: Gibt es die Möglichkeit, noch mal von vorne anzufangen? Ich weiß nicht, ob Sie das schon mal in Ihrem Leben gedacht haben. Ich wünschte, ich hätte noch mal die Gelegenheit, zurückzugehen, noch mal ein paar Jahre oder Jahrzehnte und an der Weichenstellung einfach mal die Weiche in die Richtung drehen. Ich weiß nicht, ob das jemand von uns schon mal gedacht hat. Ich bin mir ganz sicher. Wir alle haben manchmal das Gefühl, hätte ich doch damals die Entscheidung nicht getroffen. Manche Entscheidungen kann man nicht wirklich rückgängig machen. Man muss mit den Konsequenzen leben. Manchmal wünschen wir uns einen Neuanfang. Ich möchte Ihnen zeigen, wie man in diesem Leben trotz all der Fehler und Fehlentscheidungen, die man gemacht hat, tatsächlich noch mal ganz von vorne anfangen kann.
[4:27] Die Tür zu einem neuen Leben. Nun, Jesus hat darüber gesprochen über das Reich der Himmel, über das Reich Gottes. Sein großer Wunsch ist, dass wir alle einmal bei ihm sind. Wir haben am Dienstag gesprochen über die Wiederkunft. Wir haben darüber gesprochen, dass Jesus wiederkommen möchte, dass wir dort sind, wo er ist. Jesus hat auf jeden Fall ein Interesse, dass wir in den Himmel kommen. Manche Christen haben die Idee, dass Gott das nicht wirklich will und dass wir uns bemühen müssen, dass wir uns anstrengen müssen, um ihn davon zu überzeugen, dass er vielleicht sagt: "Okay, dann kommt halt rein." Nein, Gott wünscht sich, er möchte, dass wir in den Himmel kommen. Er möchte, dass wir ewiges Leben mit ihm haben, wie wir eben gerade auch gesehen haben. Aber es gibt schon auch eine Bedingung. Es gibt einen bestimmten Weg, der dorthin führt.
[5:18] Und es war eines Abends, als Jesus für sich alleine war. Es war schon so dunkel wie jetzt. Und Jesus war für sich alleine. Und da kam jemand so von hinten herangeschlichen. Er hat sich umgeschaut, ob ihn auch niemand sieht, weil es wäre ihm hochnotpeinlich gewesen, wenn ihn jemand gesehen hätte. Sein Name war Nikodemus. Er war einer der führenden Politiker oder religiösen Führer der damaligen Zeit. Und er hatte gemerkt, dieser Jesus ist irgendwie anders. Das ist nicht einfach nur von einer von diesen verrückten Fanatikern, die vorgeben, auch der Messias zu sein und die Leute in die Wüste führen. Das war jemand, der hatte Hand und Fuß, der hat Sachen gesagt, die waren außergewöhnlich. Vielleicht haben sie großes Interesse, sie haben sich aber nicht getraut, hierher zu kommen. Dann bezieht sich das jetzt auch auf sie. Dann spricht Jesus jetzt auch zu ihnen.
[6:20] In Johannes 3 können wir lesen. Vielleicht gibt es jemanden, der sogar eine Bibel dabei hat und mit aufschlagen möchte. In Johannes 3 wird die Gegebenheit berichtet, wie Nikodemus dort zu Jesus kommt und ihn einige Fragen stellt und versucht, mit ihm eine Diskussion anzufangen über einige theologische, vielleicht strittige Punkte. Und Jesus fängt gar nicht erst groß an, mit ihm zu diskutieren. Jesus sagt ihm direkt ins Gesicht etwas sehr Einfaches und Außergewöhnliches. Er sagt: "Wahrlich, wahrlich." Auf Aramäisch: "Amen, Amen." Können wir übersetzen, was heißt das? Das heißt, darauf kannst du dich verlassen. Das ist nicht nur ein Fundament, das ist ein doppeltes Fundament. Das ist Amen, Amen. Wahrlich, wahrlich. Ich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
[7:25] Also jeder, der das Reich Gottes möchte, jeder, der dort einmal dabei sein möchte, der muss durch eine Tür hindurch. Durch eine Pforte muss er hindurch. Egal, wie alt, wie groß, wie klein, wie dünn. Egal, was wir sind, wo wir herkommen, eine Pforte müssen wir hindurch. Und diese Pforte sagt Jesus, wir müssen von Neuem geboren werden. Nikodemus hat sich erst mal ein bisschen dumm gestellt. Na ja, Moment mal. Also, wenn man geboren werden muss, dann wird man ja so klein. Und dann erklärt Jesus, was er meint. Er sagt in Vers 5: "Wahrlich, wahrlich." Heißt übersetzt auf Aramäisch. Heißt übersetzt auf Deutsch: Darauf kannst du dich doppelt verlassen. Da kannst du dein Haus drauf bauen. Wahrlich, wahrlich. Ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes gehen.
[8:28] Erst sagt er, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes gehen. Und zwei Verse weiter sagt er, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird. Also diese Neugeburt, noch mal von vorne geboren werden, hat etwas mit Wasser und hat etwas mit Geist zu tun. Noch mal von vorne anfangen. Ich weiß nicht, wie würden sie ihr Leben leben, wenn sie noch mal geboren werden könnten? Hätten sie Ideen, was sie machen würden? Jesus sagt, jeder, der hinein möchte, darf nicht nur neu geboren werden, er muss sogar neu geboren werden. Mit anderen Worten, die Tatsache, dass ich hier ein Erdenbürger bin, dass ich schon mal durch einen Geburtskanal hindurch bin, ist noch keine Qualifikation für den Himmel. Ansonsten müssten nämlich alle gerettet werden, oder?
[9:16] So sagt Jesus, es gibt eine zweite Geburt. Und immer noch hat der Nikodemus das nicht richtig verstanden. Und dann sagt Jesus zu ihm: "Es ist ganz einfach." Er sagt in Vers 8: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen. Du weißt nicht, woher er kommt und wenn er geht, so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist." Die Neugeburt ist nicht, dass ich sagen kann: "Ab heute ist mein Leben anders." Da ist plötzlich etwas am Wirken und ich habe es gar nicht gemerkt. Ich kann nicht einfach sagen: "Ab jetzt möchte ich wiedergeboren sein. Jetzt verändert sich etwas." Sondern eigentlich beginnt die Wiedergeburt schon, bevor ich es gemerkt habe. Da ist zumindest schon ein Einfluss an meinem Herzen. Dieser Einfluss hat mich gezogen, hat mich zu Gott geführt. Da muss am Ende eine Entscheidung kommen. Wir werden gleich sehen, warum und wieso. Aber lange bevor ich mich entscheiden kann, bevor ich einen Schritt gehen kann, hat mir jemand an meinem Herzen gewirkt.
[10:16] Liebe Freunde, liebe Zuschauer, während dieser Serie und auch heute wirkt der Heilige Geist an unserem Herzen, noch bevor wir auf die Idee kommen, einen Schritt zu tun. Er wirkt an unserem Herzen, wie der Wind plötzlich den Baum bewegt. Und dann sagt Jesus, worauf es ankommt: "So muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
[10:50] Diese Wiedergeburt hat mit einer Grundsatzentscheidung zu tun. Er bezieht sich auf eine Geschichte im Alten Testament, die der Nikodemus gut kannte. Der war ein Pharisäer, der konnte die Geschichte wahrscheinlich rückwärts auf Hebräisch aufsagen. Das war die Geschichte, als das Volk Israel durch die Wüste marschiert ist. Da hat Gott gesagt: "Ich habe euch 40 Jahre lang in der Wüste Sinai geführt. Die ist voller Schlangen. Wenn sie da durchreisen, treten sie förmlich auf die Schlangen. 40 Jahre lang durch die Wüste geführt, zwei Millionen Menschen, ohne wirklich mit Schlangen in Kontakt zu kommen zu sein. Und Gott sagt: "Jetzt ziehe ich mich zurück. Jetzt könnt ihr mal sehen, wie es ohne mich ist." Plötzlich kommen die Schlangen und beißen die Israeliten. Sie kriegen tödliche Krankheiten. Das Gift geht durch den Körper hindurch und sie fangen an zu sterben."
[11:46] Und Gott hat natürlich Erbarmen mit ihnen und sagt: "Ich möchte euch etwas erklären. Ich werde hier eine Schlange aufbauen. Diese Schlange steht hier einfach. Und jeder, der auf die Schlange guckt, wird nicht sterben." Jetzt werden Sie sagen, das ist ein bisschen zu einfach. Das kann ja fast gar nicht sein. Einfach nur gucken, das kann ja jeder. Stellen Sie sich vor, jetzt gerade in diesem Moment sind 200 Schlangen in diesem Raum. Ich rede jetzt nicht von Blindschleichen. Ich rede von giftigen Schlangen, die, wenn sie einen beißen, tödlich sind. Ich war vor zwei Jahren in Ghana. Ich war auf einem Campus einer Universität und da hat man mir gesagt, falls du gebissen wirst davon, dort ist die Krankenstation, da rennst du hin und rufst laut: "Snake, snake!" Und bevor du das zweite "Snake" ausgesprochen hast, hast du schon das Gegengift im Arm. Weil da zählt jede Sekunde. Und wenn du davon gebissen wirst, weil da zählt jede Sekunde.
[13:01] Wahrscheinlich waren das auch solche Schlangen. Ganz giftige Schlangen, wo man nicht ewig Zeit hatte, wo man sich entscheiden musste. Stellen wir vor, solche Schlangen sind jetzt gerade unter uns und sie beißen uns und sind unter unseren Stühlen. Man kann sie gar nicht richtig sehen. Und ich würde zu Ihnen sagen: "Alles, was Sie zu tun brauchen, bleiben Sie einfach hier und schauen Sie einfach auf dieses Wasserglas." Wer von Ihnen würde einfach ruhig sitzen bleiben? Mit all den Schlangen unter sich, neben sich, die weiterhin beißen und einfach nur schauen? Wer würde das tun? Die Wahrscheinlichkeit ist, wir würden doch eher versuchen aufzuspringen, nicht auf uns auf das Fenstersims zu retten oder so.
[13:49] Und das zeigt etwas. Es bedeutet, sich wieder ganz abhängig von Gott zu machen. So ein kleines Kind ist ja ganz abhängig. Es bedeutet, sich wieder klein zu machen, wieder einfach auf Gott zu vertrauen. Denn dass da eine Schlange stand, hat einen besonderen Zweck. In Vers 16 steht: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat." Wenn wir einfach glauben, dass wir mit Jesus gerettet werden, wenn wir auf ihn schauen und nicht wieder wegschauen, dann werden wir gerettet werden. Denn er ist für uns zur Sünde geworden. Er ist für uns zur Schlange geworden. Er ist für uns gestorben.
[14:40] All die Dinge, die wir getan haben, für die man sich eher schämen sollte. Ich kann für mich sprechen, also mir geht das so. Und was Gott sagt, dem Nikodemus, ist: All das, was du getan hast, was eigentlich von der Schlange kommt, all das, die Lügen, die schlechten Dinge, die du getan hast, all den ganzen Mist deines Lebens, der wird auf diese eine Person übertragen. Und wenn du das glaubst, wenn du dahin schaust, wirst du gerettet werden.
[15:14] Und das war die Botschaft nicht nur von Jesus, das war die Botschaft aller Apostel. Zum Beispiel in der Apostelgeschichte, Kapitel 2, da ist diese berühmte Szene, wo der Petrus eine Ansprache hält, so ähnlich wie Operation Blueprint, und er predigt auch darüber, dass Jesus für die Menschen gestorben ist. Und dann sagt er in Vers 36, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat. Eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt. Ich weiß nicht, ob Sie mal darüber nachgedacht haben, wer eigentlich Jesus gekreuzigt hat. Manche sagen, es waren die Juden, die Juden sind schuld. Manche sagen, es waren die Römer. Aber die Bibel sagt, ich habe ihn gekreuzigt. Jesus ist gestorben wegen meiner Sünde. Er ist gestorben wegen meinen schlechten Taten. Er ist gestorben wegen meinen schlechten Gedanken. Und wenn ich der Einzige gewesen wäre auf dieser Welt, der daneben gelegen hätte mit seinem Leben, er wäre auch für mich gestorben, ganz allein.
[16:20] Und dann heißt es hier, Vers 37: "Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz." Da gab es etwas an Jesus, da gab es etwas an dem Evangelium, was ihn tief bewegt hat. Es drang ihn durchs Herz. Und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: "Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?" Und da sprach Petrus zu ihnen: "Erstens, tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden. So werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."
[17:02] Und dann sagt Jesus, wir spüren uns, er zieht uns zu Gott, was ist der Schritt, den wir gehen sollen? Er sagt, das Erste, was ihr tun müsst, tut Buße. Und Buße bedeutet nicht, dass man sich anfängt, selbst zu kasteien: "Ich bin so schlecht." Buße bedeutet, ich merke, ich bin auf dem falschen Weg. Und ich stelle fest, ich bin auf dem falschen Weg. Ich sage: "Moment mal, ich bin auf dem falschen Weg." Und vielleicht lieber Freund, liebe Freundin, der du heute hier bist, oder der du heute zuschaust, merkst du, ich bin in meinem Leben gerade eigentlich auf dem falschen Weg. Irgendwas zieht mich in die andere Richtung. Was soll ich tun? Petrus sagt: "Dreh um." Dreh einfach um.
[17:47] Das Tolle ist, am menschlichen Körper, wir können ziemlich leicht umdrehen. Also, wenn eine Bahn umdrehen will, das dauert weitaus länger. Selbst ein Auto, das muss ein paar Mal hin und her fahren, bevor es umdrehen kann. Aber der Mensch, der bleibt stehen, dreht sich um und geht in die andere Richtung. Jeder Mensch kann umkehren. Ohne größere Probleme.
[18:14] Und dann sagt er: "Lasst euch taufen auf den Namen Jesu Christi." Diese Wiedergeburt soll ja aus zwei Elementen sein. Sie soll sein aus Wasser und Geist. Und Petrus sagt: "Genau diese beiden Elemente sind hier gegenwärtig. Ihr sollt euch taufen lassen und ihr sollt die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Aber Taufe, offensichtlich, wie wir gesehen haben, ist nicht der allererste Schritt. Taufe ist ein Symbol für die Wiedergeburt.
[18:41] Jetzt, wenn man geboren wird, hat man vorher schon gelebt? Ja oder nein? Das ist so eine knifflige Frage. Die Ethiker streiten sich darum. Aber ich denke, von der Bibel können wir es sagen: Noch bevor das Baby das Tageslicht erblickt, hat es vorher schon gelebt, oder? Die Geburt ist nicht das allererste Ereignis. Und so ist es auch im geistlichen Leben. Der Geist Gottes bewirkt etwas in uns, das wächst an zu reifen. Die Geburt ist eine Erzeugung, die Schritt für Schritt größer wird, bis sie bereit ist, den Schritt an die Öffentlichkeit zu tun. Jetzt stehe ich dazu. Ich fange ein neues Leben an.
[19:32] Es gibt ein paar Dinge, die davor geschehen müssen. Wenn man geboren wird, nach fünf oder sechs Monaten, dann ist das dramatisch. So kann es auch geschehen, dass man zu früh getauft wird. Matthäus 28 ist der erste Hinweis, was vor der Taufe geschehen sollte. Jesus sagt zu seinen Jüngern: "Was muss geschehen, bevor sie getauft werden? Sie sollen zu Jüngern gemacht werden."
[20:16] Was ist ein Jünger? Ein Nachfolger. Heute in Zeiten von Twitter weiß man das wieder nicht. Man ist ein Follower. Man folgt einer Person und interessiert sich für das, was sie schreibt. Ein Jünger ist jemand, der immer mit Jesus in Kontakt bleibt. Der sich immer dafür interessiert, was Jesus gerade macht. Jesus ist ein Nachfolger, ein Jünger. Gott hat kein Interesse, wenn Menschen getauft werden aus Tradition oder Zeremonie. Wenn sie gar nicht wissen, dem sie nachfolgen. Macht Sinn. Macht sie zu Jüngern.
[20:58] Wenn ich getauft werden möchte, dann muss ich wissen, wie das aussieht als Christ. Wenn man getauft wird, dann muss man auch wissen, wie das aussieht mit der Ehe. Die Ehe ist ein öffentlicher Schritt. Ich bekenne mich zu meinem Partner. Sie sollten auch nicht zu früh heiraten. Ich habe meine Frau nach drei Tagen gefragt, ob sie mich heiraten möchte. Ich habe sie nach drei Tagen nicht geheiratet. Das wäre unklug gewesen. Es ist immer gut, wenn man sich mit einem Partner kümmert. Es gibt bestimmte Dinge, wenn ich heirate, dann möchte ich im Klaren sein, wie wir zu diesen beiden Punkten stehen. Wir haben bestimmte Werte, Grundideen über das Leben. Wenn das nicht passt, dann ist es besser, das nicht zu tun. Was möchte Gott in dieser Welt? Es ist gut, grundsätzlich zu wissen, was Gottes Wort eigentlich lehrt, bevor ich mich taufen lasse.
[22:10] Ein wichtiger Punkt steht in Markus 16. "Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden." Bevor ich getauft werde, muss ich glauben. Was ich tun kann. Das Wort "glauben" im Deutschen hat den Anschein, ich bin mir nicht wirklich sicher. Ich weiß nicht genau, ob ich die Bahn fahre, aber ich glaube mal nicht. Ich habe diese Idee, aber vielleicht auch nicht. Oder wir sagen, ich glaube daran. In der Bibel ist Glaube etwas ganz anderes. Die Bibel sagt, dass Glaube ein festes Fundament ist. Die Bibel definiert Glauben als das Leben aus dem Wort Gottes. Auf jeden Fall ist Glaube eine Entscheidung. Ich glaube, dass Gott das meint, was er sagt. Bevor ich getauft werde, muss ich glauben können. Sonst macht die Taufe gar keinen Sinn.
[23:25] Dritter Punkt. In der Apostelgeschichte 2, Vers 38, haben wir gelesen, dass Petrus sagt: "Tut was." Was tun wir zuerst? Buße. Buße heißt Umkehr. Wenn ich getauft werde, sollte ich vorher bereits in meinem Herzen umgekehrt sein. Manche Menschen glauben, wenn ich getauft werde, wird in dem Moment etwas übernatürliches passieren. Das ist genauso, als wenn sie glauben, ich heirate jetzt mal die Person und wenn wir uns das Ja-Wort geben, in dem Moment werde ich anfangen, sie zu lieben. Das wäre dramatisch, oder? Sie müssen schon vorher eine Entscheidung geben und als Ausdruck dessen, lasst euch taufen.
[24:22] Dann geht es weiter in Vers 39: "Euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der Herr unser Gott herzurufen wird." Das gilt für jeden. Jeder ist mit einem verbunden. Vers 40. Ich glaube, wir alle wissen, dass wir in einer Zeit leben, die äußerst ernst ist. Wir haben in einigen Vorträgen gesehen, dass wir nicht in normalen Zeiten leben, dass die Zeichen der Zeit in einer Intensität zunehmen. Wir können davon ausgehen, Jesus kommt bald. Das macht dieses Thema so besonders dringlich. Wenn ich weiß, Gott wirkt an meinem Herzen, wenn ich weiß, Gott möchte in meinem Leben wirken, dann ist es Zeit, sich zu überlegen, welchen Schritt kann ich gehen.
[25:23] Es gibt eine Geschichte in der Bibel, die beschreibt einen Mann, der getauft wurde, der von weit her kam. In Apostelgeschichte 8 wird die Geschichte erzählt von einem Äthiopier, der bis nach Jerusalem gereist war, um eine Vortragsserie anzubieten. Wer von uns ist heute nicht aus Stuttgart gekommen? Wer hat den weitesten Weg wahrscheinlich gehabt? Wie lange seid ihr gefahren heute? Eineinhalb Stunden. War jemand länger als eineinhalb Stunden gefahren? Dieser Äthiopier kam aus Äthiopien. Das ist heute immer noch Äthiopien. Er kam aus einem Ort, wo es nicht nur eineinhalb Stunden gedauert hat. Er hat alles investiert, um das Wort Gottes zu hören.
[26:14] Als er dort in Jerusalem war, war das nicht so freundlich wie hier, wo man einen Saal ordnet, der sagt: "Herzlich willkommen, schön, dass Sie da sind." Wenn man als Äthiopier in den Tempel gegangen ist, haben die Juden gesagt: "Schön, dass du gekommen bist, du siehst nicht aus wie ein Jude. Da ist dein Nebenraum. Herzlich willkommen, dass Sie da sind." Das ist nicht so gemeint. Aber die Idee war, ein Nicht-Jude konnte nicht so nah an den Tempel kommen wie die Juden. Und trotzdem, obwohl er ausgegrenzt war, war das Wort Gottes so brennend in seinem Herzen, dass obwohl die Gemeinde, zu der er gehören wollte, nicht wirklich nett zu ihm war, trotz der Menschen, wollte er dorthin wegen Jesus und dem Wort.
[27:14] Heute gibt es einige Menschen, die sagen: "Ich würde ja schon Christ werden, wenn es die Christen nicht gäbe." Liebe Freunde, wenn Sie Christ werden wollen, dann werden Sie Christ wegen Christus und nicht wegen den Christen. Christus ist unser Vorbild. Und dieser Mann war begeistert vom Wort, der war begeistert von der Prophetie. Und er wollte das verstehen und hat sich dann den Propheten Jesaja geben lassen, hat Prophetie studiert, so wie wir Prophetie studiert haben. Und hat sich gefragt, was bedeuten die Symbole, was bedeutet das, was bedeutet jenes? Und er war da so alleine auf dem Rückweg und plötzlich kommt der Philippus, ein Diakon der Gemeinde, und sieht ihn und geht zu ihm und fragt ihn: "Verstehst du auch, was du liest?" Und er sagt: "Na ja, ich lese es halt. Wie sollte ich? Niemand leitet mich an."
[28:02] Und die Schriftstelle, die er gelesen hat, war interessant. Vers 32: "Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung geführt und wie ein Lamm vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde sein Gericht aufgehoben. Sein Leben wird von der Erde weggenommen." Das war die Beschreibung von dem Lamm, dem Lamm Gottes in Jesaja 53, das für unsere Sünden geschlagen wird, das unsere Schmerzen auf sich genommen hat, das seinen Mund nicht aufgemacht hat, das wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt wird und für unsere Übertretung willen zerschlagen wird. Und er fragt: "Wer ist das? Was bedeutet das? Ich habe das Gefühl, das ist wichtig für mein Leben." Und Philippus fängt an, ihm das Evangelium zu erklären und sagt: "Das ist Jesus Christus. Er hat deine Schmerzen, deine Sünden, deine Probleme, deine Ängste, alle auf sich genommen und hat den Preis dafür bezahlt. Du kannst freigehen. Du kannst von vorne anfangen. Egal, was du getan hast, egal, wer du gewesen bist, wie dein Leben gewesen ist, Jesus ist für dich gestorben. Er hat den Weg freigemacht in ein neues Leben."
[29:08] Und als sie aber auf den Weg weiterzogen, Vers 36, kamen sie zu einem Wasser und der Kämmerer sprach: "Siehe, hier ist Wasser. Was hindert, nicht getauft zu werden?" Er sagte: "Ich möchte getauft werden." Das sprach Philippus: "Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt." Es geht also nicht darum, die ganze Bibel auswendig zu kennen oder alle Fakten hinter der Bibel, die man so wissen könnte. Es geht nicht darum, in einer christlichen Kirche aufgewachsen zu sein oder lange genug eine christliche Kirche besucht zu haben. Das entscheidende Kriterium: Glaubst du nicht so ein bisschen, sondern wirklich von ganzem Herzen, aufrichtig, ehrlich, dass Jesus dein Erlöser ist, dass mit Jesus dein Leben besser ist, dass Jesus dir ein neues Leben schenken kann, ewiges Leben später. Wenn du das glaubst, kannst du getauft werden, um der Welt zu zeigen: Ich stehe zu Christus und Christus gibt mir ein neues Leben.
[29:58] Nun ja, und genau das ist passiert. Also, was stellt diese Taufe dar? In Römer 6, und wir sind glaube ich am Donnerstag mal kurz darauf zu sprechen gekommen, in Römer 6 sagt der Paulus in Vers 3: "Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hineingetauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln."
[30:33] Mit anderen Worten, Paulus sagt, Taufe soll ausdrücken, dass ich etwas verstanden habe, und zwar zwei Dinge. Ich muss verstanden haben: Jesus ist für mich gestorben und Jesus ist für mich auferstanden. Er hat den Preis bezahlt, hat meine Sünden auf sich genommen und er hat den Tod besiegt und hat den Weg aufgemacht zu einem neuen Leben. Und weil ich das verstanden habe, drücke ich das aus in einer Zeremonie, die genau das symbolisiert. Ich werde begraben und ich stehe wieder auf. Natürlich nicht buchstäblich, weil das hat der Jesus für mich getan, aber symbolisch, sagt der Paulus, soll die Taufe das darstellen. Deswegen muss man übrigens nebenbei den Sonntag eben nicht als Auferstehungstag feiern, weil die Taufe schon die Auferstehung viel besser repräsentiert, als es der Sonntag jemals tun könnte. Denn in der Taufe ist die gesamte Symbolik von Tod und Auferstehung gemeinsam drin. Das kann der Sonntag gar nicht leisten.
[31:31] Wir sind mit ihm begraben worden, und so wie Christus auferstanden ist zu einem neuen Leben, den Tod besiegt hat, so kann der Christus auch in unserem Leben unsere alte Natur besiegen. Es gibt zwei Naturen in der Bibel. Die eine Natur, das ist die, mit der wir alle geboren werden. Das ist die alte Natur. Die alte Natur, das ist so eine Käfernatur. Gott sagt es, ich sage, warum. Ich habe keine Lust, es schmeckt nicht, es macht keinen Spaß, es ist langweilig. Hör auf, lass mich in Ruhe, lass mich mein eigenes Ding machen, du engst mich ein. Und dieselbe Natur, die gegen Gott kämpft, kämpft auch gegen andere Menschen. Unsere Eltern, wir kämpfen gegen jeden, versuchen unseren Weg durchs Leben zu boxen.
[32:17] Und die Bibel sagt, wer in dieser alten Natur ist, der kann Gott nicht gefallen, weil er in Feindschaft zu Gott ist. Wir alle haben diese Tendenz dazu, damit sind wir geboren. Und deswegen sagt Jesus, die erste Geburt reicht nicht aus. Wir müssen noch einmal geboren werden, denn wenn wir noch einmal geboren werden, dann passiert etwas Außergewöhnliches. Jesus hat damals versprochen, als Adam und Eva gesündigt haben, hat er ihnen versprochen, dass wenn sie sich zu ihm bekehren, er etwas tun würde, was sie selbst niemals tun könnten. Er hat ihnen gesagt in 1. Mose 3, Vers 15: "Ich will Feindschaft setzen zwischen der Schlange und euch." Also ein Krieg gegen den Krieg. Ein Kampf gegen den Kampf. Ich will etwas in euch hineinpflanzen. Etwas, was ihr von alleine nicht habt, was jetzt gegen diese Sünde, gegen diese Rebellion entgegenwirkt. Und dazu brauchen wir Gott, dazu brauchen wir den Heiligen Geist. Deswegen sagt Jesus, ihr müsst wieder geboren werden, damit das in euch hinein gepflanzt werden kann, dieses Prinzip der Liebe Gottes.
[33:19] Es gibt also eine neue Natur. Die alte Natur und die neue Natur. Und in der Bibel werden die beiden bezeichnet als das Fleisch und der Geist. Wenn sie mal im Neuen Testament den Römer lesen oder den Galater, der Paulus spricht ständig davon. Das Fleisch und der Geist. Und wissen Sie, wie die beiden zueinander stehen? Kämpfen gegeneinander. Dass das Fleisch das sagt: "Ich möchte das so gerne." Das kennen wir alle, oder? Wenn wir vor irgendetwas sitzen, was wir wissen, wir sollen es vielleicht nicht essen, aber wir haben Lust darauf. Wir wissen, das ist eigentlich nicht gut. Und dann gibt es den Geist, der sagt: "Stopp." Und das Fleisch sagt: "Aber ich möchte es so gerne." Kennen Sie das? Das ist das Fleisch.
[34:02] Und ohne Wiedergeburt hat der Mensch gar keine Chance. Denn ohne Wiedergeburt ist der Mensch gewöhnt, sich immer für das Fleisch zu entscheiden, mit fatalen Folgen für unser Leben. Epheser 4, und dort Vers 22. Dort heißt es, dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte. Das heißt, dieses Fleisch, das betrügt uns. Denn wissen Sie, was die Bibel sagt? Das Fleisch trachtet nach dem Tod. Das ist ziemlich krass.
[34:43] Stellen Sie sich mal vor, vielleicht kennen Sie die Geschichte von Adam und Eva, wie die Schlange zu der Frau sagt, haben wir gerade gesprochen: "Ihr werdet keineswegs des Todes sterben." Was hat die Schlange wohl gedacht, während sie das gesagt hat? Was war das Ziel der Schlange? Sie zu verführen zur Sünde. Und Sünde führt zum Tod. Das heißt, die Schlange denkt: "Ich töte dich." Und sagt: "Du wirst keineswegs des Todes sterben." Und unser Fleisch agiert genauso. Es sagt: "Du brauchst das, damit du glücklich bist." Und denkt: "Ich mache dich so richtig miserabel." "Du brauchst das, damit du dich stark fühlst." Und denkt: "Ich mache dich richtig schwach."
[35:30] Die Bibel sagt, das Herz ist ein trotzig und verzagt Ding. Wer kann es ergründen? Das ist die wahrscheinlich einzige etwas unangenehme Nachricht heute Abend. Niemand von uns kennt sein eigenes Herz. In unserem eigenen Herzen sind Dinge drin, die würden wir gar nicht für möglich halten. Oder es ist mal so gegangen, dass sie plötzlich etwas gesagt haben, wo sie gedacht haben: "Das hätte ich doch niemals gesagt." Und der Druck kommt plötzlich Dinge aus unserem Herzen heraus, wo sie sagen: "Wow, das ist in mir drin. Dazu bin ich in der Lage." Und das ist der Grund, warum ein Mensch sich niemals alleine retten kann. Weil wir kommen gar nicht so tief.
[36:10] Die Bibel sagt, der Geist erforscht alles, sogar die Tiefen Gottes. Wenn er die Tiefen Gottes erforscht, dann erforscht er auch unser Herz bis in den letzten Winkel. Und das ist eine gute Nachricht. Auch wenn das erst mal unangenehm erscheint. Dass der Heilige Geist überall hineinleuchten kann. Er kann uns neu verändern. Diese betrügerischen Begierden können wir ablegen. Wir müssen uns nicht länger betrügen.
[36:40] Denn die neue Natur ist ganz anders. Die neue Natur rebelliert nicht. Die neue Natur sündigt nicht. Und das Interessante ist, wenn ein Mensch geboren wird, wird er nicht geboren als voller Mann oder volle Frau, sondern als kleines Baby. Und dann wächst und wächst und wächst. Und so ist es mit der neuen Natur. Aber sie muss wachsen. Was muss mit einem Kind geschehen, damit es wachsen kann? Es muss gefüttert werden. Erst mit der Milch und dann später auch mit etwas Festem.
[37:16] Wenn wir neu geboren werden, wenn diese neue Natur uns geschenkt wird, muss sie auch gefüttert werden. Wir haben heute auch schon über das christliche Leben gesprochen. Dass diese Natur, die ganz anders ist, dass sie nicht mehr die alte Natur unter Kontrolle haben kann. 1. Johannes 3, Vers 9 steht genau diese Idee. Dort heißt es: 1. Johannes 3, Vers 9: "Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist." Psalm 119, Vers 11 sagt: "Dein Wort habe ich meinem Herzen verborgen, damit ich nicht gegen dich sündige."
[38:01] Das Wort Gottes, die Bibel, der Heilige Geist in unserem Herzen, wenn wir darüber nachdenken, kann dort ein neues Prinzip in uns entstehen. Manche Menschen denken: "Ich kann diese Gewohnheit nicht aufgeben. Ich bin halt so." Das sagen wir nur deswegen, weil wir den anderen die neue Natur noch gar nicht kennen. Wenn wir das Gefühl haben, ich muss hier raus aus meinem Leben, dann ist das ein neues Prinzip, gehorsam sein zu können. Und das soll in der Taufe ausgedrückt werden.
[38:31] Welche verschiedenen Arten der Taufe gibt es? Das frage ich nicht ohne Grund. Denn wenn man in die christliche Welt hineinschaut, kann man eine ganze Reihe von Taufarten entdecken. Eines der extravagantesten, was ich jetzt entdeckt habe, ist die Schneetaufe. Es gibt Gruppierungen, die lassen sich im Schnee taufen. Nun sagt zwar die Bibel, dass unsere Sünden weiß wie Schnee werden sollen. Das sagt sie wirklich. Aber das ist nicht unbedingt das Wahre. Zumal das auch sehr beschränkt wäre, auf nur ein paar Regionen in der Welt.
[39:10] Viel bekannter ist die sogenannte Säuglingstaufe, wo ein Kind übergossen oder besprengt wird mit Wasser, je nach Tradition. Auch die Öltaufe besteht darin, dass man den Menschen drei Tropfen Öl auf die Stirn gibt. Das wird auch als Taufe gehandelt. Es gibt zum Beispiel auch die Taufe durch Brief, die Taufe durch Telefonanruf. Kein Scherz. Es gibt sogar, das habe ich vor einiger Zeit gehört, in einer amerikanischen Kirche hat der Pastor gesagt, zu seiner gesamten Gemeinde: "Ich taufe euch heute alle auf einmal." Die Taufe wird in die Kirche getrieben, da war schon ein Wasserwerfer aufgebaut, und dann wurden die wirklich intensiv getauft. Es gibt die Übergießung durch Wasser, es gibt das Besprengen, das Sprinkeln und so verschiedene Formen.
[40:04] Nun, das ist natürlich mal wieder ziemlich konfus, wie immer. Wann immer wir in die christliche Welt hineinschauen, sehen wir, dass oft vieles in Konfusion geraten. Deswegen wollen wir der Bibel folgen und schauen, was die Bibel dazu zu sagen hat, in Epheser Kapitel 4, und dort Vers 4 und 5. Dort lesen wir oder hören jetzt: Epheser 4, Vers 4 und 5: "Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid, zu einer Hoffnung eurer Berufung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe." Das heißt, ein Gott und Vater. Also so wie es einen Gott gibt, einen Vater, einen Herrn, einen Glauben, eine Hoffnung, einen Geist, so gibt es auch eine Taufe.
[40:53] Nun, in Markus 1 und dort Vers 9 bis 11 haben wir die Geschichte, wie Jesus selbst getauft wurde. Sehr spannend, lohnt sich mal kurz zu erwähnen. Es heißt hier: "Und es geschah an jenen Tagen, als Jesus von Nazareth in Galiläa kam und sich von Johannes im Jordan taufen ließ. Dann heißt es sogleich, als er aus dem Wasser stieg, als er den Himmel zerrissen und den Geist, wenn eine Taube auf ihn herabsteigen sah, usw."
[41:23] Jesus Christus wurde auch getauft. Welche Sünden wurden eigentlich von ihm abgewaschen? Warum hat sich Jesus nicht taufen lassen? Die Frage hatte Johannes auch, der Täufer. Er sagt: "Folgt mir nach." Dankeschön. Er sagt: "Folgt mir nach." Er sagt an anderer Stelle: "Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr so tut, wie ich an euch getan habe." Das heißt, als er sich niedergekniet hat und das Bekenntnis gesprochen hat, dann nicht, weil er eigene Sünden bekannt hat. Als er sich hat taufen lassen, dann nicht, weil er unbedingt gewaschen werden musste, sondern weil er seine Sünden nachfolgen wollte. Und er wurde im Jordan getauft. Der Jordan ist ein Fluss.
[42:12] Ebenfalls der Kämmerer, von dem wir gerade gehört haben, da heißt es, dass sie, ich lese es am besten vor, in Apostelgeschichte 8, sie kommen an dieses Wasser. Der Kämmerer hat gerade gesagt, dieser Äthiopier, und er liest den Wagen anhalten und sie stiegen beide in das Wasser hinab. Was für eine Idee bekommen sie, wenn es heißt, sie stiegen in das Wasser hinab? Irgendwie geht es da runter. Man kann sich vorstellen, man hat so eine Flussböschung, da geht man durch die Böschung vom Jordan hindurch und dann geht man hinunter in das Wasser hinein. Das heißt nicht, dass der Johannes, der Philippus, Wasser genommen hat und dann zur Kutsche gebracht hat. Beide sind in das Wasser hineingegangen.
[43:06] Das Wort, von dem das englische "Baptism", das deutsche "Taufe" herkommt, im Griechischen ist das "Baptizo" und heißt einfach etwas in eine Flüssigkeit hineintauchen. Wenn man zum Beispiel einen Stoff färben möchte und man hatte damals so ein Behältnis mit dem Färbemittel und man hat dann den Stoff genommen, dann hat man den Stoff getauft. Man hat ihn in das Färbemittel hineingetan. Wie viel muss man davon hineintun? Wenn man jetzt ein bisschen Färbemittel nimmt und das anstrengt, wird es dann ganz... Keine Taufe, keine "Baptizo". Es war hineintauchen, das genau bedeutet es.
[43:48] Wer von Ihnen kennt diese Stadt hier? Wegen dem Gebäude, oder? Nein, wegen dem hier. Aber das ist jetzt gerade nicht so interessant. Wir interessieren uns sehr für das Gebäude. Das ist eine Kirche in Pisa. Da gibt es ein sogenanntes Baptisterium. Das klingt schon so wie "Baptizo". Das war das alte Taufbecken dort in der Kirche. Schauen wir mal, wie das aussieht. Das ist in Rom gewesen, in der Lateran-Kirche. Vor einigen Monaten, meine Frau und ich. Großes, achteckiges Baptisterium, wo die Menschen damals in der frühen Kirche getauft wurden durch Untertauchung.
[44:36] Schauen Sie mal hier. Das ist in Philippi, das ist Kleinasien. Sie wissen vielleicht, es gibt einen Brief an die Philipper. Die haben sich dort versammelt. Das war ihr Baptisterium. Das sieht ziemlich genauso aus, als ob man dort hineingeht und getauft wird. Eine Art Taufbecken. Hier noch ein anderes Beispiel. Das war aus späteren Zeiten, wo man dazu übergegangen ist, dass die Leute sich hineingekniet haben und dann mit Wasser bedeckt wurden. So findet man auf der ganzen Welt solche Baptisterien, wo die Menschen damals getauft wurden.
[45:15] Sogar der König Wladimir der Große, der russische König. Der ist 982 nach Christus zum Christentum übergetreten. Soll vorher ein ziemlicher Wüstling gewesen sein. Der ist, so sagen uns die Berichte und auch die Bilder, durch Untertauchung noch im 10. Jahrhundert getauft worden als König von Russland. Und es war erst später, hier im Konzil von Ravenna, 1311, wo dann endgültig das Besprengen gleichgestellt dem Untertauchen wurde. Das kam erst sehr spät. Für etliche Jahrhunderte, seit der Erhebung der Christenheit, war die Taufe normalerweise immer durch Untertauchen ausgeführt worden. Aber erst seit dem 12. Jahrhundert begann die Praxis der Taufe durch Übergießen in der katholischen Kirche sich durchzusetzen. Und zwar aus folgendem Grund: Nicht wegen irgendwelcher theologischen Erörterungen, sondern weil es weniger Unannehmlichkeiten gibt, als bei einer Taufe durch Untertauchen. Da muss man sich ja nicht mehr ausziehen, umziehen, abtrocknen. Das mit dem Besprengen geht einfacher. Das war der Grund, warum man das geändert hat.
[46:23] Sehr interessant. Aber die Frage ist natürlich: Wer ist unser Führer? Jesus oder die Tradition?
[46:26] Gibt es überhaupt die Möglichkeit, dass man nochmal getauft wird? Es gibt ja Menschen, die vielleicht denken, wenn da steht, eine Taufe, heißt das, ich bin jetzt einmal getauft, und vielleicht war es nicht der richtige Modus. Aber es darf schon eine Taufe geben. Die Bibel hat interessanterweise dazu eine sehr eindeutige und interessante Geschichte. In Apostelgeschichte 19, da lesen wir ab Vers 1, wie der Paulus in eine Gegend kommt. Das heißt hier in Vers 1: "Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gebiete durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und als er einige Jünger fand, sprach er zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig geworden seid?" Sie beantworteten ihm: "Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist, wir kennen keinen Heiligen Geist." Und er sprach zu ihnen: "Worauf seid ihr denn getauft worden?" Die Taufe ist doch auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Es gibt aber auch einige Christen, die sagen, das stimmt nicht, der Vers ist gefälscht und so weiter. Hier steht: "Wenn ihr den Heiligen Geist nicht kennt, worauf seid ihr denn getauft worden?" Nur so nebenbei. Und sie antworteten: "Auf die Taufe des Johannes." Also sind die getauft worden? Ja oder nein? Sind sie sogar durch Untertauchung getauft worden? Ja.
[47:53] Vers 4: Da sprach Paulus: "Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus." Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Das heißt, sie waren schon getauft, hatten aber eine entscheidende Wahrheit des Christentums, nämlich Jesus Christus selbst, noch gar nicht richtig verstanden gehabt und haben sich deswegen nochmal taufen lassen. Wer hat die Taufe durchgeführt? Paulus.
[48:23] Das heißt, diese Art der Taufe ist nicht das, was die Bibel lehrt. Es gibt also bestimmte Gründe, warum man nochmal getauft werden kann. Zum Beispiel, wenn man getauft worden ist auf eine Art und Weise, die nicht in Übereinstimmung mit der Bibel ist. Es gibt eben nur eine Taufe. Im Grunde genommen sind alle anderen Taufen, die keine biblische Taufe sind, nicht wirklich eine Taufe, weil eine Taufe ist ein Eintauchen.
[48:56] Es gibt auch die Möglichkeit, nochmal getauft zu werden, wie gesagt, wenn man als Baby getauft worden ist, wenn man es gar nicht wissen konnte, kein Glauben haben konnte, keine Umkehr gemacht hat und keine Entscheidung für Christus selbst getroffen hat. Es gibt auch die Möglichkeit, das zu tun, wenn man es einfach nur getan hat. Solche Gründe gibt es. Leute treten ein in die Kirche, nur um Geschenke zu bekommen. Aber ich habe gar nicht verstanden, was ich da getan habe. Und jetzt verstehe ich das und jetzt möchte ich das nochmal mit Bedeutung machen. Mit Verständnis. Oder es kann auch bedeuten, dass man vielleicht getauft worden ist und sich wirklich absolut von Christus entfernt hat. Ich rede nicht davon, dass man gesündigt hat oder eine schwere Phase hatte oder mal etwas entfernt war, oder mal etwas gebrochen hat mit Gott, weggewannt ist, in der Welt gelebt hat und dann endlich merkt: "Ich möchte zurückkommen." Auch das ist eine Möglichkeit, sich nochmal zu entscheiden.
[49:54] Übrigens, wenn man verheiratet ist und man trennt sich und lebt für längere Zeit getrennt, dann gibt es viele Ehepaare, wenn sie dann wieder zusammenfinden, die nochmal die Gelegenheit nutzen und nochmal ihr Ehegelübde erneuern. Ich habe das selbst schon erlebt in einem Fall, wo zwei Menschen gesagt haben: "Wir waren so getrennt, wir haben so ein anderes Leben gelebt und jetzt kommen wir zusammen, wir möchten das nochmal wiederholen." Und so wie bei der Ehe ist das auch theoretisch möglich bei der Taufe.
[50:21] Ist das wirklich wichtig aus Gottes Sicht, die Taufe? Wir haben gelesen, Markus 16, Vers 16: "Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden." Das ist keine Option. Naja, das wäre dann auch noch schön, wenn du es machst, aber Taufe ist für Gott etwas Wichtiges. Denn interessanterweise möchte Gott, dass wir auch öffentlich zu ihm stehen. Wann immer man in der Bibel liest, wo es um Erlösung geht, stellt man immer fest, Gott erlöst den Menschen eins zu eins, aber er möchte auch, dass die Menschen das öffentlich bekennen.
[50:54] Die Israeliten, als sie aus Ägypten herausziehen sollten, sollten nicht nur das Lamm schlachten, sie sollten das Blut an die Türpfosten streichen, damit jeder sieht: "Ich glaube an das Blut." Eine Frau kam zu Jesus, um gerettet zu werden von ihrer Krankheit, und sie fasst ihn so an und wird gerettet, wird geheilt. Da sagt Jesus: "Wer hat mich angerührt?" Er möchte, dass sie sich öffentlich dazu bekennt, weil es ein Zeugnis ist. Das ist der Grund, warum wir öffentlich heiraten, nicht weil dadurch unsere Liebe größer wird. Hoffentlich ist das nicht der Grund, sondern damit die Welt weiß: "Ich stehe zu diesem Partner." Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis: "Ich stehe zu Gott."
[51:39] Aber gab es da nicht jemanden, dem Jesus gesagt hat: "Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein"? Der ist doch nicht getauft worden, oder? Das stimmt. Es gibt einen guten Grund, warum er nicht getauft worden ist. Er war da angenagelt und angefesselt, und man konnte ihn am besten nicht mehr vom Kreuz runterholen. Aber ich verrate Ihnen mal so viel: Wenn der eine Chance gehabt hätte, glauben Sie, er hätte sich taufen lassen? Also, wenn Sie gerade am Kreuz hängen und sich nicht bewegen können und Sie nicht mehr getauft werden können, glauben Sie mir, Gott wird einen Weg finden, Sie in den Himmel zu bringen. Aber lassen wir nicht die Ausnahmen für uns sprechen, wo doch die Bibel für uns etwas ganz anderes sagt.
[52:35] In 2. Korinther 8, und dort Vers 12, gibt es dieses schöne Prinzip. Da sagt Gott: "Denn wo die Bereitwilligkeit vorhanden ist, da ist einer wohlgefällig entsprechend dem, was er hat, nicht entsprechend dem, was er nicht hat." Also Gott sagt ja nicht: "Du bist nicht getauft worden. Ich weiß, du warst am Kreuz, aber du bist nicht getauft worden, aber ich kann dich durchlassen." Die Bereitwilligkeit war da. Aber Bereitwilligkeit ist Bereitwilligkeit, wenn ich die Möglichkeit habe, es auch tue, oder? Das ist das Wesen von Bereitwilligkeit. Wenn ich sage, ich war bereitwillig, aber ich habe die letzten 30 Jahre keine Gelegenheit gehabt, mich taufen zu lassen, aber ich war bereitwillig, dann sagt Gott: "Moment mal, wenn du bereit gewesen bist und willig gewesen bist, dann ist es eigentlich sehr einfach."
[53:26] Jesus sagt, dass wir getauft werden müssen, wenn wir wirklich ganz zu ihm gehören wollen. Und es gibt diese wunderbare Erfahrung, die wahrscheinlich einige von uns schon gemacht haben. Wenn wir unser Leben völlig in die Hände Gottes legen, dann tut er tatsächlich das Wunder. Er schenkt uns Freude an der Bibel, er schenkt uns Freude an seinem Wort, er schenkt uns Freude, mit ihm zu leben, den wir vorher nie gehabt haben.
[53:53] Die Geschichte wird erzählt, kurz nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch der Sowjetunion ging ein amerikanischer Evangelist nach Russland, ich glaube, es war Moskau, ich bin mir nicht ganz sicher, und da hielt er eine Vortragsreihe, ähnlich wie die, die wir hier haben, und die ging ein bisschen länger, und da gab es einen jungen Mann, ihn hier, der am ersten Abend kam, und als er kam, sah er furchterregend aus. Er war ein junger Russe, also ein Nationalist wäre fast schon ein bisschen euphemisch, er war eigentlich ein Antisemit, er war so ein Hooligan-Typ. Er kam zum zweiten Abend, zum dritten Abend, zum vierten Abend, war ganz begeistert, angesprochen von den Worten der Bibel. Und irgendwann hat er eine Entscheidung gefällt, sich taufen zu lassen.
[54:45] Die Evangelisation ging deutlich länger. Aber während, ziemlich am Anfang dieser Vortragsreihe, stellte sich heraus, dass er Krebs hat. Er wurde krebsdiagnostiziert. Das ging sehr schnell, dann sehr rapide ab, und schon nach einiger Zeit war er längst nicht mehr so kräftig und stark. Und der Evangelist ist noch etwas länger da geblieben und hat auch die Menschen dort betreut. Und er hat ihn dann eines Tages besucht, er war schon wirklich todkrank. Der junge Mann hat gesagt: "Wissen Sie was, ich möchte mein Leben Jesus übergeben. Ich weiß, er hat alles, was ich falsch gemacht habe in meinem Leben, und er hat einiges falsch gemacht, hat alles reingewaschen durch sein Blut von Golgatha. Ich möchte das zeigen in der Taufe. Ich möchte getauft werden." Der Prediger war ein bisschen ängstlich, aber er hat die Taufe getauscht. "Gott versteht das schon. Ich möchte unbedingt getauft werden." Und er wurde getauft. Was mit ihm geworden ist, weiß ich leider nicht. Aber es zeigt, dass wenn wir Jesus wirklich lieben, dann sind wir bereit, auf diesen Schritt zu gehen.
[56:00] Als Paulus selbst von Jesus überrascht wurde, auf dem Weg nach Damaskus, um die Christen zu verfolgen, und er in seinem Herzen umkehren musste, um den Christen zu helfen. Da hat Gott zu ihm sehr deutliche Worte gesprochen. Als er all das verstanden hatte, was wir heute gesprochen haben, das war ihm schnell bewusst geworden. Da hat Gott zu ihm Folgendes gesagt, und damit als letzten Bibelvers möchte ich uns heute entlassen. Er hat gesagt: "Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen, und lass deine Sünden abwaschen, indem du den Namen des Herrn anrufst."
[56:42] Wenn du verstanden hast, was die Wahrheit ist, und über die Wahrheit gestolpert bist, dann klopf sie nicht ab und tu so, als ob du es nicht gehört hast. Was zögerst du? Wir wollen jetzt die Möglichkeit geben, eine Entscheidung zu fällen. Und während jetzt Karten ausgeteilt werden, möchten wir gemeinsam über Jesus Christus nachdenken, der alles für uns getan hat. Auf dieser Karte gibt es die Möglichkeit, verschiedene Dinge anzukreuzen. Und alle, die jetzt live zuschauen, haben die Möglichkeit, entweder auf Operation Blueprint, auf dem Feedback-Bereich einfach dann, das entsprechende einzuschreiben, oder aber, wenn sie auf einer anderen Internetseite zuschauen, einfach unter antworten.dualmedia.tv.de und schreiben, was sie sich vornehmen.
[57:36] Die erste Möglichkeit ist: Ich wünsche mir eine engere Beziehung zu Gott. Vielleicht haben Sie schon eine Beziehung, vielleicht noch gar keine, aber auf jeden Fall haben Sie den Eindruck, ich möchte auf jeden Fall einen Schritt näher. Die nächste Möglichkeit ist: Ich möchte mein Leben Gott ganz übergeben. Ich habe verstanden, dass Jesus für mich gestorben ist. Ich habe verstanden, dass ich nur auf dieses Kreuz blicken muss, im Glauben, und er mich heil machen kann. Drittens, die Möglichkeit: Ich möchte nach biblischem Vorbild getauft werden. Übrigens, wenn Sie das ankreuzen, werden Sie morgen nicht getauft. Aber es ist eine Grundsatzentscheidung, zu sagen: "Ich möchte so getauft werden." Vielleicht brauche ich noch ein bisschen Zeit, vielleicht bin ich noch gerade ein Embryo, ich muss noch ein paar Monate wachsen. Aber ich nehme mir schon mal vor, ich möchte geboren werden. Ich nehme mir das schon mal vor, und ich möchte mich darauf vorbereiten, ich möchte noch ein paar Fragen beantwortet bekommen, und dann ist es die Möglichkeit, sich dafür zu entscheiden.
[58:53] Und dann die Möglichkeit: Ich habe mich von Gott entfernt und sehne mich nach einem Neuanfang. Das kann entweder sein, dass wir einfach unser Leben Gott neu übergeben, oder wenn es ein krasser Bruch mit Gott war, sehr deutlich, sehr tief, sehr lange anhaltend, dass man vielleicht die Option einer Wiedertaufe in Betracht zieht. Wenn Sie dann noch Ihren Namen aufschreiben, dann wäre das wunderbar. Denn wir möchten Ihnen helfen, dieser Entscheidung auch treu zu bleiben und sie umzusetzen und dort am Ball zu bleiben.
[59:29] Wir wollen jetzt ein Musikstück hören, damit wir noch einmal über diese Möglichkeiten der Entscheidung nachdenken. Liebe Freunde, diese Entscheidung ist keine Entscheidung, die ich von Ihnen abverlange. Ich bin nur Staub. Ich bin nur Staub, der Geist, der sagt: "Der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." Ich gebe diese Einladung nur weiter. Wie ein Bettler, der Ihnen einfach sagt, wo es Brot gibt. Und jeder von uns, der diese Entscheidung treffen möchte, näher zu Gott zu kommen, sein Leben ganz Gott zu übergeben, vielleicht getauft zu werden, aber die Entscheidung wird von Gott zutiefst ernst genommen. Seien Sie sich sicher, dass egal, was Sie entschieden haben, was für ein Schritt gerade für Sie dran ist, dass Gott sich freut und dass er seine Kraft verheißen hat, damit wir ihm näher kommen können.
[1:00:26] Ich möchte diesen Abend beschließen, den wir gemeinsam beten, und ich möchte alle diejenigen einladen. Wir möchten gemeinsam aufstehen zum Gebet. Wenn es jemanden gibt, der angekreuzt hat: "Ich möchte gerne getauft werden, nach biblischem Vorbild", und dass jemand hier unter uns zutrifft, einfach hier zu mir nach vorne zu kommen für ein besonderes Gebet, um genau Gottes Segen dafür zu bekommen. Wenn es jemanden gibt, der sagt: "Das ist meine Entscheidung, die ich heute getroffen habe", dann gibt es die Möglichkeit, hier nach vorne zu kommen für ein besonderes Gebet. Wenn es jemanden gibt, der sagt: "Das ist meine Entscheidung", dann gibt es die Möglichkeit, hier nach vorne zu kommen für ein besonderes Gebet.
[1:01:14] Wir können den Livestream abschalten. Ich mache das gerne nicht, um die Menschen nach vorne zu zwingen, sondern weil ein besonderes Gebet für diese Entscheidung von ganz angemessen ist. Wenn es jemanden gibt, der diese Entscheidung gefällt hat, möchte ich ihn herzlich einladen, hier nach vorne zu kommen. Wenn es jemanden gibt, der diese Entscheidung gefällt hat, möchte ich ihn herzlich einladen, hier nach vorne zu kommen. Wenn es jemanden gibt, der diese Entscheidung gefällt hat, möchte ich ihn herzlich einladen, hier nach vorne zu kommen. Gibt es noch jemanden, der diese Entscheidung gefällt hat? Ich weiß, es gibt einige unter uns, die haben die Entscheidung schon früher gefällt, und wir haben schon drüber gebetet. Aber vielleicht gibt es auch jemanden, der diese Entscheidung gefällt hat.
[1:02:02] Vielleicht soll ich es auch ankreuzen. Dann lasse ich noch eine halbe Minute Zeit, damit der Heilige Geist uns noch einmal sprechen kann. Gibt es irgendetwas, was mich daran hindern würde, getauft zu werden? Irgendetwas, was in meinem Leben so daneben wäre, dass Gott es nicht retten kann? Irgendetwas, was so querläuft, dass Gott es nicht verändern könnte? Gibt es das? Wenn ich überzeugt bin, dass Gott mein Leben verändern kann, kann ich diesen Schritt gehen. Nicht morgen oder übermorgen getauft zu werden, aber die Grundsatzentscheidung zu fällen: Ich möchte mich für Jesus entscheiden. Gibt es noch jemanden, der sagt, das ist mein Wunsch?
[1:02:44] Wollen wir gemeinsam niederknien? Dann danken wir Gott für eure Entscheidung. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du heute zu uns gesprochen hast, dass dein Wort uns Klarheit geschenkt hat. Ich möchte dich ganz besonders loben und preisen, dass du jedem Einzelnen von uns sehr nahe gewesen bist. Dass du jedem Einzelnen von uns nachgegangen bist, dass du dein Wort deutlich gemacht hast. Ich möchte dir ganz besonders loben und preisen, dass du jedem Einzelnen von uns sehr nahe gewesen bist. Ich möchte dir ganz besonders loben und preisen, dass du jedem Einzelnen von uns sehr nahe gewesen bist. Ich möchte dir ganz besonders loben und preisen, dass du jedem Einzelnen von uns sehr nahe gewesen bist.
[1:03:39] Das hat Gott uns deutlich gemacht, dass ganz viele von uns in irgendeiner Form und Weise sich entschieden haben, dir näher zu kommen. Aber insbesondere, ganz besonders möchte ich dich bitten, dass du ihnen Kraft schenkst, Mut schenkst und dass diese Wiedergeburt eine Erfahrung in ihrem Leben wird, die wirklich sie ihr ganzes Leben hindurch immer weiter und immer stärker prägt, bis dieses kleine Baby, das dort anfängt zu wachsen, ein voll ausgereifter Mann geworden ist und du wiederkommen kannst. Ich möchte dich bitten von ganzem Herzen, dass du jedem Einzelnen von uns sehr nahe gewesen bist. Ich möchte dich bitten von ganzem Herzen, dass du dem Satan nicht erlaubst, sie zu verführen und dass du bei ihnen bist und dass alle Fragen, die sie noch haben mögen, mit deinem Wort, dass du sie ihnen beantwortest durch die Zeit, die jetzt noch vor uns liegt. Sei du bei uns, segne du uns.
[1:04:39] Ich möchte dich auch bitten für alle diejenigen, die vielleicht auch insgeheim so eine Entscheidung gefällt haben, dass du jede einzelne Entscheidung, eine Entscheidung für dich, die aus deinem Wort kommt, dass du sie versiegelst, dass du sie segnest und wir loben und preisen deinen Namen dafür. Danke Jesus, dass du ein lebendiger Gott bist. Ein Gott, der noch heute zu uns spricht, der noch heute Menschenherzen verändert und der noch heute Menschen ruft. Dafür loben und preisen wir dich. Amen.
[1:05:42] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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