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In diesem Vortrag von Monika Graser geht es um die Herausforderungen der Kindererziehung in der heutigen Zeit. Sie beleuchtet, wie vielfältige Einflüsse wie Spielzeug, Medien, Bücher und das Internet die Entwicklung von Kindern prägen und welche Gefahren dabei lauern. Anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen und biblischen Prinzipien wird aufgezeigt, wie Eltern ihre Kinder vor negativen Einflüssen schützen und sie auf einen positiven Lebensweg führen können. Der Vortrag ermutigt dazu, bewusst Entscheidungen zu treffen und sich auf Gottes Hilfe zu verlassen.


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Serie: Kindererziehung und Gemeinde

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Transkript

[0:00] Vielen Dank für das herzliche Willkommen heute Abend. Ja, wir fühlen uns schon wohl. Und ich finde es immer schön, wenn man sich zu Beginn des Sabbats versammelt. Und wir dürfen eine Arbeitswoche hinter uns lassen und dürfen uns freuen auf eine besondere Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater.

[0:57] Ja, an diesem Wochenende werden wir ein wichtiges Thema betrachten: Erziehung unserer Kinder. Und ich wünsche uns dazu von Herzen Gottes Segen. Ich muss gestehen, dass das Thema "Kinder im Strudel der Zeit" nicht mein Lieblingsthema ist. Es würde viel besser zum Sabbat, Sabbatgestaltung mit Kindern, passen. Aber das Thema heute Abend bereitet uns vor für die Themen von morgen und übermorgen. Es wird uns die Brisanz der nächsten Themen nahelegen.

[1:41] Ja, außerdem hat mich auch das Buch "Der große Kampf" beziehungsweise "Vom Schatten zum Licht" ermutigt, über die Verführungskünste Satans zu sprechen, weil ich bin immer wieder erstaunt, wie Gott durch seine Botin uns die Verführungen Satans klargelegt hat. Warum? Weil er uns liebt und weil er uns schützen möchte.

[2:13] Und Ellen White schreibt in dem Buch "Der große Kampf" auf Seite 562: "Satan wirkt mit allerlei Verführung, um die Menschenkinder unter seine Herrschaft zu bringen. Seine Täuschungen nehmen ständig zu. Er kann jedoch sein Ziel nur erreichen, wenn die Menschen freiwillig auf seine Versuchungen eingehen." Und das stimmt. Die Täuschungen nehmen ständig zu, in den Schulen. Und wenn wir nur an Halloween denken, zur Zeit, wo unsere Kinder klein waren, wusste noch kein Mensch von Halloween. Und heute ist es selbstverständlich geworden.

[2:59] Doch sie schreibt auf der Seite 562 weiter: "Gott würde eher alle Engel des Himmels senden, seinen Volk zu beschützen, als einen, der ihm vertraut, Preis zu geben, damit Satan ihn überwinde." Ist das nicht eine wunderbare Verheißung? Ja, die Verführungen nehmen ständig zu. Aber Gott verheißt uns den ganzen Himmel als Hilfe. Wir brauchen nicht getäuscht werden oder auf Satans Schlingen reinfallen.

[3:32] Und das ist wichtig zu wissen. Denn auf Seite 563 erfahren wir: "Mit Ausnahme derer, die durch die Macht Gottes im Glauben an sein Wort bewahrt bleiben, wird die ganze Welt diesem Blendwerk in die Arme getrieben werden." Wer? Die ganze Welt, außer denen, die durch die Macht Gottes im Glauben an sein Wort bewahrt bleiben. Ich bin so froh, dass wir hier die Hilfe Gottes in Anspruch nehmen dürfen.

[4:17] Und er gibt uns viele Verheißungen in seinem Wort. Er sagt: "Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt, so wird sie ihm gegeben werden." Wir stehen in diesen Verführungszeiten nicht alleine. Wir dürfen Gott um Weisheit bitten. Weisheit, wie wir unsere Kinder für ihn erziehen können.

[4:43] Und er sagt uns in seinem Wort, in Sprüche 22,6: "Gewöhne einen Knaben an seinem Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird." Das ist Gottes Weisheit. "Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird."

[5:09] Manfred Spitzer, einer der populärsten Hirnforscher Deutschlands, bestätigt das und schreibt in seinem Buch "Vor sich Bildschirm". Sicherlich ist das vielen bekannt. Da schreibt er: "Man kann davon ausgehen, dass Kinder immer dann lernen, wenn sie jemanden beobachten, ganz gleich, ob dies die Eltern, Geschwister, Freunde oder Schauspieler in Bildschirmmedien sind. Denken wir an den Erwerb der Muttersprache durch Imitation anderer Sprecher. Dies geschieht beim Kleinkind automatisch, ohne explizite Absicht zum Lernen und zugleich mit unglaublicher Geschwindigkeit und Präzision. Und nicht anders liegen die Dinge beim Imitationslernen von Handlungen."

[5:58] Das heißt also, die Kinder lernen durch Zuschauen, Beobachten und Zuhören. Sie pauken die Muttersprache nicht. Sie lernen sie automatisch durch die einzelnen Erfahrungen. Sie bekommen keine Grammatik beigebracht. Sie hören nur zu und lernen durch das Beobachten.

[6:15] Manfred Spitzer versucht uns das bildlich zu erklären, was im Gehirn passiert, wenn eine Handlung immer wiederholt wird. Er sagt, man kann sich das folgendermaßen vorstellen: Du stehst auf einem Aussichtsturm in einem frisch verschneiten Park. Unter dir liegt 20 Zentimeter Neuschnee. Nun kommen die Parkbesucher und gehen scheinbar ziellos durch den Park umher. Hinterher schneit es ein bisschen, der Wind weht und was passiert mit den Fußspuren? Sie sind wie weggeweht.

[6:56] Er sagt dabei: Stell dir vor, du stehst auf diesem Aussichtsturm und beobachtest die Parkbesucher, die kommen und gehen in eine Gaststätte, die auf der einen Ecke in der einen Ecke steht und in der anderen Ecke die Toilette. Nun kommen die Parkbesucher und gehen zuerst zur Gaststätte und dann zur Toilette. Von der Toilette wieder zur Gaststätte und zurück. Was passiert dann? Es entstehen Spuren, es entstehen Wege und die nachfolgenden Parkbesucher benutzen diese bereits vorhandenen Wege. Warum? Weil es viel einfacher ist, auf den Wegen zu laufen als im Schnee.

[7:44] Nun, sagt er, Wege entstehen nicht nur im frisch verschneiten Schnee, im frisch verschneiten Park, sondern auch im Gehirn und zwar durch wiederholte Erfahrungen, ähnlich wie im Park auch. Und er erklärt das Zusammenspiel im Gehirn auch auf biologischer Basis sehr deutlich. Also, wer das nachlesen möchte, der kann es in dem Buch nachlesen, es ist hochinteressant.

[8:20] Nun, dieses Wissen, dass durch wiederholte Handlungen Spuren im Gehirn entstehen, ist besonders des Frontalhirns sehr wichtig und interessant. Warum? Manfred Spitzer schreibt: "Im Frontalhirn ist der Zusammenhang meines Handelns repräsentiert. Dieser Zusammenhang ist ganz konkret diejenige hierarchisch geordnete Struktur von Fakten, Zielen, Gefühlen und Randbedingungen, die meine Handlungen leitet. Hierzu gehören ganz wesentlich die von mir im Laufe des Lebens erworbenen Werte, die letztlich nichts anderes sind, als die durch viele Bewertungen in mir entstandene Repräsentationen."

[9:06] Bei Kindern sind diese Repräsentationen teilweise noch nicht vorhanden und auch bei Jugendlichen entwickeln sie sich erst noch. Das heißt also, je nachdem, was ein Kind erlebt, welche Erfahrungen es macht, welche Bücher es liest, Handlungen vollzieht, Dinge sieht, werden im Gehirn Spuren, Wege, Werte gebildet, anhand derer das Kind mehr und mehr seine Entscheidungen auch im späteren Alter treffen wird. Erinnern wir uns an die Parkbesucher. Die nachfolgenden Besucher nehmen den bereits vorhandenen Pfad und so greift auch unser Gehirn auf Vorerfahrungen zurück, um erneute Entscheidungen zu treffen.

[10:00] Wenn ein Kind nun viel Gewalt sieht, wird sich das auf seinen Charakter auswirken und je öfter es mit Lügen konfrontiert wird, wird das auch zu einem Charakterzug werden. Dazu schreibt Spitzer weiter: "Auf dem Weg von der Kindheit ins Erwachsenenleben muss zum einen das Gehirn heranreifen und es müssen zum anderen die richtigen Erfahrungen gemacht werden, damit sich die richtigen Repräsentationen ausbilden können. Nur dann wird der herangewachsene Mensch in der Lage sein, sich angemessen in der Welt zu verhalten."

[10:44] Es ist daher alles andere als egal, welche Erfahrungen Säuglinge, Kinder und Jugendliche machen. Was sagt er? Es ist also nicht egal, welche Erfahrungen Säuglinge, Kinder und Jugendliche machen. Ihr Lieben, Manfred Spitzer ist ein Evolutionist. Ihm geht es hauptsächlich darum, dass aus unseren Kindern verantwortungsvolle Bürger heranreifen. Aber um wie viel mehr sollte uns als Eltern, als gläubige Eltern dies zu denken geben, die wir ja nicht nur verantwortungsvolle Bürger für dieses Irdische heran erziehen wollen, sondern Himmelsbürger.

[11:39] Was für eine entscheidende Zeit ist also die Kindheit? Manfred Spitzer erklärt, dass ein Kind reflexhaft reagiert, weil in seinem Gehirn noch nicht diese übergeordneten Ziele und Pläne vorhanden sind. Das heißt, das Kind sieht ein Eis und es möchte es haben. Wie schaut es bei uns aus? Wir sehen ein Eis und wägen ab: Meine Figur? Ist es so gesund? Meine Zähne? Wir greifen auf Vorerfahrungen zurück. Aber diese Vorerfahrungen hat das Kind noch nicht.

[12:29] Es muss deswegen eine gute Grundlage für richtige Entscheidungen gelegt bekommen. Die Kinder sind wesentlich formbarer als Erwachsene. Aber damit geht leider auch das Risiko einher, dass sie auch durch ungünstige Einflüsse leichter verformbar sind als Erwachsene. Es lernt ja nach und nach durch Erfahrungen, die es in seinem Umfeld macht, zu Hause oder außer Haus, zu bewerten. Und je nachdem, welche Prägung es bekommt, wie die Eltern z.B. CDs, Spielzeuge, Bücher bewerten oder auch welche Einstellung sie zu Gott vorleben, das alles wird sich auf seine Entscheidungen im Erwachsenenalter auswirken.

[13:27] Und das ist für uns Adventisten nichts Neues. Zumindest sollte nichts Neues sein. Denn in dem Buch "Wie führe ich mein Kind" erfahren wir, dass während der ersten Lebensjahre des Kindes sein Gemüt am empfänglichsten ist für Eindrücke jeder Art. Während dieser Jahre werden entscheidende Schritte in die richtige oder falsche Richtung gemacht. Das Kind kann viel unbrauchbares Wissen speichern oder äußerst fundierte, wertvolle Erkenntnisse, Verstandesschärfe und Einsichten, gute Werte, könnte man sagen, sind Besitztümer, die man nicht mit Gold bezahlen kann.

[14:08] Nun, zurecht können wir uns dann die Frage stellen: Welche Wege entstehen in den Gehirnen unserer Kinder? Das heißt, in welche Richtung werden sie geformt? Durch Spielzeuge, CDs, Bücher, das Fernsehen, Computerspiele, Internet, Kindergarten und die Schule.

[14:42] Schon vor Jahren kam das Buch "Der Griff nach unseren Kindern" heraus und auf die Rückseite heißt es: "Die Zeit der bravbiederen Püppchen und der harmlosen Würfelspiele scheint vorbei zu sein. Heute stecken Kinderbücher und Hörspielkassetten, Filme, Comics und sogar Videospiele randvoll mit ganz bestimmten Botschaften aus einem religiösen Erziehungsprogramm, das Kinder und Jugendliche verändert. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Ist das bloß Zufall oder ist es der programmierte, heimliche, unheimliche Griff nach unseren Kindern?"

[15:30] In einem weiteren Buch, das ich auch dabei habe, heißt es: "Bevor man diese Gefahren erkennt, sieht Spielzeug sehr harmlos aus. Wenn man aber einmal das System durchschaut hat, dann wird man sehr leicht die negativen Einflüsse erkennen, die manches Spielzeug auf Kinder hat. Unschuldige Gemüter werden mit okkulten Vorstellungen belastet. Durch dieses niedliche und harmlose Spielzeug wird ein Keil in den kindlichen Geist getrieben, durch den das Hart an seinen Anspruch geltend macht und durch die tägliche Spielerfahrung erneuert."

[16:15] Wir haben festgestellt, dass durch wiederholte Handlungen Spuren entstehen und dass diese für die künftigen Entscheidungen unserer Kinder von ganz wesentlicher Bedeutung sind. Und deshalb rät uns der Autor, dass man sich mit Spielzeug ernst beschäftigt, bevor man es kauft. Man sollte auf jeden Fall herausfinden, ob die Verwandten-Symbole mit der Heiligen Schrift übereinstimmen oder nicht.

[16:50] Diese Bücher, in denen die Gefahr beleuchtet wird, die hinter so manchem Spielzeug steckt, oder Bücher und Kassetten, sind leider zum großen Teil schon überholt, weil anderes Spielzeug Einzug gehalten hat, das aber nicht weniger gefährlich ist. Wer aber diese Bücher liest, kann sehr schnell die Gefahren hinter dem neueren Spielzeug erkennen. Diese Bücher sind auch vergriffen, aber wir haben die Genehmigung eingeholt, wir dürfen sie kopieren und zum Selbstkostenpreis weitergeben. Also, wer sich darüber informieren möchte, kann dann am Sonntag gerne auf uns zukommen.

[17:29] Nun, lasst uns ganz konkret über die Spielzeuge nachdenken. Zum Beispiel Pokémon. Pokémon hat seine Wurzeln in der Kultur und den religiösen Glaubensüberzeugungen Japans. Es heißt in dem Buch "Handel mit den Kinderseelen, die Pokémon". Ihr könnt also gerne in die Bücher reinspitzen an diesem Wochenende.

[18:07] Da heißt es: "Im Sammelkartenspiel werden die Kinder dazu ermutigt, ihre Pokémonkarten mit sich herum zu tragen und die Kraft einzusetzen, die auf den Karten beschrieben wird." Und wenn man sich anschaut, hier hinten sind die ganzen Pokémonkarten beschrieben, was für Fähigkeiten man ihnen zuschreibt, dann heißt es zum Beispiel, dass ein Pokémon Personen über Wasser transportieren kann. Ein anderes kann Gene von Gegnern kopieren und sich sofort in ein Ebenbild verwandeln. Und das nächste vermag mit seinen mächtigen Kneifzangen Gegner zermalmen. Aber was für Kraft sollen die Kinder einsetzen? Die Kraft, die auf den Karten beschrieben wird.

[19:05] Was sagt Gott dazu? "Dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt, oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Gräuel. Und um solcher Gräuel willen vertreibt der Herr dein Gott die Völker vor dir."

[19:43] Gott bietet uns seine Hilfe an. Sollen die Kinder lernen, sich vor einem falschen Gott zu beugen?

[20:03] In dem Buch "Der Handel mit der Kinderseelen" schreibt der Autor: "Wie können Kinder den Frieden Gottes in ihrem Herzen pflegen, wenn ihre Freizeitbeschäftigung zu Wut, Rage, Unfrieden und Verwirrung aufruft? Wie können sie ein volles Maß an Freude erleben, wenn ihre Aktivitäten den Heiligen Geist betrüben, dass sie keine Ehrfurcht vor dem zeigen, was ihnen gefällt?"

[20:28] Welche Frucht sollten wir im Leben unserer Kinder kultivieren? Die Bibel nennt uns die Frucht des Fleisches und die Frucht des Geistes. Und Zauberei gehört zur Frucht des Fleisches.

[20:49] In diesem Buch heißt es auch weiter: "Viele Kinder werden durch Rollenspiele wie Pokémon, Digimon sowie durch andere Fantasy- und Science-Fiction-Bücher, Kinofilme und Fernsehsendungen dem Heiligen Geist gegenüber unsensibel und wie Magneten zur dunklen Seite des Übernatürlichen hingezogen."

[21:19] Wenn wir, wie ich schon vorhin sagte, bei dem einen Spielzeug die Symbolik oder die Gefahr, die dahinter steckt, erkennen, können wir sie bei anderen auch schnell erkennen. Als ich diesen Vortrag in einer Gemeinde hielt, kamen am Ende des Vortrags einige Eltern auf mich zu und waren total besorgt. Ihre Kinder hatten die Gogos mitgebracht, das war für mich total unbekannt. Aber sie hatten die ähnlichen Symbole, die die Pokémon auch hatten, die ähnlichen Eigenschaften und sie sprachen mit ihren Kindern darüber. Die Kinder haben das eingesehen und haben sich von ihnen entledigt.

[22:21] Ist das nicht schön? Kinder sind eben formbar. Wir können mit den Kindern reden, wir können sie in die richtige Richtung lenken.

[22:32] Wenn ich in den Spielzeugladen gehe, bin ich jedes Mal erstaunt über die Flut von dem Spielzeugangebot mit okkulten Praktiken. Puzzles, Bücher, CDs, sogar Legos stecken voll mit Hexen und Übersinnlichen. Aber es gibt doch so ein reiches Angebot an wertvollem Spielzeug. Wir müssen halt nur das Gute wählen.

[23:10] Ist es überhaupt bewusst, welche tragischen Folgen das Beschäftigen mit dem Okkulten haben kann? Es ist schon eine Weile her, als mich eine Bekannte anrief und sagte: "Kannst du bitte kommen? Ich sitze hier bei meiner Freundin und ich komme nicht mehr weiter. Sie steckt in voller Angst." Sie hatte sich mit dem Okkulten beschäftigt und war in eine Situation hineingeraten, wo sie dringend Hilfe brauchte.

[23:49] Und so ging ich mit einer Schwester und besuchte sie. Und als ich hinkam, ich werde es nie vergessen, ich war innerlich fast geschockt. Die Fensterläden waren unten, alles war dunkel, vor die Fenster und die Türen hatte sie Salz gestreut, war ganz weiß angezogen. Warum? Um die bösen Geister zu vertreiben. Hatte aber solche Angst. Und wenn sie ihre Hand auf die Türklinke gelegt hat, dann war es wie wenn ein elektrischer Strom sie packt.

[24:28] Wir beteten miteinander, sie bekam Bibelstunden und die Angst verschwand. Wir können ja frei werden. Ihr kennt sicher das Buch "Zauber des Aberglaubens" von Bruder Hasel. Und es ist wichtig, dass wir dieses Buch zur Hand nehmen. Wir dürfen frei werden. Manche haben gar keine Lust zum Bibellesen und wissen gar nicht, dass sie gebunden sind durch okkulte Praktiken, die sie mal durchgeführt haben. Ich kann das Buch von Bruder Hasel nur wärmstens empfehlen.

[25:03] Ja, denn viele Kinder, denen Gott wertvolle Berufungen anvertrauen möchte, werden in diesen Tagen vom Zeitgeist verführt und geködert. Einige von ihnen sind in den Bereich der Finsternis hineingerutscht, ohne es bemerkt zu haben. Werden unsere Söhne und Töchter ihren von Gott gegebenen Auftrag für diesen Zeitpunkt in der Weltgeschichte ausführen oder bleiben sie am Ende eine verlorene Generation?

[25:37] Wir müssen aufstehen und Alarmglocke läuten. Wenn wir als gläubige Eltern nicht hinter unseren Kindern stehen und sie mit Gottes Hilfe schützen, wer dann? Gott hat uns den Auftrag gegeben und er möchte uns auch helfen, diesen Auftrag durchzuführen.

[26:04] Nun, ich sehe gerade, mir fehlt ein Text. Nein, der kommt später, Entschuldigung, der kommt später. Wir gehen nun auf ein anderes Spielzeug über, zu einem anderen Spielzeug.

[26:25] Wie schaut es aus mit Barbie? Bill Barton, einer der Barbie-Designer aus den späten 50er Jahren, gab in einem Newsweek-Interview zu, dass Barbie schon für kleine Mädchen zu einer Besessenheit werden kann. Er gab auch zu, dass diese bei den Kindern unrealistische Schönheitsideale hervorrufen.

[26:54] Und wenn ein Kind weniger attraktiv ist, kann das bereits zu einer Psychose führen", sagte Barton und betonte, dass seiner Meinung nach die weit verbreitete Plage der Magersucht teilweise auf die durch Barbie idealisierte Schlankheit zurückzuführen sei. Und wie wir hier lesen, er sagt selber, die kleinen Mädchen möchten so schlank wie Barbie sein. Ich habe diese Puppen deshalb nie meinen Enkelinnen gegeben.

[27:32] Merken wir den unheimlichen Griff nach unseren Kindern? Hat der Barbie-Designer Interesse an unseren Kindern? Die Spielzeugindustrie? Satan? Oh ja, aber nicht um sie glücklich zu machen, sondern um sie zu seinen Zwecken zu benutzen.

[27:55] Es gibt so schöne Babypuppen, wo die Kinder ihre Mutterrolle üben können. Dahinter steckt Fürsorge, Liebe, Verantwortung. Unsere Tochter hat ja auch eine Barbie-Puppe geschenkt bekommen. Ich wusste es nicht. Als ich dann das gelesen habe, habe ich mit ihr gesprochen. Kinder sind formbar. Und wir haben sie ausgetauscht. Wir haben dieses Modepüppchen ausgetauscht in eine Babypuppe.

[28:35] Und so können wir Entscheidungen treffen. Warum die Kinder nicht lehren, die Fürsorge zu üben? Warum lehren, nach Reichtum zu trachten? Warum lehren, nach Mode schlank zu sein, so wie es gar nicht mehr schöner geht?

[28:58] Besonders gefährlich ist das Spielzeug, wenn es mit einer Fernsehsendung zusammenhängt. Hiemen zum Beispiel kam vor Jahren auf den Markt. Ich weiß nicht, wem dieses Spielzeug bekannt ist. Aber es ist ein ganz hässliches Spielzeug gewesen. Und es ließ sich nicht verkaufen. Als aber dann ein Zeichentrickfilm darüber produziert wurde, ging es weg wie warme Semmel.

[29:30] Nun, Bücher. Ich denke, jedem von uns sind die Harry-Potter-Bücher ein Begriff. Wie die Kinder sind auch die Medien begeistert. Die Harry-Potter-Romane seien wunderschöne Märchen. Sie seien angeblich spannend und lehrreich. Sie würden zum Lesen animieren und das Selbstbewusstsein der Kinder fördern. Die Kinder würden lernen, auf die eigenen Kräfte zu vertrauen.

[30:01] Worauf sollen die Kinder vertrauen? Auf Gotteskraft. Und sie sollen sich trotz widriger Umstände behaupten. Wissenschaftler und Pädagogen empfehlen die Harry-Potter-Lektüre und die Autorin, inzwischen mehrfach Millionärin, erhielt den Ehrendoktor für Literaturwissenschaft.

[30:27] Welche Fantasien und Gedanken sollen unsere Kinder beherrschen? Welche Pfade im Gehirn bilden? Auch wenn Pädagogen und Wissenschaftler von diesen Büchern begeistert sind. Wenn sie aber nicht dem Maßstab der Bibel standhalten, so wissen wir nach 1. Korinther 3,19: "Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott."

[31:01] Prof. Dr. Reinhard Franzke schreibt: "Die Autorin, die in Interviews gewisse Sympathien für Magie und Satanismus andeutet, warnt davor, ihre Bücher Erst- oder Zweitklässler zu geben, weil sie die dunklen Seiten der Zauberwelt noch nicht verkraften könnten." Wer warnt davor? Die Autorin selbst. Das müssen wir uns mal vorstellen.

[31:33] Mütter, die ihre Kinder liebevoll in die Welt der Magie einführen, tun ihren Kindern nichts Gutes. Sie fügen ihnen einen unkalkulierbaren Schaden zu, wenn sie diese Bücher ihren Kindern kaufen. Christen aber sind aufgefordert, ihre Kinder zu lieben und vor Schaden zu bewahren.

[31:58] Wer die Gründe gegen Harry-Potter-Bücher haben möchte, vielleicht für die Schule oder so, haben sie hier als Kopie. Wir können sie gerne zum Kopieren weitergeben. Sicher, wahrscheinlich sagen wir alle, die hier sind: Harry-Potter-Bücher kommen überhaupt nicht in Frage für uns. Aber wie schaut es aus mit anderen Büchern?

[32:31] Ellen White schreibt in "Büchererziehung": "Auf welche Werke werden die Gedanken der Jugend während ihrer empfänglichsten Lebensjahre gerichtet? Aus welchen Quellen muss die Jugend beim Studium der Sprachen und der Literatur schöpfen? In den Schulen. Aus den Brunnen des Heidentums? Aus den Quellen, die von der Verderbnis des alten Heidentums gespeist werden?"

[32:57] Die Schüler müssen Schriftstellen studieren, die widerspruchslos dafür gelten, die Grundsätze der Moral keine Rücksicht nehmen. Lasst uns darüber nachdenken, mit welchen Büchern ernähren sich unsere Kinder?

[33:25] Gottes Wort warnt uns, 1. Petrus 5,8: "Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." Und Gott sagt uns hier ganz deutlich, nach diesem Text habe ich vorhin gesucht: "Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pool sein, der mit Feuer und Schwefel brennt."

[33:59] Vielleicht denkt der eine oder andere: Ist das ein harter Text? Und ich sage mir: Wow, ist das Liebe. Gott warnt uns davor, damit wir nicht dort landen. Er geht so offen mit uns um, weil er uns liebt. Er möchte uns davor schützen. Er möchte, dass wir mit unseren Kindern, mit unseren Familien gerettet werden. Ich finde das so großartig, diese unglaubliche Liebe Gottes.

[34:37] Als unsere Kinder klein waren, bekamen sie aus einem Kinderbuchverlag eine Menge Bücher geschenkt. Es arbeitete dort jemand, den ich sehr gut kannte, und sie bekamen Naturbücher, Bücher mit Allgemeinwissen, aber auch viele Märchenbücher. Und ich habe damals gedacht: Also, wenn ich schon Zeit mit den Kindern verbringe, warum soll ich ihnen unwahre Geschichten vorlesen? Viele sagen, na ja, die sind charakterbildend, aber die Bibel ist voll von charakterbildenden Geschichten und so spannend, dass wir ihnen nicht unwahre Geschichten erzählen müssen.

[35:20] Und so entschied ich mich dann: Okay, ich werde sie nur mit wahren, nur mit wahren Wegen bilden.

[35:40] Wir haben doch eine sehr gute Messlatte in Philipper Kapitel 4, Vers 8. "Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was lebenswert, was einen guten Ruf hat, sei seine Tugend, sei sein Lob, darauf zeigt Bedacht." Und diese Messlatte können wir an Spielzeuge, an Bücher, an CDs, an alles ansetzen.

[36:07] Nun, lasst euch von niemanden auf irgendeine Weise verführen, nach 2. Thessalonicher Kapitel 2, Vers 3.

[36:16] Wie schaut es jetzt aus mit CDs und DVDs? Eines unserer Kinder hatte eine Bibi-Blocksberg-Kassette zum Geburtstag geschenkt gekriegt. Und dann kam sie an und sagte: "Du, sag mal, ist das was für uns?" Sag ich: "Du, ich weiß es nicht. Ich muss mal hier nachschlagen, ob das Buch mal was sagt darüber." Also "Der Griff nach unseren Kindern".

[36:48] Und auf Seite 186 steht tatsächlich: "Jedes Abenteuer beginnt mit demselben Titelsong, der folgenden Text beinhaltet: Bibi Blocksberg, die kleine Hexe, kann so manches, wovon ihr träumt, und sie wird euch immer helfen, denn sie ist euer bester Freund." Wow, der beste Freund. Wer soll der beste Freund sein? Bibi Blocksberg, du kleine Hexe, komm und zeig uns, was du kannst. Und so weiter.

[37:24] Und dann haben wir gesagt: Okay, die legen wir jetzt mal rein, um zu sehen, ob das auch stimmt. Und wir haben sie reingelegt, und tatsächlich, dieser Song, der ist mit einer Musik begleitet, der ist tagelang noch durch den Kopf gegangen. Und jedes Mal, wenn die Kinder, also so eine Kassette hören, ist das der Titelsong. Was wird hier in die Herzen der Kinder geschrieben? Was für Wege werden hier dadurch gebildet?

[38:00] Elfie Donnelly, Autorin dieser Kinderserie Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, ist jedenfalls von dem Nujetsch-Gedanken gut fasziniert. Sie will nicht als Hexe verstanden werden, studiert ihr aber das Seed-Material, das Geisterbotschaften aus der jenseitigen Welt enthält. Und der Autor des Buches "Der Griff nach unseren Kindern" schrieb vor vielen Jahren, also vor über 20 Jahren: "Welche Spuren Bibi Blocksberg und ihre Ableger hinterlassen, wird erst voll zu Tage treten, wenn die Hörspielkinder 20 Jahre älter sind." Und die Hörspielkinder sind inzwischen 20 Jahre älter und wir merken, wir sind von der Rokultenwelle überrollt.

[38:51] Aber es ist auch wichtig, wenn wir christliche CDs kaufen, sie mit dem Text: "Alles, was rein, was wohl lautet", zu überprüfen. Denn wir hatten eine Kassette damals gekauft, und zwar behandelte es die Freundschaft zwischen David und Jonathan. Was wir aber nicht wussten, war, dass David und Jonathan nur am Rand erwähnt wurde. Saul wurde mit so einer aggressiven Stimme und dominanten Stimme gesprochen, dass wir uns wunderten, nach drei Tagen, dass unser Sohn auch so anfing zu reden. Bis wir dann drauf kamen, wodurch das kam.

[39:48] Also, selbst bei christlichen CDs müssen wir Gott fragen: Lieber Gott, ist es dienlich?

[39:57] Wir alle werden in dieser Zeit und in der Ewigkeit genau das sein, wozu uns unsere Gewohnheiten gemacht haben. Das Leben all derer, die gute Gewohnheiten angenommen haben, die in der Erfüllung ihrer Alltagspflichten zuverlässig sind, wird wie ein helles Licht sein, das seine leuchtenden Strahlen. Wenn aber Unzuverlässigkeit geduldet wird, wenn lasche Sitten sich festigen dürfen, dann liegt eine dunkle Wolke über der Zukunft dieses Lebens.

[40:37] Gewohnheiten, welche Gewohnheiten bringen wir den Kindern bei? Dieses Buch hier, "Wie führe ich mein Kind?". Es ist eine Goldgrube. Ein anderes Zitat drückt es folgendermaßen aus: "Das größte Unrecht, das man einem Kind oder Jüngling zufügen kann, besteht darin, zuzulassen, dass sie von schlechten Gewohnheiten gefesselt werden."

[41:11] Nun, wie schaut es aus mit Fernsehen? Ich war total überrascht, welche Gefahren viel Fernsehkonsum in sich birgt, selbst wenn man die christlichen Werte außen vor lässt. Manfred Spitzer belegt dies anhand von Studien und er sagt: "Bildschirme sind für kleine Kinder schädlich." Warum? In der reellen Welt sehen die Kinder einen Bagger und hören, wo es rattert. Sie bekommen also ein vollständiges Bild und können das Erlebnis richtig einordnen.

[41:56] Bildschirme dagegen liefern eine flache, verarmte Realität. Spitzer schreibt: "An Bildschirmen und Lautsprechern gemachte Erfahrungen sind anders als Erfahrungen mit den Dingen in der Welt, denn in den genannten Medien ist die visuelle und die akustische Information entkoppelt dargeboten. Es rattert nicht genau dort und meistens nicht genau dann, wo und wann sich etwas bewegt. Und wenn also der Benutzer die Welt noch nicht kennt und das Betrachten eines Bildschirms ergänzen kann, sind Bildschirme eher schädlich, weil dieser Vorgang keine klare Strukturierung im Gehirn herstellen kann. Sie können das, was sie sehen und hören, nicht richtig einordnen."

[42:59] Und er sagt: "Fernsehen ist in der Tat nicht harmlos, sondern umso schädlicher, je jünger die Zuschauer sind." Bildschirme produzieren Werte. Die Frage ist nur: Welche Werte produzieren sie? Wie viel Gewalt, Aggression, Unmoral, antisoziales Verhalten wird oft vermittelt? Und durch Anschauen werden wir verändert. Außerdem können diese sogar zu Ängsten führen, selbst Opfer von Gewalttaten zu werden.

[44:37] Und welche Werte vermittelt die Werbung? Denken wir an das Eis. Das Kind sieht es und möchte es haben. Es wägt nicht ab. Nun, welche Werte vermittelt aber die Werbung? Kinderfirmen sind mit übersinnlichem durchwachsen. Übersät eigentlich.

[44:11] Viel Fernsehen macht dick, krank und isoliert. Er begründet das auch in seinem Buch. Wer das nachlesen möchte, kann das gerne tun. Fernsehen schwächt die Aufmerksamkeit. Je mehr Zeit das Kind vor dem Fernsehen verbringt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der Grundschule an einer gestörten Aufmerksamkeit leiden. Wer viel fernsieht, lernt schlechter lesen, bekommt schlechtere Noten, ist weniger kreativ, nimmt Dinge eher oberflächlich auf.

[45:00] Ich erinnere mich an einen Elternabend in der 5. Klasse. Unser Sohn begann gerade mit Latein. Und der Lateinlehrer sagte unserer ganzen versammelten Elternschaft: "Gehen Sie jeden Abend mit Ihrem Kind die Lateinvokabeln noch einmal durch. Aber lassen Sie es hinterher nicht mehr fernsehen, sonst sind die Vokabeln wie weggewischt." Interessant.

[45:28] Nach dem Üben der Lateinvokabeln sollen wir nicht mehr fernsehen. Wie schaut es aber aus, wenn wir Andacht machen? Wenn wir Andacht gemacht haben, schauen wir kein Fernsehen, sonst ist all das, was wir durch die Andacht gemacht haben, wie weggewischt. Aber wie schaut es aus, wenn das Kind zuerst fernsieht und dann Andacht macht? Meinen wir wirklich, dass sich die Kinder nach diesen vielen Bildern auf die Andacht konzentrieren können?

[46:16] Aber auch selbst wir Erwachsenen, wir wissen ja, dass die Hirnforschung entdeckte, dass das Gehirn nach kurzer Fernsehzeit in den Alpha-Zustand fällt. Das heißt, der kritische Verstand und das logische Denken werden ausgeschaltet. Der Wächter an der Pforte zum Unterbewusstsein, der praktisch die unerwünschten Inhalte vor dem Eindringen abhält, ist in dieser Phase der Mensch viel manipulierbarer als sonst.

[46:52] Die Frage ist nur: Wovon, wer oder was beeinflusst nun den Menschen? Elwhaid schreibt: "Der Fürst der Finsternis, der so lange die Kräfte seines gewaltigen Geistes..." Eine Gegenüberstellung der Werte, die das Fernsehen vermittelt, und der Werte, die die Bibel vertritt, finden wir in dem Buch von Dona Havernicht, "Wie man Kindern Werte vermittelt", auf Seite 68, hochinteressant.

[47:38] Sie schreibt in dem Buch "Auf dem Weg zum Glauben" folgendes: "Wir müssen bereit sein, uns eine wichtige Frage zu stellen: Was sehen unsere Kinder zu Hause? Was hören sie? Das alles beeinflusst ihre geistliche Entwicklung stark. Überprüfe die Bücher, die Zeitschriften, die Musikkassetten und CDs, die Videos und Fernsehsendungen. Was für Bilder zeigen wir ihnen? Vermitteln sie dieselben Werte, die wir predigen? Kinder sind sich der Diskrepanz zwischen dem, was wir verkünden und dem, was wir ausleben, schmerzhaft bewusst. Sie werden wahrscheinlich eher unseren Lebensstil nachahmen."

[48:38] Sie schreibt weiter: "Unsere Bemühungen um das geistliche Wachstum unserer Kinder wären eher von Erfolg gekrönt, wenn wir ständig im Hinterkopf behielten, dass es ein Gesetz der geistigen wie auch der geistlichen Natur ist, dass wir, indem wir uns mit einer Sache näher beschäftigen, umgewandelt werden."

[49:06] Nun, was tun? Ich denke, dass der liebe Gott uns noch einiges zeigen wird im Leben, mit unseren Kindern, in der Erziehung oder auch im eigenen Leben, welchen Weg wir gehen sollen. Und für mich waren die Epheser ein sehr großes Vorbild. Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und berechneten, was sie wert waren und kamen auf 50.000 Silbergroschen. So viel Geld in Sand gesetzt? Wirklich in Sand gesetzt?

[49:54] Ist nicht viel schöner oder wertvoller, eine innige, ungestörte Beziehung zu unserem Heiland zu haben? Kann das irgendetwas auf dieser Erde aufwiegen?

[50:09] Und ein weiterer Faktor ist die Zeit. Wenn wir vor dem Fernseher sitzen, eine Stunde, eineinhalb, und hinterher fragen wir uns: Meine Güte, was habe ich jetzt davon? Zeit ist weg. Es gibt auch gute Sendungen, aber es gibt sicher auch Sendungen, auf die wir gerne verzichten können. Wir haben seit knappe 30 Jahren keinen Fernseher mehr. Und ich muss sagen, wir sind glücklich auch ohne.

[50:48] Computerspiele, Internet. Wie steht es eigentlich mit dem Internet? Chatten, Facebook, Handy. Also, wir alle genießen die Vorteile, die uns die neuen Medien bieten. Doch leider dienen sie uns nicht nur zur Information, sondern sind größtenteils auch Miterzieher und beeinflussen sehr wesentlich die Wertevorstellungen und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen. Und daher gehört es zur Erziehungsaufgabe von Eltern, ihren Kindern den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln und sie vor potenziellen Gefahren zu schützen.

[51:30] Es wird oft behauptet, dass der Computer ein wunderbarer Vokabeltrainer ist. Das mag sein. Aber das Problem ist, dass das Ballerspiel oder die verbotene Internetseite ebenso leicht angeklickt ist, wie die Vokabeltrainingssoftware.

[51:51] Spitzer schreibt: "Die Hersteller werfen immer neue, immer realistischere und leider auch immer gewalttätigere und geschmacklosere Spiele auf den Markt, auf denen mittlerweile Milliarden verdient werden." Er beschreibt doch die Brutalität dieser Spiele. Aber über diese Brutalität möchten wir heute Abend auch gar nicht reden. Es ist einfach schwierig, auch für viele junge Leute, davon loszukommen. So werden sie süchtig.

[52:27] Ein Fall ist mir bekannt von einer Bekannten, wo die Frau die Familie verlassen hat, weil der Mann nur Arbeit, Computerspiel, Schlafen, Arbeit, Computerspiel, Schlafen kannte. Das ist ein Fall, wo der Mann nur Arbeit, Computerspiel, Schlafen kannte. Ein anderer junger Mann verließ die Uni, weil er nur noch am Computer gespielt hat.

[52:54] Ein weiterer bedenklicher Punkt bezüglich Internet kommt noch hinzu: die Pornografie. Also, ich bin mir sicher, dass keiner von uns sein Kind in einen Erotikshop gehen lassen würde. Doch unsere Kinder können mit nur einem Mausklick im Internet weitaus schlimmere Bilder sehen als diese.

[53:18] Die erste detaillierte Studie im deutschsprachigen Raum zum Thema sexuelle Viktimisierung im Internet-Chatroom wurde im Jahr 2005 am Sozialpsychologischen Institut der Universität Köln durchgeführt. Also, sexuelle Viktimisierung bedeutet ungewolltes sexuelles Anmachen im Chat, erhalten von pornografischem Material, aufgefordert werden zu sexuellen Handlungen vor der Webcam.

[53:48] Es ist unmöglich. Die Untersuchung hat das Chatverhalten von 1700 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 11 mehrerer weiterführender Schulen im Raum Nordrhein-Westfalen analysiert. Also Gymnasium, Realschule, Gesamtschule, Berufsschule. Und die Studie zeigt deutlich, dass etwa 70 Prozent aller Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren regelmäßig Chatrooms besuchen. Ein Drittel sogar mehr als einmal täglich.

[54:35] Und die Studie zeigt auch deutlich, dass der Austausch pornografischen Materials sowie sexuelle Übergriffe auf Minderjährige im virtuellen Raum keine Ausnahme sind, sondern dieses Phänomen zunimmt. Und hier heißt es auch: Von allen befragten weiblichen Chatterinnen zwischen 10 bis 19 Jahren berichtete fast jeder Zweite bereits von einem anderen Chatteilnehmer gegen ihren Willen nach sexuellen Dingen gefragt worden zu sein. Bei den Jungen trifft dies auf jeden vierten Chatter zu. Auch gab etwa jeder zehnte der befragten Chatterinnen an, bereits ungewollt von einem anderen Chatteilnehmer vor der Webcam auszuführen.

[55:30] Pornografisches Material in Form von Fotos oder Filmen erhalten Jungen etwas häufiger als Mädchen. Was für eine Tragödie. Die Möglichkeit, dass der erste Kontakt mit der Thematik Sexualität sowie die ersten sexuellen Erfahrungen über das Internet stattfinden, sind groß. Und es hat eine negative Auswirkung auf die Vermittlung sexueller Werte und Normen bei Kindern und Jugendlichen. Die Gefahr sollte nicht unterschätzt werden. Denn was sie dort erleben, nehmen sie hinein in die Ehe. Wie viele Ehen leiden darunter, weil einer der Partner Pornosüchtig ist.

[56:27] Sogar Vergewaltigungen können vor der Webcam stattfinden und in Chatrooms übertragen werden. Das heißt, die Kinder chatten und können sogar Vergewaltigungen miterleben. Mittlerweile hat sich dieser Austausch auf Facebook verlagert.

[56:48] Erst am Montag, den 21. Januar dieses Jahres, hatte die Landesanstalt für Medien NRW eine Studie präsentiert, wonach gerade jüngere Jugendliche dazu neigen, sehr viele persönliche Informationen, darunter auch Fotos, in sozialen Netzwerken zu teilen. Und welche Auswirkungen hat das? Nun, wenn ein Mädchen ihren Freundinnen den neuen Bikini präsentieren will, macht sie ein Foto und stellt es in Facebook ein. Was aber die wenigsten davon ahnen ist, dass viele dieser Fotos auf Pornoseiten landen.

[57:33] So eine britische Studie. Und die Opfer haben keine Chance, sie zu löschen. Laut Untersuchung der Internet Watch Foundation geschieht das mit 88 Prozent aller sexuell anzüglichen Fotos, die Jugendliche in sozialen Netzwerken wie Facebook hochladen. Die Internet Watch Foundation ist eine halbstaatliche britische Organisation, die sich dem Kampf gegen Kinderpornografie verschrieben hat. Sie analysierte über vier Wochen 12.000 freizügige Fotos und Videos von Jugendlichen und stellte fest, dass mehr als 10.000 davon später auf einschlägigen Seiten im Internet zu finden waren.

[58:27] Das ist also unglaublich. Die Jugendlichen bekommen zunächst nichts davon mit und doch, merken sie, können sie es nicht mehr rückgängig machen. Die Kopien bleiben im Netz und deswegen müssen Jugendliche dafür sensibilisiert werden, dass sie die Kontrolle über online gestellte Fotos verlieren können, gewarnt werden. Also, um die Fotos zu finden, wird da eine spezielle Software eingesetzt und die Anwendungen suchen.

[59:03] Die Internet Watch Foundation zitiert in ihrer Studie mehrere anonyme Opfer und eine Befragte sagte zum Beispiel: "Ich bedauere es, so naiv gewesen zu sein, solche Fotos von mir hochzuladen und versuchte, es zu vergessen." Das ist aber nicht der Fall. Das Problem ist, dass die Anwenderinnen und Anwender diese Fotos hochladen und versuchten, es zu vergessen. Aber Freunde haben sie darauf aufmerksam gemacht und sie sagte: "Ich habe so viel Häme ertragen müssen wegen dieser Fotos, dass ich in Depressionen gefallen bin. Ich habe sogar über einen Selbstmord gesprochen."

[1:00:03] Das Problem dabei ist, dass die Kinder, die in diese Schlinge Satans hineingeraten, nicht mit ihren Eltern darüber sprechen. Nur 9% der victimisierten Kinder und Jugendlichen reden mit ihren Eltern oder anderen Erwachsenen darüber, weil sie Angst haben, dass sie dann gar nicht mehr ins Internet dürfen. Ein Teil der Opfer versucht, die sexuellen Übergriffe zu verdrängen und sie emotionsorientiert zu verarbeiten.

[1:00:39] Das Problem dabei ist nur, dass die Gefahr für mögliche emotionale und oder psychosomatische Folgen sehr groß ist.

[1:00:52] Die Frankfurter Rundschau berichtet am 26. September 2011, dass 560.000 Deutsche internetsüchtig sind. Und weitere 2,5 Millionen werden demzufolge als problematische Internetnutzer eingestuft. 2011, wir haben 2013, wahrscheinlich ist diese Zahl noch gestiegen. Und besonders gefährdet sind junge Leute zwischen 14 und 24 Jahren.

[1:01:31] Internetsucht zeigt sich aus der Sicht der verantwortlichen Wissenschaftler der Universitäten Lübeck und Greifswald an mehreren Merkmalen. Die Betroffenen sind reizbar, schlecht gelaunt, leiden unter Angst und um nicht offline gehen zu müssen, gehen sie nicht einmal mehr zur Arbeit oder zur Schule. Und vernachlässigen Freunde oder Familien und verwahrlosen teilweise sogar körperlich.

[1:02:04] Und ich habe mich gefragt, wo ich das Ganze gelesen habe, hat der Geisterweissaugung dazu auch? Und ich war verblüfft. An den Kiosken werden Bilder von nackten Frauen zum Verkauf angeboten. Auch in Fotogeschäften und Buchläden findet man ekelregende Bilder. In unserer Zeit treibt das Böse Blüten. Die Lust und Leidenschaften werden durch solches Anschauen und Lesen verstärkt. Das Herz wird verunreinigt. Verderben die Moral und bringen fehlgeleitete, verblendete Menschen dazu, ihre leidenschaftlichen Gelüste ausufern zu lassen. Sünden und Verbrechen folgen. Sie ziehen Wesen, die nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden, auf die Stufe der Tiere herab und stürzen sie schließlich ins Verderben.

[1:03:01] Satan arbeitet in diesen letzten Tagen besonders darauf hin, den Geist der Jugendlichen zu erobern, um sie auf seine Seite zu ziehen. Deswegen soll er die Leidenschaften der Jugendlichen verunreinigen und sie zu unreinen Taten verführen. Das ist das Problem. Satan arbeitet daran, egal wodurch, egal wie, um den Geist der Jugendlichen zu erobern, um sie auf seine Seite zu ziehen.

[1:03:35] Deswegen müssen Eltern informiert sein, was ihre Kinder sehen. Wir können unsere Kinder nicht vor jeder Gefahr beschützen. Aber es ist wichtig, wo es nur möglich ist, Fachposten aufzustellen. Wenn das Kind einmal pornografische Bilder gesehen hat, wird es sie schwer aus seinem Kopf löschen können.

[1:03:59] Nun, wir haben das Problem des Internets kurz angeschnitten. Die Gefahren sind ja vielfältig. Und dennoch brauchen wir den Computer. Deswegen ist es wichtig, dass wir unseren Kindern beibringen, verantwortungsbewusst damit umzugehen. Und dazu gehört auch, dass sie über Risiken und Gefahren informiert sind. Genauso wie wir sie lehren, die Gefahren beim Straßenverkehr zu beachten, oder wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollten, müssen sie auch wissen, wie sie sich mit dem Computer verhalten sollen. Deswegen ist auch das Thema von morgen wichtig, um hier Grundlage für die Kinder zu legen.

[1:05:02] Kluge Eltern werden also den Computer zum Beispiel ins Wohnzimmer stellen und nicht ins Kinderzimmer. Einen festen Rahmen für die Dauer und Art der Internetnutzung festlegen. Filtersoftware für anrückige Seiten installieren. Diese Software erkennt bzw. versperrt den Zugang zu diesen bestimmten Seiten. Das ist vor allen Dingen für jüngere Kinder sehr wichtig, wenn wir jüngere Kinder haben.

[1:05:44] Ohne das entsprechende Computerprogramm, das derartige Seiten blockiert, geraten 90% der Kinder zwischen 11 und 17 Jahren zufällig auf pornografische Seiten im Internet. Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren sind die größte Gruppe der Konsumenten von Internetpornografie. Kinder zwischen 12 und 17 Jahren sind die größten Konsumenten.

[1:06:20] Bei älteren Kindern und Jugendlichen bietet natürlich dieses Programm keinen hundertprozentigen Schutz. Da junge Menschen in einem gewissen Alter das Programm entweder umgehen können oder aber sie gehen zu einem Freund oder ins Internetcafe. Deswegen ist es wichtig, den Kindern täglich Maßstäbe zu lehren. Von Zeit zu Zeit prüfen, welche Seiten auf dem Computer aufgerufen werden.

[1:06:56] Kluge Eltern werden auch ihre Kinder anhalten, ein gesundes Misstrauen und eine Vorsicht zu entwickeln. Denn die Chat-Surfer schneiden die IP-Adresse mit und speichern sie. Über die IP-Adresse kommt der Chat-Betreiber zu deinem Provider. Dieser speichert wiederum deine Telefonnummer, mit der du dich eingewählt hast, usw. Ich bin auf diesem Gebiet auch nicht so fit drauf, aber es gibt Geschwister unter uns, die wir ansprechen können, meistens die Brüder, die uns da weiterhelfen können.

[1:07:32] Kluge Eltern werden dafür sorgen, dass im Profil keine Daten und Fotos eingestellt werden, die Rückschlüsse auf die Identität zulassen. Oft geschieht es auch, dass Kinder alleine chatten dürfen. Die Kinder, die über die zerstörerischen Folgen der falschen Internetanwendung aufklären. Das sollte auch die Aufgabe der klugen Eltern sein.

[1:08:05] Das Problem ist, dass Kinder Chat-Bekanntschaften schon nach kurzer Zeit zu Vertrauenspersonen machen. Dann nehmen sie Kontakt auf über Telefon, E-Mail oder sogar machen ein Chat-Betreuungsprogramm. Das Problem ist, dass ein Mann, der bereits über 40 ist, sich als 16-Jähriger ausgeben kann. Und dass das auch geschieht. Deswegen ist es sehr wichtig, mit unseren Kindern offen zu reden und auch hier Wachposten aufzustellen, soweit es uns möglich ist.

[1:08:56] Und diese Gewaltdarstellung und Pornografie kann mittlerweile sogar aufs Handy übertragen werden. Wie wir wissen, durch diese neuen, modernen Möglichkeiten ist das auch möglich. Aber Gott gibt uns Weisheit. Wir haben es am Anfang gelesen. Er verspricht uns Weisheit, wenn wir danach suchen.

[1:09:26] Ich habe hier einen sehr schönen Brief entdeckt von einer Mama, die ein Handy ihrem 13-jährigen Jungen geschenkt hat bzw. anvertraut hat. Und dazu hat sie Regeln mitgegeben. Sehr weise Regeln. Ich habe einige Kopien dabei. Wer sich dafür interessiert, kann am Anschluss eine Kopie haben. Wir wollen diese Regeln hier nicht betrachten. Das würde den Zeitrahmen sprengen.

[1:10:05] Kindergarten. Ich möchte nicht viel darauf eingehen. Ich möchte nur ein paar Fragen aufwerfen. Sind die Kindergärtnerinnen treu geistliche Vorbilder? Beschäftigen sie unsere Kinder nach biblisch fundierter Grundlage? Das heißt, lernen sie teilen, vergeben, Rücksicht nehmen? Welche Freundschaften können unsere Kinder im Kindergarten knüpfen? Welche Ausdrucksweise haben diese Freunde? Mit welchen Spielzeugen spielen diese Freunde? Welche Traditionen werden im Kindergarten hochgehalten? Welche Musik, Hörspiele hören sie im Kindergarten? Wie sehen die Back- und Kochtage im Kindergarten aus? Welche Pfade werden in den Kindergarten gebildet?

[1:11:23] Stellen wir uns doch einmal die Frage, einfach die Frage: Ist es wirklich Gott gewollt, dass unsere Kinder von diesen Personen erzogen werden? Oder sind wir als Mütter und Väter von Gott dazu aufgerufen?

[1:11:45] Die Schule. Unser letzter Punkt. Außer der unbiblischen Lehre der Evolution kommt der Einfluss der Freunde und auch mittlerweile die antibiblische Sexualkunde hinzu. Beziehung Mann zwischen Mann und Mann, zwischen Frau und Frau. Außerdem werden in den Schulen nicht nur hin und wieder mal Märchen erzählt oder Mythen und Sagen, sondern die 5. und 6. Klasse ist im Deutschunterricht nur mit solcher Literatur.

[1:12:43] Ja, ich habe was Leute gehört, ihr wollt hier auch eine Schule aufmachen. Also, ich wünsche Gottes Segen und es ist wirklich ein sehr, sehr wichtiger Teil, weil wenn die Kinder in die Schule gehen und mit all den Dingen beschäftigt werden, wie sollen sie dann richtige Entscheidungen treffen? Ich weiß aber auch, wenn die Kinder heimkommen, ist es immer ein Zurückziehen, ständiges Zurückziehen und auf die eigentliche Charakterbildung kann man wenig Wert drauf legen.

[1:13:37] Ich weiß, es sind bestimmt auch Leute im Livestream, die sich fragen: Was kann ich tun? Wie soll ich das machen? Ich denke, die beste Antwort ist einfach die Frage: Gott. Gott hat bestimmt nicht für jeden den selben Weg, aber frag Gott, was Gott für dich, für deine Familie möchte. Ich möchte kein Katalog aufstellen, aber Gott soll, möge jedem, der die Frage hat, was kann ich tun, auch die Antwort geben.

[1:14:16] In vielen Schulen werden die Stillübungen und Fantasiereisen eingesetzt. Hier haben wir das kleine Büchlein von Franzke. Ähm, es ist ein sehr gutes Büchlein, das uns die Augen öffnet. Stillübungen und Fantasiereisen. Ich denke, das ist für uns alle ein Begriff. Die Kinder sollen die Augen schließen, die Gedanken loslassen, meditative Musik wird gespielt, ein Text mit einer suggestiven Stimme vorgetragen und dann sollen die Kinder selbst schweben sehen durch eine Öffnung und sollen sie wieder durch die Öffnung zurückkommen.

[1:15:04] Franzke schreibt: "Stillübungen und Fantasiereisen öffnen tatsächlich Türen zu unsicheren Welten, aber niemals zu inneren Welten." Man soll sich entspannen. Wo finden wir Entspannungsübungen? Im autogenen Training. Das wurde von H.J. Schulz aus der Hypnose entwickelt. Autogenes Training ist nichts anderes als eine für den Westen entwickelte Form der Meditation und Selbsthypnose.

[1:15:37] Ich kann mich erinnern, unser Sohn war in der K12, also in der vorletzten Gymnasiumklasse, als er heimkam und hat erzählt, dass der Deutschlehrer den Deutschunterricht nach der sogenannten Suggestopädie abhalten möchte und die Kinder sollten dann entscheiden, ob sie das möchten oder nicht. Das heißt also, die Fenster wurden verdunkelt, sie sollten Decken mitbringen, der Lehrer hat seinen Unterricht vorgetragen und danach sollte der Unterricht ins Unterbewusstsein hineingelehrt werden. Was glaubt ihr, wie viele Schüler dagegen waren? Ein einziger.

[1:16:20] Deswegen ist es wichtig, vor morgen Nachmittag, dass die Kinder auch wissen, nicht mit der Masse mitzugehen. Sind die starken Leute, sondern wenn es sein muss, auch gegen die ganze Klasse aufzustehen, um für Gott ein Zeuge zu sein. Das ist sehr, sehr wichtig. Aber dafür müssen wir natürlich Zeit mit unseren Kindern verbringen.

[1:16:53] Franzke lässt uns auch wissen, welche Gefahren eben hinter diesen Stillübungen stecken. Er beschreibt Erlebnisberichte, er beschreibt die rechtliche Seite der Religionsfreiheit. Ja, wir können uns informieren. Kinder werden durch diese Fantasiereisen okkult belastet und bereits in den Kindergärten werden sie zur dunklen Seite geführt.

[1:17:29] Zum Beispiel über Mandalas schreibt Franzke auch. Sind in der Regel kreisförmige Bilder. Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und heißt heiliger oder magischer Kreis. Die meisten Mandalas sind ohne jeden Zweifel religiöse oder okkulte Symbole. Die Mandala-Literatur verweist regelmäßig auf Indianer, Schamanen, Yogis, tibetische Mönche, aber auch auf Hexen und so weiter. In dieser Zeit wurde Mandalas von dem Psychologen Jung für den Westen entwickelt, nachdem er jahrelang mit drei Geistwesen kommuniziert hatte und täglich in Trance mit dem Malen von Mandalas in die jeweilige Welt reiste, jenseitige Welt reiste, um sich wissenschaftliche Inspiration von seinen Geistführern geben zu lassen.

[1:18:32] Ja, wir sind zwar Thessalonicher 2, Vers 9 und 10 heißt: "Der Böse wird kommen, um in mächtigen Taten und verlogenen Zeichen und Wundern das Werk des Satans zu tun, mit üblen Täuschungen wird er die Menschen verführen, die ihrem Verderben entgegen gehen, weil sie nicht an die Wahrheit glauben wollen, die sie retten könnte."

[1:18:59] Wir brauchen keine Angst haben. Wir möchten nur unseren Willen Gott ganz geben, weil diejenigen werden nur den üblen Täuschungen anheimfallen, die nicht an die Wahrheit glauben wollen. Und leider gibt es nur wenige, die eine richtige Vorstellung haben von der täuschenden Macht des Spiritismus und von der Gefahr, seinem Einfluss zu unterliegen. Wir bagatellisieren das oft sehr gerne, aber die Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, steht unmittelbar bevor.

[1:19:44] Jetzt kommt wieder das Schöne: "Satan kann jedoch sein Ziel nur erreichen, wenn die Menschen freiwillig auf seine Versuchungen eingehen." Wir müssen nicht Verführte sein. Ein größerer, ein mächtiger als Satan will uns Schutz und Hilfe geben. Wie wir am Anfang schon gelesen haben: "Gott würde eher alle Engel des Himmels senden, sein Volk zu beschützen, als einen, der ihm vertraut, Preis zu geben, damit Satan ihn überwinde."

[20:20] Das ist einfach für mich ein unglaublicher Trost. Und Gott verspricht in Offenbarung 3, Vers 10: "Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen." Und die Menschen werden mit Gottes Hilfe in Treue aus. Von ihnen heißt es, dass sie Männer mit stählerner Grundsatztreue waren. Niemals sollten sie mit Götzen-Dienern Kompromisse eingehen. Im Glück und Unglück ehrten sie Gott, und Gott ehrte sie. Die Meister und nicht Sklaven von Umständen sind, die einen weiten Gesichtskreis, Klarheit der Gedanken und den Mut ihrer Überzeugung besitzen.

[21:29] Weil wir unser Leben ganz, nicht 99 Prozent, 100 Prozent Gott, wird uns ganz sicher den Sieg schenken.


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