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Entdecke die faszinierende Welt der Pflanzeninhaltsstoffe und ihre Bedeutung für deine Gesundheit. Heidi Kohl enthüllt, wie diese natürlichen „Wunderwaffen“ uns vor Krankheiten schützen können und gibt wertvolle Ratschläge aus der Bibel für ein gesünderes Leben. Erfahre mehr über die Kraft der Phytochemikalien und wie du sie optimal für dein Wohlbefinden nutzen kannst.


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Serie: Hoffnungsvoll Leben

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Transkript

[0:30] Heute ein interessantes Thema über die Pflanzeninhaltsstoffe. Warum ist dieses Thema so wichtig für uns heute, werden wir auch beantwortet bekommen. Es wird ja viel über diese Pflanzeninhaltsstoffe gesprochen. Heute man hört es in den einen und anderen Medien und auch liest es in den Zeitschriften. Es wird über Antioxidantien diskutiert, den Substanzen, die in unserer Nahrung enthalten sind. Es gibt also mehr als 30.000 verschiedene dieser Substanzen. Es ist eine junge Wissenschaft, seit 1980 erst. Diese Stoffe sind Wunderwaffen der Natur. Bunt ist gesund. Sie sehen, wir haben hier wunderschöne Bilder dazu. Es sind scharfe Waffen gegen Krebs. Also hier haben wir mal schon eine ganz wichtige Aussage und es ist ein wichtiges Thema. Aber ich möchte auch heute noch wertvolle Ratschläge für unsere Gesundheit aus dem ältesten Buch, nämlich eben auch zu den Phytochemikalien bringen. Die Bibel ist ja eigentlich ein Gesundheitsbuch und hat auch etwas mit Pflanzeninhaltsstoffen zu tun und da möchte ich sie dann auch mit hinein nehmen.

[2:01] Jetzt betrachten wir die Heilmittel, die für uns wichtig sind. Wir haben diesen Lebensstil mit der richtigen Ernährung, mit ausreichend Bewegung, mit Wasser innen außen, also Wassertrinken und auch Wasseranwendungen, die man lernen kann. Dann ausreichend Sonnenlicht zum Aufbau des Vitamin D, damit wir starke Knochen haben. Dann auch das Gottvertrauen, positives Denken, die Verheißung Gottes, studieren, in Anspruch nehmen. Dann reine Luft ist ganz wichtig, dass wir genügend Sauerstoff haben. Sauerstoff trägt sehr viel zur Gesunderhaltung bei. Dann auch genügend Ruhe, das ist auch ein ganz wichtiger Faktor. Ausreichendes Schlaf und vor allem dann auch Entspannungszeiten, Urlaub, das alles ist notwendig. Ruhetag, nicht durchpowern und dann die Mäßigkeit. Zu diesem Thema gehören sehr viele Bereiche. Wir haben hier den Bereich der Unmäßigkeit im Essen, mit den Folgen des Übergewichts. Wir haben hier Drogen, Alkohol, Bohnenkaffee, Nikotin und auch bis zu den harten Drogen, das gehört alles in dieses Thema. Und diese acht Faktoren sind für die Gesunderhaltung des Menschen sehr wichtig. Und wir haben eine Gesundheitsschule, wie ich gestern schon erzählt habe, wo wir diese Themen unterrichten. Das sind also eigentlich die Hauptthemen. Und da kann man über jeden einzelnen Punkt einige Stunden oder sogar Tage sprechen. So wertvoll. Und wir haben das Thema Ernährung ausgesucht für diese Woche und werden heute diese Pflanzeninhaltsstoffe besprechen. Jeden Tag haben wir ein Thema, aber wir schauen uns jetzt an, welche Heilmittel wir verwenden sollen. Wir haben also hier diesen Lebensstil, der ist einfach die Basis dazu. Und dann haben wir noch andere Heilmittel, die ich gleich erwähnen werde. Aber zuerst noch, wir wollen, warum diesen Lebensstil? Wir wollen hier zu unserem Schöpfer hinschauen, einen Blick. Er hat uns geschaffen, er ist der Urheber des Lebens und im Psalm 103 steht erkennet, dass der Herr Gott ist. Er hat uns gemacht. Es ist eigentlich ein Programm unseres Schöpfers, dass er für uns Menschen zur Verfügung stellt. Es ist ein Programm, das wenig kostet, kostet vielleicht ihre Anstrengung und ihre Bemühungen. Es würde das Gesundheitssystem viel weniger kosten, wenn man das mehr einsetzen würde.

[4:57] Ja und jetzt kommen wir schon zu den Heilmitteln, mit denen wir arbeiten sollen. Wir haben also den Lebensstil und wir haben Gottes Apotheke, die unsere Medizin sein soll. Als erstes die Kräuter. Das ist wieder ein eigenes Thema. Also die Kräuter tragen zur Gesundung bei und darüber werde ich auch heute etwas sprechen, was also in den Kräutern enthalten ist und was sehr wichtig ist für uns. Und dann gibt es auch Blätter zur Heilung, zur Arznei, so wie auch in der Heiligen Schrift steht, in Hesekiel 47, 12. Ihre Früchte werden zur Speisung dienen und ihre Blätter zur Arznei. Also das sind diese Bäume. Die Bäume haben auch Früchte, aber auch Blätter und auch Blätter können verwendet werden zur Heilung. Und dann soll unsere Nahrung unsere Medizin sein. Da sind wir jetzt schon mitten in unserem Thema, die Ernährung. Getreide, Gemüse, Früchte und Nüsse dienen zur Gesunderhaltung, wie wir gestern schon gehört haben. Heute gehen wir noch tiefer hinein und vor 6000 Jahren bei der Schöpfung hat Gott dem Menschen diese Nahrung verordnet. Getreide, Gemüse, Früchte und Nüsse. Gemüse ist dann nach einem Sündenfall dazugekommen und da haben wir schon einen wichtigen Hinweis in 1. Mose 3, 18. Du sollst das Kraut auf dem Felde essen, wie ich gestern schon erwähnt habe. Leider essen unsere Kinder, vielleicht auch viele Erwachsene nicht gerne Salat. Und wir wissen inzwischen, dass Salat eine sehr wichtige Schutzfunktion hat und für unsere Gesundheit sehr, sehr wichtig ist. Der Geschmacksinn unserer Kinder hat sich durch die Schleckereien und durch die McDonald-Welt sehr verändert. Pommes frites und Ketchup ist so das übliche, was unsere Kinder gerne essen. Und hier sehen wir auch, also mit großer Begeisterung ist das gerade nicht der Fall, diesen Salat zu essen. Aber wir können unsere Kinder erziehen, wir können ihnen helfen und als gutes Vorbild vorangehen, damit sie gerne Salat essen. Und vor allem ist auch wichtig, dass wir ihn schmackhaft zubereiten. Das lernen sie auch im Konkurs. Denn Kinder sind da sehr empfindlich. Die mögen das auch nicht, wenn es sehr sauer ist. Nein, es muss schon auch gut schmecken. Ja, wozu brauchen wir das Kraut auf dem Felde? Wozu hat es Gott verordnet? Das habe ich gestern schon erwähnt. Das Kraut auf dem Felde ist notwendig zur Entgiftung des Körpers. Nach dem Sündenfall ist es notwendig geworden, dass wir das Kraut in unsere Nahrung aufnehmen und vor allem auch Salat oder Gemüse oder auch Kräuter zur Entgiftung des Körpers.

[8:08] Warum gibt es so viele Gifte in unserem Körper? Warum brauchen wir das grüne Kraut? Wir haben also Stoffwechsel Endprodukte, die ausgeschieden werden müssen. Dann haben wir den Zellstoffwechsel, der Abfallprodukte bringt, regelmäßig. Zellen sterben ab, sie müssen erneuert werden. Dann haben wir jede Menge Abfallprodukte oder Giftstoffe, die entstehen durch Stress, durch zu viel Stress. Und dann durch die falsche Ernährung, Stoffwechselstörungen. Dann haben wir Giftstoffe aus der Umwelt, dann vor allem besonders bei Rauchern. Wir haben also eine sehr hohe Zufuhr von schlechten Stoffen. Dann bei schweren Erkrankungen haben wir auch jede Menge Abfallstoffe und auch wenn wir eine Chemotherapie haben. Da helfen jetzt all diese wichtigen Kräuter und Inhaltsstoffe, Antioxidantien, wie wir jetzt dann gleich hören werden. Früchte und Gemüse enthalten diese Stoffe.

[9:19] Was sind nun Phytochemikalien oder sekundäre Pflanzenstoffe? Sind sie Vitamine, sind sie Mineralien? Das Wort selber gibt eigentlich schon die Antwort. Phyto kommt von der Pflanze und das Nächste sind eben die Chemikalien, Phytochemikalien, also Pflanzenchemikalien. Früchte und Gemüse enthalten tausende Phytochemikalien. Das ist eben das Wunderbare, dass wir das wissen dürfen. Früchte, Gemüse, Bohnen, Getreide, Samen und Nüsse, ebenso Kräuter enthalten eine Unmenge an diesen wunderbaren Pflanzenstoffen. Ein Beispiel an der Kartoffel. Kartoffel enthält zum Beispiel 50 Phytochemikalien und wie wirkt sie? Rohe Kartoffel zieht Gifte heraus. Sie kann bei rheumatischen Entzündungen aufgelegt werden und zieht Gifte heraus, als Auflage aufgelegt werden. Ich bringe jetzt ein paar Beispiele. Grüne Fisolen senken beim Diabetiker die Menge der Insulineinheiten. Auch gekochte Bohnen haben bei Diabetes eine blutzuckersenkende Wirkung. Also hier haben wir wieder die Heilwirkung eines Lebensmittels, eines Nahrungsmittels. Dann zur Petersilie. Die Petersilie enthält viel Eisen, viel Vitamin A und Calcium. Petersilie hilft gegen Regelkrämpfe, aber auch bei Calciummangel, also Vorbeugung gegen Osteoporose. Wichtig, überall in den Speisen oder in den Salat Petersilie hineinzugeben. Bei vielen Rezepten halt. Ja und in tierischen Produkten gibt es keine Phytochemikalien. Das ist eine Tatsache. Dort sind sie nicht vorhanden und außerdem werden tierische Produkte mit oder liefern tierische Produkte sehr viele Krankheitserreger, Giftstoffe, Bremsstoffe. Sie sind also angefüllt damit. Wir hören es ja immer wieder in den Medien durch die Dinge, die auffliegen, wo man wieder irgendwas ins Futter hinein gemischt hat oder Bakterien, die durch die tierischen Produkte übertragen werden. Salmonellen sind da an erster Stelle. Also in Milch und Milchprodukten, in Fleisch und Wurst, in Fisch und Meeresfrüchten und im Geflügel finden wir keine Phytochemikalien.

[12:08] Was sind nun Antioxidantien? Ich habe dann hier auch Listen aufgelegt mit diesen Stoffen. Antioxidantien sind die Vitamine A, C, E und Selen. Ich werde dann noch ein bisschen mehr darüber sagen, in welchen Lebensmitteln, in welchen Nahrungsmitteln das vorhanden ist. Und vor allem ist das Carotin sehr wichtig, denn es trägt dazu bei, dass ihm das Vitamin A im Körper aufgebaut wird und diese natürlichen Chemikalien, die in der Nahrung vorhanden sind, können kaputte Zellen reparieren. Und das schauen wir uns jetzt gleich an hier. Hier haben wir auf der linken Seite ein defektes Molekül. Hier sehen wir das. Und jetzt ist hier das Antioxidant, das hier die Reparatur vornimmt. Und so geschieht das ununterbrochen in unserem Körper, das hier repariert wird. Und jetzt schauen wir uns an, warum wir Antioxidantien brauchen. Es sind die freien Radikalen, die diese Schäden verursachen. Und das freie Radikal kann durch einen Radikalfänger, das ist jetzt das Antioxidant, gebunden werden bzw. neutralisiert werden. Auf diese Weise wird die Entstehung einer neuen Krebszelle verhindert. Durch die Radikalfänger wird das Risiko an Krebs zu erkranken deutlich verringert.

[14:07] Und jetzt haben Sie wahrscheinlich auch die Frage, was sind freie Radikale. Wir wollen uns das hier in dieser Zeichnung kurz anschauen. Wir haben hier jetzt ein freies Radikal, das greift die Zelle an. Wir sehen hier, dass hier an der Zellwand die Phospholipide, der Zellmembran, zerstört werden. Dabei entstehen entzündungsfördernde Stoffe, Substanzen, die wiederum freie Radikale erzeugen. Und so entsteht ein Teufelskreis. Und jetzt schauen wir uns an, wie diese freien Radikale entstehen. Hier haben wir wieder ein Bild, wo wir das erkennen können. Hier haben wir eine Zelle. Hier haben wir so ein Loch in der Zelle, das diese freien Radikalen erzeugt haben. Und dann können hier carcinogene Stoffe eindringen und die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle oder die Organellen, dort wo der Stoffwechsel der Zelle sich abspielt, können geschädigt werden und vor allem bis zum Zellkern hin und bis zu den Genen. Wenn mehr Gene in einer Zelle zerstört sind, dann kann eine solche Zelle zu einer Krebszelle werden. Und bei einem Lebensstil, bei einem sehr schlechten Lebensstil mit Rauchen, mit viel Alkohol, vor allem auch mit fettem Fleisch und mit wenig Antioxidantien, können wir jeden Tag tausende Krebszellen entwickeln. Aber wie gesagt, es gibt ja die gute Nachricht von den Antioxidantien. Und das soll sich eben im Gleichgewicht halten. Wir haben hier das freie Radikal und wir haben das Antioxidant. Wenn sich das die Waage hält, dann brauchen wir keine Angst zu haben. Denn freie Radikale begünstigen Krebs, Herzerkrankungen, frühzeitiges Altern und grauen Starr. Also es hat etwas mit dem Lebensstil zu tun. Hier Lebensstil und Radikale, sie entstehen durch Fleisch, Wurst, Butter, Ei, die erhitzt werden, dann durch Alkohol, Nikotin, übermäßigen Stress, starke körperliche Belastung, dann auch durch UV-Strahlung, zu starke UV-Strahlung, ionisierende Strahlung, Monitor, Handy und so weiter und dann auch durch Smoke. Also hier haben wir diesen Hinweis. Und dann, wenn Fleisch, Wurst, Käse, Butter und Ei in der Herstellung hoherhitzt werden, entstehen Radikale hauptsächlich durch Verbrennung. Und es wird das freie Radikal, Malon, Lialdohyd gebildet, das als sehr gefährlich einzustufen ist.

[17:15] Nennen Sie mir jetzt ein Menü oder ein Essen, das hier in diese Rubrik fällt, was sehr viel verzehrt wird. Eine Frage an Sie. Currywurst mit Pommes. Bitte, Pommes, ja. Currywurst. Bitte, und? Mit einer Wurst. Wurst, ja, gebratene Wurst, aber noch etwas, was auch Vegetarier sehr gerne essen. Brot. Bitte? Brot. Nein? Käse. Ja, aber wo ist dieser Käse ganz besonders hoherhitzt? Pizza. Jetzt sind wir schon bei der Pizza, ja, denn die Pizzaöfen haben eine sehr hohe Temperatur und gefährlich wird das, also wirklich gefährlich werden diese Lebensmittel nur dann, wenn sie sehr hoherhitzt werden. Ja, also das ist eine ganz, ganz wichtige Tatsache, also hohe Erhitzung wie bei der Pizza. Hier haben wir ja ein Bild eben vom Spiegelei und vom gebratenen Schinken und von Würstchen, aber die Pizza ist eigentlich das noch gefährlichere.

[18:26] Und wie sieht es aus mit Röststoffen? Das sprechen wir später darüber. Nun haben wir die Radikalfänger noch einmal hier aufgelistet. Selen, Vitamin A, C, E in Obst, Gemüse, Getreide, Soja und Tofu enthalten. Also wir brauchen diese Radikalfänger, denn der hohe Fettkonsum, hier noch einmal zusammengefasst, die die meisten freien Radikale erzeugen, hoher Fettkonsum, vor allem erhitzte Fette, Rauchen, Alkohol, die begünstigen das Entstehen der freien Radikalen. Und das ist ja eigentlich der Lebensstil oder die Ernährung, die die meisten Menschen haben. In großen Mengen wird Bohnenkaffee getrunken, wird ein Drittel der Bevölkerung raucht und dann Schnitzel, panierte Schnitzel und Pommes frites und Ketchup, das sind so die üblichen Speisen, die wollen wir auch die Kinder gerne essen.

[19:31] Ja, natürliche, unraffinierte, pflanzliche Nahrungsmittel enthalten jede Menge von gesund erhaltenden Chemikalien. Und das ist eine gute Nachricht für uns. Es wissen aber leider nur wenige Menschen Bescheid. Vielleicht gehören sie zu den Menschen, die gesundheitsbewusst sind, aber der Größteil der Bevölkerung weiß nichts und die leben einfach so in den Tag hinein, essen das, was ihnen schmeckt und denken nicht mehr nach. Und wenn sie dann krank sind, dann sind sie verzweifelt und wissen nicht, was sie tun sollen. Also es ist ein sehr gutes, vorbeugendes Mittel, zu wissen, wie man dem Körper diese Antioxidantien auch zuführt und wo sie drinnen sind.

[20:18] Denn nur eine von elf Personen hat Essgewohnheiten, bei denen der Körper lediglich das Minimum an solchen Stoffen erhält. Nur eine von elf Personen. Also wir sehen, das ist schon sehr tragisch. Dann 20 Prozent essen Früchte und Gemüse, die viel Karotin enthalten, das ist etwas besser. Und 18 Prozent essen vielleicht Gemüse aus der Kohlfamilie, ist auch nicht gerade sehr viel. Und 59 Prozent der Menschen essen sehr wohl Früchte, das ist schon einmal sehr gut, weil die enthalten ja auch ganz viele Antioxidantien. Aber leider essen nur 28 Prozent davon Früchte und Gemüse, die viel Vitamin C enthalten. Also das ist wieder weniger. Was können wir, ja wir haben noch das Vollkorn. 16 Prozent essen, nur 16 Prozent essen ballaststoffreiche Nahrungsmittel. Das heißt, der Größtteil der Bevölkerung isst Weißbrot und Weißmehlprodukte. Vollkorn ist eigentlich in der Minderheit. Man merkt auch, es wird auch nicht so viel angeboten, weil die Nachfrage nicht da ist.

[21:44] Was können wir daraus lernen? Ist auch eine wichtige Frage. Denn der Krebs wird also immer mehr zum Killer Nummer eins. Er ist der Räuber unserer Gesundheit, unseres Glückes und unseres Lebens. Aber es gibt eine einfache Methode, das Krebsrisiko um 50 Prozent zu reduzieren, in dem wir, also 200 Studien haben das in den letzten 25 Jahren gezeigt. Deshalb können wir das auch jetzt in den Medien öfters hören, dass sie Obst und Gemüse anpreisen und die Inhaltsstoffe. Und diese Studien haben gezeigt, dass diejenigen, die viel pflanzliche Nahrung gegessen haben, um die Hälfte ein niedrigeres Krebsrisiko hatten. Diese Ernährung senkt nicht nur das Krebsrisiko, sondern auch das Risiko an Herzkrankheiten, Diabetes und Bluthochdruck zu erkranken. Also pflanzliche Nahrung, die diese wunderbaren Phytochemikalien und Antioxidantien enthält, kann viel mehr als nur Krankheiten vorzubeugen, sondern hilft auch mit im Kampf gegen die Krankheiten. Ich werde dann auch ein paar Erfahrungen erzählen von mir persönlich.

[23:05] Und welche Früchte und Gemüse enthalten nun die meisten dieser Stoffe? Alle. Ich werde dann Tabellen darüber zeigen. Hier ein Beispiel der Sojabohne. Sie senkt das Risiko folgender Krebsarten. Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Lungenkrebs und auch Magenkrebs. Hier haben wir also einen klaren Hinweis. Viele Studien sind gemacht worden in dieser Richtung. Die Natur bietet uns eine reiche Vielfalt an Nahrungsmitteln mit allen wichtigen Stoffen, die gesund erhalten, wie zum Beispiel im Getreide, Früchte, Gemüse, Bohnen, Kartoffeln, Kräuternüsse und Samen. Entdecken wir wieder diese Nahrungsmittel. Deshalb sind auch Kochkurse sehr wichtig.

[23:54] So, wir wollen jetzt zu den Phytochemikalien noch tiefer hineinsteigen. Das sind Haferflocken. Naja, das ist die Qualität des Bildes. Sind ein bisschen überblendet. Jetzt kommen wir zu den Phytochemikalien. Ein paar davon werden wir heute besprechen. Dazu gehört das Chlorophyll, Proteaseinhibitoren, Kumarin, Phytoöstrogene, Glucosinolate, Idole, Isodioxidate, Limonene, Phtalide, Sterole, Catechine, Bromeline, Flavonoide, Carotinoide, Biflavane, Proanthocyanidine, Lycopene, Lucien, Polyphenole, Sabonine, Monotherpene, Anthocyanidine, Beta-Carotin, Diethyldione, also zungenbrecherische Namen, die man sich nicht merken kann. Die brauchen Sie sich auch nicht merken. Ich möchte einfach damit nur zeigen, dass es einen kleinen Bruchteil von den Phytochemikalien gibt. Und ein paar werden wir jetzt besprechen, damit Sie ein bisschen eine Ahnung haben, wie die wirken. Und ich werde auch dazu ein paar Erfahrungen erzählen.

[25:25] Also auserwählte Wirkstoffe, die wir nutzen für unsere Gesundheit. Wir haben hier das Allicin, das ist also ein Heilmittel aus der Natur, das eigentlich schon sehr gut bekannt ist. Das sind Knoblauch und Zwiebeln. Sie senken den Cholesterinspiegel, hemmen die Tumorbildung und wirken bakterientötend. Also hier können wir das auch bei Infektionen einsetzen. Wenn wir dann noch schauen, wie man es einsetzen kann. Dann haben wir hier Coumarin, hemmt Tumore, stärkt das Immunsystem und stimuliert Antioxidantien. Sind in Karotten, Rüben, Sellerie und Zitrusfrüchten enthalten. Sterole hemmen die Produktion von krebserregenden Verbindungen in Säuerprodukten, Vollgetreide, Gurken, Kürbis, Kohlarten enthalten. Also wir sehen hier immer wieder, dass die Wirkung krebshemmend ist. Und in einer Ernährung, so wie ich sie gestern schon gezeigt habe, mit diesen vier Lebensmittelgruppen, da habe ich all das drinnen. Das ist also die beste Gesundheitsvorsorge.

[26:41] Jetzt gehen wir zu der nächsten Gruppe. Hier haben wir die Indole, die Isodiozyanate und die Dithioldione. Alle in der Kohlfamilie enthalten. Das ist schon eine wunderbare Nachricht. Welche Kohlgemüse gehören dazu? Also Rosenkohl, Rettich, Grünkohl, Kohlrabi, also alle Kohlarten haben diese Stoffe, diese drei Gruppen. Sie stimulieren Enzyme, die krebserregende Verbindungen abbauen, verhindern Schäden in der DNS und hemmen die Wirkung von krebserregenden Verbindungen in den Zellen. Als ich in Amerika war, als Patientin in einem Gesundheitszentrum, da wurde mir jeden Tag so ein Saft serviert. Da war alles drinnen, da war Kohl drinnen, da war Knoblauch drinnen. Und ich habe gedacht, das werde ich nicht unbedingt zu Hause fortsetzen. Es war wirklich nicht einfach, das hinunterzukriegen. Aber ich mache inzwischen die Säfte ein bisschen angenehmer. Man kann also das mit viel Karotten machen. Karotin ist ja dort auch enthalten und ein bisschen weniger vom Kohlsaft, weil der sehr scharf ist. Und vor allem also nicht so viel Knoblauch. Knoblauch kann man auch in Knoblauchkapseln zu sich nehmen. Also man kann das schon ein bisschen anders gestalten, dass es dann auch angenehmer zum Einnehmen ist.

[28:13] Jetzt kommen wir noch zu zwei Gruppen, den Limoninen. Sie sind in Zitrusfrüchten enthalten und wirken krebshemmend. Also man gibt dann auch den Krebskranken, die in solchen Gesundheitszentren sind, gibt man dann immer in das Wasser auch Zitronensaft hinein. Und auch Säfte kann man aus frisch gepressten Zitrusfrüchten zubereiten, wie Grapefruit und Orangen. Man sollte von den Zitronen nicht zu viel verwenden, weil sie eben auch Calcium ausscheiden. Dann die Phthalide, die wiederum stimulieren entgiftende Enzyme. Da haben wir die Petersilie, die Karotten und Sellerie, die das in unserem Körper vor sich nehmen. Wozu brauchen wir entgiftende Enzyme? Weil wir heute eben jede Menge Giftstoffe in unserem Körper haben, aufnehmen oder eben selber produzieren. Und vor allem der Fleischesser. Der Fleischesser bräuchte besonders viel dieser entgiftenden Enzyme. Wenn die nicht mehr so aktiv sind, dann kann es dann so zu schweren Krankheiten kommen oder da entstehen, diese schweren Krankheiten dann.

[29:30] Zu den Hauptwirkstoffgruppen gehören jetzt, also zu diesen Phytochemikalien, gehören jetzt als erstes die Antioxidantien, die Enzyme und die natürlichen Farbstoffe, die ich jetzt noch besprechen werde. Antioxidantien, habe ich schon erwähnt, sind in Obst und in Gemüse enthalten. Allein schon der Anblick macht Freude, oder? Bunt ist gesund. Diese schönen Farben aus der Natur, Gott hat sie für uns zur Verfügung gestellt, damit wir gesund bleiben. Auch hier habe ich dann Listen, wo Sie sich das anschauen können und auch mitnehmen können. Hier haben wir diese Liste, Sie können es dann mitnehmen, wo die wichtigsten drauf sind von diesen Vitaminen, diesen Lebensmitteln, die Vitamine enthalten. Da die Höchstwerte, beim Vitamin A ist es die Petersilie, Brokkoli, grüne Salate, Karotten, Kohl, Spinat und Fenkelkraut. Also die haben den höchsten Wert von Vitamin A. Ich habe jetzt nur die höchsten Werte herausgesucht, weil Vitamin A und so weiter ist ja fast überall drinnen in den Pflanzen. Vitamin C, da haben wir die Johannisbeeren, die Korinthen, Sanddorn, Grapefruit, Orangen, Erdbeeren, Zitronen, Paprika, Petersilie, Rosenkohl, Meerrettich, Grünkohl. Dann das wichtige Vitamin E, das ist ja ein Zellschutzvitamin, in Porre, Avocado, Schwarzwurzel, Spinat, Sellerie, Kohl, Karotten, Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen. Und das Selen haben wir in Steinpilzen, Kokosnuss, Kohlrabi, Naturreis, Knoblauch, Vollkorn, Pistazien, Paranus und Sojabohnen. Also die Höchstwerte.

[31:30] Was fällt uns da auf, wenn wir das anschauen? Da können wir sehr viel daraus zubereiten. Und wenn wir das jetzt so sehen, dann, ich zeige Ihnen dann auch im Kochkurs, was man mit Avocado machen kann. Dass wir sie täglich in der Nahrung haben. Wir lernen dann diese Nahrungsmittel viel mehr schätzen. Und wir werden dann unsere Einkaufstaschen mit anderen Lebensmitteln füllen. Es wird ein anderes Bewusstsein entstehen.

[32:04] Jetzt zu den Enzymen, die sind ja schon länger bekannt. Es sind Eiweißkörper, die im Körper chemische Reaktionen auslösen, ermöglichen und beschleunigen. Und damit als Katalysatoren wirken, auch zur Neutralisierung von Stoffwechselradikalen. Es sind eigentlich auch die Heinzelmännchen in unserem Stoffwechselgeschehen. Und sie sind überwiegend nur in der Rohkost enthalten. Deshalb ist es wichtig, dass ein Teil unserer Nahrung immer roh ist. Aber unser Körper kann auch Enzyme selber herstellen. Sie gehen also Verbindungen, also Enzyme gehen Verbindungen mit Mineralien und Vitaminen ein. Und sie werden beim Kochen zerstört. Also das ist eine wichtige Tatsache. Deshalb ist es notwendig, immer einen Teil als Rohkost zu essen.

[33:07] Und jetzt zu dem wunderbaren Bromelin, der Ananas. Es ist ein Enzym, das Bromelin. Es unterstützt die Verdauung. Es wirkt entzündungshemmend. Es hemmt die Verklumpung von Blutblättchen, fördert die Wundheilung und lindert Schnupfen. Also wo können wir jetzt die Ananas einsetzen? Bei schwacher Verdauung, vor allem glaube ich, dass es die Magensäure anregt. Dass mehr Magensäure produziert wird, wenn man zu wenig Magensäure hat. Es wirkt entzündungshemmend, also wenn man eine Entzündung hat, kann man Ananas einsetzen. Es hemmt die Verklumpung von Blutblättchen, also wo werden wir es da einsetzen? Wenn man zu dickes Blut hat oder eben auch Thrombose oder Herzinfarkt. Fördert die Wundheilung, also wenn jemand eine Wunde hat, die schlecht heilt, kann man da auch mit Ananas von innen her auf dieses Gewebe wirken. Und vor allem auch bei Erkältungen. Und ich habe selber so einen Entsafter, der heißt Champion. Ich weiß nicht, wer ihn kennt. Damit kann man sehr gut auch Ananassaft herstellen, frisch gepressten Ananassaft, den man im Krankheitsfall sehr gut einsetzen kann.

[34:27] Jetzt zu den Farbstoffen. Da haben wir drei Gruppen. Die Carotene, das Chlorophyll und die Flavanoide. Und das sind jetzt die drei Gruppen, die wir noch besprechen werden. Und kommen als erstes zu dem Chlorophyll. Es ist der grüne Farbstoff der Pflanzen und ist in Blattgrün enthalten. Und wenn wir jetzt bedenken, welche Wirkung Chlorophyll hat, ist verstärkt die Blutbildung. Also wenn ich ein schlechtes Blutbild habe, verstärken grüne Sachen die Blutbildung. Es beschleunigt auch den Heilungsprozess. Bei Krankheiten werde ich schneller gesund. Und es reinigt das Blut. Wenn ich so Entschlackungswochen mache mit meinen Gesundheitsgästen, dann bekommen sie jeden Tag auch so ein Glas grünen Saft. Wir machen das entweder mit einem Entsafter oder auch mit einem kleinen Mixer. Man kann also die grünen Blätter aus Petersilie, ein bisschen Petersilie, da sollte man nicht zu viel nehmen. Ein bisschen Löwenzahn kann man nehmen. Dann eventuell ein bisschen Spinat aus dem Garten, wenn man einen Garten hat. Und eventuell noch andere Kräuter wie Oregano kann man noch etwas dazugeben. Und dann Brennnessel vor allem. Also Brennnessel ist ganz, ganz wertvoll. Da nimmt man so eine Hand voll und gibt so ungefähr 150 bis 200 Milliliter Wasser dazu. Und das mixt man dann in einem starken Mixer bis das wirklich ein schöner grüner Saft ist. Und kann das dann durchsäen und dann trinken. Also das machen wir dann immer in den Entschlackungstagen für die Reinigung des Blutes. Und einfach um die Gesundheit wieder aufzubauen. Und vor allem hat es eine entgiftende Wirkung. Diese grünen Pflanzen und auch das Chlorophyll hat eine entgiftende Wirkung. Und so können wir uns das zu Nutzen machen.

[36:43] Wir machen auch bei uns auf unserem Hof und unserer Schule Wildkräuterseminare. Denn bei uns wachsen diese Wildkräuter alle, die im Frühjahr so wertvoll sind, um unseren Körper wieder mit wichtigen Phytostoffen aufzubauen. Und vor allem um gesund in den Sommer hineinzugehen. Vor allem der Winter, da hat man ja sehr wenig frische Nahrung, Frischkost. Und da können wir im Frühjahr dann unseren Körper wieder sehr gut fit machen und aufbauen. Sehr viele haben auch nach dem Winter diese Müdigkeit. Und die geht dann gleich wieder weg, wenn wir so unserem Körper helfen, dass er wieder entgiftet wird und wieder alle Phytostoffe bekommt, die er braucht, um gesund zu bleiben.

[37:34] Jetzt schauen wir uns noch an, wo die meisten Phytostoffe enthalten sind. Vor allem Chlorophyll in der Petersilie, im Schnittlauch, im Löwenzahn, im Bärlauch. Alpha-Alpha, das ist ein Luzernengewächs. Weizengras, Brennnessel, Spinat und Wildkräuter. Und all das haben wir eigentlich gleich im Frühjahr. Wer einen Garten hat, der weiß, wenn man die Wurzel drinnen lässt von der Petersilie und vom Schnittlauch, der ist ja mehrjährig, da kommt sofort das Erste, wenn die Sonnenstrahlen kommen und die Wärme, dann sind das Erste schon diese Pflanzen heraus. Dann haben wir den Löwenzahn und den Bärlauch, der als nächstes kommt. Und ich weiß nicht, wie es hier in Deutschland ist, bei uns in Österreich, wird der Bärlauch schon sehr gut vertrieben und ist wirklich auch ein Wundermittel im Frühjahr und kann auch Spinat daraus machen, man kann ihn roh essen. Alpha-Alpha ist auch etwas, das wir im Garten anpflanzen können, ist deshalb auch so wertvoll, weil die Wurzel so tief in die Erde hineingeht. Das sind eigentlich alles Pflanzen, auch der Löwenzahn hat eine sehr tiefe, lange Wurzel. Die Brennnessel auch, die ist sehr weit verzweigt und hat ein starkes Geflecht an Wurzeln. Dadurch nehmen die sehr viele Nährstoffe aus der Erde heraus. Und das ist natürlich dann auch in der Pflanze drinnen, in den Blättern drinnen, nebst dem Chlorophyll. Und Spinat ist auch etwas vom Ersten, was im Frühjahr im Garten kommt. Und dann haben wir eben, wie gesagt, die Wildkräuter und wir machen das immer, dass wir den wichtigsten Wildkräutern, den Teilnehmern zeigen, wo sie wachsen, wie sie ausschauen und dass wir einfach schon im Frühjahr so eine Kräuterkur machen können.

[39:26] Also essen wir viel grüne Salate, auch der Rucola ist sehr wertvoll, dass man den in den grünen Salat hineingibt. Und mit Kräutern und grünen Säfte werden in solchen Gesundheitszentren bei Krebs und AIDS eingesetzt. Also da wird das sehr massiv dann gegeben. Ich selber habe also sehr schöne Erfahrungen gemacht mit diesen Nahrungsmitteln, mit diesen Pflanzen. Ich hatte viele Jahre immer wieder schwere Entzündungen und habe dann gelernt, das einzusetzen. Ich hatte einmal eine Entzündung am Auge und keine Zeit zum Arzt zu gehen. Und dann habe ich mir gedacht, das waren so meine Anfangserfahrungen. Na, jetzt probierst du mal, ob das wirkt. Da bin ich sofort auf Rohkost gegangen, also drei Tage nur Rohkost gegessen und habe dann auch immer beim, habe ich zwischendurch immer wieder hingelegt und es war ein Eiter da unten im Lid drinnen. Und durch das Gartenarbeiten ist mir da ein Schmutz hineingekommen und da hat sich das entzündet. Und dann habe ich Holzkohle immer wieder aufgelegt. Habe mich hingelegt, habe das aufgelegt und habe drei Tage lang Rohkost gegessen. Schon am nächsten Tag wurde es besser und nach drei Tagen war es vollkommen weg. Das heißt, wenn wir lernen, mit diesen natürlichen Heilmitteln zu arbeiten, wenn wir lernen, auch unser Immunsystem zu verstehen, dass wir ja in unserem Körper eine Armee haben, die gegen Krankheiten kämpfen. Wenn man die unterstützt, dann können wir sehr viele tolle Sachen erleben. Also das ist nur eine Erfahrung. Aber auch bei Erkältungen habe ich diese Erfahrung gemacht. Ich war immer sehr viel erkältet, weil ich selber ein schwaches Immunsystem habe und wurde sehr oft krank in den früheren Jahren und habe dann angefangen, mit den natürlichen Heilmitteln zu arbeiten, habe heiße Fußbäder gemacht, habe Halswickel selber angefertigt, habe dann meistens am ersten Tag nur frisch gepresste Säfte getrunken, habe mit Holzkohle oder mit Salbei gegurgelt, habe mich auch hingelegt, habe Schwitzanwendungen gemacht und es ist immer sehr schnell vorbeigegangen. Ich hatte nie Komplikationen bei einer Erkrankung und vor allem, was ich dann auch festgestellt habe, wenn ich zum Beispiel gewusst habe, jetzt kommen Gäste und jetzt war ein Infekt im Anmarsch, was kann ich jetzt tun, dass der nicht ausbricht? Wenn ich jetzt rechtzeitig etwas unternommen habe, dann ist das gar nicht zum Ausbruch gekommen. Da habe ich sofort angefangen mit sehr viel trinken, einen Tag mit nur frisch gepressten Säften und vor allem auch Schwitzanwendungen. Da habe ich ein Fieberbad gemacht oder ein heißes, aufsteigendes Fußbad und so Schwitzanwendungen gemacht oder vielleicht sogar einen Einlauf und dann ist das gar nicht ausgebrochen. Also es gibt radikale Maßnahmen. Ich habe das alles gelernt und habe das ja auch als Krankenschwester durchführen müssen und an mir selbst konnte ich dann diese wunderbaren Erfahrungen machen. Auch innerhalb der Familie haben wir das einige Male festgestellt. Meiner Schwiegertochter konnte ich helfen, sodass also verschiedene Krankheiten sofort wieder zurückgegangen sind.

[42:59] Ja, hier haben wir wieder diesen Text aus 1. Mose 3, 18. Du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Wir sollen uns einfach daran erinnern, Gott hat uns dieses Kraut verordnet. Es enthält Enzyme und die sind in der Hauptsache in der Rohkost enthalten und deshalb ist das Salat so wichtig. Wir haben hier das Chlorophyll, die blutreinigende, entgiftende Wirkung, aber auch desodorierende Wirkung. Das heißt, wenn wir sehr viel Grünes essen, dann wird auch unser Körpergeruch anders sein. Das ist auch ein wichtiger Hinweis noch. Also wenn wir gesund bleiben wollen, sollen wir viel Grünes essen und lernen also Salate zu machen.

[43:49] Jetzt kommen wir zu den Karotinen. Das sind jetzt die Farbstoffe. Rot, Gelb oder Dunkelgrün. Die werden im Körper in Vitamin A umgewandelt und können die Lebenserwartung von Mensch und Tier verlängern. Je größer die Karotinzufuhr, desto geringer das Krebsrisiko. Das ist auch eine gute Nachricht. Also Karotine spielen eine ganz große Rolle für unsere Gesundheit und vor allem in der Vorbeugung gegen Krebs. Wo haben wir jetzt die Hauptquellen? Wir haben sie im Dunkelgrünen Blattgemüse, wiederum der Grünkohl, die Kohlgemüse, dann Spinat, Petersilie und Brokkoli. Und es ist wirklich wunderbar, dass wir heute in den Gemüseläden und Abteilungen das alles bekommen und sogar schon in biologischer Qualität. Dann haben wir die gelben Orangenfrüchte, Gemüse wie Aprikosen, Mangos, Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis. Ich hatte in einer meiner Ausbildungen eine Brasilianerin und die hat mir immer von der Süßkartoffel vorgeschwärmt, die hatte ich nicht gekannt. Und sie hat gesagt, da gibt es so ein ganz tolles Menü und da kann man mit roten Paprika und mit Porree und mit dieser Süßkartoffel und Brokkoli dazu oder Erbsen kann man ein wunderbares Gemüsegericht machen. Und mit Kokosmilch. Ich kannte das nicht und dann haben wir das einmal ausprobiert und das ist inzwischen eines unserer Lieblingsgerichte geworden. Man kann dieses Essen, wenn man jetzt die Süßkartoffeln nicht kriegt, dann auch mit Kürbis machen. Wir bauen also selber Kürbis an, vor allem den Hokkaido-Kürbis, die Orangenkürbisse, die eben jede Menge an diesen wertvollen Karotinen haben. Und mit diesen, das muss man erst wieder lernen, mit diesen Nahrungsmitteln zu arbeiten, sie zu verarbeiten, zu Menüs zu gestalten und man kann auch von den Kürbissen Schnitzel machen, die kann man mit gemahlenen Walnüssen oder Keschernüssen panieren, ins Backrohr geben und dann kann man das ungefähr eine halbe Stunde backen und hat dann ein sehr gesundes, wertvolles Menü mit Kartoffeln dazu oder sonst irgendwas. Also immer wieder lernen, lernen, lernen. Wir können sehr vieles dazu lernen, wie wir aus den gesunden Nahrungsmitteln für unseren Körper einen Vorteil schaffen können.

[46:47] Hier jetzt die Tabelle, sie liegt auch hier auf. Sie brauchen Sie nicht mitschreiben. Hier haben wir einmal den Hinweis, wo sich in der Hauptsache Karotine enthalten. Hier sehen Sie, wenn man den Apfel schält, wie viel verloren geht. Wir haben sehr vieles eben in den Schalen, deshalb ist es auch wichtig, dass die ungespritzt sind, dass man diese Schalen verwenden kann. Wir haben selbst ganz, ganz viele Äpfel, die bis zum Juni halten. Wir haben große Freude, dass wir nie Äpfel kaufen müssen. Und schälen Sie auch nicht. 5.500 bis 12.600 Mikrogramm an Karotinen pro 100 Gramm Frucht. Aprikosen haben einen sehr guten Wert von 3.500. Dann Brokkoli noch besser von 5.200. Und hier haben wir den Grünkohl. 20.000 bis 75.000 Karotten mit 11.100. Superwert. Melonen auch gut, Orangen auch gut, Pfirsiche auch. Aber wieder Spitzenwerte. Rosenkohl und dann der Spinat mit 37.000. Also das ist schon gigantisch. Und die Tomate auch mit 7.200 Mikrogramm. Also wir kriegen jetzt nach diesem Seminar wieder viel mehr Liebe für Obst und Gemüse. Wenn wir das sehen. Und da kriegt man auch wirklich eine Begeisterung. Also ich persönlich bin einfach total begeistert von diesen Nahrungsmitteln.

[48:21] Und jetzt kommen wir zur nächsten Gruppe. Zu den Flavonoiden. Das sind jetzt eben auch Farbstoffe. Mit einer gewaltigen Schutzwirkung gegen die Schäden von freien Radikalen. Und sie haben eben auch Wirkungsweisen, die wieder sehr wichtig sind. Antialergisch, entzündungshemmend, antiviral und krebshemmende Eigenschaften. Und ich kann mich noch erinnern, vor 30 Jahren habe ich auch von Dr. Schnitzer seine Bücher gelesen. Weil der sehr viel mit Rohkost gemacht hat. Und da hat er ein Buch herausgegeben, wo Leute Erfahrungsberichte hineingegeben haben. Über die Auswirkungen, wenn sie einige Zeit Rohkost gegessen haben. Und da stehen Berichte drinnen, dass Leute, die Allergien gehabt haben, die sind besser geworden. Dann diese Erfahrung habe ich auch gemacht bei Entzündungen. Dass die sehr schnell wieder weggehen. Und auch bei Erkältungen und bei Grippe. Antivirale Wirkung. Und dann eben auch die krebshemmenden Eigenschaften. In Gesundheitszentren, wo man auch mit Krebskranken arbeitet, werden dann diese wertvollen Nahrungsmitteln in Saftform auch gegeben und in sehr viel Rohkost. Dass eben der Körper unterstützt wird, gegen den Krebs zu kämpfen. Das sind also ganz wichtige Maßnahmen. Und so gibt es auch 4000 Flavonoid-Verbindungen. Also es gibt ganz, ganz viele verschiedene Flavonoid-Verbindungen. Und es ist einfach wichtig zu wissen, wie wir das einsetzen können. Ich habe also sehr, sehr viel Erfahrung selber gemacht mit Rohkost. Man kann auf jeden Fall Rohkostkuren machen. Und man kann auch im Krankheitsfall bei Erkältungen dann, ich sage das auch für die Kinder ist das wichtig, so einen Obstmus machen. Wir frieren unsere Beeren ein und verwenden sie im Winter als Vitaminspender. Da haben wir die Himbeeren, die Brombeeren, die Ribisel oder die Hannisbeeren. Dann auch die Erdbeeren. Also all diese Beeren friere ich ein. Dann haben wir auch Blaubeeren aus dem Wald oder aus dem eigenen Garten. Und die haben alle so ganz, ganz hohe Werte auch an Vitamin C und ebenfalls an Flavonoiden. Und wir machen dann oder vor allem empfehle ich es immer, wenn Kinder krank sind, die essen ja dann nicht gerne etwas. Aber da könnte man ihnen so einen Mousse machen mit einem Mixer. Diese Früchte mixen mit Bananensüßen, also Banane dazugeben. Und das schmeckt köstlich. Normalerweise zeige ich das immer vor, auch im Kurs, dass ich das mixe. Aber ich habe ja meine eigenen Sachen nicht mit. Ich bin mit dem Zug gekommen. Also hier können wir unseren Körper unterstützen, dass er mit Krankheiten fertig wird, mit Entzündungen fertig wird, mit grippalen Infekten fertig wird und unser Immunsystem stärken.

[51:35] Hier haben wir jetzt diese herrlichen Früchte. Das sind alle aus unserem Garten. Wir haben auch Feigen. In der Mitte sehen wir hier die Feigen. Also unsere Beeren, auch die Erdbeeren hier. Diese enthalten alle diese wunderbaren Flavonoide. Jetzt schauen wir uns diese Liste noch an. Hier haben wir wieder den Apfel auch dabei. Und hier haben wir einige aufgelistet, die sehr gute Werte haben. Das sind schon einmal sehr gute Werte beim Apfel. Dann Blaubeeren noch mehr, noch höhere Werte. Dann die blauen Weintrauben. Heute wird ja oft an der Wein empfohlen. Ich sage immer, wir brauchen keinen Alkohol trinken. Wir haben den Traubensaft oder wir essen am besten eben die frischen Trauben und womöglich ungespritzt. Die Brombeeren, die haben einen der Höchstwerte. Also damit können Sie sich ganz besonders schützen. Die gibt es aber nicht zu kaufen, die tiefgefrorenen. Also ich habe es noch nie gesehen. Und wer jetzt einen Garten hat, den empfehle ich, dass er sich Brombeerstauden zulegt. Es ist wirklich ein wunderbares Mittel, um unseren Körper gesund zu erhalten. Weil 300 bis 400 Milligramm enthalten sind in 100 Gramm Brombeerenflavonoide. Orangen haben auch einen sehr guten Wert. Pfirsiche, Preiselbeeren bis zu 200. Und hier wieder die schwarze Johannisbeere mit Spitzenwert von 400. Zwetschgen haben auch einen sehr guten Wert. Dann die Zwiebel bis zu 2000. So ein wunderbares Gesundheitsmittel. Die Petersilie, da isst man natürlich nicht so viel. Und Salbei. Also wer einen Garten hat, eine Salbeistaude muss her. Und den dann trocknen und dann kann man sich das machen. Man kann auch aus Gewürz verwenden. Oder wie gesagt, man kann es auch, wenn man eine Entzündung im Mund hat, kann man die Salbeiblätter kauen. Dann gehen auch die Wirkstoffe gleich ein. Also es ist ganz, ganz wertvoll.

[53:39] Also ich denke, Sie haben da heute schon einiges erfahren, wo wir wertvolle gesundheitserhaltende und gesundheitsbringende Stoffe haben. Wir wollen jetzt noch ein bisschen im letzten Teil über die Wirkstoffe und ihr Nutzen für unsere Gesundheit sprechen. Nämlich die Antioxidantien. Sie lösen die Produktion von Enzymen aus, die die chemische Wirkung krebserregender Verbindungen unschädlich machen und das Immunsystem stärken. Also wir haben hier wieder den Hinweis für unser Immunsystem. Wenn jemand wissen möchte, wie man das Immunsystem stärkt, hier findet er diese Ratschläge. Und vor allem auch die Rohkost. Wir haben jetzt also gehört, welche Stoffe unser Körper bekommt. Aber warum ist die Rohkost noch so wichtig? Die Rohkost wird relativ schnell verdaut. Wenn wir nur Rohkost essen, kann die in zwei Stunden schon verdaut sein. Es werden schon Enzyme mitgeliefert, sodass sie leichter und schneller aufgespalten werden kann. Und dann entfaltet sie ihre Wirkung im Körper. Es werden eben diese Enzyme mitgeliefert, was wiederum sehr wichtig ist. Also nur über die Rohkost erhalte ich das. Und deshalb ist es so wichtig, im Krankheitsgeschehen Rohkost einzusetzen, weil es schnell in den Körper geht, schnell aufgenommen wird. Was eben bei der Kochkost nicht der Fall ist.

[55:14] Jetzt werden wir mal uns diesen Text hier anschauen. Also liefern wir über die Rohkost ausreichend Enzyme für die Stoffwechselvorgänge. Dann spart der Körper Energie, da einen großen Teil der aufgenommenen Nahrung durch diese Enzyme verdaut. Es steht ihm dann mehr Lebenskraft zur Verfügung, die er zum Beispiel für die Zellreparatur und bei Erkrankungen im Kampf gegen die Erreger oder um Giftstoffe zu eliminieren benötigt. Da haben wir jetzt schon einen Schlüssel. Warum wir das einsetzen können im Krankheitsfall. Wie das Gegenteil der Fall ist, bei der Kochkost, also zu große Mahlzeiten, wenn wir ein Steak, Gemüse und Kartoffel essen, da sind wir dann sehr müde. Warum sind wir da müde? Dieses Essen bleibt eben sehr lange im Magen, kann bis zu Stunden im Magen sein, damit es verarbeitet werden kann. Und wenn eine Nahrung dann nur aus gekochten Speisen besteht, benötigt der Körper die meiste Energie für die Verarbeitung dieser Kochkost. Und wenn im Krankheitsfall, wie wir gehört haben, steht die Energie dann für die Heilung zur Verfügung. Das ist dieses Geheimnis. Und wenn wir vitaler sein wollen, wenn wir zum Beispiel einen Tag haben, wo wir sehr viel Geisteskraft benötigen und sehr viel Kraft zum geistig Arbeiten benötigen, dann ist es auf jeden Fall besser, wenn wir so einen Rohkosttag einmal einlegen. Da machen wir selbst diese Erfahrung dabei.

[57:01] Und jetzt noch zum Wert der frisch gepressten Säfte. Sie enthalten eben auch viel Enzyme, Vitamine, Antioxidantien, natürliche Farbstoffe und Wirkstoffe. Und das setzen wir in der Hauptsache ein beim Fasten oder in den Entschlackungswochen oder Tagen. Hier wird der Körper unterstützt im Heilungsprozess oder auch eben, dass der Körper wieder einmal gereinigt wird. Und wir haben also die vielen Jahre mit Gesundheitsgästen gearbeitet in unserem Haus und solche Wochen auch angeboten und immer einige Tage mit frisch gepressten Säften verbracht. Und dann wurde auch die Vollwertkost besser vertragen. Das heißt, sehr viele haben bei der Umstellung große Probleme. Blähungen, es wird nicht verarbeitet. Und wenn man da vorher mindestens einen Fastentag macht mit frisch gepressten Säften, geht das schon leichter. Und einer guten Darmreinigung, dann geht das schon wieder leichter. Und das ist so ein wirklich ein Wunderheilmittel. Nur drei Tage zu fasten, oft nur einen Tag. Man spürt einfach, wie man sich besser fühlt. Es hat wirklich einen sehr hohen therapeutischen Wert, eben wie gesagt auch bei Erkrankungen oder auch bei Herpes. Habe ich auch sehr schöne Erfahrungen gemacht. Und Fasten ist wie eine Operation ohne Messer. Und deshalb sollten im Krankheitsfall auch die Antioxidantienzufuhr erhöht werden.

[58:45] Jetzt kommen wir zu einer wichtigen Frage, wo wir uns jetzt auch dem Ende des Vortrages nähern. Sie haben sicher auch diese Frage, wie ist es mit den Nahrungsergänzungsmitteln? Die überschwemmen ja den Markt. Der Mensch glaubt, der ist immer der Klügere. Jetzt umgehe ich das, dass ich jetzt Salat esse oder Obst esse und Gemüse esse. Jetzt nehme ich einfach diese Kapseln. Es wird einen eingeredet in den Lebensmitteln oder in den Früchten und Gemüsen, die man kauft. Da ist nichts mehr drinnen. Ihr müsst Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Und das schauen wir uns jetzt an, was hier mit denen passiert. Eine Tomate hat 10.000 Phytochemikalien. Damit kann eine Tablette oder so eine Kapsel nicht konkurrieren. Also das sollten wir einfach wissen, dass das niemals das Gleiche ist. Tabletten können mit Früchten und Gemüsen niemals konkurrieren. Wenn man zu hohe Dosen dieser Substanzen zu sich nimmt, können sogar Antioxidantien aus dem Gleichgewicht geraten und die Wirkung anderer Antioxidantien unterdrücken. Sie können sogar für den Körper toxisch werden. Das ist auch ganz wichtig, dass man das weiß. Und Nahrungsergänzungen können niemals die natürlichen Früchte und Gemüse ersetzen. Niemals. Gottes Originalplan ist einfach das Beste. Wie er in 1. Mose 1,29 steht oder in 1. Mose 3,18. Und Gott sprach, siehe da, ich habe euch gegeben, alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

[59:56] Hier ist meine Enkeltochter mit den Trauben aus unserem Garten. Jawohl, unsere Nahrung soll unsere Medizin sein. Gottes Apotheke soll unsere Medizin sein. Und damit bin ich am Ende des Vortrages über Phytochemikalien. Ich hoffe, Sie haben heute sehr viel dazugelernt.


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