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In dieser Predigt spricht Eric Flickinger über die Bedeutung von Prioritäten im Leben. Er illustriert dies anhand von persönlichen Geschichten und biblischen Beispielen, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Die Botschaft ermutigt dazu, himmlische Werte über weltliche Besitztümer zu stellen und die Beziehung zu Jesus Christus an erste Stelle zu setzen.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Guten Morgen und gesegneten Sabbat! Wir hatten eine freudige Zeit in der Liederhalle, aber auch hier in den letzten Wochen. Und heute Abend, morgen Abend und Dienstag Abend können wir noch mehr Zeit miteinander verbringen. Also, wenn ihr schon bei den Vorträgen wart, dann möchte ich euch ermutigen, auch jetzt noch im Endspurt dabei zu bleiben. Und wer nicht bei den Vorträgen war, sollte sich besser schämen. Aber wir würden auch dich trotzdem einladen zu kommen. Denn eine der großen Dinge, die Gemeindeglieder dazu beitragen können, dass die Vorträge erfolgreich werden, ist einfach nur dabei sein. Denn wenn Gäste kommen und sie sehen da einen vollen Saal, dann wissen sie, dass sie wo sind, wo wichtige Dinge besprochen werden.

[1:32] Eine der Dinge, die ich besonders mag, ist viele Geräusche zu hören, wenn ich predige. Ich mag diese Geräusche, wenn extra Stühle hereingebracht werden müssen. Denn das heißt, dass da mehr Menschen sind, als wir Plätze haben und das ist immer gut. Also heute ist mein Gebet, dass heute Abend ein hoher Geräuschpegel durch diese Stühle ist, während ich predige. Und ich hoffe, dass du Teil dieser Geräuschkulisse sein kannst.

[2:15] Die letzten Wochen habe ich am Sabbatmorgen immer ein paar Predigten mit euch geteilt. Also möchte ich heute ein kleines Quiz von euch beantwortet haben, um zu sehen, ob ihr euch daran erinnert, worüber ich die letzten Sabbate gesprochen habe. Und das mache ich, weil mir etwas Interessantes aufgefallen ist, während ich so um die Welt, um den Globus reiste und gepredigt habe. Am Ende der Predigt werden Leute meine Hand schütteln und sagen: „Tolle Predigt, Pastor.“ Aber was ich mir in meinen Gedanken frage, ist immer, ob ihr euch daran erinnert, worüber ich gepredigt habe. Und deswegen habe ich dieses Quiz für euch.

[3:18] Vor zwei Wochen habe ich über etwas gepredigt. Wer erinnert sich an etwas aus der Botschaft? „Lasst euer Licht scheinen und...“ Ach so, acht Watt. Ein paar Leute, die etwas über die Botschaft erinnern. Die Bedeutung von uns in unseren Leben, indem wir anderen Menschen einen Blick auf das sehen, was Gott ist. Und mit diesem Blick auf Gott, werden sie sich näher zu ihm erinnern.

[4:08] Und letzte Woche habe ich wieder gepredigt. Kann sich jemand daran erinnern, worüber ich letzte Woche gesprochen habe? Die Armee des Einzelnen. Die Kraft und Stärke, die eine Person zuteilwerden kann und die wirklich einen Unterschied machen kann. Aber da gibt es einen Schlüssel, damit diese Person auch wirklich einen Unterschied macht in der Welt. Der Schlüssel ist, dass diese Person mit jemand anderem zusammenarbeitet. Mit wem muss diese Person zusammenarbeiten? Mit Jesus Christus. Solange wir mit ihm zusammenarbeiten, können wir die Welt verändern. Wir haben über Mose geredet und die Veränderungen, die durch ihn kamen. Wir haben von Elisa geredet und welchen Einfluss er hatte. Und natürlich auch, welchen Einfluss wir haben können.

[5:32] Und das bringt uns zum dritten Teil dieser dreiteiligen Serie und das ist die Predigt von diesem Morgen. Und heute Morgen werden wir über Prioritäten sprechen. Und ich möchte euch einladen, noch einmal eure Häupte zu neigen und mit mir zu beten. Vater, ich bin dankbar dafür, dass wir hier diesen Morgen noch einmal zusammenkommen durften. Wir sind dankbar, dass wir wissen dürfen, dass wir Einfluss haben dürfen. Wir wissen nicht wie, aber vielleicht möchtest du uns benutzen, um so wie auch Martin Luther benutzt wurde, die Welt zu verändern. Martin Luther hat nach einem Weg in seinem Leben gesucht und du hast ihm geholfen, das zu finden. Und ich möchte auch dich heute bitten, dass du uns das gleiche zeigst. Und wir bitten das im Namen Jesu. Amen.

[6:48] In einem Moment beginnen wir diesen Morgen. Ich möchte heute gerne beginnen mit einer Geschichte. Beim ersten Mal, als ich hier bei euch war zu Predigt, habe ich mit euch geteilt, dass ich gerne Geschichten mag. Erinnert sich jemand daran, welche Art von Geschichten ich am liebsten mag? Wahre Geschichten. Also, ich möchte gerne eine wahre Geschichte erzählen.

[7:39] Vor ein paar Jahren habe ich in New England, im nordöstlichen Teil der Vereinigten Staaten, gewohnt. Und eines Morgens fuhr ich zur Arbeit. Und ich fuhr da auf einer schmalen Straße, die sehr lang war. Und in dieser Straße, da kam es zu einer Kurve. Und als ich in die Kurve fuhr, da sah ich etwas. Da war ein Auto, das von der Straße abgekommen war. Das Auto hat sich einmal umgedreht und das Ende des Autos war in den Bäumen angewinkelt. Das hintere Teil des Autos war schwer beschädigt und auch dieses Ersatzrad ist abgefallen und weggerollt. Und als ich dann dorthin kam, stiegen zwei junge Mädchen aus diesem Auto aus. Der Unfall hat tatsächlich nur einen Moment, bevor ich dort langfuhr, stattgefunden. Und das war dann das erste Mal, dass ich in einem Auto stehe.

[9:01] Eine der Mädchen war 16 Jahre alt und sie hat gerade erst ihren Führerschein bekommen. Und das andere Mädchen war ihre Schwester, 14 Jahre alt. Und wie sie da aus dem Auto raus liefen, da taumelten sie so die Straße entlang. Also habe ich natürlich angehalten und habe ihnen gesagt, sie sollen von der Mitte der Straße runterkommen. Aber sie konnten nicht wirklich klare Gedanken fassen. Sie hatten wirklich Angst. Die Fahrerin hatte noch immer die Schlüssel in ihrer Hand. Und die 14-Jährige, die hatte ja einen Becher Kaffee in der Hand. Also habe ich sie geholt und habe sie an den Fahrrand gebracht und angefangen mit ihnen zu reden.

[10:11] Und während ich mit ihnen sprach, hat die Ältere, die Fahrerin, ihr Handy rausgeholt und ihre Eltern angerufen. Ich habe mein Mobilephone rausgeholt und ich habe den Krankenwagen angerufen, damit jemand helfen kann hier. Und wie ich so mit den Mädchen redete, wollte ich zumindest sicher sein können, dass sie physisch gesund waren. Und bevor ich ein Prediger wurde, da war ich ein Techniker, der mit den Sanitätern zusammenarbeitet. Oder Sanitätsfahrer. Ich wollte also sicher gehen, dass es ihnen körperlich gut ging. Und der Krankenwagen war auf dem Weg.

[11:21] Und wie ich so mit ihnen sprach, haben sie mir erzählt, was passiert ist. Das junge Mädchen, das gefahren ist, hat gesagt, sie hat nur kurz runter geschaut, um etwas aufzuheben. Und genau zu diesem Zeitpunkt gab es diese Krümmung in der Straße, die Kurve. Und als sie wieder nach oben schaute, hat sie schon gesehen, wie sie von der Straße abkam. Und wie sie sehr wenig Fahrerfahrung hatte, hat sie natürlich übermäßig in die andere Richtung gelenkt. Und da das Auto dann ins Schlingen fahren konnte, hat sie die Kurve wieder nach oben geschaut. Und als sie wieder nach oben gefahren kam, ist es dann komplett von der Straße abgekommen, in die Bäume gefahren. Und während der Zeit ist dann auch der Polizist gekommen.

[12:28] Und das ältere Mädchen war noch immer am Telefon, hat mit ihren Eltern gesprochen. Und sie sagte: „Es tut mir so leid, ich weiß, wir hatten das Auto gerade erst in der Reparatur.“ Und die Eltern hatten verständlicherweise nicht so viel Sorge um das Auto, sondern sehr viel mehr Sorge um ihre Töchter. Was ich denke, war sehr angebracht. Sie haben gesagt: „Das Auto können wir reparieren, aber es geht uns darum, dass es euch gut geht. Das ist uns wichtig.“ Und zumindest körperlich ging es den Mädchen gut.

[13:18] Und wie dann der Polizist so her lief, sagte das ältere Mädchen am Telefon dann: „Die werden mir doch wohl nicht den Führerschein wegnehmen, oder?“ Prioritäten. Was war wirklich das Wichtigste in dem Moment? Denn für das junge Mädchen war das Wichtigste, ihren Führerschein zu behalten. Nicht so sehr, wie das Auto aussah. Nicht so sehr, wie es ihr ging, oder ihrer Schwester. Aber sie wollte ihren Führerschein nicht verlieren. Ich denke, es ist wichtig, dass wir einen Führerschein besitzen. Aber wenn wir uns so das große Verlaufsbild anschauen, dann ist das weniger wichtig als andere Dinge.

[14:29] Und heute Morgen möchte ich mal anschauen, wie manche unserer Prioritäten so verteilt sind. Da gibt es einen sehr berühmten Autor in den Vereinigten Staaten, der Stephen R. Covey heißt. Und ein Buch, das er geschrieben hat, das sehr berühmt geworden ist, ist „7 Gewohnheiten sehr erfolgreicher Menschen“. Und in diesem Buch, aber auch in anderen, kann man eine der berühmtesten Zitate von ihm finden. Er sagt folgendes: „Die wichtigste Sache ist, dass die wichtigste Sache, die wichtigste Sache bleibt.“ Und wenn wir das verstehen, dann werden wir weit kommen im Leben. Nicht nur im weltlichen, sondern auch geistlich. Es ist wichtig für uns, dass wir diese wichtigen Sachen als die wichtige Sache lassen. Denn wenn wir vergessen, was das Wichtigste ist, dann verlieren wir unseren Fokus.

[15:57] Lasst uns heute Morgen ein paar Bibelverse anschauen. Der erste befindet sich in Matthäus 6. Und wenn ihr in Matthäus 6 seid, dann tut eure Schnur rein, oder einen Finger rein, denn wir werden nachher zurückkommen. Und jetzt wollen wir die Verse 19-21 lesen. Matthäus 6, 19-21. In den Versen 19-21 sagt Jesus: „Wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch viel mehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“

[17:00] Wir haben so eine Tendenz dazu, Wichtigkeit und Priorität in Dinge zu setzen, in dieser Welt, die wir erreichen können. Das ist leicht zu verstehen, weil das handgreifliche Dinge sind. Es sind Dinge, die uns gehören, die wir uns holen können. Wir können sie sehen, wir können sie anfassen. Und deswegen bedeuten sie uns etwas. Aber wie Jesus schon sagte, ist genau das die Wahrheit. All diese Dinge werden, wenn wir aufs Ende schauen, verschwinden. Ob es unser Haus ist, unser Auto, unsere Bücher, was auch immer wir haben, wird schlussendlich brennen. Diese Dinge werden nicht für immer bleiben. Egal wie gut du dich um dein Auto kümmerst, es wird schlussendlich doch verschwinden. Wie gut du dich auch um dein Zuhause kümmerst, so wird es auch schlussendlich verschwinden.

[18:32] Eine Sache, die wir lernen sollten, regelmäßig zu tun, ist folgendes: Und zwar unseren Fokus von einer horizontalen Perspektive auf eine vertikale Perspektive zu drehen. Unseren Fokus von den Dingen dieser Welt wegzubewegen und mehr auf himmlische Dinge zu achten. Denn wenn unser Fokus hier unten liegt, dann werden auch unsere Prioritäten hier auf dieser horizontalen Linie liegen. Und wenn wir aber unseren Fokus nach oben richten, dann werden auch unsere Prioritäten sich verändern.

[19:28] Dies passiert am 16. Oktober 2012. Sechs Kunstdiebe sind in ein Kunstmuseum in den Niederlanden eingebrochen. Und innerhalb von 90 Sekunden waren sie mit sieben Gemälden auf der Straße. Diese sieben Gemälde waren von Leuten wie Picasso, Matisse, Monet. Diese waren sehr wertvolle Gemälde, die sehr viel wert waren. Der Wert dieser Gemälde war ungefähr 130 Millionen Dollar. Und wie diese Gemälde verschwanden, hat natürlich die Polizei angefangen, danach Ausschau zu halten. Und sie haben versucht, die Diebe zu finden, sodass sie die Gemälde zurückbringen könnten.

[20:47] Und die Polizei konnte einen der Verdächtigen in Rumänien finden. Und als sie ihn fingen, da war seine Mutter sehr aufgebracht. Denn er hatte drei dieser Gemälde in ihr Haus gebracht. Und sie wollte nicht, dass er mit den Gütern gefangen wurde. Was hat sie also getan? Sie hat in ihrem Kamin die drei Gemälde angezündet. Sie hat die drei Gemälde hineingeworfen. Und in wenigen Minuten waren sie Asche. Was war die Priorität dieser Mutter? Es waren nicht die Gemälde, sondern ihr Sohn war die Priorität.

[21:56] Ich frage euch jetzt nicht, welche Entscheidung ihr getroffen hättet. Ob ihr denkt, dass das die richtigen Prioritäten waren oder nicht. Aber es zeigt sehr deutlich, wie wichtig ihr Sohn ihr war. Und wieder zeigt uns diese Geschichte, dass die Dinge auf dieser Welt, egal wie wertvoll sie sein mögen, schlussendlich doch alle zu Asche werden werden. Es ist nur einfach so, dass diese drei Gemälde schon etwas früher zu Asche wurden als vielleicht andere Dinge.

[22:48] Lasst uns in das Buch Römer gehen. Wir wollen uns Kapitel 12, Vers 2 anschauen. Römer, Kapitel 12. Und in Vers 2 lesen wir: „Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“

[23:32] Gottes Wunsch ist, dass wir nicht so sind wie die Welt. Dass unsere Prioritäten anders liegen als die vom Rest der Welt. Denn wenn wir so wie der Rest der Welt sind, was können wir ihnen geben? Warum sollten sie wie wir sein wollen, wenn wir genauso wie sie sind? Wir sollen nicht angepasst sein an die Welt, sondern wir sollen verändert werden. Wenn wir Zeit mit Jesus verbringen und er unsere Leben verändert, müssen wir anders als der Rest der Welt sein. Unsere Einstellungen, unsere Prioritäten sollten anders sein.

[24:30] Wenn wir vor großen Herausforderungen im Leben stehen, wie reagieren wir darauf? Können die Leute Christus in uns leben sehen, selbst wenn wir durch große Herausforderungen, große Anfechtungen gehen? Können sie einen Unterschied sehen von den Dingen, die uns, die uns gehören und die ihnen gehören? Worin wir unsere Zeit investieren, ist das anders von dem, wie sie ihre Zeit investieren? Warum gehen wir für andere Dinge aus, als sie ihr Geld ausgeben? Denn wenn wir das gleiche tun wie sie, wie sollen sie dann merken, dass sie etwas von uns brauchen?

[25:34] Lasst uns wieder zurück zu Matthäus 6 gehen. Und dieses Mal wollen wir Vers 33 lesen. Matthäus 6, Vers 33. „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.“

[26:00] Matthäus 6 ist eines der ermutigendsten Kapitel der Bibel. Auch auf uns kommen Herausforderungen zu im Leben. Wer von euch ist mal einer Herausforderung begegnet? Ein Drittel von euch. Ich muss, glaube ich, nach Deutschland ziehen. Wir alle haben Herausforderungen. Und wenn du gerade nicht eine große hattest, dann ist wahrscheinlich die nächste gerade vor der Tür.

[26:58] Was uns aber hilft, in diesen Herausforderungen standhaft zu sein, ist die Verbindung mit Jesus. Öfter als wir denken, sehen Leute von außen uns in Herausforderungen und wenn wir dann durch diese Herausforderungen kommen und am Ende glänzen oder tolle Erfahrungen haben, dann werden sie sich fragen, warum das so ist. Das ist eine großartige Möglichkeit für uns, anderen Menschen Christus zu zeigen. Aber der einzige Weg, auf dem das passieren kann, ist, wenn unsere Prioritäten richtig sind. Wenn wir uns dafür entscheiden, Christus an erster Stelle zu tun.

[27:52] Denn selbst wenn wir viele Verantwortungen haben in der Schule oder der Arbeit. Selbst wenn wir Hobbys haben und Sport. Das sind alles gute Dinge, die man haben kann. Aber sie sind alle nur sekundär, wenn es um unsere Beziehung zu Jesus geht. Und eine Tendenz, die wir haben, ist Jesus und Zeit mit Jesus auf die Seite zu schieben, sodass wir Zeit für all diese anderen Dinge haben.

[28:32] Ich hatte noch nicht den Mut, mich zu melden, wenn ich folgende Frage gestellt habe. Aber basierend auf persönlichen Interviews mit Menschen kann ich generell über die Anteil der Hände, die steigen würden, rechnen. Also werde ich euch nicht darum bitten, eure Hand zu heben. Aber verbringst du Zeit mit Jesus jeden Morgen in seinem Wort und im Gebet? Denn das ist, wie wir die Verbindung mit ihm erhalten. Aber oft ist es so, dass das Leben diese Zeit einfach überwältigt, dass wir so viel zu tun haben. Aber es ist etwas, das wir tatsächlich jeden Tag tun sollten.

[29:38] Aber jetzt haben wir die Möglichkeit für noch etwas Größeres. Jeder hier weiß Bescheid über die Signifikanz dieses Monats und diesen Jahres. Jeder hier weiß, warum hier oben es etwas anders aussieht als sonst. Und mir ist auch aufgefallen, dass es für etwas Verwirrung gesorgt hat während der Kindergeschichte. Auch wir waren uns nicht ganz sicher, wo wir sitzen sollten, als wir hier hoch kamen heute Morgen. Und selbst wenn es ein paar Dinge gibt, die vielleicht verändert sind in dieser Rolle, die dieser Monat spielt, denke ich doch, dass die Vorteile von dem, was wir hier haben können, die Nachteile um weites übersteigt.

[30:48] Denn Gott hat uns auf einem Tablett die Möglichkeit gegeben, Leute für ihn zu erreichen. Da gibt es so Leute, die jetzt ernster über die Reformation nachdenken, als die Leute es die letzten 100 Jahre lang getan haben. Und wie ihr schon heute Morgen in der Lebendigen Gemeinde gehört habt, gibt es da Leute, die hier zu den Veranstaltungen kommen und die wirklich offen sind dafür. Sie suchen danach. Sie wollen diesen Frieden, den nur Christus geben kann. Und Gott hat an ihren Herzen gewirkt, sie hierher zu bringen, damit sie ihn finden können.

[31:40] Also möchte ich euch ermutigen. Also wir haben noch drei Veranstaltungen und Vorträge übrig. Ich möchte euch ermutigen, zu so vielen von diesen Vorträgen zu kommen, wie ihr könnt. Vielleicht denkt ihr jetzt: „Mein Zeitplan ist sehr, sehr voll. Ich brauche Ruhe und muss mich ausruhen, damit ich für die Arbeit oder die Schule früh aufwachen kann.“ Ich verstehe das. Das sind wichtige Prioritäten. Aber ich möchte euch dazu einladen, die nächsten Abende, die nächsten Abende hierher zu kommen, um jemanden, der Jesus noch nicht kennt, zu unterstützen. Und dich auf Jesus lehnen. Aber sie wissen vielleicht noch nicht, dass sie sich auf Jesus stützen können. Und wenn du hier bist, dann wird das ihnen zeigen, dass es auch dir wichtig ist. Dass Jesus dir wichtig ist. Also möchte ich euch ermutigen, für die, die kommen, zu sein. Für sie könnte es den Unterschied zwischen Tod und Leben bedeuten.

[33:28] Und viele der Dinge, die du jetzt vielleicht hören wirst, die nächsten Abende, kennst du vielleicht schon recht gut. Aber ich möchte noch einmal um Handzeichen bitten. Für die, die jetzt schon mal da waren, können wir jetzt ihre Hand zeigen. Die schon mal bei einem der Vorträge dabei waren. Und ich möchte euch bitten, die Hand oben zu lassen. Also ihr seid alle, die gekommen sind. Jetzt noch eine weitere Frage. Für die, die jetzt ihre Hand gestreckt haben. Für die, die absolut nichts Neues gelernt haben, in der Zeit, die ihr da wart, dann nehmt jetzt euren Arm runter. Also ich habe niemanden gesehen, der seine Hand runternimmt. Also ihr dürft sie jetzt gerne wieder runternehmen. Es gibt immer etwas Neues zu lernen. Da gibt es immer etwas Neues, was wir über Jesus lernen können.

[34:52] Und ich möchte euch noch einmal ermutigen, es geht um Prioritäten. Ich möchte hier euch nicht in den Huckelpack nehmen, aber ich möchte euch eine Einladung geben, zu kommen. Denn wenn du kommst, dann wird Gott dich dafür segnen. Etwas Neues wird passieren. Und du wirst sehr dankbar sein, dass du gekommen bist.

[35:30] Und bevor wir jetzt zum Ende kommen, möchte ich noch eine Geschichte erzählen. Ich habe hier ein Gemälde. Und dieses Gemälde wurde gemalt von einem Künstler namens Adolf Menzel. Er hat von 1815 bis 1905 gelebt. Und dieses Gemälde hier hängt in einer Kunstgalerie in Berlin. Und dieses Gemälde zeigt Friedrich den Großen, wie er mit einigen Generälen spricht. Und wenn man sich das Gemälde so anschaut, dann sieht man, dass es irgendwie komisch aussieht. Man kann seine Generäle sehen. Da ist einer der Generäle. Da sind noch ein paar mehr. Und Friedrich der Große spricht zu ihnen. Kann mir jemand sagen, was fehlt in diesem Gemälde? Friedrich fehlt. Wo soll Friedrich sein? Er soll genau dort sein. Man kann seinen Hut sehen. Aber Friedrich selbst ist nicht da. Warum ist er nicht da? Denn der Künstler, Adolf Menzel, ist gestorben, bevor er das Gemälde zu Ende gebracht hat. Und er dachte, das Wichtigste bringt er dann am Ende. Und gegen Ende hat er dann diesen wichtigsten Teil im Gemälde nicht zu Ende gebracht.

[37:56] Vielleicht können wir auch daraus eine Lektion lernen. Es gibt viele Male, wo wir wirklich die gute Intention haben, uns um die wichtigen Dinge zu kümmern. Und da ist nichts Schlechtes daran, gute Intentionen zu haben. Aber gute Intentionen sind nur so gut, inwiefern man sie auch umsetzt.

[38:34] Das ist ein schönes Zitat, das ich mit euch teilen wollte, bevor wir zum Ende kommen. Und es ist ein Zitat, das wahrscheinlich einige von euch kennen. Aber vor einigen Jahren hat mich das doch sehr getroffen. Und es ist das Folgende: „Was man heute am nötigsten braucht, sind Menschen. Menschen, die sich um keinen Preis kaufen lassen. Menschen, die absolut aufrichtig und wahrhaftig sind. Menschen, die sich nicht scheuen, Sünde beim Namen zu nennen. Deren Gewissen so auf ihre Pflicht ausgerichtet ist, Menschen, die auch dann noch für das Recht eintreten, wenn darüber der Himmel einzustürzen droht.“

[40:02] Wie wir jetzt in den Tagen kurz vor der Wiederkunft Jesu leben, da schaut Jesus, er sucht nach Menschen wie diesen. Und jeder von uns kann diese Person sein. Und wir wissen nicht, wer alles im Königreich sein kann, wegen unserem Einfluss. Also möchte ich euch nochmal herzlich einladen, uns für die restlichen Vorträge beizuwohnen. Aber ihr wisst auch, dass hier in der Gemeinde Hauskreise gebildet werden. Und in der nahen Zukunft werden wir neue Leute haben, die zu den Hauskreisen kommen. Und das ist eine gute Möglichkeit, eine sehr kraftvolle Auswirkung auf deren Leben zu haben. Aber auch deinem Leben wird geholfen werden.

[40:48] Also möchte ich diesen Morgen eine einfache Frage stellen. Wie viele von euch möchten mit mir heute Morgen sagen: „Herr, ich möchte, dass meine Prioritäten deine Prioritäten sind?“ Ist das dein Wunsch? Dann lasst uns beten. Vater, wir sind dir wieder einmal dankbar. Wir sind dir wieder dankbar für das Opfer Jesu. Für die Liebe, die du für uns hast. Und wir verstehen, dass es viele Ablenkungen in diesem Leben gibt. Aber hilf du uns doch, unsere Augen auf den Himmel zu richten. Hilf uns, das Wichtigste zu behalten. Und mögen wir in deiner Hand als Werkzeug benutzt werden, damit andere Menschen zu dir finden. Wir bitten diese Sache im Namen Jesu. Amen.


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