[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir freuen uns so sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de und auch auf Amazing Discoveries. Wir haben heute unser letztes Thema unserer Vierteljahresserie "Ursprung und Anfang". Und in dieser letzten Folge geht es um das vielleicht schönste Thema, das man in diesem Zusammenhang überhaupt haben kann, nämlich um die neue Schöpfung. Deswegen heißt unser Thema überschrieben: "Erneut eine Schöpfung". Wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 30. März. Und wie gesagt, das ist der Abschluss dieser Serie über die Schöpfung, wo wir all die verschiedenen Implikationen, die Frage nach der Schöpfung, nach der Neuschöpfung mit all den verschiedenen Aspekten, die das mit sich bringt, studiert haben. Und wir wollen uns heute, wie angedeutet, ein paar Minuten Zeit nehmen, über diese neue Schöpfung nachzudenken.
[2:05] Schon Petrus lenkt unsere Aufmerksamkeit auf dieses Thema in seinem Brief, in seinem zweiten Brief, in 2. Petrus 3 und dort Vers 13. Da sagt er, und ich denke, er spricht für uns alle, wenn er sagt: "Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt." Wenn wir uns heute in der Welt umschauen, dann kann man die Gerechtigkeit oft lange suchen. Und viele Menschen fragen sich: Wird es überhaupt jemals Gerechtigkeit geben? Es geht so ungerecht zu im Staat, in der Kirche, in meinem eigenen Leben. Ich bin ungerecht behandelt worden. Petrus sagt: Wir erwarten eine andere Welt, eine neue Welt, eine neue Erde, und dort wird Gerechtigkeit sein. Kein Wunder, dass er darauf gewartet hat. Ich warte auch darauf. Erwartest du es auch? Diese neue Erde, neue Himmel.
[3:08] Und Petrus sagt, warum er darauf wartet. Er war kein religiöser Spinner, der irgendwie vielleicht fanatisch sich irgendwas in den Kopf gesetzt hat. Nein, Petrus hatte einen Grund, warum er diese neue Erde, diesen neuen Himmel erwartet hat. Und er gibt diesen Grund an in diesem gleichen Vers. Er sagt: "Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde." Petrus sagt, es gibt da etwas, warum wir darauf warten können und warum wir nicht enttäuscht werden, denn Gott hat darüber gesprochen. Er hat es versprochen, denn das ist die Bedeutung des Wortes Verheißung. Er hat uns versprochen, dass es eine neue Erde geben wird.
[3:47] Und das können wir uns gemeinsam anschauen in Jesaja 65, diese Verheißung, auf die sich Petrus bezieht. Jesaja 65 und dort Vers 17. Da heißt es: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden." Gott verspricht uns, er verheißt: "Ich werde einen neuen Himmel, eine neue Erde machen." Und diese neue Erde wird so gewaltig sein, so wunderbar sein, dass, wenn man erstmal dort ist, man kaum noch zurückdenken wird an die alte Erde. Sie wird einem bisher nicht mehr in den Sinn kommen. Wenn wir zurückschauen in unser Leben, dann haben wir oft den Eindruck: Früher war alles besser. Aber auf der neuen Erde wird niemand sagen: Früher war alles besser. Es wird dann so viel besser sein auf der neuen Erde, dass wir uns kaum noch erinnern können, wie es eigentlich damals auf dieser alten, grauen, triebseligen Erde gewesen ist. Sie wird uns nicht mehr in den Sinn kommen.
[5:04] Und für alle diejenigen, die sich fragen: Na ja, was wird dann mit dieser Erde passieren, mit dieser neuen Erde? Gibt es eine zweite Verheißung hier in Jesaja 66, im nächsten Kapitel? Jesaja 66 und dort Vers 22. Jesaja 66 Vers 22: "Denn gleichwie die neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, jetzt kommt ein sehr wichtiger Punkt, vor meinem Angesicht bleiben werden. Sprich, der Herr soll auch euer Samen und euer Name bestehen bleiben." Gott sagt: Diese neuen Himmel, diese neue Erde, die ich machen werde, die wird Bestand haben. Sie wird nicht noch einmal untergehen. Die neue Erde, auf die wir warten, ist eine neue Erde, die dann für die Ewigkeit bestehen bleiben wird. Und damit verknüpft Gott die Verheißung, dass alle diejenigen, die dort sein werden, ebenfalls bestehen bleiben werden. Er sagt: "Genau so, wie der neue Himmel und die neue Erde sein werden, so soll auch euer Samen und euer Name bestehen bleiben." Die Tatsache, dass dort eine neue Erde kommt, ist ein Garant für ein ewiges Leben. Erwartest du die neue Erde und mit ihr das ewige Leben, das Gott verheißen hat, das er versprochen hat?
[6:30] Schauen wir uns das an, wie das Johannes auf Patmos einige Jahrzehnte nach der Himmelfahrt Jesu gesehen hat, in Offenbarung 21 und dort Vers 1. Und im Gegensatz zu Petrus, der seine Aussagen auf die alttestamentlichen Verheißungen gestützt hat, da steht es geschrieben: Gott hat gesagt, er macht das. Und deswegen glaube ich, das kann Johannes dem noch hinzufügen: Ich habe es gesehen, ich habe es selbst mit eigenen Augen erfahren. Er sagt in Offenbarung 21 Vers 1: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde." Johannes hat es gesehen in der Vision. Und er sagt: "Und die erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr."
[7:16] Einige Menschen fragen sich: Warum gibt es kein Meer mehr? Nun, wir wissen ganz deutlich, dass es dort noch Wasser geben wird. Woher wissen wir das? In Offenbarung 22 zum Beispiel, Vers 1 heißt es: "Und er zeigte mir einen reinen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes." Also, wir dürfen wissen, es gibt auf der neuen Erde noch Wasser. Aber es gibt kein Meer mehr. Und einer der Hauptgründe ist sicherlich der, dass Meere, Ozeane heutzutage Menschen voneinander trennen. Ich habe Freunde in Amerika, die kann ich aber nicht alle allzu oft besuchen, weil ein Meer uns trennt. Auf der neuen Erde oder dem neuen Himmel wird es keine Trennung mehr geben, kein Auseinanderreißen von Menschen, die sich gerne sehen und durch Meere voneinander getrennt sind.
[8:15] Und dann heißt es in Vers 3, eine der schönsten Verse der ganzen Bibel: "Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen..." Wir sehen also, dass Johannes nicht nur gesehen hat, er hat gehört, mit all seinen Sinnen hat er wahrgenommen, was dort auf uns zukommt. In Vers 3 sagt er: "Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes, wo? Bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott." Ja, Gott möchte Gemeinschaft haben mit dir und mir. Aber er möchte nicht nur indirekte Gemeinschaft haben durch Gebet und durch Bibelstudium und dadurch, dass der Heilige Geist in unserem Herzen wohnt. Ja, das ist schön und das ist gut und Gott freut sich darüber. Aber Gott hat noch mehr vor. Gott möchte dich von Angesicht zu Angesicht sehen. Er möchte eine direkte, physische Gemeinschaft mit dir.
[9:08] Die Bibel beschreibt, wie Gott immer wieder den Himmel auf die Erde gebracht hat. Die Bibel beschreibt, wie in 1. Mose 2 Gott den Garten Eden, der nach Ezechiel 28 im Himmel gewesen ist, auf die Erde gebracht hat oder ein Abbild davon auf die Erde gebracht hat. Die Bibel beschreibt, wie in 2. Mose 25 und dann in den folgenden Kapiteln ein Heiligtum gebaut werden sollte, ein Abbild des himmlischen Heiligtums. Die Bibel beschreibt, wie dann Jesus kam, der als der Eingeborene Fleisch wurde. Das Wort wurde Fleisch. Der ganze Himmel wurde quasi in ein Geschenk verpackt für die Menschheit gegeben. Aber selbst das wird noch übertroffen durch das, was hier auf Offenbarung 21 steht. Gott, der Vater selbst, mit dem gesamten Universum, mit der gesamten Kommandozentrale des Universums kommt auf die Erde. Nicht nur als Gast, sondern als ein permanenter Umzug. Das Universum, die Hauptstadt des Universums zieht um auf die Erde. Gott macht die Erde, diesen einen kleinen Planeten, der als einziger von allen Welten gegen ihn rebelliert hat, macht ihn zum Hauptpunkt, zum Zentrum des Universums.
[10:28] Vers 4: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen." Ja, es gibt einige Dinge, die werden traurig sein in der nächsten Zukunft. Die Bibel bespricht von einigen schmerzhaften Ereignissen, die zwischen dem Heute und diesem Vers stehen werden. Die Bibel spricht von Gericht, von einer Wiederkunft, bei der viele Menschen sterben werden. Sie spricht von einem letzten Kampf von Gog und Magog, von vielen Dingen, die uns noch einmal zu Tränen rühren werden. Aber dann, sagt die Bibel, auf der neuen Erde wird Gott jede Träne abwischen.
[11:07] Vielleicht bist du müde, Schmerz zu ertragen. Vielleicht bist du müde, Leid zu sehen in der Welt. Vielleicht bist du müde, das Geschrei zu hören. Sehnst du dich nach dieser besseren Welt, wo es keinen Tod mehr geben wird? Kein Geschrei, kein Leid, kein Schmerz, keine Tränen. Gott wird keinen Engel senden aus der Ferne und sagen: Wisch mal die Tränen ab. Gott selbst wird deine und meine Tränen abwischen. Gott selbst wird uns Freude schenken. Gott selbst wird bei uns sein. Und wir können uns darauf verlassen, dass das, was er hier sieht, auch wirklich eintrifft.
[11:53] Denn er sagt in Vers 5 der Johannes: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu." Und das Thema ist Schöpfung. Aber Schöpfung ist nicht nur ein Thema, das in die Vergangenheit hineinreicht, wo wir über die sechs Tage Schöpfung, die 24 Stunden reden, die vor ungefähr 6.000 Jahren den Anfang unserer menschlichen Existenz begründet hat. Schöpfung ist nicht nur ein Thema der Gegenwart, wo wir über die Erlösung reden und wo die Neuschöpfung unseres Herzens, unsere Gedanken gefangen nimmt. Schöpfung ist auch ein Aspekt der Zukunft. Denn Gott sagt: Auch in der Zukunft wird es eine Schöpfung geben, und diese Schöpfung wird umfassend sein. Sie wird alles mit einschließen, denn er sagt: "Ich mache alles neu." Gott fängt nochmal von vorne an.
[12:45] Und dann stehen diese gewaltigen Worte: "Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Es ist nicht nur ein Plan, den Gott mal skizziert hat. Es ist nicht nur ein Wunsch, den er lange gehegt hat. Es ist ein definitiver Beschluss des Allerhöchsten. Er wird es tun. Und die Bibel sagt uns, wenn er das gesagt hat, dann können wir uns darauf verlassen, dass es geschieht. Denn in Titus 1, Vers 2 wird uns gesagt, in Titus 1, Vers 2: "Aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat." Gott kann nicht lügen. Wenn er sagt: "Siehe, ich mache alles neu", dann kann er nicht lügen. Er wird es tun, und es wird geschehen. Deswegen kann er sagen: "Siehe, diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."
[13:39] Die Frage ist nicht: Wird es eine neue Erde geben? Die Frage ist: Wie wirst du heute auf diese Botschaft reagieren? Wie wirst du dich heute Gott gegenüber verantworten und stellen, damit du dabei sein kannst oder nicht? Was wird heute deine Reaktion sein auf dieses Wissen, dass Gott eine neue Erde haben wird, in der Gerechtigkeit wohnen wird? Keine Ungerechtigkeit, keine Sünde. Denn die Bibel sagt in 1. Johannes 5, Vers 17, dass alle Ungerechtigkeit Sünde ist.
[14:10] In 1. Mose 1, Vers 28, wir sind ja in den letzten Wochen immer wieder darauf zurückgegangen und haben das ausführlich studiert. Wir wollen es hier nochmal kurz andeuten. Da wird uns gesagt, in 1. Mose 1, Vers 28: "Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde." Wir haben ein ganzes Thema dazu gehabt, was es bedeutet, Verantwortung zu haben für die Schöpfung, was es bedeutet zu herrschen, dass hier nicht die autoritäre Herrschaft von oben nach unten gemeint war, sondern eine dienende Herrschaft, so wie Gott sie vormacht, dem er die ganze Erde gehört. Gottes Plan war es, dass der Mensch ein Vizeregent ist, der ein Abbild Gottes ist, nicht nur körperlich, nicht nur mental, nicht nur physisch, nicht nur geistlich, sondern auch in der Art und Weise, wie er regiert. Das war Gottes Plan in der Erschaffung der Welt.
[15:12] Und doch wissen wir, dass durch die Sünde der Mensch, der Vizeregent, der über die Erde herrschen sollte, sich selbst unter Satan gestellt hat und damit Satan Kontrolle ermöglicht hat über diese Erde. So wird es ganz deutlich, wenn wir zum Beispiel Hiob anschauen in Hiob 1, Vers 7. In Hiob 1, Vers 7 heißt es: "Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandern darauf." Der Satan hat nach dem Sündenfall Zugang zu der ganzen Erde und es scheint so zu sein, dass er ja fast die gesamte Erde unter Kontrolle bekommen hat. Hier und da gab es zu allen Zeiten treue Menschen, die wie Hiob eine Enklave des Reiches Gottes gewesen sind, die die Gnade Gottes angenommen haben und exemplarisch gezeigt haben, wie ein anderes Reich aussehen könnte. Und doch war der Satan im Großen und Ganzen Fürst dieser Welt.
[16:13] So heißt es zum Beispiel in Johannes 12, Vers 31. Jesus selbst sagt das in Johannes 12, Vers 31. Er sagt: "Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt. Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden." Satan hat sich die Kontrolle über die Erde weitestgehend erschlichen durch den Sündenfall und durch das ständige Versuchen von Menschen, von Männern und Frauen. Und als Folge dieser erschlichenen, dieser unrechtmäßigen Herrschaft hat sich die Erde sehr zum Negativen verändert. Wir haben das alles angeschaut, wir haben die Konsequenzen der Sünder im Einzelnen betrachtet, wir haben gesehen, wie der Mensch körperlich degeneriert ist, wie er geistig degeneriert ist, wie er geistlich geschwächt worden ist, nicht mehr aus eigener Kraft zu Gott kommen kann. Wir haben gesehen, wie die Natur leidet, wie die Tiere leiden, wie die Pflanzen leiden, wie all das zerkratzt und betrübt ist, was Gott einmal vollkommen und perfekt geschaffen hat.
[17:18] Und doch ist die Hoffnung nicht verloren gewesen, denn Jesus Christus kam, um den Fürsten dieser Welt, Satan, hinauszuwerfen. Er kam, um das Reich Gottes, das einmal geschaffen worden war in Garten Eden und auf das Gott wieder zielt, um das wiederherzustellen.
[17:43] Schauen wir uns einen wichtigen Vers an, in 2. Timotheus 2, Vers 12. Diese Wiederherstellung des originalen Plans ist das ganze Thema von 1. Mose 3 bis Offenbarung 22. Auf 1. Mose 1 und 2 beschreiben wir uns die Schöpfung und das, was Gott vorgesehen hat. 1. Mose 3 beschreibt, wie der Mensch durch seine eigene Entscheidung den Plan durchkreuzt hat. Und ab 1. Mose 3 bespricht die Bibel nur noch eine Sache: wie dieser ursprüngliche Plan wiederhergestellt werden kann, wie die Schöpfung wieder zu ihrem Recht kommen kann.
[18:15] In 2. Timotheus 2, Vers 12. Da heißt es: "Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen. Wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen." Es heißt in Vers 11 schon: "Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben. Wenn wir standhaft sind..." Und das standhafte Ausharren wird erklärt in Offenbarung 14, Vers 12, wo es heißt: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind, die erhalten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu." Wenn wir an Jesus glauben, das glauben, was er geglaubt hat, und wenn wir seinen Geboten Folge leisten durch die Kraft, die er allein gibt, durch den Heiligen Geist, dann können wir diese Mitherrschaft wieder zurückgewinnen.
[19:23] Manche Leute glauben, dass aufgrund von 1. Mose 1 wir diese Mitherrschaft schon immer haben und nie verloren haben. Aber hier wird ganz deutlich, dass nur derjenige, der standhaft ausharrt, diese Mitherrschaft wieder erringen kann. Denn jeder, der nicht standhaft ausharrt, bleibt ein Sklave, und ein Sklave herrscht nicht. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass, wenn wir nicht zu Jesus kommen, wir nicht mehr Mitherrscher dieser Erde sind. Dass die Erde uns nicht mehr untertan ist, sondern dass wir selbst Untertanen geworden sind, Sklaven Satans. Aber wenn wir uns zu Jesus wenden, seine ausgestreckte Hand annehmen, dann können wir wieder zu Mitherrschern gemacht werden, wenn wir standhaft ausharren, wenn wir den Glauben Jesu haben, wenn wir an Jesus glauben und seine Gebote halten.
[20:19] Schauen wir gemeinsam in Offenbarung 14, Vers 5. In Offenbarung 14, Vers 5 heißt es: "Von diesen Menschen, die zur Mitherrschaft wiederhergestellt worden sind, und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden, denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes." Die Bibel spricht hier von denjenigen, die dann auf der neuen Erde sein werden, und etwas, was sie charakterisiert, ist: Sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes.
[20:57] Vielleicht sagst du: Das ist unmöglich, das kann niemand erreichen, das ist ein frommes Ideal. Lieber Freund, liebe Freundin, die Bibel sagt, wer in der Lage ist, dass das geschehen kann. In Judas, in Judas 24, da heißt es: "Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich und zwar mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen." Wer ist das? "Dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit. Amen." Gott hat die Kraft dazu. Gott, der die Welten geschaffen hat und der dir ein neues Herz geschaffen hat, der hat die Kraft, dich vorzubereiten auf die neue Erde.
[21:47] Und es heißt von diesen 144.000, die dort beschrieben sind: "Sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht." Ist das deine Erfahrung? Folgst du Jesus, egal wohin er dich führt? Egal durch welche Wegbiegung es geht, egal wie tief der Weg gehen mag, wie dornig und steinig er sein mag, folgst du ihm, wohin er auch geht? Oder lässt du ihn einfach alleine wandern, um deinen Lieblingsaussichtspunkt anzusteuern?
[22:22] Lieber Freund, liebe Freundin, folgst du Jesus, wohin er auch geht? Glaubst du, dass Jesus die Kraft hat, dass er die Macht hat, sich unsträflich vor das Angesicht Gottes zu stellen, die schöpferische Kraft in deinem Leben zu entfalten?
[22:46] Schauen wir gemeinsam in Offenbarung 5, Vers 10. In Offenbarung 5, Vers 10 heißt es: "Und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden." Das, was Gott am Anfang vorgesehen hat, wird am Ende wieder kommen. Warum? Weil wir zu Königen und Priestern wiedergemacht werden.
[23:16] Die Frage ist, die wir uns stellen müssen, lieber Freund, liebe Freundin: Wodurch bist du und wodurch werde ich zu einem König und zu einem Priester? Was macht uns zu Königen und Priestern? Und die Offenbarung hat eine gute Antwort darauf. In Offenbarung 1 heißt es, in Offenbarung 1, Vers 5: "Und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen." Es ist Jesus, der uns gewaschen hat von den Sünden.
[24:08] Schaut, das Blut Jesu ist keine zweite Farbe, keine zweite Schicht über den Sünden. Das Blut Jesu ist ein Waschmittel. Und ein effektives Waschmittel sorgt dafür, dass, was vorher Schmutz gewesen ist, nach dem Waschgang nicht mehr da ist. Jesus wäscht uns in seinem Blut. Unsere Sünden werden von unseren Sünden gewaschen. Jesus, der Name selbst, heißt der, der sein Volk von seinen Sünden erretten wird. Und er macht uns zu diesen Königen und Priestern, nur wenn wir Jesus annehmen, nur wenn wir das Blut, das für uns auf Golgatha vergossen worden ist, annehmen und unsere eigene Bedürftigkeit erkennen. Nur dann können wir mit ihm herrschen. Nur dann können wir ihm folgen. Nur dann können wir diesen originalen Plan wieder ausfüllen.
[25:07] Schöpfung, Neuschöpfung und die zukünftige Schöpfung. Schöpfung, Erlösung, neue Erde. Das sind die drei großen, die drei großen Abschnitte der Bibel.
[25:26] Schauen wir gemeinsam in 2. Mose 19, Verse 5 und 6. Ja, um auf der neuen Erde sein zu können, um diese Mitherrschaft dann wieder voll auszuführen, müssen wir König und Priester sein. Aber Gott hatte vorgesehen, dass dieses Training dazu jetzt schon auf dieser Erde, die noch von der Sünde so sehr gekennzeichnet ist, stattfindet. In 2. Mose 19, Verse 5 und 6, 5 und 6, genau. 2. Mose 19, Verse 5 und 6 heißt es: "Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber sollt mein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. Gott sagt: Mir gehört die ganze Erde im Prinzip. Aber lange bevor der Satan herausgeworfen wird, lange bevor die Erde neu geschaffen wird und jede Spur der Sünde beseitigt wird, möchte ich, dass ihr schon als diejenigen, die mich erkannt habt, eine Enklave des Reiches Gottes hier auf dieser Erde seid. Könige und Priester, die das Reich, die Herolde, die Ankündiger des Reiches Gottes sind. Könige und Priester jetzt schon auf der Erde.
[26:41] Und das gilt nicht nur für das Volk Israel im Alten Testament. Genau das Gleiche galt auch für die Christen in der neutestamentlichen Ära. Denn Petrus sagt uns in 1. Petrus 2, Vers 9, das ist natürlich der bekannte Parallelvers dazu, in 1. Petrus 2, Vers 9: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, durch den aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht." Jetzt schon. Wäre da noch viel Finsternis um uns herum, sind wir aufgerufen, das Reich Gottes, die kommende Neuschöpfung hier in unserem Leben zu reflektieren, Könige und Priester zu sein, ein Volk des Eigentums. Denn das Reich Gottes, das einmal vollendet wird mit der neuen Erde, äußerlich sichtbar wird, das fängt schon viel, viel früher an.
[27:42] Ein Beispiel dafür ist das berühmte Gleichnis, das wir vor einigen Monaten wöchentlich zitiert haben, in Markus 4, Verse 26-29. Wollen wir uns daran noch einmal erinnern. In Markus 4, Verse 26-29, da lesen wir: "Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Samen keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da."
[28:23] Das Reich Gottes fängt nicht bombastisch mit der neuen Erde an, sondern Jesus sagt: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Das Reich Gottes ist mitten unter euch. Es fängt an hier auf dieser Erde mit dir und mit mir. Es fing an, ganz im Grunde genommen, damit, dass Jesus kam. Er war das Samenkorn. Johannes 12 sagt uns, er war das Samenkorn, das in die Erde fiel und starb, um viel Frucht zu bringen. Und er hatte uns durch sein Blut gewaschen, damit auch wir Enklaven sind dieses Reiches Gottes hier schon auf dieser Erde.
[29:07] Denn das Reich Gottes lässt sich zusammenfassen mit den Worten, die Paulus benutzt, in Römer 14, Vers 17. Das ist nicht im Sendemanuskript enthalten. In Römer 14, Vers 17, da sagt er, was dieses Reich Gottes ist. Er sagt: "Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist." Wie wird es auf der neuen Erde sein? Die Bibel sagt deutlich: Dort wird Gerechtigkeit wohnen. Petrus sagt: Wir erwarten die neuen Himmel, die neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Wie wird es sein? Wird dort Frieden sein? Die Bibel sagt, dass selbst die Tiere, wenn wir uns das anschauen, die Tiere miteinander im Frieden leben werden. Da wird kein Streit mehr sein, kein Krieg, keine Auseinandersetzung mehr sein. Es wird ein Friedensreich sein. Und die Bibel macht ganz deutlich, dass es ein Reich sein wird, wo wir Freude haben werden, wo wir Dinge entdecken werden, wo wir nicht trübselig durch die Gegend wandern werden. Es wird ein freudiges Reich sein.
[30:05] Aber diese Gerechtigkeit und dieser Friede und diese Freude im Heiligen Geist, die das Kennzeichen sein werden dieses Reiches Gottes, dieser neuen Erde, die können wir jetzt schon erleben, ohne die äußerliche Schönheit der neuen Erde, ohne die äußeren Dinge, aber jetzt schon im Herzen als König und Priester. Das Reich Gottes beginnt schon auf dieser Erde.
[30:30] Gott möchte uns auf dieser Erde trainieren und erziehen für die Welt, die kommen wird. So wie das Volk Israel in der Wüste trainiert hat, wie das Land Kanaan. Die sollten schon in der Wüste so leben und so essen, sich so kleiden und so benehmen, wie das Volk Gottes in Kanaan es tun sollte. Und wie schade, dass das Volk Israel diese Lektion nicht verstanden hat und immer wieder rebelliert hat. Wie schade, dass wir nicht verstehen, dass wir heute hier auf dieser Erde auserwählt sind und jetzt schon ein Vorgeschmack zu sein für die Menschen um uns herum, wie es sein wird auf der neuen Erde.
[31:07] Bist du ein Botschafter der neuen Erde um dich herum? Wenn die Menschen dich sehen auf dem Arbeitsplatz, im Studium, in der Gemeinde, in der Nachbarschaft, sehen sie einige Strahlen von der neuen Erde hinübergleiten diese dunkle und finstere Welt? Sehen sie die Prinzipien des Reiches Gottes, Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist in deinem Leben?
[31:36] Die Bibel sagt Matthäus 24, Vers 14: "Wenn aber dieses Evangelium vom Reich allen Nationen gepredigt wird, dann wird das Ende kommen." Gott wartet darauf nicht, dass wir einfach Bibeltexte in der chronologischen Reihenfolge richtig aneinanderreihen und sie predigen. Gott wartet darauf, dass das Evangelium vom Reich, von der Gerechtigkeit, vom Frieden, von der Freude im Heiligen Geist zu einem Zeugnis, das heißt, zu einer Erfahrung gepredigt wird. Dass wir Zeugen sind, sagen: Ja, wir haben es gesehen, wir haben es geschmeckt, wir haben es betastet. Wir wissen, es kommt, denn wir wissen, Gott hat uns erschaffen. Wir wissen, er hat uns ein neues Herz geschaffen. Wir wissen deswegen, er kann auch eine neue Erde schaffen, in der Gerechtigkeit wohnen wird. Und die Tatsache, dass wir in unserem Leben Gerechtigkeit erleben dürfen, dass wir Frieden haben dürfen mit Gott, so wie Römer 5, Vers 1 sagt, dass wir im Geist leben dürfen und Frieden haben dürfen und Freude haben dürfen, sind Beweise dafür, dass Gott dieses Reich Gottes, diese neue Erde tatsächlich wahr werden lässt.
[32:35] Ist dein Leben Zeuge des kommenden Reiches Gottes? Ist dein Leben Zeuge der neuen Erde? Predigst du mit deinen Taten, mit deinen Worten, ja, mit deinen Gedanken, predigst du das kommende Reich, das Gott auf dieser Erde aufrichten möchte?
[33:03] Wie schon angedeutet, dieses Reich Gottes wird nicht nur die Vollendung sein, diese Charakterentwicklung, die wir erleben jetzt auf dieser Erde. Nein, es wird auch vieles wieder gerade rücken und wiederherstellen, was durch die Sünde verzehrt worden ist. Zum Beispiel in der Tierwelt.
[33:21] Schauen wir noch einige Beispiele an. Jesaja 65 und dort Vers 25. Jesaja 65 und dort Vers 25. Da heißt es: "Wolf und Lamm werden einträchtig weiden und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind und die Schlange wird sich von Staub nähren. Sie werden nicht schaden, noch Verderben richten auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der Herr." Es wird wieder so sein wie am Anfang. Wie es Gott am Anfang geschaffen hat, die Schöpfung in ihrer ganzen Schönheit, wie wir sie jetzt nur noch undeutlich sehen können, haben wir schon ein paar mal studiert, wird dann wieder in ihrer ganzen Brillanz, in ihrer Harmonie, in ihrer Vollkommenheit erscheinen.
[34:04] Jesaja 11 hat ähnliche Gedanken zum Inhalt. In Jesaja 11 und dort Verse 6 bis 9. Die Bibel sagt: "Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein und ein kleiner Knabe wird sie treiben. Die Kuh und die Bären werden mit den Weiden und ihren Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Der Säugling wird spielen am Schlupfloch der Natter und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle der Otter ausstrecken. Sie werden nichts Böses tun, noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums."
[34:45] Und jetzt kommt die Begründung und Achtung, das ist so wichtig, denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis, dass Herren wie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Wenn die Wasser den Meeresgrund bedecken, dann gibt es da keine Stelle, wo gerade mal ein Loch ist. Wer mal über den Ozean gefahren ist, egal ob es der Atlantik oder der Pazifik, der Indik oder welches Meer auch immer gewesen ist, der weiß, da gibt es nirgendwo eine Stelle, wo plötzlich so ein Loch ist und man auf den Erdboden hinunter gucken kann. Das Wasser bedeckt das mehr oder weniger gleichmäßig. Und so vollständig wie das Wasser den Meeresboden bedeckt, so ausnahmslos wird die Erde erfüllt sein mit der Erkenntnis des Herrn. Und das ist der Grund, warum dann auch die Tierwelt und die Pflanze, all das wiederhergestellt werden kann.
[35:37] Die unberührte, originale, reine Natur ist an die Erkenntnis Gottes gebunden. Als Adam und Eva diese Erkenntnis Gottes verwarfen, als diese enge Beziehung zu Gott verwarfen, dann hat das Folgen auch für die Schöpfung. Aber wenn diese Erkenntnis wiedergewonnen wird, das heißt, in Johannes 17, Vers 3: "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Wenn diese Erkenntnis wieder unser ganzes Leben durchdringt, dann wird Gott uns das ewige Leben schenken können und dadurch auch die Schöpfung wiederherstellen.
[36:21] Alles hängt davon ab, ob wir Gottes ewiges Evangelium in unserem Herzen und in unserem Leben annehmen wollen. Und das hat letztendlich immer vor allem mit einer Sache zu tun. Egal welches Thema in der Bibel studiert, es kommt immer auf ein Thema zurück. Es kommt immer auf diesen einen Punkt zurück, der dafür verantwortlich ist, dass wir jetzt gerade nicht das Paradies erleben, dass wir jetzt gerade nicht in Eden sind, dass wir hinaus gestoßen worden sind aus diesem Paradies. Und das ist die Sünde.
[37:05] Schauen wir gemeinsam in Jesaja 59 und dort Vers 2. Ein sehr wichtiges Vers. Jesaja 59, Vers 2. Es heißt hier: "Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört." Sünde, die Übertretung des Gesetzes, hat eine furchtbare Folge, nämlich dass wir von Gott getrennt sind. Und wenn Gott bei uns wohnen möchte, wenn er uns ganz nahe kommen möchte, so nahe wie nie zuvor, dann geht das nur unter einem Umstand: wenn da keine Sünde ist. Denn Sünde trennt von Gott.
[37:51] Und so ist das ganze Ziel Gottes, der die ursprüngliche Schöpfung wiederherstellen möchte, der das Original wieder in sein Recht bringen möchte, er muss dieses eine Hindernis beseitigen. Dieses eine Hindernis, was die Trennung vorsorgt hat, und das ist die Sünde. Und wenn du dich sehnst, mehr Gemeinschaft mit ihm zu haben, wenn du dich sehnst, ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, wenn du dich sehnst, auf dieser neuen Erde zu sein, dann musst du verstehen, dass es gilt, ein Hindernis zu beseitigen. Ein einziges: die Sünde. Denn nur sie trennt uns von Gott.
[38:25] Und wie macht deutlich, dass schon auf dieser Welt diese Trennung nicht mehr sein muss. In Johannes 15, Vers 5 heißt es: "Ich bin der Weinstock." Jesus sagt in Johannes 15, Vers 5, dass er der Weinstock ist. Er sagt: "Ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun." Dieser Vers sagt mit anderen Worten aus, das ist so kraftvoll. Er sagt: Es ist möglich, schon auf dieser Erde nicht von Gott getrennt zu sein. Er sagt: "Getrennt von mir könnt ihr nichts tun", aber wenn ihr in mir bleibt, dann könnt ihr viel Frucht bringen. Er sagt: "Ich in euch und ihr in mir", eine Verbindung. Auf dieser Erde. Sünde trennt. Wovon spricht Jesus? Jesus spricht von einer Verbindung. Auf dieser Erde.
[39:22] Das Reich Gottes fängt schon in unserem Leben an und es wächst. Es ist nicht alles über Nacht gleich erwachsen, aber es wächst, so wie Jesus gesagt hat. Schritt für Schritt wächst und wird größer und größer und größer bis zur Ernte. Und wenn die Frucht es zulässt, wenn die Frucht des Geistes, die Charaktereigenschaften des Reiches Gottes vollkommen ausgereift hat, dann sind wir bereit für jene bessere Welt. Jene bessere Welt, auf die Gott schon so lange wartet, dass er sie etablieren kann.
[40:01] Jesus wünscht sich so sehr mit uns physisch zusammenzuleben. Er sagt das immer wieder in Johannes 14, Verse 1 bis 3. Jene wunderbaren Verheißungsworte. Johannes 14, Verse 1 bis 3: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt: Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin." Jesus hat eines im Sinn, ein Ziel in seinem ganzen Leben. Er möchte, dass wir, die er geschaffen hat durch die Schöpfung, er möchte, dass wir bei ihm sind. Er leidet in diesem Zustand, dass wir von ihm getrennt sind.
[40:45] Und so hasst er die Sünde, denn Sünde trennt uns von ihm. So sehr liebt er uns, er möchte mit uns gemeinsam haben und er hasst die Sünde, denn sie trennt uns von ihm. Liebe Freunde, hast du die Sünde auch, weil sie dich von ihm trennt? Möchtest du mit ihm Gemeinschaft haben? Möchtest du dabei sein auf der neuen Erde, ihn sehen, so wie er wirklich ist? Die Stätten sehen, die er vorbereitet hat, die Wohnungen betreten, die Gott in seiner Weisheit für jeden Einzelnen von uns vorbereitet hat.
[41:16] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, da ist eine Wohnung, die darauf wartet, von dir bezogen zu werden. Ich weiß nicht, wie du heutzutage wohnst, vielleicht hast du eine Mietwohnung, vielleicht hast du ein Haus, vielleicht bist du obdachlos, aber du hast eine Wohnung dort im Himmel, schöner als die beste Stararchitektenwohnung, die es heute gibt. Es wäre so schade, wenn diese Wohnung leer bleibt. Es wäre so schade, wenn diese Wohnung, die Gott für dich vorbereitet hat, keinen findet, der darin wohnt. Gott hat alles in Bewegung gesetzt, um dich dabei zu haben.
[42:01] Er möchte mit dir Gemeinschaft haben und er wird kommen, um dich zu holen. Die Frage ist: Wenn er kommt, um dich zu holen, diese bessere Welt. Bist du dann bereit für diese bessere Welt? Wird dann das Reich Gottes in deinem Leben Realität geworden sein?
[42:23] Lesen wir gemeinsam diese wundervollen Worte in Offenbarung 22, Verse 3 bis 5. Offenbarung 22, Verse 3 bis 5. Es heißt: "Und es wird keinen Fluch mehr geben. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sie werden sein Angesicht sehen." Das, was selbst Mose auf dieser Erde nicht möglich war, das wird dort möglich sein. Und sein Name wird auf ihren Stirnen sein. Sein Charakter wird in unserem Denken sein. Wir werden so denken, so handeln, so reden wie er.
[43:05] Vers 5: "Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne. Denn Gott, der Herr, erleuchtet sie, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Das, was am Anfang war, wird wieder sein. Ja, es wird sogar noch größer sein, noch herrlicher. Unsere Beziehung zu Gott wird noch enger sein, durch diese Erfahrung der Neuschöpfung, als sie hätte jemals sein können bei Adam und Eva. Gott wird an sein Ziel kommen und der Kreis wird sich schließen.
[43:38] Das Thema Schöpfung umschließt die gesamte Heilsgeschichte, den gesamten Plan Gottes. Es ist eine schöpferische Kraft. Die schöpferische Kraft, die die Welt ins Universum rief. Die schöpferische Kraft, die gesagt hat: Es werde Licht, die Tiere, Pflanzen, Menschen hervorbrachte. Die schöpferische Kraft, die in dein sündiges Leben hineinruft, die ein neues Herz schenkt. Die schöpferische Kraft, die dir Gehorsam schenkt. Die schöpferische Kraft, die dir Heiligung schenkt. Die schöpferische Kraft, die dich versiegelt. Die schöpferische Kraft, die eine neue Erde schaffen wird, in der du, vorbereitet auf dieser Erde, dein Leben kannst für alle Zeit. Es ist die Schöpfung. Die schöpferische Kraft Gottes in seinem Wort.
[44:27] Und die Bibel sagt, dass Gott so umfassend alles neu machen wird, dass es nie wieder, nie, nie wieder einen Kampf, Konflikt oder Auseinandersetzung geben wird. In Nahum 1 und dort Vers 9. In Nahum 1, Vers 9 lesen wir: "Was denkt ihr euch gegen den Herrn? Er wird eine gänzliche Zerstörung anrichten. Die Drangsal wird sich nicht zum zweiten Mal erheben." Es wird keinen zweiten großen Kampf geben. Keinen zweiten Rebellen im Himmel. Keinen zweiten Abfall. Keinen zweiten Satan. Keinen zweiten großen Kampf. Nichts davon. Für alle Ewigkeit. Von Zeitalter zu Zeitalter. Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.
[45:26] Und weil Gott nicht möchte, dass diese Sünde noch einmal sich Bahn bricht, deswegen sagt er in Offenbarung 21, Vers 27: Offenbarung 21, Vers 27: "Und es wird niemals jemand hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel oder Lüge verübt." Kein Sünder wird dort hineingehen, liebe Freunde, liebe Freunde, lasst uns darüber klar sein. In diese Stadt, dieses neue Jerusalem, auf diese neue Erde wird kein Sünder seinen Fuß setzen. Da gibt es keine Klinik für sündenkranke Menschen, denen dort noch das Sündengehen hinaus operiert wird. Jeder, der dort den Fuß hineinsetzt, wird vorher gereinigt sein von der Sünde.
[46:11] Sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes. Lieber Freund, liebe Freundin, stehst du im Lebensbuch des Lammes? Stehst du in jenem Buch? Ist dein Name dort geschrieben? Bist du wiedergeboren? Hast du Jesus Christus angenommen als deinen persönlichen Erlöser, sodass dein Name dort in dieses Buch des Lebens hineingetragen werden kann? Wenn nicht, dann triff diese Entscheidung noch heute, warte nicht einen Tag länger. Wenn du heute verstanden hast, was das Reich Gottes ist und was für eine selige Hoffnung wir haben als Christen, dann schieb die Entscheidung nicht heraus. Lass die schöpferische Kraft Gottes, der die Welt und die Existenz gesprochen hat, in dein Herz hineinsprechen. Es werde Licht. Lass das Wort Gottes dein Leben völlig neu verändern.
[47:18] Es heißt in Offenbarung 22, Verse 14 und 17: "Glückselig sind die, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an den Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können." Bist du gehorsam aus Liebe und durch die Kraft Gottes, damit du ein Anrecht hast, hineinzugehen in diese neue Welt?
[47:35] Vers 17 sagt: "Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wer da dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." Lieber Freund, liebe Freundin, nimm das Wasser des Lebens, nimm es umsonst. Jesus streckt seine Hand dir aus, der Geist ruft, die Braut ruft, das neue Jerusalem, sie alle rufen und sagen: Komm! Lass dir dies nicht entgehen. Komm, das Reich Gottes, komm mit zerknirschtem Herzen zu Jesus, wirf dich ihm zu Füßen, wirf dich ihm in die Arme und sag: Es tut mir leid. Lass dich von ihm ziehen, und er wird dein Herz neu verändern, er wird es neu schaffen und er wird dir ein Anrecht geben, dort von dem Baum des Lebens zu essen.
[48:28] Der letzte Vers für heute und für dieses Quartal. Wenn wir uns dort dann wiedersehen werden, dann werden wir gemeinsam auch diese Neuschöpfung feiern. Es heißt in Jesaja 66, Verse 23 und: "Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond oder an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der Herr." Der Sabbat ist nicht nur ein Zeichen der Schöpfung in der Vergangenheit, der Sabbat ist nicht nur ein Zeichen der Neuschöpfung in unserem Leben jetzt, der Sabbat ist ein Zeichen und wird ein Zeichen sein der kommenden Welt. Der Sabbat ist die Vollendung von allem und das I-Tüpfelchen und das Siegel auf dem gesamten Heilsplan Gottes.
[49:18] Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, dort auf dieser neuen Erde sein und dein ganzes Leben Jesus übergeben? Der Geist wird die Braut rufen: Komm, nimm das Wasser des Lebens umsonst. Gott segne dich in deiner Entscheidung. Wir wollen uns bedanken, dass ihr uns zugeschaut habt, das ganze Quartal über. Nächste Woche beginnen wir eine neue spannende Serie. Wir werden über die kleinen Propheten sprechen. Und liebe Freunde, ich möchte euch ermutigen, verpasst keine einzige Folge. Es kommt so selten vor, dass wir über Hosea, Haggai, Zephanja, Nahum, Micha und all diese kleinen Propheten sprechen. Wir werden ausführlichst sie alle studieren und ihr werdet so viele neue Dinge lernen. Bitte sagt noch so vielen wie möglich davon Bescheid. Eine außergewöhnliche Gelegenheit, die kleinen Propheten gut und fundiert biblisch kennenzulernen und macht Werbung dafür. Und wir wollen uns gemeinsam dann wiedersehen nächste Woche in der nächsten Katschup-Zeit, wenn wir unser neues Quartal beginnen zu den kleinen Propheten. Wir beginnen dann im Buch Hosea und ich verspreche, es wird sehr, sehr spannend werden. Nicht verpassen, diese außergewöhnliche Gelegenheit, diese oft vernachlässigten Bücher kennenzulernen. Gottes Segen bis dahin und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.
[51:09] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!