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In diesem Vortrag werden die wissenschaftlichen Theorien zur Entstehung des Universums und des Lebens kritisch beleuchtet. Ronny Schreiber vergleicht die Urknalltheorie mit der Schöpfungslehre und hinterfragt die wissenschaftlichen Erklärungen für die Entstehung von Sternen, Galaxien und der Erde. Anschließend wird die Geologie unter die Lupe genommen, wobei die Datierungsmethoden und die Interpretation von Gesteinsschichten kritisch hinterfragt werden. Der Vortrag regt zum Nachdenken über die Grenzen wissenschaftlicher Erklärungsmodelle an.


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Serie: „Schafft Wissenschaft Wissen?“

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Transkript

[0:00] Vertraue und glaube, es hilft und heilt die göttliche Kraft!

[0:30] Ja, hallo und guten Abend auch von meiner Seite. Ich freue mich über all die Gäste, die hier sind. Ich freue mich über unsere Zuschauer im Livestream. Ich grüße euch ganz herzlich. Heute zu einem, eigentlich zu zwei ganz interessanten Vorträgen. Christopher hat schon angekündigt, wir werden heute über Sterne sprechen. Wir werden heute über Steine sprechen und die Themenbereiche Astronomie und Geologie damit heute Abend besprechen. Morgen Abend wird es um Paläontologie und auch um Zoologie gehen, also mehr in dem Bereich der Pflanzen und Tiere und der Fossilien. Ich denke, jetzt hört man mich vielleicht auch im Livestream. Herzlich willkommen, schön, dass ihr dabei seid. Ich habe gerade angekündigt, worum es gehen wird heute und morgen. Ihr habt es nicht mitbekommen, lasst euch überraschen. Wir werden jetzt gleich ein paar interessante Theorien anschauen, genau genommen eigentlich zwei Theorien. Es gibt zwei Theorien, wie denn das Weltall entstanden ist. Eigentlich gibt es eine ganze Vielzahl von Theorien, wie alles entstanden ist, aber es gibt zwei große Dinge. Warum ich mich mit dem Thema beschäftige, also ich bin weder Astronom noch bin ich Geologe, ich bin auch kein Paläontologe und ein Zoologe bin ich auch nicht. Ich bin ein Ingenieur. Ich habe diese Dinge also im Kern nicht gelernt, wie ich zum Beispiel die Steine anschaue, nicht an einer Universität, das habe ich mir selbst beigebracht. Ich habe ein paar Bücher dazu gelesen, habe mich mal umgeguckt, was die Wissenschaftler dazu sagen und als Ingenieur wurde mir beigebracht, wie kann ich denn nun rauskriegen, was ist plausibel und was ist nicht plausibel. Also welche Theorien sind annehmbar und welche sind nicht annehmbar. Welche Theorien sind belegbar und welche sind nicht belegbar. Und das habe ich mal gemacht mit der Theorie der Evolution und auch mit der Theorie der Schöpfung. Denn das sind die beiden großen Theorien, die wir heute haben. Also wie ist alles entstanden, woher kommt der Ursprung. Da gibt es einmal die Theorie des sogenannten Big Bang, des Urknalls. Besagt, am Anfang war nichts da und dann gab es einen Knall und plötzlich war alles da. Und das zweite ist die Theorie der Schöpfung. Das heißt, ein allmächtiger Gott hat am Anfang alles geschaffen, am Anfang war nichts da, dann wurde alles geschaffen. Und es gibt auch viele andere Theorien. Es gibt zum Beispiel Menschen, also ich muss sagen, der Großteil der Wissenschaftler ist im linken Bereich zu finden, in dieser Big Bang Theorie. Und der zweitgrößte Teil dieser Wissenschaftler ist in dem Schöpfungsgedanken zu finden. Viele andere Wissenschaftler sind nun irgendwo, auch irgendwo dazwischen. Und immer mehr Wissenschaftler gehen von dieser Big Bang Theorie weg und suchen neue Bereiche, weil sie merken, diese Big Bang Theorie, die hakt irgendwo. Und da gibt es jetzt viele Annahmen, zum Beispiel diese neue Annahme von diesem Designgedanken. Also alles, was wir sehen in der Welt und alles, was wir sehen im Weltall, scheint Design zu sein. Jetzt wäre es natürlich vereinbar mit dem Schöpfungsgedanken, aber einige Wissenschaftler sagen, vielleicht war da eine andere außerirdische Kraft, irgendein außerirdisches Wesen am Werk, das hier eine Erde gebaut hat und viele andere Dinge. Das löst das Problem allerdings nicht, wie alles entstanden ist, es schiebt es nur auf einen anderen Planeten. Ich möchte die Theorie mit euch heute Abend mal betrachten und ich möchte anfangen, die Theorie des Big Bangs anzuschauen, die Theorie des Urknalls. Danach schauen wir mal ein bisschen rein in die Schöpfungsgedanken und vergleichen diese beiden Theorien miteinander.

[4:03] Also wir wollen mit dem Weltall beginnen. Es geht jetzt um Astronomie, wie ist alles entstanden. Hier im Bild sehen wir gerade den Andromedanebel. Andromeda ist eine Galaxie, also eigentlich unsere nächste Galaxie. Also eine Galaxie ist eine große Ansammlung von Sternen. Wir zum Beispiel leben auch in einer Galaxie, wir leben irgendwo am südöstlichen Rand der Milchstraße. Das ist auch eine Galaxie mit lauter Sternen drin, also Sterne wie unsere Sonne. Einige sind kleiner und einige sind viel, viel größer. Und in unserer Galaxie, das ist so eine mittelgroße Galaxie, ist unsere Milchstraße, da haben wir ungefähr 300 Milliarden Sterne, also 300 Milliarden Sonnen. Und um diese Sonnen kreisen überall irgendwelche Planeten rum und um diese Planeten kreisen Trabanten, also Monde. Die Milchstraße hat ungefähr eine Ausdehnung von 100.000 Lichtjahren. Also das heißt, das Licht braucht 100.000 Jahre, um einmal durch die Milchstraße durchzufliegen. Und das Licht bewegt sich ungefähr mit einer Geschwindigkeit von 360.000 Kilometer pro Sekunde. Da kann man sich ungefähr vorstellen, wie groß diese Milchstraße ist. Denn das Licht 100.000 Jahre braucht, um einmal durchzukommen. Nun, diese ganze Galaxie, diese Milchstraße, ist umgeben von verschiedenen anderen Galaxien. Also innerhalb unserer Milchstraße gibt es ungefähr 300 Milliarden Sonnen mit ganz, ganz vielen Planeten drumherum und diese Monde. Und außerhalb dieser Milchstraße gibt es viele andere Galaxien. Die nächste ist der Andromedanebel. Also wir haben nochmal viele, viele Milliarden, also gerade in unserem sichtbaren Bereich, der nächstsichtbare, haben wir 50 Milliarden Galaxien, die auch nochmal jeweils viele, viele Milliarden Sonnen und Sterne haben mit ganz vielen Planeten drumherum. Da kann man sich ungefähr vorstellen, wie groß ist das. Der Andromedanebel ist ganz nah dran an uns. Die nächste Galaxie, der liegt direkt neben uns, der ist zweieinhalb Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Also das Licht braucht zweieinhalb Millionen Jahre, um von uns aus zum Andromedanebel zu kommen. Also jetzt hat man so eine Dimension, wie groß könnte das ganze Weltall sein. Also wir haben gar nicht erst eine Vorstellung, wie riesig dieses Weltall ist. Also selbst die nächste Galaxie ist so weit weg, dass selbst wenn wir uns den Gedanken machen, dass wir da mal hinfliegen wollen zur Andromeda-Galaxie und wir nehmen unsere heutige Technik und wir verbessern unsere heutige Technik unendlich weit und wir sagen, es wäre möglich, mit einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit zu reisen. Ein Zehntel der Lichtgeschwindigkeit. Es ist nicht möglich, aber wenn es möglich wäre, bräuchten wir immer noch 25 Millionen Jahre, um da hinzukommen.

[6:50] Aber schauen wir uns mal an, wie das alles anfängt. Jetzt haben wir so eine Vorstellung davon, wie groß dieses Weltall ist. Die erste Theorie sagt, wie ist es alles entstanden durch einen Urknall. Also am Anfang war nichts da und dann gab es einen Knall und alles war da. Nun die Urknall-Theorie, verschiedene Wissenschaftler fangen unterschiedlich an. Einige sagen, am Anfang war das ganze Universum, alles was wir heute kennen, auf die Größe eines Hühnereis reduziert, hat sich schnell gedreht und als das Ding explodiert, ist das ganze Weltall entstanden. Also alle Materie in der Größe eines Hühnereis. Andere Wissenschaftler sagen, es war wahrscheinlich kleiner als ein Atom. Und heute die neuesten Theorien sagen, es war wahrscheinlich noch kleiner als ein Atom, es war wahrscheinlich ein Punkt. Also es hat keine Dimension. Also es war buchstäblich nichts. Dann gab es einen Knall und dann war es da. Das ist die Theorie, wo alles herkam. Interessant ist, dass die Urknall-Theorie sozusagen der Ursprung dieser ganzen Evolution ist, dieser ganzen Evolutionstheorie. Sie muss irgendwo begründet liegen am Anfang und am Anfang steht dieser große Urknall. Plötzlich entstand alles. Wenn Sie heute rumgehen und die Eltern fragen, der Schüler, die heute in den Schulen sitzen und das lernen. Sie gehen zu den Eltern und fragen, können Sie Ihrem Kind die Evolutionstheorie beibringen? Auf wie viele Eltern meinen Sie stoßen, die in der Lage sind, Ihrem Kind das beizubringen? Kaum. Was interessant ist, das versteht auch kaum einer. Kaum einer versteht, wie diese Theorie funktioniert. Es sind ganz viele einzelne Cluster aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, die zusammengesetzt werden, aber keine oder kaum Verbindung haben. Deswegen ist es so unglaublich schwer, das überhaupt zu verstehen, was da passiert.

[8:39] Nun, die Urknall-Theorie besagt, und dazu will ich mal einen Stift nehmen und was zeigen, am Anfang war da also ein Punkt. Und von diesem Punkt aus, und den müssen wir uns jetzt vorstellen, irgendwo zwischen Hühnerei und Atom, von diesem Punkt aus hat sich nun das ganze sichtbare All ausgebreitet. Das heißt, Materie fliegt in alle Richtungen. Nachdem es einen großen Knall gab, flog die Materie überall hin. Und das Ganze wollen wir uns mal dreidimensional vorstellen. Also wir stellen uns vor, dass diese Pfeile auch nach innen gehen und nach hinten, wie eine Kugel. Es knallt von einer Mitte weg und das ganze All fliegt nun auseinander. Nun, was man jetzt erwarten würde, was passieren sollte, wäre, jedes Teilchen, das hier fliegt, entfernt sich von dem nächsten Teilchen, das hier fliegt, mit zunehmender Entfernung. Nach einiger Zeit wird dieses Teilchen hier sein und dieses Teilchen irgendwo hier oben. Hier haben wir einen Winkel drin und dieser Winkel besagt nun, dass diese Teilchen sich immer weiter voneinander entfernen. Und das in alle Richtungen. Das heißt, alle Teilchen, die am Anfang zusammen waren, driften nun auseinander. Ist das logisch, oder? Alle Teilchen driften auseinander. Und jetzt wird die Annahme getroffen, dass diese ganzen Teilchen, die jetzt irgendwo auseinander gedriftet sind, sich dann irgendwie mal gesammelt haben. Kurioserweise, wenn wir überlegen, was würde jetzt passieren, dann müsste jeder normale Menschenverstand sagen, diese Teilchen müssten jetzt im ganzen Universum verteilt sein. Und es gibt ein Prinzip, das nennt sich das kosmologische Prinzip. Und das kosmologische Prinzip besagt, dass das Weltall zur selben Zeit an jedem Raumpunkt und auch in alle Richtungen für große Entfernung gleich aussieht. Und wird auch räumliche Homogenität genannt. Also die Annahme, dass es in jeder Richtung gleich aussieht, heißt Isotropie. Diese Theorie hier besagt, und das ist ein physikalisches Gesetz, ein Prinzip, dass nach diesem Urknall das Weltall an jedem Punkt gleich aussehen muss. Es besagt, die Materie muss gleichmäßig verteilt sein. Macht ja eigentlich auch Sinn. Im Weltall, wir haben eine Explosion in einem Weltall und es gibt keinen Druck. Im Weltall ist buchstäblich nichts am Anfang da. Heute gibt es Teilchen im Weltall. Aber in der Vergangenheit wird gesagt, alle Materie war ja in einem Punkt zusammengefasst. Also keine Materie im Raum. Jetzt gibt es eine Explosion. Das heißt, all diese Teilchen fliegen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit voreinander weg. Und die Teilchen würden sie sich jetzt, eine Theorie hat jetzt besagt, diese Teilchen müssten sich jetzt einander anziehen und dann wieder zusammenfinden. Das Kuriose daran ist aber, dass es kein wissenschaftliches Modell gibt, wie das passiert sein soll. Denn die Kraft, die diese Teilchen voreinander wegbewegt, ist viel, viel größer als die Kraft, die sie zusammenbringt. Das heißt, diese Teilchen hätten sich niemals finden dürfen. Und all diese kleinen Teilchen müssten gleichmäßig im ganzen Weltall verteilt sein.

[11:59] Was wir aber tatsächlich sehen im Weltall, ist keine gleichmäßige Verteilung der Materie. Wir sehen Galaxien, wir sehen Sterne, wir sehen große Clusterwolken, also Ansammlung von Sternen oder Ansammlung sogar von Galaxien. Auch die Milchstraße ist in so einer Ansammlung von ein paar tausend Galaxien in so einem Cluster. Und es sieht nicht so aus, als wäre die Materie gleichmäßig verteilt, sondern überall sind irgendwelche Häufchen von Sternen, irgendwelche Häufchen von Galaxien. Und so sieht es im ganzen Weltall aus. Das Bild links zeigt uns dieses berühmte Hubble-Deepfield. Das ist aus der Milchstraße aus in eine Richtung geguckt, nicht in die Milchstraße rein, sondern aus der Milchstraße raus, vom Hubble-Teleskop aus. Und das ist ein etwas dunkler Fleck, wo nicht viele Sterne der Milchstraße im Weg sind. Da können wir direkt dahinter gucken. Da stören uns die Sterne nicht, die vor uns sind. Und selbst wenn wir dahin gucken, weit, weit raus ins Weltall, keine Homogenität. Also alles irgendwie. Nun, dafür hat diese Theorie keine Erklärung. Das ist da, aber wissenschaftlich gesehen darf das nicht da sein. Was wir sehen, darf nicht vorhanden sein. Diese Cluster, diese Galaxien und so dürften niemals entstanden sein, aus wissenschaftlicher Sicht. Trotzdem sind sie da.

[13:22] Nun, es gibt keine Theorie, die besagt, wie sich das gesammelt haben soll. Es gibt heute viele, viele, viele Gedankengespinste, die werden aber Jahr für Jahr wieder verworfen. Es kommen neue, wie alles sich gesammelt haben könnte. Nun, die Idee dabei ist, warum wird trotzdem noch festgehalten an diesem Urknall, wo doch eigentlich im Weltall alles dagegen spricht, was wir sehen. Nun, wenn man ins Weltall hineinguckt, dann sieht man, wenn man mit einem Teleskop schaut, die Verschiebung vom Licht. Es sieht alles so aus, wenn man sich die Sterne genau betrachtet, sehen die alle ein bisschen rot aus. Es gibt so eine Rot-Blau-Verschiebung. Das muss man sich so vorstellen. Es gibt verschiedene Wellenlängen von Licht, die wir sehen. Also Wellenlängen, die wir sehen, ist alles zwischen 700 und 400 Nanometern. Alles rechts davon ist zum Beispiel infrarotes Licht, oder aber weiter links, ultraviolett, sehen wir beide nicht. Das geht dann bis zur ganz feinen Welle und bis zur ganz weiten, also Radio, Funk, längere Wellen. Was wir nun sehen, ist, dass das Weltall rot ist. Nun, dieser Effekt, um den zu verstehen, was bedeutet es, dass das Weltall so rötlich wirkt? Das ist der gleiche Effekt wie der sogenannte Hall-Effekt. Vielleicht hat das schon mal jemand gehört. Das ist das, was wir vom Geräusch her kennen. Einige nicken, das freut mich, also einige kennen diesen Effekt. Das ist das, wenn wir zum Beispiel an einer Rennstrecke stehen und Autos fahren vorbei. Dann hören wir diese Fahrzeuge an uns vorbeirauschen. Schon mal gehört? Also das Geräusch am Anfang, dunkel, kommt auf uns zu, und dann wird es plötzlich heller. Andersherum, ein helles Geräusch kommt auf uns zu, dann wird es dunkler. Das ist, wenn etwas auf uns zukommt, wirkt es heller. Das liegt daran, dass der Motor immer das gleiche Geräusch hat. Er produziert bei der gleichen Drehzahl immer das gleiche Geräusch. Auch die Radumfänge, das Geräusch ist gleich. Theoretisch müssten wir den Wagen genau gleich vorbeifahren hören. Das tun wir aber nicht, weil das Fahrzeug sich mit einer definierten Geschwindigkeit auf uns zubewegt und damit die Welle zusammendrückt. Also wir hören ihn sehr hoch, wenn er auf uns zukommt. Fährt er vorbei, zieht er diese Welle in die Länge und wir hören ihn sehr tief, wenn er wegfährt. Und das Gleiche geht auch mit dem Licht. Kommt etwas auf uns zu, wirkt es blau. Geht etwas von uns weg, wirkt es rot. Die Welle ist einfach entweder zusammengedrückt oder auseinandergezogen.

[16:06] Und jetzt nimmt die Wissenschaft an, dass so ziemlich alles, was wir im Weltall sehen, rot ist, scheint sich alles von uns wegzubewegen. Alles scheint auseinanderzugehen. Das ist eine Möglichkeit und es kann sein, das Weltall dehnt sich aus, alles geht auseinander. Es bleibt noch eine zweite Möglichkeit, wann sich noch eine rote Welle ergibt. Die rote Welle würden wir auch dann sehen, wenn wir ins Weltall gucken und sich alle Teilchen umeinander drehen. Also etwas, was sich um uns dreht in einer Drehbewegung, sieht genauso rot aus, als wenn es sich von uns weg bewegt, weil auch die Welle gezogen wird. Und jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können sagen, entweder alles geht auseinander, was durchaus sein kann, oder aber alles dreht sich um uns rum oder alles dreht sich irgendwie durcheinander. Jetzt, um das zu beurteilen zu können, wir können es nicht wirklich untersuchen. Wir können eine Theorie aufstellen. Aber wenn beides möglich ist und wir gucken in das bekannte System, das wir kennen, das ist hier unser Sonnensystem, die Maßstäbe stimmen nicht, lediglich die Größen der Planeten stimmen zueinander, würden wir sagen, dreht sich hier was? Also ich meine, dreht sich die Erde? Ja. Dreht sich der Mond um die Erde? Ja. Dreht sich die Erde um die Sonne? Ja. Dreht sich die Sonne um das Zentrum der Milchstraße? Ja. Dreht sich die Milchstraße um andere Galaxien? Ja. Also scheinbar dreht sich alles. Jetzt könnte ich also mir überlegen, wenn ich alles, was ich sehen kann, alles, was ich sehe, dreht sich. Muss ich jetzt annehmen, dass alles das, was ich nicht sehe, sich nicht dreht, sondern auseinander geht? Oder ist es logischer anzunehmen, wahrscheinlich dreht sich irgendwie alles. Ich möchte kein Urteil fällen, wie es ist, aber für mich wirkt es wahrscheinlicher, dass sich das Weltall dreht. Dass sich die ganzen Galaxien, die ganzen Planeten, Sonne, alles umeinander dreht. So sieht es für mich aus. Aber dahingestellt, für mich drehen sich die Dinge im Weltall, weil das ist das, was ich untersuchen kann. Alles andere ist eine Philosophie.

[18:17] Wie geht diese Theorie dann weiter? Also was ist passiert, nachdem sich nun das Weltall ausgedehnt hat? Das heißt, am Anfang war da viel Energie. Das heißt, dieses Atom oder was auch immer das ist, diese ganze Materie, die am Anfang in einem Ball war, explodiert, zieht auseinander. Und ich habe jetzt viel Energie. Und diese Energie heißt, es wird, das ist ja die einsteinische Theorie, ihr kennt es wahrscheinlich, E ist gleich m mal c im Quadrat. Das heißt, aus dieser Energie kann Materie werden. Das heißt, es entsteht zum Beispiel Wasserstoff. Wasserstoff und die Wissenschaft nimmt an, Wasserstoff und Helium waren am Anfang da. Das heißt, es hat sich einfach mal geformt aus der Energie, die da war. Haben sich Wasserstoff und Helium geformt. Ohne das näher zu untersuchen, sagen wir einfach mal vielleicht. Nun gucken wir uns das Periodensystem an, das wir kennen. Links oben haben wir den Wasserstoff und rechts oben das Helium. Aber wir haben noch viele andere Elemente. Wenn wir durchgehen, hier haben wir Silizium, Kupfer, Silber, Gold, Quecksilber haben wir hier, ein flüssiges interessanterweise. Wir haben die ganzen Edelgase auf der rechten. Also eine ganze Menge verschiedener Elemente, die alle irgendwie entstanden sein müssen. Aber die Frage ist, wie entsteht denn, ich habe nur Wasserstoff und ich habe nur Helium, wie entsteht jetzt zum Beispiel Silizium? Was muss passieren, damit das entsteht?

[19:53] Wir wissen, dass sowas zum Beispiel auf unserer Sonne passiert. In unserer Sonne fusionieren Kerne miteinander. Also verschiedene Elemente drängen sich zusammen, werden mit Kraft aufeinander gedrückt und es entsteht ein neues Element. In dem Fall hier ein Beispiel, zum Beispiel wie wir das von Wasserstoff kennen, wie er in unserer Sonne zu Helium wird. Das heißt, man nimmt zwei Elemente und drückt sie mit einer unglaublichen Kraft aufeinander, dass sie miteinander fusionieren. Man hat ein neues Element. Das kann ich so oft machen, wie ich Lust habe, in Gedanken, kann ich diese ganzen Dinger zusammendrücken und kann mir alle Elemente damit bauen. Wenn ich Wasserstoff habe, kann ich mir Helium bauen, kann mir Sauerstoff bauen, kann mir Gold machen, ich kann mir alle diese Elemente bauen. Ich brauche nur eine Mordsenergie dafür. Das wurde ein paar mal versucht in Laboren und die ersten Versuche waren ganz interessant, weil dabei eine Mordsenergie frei wird. Fusioniere ich zwei Kerne miteinander, gibt es eine riesen Energiewelle, die frei wird und in den ersten beiden Versuchen sind die Labore komplett runtergebrannt. Also sind diese Kerne fusioniert und die Labore waren weg. Später hat es geklappt und das kann passieren.

[21:03] Jetzt ist die Frage, das soll entstanden sein im Weltall, in einem buchstäblichen Nichts, in einem Lernraum. Sollen Kerne fusioniert sein? Das überlegen wir uns hier mal. Also in der Atmosphäre, in der wir hier gerade sitzen, haben wir so ungefähr 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff. Die gute Nachricht ist, wir brauchen alle Sauerstoff zum Leben und 21 Prozent Sauerstoff reichen völlig aus für uns. Die schlechte Nachricht ist, die 21 Prozent Sauerstoff sind bei mir hier vorne und die 28 Prozent Stickstoff bei euch da hinten. Jetzt brauche ich nur kurz warten, gleich fallen alle um. Das ist nicht der Fall. Es gibt ein Gesetz in der Wissenschaft, das Gesetz der Entropie, das besagt, es wird alles miteinander vermischt. Das heißt, egal wo ich bin auf dem Planeten, überall werde ich in etwa den gleichen Sauerstoffgehalt haben. Das heißt, ich kann überall leben. Theoretisch müsste ich ja sagen, ich sitze hier und atme oder ich stehe hier und atme. Langsam müsste der CO2-Gehalt hier ansteigen, ich müsste immer umfallen. Aber das ist nicht der Fall. Es vermischt sich immer überall gleichmäßig. Diese Vermischung haben wir also auch im Weltall und alles ist gleichmäßig verteilt.

[22:15] Jetzt, wenn alles so schön gleichmäßig verteilt ist, jetzt stellt euch mal vor, jetzt kommen zwei Elemente auf die Idee zu fusionieren. Zum Beispiel zwei Sauerstoff-Elemente, die wir hier im Raum haben. Fusioniert es beide miteinander? Was müsste passieren? Eine Riesenenergie müsste diese beiden Dinger zusammendrücken. Jetzt können wir alle warten und warten mal ab, bis wir das erste Teil sehen, das mit einem anderen fusioniert. Wie oft habt ihr sowas schon erlebt? Noch nie. Noch nie haben wir das erlebt. Warum eigentlich nicht? Ich meine, warum werden hier nicht aus zwei Teilen eins? Weil es eine Monsterenergie benötigt, um diese beiden Dinger zusammenzudrücken, zu fusionieren. Es kommt einfach nicht vor. Und dabei haben wir hier in unserer Atmosphäre schon ein Bar Druck. Und wenn wir in die Tiefsee gehen, haben wir bis zu 1000 Bar Druck. Aber da fusioniert überhaupt nichts. Nun, diese Fusion soll aber in dem Weltall stattgefunden haben, wo einfach mal nichts ist. Da sollen sich also durch diese Fusionsketten die Sterne gebildet haben. Aber was sollte denn zwei Teile dazu bewegen, in dem Weltall von nichts zu fusionieren? Also ich meine, es muss jemanden geben, der die Teile zusammendrückt. Es muss eine Energie geben, die darauf einwirkt, dass sich zwei Teile zusammendrücken. Es soll passiert sein. Es gibt keine Erklärung, warum das so ist. Es gibt viele Theorien, aber es gibt keine Erklärung, wie das entstanden sein soll. Und noch keiner von uns hat gesehen, wie sich zwei Teile im Weltall irgendwie treffen und fusionieren und plötzlich ein Stern entsteht. Das braucht eine ganze Menge und später kann man sich erklären, wenn das Ding groß genug ist, durch die Gravitation und durch verschiedene Prozesse, können Teile fusionieren. Aber von null auf in einem Weltall nach einem Urknall? Also höchst unwahrscheinlich.

[24:02] Nun, Wissenschaft nimmt an, so war es. Die Teile haben sich getroffen und jetzt ging es voran. Die ersten Sterne haben sich gebildet, die ersten Galaxien wurden geformt, die Planeten sausten drumherum und so auch die Erde, die plötzlich um unsere Sonne driftet. Und auf der Erde muss jetzt irgendwas entstanden sein, damit Leben hervorkommt. Und hier ist das Modell, das die Wissenschaft nun hat, wie ist nun das Leben entstanden nach diesem Urknall. Der Urknall, plus eine ganze Theorie, wir haben nur einen kleinen Teil davon betrachtet, soll nun irgendwann mal ausgelöst haben, dass auf der Erde Leben entsteht. Dazu sagt die Wissenschaft, die Erde war mit Wasser bedeckt, aber genau genommen mit so einer Art Ursuppe. Vielleicht schon mal gehört, das Wort Ursuppe? In der Ursuppe sollen sich also verschiedene Aminosäuren, Moleküle geformt haben, die später die Bausteine waren für die DNA oder die DNS zu Deutsch.

[25:04] Um das zu bewirken, sagt die Wissenschaft, das Problem, das wir haben, heute kann sowas nicht passieren. Wenn wir heute in die Weltmeere gucken, ist es unmöglich, dass da irgendwie Leben von sich aus entsteht, weil wir Sauerstoff in der Atmosphäre haben. Wenn Sauerstoff in der Atmosphäre ist, würde sofort jedes Teil, das sich dazu organischen Material verbindet, sollte sowas vorkommen, sofort oxidiert und kaputt gehen. Das heißt, um organisches Material zu formen, darf der Sauerstoff nicht da sein. Und die Wissenschaftler haben das mal versucht, sie haben es nie gescheit hingekriegt. Es gibt so einen Versuchsaufbau von einem Herrn Miller, der das mal geschafft, organisches Material über bestimmte Gase herzustellen. Und die Idee dahinter ist, die Atmosphäre muss vor vielen, vielen Jahren ganz anders gewesen sein, als sie heute hier ist. In dieser Atmosphäre, die wir heute haben, würde sofort alles leben, also jede DNA, jede Aminosäure, die entsteht, sofort kaputt gehen. Also war die Atmosphäre damals anders. Wir haben also Ammoniak und Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan, Wasserstoff und Wasser. Das ist das, was die Wissenschaftler sagen. So muss damals die Atmosphäre ausgesehen haben. Und dann durch verschiedene Einflüsse, durch Blitze und externe Energie, manchmal auch durch diese Black Smokers unter Wasser, diese Thermalquellen, sollen sich Aminosäuren geformt haben.

[26:30] Die Schwierigkeit dabei ist, wenn wir uns dieses System betrachten, da war Wasser auf der Erde und eine Atmosphäre, wie wir sie heute nur so von vulkanischen Gasen kennen, und die sind sogar noch reduziert. Vulkanische Gase wirken auch oxidierend, würden auch die Sachen mit Sauerstoff verbrennen, buchstäblich. Es heißt, diese Atmosphäre muss da gewesen sein und im Wasser soll das Leben entstanden sein. Das Problem dabei ist, stellt euch vor, es gibt keinen Sauerstoff in der Atmosphäre. Welche berühmte Schicht fehlt uns dann? Die Ozonschicht. Die Ozonschicht ist ja nichts anderes als O3, also drei Sauerstoffatome zu einem Molekül zusammengefasst. Wenn wir also keine Ozonschicht haben und wir haben Wasser, dann wird die kosmische Strahlung, das ultraviolette Licht, auf das Wasser gehen und wird das Wasser spalten. Und Wasser zerfällt zu was? Wasserstoff und Sauerstoff. Hey, schon wieder Sauerstoff in der Atmosphäre. Also egal, wenn ich Wasser habe, habe ich immer Sauerstoff in der Atmosphäre, ich kann es nicht verhindern. Also entweder ich habe keine Ozonschicht, dann entsteht sofort Sauerstoff, oder ich habe eine Ozonschicht, dann habe ich aber Sauerstoff. Das heißt, das funktioniert nicht. Also wenn Wasser da ist, habe ich immer Sauerstoff in der Atmosphäre. Es gibt keinen Prozess, um das da rauszuhalten. Das heißt, entweder war die Ursuppe nicht aus Wasser, die Wissenschaft sagt aber, es war Wasser, aber wenn Wasser da ist, habe ich immer eine oxidierende Atmosphäre. Jeder Prozess, um Zucker, Aminosäuren und was auch immer zu bauen, würde sofort vernichtet werden.

[28:20] Es gibt einige Modelle, die Wissenschaftler hier aufgebaut haben, unter anderem, ich sprach davon, der Wissenschaftler der Herrn Miller, der hat sich eine Apparatur gebaut und hat gezeigt, dass man in so einer Atmosphäre durchaus kleine organische Teile bauen kann, organische Materie herstellen kann. Das Problem dabei, was er hatte, er hatte so eine Gaszusammensetzung, die so nicht funktioniert bei uns, und hat dann angefangen, sobald ein Teil entstanden ist, zum Beispiel durch einen Blitzschlag, durch hohe Energie, muss er dieses Teil aus der Atmosphäre rausziehen, weil es sonst beim nächsten Schlag sofort wieder zerstört wäre. Und die Idee ist, das muss bei uns auf der Erde passiert sein. Aber wie, das ist meine Frage, ein Blitz schlägt in den Ozean ein, auf irgendeine unerklärliche Weise, weil ja kein Sauerstoff da sein muss, aber wir nehmen an, es wäre keiner da, entsteht nun ein kleines Teilchen, irgendein organisches Teil, und es muss aber sofort aus der Atmosphäre entfernt werden, weil es sonst sofort wieder zerstört wird. Aber wo soll es denn hin? Ins Weltall? Aber das ist die Theorie. Es musste entfernt werden, damit es nicht kaputt geht. Und da muss es sich dann mit anderen Teilen zusammengebaut haben. Für mich ist das völlig unwahrscheinlich. Also ich möchte das Wort unmöglich nicht verwenden, aber es gibt keine Theorie. Es gibt keine Theorie, wie das entstanden sein soll. Das ist ein Modell, das im Geiste stattfindet. Aber es gibt keine Theorie. Wie das denn später weitergeht, in dieser Ursuppe und diese Proteine sich formen und so weiter, da werden wir vielleicht morgen mal ganz kurz drauf eingehen. Wer Lust hat, kann sich damit beschäftigen, wie sich so eine hochkomplexe Zelle formen soll. Haben wir vielleicht einen Arzt unter uns? Schade. Ärzte wissen, wie komplex diese Zelle ist. Sehr interessant. Einige Wissenschaftler sagen, die Komplexität einer Zelle gleicht der Komplexität des Weltalls. Also nichts Primitives, nichts mal eben Dagewesenes. Hochkomplex. Soll sich aber per Zufall kurz bei ihm geformt haben in der Ursuppe. Aber das ist sozusagen der Aufbau von, das muss nach dem Urknall passiert sein. Es gibt unendlich viele Fragen an diese Theorie und es gibt keine Antworten.

[30:30] Aber das ist viel Theorie, was wir jetzt gerade angeguckt haben, wie es anfängt. Vielleicht gehen wir mal in einen etwas anderen Bereich, der ein bisschen plastischer ist. Schauen wir gemeinsam in die Geologie. Also wenn das alles so entstanden sein soll und Leben hat sich tatsächlich irgendwie entwickelt, dann werden wir, wenn wir in die Geologie gucken, also in die Steine, werden wir jede Menge Leben finden, wo es sich entwickelt hat. Und vielleicht kennt der ein oder andere von euch dieses Bild aus einem Schulbuch. Zur Linken die sogenannte geologische Säule oder die geologische Zeitskala. Das meint, in verschiedenen Schichten liegen verschiedene Lebewesen. Und die Wissenschaftler sagen nun, dass das hier waren die Ältesten, also Trilobiten, paar Muscheln, Fische, die ersten Landgänger, irgendwelche Amphibien und Reptilien bis hin zu den Dinosauriern, über die wir morgen sprechen werden, bis hin zu den Säugetieren, letztendlich oben der Mensch noch, hier nicht mehr drauf, und Vögel. Das soll die Idee sein, also ist das eine aus dem anderen entstanden. Und jetzt sagt die Wissenschaft, wann ist das passiert? Sie sagen, naja, die ersten Trilobiten sind aufgekommen vor 600 Millionen Jahren. Das kann man wahrscheinlich von da hinten nicht sehen, hier heißt es 600 Millionen Jahre. Und die Schichten da drüber sind dementsprechend jünger. Das heißt, wir kommen irgendwo in das Kreidezeitalter oder so, hier oben sind wir bei 80 Millionen Jahren, 150 Millionen Jahren, die Zeit der Dinosaurier. Und eins soll aus dem anderen entstanden sein. Jetzt um die Tiere kümmern wir uns morgen, die Fossilien, wo kommt die Pferde her, woher kommen die Dinosaurier und so weiter. Aber interessant ist die Datierung. Damit wollen wir uns heute beschäftigen, wie kommt der Wissenschaftler auf die Idee, zu sagen, die unterste Schicht, also hier nur beispielhaft, das ist nicht die unterste Schicht, aber die unterste Schicht wäre 600 Millionen Jahre alt, im Cambrium.

[32:29] Kennt jeder Methoden, um zu sagen, wie alt ein Stein ist? C14 zum Beispiel funktioniert aber bei Stein nicht, der ist zu jung, ich komme nicht bis auf Millionen Jahre in C14. C14 ist eher was für organische, wenn ich ein totes Tier finde oder so. Es gibt diese berühmte radiometrische Datierung, das ist so ähnlich, aber nicht über das Kunststoffisotrop 14. Also ich gebe euch einen Stein in die Hand und frage euch, oder stellt euch vor, euer Kind kommt zu euch, gibt euch einen Stein in die Hand und fragt, Mama, Papa, wie alt ist dieser Stein? Jetzt seid ihr dran. Was sagt ihr eurem Kind jetzt, wie alt dieser Stein ist? Älter als du, das ist meistens der Fall.

[33:18] Also wie alt ist dieser Stein? Das möchte ich mit euch betrachten. Woher wissen wir, wie alt ein Stein ist? Nun, die Wissenschaft nimmt die radiometrische Datierung. Sie versucht, das Alter der Steine, zum Beispiel, also eine von vielen Methoden, das war auch die ursprüngliche Methode, die verwendet wurde. Es wird ein Zerfallsprozess beschrieben. Also möchte ich wissen, wie alt diese Steine sind, die ich hier sehe? Sagt die Wissenschaft, ich kann mir das Bild angucken von Uran und Blei, zum Beispiel, in einem Stein. Die Idee dabei ist, Uran ist radioaktiv und Uran hat eine Halbwertszeit. Schon mal gehört, oder? Also Uran zerstrahlt und zerfällt langsam in andere Elemente, unter anderem zum Beispiel im Blei. Das heißt, da ich die Halbwertszeit von Uran kenne, kann ich sagen, nach 100.000 Jahren ist so viel Uran kaputt gegangen und so viel Blei entstanden. Nach einer Million Jahren ist so viel Uran kaputt gegangen und so viel Blei entstanden. Und das heißt, also umso weniger Uran ich habe und umso mehr Blei, umso weiter muss die Zeit vorangeschritten sein, richtig? Weil das Uran zerstrahlt und das Blei entsteht. Und das ist die Idee dahinter, um zu sagen, also ich nehme einen Stein, ich schneide mir davon ein paar Stücke ab und ich messe diesen Stein und schaue rein, wie viel Uran ist da drin und wie viel Blei ist da drin. Und ich setze das ins Verhältnis zueinander und sage, wenn da ganz, ganz viel Uran ist und ganz wenig Blei, ist der Stein super jung. Finde ich aber ganz viel Blei und nur ganz, ganz wenig Uran, dann muss ich schon so lange gestrahlt haben, dass der Stein uralt ist.

[34:57] Diese Theorie besagt in erster Instanz nicht, wie alt der Stein ist, sondern nur, wie viel Uran und Blei ist da drin. Aber diese Theorie nimmt auch drei Sachen vorweg, die wir nicht beweisen können. Zunächst mal, der erste Punkt ist, diese Theorie sagt, anfänglich war da nur Uran. Das heißt, am Anfang, als dieser Stein entstanden ist, muss er reines Uran gewesen sein. Das können wir aber nicht entdecken. Diese Theorie besagt, dass in einem vulkanischen Milieu die Zeit auf null gesetzt wird. Das heißt Uran, kein Blei. In einem vulkanischen Milieu. Nun, wenn wir uns Vulkane angucken und wir schauen uns die Steine an, die da rausgeschmissen werden und wir messen diese Steine, dann müssten wir es nach diesem wissenschaftlichen Lehrsatz annehmen, da dürften kein Blei und ähnliche Dinge drin sein. Aber das Gegenteil davon finden wir. Wir finden all diese Elemente in diesem Stein. Das heißt, die Uhr wird gar nicht auf null gesetzt in einem vulkanischen Milieu. Alle Elemente vorhanden. Trotzdem wird das angenommen.

[36:06] Dann ist die zweite Sache, die wir annehmen müssen, dass die Zerfallsrate von Uran immer gleich ist, also dass die Halbwertszeit sich nicht verändert. Das wird auch gemeinhin angenommen, bis jetzt vor, ich glaube, fünf Jahren, die Universität in Kiel entdeckt hat, dass ein Professor das mal untersucht mit seinen Studenten, weil irgendwas stimmte nicht in seinen Untersuchungen und mit seinen Studenten hat er mal diese Halbwertszeit untersucht und festgestellt, dass sie leicht variiert. Nun, ist es möglich, dass die Halbwertszeit in der Vergangenheit ein bisschen anders war als heute? Dass sich da Verschiebungen ergeben? Dass die Halbwertszeit eben nicht konstant ist in jedem Element? Das würde diese Theorie vernichten.

[36:46] Und die dritte Annahmevoraussetzung, die ich haben muss, um zu sagen, der Stein ist so alt, ist, dass dieses System dicht ist. Ist ein Stein ein dichtes System, komplett abgeschlossen, oder ist er porös? Porös, oder? Also ein Stein nimmt Sachen auf und gibt Sachen ab. Wer zu Hause einen Stein nimmt und ihn ins Wasser legt, nimmt ihn wieder raus und wiegt ihn hinterher, ist der Stein schwerer, als er vorher war. Der Stein hat also Wasser aufgenommen. Und ihr könnt den Stein trocknen, dann gibt ihr das Wasser wieder ab und er ist wieder ein bisschen leichter. Also Dinge kommen in diesen Stein rein und Dinge fallen aus dem Stein raus. Uran ist ein relativ großes Element, das nicht ausgespült wird, aber die Lote fallen raus, also Blei, Aluminium und so weiter. Die werden ausgespült aus Stein. Und das Problem dabei ist, wenn ich einen Stein habe und da ist Uran halb und halb Blei drin und da wird das Blei ausgespült, was muss ich denn sagen? Ist der Stein älter geworden oder jünger geworden? Das Blei wird ausgespült, er ist jünger geworden.

[37:56] Nun, Wissenschaftler haben sich so einen Felsen hier genommen, einen Stein, und haben oben ein Stückchen abgenommen und haben unten ein Stückchen abgenommen und haben beide ins Labor geschickt zum Datieren. Einen Stein. Dieser Stein hier war unglaublich jung und dieser Stein hier war unglaublich alt. Aber es war ein Stein. Das Problem ist, die Bleilote sind durchgewandert durch den Stein und haben sich unten abgesetzt. Jetzt ist es der gleiche Stein, aber er hat unterschiedliche Datierungen. Einmal ist dieser Stein 10 Millionen Jahre alt und einmal ist er 200 Millionen Jahre alt. Aber es ist der gleiche Stein. Das heißt, diese Methode verrät mir nicht, wie alt der Stein ist. Diese Methode sagt mir nur, welche Elemente in welcher Konzentration vorhanden sind. Aber das ist die Methode, die heute angewandt wird, um zu schätzen, wie alt ein Stein ist. Wirklich, um zu schätzen, wie alt der Stein ist.

[38:50] Wir haben noch ein ganz anderes Problem. Denn schätzen, mit dieser Methode, lassen sich nur zum Beispiel vulkanische Gesteine. Aber woraus besteht die ganze Oberfläche der Erde? Aus welcher Art Stein? Aus Sedimenten. Diese ganzen Schichten, die wir finden, sind alles Sedimentgesteine. Das heißt, Sedimente sind in Wasser gespülte Steine, also Ablagerungen. Das heißt, alles, was wir hier auf der Erdoberfläche finden, das heißt, da steht irgendwo ein Vulkan im Weg, ist Sedimentgestein. Das finden wir zum Beispiel hier in Stuttgart im Kildesbergpark. Da sehen wir diese Felsen. Das ist Sandstein. Auf Sardinien, Kalk. Sediment. Der ganze Grand Canyon in den USA, alles Sediment. Egal, wo wir gucken, auf welchem Kontinent wir suchen, alles Sedimente. Das heißt, Gesteinsmassen, die sich mit dieser Methode überhaupt gar nicht sortieren lassen. Global umspannt. Also das ist nicht möglich.

[49:48] Interessant aber, Sedimente entstehen nur unter Wasser. Das sind alles Wasserablagerungen. Und ich finde sie auf der ganzen Welt. Was besagt das? Irgendwie war die ganze Welt entweder zu einem Zeitpunkt oder zu verschiedenen Zeitpunkten unter Wasser gewesen. Alle Wissenschaftler wissen das, dass wir überall diese Sedimente haben. Und die Schöpfungswissenschaftler sagen, naja, klar, da war mal eine globale Flut. Die Bibel nennt das Sintflut. Da war eine Flut. Andere Wissenschaftler sagen, da waren vielleicht, wir müssen gestehen, es war da, scheinbar war die ganze Welt mal unter Wasser, aber es waren bestimmt viele kleine einzelne Fluten. Weil das Problem wäre ja, die biblische Sintflut vor 5.000 Jahren hätte ja auf einen Schlag alles Leben vernichtet. Alle Landlebewesen. Aber in 5.000 Jahren nach der Evolutionstheorie entwickelt sich kein neuer Hund. Das heißt, wäre diese Flut vor 5.000 Jahren global gewesen, hat die Evolutionstheorie ein großes Problem. Jetzt müssen wir uns nur fragen, ist diese Schicht global? War das eine globale Flut?

[41:10] Dazu gucken wir mal rein, was wir finden. Zum Beispiel das hier, das ist ganz, ganz interessant, auf Sardinien. Kalkstein. Was ist Kalk? Kalziumkarbonat. Kalziumkarbonat formt sich wo? Im Meer. Formt sich eigentlich nur im Meer. Und diese Kalkschichten finden wir überall. Hier in Dover, Spanien, USA oder Israel, egal wo wir gucken auf der Welt. Wir finden die Welt unter einer Kalkschicht. Das heißt Kalk. Überall meterdicke Schichten aus Kalk. Kalk formt sich aber nur unter Wasser. Diese Schicht ist aber global. Eine Schicht. Kalk. Nun, eine Kalkschicht über die ganze Erde gezogen, hin und wieder mal weg erodiert, aber vorhanden. Formt sich nur unter Wasser. Das heißt, wir müssen davon ausgehen, alle Schichten plus diese Kalkschicht oben drauf sind alle unter Wasser entstanden. Und Kalk entsteht nur in flachen Gewässern. Also wenn sie sehr tief sind, kann sich da kein Kalk ablagern, löst sich einfach auf. Kalk entsteht von verschiedenen Muscheln, kleinen Krebstieren, alles was so Schalen hat. Die produzieren Kalk und wenn diese Organismen sterben, bleibt Kalk zurück. Und das ist zum Beispiel auch das, womit wir eine Schultafel schreiben können. Kalk. Also Kreide. Können wir abbauen, diese Steine und können daraus alles mögliche machen. Gips mit draus machen oder Schulkreide oder hübsche Kalksteinfassade. Kalk finden wir überall. Kalk also von Meeresorganismen geformt, die in relativ flachen Wasser leben. Die Bibel sagt, die ganze Welt war unter Wasser. Und scheinbar, die Sintflut ging nach der Bibel ungefähr ein Jahr lang. Danach war nicht alles trocken, aber danach fingen die Erde an zu trocknen. Und es muss Bereiche gegeben haben, in denen das Wasser nicht sehr tief war. Also nicht sehr tief, damit meine ich jetzt ein paar hundert Meter. Keine Ozeanböden von 4000 Meter oder so. Da unten formt sich kein Kalk mehr. Das kennen wir zum Beispiel, wenn wir durch den Atlantischen Ozean tauchen würden. Und wir tauchen an diesem mittelerlantischen Rücken vorbei. Dann sehen wir, dass diese Berge, die da unter Wasser stehen, diese Vulkanklegel, alle aussehen, als wären sie mit Schnee bedeckt. Obendrauf liegt Kalk, unten nicht mehr. Löst sich auf. Und diese Kalkschicht finden wir auf der ganzen Erde. Also war die ganze Welt mal für eine ganze Weile unter Wasser und hat Kalk geformt.

[43:45] Nun, Kalk, sagt die Wissenschaft, entsteht. Zack. Ich hab das hier mal aus dem Mineralienatlas rauskopiert. Hier entsteht Kalk, das Gestein kann aus feinkristallinem Kalkschlamm oder aus zusammengeschwemmten Kalkschalen oder anderen karbonatischen Organismenresten entstanden sein. Diese große Gruppe bildet die organogenen oder zoogenen Kalksteine, die aus Schalenresten, Korallenstücken und so weiter entstanden. Die bevorzugten Bildungsräume waren die warmen Flachmeere. Die Wissenschaft sieht selber ein, das muss alles im flachen Meer entstanden sein. Irgendwann vor einer gewissen Zeit. Und wenn wir uns diese Schichten genau angucken, ich hab das jetzt, das beste Bild hab ich mal gefunden, im Zeustempel von Olympia, mit Kalkstein. Wenn wir uns diese Platten angucken, die sind heute so verwittert und erodiert, dass wir die ganzen Muscheln und Krebstierchen und sowas alles sehen. Die sind da noch mit drin in dieser Kalkschicht. Und das ist das, was wir heute global finden. Nun, da wir diesen Kalk überall finden, halte ich die Theorie von dieser Sintflut sehr logisch, dass die Welt unter Wasser war. Warum ich das meine, dass die ganze Welt unter Wasser war, werde ich mir gleich mit euch angucken. Die Geologie verrät nämlich noch viel mehr. Abgesehen davon, dass all diese Schichten, die geformt sind, Sedimente sind, liegt oben drauf eine Kalkschicht.

[45:13] Gucken wir uns diese Schichten mal an. Der Grand Canyon in den USA. Wir sehen hier, glaube ich ganz deutlich, diese verschiedenen Schichten. Kann man das erkennen von hinten? Ich denke ja. Also überall so gerade Schichten. Hier oben ist zum Beispiel eine, die liegt oben drüber. Erkennt man ja. Also verschiedene Schichten aus verschiedenen Sanden, aus verschiedenen Steinen. Heute massiver Fels. Der Grand Canyon ist so weit aufgerissen, dass wir diese ganzen Schichten sehen können. Und jetzt müssen wir annehmen, dass die Erdoberfläche, denn die Wissenschaft sagt, hier haben wir die Erdoberfläche vor zum Beispiel, das ist jetzt ein Beispiel, vor 80 Millionen Jahren. Hier, zack. Vor 50 Millionen Jahren, hier. Vor 30 Millionen Jahren und so weiter. Es geht also von unten nach oben. Die Schichten werden jünger. Macht ja auch Sinn, dass die oberen Schichten jünger sind als die unteren Schichten. Und fällt euch was auf bei dem Kontakt hier? Dieser Kontakt ist komplett eben. Also wenn ich den hier schön abfeilen würde, den ganzen Grand Canyon, und von mir aus den ganzen nordamerikanischen Kontinenten, dann sehe ich hier eine schöne, glatte, ebene Platte. Riesenflächen. Einfach eben und glatt. Die Wissenschaft sagt jetzt aber, diese ebene Platte war vor 80 Millionen Jahren die Oberfläche der Erde. Wenn das wahr ist, dann war vor 80 Millionen Jahren die Erde eine glatte Fläche. Und vor 50 Millionen Jahren war die Erde eine glatte Fläche. Heute ist die Erde aber nicht spiegelglatt. Heute ist die Erde irgendwie so. Also ganz wellig. Erosion verändert die Oberfläche der Erde. Also Erosion von Wasser. Wasser spült Sand und Stein weg. Wind verändert die Oberfläche der Erde und sie ist nicht eben. Also wie kann das hier jemals die Oberfläche der Erde gewesen sein? Dann war die Erde in der Vergangenheit immer flach. Das Gegenteil sehen wir aber. Wenn ich heute raus gucke, und ich gehe hier durch Stuttgart und Umgebung, alles wellig, alles hügelig. Alles irgendwie erodiert an der Oberfläche.

[47:37] Hieran kann man noch was Schönes erkennen. Ich stelle mir die Behauptung auf, damals, als die ganze Welt unter Wasser war, irgendwann, sagt die Bibel, müssen die Wasser mal abgeflossen sein. Übrigens die Frage, können wir nachher mal klären, wo sind die ganzen Wasser eigentlich hin? Also wenn die Erde wirklich komplett unter Wasser war, was die Bibel ja sagt, dann müssen die Wasser ja später irgendwo hingekommen sein. Können wir uns in dem Frageteil vielleicht morgen Abend mal angucken, wo die ganzen Wasser der Sintflut eigentlich hin sind. Aber die Wasser müssen abgeflossen sein, das sagt der biblische Bericht. Nun, ein Canyon, das kann man hier vielleicht ganz schön sehen, an dieser Kante, der ist v-förmig. Wenn Wasser sturzartig irgendwo abfließen, entsteht diese V-Form, typische Form für einen Canyon. Hat z.B. in der Eiszeit irgendwas geformt, ist es eher u-förmig. Würde ein Bach, ein Fluss irgendwas formen, dann würde es so aussehen. Der Grand Canyon sieht ungefähr so aus. Und unten drin fließt der Colorado River. Sieht dann so aus. Das heißt, wenn ein Fluss etwas formt, bollt da was aus. Er unterschwemmt das Ufer. Er gräbt unterm Ufer. Wenn eine Sturzflut irgendetwas formt, dann reißt es ein V. Würde Eis etwas formen, sieht es u-förmig aus. Das heißt, dieser ganze Canyon und übrigens der Canyon und auch die in Afrika und Asien und Australien, alles was wir sehen, ist v-förmig. Da müssen auf ganz kurze Art und Weise sturzartig große Wasserfluten abgeflossen sein, damit sowas entsteht. Und ich glaube, dass die Silf, als sie abgeflossen ist, genau dieses Bild hinterlassen hat. Denn es gibt, glaube ich, mir ist kein Wissenschaftler bekannt, der was anderes sagt, außer das war alles komplett unter Wasser und als die Fluten wegging, ist diese Struktur entstanden.

[49:42] Da sind noch andere hübsche Dinge entstanden, als die Erdoberfläche. Und wir wissen, diese ganzen Schichten haben sich mal geformt. Übrigens müssen diese Schichten relativ schnell unter Wasser geformt worden sein. Das sind die Schichten, die wir gerade im Canyon gesehen haben. Alles Sedimentgestein. Diese Schichten sind ja total glatt. Zwischen diesen Schichten, wenn wir uns diese Schichten genau angucken, finden wir interessanterweise diese Wasserverwirbelung irgendwo. Manchmal finden wir ein Blatt, das zwischen zwei Schichten steht. Das ist total verrückt. Also für Evolutionswissenschaftler eine Katastrophe. Weil wenn die Schicht 100 Millionen Jahre alt ist und diese hier 80 Millionen Jahre, dann war das ein ganz schön hartnäckiges Blatt. Dass das zwischen zwei Schichten liegen kann. Entweder die Schichten sind nicht so alt, sondern ganz schnell entstanden. Das sieht auch so aus. Denn unter Wasser können wir das nachbauen. Aber auf trockener Erde schaffen wir das nicht. Wir sehen so eine Wasserverwirbelung zwischen den Schichten. So kleine Strudel, wo die eine Schicht in die andere reinragt. So ein kleines Strudelbild. Manchmal sehen wir so Stromlinienbilder. Dass das irgendwie geflossen ist. Also so wie Zement. Das passiert zum Beispiel, wenn Regenfälle über einen Berg gehen und ein Berghang abrutscht und ins Tal fällt. Dann schmeißt er so eine richtig schlammige Masse ins Tal. Wenn gegenüber der Berghang auch noch abrutscht, fällt er oben drauf. Und ich habe zwei Schichten, die so aussehen. Eine dunkle Schlammschicht. Eine rote Schlammschicht oben drüber. Eine weiße Schlammschicht oben drüber. Je nachdem wie die Hänge abrutschen, fallen sie übereinander und liegen dann genauso schön geordnet. Und das wäre genau das Bild, das wir erwarten bei einer Sintflut. Die Kontinentalhänge rutschen ab, die Berge brechen in sich zusammen. Alles rutscht ab und fällt übereinander. Und ich habe genau das Bild. Und genau dieses Bild sehe ich zum Beispiel im Grand Canyon. Alles flache Schichten. Untersuche ich diese Schichten genau, sehen sie so aus. Übrigens eine Sache noch zu diesen Schichten. Gucken wir uns diese Schichten ganz genau an, stellen wir fest, dass diese Schichten in Wasser sortiert sind. Das heißt, in jeder Schicht habe ich hier größere Steine liegen. Eingebettet in dieser Schicht. Da drüber etwas feinere Steine. Und oben drauf ganz, ganz feine. Und dann geht es hier wieder los. Ganz fein. Etwas gröber. Und unten die großen Steine. Ist genau das, was wir erwarten, wenn das in Wasser gespült wird. Die schweren Sachen liegen unten drin. Oben drüber der Staub. Und dann, wenn es fest wird, wenn das lange liegt, dieser Schlamm wird zart. Heute haben wir Steine. Und so habe ich diese ganzen verschiedenen bunten Farben von Schlamm übereinander. Alle sortiert.

[53:33] Und dann sehe ich sowas in der Welt. Das hier ist zum Beispiel Arizona hier unten. In der Wüste von Arizona. Da stehen so ganz viele solcher einzelnen Felsen. Und man fragt sich, wie kommen die da hin? Ich meine, habt ihr euch mal gefragt, wie entsteht sowas? Habt ihr vielleicht einen Westernfilm mal gesehen? Woher kommt das her? Da steht eine Säule, eine Steinsäule. Oder wie ist das Ding hier entstanden? Ein Stein auf einem Stein. Hier unten ist Kontakt. Die sind verbunden. Vielleicht habt ihr mal diese großen Felsköpfe gesehen, die scheinbar auf so einer kleinen Stange stehen. Kennt ihr das? Oder das hier. Was hat sich die Natur denn da gedacht? Hat eine Brücke gebaut. Das sieht für mich genauso aus, wenn ich das Ding hier jetzt mit Wasser füllen würde. Ich würde hier eine Wasserschicht oben drauf legen. Ich setze das ganze Ding unter Wasser. Und ich ziehe einen Stöpsel. Und das ganze Wasser fließt ab. Was übrig bleibt? Das Bild. Einige von diesen Schichten werden vom Wasser einfach weggeschwemmt. Und ein paar Teile bleiben hinterher noch stehen. Und ehe alles weggeschwemmt ist, ist das Wasser weg. Besagt, ein paar Überreste von dieser oberen Schicht sind stehen geblieben. Das ist das, was wir hier sehen. Dieser Fels hier zum Beispiel. Hier muss Wasser drumherum geströmt sein. Hat den Fels weg erodiert. Und hier unten zog es weg. Und ehe der Fels weg war, war das Wasser weg. Und heute steht er da als stummer Zeuge einer Flut. Von viel wegströmenden Wasser. Heißt aber, das Material war kein Stein. Das war nicht fest. Das muss weich gewesen sein. Ist auch genau das, was wir erwarten würden, wenn die ganze Welt unter Wasser wäre. Das Material ist weich. Und jetzt wird es weggeschoben. Dann entsteht auch sowas, wenn Wasser irgendwo durchfließt. Das hat ihm nicht standgehalten, das Wasser. Das Wasser hat einen Durchgang gefunden und hat ein Loch gerissen. Mit schöner Bogen. Finden wir überall auf der Welt. Irgendwelche Spuren von Abfließen im Wasser. Übrigens, das ist jetzt irgendwo in Amerika. Wir können auch im Elbsandsteingebirge gucken. Da finden wir auch solche Sachen. Im Elbsandsteingebirge genau das gleiche. Das ist auch Sedimentgestein, wo mal irgendwann Wasser abgeflossen ist. Und das sind die Reste, die da bleiben. Das bleibt noch stehen.

[55:09] Oh, hier fehlen mir die Bilder. Macht nichts, ich erkläre es kurz. Also Blätter haben wir hier schon gesehen. Interessant sind so Wasserlöcher, die wir manchmal oben auf Bergen finden. Wenn wir oben einen großen Berg haben. Und da finden wir manchmal oben drin so richtig kreisrunde, exakt kreisrunde Löcher. Tief. Können ein, zwei Meter tief sein. Kann man sich reinstellen. Und die Wissenschaft hat die interessante Erklärung, wie kommt es zu diesen komischen Löchern da oben auf dem Berg? Muss ja irgendwo hergekommen sein. Und die Erklärung ist, naja, diese Löcher sind schon komisch. Es muss ein Fluss da geflossen sein. Und da müssen Steine gewirbelt worden sein und die müssen sich nach und nach in diesen Felsen reingebohrt haben. Wer von euch war schon mal auf einem Berg oben? Wer von euch hat schon mal einen Fluss auf einem Berg gesehen? Ich auch nicht. Da muss ein Fluss geflossen sein, der einen Stein bewegt hat, der einen anderen Stein, also den Felsen unter sich, in Tausenden und Jahrmillionen Jahren zerrieben hat, bis ein kreisrundes Loch entsteht. Das ist eine Theorie. Also ich kann es mir nicht vorstellen. Also ich habe noch nie einen Fluss auf so einem Berg gesehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Million Jahre ein Stein eine Bewegung macht, um ein Loch zu bohren in einem Felsen. Es sieht aber so aus, dass wenn Wasser wegfließt und der Boden ist weich und es gibt einen Strudel, dass ich ein Loch ziehe, dass ich Material abtrage. Und genau die Form habe ich. Das kann ich hier in so einem Experiment nachstellen. Ich lasse Wasser wegstellen, zieht sich ein Strudel, kommt Material raus und ich habe ein herrliches, schönes, rundes Loch. Das finde ich auf den höchsten Bergen. Ich finde die tollsten Sachen übrigens auf Bergen. In Alpen, oben, Muscheln, Krebstiere, ganz oben, Spitze von den Alpen. Sieht alles so aus, als wäre das eine große Wasserkatastrophe.

[57:16] Ich schaue uns noch etwas anderes an. Das sind die Dinge, die wir heute überall auf der Welt finden. Große Braunkohlefelder. Wenn wir so ein Braunkohlefeld aufgraben, also Braunkohle, das ist organisches Material, verdichtet. In dem Fall zum Beispiel Baumstämme. Hier kann man auch Baumstämme rausbuddeln, die wirklich aussehen wie Baumstämme. Die Wissenschaft sagt nun, diese Kohlefelder sind viele, viele Millionen Jahre alt. Aber wenn wir in diesen Kohlefeldern suchen, können wir noch Baumstämme rausfinden, die noch Holz sind. Die sind teilverkohlt und teilholz. Aber nach vielen Millionen Jahren werde ich da kaum noch Holz finden. Das müsste komplett weg sein. Aber ich entdecke noch mehr. In so einem Braunkohlefeld sieht eine Schicht, ich nehme mal ein neues Blatt, eine Schicht sieht zum Beispiel so aus. Ich habe eine Braunkohleschicht. Und in dieser Braunkohleschicht, da habe ich jetzt meine Bäume liegen und meine Blätter und alles mögliche. Hier unten in dieser Braunkohleschicht, wo oben irgendwelche Baumstämme liegen, habe ich hier unten eine Schicht, wo meine Rinde liegt, Baumrinde. Das heißt, die Baumrinde ist nicht an den Bäumen, sondern die Baumrinde liegt unten in dieser Schicht. Und dann habe ich noch was ganz Spannendes hier unten. Denn ich habe in dieser Schicht, das sind ganze Wälder, also ich spreche nicht von zehn Bäumen oder so, sondern das sind ganze Wälder, die einfach mal weg sind. Und hier unten liegen so Muscheln und Krebstierchen und jede Menge Wasserorganismen in diesem Wald. Das heißt, ein verschütteter Wald voller Wasserorganismen. Diese Wälder scheinen verschüttet worden zu sein in der Vergangenheit, vor nicht allzu langer Zeit, durch eine Wasserkatastrophe. Und heute finden wir diese Wälder ganz interessanterweise orientiert.

[59:22] Und zwar heutzutage, wenn ich in den Wald gehe und studiere, wohin fallen meine Bäume, dann würdet ihr sagen, ich weiß, wir sind hier in Stuttgart. In Stuttgart fallen die Bäume alle nach Norden, oder? Wenn sie umfallen im Wald. Wenn ein Baum umfällt, fällt er in Stuttgart nach Norden, oder? Wer meint, ein Stuttgarter Baum fällt immer nach Norden, wenn er umfällt? Keiner. Stimmt, also es gibt auch Bäume, die fallen nach Osten und nach Süden und die fallen nach Westen. Ein paar fallen da hin, ein paar fallen hier hin, einige fallen nach da unten. Also so sieht so ein typisches Bild aus, wohin fallen unsere Bäume in unseren Wäldern? Wenn die von selbst umfallen, dann fallen die immer in irgendwelche Richtungen. Man kann nicht genau sagen, er fällt da hin oder er fällt da hin. Die gleichen Studien kann man an diesen Wäldern machen. Diese versteinerte Wälder sind ja riesige Wälder unter der Erde. Wenn wir uns angucken, wie diese Wälder fallen, wie sie gefallen sind in der Vergangenheit. So gefallen, so gefallen und so gefallen. Also alle Bäume in der Vergangenheit sind in eine Richtung umgefallen. Macht das Sinn, dass alle Bäume unter der Erde in eine Richtung liegen? Was würden wir erwarten? Wie kann das sein, dass ganze Wälder alle in eine Richtung liegen? Das würde man erwarten. Diese ganzen Bäume sind einfach weggradiert worden von einer Naturkatastrophe und ganze Wälder sind einfach mal platt gemacht und alle liegen sie orientiert. Übrigens, das betrifft nicht nur die Pflanzen, auch die Tiere, die Bensaurier und sowas, die wir finden. Die haben alle irgendwie Ziergefahr gehabt. Die sind alle in eine Richtung. Alles orientiert.

[1:01:28] Wir finden übrigens, das ist ganz spannend, wir finden einige Bäume, die stehen aufrecht. Wir finden sie entweder alle in eine Richtung liegen oder wir finden aufrechte Bäume. Sieht dann irgendwie so aus. So typische Erdschichten und wir finden entweder stehende Bäume oder liegende Bäume. So oder so. Hier sieht man ganz schwer einen versteinerten Baum zwischen Erdschichten. Das kann man kaum erkennen hier unten. Das Stück ist Kohle. Das ist verkohlt und hier oben nicht. Also alle Bäume, die damals umgefallen sind, lagen in einer Richtung. Überseht mit Meeresorganismen, ohne Rinde. Interessanterweise mit so einem Rest von Wurzelballen und keinen Ästen mehr. Also keiner dieser Bäume hat noch Äste. Keiner dieser Bäume hat Rinde und diese Bäume haben nur so einen Rest von Wurzelballen. Das ist alles, was wir davon noch finden. Aber zu Tausenden und Millionen unter der Erde.

[1:02:29] Nun, um zu verstehen, was da passiert ist, können wir uns ein ganz aktuelles Ereignis anschauen von 1980. Es ist in den USA auf einem Berg explodiert, der Mount St. Helens. Hier können wir erkennen, was ist damals passiert mit den versteinerten Wäldern. Weil genau das Gleiche ist 1980 nochmal passiert. Ein Berg explodierte, der komplette Hang stürzte ein. Vorher hatte der Berg mal eine Kuppe. Der Hang stürzte ein. Auf Hanghöhe gab es ein See. Dieser See ist komplett ausgeschüttet worden und fiel runter ins Tal und hat ganze Wälder einfach wegrasiert. Da war nichts mehr übrig. Und hinterher, nachdem das alles vorbei war, hat man sich das mal angeguckt und es war wie so ein Sinnflut im Kleinen. All diese Bäume, diese ganzen Wälder sind einfach mal im Strom geschwommen. Was wir entdeckt haben an diesen Bäumen, dass sie keine Rinde hatten. Wenn Bäume im Wasser gespült werden, dann drehen die sich und schlagen gegeneinander. Alle Äste werden ausgerissen, die Rinde wird abgeschält und die großen Wurzelballen werden dezimiert zu so einem Klum. Klar, die reiben gegeneinander, es ist viel Kraft im Spiel, alles wird wegrissen. Was da passiert ist, bei Mount St. Helens, das ist damals in der Vergangenheit auch passiert, bei einer viel, viel größeren Flut. Also die ganzen Kontinente wurden leer gemäht von ihren Wäldern. Und wenn wir uns angucken, also das finden wir so in den Schichten, ein paar aufrechte Bäume, ein paar

[1:04:03] liegende Bäume. Das gleiche haben wir hier gefunden. Bäume orientiert, Mount St. Helens in eine Richtung. Ein paar Bäume standen. Wisst ihr, was auf dem Grund war? Die Rinde. Die Rinde dieser Bäume lag auf dem Grund. Darüber waren die stehenden und liegenden Bäume. Würde der Mount St. Helens jetzt wieder in sich einstürzen, weil viel Wasser auf ihm liegt, würde die Schlammlawine kommen und diese ganzen Wälder einfach mal begraben. Und das ist genau das, was wir sehen. Das ist genau das, was wir sehen in der Vergangenheit. Denn die Bäume sind nicht verrottet. Die Bäume sind alle fossilisiert. Ich würde doch erwarten, wie viele Fossilien entstehen heute in den Stuttgarter Forsten? Null. Keine Fossilien. In der Vergangenheit scheinbar, die ganzen Wälder sind alle fossilisiert. Die müssen alle von Schlamm begraben worden sein. Und das ist das, was wir entdecken in der Natur. Scheinbar, eine Riesenflut global hat ganze Kontinente, einfach mal die Wälder weggemäht. Und das ist das, was wir finden.

[1:05:07] Interessant finde ich diese Tatsache hier. Das ist jetzt aus dem Paleozoikum, also das ist so die frühgeschichtliche Erde. Die Evolutionstheoretiker sagen ungefähr 600 Millionen Jahre bis 400 Millionen Jahre, also weit in der Vergangenheit. Und man kann diese ganzen Schichten aufgraben und kann Untersuchungen machen, wie ist denn das Strömungsbild damals gewesen? Also wohin ist denn das Wasser geflossen? Und heute erwarten wir, wenn wir uns irgendein Land angucken und da gibt es Vertiefungen, Senken, dass das Wasser in diese Senken hineinfließt. Und wenn es hier einen Graben gibt, fließen die Wasser irgendwie in diesen Graben hinein. Je nachdem, wie Deutschland vielleicht aussieht. Deutschland hat Gebirge, hat zum Beispiel ein Harz und das Wasser wird eher in die Senken, anstatt in den Harz hochfließen. Ist das so verständlich? Also die Strömung geht eigentlich immer bergab. Geht immer in die Becken rein, die natürlichen Becken, die so ein Land, ein Kontinent hat.

[1:06:19] In der Vergangenheit, das ist ein bisschen unscharf, in der Vergangenheit ist die Strömung scheinbar, dass der nordamerikanische Kontinent einmal über diesen Kontinent gegangen ist. Heute in Nordamerika sind überall so kleine Pfeile, die immer in irgendwelche Becken hineinzeigen, überall. In der Vergangenheit, das ist eine der untersten Schichten, ging die Strömung einmal übers Meer und hat hier einmal den ganzen Kontinent überschwemmt. Das ist ein völlig atypisches Bild. So was finden wir nirgendwo heute in der Natur. Ein ganzer Kontinent einmal überschwemmt. Wenn wir die nächste Schicht uns angucken, also sozusagen 100 Millionen Jahre weitergehen und gucken, wie war es denn zu dem Zeitpunkt, dann finden wir das gleiche Bild. Nur die Strömung in die andere Richtung. Also der ganze Kontinent wieder überschwemmt in die Richtung. Und das finden wir in den USA, das finden wir in Asien, das finden wir in Afrika, das finden wir in Europa, das finden wir auf allen Kontinenten. Das finden wir in Südamerika. Scheinbar war die Strömung damals völlig anders als heute. Heute finden die Wasser irgendwie ihren Weg auf der Oberfläche und damals ging die Strömung, die Meerströmung quer über die Kontinente. Das sind Belege dafür, dass zu einem Zeitpunkt einfach mal die ganze Kontinente weg waren, von Wasser überspült.

[1:07:35] Das ist genau das, was die Bibel sagt. Es gibt gute Wissenschaftler auf beiden Feldern, Evolutionisten und Kreationisten. Aber wenn ich mir untersuche, was sie rausgefunden haben und was sie hinstellen, dann würde ich sagen, dafür gibt es kein Modell bei den Evolutionisten. Wie kann das passiert sein in all den Jahren? Wie können diese ganzen Schichten übereinander geflogen sein? In eine Richtung. Kein Modell. Und vielleicht das letzte Bild, das ich heute mit euch studieren will, genauer angucken möchte. Schauen wir uns das mal an. Erosion.

[1:08:06] Die Frage ist jetzt, wie alt ist die Welt nun? Ist sie eher so alt, wie die Bibel sagt? Vielleicht 6-7.000 Jahre? Oder neigt es eher in Richtung 4,5-5 Milliarden Jahre? Was einige Wissenschaftler sagen. Dazu schauen wir uns mal so einen Berg an. Hier mal ein Beispiel. Hier sind Berge, die sind ungefähr 500 Meter hoch, die aus diesen verschiedenen Schichten bestehen. Oben drauf eine Kalkschicht und in diesen verschiedenen, das sind hier in dem Fall Jura-Gesteine, also verschiedene Gesteinsschichten verschiedener Alters. Und der ist nur 500 Meter hoch. Wir nehmen jetzt mal an, wir haben Berge, die viel, viel höher sind. Was sind so die höchsten Berge, die wir auf der Welt haben? 8.000? Vielleicht der Mount Everest. Auf diesen Schichten, auf diesem Berg, finden wir auch diese ganzen verschiedenen Schichten. Also unsere Gebirge, auch die alten, haben auch oben drauf eine Kalkschicht und sind angehoben worden. Das sagt die Bibel übrigens auch. Gott hat nach der Sintflut die Berge angehoben. Also mit einer Kraft von unten hochgedrückt, dass wir heute einen Berg haben.

[1:09:49] Jetzt nehmen wir an, dieser Berg ist, was war das, 9.000 Meter hoch, ja? 8.848, das ist der Mount Everest. Jetzt müssen wir uns fragen, hier sind diese ganzen Schichten oben drauf. Und anhand dieser Schichten, wenn wir jetzt sagen können gleich, wie alt ist die Erde? Schichten liegen oben drauf und was passiert jetzt? Wir haben normalerweise Erosion, oder? Überall auf dem Planeten. Dinge werden abgetragen, Gesteine werden abgetragen. Jetzt auf dem Himalaya, also ungefähr in der Nähe vom Mount Everest, kommen wir so auf knapp 2 Meter. Gesteine werden abgetragen alle 1.000 Jahre. Das ist verschieden viel an einigen Plätzen der Welt, viel, viel mehr an einigen Plätzen weniger. Aber wir nehmen mal an, wir kommen auf vielleicht 2 Meter oder wir rechnen mal ganz einfach und wir sagen nur die Hälfte, nur halb so viel. Wir sagen, wir verlieren jedes Jahr oder alle 1.000 Jahre nur 1 Meter, okay? Wird abgetragen. Dann, oh, danke, alle 1.000 Jahre. Also nach 1.000 Jahren haben wir 1 Meter Material verloren. Wie viel haben wir nach 1 Million Jahren verloren? 1.000 Meter Material weg. Wie viel haben wir nach 10 Millionen Jahren verloren? Also eigentlich 10.000 Meter, oder? Das heißt, bei nur der halben angenommenen Erosion wäre der Berg einfach mal komplett weg nach 10 Millionen Jahren. Die höchsten Berge der Erde wären weg. Wäre diese Welt also 10 Millionen Jahre alt, wären die Berge weg, ins Meer erodiert.

[1:12:07] Jetzt sagt die Wissenschaft aber, so leicht ist es nicht. Wir sehen viele Berge, so Fallengebirge, werden von unten sozusagen erneuert. Das heißt, von unten drückt die ganze Zeit was hoch. Deswegen sind die Berge noch da. Schon mal gehört? Logisch, oder? Von unten drückt der Berg hoch, kann oben so viel weg erodieren, wie er will. Der Berg kommt ja immer nach. Jetzt muss man sich natürlich fragen, wenn das der Fall ist, warum sind denn die Schichten noch oben drauf? Müssten die nicht sofort weg erodieren, Stück für Stück? Und wenn der Berg danach hochgedrückt wird, dürften keine Schichten mehr drauf sein, oder? Ist der Gedanke logisch? Das Wasser erodiert die Schichten weg. Und danach wird der Berg hochgedrückt. Sind noch Schichten oben drauf, oder nicht? Da kann der Berg über Jahrmillionen hochgedrückt werden, wenn die Schichten weg sind, sind sie weg. Die würden nur neu entstehen durch eine neue Flut. Aber diese Schichten sind noch oben drauf, inklusive Kalkschicht und allem anderen. Das heißt, es ist unmöglich, dass die Erde so alt ist, nachdem sie komplett überschwemmt wurde. Weil die Schichten oben drauf liegen. Das heißt, dieser Berg kann unmöglich so alt sein. Also ich kann nicht sagen, dieser Berg hat 100 Millionen Jahre. Es wäre nicht eine einzige Schicht mehr oben drauf. Es wäre nur noch präkambrionisches Gestein, also massiver Fels aus dem Untergrund vulkanischen Ursprungs.

[1:13:35] Dadurch, dass diese Schichten aber auf den Bergen zu finden sind, können wir heute, und das mit Sicherheit, ich möchte mit Sicherheit sagen, dass die Erde keine Millionen Jahre alt sein kann. Ist das verständlich? Kann man nachvollziehen, ne? Und wisst ihr, was die Erklärung ist? Der Evolutionswissenschaftler? Es gibt keine. Die Schichten sind einfach da. Da dürfen sie nicht sein, aber sie sind halt da. Eigentlich müssten sie längst weg erodiert sein, aber sie sind da. Und noch was Interessantes findet man, diese Verformung hier. Das heißt, als dieser Berg hochgeschoben wurde, muss alles weich sein, denn heute ist es massiver Fels. Das ist einfach nur Stein, richtig harter Stein. Das heißt, als es hochgeschoben wurde, muss alles weich sein, denn es hat sich alles verformt. Und das ist das, was wir heute in der Natur finden. Und ich glaube, die Geologie sagt uns, der Planet kann unmöglich so alt sein, wie einige Wissenschaftler uns das verkaufen wollen. Der Planet muss viel, viel, viel jünger sein.

[1:14:43] Und was ich interessant finde, ist, dass die Menschen das sehen, aber niemals oder viele nicht den Weg gehen, dann zu sagen, okay, vielleicht lohnt es sich mal in die Bibel reinzuschauen. Vielleicht gibt es da eine Erklärung in einem uralten Buch, das uns sagt, wie es passiert ist. Es werden immer mehr und mehr Wissenschaftler, die von dieser Urknalltheorie, von dem Evolutionsgedanken, rübergehen zu dem kreationistischen Gedanken mit verschiedenen Ansätzen. Aber es werden immer mehr. Ich selber war früher selber einer, der die Evolutionstheorie vertreten hat. Ich habe sie kaum verstanden, aber für mich war es logisch, ein großer Pool an Wissenschaftlern arbeitet daran. Also habe ich gedacht, das muss ja logisch sein. Und als ich mich damit beschäftigt habe, sah ich lauter unlogische Dinge in dieser Theorie. Dinge, die nicht sein dürfen, die keinen Sinn machen, die diese Theorie völlig widerlegen. Und da stehe ich heute.

[1:15:39] Und ich glaube, und damit möchte ich abschließen, in der Bibel gibt es zwei Verse im Römerbuch, die wir sagen, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat. Und sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Gucke ich mir die Werke Gottes an, die Berge, die Sterne, und ich denke darüber nach, dann kann ich auf keinen anderen Schluss kommen, außer es muss geschaffen sein. Paulus schreibt damals schon, wenn wir die Natur genau studieren, dann stellen wir fest, sie muss erschaffen worden sein.

[1:16:26] Und die großen Wissenschaftler der Welt, zum Beispiel Albert Einstein. Albert Einstein sagt, wer meine Schriften gelesen hat und daraus schließt, ich sei ein Atheist, der hat nichts verstanden von dem, was ich geschrieben habe. Albert Einstein. Umso weiter wir in die Wissenschaft hineingehen, umso tiefer wir in die Sterne gucken, umso weiter wir in die Geologie hineinschauen, umso weiter wir uns auch morgen zum Beispiel mit Zoologie und Paläontologie, also mit den Tieren beschäftigen und den Pflanzen, umso mehr erkennen wir, da steckt ein Schöpfer hinter. Wir müssen nur weit genug studieren.

[1:17:02] Das ist zum Beispiel Heisenberg. Unser großer deutscher Wissenschaftler Heisenberg. Heisenberg war der mit der Unschärferelation. Er sagt, der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht dich zum Atheisten. Aber an seinem Grunde wartet Gott. Heisenberg. Newton. Der wahrscheinlich größte Naturwissenschaftler, den wir heute kennen. Isaac Newton. Isaac Newton hat Unmengen an Büchern geschrieben über Naturwissenschaft. Aber wisst ihr, was er noch mehr geschrieben hat? Theologische Bücher. Der Mann war brillant. Und anhand von dem, was er sehen konnte, konnte er sagen, da ist ein Schöpfer. Isaac Newton hat viel studiert.

[1:17:48] Auch die anderen großen Wissenschaftler, die großen Namen, die wir heute kennen, die haben studiert und studiert und studiert und haben sich die Natur angeguckt und haben irgendwann gesagt, okay, alles weist auf einen Schöpfer hin. Wenn ich ehrlich bin zu mir selbst, muss ich sagen, da war ein Schöpfer. Und das haben die Wissenschaftler rausgefunden. Dass jeder von uns, der hier heute sitzt, ein Gehirn bekommen hat von Gott, mit dem er denken kann. Wo er sich die Sachen angucken kann. Was sehen wir in der Natur? Und wir nicht alles glauben müssen, was die Menschen heute sagen. Denn ganz viel Wissen wird einfach eingetrichtert. Auch in den Schulen heute. Ohne, dass es nachgeprüft wird. Viele Theorien, die die Kinder heute lernen, können die Eltern gar nicht mehr verstehen. Es muss nur noch auswendig gelernt werden. Aber wenn das logische Theorien sind, dann müssen sie doch verstanden werden. Dann müssen doch gerade die Eltern das verstehen können, was die Kinder da lernen. Aber hier kapitulieren die Eltern. Denn diese Theorien hängen nicht miteinander zusammen.

[1:18:44] Und ich glaube, dass wenn wir wirklich die Welt verstehen wollen, sehen wollen, wie alles funktioniert, dann sollten wir das Recht haben, darüber selber nachzudenken und das anzugucken und alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Amen.

[1:19:06] Ich würde gerne noch ein Gebet mit uns sprechen. Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen dafür danken, dass du es gemacht hast, dass wenn wir die Natur studieren und uns alles genau angucken, dass wir deine Schöpfungsmacht darin erkennen können. Dass wir sehen können, wie wunderbar du alles gemacht hast. Lieber Vater, wir möchten dich bitten, dass du uns die Augen öffnest. Dass wir deine wunderbare Gottheit in der Natur um uns herum erkennen können. Dass wir sehen können, Herr, dass du der Schöpfer von allen Dingen bist. Dass wir erkennen können, dass du die Dinge gemacht hast, von denen du in der Bibel sprichst und schreibst. Lieber Vater, wir danken dir dafür, dass du alles gemacht hast und auch uns gemacht hast. Wir möchten dich bitten, dass du uns durch diese Vorträge führst, dass du uns die Augen weiterhin öffnest, dass wir noch viele neue Dinge erkennen können und lernen dürfen. Lieber Vater, hab Dank dafür, dass wir wissen dürfen, dass du bei uns bist. Wir möchten dich bitten, dass du mit uns in diesen Abend gehst und danken dir dafür. Amen.


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