In dieser Episode von „Operation Blueprint“ taucht Christopher Kramp tief in die prophetische Bedeutung Amerikas ein. Er analysiert, wie die Vereinigten Staaten in biblischen Prophezeiungen, insbesondere in der Offenbarung, dargestellt werden. Dabei beleuchtet er die Entwicklung von einem Lamm-ähnlichen Staat hin zu einer Macht, die wie ein Drache spricht, und untersucht die zunehmende Verflechtung von Kirche und Staat. Die Ausführungen basieren auf biblischen Texten und aktuellen weltpolitischen Entwicklungen.
Operation Blueprint: 18. Amerika in der Prophetie
Christopher Kramp · Operation Blueprint ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: Operation Blueprint
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Transkript
[0:00] Die Szenen sind sehr schön, aber die Musik ist sehr krass. Es ist ein sehr guter Song. Ich würde es gerne nochmal hören. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Wenn ja, dann lasst ein Abo da. Und ein Abo da.
[1:28] Und natürlich auf Amazing Discoveries. Schön, dass wir so viele haben, die konstant immer bei uns gewesen sind, uns Grüße gesandt haben, Fragen gesandt haben und Feedback gegeben haben. Es ist eine lange Reise gewesen. Drei Wochen lang sind wir durch die Bibel hindurch gegangen, haben bei Daniel angefangen. Bei Daniel 2 sind wir durch die Prophetie gegangen, sind durch verschiedene Themen gegangen, die die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft betreffen. Und heute Abend wollen wir noch einmal den Fokus legen auf Dinge, die uns unmittelbar beschäftigen.
[2:01] Wir haben jetzt schon einen viel deutlicheren Rahmen, in dem wir die Dinge jetzt einordnen können. Wir haben den Blueprint der Prophetie studiert, wir wissen die Abfolge der Weltreiche. Wir haben den Blueprint des Erlösungsplanes studiert, das Heiligtum. Wir haben verschiedene Dinge angesprochen und heute Abend möchten wir noch einmal den Fokus darauf legen, was ereignet sich jetzt gerade vor unseren Augen, was sind die nächsten Schritte, die jeder Gläubige, der sich für die Wahrheit interessiert, tun muss.
[2:34] Und das hat mit Amerika zu tun. Es tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass sogar in der Prophetie Amerika eine Rolle spielt. Manch einer von uns denkt, die Amerikaner sind überall, die sollen sich nicht überall einmischen. Sogar wenn ich die Bibel studiere, kommen die noch vor. Warten Sie es ab, es wird ganz interessant werden. Denn ich glaube, und wir werden es heute Abend sehen, wir leben in einer Zeit, von der Menschen wie Daniel und Johannes sich gefragt haben, wie wird das einmal sein. Sie haben die Zeit, in der wir heute leben, in Symbolen und in Zeichen gesehen.
[3:06] Und wir haben heute das Vorrecht, mit der Bibel in der Hand und mit einem Blick auf das, was um uns herum geschieht, die Nachrichten, die Zeitungen, das Internet, in dem wir vergleichen, sehen zu können, dass wir tatsächlich in der Erfüllung der letzten Prophezeiung der Bibel stecken. Und dass große Ereignisse auf uns zukommen. Und jeder Einzelne von uns jetzt die Möglichkeit hat, sich für die richtige Seite zu entscheiden und einen Bund mit Jesus einzugehen.
[3:31] Und damit wir das heutige Thema auch wirklich gut verstehen können, brauchen wir natürlich die Leitung des Heiligen Geistes. Ich möchte mich jetzt einladen, dass wir gemeinsam ein Gebet sprechen, während wir beginnen.
[3:44] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du heute den ganzen Sabbatag bei uns gewesen bist. Dass du uns behütet hast, dass du uns Weisheit geschenkt hast, dass du uns unterrichtet hast aus deinem Wort, dass du bei uns gewesen bist, dass wir auftanken konnten von vielleicht einer anstrengenden Woche. Und wenn wir jetzt dein Wort noch einmal aufschlagen, wenn wir hineintauchen in die Prophetie und auch in die Dinge, die uns persönlich betreffen, dann möchten wir dich bitten, dass du mit deinem guten Geist anwesend bist, alles in deiner Kontrolle hast, dass es keine Störung gibt, dass wir auch innerlich gut aufpassen können, dass wir nicht abgelenkt sind und dass wir verstehen können, in welcher Zeit wir leben und was jetzt gefordert ist von jedem Menschen, der sich für Wahrheit interessiert und der Wahrheit folgen möchte. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[4:36] Amerika in der Prophetie. Fast jeden Abend haben wir begonnen, indem wir jenen berühmten Staatsmann Winston Churchill zitiert haben und das soll heute auch keine Ausnahme bilden. Es heißt, die meisten Menschen stolpern irgendwann in ihrem Leben über Wahrheit. Die meisten springen auf, klopfen sich ab und eilen weiter, als wäre nichts passiert.
[5:03] Dieser Tage beobachte ich, dass immer mehr Menschen in dieser Welt, egal ob sie christlich sind oder eine andere Weltanschauung haben, über Wahrheiten stolpern. Wenn man nur ein klein wenig sich im Internet so bewegt und schaut, was es dort alles so an Dingen gibt, an Theorien, an Dinge, die aufgedeckt werden und an Bewegungen, die dort entstehen, von Menschen, die sich interessieren, was es wirklich passiert bei diesem Ereignis, gibt es vielleicht Dinge, die in der offiziellen Variante nicht so erzählt werden. Ich erinnere da vielleicht an die Geschehnisse vom 11. September, an Kriege, die zurzeit geführt werden, an Fragen des Bankensystems, an Fragen der Wirtschaftspolitik. Immer mehr Menschen studieren Dinge für sich selbst und immer mehr Menschen haben den Eindruck, da gibt es Wahrheiten oder Dinge, die mehr sind, als ich normalerweise gedacht habe, als mir erzählt worden sind. Sie stolpern über Wahrheit förmlich und müssen jetzt eine Entscheidung fällen, wie sie damit umgehen.
[6:07] Und das ist ganz besonders auch der Fall mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Land, das der Welt tatsächlich unglaublich viel Gutes gegeben hat. Das möchte ich gleich von Beginn an sagen. Ich glaube, eine Nation, die zu den privilegiertesten Nationen zählt, die es jemals gab und eine Nation, von der ich persönlich glaube, dass es keine andere Nation gibt, für die Gott so viel getan hat, wie für diese Nation. Und ich glaube, viele Menschen allein durch das Hinterfragen von politischen Vorgängen, dass dort einiges nicht mehr so in den Fugen ist, wie es sein sollte. Aber heute wollen wir nicht einfach irgendwelche politischen Theorien aufrollen, wir wollen nicht irgendwelche Detektive spielen, wir wollen die Bibel zur Hand nehmen, um zu sehen, ob nicht die Bibel einen Rahmen uns gibt, wie wir gegenwärtige Ereignisse besser verstehen können.
[7:08] Und ein Ausgangstext soll der hier sein, in Offenbarung 13, und dort Vers 11. Dort sagt die Bibel, und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, es hatte zwei Hörner, gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.
[7:23] Bevor wir uns mit den Einzelheiten dieses Textes befassen, müssen wir verstehen, dass jeder Text in der Bibel einen Kontext hat. Und Kontext bedeutet was? Hier ist besonders wichtig, was davor kommt. Dieses Tier erscheint nicht im luftleeren Raum in der Prophetie, es ist der 11. Vers. Da gab es also schon 10 Verse zuvor. Und die 10 Verse zuvor haben wir öfter schon mal zitiert an verschiedenen Vorträgen, die besprechen jenes Tier, das in Daniel auch das kleine Horn genannt wird, das Lästerungen ausführt, das die Heiligen verfolgt, das das Gesetz ändern möchte, das das Heiligtum angreift usw. Können Sie sich noch erinnern, um welche weltpolitische Macht es sich dabei handelt? Das Papsttum der römisch-katholischen Kirche. Und insbesondere in Offenbarung 13 wird dieser Zeitraum auch angegeben, wo diese Macht regieren sollte. Zum Beispiel in Vers 5 von 538 nach Christus bis 1798 haben wir alles studiert und angeschaut, diese berühmten 1260 Jahre des Papsttums, da wo es die Weltherrschaft auf dieser Erde gehabt hat, bis diese tödliche Wunde geschlagen worden war.
[8:41] Und im Kontext dieser Erzählung, dieser Prophetie, im Kontext dieser Tatsache, dass hier eine Macht entsteht, lange regiert und dann eine tödliche Wunde bekommt, folgt als nächstes in der Reihenfolge prophetischer Ereignisse die Erwähnung dieses anderen Tieres. Was passiert hier am Ende der 1260 Jahre? Die Bibel hatte gesagt, dass dieses erste Tier, das für das Papsttum steht, wie zu Tode verwundet werden würde. Und wir haben das angeschaut, wir haben gesehen, wie der General Berthier genau zum richtigen Jahr, nicht ein Jahr zu spät, nicht ein Jahr zu früh, dort nach Rom gegangen ist im Februar und jenen Papst Pius VI. gefangen genommen hat. Wir haben gesehen, wie der Kirchenstaat aufgelöst worden ist, die Schätze eingesammelt worden sind, eine Republik entstanden ist und so weiter und so fort.
[9:44] Und nach der Prophetie sollte in diesem Zeitraum etwas anderes noch passieren. Nämlich, es heißt hier, wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Das ist die Beschreibung von der Gefangenschaft des Papstes. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durch Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Aussagen und der Glaube der Heiligen. Die Bibel sagt uns übrigens, warum der Papst gefangen genommen worden ist. Warum? Weil er andere in Gefangenschaft gebracht hat. In der Bibel kommt es ganz oft vor, dass die Strafgerichte Gottes auf gewisse Art und Weise mit den Sünden, die vorgeschehen sind, in Harmonie stehen. Da gibt es etliche Beispiele. Die Plagen Ägyptens richteten sich immer auf Dinge oder auf Gegenstände, die den Ägyptern heilig waren. Zum Beispiel der Nil. Gott hat den Nil geschlagen. In den sieben letzten Plagen werden die Menschen Blut trinken, weil sie vorher Blut vergossen haben.
[10:50] So sagt uns die Bibel, dass jene Macht, die so viele Millionen Menschen in Gefangenschaft gebracht hat, selbst gefangen genommen worden ist. Sie, die das Schwert gezogen haben, und zwar nicht das Schwert der Bibel, sondern das Schwert der Staatsgewalt, sollten jetzt auch durch Staatsgewalt ihr Reich verlieren. Übrigens, die katholische Kirche behauptet, dass sie zurückgeht auf welchen Apostel? Petrus. Gibt es eine Geschichte, wo Petrus auch mal das Schwert gezogen hat? Was hat Jesus gesagt, als er mit guter Intention das Schwert zog, um einem römischen Soldaten das Ohr abzuschlagen? Was hat Jesus gesagt? Wer das Schwert zieht, wird durch das Schwert umkommen. Und diejenigen, die vorgeben, Nachfolger Petrus zu sein, hätten zumindest in dieser Lektion mal lernen sollen, dass wer das Schwert zieht, durch das Schwert umkommen wird. Genau das wird in Offenbarung wiederholt.
[11:57] Also was sollte jetzt passieren, während diese eine prophetische Kette hier zu Ende scheinbar geht, durch diese Gefangennahme des Papstes? Was passiert, während das erste Tier fällt? Es ist so, als ob der Johannes einen Kamerawechsel vornimmt. Wir haben auch zwei Kameras bei uns. Und wenn Sie Livestream sehen, sehen Sie manchmal einen Kamerawechsel. Von einer Kamera geht es in die nächste Kamera. Danke, dass wir so einen wunderbaren Techniker haben, der genau versteht, was ich sagen möchte. Und so ist es in Offenbarung 13 auch. Zehn Versen lang ist der Fokus, ist die Kamera auf dieses Papstum gerichtet. Als das eine tödliche Wunde bekommt, wechselt die Kamera. Und ein anderes Tier kommt hervor.
[12:41] Und ich sah ein anderes Tier woher kommen? Aus der Erde. Das ist ungewöhnlich. Wir haben gelernt, dass die meisten Tiere in der Prophetie, sowohl in Daniel als auch in Offenbarung, aus dem Wasser hervorkommen. Kann jemand sich noch erinnern, wofür das Wasser in der biblischen Prophetie steht? Die Nation, die Stämme. So sagt uns Offenbarung 17 Vers 15. Wenn Wasser für viele Völker, für stark kulturell zivilisierte Nationen steht, wofür steht dann die Erde? Wenig bevölkert. Nicht ganz unbevölkert. Das genaue Gegenteil von Wasser wäre was? Wüste. Es ist keine komplette Wüste, aber es ist im Vergleich zum Wasser so gut wie trocken. Und so würde dieses Tier aus einer Gegend kommen, die relativ unbevölkert ist, relativ wenig Kultur.
[13:46] Und ein Tier in der Bibel steht natürlich wofür? Für eine Macht. Eine Weltmacht. Außerdem sehen wir hier, zwei Hörner gleich einem Lamm. Das ist interessant. Haben Sie mal ein Lamm gesehen, das Hörner hat? Ich habe letztens mit Emanuel darüber diskutiert, ob es Lämmer gibt mit Hörnern. Er meinte, er hat mal eine ganze Schafherde beobachtet mit ganz vielen Lämmern und hat gesucht, ob es mal eins mit Hörnern gibt. Aber er hat keins gefunden. Das ist offensichtlich wieder ein Hinweis darauf, dass es nicht buchstäblich gemeint ist. Das Lamm in der Bibel hat sonst immer eine einzige Bedeutung. Für wen steht das Lamm? Was wolltest du sagen? Das ist absolut richtig. Johannes, der Täufer, hat, als er Jesus gesehen hat, ausgerufen, siehe das Lamm Gottes, das der Weltsünder trägt. In der Offenbarung sonst wird immer das Lamm eindeutig mit Jesus Christus identifiziert.
[14:55] Hier sagt uns die Bibel, dass dieses Tier in seinem Aussehen symbolisch gleich einem Lamm ist. D.h., das Tier ist nicht das Lamm. Das Tier ist nicht Jesus Christus. Aber von seinem ganzen Wesen, von seiner Natur, von seinem Aussehen erinnert es direkt an Jesus. Es muss also eine christliche Nation sein, oder? Denn Christen sollten Jesus widerspiegeln, oder? Jesu Idee war immer, dass seine Nachfolger es ihm gleich tun. Dass man, wenn man seine Nachfolger sieht, letztendlich ein Abbild von ihm selbst sieht. Er sagt, ich bin das Licht der Welt. Er sagt, ihr seid das Licht der Welt. Es sollte also eine Nation sein, die im Wesentlichen zum Großteil aus Christen, und zwar nicht aus Namenschristen, die aus Tradition irgendwie Christen sind, sondern die wirklich der Bibel folgen wollen.
[15:56] Die Geschichte sagt uns, dass die Vereinigten Staaten von Amerika im Wesentlichen entstanden sind durch Siedler, die aus Europa kamen. Weiß jemand, warum die aus Europa kamen? Nicht, weil sie einfach auf Land spekuliert haben. Es war nämlich ein ziemlich hartes Leben am Anfang dort an der Küste. Sondern, weil das waren alles gläubige Christen, die ihres Glaubens wegen verfolgt worden sind. Die Freiheit gesucht haben, dort an jenen fremden Ufern. Übrigens, ohne jetzt zu weit ins Detail zu gehen, diese zwei Hörner sind sehr interessant. Weiß jemand noch, wofür ein Horn in der Bibel steht? Ein Horn in der Bibel steht für ein Königreich. Und wie viel Königreich ist das? Zwei.
[16:42] Jetzt werden Sie sagen, die USA sind doch kein Königreich. Stimmt. Es sind ja zwei Hörner gleich einem Lamm. Also zwei Königreiche, so wie bei Jesus. Wie hat Jesus von zwei Königreichen gesprochen? Ich dachte immer, Jesus hat nur von dem einen Reich gesprochen. Wenn wir genau studieren in der Bibel, werden wir feststellen, Jesus hat von zwei Königreichen gesprochen, die er zu respektieren hat. Und zwar getrennt voneinander. Als Jesus einmal gefragt worden ist, ob es gerecht sei, Steuern zu zahlen, da hat Jesus Folgendes gesagt, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist. Nun, das Reich Gottes und das Reich des Kaisers sind zwei verschiedene Königreiche, oder? Nicht dasselbe. Und Jesus hat sehr deutlich gelehrt, dass wir in dem Reich Gottes leben sollen. Aber er wusste auch, dass solange wir auf dieser Erde sind, sind wir noch nicht im Himmel. Wir leben immer noch in Nationen, in Königreichen, in irgendwelchen Staaten, und die haben Gesetze, und denen haben wir auch Folge zu leisten. Es sei denn, diese Gesetze widersprechen Gottes Gesetz.
[18:02] Wir müssen zwei Königreiche akzeptieren, und zwar getrennt voneinander. Zwei Hörner wie ein Lamm. Und wie wir gleich sehen werden, ist das eine herausragende Charakteristik der Vereinigten Staaten von Amerika gewesen, dass in einem Maße, wie es in Europa bis heute nicht ganz gelungen ist, wirklich Kirche und Staat, Religion und Gemeinwesen sauber trennen konnten. Sodass keine Religion, egal wie alt oder wie überzeugend, irgendwie vom Staate gefördert wird, oder eine andere nicht so wirklich gefördert wird.
[18:45] Aber die Bibel offenbart etwas, was äußerst dramatisch ist. Sie sagt nämlich, es hatte zwei Hörner, gleich einem Lamm, und redete wie ein ... Stellen Sie sich mal vor, Sie sind auf einer Weide, und da kommt so ein kleines, süßes Lämmlein. Ja, so klein. Wie guckt so ein Lämmlein? Und Sie gucken diesem Lämmlein in die Augen, und sagen, na kleines Lämmlein, was meinst denn du? Und das Lämmlein macht dann ... Was würden Sie sagen? Dieses Lämmlein ist nicht das, was es äußerlich vorgibt, oder? Da ist irgendwas da drin, was nicht so richtig passt. Jesus hat von einem ähnlichen Phänomen gesprochen, er sprach von Wölfen im Schafspelz, oder? Jetzt, wie nannte er diese Wölfe im Schafspelz? Er nannte sie falsche Propheten, und so wird auch in der Bibel später diese Macht immer der falsche Prophet genannt.
[20:04] Es heißt dann in Vers 12, es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus, vor dessen Augen, und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Wird diese Nation USA gleich von Anfang an wie ein Drache reden, ja oder nein? Ganz offensichtlich nicht, denn das, was hier steht, kann sich erst realisieren, wenn das erste Tier von seiner Todeswunde wieder geheilt ist. Und Sie alle wissen, wie lange dauert es, um eine Wunde zu bekommen? Zack, geht schnell, oder? Und dieser Vers 12 kann sich erst erfüllen, wenn die Wunde nach einem längeren Zeitraum wieder heil geworden ist. Das heißt, Vers 12 spielt zu einem späteren Zeitpunkt. Wir sehen also, dass die USA eine Entwicklung durchmachen, von dem unschuldigen Lamm hin Richtung Drache.
[21:07] So weit, dass es heißt, dass alle Vollmacht des ersten Tieres, wer war das erste Tier? Das päpstliche Rom, dass alle Vollmacht, die das erste Tier gehabt hat, jetzt von den USA ausgeführt werden würde. Nun, wie viel Vollmacht hatte das erste Tier? Wie viel Macht haben die gehabt, die Päpste im Mittelalter? Also, Sie kennen die Geschichte vom Gang nach Canossa, oder? Wo ein deutscher Kaiser sich erlaubt hatte, mal zu sagen, lieber Papst, so nicht, ich entscheide in meinem Reich auch mal was. Und dann hat der Kaiser gesagt, so nicht, ich bin der Papst und hat ihn dann exkommuniziert. Was ist passiert? Der deutsche Kaiser, das war nicht irgendein Politiker, der deutsche Kaiser hat dann gemerkt, dass er alle seine Unterstützung verloren hat und barfuß drei Tage im Winter dastehend in den Alpen zum Papst gegangen ist und hat sich ihm unterworfen. Also die Macht im Mittelalter des Papstes war so, dass wenn jemand nicht pariert hat, dann hatte man ein paar Mittel in der Hand und wenn diese Mittel ausgespielt wurden, hat jeder pariert.
[22:33] Nun möchte ich jetzt nicht zu viel über Politik heute reden, aber manchmal hat man so den Eindruck, dass die einigen Staaten von Amerika, wenn sie etwas wollen, dann kriegen sie es auch, oder? Wenn Sie ein bisschen die Zeitung und die Nachrichten anschauen, vor kurzem gab es Berichte davon, dass tatsächlich, vermutlich sogar, die europäischen Nationen vor kurzem gezwungen worden sind, im Ukraine-Konflikt ihre Position einzunehmen und die Sanktionen anzugehen. Aber das ist nicht unser Thema heute. Unser Thema heute ist die Kontrolle, sei es über wirtschaftliche Mittel, über militärische Mittel, über diplomatische Mittel, über möglichst die ganze Welt.
[23:15] John Wesley, als der die Offenbarung studierte im 18. Jahrhundert, hat Folgendes geschrieben. Er, dieser der Kommensolder, ist noch nicht gekommen, aber er kann nicht weit sein, denn er wird am Ende der 42 Monate erscheinen, die sich auf das erste Tier beziehen. Die 42 Monate sind zu meiner Zeit im 18. Jahrhundert noch nicht ganz abgelaufen, aber bald musste eine andere Nation entstehen, eine Weltmacht, die ich jetzt noch gar nicht sehen kann. Das wird doch spannend, ich war in so einer Zeit gelebt zu haben.
[23:45] Das zweite Tier aus Offenbarung 13 hat also folgende Merkmale. Es entsteht um 1798. Es entsteht in einem schwach besiedelten Gebiet. Es hat keinen König, es ist eine junge Nation, ein Lamm, nicht ein ausgewachsenes Tier. Er hat christliche Prinzipien, ursprünglich. Er hat dann mehr und mehr weltweite Macht. Und die Frage ist, anhand dieser Indizien, welche Nation, die heute eine Weltmacht darstellt, ist um 1798 entstanden. Dort, wo es kaum Menschen gab. Also das scheidet Europa schon mal aus. Asien scheidet auch aus. China kann das nicht sein. Eine junge Nation, die christliche Prinzipien hat und jetzt weltweit agiert. Also wenn man diese Dinge zusammennimmt, hat man eigentlich kaum noch die Wahl. Es ist so eindeutig. Es gibt nur eine einzige Nation, die alle diese Kriterien erfüllt und das ist welche Nation? Die Vereinigten Staaten von Amerika.
[24:51] Nun, die Offenbarung endet hier aber nicht, indem sie einfach nur diese Nation identifiziert. Als eine Hauptmacht der Endzeit. Sie sagt weiter in Offenbarung 13 Vers 14 Es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat, ein Bild machen sollen. Das heißt, da soll etwas abgebildet werden. Was versuchen sie, wenn sie nicht gerade ein abstakter Künstler sind? Es gibt Leute, die halt irgendwas machen. Aber wenn sie ein relativ traditioneller Maler sind und sie wollen etwas malen und sie malen ein Bild, was ist ihr Ziel beim Malen des Bildes? Mehr oder weniger, vielleicht mit ein bisschen künstlerischer Freiheit, das Original relativ getreu abzubilden, oder? Auch ein Foto ist ja ein Bild und ein Foto bildet das Original getreu ab. Das heißt, hier wird versucht, von dem ersten Tier, das die Wunde von dem Schwert hatte, das Papsttum, ein Bild zu machen. Also etwas, das genauso aussieht wie das Papsttum.
[26:00] Wir haben gesehen, das Papsttum war von allen anderen Weltreichen insofern besonders, als es Religion und Staat verknüpft hat. Und so etwas, sagt die Offenbarung, würde jetzt von dem zweiten Tier, von den USA, auch versucht werden, das zu imitieren, dieses Prinzip abzubilden. Es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete. Das heißt, wenn so eine Struktur entsteht, wenn die USA so etwas tun würden, dass sie bestimmte Religionen fördern würden, Religion und Staat vermischen würden, sie würden politisch aktiv werden, denn sie bewirken, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeten. Da sind wir beim Thema des Mahlzeichens, das wir am Donnerstag studiert haben.
[26:57] Also die Prophetie hat seit fast 2000 Jahren folgende erstaunliche Hinweise oder Behauptungen aufgestellt. Nämlich, erstens, dass die USA und das Papsttum miteinander kooperieren würden. Dass es in den USA eine Verbindung von Kirche und Staat gibt. Und dass das zu einer aktiven Gesetzgebung führen wird, die Religion betrifft. Nun, alle diese drei Punkte waren für die allermeiste Zeit der amerikanischen Geschichte fast so etwas wie purer Nonsens. Das ist ungefähr so, als wenn ich mich heute hinstellen würde und sagen würde, in naher Zukunft wird die Tierschutzorganisation PETA mit McDonalds zusammengehen. Das ist unfassbar, so etwas gibt es gar nicht. Das sind zwei völlig entgegengesetzte Prinzipien. Wie in der Welt soll eine protestantische Nation, die gegründet worden ist von Menschen, die vom Papsttum verfolgt worden sind, und die Kirche und Staat so sauber getrennt haben, wie keine Nation davor und danach, mit einer Macht umgehen, die sie vorher verfolgt hat, und wo Kirche und Staat genau das andere sind, nämlich extrem verbunden. Da ist doch kaum Harmonie.
[28:22] Zweitens, wie soll etwas möglich sein, was in den USA per Gesetz verboten ist? Nämlich eine Gesetzgebung, die Religion betrifft. Aber die Bibel sagt das, und sie sagt das schon seit 2000 Jahren. Als dann die USA entstanden und die Prophetie weiter studiert worden ist, gab es bereits Menschen vor über 100 Jahren, die das gesehen haben und gesagt haben, obwohl wir nicht einen Fingerbreit von Indizien haben, keinen Beweis dafür sehen können in der Umwelt, glauben wir, dass es geschehen wird. Wir haben über Matthäus 24 gesprochen. Da muss man gar nicht viel Glauben haben, um zu sehen, dass sich das gerade erfüllt. Aber das zu behaupten zu einem Zeitpunkt, wo vor 100 Jahren alle amerikanischen Prediger vor dem Papsttum gewarnt haben, und selbst Politiker vor dem Papsttum gewarnt haben, das erscheint doch ziemlich vage. Und doch gab es Leute in der Adventbewegung, die das bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts gesagt haben, gegen jede politische Vernunft sozusagen. Leute wie Uriah Smith in seinem berühmten Buch, Daniel und die Offenbarung, der das gesagt hat, so wird es kommen. Wir können es jetzt noch nicht richtig sehen, aber es wird geschehen. Viele andere Leute, die das gemacht haben, auch Anfang des 20. Jahrhunderts, die sagen, allein aufgrund der Bibel erwarten wir das, obwohl wir keine Hinweise in der Politik sehen.
[30:00] Aber die Zeiten haben sich geändert. Gibt es heute Beweise für eine Zusammenarbeit dieser beiden Mächte? Wir wollen heute uns die Frage stellen, ob das, was über lange Zeiträume quasi ins Blau hinein prophezeit worden ist, wo viele andere Christen gesagt haben, so ein Quatsch, so etwas kann ja gar nicht passieren. Ob sich das heute vor unseren Augen erfüllt? Nun, ein paar Zitate, um da hineinzukommen. In diesem Buch heißt es hier, die Situation des römischen Katholizismus innerhalb der amerikanischen Kultur war schon immer ein rätselhaftes Thema für Gelehrte und Bürger. Viele Protestanten des frühen Amerikas waren sich sicher, dass Katholizismus sowohl zu wahrem Christentum als auch zur Demokratie gegensätzlich ist. Vor 150 Jahren konnte man eine Umfrage in Amerika machen und so gut wie jeder hätte gesagt, das Papsttum ist genau das Gegenteil von dem, was wir religiös und politisch empfinden.
[31:01] In den 1850er Jahren verkündete ein republikanischer Redner und Nativist, amerikanische Zivilisation ist in ihrer Idee historisch gesehen der politische Aspekt der Reformation. Mit anderen Worten, das, was Luther für die Kirche war, sind wir Amerikaner für die Politik. Wir fühlen uns politisch der Reformation, dem Protestantismus verbunden. Nachdem er erwähnt, dass manche den Katholizismus als ziemlich machtlos in Amerika angesehen haben, argumentiert der Schreiber gegenteilig und sagt, sie sind sehr aktiv gewesen und haben bedeutende politische und soziale Macht ausgeübt. Heute, lesen wir im Jahre 2005, es hat eine erdbebengleiche Veränderung gegeben in der Weise, wie amerikanische Evangelikale und fundamentale Protestanten die Religionen des Roms verstanden haben.
[31:58] In den letzten 500 Jahren hätte man unter den meisten Evangelikalen also Baptisten, Methodisten, also Protestanten, die sich sehr eng an die Bibel halten wollen, in den letzten 500 Jahren hätte man unter ihnen so gut wie nie gehört, dass ein bestimmter Papst für sein Werk gepriesen worden wäre, nicht einmal anlässlich seines Todes. 500 Jahre lang wäre es keinem Protestanten überhaupt in den Sinn gekommen, zu sagen, dieser Papst war ein großer Papst, ein Papst des Friedens und so weiter. Niemand. Heute sieht die Sache ganz anders aus, wie wir gleich sehen werden.
[32:44] Bedenken Sie, dass Martin Luther und Johannes Calvin, die beiden einflussreichsten Führer der protestantischen Reformation und heroische Figuren für die meisten gegenwärtigen Evangelikalen, davon überzeugt waren, dass die Päpste ihrer Zeit der Antichrist waren. Dann heißt es, Roger Williams, ein Puritaner und einer der frühen amerikanischen Helden der religiösen Freiheit, beschrieb den Papst als den Sohn des Verderbens, der von Paulus im Buch an die Thessalonicher vorhergesagt worden war. Cotton Mather, ein Prediger Neuengland im 17. Jahrhundert und ein bekannter puritanischer Intellektueller schrieb, dass diejenigen, die nicht sehen könnten, dass der Papst der Antichrist sei, eine wundersame Blindheit haben müssten. Das war Teil des protestantischen Fundamentalismus. Fundamentalismus, kurz erklärt, bedeutet nicht das, was heute als Fundamentalismus beschrieben wird. Irgendwelche völlig durchgeknallten Selbstmordattentäter. Fundamentalismus historisch kommt von der Idee, dass einige Christen in Amerika gesagt haben, wir haben ein Fundament. Daher kommt das Wort Fundamentalismus. Nämlich, die Bibel ist unser Fundament und wir glauben an die Bibel, das waren damals die Christen, die sich nicht von der Evolutionslehre beeindrucken lassen wollten.
[34:05] Vielleicht nicht alles, was in dieser religiösen Bewegung hervorgebracht hat, ist unterstützenswert, aber im Wesentlichen waren das Menschen, die wirklich der Bibel treu sein wollten. Ihre Rhetorik zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ganz klar antikatholisch. Beliebte Sprecher auf fundamentalistischen Prophetiekonferenzen lehrten eine Sichtweise der Endzeit, in der der römische Katholizismus und der Papst im Zentrum des Widerstandes gegen Gottes Königreich standen. Also, wenn sie vor 100 Jahren in Amerika gelebt hätten, hätten sie Vorträge der Baptisten, der Methodisten, der Presbyterianen, all der verschiedenen protestantischen Kirchen erleben können, Vorträge wie Operation Blueprint, wo all die Dinge, die wir hier gelernt haben, von all diesen protestantischen Kirchen noch gelehrt worden sind um 1900 herum. Daniel 7, Daniel 8 usw.
[35:00] Dann, einige Jahre später, ist Folgendes passiert. Es ist eine Bibel herausgekommen, in der Anmerkungen drinnen standen, über die Prophetie. Diese Studienbibel ist sehr verbreitet worden und in dieser Studienbibel fand sich zum ersten Mal der sogenannte Futurismus. Der sagt, der Antichrist kommt erst in der Zukunft. Eine Theorie, wie wir gelernt haben von Emanuel Beck, erfunden von Jesuiten. Und seit dieser Zeit hört man kaum noch von Prophetiekonferenzen, wo dieses Thema angesprochen wird, sondern jetzt hat man geheime Entrückungen und alle möglichen anderen Theorien.
[35:42] Wie sieht es aus in der Realität? Es ist noch gar nicht so lange her, da hat sich die Welt verändert, der Kommunismus ist gefallen. Und zwar nicht, weil ein paar Studenten und ein paar Menschen in der DDR auf die Straßen gegangen sind. Das hat zwar eine kleine Rolle gespielt, aber wir wissen aus anderen Revolutionen, das hätte auch ganz anders ausgehen können. Es wurde Folgendes geschrieben, wie Reagan und der Popst sich verschworen haben, um der polnischen Solidaritätsbewegung zu helfen und damit den Fall des Kommunismus voranzutreiben. Es war am Anfang ein gemeinsamer Feind, der Kommunismus. Der Papst mochte den Kommunismus nicht, weil das war atheistisch. Und die Amerikaner mochten die Russen auch nicht. Und dieser gemeinsame Feind hat sie zusammengeschweißt. Und Time Magazine nannte das eine Holy Alliance. Reagan und Johannes Paul II. waren damals sehr eng in diesem politischen Manöver miteinander verbunden.
[36:58] Einige Jahre später, das ist mehr schon unsere Zeit, sehen wir hier den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, was war sein Name? Unvergessen, übergibt was? Eine Freiheitsmedaille. Was bedeutet eine Freiheitsmedaille? Was ist der Kernpunkt einer Freiheitsmedaille? Freiheit, oder? Jetzt müssen Sie sich mal vorstellen, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, die gegründet worden sind, weil Menschen Freiheit gesucht haben vor der Verfolgung des Papsttums. Gibt einige Jahrhunderte später dem selben Papsttum die Freiheitsmedaille. Das grenzt schon fast an Ironie. Während eines Vatikanbesuches in Rom, Italien im Juni 2004. Ich sage Ihnen, ein Jahrhundert vorher hätte das einen Aufschrei gegeben, der wäre bei der Rückreise sofort abgesetzt worden. Der wäre nicht eine Woche länger im Amt geblieben. Heute haben sich die Zeiten erstaunlich geändert.
[38:05] Wahrscheinlich haben Sie auch das hier mitbekommen. Wenn nicht, sollten Sie es mal gesehen haben. Präsident Bush, seine Frau Laura, sein Vater, der ehemalige Präsident George Bush, der ehemalige Präsident Bill Clinton, seine Staatssekretärin Condoleezza Rice knieten auf einer Kirchenbank direkt vor dem Körper und beugten ihre Häupter 2005. Die Kardinäle stehen alle. Aber die knien. Ich weiß nicht, ob Sie in Ihrem Leben oft die Knie gebeugt haben, aber wann beugen Sie normalerweise Ihre Knie? Und wenn Sie das tun? Manch einer beugt vielleicht seine Knie, wenn er einen Heiratsantrag machen möchte. Aber das wäre bei der Symbolik mindestens genauso schlimm. Aber der Punkt ist der. So etwas hätte wahrscheinlich sogar noch vor 50 Jahren beinahe eine Revolution ausgelöst in Amerika. Das tut es heute aber nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Es scheint so zu sein, dass hier zwei Mächte, die lange Zeit absolute Gegensätze gewesen sind, doch zusammenkommen, gegen alle Wahrscheinlichkeit, genau so, wie es die Bibel seit 2000 Jahren gesagt hat und wie es einige wenige mutig verkündigt haben. Das ist eine ziemlich eindeutige Gestur.
[39:36] Aber auch der nächste Papst hat an dieser Linie festgehalten. Und man könnte Bilder und Bilder zeigen, wie sehr diese beiden Mächte miteinander verbunden sind. Billy Graham, einer der größten Evangelikalen Prediger der Vereinigten Staaten von Amerika, schrieb vor einigen Jahren, kein anderer Mensch in der heutigen Welt kann solche Aufmerksamkeit auf moralische und geistliche Themen lenken als Johannes Paul II. Merken Sie sich das. Kein anderer Mensch. So die Meinung dieses einflussreichen Predigers, der wie kaum ein anderer amerikanische Gesellschaft geprägt hat. Kein anderer kann so sehr Menschen wieder zur Religion und zur Moral bringen wie der Papst. Das Land antwortet in beeindruckender Weise. Der Papst hat Millionen von Protestanten erreicht.
[40:37] Gibt es Beweise für eine wachsende Einheit von Kirche und Staat? Wir haben gesehen, dass das Kennzeichen Roms, Kirche und Staat, als eine Einheit ist. Aber die USA haben eigentlich etwas, was das verhindern würde. Nämlich den sogenannten ersten Zusatzartikel zur Verfassung. The First Amendment. Dort heißt es, der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das die Einrichtung einer Religion betrifft, die freie Religionsausübung verbietet, die Rede der Pressefreiheit oder das Recht des Volkes einschränkt, die Politik zu versammeln und die Regierung, um die Beseitigung von Missständen zu ersuchen. Das heißt, per Gesetz, das ist nicht irgendein Steuergesetz, das man mal abschaffen kann, wenn sich die politische Lage ändert. Das ist ein Gesetz, das zur Verfassung gehört. Und wir wissen, eine Verfassung ist ziemlich fundamental. Die USA haben dieses Verfassungsgesetz, dass es nicht möglich ist, eine Religion per Gesetz zu fördern oder auch eine Religion oder eine Ausübung von Religion per Gesetz zu verbieten. Aber genau auf der Grundlage funktioniert das katholische System. Dass ihre Lehren von Staaten per Gesetz durchgelassen werden. Und wir haben gesehen, dass das Mahlzeichen des Tieres darin besteht, dass falsche Anbetung, die gegen Gottes Gesetz gerichtet ist, durch Staatsgewalt durchgesetzt wird. So wie es in Daniel 3 in der Geschichte auch angedeutet worden ist. Durch Druck.
[42:08] Ich möchte Ihnen ein Zitat vorlesen und Sie danach fragen, wer das wohl gesagt hat. Lesen Sie es gut durch mit mir und sagen Sie mir danach, wer Sie glauben, wer das wohl gesagt haben könnte. Jene Person sagte, ich glaube an ein Amerika, wo die Trennung von Kirche und Staat absolut ist. Wo kein katholischer Prelat den Präsidenten, sollte er ein Katholik sein, sagt, wie er handeln soll. Und kein protestantischer Prediger seinen Gemeindegliedern sagt, dass in der Kirche oder kirchlichen Schule irgendwelche öffentlichen Gelder oder politischen Vorräte gestattet werden. Und wo keinem Menschen ein öffentliches Amt verwehrt wird, weil seine Religion von der des Präsidenten, der ihn ernennen könnte, oder der des Volkes, das ihn wählen könnte, sich unterscheidet. Das ist genau das, was Jesus gelehrt hat. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist. Niemals Gott geben, was des Kaisers ist. Aber auch nicht dem Kaiser das geben, was Gottes ist. Was meinen Sie, wer hat das gesagt? Haben Sie eine Idee? Ja, das war John F. Kennedy. Und zwar vor seiner Wahl. Interessant, oder?
[43:20] Wussten Sie übrigens, welche Religion er hatte? Er war katholisch. Aber Kennedy, obwohl er katholik war, als Amerikaner hat er gesagt, ich bin zwar katholik, aber ich glaube, zuerst bin ich Amerikaner, und als Amerikaner haben wir die Trennung von Kirche und Staat, und selbst mein Prelats darf mir nicht ins Handtuch pfuschen. Nun, ich will mich jetzt nicht beteiligen an irgendwelchen Verschwörungstheorien über die Ermordung von Kennedy. Ich möchte einfach nur dieses Zitat mal hier in den prophetischen Kontext stellen, woran der Mann geglaubt hat. Und was die Prophezeiung sagt, was passieren wird mit Amerika. Und es gibt viele andere Dinge, die Kennedy gemacht hat, von denen ich glaube, dass sie wahrscheinlich gar nicht schlecht gewesen wären. Aber das nur mal so als kleine Seitennotiz zu der Geschichte.
[44:09] Übrigens, das ist auch ein sehr interessantes Zitat, das sollten Sie mal lesen. Das ist von 1851, zu einem Zeitpunkt, als die katholische Kirche relativ unbedeutend zahlenmäßig war. Dort schreibt der Bischof von St. Louis in einem offiziellen Journal, Shepard of the Valley, wenn Katholiken jemals eine ausreichende numerische Mehrheit erreichen werden, in diesem Land, in welchem Land? USA, St. Louis ist in den USA, ist religiöse Freiheit ans Ende gelangt. Punkt. Wow. So sagen es unsere Feinde, so glauben es wir. Also, hinterm Berg haben die noch nie gehalten. Sie sagen ganz deutlich, was ihr Ziel ist. Religiöse Freiheit ist von dem Papst im 19. Jahrhundert ständig verurteilt worden. Man könnte Stunden füllen mit Zitaten, wo Päpste im 19. Jahrhundert gesagt haben, dass Religionsfreiheit eine Pest ist und dass man Pressefreiheit und Meinungsfreiheit verbieten muss, dass es eine Pestilenz ist, dass man die Bibelgesellschaften verbieten muss. Wir sprechen immer von dem System, nicht von den einzelnen Gläubigen. Aber im System muss es Menschen geben, die planvoll daran gearbeitet haben und immer noch daran arbeiten, religiöse Freiheit in Amerika und dann über die ganze Welt, und Amerika ist quasi Leitkultur der Welt, religiöse Freiheit ans Ende zu bringen.
[45:45] In einem protestantischen Land hat die katholische Kirche immer noch wenig zu melden. Schauen Sie sich mal diese Karte an. Die Bundesstaaten sind aufgeteilt nach den Counties. Counties sind ein bisschen wie Landkreise. In den Bundesländern haben wir Landkreise. So ähnlich haben auch die Amerikaner Bundesstaaten und einzelne Counties. Ein bisschen größer als Landkreise, aber jedes einzelne County untersucht, welches ist die stärkste Religion in diesem County. Und für jedes einzelne County einfach nur die stärkste Religion, die die meisten Anhänger hat, hier benannt. Und alles, was blau ist, ist katholisch. Die katholische Kirche ist blau. Hier haben wir den sogenannten Bibelwelt. Das ist der Bibelgürtel, das sind die Southern Baptists. Das ist da, wo sogar die Spaßparks immer noch mit Jesus und Mosel rumlaufen. Hier ist ganz, ganz starkes Protestantismus noch vorhanden. Hier, das ist um Solveig City, das sind die Mormonen. Hier haben wir Lutheraner, Methodisten so ein bisschen. Aber die Mehrheit ist schon blau.
[47:00] Und jetzt, wenn Sie sich diese Karte anschauen würden, als ein Stratege, welche Farbe würden Sie wohl als nächstes versuchen, auf Ihre Seite zu bekommen? Wenn blau Ihre Farbe ist. Rot, oder? Also die fallen nicht so richtig ins Gewicht, die sind auch ein bisschen zerstreut hier. Das sind auch relativ wenig Leute, die hier wohnen, das sind Rocky Mountains. Aber das ist immer noch eine ziemliche Macht hier, oder? Viele der charismatischen Kirchen, der Pfingsterischen Kirchen, der baptistischen Kirchen, da sind, wo der sogenannte Fundamentalismus sehr stark ist. Hier haben Sie viele, wo Evolution sehr kritisch gesehen wird. Das wäre eine interessante Gruppe, hier mal zu gucken. Von Texas ausgehend und dann hier bis an den Osten heran. Merken Sie sich das mal.
[47:59] Noch ein interessantes Zitat aus der jüngeren Vergangenheit. William Rehnquist, ein ehemaliger Richter des US Supreme Court. Das ist der oberste Gerichtshof, ein bisschen wie das Verfassungsgericht bei uns. Und er sagt, die trennende Mauer zwischen Kirche und Staat basiert auf schlechter Geschichte. Sie sollte offen und explizit abgeschafft werden. Wow. Wissen Sie, auf welcher Geschichte die Trennung von Kirche und Staat basiert? Die basiert auf der Geschichte, dass Menschen in Europa für ihren Glauben verfolgt worden sind und dann nach Amerika gegangen sind und gesagt haben, wir haben es jetzt ohne einen eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man nicht so beten darf, wie man möchte. In unserem Land, in diesem Land, wo es jetzt keinen Papst gibt, wo uns die päpstliche Heere nicht verfolgen können, wo wir nicht so beten und so glauben, wie er es möchte. Es war auch ein bisschen schwierig, das am Anfang durchzusetzen, aber so ist es gekommen. Und diese Geschichte nennt er eine schlechte Geschichte. Wow.
[49:09] Übrigens, der Papst ist genauso gegen die Trennung von Kirche und Staat. Er sagt hier auf seiner Tour durch Polen, verurteilte Papst Johannes Paul II. Exzessiven Materialismus und die Trennung von Kirche und Staat. Das ist also keine antike, mittelalterliche Idee. Und das müssen Sie sich mal durchlesen. Das ist von Keith Fournier. Zitiert Time Magazine, Januar 1995. Und er war ein Direktor einer großen Institution von Pat Robertson, einem der einflussreichsten christlichen Personen in den USA, der wirklich Millionen beeinflusst hat. Er sagt, die Trennungsmauer zwischen Kirche und Staat, die von säkularen Humanisten und anderen Feinden der religiösen Freiheit errichtet worden ist, muss eingerissen werden. Da sagen also Christen, die Trennung zwischen Kirche und Staat wurde von Feinden der religiösen Freiheit errichtet. Also wenn Sie für religiöse Freiheit sind, was ist Ihre Aufgabe? Die Trennung von Kirche und Staat einreißen. Das ist ziemlicher Unsinn. Denn religiöse Freiheit bedeutet, dass niemand mir sagen kann und bestimmen kann, wem ich anbete. Aber hier wird jetzt gut Böse und Böse gut. Licht wird Dunkelheit und Dunkelheit wird Licht. Diese Mauer, die Mauer zwischen Kirche und Staat, ist eine größere Bedrohung für die Gesellschaft, als es die Berliner Mauer je war. Man muss den Amerikanern manchmal zugestehen, dass sie von der europäischen Geschichte nicht so viel verstehen. Und nie selbst da gewesen sind. Ich kenne genügend Menschen, die jenseits der Mauer gelebt haben. Ich komme auch aus dem Osten. Und ich möchte mal behaupten, jede Mauer war sehr schlecht, aber diese Mauer ist nach wie vor sehr gut. Aber er sagt, gegen diese Mauer war die noch relativ in Ordnung.
[51:02] Und jetzt schauen Sie mal hier. Diejenigen, die unseren Ansichten widersprechen, das wäre jetzt auch ich zum Beispiel, sind die neuen Faschisten. Zitiert Time Magazine. Das ist nicht irgendeine Internetseite, das ist Time Magazine. Das ist der anerkanntesten Journal der USA 1995. Geht von hier. Also wenn Sie immer noch für die Einhaltung dieser Trennungsmauer sind, für die Trennung von Kirche und Staat, dann sage ich Ihnen heute schon mal, ziehen Sie sich warm an. Ziehen Sie sich warm an. Die Prophetie erfüllt sich vor unseren Augen. Nicht alles über Nacht. Stück für Stück bröckelt die Mauer. Sie ist noch nicht eingerissen. Wir wollen nicht in Sensationismus verfallen. Aber wir können sehen, dass immer mehr Löcher in diese Mauer hineingeschlagen werden. Und je mehr Löcher in der Mauer sind, desto einfacher wird es irgendwann sein, die ganze Mauer umzukippen. Momentan sehen wir immer mehr Löcher in der Mauer.
[52:07] Gibt es wachsenden politischen Aktivismus unter religiösen Gruppen? Denn das wäre ja wichtig, wenn religiöse Gruppen dann ihre Gesetze, zum Beispiel wie wir gelernt haben, ein Sonntagsgesetz erlassen wollen. Time Magazine hat eine Geschichte. Die 25 einflussreichsten Evangelikalen. Wenn Sie heute Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wollen, dann müssen Sie einige Dinge tun. Sie müssen ein Freund sein von einem dieser großen Prediger. Sie müssen immer wieder öffentlich beten. Wenn Sie das nicht sind, werden Sie kein amerikanischer Präsident. Warum? Weil mittlerweile viele Kirchenamerika sich so sehr in die Politik einmischen und so politisch geworden sind, dass die religiösen Rechte, wie sie auch genannt wird, diese konservativen Bibelgläubigen, die ihre biblischen Ideen, auch wenn sie nicht immer aus der Bibel kommen, wie zum Beispiel den Sonntag, mit allen politischen Mitteln verteidigen wollen. Einer von ihnen, Tim LaHaye, auch sehr bekannter Autor, schreibt über die Erweckung. Persönlich bin ich mir nicht sicher, ob wir die Erweckung, sie, ohne gesetzgebende Reform haben können. Jetzt sagen Sie mal, wodurch kommt nach der Bibel Erweckung? Wenn einzelne Menschen sich vor Gott demütigen, oder? Wenn Gottes Geist über sie kommt. Aber er sagt, ich glaube, das wird nicht ohne Gesetzgebung geschehen. Wir brauchen erst Gesetzgebung, damit wir Erweckung haben können. Wir müssen gerechte Politiker wählen, die die Gesetzgebung in diesem Land wieder zu jenen Traditionen zurückführen, die uns eine große Nation gemacht haben, als wir eine Nation unter Gott waren. Und dann sagt er, Führer, die nicht als Diener Gottes fungieren, sollten Buße tun, oder hingegebene Christen werden sich am Wahltag erheben und dieses Land zurück zu moralischer Vernunft wählen.
[53:52] Nun wissen Sie, auch in Amerika haben Prediger noch mehr Vertrauen der Leute als die Politiker. Und wenn so ein Prediger vor einem Millionenpublikum, das sind keine Pastoren, wie in Deutschland vor 50 älteren Damen oder Herren in einer kleinen Kirche sprechen, das sind Pastoren, die im Fernsehen zu Millionen predigen, die Fußballstadien führen. Mega-Churches, wenn die sagen, sprecht mit einer Stimme, wählt jene oder solchen, dann zittern die Politiker. Als Politiker will man ja Wählerstimmen haben. Betet ebenso dafür, dass Bürger, die sich den traditionellen Werten verschrieben haben, daran gebracht werden, für jedes Wahlamt im Land zu kandidieren.
[54:38] Bevor wir heute schließen, diesen ersten Vortag, noch etwas aus aller jüngster Gegenwart. Vor einigen Jahren hat es einen Erdrutsch gegeben in der größeren ökumenischen Bewegung. Als nämlich 1999, nicht so lange her, 15 Jahre, ziemlich genau jetzt, der Lutherische Weltbund, das sind also die direkten Nachfahren von Luther, und der päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen ein Dokument unterzeichnet haben, das besagt, wir sind uns einig, was die Rechtfertigungslehre betrifft. Wie wird ein Mensch gerettet? Die katholische Kirche hat schon immer gelehrt, ein Mensch wird unter anderem auch durch seine Werke gerettet. Er muss im Mittelalter z.B. Geld bezahlen, sich selbst kasteilen, eine Reise nach Rom machen, auf den Knien eine Treppe hochrutschen, was auch immer. Luther hatte gesagt, das war sein Kernpunkt seiner 95 Thesen, das war der Kernpunkt seiner Reformation, nicht durch Werke, sondern allein durch Gnade. Sola gratia, und sola fide, allein der Glaube, und allein die Bibel, nicht die Tradition, sola scriptura. Und 1999, am 31. Oktober, historisches Datum, nicht wegen Halloween, sondern wegen dem Thesanschlag, hat man erklärt, wir sind uns wieder einig.
[56:08] Und wenn man jetzt gedacht hat, dass die katholische Kirche nach einem halben Jahrtausend doch zur Erkenntnis gekommen ist, dass der Römerbrief recht hat, dann hat das nächste Jahr einen besseren belehrt, denn im nächsten Jahr wurde ein Generalablass ausgerufen. Und auch heute können sie noch Ablass bekommen in der katholischen Kirche. Wenn sie z.B. beim katholischen Weltjugendtag per Twitter dem Papst seine Botschaften verfolgen, dann kriegen sie Sünden erlassen. Das hat sich also von katholischer Seite nicht geändert. Wenn es sich also von katholischer Seite nicht ändert, aber jetzt die Lutheraner und die Katholiken sagen, wir sind uns einig, ja, wer hat sich dann geändert?
[56:50] Und das Ganze hat jetzt eine weitere Dimension. Können Sie sich erinnern, welche Farbe würden Sie strategisch angreifen? Die rote, die evangelikalen, oder? Nicht lange her, vor wenigen Monaten. Dass ein Mann mit Namen Tony Palmer genau das getan hat mit einer berühmten Videobotschaft, die er per Handy von seinem guten Freund Franziskus aufgenommen hat und sich an eine Konferenz von evangelikalen Televangelisten und Pastoren gewandt hat. Wir haben heute nicht die Zeit, das Video zu zeigen, ich würde es gerne tun, aber ich habe mich entschieden, nicht einfach zwei Sätze rauszuschneiden, das würde der Sache nicht gerecht werden. Wenn Sie es noch nicht gesehen haben, Sie sollten sich das anschauen, dann gehen Sie mal auf diese Seite, da haben wir eine zweistündige Dokumentation über das gesamte Video, über alle Zusammenhänge, mittlerweile schon sehr weit verbreitet. Es gibt auch andere sehr gute Ausarbeitungen davon, von befreundeten Ministries und Predigern, es gibt einige Informationen dazu, schauen Sie sich das mal an, was dieser Tony Palmer alles so sagt. Sein Kernsatz ist, der Protest ist vorbei, heißt die Reformation ist vorbei, wir müssen alle wieder zusammenkommen. Das, was die Lutheraner schon gesagt haben, sollen jetzt auch die Evangelikalen sagen, und die haben nicht einfach gesagt, wir müssen darüber beten, die haben gejubelt und gewählt und wunderbar.
[58:28] Was wir aber nicht wissen ist, dass das nur der Anfang der Bewegung war, und dass einige Monate später, im Sommer, dieser Kenneth Copeland, dieser berühmte Prediger dort, und viele andere, alle nach Rom tatsächlich gegangen sind, um buchstäblich, persönlich mit dem Papst zu sprechen. Hier sehen wir sie, da haben wir nochmal den Tony Palmer, der übrigens mittlerweile gestorben ist, so sind die Berichte gewesen, Papst, ich weiß nicht, was sie da so geschmaust haben, aber darum wird es nicht so gegangen sein. Dort waren einige der einflussreichsten und bekanntesten evangelikalen Prediger Amerikas gegenwärtig. Leute wie Joel Osteen, der die größte Kirche in den USA leitet. Wenn der vor seiner Kirche steht, das ist so gewaltig, 40.000, 50.000, das ist unfassbar. Jeden Sonntag dort. Solche Leute, die durch die gesamten USA reisen, ihre Vorträge halten, und von einem Millionenpublikum, zum Teil weltweit gesehen werden. Die saßen dort zusammen, und sie hatten offensichtlich viel Spaß. Was auch immer sie gesagt haben, ich verstehe mich nicht so gut auf Handzeichen und auf Lippen, aber wenn ich die Prophetie richtig verstehe, habe ich eine ungefähre Grundahnung, worum es da wohl gegangen sein wird.
[59:56] Und vor wenigen Wochen erst, die Ereignisse überschlagen sich mittlerweile, vor wenigen Wochen hat Shimon Peres, der ehemalige Staatspräsident von Israel, nicht mal ein Christ, vorgeschlagen, und das haben viele falsch verstanden. Er hat gesagt, er möchte eine weitere Organisation haben, eine Organisation aller Religionen, aber wirklich hat er gesagt, er möchte die UNO ersetzen, durch vereinte Religionen. Also keine UNO mehr, sondern eine Organisation, vereinte Religionen. Und raten Sie mal, wen er vorgeschlagen hat, als Leiter dieser vereinten Religionen. Ganz genau. Kann man alles nachlesen. Man könnte mehr dazu sagen, aber ich denke, eins ist deutlich geworden. Was lange Zeit als relativ stekalotiv galt, erfüllt sich vor unseren Augen so deutlich. Und mittlerweile, allein in diesem Jahr, mit einem Tempo, das mich selbst erstaunt hat, obwohl ich schon letztes Jahr und vorletztes Jahr und das Jahr davor Fortdrücke über dieses Thema gegeben habe. Ich kann nicht sagen, wie intensiv das noch werden wird. Aber allein das, was wir durch offizielle Medien mittlerweile mitbekommen, geht so eindeutig in eine Richtung, dass ein Vers immer wichtiger wird. Nämlich der hier. Also auch ihr. Wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Tür ist.
[1:01:29] Liebe Freunde, wir leben in einer Zeit, in der Offenbarung 13 wie ein D-Zug auf sein Ziel zufährt. Wie ein ICE, und zwar ohne Streik. Und ich glaube ganz ehrlich, dass Jesus sehr bald kommen kann. Und dass niemand von uns sagen kann, naja, ich warte mal, bis ich 80 bin. Also wenn sie 79 sind, dann... Aber ich glaube, der entscheidende Punkt ist der. Wenn wir diese Dinge sehen, sollen wir unser Haupt erheben. Manch einer macht den Fehler, dass er jetzt all das nur noch studiert und jedes einzelne Zitat und jedes Wort anschaut und bis er paranoid wird. Das ist nicht der Punkt. Diese paar Zitate reichen schon aus. Wenn wir die Grundlinie sehen, wissen wir, Gottes Wort erfüllt sich. Und wir müssen uns nicht darum kümmern, dass sich Gottes Wort erfüllt. Wir müssen nicht dafür sorgen, dass diese Dinge eintreffen werden. Die werden schon von alleine eintreffen. Worum wir uns kümmern müssen ist, ist mein Herz mit Jesus. Ich habe alles ihm übergeben. Denn dann kann ich durch die Zeit hindurch gehen. Wir wollen jetzt eine kurze Pause haben von 15 Minuten. Und dann das letzte Thema haben. Die dritttraurigste Geschichte. Und die wird jetzt genau an diesem Punkt ansetzen. Was soll ich tun?
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