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In dieser Predigt von Philip Sizemore geht es darum, wie wichtig es ist, das unveränderte Wort Gottes zu verbreiten. Er erklärt, dass Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden und dass das Wort Gottes die Methode ist, die er dafür benutzt. Sizemore warnt davor, das Wort Gottes zu verändern oder zu modifizieren, da dies zu falschen Lehren und Verderben führt. Er ermutigt die Zuhörer, treu zu Gottes Wort zu stehen und Teil der Gemeinde der Übrigen zu sein, die die Gebote Gottes halten.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Herzlich willkommen wieder zurück zu Joel Media TV. Heute wird unser Thema sein: Samen ausstreuen. Und bevor wir die Bibel eröffnen, möchten wir erneut Gott um Führung bitten. Lass uns beten. Danke, Herr, erneut für die Segnung, hier zu sein. Und Herr, während wir diese Botschaft jetzt hier sprechen werden, möchten wir dich erneut bitten, dass dein Heiliger Geist uns führen wird. Gib uns die richtigen Worte auszusprechen und gib denen, die zuhören, die richtigen Ohren, um zu hören. Wir bitten das erneut im Namen Jesu. Amen.

[0:43] Wir möchten heute über Samen ausstreuen reden, aber bevor wir damit anfangen, möchte ich eine Frage stellen: Was ist das allerwichtigste überhaupt für uns im persönlichen Leben? Das gilt an jeden, der jetzt gerade zuschaut. Was ist das allerwichtigste, was es überhaupt gibt? Das ist ziemlich einfach. Wahrscheinlich würde man sagen, das Leben. Und das ist in sich selbst noch nicht ganz wahr, es sei denn, wir reden über ewiges Leben. Und das ist genau das, was die Bibel auch sagt.

[1:20] In Apostelgeschichte 3 wollen wir da aufschlagen. In Apostelgeschichte 3 wird uns gesagt, was das Thema der ganzen Bibel ist. Was ist der Zweck davon? Wir schauen uns Apostelgeschichte 3, Vers 19 an. Es heißt in Apostelgeschichte 3, Vers 19: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen, und er den sende, der zu euch vorher verkündigt wurde, Jesus Christus, den der Himmel aufnehmen muss, bis zu den Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten geredet hat.“

[2:13] Also, was ist die Wiederherstellung aller Dinge? Es spricht über Dinge, die in ihren ursprünglichen Zustand wieder zurückgeführt werden. Am Anfang der Bibel, zur Zeit von Adam und Eva, war alles vollkommen. Und es heißt über Jesus, dass ihn der Himmel aufnehmen muss, bis zur Wiederherstellung aller Dinge. Und dann geht es weiter, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von altem her geredet hat. Wo wird Gott also gesprochen? Was ist das Thema aller heiligen Propheten? Das Thema ist, Gott möchte alles wieder dahin zurückbringen, wie es mal gewesen ist. Er möchte also, dass wir in der Bibel finden, wie wir wieder zurückgebracht werden in diesen ursprünglichen Zustand, den er eigentlich für uns gedacht hatte. Und so wird das Wort Gottes benutzt, damit wir zu dieser Wiederherstellung aller Dinge kommen können.

[3:27] Die Bibel lehrt auch, dass es dort einen Feind gibt. Und was ist sein Ziel? Satans Ziel ist es, uns davon abzuhalten, wiederhergestellt zu werden. Und ich denke, es ist sehr interessant festzustellen, dass Gott das Wort Gottes benutzt, um uns wiederherzustellen. Und gleichzeitig, was wird Satan benutzen, um uns davon abzuhalten, wiederhergestellt zu werden? Das wird das Thema sein, das wir heute herausfinden werden. Man kann es von Anfang an in der Bibel sehen, dass Satan die Worte Gottes benutzt hat, um die menschliche Rasse von ihrem ursprünglichen Plan auszulösen.

[4:18] Erinnert ihr euch, wie Satan zu Eva gesagt hat, dass Gott nicht gesagt hat, dass ihr von allen Bäumen des Gartens essen dürft? Und er zitierte die Bibel. Und das ist das, was die Bibel eigentlich gesagt hat: Ihr könnt von allen Bäumen des Gartens essen. Aber er hat das weggelassen, wo es heißt: Ihr sollt nicht vom Baum der Erkenntnis kommen. Er hat also das Wort Gottes verdreht gebraucht. Und dann erinnern wir uns an Matthäus 4. Satan kam zu ihm und hat das Wort Gottes gebraucht. Hat es natürlich falsch angewendet.

[5:12] Ich möchte, dass ihr kurz einen Moment mit mir nachdenkt. Satan hat im Zeitraum dieser biblischen Geschichte 6000 Jahre gehabt, wo er das menschliche Wesen studiert hat. Und während wir uns jetzt auf das Ende der Weltgeschichte zubewegen, wie viel effektiver, denkt ihr wohl, wird er sein, die Bibel zu benutzen? In Matthäus 24, Vers 24 sogar. Da heißt es, dass sogar, wenn es möglich wäre, sogar die Erwählten, die Außerwählten, verführt werden würden. Wenn sogar die Außerwählten beinahe verführt werden könnten, wo wird also der ganze Rest abbleiben? Ich denke, es ist sehr wichtig, wie wir hier sehen, dass wir genau wissen, was das Wort Gottes sagt, und dass wir es folgen.

[6:12] Ihr erinnert euch, Jesus hat in Gleichnissen gesprochen, nicht wahr? Nachdem er in Gleichnissen gesprochen hat, in Matthäus 13, Vers 13, sagt die Bibel, Matthäus 13, Vers 34: „All diese Dinge sprach Jesus zu den vielen in Gleichnissen, und ohne ein Gleichnis sprach er nicht zu ihnen.“ Alles redete Jesus in Gleichnissen zu der Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen.

[6:39] Ich möchte gerne mit einem modernen Gleichnis heute beginnen. Und ich denke, wenn Jesus heute noch hier auf der Erde wäre, würde er immer noch Gleichnisse benutzen, um uns Dinge zu lehren. Also, behaltet im Hintergrund, was ich jetzt sagen werde, ist nur ein Gleichnis. Und ein Gleichnis ist wie eine Geschichte, die sehr bekannt ist vielen Menschen, die gebraucht wird, um einen tieferen Punkt, eine tiefere Bedeutung auszudrücken. Und hier ist also mein Gleichnis.

[7:13] Da gab es also eine Firma mit dem Namen Monsanto. Und diese Firma hat herausgefunden, dass wenn sie Samen machen könnten, also, dass die ganze Welt Samen benötigte, um zu überleben. Also, wenn sie diese Samen nehmen würden und sie ein bisschen modifizieren würden, sodass diese Samen jetzt besser wachsen könnten, dass sie widerstandsfähiger sind als die restlichen Samen, und dann würden alle ihre Samen kaufen, und sie würden sehr reich werden. Sie kamen sogar zu dem Ort, wo sie sagten: Lasst uns die Samen so machen, dass wenn die Landwirte versuchen, sie für nächstes Jahr zu retten, sie würden nicht wachsen. Und sie kamen sogar zu dem Punkt, dass sie sich überlegt haben: Lasst uns die Samen so gestalten, dass wenn ein Farmer jetzt aus der Ernte neue Samen für das nächste Jahr haben möchte, dass diese dann gewonnenen Samen nicht wachsen. Und sie haben genau diese Samen dann hergestellt.

[8:17] Sie haben die Samen genau so modifiziert, genetisch, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr wachsen würden. Und sie haben die Genetik so modifiziert, dass diese Samen jetzt höher wachsen als alles andere. Und sie haben sie so modifiziert, dass wenn man jetzt Insektizide und Pestizide drauf tun würde, dass das Unkraut sterben würde, aber die Pflanze immer noch gut bleiben würde. Aber manche haben sich Gedanken gemacht: Was passiert mit den Menschen, die sowas essen?

[8:55] Da gab es also eine kleine Gesellschaft, eine kleine Firma. Und dieser kleine Konzern hat überlegt: Wir werden keine genetisch modifizierten Samen gebrauchen. Wir wollen nur Samen verwenden, die Gott uns ursprünglich gegeben hat. Und obwohl diese kleine Firma klein blieb, haben sie immer noch diese Samen gekauft, weil sie dachten, es ist besser als diese genetisch modifizierten Samen. Aber hier passierte dann Folgendes: Einige wohlmeinende Angestellte dieser kleinen Firma, die schauten sich an, was diese Monsanto-Samen alles tun konnten. Und sie sagten: Wenn wir nur einige von ihren Samen in unser Angebot übernehmen und vermischen könnten, dann könnten unsere Samen auch schneller und besser wachsen als das, was wir momentan erleben. Und sie haben also einige Samen der Monsanto-Firma und haben es mit ihren eigenen Samen vermischt. Und viele haben ihre Samen dann gekauft. Und sie fühlten sich sehr erfolgreich. Sie dachten: Schau, wie gut wir unsere Firma machen.

[10:23] Aber dann, wenn die Farmer, die von dieser kleinen Firma die Samen gekauft haben, als sie versucht haben, einige ihrer Samen im nächsten Jahr zurückzubehalten, dann kam nur die Hälfte der Samen zu einer Ernte. Also haben die Farmer sich entschieden: Wenn wir nur die Hälfte bekommen, wenn wir das Original kaufen, dann lasst uns lieber zur großen Gesellschaft gehen, zur großen Firma, zur Monsanto, dass wir dann eine volle Ernte haben und von dort Samen kaufen. Und in wenigen Jahren hat niemand mehr den Samen von dieser kleinen Firma gekauft. Und die ganze Welt wurde überflutet mit diesen modifizierten Samen.

[11:29] Vielleicht denkt jemand: Oh, der Sprecher spricht heute über genmanipuliertes Essen. Aber darüber werden wir heute gar nicht sprechen. Erinnert euch, es ist ein Gleichnis. Und ich möchte, dass ihr kurz über dieses Gleichnis nachdenkt. Da gab es eine große Firma, die den Samen gebraucht hat und ihn modifiziert hat. Und es schaute sehr erfolgreich aus. Aber die kleinere Gesellschaft, die den originalen Samen hatte, hatte einige wohlmeinende Angestellte, die gedacht haben: Wenn wir es nur ein bisschen ändern, könnten wir erfolgreicher sein. Wir werden sehen, wie das weitergeht, wenn wir jetzt weitermachen.

[12:17] Wenn wir uns anschauen, wie Gott sein Volk geführt hat, dass er sein Volk nennt in der ganzen Bibel, und zwar durch die ganze Bibel hindurch, war es da Gottes Ziel, dass alle Menschen gerettet werden? Ganz deutlich. Wir wollen einige Texte anschauen, die uns zeigen, dass Gott jeden Einzelnen retten möchte. Und wir werden in einigen Minuten gleich wieder auf unser Gleichnis zurückkommen.

[12:43] In 2. Petrus, und dort Kapitel 3, 2. Petrus 3, und dort Vers 9. Es heißt: „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliches für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ Ist es Gottes Wunsch, dass jeder gerettet wird? Ohne Zweifel. Das heißt, er will nicht, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.

[13:23] Sogar im Alten Testament war es genau so. 1. Mose 18. Es gibt viele Leute, die denken, im Alten Testament wurden nur die buchstäblichen Juden gerettet. Aber Gottes Plan war schon immer gewesen, alle zu retten, wo es nur möglich ist, sie zu retten. Auch wenn wir an den treuen Vater Abraham denken. Und Gott spricht hier ziemlich am Anfang zu ihm. Gott sagt zu ihm in 1. Mose 18, Vers 18: „Es heißt, Abraham soll doch gewiss zu einem großen und starken Volk werden, und alle Völker der Erde sollen in ihm gesegnet werden.“ Also, war es Gottes Plan, mit Abraham nur einige wenige Auserwählte zu segnen oder die ganze Welt? Gottes Ziel war es, jeden zu segnen, der die Wahrheit für sich erkannt hat.

[14:39] Wir haben also im ganzen Alten Testament Gottes Volk mit der Wahrheit damit beschäftigt, andere Menschen zu retten. Es gibt sogar einige Geschichten im Alten Testament, die das illustrieren. Wenn wir uns die Geschichte von Esther durchlesen, und nachdem Haman dort an seinem eigenen Galgen hing, da heißt es in Esther 8, Vers 17: „Es heißt, in jeder Provinz, in jeder Stadt, wo auch immer das Gebot des Königs und seine Verordnung kam, kam seine Verordnung, die Juden hatten Freude und Jubel, und die Feier in einem guten Tag, und viele der Menschen der Erde wurden Juden, weil die Angst vor den Juden auf sie herrschte.“

[15:39] Also, wir sehen auch im Alten Testament, das ist eines von vielen Beispielen, das wir jetzt genau betrachten wollen, dass Gott es erlaubt, dass jeder Teil seines Volkes werden kann. Die Frage ist also: Wie können sie Juden werden? Sie wurden Gläubige.

[16:04] Wenn wir in Jesaja 56 nachschauen, finden wir dort dieselbe Idee. Es war also immer Gottes Plan, alle zu retten, die nur irgendwie zu retten sind, nicht nur die Hebräer, nicht nur die Juden, sondern alle, die dort sind. Die Aufgabe der Juden im Alten Testament war es, andere Menschen zur Wahrheit des Wortes Gottes zu führen. Und genauso ist es auch im Neuen Testament.

[16:37] In Matthäus 28, Vers 19, haben wir ein weiteres Beispiel. Es heißt hier: „So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Also, wen sollen sie lehren? Nur die jüdischen Nationen? Nein. Alle Nationen, jeder. Also, das ist Gottes Ziel, durch die ganze Bibel hindurch, ohne jeden Zweifel, er möchte jeden retten. Alles, was er kann, um jeden zu retten.

[17:15] Und ich möchte euch fragen: Welche Methode hat Gott benutzt in der ganzen Zeit, um Menschen zu retten? Sehr einfach. Er hat das Wort Gottes benutzt. Wenn wir drüber nachdenken, was wir gerade gelesen haben in Römer 3, da heißt es in Römer 3, Vers 1: „Was hat nun der Jude für einen Vorzug? Oder was nützt die Beschneidung? Viel in jeder Hinsicht, denn vor allem sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden.“ Gott hat also sein Wort dem Volk gegeben, sodass sie es anderen weitergeben, damit die gerettet werden können.

[18:06] Das Wort Gottes war also die Methode, die er benutzt hat, um Menschen zur Wahrheit gerettet werden zu können. Er hat seine Botschaft immer durch bestimmte Botschafter überbracht. Er hat seine Botschaften zunächst seinem Volk übergeben, und es ist ihre Pflicht, diese mit anderen zu teilen. Gott hat immer seine Botschaften durch Botschafter übermittelt.

[18:38] Und hier ist der Grund, warum es immer durch das Wort Gottes durchgeführt wurde. Und es ist interessant, weil in Lukas 8, Vers 11, nachdem Jesus diese Parabel über das Säen von Samen gibt, sagt er: „Die Parabel ist dies: Das Säen ist das Wort Gottes.“ Also, in Jesus' Parabeln, wenn er über das Säen redet, repräsentiert das Säen das Wort Gottes, das ist die Bibel, das Wort Gottes sozusagen. Und nur nebenbei, in meiner Parabel, was ich gerade erzählt habe, ist das Wort Gottes ebenfalls der Samen.

[19:24] Da sieht man diese große Firma mit diesen wunderbaren Samen, man denkt, alles ist wunderbar dort. Aber es ist interessant, Gott hat immer eine kleinere Firma, einen kleineren Konzern, eine kleine Übrige sozusagen, die treu sind zum ursprünglichen Wort Gottes. Die sagen: Egal was unsere Kultur ist, egal was unser Lebensstil ist, das Wort Gottes ist unsere letztendgültige Autorität. Und sie haben immer gesagt: Wir ändern das Wort Gottes nicht, sondern wir geben es den Menschen so, wie es ist.

[20:09] Aber es gab einige in dieser kleinen Gruppe, wohlmeinend, die gesagt haben: Wenn wir das einfach ein bisschen ändern hier, dann haben wir mehr Erfolg. Interessanterweise hat Gott uns sogar direkt davor gewarnt. In Jesaja 55. Und beachtet das, wenn ihr wirklich Erfolg haben wollt im Dienst des Evangeliums, dann ist das, was wir hier tun sollten. Jesaja 55, Vers 10 und 11: „Denn gleich wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Seemann Samen gegeben hat und Brot, das er isst. Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht näher zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.“

[21:30] Also, was bringt den Erfolg? Es ist das Wort Gottes. Mein Wort soll nicht zu mir leer zurückkehren. Er sagt nicht: Mein Wort, das modifiziert, verändert oder irgendwie besser gemacht wird. Aber sein Wort ist es, das Erfolg bringt. Der Same, der gesät werden muss, ist das Wort Gottes. Muss irgendwohin gesät werden. Wenn wir das modifizieren, wird uns kein Erfolg verheißen.

[22:07] Jesus hat mit uns ein wenig über die Gleichnisse gesprochen. Geht mit mir zu Matthäus 13. Es gibt zwei Gleichnisse, die sich um das Säen drehen. Im ersten Gleichnis, Matthäus 13, sagt er zu ihnen, beginnend in Vers 3: „Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Seemann ging aus, um zu säen.“ Schaut, was hier passiert, und verpasst es nicht. „Und als er säte, fiel etliches an dem Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Anders aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging so gleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Anders aber fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es. Anders aber fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.“ Nur einer von vier Böden war wirklich ein erfolgreicher Boden. Nur da, wo es auf den guten Boden fiel, da kam Frucht hervor.

[23:49] Aber was interessant ist an dem Gleichnis: Der Seemann ändert nichts an seiner Methode, wie er sät, oder auch nichts an der Natur des Samens. Da ist also kein Problem mit dem Wort Gottes, kein Problem mit der Methode, wie das Wort Gottes weitergegeben wird. Das Problem liegt an dem Grund, auf den der Samen fällt, also beim Herzen des Menschen.

[24:13] Jetzt zum zweiten Gleichnis, Vers 24. Es heißt: „Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.“ Was für einen Samen hat er gesät? Guten Samen. „Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon.“ Wie viele Arten des Samens sind da? Zwei. Da ist also einmal der gute Samen, der von Jesus selbst gesät wird, wie im Gleichnis hier deutlich wird. Und dann gibt es den schlechten Samen, der vom Satan gesät wird.

[25:08] Und hier wird also das Wort von Unkraut gebraucht im Vergleich zu dem guten Samen. Manchmal, wenn wir unsere Bibel lesen und studieren, dann ist es interessant zu wissen, wie das für die Menschen sich angehört hat, die damals gegenwärtig waren. Die meisten von uns sind keine Farmer. Wir verstehen viel mehr als nur, dass Säen in den Boden fallen. Aber die Leute, die zu Jesus gehörten, wussten, wie zynisch das war. Wie böse das war. Sie wussten, wie böse es war, Unkraut unter den guten Samen zu streuen.

[25:55] Nach allem, Unkraut war kein normales Weizen. Es war ein zynisches Unkraut. Man konnte hier von diesem bestimmten Unkraut, was hier gemeint ist im Griechischen, den Unterschied zu einem echten Weizen gar nicht unterscheiden oder bestimmen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Nämlich dann, wenn die Frucht da war.

[26:25] In Vers 26: „Als die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut.“ Erst als die Frucht entstand, konnte man das Unkraut klar als solches identifizieren. Und dann war es zu spät. Dieses Unkraut hier, das wird im Deutschen Taumelloch oder Afterweizen genannt. Während es aufwächst, sieht es genauso aus wie der gute Samen. Aber es gibt einen Unterschied, wenn dann die Frucht kommt im Vergleich zum Weizen.

[27:08] Diese Pflanze, dieses Unkraut, dieser Afterweizen, der bleibt sehr gerade und es hat nur eine ganz kleine Frucht. Aber wenn der Weizen aufwächst, gibt es viele Frucht und dadurch beugt sich dann die Pflanze. Dieser Afterweizen ist eigentlich für nichts. Und wenn man das sogar isst, diese Frucht, dann fördert das den Schlaf. Und wenn man da genug davon isst, dann wird man sterben. Und ich denke, es ist ganz interessant, weil es bedeutet, dass dieses Unkraut die Gemeinde zum Schlafen bringt.

[27:49] Manche Menschen denken, solange wir irgendwie säen, dann ist ja alles in Ordnung. Aber es ist wichtig, dass wir kein Unkraut säen. Nur einfach säen hat keine Bedeutung. Wir müssen das richtige, den richtigen Samen säen. Und der richtige Samen ist natürlich das Wort Gottes.

[28:10] Ich möchte mit euch zu 1. Petrus 1, Vers 22 und 23 gehen. 1. Petrus 1, Vers 22 und 23. „Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt, durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen.“ „Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt, durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen.“ Jetzt hört euch den 23. Vers an: „Werdet wiedergeboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.“ Vers 23, jetzt Achtung, genau zuhören: „Denn ihr seid wiedergeboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.“

[29:07] Also, achtet, hier gibt es zwei Arten von Samen. Da ist corruptible seed und da ist the incorruptible seed, das in Ewigkeit bleibt. Und Gott sagt uns, er möchte, dass wir wiedergeboren sind durch diesen unvergänglichen Samen, der für immer in uns bleibt. Und noch einmal, viele Menschen denken, solange wir Samen ausstreuen und Samen haben, dann ist hier alles in Ordnung. Aber es kann nicht das modifizierte Wort Gottes sein, das ist nämlich schlechter Same. Gott hat schon sein Volk in altermächtigen Zeiten davor gewarnt.

[29:40] Es gibt einige Texte, die in unser Gedächtnis hineinkommen, bevor wir ins Alte Testament gehen. Eine davon ist Römer 15, Vers 4, wo es heißt: „Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.“ In anderen Texten ist es auch so, dass die Schriften, die wir in den alten Testamenten geschrieben haben, uns etwas lehren. Und ein Text, der uns noch deutlicher hilft, in dieser Hinsicht, das ganze Kapitel, 1. Korinther 10, Vers 1-11, ist sehr interessant. Es gibt die Geschichte, wie die Kinder Israel von Ägypten auf dem Weg zur verheißenen Lande gehen. Da sehen wir die Geschichte, wie das Volk von Ägypten auf dem Weg zur verheißenen Lande geht. Da sehen wir die Geschichte, wie das Volk Israel Ägypten verlässt und auf das gelobte Land hinreist. Und auf ihrem Weg machen sie Fehler. Und Gott erzählt uns von diesen Fehlern und warnt uns, die selben Fehler nicht zu wiederholen.

[30:57] Das heißt in Vers 11: „Alle diese Dinge aber, die jene widerfuhren, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.“ Es ist also besonders für die Menschen, die am Ende der Welt leben, am Ende der Weltzeit.

[31:14] Wir wollen einen dieser Geschichten kurz anschauen. Wir wollen zunächst einmal 5. Mose aufschlagen. In 1. Zeit ist es hier 5. Mose. 5. Mose 12. Wir wollen ein bisschen Hintergrund haben. Wir haben die Kinder Israels, die die Knechtschaft Ägyptens verlassen hat. Und Gott führt sie und leitet sie auf dem Weg zum verheißenen Land. Und im Hinterkopf, da gibt es eine Parallele für unsere Zeit heute. Gott hat uns aus der Knechtschaft der Sünde befreit, aus dem geistlichen Ägypten, wenn man so möchte. Und er leitet uns zum verheißenen Land, zum himmlischen Kanaan. Und er gibt seinem speziellen Volk in dieser besonderen Zeit eine Warnung.

[32:16] In 5. Mose 12 und dort der Vers 29: „Wenn der Herr, dein Gott, die Heidenvölker, wo dir Herr ausrottet, da wo du hinkommst, um sie aus ihrem Besitz zu vertreiben, und wenn du sie aus ihrem Besitz vertrieben hast und in ihrem Land wohnst.“ Gott sagt: Hier ist, was ich von dir erwarte, wenn ich dich in dieses Land hineinbringe. Also, jetzt achtet sehr gut darauf. Er sagt: „So hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, also fangen lässt, sie nachzuahmen, nachdem sie doch vor dir her vertilgt worden sind. Und dass du nicht nach ihren Göttern fragst und sagst: Wie dienten diese Heiligen ihren Göttern? Ich will es eben so tun.“

[33:19] Also, Gott warnt sein Volk und sagt: Wenn ich euch befreit habe und euch zum verheißenen Land führe, dann schau nicht auf andere Völker und frage dich, wie beten sie an und sage: Ich möchte wie sie anbeten. Denn Gott hat seinen Plan sehr deutlich dargelegt, wie er möchte, dass sein Volk anbetet.

[33:50] Vers 31: „Du sollst dem Herrn, deinem Gott, nicht auf diese Weise dienen, denn alles, was ein Gräuel ist für den Herrn, was er hasst, und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.“ Er sagt: Ihr seid mein besonderes Volk und ich möchte nicht, dass ihr andere anschaut und anbetet, wie sie anbeten.

[34:14] Und dann im Vers 32, im Deutschen ist es in Kapitel 13, Vers 1: „Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun, du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“ Wenn also Gott ihnen etwas gebietet, was tun sie damit? Er sagt: Was immer ich euch sage, genau das tut ihr.

[34:48] Es muss also der unvergängliche, der unveränderte Samen sein. Ihr nehmt genau diesen Samen, ihr tut nichts hinzu und ihr tut nichts hinweg. Aber ihr tut genau das, was ich euch gesagt habe.

[35:06] Mal ganz abgesehen von der geistlichen Lektion, kann man auch eine andere Lektion nutzen. In 3. Mose 19, Vers 19, da sagt Gott auch seinem Volk, sie sollen bei der Landwirtschaft die Samen nicht vermischen. Lass mich eine Frage stellen: Haben wir als Gottes Volk die Lektionen des Alten Testaments gelernt, die Gott hier hineingelegt hat? Hat das Volk Israel damals im Alten Testament das getan, was Gott ihnen gesagt hatte? Haben sie gut aufgepasst und waren sie aufmerksam, als Gott ihnen gesagt hatte: Betet nicht wie die anderen an?

[35:53] Was haben sie getan? Lass uns zu einem Beispiel in der Bibel zurückgehen. Nummer 25. Es sind die Kinder Israels. Sie sind auf dem Weg zum verheißenen Land und kommen gegen das Land der Moabiter. Amalek, der König der Moabiter, sieht die Kinder Israels und sagt: Sie werden mein Land übernehmen. Und er macht sich Sorgen. Und so ruft er einen Propheten Gottes, Bileam. Und er sagt: Bileam, komm und verfluche dieses Volk. Und Bileam möchte das Geld haben und er sagt: Ich kann nur das reden, was Gott mir aufträgt. Und während er spricht, ist alles, was er tun kann, nur das Volk Gottes zu sehen. Und Bileam wird sehr böse mit ihm. Und Bileam sagt: Ich habe einen Plan. Er sagt: Der Grund, warum ich sie nicht verfluchen kann, ist, weil sie treu zum Wort Gottes stehen. Sie beten ihn so an, wie er es möchte. Wenn du sie wirklich erreichen willst, mit dem, was du vorhast, dann musst du sie dazu bringen, dass sie nicht mehr Gottes Wort befolgen. Aber solange sie treu sind, können wir sie nicht anrühren.

[37:27] Also, Bileam gibt diesen Ratschlag jetzt dem Balak. Und was sie jetzt durch offenen Angriff nicht erreichen konnten, haben sie jetzt durch diese Vermischung erreicht, indem sie einfach gemeinsam mit dem Volk Gottes an Betung beteten. Was super interessant ist, ist die Möglichkeit, dass sie nicht mehr Gottes Wort befolgen. Sie können nicht mehr Gottes Wort befolgen.

[37:52] Aber jetzt erinnert euch alle daran, dass Moabiter Brüder waren zwischen den Kindern Israel. Erinnert ihr euch noch daran, als Bileam Scholze Sodom verlassen hatte, und seine Tochter versucht hatte, sich zu Samarit zu vertrauen oder dort hochzulegen. Die ältesten Töchter der ersten komplizierten, der Vater der Moabiter. Und sie konnten also sagen den Moabiter: Also, ihr seid die Nachkommen von Abraham, wir sind die Nachkommen von letztendlich von Lot, und das war der Neffe von Abraham, also wir sind Brüder. Ihr betet Gott an, wir beten Gott an, lasst uns doch einfach zusammen beten.

[38:44] Und jetzt schauen wir uns die Geschichte an, wie das in Matthäus 4, 25, Vers 1 sich zuträgt. „Und Israel betete und schlug sie, und die Menschen begannen, mit den Töchtern der Moabiter zu beten. Und sie riefen die Menschen an, zu den Opfern ihrer Götter zu beten, und die Menschen hielten zu essen und beteten zu ihren Göttern. Und Israel begab sich unter das Joch des Baal Peor, und die Wut des Herrn wurde gegen Israel gekündigt.“

[39:20] Was hat also den Zorn Gottes über Israel gebracht? Es war die Tatsache, dass sie aufgehört hatten, Gott so anzubeten, wie er es gesagt hatte, und dass sie jetzt anfingen, mit den Moabiter gemeinsam so anzubeten. Und die, die am meisten verantwortlich waren in dieser Geschichte, fühlen sich in Vers 4. „Und der Herr sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volkes und hänge sie auf für den Herrn, angesichts der Sonne, damit der brennende Zorn des Herrn von Israel abgewandt wird.“

[40:07] Diejenigen, die also, mit anderen Worten, Israel angeführt haben und in diesen Abfall hineingeführt haben, die sollten sofort nach Gottes Ansicht bestraft werden. Wir können uns vorstellen, wie das wahrscheinlich stattgefunden hat. Gottes Volk hatte das Wort Gottes. Sie hatten alle Wahrheit, die sie brauchten. Sie hatten auch die Art und Weise, wie man Gott richtig anbetet. Alles parat. Aber damit der Teufel Gottes Volk erreichen konnte, kam er ja ganz subtil hinein. Man kann sich das fast vorstellen, wie die Moabiter gesagt haben: Kommt, ihr seid fast so wie wir. Lasst uns doch gemeinsam anbeten. Und es hat dazu geführt, dass Gottes Segen vom Volk hinweggezogen wird.

[40:58] Lasst uns darüber nachdenken und dann auf unsere Zeit anwenden. Haben wir etwas gelernt aus den Geschichten, die Gott uns gegeben hat? Hat Gott immer noch heute ein besonderes Volk, das sein besonderes Volk genannt wird? Die Bibel nennt dieses Volk übrigens die Übrigen. Wir müssen also herausfinden, wer diese Übrigen sind. Und du möchtest dann mit diesen Übrigen verbunden sein.

[41:28] Die kleine Anzahl der Übrigen im Alten Testament war das Volk Israel. Und sie sollten eigentlich dieses wunderbare Wort Gottes allen Völkern bringen. Und von den Völkern war dann erwartet, dass sie ihre falschen Wege verlassen und Gottes Wege gehen. Aber stattdessen lesen wir voller Erstaunen, dass das Volk Gottes sich vielmehr zu den Heiden gewendet hat und so gelebt hat, wie sie gelebt haben. Aber das würde natürlich heute nicht passieren, oder?

[42:07] Wir haben in Matthäus 13 ja gesagt, es gab dort zwei Arten von Samen, die gesät worden sind. Zwei Gruppen. Die einen haben das Wort Gottes gesät. Wir haben den Menschensohn, der seinen Samen sät. Und wir haben gelernt, dass dieser Same von seinen Boten ausgesät wird. Aber dann haben wir den Feind, der seinen Samen aussät, durch seine Leute. Die Frage ist: Wer sind diese Leute? Und wie tun sie das?

[42:42] In 2. Petrus, Kapitel 2. 2. Petrus, Kapitel 2. Vers 1: „Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden.“ Und er sagt uns: So wie es damals im Alten Testament war, als es dort falsche Lehrer gab, so wird es auch in unserer heutigen Zeit sein. Und er warnt das Volk Gottes zu seiner Zeit und dann auch in der Zukunft, dass sie auch dann kommen werden, diese falschen Lehrer.

[43:40] „Die heimlich verderbliche Sekten oder Irrlehren einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.“ Schaut Vers 2 an. „Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen.“ Und wenn die Bibel diesen Begriff „viele“ verwendet, dann meint das die Mehrheit. Das heißt, die Mehrheit wird diesen Irrtümern folgen.

[44:14] Und bemerkt, dass Petrus sagt, dass diese Menschen unter der Inspiration des Heiligen Geistes, dass diese Menschen unter der Inspiration des Heiligen Geistes sein werden und sie sprechen Böses über die Wahrheit. Hast du das gehört? Hast du gehört, was hier gesagt wird? Hast du das heute auch in der Kirche gehört? Wenn du sagst: Das ist die Wahrheit, und das ist die einzige Wahrheit, das ist exklusiv, und die Leute mögen das nicht. Die Warnung des Wortes Gottes sagt, dass es viele Leute gibt, die Böses über die Wahrheit sprechen werden. Und sie werden nicht draußen darüber sprechen, sie werden hier drin sein.

[45:00] Hast du jemals gemerkt, dass der Teufel nicht zu uns kommt und sagt: Ich bin der Teufel, das sind meine Follower, folgt uns. Aber stattdessen kommt er von einer ganz anderen Seite, er kommt von innen.

[45:16] In Apostelgeschichte 20. In Apostelgeschichte 20, das war die letzte Gelegenheit, wo Paulus zu diesen Menschen reden konnte. Und er verlässt die Gemeinde in Ephesus hier und sagt: Das ist das letzte Mal, dass ihr mich sehen könnt. Und schaut, was er ihnen sagt hier. Und man kann sich die Frage stellen, was sind wohl die wichtigsten Dinge, die man einem sagen kann, wenn es die letzten Worte sind? Wenn man vielleicht an der Seite von jemandem steht, der gerade stirbt, man hört so die letzten Worte, dann weiß man, das ist sehr wichtig. Und Paulus spricht hier seine letzten Worte sozusagen.

[46:12] Vers 25. „Und nun siehe, ich weiß, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich Gottes verkündigt habe.“ Er sagt: Ihr werdet mich nicht wiedersehen. Er sagt: Hier ist also meine letzte Warnung.

[46:31] Vers 26 sagt er: „Darum bezeuge ich euch vom heutigen Tag, dass ich rein bin von aller Blut.“ Er sagt: Ich habe nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt. Er sagt: Wenn irgendjemand von euch verloren geht, könnt ihr es nicht auf mich schieben.

[46:59] Und dann gibt er die Warnung. Vers 28: „So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.“ Er sagt: „Nach meinem Abschied werden griechische Wölfe in euch hineinkommen, die die Herde nicht verschonen.“

[47:21] Und dann sagt er, Vers 30: „Auch von euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden und die Jünger abziehen in ihre Gefolgschaft.“ Was ist also Paulus' Warnung an uns als Kirche? Er will uns warnen, denn es werden Menschen in uns hineinkommen, die Dinge, die nicht wahr sind, sprechen.

[47:48] Es ist so wichtig, dass wir wissen, was das Wort Gottes sagt. Denn offensichtlich können wir sogar von dem Podest, von dem Podium Dinge hören, die nicht der Wahrheit entsprechen. Er sagt, diese räuberischen Wölfe werden in uns hineinkommen. Und sie werden verdorbenen Samen weitergeben.

[48:18] Gott hat sein Volk im Alten Testament gewarnt: Bleib treu zu meinem Wort, bleib treu zu mir. Und er hatte eine Gemeinde im Übrigen, durch alle Zeiten hindurch. Und die Bibel lehrt sehr eindeutig, es wird eine Gemeinde im Übrigen geben am Ende der Zeit. Offenbarung 12, 17 sagt sehr eindeutig, es wird dort eine Gemeinde im Übrigen geben, die die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

[48:46] Und hier ist die Frage. Die Frage ist: Glauben wir, dass Gott heute eine Gemeinde im Übrigen hat und sind wir Teil dieser Gemeinde? Wenn du nicht Teil dieser Gemeinde bist, dann musst du es sein. Du musst herausfinden, wer diese Übrigen sind und sich mit ihnen verbinden, denn die Bibel sagt, der Teufel ist zornig auf sie.

[49:14] Die Bibel sagt uns auch, dass Gott ein Gott der Liebe ist. Und da stimmen wir voll und ganz ein, Gott ist ein Gott der Liebe. Und wir stimmen zu, Gott hat Übrige. Wäre es dann nicht logisch anzunehmen, dass Gott dafür sorgt, dass seine Übrigen alles haben, was sie brauchen für ihre Aufgabe? Ich meine, wenn Gott seine Übrigen liebt, wird er ihnen dann nicht alles geben, was sie brauchen, damit sie ihre Aufgabe erfolgreich ausführen können? Jemand, der sagt: Ich liebe euch, und ihnen dann nicht das gibt, was sie brauchen, das wäre dann kein Gott der Liebe, oder? Das wäre so, wenn man seinen Kindern sagt: Ich liebe euch, aber ich gebe euch nichts zu essen. Und dann würde man ganz recht meine Liebe zu den Kindern bezweifeln.

[50:15] Der Grund, warum ich das sage: Wir haben im Alten Testament gesehen, dass Gott seinem Volk alles gegeben hat, was notwendig war, um erfolgreich zu sein, weil er sie geliebt hat. Hat Gott heute noch eine Gemeinde Übrigen? Ganz sicher hat er die. Und wenn Gott seinen Übrigen liebt, dann wird er ihnen alles geben, was sie brauchen, um erfolgreich zu sein.

[50:47] Wenn also jemand im Volk Gottes zu den anderen Nationen, also zu den anderen Kirchen schaut und sagt: Schau mal, wie erfolgreich wir sind, wir müssen vielleicht das tun, was wir tun, das bedeutet eigentlich, zu sagen: Gott hat seiner Gemeinde Übrigen nicht das gegeben, was man wirklich braucht. Also, entweder sagt man: Gott ist kein Gott der Liebe, oder wir sind nicht die Übrigen. Denn man kann es nicht zusammen haben.

[51:17] Wenn du glaubst, dass Gott ein Gott der Liebe ist, und du glaubst, dass du Teil der Übrigen bist, dann darfst du davon ausgehen, dass Gott den Übrigen alles gibt, was sie brauchen. Weil du ein Gott der Liebe bist.

[51:38] Und wenn du nicht der Meinung bist, dass die Kirche, in der du angehörst, die Übrigen darstellt, dann suche die Übrigen und studiere das, denn die Bibel spricht davon. Und verbinde dich mit denen, die seine Übrigen sind, denn Gott hat schon immer sein Volk gehabt. Es war nicht die exklusive Gruppe, die allein gerettet war, es war die exklusive Gruppe, zu der Gott jeden eingeladen hat, um gerettet zu werden.

[52:08] Und die Bibel sagt, Gott möchte, dass jeder gerettet wird und niemand verloren geht. Und sein Volk hat den wahren Samen, das unvergängliche, unveränderte Wort Gottes. Und jedes Mal, wenn jemand möchte, verändern, was Gott ihnen deutlich zum Gebrauch gegeben hat, dann ist es einfach ein falscher Hirte oder wie Paulus ihn nennt, ein Wolf.

[52:40] Gott hat uns alles gegeben, damit wir erfolgreich sein können in seinen Augen. Er hat sein Volk gerufen, der Kopf zu sein und nicht der Schwanz.

[52:54] Wie oft in unserem eigenen Tag ist die Liebe zum Vergnügen als eine Form von Gottlichkeit versteckt? Eine Religion, die es den Menschen erlaubt, während sie die Rechte des Gebetens beobachten, sich der seltsamen oder zentralen Begeisterung anzunehmen. Die Religion, die es den Menschen erlaubt, sich der seltsamen oder zentralen Begeisterung anzunehmen, ist so erfreulich für die Multituden heute, wie es in den Tagen Israels war. Und heute gibt es noch solche Aarons, die, während sie eine Position der Autorität in der Gemeinde, in der Kirche haben, erwerben die Wünsche der Unbegeisterten, die den Wünschen der Ungeheiligten und Ungeweihten sich hingeben und dem stattgeben und dabei sie ermutigen zu sündigen.

[54:07] Gott hat sein Volk eingeladen, das unveränderte Wort Gottes zu haben. Gott hat uns nicht gerufen, einfach nur die Zeit herauszuschieben, aber das Wort Gottes als unseren einzigen Maßstab hochzuhalten, um das Ganze nicht zu verändern und irgendwie einen anderen Samen hineinzubringen.

[54:43] Und im Englischen werden diese modifizierten Samen genannt, GMO, das sind genetisch modifizierte Organismen. Und ich denke, man kann dieses GMO, diese englische Abkürzung auch ganz anders interpretieren. Da gibt es heute Leute, die wollen solche GMOs haben, solche Evangeliums-modifizierten Organisationen. Gott möchte, dass seine Organisation nicht modifiziert wird. Er hat uns alles gegeben, was wir brauchen. Er möchte nicht, dass wir das Vergnügen dieser Welt bemänteln mit einer Form der Gotteseligkeit. Er ruft sein Volk auf, treu zu seinem Wort zu stehen.

[55:37] Liebe Freunde, Gott misst den Erfolg nicht durch Zahlen, er misst den Erfolg durch Treue. Und Gott hat uns gerufen, treu zu sein. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, du hast uns erneut gesegnet, du hast uns dein Wort mit unglaublicher Wahrheit gegeben. Und ich bitte, dass niemand in seinem Herzen nicht vornimmt, es irgendwie zu ändern. Lasst uns treu sein und lasst uns sagen: Nicht unser Wille, sondern dein Wille geschehe. Und ich bitte das im Namen Jesu. Amen.

[56:19] Danke, dass ihr YOLO Media TV angeschaut habt. Und wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen. Gott segne euch.


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