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Johnny Wong teilt in diesem inspirierenden Vortrag seine persönliche Lebensgeschichte und wie die Güte Gottes sein Leben verändert hat. Er beschreibt seinen Weg von Borneo über Australien bis hin zu einer erfolgreichen Karriere in der IT-Branche, wo er trotz materiellen Erfolgs eine tiefe Unzufriedenheit verspürte. Er erklärt, wie Gott ihn aus der Geschäftswelt herausführte und ihm eine neue Berufung als Missionar gab, die ihm wahre Zufriedenheit und einen tieferen Sinn schenkte.


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Serie: Siegreich Leben

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Transkript

[0:00] In dieser kurzen Präsentation möchte ich die Güte Gottes demonstrieren und zeigen. Es ist das, was Gott in meinem Leben getan hat. Ich hoffe, dass, wenn du diesen kleinen Vortrag gesehen und angehört hast, du nicht über mich nachdenken wirst, sondern sehen wirst, dass es um Gott geht. Es ist Gottes Geist.

[0:48] 1. Korinther 2, Vers 4-5 sagt: „Meine Rede und meine Verkündigung waren nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern mit Beweis von Geist und Kraft, damit euer Glaube nicht auf menschlicher Weisheit beruhe, sondern auf der Macht Gottes.“ Wenn du diese Serie anschaust, wirst du gemerkt haben und wissen, es geht nicht um die Weisheit von Menschen. Was wir wirklich kennen und erkennen wollen, ist die Weisheit Gottes.

[1:32] Ich wurde auf der Insel Borneo geboren. Ich war ein junger Mensch. Als ich klein war, dachte ich mir immer, es ist nur ein kleines Dorf. Aber ist es wirklich so gottesschütternd, dass ich hier gewohnt habe? Meine Eltern haben uns ermutigt, in die großen Städte zu gehen, in die Hauptstadt Kuala Lumpur, um dort eine Bildung zu bekommen. Dort habe ich an einem kleinen Dorf in Australien studiert.

[2:25] Als ich aufwuchs, war mein Vater Katholik. Meine Mutter hat angefangen, ihren Glauben in den Ahnen, den Verstorbenen, zu setzen. Sie hat eigentlich von ihrem Ursprung her dem Ahnenkult angehört, wo man die Toten anbetet. Sie ist dann Stück für Stück zur Methodistischen Kirche übergewechselt.

[3:14] Als ich aufwuchs, hatte ich dieses Verständnis, dass es viele verschiedene Religionen gibt. In Malaysia, wo ich aufgewachsen bin, gibt es gleichzeitig Hindus und Muslime und Buddhisten und Christen. Aber selbst unter den Christen gibt es so viele verschiedene Kirchen. Und ich habe mich gefragt, warum? Warum gibt es da diese ganze Unordnung, dieses ganze Chaos?

[3:50] Und als ich dann älter wurde, hat mein Vater mir erlaubt, meine eigene Entscheidung für mein geistiges Leben zu fällen. Und ich habe mich entschieden und gesagt: Ich möchte etwas glauben, was wirklich vertrauenswürdig ist. Und ich wollte das wirklich studieren und ich habe die Bibel studiert. Und ich habe mir vorgenommen und gelernt, was Jesus uns hier lehrt. Und dann wollte ich die Kirche herausfinden, die am allernächsten zu dieser Bibel steht. Denn ich glaube, es geht nicht darum, einer Kirche zu folgen, sondern es geht darum, Jesus zu folgen und was Jesus lehrt und die Prinzipien des Lebens, die Jesus lehrt.

[4:45] Als ich dort in Kuala Lumpur studiert habe, da wurde mein Leben sehr geschäftig. Es gab dort 700 Schüler, und nur 100 von denen würden es schaffen, in Australien zu studieren. Es ist sehr kompetitiv. Also hat man so viel Zeit in der Ausbildung. Und ich habe gebetet, dass Gott die Tür für mich öffnen würde. Und ich glaube, Gott hat es auch getan. Wunder nach Wunder geschahen.

[5:33] Und ich habe zu dieser Zeit auch schon an Gott geglaubt. Und ich glaubte, dass er existiert. Ich habe die Bibel studiert. In Johannes 17, Vers 17 heißt es: „Dein Wort ist Wahrheit.“ Und wer ist die Wahrheit? Jesus ist die Wahrheit. Jesus sagt in Johannes 14, Vers 6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

[6:28] Und obwohl ich all das geglaubt habe, ist mein Bildungsweg so schwer geworden. Ich musste so viel Zeit da hinein investieren, weil es so viel Wettbewerb gab. Also als ich jünger war, hatte ich mehr Glauben, aber der wurde immer schwächer, als ich dann diesen Bildungsweg eingeschlagen habe.

[6:51] Bin dann nach Australien gegangen und bin dort auf die Universität gegangen. Und mein Hauptfach dort auf der Universität war Informationstechnologie. Und ich musste mich ziemlich anstrengen, so dass ich auch meine Masterthese dort schreiben konnte. Und ich habe den Segen erlebt, dass ich ein Stipendium für meinen Master bekommen habe von der Universität.

[7:22] Und als ich dann abgeschlossen hatte, wollte ich für eine Fluggesellschaft arbeiten. Ich habe schon immer die Flugzeugindustrie geliebt. Und als ich noch klein war als Kind, hat mein Vater mich immer an das Ende dieser Landebahn gebracht, um die Flugzeuge zu sehen. Also habe ich im IT-Bereich der Fluggesellschaft gearbeitet.

[7:55] In meinem Leben gab es einen Wechsel von dem, was ich als Kind war, zu dem, was ich jetzt bin. Von geistlicher Wichtigkeit und Betonung zu einer Betonung der Karriere. Ich war zunächst ein junger, aktiver Christ, aber dann war mein Glaube nur noch etwas, was ich als Namen hatte. Ich habe den Karriere-Traum gejagt.

[8:28] Bevor ich 25 war, habe ich bereits einen Job als Abteilungsleiter gehabt. Dann habe ich mir ein neues Ziel gesetzt: Ich möchte ein Abteilungsmanager werden. Und als ich 27 war, wurde ich so ein Manager bei einer ganzen Abteilung. Und in meiner Abteilung waren 60 Leute. Ich hatte den Gewinn und den Verlust von Millionen von Dollars unter mir in meinen Händen. Mein ältester Angestellter war 63, mein jüngster war 26. Gott hat mich sehr gesegnet. Aber ich war zu beschäftigt in meiner Karriere.

[9:28] Jetzt möchte ich für ein asiatisch-pazifisches Unternehmen arbeiten. Als die Flugbewegung international zum asiatisch-pazifischen Raum ging, habe ich gesagt, dass ich Teil dieses Teams sein möchte. Nach einer Weile in diesem Team zu arbeiten, habe ich mir ein anderes Ziel gesetzt. Ich bin nicht mehr zufrieden mit diesem asiatisch-pazifischen Raum. Ich möchte für eine weltweite, globale Firma arbeiten.

[10:09] Es ist so interessant, dass wir oftmals mit dem, was wir haben, nicht zufrieden sind. Also, Gott ist ziemlich clever. Er kennt mein Herz. Und er sagt: Wenn du nicht zufrieden bist, dann kann ich mich darum kümmern. Ich wusste nicht, was Gott tun würde. Aber ich kam zu dem Punkt in meiner Arbeit in der Fluggesellschaft, wo ich gesagt habe: Ich bin wirklich gelangweilt. Ich bin durch diese ganze Karriereleiter durchgestiegen. Und ich bin jetzt unter den Top 200 in diesem ganzen Unternehmen. Es gibt 16.000 Angestellte. Aber ich war gelangweilt. Was ist mein nächstes Ziel?

[11:06] Ich habe mich entschieden, eine andere Richtung einzuschlagen. Vielleicht ein Gruppenmanager für eine andere Abteilung sein. Und ich habe da gewartet. Ich habe gesagt: Gott, kannst du mir eine andere Gelegenheit eröffnen? Ich habe gewartet und gewartet.

[11:31] Eines Tages kam einer der Verkaufsleiter, um mich als Gruppenmanager zu besuchen. Einer der Softwareverkaufsleiter. Ich habe mich von einem Softwareunternehmen besucht. Ich habe zu diesem Zeitpunkt die Beziehung zu unseren Unternehmen gepflegt, die uns versorgt haben mit Software. Und ich war in diesem Fall nicht besonders zufrieden mit der Leistung, die gebracht wurde. Wir haben Millionen von Dollars bezahlt, aber der Service war wirklich schrecklich.

[12:19] Und ich habe diesen Zulieferer dann einfach abgewiesen und gesagt: Komm bloß nicht mehr in unsere Firma, wir wollen nichts mehr mit dir zu tun haben. Dieser Zulieferer hat uns mit Software versorgt. Wir haben Millionen Dollar schwere Software von denen gekauft. Und dann hat er von der Asia-Pazifik-HQ entschieden, uns zu besuchen.

[12:54] Ich habe meiner Sekretärin gesagt: Lass uns ihm nur eine halbe Stunde geben. Wir wollen ihm ein Signal senden, dass wir nicht zufrieden sind mit ihrem Service. Nach einer halben Stunde habe ich gesagt: Es tut mir leid, ich muss gehen, ich habe ein anderes Treffen. Und dieser Topmanager sagt dann: Wir müssen da jetzt schon drüber reden über dieses Geschäft. Und ich sage: Nein, nein, ich habe schon andere Termine. Wir kümmern uns um einen anderen Zulieferer.

[13:30] Und er sagt: Nein, nein, lasst uns vielleicht noch gemeinsam essen gehen und wir können beim Essen da noch drüber sprechen. Und ich habe gesagt: Ich habe keine Zeit zum Essen. Und er meint: Aber dann lasst uns wenigstens noch vielleicht was trinken gehen nach der Arbeit, dann können wir da ein bisschen unterhalten. Und ich sage: Nein, nein, das tut mir leid, ich habe viel zu tun. Aber er hat dann gesagt: Aber wir sind doch auf dem Weg nach Hause und das geht an unserem Hotel vorbei, da könnten wir uns doch kurz treffen.

[14:02] Er sagte: Okay, für eine kurze Zeit. Ich bin dann ins Hotel hin und habe ihnen deutlich gesagt, was das Problem mit ihrer Firma ist. Und ich habe ihnen gesagt, was alles an dem Service schlecht ist und was sie nicht wissen sollten. Und ich habe ihnen gesagt: Wenn ihr das weiter so macht, wie ihr es jetzt macht, werdet ihr alle Fluggesellschaften verlieren, die ihr bisher beliefert.

[14:34] Und er hat zugehört und hat nebenbei was getrunken. Und ich habe nebenbei einen gesunden Orangensaft getrunken. Und am Ende des ganzen Gesprächs musste ich nach Hause gehen und ihn verlassen. Und ich bin dann in den Aufzug gegangen, um nach unten zu fahren, wo mein Auto stand.

[15:00] Als der Aufzug sich gerade schloss, hat der Exekutiv aus Asien-Pazifik gesagt: Johnny, komm und arbeite für uns. Ich dachte, er lacht mich aus. Ich habe gedacht, er hat wahrscheinlich zu viel getrunken. Mach mir mal ein Angebot. Ich habe das halb im Scherz ihm zurückgesagt. Die Tür ist geschlossen. Ich habe da gar nicht weiter drüber nachgedacht.

[15:39] Währenddessen war ich natürlich sehr gelangweilt in meiner eigenen Firma. Ich war jetzt etwa 10 Jahre in dieser Fluggesellschaft. Und ich wollte für eine globale Firma arbeiten. Und ich hatte gebetet. Und dieser Zulieferer war global aufgestellt. Aber Gott hatte einen besseren Plan. Ich habe da nicht zu viel drüber nachgedacht.

[16:10] Zwei Wochen später habe ich eine E-Mail bekommen. Das Angebot war, dort zum Hauptquartier des asiatisch-pazifischen Raumes zu gehen und das ganze Geschäft wirklich zu entwickeln. Ich habe gedacht: Ist das wirklich real? Zwei Tage später kam mit einem Expressboden der DHL das Angebot mit dem Vertrag.

[16:52] Der Vertrag würde das Einkommen verdoppeln. Und ich habe gedacht: Was ist mit dem Vorstellungsgespräch? Braucht es nicht. Die einzige Bedingung ist, Sie müssen nach Singapur kommen und dort das gesamte Geschäft entwickeln. Ich war ziemlich überrascht. Wie ist das passiert?

[17:22] Gott ist nicht überrascht. Gott hat einen Plan für uns. Das ist klar in der Bibel, in Jeremia 29,11. Der Gott des Universums, der so beschäftigt ist, sagt: „Ich kenne die Gedanken, die ich an dich denke, sagt der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, um euch Zukunft und Hoffnung zu geben.“

[17:45] Und ohne dass ich ein Bewerbungsgespräch hatte, so wurde ich einfach ernannt zum Direktor dieser Firma. Für alle Bewerbungsgespräche. Das ist der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe. Ich habe mich dazu entschieden, das Geschäft für Asia-Pazifik zu entwickeln. Ich habe mich dazu entschieden, zum Direktor dieser Firma für alle Fluggesellschaften dort zu arbeiten.

[18:16] Normalerweise ist das total unnötig. Wenn man nach 10 Jahren gearbeitet hat, dann ist man spezialisiert. Man ist dann spezialisiert für die IT für die Fluggesellschaften. Welche anderen Arbeiten gibt es dann in Australien? Aber Gott hat die Tür geöffnet. Er hat die Tür geöffnet.

[18:39] Ich bin also nach Singapur gegangen. Ich bin 1997 dort hingegangen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich dort einfach des Berufswegen hinziehe. Aber Gott hat einen anderen Plan. Gott wusste, dass ich sehr ambitioniert bin in meiner Karriere. Aber er hat sich ausgeschreckt zu mir. Er hat gesagt: Du warst eine aktive Jugend. Jetzt bist du so beschäftigt mit deiner Karriere. Ich strecke mich aus nach dir. Ich werde dich aus deiner bequemen Zone herausreißen. Irgendwo anders hin.

[19:22] Denn als ich nach Singapur ging, war ich jetzt aus meiner Komfortzone herausgekommen. Denn in Australien war mein Leben ganz wunderbar. Ich habe mich in Singapur geöffnet. In Australien war mein Leben ganz wunderbar. Jetzt hatte ich eine neue Herausforderung. Auf dem Gebiet der Karriere, auf dem Gebiet der Umgebung, auf dem Gebiet meiner neuen Freunde, sozial, hatte ich überall jetzt Herausforderungen.

[19:53] Als ich nach Singapur ging, war das wirklich eine ziemlich harte Zeit. Warum? Denn 1997 gab es die große Finanzkrise in Asien. Denn, wie wir auf der Karte sehen können, ist bei einer Nation nach der anderen die Währung kollabiert. Mein Boss hat mir gesagt: Als du nach Asien kamst, ist alles den Bach runtergegangen. Anstatt, dass das Geschäft jetzt besser läuft, müssen wir verschiedene Leute kündigen, an den Verlust. Also, ökonomisch war das ziemlich herausfordernd.

[20:31] Mein Boss hat gesagt: Jetzt können wir nicht das Geschäft wie normal laufen lassen. Wir müssen das Geschäft jetzt ganz ungewöhnlich führen. Und wir mussten uns durch diese schwierigen Zeiten hindurcharbeiten. Aber in Singapur habe ich eine Gruppe von Leuten getroffen, die mir gesagt haben, dass sie für Gott aktiv waren. Ich ging zur Kirche am Wochenende, obwohl ich am Wochenende für Arbeit beschäftigt war. Ich habe diese jungen Leute gefunden, die so einen wirklich echten Glauben hatten.

[21:14] Oh, das erinnert mich an die Zeit, als ich in Singapur war. Oh, das hat mich an meine eigene Jugend erinnert. Und jetzt bin ich also beschäftigt mit all meiner Arbeit und meinen Problemen. Ich habe für diese Firma hier gearbeitet, Oracle. Es ist das größte Unternehmen weltweit, das Software für Geschäftsführung und Geschäftsführung bietet. Es ist das größte Unternehmen weltweit, das Software für Regierungen und Unternehmen bereitstellt. Es ist von Larry Ellison gegründet worden, der jetzt der drittreichste Mann Amerikas ist. Ihr habt wahrscheinlich von Microsoft gehört, denn ihre Computer sind im Wesentlichen für den Heimmarkt. Bei Oracle geht es darum, dass man die Computer für den Heimmarkt hat. Aber Oracle fokussiert sich mehr auf Industrie, auf große Konzerne und auf Regierungen.

[22:23] Die Firma, für die ihr arbeitet, ist eine sehr verlässliche Firma. Es ist eine sehr herausfordernde Arbeit, weil es ziemlich intensiv ist. Der Grund dafür ist, dass Oracle an der Börse notiert ist. Es ist im Börsenindex Nasdaq. Jedes Vierteljahr, jedes Quartal, müssen Ziele erreicht werden. Und wenn man diese Ziele nicht erreicht, dann werden die Börsenmarktleister und die Börsenanalysten das Papier schlechter bewerten und dann geht es bergab.

[23:17] Jedes Quartal hat mein Boss mich angerufen. Und dann hat er gesagt: Ihr solltet so und so viele Millionen Dollar reinbringen und dann muss das reingebracht werden. Ganz schön viel Druck. Man muss jedes Quartal das Ziel erreichen. Und wenn da zwei Millionen fehlen, gibt es genau zwei Wochen, um es zu finden.

[23:56] Also was habe ich getan? Dann habe ich die vier Generalmanager unter mir angerufen. Und dann habe ich sie angerufen und gesagt: Bei dir fehlen noch 750.000 Dollar, bei dir fehlen noch eine Million und ihr müsst das jetzt ändern. Und diese Manager haben dann die jeweiligen Landesmanager angerufen. Und dann sagt man denen: Bei euch fehlen noch 200.000 und so geht das herunter. Und dann werden dort die Verkaufsmanager angerufen und der Druck geht von oben nach unten. So geht das Geschäft.

[24:46] Der Lohn dieses Gründers ist ein Dollar pro Jahr. Aber sein Börsenbonus ist jedes Jahr 17 Millionen Dollar. Also wenn es an der Börse nicht gut notiert ist, dann bekommt er nicht entsprechend viel Geld. Und das ist eigentlich der Druck, den man aushalten muss. Wenn die Verkäufer nicht in zwei Quartalen ihre Ziele erreichen, werden sie gefeuert.

[25:26] Also in dieser äußerst schnelllebigen Gesellschaft, in diesem schnelllebigen Unternehmen habe ich gearbeitet. Also mein Territorium, für das ich verantwortlich war, war von Korea bis nach Neuseeland, von Pakistan bis zu den Philippinen. Und wir haben mit anderen Softwareunternehmen natürlich viel Wettbewerb gehabt.

[25:56] Ich hatte einen großen Deal in China. Und das war so bedeutsam, dass sogar die Tageszeitungen in ihren Schlagzeilen davon berichteten. Es war ein äußerst wichtiger Prozess für dieses Unternehmen. Aber wir haben diesen Deal gewonnen und haben das bekommen. Und mein Boss war so glücklich. Und er hat gesagt: Johnny, was möchtest du?

[26:31] Und ich habe gesagt: Eigentlich würde ich gerne nach Melbourne zurück. Und er hat gesagt: Was? Hier ist doch Asien, hier ist das Geschäft. Und ich habe gesagt: Das ist der Deal. Ich will in Melbourne leben, aber mein Büro wird in Singapur sein. Und er hat gesagt: Aber das wird uns viel Geld kosten. Du musst ja jede Woche in der Business Class über ganz Asien fliegen und ich muss dich immer noch erst von Melbourne einfliegen lassen. Das wird uns pro Monat extra 10.000 Euro kosten in der Business Class.

[27:19] Und ich habe gesagt: Das ist die Abmachung. Und dann hat er gesagt: Du hast ja diesen Multimillionenvertrag unterzeichnet, den kannst du auch in Australien nehmen. In dem Geschäft geht es immer ums Geld. Aber es sind Dinge, die nicht wirklich glücklich machen.

[27:45] Wenn ich da 10 Millionen Dollar Verträge unterschrieben habe, dann sagt der Boss: Hast du gut gemacht. Und dann sagt er: Nächste Woche sind 15 Millionen dran. Und wenn du dann nach einigen Wochen 15 Millionen Verträge, einen Vertrag gefunden hast mit 15 Millionen, dann ist der Boss zufrieden. Lass uns was trinken. Bevor du den Orangensaft zu Ende getrunken hast, sagt der Boss: Also jetzt such mal einen 20 Millionen Dollar Vertrag. Also da ist nie irgendwie mal ein Ende.

[28:25] Und dann arbeitet man hart und findet einen Deal über 25 Millionen Dollar. Und der Boss sagt: Wunderbar gemacht. Lass uns mal mit deiner Frau zusammen essen haben. Und bevor man dann den Nachtisch gegessen hat, sagt der Boss: Ich hätte gerne noch ein Deal über 30 Millionen Dollar. Man ist niemals zufrieden dort. So ist die Welt.

[28:55] Bist du jemals wirklich zufrieden gewesen? Bist du zufrieden mit deiner letzten Beförderung? Mit deiner letzten Gehaltserhöhung, bist du damit zufrieden? Wir sind nicht zufrieden. So ist die Welt.

[29:15] Vielleicht planst du gerade deinen nächsten Urlaub. Du arbeitest das ganze Jahr sehr hart. Und sagst: Ich möchte vielleicht nach Bali fliegen in den Urlaub. Und du sparst all das Geld und hast 1.000 Fotos in Bali gemacht. Natürlich, digitale Fotos sind jetzt einfach. Und du kommst zurück und fragst deine Freunde: Guck dir meine 1.000 Bali Fotos an. Und dann nach einem oder zwei Tagen ist alles vergessen. Du bist nicht zufrieden.

[29:55] Okay, wir planen einen 21-Tage-Vacation-Urlaub. Wir sparen das ganze Jahr über Geld. Wir gehen bis in die Vereinigten Staaten. Wir reisen überall und haben 5.000 Fotos gemacht. Und du fragst deine Freunde: Guck dir meine Fotos an. Und dann lädt man die Freunde wieder ein und schaut sich die Fotos an. Und deine Freunde sagen: Müssen wir das wirklich? Nicht noch eine Fotosession. Wir sind nicht befriedigt. Nach wenigen Tagen hat man alles vergessen. So ist die Welt.

[30:45] Nichts in der Welt kann wirklich unser Herz zufriedenstellen. Obwohl wir all diese Millionen Verträge unterzeichnet haben, wurde ich immer weniger zufrieden.

[31:06] 5 Vers 10. Es ist Vanity. Vielleicht hast du versucht, dein Leben mit Dingen zu füllen. Vielleicht ist es die nächste Promotion, dann wirst du zufrieden. Aber du wirst nicht zufrieden sein. Vielleicht ist es das nächste Projekt, das dich zufriedenstellen wird. Oder vielleicht bekommst du ein besseres Zertifikat oder ein besseres Abschluss. Vielleicht wenn ich verheiratet bin, dann bin ich zufrieden.

[31:55] Die Bibel sagt, das ist Vanity. Die Dinge dieser Welt werden uns niemals zufriedenstellen. Gott kennt mein Herz. Er hat realisiert, dass das auch mit mir passiert ist. Als ich mehr und mehr gearbeitet habe, habe ich bemerkt, dass nichts mich zufriedenstellt hat.

[32:21] Nachdem ich einen großen Vertrag unterzeichnet habe, war mein Boss wieder ganz froh. Aber für mich war das jetzt einfach nur noch ein Job. Die Neuigkeit hat sich ausgezogen. Ich arbeite seit acht Jahren in dieser Gesellschaft. Ich bin jetzt der globale Leiter dieses Unternehmens, der sich mit Transportfirmen beschäftigt.

[33:00] Ich bin um die ganze Welt gereist. Aber es war einfach nur ermüdend. Also habe ich meinen Boss angerufen. Ich muss dich treffen. Ich werde kündigen. Dann müssen wir uns treffen. Ich habe meinen Boss in der ersten Klasse im Flughafen in Singapur getroffen. Sechs Uhr morgens. Das ist die beste Zeit, seinen Boss zu treffen. Er reiste total wie verrückt, und ich reise ständig herum. Das war die beste Zeit, sich zu treffen.

[33:49] Ich bin aus Singapur eingeflogen, er kam aus den USA. Ja, und ich bin von Hongkong eingeflogen. Wir haben uns getroffen. Weißt du, was seine erste Frage war? Was denkst du? Er hat gesagt zu mir: Johnny, wer bezahlt dir mehr? Du hast ein Multimillionengeschäft für uns entwickelt. Irgendjemand muss dir mehr Geld bezahlen. Wer ist das?

[34:30] Niemand. Ich habe einen besseren Plan für mein Leben jetzt. In dieser Zeit hat eine Gruppe von jungen Christen begonnen, ein Werk zu beginnen, das Wort Gottes dort zu verbreiten. Und diese jungen Leute haben gesagt zu mir: Johnny, du weißt, wie man ein Unternehmen entwickelt. Du kannst uns auch helfen, diesen Missionsdienst dort, dieses Missionswerk zu gründen und zu etablieren. Das ist natürlich nicht dasselbe. Ein Unternehmen ist etwas ganz anderes als ein Missionswerk. Aber sie hatten den Eindruck, ich könnte ihnen helfen. Und ich dachte, es wäre etwas mehr Bedeutsames. Anstatt einfach nur diesen Millionenverträgen immer hinterherzujagen.

[35:31] Und ich habe meinem Boss gesagt: Ich habe etwas Besseres zu tun. Niemand bezahlt mir mehr. Was? Du gibst solche großartigen Gelegenheiten auf? Du kannst doch nicht leben. Wir haben eine Familie. Du kannst doch nicht leben. Wir haben einen Fünfjahresplan für deinen Lohn. Das macht Oracle. Die Manager werden dort auf fünf Jahre festgebunden. Und wenn du dann gehst, dann wird das gesamte Geld dir nicht ausgezahlt. Du kannst nicht leben.

[36:21] Ich habe gesagt: Ich habe mich entschieden. Ich werde gehen. Er hat gesagt: Lass mich drüber nachdenken. Ich habe gesagt: Was meinst du? Ich kündige hier.

[36:41] Zwei Wochen später, war ich wieder in Singapur. Das war mein üblicher Flug. Sonntagabend nach Singapur, um dort zu arbeiten. Und als ich dort war, war mein Boss im Büro. Und ich habe gesagt: Was machst du in meinem Büro? Du reist doch sonst um die Welt herum. Er hat gesagt: Mein Passwort ist abgelaufen und jetzt muss ich erstmal einen neuen Passwort besorgen. Er hat gesagt: Komm rein ins Büro.

[37:19] Ich habe gesagt: Worüber möchtest du sprechen? Er hat gesagt: Ich habe nochmal drüber nachgedacht. Ich habe gesagt: Nein, nein, ich möchte davon nochmal was anfangen. Ich habe mich schon entschieden. Ich werde kündigen und die Verantwortung abgeben.

[37:39] Er hat gesagt: Ich habe drüber nachgedacht. Er hat gesagt: Ich gebe dir ein Jahr frei. Ich habe gesagt: Wie ein Sabbatical? Ich habe gesagt: Es gibt keine solche Regelung hier. Wir sind eine finanzielle Regelung, eine Nasdaq-Firma. Wir geben kein Sabbatical. Wir sind ein Unternehmen, das bei Nasdaq notiert ist und wir müssen ständig dort Geld vorweisen. Wir haben gar keine Statuten über Sabbat-Jahre. Ich bin einer der Manager. Ich weiß ganz genau, dass das gar nicht Usus ist und gar nicht möglich ist.

[38:21] Mein Boss sagt: Ich bin hier der Leiter. Ich tue alles, was ich möchte. Ich werde alles durch E-Mails klar machen. Das wird schon richtig gehen. Du kriegst ein Jahr frei. Und in der selben Zeit werde ich diesen 5-Jahres-Lohn wertig einfrieren lassen. Du wirst es nicht verlieren.

[38:48] Also habe ich ein Jahr frei bekommen, um ein Missionar zu sein in der Stadt von Melbourne. Aber technisch war meine Kompensation immer noch zu teuer. Aber ich habe mich entschieden, obwohl meine Kompensation immer noch zu teuer war, war sie technisch immer noch wachsend. Also technisch war ich ein Missionar, der von Nasdaq finanziert wurde. Erstaunlich.

[39:27] Unser Gott ist erstaunlich. Er kann alles in dieser Welt organisieren. Wenn er Könige und Königinnen in der Bibel entfernen und einsetzen kann, kann er alles und jeden einsetzen und entfernen in dieser Welt. Alles, was notwendig ist für das Reich Gottes, kann Gott bewegen.

[39:54] Gott hat mich aus der Geschäftswelt herausgenommen. Ich habe dann den Platz verlassen und meine Rolle einem neuen Direktor übergeben. Nach einigen Monaten, nachdem das alles übergeben war, habe ich das Unternehmen am 31. August 2001 verlassen. Ich habe das gesamte Portfolio für unser Geschäft einem neuen Direktor übergeben.

[40:36] Das hat alles mit Fluggesellschaften, mit Güterverkehr und mit all diesen Transportunternehmen zu tun. Ratet, was passiert ist. Elf Tage später, war der 11. September. Zwei Flugzeuge krachen in das World Trade Center. Ein Flugzeug kracht in das Pentagon. Wenn Flugzeuge in Gebäude krachen, dann wollen die Menschen nicht mehr fliegen. Und wenn Menschen Angst haben und nicht mehr fliegen, dann machen Fluggesellschaften kein Geld mehr. Und wenn dann Fluggesellschaften kein Geld mehr machen, machen auch die Flughäfen kein Geld mehr.

[41:36] Ja, und dann gab es noch diesen ganzen Hype um die Anthrax-Viren, die dann in Briefen versendet wurden und dann wurden auch keine Briefe mehr versendet. Überall gab es nur noch Angst. Mein gesamter Markt, für den ich zuständig war, ist kollabiert. Und das war ja mein Portfolio. Mein neuer Direktor musste immer noch die Ziele erreichen. Aber wie kann man die Ziele erreichen, wenn all die Kunden Geld verlieren? Einige Monate später wurde er gefeuert.

[42:19] Und meine Kollegen bei Oracle haben gesagt: Wie hast du das gewusst? Ich wusste nicht, dass das passiert. Manchmal mag ich es, mit ihnen etwas zu scherzen. Dann sage ich ihnen auch: Osama Bin Laden hat mir eine E-Mail gesendet. Aber nein, meine Freunde, es gibt einen Gott im Himmel, der kennt die Zukunft. Sein Wort ist eine feste Grundlage. Seine Prophezeiung ist wirklich vertrauenswürdig.

[43:03] Wenn du Unsicherheiten im Leben hast, dann gibt es einen Gott, der weiß, was die Zukunft für dein Leben ist. Wenn es um Beziehungen geht, Gott kennt die Zukunft für deine Beziehungen. Ob es um Finanzen geht, ob es um Gesundheit geht, Gott weiß, was die Zukunft bringt.

[43:27] Die Bibel sagt in Prediger 3, Vers 11: „Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit.“ Gottes Timing ist perfekt. Vielleicht wartest du und betest. Du bist um etwas ganz besorgt. Und du hast darum gebetet und gebetet und gebetet. Liebe Freund, liebe Freundin, Gottes Timing ist perfekt.

[44:03] Gott wusste, zu dieser Zeit ist es nicht mehr für mich angebracht, in diesem Unternehmen zu arbeiten, sondern ein Missionar für sein Reich zu werden. In Sprüche 19, Vers 23 ist ein wirklich kraftvoller, gewaltiger Vers: „Die Furcht des Herrn dient zum Leben. Wer daran reich ist, der wird über Nacht von keinem Unglück heimgesucht.“ Es macht vielmehr Freude, es ist vielmehr befriedigender, wenn man für das Reich Gottes etwas tut.

[44:46] Ich war so gesegnet und so ermutigt, als ich dieses eine Jahr Oracle verlassen hatte. Ich war in der Lage, Prinzipien jungen Menschen in der Stadt zu unterrichten. Ich konnte ihnen die Prinzipien von Jesus weitergeben. Und ich sah, wie bestimmte Leben sich verändert haben. Und die Veränderung eines Lebens ist kostbarer als Multimillionenverträge. Es ist etwas, was vielmehr einen zufriedenstellt.

[45:30] Schaust du nach etwas Bedeutsamerem in deinem Leben aus? Aber du hast vielleicht etwas Sorge wegen all den Entscheidungen, die du treffen müsstest? Vielleicht machst du dir Sorgen wegen deiner Familie? Vielleicht machst du dir Sorgen wegen deiner Finanzen? Vielleicht machst du dir Sorgen wegen dem, was die Menschen denken? Aber heute möchte ich dir zeigen, dass Gottes Timing perfekt ist.

[46:09] Du musst dir keine Gedanken über die Konsequenzen machen. Wie dieses Vers sagt: „Die Furcht des Herrn dient zum Leben.“ Respektiere, was Gott für dich gesagt hat. Vertraue ihm. Er möchte dir Leben, ja überfließendes Leben geben. Und was immer er dir zur Aufgabe stellt, es wird dir Zufriedenheit schenken. Denn es ist eine Transformation des Lebens, es ist eine Lebensveränderung.

[46:42] Bist du unsicher über das Leben? Es gibt einen Gott, der ganz sicher ist. Er ist da, um uns zu ergreifen. Und Gott hat mich ein Jahr hinaus gelassen, um zu verändern. Bis heute ist es ein erstaunlicher Segen.

[47:13] Gott hat uns erlaubt, dort drei Gemeinden in jeder Stadt zu gründen. Wir haben hunderte Menschenleben verändert gesehen. Wir haben Menschenleben verändert gesehen. Heute reisen wir um die Welt, um die Prinzipien der Bibel mit anderen zu teilen. „Einer soll sein wie tausend, ein kleiner wie eine starke Nation.“

[47:53] Gott hat eine Vision für dein Leben. Bitte begrenze nicht das, was Gott für dich tun kann. Sehe die größere Vision, die Gott für dein Leben hat. Und gehe im Glauben Schritte vorwärts, voran. Seine Gedanken sind uns hingelegt, sagt die Liebe. Dass er dir Frieden und Hoffnung geben möchte. Seine Pläne sind hier im Wort Gottes.

[48:29] Möchtest du seinen Plan heute annehmen? Möchtest du Teil seines Königreiches sein und für seinen Zweck arbeiten, was viel mehr Zufriedenheit schenkt? Diese Entscheidung muss auf Prinzipien basieren. Vor acht Jahren ist es jetzt her, dass ich Oracle verlassen habe. Und Gott hat immer noch für uns gesorgt. Du musst die Konsequenzen Gott übergeben. Du gehst im Glauben voran. Und du tust das, was für sein Königreich muss. Und Gott wird dein Werk multiplizieren. Er wird Ressourcen eröffnen für deine Familie. Er wird dein Leben segnen.

[49:23] Bist du bereit, das ihm zu übergeben? Und ich bete, dass das deine Entscheidung ist. Lass uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, ich bin gekommen, um über deine Kraft etwas zu sagen. Wie durch ein Wunder bist du zu mir gekommen und hast dich zu mir ausgestreckt. Wenn ich mein eigenes Leben anschaue, dann frage ich mich, warum bin ich würdig, deine Güte so genießen zu dürfen. Aber du bist ein guter Gott. Du nimmst uns so, wie wir sind, um uns zu formen. Schenke uns ein offenes Herz, dass wir deine Veränderung und deine Umformung auch akzeptieren. Danke, dass du uns gezeigt hast, dass du einen Plan für uns hast.

[50:17] Wir warten schon darauf, neben dir gehen zu dürfen. Bitte führ uns Schritt für Schritt. Und wir können es kaum erwarten, dich von Angesicht zu Angesicht sehen zu dürfen. Wenn du in den Himmel kommst, wollen wir dich sehen. Wir wollen dich sehen. Wenn du in den Himmel kommst, wollen wir dich hören. „Du gute und treue Knecht.“ Wir beten, dass wir das hören dürfen. Und bitte, mach uns treu und halte uns treu zu dir. Im Namen Jesu. Amen.

[51:09] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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